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Kleine Feuer / Waldmühle e.V. Russheim / Einladung 05.06.0005 (2017)

Ich war dort. Es war schön dort.

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Die Gemäuer flüstern Geschichten. Rege Menschen restaurieren, was vom Zahn der Zeit angefressen ist. Für mich eng verbunden mit der guten Mühle  ist die Bäckerei.

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Das Brot wird richtig gebacken, Holzfeuer vervollkommnet die Bäckerkunst des Meisters Eugen. Oh, das Brot duftet!

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Was in Russheim bei der Waldmühle passiert, geschieht nicht von selber. Da stecken gute Geister und Hände Arbeit dahinter. Menschen finden sich dort ein, nicht mit Händi, sondern mit durchlüftetem Geist. Sie tauschen sich aus bei Wohltaten für den Gaumen und die Haut. Die Haut? Ja, sie geniessen Luft und Licht.

Als ich da war, da war grad Kälteeinbruch und wenig fotogenes Licht, wie du siehst, lieber Leser.  Doch auf den 05.06. bestelle ich angenehme Sonnenstrahlen und froh freien Himmel mit angenehmen Sonnenstrahlen.

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So, ich will sparsam senfen und gleich weiterleiten auf das Thema, auf die Einladung. Stopp, ein Bild vom Mühlengetriebe muss noch rein.

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Grosser Dank an Ludwig den Träumenden und an alle seine Getreuen!

thom ram, 11.05.05 NZ, Neues Zeitalter, da Menschen sich glücklich begegnen.

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Die Freunde der Waldmühle e.V. Rußheim laden zum Deutschen Mühlentag ein.

Am Pfingstmontag, 05.06. 2017 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung DGM e.V. den diesjährigen Deutschen Mühlentag, um der interessierten Öffentlichkeit die Bedeutung, Geschichte und Funktionen der „ältesten Kraftmaschine der Menschheit“ zu präsentieren.

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Zweck des seit 1994 immer am Pfingstmontag stattfindenden Deutschen Mühlentages ist, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Öffentlichkeit auf diese technischen Denkmäler zu richten, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht und für die Erforschung, Bewahrung und Vermittlung mühlenkundlichen Wissens zu werben. (DGM)

Für die Freunde der Waldmühle e.V. ist dieser Tag der Höhepunkt des Jahres an dem sie das Ergebnis ihres Einsatzes zum Erhalt und Pflege der Mühle gerne zusammen, wie auch die Jahre zuvor mit vielen Besuchern feiern. Möge das Wetter besser als im letzten Jahr mitspielen.

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Ab 11 Uhr wird hier alles geboten, was einen Ausflug zum besonderen Erlebnis macht. Und – das nicht nur einmalig, sondern jedes Jahr wieder aufs Neue. Von Jahr zu Jahr zieht es immer mehr Besucher an.

Nach der Kasse, an der man gerne 2,50 € (Kinder bis 14 Jahren frei) für den Erhalt und Restaurierung der Mühle gibt, bleibt man sicher erstmal auf der Brücke stehen und bestaunt das historische Wasserrad, das den Strom für die Mühle aus erneuerbarer Energie mit Wasserkraft liefert.

Das Staunen wird sogleich durch ein anderes ersetzt, Die Nase hat Witterung aufgenommen – ein Duft, den man allenfalls aus der Kindheit auf dem Land kennt. Direkt nach der Brücke steht das Backhaus, das einem Märchen entstammen könnte.

Der Bäckermeister Eugen Derksen (2. Vereinsvorstand) backt hier ein Brot nach alten Rezepten im historischen Steinofen mit bestem Buchenholz angeheizt. Er hatte seine Liebe zur alten Backkunst beim ersten Besuch der Mühle entdeckt und die läßt ihn nicht mehr los. Da kommt sicher niemand daran vorbei, ohne es zu probieren.

Apropos Steinofen, er bietet auch einen Flammkuchen an, der seinesgleichen sucht. Für diesen kulinarischen Genuß muß man wohl sonst sehr weit reisen.

Spätestens hier mit Blick auf den Mühlenhof spürt man, daß hier eine andere Welt ist. Wie soll man diese beschreiben? Eine alte Zeit, in der es noch keine Hektik gab oder die einfach nur märchenhaft ist? Es möge sich jeder sein eigenes Bild machen.

Im Mühlenhof sorgt der Mühlenverein für das leibliche Wohl. Kalte Getränke, Kaffee und Kuchen vom Mühlenkiosk Bienenhaus, sowie warme Küche aus regionalen Zutaten werden geboten. Live Musik vom Feinsten mit der Gruppe Nenya beflügeln die Seelen in dieser – na ja nicht übertreiben, in dieser  Oase, die einlädt, wieder Kräfte für den Alltag zu sammeln. Vielleicht entdeckt der eine oder andere Besucher seine Leidenschaft, diese in der Großregion einmalige Mühle künftig mitzuerhalten.

