bumi bahagia / Glückliche Erde

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Briefe von der Erde an Sankt Michael und Sankt Gabriel / 9. + 10. Brief

(Ludwig der Träumer) Wer sich bis jetzt in den Briefen 1 – 8 durchgebissen hat wird die seltsam wundersame Güte Gottes erkennen, der Erde Adam und Eve plus ein paar geduldete Nachkommen zu schenken, die mit göttlicher Intelligenz ausgestattet sind um von seiner Tristesse und Langeweile abzulenken. Nachdem Adam und Eva gründlich davon Gebrauch machten und vom Raum (nicht Baum) der Erkenntnis fraßen, wurde ihm mulmig, da er seine Selbstherrlichkeit in Gefahr sah. Schlau wie übrigens die heutigen Politiker erfand er die verbotene Frucht, die die Menschheit ins Unglück stürzte. Seltsamerweise steht der Apfel auch als Symbol für gesunde Ernährung: „an apple a day keeps the doctor away“

Eine Parallele mit dem heute totbringenden CO2 ist sicher rein zufällig. Was bisher die Apfelleugner waren, denen Höllenqualen zuteil wurden, sind heute die Klimaleugner, denen die neue Inquisition der Klimakirche entgegenknallt.
Sämtliche Forderungen der linksgrünen Heilsbringer zur Rettung der Erde waren schon mal da und in einem Phantasiewerk – Bibel genannt bestens beschrieben. Da diese Maßnahmen gegen die Klimaleugner immer noch nicht ausreichen, bedienen sich diese Heilsbringer zunehmend den Rezepten des Hexenhammers. http://www.koeblergerhard.de/Fontes/HexenhammerSprenger1923.pdf

 

Die Schöpfung und Brief 1         Brief 2       Brief 3      Brief 4 – 6        Brief 7 + 8

Besonders interessant wird die Geschichte der Arche Noah, wenn wir sie im Fokus der Georgia Guidestones Inschrift sehen.

Halte die Menschheit unter 500.000.000
in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
Lenke die Fortpflanzung weise –
um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern
Vereine die Menschheit
mit einer neuen, lebenden Sprache
Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition
und alles Sonstige
mit gemäßigter Vernunft
Schütze die Menschen und Nationen
durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte
Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln
und internationale Streitfälle
vor einem Weltgericht beilegen
Vermeide belanglose Gesetze
und unnütze Beamte
Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und
den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten
Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe –
im Streben nach Harmonie mit dem
Unendlichen
Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde –
lass der Natur Raum –
lass der Natur Raum

Brief 9

Die Arche setzte ihre Reise fort. Trieb hierhin, dahin und anderswo hin ohne Kompaß und ungesteuert, der Spielball zufälliger Winde und wirbelnder Strömungen. Und der Regen, der Regen, dieser Regen! Er hört nicht auf zu fallen, zu strömen, alles zu durchnässen und zu überfluten. Niemals zuvor hatte man solchen Regen gesehen. Man hatte von 16 Inches (ca. 40 cm) pro Tag gehört, aber das war nichts im Vergleich zu hier. Hier regnete es 120 Inches pro Tag – zehn Fuß (ca drei Meter)! Es regnete vierzig Tage und vierzig Nächte in dieser ungeheuren Stärke und überflutete jeden 400 Fuß hohen Berg. Schließlich trockneten die Himmel und sogar die Engel aus; es stand kein Wasser mehr zu Verfügung!

Als globale Flut war es eine Enttäuschung, aber es hatte schon vorher haufenweise globale Fluten gegeben, wie die Bibeln aller Völker bezeugen und diese war so gut, wie die Beste.

Schließlich stieg die Arche empor und kam auf der Spitze des Berges Ararat, 5.700 Meter über dem Tal zur Ruhe und die lebende Fracht trat hinaus und ging den Berg hinunter.

Noah legte einen Weinberg an, trank von dem Wein und wurde überwältigt.

