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Mythos „U.S.Army“ – 1

Für viele Menschen in diesem Land waren die VSA lange Jahre die Schutzmacht schlechthin – ohne sie war ein Vorstellung von Sicherheit in der BRvD und in EUropa kaum denkbar.
Wenn wir uns diesem Thema heute beginnen kritisch zu nähern, dann vor allem deshalb, weil nichts schädlicher ist als auf falschen Vorstellungen beruhende Einstellungen, denn diese führen zu Handlungen, die möglicherweise völlig fehlgehen und gravierende Folgen haben können.
Luckyhans, 12.11.004
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Beginnen wollen wir mit einigen Auszügen aus dem Artikel eines russischen Militär-Schriftstellers zum Thema, wobei wir dessen Aussagen und Zahlenangaben ebenfalls einer kritischen Betrachtung unterziehen werden.
Über die häufig benutzte falsche Bezeichnung „Amerikaner“ anstelle von „VSA-Bürger“ wollen wir großzügig hinwegsehen – korrekte Denkweisen zeigen sich halt auch in einer korrekten Wortwahl.
Der Artikel stammt aus dem Jahre -003 der neuen Zeitrechnung:
Die Amerikanische Armee – der größte Mythos des 20. Jahrhunderts – 11.03.2009 – Autor Konstantin Kolontajew – © für die Teil-Übersetzung aus dem Russischen Luckyhans, 10.11.04:

Einer der größten Mythen des 20. Jahrhunderts ist der Mythos davon, daß die VSA tatsächlich eine mächtige und vor allem kampfbereite Armee (Landstreitkräfte) haben, die dem Status einer Großmacht entspricht. …

Die Entstehung der VSA und ihrer Armee ist von einem dichten Nebel der Mythologie eingehüllt. So sind die VSA eben nicht am 4. Juli 1776 ein unabhängiger Staat geworden, sondern erst 10 Jahre später.
Im Jahre 1776 begann die Meuterei und später der Partisanenkrieg eines Teils der Nordamerikanischen Kolonien gegen die britische Macht. Und der wer weiß von wem gewählte Präsident der VSA, der ehemalige Oberst der britischen Armee George Washington, trieb sich in ländlichen Gegenden herum und versteckte sich vor den größeren britischen Einheiten.

Letztendlich hätten die britischen Truppen die versprengten Banden der meuternden Kolonisten besiegt, aber im Jahre 1783 begann der Krieg zwischen England und Frankreich. Die französischen Flotte brachte bedeutende Kräfte der französischen Armee nach Nordamerika. Durch die Einwirkungen der französischen Armee und Flotte wurden die englischen Streitkräfte in Nordamerika zerschlagen und kapitulierten.

Und erst da erschienen auf der politischen Weltkarte die VSA.

Dafür haben die VSA sehr eigenartig ihren französischen Freunden gedankt. Im Jahre 1803 haben die Amerikaner unter Ausnutzung der Gebundenheit Frankreichs in Europa ihnen Louisiana abgenommen – die (vor-)letzte französischen Kolonie in Nordamerika. Hier auf dem Boden der ehemaligen französischen Kolonie entstanden nun mehrere nordamerikanische Staaten. (uns ist jedoch bekannt, daß Louisiana für relativ wenig Geld dem stets klammen weil kriegführenden Napoleon abgekauft wurde – d.Ü.)

Als die Amis den gleichen Trick mit England versuchten – Kanada einzunehmen, während des Krieges mit Frankreich – mußten sie dafür fast mit dem Verlust ihrer unlängst gewonnenen Unabhängigkeit bezahlen. Im Jahre 1814 brannte die englische Armee die VSA-Hauptstadt samt Weißem Haus nieder.
Danach vermieden die Amis 84 Jahre lang Zusammenstöße mit europäischen Armeen und ließen sich an den Indianern und Mexikanern aus.
Und brachten sich gegenseitig in einer Anzahl von bis zu 1 Millionen Mann um im Bürgerkrieg 1861-65.

