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Archiv für das Jahr 2020
Corona Virus / Kurz und bündig / Und Bill Gates bietet die Lösung
Kurz und bündig schrieb mir ein Freund im Geiste:
„Hallo alle miteinander,
man will uns mit dem Corona-Virus ziemlich Angst machen. (mehr …)
Kleine Feuer / Gericht in Michigan entzieht Nestlé die Wasserrechte
Ob ärmste afrikanische Gemeinden ein Gericht finden, welches Not wendend Gleiches tut, ist aktuell noch fraglich. Immerhin ist ein leuchtendes Zeichen gesetzt, ein in die richtige Richtung Weisendes.
Ich will niemandem Böses, grundsätzlich auch keiner Firma wie Nestlé oder Syngenta. (mehr …)
Existiert der Baum, wenn ich nicht hinschaue?
In meinem Tagesbewusstsein ist es so: Unbesehen womit ich mich beschäftige, existiert nicht nur der Baum, sondern der gesamte Kosmos. Baum und Kosmos sind selb-ständig, Baum und Kosmos kümmert es nix die Bohne, ob ich hinschaue oder nicht. Diese Vorstellung ist so tief in mir verankert, dass sich (fast!) alles in mir bei der Vorstellung sträubt, dass (für mich!?) grad nur das existiere, womit ich mich im Moment befasse, alles andere nichtexistent sei. (mehr …)
Der alte weisse Mann / Und so weiter / Sind nun alle verrückt geworden?
Wie ist es möglich, dass Leute auf jede neue Verrücktheit hereinfallen, ihr frönen und sie mit Klauen und Zähnen verteidigen? Der alte weisse Mann sei an allen Missständen schuld. Die Luft erwärme sich auf Grund von Zunahme von CO2, und die Zunahme werde vom Menschen verursacht. Ausgereifte Diesel seien schlecht, die Umwelt katastrophal belastende E-Mobile seien gut. Frauenquoten. Mediale Hysterie wegen des Corona Virus.
Indes wirkliche Gefahren dabei übersehen werden. (mehr …)
Robert Franz / Corona Virus / Immunsystem
Vor kaum einer Stunde hat mich Ibu Kadek (balinesische Mama) mittels TV- Information aufgeklärt.
In China fiel ein Tokter auf der Stelle tot um, als er mit der OP an einem an Corona Virus Erkrankten begann. Falsch, bevor er ganz tot war, zitterte er noch. (mehr …)
Ich lehne Bestrafung ab / Auch bei schlimmstem Verbrechen
Ich lehne ab, dass Menschen Menschen bestrafen, sei es durch Psychoterror, sei es durch Zufügen von körperlichem Schmerz, sei es durch brutale Haft, sei es durch Tötung. Es steht keinem Menschen zu, einen anderen Menschen zu bestrafen.
Menschen, welche destruktiv wirken, sind zu entmachten. Darum geht es. Dies ist Pflicht. (mehr …)
Herr Prundesbäsident Meinsteier / Aufrecht in den Spuren des Herrn kcuaG
Herr Steinmeier
habe in Israel engellisch geredet, nicht deutsch. Warum nicht? Vermutlich verstehen mehr Israeli Englisch als Deutsch!
Nun tat er es nicht aus Gründen der sprachlich besseren Verständlichkeit, er tat es, weil Deutsch die Sprache derer sei, welche damals angeblich (mehr …)
Wie funktioniert das System
Achtung. Das hier dargestellte Weltbild liest sich mir flüssig und leicht. Ein Teil in mir sagt „ja“ dazu. Achtung nochmal. Ich lerne mehr und mehr, meine inneren leisen Stimmen wahrzunehmen. Ich höre auf sie. Sie sagen mir sehr klar: Dieses Weltbild ist ein Gemisch von Wahrheit und Irrleitung. Soll ich Beispiele nennen dafür, was ich als wahr, was als Irreleitung ich betrachte? (mehr …)
24.01.2020 / Donald Trumps Rede / March for Life
Mir fehlen die Worte. Höre selber, guter Leser. (mehr …)
Markmobil / Das Lugarcenter in Tiflis / Labor des Todes
Man kann locker über „dunkle Mächte“, „Deep State“, Welt“elite“ debattieren, irgendwie ist das alles ja „weit weg“. Wenn es denn ins Konkrete geht und damit einen selber konkret betreffen kann, dann überfällt den Menschen das kalte Grauen. Auch mich. (mehr …)
Die kosmische Schlacht am 21.01.20 / Harald Thiers
Also wenn dieses Video nicht polarisieren wird, dann weiss ich gar nichts mehr. Du hast die volle Kanne. (mehr …)
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm. Seneca
von Angela, 25.01.2020
Es gibt eine berühmte Sufi-Geschichte im Buch “ The Path of Paradox “ von Osho neu erzählt.
Ein König trat zu einem Morgenspaziergang aus seinem Palast und begegnete einem Bettler. Er fragte den Bettler: „Was begehrst Du?“ (mehr …)
Zum Sonntag / Feurerwerk / Friedrich Gulda
Glanzfundstück, gestern mich überraschend. Nie habe ich solch Verschmelzung verschiedener musikalischer Sprachen erlebt. (mehr …)
Die Russophibie der Nichtbrüder / Chance für Russland
Motto: Aus der Not geborene Kreativität und Tatkraft.
Kommentare und Übersetzung aus dem Russischen von Luckyhans.
Thom Ram, 25.01.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)
Blattschneid EA Meise
No 37 (Gruppe AndroMeda auf Fb)
(von Eckehardnyk)
Das Eis das Wolken frisst
entbindet Fleischesfeuer
das Blatt, das von der Sprache
sein ausgedehntes Feld bemisst,
erlaubt auf jeder Linie eine
Stanze,
das ist ein Renaissance-
Gedicht. Wer weiß wofür ich
tanze?
Mal sehen sagt ein kluger
Kopf,
mal sehen, wo du
landest.
In Persien, sag ich,
wo man jetzt, …
du weißt nicht
dass du strandest?
Doch
sag ich dir, das Herz erbebt,
die Säule auch, ja diese,
die in Hg
die Höhe misst,
auf der das Blut gedrückt
in seinen Wänden,
die Welt
von vorn bis Ende misst,
wir frieren vor Entzücken.
Auf Wolke sieben, wo das
Eis mit Mangosplittern
süß durchsetzt, und
warte nur, die Reichen
2
auf die man alles schiebt,
die Täter, mein ich doch
verschlampen
das Geld,
was durch die Adern
rinnt, am Brunnen weinend
steht ein Kind, es möchte
in die Tiefe
nicht blicken –
von der Höhe aus erspäht
uns hier das Gästehaus,
da soll’n wir rein? Oh nein,
gefährlich ist das Beste
in
dieser Zeit,
die Seligkeit
sie macht bereit
selbst wenn
es schneit
zu kranken
in der Weste.
3
Schweig jetzt
du ewig frei
zu werdender
Geselle.
Es
dämmert
schon,
der Morgen aus dem
Brunnen steigt.
Wir feiern
wieder Feste!
