bumi bahagia / Glückliche Erde

Praktisches Geld

Nachfolgend zuerst die Übersetzung eines Artikels des russischen Ökonomen Katasonow zum o.g. Thema. Während er das als „stille Rebellion gegen die Hegemonie des Dollars“ ansieht, scheinen bei mir ganz andere Hintergründe auf, die ich unterwegs und im Anschluß an seine Darlegungen kurz nennen werde.
Zuerst also die Nachricht mit „seiner“ Einschätzung und einigen Hinweisen – als Hervorhebungen und Kommentare.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 11. Oktober 004
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 Valentin Katasonow 01.10.2016

Praktisches Geld. Die stille Rebellion gegen die Finanzhegemonie des Dollars

Im Spätsommer brachten die Massenmedien die Information über ein Projekt zur Schaffung von „praktischem Verrechnungsgeld“ (utility settlement coin). Die Financial Times teilte mit, daß vier führende Banken der Welt ihre Anstrengungen zur Erarbeitung eines digitalen Geldes vereint hätten, welches sie hoffen, zum Standard-Werkzeug der Verrechnungs- und Clearing-Vorgänge zu machen, zur Bedienung der Geschäfte auf dem Wertpapiermarkt.

An dem Projekt „Praktisches Verrechnungsgeld“ (PVG) arbeitet schon seit geraumer Zeit die schweizerische UBS. Das auf dem PVG gründende System der Berechnungen benutzt die Technologie der Blockketten („blockchain“), die auch die Grundlage der bekannten Kryptovaluta Bitcoin bildet. Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, die Berechnungen auszuführen, ohne auf die Dienste von Vermittlern (vor allem Banken) angewiesen zu sein.

Dem Projekt der UBS haben sich im August die Deutsche Bank, die Bank Santander und die BNY Mellon sowie der Broker ICAP angeschlossen.
Die Teilhaber der Vereinbarung planen, im Verlaufe des nächsten Jahres eine Beschreibung des PVG-Projektes den entsprechenden Zentralbanken und Finanzbehörden vorzulegen, um deren Bestätigung zu bekommen und ab Beginn 2018 die kommerzielle Nutzung des PVG „in einer begrenzter Anzahl niedrigriskanter Vorgänge“ zu beginnen.

Wenn man diese Zusammensetzung der Projektteilhaber abschaut, dann ist zu vermuten, daß sie sich mindestens an die folgenden Instanzen werden wenden müssen: die Federal Reserve System der VSA (FED), die Europäische Zentralbank (EZB), die Schweizer Nationalbank (SNB) sowie die Bundesbank und die Bank Italiens. (alle eben genannten „Zentralbanken“ gehören über verschiedene „Umweg“-Konstruktionen dem Rothschild-Clan – d.Ü.)

Eine ehrlich gesagt nicht einfache Aufgabe. Allerdings sind die Projektteilhaber optimistisch und entschlossen gestimmt. Sie sind überzeugt, daß die Epoche alternativer Währungen schon begonnen hat. Wobei damit nicht irgendwelche „Untergrund“-Krypto-Valuta gemeint sind, wie sie heute von den Geldmächten entweder nicht bemerkt oder nicht anerkannt werden, sondern solche Währungen, die von den Geldmächten der führenden westlichen Länder anerkannt sind, einschließlich FED und EZB.

In den letzten Jahren gab es viele verschiedene Projekte zur Nutzung der Bitcoins und anderer Kryptovaluta, ausgegeben von Enthusiasten, die weit entfernt vom großen Bank-Business sind. Die großen Weltbanken waren anfangs zu der Technologie der Blockketten, die ein dezentralisiertes Computernetzwerk für die elektronische Verifizierung der Finanztransaktionen benutzt, skeptisch eingestellt.
Heute werden die Bitcoins und sonstige Kryptovaluta der letzten Jahre schon als Testgelände angesehen. Das alternative Geld hat die Vorprüfungen erfolgreich bestanden, jetzt nehmen die Banken dieses „Venture“-Projekt unter ihre Kontrolle.
Das Quartett der Großbanken hat beschlossen, die langfristige Tendenz zur Schaffung neuen Geldes zu satteln. Die Risiken sind für sie natürlich groß, aber die möglichen Dividenden im Erfolgsfalle sind gar nicht hoch genug zu bewerten.