Dieser Mensch wurde aus der ganzen Bevölkerung ausgewählt, da er das beste verfügbare Exemplar war. Er sollte die menschliche Rasse auf neuer Basis beginnen. Das war die neue Basis. Die Aussichten waren schlecht. Das Experiment fortzusetzen hieß äußerst unklug ein großes Risiko einzugehen. Jetzt wäre die Zeit gekommen gewesen, mit diesen Leuten das zu machen, was so wohlüberlegt mit den anderen gemacht worden war – sie zu ertränken. Jeder außer dem Schöpfer hätte das erkannt. Aber er erkannte das nicht. Das soll heißen, vielleicht erkannte er es nicht. Es wird behauptet, daß er von Anbeginn aller Zeiten alles vorhersah, was in der Welt geschehen würde. Wenn das wahr ist, sah er vorher, daß Adam und Eva den Apfel essen würden; daß ihre Nachkommenschaft unerträglich sein würde und daß er so nach und nach seinen Himmelsthron verlassen und herabsteigen würde müssen, um diese nervende menschliche Rasse wieder mal zu retten. Alle? Nein! Einen Teil? Genau! Wie viele von Ihnen? Viele hundert Generationen lang würden in jeder Generation eine Milliarde streben und alle würden der Verdammnis anheimfallen bis auf vielleicht zehntausend pro Milliarde. Diese Zehntausend würden aus der kleinen Menge der Christen sein müssen und nur einer von hundert von diesen hätte eine Chance. Niemand außer denjenigen Römisch-Katholischen, die das Glück hätten, bei ihrem letzten Atemzug einen Priester bei der Hand zu haben, der ihre Seele sauber schmirgelt; und ab und an noch ein Presbyterianer. Keine anderen wären rettbar. Alle anderen verdammt. Massenweise!

Würdet ihr einräumen, daß er all das vorher sah? Von den Kanzeln wird dies verkündet. Das läuft darauf hinaus, daß in Sachen Intelligenz die Gottheit das Allerarmseligste im Universum ist und daß ihre Moral und ihr Charakter sich weit unten auf einer Ebene mit der von David tummelt.

Brief 10

Die beiden Testamente sind jedes auf seine Weise interessant. Das Alte liefert uns eine Bild von der Gottheit dieser Leute, wie sie war, bevor sie religiös wurde und das andere eines davon, wie er danach erschien. Das Alte Testament dreht sich hauptsächlich um Blut und Sinnlichkeit, das Neue um Errettung. Errettung durch Feuer.

Als die Gottheit das erste Mal zur Erde herabstieg, brachte sie Leben und Tod. Als sie das zweite Mal kam, die Hölle.

Das Leben war kein wertvolles Geschenk, wohl aber der Tod. Das Leben ist ein Fiebertraum aus Freuden, vergällt durch Leiden, Lust vergiftet mit Schmerzen; ein Traum, der ein wirrer Alptraum vereinzelter Vergnügen, Ekstasen, Jubel, Glück durchsetzt mit lang anhaltendem Elend, Kummer, Gefahren, Schrecken, Enttäuschungen, Niederlagen, Demütigung und Verzweiflung war – der schlimmste Fluch, den göttlicher Einfallsreichtum ersinnen konnte. Aber der Tod war süß, er war sanft und freundlich, er heilte das entstelle Gemüt und das gebrochene Herz und gab ihm Ruhe und Vergessen; der Tod war der beste Freund des Menschen; sein einziger Freund. Wenn der Mensch das Leben nicht mehr länger ertragen konnte, kam der Tod und befreite ihn.

Mit der Zeit bemerkte die Gottheit, daß der Tod ein Fehler gewesen war, ein Fehler, da er unzureichend war. Er war unzureichend, da er zwar ein hervorragendes Mittel war, Elend über die Überlebenden zu bringen, den Toten aber erlaubte jeder weiterer Verfolgung durch die gesegnete Zuflucht des Grabes zu entkommen. Das war nicht zufriedenstellend. Es mußte eine Möglichkeit ersonnen werden, die Toten über das Grab hinaus zu verfolgen.

Die Gottheit sann viertausend Jahre ergebnislos darüber nach, aber kaum war sie auf Erden herabgestiegen und wurde christlich, fiel der Groschen und sie wußte, was zu tun war. Sie erfand die Hölle und verkündigte sie.

Das ist eine seltsame Sache. Ein Jeder glaubt, daß ER, während sie im Himmel war, finster, hart, übelnehmerisch, eifersüchtig und grausam war, aber als ER zur Erde herabstieg und den Namen Jesus Christus annahm wurde ER gerade zum Gegenteil dessen, was ER vorher war. ER war also freundlich und sanft, voll der Gnade und Vergebung, alle Rauheit verschwand aus seinem Charakter und eine tiefe und sehnsüchtige Liebe zu seinen armen Menschenkindern nahm deren Platz ein. Wo ER doch als Jesus Christus die Hölle erfunden und verkündet hat!

