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Wie nun? – Luckys Nachtgedanken 11

Zu unserem Blick in die Zukunft gehört wohl auch, sich mal an die Stelle derjenigen zu versetzen, welche die Nutznießer des jetzigen Systems sind.
Um zu verstehen, wie diese „ticken“…
Luckyhans, 5.11.004
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Heute sagte meine Frau zu mir, sie könne sich gut vorstellen, mit welch breitem Grinsen die Superreichen dieser Welt jeden Morgen aufwachen und sich gegenseitig freudig einen „Guten Morgen“ wünschen – ist doch die gesamte Menschheit für sie tätig – und zwar zum übergroßen Teil freiwillig, ohne direkten äußeren Zwang.

Na, tun sie’s noch?“ – „Klar doch!“ – Lang anhaltendes Gelächter…

Warum sind wir alle immernoch jeden Tag – bis auf zu wenige Ausnahmen – im Hamsterrad tätig?

Weil uns eingeredet wurde, und wir haben es bereitwillig angenommen, daß wir nur auf unseren eigenen Vorteil bedacht sein brauchen, um der ganzen Gemeinschaft zu nützen.

Dementsprechend fühlen wir uns sogar noch gut, wenn wir in diesem immer schneller rotierenden Ding unseren Frondienst leisten.
DAS ist die Grundlüge, der wir jeden Tag wieder folgen.

Der ungebremste Egoismus.

Der angeblich allen nützt.

Wobei auch nur wenige Minuten nachsinnen darüber uns sehr schnell daran zweifeln lassen.

Wie soll es allen nützen, wenn ich andere betrüge um meines eigenen Vorteils willen?
Damit sie auch das Betrügen lernen? Und „cleverer“ werden?
Ehrlich?

Wie wird man am schnellsten Millionär? – Ehrlich währt am längsten…“ (Volker Pispers)

Und was dann, wenn alle das Betrügen gelernt haben?
Möchte ich in einer Welt leben, wo jeder jeden betrügt?
Wäre das eine schöne Welt, in der ich jeden Moment aufpassen muß, daß mich nicht eine/r „übern Tisch zieht“?
Wo es keine Oase der Ruhe und Geborgenheit gäbe, weil ich niemandem vertrauen kann?
Denn jeder, der uneigennützig handelt, wäre doch für alle „der Depp“…
Ist das wirklich die Welt, in der du leben willst, lieber „cleverer“?

Das ‚clever sein‘ lernen ja sowieso nicht alle – die meisten sind eh zu dumm dazu…“

Kann man das als „Dummheit“ bezeichnen, wenn Menschen einfach menschlich miteinander umgehen wollen?
Vertrauen haben wollen? Lieben wollen? Mitfühlen wollen?

Macht es dir Freude, in der eigenen Familie „geschäftsmäßig“ miteinander umzugehen?
Ausschließlich nutzensorientiert?
Dann dürftest du allerdings keinen Nachwuchs haben, denn dieser ist ein schlechtes „Geschäft“ – er erfordert über 20 Jahre nur Investitionen, und ob dann wirklich das herauskommt, was man sich gewünscht hat, ist immer noch nicht sicher…

Und worauf gründet sich diese aufgeblasene Überheblichkeit, daß andere dümmer oder unfähiger seien als man selbst?
Auf die Gnade der „richtigen“ Geburt?

Klar, die haben halt Pech gehabt, sind in der falschen Familie geboren, am falschen Ort…“

Ja, sicher, du bist in der „richtigen“ Familie geboren und möchtest das auch auskosten.
Ob du in den Fähigkeiten auch besser bist, ist nebensächlich…

Und – was ist schon dabei?“

Nichts – tu es. Die nächste Inkarnation wartet schon auf dich – eine Geburt in den Favelas von Sao Paolo, als fünfzehntes Kind einer armen Metissin, mit der entsprechend kurzen Lebenserwartung und den zugehörigen „Umständen“…

Um so mehr werde ich das jetzige genießen…“

Nur zu, wenn die Leere dieses Daseins dich nicht stört… als Parasit am Leibe des Volkes…

Was heißt hier Leere und Parasit – es hat immer welche gegeben, die oben waren, und immer viele, die unten geblieben sind…“

Richtig – hat es bisher immer.
Das bedeutet aber noch lange nicht, daß es so bleiben muß.
Und warum willst du den vielen das Recht absprechen, auch glücklich zu sein?

