bumi bahagia / Glückliche Erde

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Schlaglicht / Verzweifelter Muslim-Papa

Wurde beim Eintrag von Der BRD Schwindel hört auf

dreimal unterbrochen von Agus (8), der raufkam und mir sagte, unten seien Dreie, die wollen meine Gesellschaft. Die Dreie waren

der Papa von Agus, der bei uns wohnende Superspezialist in Holzbearbeitung (Muslim, hat 4 Gemahlinnen) und dessen Vorgesetzter, 10 Jahre jünger.

Der Vorgesetzte heulte und klagte. Durch all die Schallmauern himmlisch höllischen Wehklagens hindurch schnallte ich endlich, worum es ging. Seine fern in Java hausende Partnerin hatte einen Abort, im zweiten Monat der Schwangerschaft.

Alle Dreie hatten Alk inne.

Der Vorgesetzte heulte, in keinem Theater der Welt kann Heulen besser wiedergegeben werden.

Sekundenweise war er fähig, mir zuzuhören.

Ich sagte, dass Aborte, vor allem im dritten Monat, häufig seien.

Ich sagte, dass die Seele sich entschieden habe, so hier jetzt nicht zu inkarnieren.

Ich sagte, dass dies kein Drama sei.

Ich sagte, dass „sein Kind“ wohlbehalten und glücklich sei.

Ich sagte, dass er ein junger Mann sei und dass er und seine Frau voraussichtlich Kind und Kinder haben werden.

Schüsse in den Ofen, und ich verstehe es. Der Mann war schlicht einfach verzweifelt, bodenlos.

Kommt dazu, dass sein Vorgesetzter in Java den Lohn nicht auszahlt. Er hat null Geld. Kann nicht zu seiner Geliebten. Das macht die Sache wahrlich bunter. Stichwort: Ausgeliefert sein.

Was mir auffällt.

Hindus pflegen bei solchem Vorfall weniger Drama zu veranstalten.

Und ich wiederhole: Der Mann ist verzweifelt, und wenn ein Mensch verzweifelt ist, dann ist er es. Darüber überheblich zu lächeln würde von Ignoranz zeugen, besonders dann, wenn „man es besser weiss“.

Der dem Vorgesetzten Untergebene brachte es zustande, ihn ins Schlafgemächlein zu schleppenzerren. Sprach ihm herrisch zu, wenn er weiter flenne mit 100db, dann müsse er andere Ruhestätte finden, selber. Nun ist Ruhe.

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Klar, worauf ich hinaus will, ja?

Religion, welche den Himmel entvölkert so, wie es das sogenannte Christentum tat und tut, so wie es der Islam, immerhin in vermindertem Masse, in Indonesien tut, schafft Leid statt Weisheit, damit verbunden Gelassenheit und Vertrauen.

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Du lieber Himmel. Wurde eine Seele an einen gedeihenden Körper gebunden und entschied, im 2. Erdenmonat, nicht inkarnieren zu wollen.

Der grobstoffliche Erzeuger dieses Menschenkörperleins weiss davon nichts. In seinem gesamten Wesen hat er sich verschrieben der Vorstellung, dass da ein höchst Geliebtes sich von ihm verabschiedet habe auf Nimmerwiedersehen. Mit ihm fühle ich. Er ist auf Holzweg. Holzweg ist nicht lustig.

Die versauten Religionen sind Gift pur.

Heilige Religionen gibt es. Anderes Kapitel, das.

Thom Ram, 22.04.07.

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Friedenskonferenz / Grauhaarige / Heute (noch)

Ich weise darauf hin.

