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Mythos „U.S.Army“-4

Für viele Menschen in diesem Land waren die VSA lange Jahre die Schutzmacht schlechthin – ohne sie war ein Vorstellung von Sicherheit in der BRvD und in EUropa kaum denkbar.
Wenn wir uns diesem Thema weiterhin kritisch nähern, dann vor allem deshalb, weil nichts schädlicher ist als auf falschen Vorstellungen beruhende Einstellungen, denn diese führen oft zu Handlungen, die völlig fehlgehen und gravierende Folgen haben können.
Luckyhans, 14.11.004
——————————

Weiter geht es mit einigen Auszügen aus dem Artikel des russischen Militär-Schriftstellers zum Thema, wobei wir dessen Aussagen und Zahlenangaben ebenfalls einer kritischen Betrachtung unterziehen.
Der Artikel stammt aus dem Jahre -003 der neuen Zeitrechnung:
Die Amerikanische Armee – der größte Mythos des 20. Jahrhunderts – 11.03.2009 – Autor Konstantin Kolontajew – © für die Teil-Übersetzung aus dem Russischen Luckyhans, 13.11.04:

„Ungeachtet der Kapitulation der politischen Elite des Irak und der damit verbundenen Generalität hatten das irakische Volk selbst sowie ein bedeutender Teil der Armee und der Geheimdienste nicht vor, vor den Amis zu kapitulieren.   …

Anfangs, im Mai-Juni 2003 war dieser Kampf noch von geringer Intensität, es war der Prozeß des Sammelns der Kräfte und der Schaffung einer Organisationsstruktur des irakischen Widerstandes im Gange.
Dieser Prozeß … verlief völlig ohne Hindernisse seitens der amerikanischen Okkupationsstreitkräfte. Anstelle daß man buchstäblich von den ersten Stunden der Besatzung an die Entwaffnung der irakischen Zivilbevölkerung und die Sammlung und gut bewachte Lagerung der weggeworfenen Waffen und stehengelassenen Militärtechnik begonnen hätte, befaßten sich die amerikanischen Generäle auf Anordnung ihrer Politiker mit dem Raub von antiquarischen Werten und uralten Handschriften.

Und um diese ihre Plünderungen zu verschleiern, entließen sie aus den Gefängnissen die lokalen Strafverbrecher, die zusammen mit den aus Europa hinzugekommenen irakischen Dissidenten in Bagdad und einer Reihe anderer Großstädte Orgien der Plünderung und des Chaos anzettelten. Natürlich war unter solchen Bedingungen keinerlei Herstellung einer wenigstens elementaren Besatzungsordnung mehr möglich. (hier wäre zu vermerken, daß für die befehlenden Hintermänner der genannten Generäle die geraubten Antiquitäten und uralten Handschriften – formal vielleicht einige -zig Millionen Dollar wert – ganz offensichtlich einen deutlich größeren Wert darstellen als die Trillionen Dollar starken Erdölvorräte des daran so reichen Landes; das sollte uns sehr zu denken geben – d.Ü.)

Und als ein anschauliches Symbol der Dummheit der amerikanischen Okkupationspolitik im Irak wurde im Fernsehen eine 155-mm-Selbstfahrlafette gezeigt, welche das Gebäude der Zentralbank in Bagdad „bewachte“. Tatsächlich: „mit Kanonen auf Spatzen“…
Ein Selbstfahr-Geschütz kann nicht mal sich selbst bewachen und ist ein vorzügliches Ziel sogar für einen Anfänger als Panzerbüchsen-Schütze.

So hat einer der Russen, der illegal in den Irak kam, das von den Amerikanern besetzte Land gesehen:
‚Über der Stadt kreisen Tag und Nacht die Hubschrauber der Okkupationsarmee. In den Straßen patroulliert Panzertechnik, im Stadtzentrum sind Patrouillen zu Fuß unterwegs.
Der typische amerikanische Soldat sieht so aus: 25 Jahre, viele Neger, unnatürlich hoher Anteil von Soldaten mit Brille.
Formal wird das Land vom Chef des Okkupationsregimes Paul Bremer regiert. Real wird das Land von niemandem regiert. Die Polizisten erhalten eine Art scheinbare Ordnung aufrecht und tun so, als ob sie jemandem nachstellen. Aber die Sicherheit der Bevölkerung ist nicht gewährleistet.
Die Händler bezahlen mit Sturmgewehren bewaffnete Wächter, auf daß sie die Stände und Läden bewachen. Die Amerikaner haben einen Dienst bezahlter Verräter eingerichtet. Es gibt nächtliche Verhaftungen. Verraten werden nicht nur Widerstandskämpfer, sondern auch Geschäftskonkurrenten. Die Amis gehen da nicht ins Detail – sie schnappen alle und stecken sie in Konzentrationslager.‘