Das heißt also, als milder und gütiger Retter war er tausend milliardenfach grausamer, als je im Alten Testament – ja, unvergleichlich scheußlicher noch, als er je war, selbst als er in jenen alten Tagen am schlimmsten war.

Mild und gütig? Nach und nach werden wir diesen geläufigen Sarkasmus im Lichte der Hölle, die er erfand, betrachten.

Es ist richtig, daß die Palme für Bosheit Jesus gebührt, dem Erfinder der Hölle. Er war hart gesotten und brutal genug für alle göttlichen Vorhaben, gerade bevor er  Christ wurde. Es scheint nicht so, daß er jemals innehielt, um zu reflektieren, daß er schuld war, als ein Mann in die falsche Richtung ging, insofern als der Mann lediglich entsprechend der Veranlagung handelte, mit der er ihn ausgestattet hatte. Nein, er bestrafte den Mann, statt sich zu bestrafen. Außerdem war die Strafe gewöhnlich viel zu hart für den Verstoß. Oft traf sie auch nicht den Täter der Untat, sondern jemand anderen – einen Häuptling, den Kopf einer Gemeinschaft zum Beispiel.

4. Mose 25,1 Als sich Israel in Schittim aufhielt, begann das Volk mit den Moabiterinnen Unzucht zu treiben.

4. Mose 25,4 und der Herr sprach zu Mose: Nimm alle Anführer des Volkes, und spieße sie für den Herrn im Angesicht der Sonne auf Pfähle, damit sich der glühende Zorn des Herrn von Israel abwendet.

Erscheint Euch das fair? Es gibt keinen Hinweis dafür, daß die „Oberhäupter“ den jenen Ehebruch begangen hatten und doch werden sie dafür gehängt statt „der Leute“.

Wenn das in jenen Tagen fair und richtig war, dann müßte es auch heute fair und richtig sein, denn von den Kanzeln wird verkündet, daß Gottes Gerechtigkeit ewig und unabänderlich ist; ebenso, daß er der Brunnen der Moral ist  und daß seine Moral ewig und unabänderlich ist. Soweit so gut, dann müssen wir also glauben, wenn das Volk von New York sich auf Hurerei mit den Töchtern von New Jersey einläßt, sollte es fair und  richtig sein, einen Galgen vor dem Rathaus aufzustellen, und den Bürgermeister, den Sheriff, die Richter und den Erzbischof zu hängen, obwohl sie nichts davon mitbekommen haben. Mir scheint das nicht richtig zu sein.

Außerdem könnt ihr in einem Punkt ganz sicher sein, es könnte nicht geschehen.  Diese Leute würden es nicht erlauben. Sie sind besser als ihre Bibel. Nichts würde hier ereignen, außer einigen Gerichtsverfahren, falls der  Vorfall nicht in aller Stille beigelegt werden konnte und sogar  unten in den Südstaaten würden nicht gegen Personen gerichtlich vorgehen, die nichts gegangen haben; sie würden eine Peitsche nehmen und die Verantwortlichen jagen und wenn sie sie nicht finden konnten, würden sie einen Nigger lynchen.

Die Zeiten haben sich zum Besseren gewendet seit den Zeiten des Allmächtigen, mögen sie von den Kanzeln verkünden, was sie wollen.

Wollt ihr die göttliche Moral und Veranlagung und ihr Verhalten etwas genauer untersuchen? Und erinnert Ihr Euch daran, daß in der Sonntagsschule die kleinen Kinder dazu gedrängt wurden, den Allmächtigen zu lieben und ihn zu ehren und ihn zu loben und in ihm ein Vorbild zu sehen und zu versuchen  wie er zu sein, so gut das möglich ist? Dann lest 4. Mose 31:

