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Werte und Wertungen

Jeder Mensch hat seine eigenen Werte – was ihm wichtig ist und wofür er lebt, wonach er strebt und was ihm als Maßstab im Leben dient.
Natürlich können sich diese Werte im Laufe des Lebens ändern, aber es ist sinnvoll, nicht aus den Augen zu verlieren, wie sie mal waren, und sie ab und zu kritisch zu hinterfragen.
Dies tut der Autor des nachfolgenden Blog-Beitrages – teils etwas nostalgisch, teils etwas pathetisch – es sind seine Gedanken, die auch manche von uns anstupsen können.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13. Oktober 004
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Aus dem Blog von Oleg Matwejtschew

„Moneten und Kohle. Marken und Karren. Tussis und Besen“ …

Autor Аrtjom Trofimow

Die Menschen, mit denen ich Umgang habe, teilen sich in zwei Kategorien:

In jene, welche die UdSSR erlebten, und solche, die dies nicht taten. Sehr oft können sie einander nicht verstehen, die Unterschiede in den Weltanschauungen sind manchmal kolossal.
Also, ich wurde in der UdSSR in der Blütezeit des Stillstandesi geboren, in der Familie eines Moskauer Drehers und eine einfachen Laborantin.

An meine erste bewußte Bestrebung erinnere ich mich so: da sitzt mein Opa, liest die Zeitung. Ich gehe zu ihm, schaue auf die Buchstaben-Spalten und frage: „Opa, was machst Du da?“ – „Ich lese.“

Ich wollte unbedingt auch lesen lernen. Die Oma war als Lehrerin der russischen Sprache in der Unterstufe tätig. Sie hat mir das schnell beigebracht. Mit sechs Jahren las ich schon recht flüssig.
Erinnere mich, wie sehr ich in die Schule wollte – alles war interessant, ich wollte so viel wissen. In unserer ersten Klasse waren wir 42 Schüler. In der Schule gab es sechs erste Klassen, und ich war in der 1e.
Dann als ich in der vierten Klasse lernte, wurden es zehn erste Klassen. Ja-ja, in unserer Schule gab es eine 1k!
(für die ganz Genauen: im russischen Alphabet ist k der 10. Buchstabe – d.Ü.)
Das nur dazu, daß es sehr sehr viele Kinder gab.

Man muß sagen, daß lesen meine Lieblingsbeschäftigung wurde. Ich las alles, was mir unter die Augen kam – bis hin zu Abreißkalendern (wer das nicht kennt oder vergessen hat, dort auf jeder Rückseite gab es oft sehr nützliche Informationen). Ich abonnierte und las von vorne bis hinten durch: die Zeitschriften „Der junge Techniker“, „Jugend und Technik“, „Wissenschaft und Leben“, manchmal las ich auch was in der Zeitschrift „Radio“(-Bastler, d.Ü.), welche mein Vater abonniert hatte; habe dann lange meine Eltern belatschert, daß sie die Auto-Zeitschrift „Am Steuer“ abonnieren, und hab es auch geschafft.
In der „Roman-Zeitung“
(brachte Fortsetzungs-Romane – d.Ü.) las ich von Aniskin, in der „Jugend“ las ich die „Aufziehapfelsine“, die „Geschichte der Liebe“, die „Insel Krim“.
Mein Vater besorgte irgendwoher den „Sucher“
(Iskatel – die damals führende SciFi-Zeitschrift – d.Ü.) – das war eine ganze Schatztruhe! Ich las die „Pionier-Wahrheit“, später die „Komsomol-Wahrheit“ (Komsomolskaja Prawda), die Zeitung „Arbeit“ (Trud) und „Das abendliche Moskau“.

Die Oma sammelte Altpapier und gab es zum Sero – für 20 kg Altpapier konnte man einen Bezugsschein für ein Buch bekommen.
(zum Verständnis: Bücher waren sehr preiswert in der SU und es wurde wirklich enorm viel gelesen; „wegen des daraus resultierenden allgemeinen Papiermangels“ gab es viele vor allem internationale Autoren sehr wenig im freien Verkauf, aber kostenlos auf solche Bezugsscheine: „wenn Altpapier abgeliefert wird, können wieder Bücher gedruckt werden“; das war natürlich eine an den Haaren herbeigezogene „Begründung“, damit nicht alle „braven Sowjet-Bürger“ westliche Autoren lesen sollten, sondern nur die, die bereit waren, dafür auch etwas „nützliches“ zu tun – d.Ü.)
Bei uns waren die Schränke vollgestellt mit Büchern, die auf diese Weise erworben worden waren: Dumas und Jack London, Fenimore Cooper und Maurice Druon, Jules Verne und Montpassant, Conan-Doyl und Edgar Poe – an alle erinnere ich mich schon nicht mehr.

Drei Jahre hintereinander war ich zwei Monate (Sommerferien) am Schwarzen Meer, im Pionierferienlager. Dort lernte ich mit sechs Jahren schwimmen. Mit 10-11 Jahren baute ich einen akustischen Schalter – du klatschst in die Hände, und das Licht geht an! Ja, ich wußte, wie ein Transistor funktioniert und was ein Kondensator ist, lange bevor wir das in der Schule durchnahmen.
Zusammen mit dem Vater haben wir ein Segelflugzeug gebaut, und auch ein Bötchen, da mußte man noch Gummibänder zusammendrehen und dann bewegten diese die Antriebsschraube, aber das hat mich nicht weiter interessiert, das lief nicht.

Daheim hatte der Vater eine kleine Drehbank montiert und ich konnte schon in der sechsten Klasse kleine Teile drehen und Gewinde schneiden. In der 9. – 10. Klasse hatten wir Praxisunterricht, mit Fahrzeugtechnik, nach der 10. habe ich den Führerschein Klasse C gemacht, das heißt ich konnte mit Erreichen des 18. Geburtstages schon locker als LKW-Fahrer arbeiten: ein Beruf war gleich mit Schulabschluß da.
Natürlich konnte ich ein Auto reparieren, einen tropfenden Wasserhahn, überhaupt jeden beliebigen Mechanismus. Einen Nagel einschlagen, ein Loch in der Wand bohren.
Dank meinem Vater konnte ich mich im Wald zurechtfinden und eßbare von nicht eßbaren Pilzen unterscheiden. Ein Lagerfeuer im Regen anzünden. Fische im Flüßchen fangen.
Nichts besonderes für die Mehrzahl der Einwohner unseres riesigen Landes, aber für die Bewohner einer Großstadt (wie Moskau)?

Wir lebten nicht arm und nicht reich – in Fülle. Der Staat hatte uns vieren eine Dreizimmer-Wohnung gegeben. Kleidung war nach Notwendigkeit vorhanden – als Kind habe ich noch eine Wattejacke und Filzstiefel mit Galoschen getragen. An meine ersten Turnschuhe erinnere ich mich bis heute. Fahrräder wurden im Maße des Heranwachsens gekauft: „Schmetterling“ (Kinderfahrrad), „Schüler“ (24er), „Salut“ (26er).

Wer bis hierhin gelesen hat, der wird sich vielleicht fragen:
wozu erzählt der das alles?

Dazu: nirgends hatte ich gelesen und niemand hat mir gesagt – weder die Eltern, noch die Lehrer, noch der Fernseher, daß der Mensch nur für die Moneten lebt.
Ich gehöre zu denen, die sich nicht in den Markt einordnen. Ich wurde kein Kapitalist. Nein, natürlich bin ich nicht verarmt, notwendige Fertigkeiten, um nicht zu hungern hatte ich im Überfluß.
Ich wußte sehr viel über die Umwelt, aber! in meiner Kindheit wußte ich nichts von Moneten. Ich wußte nicht, wie man „Beziehungen aufbaut“. Wußte nicht, daß Juristen und Ökonomen die am meisten benötigten und verehrten und verbreiteten Berufe sind. In der Sowjetunion gab es für Spekulanten einen Strafgesetz-Paragraphen, aber man hätte, wie sich zeigt, lernen müssen, wie man spekuliert – dann wäre ich jetzt ein „geachteter Mensch“!