©️🦄 24. Januar 2020
Deep State ist hinter der Kulisse der Mächtigen / Was ist hinter der Kulisse des Deep States / Kein Beitrag für Amateure
Freund Chaukeedaar hat auf seinem Blog „Wachet auf“ Bill Cooper – Mystery Babylon – Teil 4: Osiris und Isis (2. Teil) veröffentlicht. Solltest du den Blick in die Welt der Lüge als Prinzip, der Grausamkeit als Genuss, des Machtmissbrauchs als Gebot, der Falschheit als Tugend, in die Welt, da Joshua das Böse verkörpert, da Luzifer, Ariman und Satan als das Gute verehrt werden, solltest du den Blick da hinein scheuen, klicke schnell weiter. Es ist in Ordnung. (mehr …)
Briefe von der Erde an Sankt Michael und Sankt Gabriel / 9. + 10. Brief
(Ludwig der Träumer) Wer sich bis jetzt in den Briefen 1 – 8 durchgebissen hat wird die seltsam wundersame Güte Gottes erkennen, der Erde Adam und Eve plus ein paar geduldete Nachkommen zu schenken, die mit göttlicher Intelligenz ausgestattet sind um von seiner Tristesse und Langeweile abzulenken. Nachdem Adam und Eva gründlich davon Gebrauch machten und vom Raum (nicht Baum) der Erkenntnis fraßen, wurde ihm mulmig, da er seine Selbstherrlichkeit in Gefahr sah. Schlau wie übrigens die heutigen Politiker erfand er die verbotene Frucht, die die Menschheit ins Unglück stürzte. Seltsamerweise steht der Apfel auch als Symbol für gesunde Ernährung: „an apple a day keeps the doctor away“
Eine Parallele mit dem heute totbringenden CO2 ist sicher rein zufällig. Was bisher die Apfelleugner waren, denen Höllenqualen zuteil wurden, sind heute die Klimaleugner, denen die neue Inquisition der Klimakirche entgegenknallt.
Sämtliche Forderungen der linksgrünen Heilsbringer zur Rettung der Erde waren schon mal da und in einem Phantasiewerk – Bibel genannt bestens beschrieben. Da diese Maßnahmen gegen die Klimaleugner immer noch nicht ausreichen, bedienen sich diese Heilsbringer zunehmend den Rezepten des Hexenhammers. http://www.koeblergerhard.de/Fontes/HexenhammerSprenger1923.pdf
Moringapulver / Interesse?
Unsere Moringabäume wachsen, wir sind mit Moringablättern und auch mit Moringablüten für Tee gesegnet, zudem haben wir stets Moringanüsse, welche bei Darmproblemen Wunder wirken. Eine Nuss ausgiebig kauen und schlucken – in meinem Umfeld quittierten das Bäuche ausnahmslos mit Normalisierung der ihnen zugedachten Tätigkeit.
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Moringablätter gehören zu den besonders gesunden Gaben unserer heiligen Natur. Wir geben sie nach Lust und Laune allen Speisen bei. (mehr …)
US-Iran inoffiziell / Polly auf den Spuren von Edelen wie Herrn John Forbes Kerry und Herrn Justin Trudeau
Mit Akribie und Beharrlichkeit, gesegnet mit detektivischer Nase recherchiert Polly Iranda, wer wann wo war, wer wen getroffen hat, setzt diese Zeitlichen Abfolgen in Zusammenhang mit dem offiziellen Weltgeschehen und zählt 1+1 zusammen. Sie richtet damit den Strahl des Erkennens auf eines der 100001 Wirkungsgebiete von ehrenwerten Leuten, welche ganz selbstlos für das arbeiten, was man heute Deep State nennt. (mehr …)
„Das Klima erwärme sich“ / Die Fahreigenschaften dieses BMW’s sind schneller geworden / Und ein seriöser Beitrag
Wenn mir einer weismachen können sollte, dass die paar Wettersatelliten das leisten, was ich fordere, um Temperaturwandel erdenweit zu messen, dann kröne ich ihn zum ultimativ wahrhaftigen Wetterfrosch.
Es wird posaunt, dass „sich“ „das Klima“ „erwärme“.
Alleine die Wortwahl lässt grausen. Das Klima kann sich nicht erwärmen. Grosszügigerweise könnte ich zugestehen, dass man sagen könnte, dass das Klima erwärmt werde. Ist aber immer noch sprachlich und sachlich Bastard pur. Das Klima ist die Bezeichnung von mehreren, ineinanderverhängten Vorgängen, gröbstens runtergezogen auf, zum Beispiel, “ Fahreigenschaften eines BMW’s“. (mehr …)
Sind wir nun alle ein bisschen verrückt?
Ich Löwe Schütze hatte schon immer mal Fehlberechnungen in meinem Leben, da der König und der Selbstsichere sich um läppische Details (zu wenig) kümmert. Aber was dieser Tage abgeht, das erstaunt mich schon. (mehr …)
Meine Gotte Frieda und ihre Schwester Ede / Eine Ehrung
Meine Gotte hiess Frieda, und ihre Schwester hiess Ede. Ede war Finanzchef der Swissair. Damals eine Raritaet, eine Frau in dieser hohen Position. Man nannte solche Frau damals „Blaustrumpf“. Ich erlebte beide ausschliesslich als emotional ausgeglichen. Sie sprachen miteinander mit ausgesprochen klarer Artikulation, mir damals etwas zu laut, indes war da sprachliche Klarheit.
Meine Gotte lud mich einmal im Jahr nach Zuerich ein, dort besuchten wir eine Theaterauffuehrung, und ich durfte danach auf dem Sofa im Wohnzimmer uebernachten. (mehr …)
Nightmare in Los Angeles
(Ludwig der Träumer) Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeigt inzwischen auch die unbegrenzte Möglichkeit sich überall niederzulassen, wo es einem gerade gedünkt. Wann sind wir in Deutschland auch soweit? In den nächsten 2 – 3 Jahren, denke ich, dank unserer lieben Regierung.
Russland / Wer ist der neue Ministerpräsiedent Michail Mischustin?
Man könnte meinen, in Russland würden die Karten neu gemischt. Mein hauptsächlicher Eindruck ist ein Anderer. (mehr …)
bb Troellchen / Ich lade dich nach Bali ein.
Auf dass stiller Leser gewahr ist, womit man als zeitkritischer Blogger auch noch konfrontiert ist, und zwar taeglich, zeige ich eine Auswahl der trolligen Eintraege der letzten fuenf Tage. So ein Trollchen kommt taeglich mit neuer Mailadresse und anderer IP. Kritischer Leser, bitte beachte die IP’s.
Zudem lade ich Troellchen ein, und es ist ernst gemeint, sich zu zeigen, herzukommen hierher, nach Bali, auf dass es mal sein Herz ausschuetten kann.
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Vorhang auf, das Schauspiel beginnt. (mehr …)
Zum Sonntag / Franzosen ruecken vor / Macron fluechtet
Niemandem wuensche ich Boeses, doch Schaedlinge muessen ihrer Sessel enthoben werden. Franzosen machen es vor. Gut so, auch wenn es zum Auftakt erst mal seulement une chaise au theatre war.
Eingereicht von Petra.
Thom Ram, 19.01.NZ8 (mehr …)
Die Flucht – ein Zeitdokument des „Kalten Krieges“ / Teil 10 / Amnestie und Nachwort
Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8 und Teil 9.