Neue Vereinsmitglieder, auch Fördermitglieder sind jederzeit willkommen. Nicht nur die Knochenarbeit für den Erhalt und Pflege der Bauwerke ist gefragt, sondern auch ungewöhnliche Ideen um das alte Gut noch attraktiver für den heute ohnehin schon lohnenswerten Ausflug zu machen.

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Schnupperkurse im Töpfern mit Sabine Binder, weiteres Kinderprogramm, Kunsthandwerk und besondere kulinarische Angebote aus der Region oder  einfach nur auf Entdeckungsreise gehen im weitverzweigten Gelände, werden sicher Jung und Alt begeistern, Die Fotoausstellung vom Fotoclub Graben-Neudorf e.V. ist ein weiteres Highlight.

Herbert Doernhöfer, Müller in der 4. Generation, mit seiner wunderbaren Erzählkunst von alten Zeiten, die auch an Märchen erinnern, wird neben Michael Heedfeld (1. Vereinsvorstand), Helmut Hofheinz und Mirko Gensow ganztägig mit Mühlenführungen die Geschichte der Müllerei wieder aufleben lassen.

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Am Pfingstsonntag, 04.06.2017 ist die Mühle auch ab 11:00 Uhr bei freiem Eintritt (Familientag) mit Bewirtung und Livemusik ebenfalls geöffnet, jedoch ohne Mühlenführungen. Die Bushaltestelle ist dreihundert Meter entfernt. Mit dem Auto, Bus oder Fahrrad ist die Waldmühle gleichermaßen gut zu erreichen.

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Besucher sind selbstverständlich auch ganzjährig willkommen.

Näheres zur Mühle unter: http://www.waldmuehle-russheim.de (Siegfried Nagel)

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12 Kommentare

  1. *MR* sagt:

    Super !!!
    Schade, daß datt für MiA souu wait gech is…

    „Kleine Feuer“ brennen aber auch hier.
    => http://lueneburger-nudelkontor.de/

    Hab „hier“ etwas sehr Schönes und Leckeres probiert.
    *Hand-gemachte Maul-Taschen mit Bär-Lauch-Füllung* und später einem Würz-Käse darüber.
    Alles „Hand-gemacht“. Schmeckt man.

    Hab die Nudeln dann in *meiner* Kräuter-Suppe kurz-gekocht (brauch man dank der „Her-Stellungs-Frische“ nicht lange kochen) und:
    Lecker-lecker-lecker !!!
    schmatz-schamatz-schamatzi … 😉
    Maul-Taschen-Bär-Lauch-mäßig. 😉
    Dank sei den Nudel-Kontor-Hand-Werkern !!!

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  2. *MR* sagt:

    Tztztzzz…
    „wech“ schudd dat siin. nech „gech“.
    Häb dem PC wohl die Tastatur schleckerich moked.

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. *MR* sagt:

    Herz-Danke an den Ludowig !
    Es gibt doch sicher noch mehr „Kleine Feuer-Stellen“ …
    Wie wäre es mit eine *Sammlung* ?
    Gut-Hand-Werker-An-Er-Kenner ! Bitte meldet Euch !

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  5. Luckyhans sagt:

    Lieber Ludwig,
    eure „Anfahrt“-Verlinkung zum Routenplaner bei Web.de auf der Mühlenseite klappte soeben nicht; weiß nicht ob das öfter vorkommt.
    Wenn also mal jemand schauen will, ob er vielleicht doch… 😉

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  6. Danke Lucky für den Hinweis. Die Mühlenseite muß ohnehin überarbeitet werden. Die regelmäßigen positiven Presseartikel seit 2011 fehlen ganz. User bisheriger Betreuer kann es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Jungspunde, die sich für den Erhalt eines Kulturgutes begeistern können finden sich kaum noch. Aber das höre ich auch von anderen Vereinen, angefangen beim (Dorf)Fußball, Gesang, freiwillige Feuerwehr bis hin zum Obst- und Gartenbauverein.

    Das jüngste aktive Mitglied ist unsere Gartenfee Susi, die Extremgärtnerin aus Graben-Neudorf.