Und so schaue ich auf die, welche im Kapitalismus groß geworden sind. Degradation – ein anderes Wort fällt mir nicht ein. Virtuelle Realität und Geld. Geld und virtuelle Realität. Moneten, Kohle, Lappen, Greens. Marken und Karren. Tussis und Besen.

Jetzt verändert sich natürlich alles zum besseren. Der Sport entwickelt sich, man beginnt langsam wieder zu lesen. Zirkel und Sportvereine/Sektionen werden neu gegründet. Das kann schon erfreuen.
Aber es ist doch schon eine ganze Generation „effektiver Manager“ herangewachsen. Die kann man doch schon nicht mehr „umbauen“… Und die Opfer des EGE
(ЕГЭ = Einheitliches Staatliches Examen – gleichzeitig Schulabschluß und Aufnahmegrundlage für weiterführende Einrichtungen, wird überwiegend im westlich-debilisierenden „trivial pursuit“-Stil durchgeführt, sehr umstritten – d.Ü.) vermehren sich im ganzen Land.

Ebenfalls suche ich Antwort auf diese Frage: die Entwicklung des Kapitalismus ist Expansion. Das Geschäft muß wachsen.
Das Business braucht Werbung, es braucht immer neue Verbraucher, dem Business sind Waren, die Jahrzehnte nutzbar sind und dann vererbt werden, nicht vorteilhaft.
Das Business befriedigt schon lange keine Bedürfnisse mehr, sondern es schafft sie und befriedigt diese dann.
Das Business interessiert eine Wissenschaft nur für Entdeckungen absolut nicht, wenn man diese nicht gleich monetarisieren kann.
Das Business ist nicht daran interessiert, Geschäfte aufzubauen, die sich erst in zwanzig – dreißig Jahren rentieren!

Das Business interessieren Zinsen, Aktien, Futures, Optionen und sonstige Onligationen. Hundert und Tausend Prozent Gewinn, jetzt gleich – was sollen da 20 – 30 Jahre? Ich bitte sie…
Und was wird dann? Was werden wir für eine Gesellschaft haben?
Die
Business-Gesellschaft? Nee, habe ich noch nicht gehört.

Was für Menschen braucht die Business-Gesellschaft?
Ist die Business-Gesellschaft an klugen, belesenen, sportlichen Menschen mit einem breiten Blickwinkel interessiert?
Wer braucht überhaupt solche Leute?
Hat der „moderne“ Mensch noch Zeit den Kopf zu heben und die Sterne zu betrachten? Einfach nur so zu schauen, unbezahlt, für nichts
Aber das bringt doch keinen Gewinn. Alles wird am Gewinn gemessen in der Business-Gesellschaft.
Und beginnen wir zu überlegen, wozu wir das alles brauchen?

Wozu das Wachstum des Wohlstandes einzelner Individuen, die Autos zum Preis von drei Wohnungen kaufen?
Was ist das Leben im Kampf um die Moneten wert?
Meint ihr nicht, daß die Dinge ihren Sinn verloren haben? Nicht die Sachen sind für die Menschen da, sondern die Menschen für die Sachen.
Absatzmärkte. Nicht Länder, nicht Menschen, sondern Absatzmärkte.
Zahlen, Prozente, Gewinne, Dividenden.

Wißt ihr, ich würde alles hingeben für die Möglichkeit, in meine Kindheit zurückzukehren, und diese nochmals zu durchleben, nur diesmal bewußt: erkennend was ich kann, als sechsjähriger Knabe – den ganzen Tag bis zum späten Abend mit den Freunden auf der Straße herumtollen und wissen, daß die Mutter ruhig ist, kein Baldrian schluckt und nicht bei der Polizei anruft.
Daß die Preise sich nicht im nächsten Jahr ändern und auch nicht in fünf Jahren, und daß wenn ich eine Arbeit habe, dann keine Not leide, und daß die Arbeit in meinem Leben nicht das Wichtigste ist, sondern die Familie, die Kinder, der Sport.
Daß man von Kosmosflügen zu anderen Planeten träumen kann. Daß mein Land das beste Land in der Welt ist: das reichste an talentierten Ingenieuren und Gelehrten, Ärzten, Lehrern und einfach nur guten Menschen. Das mächtigste Land der Welt, das anderen Ländern hilft.

Auch wenn das pathetisch klingt, aber so fühle ich das, was soll ich machen…

Also, das ist die Hauptfrage: kann man aus dem heutigen Leben die Finanz-Dominante entfernen?
Und wenn ja, wodurch ist sie zu ersetzen?

Wie kann man es so machen, daß Millionen Menschen aus dem Alptraum der Finanzverzauberung erwachen und wieder Menschen werden?

Quelle: http://matveychev-oleg.livejournal.com/4195658.html
– – – – – –

i  Als Stillstand = Sastoj (застой) wird jene Zeit bezeichnet, in der die gesellschaftliche Entwicklung in der Sowjetunion gleichsam zum Stillstand gekommen war, nach meinem Empfinden also etwa von Anfang der 70er (vollständige Herausbildung des „Systems Brezhnjew“, der „Führung der Mittelmäßigkeit“) bis Mitte der 80er Jahre (Beginn der Gorbatschowschen Perestrojka, des „Umbaus“)


41 Kommentare

  1. Diese Frage habe ich als Schülerin gestellt. Wieso muss alles wachsen. Im Wirtschaftsunterricht. Ich erinnere mich noch dass mir das damals keiner beantworten konnte.
    Heute kann ich das selbst beantworten und wir wissen alle dass es mit immerwährendem Wachstum nicht funktionieren kann.

    „kann man aus dem heutigen Leben die Finanz-Dominante entfernen?
    Und wenn ja, wodurch ist sie zu ersetzen?

    Wie kann man es so machen, daß Millionen Menschen aus dem Alptraum der Finanzverzauberung erwachen und wieder Menschen werden?“

    na ja man kann es nicht. Daraus ergeben sich die übrigen Dinge.
    Man kann es nicht ersetzen weil die das nicht wollen. Entteißen, wegnehmen, kann man den Menschen das, was du die „Finanz-Dominante“ nennst, nicht.

    Deshalb ist es vorerst krude darüber zu spekulieren, was sie ersetzen könnte.
    Man muss das anderes angehen.

    Was ist „wieder Mensch werden“?
    Das wird jeder anders definieren. Da muss man anfangen, meine ich.
    also mit Gewalt geht das nicht. Du musst erst das „Mensch sein“ definieren und wenn du andere fragst was das für sie bedeutet, wirst du Millionen verschiedene Antworten bekommen.
    Ich persönlich wüßte was ich wollte, ich könnte auf das derzeitige durchaus verzichten, mir würde eine lokal funktionierende Klein-Gesellschaft OHNE Anonymität mit Tauschhandel in der jeder seine Fähigkeiten einbringen kann ausreichen. Mit Berücksichtigung bzw. Rückgängigmachung der Umweltschäden und da geht es los, da bin ich nämlich nicht zimperlich: Stop Giftaustrag auf die Felder, Stop Massentierhaltung, Stop massiver Autoverkehr und sinnloser Neubau von Straßen, stop alles was weiter Umwelt zerstört INKLUSIVE Stop w-lan Technik, handy und smartphone, so einen Mist brauch kein Mensch.
    Ich könnte das noch weiter ausführen, darum geht es mir aber nicht. Sondern mir geht es darum, aufzuzeigen dass jeder Mensch seine ganz eigene individuelle Vorstellung hat vom „Mensch werden“.
    Also ich möchte giftfrei leben, dazu gehört das Obige hinzu.
    Und schwupps ist der Streit da.
    Wobei es letzen Endes dabei nur um Geld geht; keine Sau interessiert sich für die schädlichen Strahlen vom Handy, es geht nur ums Geld, verkaufen verkaufe… aber die Leute, die kommen nicht mehr klar ohne diese Technik, die sind 1. verblödet und 2. süchtig danach. Denen müsste man erstmal das alles wegnehmen, und dann würde es erst mal „lüstig“ .. sprich aggressiv
    also ich sehe da eher schwarz.
    Es würde nicht gut ausgehen so wie ich mir das vorstelle.