Amnestie
Am 7. Oktober, dem „Tag der Republik“, mußten alle Häftlinge aus den Zellen raustreten und in den Kinosaal marschieren‚ wo eine Feierstunde abgehalten werden sollte. Auf dem Weg dorthin witzelten noch einige Häftlinge: „Vielleicht gibt es eine Amnestie“‚ doch keiner nahm das ernst, denn eine Amnestie hatte es ja in der DDR noch nie gegeben. Schläfrig saßen wir in den Banken im Kinosaal und dachten noch, hoffentlich ist bald die Feierstunde vorbei und die „Bullen“ lassen uns zurück in die Zellen, wo man wenigstens etwas schlafen kann.
Der Chef des Zuchthauses Brandenburg, Oberst Ackermann, trat dann ans Rednerpult und begann:
„Aus Anlass des 23. Jahrestages der DDR wurde heute vom Ministerrat eine Amnestie beschlossen. Ich verlese den Wortlaut.“
Ich glaube, so interessierte Zuhörer hatte noch nie dieser Redner. Es war einfach unfassbar‚ was er dort vorlas. (mehr …)
Affentheater an der Spree / Affentheater an der Aare / Es ist sehr einfach
Immerhin maeandert die Aare bei Bern natuerlich, indes die Spree in Berlin zum Maeandern vergewaltigt worden ist. Immerhin ist das Publikum in Bern ruhig, indes Publikum in Berlin poebelt als wie eine Horde von Affen. (mehr …)
Eltern, Kind und Kinderstube: 27. von 144, Tagebuch über das Kind?!
Beim Bildungsprozess für das Menschengeschlecht
Von Eckehard
Segelst du gern? Dann wird dich eine Anekdote erfreuen. Ein bekannter Segler aus Berlin wurde bei einer Regatta, die er schon gewonnen glaubte, von einem Wettbewerber überholt. Kurz vor der letzten Boje rief er dem unliebsamen Konkurrenten zu: Wenden Sie…!? Woraufhin dieser prompt eine Wende machte, und der andere wieder an die Spitze und so als Erster ins Ziel kam. Nach dem Rennen hat der genarrte Zweite dann begreiflicherweise protestiert und den Sieger wegen unfairer Wettkampfführung vor ein Sportgericht gebracht. Der jedoch wußte sich zu helfen und obsiegte noch einmal. Er habe, sagte er, dem Unterlegenen ja nur eine Frage: – Wenden Sie? – zugerufen. Dagegen konnten die Kampfrichter nichts einwenden. Deshalb die Frage an dich, [die jedoch um die Anekdote widerzuspiegeln in der Sieform (der Urausgabe dieser Schrift) gestellt werden muss]:
Führen Sie Tagebuch über Ihr Kind? (mehr …)
Deutschlands Genesung
Eso ein.
Vor 12 Jahren, wir waren auf norddeutscher Autobahn unterwegs, vertraute mir eine Freundin unter dem Siegel der vorlaeufigen Geheimhaltung (auf dass wir nicht als nun komplett verrueckt erkannt und damit aus vertrauten Kreisen rausfloegen) an, dass schwarze Fuersten die Erdensphaeren zu verlassen gezwungen werden. Mit schwarzen Fuersten waren nicht inkarnierte vampiristische Wesen gemeint, welche seit Jahrhunderttausenden hier, mal mehr, mal weniger, hatten wirken duerfen. Meiner Freundin war das telepathisch mitgeteilt worden von einem ihr sehr nahestehenden Wesen, welches nie als Mensch inkarniert war, welches seit Aeonen dem Rat unseres Sonnensystemes und dem Rat der Erde angehoert.
Ich nahm diese Botschaft gierig auf, Gruseln war dabei, Hoffnung erst recht.
Eso aus.
Hans Joachim Mueller. Ich hoere seine Botschaften erst neuerdings. Was der Mann sagt, das ist wahr. Koestlich ist mir, seinen Ausfuehrungen zu lauschen.
Entweder sagt er, was er denkt, und die Realitaet wird zeitlich noch Jahre hinten nach hinken.
Oder er sagt, was er denkt, und seine zeitliche Einschaetzung der Kristallisierung der Gedanken trifft zu.
Du verstehst? Ob die Genesung Deutschlands so wie von Hans Joachim benannt dieses Jahr spuerbar beginnen wird, oder erst Jahre spaeter…Deutschland wird genesen. Und nicht nur Deutschland. Deutschland ist ein kleiner Fleck auf dem Globus. Das gesamte Leben auf der Erde wird genesen.
Hinweis.
Ein jeder Mensch, der so denkt, der traegt zur Beschleunigung des Vorganges bei.
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Eingereicht von Besucherin.
Thom Ram, 18.01.NZ8
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Rochaden in Russland / Die Maer vom Machtkampf im Kreml
Ich kann nicht genug deutlich darauf hinweisen, was da in Moskau gespielt wird, da die Grossklopapiere des Westens offenbar einhellig verzapfen, Putin habe seine Machtbefugnisse erweitert. Er hat seine Machtbefugnisse nicht erweitert. Er hat sie eingeschraenkt. Und er hat eine ellen-ellenlange Liste von faelligen Massnahmen vorgestellt, von denen westliche Voelker nur traeumen koennen. Nicht wie in der EU, da „Reformen“ stets zum Nachteil von 99,99% und zum Nutzen von 0,1% dienen, sondern so, wie es sein soll: Putin sorgt fuer sein Volk.
Hier nochmal eine vorbildlich klare Zusammenfassung, auf dass wenigstens in unseren Aufklaererkoepfen Klarheit herrsche, wenn sich das Gros der Leute von den Massenmedien schon falsch informieren laesst.
Thom Ram, 18.01.NZ8 (mehr …)
Die Flucht – ein Zeitdokument des „Kalten Krieges“ / Teil 9 / Arbeitskomando und Zuchthaus Brandenburg
Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und Teil 8.
Arbeitskommando
Nach zwei Wochen „Zugangszelle“ kam ich dann in das Arbeitskommando „Entgraterei“. Meine neuen Zimmergenossen waren alles prima Kerle, bei denen ich mich wieder wohler fühlte. Es waren der Theologe Theo, Robert aus Dresden‚ den ich ja schon vom Klo-Sprechen kannte und der damals mein Schach-Gegner war, der Arzt Janosch‚ der in Dresden kurze Zeit neben mir auf der Zelle lag und dessen Verurteilung ich in den ersten Wochen noch mitbekommen hatte, „Schnacki“, der wegen „Verherrlichung des Faschismus“ saß und ab und zu witzige Einlagen machte, und noch ein paar andere Häftlinge‚ mit denen man gut auskommen konnte. Auch Carsten‚ den ich in der Transportzelle kennengelernt hatte, war in der gleichen Station‚ nur in der Nebenzelle. So konnte ich auch die Arbeitszeit ganz gut rumbringen, indem ich mich fast nur mit Carsten unterhielt, mit dem ich mich am besten verstand. (mehr …)
Postkasten 25
Lieber Altleser.