Der Herr sprach zu Mose:
2 Nimm für die Israeliten Rache an den Midianitern! Danach wirst du mit deinen Vorfahren vereint werden.
3 Da redete Mose zum Volk und sagte: Rüstet einen Teil eurer Männer für den Heeresdienst! Sie sollen über Midian herfallen, um die Rache des Herrn an Midian zu vollstrecken.
4 Aus jedem Stamm Israels sollt ihr tausend Mann zum Heer abstellen.
5 Man hob also aus den Tausendschaften Israels je Stamm tausend Mann aus, imganzen zwölftausend zum Krieg gerüstete Männer.
6 Mose schickte die tausend Mann je Stamm zum Heer, zusammen mit dem Priester Pinhas, dem Sohn Eleasars, der die heiligen Geräte und die Lärmtrompeten mitnahm.
7 Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es Mose befohlen hatte, und brachten alle männlichen Personen um.
8 Als sie die Männer erschlagen hatten, brachten sie auch noch die Könige von Midian um: Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige von Midian. Auch Bileam, den Sohn Beors, brachten sie mit dem Schwert um.
9 Die Frauen von Midian und dessen kleine Kinder nahmen die Israeliten als Gefangene mit. Das ganze Vieh und der reiche Besitz der Midianiter wurde ihre Beute.
10 Alle Städte im Siedlungsgebiet der Midianiter und ihre Zeltdörfer brannten sie nieder.
11 Alle Menschen und das ganze Vieh, das sie erbeutet und geraubt hatten, nahmen sie mit.
12 Sie brachten die Gefangenen und die geraubte Beute zu Mose, zum Priester Eleasar und zur Gemeinde der Israeliten in das Lager in den Steppen von Moab am Jordan bei Jericho.
13 Mose, der Priester Eleasar und alle Anführer der Gemeinde gingen ihnen aus dem Lager entgegen.
14 Mose aber geriet in Zorn über die Befehlshaber, die Hauptleute der Tausendschaften und die Hauptleute der Hundertschaften, die von dem Kriegszug zurückkamen.
15 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen?
16 Gerade sie haben auf den Rat Bileams hin die Israeliten dazu verführt, vom Herrn abzufallen und dem Pegor zu dienen, so daß die Plage über die Gemeinde des Herrn kam.
Die Nachricht über Bileam steht im Gegensatz zu Kap. 22 – 24. Ihr liegt entweder eine andere Tradition zugrunde, oder es handelt sich um eine spätere Kombination aus Kap. 22 – 24 und 25,1-18.
17 Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben.
18 Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, laßt für euch am Leben!
19 Schlagt aber für sieben Tage eure Zelte außerhalb des Lagers auf! Jeder von euch, der einen Menschen umgebracht hat, und jeder, der einen Erschlagenen berührt hat, muß sich am dritten und am siebten Tag der Entsündigung unterziehen, ihr selbst wie eure Gefangenen.
20 Auch alle Kleidungsstücke, alle Lederwaren, alle Erzeugnisse aus Ziegenhaaren und alle Holzgeräte müßt ihr entsündigen.
21 Der Priester Eleasar sagte zu den Männern, die von dem Kriegszug zurückgekehrt waren: Das ist die gesetzliche Verordnung, die der Herr dem Mose aufgetragen hat:

. . .

25 Der Herr sprach zu Mose:
26 Zähl zusammen mit dem Priester Eleasar und den Familienhäuptern der Gemeinde die Beute, die gefangenen Menschen und Tiere!
27 Teil die Beute zur Hälfte zwischen denen, die am Krieg teilgenommen haben, und der ganzen Gemeinde.
Zur Teilung der Beute mit denen, die am Feldzug nicht teilgenommen haben, vgl. Jos 22,8 und 1 Sam 30,24f.
28 Dann erheb von den Kriegern, die mit dem Heer ausgezogen sind, als Steuer für den Herrn je einen von fünfhundert Gefangenen, je ein Tier von fünfhundert Rindern, Eseln, Schafen und Ziegen.

. . .

31 Mose und der Priester Eleasar taten, was der Herr dem Mose befohlen hatte.
32 Die überaus reiche Beute, die das Kriegsvolk im Heer gemacht hatte, betrug 675000 Schafe und Ziegen, 33 72000 Rinder, 34 61000 Esel und insgesamt 32000 Menschen, Frauen, die noch mit keinem Mann geschlafen hatten.

. . .

40 Menschen waren es 16000, davon fielen 32 als Steuer an den Herrn.
41 Mose übergab die Steuer als Abgabe für den Herrn dem Priester Eleasar, wie der Herr es ihm befohlen hatte.

. . .

47 von dieser für die Israeliten bestimmten Hälfte also nahm Mose je eine von fünfzig gefangenen Frauen und je eines von fünfzig Tieren und übergab sie den Leviten, die auf die Anordnungen für die Wohnstätte des Herrn zu achten haben, wie der Herr es Mose befohlen hatte.

5. Mose 20

10, Wenn du vor eine Stadt ziehst, um sie anzugreifen, dann sollst du ihr zunächst eine friedliche Einigung vorschlagen.

