bumi bahagia / Glückliche Erde

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Es stinkt bestialisch

(Ludwig der Träumer) Ich gönne mir täglich einen erholsamen Mittagschlaf. Heute wurde ich durch einen unerträglichen Gestank vorzeitig daraus gerissen. Es roch so bestialisch nach Scheiße, daß ich fluchtartig meinen Wohnwagen verließ. Geht es mir jetzt so wie Opa, der sich wie neugeboren fühlt, dachte ich zuerst. In seinen letzten irdischen Tagen verkündete er:

Ich fühle mich wie Neugeboren – kann mich nicht selbst füttern und fortbewegen, keine Haare auf dem Kopp, keine Zähne in der Gosch und eben in die Windel geschissen.

Mitnichten. Es war nur ein Traum. Ein Traum, den ich gerne verwirklicht sehen würde. Hier ist er:

Ich hatte die Macht, den Corona-Wahnsinn urplötzlich zu beenden und fragte den Schöpfer, wie ich das bewerkstellen kann. Du hast freie Wahl mit deinen Maßnahmen, meinte er. Bedenke aber die Konsequenzen. Gut, dann will ich mal tätig werden.

Ab sofort ordne ich an, daß jeder Politiker und dessen Hilfstruppen aus den Qualitäts- Medien, die den Satz – wegen Corona müssen wir… – in dem Mund nehmen, sofort Dünnschiß vor laufender Kamera bekommen. Weiter ordne ich an, daß diese Verordnung auch für jeden Mitmenschen gilt, der sich eine verordnete Maske aufsetzt. Denunzianten aus meiner Nachbarschaft wird eine zusätzliche Maulsperre gegönnt. P@lizisten, die friedliche Demonstranten aus Kadavergehorsam niederknüppeln wollen, bekommen auch zusätzlich Wadenkrämpfe und Hexenschüsse verordnet.
Den Geldgierigen in dieser Welt soll es so ergehen wie Midas, der alles zu Gold machen wollte, das er anfaßte.

Der mächtige König Midas hatte einen Wunsch: Er wollte, daß alles, was er berührt, zu Gold wird. Da ihm der Gott Dionysos (auch Bacchus genannt) noch einen Gefallen schuldete, erfüllt er Midas‘ Wunsch.
Und tatsächlich: Alles was Midas berührte, wurde zu reinem Gold!
Brach er einen Zweig vom Baum, wurde er zu Gold, hob er einen Stein vom Boden auf, wurde er zu Gold. Der König war überglücklich.
Doch dann kam das böse Erwachen: Hungrig und durstig setzte sich Midas an den gedeckten Tisch. Doch kaum berührte er das Brot, wurde es zu Gold. Kaum nahm er einen Schluck aus seinem Becher, hatte er flüssiges Gold im Mund.
Der König drohte zu verhungern und zu verdursten.
Doch Dionysos war gnädig und schickte ihn zum Fluß Paktolos. Dort sollte er den Zauber abwaschen.
Das Bad half tatsächlich. Midos konnte wieder essen und trinken und es wird erzählt, daß im Fluß Paktolos seitdem Gold zu finden ist.

Mein Traum endete leider vor den Konsequenzen, die ich bedenken sollte.

Es gab mal ein schlaues Köpple, der meinte das Gute entsteht aus dem Schlechten – oder war es umgekehrt? Aus Scheiße wird wertvoller Kompost, behaupten die Gärtner. Schmeißfliegen sorgen für neues Leben. Wirklich. Warum muß das so sein? Für mich ergibt das keinen wirklichen Sinn des Lebens. Warum dieser Umweg, wenn die Schöpfung perfekt gewesen sein sollte. Ist der Schöpfer das erste Arschloch im Universum, das über die Geburt der Scheiße seine Herrlichkeit beweisen will?

Noch ein Gutenachtlied:

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 42. von 144 – Mit welcher Stimme hörst du dich am liebsten?

Wo Liebe anfängt und aufhört

Eckehardnyk

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Mit der eigenen Person fängt die Liebe an und bei der eigenen Stimme hört sie meistens auf. Leute von Funk und Fernsehen, Theater und Politik lieben berufsmäßig den Klang ihrer Stimme. Die meisten anderen Menschen sind zumindest überrascht, wenn sie sich zum ersten Mal selber hören müssen. Ich empfehle dir, den ersten Eindruck beim Hören der Stimme von dir selbst aufzuschreiben. Dieses Gefühl hast du ziemlich genau auch dir selbst gegenüber, ohne dir dessen bewußt zu sein.

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Die Seilschaft des Pöbels

(Ludwig der Träumer) Was macht die Übertanen so stark, daß sie unangreifbar herrschen können? Es sind die unsichtbaren Seilschaften und Vernetzungen, die sie trotz aller Intrigen und Meinungsverschiedenheiten untereinander zusammenhält. Mit einem kafkaesken Schmierentheater wird dem Pöbel vorgegaukelt, daß die ganze Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Und der Pöbel fühlt sich erhaben, wenn er diese Blutsauger demokratisch alle paar Jahre wählen darf. Von Zeit zu Zeit schlägt sich der aufgewachte Teil des Pöbel in Straßenkämpfen mit der Poli@ei gegenseitig die Birne ein, weil er sich durch nicht eingehaltene Wahlversprechen verarscht fühlt. Nennt das Demonstration für die richtige Sache. Als anständiger Bürger holt er sich vorher eine Bannsteigkarte  vom Ordnungsamt. Ordnung ist ja erste Bürgers Pflicht, besonders in einer solchen kafkaesken schweren durch das C-Virus gebeutelten Zeit.