Schon 24 Postkaesten haben wir gefuellt. Uffa. Wir werden alt. Meine Aelteste ist auch schon fuffzich.
Indes jefaellt mir das Altsein. Muss immer weniger. Darf immer mehr.
Lieber Neuleser. (mehr …)
Die Flucht – ein Zeitdokument des „Kalten Krieges“ / Teil 8 / U-Haftanstant Schiessgasse und Zuchthaus Cottbus
Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 und Teil 7.
Abtransport in die „Schießgasse“
Drei Tage darauf, am Freitag‚ wurde ich dann geholt‚ musste meine Bettwäsche zusammenpacken, das Besteck abgeben, und nach einer genauesten Leibesvisitation, bei der ich mich wieder völlig nackt absuchen lassen musste‚ wurde ich in eine andere Zelle gesperrt‚ in der ich auf den Abtransport in die Kripo-U-Haft „Schießgasse“ warten musste. Von dort, so hatten mir andere Häftlinge erzählt‚ würde es dann in wenigen Tagen weiter in ein Zuchthaus gehen, wo ich dann meine Strafe absitzen müsste. (mehr …)
Briefe von der Erde an Sankt Michael und Sankt Gabriel / 7. + 8. Brief
(Ludwig der Träumer) Die Umfahrung der Sintflut mit der Der Arche Noah war alles andere als angenehm. Gott befahl einen ziemlich üblen Beipack aus niederträchtigen Gründen, wie in Brief 7 beschrieben. In Anbetracht meiner Vermutungen über dieses von den Pfaffen erfundenen Schlitzohrs ist diese Greueltat nur konsequent. Gott ist groß – auch wenn er dich unendlich leiden läßt, zeigt er doch nur seine Liebe zum Menschen, Tier und Natur. Geht’s noch – ihr Vollpfosten von Pfaffen?
Das russische Regierungssystem / Regierungswechsel in Russland, Januar NZ8=2020
Das in Bali bloggende Schweizerlandei hat sich bislang noch nie die Muehe gemacht, das russische Regierungssystem zu erforschen, kannte den Begriff „Duma“ und wusste, dass der Staatapraesident, aktuell Wladimir Putin, ueber grosse Machtfuelle verfuegt, was das auch immer bedeuten koennte. Das war’s. (mehr …)
Die Flucht – ein Zeitdokument des „Kalten Krieges“ / Teil 7 / Menschenhändler, Einzelhaft und Gerichtsprozess
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Anklage als Menschenhändler
Als ich wieder mal zur Vernehmung geholt wurde, legte mir mein Vernehmer ein Schreiben auf den Tisch, das ich unterzeichnen sollte. Total schockiert war ich, als ich darin las, dass ich neben den Paragraphen 100 und 213 nun auch noch wegen „staatsfeindlichem Menschenhandels“ (Paragraphen 105) beschuldigt wurde. Was, so dachte ich, habe ich denn mit Fluchthilfe, oder, wie es offiziell heißt, „Menschenhandel“, zu tun? Ich wollte doch selber in den Westen und habe doch nicht Leute gegen Geld nach drüben befördert! Wie kommt denn der Staatsanwalt nur auf so etwas?
„Ja Thobias, nun tuen Sie doch nicht so unschuldig“, sagte mein Vernehmer, „oder wollen Sie jetzt etwa abstreiten, dass Sie damals, ich glaube es war am 15. Oktober, mit dem VW die Effi und das Ehepaar nach Michendorf befördert haben, diese dem ”Muck‘ übergaben und dann das Fluchtmittel VW zurück nach Berlin brachten. Das ist doch eindeutig ‘staatsfeindlicher Menschenhandel‘.“
„Aber nach Michendorf bin ich doch nur gefahren, um den VW am nächsten Tag für meine Flucht zur Verfügung zu haben. Wenn ich den VW nicht gebraucht hätte, wäre ich doch nie mit der Effi und dem Ehepaar zusammengekommen. Die hätten doch auch ganz allein nach Michendorf fahren können.“
„Hören Sie mal, Thobias, wir sind hier kein Spekulanten-Verein, sondern ein Untersuchungsorgan! Wir ermitteln die Wahrheit und leiten diese dann weiter an den Staatsanwalt. Was der dann daraus macht, ist nicht unsere Sache. Erzählen Sie diese Ausreden Ihrem Staatsanwalt. Der wird Sie sowieso in der nächsten Zeit aufsuchen. Ob der Ihnen dann Ihre Ausreden abkauft, bezweifle ich allerdings.“
Völlig fix und fertig wurde ich wieder in meine Zelle abgeführt. Jetzt ärgerte ich mich über meine Dummheit, damals alles ehrlich erzählt zu haben. Hätte ich doch bloß die Sache mit Michendorf ausgelassen! Dass die Stasi-Leute davon nichts gewusst hatten, ging ja aus der Tatsache hervor, dass die Flucht von Effi und dem Ehepaar geklappt hatte und dass von ‘staatsfeindlichem Menschenhandel‘ in meinem Haftbefehl nichts vermerkt war. Also hätte ich mir doch bei der Vernehmung irgend etwas Anderes für den Tag in Michendorf und die Herkunft des VW, den ich ja für die Fahrt nach Michendorf gebraucht hatte, ausdenken können. Auch Gabi und Dirk hatten nichts gewusst von der Aktion in Michendorf, so dass auch ihre Aussagen mich nicht hätten belasten können. Aber jetzt war es zu spät. Damals war ich zu fertig gewesen, mir so klare Gedanken zu machen, und jetzt konnte ich meine Aussagen nicht mehr widerrufen. Ich musste mich also damit abfinden, dass sich mein Strafmaß um mindestens ein Jahr, also auf drei Jahre, erhöhte. Hoffentlich, so sagte ich mir, klappt es mit der Ausweisung. Das ist der einzige Hoffnungsschimmer aus dem ganzen Schlamassel, und dann brauche ich ja wahrscheinlich auch nicht die ganze Strafe voll abzusitzen.
Inzwischen machte ich mir aber wegen einer anderen Sache furchtbare Sorgen. Bei meinem Geständnis am Anfang meiner Haft, es war in der zweiten Nacht, hatte ich doch nicht erwähnt, wie wir rüber geschleust werden sollten. Und jetzt wollte mein Vernehmer dauernd etwas darüber erfahren, doch ich blieb hartnackig dabei, es nicht zu wissen. Hoffentlich, so dachte ich, plaudern Gabi und Dirk auch nichts darüber aus. Wenn erstmal einer von den Beiden etwas darüber zugibt, bin ich bei den Stasi-Leuten als Lügner verschrieben, und dann kann ich mich auf eine andere Vernehmungsart gefasst machen. Bis jetzt verliefen die Vernehmungen immer noch ganz ruhig, aber das konnte sich schnell ändern. Einen kleinen Einblick erhielt ich ja am Anfang, als ich fast nur angeschrienen wurde. Auch die Autonummer des VW vom „Muck‘ in Michendorf hatte ich verschwiegen, mit der Begründung, sie vergessen zu haben. Doch einmal löcherte mich mein Vernehmer plötzlich, doch endlich die Autonummer zu sagen, ich blieb aber dabei, sie nicht zu wissen.