Im beantragten Projekt des Bankenquartetts sind Elemente des traditionellen Clearings zu erkennen. Ungewöhnlich ist nur die Clearing-Währung. Das sind keine Dollars, keine Euros, keine Rubel oder Juan. Das ist eine virtuelle künstliche Währung, „Praktisches Verrechnungsgeld“.
Eines der Probleme, die bei der Schaffung des neuen Systems auftreten, ist die Konvertierung des PVG in gewöhnliche Währungen. Die Autoren des Projektes rechnen darauf, daß die Konvertierung durch die Zentralbanken gewährleistet wird, aber das ist nicht so einfach.

Alle Zentralbanken der Welt hängen in dieser oder jener Potenz von der Hauptzentralbank ab – der FED der VSA. (nanu, wo bleibt denn da die BIZ? noch nix davon gehört? – d.Ü.)
Die FED ist natürlich nicht interessiert an der Einführung eines Systems, das die Monopolstellung des Dollars als Weltverrechnungswährung untergräbt. (es sei denn, die Hochfinanz MUß ein neues Geldsystem etablieren, weil das alte zinseszinsig im senkrecht steigenden Exponentialbereich angekommen ist – d.Ü.)

Es gibt auch andere Probleme. Zum Beispiel den Wechselkurs des PVG. Wie wird dieser bestimmt werden? Werden die Zentralbanken, sogar wenn sie sich einverstanden erklären, die Tauschfunktion auszuführen, einen stabilen Kurs des PVG garantieren?
Auf welche Weise kann man einen stabilen Kurs des PVG halten? (wen sollte ein solch „stabiler Kurs“ denn noch interessieren? wozu? – d.Ü.)
Wird das nicht noch ein Werkzeug für Glücksspiele der Spekulanten?
Denn die heutigen Kryptovaluta (vor allem der Bitcoin) sind so wenig einem „allgemeinen Äquivalent“ ähnlich – eher sind sie ein Werkzeug der Glücksspiele der Spekulanten.

Weiter. Wird das PVG ein klassisches Geld mit allen klassischen ökonomischen Funktionen? Oder nur ein Austauschwerkzeug, das Vorgänge mit Wertpapieren absichert? (wieso ist das eine Frage? ist denn nicht alles, was sich „Geld“ nennt, auch wirklich Geld? wie unterscheidet man das dann, Herr Ökonom? – d.Ü.)
Wird man das PVG für Kauf-Verkauf-Vorgänge gewöhnlicher Waren auf den nationalen und Weltmärkten benutzen können? Kann man es auf Depositen lagern und als Kredit vergeben?
Antworten auf diese Fragen gibt es noch nicht, viele Fragen, die ich hier formuliere, werden nicht mal gestellt. (vielleicht weil die „klassische Ökonomie“ niemanden mehr interessieren wird, wenn erst komplett virtuell abgerechnet wird? siehe auch hier – d.Ü.)

Die Entwickler des PVG-Projektes unterstreichen solche Vorzüge der Berechnungen auf der Grundlage des neuen Geldes wie Schnelligkeit und Billigkeit. Tatsächlich sehen die jetzigen Berechnugssysteme die Reservierung der Mittel oder andere teure Methoden der Risikoabsicherung für die Banken vor, welche die Berechnungsvorgänge zugunsten ihrer Kunden durchführen. Die Kosten tragen natürlich (??) die Kunden.

Neben dem Bankenquartett, welches das Projekt PVG verkündet hat, denken auch andere Großbanken des Westens über alternative Berechnungsmittel nach. Darunter die Wall-Street-Banken. Übrigens gehört eine der Banken, die ihre Teilhabe am PVG-Projekt erklärt haben – die BNY Mellon – zu den zehn führenden VSA-Banken.
Was haben die davon?
Denn sie sind doch, wie bekannt, Aktionäre der FED, d.h. Benefiziare des Systems, das auf dem Dollar aufbaut.