. . .

13 Wenn der Herr, dein Gott, sie in deine Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen.
14 Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befindet, alles, was sich darin plündern läßt, darfst du dir als Beute nehmen. Was du bei deinen Feinden geplündert hast, darfst du verzehren; denn der Herr, dein Gott, hat es dir geschenkt.
15 So sollst du mit allen Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.
16 Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen.

Das biblische Gesetz sagt: „Du sollst nicht töten.“

Das Gesetz Gottes, das dem Menschen bei seiner Geburt in sein Herz gepflanzt wurde, sagt: „Du sollst töten.“

Das Kapitel, das ich zitiert habe, zeigt Euch, daß das Buchgesetz wieder einmal einen Fehler enthält.  Es kann nicht das viel mächtigere Naturgesetz beiseite schieben.

Entsprechend dem Glauben dieser Leute war es Gott selbst der sagte: „Du sollst nicht töten.“

Dann ist wohl klar, daß er sich seine eigenen Gesetze nicht  merken kann.

Er tötete all jene Leute – jeden Mann.

Sie hatten die Gottheit auf irgendeine Weise gekränkt. Ohne hinzusehen wissen wir, was für ein Verstoß das war, mit anderen Worten, es war eine Kleinigkeit; irgendeine Kleinigkeit, der niemand außer Gott eine Bedeutung beimessen würde.   Es ist mehr als wahrscheinlich, daß ein Midianiter das Verhalten von einem Onan kopiert hatte, dem befohlen wurde, „die Frau seines Bruders zu ehelichen“ – welches er tat; aber statt die Ehe zu vollziehen, „vergoß er den Samen auf dem Boden“. Der Herr erschlug Onan dafür, denn der Herr konnte noch nie diese  Geschmacklosigkeit ausstehen. Der Herr erschlug Onan und zu diesem Tag kann die christliche Welt nicht verstehen, warum er bei Onan aufhörte, statt alle Einwohner im Umkreis von dreihundert Meilen zu erschlagen, – die waren alle unschuldig  und deshalb eigentlich jene, die er normalerweise erschlagen würde. Denn das war stets seine Art fair zu handeln. Wenn er ein Motto gehabt hätte, hätte man lesen können: „Laßt keine Unschuldigen entkommen.“. Ihr erinnert euch daran, was er zur Zeit der Flut tat. Da gab jede Menge niedlicher, kleiner Kinder, und er wußte, daß sie ihm nie etwas Böses angetan hatten; aber ihre Verwandten waren schuldig, und das reichte: er sah, wie das Wasser in Richtung ihrer schreienden Lippen anstieg, er sah das Entsetzen in ihren Augen, er sah das schmerzverzerrte Gesicht der Mütter, das jedes Herz gerührt hätte, aber er war besonders hinter den Unschuldigen her, und so ertränkte er jene armen kleinen Kerle.

Und ihr erinnert euch daran, daß im Falle von Adams Nachwelt all die Milliarden unschuldig sind, – keiner von ihnen hatte einen Anteil an seinem Vergehen, aber die Gottheit hält sie zu diesem Tag für  schuldig. Keiner kommt davon, außer er bekennt sich schuldig, nichts als eine billige Lüge als Antwort.

Ein Midianiter muß Onans Tat wiederholt haben und so diese schreckliche Katastrophe über sein Volk gebracht haben. Wenn das nicht die Geschmacklosigkeit war, die die Gefühle der Gottheit erregt hat, dann weiß ich, was es war: Ein Midianiter hat gegen die Wand gepißt. Ich bin sicher, denn das war eine der Unmöglichkeiten, die die Quelle jeder Etikette noch nie ausstehen konnte. Eine Person konnte gegen einen Baum pissen, er konnte auf seine Mutter pissen, er konnte auf seine eigenen Kniebundhosen pissen und damit ungestraft davonkommen, aber er durfte nicht gegen die Wand pissen – das würde entschieden zu weit gehen. Die Herkunft des göttlichen Vorurteils gegen dieses Kavaliersdelikt ist nicht bekannt; aber wir wissen, daß das Vorurteil sehr stark ausgeprägt ist – so stark daß nichts als ein gewaltiges Massaker an jenem Volk, das die Region bewohnt, wo die Wand verschandelt wurde, die Gottheit zufriedenstellen konnte.