„Na, nun sagen sie uns schon die Nummer. Oder soll ich ein bisschen nachhelfen?“
„Ich weiß die Autonummer wirklich nicht mehr“, erwiderte ich.
„War es nicht eine Autonummer mit der Zahl 555?“
Nanu, staunte ich. Woher weiß der denn die Nummer, die wirklich stimmt! Aber da erinnerte ich mich, diese Zahl Dirk und Gabi genannt zu haben, als wir in Magdeburg auf „Muck“ warteten und sie auch mit Ausschau halten sollten. Also musste einer ausgeplaudert haben, und ich hatte jetzt zu tun, weiterhin zu beteuern, dass ich diese Nummer vergessen hatte. Doch die Buchstaben der Autonummer, die der Vernehmer jetzt auch noch wissen wollte, konnte ich wirklich nicht sagen, denn die hatte ich mir nie gemerkt. So musste ich jetzt Einiges über mich ergehen lassen, bis der Vernehmer und der Hauptmann endlich einsahen, dass ich die Buchstaben wirklich nicht wusste. Wie leicht konnten also auch Gabi und Dirk über die Art und Weise, wie wir rüber geschmuggelt werden sollten, Auskunft gegeben haben, da wir das ja alle wussten!
Da ich von zu Hause immer noch keinen konkreten Hinweis hatte, dass für meine Ausweisung alles eingeleitet war, und mir Raimund durchs Klo aber sagte, dass die Ausweisung nur klappt, wenn der Rechtsanwalt Bescheid bekommt, direkt oder über Umwege, dass man rüber will, schrieb ich an Dr. Vogel einen Brief, damit er mich hier in Dresden aufsucht und ich ihm dann meinen Entschluss selber mitteilen konnte. Ich erhielt jedoch keine Antwort und versuchte es darum ein paar Wochen später noch mal. Diesmal antwortete mir Dr. Vogel, dass er seinen Vertreter aus Dresden, den Rechtsanwalt Völzke, zu mir schicken würde. Ich malte mir daraufhin schon in Gedanken aus, was ich ihm sagen würde. Ein paar Tage darauf kam er dann auch in die U-Haft, doch sein Besuch ergab sich für mich als völlig sinnlos. Über meinen Fall durfte ich nicht sprechen, da er noch nicht abgeschlossen war und der Rechtsanwalt darum noch nichts über meine „Straftat“ wusste, und über die Ausweisung reden ging auch nicht, denn mein Vernehmer saß daneben und der durfte ja nicht wissen, wie ich wirklich dachte. Dass beim Besuch des Rechtsanwaltes mein Vernehmer dabeisitzen würde, hatte mir vorher keiner gesagt, so dass ich darüber total erstaunt war. So konnte der Rechtsanwalt gerade fragen, ob ich genug zu Essen hätte und wie ich mich gesundheitlich fühle. Auch in der Frage der Einzelhaft konnte er mir nicht helfen.
Eines Tages erzählte mir mein Vernehmer so ganz nebenbei, dass auch Konrad aus West-Deutschland hier in der U-Haft wäre. Ich dachte, meinen Ohren nicht trauen zu können, als ich das erfuhr. Konrad war also‚ wie er uns damals gesagt hatte, drei Wochen nach dem letzten missglückten Fluchtversuch, wieder nach Ost-Berlin gekommen, um sich mit Gabi zu treffen. Dabei hatte man dann die Beiden verhaftet. Einerseits gab mir das natürlich einen ganz schönen Schock. Doch andererseits nahm mir das auch wieder eine große Sorge ab, denn ich sagte mir: Wenn Konrad gleich zwei Tage nach meiner Verhaftung nicht mehr nach West-Berlin zurückkam‚ dann können die sich drüben auch ausrechnen, dass ich ebenfalls verhaftet sei. Also hatte man Regina auf keinen Fall in den Osten locken können‚ um sie auch noch zu ergreifen. Dann hatte mein Bruder Dieter also bestimmt auch so schnell nach meiner Verhaftung veranlasst, dass ich Dr. Vogel als Verteidiger bekam und meine Ausweisung war beantragt. Auch von meinen Eltern erhielt ich einen Bescheid in dieser Richtung. Mein Vater teilte mir in einem Brief ungefähr sinngemäß mit, dass „die Sache mit den roten Cord-Jeans geregelt sei‚ ich würde sie wiederbekommen“.
Weiterhin in Einzelhaft
Inzwischen war schon Februar und ich hatte immer noch mehrmals in der Woche Vernehmungen. Ich staunte nur über mich selbst, was mir im Laufe der Zeit doch alles für Einzelheiten einfielen‚ und die wollten die Stasi-Leute wissen. Auch zeigte mir mein Vernehmer einmal Fotos, auf denen ich mit Dirk und Mali zu sehen war. Im gleichen Atemzug jedoch stritt mein Vernehmer dann wieder ab, dass ich jemals beschattet worden war. Ich war aber schon so weit abgestumpft, dass ich mir darüber nur noch meine Gedanken machte, ihm aber immer Recht gab.
Da die Stasi-Leute unbedingt rauskriegen wollten, wer sich hinter dem Namen „Muck“ verbarg, legten sie mir Fotografien von sämtlichen Bundespässen vor, die am 14. Oktober, als „Muck“ mir die Anweisungen für Michendorf gab, die Grenze nach Ost-Berlin passierten. Inzwischen war aber schon zu viel Zeit vergangen‚ und ich konnte ihn wirklich nicht mehr herausfinden.
Anmerkung von heute: Oft ist in den Medien die Rede von physischer Folter in der Haft, um ein Geständnis zu erpressen. Ich bin der Meinung, dass eine physische Folter überhaupt nicht nötig ist, um einen Häftling zum Sprechen zu bringen. Eine langzeitige Einzelhaft, bei der man nur mit einer bestimmten Bezugsperson (Vernehmer) sprechen darf, reicht völlig aus, um ein ausführliches Geständnis zu bekommen. Der Mensch hat ein wahnsinnig starkes Bedürfnis danach sich mitzuteilen. Nach einer langen Einzelhaft wird man nicht nur gesprächig, sondern man kann das Mitteilungsbedürfnis nur noch mit grösster Anstrengung zurück halten. Damit will ich die Grausamkeit der Einzelhaft nicht herunterspielen. Die Folgen von so einer langen Isolation sind langfristig und psychisch. Für den Vernehmer hat die Einzelhaft den grossen Vorteil, dass im Allgemeinen keinen offensichtlichen Beweisen für eine Folter vorliegen. Wenn also von physischer Folter in Gefängnissen die Rede ist, ist das nur das Resultat sadistischer Eigenschaften der Peiniger, oder die Ermittler stehen unter einem extremen Zeitdruck.
