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Archiv der Kategorie: Fragliches
Das Ultimatum für Europa
Interessant für das Selbstverständnis der heutigen russischen Intelligenzija ist der nachfolgende Artikel, aus dem ein Auszug hier übertragen wurde – darin geht es um die Sicht der gegenwärtigen politischen Lage im Verhältnis zu „Europa“.
Es wird Bezug genommen auf die Rede von Medwedjew in München, die dankenswerterweise nun auch schriftlich übersetzt vorliegt, und zwar hier: https://deutsch.rt.com/international/36838-vollstandige-rede-russischen-premierministers-medwedew/
Denn der recht gute Simultan-Dolmetscher war ob des Redetempos doch an einigen Stellen begreiflicherweise etwas überfordert… 😉
Der Autor des Originals des nachfolgenden Artikels ist ein freier Journalist, keine „offizielle Stimme“ Rußlands – bitte auch so zu lesen.
Einige Erklärungen habe ich mir erlaubt einzufügen – alle versteckten Anspielungen zu kommentieren, würde zu weit führen. 😉
Dem Auszug vorhergehend wird im Artikel eine Reihe von aktuellen Meldungen kurz angesprochen: ein Korruptionsvorwurf gegen Putin ohne Faktennennung im britischen Fernsehen, polnische und ukrainische Ereignisse.
Luckyhans, 20.02.2016
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„Der Barbaren Leier“
Das Schein-Chaos
Nein, es geht hier nicht um die vielen Geld- und sonstigen Scheine, die ein Chaos anrichten können – es geht um mehr. Denn nicht nur die „professionellen“ Manipulations-Medien, sondern auch und gerade diverse „aufklärende“ Netzseiten und Blogs sind in diesen Tagen und Wochen voll von Meldungen, Informationen und „Hintergründen“, die beim Betrachter den Eindruck hervorrufen, man befände sich in einer ziemlich chaotischen Welt. Aber ist das wirklich so?
Die weltweit von einer Handvoll Familien gesteuerten (und natürlich deren Ansichten verbreitenden) „professionellen“ Medien sind voll von „Nach-richten“, die uns nicht nur den Eindruck einer verrückt gewordenen Menschheit, sondern meist auch gleich dazu die passenden „Schuld“-Zuweisungen liefern.
Das beginnt beim neoliberalen Manipulations-Dogma, daß „jeder selbst seines Glückes Schmied sei“ – und damit auch an seinem eigenen Unglück „schuldig“ sei – über die religiösen Ausformungen desselben Gedanken – von „Schuld-en“ bis zur Erb-„Sünde“/Beichte/Absolution – da wird jeder Mensch unabhängig von den gesellschaftlichen Gegebenheiten einfach für sein (bei den meisten) nicht unbedingt „Erfolg“-reiches Leben und Wirken verantwortlich gemacht.
Der ganz andere Jahresrückblick 2015
Jedes Jahr zwischen Weihnachten und Silvester werden wir auf allen Kanälen mit sog. Jahresrückblicken malträtiert, wo uns „nachgerichtet“ wird, was wir vom vergangenen Jahr zu be-halten haben.
Andere Netzseiten kommen da schon deutlich kritischer daher. Da werden Friedens-Chancen ausgelotet und anderes.
Von uns hier gibt es nun einen ganz anderen „Blick zurück“ – mit (ungeordneten) Neuigkeiten, die den meisten wohl tatsächlich ganz neu sein werden – obwohl sie auch im vergangenen Jahr passiert sind – die Quellen sind jeweils in den Texten verlinkt, zum Teil recht viele… 😉
Viel Spaß dabei – wünscht euer Luckyhans.
31. Dezember 2015
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Zurück nach Hause – warum nicht alle?
Am 22. Dezember 2015 verließen die letzten der 6 deutschen „Patriot“-Raketen-Batterien, welche Anfang 2013 in der Provinz Gaziantep im Südosten der Türkei stationiert worden waren, um einen angeblich geplanten Flugzeug- oder Raketen-Angriff Syriens zu bekämpfen, an Bord eines dänischen Schiffes die Türkei – dies meldete die türkische Agentur Anadolu.
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Wer versorgt Terroristen mit Waffen?
Der Chef der serbischen Waffenfabrik “Zastava”, Herr Milojko Brjakovic, hat am 11. Dezember mitgeteilt, daß, der Seriennummer nach, die eine bei den Anschlägen in Paris verwendete Waffe M-92 (), ein AKM-Kalashnikow-Nachbau mit verkürztem Lauf, aus der Fertigung seines Hauses stammt und im Mai 2013 an die Fa. Century Arms in Florida verkauft wurde.
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UNO: Keine Waffen im Weltraum
Am 8. Dezember teilte das russische Außenministerium mit, daß die ursprünglich von Rußland, Brasilien und China gemeinsam erarbeitete und dann, von 40 Staaten ergänzt, eingebrachte Resolution zum Verbot der Stationierung von jeglichen Waffen im Weltraum am 7.12.2015 von der Generalversammlung der UNO „mit überwältigender Mehrheit“ (129 Ja-Stimmen) angenommen wurde. Die einzige Gegenstimme kam – wen wundert’s – von den VSA.
Das russische Außenamt merkte an, daß, neben Georgien und der Ukraine, nun auch die in dieser Frage früher recht konstruktive Stellung der EU-Staaten, die erneut sich der Stimme enthielten, immer mehr Fragen ob deren Zuverlässigkeit als Partner für einen friedlichen Kosmos aufwirft.
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Die Suche nach Alternativen für den „vorsintflutlichen“ heute noch üblichen Raketenantrieb (die 200-t-Rakete Dnjepr, eine umgebaute „Satana“, bringt ca. 3 – 4 t Nutzlast auf eine Erdumlaufbahn, d.h. Nutzwert ca. 2% – viel schlechter als eine Dampflock mit 12%) sind erste Experimente geglückt. Ein russischer Erfinder hat bereits 1990 einen selbstgebauten pedalbetriebenen Flugapparat in 15 m Höhe gebracht, wobei eine Selbstbeschleunigung nach oben (!) auftrat. Der Apparat baute auf der Nutzung des elektrischen Feldes der Erde auf – klar: in Erdbodennähe beträgt die Feldstärke etwa 100 V/m, und sie wächst mit jedem Höhenmeter – in 50 km Höhe mißt man bereits 5 Kilovolt pro Meter!
Eine weitere mögliche (unendliche) Energiequelle für die Raumfahrt ist die sog. Energie der Nullschwingungen des dynamischen Quantenumfeldes – mehr dazu ist nachzulesen in den Arbeiten von Nikola Tesla, S. Floyd, T. Brown, W. Schtschabetnik, W. Leonow, W. Prokopjew, B. Ignatow und W. Azjukowski.
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Weiter gemeinsam auf der ISS
Als einziges gemeinsames Projekt, an dem ungeachtet aller politischen Querelen sowohl die VSA als auch Rußland sowie Europa und Japan mitarbeiten umkreist die Internationale Raumstation nach wie vor die Erde. Ihr Betrieb ist ohne russische Raketentechnik gegenwärtig nicht denkbar – ein Platz in einer Sojus-Rakete zur ISS kostet die NASA ca. 76 Mio Fed-Dollar. Insgesamt beträgt das ISS-Budget der NASA jährlich über 3 Mrd Dollar.
Es wird erwartet, daß 2017 der gemeinsame Betrieb der Station bis in das Jahr 2024 verlängert wird.
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Das Nordkoreanische Kosmos-Programm
In vielen Berichten von westlichem Massenmedien, auch im Netz auf der Duröhre, kursieren diverse Schauermärchen vom weit zurückgebliebenen, fast noch feudalen Land Nordkorea. Wie paßt das dazu, daß dieses Land seit 1980 unter den Bedingungen der fast vollständigen internationalen Isolation in der Lage war, Trägerraketen zu bauen und zwei künstliche Erdtrabanten in die Umlaufbahn zu bringen?
Russischen Journalisten gelang ein erstes Interview mit Vertretern der nordkoreanischen Raumfahrt. Im weiteren sollen geostationäre Telefon-Satelliten, Erdbeobachtungssatelliten u.a. gebaut und stationiert werden. Das Land arbeitet regulär in allen internationalen Kosmos-Gremien mit.
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Der Iran noch im Frieden
Entgegen der 2010er Planung des Pentagon, in 4 Jahren 5 Staaten ins Chaos zu stoßen, ist der letzte in dieser Liste, der Iran, noch immer im Frieden. Den wesentlichen Anteil am Erfolg der Wiener Verhandlungen haben Rußlands und China sowie der Iran selbst.
Ebenso hat dieser Sieg des Friedens die ganze Verlogenheit des sog. europäischen Raketenabwehrsystems der VSA gezeigt, denn trotz der Einstellung des Nuklearprogramms des Iran (gegen den dieses System angeblich gerichtet war) wird fleißig daran weitergebaut: die rumänische Raketen-Basis wird Anfang 2016 in Betrieb gehen.
Dagegen erhält der Iran mit 4 Divisionen russischer S-300PMU-2-Luftabwehr-Systeme zum Teil noch 2015 die Mittel, jegliche Verletzung seines Luftraumes rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten – eine Wiederholung des „libyschen Szenarios“ wird damit ausgeschlossen.
Hinzu kommt, daß durch ein Ende August abgeschlossenes Abkommen der Iran in das russische System der Fernsondierung der Erde eingeschlossen wurde (d.h. er wird ab sofort von russischen Satelliten überwacht, bis der Iran eigene Satelliten im Orbit hat).
Außerdem wird der russische Konzern KRET moderne Funksysteme zur elektromagnetischen Einwirkung auf Angreifer an den Iran liefern.
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Weiter russische Triebwerke für VSA-Raketen
Auch 2015 wurden wieder mehrere russische Raketentriebwerke von Typ RD-180 (seit 2002, für die Atlas2A-R) bzw. RD-181 (für die Antares) an die VSA geliefert, damit diese ihre Raumfahrtprogramme durchführen können. Weitere 20 Stück RD-180 und 60 Stück RD-181 werden bis 2019 ausgeliefert – dann soll ein „VSA-eigenes“ Triebwerk der Firmen ULA und Blue Origin LLC fertig sein. Insgesamt wird Rußland dann weit über 100 solcher Triebwerke geliefert haben.