    Aber das wär für mich „Mensch werden“. Mit Sicherheit haben sehr viele andere Menschen ganz andere Meinungen vom „Mensch werden“. Wenn Menschen zb.gesund sind ist ihnen schitegal was sie mit ihrer Strahlung anrichten.

    Schwieriges Thema.

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  2. 2. Teil
    Mensch sein heißt in seiner eigenen Volksgemeinschaft leben und wirken zu können. Wie das dann aussieht kann sich ja jeder selbst vorstellen.

    Mensch sein heißt zwischen Tun und Auswirkung des Tuns besteht ein Zusammenhang. Dh. wenn ich was mache, erschaffe, bleibt das im Kontext der eigenen Gemeinschaft nicht ohne Resonanz. Kann es gar nicht weil eben Gleichgesinnte und Leute des eigenen Volkes (nicht nur auf dem Papier) da sind.
    Dazu gehört natürlich unweigerlich Vertrauen, Rücksichtnahme und Solidarität untereinander. Das gibt es ja heute auch nicht mehr. Das wäre für mich Menschsein.
    Derzeit ist es genau umgekehrt es herrscht die Zombie Apokalypse.

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  3. Angela sagt:

    Zitat: “ .. Also, das ist die Hauptfrage: kann man aus dem heutigen Leben die Finanz-Dominante entfernen?
    Und wenn ja, wodurch ist sie zu ersetzen? Wie kann man es so machen, dass Millionen Menschen aus dem Alptraum der Finanzverzauberung erwachen und wieder Menschen werden?“

    „…….Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles… ach, wir Armen ….. “
    dichtete schon Johann Wolfgang von Goethe im „Faust“.

    Es geht ja nicht um Geld oder Gold, sondern um unsere Einstellung, unsere tiefe, grundlegende Einstellung zu den Dingen dieser Welt, zum Besitz, zu unserer Versorgung, zu uns selbst. Es geht um GeldGIER, nicht um GeldBesitz, sondern um BesitzGIER.

    In meiner Auffassung ist die Erde ein Spielfeld, in dem wir völlige Freiheit des Erschaffens besitzen. Wir erfinden unsere Gesetze selbst, vielleicht, weil wir noch einen Halt benötigen, vielleicht um das Lebens-Spiel interessanter zu gestalten oder um Hindernisse zu errichten, an deren Überwindung wir wachsen können. Innere Freiheit, unser höchstes Gut, hängt weder von Armut, noch von Reichtum ab. Frei wird man in meinen Augen, indem man den Weg in die eigene Tiefe geht. Deshalb empfehlen alle spirituellen Lehrer den Weg der Meditation, Versenkung und Kontemplation.

    Solange wir unsere innere Freiheit und unsere grenzenlose Macht noch nicht erkennen können, haben die Spielregeln unserer Gesellschaft Macht über uns. Wir können uns ihnen unterwerfen , das ist immer unsere eigene Entscheidung , aber wir sind genauso fähig, etwas völlig Neues, Freieres zu kreieren, was uns – und damit auch andere – glücklich macht. Dann geht es nicht mehr um Haben-Haben-Haben, sondern um den Weg nach innen, um unsere INNERE Freiheit, um unsere Seele, was unser Mensch-Sein ausmacht.

    Ich denke, Millionen von Menschen kann man nicht auf einmal umformen. Da kann man nur bei sich selbst ansetzen, es vorleben. Entweder lernen sie es durch eine Krisensituation, einen Crash, einen Krieg oder ähnliches , oder der Sättigungsgrad all ihrer „Errungenschaften“ ist so groß, dass das Ganze wieder umkippt. Es gibt doch jetzt schon viele Jugendliche, die ganz anders denken und handeln, z.B. vegan leben und sich Gedanken über die Gesellschaft und das Leben an sich machen. Ich kenne mehrere davon.

    Auch die Schulen sind da sehr gefordert, was natürlich schwierig ist, wenn die Lehrer auch nicht frei von der „Finanz-Dominante“ sind.

    Ich selbst hatte das große Glück, geistig interessierte Eltern zu haben, die stark im Buddhismus verankert waren. Dadurch habe ich gelernt, dass INNERE Freiheit, – das höchste Gut – weder von Armut noch von Reichtum abhängt. Und das begleitete mich mein Leben lang durch alle Situationen hindurch, wodurch niemals ein Mangeldenken auftrat.
    Mein Fazit : Die Gesellschaft verändern zu wollen, oder alten Zeiten nachzutrauern ist ein sinnloses Unterfangen , das Einzige, was in meinen Augen Sinn macht, ist, aus seinem eigenen Leben im JETZT das Größte, Tiefste und Menschlichste zu machen, das einem möglich ist, was ein dementsprechendes Handeln gemäß seiner Erkenntnisse einschließt.

    LG von Angela

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  4. Renate Schönig sagt:

    LiebE Tbw,

    „also ich sehe da eher schwarz.
    Es würde nicht gut ausgehen so wie ich mir das vorstelle.“

    „…keine Sau interessiert sich für die schädlichen Strahlen vom Handy,“

    ————————————————

    Ooch, ich denke, es gibt GENUG Säue, die sich dafür interessieren und auf die Barrikaden deswegen gehen.

    Nur > sind´s halt noch ZU wenige …. aber DAS ändert sich > je bewusster die Menschen werden > und DAS bleibt nicht aus. 🙂

    WARUM also „schwarz-sehen“ ???

    ICH betrachte Apokalypse nicht als Untergang sondern als NEUbeginn … 😉

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  5. Renate Schönig sagt:

    Zitat Angela: „Ich denke, Millionen von Menschen kann man nicht auf einmal umformen. Da kann man nur bei sich selbst ansetzen, es vorleben.“
    —————————————–
    SO ist es Angela > bei sich SELBST „ansetzen und vorleben“ 🙂

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  6. Renate Schönig sagt:

    Zum Video oben:
    Szene aus dem Film NETWORK…

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2011/04/network-der-beste-film-aller-zeiten.html

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  7. @Renate: „ICH betrachte Apokalypse nicht als Untergang sondern als NEUbeginn … 😉“

    => ich nicht weil ich sie, fürchte ich, nicht überleben werde.

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  8. @Renate: „Nur > sind´s halt noch ZU wenige …. aber DAS ändert sich > je bewusster die Menschen werden > und DAS bleibt nicht aus.🙂“

    Es ändert sich nichts, im Gegenteil, es werden immer mehr Strahlen, andere Strahlen, hochfrequentere Strahlen, immer mehr Technik, neuere Technik, und immer mehr Leute haben solche Geräte.

    Wie du behaupten kannst dass sich angesichts dieser Tatsachen, nämlich dass alles schlimmer wird, sich etwas ins Bessere ändern würde, ist mir schleierhaft. Das kannst du natürlich machen, das bleibt ja jedem selbst überlassen, ich empfinde solche Aussagen allerdings als weltfremd, weil sie nicht an der Realität gemessen sind.