Erstens erleben sie nach der Finanzkrise 2007-2009 nicht die besten Zeiten. Die Rentabilität des amerikanischen Banken-Business ist merklich gefallen, und das PVG verringert die Kosten. (als ob das einen Banker interessieren würde? er kann sich doch jederzeit neues Geld „machen“ – „all bankers are moneymaker“ – d.Ü.)
Zweitens fühlen die Banken, daß der Dollar als Weltwährung nicht unsterblich ist, in den internationalen Finanzen reifen radikale Veränderungen heran. (!!!)
Für diesen Fall werden auch solche Berechnungs-Projekte mit der Nutzung alternativer Valuta ausgearbeitet.
Ein paar konkrete Beispiele zu den Wall-Street-Banken. Die Citigroup entwickelt das System Citicoin. Goldman Sachs hat ein Patent eingereicht mit der Technologie SETLcoin, welche es ermöglichen soll, fast augenblicklich die Berechnungen zu den Geschäften durchzuführen. An einem ähnlichen Projekt arbeitet JPMorgan Chase.

Und erst recht die außerhalb der VSA befindlichen Banken – sie wollen am wenigsten unter dem Damoklesschwert der amerikanischen Sanktionen bleiben.
Die größte europäische Bank, die britische HSBC, hat im Dezember 2012 fast 1,3 Milliarden Dollar in der Strafsache und nochmal 665 Millionen Dollar als administrative Strafe bezahlt. Die HSBC war angeklagt, Transaktionen im Namen eines Kunden auf Kuba im Iran, Libyen und Birma durchgeführt zu haben – gegen all diese Länder waren Sanktionen der VSA in Kraft.
Die britische Bank Standard Chartered hat im Dezember 2012 auch 340 Millionen Dollar an die Finanzbehörden des Staates New York bezahlt, welcher die Bank der Nutzung von Geldwäsche-Techniken für Milliarden Dollar der iranischen Regierung angeklagt hatte. Nochmal 327 Millionen Dollar zahlte dieselbe Bank an die VSA-Mächte für die Durchführung von Valuta-Transaktionen für juristische Personen aus dem Sudan, Iran, Libyen und Birma, welche die Bank versucht hatte, vor den Behörden zu verbergen.

Die Liste der Banken der Alten Welt, die von den Finanzbehörden der VSA mit Summen, die in die Hunderte Millionen Dollar gehen, abgestraft worden sind, läßt sich weiterführen. Deshalb haben die europäischen Banken über Schutzmaßnahmen nachgedacht. Den stärksten Impuls zur Suche nach Schutzmaßnahmen vor den Strafaktionen Washingtons gab die Geschichte mit der französischen Bank BNP Paribas. Im Jahre 2014 hat die Obama-Administration sie mit einer Strafe von 9 Milliarden Dollar belegt für das Führen von Geschöften mit Ländern, die auf der schwarzen Liste Washingtons waren – Kuba und Iran.
(dazu siehe Anmerkungen am Schluß – d.Ü.)

Praktisches Geld“ erlaubt, solche ähnlichen Exekutionen zu vermeiden.
Erstens werden die Berechnungen nicht über das amerikanischen Bankensystem laufen, in welchem heutzutage jede beliebige ordentliche nichtamerikanischen Bank ihre Korrespondenzkonten haben muß.
Und es gab schon viele Fälle des Einfrierens von Korrespondenzkonten, aber auch des Blockierens der Berechnungen, was zu großen Verlusten der nichtamerikanischen Banken geführt hat.

Zweitens erlauben alternative Berechnungen es, den Teilnehmern der Berechnungsvorgänge eine große Vertraulichkeit zu gewährleisten. Im besten Falle werden über diese Vorgänge die Finanzbehörden und Aufsichtsorgane nur jener Jurisdiktionen wissen, an welche die teilnehmendem Banken angebunden sind; die FED und andere Aufseher aus den VSA werden außen vor bleiben. (es sei denn, sie sind die Ober-Aufseher dieser Firmenkonstrukte, wie der BRvD und der EU – d.Ü.)

Die amerikanischen Banken würden auch gern solche Zahlungssysteme benutzen, deren Vorgänge nicht vom „Radar“ der amerikanischen Finanzbehörden erfaßt werden.
Nicht ausgeschlossen, daß genau diese Erwägungen die BNY Mellon veranlaßt haben, sich dem PVG-Projekt anzuschließen. (siehe Anmerkungen an Schluß – d.Ü.)