Durch die lange Einzelhaft war es für mich ein großes Bedürfnis, mich irgend jemandem mitzuteilen. Die Klo-Gespräche wurden aber immer seltener und so blieb mir nur der Vernehmer‚ der ja immer korrekt und manchmal sogar freundlich zu mir war. Natürlich war ich mir darüber im Klaren, dass das seine Taktik war, doch ich wurde bei ihm immer gesprächiger.
lm März erschien mein Staatsanwalt in der U-Haft‚ der sich mit dem Namen Zöllner vorstellte. Nicht nur sein äußerst fieses Aussehen ließ ihn mir gleich unsympathisch erscheinen. Auch seine Art, mich ständig spüren zu lassen‚ wie sehr er mich hasste, und dass er in mir den größten Verbrecher sah, machte ihn auch mir verhasst. Trotzdem fragte ich ihn‚ warum ich immer noch in Einzelhaft sei, und darauf antwortete er mir:
„Machen Sie sich keine Hoffnungen, mit jemandem zusammen in eine Zelle zu kommen. Ihre Einzelhaft habe ich angeordnet und sie wird auch bis zum Gerichtsprozeß beibehalten.“
Da hatte mich also mein Vernehmer ständig angelogen‚ als er sich bei mir dauernd mit der Ausrede von „keinem entsprechenden Fall für mich“ herausredete. Aber inzwischen hatte ich mich schon an die Einzelhaft gewöhnt, so dass mich die Auskunft des Staatsanwaltes Zöllner gar nicht mehr so beeindruckte. Ich hatte einige Beschäftigungen gefunden, mit denen ich die Zeit ganz gut über die Runden bringen konnte. So zeichnete ich mit einem Nagel auf Schokoladen-Silberpapier (Papier und Bleistift waren in der Zelle streng verboten), entwarf eine komplette Modelleisenbahn-Anlage bis in die kleinsten Einzelheiten, konstruierte Häuser und malte noch vielen anderen Blödsinn. So verging die Zeit eigentlich recht schnell und ich konnte es kaum fassen, dass ich nun schon über vier Monate in Einzelhaft eingesperrt war.
Die lange Einzelhaft wirkte sich allmählich auch auf meine Sinnesorgane aus. Da ich schon seit Monaten nicht mehr in die Ferne schauen konnte (die weiteste Entfernung zum Gucken war von einem Ende der Zelle zum anderen Ende, also nicht mehr als 3 Meter), versuchte mein visueller Sinn diese Einschränkung zu kompensieren. Wenn ich in der Zelle auf und ab lief und dabei auf die ungepflegten Wände schaute, erschienen diese Wände, als wenn sie weit entfernt waren. Die fleckigen Wände gaben mir das Gefühl, als wenn ich mit einem Flugzeug über einer Landschaft flog.
Ein anderes Phänomen erlebte ich mit der Musik, oder besser gesagt, mit der nicht vorhandenen Musik. Da ich schon monatelang keine Musik mehr gehört hatte, versuchte mein Gehirn auch diesen Zustand zu kompensieren. Bei jedem anhaltendem Geräusch in der Ferne hörte ich irgendeine Musik darin. Ich erinnere mich, zum Beispiel, dass irgendwo in der Ferne jemand mit einem Presslufthammer viel Lärm machte. In meinem Gehirn wurde aus diesem Lärm Musik. Ich hörte im Geräusch des Presslufthammers Melodien. Auch hatte ich während dieser Zeit viele Ideen für neue Melodien. Leider konnte ich davon nichts aufschreiben, denn ich kann keine Noten schreiben, und Papier und Bleistift waren ja verboten.
Inzwischen war Raimund in eine andere Zelle verlegt worden, doch die Klo-Verbindung blieb weiterhin bestehen. Wir waren inzwischen schon regelrecht Vertraute geworden, denn mit ihm hatte ich von allen Häftlingen die längste Zeit Verbindung. Ich kannte seinen Nachnamen Kolansky, unsere Adressen hatten wir ausgetauscht und ein Treffen im Westen war auch schon ausgemacht. Auch andere Leute hatte ich inzwischen kennengelernt, zum Beispiel zwei Zellen neben mir einen Andreas‚ schräg über mir Rudi, dann noch Olaf, Titus, Bernd, Wilhelm, Christine, Heidi und den 17-jährigen „Caro“. Dieser „Caro“ war ein furchtbarer Spinner und ich dachte mir, dass ich doch lieber in Einzelhaft sei, als mit so Einem zusammen in einer Zelle.
Gerichtsprozess
Als man mir im April sagte, dass die Ermittlungen abgeschlossen seien und in den nächsten vier Wochen mit dem Prozess zu rechnen sei, verging die Zeit wieder so langsam wie in den ersten Tagen. Jetzt fühlte ich mich dauernd krank, mal hatte ich Durchfall und Bauchschmerzen, dann wieder Verstopfung, und auch das Alleinsein nahm mich mächtig mit. Da keine Vernehmungen mehr waren, kam ich kaum noch aus meinen vier Wänden raus und die Zelle wurde mir immer kleiner. Abends bildete ich mir manchmal sogar schon Gespenster ein, das heißt‚ Lichtreflexe und Schatten sah ich um mich rum huschen, für die ich bei genauem Hinsehen keine Erklärung fand. Diese Wochen waren keine angenehme Zeit und ich hoffte nur, dass der Prozess bald beginnt und ich in eine andere Umgebung komme.
Ende April, nach ungefähr 6 Monaten Einzelhaft und Vernehmungen, erhielt ich dann endlich die Anklageschrift‚ das bedeutete, in der nächsten Woche war der Prozess. Als ich mir diese Anklageschrift durchlas dachte ich, mich trifft der Schlag. Nach den Worten des Staatsanwaltes war ich der schlimmste Verbrecher, den es jemals gab, und ein Mörder war in seinen Augen bestimmt besser angesehen. Andererseits nahm ich die Anklageschrift aber gelassen hin, denn ich wusste ja, dass Alles für meine Ausweisung veranlasst war und mich jetzt das Urteil sowieso nichts anging; ich musste nur noch auf den Abtransport gen Westen warten.
Jetzt durfte ich auch mit einem Rechtsanwalt, der inzwischen meinen Fall übernommen hatte‚ unter vier Augen sprechen. Dr. Vogel‚ der sich selber nicht mit der Verteidigung seiner Klienten abgab, hatte meinen Fall an Rechtsanwalt Völzke aus Dresden übergeben. Der musste jedoch für mich noch einen anderen Rechtsanwalt besorgen, den Rechtsanwalt Hamann, da er schon Gabi und Konrad zu verteidigen hatte. Diesem Rechtsanwalt Hamann, der einen recht sympathischen Eindruck auf mich machte, beauftragte ich, um ganz sicher zu gehen, Dr. Vogel unbedingt mitzuteilen, dass ich weiterhin in die Bundesrepublik möchte und er alles für meine Ausweisung tun soll. Mein Rechtsanwalt versicherte mir, dieses Dr. Vogel auszurichten, doch selber tat er so, als wüsste er nichts über die Ausweisungsmöglichkeit. Seinem lächelnden Gesicht konnte ich aber ansehen, dass alles für mich getan wurde.
Vom Dienstag dem 24. April bis zum Donnerstag dem 26.4. erstreckte sich dann der Prozess gegen Konrad‚ Gabi‚ Dirk und mich. Zum Gericht wurden wir in einem Spezialauto hin transportiert‚ das außen wie ein normaler Lieferwagen aussah und innen in kleine Zellen unterteilt war. Während der Fahrt wurde mir furchtbar schlecht‚ denn nach einem halben Jahr in der Zelle sitzen machten mir das Autofahren und die Auspuffgase sehr zu schaffen. Dazu kam noch, dass ich rückwärts sitzen musste und die Zelle so klein war, dass ich gerade hineinpasste, mich aber nicht mehr bewegen konnte. Nicht viel hatte gefehlt, und ich hätte mich übergeben müssen; doch da hielt das Auto Gott-Sei-Dank wieder an und wir Vier wurden‚ jeder von einem Posten an einer „Knebelkette“ gehalten, ins Gerichtsgebäude abgeführt.