Nehmt den Fall von Jerobeam. „Ich werde mich von Jerobeam trennen ihm, der gegen die Wand pißte.“ So geschah es. Und er trennte sich nicht nur von dem Mann, sondern von allen anderen auch.

Dasselbe geschah mit dem Haus Baasha: Jeder wurde ausgerottet, Verwandte, Freunde, alle, nicht einer blieb übrig, „der gegen die Wand pissen konnte“.

Im Falle von Jerobeams habt ihr ein Musterbeispiel für die Art wie Gott handelt, seine Strafen sind nicht auf die Schuldigen beschränkt; die Unschuldigen sind eingeschlossen. Sogar der „Rest“ von diesem unglücklichen Haus wurde entfernt „wie man Dung entfernt, bis alles weg ist.“ Das schließt die Frauen, die jungen Mädchen und die kleinen Mädchen ein. Alle unschuldig, denn sie konnten nicht gegen die Wand pissen. Niemand mit diesen Geschlechtsmerkmalen kann das. Kein Mitglied dieses Geschlechts kann diese Meisterleistung vollbringen.

Ein seltsames Vorurteil. Und es existiert immer noch. Protestantische Eltern halten immer noch die Bibel griffbereit im Haus, so daß die Kinder sie studieren können, und eines der ersten Dinge, die die kleinen Jungen und Mädchen lernen, ist, daß sie rechtschaffen und heilig zu sein und nicht gegen die Wand zu pissen. Sie studieren jene Stellen mehr als andere, ausgenommen jene wo es um die Masturbation geht. Jene picken sie heraus und lesen sie privat. Es gibt kein protestantisches Kind, das nicht masturbiert. Diese Kunst ist die frühste Leistung, die seine Religion ihm verleiht. Auch die frühste, die sie ihr  verleiht.

Die Bibel hat diesen Nutzeffekt allen anderen Büchern voraus, die Kultiviertheit und Manieren lehren, daß sie dem Kind zugänglich ist. Sie erreicht die Kinder in einem Alter, wo sie am meisten geprägt werden und am aufnahmefähigsten sind  –  die anderen müssen warten.

Du sollst ein Siegel auf seiner Waffe haben. Und es wird folgendes geschehen, wenn Du Dich auswärts aufhältst: Sie werden sich hier hineingraben, und wenn Du zurückkommst, werden sie das bemänteln, was von ihm kommt.

Diese Regel wurde in früheren Zeiten gemacht, als „der Herr Dein Gott in der Mitte Deines Lagers wandelte“.

Es ist wahrscheinlich nicht lohnend den wahren Beweggrund herauszufinden,  warum die Midianiter ausgerottet wurden. Wir können nur sicher sein, daß es für keinen großes Vergehen war; denn das lehren uns die Fälle von Adam, der Flut und der Wandbeschmutzer. Der Midianiter mag seinen Schild zu Hause gelassen haben und so die Schwierigkeiten verursacht haben. Wie dem auch sei. Die Hauptsache ist die Katastrophe selbst und die Doppel-Moral, die sie heute den Christen als Anweisung und zur Erbauung anbietet.

Gott schrieb auf die steinernen Tafeln: „Du sollst nicht  töten.“ Ebenso: „Du sollst keinen Ehebruch begehen.“

Paulus, der mit göttlicher Stimme sprach, riet insgesamt von sexuellem Verkehr ab. Ein großer Wandel der göttlichen Ansicht wie sie zur Zeit der Midianiter existierte.


6 Kommentare

  1. Drusius sagt:

    Die Zahlen sind ja richtig kabbalistisch. Quersumme 3 für den Geist (ich habe nur die ersten nachgerechnet). Sogar der Berg Ararat, an dem nie eine Arche angelegt hat, hat für die Höhe 3 in der Quersumme – immer wieder Geist. Ein geistiger Berg. Ein Wappen der Medici waren 3×3 Kugeln. Es wäre der Geist 3, der sich in der Materie spiegelt 4 und nach Vervollkommnung strebt 5.
    Aber auch das ist nur die Wand, die man im Traum überwinden kann.