    Dies geht schon viele Jahre so. Keine Umkehr ist in Sicht.

    Deine Frage, „warum schwarz sehen“, geht mir auf den Senkel. Ich sehe NICHT schwarz. Ich sehe die Dinge, wie sie SIND. Du dagegen phantasierst dir einen zusammen, wie sie möglicherweise irgendwann mal – in möglicherweise ebenso weiter Zukunft – sein werden. Mit Betonung auf „vielleicht“ – vielleicht aber auch nicht. Kann man ja nicht wissen.

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  9. Renate Schönig sagt:

    Hmmm liebe Tbw,

    du schreibst im letzten Kommentar:

    „Deine Frage, „warum schwarz sehen“, geht mir auf den Senkel. Ich sehe NICHT schwarz.“

    Wie darf ich dann das -von DIR Geschriebene- in vorgehendem Kommentar verstehen?

    „…also ich sehe da eher schwarz“ (4:58)

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  10. Renate Schönig sagt:

    Darf ich da deine Äusserung also als eher „POSITIV -in die Zukunft blickend“ betrachten?

    „…also ich sehe da eher schwarz.
    Es würde nicht gut ausgehen so wie ich mir das vorstelle.“

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  11. @Renate: Ich verstehe nicht, was du meinst.

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  12. Renate Schönig sagt:

    „…also ich sehe da eher schwarz.
    Es würde nicht gut ausgehen so wie ich mir das vorstelle.“

    DAS sind DEINE Worte 🙂

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  13. @Renate: Jetzt hab ich es gefunden.
    Das ist von ganz oben. Das ist eine Zukunftsvision von mir, wie ich mir „Mensch sein“ vorstelle.
    Bezüglich dieser „giftfreien Variante meiner menschlichen ZukunfT“ sehe ich tatsächlich schwarz.

    Ich finde es ganz erstaunlich was andere, die keine Probleme mit Krankheit und Armut haben, zum Thema „Werte“ und „Menschsein“ schreiben.
    Es muss tatsächlich eine Instanz geben, die manchen Menschen beste Startbedingungen in dieses Leben gibt und manchen Menschen eben nur Hindernisse. Die kommen natürlich zu völlig anderen Aussagen.

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  14. Angela sagt:

    @ teutoburgswälder

    Zitat: „…. Es muss tatsächlich eine Instanz geben, die manchen Menschen beste Startbedingungen in dieses Leben gibt und manchen Menschen eben nur Hindernisse. Die kommen natürlich zu völlig anderen Aussagen…“

    Keine “ Instanz“ .Die meisten Hindernisse schafft man sich selbst, indem man gegen spirituelle Gesetze verstößt. Hass, Ablehnung, Geringschätzigkeit, Wut z.B. erzeugen eine Atmosphäre, die Gleiches anzieht.

    „Startbedingungen“ sind m.E. nur durch die Reinkarnationslehre erklärbar . Aber die hat NICHTS mit Schuld oder einem imaginären Karma zu tun , wie viele glauben, sondern nur mit dem persönlichen Entwicklungsstand , den man zum Zeitpunkt seines Todes besaß und der die Wiedergeburt im passenden Umfeld dann auslöst.

    Was danach erfolgt, liegt von einem gewissen Alter an dann in der eigenen Hand und beeinflusst wieder die erneute Inkarnation.

    Soweit meine Überzeugungen….

    LG von Angela

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  15. „Keine “ Instanz“ .Die meisten Hindernisse schafft man sich selbst, indem man gegen spirituelle Gesetze verstößt. Hass, Ablehnung, Geringschätzigkeit, Wut z.B. erzeugen eine Atmosphäre, die Gleiches anzieht. “

    => Kann ich so nicht betätigen
    Denn ich rede von Kindern, die in schlechte Bedingungen hinein geboren werden.
    Übrigens war das schon bei meinen Eltern so, die waren arme Kriegskinder. Einmal arm, immer arm, so ist das in dieser Gesellschaft.

    Im Übigen, falls du das auf mich münzt, ich bin Künstler und eigentlich war ich mal ein sehr freundlicher Mensch, ich wurde allerdings nur ausgenutzt und missbraucht und verfolgt und hatte nie eine richtige Chance; und als ich das merkte (hat ein paar Jahre gedauert) hatte es sich irgendwann mit dem Freundlich-sein. Kein Mensch kann dauerhaft OHNE positives Feedback leben. Wenns dieses aber nirgendwo gibt, geht der Mensch ein. Oder er bleibt halt für sich alleine und wundert sich, was die gehirnlose Masse so treibt.

    Manche Menschen dagegen haben einfach Glück, gutes, gesundes Elternhaus, relativer Wohlstand gute Ausbildung, den passenden Mann, im Leben dieser Menschen klappt einfach alles. Die können natürlich auch große Töne spucken, wie toll sie sind. Dabei haben sie nur alles vom Lebensbeginn an gehabt.

    Während die Armen, die ohne Hilfe und Unterstützung, sich kaputt arbeiten müssen um überhaupt was zu essen zu haben. Während die Armen kranker und kranker werden und nichts dagegen tun können, dass das so ist. Weil: Arm bleibt man, wenn man es bei Geburt schon war. Und wer arm ist,stirbt sehr viel eher, das ist bewiesen.

    Und das Schlimmste ist, die, denen es gut geht, im ganzen Leben gut ging, die spucken noch auf die Armen und sagen: Du bist selbst schuld. Schau doch nach innen, verändere dich, und dann verändert sich alles.

    Diese tyisch neoliberale Lügensoße gepaart mit unsäglicher Arroganz kann ich nicht mehr hören.

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  16. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  17. Guido sagt:

    Hallo TBW und alle Anwesenden,

    es ist mir klar, dass Kanalisierungen (Channelings, für diejenigen, die nur englisch verstehen) mit Skepsis aufgenommen werden. Das zu Recht, denn da geistert einiges rum.

    Aber bevor ihr gleich das Weite sucht, lohnt es sich vielleicht doch, da ein paar Zeilen zu lesen.

    Wie ihr wisst, schätze ich das Master Key System und habe auch dazu Erfahrungen gesammelt. Manchem mag es manchmal kryptisch erscheinen und er/sie findet keinen Zugang, obwohl er/sie es interessieren würde.

    Ich habe mir Letztens die längere Lektüre dieser Kanalisierung von Zingdad angetan.

    Für mich ist die ganze Reihe so was von stimmig, das Beste was ich nach dem MKS gelesen habe.

    Es ist halt so, wenn man etwas wie zB. Kanalisierungen generell verdammt, dann besteht die Gefahr, dass einem die Juwelen entgehen…

    Ob das nun tatsächlich neoliberale Lügensosse gepaart mit unsäglicher Arroganz ist, überlasse ich dem Leser zu beurteilen
    .
    Ich jedenfalls hab’s nicht so empfunden.