An den Prozess kann ich mich, wegen der Fülle der neuen Eindrücke nach der langen Einzelhaft, nur noch sehr schwach erinnern. Alles kam mir wie ein Alptraum vor. Gabi, Konrad und Dirk konnte ich jetzt auch wiedersehen‚ wobei ich Konrad kaum erkannte. Ihn hatte die Einzelhaft wohl am meisten von uns Vieren mitgenommen. Obwohl wir nicht miteinander sprechen durften – ein Posten stand ständig daneben – konnte ich mir doch durch Flüstern Gewissheit schaffen, dass die Anderen nicht über die Durchführung der Flucht gesprochen hatten. Diese Sache konnte also nicht vor Gericht besprochen werden. Damit war eine große Sorge von mir genommen‚ denn ich hatte mir schon in allen Farben ausgemalt, wie ich dastehen würde, wenn mir der Richter plötzlich vorhält, dass ich der Einzige sei, der sich noch immer „gegen unseren Staat und unsere Gesellschaft stellt und den Aufklärungsorganen bis zum Schluss Schwierigkeiten macht, indem er weiterhin der Schleuser-Organisation Vorschub leistet und nicht darüber spricht, wie er geschleust werden sollte“. Doch soweit konnte es also nicht kommen, da alle dichtgehalten hatten.
Der Prozess verlief dann wie eine perfekte Theatervorstellung‚ natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Den Vorsitz führte eine Richterin und neben ihr saßen zwei Rentner als Schöffen. Dann waren noch von Dirk‚ Gabi und mir je ein „gesellschaftlicher Ankläger“ und ein „Gesellschaftlicher Beobachter“ anwesend‚ die Anklage führte der Staatsanwalt Zöllner und zur Verteidigung waren mein Rechtsanwalt Hamann, für Gabi und Konrad Rechtsanwalt Völzke und für Dirk noch ein unbenannter Rechtsanwalt mit Parteiabzeichen bestimmt worden.
Es begann mit der „Beweisaufnahme“‚ bei der jeder von uns vier Angeklagten noch mal alles erzählen musste‚ wie die letzten Monate vor der Verhaftung verliefen. Dabei stellten die Richterin und die beiden senilen Schöffen ab und zu solche Fragen wie zum Beispiel:
„Angeklagter Thobias, haben Sie sich denn auch mal Gedanken darüber gemacht, dass in dem VW, mit dem Sie die Schleusung in Michendorf durchführten, von der Schleuserorganisation eine Bombe eingebaut sein konnte, mit der man Sie töten wollte? Aus Rundfunk, Presse und Fernsehen sind Ihnen doch sicher die Praktiken solcher Verbrecher-Organisationen bekannt.“
Einmal wurde ich auch ermahnt, das Gericht nicht für dumm zu verkaufen. Ich wollte doch unbedingt noch mal versuchen‚ den „Menschenhandel“-Paragraphen los zu werden. Darum brachte ich wieder meine Ausrede an, die Fahrt nach Michendorf nur gemacht zu haben‚ um für meine eigene Flucht ein Auto zu haben. Doch damit verärgerte ich die Richterin nur noch mehr und sie ermahnte mich mehrmals zur Disziplin.
Während dieser „Beweisaufnahme“ sagten die Verteidiger fast kein Wort, denn sie wussten ja, dass sie das schon längst feststehende Urteil doch nicht mehr ändern konnten. Und den Mund wollte sich von den Anwälten ja auch keiner verbrennen.
Am dritten Tag wurden dann die Schlussreden der Ankläger und der Verteidiger gehalten. Während die Rechtsanwälte lediglich unsere ‘“makellose, sozialistische Lebensweise vor Beginn der Straftat“ hervorheben konnten, die Staatsanwalt Zöllner jedoch gleich als „geschickte Tarnung der Angeklagten“ auslegte, tobten sich die „gesellschaftlichen Ankläger“ so richtig ihre Aggression an uns aus. Mein gesellschaftlicher Ankläger“‚ ein Dr. Backmeister von der TU Dresden, forderte für mich sogar die Höchststrafe‚ wobei für den Paragraphen 105 („Menschenhandel“) nach dem Strafgesetzbuch kein Höchstmaß angegeben ist; „lebenslänglich“ wäre ihm also noch zu wenig gewesen.
Staatsanwalt Zöllner hatte dann die Gelegenheit, eine mehrstündige Rede zu halten‚ die von Gestik und Mimik unterstrichen‚ kein Schauspieler hätte nachmachen können. Ungefähr drei Viertel seiner „Anklagerede“ bezogen sich auf den „Unruheherd West-Berlin“, „Die Bonner Brandt-, Strauß- und Barzel-Clique“ und der „Imperialismus als Hauptfeind“, während er im restlichen Viertel dann auf uns Angeklagte wetterte.
Der Strafantrag des Staatsanwaltes gab uns dann einen mächtigen Schock, denn mit so hohen Strafen hatte keiner – auch nicht in den schlimmsten Vermutungen – gerechnet. Für mich beantragte er 4 Jahre und 3 Monate, für Konrad sogar 4 Jahre und 8 Monate, Dirk sollte 3 Jahre und 4 Monate bekommen und Gabi 2 Jahre und 6 Monate.
Nachdem für den 2. Mai die Urteilsverkündung vereinbart war‚ wurden wir dann wieder‚ eingepfercht in das Spezial-Stasi-Auto, in die U-Haft zurückgebracht.
Dass ich zu über vier Jahren verurteilt werden sollte‚ konnte ich einfach nicht fassen. Erhofft sich denn der Staatsanwalt, so fragte ich mich, dass ich nach vier Jahren anders denke und ein „sozialistischer Staatsbürger“ werde? Weiß denn der Staatsanwalt überhaupt‚ was vier Jahre für eine lange Zeit sind? Wenn ich mir vorstellte, dass ich zum Beispiel vier Jahre lang zur Oberschule gegangen war, und an die Länge dieser Zeit dachte‚ war es einfach unfassbar, dass ich jetzt zu so einer Strafe verurteilt werden sollte. Das mußten auch die Richterin und die Schöffen einsehen, und sicher würden sie das Urteil‚ so hoffte ich, doch nicht ganz so hoch festlegen.
Am 2. Mai war dann die Urteilsverkündung. Gespannt lauschten Konrad‚ Gabi‚ Dirk und ich auf das Urteil des Gerichtes. Doch alle Illusionen wurden zerschlagen‚ als nach endlosem Gesülze, ähnlich dem des Staatsanwaltes, „im Namen des Volkes“ verlesen wurde:
„Das Hohe Gericht verurteilt die Angeklagten
Dr. Konrad Engelhard zu 4 Jahren 8 Monaten,
Uwe Thobias zu 4 Jahren 3 Monaten,
Dirk Polski zu 3 Jahren 4 Monaten und
Dr. Gabi Krätschmar zu 2 Jahren 4 Monaten
strengen Strafvollzug.