Übrigens, wenn das PVG tatsächlich die Informationen zu den Geldberechnungen zwischen den Banken geschützt vor den Zentralbanken und Regierungen erbringt, dann wird das bedeuten, daß die gesamte Bankenwelt komplett in der Schattenwirtschaft tätig wird.
Schon heute befindet sich die Hälfte der Weltwirtschaft im Schatten der Offshores.
In Ergänzung dazu werden die Bankberechnungen absolut intransparent.

Die Banken haben auch heute schon eine gigantische Macht in der Welt.
Wird der Übergang zum PVG nicht bedeuten, daß die Staaten sogar symbolisch aufhören, die Banken zu kontrollieren?
Wird damit die Bankenmacht nicht absolut? (siehe Anmerkungen an Schluß – d.Ü.)

Solche rhetorischen Fragen waren schon vor einigen Jahren erschallt. Dieses Mal hat nicht eine einziger der hochgestellten Beamteten im Westen öffentlich irgendwelche Einwendungen gegen die alternativen Währungen geäußert.
Die Stimmung in den oberen Etagen hat sich auf geheimisvolle Weise verändert.

Quelle: http://www.fondsk.ru/news/2016/10/01/prakticheskie-dengi-tihiy-bunt-protiv-finansovoj-gegemonii-dollara-42689.html
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Ja, soweit der „gelernte“ Ökonom, pardon, natürlich: der „studierte“ Ökonom.
Wer unsere mehrteilige Reihe zur Wirtschafts-Witzenschaft
gelesen hat, der hat eine leise Ahnung davon, welchen falschen Vorstellungen alle „gelernten“ und „studierten“ Ökonomen der Welt anhängen – weil sie es so gelernt bzw. studiert haben.

Wenn also Herr K. nicht mal weiß, daß hinter allen Zentralbanken der Welt die Rothschilds stehen, dann ist das schon verwunderlich, denn das pfeifen heutzutage schon die Spatzen von den Dächern. Oder darf er es nur nicht öffentlich sagen?

Und daß es noch Staaten gibt, welche keine Firmenkonstrukte sind, kann auch nur ein „studierter“ Ökonom vermuten – von der Geschäftswerdung der Welt darf er wohl noch nichts gehört haben.

Daß genau zu dieser Geschäftswerdung der Welt es dazugehört, daß die Banken die absolute Macht über alle „juristischen Personen“ dieser Welt bekommen, darf er wohl auch nicht vermuten, sondern er muß brav in den Schienen der „heiligen Wirtschafts-Leere“ bleiben…

Aber bleiben wir noch kurz bei den oben dargelegten Fakten.

Könnte es denn nicht auch sein, daß die BNY Mellon nur deshalb in das PVG-Konsortium mit eingestiegen wurde, um dort die Zügel zu übernehmen und bei „Erfolg“ das Ganze der Wall-Street auf dem silbernen Tablett zu überREICHen?
Oder wie sonst ist die heftige Prügel zu erklären, die aktuell gerade die Deutsche Bank von den (warum eigentlich für sie zuständigen? achso, ich vergaß: D ist besetztes Gebiet, Kolonialstatus) VSA-Behörden bekommt und auch mal eben um einige Milliarden Dollar „erleichtert“ wird?

Und wer da wieder mit dem Märchen vom „Konkurrenzkampf innerhalb der Finanzeliten“ kommen will, der möge doch bitte endlich begreifen, daß all die zitierten (und auch die nicht zitierten) „Strafzahlungen“ europäischer Banken nichts weiter als verdeckte Gewinnabführungen an die Rothschild-Gruppe und deren Noch-Prügelknecht VSA sind.
Und
die EU ist ein CIA-Projekt, wie es unlängst im „Guardian“ zu lesen war, also ist das Ganze auch ein Protektorat der VSA.

Ja, so einfach funktioniert diese „schöne neue Welt“ – es regiert das Geld.

Aber nur solange wir es benutzen und uns als Sklaven desselben gebärden.

Daher ist der beste Ausweg aus dieser Misere, daß wir endlich aufhören, dem Falsch-Schein-Zins-Geld hinterherzulaufen – geistig wie körperlich.
Nicht der „geldige“ ist bewundernswert, sondern der menschlich handelnde.

Ein Jeder und eine Jede lese bitte unsere Wirtschaftswitze-Serie – und dann erkennt bitte die ganze Verlogenheit dieses „Wirtschafts“-Witz-Systems und zieht die Schlußfolgerung: nix wie raus da!