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Ukraine nach Nato-Standard
Seit Februar 2015 stellt die Ukraine ihre Waffen nach Nato-Standards her, d.h. die Kaliber und die anderen Parameter aller neu entwickelten Waffen werden in Übereinstimmung mit den Regelungen der Nato festgelegt. Erstes Beispiel war der 40-mm-Granatwerfer „Kiborg“ (anstelle der bisher üblichen 30 mm).
Am 26. August hatte der ukrainische Ministerrat mit der Kündigung der Vereinbarung über die Kooperation mit Rußland auf dem militärtechnischen Gebiet die letzte Brücke zum Brudervolk auf diesem Gebiet abgebrochen. Böse Zungen behaupten, daß dadurch Tausende ukrainische Arbeitsplätze verloren gehen werden. Inwiefern Kooperationen mit China diese Lücke werden schließen können, ist noch unklar.
Insgesamt soll in 5 – 6 Jahren die gesamte ukrainische Militärindustrie neu strukturiert werden. Das ukrainische Militärbudget 2015 betrug ursprünglich 611 Mio Fed-Dollar. Zusätzlich hatte die Rada im Juli 240 Mio Dollar für den Krieg im Donbass bewilligt.
2016 sollen die Militärausgaben 5% des ukrainischen BIP übersteigen.
Außerdem haben laut V. Nuland die VSA angeblich 150 Mio Dollar in die Ausbildung ukrainischer Militärs investiert – ursprünglich betrug die Militärhilfe 320 Mio Dollar, im August wurden von der Nato zusätzlich 500 Mio Dollar für gemeinsame Nato-Manöver bereitgestellt. Seit Oktober werden auch wieder offiziell letale Waffen von den VSA an die Ukraine geliefert…
Im Oktober 2015 wurde einen Monat lang allen Ukrainern Gelegenheit gegeben, folgenlos freiwillig alle Waffen abzugeben – ohne großen Erfolg…
Dafür dürfen nun ausländische Söldner auf gesetzlicher Grundlage in der Ukraine tätig sein.
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Rußland-China – hin und her?
Das Dreieck China-VSA-Rußland ist in den westlichen Medien – neben der „üblichen“ Propaganda – von ganz unterschiedlichen Meldungen gekennzeichnet – einige sollen hier beispielhaft angeführt werden.
Von „westlicher“ Seite ist eine zunehmende Hysterie in den Einschätzungen zu verzeichnen, daß die beiden (China und Rußland) gemeinsam Asien dominierten, daß China und die VSA ungebremst auf einen Krieg zusteuerten – mit möglichen katastrophalen Folgen („National Interest“), daß die VSA mit Indien und Japan zusammen einen Anti-China-Block bilden sollten usw.
Dagegen steht ein gemeinsames Kosmos-Projekt Chinas mit der ESA und der NASA, es werden Differenzen zwischen Rußland und China in der UNO betont, China wird von südamerikanischen Medien sogar zur alleinigen Welt-Großmacht hochgeschrieben.
Auch habe China im November eine neue Anti-Satelliten-Rakete und einen 5-Mach-Hypersonic-Flugkörper erprobt, und von der ersten chinesischen Militärbasis in Afrika (Djibuti) wird berichtet, ebenso wie von einem neuen chinesischen Laser-Gewehr, das angeblich entgegen allen UNO-Konventionen den Gegner zum Erblinden bringe.
Besonderer Aufmerksamkeit erfreut sich die Zusammenarbeit Chinas mit Rußland auf militärischem Gebiet sowie im Kosmos.
So würde China nicht nur kräftig aufrüsten, von den russischen Erfahrungen zur Umstrukturierung der Streitkräfte und zur Soldaten-Ausbildung profitieren, es dürfe auch praktisch ungestraft russische Waffentechnik nachbauen (J-11 als Nachbau der SU-27, J-15 der SU-33), neue Atom-Raketen und Überschall-Flugkörper entwickeln, würde seine Armee reformieren – angeblich bei unveränderter Verteidigungspolitik – und internationale Investoren kauften sich in die chinesische Rüstungsindiustrie ein – von modernsten elektromagnetischen Waffensystemen ganz abgesehen. All dies solle man ernst nehmen.
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Bundeswehr nicht kampfbereit
Laut dem Bericht des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Volker Wieker, liegt die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe unter 50%: von 114 „Eurofightern“ wären nur 38 flugbereit, von nominal 50 „Transall“ seien es nur 21, von nominal 93 „Tornados“ gar nur 29.
Nur 5 von 40 Hubschraubern NH-90 und 7 von nominal 43 „Tigern“ sowie 5 von 41 „Sea Kings“ würden auch tatsächlich fliegen.
Etwas besser sähe es in der Flotte aus (70% der Schiffe einsatzbereit) und im Heer (74% der „Leopard-2“-Panzer).
Ein ziemlich schlimmes Fazit, oder? Aber diese wenigen Kräfte noch in sog. „internationalen“ Einsätze verschleißen, das geht – umso schlechter ist das Heimatland geschützt.
Egal? Na, schaun mer mal…
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Arktis-Aktivitäten
Daß Rußland ein winters ziemlich kaltes Land ist, war schon bekannt – nun restrukturiert es auch noch seine arktischen Niederlassungen – die natürlich hauptsächlich militärischer Art sind. 6 Militärbasen sind praktisch fertig und werden noch 2015 „bezogen“. 2016 sollen weitere Basen gebaut und vervollkommnet sowie mit Technik und Mannschaften aufgefüllt werden, 2017-2018 soll der Aufbau einer eigenständigen Arktis-Streitmacht (mit eigenem Oberkommando) abgeschlossen sein. Dazu gehören die bereits vorhandenen S-400- und „Panzir“-Luftabwehrsysteme, die Ufer-Abwehr-Raketensysteme „Bastion“, die alle rund um die Uhr tätig sind.
Für das Freihalten des nördlichen Seeweges sind drei moderne Atom-Eisbrecher für Packeis bis zu 3 m Dicke im Bau, in Entwicklung sind ein neuer Super-Eisbrecher mit 120 MW für 4,3 m Eisdicke (Fertigstellung 2024), ein schwimmendes Atomkraftwerk sowie weitere eisgängige Spezialschiffe und Eisbrecher.
Als Fluggeräte für die Arktis werden neue Flugzeuge entwickelt (IL-112 und IL-114) sowie die bekannten MI-17-Hubschrauber eingesetzt. Auch Mig- und Su-Jäger werden an die Bedingungen im hohen Norden angepaßt. Ein erster Arktis-Hubschrauber MI-8AMTSch-WA mit 1300 km Reichweite bei -40°C wurde 2015 zertifiziert.
In Entwicklung ist eine Luftschiff-Baureihe, militärische Kettenfahrzeuge, verschiedene Schneemobile u.a.
Auch die Navigations-Infrastruktur (Sat- und Radar-Systeme) wird stark verbessert. Vorwiegend geht es natürlich um die vermuteten Rohstoffe im arktischen Schelf, die sich Rußland sichern will, und um die Verbesserung der Landesverteidigung…
Ein Schelm wer bei all dem auch an die Antarktis denkt…
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Autofahrer bald dauerüberwacht?
Am 25. Oktober war bei Ewald ein Artikel unter der Überschrift „Ein in der TÜV-Plakette verborgener RFID-Chip war die Störquelle.„ zu lesen – leider inzwischen vom Autor wieder gelöscht – deshalb nachfolgend einige Auszüge – jeder darf selbst nachrecherchieren und überlegen:
„Liebe Leserin und Leser,
weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit erobern drahtlose digitale Kennzeichen unser tägliches Leben. Radio Frequency Identification (RFID) löst nicht nur die Strichcodes auf Verpackungen ab, sondern lässt sich auch unsichtbar in Produkte, Tiere und Menschen einbauen. Passende Lesegeräte erfassen die winzigen Smart Tags unbemerkt auch auf größere Entfernung – im Supermarkt der Zukunft braucht man die Waren an der Kasse gar nicht mehr aus dem Einkaufswagen (oder der Manteltasche) zu nehmen, und die Kasse erkennt die Rabattkarte mit RFID-Chip auch, wenn der Kunde sie im Portemonnaie stecken lässt. Die RFID-Technik ist standardisiert und kommt weltweit zum Einsatz, sodass Lesegeräte bald sehr preiswert zu haben sein dürften. …
Reporter Zufall
Während eines Tests von Navigationssystemen wunderten sich die c’t-Redakteure über sporadische Knacksgeräusche des billigen PMR446-Handfunkgeräts, die reproduzierbar vor allem in der Nähe des Fahrzeughecks auftraten.
Ein EMV-Messgerät aus dem c’t-Labor entlarvte dann Unglaubliches:
“Ein in der TÜV-Plakette verborgener RFID-Chip war die Störquelle.
Für die Smart Tags ist in Europa neben 13,56 MHz und 2,446 GHz auch der Bereich um 435 MHz (ISM SRD) vorgesehen; dieser liegt nur 2,5 Prozent unter dem PMR446-Band, die zweite Oberwelle kommt nahe an 890 MHz heran, die untere Grenzfrequenz für D-Netz-Handys.
Offenbar antwortet die Auto-Wanze auf starke Hochfrequenzfelder, wenn diese in der Nähe der eigenen Frequenz liegen, und die Antwortsignale wiederum scheinen die Empfänger zu verwirren.
Beim vorsichtigen Abziehen entlarvt sich die unscheinbare TÜV-Plakette als Funk-Wanze.
Doch wie kommt der Funk-Chip in die TÜV-Plakette – und was hat er dort zu suchen?
Eine Internet- Recherche liefert erste Hinweise. Die mittlerweile liquidierte Nemesys GmbH aus Essen, eine Tochterfirma der RWTÜV AG, erhielt bereits 1996 ein europäisches Patent auf ein automatisiertes System zur Geschwindigkeitsüberwachung auf Basis von Lasermessung und Fahrzeugidentifikation per Digitalkamera. Das Funktionsprinzip ließe sich viel einfacher mit RFID-Chips realisieren, denn über den Doppler-Effekt ist die Geschwindigkeit eines mit einem Sender versehenen Fahrzeugs sehr präzise messbar – daran arbeitet unter anderem die TU Clausthal.