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  2. Vollidiot sagt:

    Gut dargestellt, vor allem die knappe Zamfassung am Schluß.
    Die Anhänger des AT hatten das eheliche Beiwohnen als mitzentrales Gebot.
    Das hat sich im Gegensatz zum NT noch in den Islam hinübergerettet.
    Da wie dort gilt: ficken und die Erde untertan machen.
    Im NT empfiehlt Paulus eher das Nichtficken, nicht nur, aber auch.
    Hier wird eine neue Betrachtungsweise generiert.
    Im Monotheismus ist der Blutrausch noch akzeptiert, in der Form, daß rechtgläubiges Blut eine extraordinäre Überhöhung erfährt und als göttlich durch die Adern der Glaubensgemeinschaft fließend empfunden wird.
    Es wird sich berauscht an der Exclusivität des glaubensgruppenbezogenen Herausragenden und der Rausch der Hybris und Allmacht hat Auslebensrecht und -realität bis zur Negierung des Lebensrechtes anderer, blutminderer Hominiden.
    In Bezug aufs NT wurde schon früh von den führenden Köpfen der Bewgung für ein neues Menschenbild eben dafür gesorgt, daß eine Art Nebel sich in den Hirnen ausbreite. Dabei geriet das Ficken in den Fokus, gerade wegen Paulus, der ja eine dezidierte Sprache bevorzugte und mit vordergründig nicht immer konsistent erscheinender Ausdrucksweise den Sophisten dadurch eine Interpretationsbasis geboten hatte und auch noch hat (Rom, 2 Päpste, Vatikanbank, z.B.).
    Die einen sollten nicht ficken, qua Beruf, die andern sollten ficken und für zahlreichen Nachwuchs auf der Weide sorgen. In diesem nicht uninteressanten Spannungsfeld formten sich dann Spezifikationen heraus.
    Unter anderem die Synthese von nicht erlaubten ehelichem Beiwohnen und einer, dem reichen Segen der bei der Betrachtung der Weide durchaus ins Auge stechend, sophistisch begründbaren, überhöhten Form des „reinen“ Verkehres, sich also der Möglichkeiten der Weide bedienend.
    Hier wird die Verweltlichung, die Reduzierung des eigentlichen Gehaltes auf Alltäglichkeiten, die niederen Gelüste und Triebe und tierischen Leidenschaften als zunächt verheimliche Agenda deutlich. Das unschenierte Ausleben von zutiefst verwerflichen Bedürfnissen der Herrscherkaste der christlichen Vereine hat neuerdings zu Verdrießlichkeiten geführt, die weniger eine Neubewertung und Neuausrichtung befeuern denn eine Restitution dieser Lebenform in neuem Kleidchen errichten, denn Privilegien sind nun mal Privilegien, die aus dem Gewohnheitsrecht abgeleitet, nahezu zu einem Naturrecht wurden, zumal wenn sie gefühlt auf Paulus zurückzuführen sind. Sophistisch geformt und in Glaubensdogmen gefestigt, leiten sie, nicht alle, aus dem NT-Text: lasset die Kindlein zu mir kommen, eine heilige Aufgabe ab. Der Aufgabe ihrer eigenen Entwicklung wird bequemerweise stattgegeben. Das ist weitgehend Konsens in den christlichen Vereinsführungsetagen. Das Fleisch ist schwach – also Aufgabe, nie wieder Paulus, was nicht mehr zu retten ist – weg damit. Seelenrettung? Wozu. Da trifft sichs gut auf Seenotrettung zu switschen. Das Fleisch ist so schwach und die Abhängigkeiten groß. Ist die eigne Seele schon verkauft findet mancher sein Heil im Weltlichen, das er moralisch überhöht und humanistisch rationalisiert und so ein religiöses Substitut vor sich her trägt in der trügerischen Hoffnung, daß auf der Weide ja doch Gras gefressen würde.

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  3. Nun, ich mag nicht frotzeln

    zu dem Einen, wie dem Anderen Thema.
    So ist es kein Problem mit Kausal-Ketten und den Grundrechenarten die Klima-Religion zu erkennen und zu entlarven.
    Doch auch bei der Noah-Geschichte wäre es mehr von Vorteil, neben dem Überwinden der Eindimensionalitat zumindest mal den Aspekt „Ursache und Wirkung“ einzubauen …

    welche uns ja zumindest bei den Klima-Jüngern sehr zuträglich ist.

    Von daher ein Artikel, welcher den Zeitgeist wunderbar trifft, jedoch zumindest auf dem einen Bein „leicht“ hinkt.

    Besten Dank für dieses Abbild,
    alles Liebe,

    Raffa.

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  4. Drusius sagt:

    3x3x3 bedeutet übrigens „Meister auf dem Weg zur ISIS“. Da weiß man, was man an den Medici hatte.