Als ich oben schrieb, daß in den 9 Monaten Krieg und Okkupation des Irak vom 19.2. – 31.12.2003 die Amerikaner etwa 50 Tausend Mann an Toten verloren, habe ich mich nicht geirrt. Seit dem Einfall nach Grenada verringert die amerikanische Militärführung die Verlustzahlen an Toten in den offiziellen Mitteilungen um das Hundertfache.
Daher, wenn die Amis mittgeteilt haben, daß sie im Jahre 2003 im Irak 495 Mann an Toten verloren hätten, dann bedeutet das, daß real etwa 50 Tausend Mann getötet wurden.

Und damit nicht der Eindruck entsteht, daß eine solche Zahl meiner persönlichen Phanasie entsprungen ist, habe ich eine Schnell-Analyse der Mitteilungen zum Irak durchgeführt, die in seriösen Massenmedien auftauchten, die klar nicht anti-amerikanisch eingestellt sind.

Zum Beispiel die Zeitung „Krasnaja Zvesda“ (Roter Stern – d.Ü.) – ein Organ des russischen Verteidigungsministeriums – hat in der Ausgabe vomn 16.09.2003 in der Anmerkung „Man verdeckt Verluste“ festgestellt:
‚Nach Angaben europäischer Experten wurden im Juli-August 2003 im Irak 6 Tausend amerikanische Soldaten verletzt.‘
Und da, nach bereits feststehenden Erfahrungswerten, auf je 2 – 3 Verletzte stets ein Getöteter kommt, so sind nach diesen sehr unvollständigen Angaben im Verlaufe des Sommers im Irak zwischen 2 und 3 Tausend amerikanische Soldaten getötet worden.

Dieses Thema wird in denselben chronologischen Rahmen auch von der russischen regierungsunabhängigen Wochenzeitschrift „Echo planety“ – 2003. Nr. 26. S. 3 fortgesetzt:
„Im Juni – August 2003 sind täglich allein in Bagdad zwischen 3 und 5 amerikanische Soldaten umgekommen, aber diese Zahlen sind unvollständig. Die amerikanische Führung zählt zu den Getöteten nicht diejenigen, welche infolge einer Verletzung verstarben oder die, welche nach amerikanischer Terminologie ‚im Ergebnis terroristischer Handlungen umkamen‘.
Und das Recht, dieses oder jenes Feuergefecht mit irakischen Partisanen als ‚terroristischen Akt‘ anzusehen, ist dem Kommando der jeweiligen Einheiten überlassen, zu denen die getöteten Soldaten gehören.“

Bei der offizielle Bekanntgabe von Verlustzahlen der Getöteten verfällt die amerikanische Führung in eine totale Schwäche und versucht nicht mal, in ein und derselben Mitteilung in sich schlüssig zu sein. So hat die unabhängige ukrainische Wochenzeitung „Fakty“ vom 18.11.2003 mit Verweis auf einen offiziellen Vertreter des Pentagons mitgeteilt, daß am 16.11.2003 nördlich von Mossul zwei amerikanische Transporthubschrauber abgeschossen worden seien, wodurch schließlich 40 amerikanische Soldaten getötet wurden und ergänzt sogleich unter Verweis auf denselben Pentagon-Verttreter, daß in der Zeit vom 01.05. bis 16.11.2003 im Irak insgesamt 200 Amerikaner getötet worden seien.

Wenn allein in Mossul (das von den Kurden als amerikanische Verbündete kontrolliert wird!) an einem Tage 40 Amerikaner starben und 2 Hubschrauber abgeschossen wurden, dann fragt man sich, wieviele amerikanische Soldaten sterben und Hubschrauber abgeschossen werden pro Tag in Bagdad und den anderen Großstädten, die als unruhig gelten?

Antwort auf diese Frage finden wir in der Information der Zeitschrift „Zarubezhnoe voennoe obosrenie“ (= „Auslands-Militär-Rundschau“ – d.Ü.) – 2003, Nr. 11, S. 26:
„Am 7. November 2003 wurden im Bereich der Stadt Tikrit nördlich von Bagdad zwei amerikanische Hubschrauber mit tragbaren Fla-Raketen-Systemen beschossen. Einer stürzte ab und darin starben 6 Mann. Der zweite wurde beschädigt, konnte aber notlanden. Unter den Verletzten an Bord desselben befand sich der Generalmajor Tomas Rowling, der Obermilitärstaatsanwalt der VSA“.
Und damit es verständlicher wird, ergänze ich: in der VSA-Armee ist der erste Generalsrang der Brigadegeneral.