Dient als HF-Sender ein RFID-Etikett, bekommt man die automatische Identifikation als Dreingabe dazu. …
Speed Correct
Es gibt natürlich keine Beweise für den Einstieg der genannten Firmen in die flächendeckende Verwanzung deutscher Autos. Der Einsatz dieser Technik liegt aber auf der Hand. Drahtlos auszulesende Fahrzeugkennzeichen ermöglichen eine simple und preiswerte Mauterfassung; das ist in Frankreich und den USA gängige Praxis. Smart Tags wären also eine Alternative für die geplante LKW-Maut, falls das technisch aufwendige und teure Toll-Collect-System endgültig scheitert. Auch die Maut für Autos und Motorräder – von Insidern längst erwartet – ließe sich mit kleinen RFID-Plaketten leicht und preiswert einführen.
Die bereits von Toll Collect entlang deutscher Autobahnen aufgebauten Mautbrücken könnte man leicht mit RFID-Lesern nachrüsten. Auch andere Infrastruktur ließe sich weiternutzen, etwa das im Raum Hannover zur Expo 2000 installierte Move-System zur Verkehrsbeeinflussung.
Toll-Collect-Mautbrücke: bald Basis für Speed Correct?
Zur flächendeckenden Erfassung ist eine große Zahl von Lesestationen nötig, aber diese sind billig und eröffnen gerade durch ihre große Anzahl völlig neue Möglichkeiten für die Verkehrsüberwachung und Strafverfolgung, etwa die Entlarvung chronischer Raser. Dazu reicht es, die Zeit zu messen, in der ein Fahrzeug einen bestimmten Streckenabschnitt zwischen zwei Mautbrücken zurücklegt. Anschließend vergleicht man das Ergebnis mit der kürzest möglichen Fahrtdauer, die sich unter Beachtung der entlang der gefahrenen Strecke geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen erzielen lässt.
Kam das Fahrzeug schneller an der zweiten Messstation an, als es die Polizei erlaubt, erhält der Halter automatisch eine Verwarnung.
Bürgerrechtsorganisationen schienen den Braten bereits gerochen zu haben und forderten schon den unverzüglichen Abbau der Mautbrücken. Doch anscheinend ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.
Totale Kontrolle
Anders als in den USA oder in Frankreich, wo Maut-Autobahnen in privater Hand sind, hätten deutsche Behörden unmittelbaren Zugang zu RFID-Daten.
Und selbst wenn Datenschützer die Maut-Abrechnung vor direktem Polizeizugriff schützen: Über die große Zahl alltäglicher Erfassungsvorgänge und durch die Einbeziehung anderer Daten aus polizeilichen Routinekontrollen oder der in einigen Bundesländern “erprobten” automatischen Kennzeichenerfassung per Videokamera (übrigens erleichtert durch den merkwürdigen Schriftschnitt der neuen Kennzeichenlettern) wird die Zuordnung des Funk-Etiketts zum Fahrzeughalter per Data-Mining eine leichte Übung. …
(Wie kann man den RFID-Chip nun feststellen? mit einem D-Netz-Mobiltelefon)
Kommt eine damit in der Nähe des Nummernschildes versendete SMS verstümmelt an, hat das RFID-Tag dazwischengefunkt. Die Störungen werden umso wahrscheinlicher, je länger die SMS ist und je höher die Buchstaben im ASCII-Alphabet angesiedelt sind; hoch geeignet erscheint uns eine SMS aus 143 großen Üs, die man an sich selbst sendet. …“
Recherche-Hinweise:
1) Jürgen Kuri, Angela Meyer, Peter Schüler, Im Fadenkreuz, Verbindungsdatenspeicherung, Biometrie, DRM, RFID: die Aushöhlung des Datenschutzes, c’t 6/04, S. 138
2) RWTÜV AG: http://www.rwtuev.de
3) Digitale Geschwindigkeitsmessung mit Lasern der Firma Nemesys: Europäisches Patent EP 0 741 377 von 1996, http://www.depatisnet.de/
4) Geschwindigkeitsmessung mit aktivem Transponder: http://www.iei.tu-/clausthal.de/methods/projekt_seite?project_id=radarpositioning (http://clausthal.de/methods /projekt_seite?project_id=radarpositioning)
5) Schreiner Group (ProSecure, LogiData): http://www.schreiner-online.com/
6) IL-Tag der Utsch AG: http://www.utsch.com/iltag
7) Liber-T, drahtlose Mauterfassung in Frankreich (Télépéage): http://www.saprr.fr/
8) Automatische Mauterfassung in Virginia: https://smart-tag.com
9) Automatische Mauterfassung in New Jersey: http://www.ezpass.com/
10) Detlef Borchers, Verursacherbedingt verspätet, Das “fortschrittlichste Mautsystem der Welt” und die Realität, c’t 22/03, S. 92
11) move GmbH: http://www.move-info.de
Erlebnisshopping?
Gestern waren wir einkaufen, in mehreren örtlichen Supermärkten nacheinander.
Da wir daheim kaum noch Radio hören und auch kein Fernsehen mehr sehen, sondern uns höchstens ab und zu eine gute Platte, CD oder DVD zu Gemüte führen, geht uns die dortige „Verkaufsmusik“ sehr „auf den Geist“, d.h. wir bemerken sie deutlich – egal wie laut oder leise sie ist.
Wer nun aber – der Jahreszeit gemäß – Weihnachtsmusik erwartet hätte, wird sich enttäuscht sehen.
In einem Geschäft läuft ein „Verkaufssender“, d.h. es werden alle 30 Minuten „Nachrichten“ relativ laut eingeblendet, ansonsten läuft ziemliche „Dudelmusik“, d.h. übliche Schlager, meist in englisch, selten mal ein Oldie aus den 60ern und 70ern, oft rigoros unterbrochen von „aktuellen“ Werbeeinblendungen – entweder für irgendwelche (offensichtlich sonst unverkäuflichen) Produkte (wie „Quäse“) oder eine Verkäuferinnen-Stimme liest die heutigen Angebote des konkreten Hauses aus den verschiedenen Abteilungen vor.
Schuldlos? Unverantwortlich!
Oh, wie oft haben wir hier schon diese untauglichen Versuche des bequemen Abschiebens der eigenen Verantwortung auf andere in den verschiedensten Ausführungen gehabt.
„Du bist schuld!“ ist so ziemlich das armseligste Bekenntnis, das ein Mensch von seinem Innenleben offenlegen kann.
Warum die eigene Verantwortung krampfhaft auf andere abschieben wollen?
DAS GEHT NICHT!
Sollte sich inzwischen herumgesprochen haben – und kann auch jeder mit etwas Überlegen nachvollziehen.
Weder in Kleinen, noch im Großen: Verantwortung ist nicht übertragbar.
Die unfähigen „Eliten“ endlich ablösen
Unlängst fiel mir ein kleines Büchleini in die Hand, das eine Sammlung von Vorträgen des heute kaum noch bekannten Schweizer Publizisten Hans A. Pestalozzi aus der zweiten Hälfte der 70er Jahre enthält – mithin fast 40 Jahre sind seitdem vergangen – Anlaß für eine Nachbetrachtung, was denn die uns angeblich führenden „Eliten“ mit ihrem für sich so selbstverständlichen Anspruch, alles besser zu wissen und zu können als das „gemeine Volk“, letztlich daraus gemacht haben.
Bei der Lektüre der vordem vielbeachteten Vorträge von Hans A. Pestalozzi fällt auf, daß die von ihm seinerzeit kritisierten Prozesse in der Gesellschaft sich in diesen fast 40 Jahren seitdem nur noch verschärft haben, und daß – im Gegenteil – die damals von ihm aufgezeigten Lösungsansätze systematisch verhindert worden sind.
So brachte er u.a. in seinem Vortrag „Die Herausforderung unserer nachindustriellen Zeit“ am 26. Januar 1978 auf der Tagung des Schweizer Ingenieur- und Architekten-Vereins bereits 9 Punkte zum Ausdruck, welche einer umgehenden Lösung bedürfen – ich darf sie hier kurz skizzieren.
Jakob Kedmi im Internet-Interview bei Novorossija – Oktober 2015
Wir hatten schon mal das Vergnügen, unseren Lesern die sachlich-nüchternen Einschätzungen des ehemaligen israelischen Geheimdienstchefs (Nativ von 1992 – 1999) Jakob Kedmi zur Lage in der Ukraine nahezubringen.
Vor einigen Tagen wurde er von der Nachrichtenagentur von Novorossija befragt, diesmal zur Lage in Syrien nach dem Beginn der russischen Luftangriffe, und natürlich auch zur Lage in der Ukraine.
Nachfolgend leicht gekürzt seine wesentlichen Aussagen aus diesem Interview.
Luckyhans, 19. Oktober 2015
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Was sagen Sie über die Situation in Syrien:
Mittelstrecken-Aktion
Die Nibelungen-Treue „unserer“ (und der EU-)Besatzer-Marionutten zu allem, was da über den „großen Teich“ herübergetrötet kommt, hat uns eine weitere signifikante Verschärfung unserer Sicherheitslage beschert.
Allen sind die von Frontal-21 publik gemachten Pläne der VSA für die baldige Modernisierung der in der BRD-Kolonie (Fliegerhorst Büchel) stationierten Atombomben (offiziell nur etwa 20, in Wahrheit wahrscheinlich bis zu 200) bekannt.
Allen sind auch die laufenden Arbeiten für ein „europäisch stationiertes“ Raketenabwehrsystem der VSA bekannt, das angeblich nicht gegen Rußland, sondern gegen den Iran, mit dem gerade ein Atomwaffen-Abkommen unterzeichnet wurde und der somit in absehbarer Zeit weder über Atomwaffen noch über interkontinantale Trägerraketen verfügen wird, gerichtet ist.
Normalerweise müßten also die Arbeiten an dem „Raketenabwehrsystem“ sofort gestoppt werden. Natürlich stellt sich die Frage, warum das nicht geschieht. (mehr …)
Degeneration einer Sache
Es war einmal ein schwedischer Erfinder, der machte in ziemliches Geld-Vermögen mit einer einzigen Erfindung – der industriellen Nutzung von Sprengstoffen. Indem er das hochbrisante, superempfindliche und daher kaum praktisch verwendbare Nitroglyzerin in eine träge Matrix (Kieselgur) einlagerte, entstand das gut handhabbare Dynamit – ein Sprengstoff, der breite Anwendung sowohl im Straßen-, Tunnel-, Kanal- und Bergbau, vor allem aber im militärischen Bereich fand.