    Ausschnitt aus einer Vorbemerkung Zingdads zu „Adamu spricht – Von der Dualität zum Einnheitsbewusstsein
    “:

    Und auch diejenigen, die sich am Opfer-Drama beteiligen. Auch dort bin ich gewesen. Ich war ein Opfer und ich weiß wie das ist. Also kann ich diejenigen nicht verurteilen, die das jetzt auch tun. Ich empfinde nur Mitgefühl. Ich stand in der negativen Polarität und ich habe gelernt, wie schlimm sich das anfühlen kann. Ich erinnere mich gut. Ich stand auch in der positiven Polarität und spielte den Retter. Was mich bei dem Versuch irritierte, der gute und freundliche Retter von anderen zu sein, war, dass es nie so auszugehen schien, wie ich es wollte. Egal wie sehr ich mich bemühte, ich fand mich immer wieder eingesperrt in einem Tanz mit denjenigen der negativen Polarität – sehen Sie, diese beiden gehören zusammen! Und dazu fand ich mich auch noch von denen, die ich zu retten versuchte, zum Opfer gemacht. Bis ich merkte, dass dies für mich nicht funktioniert und ich ein weiteres Juwel der Seele entdeckte. Ich entdeckte die Weisheit, dass trotz meines großen Mitgefühls dieser Tanz nicht mein Tanz ist. Ich bin nicht hier um jemanden zu retten. Rettung von anderen funktioniert einfach nicht. Diese Weisheit lehrt mich, dass ich der einzige bin, den ich ändern kann. ABER wenn ich ERWACHE und die Veränderung lebe, die ich in der Welt sehen möchte, dann stelle ich fast wie von Zauberhand fest, dass ich eine Hilfe für andere bin, die bestrebt sind auch zu erwachen. Ich tue dies, natürlich, nicht indem ich sie rette, sondern immer, indem ich in die Richtung ihrer eigenen Wahrheit weise und ihnen ihre eigene Selbstheilung zeige. Und indem ich das tue, entdecke ich immer mehr von meiner eigenen Wahrheit und meiner eigenen Selbstheilung.

    Besser könnte ich es nicht ausdrücken…

    Und nun zum Kurs.

    Zingdad nennt es:

    Die sechs Heiligen Schritten. Sie heißen so, weil ihr jedes Mal, wenn ihr durch den Prozess der Anwendung dieser sechs Schritte geht, näher an das Einheitsbewusstsein kommt. So kommt ihr auch immer näher dazu, euch selbst wahrhaft als Schöpfer/innen eurer eigenen Wirklichkeit zu kennen. Somit erhöht ihr auch die Ebenen eures Bewusstseins.

    Der erste Schritt heißt „Annehmen“, und dies ist der Schritt, den ich im nächsten Beitrag ansprechen werde.

    Den ganzen Beitrag findet ihr unter:

    http://www.klang-weg.de/adamu-1-schritt-annehmen/

    und der Link zum Blog

    http://www.klang-weg.de/blog/

    Alles von der Originalseite von Zingdad (in englisch) entnommen.

    Da mehr als zwei Links zum Blockieren des Beitrags führen, muss halt der Interessierte selbst noch etwas im Blogverzeichnis wühlen…

    Der ganze Kurs gliedert sich in

    1. Annehmen
    2. Absicht
    3. Handeln
    4.
    5.
    6.

    Die letzen drei Schritte sind noch nicht veröffentlicht. Adamu lässt absichtlich Zeit, denn er ist der Ansicht, dass man diese Zeit auch braucht, um das Ganze zu assimilieren.

    Nun ein Ausschnitt aus Ahnnehmen:

    Der erste der sechs Heiligen Schritte heißt „Annehmen“. Aber auch wenn das Annehmen der erste der sechs Heiligen Schritte ist, so ist es doch weitaus mehr als nur ein Schritt. Das Annehmen ist sowohl das Portal als auch der Weg.

    Seht ihr, das Annehmen bringt euch vom Dualitätsbewusstsein auf dieser Seite in das Einheitsbewusstsein auf der anderen Seite. Vom Opfer-Bewusstsein auf dieser Seite in das Schöpfer/innen-Bewusstsein auf der anderen Seite. Und deshalb sage ich, dass es ein Portal ist. Aber weil ihr lernen müsst, im Annehmen zu LEBEN, anstatt es (manchmal) zu wählen, ist es viel mehr als nur der Zugang. Es ist auch der Weg. Es ist von entscheidender Bedeutung, wenn ihr euch über das Opfer-Bewusstsein erheben wollt, euch über die Dramen erheben und das Einheitsbewusstsein erlangen wollt,… dass ihr in euch selbst das vollständige Annehmen entdeckt und lernt, den Weg des Annehmens zu leben.

    Das Annehmen ist eine unglaublich mächtige Sache.

    Solltet ihr nicht bereits Lebenszeiten mit dem Meistern des Annehmens verbracht haben, dann wird es viel Übung und Anstrengung eurerseits bedürfen, das Annehmen jetzt zu meistern. Manchmal werdet ihr stolpern und etwas falsch machen. Akzeptiert das. Nehmt es an, dass ihr noch nicht „da“ seid. Nehmt es an, dass ihr euch auf einer Reise befindet. Und nehmt auch an, dass ihr sicherlich dort ankommen werdet, wenn ihr den Kurs haltet. Was ihr, natürlich, tun müsst. Denn es gibt wirklich nichts, wo ihr hingehen könntet als nach Hause in das Einssein. Und das Annehmen, ist, wie ich schon sagte, das Portal und der Weg, der euch nach Hause bringt.

    Wir lernen am besten durch unsere eigenen Erfahrungen. Also werde ich mich auf eure eigenen Erfahrungen berufen, um euch das Annehmen zu vermitteln. Bitte spielt deshalb den folgenden Prozess mit mir durch.
    Zum Einstieg möchte ich euch jetzt bitten, euch ein größeres Drama aus eurem Leben hervorzuholen.

    Ergänzt den Satz:

    „Ich werde nur sein glücklich, wenn…“

    Interesse geweckt? Dann könnt ihr unter obigem Link weiterlesen.

    LG
    Guido

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  18. luckyhans sagt:

    @ Teuto-r:
    „Apokalypse“ bedeutet nichts weiter als Aufdeckung, Entschleierung (das weiß sogar Lügipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Apokalypse) – was willst Du DARAN „nicht überleben“? 😉

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  19. lucky hans so wie ich es oben beschrieben habe, als ultimativen Crash mit nix mehr zu essen, zu trinken, kein STrom, kein Wasser, Unruhen, Aufstände und schlimmeres, schließlich Hungersnot, keine medizinische Versorgung mehr, werde ich das höchstwahrscheinlich egal wie sehr ich mich vorbeite, nicht überleben.
    Ich bereite mich schon sehr lange vor. Ich kann sogar ein Feuer machen, was manche ja hier nicht glauben, schön doof,, aber ich kann es…. nur wenn es ganz dicke kommt bekomme ich große Schwierigkeiten da draußen alleine.
    Und da es keine Gleichgesinnten gibt wird das auch so bleiben.

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  20. luckyhans sagt:

    @ Teuto-r:
    … ein Crash ist aber nicht dasselbe wie eine Apokalypse… es ist sinnvoll, sich genau auszudrücken, damit nicht ständig Mißverständnisse dadurch entetehen, daß der eine das eine und die andere was anderes unter einem Begriff „versteht“… 😉

    Wichtig ist, im Falle eines Falles nicht den Kopf zu verlieren und sich seinen Emotionen hinzugeben – kühl bleiben, die Gegebenheiten analysieren und zielbewußt handeln – vorsorgen war schon immer besser als re-agieren…
    Wenn Du also in einer Stadt lebst, dann kundschafte einen sicheren (weil ruhigen, abgelegenen) Weg in das Umfeld aus, suche Dir dort im Umfeld einen Platz, wo Du „schlimmstenfalls“ hingehen kannst – Verwandte, Bekannte, ein ehemaliges Urlaubsdomizil, ein Feriendorf oder was auch immer, wo man ein paar Tage überleben kann, bevor man sich auf einen weiteren Weg zu Familienangehörigen macht…

    Und wie kommst Du auf den Gedanken, „draußen“ überleben zu müssen?
    Ich meine, dieses Land ist derart dicht besiedelt, daß es ein „draußen“ kaum noch gibt – was noch an Waldresten vorhanden ist, ist derart klein und „kultiviert“, daß man dort in keinem Falle „sicher“ wäre, egal was geschieht… sicherer ist immer eine Gemeinschaft, am besten die „bucklige“ Verwandtschaft oder gute Freunde. 😉

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  21. Lucky Hans, ich bin aus diesem Grund damals – so lange kommt mir das schon vor, dabei ist es nicht so lange her – von Köln weg gezogen nach Thüringen, in den Kyffhäuserkreis.
    Dies ist der mit am dünnsten besiedelte Landstrich Deutschlands.
    Familie gibt es nicht.
    Freunde auch nicht, warum habe ich ausführlichst geschildert. Hier gibt es mächtig viel Wald und oben noch den Harz. Und ganz wenig Leute. Schwieriger ist das halt mit meinen Krankheiten da ist man nicht mehr belastbar körperlich. Ich wollte so viel machen im letzten Sommer aber mehr ging nicht wg. Erschöpfung.