So schnell und so vollständig es eben geht, ohne die eigene Existenz zu gefährden…

Das sei ausweglos?
„Aus
jeder ausweglos scheinenden Situation gibt es mindestens zwei Auswege“, pflegte mein (inzwischen leider verstorbener) Freund Dimitrij Rototajew aus Moskau zu sagen… 😉

Also laßt euch doch bitte nicht vom Ungeist solcher sinnlosen Worthülsen wie „alternativlos“ beirren – das ist geistiger Dünnschiß, den man einfach an jenen kleben läßt, die ihn herausbringen…

Denn richtig „praktisch“ wird es mit dem „Geld“ erst, wenn wir komplett auf „Geld“ verzichten und uns gegenseitig beschenken – jeder gibt nach seinen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Möglichkeiten, und jeder bekommt das, was er ganz ehrlich als notwendig und ausreichend (auch im Ludwigschen Sinne von „Luxus“) für sich und die Seinen empfindet.

Erinnert euch an die „sieben mit Löffel“ – jeder kann noch sieben andere (Kinder, Frau/Mann, Eltern, Einzelgänger) mit seiner Arbeit ernähren… lest Ohnweg-Steinles „Wildgansprinzip“ und beginnt es zu leben.
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Luckyhans, 12.10.004


12 Kommentare

  1. mkarazzipuzz sagt:

    Wer sich darauf einläßt, muss bescheuert sein.

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  2. Vollidiot sagt:

    Wie goht virtueller Tauschhandel?
    Ich Erdbeeren – Du toten Hahn.
    Ich Hahn und Du Erdbeeren.
    Händeschüttel.
    Tschüß.
    Nix Schitcoin.

    Seckend Leif für und von Bankstern.
    Die kennen nix Erdbeeren oder toten Hahn.
    Die essen im Sofitel.

    Rülps!!

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  3. mkarazzipuzz sagt:

    Holt all Euer Geld von der Bank und kauft etwas Sinnvolles, z,B. Gold oder Silber.
    Vergrabt es irgendwo und wartet auf bessere Zeiten…
    Die Banken werden irgendwann explodieren. Ihr werdet keine Zinsen mehr sehen. Warum also solltet ihr Euer Geld bei Betrügern lassen. Holt es von dort weg! Unter Eurem Kopfkissen ist es allemal besser aufgehoben!
    Stürmt die Banken und holt Euch ab, was Euch zusteht!!!!
    Mault nicht, wenn ihr nach meiner Warnung Euer Vermögen verloren habt. Ihr habt es euch redlich verdient!
    Lieben Gruß
    Martin

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  4. Vollidiot sagt:

    Martin

    Nur mal ne Überleeschung.
    Wenn jeder sein Vermeechen rettet, dann ändert sich nix.
    Nix Zins und alles unterm sich durchbiegenden Lattenrost.
    Die Folge wird sein – eine deformierte Wirbelsäule – eingeschränktes Wohlbefinden.
    Und Neid.
    Neid auf die, die keine Wirbelsäulenbeschwerden haben, also nix unterm Lattenrost.
    Im Märchen vom Teufel und den 3 goldnen Haaren wird gefragt, warum der Brunnen versiegt ist.

    So könnte man Wirbelsäulen wieder aufrichten. Wenn Du den Lattenrost nur mit Dir belastest, dann….
    Ob Lattenrost oder Bank – am besten ist es beide nicht mit Vermögen zu beschweren.

    Denn, wenn ich doch immer für andere gearbeitet habe, warum soll ich dann ausgerechnet Vermögen raffen?
    Das passt doch nicht zusammen.

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. Texmex sagt:

    Lieber LH, der von Dir übersetzte Artikel ist für den Arsxx, aber Dein Kommentar darunter macht das alles wett.
    Leute, die sich mit dem Geldsystem intensiv auseinandersetzen und gesetzt haben, haben auch die Shitcoins als Rothschildprojekt entlarvt. es dient als Vehikel, um das Bargeld abzuschaffen.
    Wer sich damit etwas mehr befassen will, sollte den Faden zu alternativen Währungen im goldseiten-forum lesen.
    http://www.goldseiten-forum.com/search-result/77324/?highlight=bitcoin

    @ mkrazziputzi
    Gold und Silber (und Kupfer) als Geldmetalle haben ihre Entsprechung im menschlichen Körper, die reale Basis des Geldes ist das Arbeitsvermögen des Menschen und somit der Völker.
    Gold und Silber zu bunkern ist keine Lösung.
    Aber das führt hier eh zu weit.