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  5. Vollidiot sagt:

    Gegen die Wand pissen…..
    Vielleicht wars eine heilige Wand, Mauer, Mauerrest.
    Das wird nicht überliefert.
    Außerdem ist onanieren nicht pissen, auch wenn es aus größerer Entfernung ähnlich aussehen mag.
    Ich denke, es geht um Hygiene.
    In diesem speziellen Fall um mögliche Geruchsbelästigung.
    In heißen Gegenden, auch damals gab es schon Klimaerwärmung mit außerordentlichen Spitzenwerten, beleidigt sich zersetzendes Eiweiß involvierte Nasen.
    Es muß in den Jahren dieser Klimatemperaturspitzen gewesen sein, Menschenansammlungen wurden zur Pein, wenn die Augen tränten und der Hustenreiz Unterhaltungen verunmöglichte. Es muß auch vor der Babylonischen Gefangenschaft gewesen sein, weil erst da Erleuchtungen, man denke an die Leiter Jakobs, ja es waren Erleuchtungen, die aber ruckzuck wieder von den Priestern okkupiert wurden, wirkliche Wege aus der Gefangenschaft, die mit archaischen (damals schon) Ritualen zu brechen empfolen haben.
    Wie dem auch gewesen sein mag, da hatte die Priesterschaft diese Eingebung, weg mit dem Gestank und den schwärenden Pimmelspitzen.
    Es wurde verfügt, daß nur direkt in den heißen Sand gepißt werden durfte, somit verdampfte schon ein gehöriger Teil der proteinlastigen Bestandteile des Urines, parallel dazu wurde zur Proteinminderung ein Art Halal-Cleanesstalmud verfügt, wer koscher lebte, durfte demnach noch an Wände/Mauern pissen. Unbefugtes Handeln wurde natürlich streng bestraft, wie das heute in ähnlichen Fällen auch ist.
    In der Folge, aufgrund des aus der Maßgabe signifikant gesunkenen öffentlichen Geruchspegels (trotz Klimaspitzen), wurden die Ansprüche an frische Luft immer höher. Dieses Anspruchsdenken nutzten die Priester und trieben dieses Trachten höher und höher bis sie eines Tages eine Art Geruchspolizei ins Werk setzten. Es waren speziell ausgebildete Leute, die unauffällig, nicht so dreist wie gewöhnliche Hunde, ihre Nasen dazu gebrauchten kleinste Molekülmengen warzunehmen die aus den Hosenböden durchs Gewebe in die Umwelt gelangten. Welch Weitblick, es waren gut getarnte, mobile Meßstationen, also ihrer Zeit weit voraus. Wurden diese frühe Art von Umweltsündern erkannt wurden sie umgehend in abgelege Gegenden gebracht, wo sie einer geruchsaustreibenden Schulung unterzogen wurden.
    Der psychische Druck wurde langsam immer höher gefahren, religiöse Minderheiten sprachen in diesem Zusammenhang von Hysterie, ähnliche Mechanismen haben sich in manchen Ländern bis heute gehalten, bzw. werden noch goutiert, bis die Masse reif war für das große individuell zu leistende Geruchsminimirungsopfer, eigentlich sehnte sich die Masse danach.
    Das Volk empfing deshalb die fortschrittliche Gabe der Zirkumzision dann, als es danach lechzte wie ein verdurstender Pavian nach Wasser.
    Die segensreiche Wirkung war frische Luft und in der Folge eine bessere Hirndurchblutung, auch infolge des frühstkindlichen(!) Reizsetzens.
    Beides, so vermuten Forscher, hat dazu begetragen, daß im Gehirn ein Intelligenzsprung stattgefunden hat.
    Auch heute noch hält sich die Überzeugung, daß hier die Ursach liegt für andauernde und deutlich höhere Intelligenzleistnug.
    Eine wissenschaftliche Überprüfung dieser Überlegenheitsthese, in der Haltung Poppers, steht bis dato noch aus.
    Vielleicht haben umweltbewußte Parteien und Institutionen heutzutage ähnliches im Köcher, z B in Anlehnung an dieseVorläufer und an die 1915 Jahre, da hieß es Gold gab ich für Eisen.
    Heute wird anderes verlangt, für Null-CO2 geb ich alles .

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  6. Thom Ram sagt:

    Ich habe die Ansagen in den Briefen geläikt warum? Weil ich Falschheit am Pranger sehe.

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