    Wenn es los geht wird in den Großstädten die Hölle los sein. ich habe eben ein video gesehen was in Paris los ist. Schlimm ganz schlimm. Aber in Deutschland schlafen sie alle selig weiter. Es wird ein böses Erwachen geben.

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  22. Guido sagt:

    Meinst Du etwas dieses Video?:

    Ziemlich brutal geht es da zu…

    LG
    Guido

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  23. Von I Blessing der hat auch einen blog http://www.1nselpresse.blogspot.de
    Sein youtube kanal ist neu, finde ich aber gut.

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  24. Triton sagt:

    Teutoburgswaelder,

    Du solltest die Negativsicht über Deine Situation und die Deutschlands ablegen und durch die der poitiven Sicht ersetzen.
    Wenn Du bedenkst, daß die Franzmänner seit Napoleon sehr viel Leid über andere Nationen gebracht haben, ähnlich der Eng-Männer und der Ami Männer, dann wäre es vorstellbar das es dort einen Pendel-Rückschlag gibt der in Deutschland ausbleibt.
    Nicht alle Kräfte sind überall wirksam, auch nicht die schützenden.

    GruSS

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  25. luckyhans sagt:

    @ Teuto-r:
    Man kann seinem Schicksal nicht entgehen – was jedem von uns vorbestimmt ist zu durchleben, das wird in sein Leben kommen – so oder so. Schließlich haben wir uns ja diese Inkarnation selbst ausgewählt und auch die Lernaufgaben. So wird die Suche nach der Einsamkeit wohl aktuell „richtig“, aber gewiß nicht Dein Endziel sein…
    Was also wäre sinnvoller, als sich locker und bequem als Akteur UND gleichzeitig Betrachter dieses „Lebenslaufes“ zu sehen, der aktiv sein Bestes gibt und passiv die Dinge so nimmt, wie sie kommen? 😉

    Übrigens: Nord-Thüringen, der Kyffhäuser, der Harz und dazwischen die Goldene Aue sind mir gut bekannt, eine wunderschöne Gegend – meine Familie väterlicherseits stammt von dort, und sicherlich gibt es noch eine Reihe von fernen Verwandten daselbst… grüß mir die Ur-Heimat, und Dir alles Gute! 😉

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  26. Sichtweisen, @Triton,kommen immer aus gemachten Erfahrungen. Die kommen nicht mit dem goldenen Teppich angeflogen.Wenn ich mich hier so umschaue, sehe ich nicht viel Positives an Menschen. Es geht kein Ruck durchs Land, es dümpelt alles so vor sich hin, als ob jedem Alles egal sei. So ist das allerdings schon seit Jahren. Es wird sich in Deutschland nichts mehr ändern, es wird bloß immer schön langsam immer schlimmer.

    @Luckyhans, ich habe das nicht gewählt, auch nicht die Einsamkeit, ich wollte eigentlich hier Gleichgesinnte kennen lernen. Die gibts aber nicht. Wär ich besser in Köln geblieben oder so…. ja sicher ist das hier eine schöne Gegend aber dafür kann man sich nichts kaufen. Weißt du ich bin schon relativ alt ich habe keine Lust mehr, immer nur außen zu zuschauen wie mein Leben vorbei läuft ohne dass was passiert.

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  27. luckyhans sagt:

    @ Teutob-r:
    Es gibt überall Gleichgesinnte, nur findet man die nur an bestimmten Stellen und zu bestimmten Anlässen… aber es sind noch sehr wenige, das gebe ich gern zu. Aber das ist (momentan noch) so ziemlich überall so – der olle Kaiser Barbarossa sitzt ja auch noch auf dem Kyffhäuser und kommt nicht in die Puschen… 😉

    „Relativ alt“ würde ich so etwa ab 90 sagen, wenn man tatsächlich oft in seinen Bewegungen etwas eingeschränkt sein kann, vor allem aufgrund unserer extrem unnatürlichen Lebensweise heutzutage… obwohl die „fünf Tibeter“ schon vielen weitergeholfen haben in der Beweglichkeit.

    Ansonsten beträgt die Lebensmöglichkeit des menschlichen physischen Körpers zwischen 120 und 180 Jahren: wenn man weiß, daß für alle Lebewesen etwas dasselbe Schema gilt, daß ein Zehntel bis ein Siebtel der Gesamt-Lebenszeit aus Wachstum besteht, und der Mensch etwa bis 18 oder 20 Jahren wächst… 😉
    Auch spricht der Volksmund: Man ist so alt, wie man sich fühlt…

    Und nach der Theorie der russischen Kosmonautenärztin Galina Schatalowa hat jeder Körper einen gewissen Stoff- oder Energie-Umsatz für das Leben zur Verfügung – wenn der „durch“ ist, dann ist der Körper „verbraucht“ und stirbt… wer sich also von Lichtnahrung ernährt, kann keines „natürlichen Todes“ mehr sterben… 😉

    Nein – hast recht, das sind alles keine anständigen Beiträge, die hilfreich sind.
    Also: warum läßt Du das Leben an Dir vorbeilaufen? (Deine Worte!)
    Und: passiert wirklich nichts?

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  28. Lass ich nicht ich gehe fast täglich in den Wald.
    Ich mache das was ich machen kann. Leider bin ich eingeschränkt aufgrund chronischer Schmerzen und chronischer Erschöpfung.
    Die Krankheit isoliert und die Armut isoliert.

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  29. luckyhans sagt:

    @ Teutobu-r:
    Dann nimm Dir bitte die 4 Stunden Zeit und sieh Dir das an:

    Alles Gute und gute Genesung! 😉
    LG

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  30. danke davon halte ich nichts.

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  31. luckyhans sagt:

    @ Teutob-r:
    … dann versuch’s doch mal hiermit:

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  32. Ich hör das ja gerade, lucky hans, aber ich höre nicht mehr lange. Der erzählt direkt am Anfang es gebe kein Immunsystem. Das ist einfach Unsinn. Wenn man selber damit zu tun hat weiß man sehr gut was das eigene fehlgeleitete Immunsystem anrichten kann.Und dann kommt da so einer daher und sagt „das gibt es nicht“.

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  33. luckyhans sagt:

    @ Teutob-r:
    „Der“ erzählt auch, daß es keine Krankheit gäbe, sondern daß das, was die Schulmedizin „Krankheit“ nennt, die Phase des Gesundungsprozesses nach überstandener Lösung des seelischen Konfliktes ist, der jeder „Erkrankung“ zugrunde liegt.
    Natürlich ist es schwierig, sich mit einem Denksystem anzufreunden, das fast alle gewohnten Vorstellungen und Begriffe völlig „anders“ interpretiert.
    Das muß aber nicht so bleiben… 😉

    Was meinst Du mit „fehlgeleitetem Immunsystem“?
    Glaubst Du wirklich, daß in unserer Natur etwas „fehlgeleitet“ werden kann, ohne daß wir daran „Anteile haben“?