Dieser Krieg war damals so blutig (die Gesamtbevölkerung der VSA betrug nur etwa 30 Millionen Menschen), weil die Generäle und Offiziere der Nord- und Südstaatler nicht nur von der Kunst der Kampfführung sehr verschwommene Vorstellungen hatten, sondern auch von den Grundlagen der Taktik.
Und die Disziplin war wohl noch niedriger als die in der 55 Jahre später in Rußland herumziehende anarchistische Machno-Armee.  (hier wird ein in Rußland beliebtes Vorurteil gepflegt, denn das blutjunge „Väterchen“ Machno führte als echter Anarchist tatsächlich durchaus kampfstarke Einheiten – und hatte einen hohen Rückhalt in der Bevölkerung der Ukraine; dazu gibt es mehrere Filme auf der Du-röhre, in russischer Sprache – d.Ü.)

Erst 84 Jahre nach dem erfolglosen Krieg gegen England entschlossen sich die VSA, wieder einen europäischen Staat anzugreifen, und zwar den schwächsten – das zerfallende und fast aller seiner Kolonien verlustig gegangene Spanien. Ziel war die Einnahme von (einigen der) letzten spanischen Kolonien: Kuba und Puerto-Rico in der Karibik und die Philippinen im Pazifik.
Um einen Anlaß für diesen Krieg zu finden, vollzogen die Amis die zu damaliger Zeit grandioseste Provokation: sie sprengen am 15. Februar 1898 auf der Reede von Havanna den eigenen Kreuzer „Maine“ – damals starb fast die gesamte Besatzung des Kreuzers (260 Mann), außer den Offizieren.

So beschreibt der Offizier der russischen Militär-Aufklärung, Oberst Zhilinskij, der sich während des spanisch-amerikanischen Krieges beim Stab der spanischen Truppen auf Kuba aufhielt, dieses Ereignis:
‚Ende Januar 1898 kam der amerikanische Kreuzer „Maine“ in Havanna an. Die Entsendung des Kreuzers war von Seiten der VSA-Regierung eine herausfordernde und demonstrative Geste.
Am 15. Februar 1898 versank der Kreuzer durch eine Explosion unter ungeklärten Umständen. Die Explosion erfolgte Abends, als die gesamte Besatzung an Bord war und die Leute schon schliefen. Es kam die ganze Besatzung um, außer den Offizieren, die durch einen glücklichen Zufall auf Landgang waren. (nun ja, solche „glücklichen Zufälle“ kennen wir zur Genüge: Pearl Harbour, Nein-Ihleffen – „wichtige“ und noch benötigte Leute sind immer „zufällig“ abwesend, wenn es mal irgendwo kracht – d.Ü.)
Die Amerikaner schrieben natürlich die Explosion sofort einer spanischen Mine zu. Aber See-Fachleute wiesen nach, daß dies nicht von einer Mine kommen konnte, da die Explosion innerhalb des Schiffes geschah. Bei einer Minenexplosion hätte ein Leck im Unterwasserteil entstehen müssen, tatsächlich wurde der Kreuzer in zwei Teile gerissen.‘
(Quelle: „Der spanisch-amerikanische Krieg. Bericht des auf höchsten Befehl zu den spanischen Truppen auf Kuba abkommandierten Oberst Zhilinskij“, StPbg., 1899; in: E.E. Jurowskaja „Praktikum zur neueren Geschichte 1870 – 1914“, M. Wysshaja shkola, 1979, S. 259)

Übrigens zeigte sich die VSA-Armee im Krieg mit Spanien noch schlechter. …
Auf dem unweit von Kuba befindlichen Insel Puerto Rico konnten die eigenständig agierenden Amerikaner (weil es dort keine Aufständischen gab) den Widerstand der spanischen Garnison mit einigen Hundert Mann Besatzung erst nach einigen Wochen heftiger Kämpfe brechen, mit eigenen Verlusten von ca. 3000 Mann.