Wir sind bald alle tot – toter geht nimmer, wenn die Räächde Oberhand gewinnen und den Lock Down beenden; so die Mehrzahl der Demokratieteilhabe-Proleten, der lieber heute als morgen das Merkel für die nächsten tausend zwölf Jahre als Alleinherrscherin wählen würde. (Nach einer ARD-Umfrage halten 64 % ihre Politik für gut) Dem Söder stinkt das gewaltig. Da müssen wir doch alle Opfer bringen und zusammenstehen äh Abstand voneinander halten. Wie kann man diese neue Solidarität der Demokratieteilhabe-Proleten (DeP) besser demonstrieren als mit einer gemeinsamen Fahne – neuerdings Maske genannt. Wer da nicht mitmachen will oder sich kritisch dagegen äußert ist der neue Volksschädling und wird mit einer Freudschen Kur belohnt. Damit er beim Transport in den Gulag äh in die Irrenanstalt nicht friert, wird sicher bald Trigema nicht nur das Geschäftsfeld Maske weiter ausbauen, sondern auch die Sweatshirt-Produktion umstellen. Wichtige Güter produzieren dürfen wir ja nicht länger den Chinesen überlassen. Die müssen baldigst wieder heim ins R#ich.

Was liegt da näher als dem Pöbel die Illusion zu geben, daß er ebenfalls zu Seilschaften fähig ist. Das schweißt zusammen – gemeinsam sind wir stark genug das C-Virus zu bekämpfen. Leuts, kauft euch Masken und zeigt, daß ihr auch eine große Seilschaft bildet. Was die Übertanen können, können wir Untertanen schon lange. Laßt euch nicht kirre machen, von all den Verschwörungstheoretikern, die behaupten, damit geht die ganze Wirtschaft den Bach runter.

Mitnichten. Selbst an die gebeutelte Kneipenkultur wird fürsorglich vom Staat gedacht. Die MwSt. wird auf 7 % gesenkt. Das soll diese mit sage und schreibe 1,2 Mrd. € entlasten. Der Mathematiker rätselt, ob er den Dreisatz bisher falsch interpretierte. Also 7 % von Nullkommanull Umsatz bringt 1,2 Mrd. € Entlastung. Na ja, der Habeck hatte ja auch vorgeschlagen, die Gästefreie Zeit in den Gaststätten Hotels zu nutzen um die Gebäude energiesparsam aufzurüsten. Egal. Mathematik, Physik und Chemie sind eh Auslaufposten in Europa. Die braucht keine Sau mehr. Es geht eh alles wieder zurück zur Natur. Gelle.

Wurde jetzt etwas abschweifend. Setzt aus Solidarität zur Abstandhaltung noch einen drauf. Bei Amazon gibt es bald ein Erinnerungspaket für schlappe 99 €. Die nächste C-Welle kommt bald, wie der Drostenbubi verkündet. Der Kretschmann träumt auch wieder davon die Malle-Urlauber wieder heim ins R#ich zu holen. Im Schwarzwald ist genügend Platz für alle, wenn sie nur den verordneten Abstand voneinander einhalten. Am besten geht das mit einer Seilschaft – die unsere Solidarität unter Beweis stellt. Zeigen wir den Übertanen, daß wir auch Seilschaften können. Der erste Schritt zum Lock Up ist damit getan, bevor wir alle geimpft sind.

Hier noch eine Anleitung, wie die Seilschaft funktioniert:

Der Vorteil daran ist, daß wir dieses Seil jederzeit an die Pandemie anpassen und kürzen können. Natürlich nur durch unseres selbstbestimmtes vernünftiges Verhalten. Das Seil ist auch stark genug um nicht abzureißen, wenn sich einer aus Angst vor dem Tod durch diese Pandemie aufhängt. Das hat was! Aber auch geeignet für diejenigen, die uns ….

Ludwig, pfui, so kannst du doch nicht mit den Übertanen umgehen. Ich lasse daher mal besser einen anderen Genossen sprechen:

https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/01/27/von-der-freiwilligen-knechtschaft-des-menschen/

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 41. von 144 Angst essen Seele auf? – Nö! Liebe essen Angst auf!

eckehardnyk

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Richtig Angst haben wir heute gar nicht mehr. Man hat „Ängste“. Doch woher kommen und was bedeuten sie? Unter Angst wollen wir etwas Diffuses, nicht konkret Faßbares, Emotionales, verstehen, weshalb Ängste, also die Mehrzahl, das Unfaßbare besser zu greifen scheint. Im Gegensatz davon kennen wir Furcht als etwas sehr Konkretes (1) Und niemand versucht, seine Fürchte in den Griff zu bekommen. Furcht kann der Mensch haben vor der ungebremsten Gewalt, die sich in Naturkatastrophen austobt, aber auch in chaotischen Verhältnissen, die der Mensch selbst in Gang gesetzt oder zugelassen hat, wie der Strahlen-GAU von Tschernobyl am 26. April 1986, Der Smog im Sommer 1997 in Südosten oder die AIDS-Seuche, die um 1984 aufgekommen ist. Es gibt eine unbekannte Zahl von Menschen, die in örtlichen Katastrophen, wie beim Flugtag-Unglück von Ramstein 1988, dabei waren und bleibende Angstzustände, sogenannte reaktive Neurosen, davongetragen haben und bis auf den heutigen Tag wegen dieses Traumas nicht mehr berufsfähig waren.