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  34. lucky hans, wie kann die Krankheit die Phase eines Gesundungsprozesses sein? Stell dir mal vor, Krankheit wird auch öfter schon mal schlimmer oder Menschen versterben daran, das kann kein Gesundungsprozess sein.
    Und wenn mir einer erzählt, dass es kein Immunsystem gibt, also ich weiß nicht… das ist für mich vollidiotisch.

    „Was meinst Du mit „fehlgeleitetem Immunsystem“?
    Glaubst Du wirklich, daß in unserer Natur etwas „fehlgeleitet“ werden kann, ohne daß wir daran „Anteile haben“?“

    Das ist letzten Endes egal, denn wenn der Eigenanteil weit zeitlich zurück liegt, könnte trotzdem beim Kranken der Wunsch bestehen, das einmal Getane rückgängig zu machen?

    Natürlich greift das Immunsystem bei falscher Ernährung das eigene Körpergewebe an, das ist bei jeder Allergie so und bei jeder Unverträglichkeit und hashimoto (Schilddrüse) und man munkelt sogar dass es bei Rheuma autoimmune Prozesse geben könnte. Und diverse andere Sachen auch. Nur wenns einmal kaputt ist dann ist das halt so. Kaputt ist kaputt. Nicht mehr zu reparieren.

    Meinst du die Natur ist unfehlbar? Glaub ich nicht. Auch dort kann es Fehlprägungen und Mutationen, Sonderformen und was weiß ich alles geben.

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  35. luckyhans sagt:

    @ Teuto-r:
    „Nur wenns einmal kaputt ist dann ist das halt so. Kaputt ist kaputt. Nicht mehr zu reparieren.“
    In unserem Körper gibt es einige Billionen Zellen. Ständig werden Zellen erneuert, d.h. „verbrauchte“ Zellen werden ausgesondert und neue Zellen werden aufgebaut oder es werden Zellen regeneriert (umgebaut).
    Die Geschwindigkeit der Zellerneuerung ist von Gewebe zu Gewebe sehr unterschiedlich: bei der Haut geht es am schnellsten, sie regeneriert sich teilweise innerhalb von 48 Stunden (wir merken das an schnell abheilenden leichten Kratzern) – die längste Zeit benötigen die Nervenzellen, sie werden „nur“ alle 7 Jahre erneuert. Aber wie auch immer: in 7 Jahren wird vom heutigen Körper keine einzige Zelle mehr vorhanden sein. (Das ICH kann also nicht grobstofflich sein.)
    Soweit auch schulmedizinisch als korrekt anerkanntes Wissen.

    Nun aber die Frage:
    wer sollte dafür verantwortlich sein, daß bei der Zellerneuerung keine „gesunden“ Zellen aufgebaut werden?
    D.h. daß „kaputte“ Zellen wieder durch „kaputte“ Zellen ersetzt werden?
    Das wäre doch nur der Fall, wenn die DNS der Zelle irreversibel gestört wäre, oder?
    Oder wir geistig ein falsches „Erneuerungsprogramm“ in Gang gesetzt hätten…
    Es ist also alles zu reaprieren – es wurden sogar schon Fälle bekannt, wo ein operativ entferntes Organ wieder „nachgewachsen“ ist.
    Denn in der feinstofflichen „Blaupause“ ist der Körper stets komplett – auch amputierte Gliedmaßen können da noch schmerzen… (sog. „Phantomschmerz“)

    Falsche Ernährung kann für viele Folgen verantwortlich sein, aber letztlich stellt sie (neben der Belastung der Verdauung mit Giften und Chemikalien) nur das Ausgangsmaterial für die Zellerneuerungen zur Verfügung. Und in gewissem Maße können Organismen (sogar Pflanzen) per Transmutation (Zu- oder Abgabe eines Neutrons oder/und Positrons im Atomkern) die im PSE benachbarten sog. Chemischen Elemente ineinander umwandeln – das geschieht auch ständig in unseren Zellen.
    Wie soll jedoch das dazu führen, daß sich Gewebe im Körper gegen denselben wenden?
    Wie soll das gehen?

    Wir haben oben gesagt, unser Körper hat mehrere Billionen Zellen, in jeder von denen ständig einige Dutzend chemische Prozesse gleichzeitg ablaufen – diese müssen alle mit Ausgangsstoffen versorgt werden und die „Abfälle“ der Prozesse müssen abtransportiert werden.
    Dies ist eine gigantische logistische Aufgabe, vergleichbar mit der Ver- und Entsorgung von Tausenden „Menschheiten“.
    Das geht nur mit einem unbewußt funktionierenden und hervorragend abgestimmten System von ineiandergreifenden Kreisläufen, die weitgehend selbstregulierend sein müssen (frag mal einen Logistiker).
    Und in diesem hochkomplexen fein abgestimmten System von Austauschprozessen sollen sich „plötzlich“ ganze Gewebe, also Verbunde von Millionen Zellen, „ausklinken“ und gegen dieses System „arbeiten“?
    Das ist doch höchst unglaublich, oder?
    Es ist also offensichtlich so, daß die „üblichen“ schulmedizinischen „Erklärungsmodelle“ nicht ganz stimmen können…
    Welche?
    Tja, da darf jeder selbst nachforschen… ich hab nur ein paar Fragen gestellt, ausgehend von recht unstrittigen Fakten.

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  36. hallo lucky hans, du schreibst:
    „wer sollte dafür verantwortlich sein, daß bei der Zellerneuerung keine „gesunden“ Zellen aufgebaut werden?
    D.h. daß „kaputte“ Zellen wieder durch „kaputte“ Zellen ersetzt werden?
    Das wäre doch nur der Fall, wenn die DNS der Zelle irreversibel gestört wäre, oder?
    Oder wir geistig ein falsches „Erneuerungsprogramm“ in Gang gesetzt haben…
    Es ist also alles zu reaprieren – es wurden sogar schon Fälle bekannt, wo ein operativ entferntes Organ wieder „nachgewachsen“ ist.“

    das ist zwar erst mal richtig und es klingt logisch. Aber: Wer stört, ist ne gute Frage, na Schadstoffe stören. E-smog stört. Ganz konkret im Darm, daran hatte ich nämlich gedacht, stört der Candida-Pilz, dass sich die Darmschleimhaut regeniert.
    Theoretisch ist also alles zu reparieren, da hast du recht, praktisch aber nur, wenn die Vorausetzungen dafür vor liegen.

    „Falsche Ernährung kann für viele Folgen verantwortlich sein, aber letztlich stellt sie (neben der Belastung der Verdauung mit Giften und Chemikalien) nur das Ausgangsmaterial für die Zellerneuerungen zur Verfügung. Und in gewissem Maße können Organismen (sogar Pflanzen) per Transmutation (Zu- oder Abgabe eines Neutrons oder/und Positrons im Atomkern) die im PSE benachbarten sog. Chemischen Elemente ineinander umwandeln – das geschieht auch ständig in unseren Zellen.
    Wie soll jedoch das dazu führen, daß sich Gewebe im Körper gegen denselben wenden?
    Wie soll das gehen?“

    => ich habe mir ein Buch gekauft von einem Heilpraktiker, sein Name fiel glaube ich, auch schon hier, deshalb nenne ich ihn, er heißt U. Karstädt, das Buch, welches ich mir gekauft habe, geht über Diabetes, weil ich vermute, dass ich seit längerem im Prä-Diabetes bin, also in dem Buch von dem Karstädt wird genau erklärt, wie durch einen Leaky gut Autoimmunerkankungen entstehen. Der Leaky Gut entsteht aber durch den Candida. Candida halten die Schulmediziner für „nicht wichtig“, da tut auch keiner was gegen, mit dem sogenannten „Leaky gut“ ist es ebenfalls so, deshalb hänge ich ja in der Luft, da hilft mir keiner bei. Weil es für die Schulmedizin nicht existent ist, so einfach ist das. So und dann kaufe ich mir ein Buch, und der Mann beschreibt auf eineinhalb Seiten genau, wie Autoimmunerkrankungen entstehen, nämlich über die löchrige Darmschleimhat. So einfach ist das.
    Dieses Wissen aus diesem Buch musste ich mir mühselig über Jahre Krankheitserfahrung selbst zusammen suchen. Jetzt weiß ich sehr viel aber etwas ändern kann ich immer noch nicht an der Lage.