Die Willkür der Faust
Worte formen Bilder – bewußt und unbewußt. Wenn wir also Begriffe verwenden, die in sich einen Widerspruch darstellen (sog. Oxymoron), dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unsere Welt so voller Widersprüche ist.
Im Zusammenhang mit dem Einsatz der russischen Flugzeuge und Hubschrauber in Syrien, der ja auf Bitten der rechtmäßigen Regierung und zum Schutz des syrischen Volkes vor den Gewalttaten der islamistischen Extremisten erfolgt, war unlängst wieder mal vom „Recht des Stärkeren“, vulgo auch „Faustrecht“ genannt, zu lesen.
Da fragt man sich doch ganz besorgt, wie solche Begriffe zustande kommen. Denn wenn jemand der Stärkere ist, dann braucht er kein „Recht“, sondern er kann sich „kraft seiner Wassersuppe“ auch so durchsetzen und machen, was er will.
Er kann seine Faust gebrauchen, ohne sich darum zu kümmern, was tatsächlich Recht ist und was nicht. Er kann selbstherrlich „festlegen“, was gerade als „Recht“ oder „Unrecht“ anzusehen ist.
Meine Welt – ist nicht Deine Welt
Hier nochmal eine Kurzfassung des damaligen Artikels, der aus bisher unerfindlichen Gründen samt den Kommentaren von der Seite „verschwunden“ wurde – es geht um unsere Wahrnehmung, d.h. das, was wir als wahr (an)nehmen.
Luckyhans, 8. Oktober 2015
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Jeder Mensch lebt in einer eigenen Welt – das ist natürlich und auch gut so.
Das ist schon bedingt durch den Aufbau und die Begrenztheit unserer Sinnesorgane.
Das Enden der Finsternis
Wohl jeder, der schon einmal eine schlaflose Nacht verbracht hat, wird die Relativität des Begriffes Finsternis bestätigen. Und daß betrifft nicht nur denjenigen, der in der modernen Großstadt die ganze Nacht hindurch den zweifelhaften Segnungen der optischen Vergewaltigung der natürlichen Umwelt, wie der Beleuchtung leerer Straßen, der stetig flackernden Leuchtreklamen ohne Betrachter, der rund-um-die-Uhr-leerlaufenden Werbe- und sonstigen Verblödungs-Bildschirme, unterworfen war.
Auch der schlaflose Übernächtige im abgelegenen Landgasthof inmitten von Weinbergen wird nicht nur den Sternenhimmel in seiner ganzen gewaltigen Vielfalt und Sonderbarkeit – dem Blick in Raum und Zeit, denn das Licht von den fernen Sonnen dringt ja nicht nur aus ungeheuren Entfernungen, sondern auch aus längst verflossenen Zeiten zu uns – mit der mehr oder weniger breiten Mondsichel als Beleuchtung der inzwischen fast überall nur noch pseudo-natürlichen Landschaft genießen können.
25 Jahre OMF BRiD-Vergrößerung
Angesichts der nun wieder überall volltönend erklingenden Trompetenstöße und Siegesfanfaren ob der „geglückten deutschen Einheit“ sollte die Wirklichkeit der heutigen Prozesse nicht aus dem Blick geraten – dazu einige Anmerkungen.
Zuerst das Positive: es ging damals ziemlich friedlich ab – womit die heute sich damit brüstenden „Wessis“ nun wirklich gar nichts zu tun hatten.
Was bis zuletzt sich kaum einer so richtig vorstellen konnte und womit kaum einer ehrlich gerechnet hatte, weil in den 40 Jahren davor auf beiden Seiten heftigste ideologische Bruderkämpfe getobt hatten, das geschah.
Syrien – die Sachlage
Heute nun, am Montag dem 28. 9.2015, wird der russische Präsident Wladimir Putin vor der UNO-Generalversammlung sprechen und seinen Plan für die Regelung im Nahen Osten darlegen. Er hat ihn vorher mit allen unmittelbar Betroffenen nochmals abgestimmt: mit der Regierung Assad über seine Vertreter vor Ort in Syrien, mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu am 21.9. in in Novo-Ogarjowo, mit Palästinenser-Chef Abbas am 22.9. in Novo-Ogarjowo, mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am 23.9. in Moskau, mit dem Nationalen Sicherheitsrat am 25.9. in einer speziellen Beratung, mit dem saudi-arabischen König Salman ben Abdel Aziz Al Saud am 26.9. in einem Telefongespräch.
In Ergänzung zu unserer ausführlichen Betrachtung sollen hier die Ausgangspositionen klargestellt werden, denn es wird erwartet, daß das Engagement Rußlands in Syrien nun über die traditionellen Waffenlieferungen hinausgehen wird.
Unsere Sinne
Nein, heut soll es ausnahmsweise nicht um DEN SINN gehen und wie er von „es“ gemacht wird. 😉
Hier sind unsere Empfindungen gemeint, die wir näher betrachten wollen.
Gewöhnlich werden unsere fünf Basis-Empfindungen als Sinne bezeichnet: das Hören, das Sehen, das Riechen, das Schmecken und der Tastsinn. Daneben gibt es komplexe Empfindungen, wie Schmerz, Lust, Wollust.
Betrachten wir mal die „einfachen“ Sinne.
Auf in die Freiheit
So wenig auch von den demokratischen Freiheiten, den Menschenrechten und überhaupt vom Rechtsstaat hier in diesem Land noch vorhanden sein mag: es wird heftig weiter daran gesägt und zertrümmert – TTIP, TISA, CETA, Kommerzialisierung (Umwandlung in Firmen) aller vormals staatlichen Einrichtungen und der Staaten selbst – es ist noch viel im Gange …
Vor kurzem wurde hier darauf hingewiesen, was alles bereits „verkehrt gelaufen“ ist, und es wurde gefragt, wie tief wir schon gesunken sind, ohne uns zu rühren.
Hier nochmal die ersten Zeilen des Artikels:
Regierung Merkel – Das Vertrauen in den Staat wurde verspielt
18. September 2015 (von Jean Taulier) Kanzlerin Merkel hat entweder vorsätzlich oder auf Grund unvorstellbarer Unfähigkeit das Vertrauen des Bürgers in den Staat verspielt, um es wohlwollend auszudrücken. An Hand der folgenden Thesen will ich erklären, weshalb diese Entwicklung nicht mehr bestreitbar ist.
Zuerst einmal eine Aufstellung nur der eklatantesten Fehlleistungen unter der Regierung Merkel: … (weiterlesen bitte hier)
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Nun wird nochmal „scharf nachgewaschen“:
Staatliches Terrormanagement oder Versagen? Angriff auf die Freiheit und Widerstandsrecht
19. September 2015 Publizist und Regierungsberater Christoph Hörstel hat das Vertrauen der Bundesregierung nicht nur längst verloren, sondern es gibt auch umgekehrt kein Vertrauen seinerseits in die Herrschenden in Berlin: Er hält das Berliner Regime für eine kriminelle Gruppe von Hochverrätern, die in Deutschland im Auftrag der USA ein Terror- und Chaosmanagement betreiben, um gezielt soziale und wirtschaftliche Unruhe zu schaffen und die friedliche Ordnung des Landes zu zerstören.
„Christoph Hörstel: Staatliches Terrormanagement oder Versagen?“ (40 min – bitte anhören!)
Diese Behauptung kommt nicht von ungefähr. Hörstel führt an, daß die Berliner Politkaste eine Liste von Handlungen unternommen hat, die nur als gezielt deutschlandfeindlich und hochverräterisch interpretiert werden können.
So ist der transatlantische „Handelsvertrag“ TTIP, welcher im Geheimen verhandelt wird und im Widerspruch zum deutschen Recht immer weiter der Ratifizierung entgegen geht, eine De-Facto-Umwälzung der Demokratie in Deutschland. Die Deutschen wären nach Abschluß von TTIP nicht mehr Herr im eigenen Lande, sondern Spielball internationaler Unternehmen, die der deutschen Bevölkerung ihren Willen aufzwingen könnten – egal, was die Parlemente bestimmen und der Souverän möchte.
Auch sei die grenzenlose Staatsverschuldung und Steuermittelverschenkung – z.B. an Großbanken – ein Raub an dem deutschen Wohlstand, den die deutsche Bevölkerung erarbeitet habe.
Überdies werde die Bundeswehr unter dem Namen RSU – regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte – zur Eingreiftruppe im eigenen Land umgebaut, was ganz klar dem Grundgesetz widerspricht. …
(weiterlesen bitte hier)
Weitere Informationen auch hier: www.christoph-hörstel.de
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Bleibt die bange Frage, wie wir aus dieser Zwickmühle herauskommen wollen.
Freiwillig werden die Marionetten-Repressanten der deutschen Völker und deren Strippenzieher nicht aufhören, ihre Ziele zu verfolgen – dazu steht für sie zuviel auf dem Spiel – das ist klar.
Was können wir also machen?
Müssen wir gegen die „Feinde der zivilisierten Menschheit“ (lt. Hörstel) vorgehen?
Wenn ja: mit welchen Mitteln?
Sind die 70.000 Menschen auf Demo in Berlin tatsächlich ein Druckmittel, vor dem sich die Politiker-Darsteller-Marionutten fürchten?
So langsam müssen wir feststellen, daß die belogenen und betrogenen Massen – uns eingeschlossen – schon viel zu lange den hochverräterischen Machenschaften dieser Clique zugesehen und diese geduldet haben, ohne sich zu rühren.
Und die Analyse, daß erst jetzt, mit dem Vorliegen dieses „Paketes“ an Hochverrats-Tatbeständen, jeder Bürger das Recht auf Widerstand habe, ist zu bezweifeln – das war gewiß auch früher schon der Fall, und möglicherweise ist Herr Hörstel da auch in wenig in seinen Prägungen festgeklemmt.
Egal – es ist jetzt so wie es ist, und wir werden unter sich stetig verschlechternden äußeren Umständen die weiteren Ereignisse er- und durchleben müssen.
Und da ist es so, daß jeder für sich selbst entscheiden kann, welche Wege er gehen will.