    Vielleicht finden wir über einen anderen Weg Freiwillige die sich dafür begeistern können. Unsere Susi hat es gezeigt. Sie konnte einige Flüchtlingskinder für die Schönheit der Natur und die damit verbundene Gartenarbeit gewinnen. Der Zufall wollte es, daß wir von einem Projekt erfuhren, das junge Leute wieder für eine gesunde Kultur begeistert. Seltsamerweise kommt das aus dem Ausland, in diesem Fall aus Frankreich. Es gibt da junge Leute, die sich gerne ohne monetäre Interessen einbringen wollen. Es haben bereits welche bei uns nachgefragt.

    Ludwig freut sich selbstverständlich riesig darüber. Fragt sich aber auch, warum die Einheimischen da so wenig Interesse zeigen, wo doch das Gute so nah liegen soll? Egal. Geht der Weg, das Gute im Hier zu finden nur noch über Menschen aus dem Ausland? Dann bekommt vielleicht die Völkerwanderung eine andere Bedeutung. Das nur als Anfangverdachtsgedanke vom Ludwig.

    Zwei Projekte möchte ich hier vorstellen, die vielversrechend sind und mit denen ich in Kontakt stehe. Es sind zwar nur ganz kleine Feuer, eher ein Funke, der vlt. zünden könnte. Wenn’s klappt haben wir ab Herbst einen Volontär aus Frankreich hier. Aus dem Dorf hier hat sich niemand gemeldet.
    http://www.cifee.fr/ und http://www.dfoej.de/ Werde bei Gelegenheit darüber berichten.

    Nun nochmal Werbung für die Waldmühle: Unser Mühlenflyer für den Mühlentag an Pfingsten https://ludwigdertraeumer.files.wordpress.com/2017/05/flyer-2017.pdf

    Adresse: Grabener Str. 7, 76706 Dettenheim. Müßte zu finden sein.

    Ludwig würde sich über den Besuch von bb-Leser besonders freuen. Da er am Pfingstfest die wichtigste Funktion hat – er steht am Zapfhahn, spendiert er jedem, der sich bei ihm meldet ein Freibier oder sonstige alkfreie Säfte aus der Region.

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  7. Hier nochmal der Mühlenflyer, hoffentlich in lesbarer Qualität. https://ludwigdertraeumer.files.wordpress.com/2017/05/flyer-20171.pdf
    Die Empfehlung von Adobe, das pdf auf I-Net Qualität zu reduzieren war wohl nicht so gut.

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  8. luckyhans sagt:

    zu LdT um 01:59
    Perfekt der Flyer – sehr schön, macht richtig Appetit! 😉

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  9. thom ram sagt:

    LdT 01:33

    Bei mir führt
    https://ludwigdertraeumer.files.wordpress.com/2017/05/flyer-2017.pdf
    auf 404 Meldung.

    Das mit dem Nachwuchs stimmt traurig nachdenklich. Hängt die Jugend einfach nur noch über dem Schlaufon?

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  10. thom ram sagt:

    https://ludwigdertraeumer.files.wordpress.com/2017/05/flyer-20171.pdf

    Dieser Link dürfte korrekt sein!!!

    20171 statt 2017

    Du kannst das selber korrigieren, Ludowigo?

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  11. Wollte mich nur kurz melden. Der deutsche Mühlentag naht, es gibt hier noch viel vorzubereiten. Unser Anspruch an die Versorgung der Besucher mit sauberen Mittagessen war bis eben kaum vorstellbar. Catering Service, die das kapieren, nicht zu finden, nicht einmal für einen monetären Aufschlag. Der Besucher zahlt gerne 30 ct mehr für saubere Lebensmittel, die wir gerne den Herstellern weitergeben würden.

    Wie durch ein Wunder ohne direkten Kontakt meldeten sich nicht nur ältere Landfrauen, die 100 kilo Kartoffelsalat nach altem Rezept ehrenamtlich für das Mühlenfest kochen.

    Langsam glaube ich an die Wirkung der reinen sauberen Wünsche, die das Aussichtslose zum Guten verändern. Aber das ist ein anderes Thema – vielleicht.

    Um den Humor nicht zu verlieren, arbeiten wir an weiteren Öko-Projekten wie diesem hier 😀 :

    Spechte und Buntspechte sind hier in der Mühle genügend vorhanden. Was uns noch fehlt ist das Gehäuse für den handlichen Umgang mit dem Bohrhammer. Gebohrt wird immer und überall. Nur noch nicht ökologisch. Gesucht werden also noch Tüftler. Baut eure Vogelkäfige um zu sinnvollem Werkzeug. Jetzt Schnauze Ludwig, sonst kommt niemand mehr vorbei.

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  12. […] z. Zt. die Vorbereitungen auf unser Mühlenfest an Pfingsten s. hier. laufen, mag man es mir nachsehen, daß ich keine große Einleitung zu dem Fund eines  Klardenkers […]

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