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Die wertvollsten Erinnerungen fangen mit Mut an

von Angela, 21.04.2020

Sind wir alle nicht wirklich mutig? Schimpfen auf die dummen Schlafschafe, die „blöden Deutschen“ und stellen uns der herrschenden Mainstream Meinung entgegen , betrachten uns als „Aufgewachte“ und haben den „Mut“, unsere Ansichten im Internet frei und alternativ zu äußern. Wenn auch unter einem Pseudonym und behaglich vom bequemen Sessel aus! (mehr …)

Flieg weit weit weg mein Gedanke

(Ludwig der Träumer) Flieg weit, weit weg mein Gedanke und komme erst wieder zurück, wenn die große Herde der Mainstreamgläubigen aufwacht.
Heute mittag bekam ich verbal eins auf die Fresse von lieben Mitmenschen, denen ich bisher Verstand unterstellte. Ich hatte die Unverschämtheit besessen, über die Ziele der Elite zu referieren, die uns über die Große Transformation in die finale Sklaverei treiben. Habt ihr euch mit dem jemals befaßt – so meine Frage. Es sind keine Verschwörungstheorien. Es steht alles offiziell und von der Regierung veröffentlicht.

Nö, brauchen wir nicht. Corona macht uns alle tot, wenn wir jetzt nicht anständig dagegen ankämpfen. Na denn gut – kämpft mal schön mit euren Masken. Masken? Da war doch mal was! Ach ja, die Feigheit das wahre Gesicht zu zeigen. Carneval in Venedig in Zeiten des Machiavellis. Das ultimative Zeichen der Unterwürfigkeit mit ein bißchen Raunen im Karton. Egal.  

https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2019/09/28/welt-im-wandel-die-grosse-transformation/

Übelst wurde ich auch beschimpft und als N#zi gebrandmarkt durch meine Vermutung, daß die Hysterie des C-Virus der letzte Baustein der ‚Elite‘ ist um uns jederzeit zu kontrollieren und auszusondern. Die Corona-App ist nur der Einstieg dazu. Das war zuviel für diese Mitmenschen auf einem Gelände, das ich liebgewonnen hatte. Corona-Leugner wie mich hätten sie hier nicht vermutet.

Meine Bude hat zum Glück Räder. Aber wohin? Der Wahnsinn ist inzwischen immer und überall.

Bis ich eine neue Heimat auf Rädern gefunden habe, bleibt mir nur der Flug meiner Gedanken. Gerne auch über den Wolken, wie Reinhard Mey so schön sang. Sein Lied „Sei wachsam“ war auch für die Katz. Wenig Trost. Hinterm Mond ist sicher auch noch Platz für mich. Der hatte sicher bisher gute Gründe, seine Rückseite den Menschen nie zu zeigen. Sonst hätte er die letzte Bastion der Vernunft auch noch aufgegeben, bei all dem Irrsinn, dem er seiner Vorderseite angedichtet wird.

Künftig bleibe ich verhalten mit meinen Äußerungen.  Sie sind sinnlos. Diejenigen, die es angehen sollte, sind mainstreamgerecht immun. Die haben die Maske im Hirn.

Künftig widme ich mich nur noch dem Schöngeistigen – alten Märchen aus einer Zeit, die noch lebenswert war und der Musik der Befreiung.

Flieg, Gedanke, getragen von Sehnsucht,
lass’dich nieder in jenen Gefilden,
wo in Freiheit wir glücklich einst lebten,
wo die Heimat uns’rer Seele ist.

Grüß‘ die heilige Flut uns’res Niles,
grüße Memphis und seinen Sonnentempel!
Teure Heimat, wann seh ich dich wieder,
dich, nach der mich die Sehnsucht verzehrt?

Was die Seher uns einst weissagten,
wer zerschlug uns die tröstliche Kunde?
Die Erinn’rung allein gibt uns Stärke
zu erdulden, was uns hier bedroht.

Was an Qualen und Leid unser harret,
uns’rer Heimat bewahr’n wir die Treue!
Teure Heimat, wann seh ich dich wieder,
dich, nach der mich die Sehnsucht verzehrt?
Teure Heimat, wann seh ich dich wieder,
dich, nach der mich die Sehnsucht verzehrt?

Unser letztes Gebet gilt dir und mir.
Unser letztes Gebet gilt dir und mir.
Teure Heimat leb wohl.

Nachsatz:

Das gesamte schöngeistige lebenswerte Dasein wird mit Corona totgetreten und wenn überhaupt noch als letztes nach der Krise, die nie enden soll als einzige Oper erlaubt sein. „Die Internationale“

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 40. von 144 – Und die Natur?

Eckehardnyk

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Allzu leicht wird heute Natur mit „Umwelt“ gleichgesetzt. Für unsere Stellung in der Welt ist der Unterschied jedoch bedeutender, als es zunächst scheinen mag. Die Umwelt ist nichts weiter, als das was unmittelbar in der Umgebung liegt. Ein Tier braucht seine Umwelt zum Überleben, es ist daran angepaßt mit seiner speziellen, genetisch festgelegten Ausrüstung.

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 39. von 144 / Wie ist die Zweiteilung der Menschheit zu vermeiden?

ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 39. von 144 – Wie ist die Zweiteilung der Menschheit zu vermeiden?

Eckehardnyk

Die Eltern und all die lieben Menschen

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Wer hat mich begleitet durch meine Kindheit und Jugend? Meine Eltern, Geschwister, Verwandte, Nachbarn, Freunde, Freundinnen, Kameraden, Untermieter, Hausmädchen, Handwerker, Briefträger und all die vielen Menschen, von denen ich Eindrücke mitbekommen habe? In der Regel konnte ich alle liebgewinnen, wie sie zu meinem Leben gehörten. Die Ansichten dieser Menschen wurden für mich wichtig. Ich fing unwillkürlich an, damit umzugehen und in das Gesagte hineinzuschlüpfen. Wie ein junges Kätzchen habe ich alles beschnuppert, beleckt und damit gespielt, weil es neu war. Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran, daß die bekannten Figuren Neuigkeiten mitbrachten. Zu diesen Mitbringseln entwickelte ich Zuneigung, die sich dann auf die entsprechenden Personen übertrug. So baute ich damals meine Beziehungen auf. Menschen waren lieb und wertvoll durch die mitgebrachten „Erkenntnisse“. (mehr …)

Osteralmanach

Eckehardnyk

Karsamstag 11. April

Versperrter Blick auf schöne Osterziele, der Frühling kommt auch ohne Angstgefühle. Bis wir uns einmal sehn ist diese Sicht reifenden Laubs geschlossen. Noch kann dem Leben keiner widerstehn – Bleibt frohgemut und unverdrossen. Das höchste Blut bleibt uns nicht unvergossen.