Geht doch nicht – alle können nicht in Saus und Braus leben – dazu reichen die Ressourcen nicht…“

Hast du denn mal überlegt, ob ein Leben in bescheidener Fülle, das für alle erschwinglich ist, nicht besser wäre als ein Leben in Saus und Braus für wenige, während viele kaum Freude haben?

Sollen sie halt das Beste draus machen aus dem, was ihnen gegeben ist – mach ich ja auch…“
– – – –

Wie soll es allen nützen, wenn ganz wenige die vielen ausbeuten und auf deren Kosten leben?

Kapitalismus ist wie Lotto – JEDER kann Millionär werden, aber doch nicht ALLE…“
(Volker Pispers)

Kann es der Sinn eines Lebens sein, sich auf Kosten anderer zu bereichern?
Das mag zwar im ersten Moment ganz lohnend erscheinen, aber würde ich mich dabei auf Dauer gut fühlen können?

Einfach so sinnlos in den Tag hinein leben? Meine Zeit mit Pseudo-Beschäftigungen („Geldvermehrung“ und Machtspiele) herumzubringen, ohne irgendjemandem einen tatsächlichen Nutzen zu bringen? Ohne Gegenleistung ein verhältnismäßig hohes Einkommen zu beziehen?

Wieso – andere kriegen doch auch unverdient hohe Einkommen: Politiker-Darsteller, Manager u.a.?“

Ja, wenn man dein Tageseinkommen mit deren Monatseinkommen vergleicht… und die PDs haben aber auch zum großen Teil einen Tagesablauf, den ich nicht geschenkt haben möchte – und das bei völliger geistiger Leere.
Und das Risiko, daß irgendwann das ausgepreßte Volk ihnen den vaterländischen Verdienstorden mit Laterne um den Hals hängt – weil sie eben täglich auf den Bildschirmen erscheinen und die systemimmanenten Schlechtigkeiten den Massen „verkaufen“ müssen…

Und die Manager sind schon allein dadurch gestraft, daß sie alle irgendwann ihre eigene Nutzlosigkeit und das krasse Mißverhältnis zwischen ihrem Tun und ihrer Bezahlung erkennen – und damit leben müssen. Von deren zu 90% zerstörten Familien ganz zu schweigen…

Naja – ist halt nur das Feigenblatt für die Deppen, daß der allfällige Egoismus allen nützt – in Wahrheit nützt er nur uns wenigen…“

Da kommen wir der Sache schon näher.
Den Nutzen aus dem Egoismus-Prinzip ziehen nur die wenige Superreichen – alle anderen machen sich und ihrer Umgebung damit das Leben zur Hölle: Konkurrenz, Betrug, Ausbeutung, Unterdrückung in dieser oder jener Form…

Wann wollen wir vielen endlich erkennen, daß es unsere falschen Überzeugungen und Denkschablonen sind, die dieses System so stabil machen?
Und diese endlich aufgeben?

Denn:
Mit unserem täglichen Handeln, Reden, Wollen und Denken im Sinne der Superreichen füttern wir ununterbrochen und in ungeheurem Maße das morphische Feld, das die Blaupause ist für die grobstoffliche Materie: diese kann sich erst verändern, wenn sich die feinstoffliche Vorlage geändert hat.

Es ist also zuerst unsere Denk- und Redeweise dahingehend zu verändern:
Gemeinsinn geht vor Eigensinn, Gemeinschaft vor Feindschaft, Kooperation vor Konkurrenz, Liebe vor Angst, Mitgefühl vor Berechnung, usw.

Sodann ist unser Wollen zu verändern: Fülle, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für ALLE.

Und gleichzeitig strebt unser Handeln nach der Umsetzung all dieser neuen Grundsätze.

Ja, das ist alles nicht einfach, denn wir alle stecken voller Vorurteile, Prägungen und Konditionierungen aus dem bisherigen Leben vieler Generationen – und sogar aus unseren vorherigen Inkarnationen.

Was uns aber nicht davon abhalten darf, JETZT damit zu beginnen, unsere Gedanken, Reden und Schriften, unser Wollen und Handeln auf eine bessere menschliche Gemeinschaft auszurichten und Schritt für Schritt die wahren Volksweisheiten von den manipulierenden zu trennen und nur noch nach den „richtigen“ zu leben.

Ich wünsche uns allen dabei Geduld, Hingabe und das erforderliche Quentchen Glück.


1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

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