Wenn im Mai-Juni 2003 im Irak täglich von zwanzig Angriffen auf Amerikaner berichtet wurde, so wuchs deren Zahl zum Ende des Sommers auf Hundert, und bis Ende Herbst 2003 auf über 200 – pro Tag.
Diese Zahlen werden in den Massenmedien genannt, denen nur wenige Prozent der vor sich gehenden Gefechte bekannt werden.

Und so beschrieb eines dieser Gefechte der Korrespondent der Moskauer Zeitung „Trud“ (= Arbeit – d.Ü.) vom 10.10.2003 im Artikel „Ein Zug der ‚Armee des Muchammed’“:
„Eine der Abteilungen der ‚Armee des Muchamed‘ ist westlich von Bagdad tätig. Ihr gehören 140 Kämpfer an. Ein Drittel davon sind Islamisten aus anderen arabischen Ländern, dem Iran und Malaysia. Die Abteilung ist in 10 kleinere Einheiten aufgeteilt, welche täglich gemeinsam zwischen 10 und 15 Angriffe auf die amerikanischen Truppen durchführen.
Informationen über diese Angriffe kommen recht selten in die Massenmedien. Ein typischer solcher Angriff wurde auf Video gezeigt. Man sah einen gepanzerten ‚Hummer‘-Jeep auf einer Kreuzung in einer Stadt stehen. Daneben stand ein Soldat, drei weitere waren darinnen. Aus einer Entfernung von 300 – 400 Metern wurde der ‚Hummer‘ mit einem Mörser beschossen. Das Fahrzeug wurde vernichtet, zwei Amerikaner getötet, zwei verletzt. Auf Seiten der Angreifer keine Verluste.“

Ein sehr wichtiger indirekter Hinweis auf die grandiosen amerikanischen Verluste im Irak erschien in der Zeitschrift „Zarubezhnoe voennoe obosrenie“ – 2003, Nr. 11, S. 75, darüber daß die Regierung der VSA die Höhe der einmaligen Zuwendung für die Familien der im Krieg getöteten Militärangehörigen verdoppelt hat (von 6 auf 12 Tausend Dollar) und diese steuerfrei gestellt hat.
Solche Großzügigkeit ist einer beliebigen Regierung unter normalen Umständen nicht eigen und zielt in diesem Falle eindeutig darauf, daß der ständig wachsenden Zahl von Angehörigen der Getöteten das Maul gestopft werden soll und deren Teilnahme an Massen-Anti-Kriegs-Aktionen verhindert werden soll.

Sehr aussagekräftig ist die Statistik der Militärmedizin der VSA, die in der Zeitschrift „Zarubezhnoe voennoe obosrenie“ – 2003, Nr. 9, S. 71 angeführt wird. Demnach war das „Walter Read“-Hauptmilitärkrankenhaus der U.S.Army eingerichtet für die jährliche Behandlung von 150 Tausend Mann. Bis zum Beginn des Irakkriegs war das Hospital zu 83% ausgelasetet, mit der Behandlung von 117 Tausend Mann jährlich.
In der Zeit vom 19. März bis Ende August 2003 wuchs die Auslastung auf 93%, es kamen 15 Tausend Verwundete hinzu.
Außer diesem Hospital befinden sich im Irak Verwundete noch in einigen Hundert Krankenhäusern der unterschiedlichen Waffengattungen der VSA-Streitkräfte (sowohl auf dem VSA-Territroium als auch in Europa).
Wobei die Kapazität der amerikanischen Hospitäler nicht ausreicht und Verwundete auch in NATO-Krankenhäusern untergebracht werden.