Tulpenbaums frisches Grün verdeckt Schloss Eberstein
Unter Schloss Eberstein Murgfluss, Straße 462 und Kartonfabriken von Obertsrot

Ostersonntag 12. April

Wer hatte seine Hand im Spiel, dass unser Blick dem Moos verfiel? Es blieb im Winterzimmer grün. Im Osterwald die Glocken blühn. Es strandete verwelkt die Zeit; du, Mensch, mach dich im Herz bereit, das einfach alles neu beginnt und lieben, was wir taten, kann. Die schlimmen Tage werden enden.

Im Wald bei der Stourdza Kapelle

Ich mag dir schöneres nicht senden. Der Mai kam früher als bekannt, und segne unser Haus und Land. Es türmten Wolken sich mit Gift, wer sowas wendet, hat den Stift – genommen, die Rechnung aufgemacht und die beklommen Fragenden angelacht – habt ihr nicht je das Heil gewollt? Es sei, die ihr den Geist gefunden, sollt in die Welt hinaus. – Die Stunden werden gefeiert, wobei sich das Leben der Menschen erneuert. Wer ohne Angst die Zeit verbringt, wird mit des Fischers Schmuck beringt. Es halte treu zum Stamm das Laub. Das Moos wächst über alten Raub. Gelingt in Freiheit dir das Wahre, geht nur dein Totes auf die Bahre. Verklungen ist das alte Leiden, in Frühlingslieder lässt’s euch kleiden. Fisch, der Schlittschuh läuft, ruft an!

Ostermontag 13. April 2020

Hernborger Schießkonane

Es war einmal ein Königssohn, sein Vater schwerkrank von der Kron. Er hatte drei Söhn, befahl ihnen rasch ihm Wasser des Lebens zu bringen. Der erste Sohn sucht in Wald und Gebirg, der zweite in der Fabrik. Doch keines hilft und die Krankheit wird schlimmer. Da schickt der König seinen jüngsten Sohn, der galt als der Dümmste immer. Der setzt sich kurz auf die Stufen vorm Schloss. Ein graues Männlein kommt heimlich herbei und spricht: „Ich höre dich denken, du willst dem König das Leben neu schenken?“ „Ja“, spricht der Jüngling, „doch weiß ich nicht wie“. „Ich schon“, sagt der Alte und erklärt ihm, was zu tun sein werde. Der Andere reist bis ans Ende der Erde. Da liegt ein Zettel im Gras. Dort war nicht viel los und er las: „Kehr zurück über den großen Teich, am Strand findest du Gut, doch hab auf ein Eimerchen acht, es füllt sich mit Wasser des Lebens, das aus dem Atem des Wales sinkt, den du als Boot benutzest. Der Walfisch bringt Reisende auf seinem Rücken ans Ziel, doch rede mit ihm kein Wort. Er kennt jeden Heimatort.“

Da lang! (auf Usedom)

Der Jüngling macht sich sogleich auf den Weg, er findet den Strand das Gefäß und den Steg und steigt auf den Rücken des Wals. Der streift durch das Meer so schnell wie der Wind, an der Rückenflosse hält sich das Königskind und passt auf sein Eimerchen auf. Die Fontäne des Wals enthält jenen Tau, nachdem ihn der Vater gesendet. Und als dann die Überfahrt endet, schützt er das kostbare Nass im Gefäß und gleitet von dem Wal herab aufs Gesäß. Da spricht ihn das Ungetüm an: Warum nur bin ich dazu verdammt, Leute wie dich herzuführen? Sein geretteter Gast nickt nur freundlich „Bis dann!“ und erreicht das sichere Gelände. Ihn durchzuckt eine Antwort und er ruft: „Du würdest als frei eingestuft, hättest du Menschen gefressen. Statt bis an dein Ende zu schuften, verbirgst du dich schlau in den Gruften und lässt deine Beute dir schmecken!“ Der Wal peitscht wütend die See. Doch was half’s? Der nächste muss ihm verrecken. Die Flut von der tobenden Flosse verrinnt in natürlicher Gosse. Und zum Könige eilt der Knabe geschwind und bringt ihm die heilende Labe, doch des Kindes Mut war die Gabe. Sie teilen das Reich in der Mitte. Graumännlein lacht als der Dritte.

Stettin, Hauptstadt eines neuen Reichs?

Nach einem slowakischen Märchen, heute neu gefasst von Eckehard Hilf

Der Traum von der gallischen Insel

(Ludwig der Träumer) Selbstverständlich gibt es solche Geschichten nur in der Phantasie der Träumer. Hihi.  

Da auch wir in der Mühle selbstverständlich die liebevolle Fürsorge unserer demokratischen Führer ernst nehmen damit auch bald wieder Opa ohne verseuchte Krone an die frische Luft darf, ist hier bis auf weiteres die Gartenwirtschaft geschlossen. Natürlich nur zu unserer eigenen Sicherheit. Wenn wir weiterhin so brav sind und alle Versammlungsverbote mit mehr als null Personen einhalten, könnte es bis zur nächsten Corona-Welle eine Lockerung geben. Natürlich nur mit Vollkörpermundschutz, wie unsere Schutzpatrone von InnenMiniSter Seehopfer zum Fest der Auferstehung eben verkündete. Da kommt Freude auf. Auf deutsch: das Mühlenleben ist derzeit tot.