Denn es gibt keine „falschen“ Wege mehr, und alle Aktionen, die solche Zeichen setzen, d.h. die zeigen, daß wir mit dieser Entwicklung nicht einverstanden sind und uns dies nicht mehr bieten lassen wollen, sind zu unterstützen: Petitionen, Demonstrationen, Mahnwachen, andere (noch) zulässige Aktionen – es dürfen auch gern mal Flash-mobs oder „kreative“ sein.
Irgendwann werden dann wieder Plakate geklebt, Handzettel und Flugblätter verteilt, Wände mit Losungen „verziert“ werden müssen etc.
Parallel dazu ist es wichtig, vertrauenswürdige Gleichgesinnte zu finden, damit man nicht als Einzelner der Willkür der Schergen (solange sie noch „funktionieren“) ausgeliefert ist – auch unter Berücksichtigung dessen, daß sich das Internet nicht nur überwachen, sondern auch in weiten Teilen abschalten läßt – oder der Zugang für Einzelne oder ganze Gruppen gezielt blockiert werden kann.
Für eine vollständige Briefkontrolle ist gegenwärtig die Infrastruktur wohl noch nicht vorhanden – da könnte es ein offenes Zeitfenster geben, und ob sich dann später noch genügend gewissenlose Schergen finden werden, die sich dazu hergeben, ist noch nicht ausgemacht.
Und nach wie vor das mit Abstand Allerwichtigste ist die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, d.h. aufhören, sich selbst zu betrügen, sich seinen Konditionierungen und Prägungen zu stellen und diese zu erkennen und aufzuarbeiten.
Also selbst sein Leben wieder in die eigenen Hände nehmen.
Das kann anfangs sehr unangenehm sein, ich weiß das aus eigener Erfahrung, wenn man sich plötzlich darüber klar wird, wie weit – oder wie tief in uns – diese äußeren Einflüsse schon Herrschaft über unser Denken gewonnen haben.
Meist wird das ein relativ langer, recht aufreibender Prozeß, deshalb ist es so wichtig, möglichst bald damit zu beginnen, sich seinen eigenen „dunklen Seiten“ zu stellen und diese zu betrachten.
Dabei ohne zu bewerten oder zu beurteilen erstmal nur erkennen, wo überall in mir „fremde“ Gedanken und Vorschriften mich und mein Denken lenken – „das was am meisten als ausgemacht gilt, auch am intensivsten zu hinterfragen“ (frei nach Lichtenberg).
Rat suchen bei den Klassikern – Bücher können eine große Hilfe sein. Freunde – wahre natürlich – einbeziehen, die einem offen die Wahrheit sagen (oder zumindest das, was sie momentan dafür halten), hilfreiche Artikel im Weltnetz suchen – auch hier auf Bumi Bahagia ist da einiges zu finden – dabei kritisch bleiben zu sich selbst und allen anderen.
Und keine Angst haben davor, daß man sich mal einige Zeit nicht so gut fühlt – es hilft sich zu verdeutlichen, daß es vielen Menschen noch so gehen wird, und daß an dieser Selbstaufarbeitung kein Weg dran vorbeiführt.
Denn wir können nicht erwarten, daß sich das Leben um uns herum ändert, wenn wir nicht bereit sind, uns selbst zu verändern – und zwar zuerst.
Und entscheidend ist, daß wir sofort, und mit zunehmender Erkenntnis immer intensiver beginnen, unser Denken und Handeln zu verändern, egal was „früher“ war.
Leben wir einfach das Leben so, wie wir es uns wünschen, daß es alle so leben – mit Freude, Lust, Ehrlichkeit, Offenheit, Mitgefühl, Liebe, Klarheit, Freundlichkeit, Achtung, und in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für jedermann, furchtlos und zukunftsgewiß.
Denn es wird so sein… nur weiß noch keiner wann. 😉
Die VSA in D und das wahre Recht
Mancher mag sich fragen, wenn wir hier so ausführlich die „Nationale“ Militär-Strategie der VSA erörtern, ob das denn nötig sei – „was geht uns das denn an?“
Nun, es ist nicht nur so, daß leider unser Mitteleuropa noch von Stalin und Roosevelt als der Kriegsschauplatz für “die nächste“ große Auseinandersetzung zwischen den Großmächten auserkoren wurde – und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Es ist darüberhinaus auch so, daß Deutschland (und nach der Definition in den augenscheinlich immernoch gültigen SHAEF-Gesetzen ist darunter das Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.12.1937 zu verstehen) nach wie vor als besetztes Gebiet anzusehen ist.
Mir ist jedenfalls kein gültiger Friedensvertrag bekannt, der den sog. „2. Weltkrieg“ völkerrechtlich beendet hätte.
Der NWO-Fahrplan (2)
Unlängst hatten wir eine russische Analyse der Nationalen Militär-Strategie (NMS) des Pentagons hier betrachtet – nun wollen wir den Bezug zu Deutschland und Europa herstellen und das Ganze mal durch eine „größere Brille“ betrachten.
Denn diese NMS läßt klare Rückschlüsse auf die Strategie der wahrhaft Mächtigen dieser Welt zu.
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Zu dieser russischen Analyse gäbe es eine ganze Reihe von kritischen Bemerkungen, zum Beispiel über die sehr sonderbare Interpretation der Entstehung der Sowjetunion oder den kriegerisch-imperialen Grundtenor.
Wir wollen uns aber besser darauf konzentrieren, die wertvollen Gedanken aus diesem Beitrag in einem größeren Kontext zu betrachten.
Denn die Beschreibungen der Vorgänge und deren Einordnung in ein Gesamtkonzept sind sehr präzise und treffend – an vielen Stellen gehen einem sprichwörtlich „die Augen auf“.
Der NWO-Fahrplan (1)
Nach Meinung einiger kluger Leute befinden wir uns bereits mitten im „Dritten Weltkrieg“; andere „aufgeweckte“ sehen uns in einem neuen überlangen „Hundertjährigen Krieg“. Egal ob wir daran glauben oder nicht: es könnte für uns überlebenswichtig sein, uns rechtzeitig auf die tatsächliche Lage einzustellen.
Und da ist es durchaus zweckmäßig, sich genau anzuhören, was uns die Militaristen dieser Welt zu sagen haben, wie wir uns schon einige Male hier damit beschäftigt haben.
Heute wollen wir uns bitte diese interessante Analyse der VSA-Militär-Strategie aufmerksam ansehen: von russischen Militärjournalisten erarbeitet, enthält sie viele richtige Schlußfolgerungen.
Eine entsprechende Betrachtung für die deutschen und europäischen Verhältnisse folgt demnächst.
Nun aber erstmal die Übersetzung des Original-Artikels aus dem Russischen – wie gewohnt möglichst nah am Original und daher mit einigen sprachlichen „Besonderheiten“.
Der Originalartikel ist darunter angefügt.
An den „üblichen“ verdrehten Propaganda-Begriffen („amerikanisch“ bzw. „Amerika“ statt VSA etc.) möge man sich bitte nicht stören – das ist „übliches imperiales Gehabe“. 😉
Luckyhans, 10. September 2015
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Die Agenten der Neuen Ordnung
02.09.2015 Militär-Industrie-Kurier
Das Ziel des Pentagons: die Rückführung der Welt in das frühe Mittelalter
So oder anders wird es
Viele helle Köpfe reiben sich heutzutage damit auf, daß sie sich mit den Schandtaten der wahrhaft Mächtigen und ihrer selbsternannten „Eliten“ sowie deren Maulhuren, Presstituierten und Politmarionutten eingehend und immer wieder tiefgehender befassen.
Ich frage mich langsam, wie notwendig es noch ist, sich mit diesem Gesocks auseinanderzusetzen – egal in welcher Form.
Gegen jegliche „handgreiflichen Aktionen“ werden sie sich zu schützen wissen – und solange es genug Schafe gibt, die immer noch glauben, daß sie Schäferhunde seien, wird auch Schutz für sie da sein – also wahrscheinlich lange genug.
Eine tiefgehende Veränderung stelle ich mir dergestalt vor: daß alle Menschen beginnen, miteinander so umzugehen, wie sie wünschen, daß mit ihnen umgegangen wird.
Willenskontrolle
Ein Thema, das immer wieder zu kontroversen Diskussionen führt: inwieweit kann „jemand“ sich meines Willens bemächtigen auch „gegen meinen Willen“, d.h. kann der Mensch vollständig willenlos gemacht und von außen gesteuert werden.
Der Fachbegriff dazu ist „mind control“, nicht ganz glücklich mit Bewußtseinskontrolle übersetzt – denn es geht nicht um das Bewußtsein, sondern um den Willen, der unterworfen werden soll.
Aber das hier verlinkte Gespräch zwischen dem RA & EU-Advokat (aus Schweden) Henning Witte, dem Video-Journalisten Jo Conrad und dem Geschichtsprofessor Michael Friedrich Vogt hat es in sich, wie man so schön sagt – diese 55 Minuten sollte jede/r mal investieren: umwerfende Erkenntnisse und weitere Anregungen garantiert!
Luckyhans, 23. August 2015
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Demokratie präzise
Wir hatten hier schon mal die Diskussion über die Bedeutung des Wortes „Demokratie“ – dieser nachfolgende, aus mehreren leicht redaktionell bearbeiteten Kommentaren von einer Netzseite zusammengesetzte Artikel stellt die begrifflichen Verhältnisse in sehr schön anschaulicher Form dar.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Luckyhans! – 12. August 2015
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Demokratie heisst – im altgriechischen, ursprünglichen Sinne jedenfalls – nicht “Herrschaft des Volkes”, sondern “Beherrschung des Dorfes” (im Sinne der Dorfgemeinschaft, der kleinsten Verwaltungseinheit innerhalb der griechischen “Polis” (Stadt, Staat).
Es leitet sich aus δῆμος [dēmos] Dorf) und κρατία [kratía], Herrschaft, Beherrschung (im Sinne von Selbstbeherrschung) ab.
“Volksbeherrschung” im Sinne eines Staatsvolkes wäre eine Ethnokratie (ἔθνος [éthnos], Volk).