Und zum Abschluß die aussagekräftigste Zahl, welche die Höhe der amerikanischen Verluste im Jahre 2003 im Irak bestimmen läßt. Nach Angaben der „Zarubezhnoe voennoe obosrenie“ – 2003, Nr. 9, S. 74, wurden vom Zeitpunkt des Beginns des Krieges bis August 2003 genau 185 Tausend Reservisten in die VSA-Streitkräfte eingezogen.
Da im Sommer 2003 das amerikanische Oberkommando die Anzahl der Truppen im Irak nicht erhöhen wollte, bedeutet das, daß die Reservisten in der Anzahl eingezogen wurden, um die Verluste an Toten, Verwundeten und anderweitig Ausgefallenen zu ersetzen.
Das heißt, die Gesamtanzahl der Menschenverluste um Irak-Krieg betrug vom 19.03. bis 31.08.2003 genau 185 Tausend Mann.
Ausgehend vom stabilen Verhältnis von 1 Getöteten auf 3 Verwundete und unter Berücksichtigung der anderweitig ausgefallenen Nicht-Kampf-Verluste, ergibt sich, daß im genannten Zeitraum die Amerikaner im Irak nicht weniger als 30 Tausend Mann an Toten verloren haben.

Hauptgrund dieser hohen Verluste ist, vornehm ausgedrückt, die extrem niedrige Qualität der amerikanischen Militärangehörigen – vom Soldaten bis zum General.

Was die amerikanischen Soldaten betrifft, so sind als sehr aussagekräftiger Parameter für deren unprofessionelles Verhalten die ständigen Handgranaten-Angriffe in der Zeit von Mai bsi Selptember 2003 in den irakischen Städten auf amerikanische motorisierte und Fuß-Patrouillen anzusehen.
Um eine Handgranate gezielt werfen zu können, muß ein Mann mit einer normalen Militärausbildung sich dem Ziel auf 10 – 15 Meter nähern. In der sich schnell ändernden Lage im Feldgefecht ergibt sich ein solche Möglichkeit relativ oft.
Aber unter den Bedingungen einer relativ ruhigen Stadt Leute mit Handgranaten anzugreifen, die mit automatischen Gewehren bewaffnet sind und diese zu benutzen wissen, ist sehr schwer und gefährlich.

Eine andere bedeutende Verlustquelle der amerikanischen Streitkräfte im Irak ist der Beschuß der Stationierungsstellen mit Mörsern der Kaliber 82, 120 und 160 mm, Mehrrohr-Reaktiv-Werfern, Granatwerfern und rückstoßfreien Geschützen. Die Verluste durch Beschuß sind in ihrer überwiegenden Mehrzahl damit verbunden, daß die amerikanischen Offiziere schon längst die Fertigkeiten zur Organisation elementarer Befestigungsarbeiten verloren haben und keine Vorstellung davon haben, wie eine elementare Feldbefestigung zu errichten ist.    …

Am 01.07.2004 fand nach Mitteilungen der Informationsagenturen ein mehrstündiger Mörser-Beschuß des Unterkunftsbereiches einer der amerikanischen Militärbasen westlich von Bagdad statt. Die amerikanische Führung teilte, wie immer in der ihr eigenen dummen Verlogenheit, mit, daß 2 Tote und 34 Verletzte zu beklagen seien. Aber die Informationsagenturen präzisierten später, daß der beschossene Unterkunftsbereich aus Planenzelten bestand.
Der mitgeteilte mehrstündige Mörserbeschuß bedeutet, daß einige Hundert Granaten einschlugen, selbst wenn nur ein Mörser daran teilgenommen hat. Da jedoch Planenzelte gegen Splitter und Stoßwellen keinen Schutz bieten, ist die tatsächliche Anzahl der Toten nicht unter 100 anzusiedeln.

Aber es geht um was anderes. In den sechs vergangenen Monaten hätten die Herren amerikanischen Generäle unter den Bedingungen ständiger Mörserbeschüsse die Leute in den Lagern in Bunkern oder wenigstens in kasemattierten Baracken mit Stahlbetonwänden und -dächern und gepanzerten Fensterläden unterbringen können.
Das würde die Mannschaften nicht nur vor der Stoßwelle und den Splittern schützen, sondern auch vor dem direkten Einschlag der Mörsergranaten.

Eine weitere Quelle großer Verluste der amerikanischen Streitkräfte im Irak an Menschen und Technik ist die sehr „originelle“ Taktik des Patroullierens der Städte zur Nachtzeit. Wegen der hohen Verluste hat die amerikanische Führung beschlossen, die fußläufigen Patrouillen durch solche mit gepanzerten Fahrzeugen zu ersetzen.
Wie beschrieb das der illegal im Irak befindliche Russe:
„Durch dieses Städtchen kommen keine fußläufigen Patrouillen – sie haben Angst. Durch die Hauptstraße fahren regelmäßig Patrouillen von Panzertechnik. Entweder Schützenpanzerwagen, diese zu dritt, oder Panzer, dann zu zweit.“