Wie auch heutzutage, berichten amerikanische Zeitungen solche kläglichen Einzelheiten natürlich nicht, sondern läuten die Siegesglocken.
So beschrieb diese den Amerikanern eigene Selbstverliebtheit der russische Konsul in New York W.A.Teplow in seinem Bericht vom 4.6.1898:
‚Ungeachtet der sehr maßvollen Erfolge, welche die amerikanischen Flotte seit dem Sieg in Manila erreicht hatte, verbleibt der Eigendünkel der Amerikaner auf der durch diesen Sieg gehobenen Höhe, die gar nicht den jeweils erreichten Ergebnissen entspricht.
Der leichte Sieg ist den hiesigen Politiker völlig zu Kopf gestiegen. Weder die sich herausstellende Unvorbereitetheit der Streitkräfte, noch die ungenügende Ausstattung des Heeres mit Waffen und Ausrüstungen, noch der langsame Gang der Kampfhandlungen sind in der Lage, den immer stärker werdenden Appetit auf das Verschlucken neuer Territorien zu dämpfen.‘ (E.E. Jurowskaja „Praktikum zur neueren Geschichte …“, S. 239-240)

Nach dem Ende des spanisch-amerikanischen Krieges stellte der russische Botschafter in den VSA, A.P.Kassini, in seinem Bericht vom 27.4.1899 fest:
‚Nach den im Krieg mit Spanien errungenen Erfolgen hat ein Gefühl des übermäßigen Stolzes und der grenzenlosen Selbstüberhebung das amerikanische Volk erfaßt, und eine Verachtung gegen alles nichtamerikanische.
Die von den Staatsmännern dieses Landes geäußerten Meinungen waren durchdrungen von diesen Stimmungen, und die hiesige Presse folgt weiter diesem Weg und gibt überzeugt kund, daß die VSA der erste und mächtigste Staat der Welt seien und daß sogar eine Koalition des ganzen Europa ihnen keine Angst machen kann, weil sie ausreichend stark seien.‘ (E.E. Jurowskaja „Praktikum zur neueren Geschichte …“, S. 248)

Ebendiese ‚grenzenlose Selbstüberhebung und die Verachtung für alles nichtamerikanische‘, die dem amerikanischen Volk eigen sind, und vor allem seiner politischen und militärischen Elite, hatten sehr traurige Folgen für die amerikanische Armee in den Jahren 1918-1919 während des Finales des Ersten Weltkrieges und während des Bürgerkrieges in Rußland.

Durch ihre übermäßige „hinterhältige Tricksigkeit“ haben sich die Amerikaner erst drei Jahre nach den Beginn und ein Jahr vor dem Ende des Ersten Weltkrieges beteiligt – im Sommer 1917, als der Ausgang schon endgültig klar war und ein Sieger, dem man sich anschließen konnte, schon bestimmt.
Real begann die amerikanische Armee ab Frühjahr 1918 in Europa einzutreffen, ein halbes Jahr vor Kriegsende.

Die amerikanischen Streitkräfte kamen in einer Anzahl von knapp einer Million Mann in Europa an und waren für Kampfhandlungen vollständig unvorbereitet. Es fehlte an moderner Artillerie und Schützenwaffen. Daher mußten die Franzosen und Engländer, bevor man die Amis in den Kampf ziehen ließen, diese erstmal ausrüsten und ausbilden. Die Franzosen stellten ihre Artillerie und Maschinengewehre zur Verfügung; die Engländer einiges an Schützenwaffen und Ausrüstung. Seit dem Ersten Weltkrieg bis heute sind in den VSA die französischen Kaliber der Feldartillerie erhalten geblieben: 105 mm und 155 mm.

Endlich, nach einem halben Jahr Umrüstung und Ausbildung begannen die amerikanischen Streitkräfte im August 1918 (drei Monate vor Kriegsende) an den Kampfhandlungen teilzunehmen.
Das Ergebnis war haarsträubend. In den gut zweieinhalb Monaten Kämpfe von Mitte August bis Anfang November verloren die VSA-Streitkräfte 200 Tausend Mann durch Tote und 600 Tausend Mann an Verwundeten – praktisch hörte die ursprünglich nach Europa entsandte Truppe auf zu existieren.