Gnädigerweise hat das Ordnungsamt jedoch die Umwandlung des Kiosks mit früher meistens rammelvollem Biergarten in eine Futterausgabestelle für Einzelfälle erlaubt, die kurz vor dem Verhungern und Verdursten sind. Kaffee darf nur in Pappbechern to go ausgegeben werden. Kuchen ebenso nur in Papptüten mit Plastikgabeln. Das ist sicher dem Umweltschutz geschuldet. Natürlich kommt der Kaffee nicht aus Togo. Bei dem langen Transportweg wäre er kalt, bevor er hier ankommt. Mit to go ist gemeint, Kaffee schnappen und sofort wieder verschwinden. Er darf auf keinem Fall auf dem Gelände genossen werden. Irgendwo hinsitzen ist eh nicht erlaubt. Nach Kaffee und Futter fassen ist vor dem umgehenden Verlassen des Geländes eine Desinfizierung der Pfoten vorgeschrieben. Ludwig geht auf Nummer sicher und desinfiziert auch innerlich.

Das klappt ganz prima. Alle sind brav und halten sich an die Vorschriften. Seltsam sind nur die neuen Geräusche und Rascheln im weitverzweigten Mühlenwald, seit dem Versammlungsverbot. Feine Ohren hören ab und zu Geräusche, die an menschliche Stimmen erinnern. Ludwig vermutet, daß sich hier Papageien aus dem Zoo angesiedelt haben, denen es dort mangels Aufmerksamkeit durch Menschen zu langweilig wurde. Anderen Vögeln scheint es hier auch zu gefallen – z. Bp. den Lachmöwen. Unser Mühlencheffe will sogar Urlaute vernommen haben, die normalerweise nur Affen beherrschen. Wie dem auch sei. Es ist neues Leben eingezogen.

Auch scheint sich ein neues Geschäftsfeld hier aufzutun. Second Hand Fahrräder werden zunehmend im Hof abgestellt. Ludwig war sich sicher, daß es sich hierbei um Spenden lieber Menschen handelt, die die Mühle in diesen schweren Zeiten unterstützen wollen und hat schon mal Preisschilder gedruckt. Als er die gestern abend anbringen wollte, waren alle Fahrräder wieder verschwunden. Verstehe noch einer die Welt.

Das gallische Dorf ist immer und überall – wenn du nur wolle.

Sicher ist sicher

(Ludwig der Träumer) Es gibt viele wahre Geschichten, die so wahr sind wie alle Geschichten.

Netanjahu rollt zu Ehren Merkels bei ihrem Besuch in Jerusalem die deutsche Fahne aus. Diese reagiert wahrhaft freudig darauf mit einem Zitteranfall und stirbt kurz danach vor lauter Entzückung an einem Herzinfarkt. Was machen wir jetzt mit der Leiche, fragten sich ihre Gefolgschaft aus anständigen Diplomaten, ehrenwerten Bankern und friedenschaffende Waffenhersteller.

Der Bestatter machte ihnen ein faires Angebot: „Die Bestattung in unserem Heiligen Land kostet nur 1.000 €, inkl. CO2-neutralem Leichensack und Coronafrei-Zertifikat. Falls ein Trauerkonzert von “Feine Sahne Fischfilet“ gewünscht wird – die Lieblingsband unseres Bundespräsidenten (googlen), kostet das extra noch was, deren Kosten ich nicht abschätzen kann.“

Da müssen wir erst mal unsere EU-Kommissarin fragen ob diese Ausgaben mit dem Corona-Bond abgedeckt sind oder erst nach einer nachträglichen Steuer Soli2 abgedeckt werden können.

Sie telefonierten stundenlang ohne einen Entscheidungsträger aus der Politik zu erreichen. Alle waren im Home Office und hatten sicher gerade eine wohlverdiente Pause. Die wichtigste Person VdL war offline. Vermutlich desinfizierte sie gerade ihr Händy von allen Viren aus dem Korruptionssumpf, der ihr gefährlich werden könnte. Andere suchten während dieser Pause vermutlich Ersatz für vermasselte Puffbesuche, wie die Google-Statistik zeigt. Egal.

Doch – oh Wunder- einer ging dran. Es war der InnenMiniSter Seehopfer, der eine sofortige Entscheidung traf. Gott sei Dank. Das Merkel haben wir dadurch für alle Zeit los. Er ordnete an, die bereits seit Jahren geistige Leiche umgehend nach Deutschland zu überführen. Koste es was es wolle.

Vor langer Zeit ist in Jerusalem einer gestorben und dort begraben worden. Nach drei Tagen ist er wieder auferstanden. Das war in Ordnung, er hatte gute Gedanken in die Welt gebracht. Aber ich befürchte Merkel hat nichts Gutes im Sinn. Das können wir auf keinen Fall riskieren. Koste es was es wolle – das Bist wird zurücktransportiert. Egal wie.

Das hörte der anständige Abdecker äh Bestatter aus Jerusalem zufällig mit und machte ein neues Angebot. Die Überführung der Leiche kostet wg. Corona ca. 500 Mio. €.

Seehopfer genehmigte diesen Transport sofort. Außerdem, wenn künftig nochmals einer übers Wasser gehen kann, dann bin ich es, brüllte er ins Telefon und legte auf.

ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 38. von 144 – Wem folge ich?

Was gibt der Seele Format?

Eckehardnyk

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Wem folgen wir? Gibt es irgendwen und irgendetwas, das uns zu irgend etwas drängt? Dann gibt es auch unterbewußt eine Angst, die droht: Wenn Du dem Drang nicht nachgibst, wirst du mich zu spüren kriegen. Danach folgt das Ritual, das besagte Hände Waschen oder sonst irgendein absurdes Manöver, und die Angst, der grausame Gott, hat sein Opfer und ist befriedigt. Aber sind wir es dann auch? Welchen Preis bist du, sind wir alle bereit, zu zahlen nur dafür, daß wir keine Angst haben müssen? Welche Lügen sind wir bereit einzusetzen, um uns kurzfristig vor Angst zu retten? Wie viel Geld, Schutzgeld, haben wir, um uns gegen eine Drohung zu sichern?