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  7. Texmex sagt:

    Wegen der Restriktion mit den links hier noch etwas zum Anhören

    https://app.box.com/s/7882bd4138a5bbf7e3bc

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  8. Rechtobler sagt:

    Es gibt schon Ansätze wie das Ganze zu lösen wäre. Hans-Jürgen Klaussner, Ing. aus der Schweiz, hat 1998 die HuMan-Wirtschafts-Bewegung ins Leben gerufen, die sich als Solidargemeinschaft zur Ergänzung der zurzeit global praktiziertn, bis 1989 sozialen Marktwirtschaft, die seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Lagers in eine brutale kapitalistische Zinsgeld-Wirtschaft mit Lohnsklaverei und degeneriertem Parteisystem mutiert ist. Dagegen hat er damals die HuMan-Wirtschaft als politische Bewegung aufgebaut. Sein Buch „HuMan-Wirtschaft“ ist 2005 als zweite, überarbeitete Fassung im Eigenverlag der WIN+WEG-Genossenschaft erschienen. Das Konzepte ist bestechend einfach (ich versuche es so zu formulieren, dass es a)verständlich ist und b) den Sinn korrekt widergibt): JEDER Mensch erhält auf (s)einem Konto einen Betrag gutgeschrieben mit dem er bei anderen z. B. Dienstleistungen oder Waren einkaufen kann. Die Belastung erfolgt über Internet umgehend, d.h. der Verkäufer erhält ebenso umgehend die Gutschrift. Selber erbrachte Dienstleistungen (bisher Lohnsklaverei) werden ebenso gutgeschrieben, resp. der Auftraggeber belastet. Die WIN+WEG-Genossnschaft nimmt einen kleinen Prozentsatz für die Aufwendungen, ebenso wird ein kleiner Steuerbetrag direkt abgezogen. Das System ist angelaufen und hat langsam aber sicher Erfolge zu verzeichnen gehabt bis die H.J. Klaussner durch die Bankaufsicht wegen Verstosses gegen das Bankgesetz vor Gericht gestellt und das gesamte Vermögen der Genossenschaft eingezogen worden ist. Inzwischen sind zusätzliche Bände geschrieben worden, den HJK gibt nicht auf. 😉
    Ich hoffe es einfach und verständlich dargestellt zu haben. Negativ in meinen Augen ist der Wegfall des Bargeldes, weil dies rein auf dem Verrechnungsweg geschieht. D. h. übernimmt Obergewitzter à la Amschel Mayer das Ganze, dann gute Nacht. Andersrum ist das System bestechend, weil es null Anreiz zur Vermögensäufnung bietet, denn es gibt keinen Zins!
    Meines Wissens steht das System und ist auf den neuesten Stand gebracht, wenn genügend Menschen als Genossenschafter einsteigen würden, könnte es wieder losgehen. Wie geschrieben, HJK ist von seiner Mission überzeugt und gibt erst auf wenn sein Sarg geschlossen wird. 🙂

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  9. luckyhans sagt:

    @ Texmex:
    Wie in der Einleitung gesagt, denke ich über das Thema anders als der Ökonom – wie? ist aus meinen Koms zu entnehmen. Selbstverständlich ist das der nächste Schritt in der allgemeinen Machtübernahme durch die Banken, und natürlich wird der nur dann schiefgehen, wenn wir bis dahin gelernt haben, in einer strikten Naturalwirtschaft miteinander auszukommen.

    @ Recht-r:
    Genau das ist das Problem – wir müssen ein System etablieren, das sich nicht „übernehmen“ und mißbrauchen läßt.
    Dabei interessieren uns weder „Schnelligkeit“ noch „Kosten“ noch andere „ökonomische Kategorien“ – und da ist das Wildgans-System ohne Geld nicht zu schlagen… 😉

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  10. luckyhans sagt:

    @ Martin:
    Es ist in jedem Falle sinnvoll, „sein Geld“ von der Bank zu holen und damit etwas vernünftiges anzufangen, denn solange es dort „liegt“, ist es das Geld der Bank und du hast nur eine Forderung an die Bank. Die diese Forderung erfüllen KANN oder auch nicht. Letzteres wenn sie z.B. kein Geld mehr hat, weil sie sich verspekuliert hat, und „gerettet“ werden muß.