Und diese ungeheuren Verluste erlitten die Amerikaner in den letzten drei Kriegsmonaten, als die kampfstärksten und erfahrensten Soldaten und Offiziere der deutschen Armee in den vorangegangenen (knapp) vier Jahren schon getötet, verwundet oder wegen Gasvergiftung aus dem Dienst entlassen worden waren.

Das ungeheure Ausmaß dieser amerikanischen Verluste wird erst deutlich, wenn man sie mit denen der anderen Großmächte vergleicht, die den ganzen Ersten Weltkrieg mitgemacht hatten: Rußland – 700 Tausend Tote, England – 900 Tausend, Frankreich 1,3 Millionen, Deutschland 2 Millionen. Im Durchschnitt verlor in jedem Kriegsjahr England 225 Tausend Mann an Toten, Frankreich 325 Tausend, Deutschland 500 Tausend.
Damit sind die amerikanischen Verluste in drei Monaten etwa so hoch wie die englischen in einem ganzen Jahr. …

Die französische Verachtung für die amerikanische Armee wird nicht nur von den Ergebnissen der letzten Schlachten des Ersten Weltkrieges bestimmt, sondern auch von deren Auftreten während der westlichen Einmischung in den Bürgerkrieg in Rußland in der Zeit von 1918-1919, wo sie eine der schwächsten westlichen Armeen während dieser Intervention war.

Einer der bekanntesten Mißerfolge der Amerikaner in den Kämpfen gegen die Rote Armee war der Schenkursker Angriff der 18. Schützendivision der 6. Armee der Nordfront, der vom 19. – 25. Januar 1919 stattfand.

Nach der Niederlage bei Schenkursk wurden die amerikanischen Streitkräfte im russischen Norden in das Hinterland zurückgeführt und schleunigst in die Heimat evakuiert.

Der Grund für die schwache Vorbereitung der amerikanischen Offiziere und vor allem der Artilleristen liegt im allgemein schwachen Niveau der amerikanischen Volksbildung, da in der gesamten Existenzzeit der VSA-Streitkräfte die Hauptmasse der Offiziere aus den bürgerlichen Hochschulen kam.
Und vom Niveau der amerikanischen Universitäten und Colleges zeugt folgender Fakt: im Jahre 1883 war der ehemalige russische Artillerie-Stabshauptmann Degajew, der als Doppelagent der revolutionär-terroristischen Organisation „Narodnaja wolja“ („Volkswille“ – d.Ü.) und der russischen politischen Polizei sich in seinem Doppelspiel verhaspelt hatte und sein Leben retten wollte, zuerst nach Frankreich und dann in die VSA geflüchtet.
Dort verstarb er im Jahr 1920 als Professor für Mathematik einer Universität. Dafür war seine Ausbildung einer russischer Artillerieschule ausreichend. In den VSA hatte er weiter keine Bildungseinrichtung besucht.

Während das Heer der VSA in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts weit zurückgeblieben war und bis Ende der 30er Jahre keine eigene Panzerfertigung hatte, entwickelte sich die VSA-Flotte recht stark, besonders die damals brandneuen Flugzeugträger mit ihren Bordflugzeugen.

Das wichtigste war, daß während des Angriffs auf Pearl Harbour nicht ein einziger amerikanischer Flugzeugträger beschädigt worden war – die Hauptstreitmacht der Seeschlachten des 2. Weltkrieges.
Der Grund für die Niederlagen der VSA im Pazifik in den Jahren 1941-1942 war also nicht der Angriff auf Pearl Harbour, sondern das unfähige amerikanische Flottenkommando.
Davon zeugen die Ergebnisse der Schlacht im Javanischen Meer in der Nacht vom 27. zum 28. Februar 1942, als 5 amerikanische Kreuzer und 10 Zerstörer gegen 4 Kreuzer und 14 Zerstörer der japanischen Flotte angriffen, welche einen Geleitzug japanischer Transportschiffe mit Landungstruppen an Bord abdeckten.