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Kommt das alles in deinem Leben nicht vor, dann bist du ein zufriedener Mensch. Was ist aber mit der Meinung deiner Freunde, Nachbarn, Kollegen? Läßt die dich auch so in Ruhe? Was hältst du von Anrufen aus der Schule: „Ihr Kind hat noch nie seine Aufgaben gemacht?“ Wem folgst du, wenn du dann mit deinem Kind sprichst? Der Meinung dieser Lehrerin? Oder hältst du zu dem, was deine Freunde richtig finden? Hast du Auseinandersetzungen mit dem Ehepartner – ich meine nicht Krieg – bevor du handelst? Hast du Angst, „etwas falsch zu machen“? Und was dann? Dann würde dein Ansehen womöglich leiden. Ignorierst du hingegen das alles und machst frech nur das, was du selber, zwar nicht besser, weißt, aber, weil du dir nicht drein reden lassen willst, für das Nächstbeste befindest, könnte Angst vor dem Alleinsein im Untergrund auf dich warten und die Folge davon sein, daß du, in Einsamkeit von der Außenwelt abgeschottet, für dein Kind keine vernünftige Sozialisierung hinbekommst.

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Wir sehen, die verborgene Angst kann überall hervorbrechen und übertönen, was unser eigenes Gefühl zu uns sagt.

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Wir sprachen davon, daß Gefühle oder Empfindungen ein Format besitzen. Gehen wir auf das oben Gesagte ruhig nochmals ein. Dir gefällt nicht, was die Lehrerin über dein Kind heute am Telefon geredet hat. Aber wenn sie Recht hätte? Wäre zu dumm! Du warst sicher, dein Kind mache seine Hausaufgaben. Du konntest dich darum nicht kümmern, weil du nachmittags auswärts zu arbeiten hattest und auf deine Frage am Abend, ob alles erledigt sei, bekamst du überzeugend mit Ja beantwortet. Die Aussagen deines Kindes brauchtest du bisher nie in Frage zu stellen. Und nun das? Wie konnte es dir das antun? Du fühlst dich einem Verlust an, was weiß ich? ausgesetzt. Und noch ein Gefühl tritt hinzu und läßt dich unmittelbar laut oder leise ausrufen: „Ich muß mit ihm reden!“ Jetzt aber gehst du erst mal in einen inneren Dialog mit deinem Kind. Du stellst ihm die Frage, ob sein Wort wohl eventuell mit dem Tathergang nicht übereingestimmt habe und was der Grund dafür sein könne, und lässt dir verschiedene Reaktionen durchs Gemüt ziehen.

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Im inneren Dialog mit deinem Kind folgst du deinem Gefühl, deiner Erfahrung, die du mit dem Wesen deines Kindes gemacht hast. Du wirst vorbereitet sein, im anschließenden realen Gespräch eine weise Verabredung zu treffen.

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Nachwort: Wenn selbst Spitzenskiläufer sich vor dem Rennen ihre Piste anschauen und mit jedem Tor und jeder Kuppe „ins Gespräch“ kommen, warum nicht auch du und ich bevorwir ein heikles Thema berühren? Es ist wichtig, daß wir unbelastet „ins Rennen“ starten. Keine Schwierigkeit sollte uns überraschen können. Beim Handeln nämlich braucht man sein Gefühl gedankenschnell. Deshalb: kläre alle gefährlichen Stellen, solange du Gelegenheit hast, das Format oder die Qualität deines Auftritts in Ruhe mit dir selbst zu bestimmen.

© eah 22. November 1982 und 8. April 2020

Psychoneuroimmunologie

(Ludwig der Träumer) Zur Zeit geht es besonders wild und idiotisch umher, betreffend unserer Zukunft. Die einen malen das kommende Armageddon fast schon pervers selbstkasteiend aus; andere wieder verorten die C-Pandemie als Folge von Chemtrails oder 5G-Strahlung oder des Kapitalismus. Die köstlichste verirrte Truppe, wie ich meine, sind diejenigen, die auf ‚Starke Erlöser“ hoffen. Der Erlöser kann nach deren Selbstverständnis, das ihnen jahrtausendlang ins Hirn geschissen wurde nur durch einen strafenden Gott der auf die Erde niederfährt gelöst werden, der endlich aufräumt mit dem ausufernden Leben der Menschen. Aliens sind ersatzweise auch willkommen.  Oder Q anon, der weiß wie die Welt wieder paradiesisch geordnet wird – jetzt und bald sofort, durch Entsiegelung der vorhandenen Anklageschriften und Aufräumen durch das internationale Militär. Ausgerechnet die Militärs mutieren zum Saulus – wem‘s hiflt – bitte nur zu.

Vielleicht haben all diese Zeitgenossen ein wenig Recht mit ihrer Vermutung. Allen gemeinsam ist jedoch die Botschaft, daß das Paradies auf Erden nur mit übergeordneter Hilfe geschaffen werden kann.

Nun – es gibt noch andere Überlegungen, wie wir uns aus dem Dilemma des Leids und Elends befreien können. Im Grunde nix neues – das von mir so geliebte „kleine Arschloch“ ist gefragt – es hat es in der Hand.

https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2016/09/27/hoffnung-und-hamsterrad-die-macht-des-kleinen-arschlochs/

Da die Erkenntnis von Boëtie bis heute nicht in die die Hirne der freiwilligen Untertanen vorgedrungen ist, hoffe ich auf die Besinnung:

Der äußere Feind kann nicht angreifen, wenn mein Milieu in Ordnung ist. (Frei nach Robert Koch und Pasteur)

Dazu fallen mir immer wieder alte Heilkünste auf, die wesentlich auf die Selbstheilungskraft der Seele behufen. Ausgerechnet das sog. RKI hat den Robert Koch in die Tonne gehauen und die Viren ausschließlich auf die Ebene des reinen Materialismus gehoben. Geist, Seele und Körper werden ausschließlich zur Gelddruckmaschine reduziert. Das muß schiefgehen.