Die eigentliche „Herrschaft“ (oder Führung) heißt Archie (von ἀρχία = archia), vgl. Mon(o)-Archie (Allein-Herrschaft), An-Archie (keine Herrschaft), auch Hier-Archie (von ἱεραρχία =hierarchía = Heilige Herrschaft, d.h. hierós = ‚heilig‘, ‚gottgeweiht‘ und árchein = der Erste sein, Führer sein).
Estonia – zum dritten – die Doku
Da in der BRD die meisten Menschen (wohl auch aus Unwissenheit) immernoch innerlich gegen Rußland eingestellt sind, soll hier für alle nicht russisch-Kundigen eine Inhaltsangabe des russischen Doku-Videos zur Estonia-Katastrophe folgen:
https://www.youtube.com/watch?v=J-rJfTOXqhk – „One-way-ticket“ – knapp 45 min.
Dies ist eine untersuchende Dokumentation, vor allem mit westlichen Experten, die auf der Suche nach der Wahrheit eine ganze Reihe Fragen aufwirft.
Luckyhans, 7. August 2015
Nachtrag 2016:
der Link zum Video scheint nicht mehr zu funktionieren – bitte ersatzweise hier schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=6FCwAriwRF0
oder hier:
https://www.youtube.com/watch?v=AlnRt__iUYw
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Neben Experten, Journalisten und Abgeordneten kommen Überlebende und Angehörige von Opfern zu Wort, vor allem finnische und schwedische.
Bereits 7 – 8 Stunden nach dem untypisch schnellen Versinken des Schiffes hatte der schwedische Premierminister Carl Bildt bereits die Erklärung: es gäbe nur rein technische Gründe für den Untergang.
Damit wurde die Arbeit der Untersuchungskommission vorbestimmt, die (schon?) nach 3 Jahren zu dem Ergebnis kam, daß die Konstruktion des Schiffes, seine Hochsee-Untüchtigkeit und Fehler im Verhalten der Mannschaft die Gründe für die Katastrophe gewesen seien.
umsonst militarisierte VSA-Wirtschaft
Eigentlich wollte ich auf RTdeutsch nur einen Artikel lesen, der die Eignung des neuesten militärischen Geräts der VSA zur Luft und zur See für einen realen „großen“ Krieg in Frage stellt – vor allem weil ich bereits mehrfach darauf hingewiesen hatte, daß der Prügelknecht der internationalen Finanzoligarchie immer nur dann militärisch in Aktion tritt, wenn der Gegner von vorn herein deutlich unterlegen ist.
Was leicht zu der Schlußfolgerung verführen könnte, daß ein „richtiger Weltkrieg“ für die VSA-Army gar nicht mehr führbar ist.
Und also die ganze Angstmache mit einem Weltkrieg jeglicher vernünftiger Grundlagen entbehrt.
Was an und für sich schon alle sehr nachdenklich stimmen sollte.
EGO-ist wer
Beim Gartengießen und Beerenpflücken heute morgen kam ein Gedanke, warum diese Gesellschaft – auf dem ungebremsten EGO-ismus aufgebaut – so stabil ist.
Das könnte an dem Grundgedanken liegen, welcher hier den Menschen unterbewußt ständig eingeflößt wird.
Und dieser ist nicht erst seit Malthus einer der Grundgedanken dieser irren Gesellschaft, sondern wird in vielfältiger Weise mit vielerlei „Nach-richten“ uns tagtäglich ins Hirn geblasen: „stündlich verhungern xx Kinder auf der Welt“ (das kann keiner nirgendwo überprüfen) – „Hunger in Afrika/Indien/…“ (möglichst weit weg, damit da keiner so schnell selbst nachschauen kann – wer mal in den jeweiligen Ländern war, hat gesehen, daß fast alle immer irgendwie satt werden, wobei „satt“ dort eben oft nach einem anderen Maßstab gemessen wird – aber verhundernde Menschen sind die absolute Ausnahme!) – „wir sind zuviele – schon über 7 Milliarden“- wo mögen die alle sein?
Der betrügerische Grundgedanke hinter all dem lautet: „Es ist nicht genug für alle da.“
Frei sein
Der zumeist ungestillte Wunsch jedes Menschen: frei sein. Dazu ein Text, der schon über 40 Jahre alt ist – naturgemäß bezieht er sich auf damals verbreitete Literatur und Vorstellungen.
So jedoch nicht nur kleinlich die Worte angesehen, sondern diese mit „heutigen“ Inhalten gefüllt werden, hat uns der Autor durchaus einiges zu sagen –
meint euer Luckyhans, 11. Juli 2015
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„Frei sein von innen her
Zu den wertvollsten Ergebnissen der dynamischen Psychologie gehört das Fähigwerden des Menschen zu geistiger Selbsthilfe im stufenweisen Wachwerden des Bewußtseins und Gewißseins inneren Stark- und Freiseins. Im Grund fühlt jeder, wie wahr das Wort des Philosophen ist: „Seine Freiheit verlieren heißt sein Menschsein, seine Menschenwürde, sein Menschenrecht verlieren.“ Aber – wer in derWelt ist wirklich ganz ohne Fesseln und wähnt nicht nur, frei zu sein?
Auch der Mächtigste und Unabhängigste ist noch nicht frei, solange er kein Weiser ist und seine Freiheit recht gebraucht.
Dennoch kann jeder so frei sein, wie er will, wenn sein Streben nicht dem (negativen) Freisein von etwas, sondern dem (positiven) Freisein für etwas gilt.
Aus diesem Grunde bleibt jeder Rat, sich von vermeintlich einengenden fremden Einflüssen, Menschen, Dingen und Umständen, freizumachen, etwa durch Abwendung oder Abwehr, fruchtlos, weil negativ.
Rußland-Sanktionen? Nicht für alle…
Wenn man einige Pressemitteilungen so sieht, wird man den Eindruck nicht los, daß die Rußland-Sanktionen in erster Linie nicht gegen Rußland gerichtet sind, sondern gegen die Länder (hauptsächlich der EU), deren Polit-Marionetten sich auch weiterhin an diese „Sanktionen“ halten wollen.
Denn einige Unternehmen scheinen ganz offen „business as usual“ zu betreiben, und das offensichtlich mit Billigung ihrer jeweiligen Regierungen: VSA & GB.
Oder wie würdet Ihr diese nachfolgenden Meldungen interpretieren?
„Doofe Deutsche und Franzosen“, oder? Werden wir noch wach?
Luckyhans, 11. Juli 2015
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1. „Die Firma Boeing, die Firma VSMPO-AVISMA (ВСМПО-АВИСМА – gehört zur Staats-Corporation Rostech) und die Ural-Föderations-Universität haben die Unterzeichnung eines Abkommens über eine strategische Partnerschaft mitgeteilt
Kreml-News 150707
Da in dieser Hinsicht in den vsa-hörigen „deutschen“ Medien ein nicht zu übersehendes Manko an Berichterstattung festzustellen ist, wollen wir periodisch „nachhelfen“ und übersetzen von der offiziellen Kreml-Seite des russischen Präsidenten ausgewählte Mitteilungen – heute für die Zeit vom 3. – 7. Juli – die Ereignisse des Wochenendes – siehe unten Pkt. 3 – bedürfen getrennter Aufmerksamkeit.
Was sehr verwundert: jeder weiß – Putin ist kein „Wortklingeler“ – hier werden klare Vorgaben gesetzt für zukünftige Entwicklungen, die für die deutsche Wirtschaft weitreichende Folgen haben werden – und keinerlei Reaktion hier im Lande: warum „schlafen“ all die hochbezahlten Vertreter der deutschen Wirtschaftsverbände?
Das – und vieles andere – fragt sich euer Luckyhans, 11.7.2015
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1. Sitzung des Sicherheitsrates
Wladimir Putin hat im Kreml eine erweiterte Sitzung des Sicherheitsrats durchgeführt. Es wurde eine Reihe von Fragen betreffend die Gewährleistung der Sicherheit und der nationalen Interessen Rußlands unter den Bedingungen der Sanktionen von Seiten einer Reihe von Staaten erörtert.
3. Juli 2015 – 18:45 – Moskau, Kreml
W. Putin: Verehrte Kollegen, guten Tag!
Hinweise des Tages – 10. Juli 2015
Es wird schon langweilig, sich immer wieder mit denselben Krankheiten des immer offensichtlicher vor sich ihn siechenden Ausbeutungs- und Unterdrückungssystems zu befassen – ich würde im Sinne von bb viel lieber einen schönen Artikel über eine „bessere Welt“ verfassen.
Aber es scheint immernoch genug Zeitgenossen zu geben, die es vorziehen, die Zeichen der Zeit nicht wahrnehmen zu wollen – anders kann ich es kaum noch interpretieren, wenn Bekannte sich steif und fest dagegen wehren, offensichtliche Fehleinschätzungen in Frage stellen oder – um Gottes Willen – gar korrigieren zu wollen…
Daher hier noch einmal ein paar Stupser, auf daß nicht erst der Mann mit dem nassen Waschlappen oder dem Eimer mit Eiswasser kommen muß… 😉
Luckyhans, 10. Juli 2015
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Schirme & Ver-Treter
Ein Schirm ist ein Gerät, um sich vor etwas zu schützen.
So schützt ein Regenschirm mich, zumindest teilweise, vor dem Regen.
Ein Sonnenschirm schützt uns vor der Sonne.
Ein Fallschirm schützt uns vor dem (zu schnellen) Fall.
Preisfrage: Wovor schützt ein Rettungsschirm? (fragt u.a. Andreas Popp)
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Treter sind Schuhe. Oder solche Menschen, die andere treten. Sowas verschiedenes auch …
Vertreten kann man sich die Füße, wenn man zulange gesessen hat. Oder man vertritt sich nur einen Fuß – das ist dann meist recht schmerzhaft.
Dadurch wird man aber noch nicht zu einem Vertreter.
Ein Vertreter vertritt niemanden – das macht ein Stellvertreter – ein Vertreter verkauft etwas.
Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen.
(auch wenn wir wissen, daß dies gar keine „Versicherungen“ sind, denn sie sichern uns nicht gegen ein Malheur ab, sondern mildern nur dessen finanzielle Folgen, d.h. es sind materielle Hilfs-Stützen für den Fall, daß etwas vorher sehr genau, meist seitenlang, Definiertes auch tatsächlich genau so eintrifft)
Ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger.
Ein Volksvertreter …
Worüber wundern wir uns?