Außerdem werden als Tatwerkzeuge eingezogen:
1 PKW VW der Eveline Lading (nicht anwesend)
1 PKW BMW (Mietwagen vom Dr. Konrad Engelhard aus West-Berlin)
1 PKW Trabant vom Angeklagten Thobias
Bargeld in Höhe von 2900 Mark, ebenfalls vom Angeklagten Thobias.“
Das Gericht hatte also alle Anträge, bis auf den von Gabi‚ der um zwei Monate herabgesetzt wurde, angenommen. Meinen Trabant hatten sie mir als „Tatwerkzeug“ weggenommen, weil ich im Juni damit mal nach Berlin fuhr, als ich mich dort mit Regina traf, und der BMW, mit dem Konrad aus West-Berlin am Tage seiner Verhaftung in den Osten kam, war auch „Tatwerkzeug“‚ da Konrad bei dem Treff mit Gabi noch mal mit ihr über die geplatzte Flucht sprach.
Über dieses hohe Urteil waren natürlich auch alle Häftlinge erstaunt, die ich durchs Klo davon unterrichtete; damit hatte keiner gerechnet‚ wobei die Leute allerdings auch nicht genau wussten‚ was ich eigentlich gemacht hatte. Über Einzelheiten der „Straftaten“ unterhielten wir uns dort doch lieber nicht, da ja die Stasi-Leute leicht unsere Gespräche abhören konnten und das auch schon oft vorgekommen sein soll. Berufung gegen dieses Urteil einzulegen rieten mir alle ab, da sonst die Ausweisung nur verzögert würde. Auch der Rechtsanwalt meinte, dass es sinnlos wäre. Das Gericht würde den Berufungsantrag ganz bestimmt ablehnen oder meine Strafe nur noch erhöhen. So wurde das Urteil nach sieben Tagen Berufungsfrist rechtskräftig und ich musste täglich mit dem Abtransport in eine Strafvollzugsanstalt (Zuchthaus) rechnen.
Abtransport in die „Schießgasse“
Drei Tage darauf, am Freitag‚ wurde ich dann geholt‚ musste meine Bettwäsche zusammenpacken…..
Fortsezung folgt
Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und Teil 6.
Russlands Regierung trete zurueck?
Also Putin haut ab vom Acker ? Oder das Parlament wird sanft gebeten, die Sessel anderen Leuts zu ueberlassen?
Was, bitte, geht da ueber die Buehne? Welche Kraefte werden da aussortiert? Ich vermute, (mehr …)
Die SPD, sozusagen ein Pressekonzern / Die Flughaefen, sozusagen offene Einflugschneisen fuer Afrika
Wir hatten das Video heute schon mal. Unsere Kommentatoren Palina und Securityscout liefern zwei aetzende Ergaenzungen dazu.
Palina:
Ab Min 2:00 im Video Nacht- und Nebelaktion der Regierung: (mehr …)
Nacht- und Nebelaktionen von Verwaltung, aeh Regierung / Medien
Was mit Millionen von Steuergeldern und was an Flughaefen so alles passieren kann. Ohne dass man es weiss. Die liebe Raeuberbande Regierung indes, .sie weiss nicht nur, sie iniziiert.
Runterladen. Sowas ist uebermorgen zensiert.
Eingereicht von Palina
Thom Ram, 15.01.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)
Die Flucht – ein Zeitdokument des „Kalten Krieges“ / Teil 6 / Kontakt mit Häftlingen, Hoffnung, Weihnachten und Vaters Besuch
Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.
Verbindung mit anderen Häftlingen
Als ich wieder in der Zelle eingeschlossen war‚ hörte ich dauernd Jemanden von der Nebenzelle gegen die Wand klopfen. Schon gestern war mir dieses Klopfen aufgefallen‚ doch da hatte ich keine Lust, mich damit zu beschäftigen. Jetzt konnte ich mich aber genau darauf konzentrieren. Dieses Klopfen musste irgend etwas bedeuten, denn ich erkannte in den Klopfzeichen etwas Regelmäßiges. Noch einmal suchte ich ausführlich die Zelle ab. Vielleicht, so dachte ich, finde ich irgendwo eingeritzt den Kode für die Klopfzeichen. Aber mein Suchen war vergebens, ich fand nichts. Inzwischen wurde das Klopfen mit einer erstaunlichen Beharrlichkeit fortgesetzt. Nach einer Pause zählte ich die Klopfzeichen mal mit und es ergaben sich die Zahlen 14,1,13‚ 5. Was hat das bloß zu bedeuten, dachte ich. Wenn ich doch den Kode zum Entschlüsseln der Zeichen hätte! Vielleicht könnte ich dann Verbindung zu anderen Gefangenen aufnehmen. Ich musste unbedingt rauskriegen‚ was die Zahlen 14, 1‚13, 5 bedeuteten, die immer noch geklopft wurden. (mehr …)
Wir leben in einer Welt von Kreisläufen
von Angela, 14. 01.2020
Wir leben in einer Welt von Kreisläufen, das gilt im Großen, in Sonnensystemen oder Galaxien ebenso wie in Atomen und deren Bausteinen. Alle kosmischen Körper beschreiben elliptische Bahnen , Jahr und Tag sind Folge von Kreisläufen. Strom fließt nur, wenn der Kreis geschlossen ist. Auch im Menschen herrscht dieses Gesetz in Form von 12 funktionierenden Kreisläufen innerhalb unseres Körpers. (mehr …)
Die Flucht – ein Zeitdokument des „Kalten Krieges“ / Teil 5 / Verhaftung
Hier geht es zum Teil 1 und Teil 2 und Teil 3 und Teil 4
18. November 1971: Verhaftung
Am Donnerstag dem 18. November wurde ich durch langes Klingeln aus dem Bett geworfen. Erst gegen morgen war ich eingeschlafen und so tapste ich mit noch fast geschlossenen Augen zur Tür. Als hätte mir jemand einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf ausgeschüttet, war ich beim Öffnen der Tür in wenigen Sekunden hell wach. Schneller als ich gucken konnte, standen drei große‚ starke Männer mit Ledermänteln in der Wohnung und fragten nach „Herrn Thobias“. Als ich ihnen sagte, dass ich dieser gesuchte Herr sei, trat der eine dicht vor mich hin und sprach in befehlendem Ton: (mehr …)
Ceterum censeo / Bist du hirntot, dann…
atmest du noch und dein Herz schlägt. Man misst deine Hirnströme, und du bist in so tiefer Ohnmacht, dass das primitive Messinstrument deiner Mörder keine Aktivitäten registrieren. Du atmest, dein Herz schlägt und MAN hat beschlossen, dass du nun ausgeweidet werden dürfest. (mehr …)
Rach und die Weltspitzenpianisten
Ich kann es nicht lassen, ich stelle das ein. Rachmaninoff’s Klavierkonzert III. Mit Horowitz. Nicht zu verwechseln mit Horrorwitz. Das ist mir wunderlich ernst. (mehr …)