Der A-Virus 2020 ist das Problem (Angst-Virus) und nicht ein herbeiphantasiertes Photoshopbild von Covid 19, das eher an eine Seemine erinnert oder einfach nur lustig aussieht.

Robert Koch, der Namensgeber des RKI, sagte bei seinem Nobelpreis-Vortrag zum Verhältnis von Krankheitserreger und Menschen: ´Das Bakterium ist nichts, der Wirt ist alles.` Der Arzt und Infektiologe Louis Pasteur war der gleichen Meinung: ´Das Bakterium ist nichts, das Milieu ist alles.` Der Sozial- und Umweltmediziner Max von Pettenkofer trank im Jahr 1892 öffentlich eine Flüssigkeit voller Cholerabazillen und blieb gesund. Er wollte zeigen, dass die Lebenswelt der Menschen für die Cholerakrankheit entscheidend sei. Und tatsächlich: Die Infektionskrankheiten wurden nicht durch die Segnungen der Medizin, sondern durch die gesellschaftliche Entwicklung gesunder Lebensverhältnisse besiegt. Pasteur, Virchow, Pettenkofer und Koch, die Helden der naturwissenschaftlichen Medizin, sorgten mit politischer und medizinischer Courage für ´saubere Städte` und gesündere Lebensräume und damit für ein neues Gleichgewicht zwischen Bakterien, Menschen und ihrem Gemeinwesen.“

„Das neue Corona-Virus wird meist als aggressiver Killer dargestellt, gegen den die Menschen vielfach machtlos seien und hilflos dahingerafft würden. Diese marktschreierische Methode beruht einmal auf völlig ungesicherten Annahmen und blendet zum anderen aus, dass ein Virus nicht von vorneherein krank macht, sondern dass dafür im Menschen und auch im sozialen Zusammenleben bestimmte Dispositionen und Bedingungen vorhanden sein müssen, die eine Entfaltung des Virus erst möglich machen.“

Der Beitrag, den jeder hier sichern sollte und weiterverbreiten hier:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2020/04/07/das-virus-ist-nichts-das-milieu-ist-alles/

Christen, stürmt die Kirchen an Karfreitag und Ostern

(Ludwig der Träumer) Ich beglückwünsche die Moslems, daß sie der Corona-Hysterie die Stirn gezeigt haben. Mögen sie bei dem kommenden Ramadan die guten Seiten ihrer Religion erkennen und künftig so leben, daß das mörderische Testament ihres Propheten Vergangenheit ist, in der Hoffnung, daß sie den Zeitsprung ihrer Zeitrechnung in die Jetztzeit schaffen. So wie das Neue Testament der Christen den Strafenden Gott des Alten Testaments abzulegen hat.

Wo bleiben die christlichen Kirchen, die im Kadavergehorsam der linksgrünen Ideologie unsere christlich-jüdische Tradition in die Vernichtung führen? Das wichtigste Fest – das Osterfest wird durch Versammlungsverbot und evtl. Ausgangsverbot verhindert – natürlich nur wg. (ich kann das Wort nicht mehr hören, sonst kotze ich meine Schreibhilfe voll).

Ich bin sicher kein Freund der Kirchen, da sie allgemein nur von „Oben“ herab kanzelt. Wo bleiben aber all die Pfaffen, die Liebe unter den Menschen predigen und sie gleichzeitig auseinandertreiben wie Vieh mit Maul- und Klauenseuche, wenn Staatsgelder fliesen? Ich respektiere jedoch alle Christen, wenn sie sich nicht als Heuchler outen, wie ich in der Vergangenheit zu oft erlebte. Nur deswegen meine Abneigung gegen die Kirchen. In dieser idiotischen C-Situation stelle ich die Kirchen – die ich im Dorf lassen will, unter meine Schutzbefohlenen.

Stürmt die Kirchen an Karfreitag und an Ostern.

Wenn sie euch nicht reinlassen, feiert diese Tage im Freien. Frische Luft tut gut. Ihr seid Millionen, die sich Christen nennen. Habt keine Angst euch zu versammeln. Die Vollstrecker der Bußgelder sind nur wenige. Die geben schnell auf und viele schließen sich euch an.

Habt Mut. Wir können nichts mehr verlieren.

 https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/festi-ramazan-in-

westfalenhallen-100.html https://conservo.wordpress.com/2020/04/05/corona-vorbei-ramadan-veranstaltung-mit-50-000-teilnehmern-in-dortmund-wird-nicht-abgesagt/

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 37. von 144 – Gefühl bis in die Hände

Es geht um dich selbst, wenn du dein Kind verstehen willst

Eckehardnyk

1

Und man bekommt bis in die Hände das Gefühl, daß man „ist“. Das bedeutet, daß jede Bewegung, die tätig ausgeführt wird, Empfindungen erzeugt, die „zu Herzen“ gehen. Wo empfinden wir das stärkste Gefühl für das Sein? Ist es in der Herzgegend? – Von dort aus ergeht wie ein Befehl an Arme, Hände und Finger zur Umarmung, zum Zugreifen, zum Streicheln. Das Sein selbst ist da als Gedanke, den wir zwar im Kopf mit dem Hirn lokalisieren, und bildlich gesagt durch die Füße in die Welt hinaus schicken oder auch von dort empfangen. Doch das Beteiligen eines Gedankens am Leben braucht eine flächige Dimension und auch Kraft, um die alles durchdringende Macht des Gedankens aufzufangen und in ein Format zu bannen.