A) Vorne sitzt eine grauhaarige Frau, sie müsste angesichts des Dramas in Syrien als grauhaarige Frau (= mindestens ansatzweise weise, allermindestens ein bisschen gütig und klug) Interesse daran haben, was ein verhältnismässig junger Syrer über Syrien sagt. Ihre Körpersprache besagt indessen komplett: (mehr …)

Das Ganze sehen

Immer das Ganze zu sehen ist nicht leicht – aber warum sollte es das auch sein? Manche behelfen sich dadurch, daß sie es eher erfühlen denn betrachten – auch eine Möglichkeit. Jeder wird seine eigenen Schritte tun, um zu seiner Weltsicht zu kommen – deshalb bitte die folgende Darlegung als Denkstupser annehmen, auch wenn manches ein wenig provokant ausgedrückt ist.
Luckyhans, 29. Juli 0004

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Der Unsinn der heutigen Wissenschaft begann mit Herrn Descartes, der meinte – und das meint die Wissenschaft noch heute -, daß man aus dem Aufbau der Einzelteile eines Systems auf die Funktion des Ganzen schließen kann.
Ein kapitaler Denkfehler, denn ein Ganzes ist immer mehr als die Summe seiner Teile.
Wenn ich also ein Ganzes in seine (meist nur von mir vordefinierten) Bestand-Teile zerlege, dann geht genau das verloren, was das Ganze ausmacht – sein Charakter als System, das Zusammenwirken der Teile, welches erst das System “herstellt” und damit die eigentliche Qualität des Ganzen bestimmt.

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Brandrede zum Gaza – Gräuel

Ich habe unten stehenden Text über Mail bekommen, wollte ihn im Netz lesen, gehe auf Ewalds Blog

http://ewald1952.wordpress.com/2014/07/31/eine-sehr-an-horenswerte-rede-fur-zivilcourage-und-solidaritat-von-der-berliner-mahnwache-am-19-07-14-s-u/

und da kommt schon die 404.

Hier , was Ewald dazu sagt. Es MUSS genau so gesagt sein, wie es hier steht.

Inhaltlich gehe ich einzig in einem Punkte nicht einig, wer mich kennt, weiss es. Joshua wurde nicht gekreuzigt. Der Kreuzestod von Joshua ist eine bewusst eingeführte Legende, um die Menschen per Schuldgefühl an seine von Menschen verwässerte und verfälschte Lehre zu binden. Seine Lehre war einfach: A) Erkenne dein menschliches Wesen, B) SEI und LEBE reine Liebe. Seine wahre Lehre ist vom Besten, was es auf dieser Erde je gegeben hat. Andernorts dazu mehr, ich werde wieder drauf zurückkommen.

Es geht NICHT an, zu schweigen. Jeder von uns MUSS es aussprechen. Israel ist der Agressor. Israel jammert immer, es ist das feige Gewinsel des Ehrlosen. Israel handelt im Sinne derer, welche Erde und Menschheit ausbeuten, versklaven und verderben wollen. Es geht ja nun wohl gar nicht, dass die, welche in der Scholle Palästinas ihre Wurzeln haben von denen, welche eben diese Scholle mit einer einzigen Blutspur vereinnahmt haben, nicht restlos umgebracht werden.

Die Angelsachsen haben mit den Indianern gute Arbeit geleistet. Es ist verständlich, dass sie Israel beim gleichen Tun kräftig unterstützen.

Nun aber zur Rede von Ewald, welcher Bezug auf die Rede von Frau Hecht Galinski nimmt.

Dank an Ewald. Mal kucken, wie lange der Artikel hier in bb stehen bleiben wird.

thom ram, 01.08.2014 (mehr …)

Die Kunst zu lieben

Ein schmales Büchlein, fast so alt wie ich selbst. Mit so aktuell klingenden Analysen, daß es fast unheimlich wirkt – haben wir in 60 Jahren wirklich nichts gelernt?
Aber auch mit wunderschönen Gedanken, die anregen und in die Zukunft weisen.
Unten von beidem eine (nur etwas lang geratene) Reihe Kostproben – dabei ist nicht Übereinstimmung mit allem Gesagten gefragt, sondern sich anregen zu lassen – und vielleicht auch das ganze Büchlein in Ruhe zu studieren – dies ist meine Leseempfehlung für Erich Fromm „Die Kunst des Liebens“ (1956).
Euer Luckyhans
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Aus dem Inhalt:
Ist Lieben eine Kunst?
Die Theorie der Liebe
Die Praxis des Liebens (mehr …)

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