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Luckyhans, 9. Juli 2015
EU/Euro/Finanzsystem – wie weiter?
Daß das Thema keinesfalls nur „Griechenland“ heißt, sondern „EU“, „Euro“ und „Finanzoligarchie“, dürfte recht bald jedem klar werden.
Wie es weitergehen wird, ist noch lange nicht klar – es gibt die verschiedensten „Ausblicke„.
Eines ist den meisten gemeinsam: es wird, wie bisher, munter weiter gelogen – statt „Verein EU“ weiterhin „Europa“ geschrieben, statt „alliiert besetzte BRD-Organisation“ weiterhin „Deutschland“, statt „Erpressung, Nötigung und Raub am fleißigen Menschen“ weiterhin „Kredite“ und „Staatsverschuldung“, statt „Politiker-Darsteller-Marionetten“ weiterhin bedeutungsschwere „Postenbezeichnungen“ wie „Minister“ (nur ein ganz kleiner Ster ist ein Minister…), statt „finanzoligarchiehörige Internationale Kriegsmafia“ weiterhin „Verteidigungsbündnis“ etc.pp.
Bitte versucht einmal, die Kommentare und Auftritte in den Medien in die richtigen, wahren Worte und Zusammenhänge umzusetzen: plötzlich werdet ihr merken, daß auch die Hauptströmungsmedien schon längst in der selbstgebauten „Realität“ angekommen sind – von den „quasi-alternativen“ ganz zu schweigen.
Bitte: tut das einmal, und es werden euch die Augen aufgehen.
Aufgeregt?
aus der Reihe „Theo-Logisches“ – von Theo dem Logiker –
Manch Älterem ist noch eine Karikatur im Gedächtnis: der Mann, der wutentbrannt herumfuchtelnd in sein damals noch schnurgebundenes Telefon brüllt: „Ihr regt mich nicht auf, ihr nicht !!!“
Sehr klug und weise, denn aufregen geht immer nur im Eigenbetrieb.
ICH rege MICH auf.
DU regst DICH auf.
Friedens-Hinweise des Monats Juni
Es verdichten sich die verschiedenen Meldungen über die zielgerichtete Steigerung der Spannungen zwischen den VSA und Rußland – auf Kosten Europas.
Wir hatten hier bereits über mögliche Szenarien berichtet sowie die Nibelungentreue „unserer“ Politiker-Darsteller-Marionetten betrachtet – hier nun wollen wir eine Reihe von Meldungen zusammenstellen und Revue passieren lassen, die in ihrer Zusammenschau auf bestimmte Vorgänge hinweisen, die uns wohl kaum kaltlassen können – immerhin geht es ganz offensichtlich um unser aller Überleben.
Bitte: damit soll jetzt keine Panik verbreitet werden – wir möchten nur vermeiden, daß irgendwann jemand kommt und meint: „ja, hättet ihr uns das mal alles rechtzeitig gesagt…“
Nun denn – hier rufen wir „rechtzeitig“ die „eigentlich bekannten“ Informationen der vergangenen Wochen nochmals ins Gedächtnis – darüber nachdenken und seine Schlußfolgerungen ziehen darf jede/r selbst.
Luckyhans, 1. Juli 2015
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Wir nehmen mal als Ausgangspunkt die jüngste Politik der VSA-Administration und der von ihr dominierten Nato gegenüber der Russischen Föderation (RF) – begonnen mit der Verschiebung der Nato bis an die Grenzen Rußlands in den 90er und „Nuller“ Jahren, entgegen verbindlichen Zusagen an Gorbatschow.
Im März 2015 hatte Rußland das (von den VSA nie ratifizierte) Abkommen über die Begrenzung der konventionellen Streitkräfte in Europa ausgesetzt, da in den russischen Westrichtungen eine konventionelle Unterlegenheit gegenüber den Nato-Streitkräften von 5 – 7fach festgestellt worden war – mit der Folge, daß in Rußland über eine strategische Entscheidung dazu nachgedacht werden mußte, entweder konventionelle Truppen oder taktische Atomwaffen aufzustocken, um eine Balance herzustellen.
Sanktionen und Folger/n
Daß „Brüssel“, d.h. die EU (die nicht gleich „Europa“ ist ), mit der Durchführung und mehr noch der Verlängerung der Sanktionen gegen Rußland den Menschen in den Mitglieds-Ländern erneut „ins Knie geschossen“ hat, ist inzwischen andeutungsweise auch in den Hauptströmungsmedien angekommen – leider ändert sich dadurch gar nichts, was die Rolle der Lügenmedien ganz klar verdeutlicht.
Und daß sich die internationalen Großkonzerne, die ja vor allem VSA-basiert sind, an diese Sanktionen in keiner Weise halten, bewies unlängst die Fa. Boeing, die ihr Rußland-Geschäft uneingeschränkt fortsetzt.
Auch ArianeSpace hat, zusammen mit der UK-Company OneWeb, unlängst einen Vertrag über den Kauf von 21 russischen Sojus-Trägerraketen abgeschlossen.
Wir sehen auch hier: alle sind gleich, nur manche sind gleicher – um so dämlicher die „Nibelungentreue“ unserer amerikanisch gelenkten Politiker-Darsteller in EU und BRD.
Aber das soll nicht unser Thema sein.
Wir wollen uns mit einigen Folgen dieser „Sanktionen“ mal im Detail befassen – heute auf dem Schirm: die Mikroelektronik.
Nix wie raus!
Wir wollen heute unsere Landsleute in der Ostmark daran erinnern, daß dieser Tage, genauer seit vergangenen Mittwoch und bis zum kommenden Mittwoch, dem 1. Juli, noch die Eintragung für das Volksbegehren über den EU-Austritt möglich ist.
Und wir rufen euch auf: bitte geht in eure Gemeindeämter und Stadtmagistrate und nutzt diese Chance, eure Meinung zur Brüsseler Bürokraten-Diktatur eindeutig kundzutun.
Linke und Selbstverpflichtungen
Ja, das mag jetzt etwas sonderbar klingen – ist auch eher ein Wortspiel: denn ursprünglich hieß die Überschrift „Rechte und Pflichten“ und wurde durch ihre logischen Gegenstücke ersetzt.
Aber so kommt es, wenn man eine gute und zweifellos richtige Idee, wie es das ausschließlich positive Ausdrücken aller Gedanken ist, zu einem Prinzip „erhebt“ und zum Selbstzweck macht: das tut selten gut. 😉
Richtigerweise sind jedoch beide Begriffe – sowohl die Rechte, wie auch die Pflichten – nicht nur „negativ“ belegt, sondern jeweils ein „zweischneidiges Schwert“ – wie so vieles im Leben. Die gute Mitte zu finden ist oft nicht einfach.
(mehr …)
Faulheit vs. Krampf
Es haben sich hier hochinteressante Diskussionen entsponnen um die Frage der Gewalt und das freud- und friedvolle Leben.
Allerdings kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, daß es ab und zu weniger darum geht, den anderen zu verstehen, sondern vor allem, ihn gründlich mißzuverstehen.
Ja, es wird gezielt aneinander vorbeigeredet, und es geht weniger darum, sich mit der anderen Meinung entsprechend den eigenen, selbstverkündeten Prinzipien auseinanderzusetzen als vielmehr darum, seine eigene Interpretation von der Meinung des anderen zu bestätigen.
So sagt die eine Sicht: Gewalt führt zu nichts, daher lehne ich jegliche Gewalt, auch verbal und in Gedanken, ab. Ich denke und rede nur in positiven Aussagen, und bleibe so von jeglicher Gewalt verschont.
Daraus schlußfolgert die aktive „Gegenseite“, daß diejenigen, die sich so verhalten, passiv und lebensunfähig sind, nicht anpacken wollen oder können und überhaupt faul auf der Haut herumliegen (hier leicht überspitzt, damit es deutlich wird).
Was nie jemand auch nur im Entferntesten zum Ausdruck gebracht hat – im Gegenteil: es wird von den segensreichen Wirkungen sanfter Einflußnahme berichtet (Thomram rettet in Berlin ein Bäumchen vor der Ermordung durch eine Gruppe Jugendlicher etc.).
Die andere Sicht ist die des Kämpfers, der sich von früh bis spät strebend bemüht, den Lebenskampf zu seinen Gunsten zu entscheiden und möglichst jederzeit kampfbereit zu sein und jegliche möglichen Aggressionen, von denen sein Leben ständig bedroht und voll ist, abwehren zu können. Und auch seine Nachkommenschaft dementsprechend „vorspannt“.
Daraus schlußfolgert die sanfte „Gegenseite“, daß dieser Mensch völlig verkrampft und brutal ist und sich völlig menschenunwürdig benimmt – obwohl demjenigen nichts ferner liegt: schließlich hat er uns mit dem Wildgans-Prinzip beglückt.
Frage:
Wie wäre es, wenn wir beginnen, anstelle unserer Interpretation von anderen Meinungen ein sorgfältiges Verstehen-Wollen selbiger zu setzen und uns erstmal in die Meinung des andern hineinvertiefen?
Ich fänd das Klasse… 😉
Euer Luckyhans, 26. Juni 2015
Putin über Sanktionsfolgen
Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg vergangene Woche hat Wladimir Putin auf der Plenarsitzung am 19. Juni gesprochen und offizielle Zahlen zur Wirtschaftslage und zu den Folgen der sog. Sanktionen genannt.
Nach der Begrüßung der Gäste sagte er u.a. (©-Übersetzung wie immer „ungeglättet“):
„Wir, ich meine Rußland, sind begrenzt im Zugang zum Kapital-Weltmarkt; dazu muß man noch den Fall der Preise für unsere Hauptexportprodukte ergänzen; etwas verringert hat sich auch die Verbrauchernachfrage, die vorher die Wirtschaft nach oben pushte. Wahrlich – ich bin einverstanden mit den Diskussionsteilnehmern der bisherigen Gespräche, die Nachfrage beginnt sich wiederherzustellen.
Wenn man über die Preise für Energieträger spricht, von denen leider bisher unsere Wirtschaft bedeutend abhängig ist, so erinnere ich daran, daß der mittlere Preis für Erdöl der Marke „Urals“ im Jahre 2013 bei 107,9 USD lag, 2014 schon bei 97,6 USD pro Barrel, und von Januar bis Mai dieses Jahres war der mittlere Preis 56 USD pro Barrel. Nach Bewertung von Rosstat hat sich das BIP Rußlands um 2,2% verringert gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2014, und die Industrieproduktion von Januar bis April verringerte sich um 1,5%.