Ungeachtet der etwa gleichen Kräfte und dessen, daß die japanischen Schiffe mit dem Schutz der Transportschiffe gebunden waren, verloren die Japaner kein einziger Schiff (auch kein Transportschiff) und versenkten 2 amerikanische Kreuzer und 3 Zerstörer – und schlugen die anderen in die Flucht.
Und dies obwohl die japanische Flotte seit 37 Jahren, seit dem russisch-japanischen Krieg 1904-1905, nicht mehr gekämpft hatte.

In den 8 Monaten der Angriffe im Stillen Ozean in den Jahren 1941 – 1942 eroberten die Japaner ein gigantisches Aquatorium mit einer Vielzahl von Archipelen, welche die Amerikaner 1943 – 1944 zurückerobern mußten.

Nach den Vorhaben der amerikanischen Führung sollte der Hauptangriff des amerikanischen Heeres – die Landung in Frankreich im Juni 1944 – praktisch ohne Kampf erfolgen.
Der Kommandeur der deutschen Truppen in Frankreich, Feldmarschall Rommel, war Teilnehmer des Anti-Hitler-Verschwörung und sollte die Front für die anlandenden amerikanischen und englischen Truppen öffnen.

Was Rommel betrifft, so hat er diese Aufgabe vollständig ausgeführt. Zum geplanten Landungstag, dem 6.6.1944, war Rommel unter dem Vorwand, den Geburtstag seiner Frau feiern zu wollen, am Vortag nach Deutschland abgereist.
Davor hatte er, um die Führung der deutschen Streitkräfte in Frankreich zu stören, für den Landungstag der Alliierten eine Beratung des Kommandos der 7. Armee einberufen, welche das atlantische Ufer Frankreichs im Bereich der Landung zu verteidigen hatte. Zu dieser Besprechung waren alle Kommandeure aller Korps, aller Divisionen und vieler Einheiten gekommen.
Wenn man bedenkt, daß die alliierten Landungstruppen eine absolute Überlegenheit in Kampfschiffen, eine 15fache Übermacht an Flugzeugen, das 5fache an Panzern und das 3fache an Mannschaften aufgeboten hatten, dann wären die 200 km, die sie von Paris trennten, in maximal 3 Tagen zu überwinden gewesen, und die Reichsgrenze in 6 – 7 Tagen ab Landungsbeginn zu erreichen.

Offensichtlich traf der ungesteuerte, aber um so wütendere Widerstand der deutschen Truppen auf die allgemeine Unfähigkeit der amerikanischen und englischen Generäle – und die Furcht der amerikanischen und englischen Soldaten und Offiziere, ihr „wertvolles Leben“ zu verlieren und führte zum Stillstand der Alliierten Truppen am Landungsort für 10 Tage.
In dieser Zeit schaffte es das deutsche Armeekommando, die Führung der Truppen wiederherzustellen. In Auswertung der Ereignisse entzog Hitler dem Rommel das Kommando und ernannte den ihm ergebenen Feldmarschall Kluge als neuen Oberkommandierenden der Truppen in Frankreich – und als neuen Kommandeur der 7. Armee den Obergruppenführer Hausser, einen der „Väter“ der SS-Truppen. …

Um die 200 km bis Paris sich durchzukämpfen, brauchten die Alliierten anstelle von 2 Tagen zweieinhalb Monate, macht im Mittel etwa zweieinhalb Kilometer pro Tag. Und das bei vielfacher Überlegenheit an Mannstärke und 15facher in der Luft. Die 600 km bis zur Reichsgrenze wurden in 6 Monaten zurückgelegt, bis Ende Dezember 1944 – mittleres Tempo 3 km pro Tag.

Zum Vergleich: die Rote Armee war etwa zur selben Zeit, am 20.6.1944, in Weißrußland zum Angriff übergegangen und schaffte 600 km in einem Monat oder etwa 20 km pro Tag, bei deutlich geringerer Überlegenheit an Technik und Mannschaften gegenüber den deutschen Truppen.