Eigentlich ist, wie die Praxis zeigt, eine Patrouille mit Panzertechnik zur Nachtzeit verwundbarer als eine Fußpatrouille. Sogar mit den modernen Nachtsichtgeräten ist es aus einem Panzer oder Schützenpanzerwagen praktisch unmöglich, eine neben der Straße versteckte Sprengladung zu bemerken oder einen gut getarnten Panzerbüchsenschützen.    …

Als Resultat verlieren die amerikanischen Streitkräfte die Kontrolle über weite Territorien des Irak, darunter auch über Bagdad. So haben nach Mittelungen der Informationsagenturen am 23.12.2003 amerikanische Flugzeuge einen Raketen- und Bombenangriff auf den südwestlichen Bagdader Stadtteil Ad-Daura ausgeführt, der von den Kräften des Irakischen Widerstandes kontrolliert wird.

Auf diese Weise wurde der Irak für die ganze Welt ein Augenblick der Wahrheit bezüglich des tatsächlichen Zustandes der amerikanischen Streitkräfte – mehr als 100 Jahre nach dem Zeitpunkt, als diese im Jahre 1898 mit dem Krieg gegen Spanien auf der Weltbühne aufgetaucht waren.
Und der Mythos, der in diesen 100 Jahren erschaffen wurde, verweht grad wie bei Puschkin: „wie ein Traum, wie der Morgennebel“.

In nicht geringem Maße wurde die Langlebigkeit dieses Mythos von den „mächtigen amerikanischen Streitkräften“ gestützt durch die Unfähigkeit der Mehrzahl der Menschen, in das Wesen der Erscheinungen einzudringen.
Für die Mehrheit gilt der äußere Effekt, auf dessen Basis sie ihre Schlußfolgerungen ziehen.
…“

(Schluß folgt)


5 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Querulant sagt:

    Dann scheinen „wir“ Deutsche ja doch jede Chance zu haben, in einem „heißen“ konventionellen Krieg gegen amerikanische Armeen siegen zu können, vorausgesetzt „wir“ wären dann „ordentlich“ bewaffnet, uns im Kampf einig und frei von Saboteuren und Vaterlandsverräterinnen?
    Wie beruhigend, das zu glauben?

    Dennoch ein herzliches Danke an Luckyhans.

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  3. Luckyhans sagt:

    @ Querulant:
    Wer nur einmal die „Schlachten“ der Amerikaner gegen Japan (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Iwojima) mit den Operationen der Roten Armee gegen das deutsche Heer (https://de.wikipedia.org/wiki/Weichsel-Oder-Operation) verglichen hat, der weiß, wer wirklich damals die deutschen Armeen besiegt hat…
    Und nicht jede Schlacht, aber den Krieg gewinnen meist diejenigen, die eine echte Motivation haben (also nicht „Geld“), zum Beispiel das eigene Volk zu erhalten…

    P.S. warum „dennoch“? 😉

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  4. Wolf sagt:

    Der russische Militärschriftsteller Konstantin Kolontajew schreibt in seinem hier auszugsweise übersetzen Artikel (vielen Dank dafür, Luckyhans), die amerikanischen Generäle hätten sich auf Anordnung ihrer Politiker von den ersten Stunden der Besatzung an mit dem Raub von antiquarischen Werten und URALTEN HANDSCHRIFTEN befaßt.

    Ich möchte die Leser an dieser Stelle darauf hinweisen, daß eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums – der TALMUD – in Babylonien verfaßt wurde. Babylonien lag auf dem Gebiet des heutigen Irak. Übereinstimmungen mit der amerikanischen Operation Paperclip am Ende des zweiten Weltkrieges dürften daher nicht ganz zufällig sein. Die damaligen irakischen Raketenangriffe auf Israel erscheinen dadurch auch in einem ganz neuen Licht.

    Mein Nachbar stammt aus dem Irak. Er hat dort, zur Zeit Saddam Husseins, Geschichte studiert. Es war eine andere Geschichte.

    Danke, nochmals, für die Übersetzung, Lukyhans!

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  5. Wolf sagt:

    Der Begriff „Mythos“ hat in der deutschen Sprache übrigens eine andere Bedeutung als im Englischen. Heutzutage kommt es dadurch leider immer wieder zu verwirrenden Formulierungen im deutschen Sprachgebrauch.

    Direkt nach dem Kriege nannte man die U.S. Army in meiner Heimat sarkastisch „Uhrensammlerarmee“. Dies kam die Vorliebe der Befreier für deutsche Armbanduhren.

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