    Wofür das Geld auszugeben ist, hängt von der Höhe des „übrigen“ (d.h. nicht für das tägliche Leben benötigten) Betrages ab. Ein bißchen physisches Edelmetall kann nicht schaden, um eine mögliche Übergangsperiode zu überstehen.

    Ansonsten würde ich raten, sich mit ein paar örtlichen oder regionalen Handwerkern, Bauern oder produzierenden (!) Kleinunternehmern zusammenzusetzen und über eine Beteiligung an ihrer Wirtschaft bzw. ihrem Unternehmen zu reden – so könnte z.B. der jeweilige Partner in die Lage versetzt werden, seinen Maschinen- und Ausrüstungspark ein wenig zu modernisieren, ggf. mit anderen Leuten gemeinsam.

    Im Gegenzug erhält man an dem Unternehmen Anteile, die sich gestalten lassen: z.B. vergünstigte Einkaufsbedingungen, Preisvorteile oder gar kostenlose Produkte in bestimmtem Umfange über eine bestimmte Zeit – abgesichert durch eben jene Neuanschaffungen.

    Genauso könnte auf einem solchen Wege die spätere Ausbildung des eigenen Kindes in einem Handwerksberuf abgesichert werden oder ähnliches – der Möglichkeiten, konkrete zukunftssichere Gegenleistungen zu erhalten, gibt es gar viele. Da kann jeder seine eigenen Ideen entwickeln, je nachdem was er in seinem späteren Leben für sich und seine Familie als wichtig erachtet.

    In jeden Falle: holt euch euer Geld und investiert es in konkrete Dinge vor Ort, die es auch noch geben wird, wenn es keine Banken mehr gibt und kein „Geld“ – das sind Menschen und deren produktive Leistungen.

    In Land/Felder/Wiesen/Wald zu investieren, hat wenig Sinn, da
    erstens schon das ganze Kasino-Geld der Welt dort bereits Schlange steht, und
    zweitens alle Immobilien jederzeit vollautomatisch mit einer Zwangshypothek belegt werden können, von den ständigen Grundsteuer-Abgaben und ähnlichem ganz zu schweigen – auch gibt es
    drittens laut SHAEF-Gesetzen in der besetzten BRvD kein Eigentum und auch keinen Besitz für die Eingeborenen…
    Und viertens wird bei einem Zusammenbruch des jetzigen Systems die erste und vernünftigste Aufgabe einer wahren Volksverwaltung es sein, alles Land wieder den Gemeinden zurückzugeben, damit diese es nur an solche Nutzer verpachten, die dieses Land auch naturnah pflegen…

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  11. Texmex sagt:

    @ Luckyhans
    13/10/2016 UM 06:08

    Genau das ist der Punkt, etwas erschaffen, was wirklich gebraucht wird oder denen, die das tun, Geld ausserhalb des bankensystems zur Verfuegung stellen, sich vernetzen, unterstuetzen, helfen – ohne auf „Gewinn“ zu spekulieren. Wer dabei auf Land setzt, liegt nicht falsch, denn das Land ernaehrt, aber eben, ein Nutzungsrecht tut es auch, solange niemand a la sozialistische Genossenschaft reinredet und alles zerstoert.

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  12. luckyhans sagt:

    @ Textmex:
    Land nützt nur da etwas, wo nicht ständig neue Rechtsstände etabliert und aufgerufen werden können – das rechtliche Chaos hier in Deutschland ist leider so, daß niemand mehr etwas sicher weiß… auch alle, die sich intensiv mit der Geschichte befassen, kommen nicht in sichere Gefilde, was die tatsächliche Rechtssituation hier betrifft.
    Und solange gilt das Faust“recht“, d.h. die Willkür des (zur Zeit) Stärkeren… daher hatte ich von Land abgeraten.
    Das mag anderswo ganz anders sein… aber ich lebe hier und hoffe, daß viele mit mir hier bleiben… 😉

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