    Na ja, du wirst das nicht glauben aber das ist mir egal, ich hab ja schließlich damit zu kämpfen und nicht du. Ich habe Allergien seit meiner Kindheit, ich bin vergiftet seit meiner Kindheit, ich bin wohl auch erblich vorbelastet, das war bei meinen Eltern schon so, ich hatte auch Amalgam, und meine gesundheitl. Probleme gingen erst richtig los als damals der letzte Amalgamzahn ausgebohrt wurde (ohne Schutz). Seitdem befinde ich mich in einer gesundheitlichen, autoimmun-bedingten Abwärtsspirale, beginnend mit Hashimoto, ganz viele Allergien und Unverträglichkeiten und so weiter, mittlerweile chron. Erschöpfung und Rente und zu nicht mehr viel fähig. Damit ist das Leben vorbei. Das kannst du glauben oder auch nicht, die Erfahrung sagt, die meisten Menschen können sich chronische Erschöpfung einfach nicht vorstellen.

    „Wir haben oben gesagt, unser Körper hat mehrere Billionen Zellen, in jeder von denen ständig einige Dutzend chemische Prozesse gleichzeitg ablaufen – diese müssen alle mit Ausgangsstoffen versorgt werden und die „Abfälle“ der Prozesse müssen abtransportiert werden.
    Dies ist eine gigantische logistische Aufgabe, vergleichbar mit der Ver- und Entsorgung von Tausenden „Menschheiten“.
    Das geht nur mit einem unbewußt funktionierenden und hervorragend abgestimmten System von ineiandergreifenden Kreisläufen, die weitgehend selbstregulierend sein müssen (frag mal einen Logistiker).“

    => Richtig. Und sobald die Nährstoffe nicht mehr stimmen, oder die Schadstoffe von außen zu viel werden, entsteht die Dysbiose in der Zelle, die Zellatmung funktioniert nicht mehr, das nennt man dann Mitiochondriopathie, das bedeutet den langsamen Zelltod durch – meist – Vergiftung. Nachlesen kannst du das hier: http://www.mitochondriopathien.de/
    ganz vereinfacht gesagt.

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  37. @Guido: Du schriebst:

    „Der ganze Kurs gliedert sich in

    1. Annehmen
    2. Absicht
    3. Handeln
    4.
    5.
    6.

    Die letzen drei Schritte sind noch nicht veröffentlicht. Adamu lässt absichtlich Zeit, denn er ist der Ansicht, dass man diese Zeit auch braucht, um das Ganze zu assimilieren.“

    => schon klar warum sich der „große Meister“ diese Zeit lässt. Weil: Zur Absicht kommt es evenutell noch, der Schüler wird noch „Wünsche“ oder ähnliches formulieren dürfen, vielleicht kommt es auch noch zum Handeln, aber Erfolg wird sich nicht einstellen. Außer dem klingelnden Erfolg in des „Meisters“ Brieftasche.

    „Nun ein Ausschnitt aus Ahnnehmen:
    Der erste der sechs Heiligen Schritte heißt „Annehmen“. Aber auch wenn das Annehmen der erste der sechs Heiligen Schritte ist, so ist es doch weitaus mehr als nur ein Schritt. Das Annehmen ist sowohl das Portal als auch der Weg.

    Seht ihr, das Annehmen bringt euch vom Dualitätsbewusstsein auf dieser Seite in das Einheitsbewusstsein auf der anderen Seite. Vom Opfer-Bewusstsein auf dieser Seite in das Schöpfer/innen-Bewusstsein auf der anderen Seite. Und deshalb sage ich, dass es ein Portal ist. Aber weil ihr lernen müsst, im Annehmen zu LEBEN, anstatt es (manchmal) zu wählen, ist es viel mehr als nur der Zugang. Es ist auch der Weg. Es ist von entscheidender Bedeutung, wenn ihr euch über das Opfer-Bewusstsein erheben wollt, euch über die Dramen erheben und das Einheitsbewusstsein erlangen wollt,… dass ihr in euch selbst das vollständige Annehmen entdeckt und lernt, den Weg des Annehmens zu leben.“

    => für mich klingt das christlich-masochistisch. Es könnte aber auch buddhistisch angehaucht sein, Kernsatz: Ertrage erst mal alles. Vielleicht hast du ja Glück dass sich irgendwann mal was ändert.

    Der „Meister“ rudert ja auch sofort wieder zurück:

    „Das Annehmen ist eine unglaublich mächtige Sache.
    Solltet ihr nicht bereits Lebenszeiten mit dem Meistern des Annehmens verbracht haben, dann wird es viel Übung und Anstrengung eurerseits bedürfen, das Annehmen jetzt zu meistern. Manchmal werdet ihr stolpern und etwas falsch machen. Akzeptiert das. Nehmt es an, dass ihr noch nicht „da“ seid. Nehmt es an, dass ihr euch auf einer Reise befindet. Und nehmt auch an, dass ihr sicherlich dort ankommen werdet, wenn ihr den Kurs haltet. Was ihr, natürlich, tun müsst. Denn es gibt wirklich nichts, wo ihr hingehen könntet als nach Hause in das Einssein. Und das Annehmen, ist, wie ich schon sagte, das Portal und der Weg, der euch nach Hause bringt.“

    Ich übersetze: Wenn ihr nicht gut genug seid, müsst ihr halt so lange üben bis ihr schwarz werdet oder …. egal. Das Wichtigste ist dass ihr passiv bleibt nichts tut und euch im Annehmen übt.

    Zum Buddhismus habe ich etwas nettes gefunden, das passt hier schön rein: „Peter Scholl-Latour hat in einem seiner Filme behauptet, der Buddhismus sei am chinesischen Kaiserhof entwickelt worden, um damit die wilden Berg- und Steppenvölker zu apathischer Gelassenheit umzuerziehen. Ein eklatanter Fall von ‚mind control‘, wenn das stimmt.“

    Apathische Gelassenheit ist das Ziel. Sonst nichts. Und des „Meisters“ klingende Kassen, versteht sich. Aber darüber redet man ja nicht gerne öffentlich.

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  38. Guido sagt:

    @TBW, Du interpretierst es so und ich halt anders. Lassen wir es dabei…

    LG
    Guido

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  39. Gravitant sagt:

    Menschen,die den Kontakt zu ihrer eigenen inneren lebendigen Quelle verloren haben,
    können sich auch nicht nicht mehr verbunden fühlen mit allem anderen Lebendigen,
    das von der gleichen Energie durchströmt und bewegt wird.
    An die Stelle einer tief empfundenen,
    spirituellen Verbundenheit mit der Natur und eines liebevollen Umgangs mit ihren Geschöpfen
    ist die Gewalt getreten:
    Gewalt gegen sich selbst,gegen andere Menschen,
    andere Völker,gegen Tiere und Pflanzen,
    Wasser und Luft;Gewalt gegen die Erde,
    die in früheren Kulturen,als -Mutter Erde – empfunden
    und zu der ein liebevolles Verhältnis gepflegt wurde.

    Das Lebendige,kann man wiederentdecken
    und sich mit der Natur bewegen.

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  40. Ja aber nur IN der Natur. Sobald man dem ersten Menschen entgegenkommt, überkommt einen die große Übelkeit. Weil laut, dreckig, stinkende Autos, rücksichtslos.

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