Brot oder Leben
In unserem Gedankenaustausch zu einem fried- und freudvollen Miteinander sind wir nun an einer Stelle angelangt, wo es um Leben und Tod geht – die provokante Titelfrage soll nur den Blick nach vorn orientieren, in eine mögliche Zukunft, in der es vor allem um Basisbedürfnisse gehen wird.
Denn wenn es ums Überleben geht, wird es schwieriger werden mit den hehren Ethikansprüchen – da ist auch ein zutiefst friedfertiger Mensch schnell mal vor die obige Frage gestellt – und wenn er dann freundlich antwortet: „klar, mein Freund, komm, teilen wir“, dann wird das vielleicht nicht bei jeden verzweifelten Hungernden zur gewünschten Reaktion hinführen. 😉
Von meiner Seite möchte ich einen Aspekt hier anbringen, welcher der/dem einen oder anderen einen Anhaltspunkt in seinen Überlegungen geben könnte.
Eine „neue“ aussagekräftige Physik
Heute sei euch einen Artikel über eine „neue Physik-Theorie“ (!) vorgestellt, der von mir nur übersetzt wurde – mit dem Inhalt habe ich nichts zu tun – dies sei betont, da ein Teil dessen, was hier dargestellt wird, mit einigen meinerseits hier auf bb geäußerten Vorstellungen recht gut zusammenpaßt. (mit anderen weniger) 😉
Noch sind die „näheren“ Artikel nicht durchgelesen – habe also noch keine eigene Meinung zu dieser Theorie insgesamt – möchte aber diesen grundlegenden Beitrag mal vorausschicken, denn er ist interessant genug.
Wie gesagt: von mir ist nur die Übersetzung aus dem Russischen – wie immer zugunsten einer weitgehenden Originaltreue nicht „geglättet“. 😉
Luckyhans, 21.6.2016
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Von der Vorhersagekraft unserer Theorie
Unsere Kritiker – aus der Reihe derer, die sich wenigstens der Mühe unterziehen, das zu lesen, was wir schreiben – überzeugen sich schnell davon, daß all dies sich auf experimentelle Realien gründet. Und dann hören wir manchmal: „Na und, was ist dabei, daß die ’neue Physik‘ erklärt, was bereits bekannt ist? Auch die heutige Physik erklärt dieses. Dafür, daß eine neue Theorie zu bevorzugen sei, muß sie Vorhersagen treffen können, die sich dann bestätigen!“
Diese Kritiker sind nicht ganz aufrichtig. Wir erklären nicht nur das, was auch die heutige Physik erklärt. Unsere Theorie erklärt eine Reihe von Fakten, welche die heutige Physik nicht zu erklären vermochte – entweder sie verschweigt einfach diese Fakten, oder sie deutet sie um. Hier einige Beispiele.
besser – als – erwartet
Es ist nicht so einfach, 5 Rohheiten in drei Worten unterzubringen – es ist die hohe Schule der Manipulation, und kaum ein Börsenbericht, der ohne diese Phrase auskommt: „das Monats-/Quartalsergebnis der Firma XY ist nach Analystenmeinung besser als erwartet…“
Lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen – „besser als erwartet“.
Die digitale Illusion
Es ist schon interessant zu betrachten, wie sich die Menschen immer weiter in die Illusion verrennen, die Welt könne digital sein oder werden. Denn das Gegenteil ist der Fall.
Es gibt in der Wirklichkeit nichts rein Digitales – in der Natur ist alles analog und kontinuierlich, das heißt, es ist alles EIN einziger großer Vorgang, und wenn wir davon Teilvorgänge betrachten und versuchen, diese abzugrenzen, dann ist das UNSERE Sichtweise – von der bekanntlich jeder eine etwas andere, eigene hat.
Frieden auf Erden!
Für alle, die sich noch nicht soweit von der momentanen Wirklichkeit entfernt haben wie Gabriel auf Bali, seien hier einige Gedanken gesammelt, die zum Überdenken und Handeln anregen sollen.
Es ist nämlich so, daß mit uns allen, ob wir wollen oder nicht, momentan eine Partie „Va-banque“ gespielt wird: wir sollen mit allen Mitteln in einen Krieg hineingelogen werden, oder zumindest soll ein großer Krieg immer bedrohlich am Himmel schweben, damit wir immer schön in Angst und Schrecken gehalten werden können.
Vielleicht weil viele andere Angst-Konzepte (Crash! Bargeldverbot! Staatsbankrott! etc.) nicht mehr so richtig funktionieren und die Menschen beginnen, ihre Furcht zu verlieren – langsam aber sicher.
2x „Was kommt“
Zwei Blickwinkel, die recht unterschiedlich sind – der eine sieht die wirtschaftlichen Erscheinungen, wobei da vor allem die Finanzwirtschaft gemeint ist, die sich seit etwa 20 Jahren von der Realwirtschaft zunehmend abgekoppelt hat und ein sehr sonderbares „Eigenleben“ führt – der andere sieht vor allem den menschlichen Aspekt, der im Falle einer weiteren Bewegung der Menschheit in der heute immernoch verfolgten Richtung zu katastrophalen Folgen für Millionen von Menschen führen kann, auch wenn die Entfesselung des „Großen Krieges“ dank der Besonnenheit einiger politischer Führer, die diese Bezeichnung auch wirklich verdienen, immer unwahrscheinlicher wird.
Aber lassen wir die beiden Analysen erstmal auf uns wirken – dank an unseren Kommentator KPK für seinen Hinweis – und reden am Ende.
Luckyhans, 8. Juni 2015
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1. Was erwartet uns nach dem Tag X?
Wie sich Regierungen und IWF auf den kommenden Crash vorbereiten
Ernst Wolff
Mater-ie
Heute sind alle eingeladen, ein wenig ihre Phantasie spielen zu lassen – wir wollen auch mal nach Herzenslust „theoretisieren“. 😉
Daß unsere Mutter (lat. „mater“) oft mit dem Ausruf „iiiie“ auf bestimmte Ereignisse reagiert hat – egal ob wir verdreckt heimkamen oder ein bestimmtes Kleintier unversehens in ihren Blickwinkel geriet – ist uns gut erinnerlich – warum also nicht mal den Zusammenhang beider Teile betrachten?
Also: heute geht es um Mater-iie… 😉
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Daß es mehrere Arten von Materie gibt, nämlich grobstoffliche (darunter „sehr ähnliche“ – verschämt „Isotope“ genannt, oder auch „fast gleiche“ – „Aggregatzustände“ genannt, oder auch „Energie/n“ – in den verschiedenen „Energie-Formen“), aber auch feinstoffliche (siehe Klaus Volkamers Vorträge auf der Duröhre), ist nun inzwischen „schulwissenschaftlich“ nachgewiesen, mithin ein Fakt.
Was Wissen Wir Wirklich
Wir haben uns hier schon mehrfach mit unserer Wahrnehmung und deren Eigenschaften befaßt. Dabei haben wir die Frage der Begrenztheit unserer Sinnesorgane – bei all ihrer uns noch teilweise unbekannten Vielfalt – bereits gestreift.
Und wir haben mitbekommen, daß wir an den Grenzen unserer eigenen Wahrnehmung uns zwar mit Hilfsmitteln, genannt Meßgeräten, „weiterhangeln“ können, daß diese aber stets in Funktion und Wirkungsweise (und damit auch in den erzielbaren Ergebnissen) auf unseren Annahmen und Meßvoraussetzungen beruhen.
Und diese Annahmen, Vorstellungen und Theorien sind (aus Prinzip) stets unvollständig (weil sie nie das Ganze widerspiegeln können) und können eben auch fehlerhaft sein.
Gut, wenn wir in unserer Erkenntnis weiterkommen wollen, müssen wir damit wohl leben – wir dürfen diese Bedingungen jedoch nicht aus dem Blick verlieren.
SIEBEN MILLIARDEN???? WO DENN???
Wo es hinführt, wenn man Angaben interessierter Kreise einfach ungeprüft Glauben schenkt und nicht nachdenkt bzw. selbst nachrechnet, zeigt die sog. Weltbevölkerungsstatistik.
Da wird uns laufend ins Hirn getrötet und Angst gemacht damit, daß wir „zuviele Menschen auf dem Planeten“ sind, daß sie alle gar nicht ernährt werden könnten – wobei gleichzeitig wir sehen, daß in unseren Städten über ein Drittel der bei uns in die Läden gelangten Lebensmittel entweder in den Läden direkt oder dann in den Haushalten wieder weggeworfen werden, ohne daß sie „sachgerecht verbraucht“ wurden.
Die Schlußfolgerungen, wer da wen belügt, und warum, sei den Champignons, d.h. den „hellen Köpfchen“ unter euch, überlassen. 😉
Luckyhans, 6.Juni 2015
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Nach Angaben der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (einer interessengeleiteten Stiftung, zu deren Hauptsponsoren Bill und Melinda Gates – beide Bilderberger – zählen) lebten auf der Erde zum 1. Januar 2015 (rechnerisch!) etwa 7,2843 Milliarden Menschen – und jedes Jahr sollen es soviel mehr werden wie die Brd Einwohner hat, also 80 Mio.
(5) Ein einheitliches Weltmodell
Zur Abrundung des Wahrnehmungsprozesses fehlt noch ein Hauptparameter: die Intensität – bisher hatten wir den Vorgang als Grundbestandteil allen Geschehens erkannt, unsere Sinne und deren Wahrnehmungsschwelle sowie die Signalverarbeitung betrachtet.
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Wodurch wird die Intensität unserer Wahrnehmung bestimmt?
Zuerst einmal durch unsere Aufmerksamkeit, die wir dieser oder jener Erscheinung zukommen lassen.
Je aufmerksamer wir etwas betrachten, desto mehr erschließt sich uns der Vorgang in seinen Details und in seiner Gesamtheit.
Oft sind wir geneigt, die Details überzubewerten, und übersehen dabei das Ganze, wie es sich in größere Zusammenhänge einordnet.
Wir erinnern uns aber daran, daß ein Ganzes stets mehr ist als die Summe seiner Teile.