Noch schreiender ist das Verhältnis der Menschenverluste der Alliierten und deutschen Truppen in Frankreich: die Deutschen verloren 150 Tausend Mann an Toten und Verwundeten, die Alliierten 135 Tausend Mann – und das bei 15facher Luftüberlegenheit der Alliierten.
Dieselben Verluste hatten die deutschen Truppen innerhalb von 34 Tagen bei den Kämpfen um die Krim während deren Befreiung durch die sowjetischen Truppen in der Zeit vom 8. April bis 12. Mai 1944 – allerdings waren auf der Krim nicht 1 Million Mann stationiert wie in Frankreich, sondern 200 Tausend. Und die Krim hat eine Fläche von 26 Tausend qkm, dagegen Frankreich 600 Tausend qkm.
Die Sowjetarmee verlor bei den Krim-Kämpfen 60 Tausend Mann, also zweieinhalbmal weniger als die Deutschen.

Fünf Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges fühlten sich – dank der Atombombe – die führende Kreise der VSA auf ihrem Höhepunkt als Weltmacht – und mußten mit ihrer Armee ein weiteres Mal sehen, wie weit sie doch davon entfernt waren…“

(Fortsetzung folgt)


7 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. Texmex sagt:

    Nur wenn die Gringos gegen eine wirkliche wirtschaftliche, politische und militaerische Grossmacht wie z. B. Grenada antreten, ist ein Sieg in moeglicher Reichweite, in Stellvertreterkriegen nie und in Auseinandersetzungen wie Vietnam, Iran, AFG 3x nicht!
    @Lh
    Jetzt bin ich aber echt gespannt, wie der Atombombenkrieg in den Carolinas und in Russland in das Bild passt!

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  4. Querulant sagt:

    Verrat und Sabotage scheinen ein besonderer Charakterzug deutschen Führungspersonals, besonders in Zeiten zu sein, da das deutsche Volk alle Kräfte bündeln sollte, sich den schlimmsten Angriffen GEEINT zu widersetzen.

    Neben der Haulokostleugnung ist meiner Meinung die „Widerstandsleugnung“ noch gar nicht entdeckt und als das gebrandmarkt worden, was es wirklich war – Verrat am deutschen Volk und eine Vorschubleistung zu dessen Vernichtung nach „Schema-Richard von Coudenhove-Kalergi“, einem Angehörigen des kaiserlichen Hochadels.

    Da ist es doch beruhigend, wenn hier und da schon wieder die Auferstehung der Monarchie und die Einsetzung des deutschen Adels in höchste Positionen des BRD-Nachfolgesystems diskutiert wird. Wie sich die überlebene Brut dieser Räuber und Strauchdiebe (frei nach G.Schramm) benimmt und einen Vorgeschmack bereitstellt, wie sie das Volk plündern wird, ist im Buch „Geheimsache: Privatisierung“ anhand der Nachkommen der Wettiner, Herzog zu Sachsen, beschrieben.

    Ist es da verwunderlich, wenn in Sachsen tatsächlich eine Keimzelle heranwachsen sollte, diese Schmarotzer ein für alle mal auszumerzen?

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  5. luckyhans sagt:

    @ Quer-t:
    Ob sich das „deutsche“ Führungspersonal so immer der tatsächlichen Folgen seiner Handlungen bewußt ist, wage ich stark zu bezweifeln. Und dein Verdacht, daß sie eher nur ihre eigenen Interessen im Blick haben denn die das Volkes, ist gewiß nicht unbegründet.

    Ja, Sachsen hatte ja mal einen „August den Starken“, der sich dadurch hervortat, daß er alles Weibliche flachlegte, dessen er ansichtig wurde, mit Dutzenden unehelicher Kinder, für die die sächsische Staatskasse natürlich ein wenig beisteuerte – falls der Nachweis gelang. 😉

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  6. Vollidiot sagt:

    Luck

    Darum sind in Sachsen auch heute noch soviele Querköpfe da.
    Der starke Samen des Herrschers mit den guten Fundamenten des Volkes……………………..

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  7. luckyhans sagt:

    @ Volli:
    Gott schuf die Menschen und ließ sie wachsen –
    da kam der Teufel und schuf die S…
    😉

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