2

Wußtest du, daß Gefühle ein Format haben? In dieser Sekunde[1]) des Aufschreibens habe ich es entdeckt. Eine große Menge von Gefühlen hat sogar genormte Formate, nicht nach DIN [2]), aber durchaus von gesellschaftlicher Anerkennung oder Ablehnung geprägt. Gefühle sind aber auch „echt“, eigenständig oder „authentisch“ formatiert, sie passen dann in keine Schablone und werden nur von Individuen wie dir gehegt.[3])

Haben Gefühle ein Format? Und ob! Manche, nicht zu wenige sind auch genormt.

3

Bei Kindern werden wir die ungenormten Gefühlsformate an häufigsten antreffen. Erwachsene scheinen häufig darauf verzichtet zu haben aus mehr oder weniger verständlichen Rücksichtnahmen, aus denen sogar Zwangshandlungen werden können, weil das Gefühlsformat so pingelig klein geworden ist, daß es nur noch durch eine ständig wiederholte Tat, beispielsweise Händewaschen, vorübergehend befriedigt werden kann.

Wir sehen vielleicht mit Verwunderung, daß Gefühle nach Befriedigung, besser gesagt: nach Befriedung suchen. Bisher haben wir das von Trieben angenommen. Aber wo ist denn der Unterschied?[4]) Ein Trieb ist nur nach der Intensität seiner Plötzlichkeit von den weniger leidenschaftlichen Gefühlen unterschieden.

5

Außerdem stoßen sich jetzt manche auch von uns an dem Begriff „Format“. Wir könnten auch „Umriß“ oder „Silhouette“ oder englisch shape dazu sagen. Unter Format verstehe ich hier etwas in dem Sinne wie ein Mensch „Format“, „Qualität“ oder „Charakter“ haben kann. Mit dieser Beschreibung bist du gewiß eher einverstanden, da ein Mensch mit Format garantiert ein Unikat darstellt.

6

Die „Befriedung“ von Gefühlen kann auch Harmonisierung oder Qualifizierung genannt werden. Es geschieht da etwas, das im Bild von Waagschalen im Gleichgewicht, als Regenbogen oder ausgebreitete Arme verstanden werden kann. Doch in dem Vorgang steckt noch mehr: Wieder bildlich gesprochen wird aus einem Strahl eine Fläche, als würde ein Maler auf eine von hinten beleuchtete Glasscheibe durchsichtige Farbe pinseln. Maßgeblich ist, daß Gefühl sich ausbreitet und gleichmäßig auf Wahrnehmung zu verteilen scheint; sich neu formatiert [5]), wie etwa ein warmer Hauch, der sich in frostiger Luft abbildet. Je wärmer die Luft, desto weniger nimmt man den Umriß des eigenen Hauchs wahr. So scheint es auch mit unseren Gefühlen zu sein. Das hat leider zur Folge, daß wir sie nicht bemerken, besonders die unangenehmen. Wir verdrängen sie „unbewußt“ so weitgehend, daß wir von ihnen gar nichts mehr wissen oder wissen können oder wissen wollen. Wenn Luft und Hauchgebilde oder spürbare Wärmeumrisse unseren Gefühlen ähnlich sind, müssen wir, um sie zu „sehen“, in einen „kühlenden“, das heißt äußerst wachsamen, analytisch-therapeutischen Selbsterfahrungsprozeß eintreten. Dann erfahren wir, daß man „Gefühle zulassen“ kann. Das bedeutet durchaus, sich mit ihrem Format zu beschäftigen und abzuschätzen, welche Größe oder Weite sie haben. Wir werden erkennen, daß Gefühle auch beschädigt werden können. Der gemeinste Schädling oder „Virus“ heißt hierbei Angst. Sie drängt zu einem Verhalten ohne Format: Zum Zwang, zur Panik, zum inneren Chaos des Wahns.

© 1998 und 2020


[1] Am 22. November 1998

[2] Deutsche Industrie Norm

[3] Als hätten Sie einen eigenen Wolkenhimmel

[4] Ist Heimweh ein Gefühl oder ein Trieb?

[5] Wenn man es lässt

Zeit, sich zu erneuern

von Angela, 02.04.2020

Der Frühling ist eine wundervolle Jahreszeit, jegliches Leben strebt nach Erneuerung. So auch der Mensch, denn auch er ist ein Teil der Natur .

Die Blumen erwachen aus ihrem Winterschlaf und neuer Saft schießt in die Bäume. Überall grünt und sprießt es. Der Sonneneinfluss gibt den Bäumen die Kraft, die letzten vorjährigen Blätter abzuwerfen und neue Knospen anzusetzen. Etwas Neues, Frisches ist am Entstehen, das Alte wird abgeworfen. Ist das nicht ein wunderbares Symbol für die körperliche und geistige Erneuerung, die auch im Menschen stattfindet, wenn ihr keine Hindernisse in den Weg gelegt werden? (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 36. von 144 Von Kopf bis Fuß

Bin ich verkrampft, wenn ich meine Zehen in der Erde versenke?

Natürlich nur dann, wenn ich an nichts anderes mehr denke.

Eckehardnyk

1

Das Wesentliche am „Vor Anker Gehen“ liegt im Austausch. Um im Bild zu bleiben: Das Schiff vor Anker entläßt Menschen und Waren und nimmt neue auf. Dazu braucht es die Verankerung mit der Umgebung. Wenn du dich durchsetzen willst, gehe innerlich vor Anker, weil du mehr hergibst als sonst und auch mehr bekommen wirst. Dieser Austausch bereitet, bildlich gesprochen, einem „Kapitän auf der Brücke“ Lampenfieber, bevor das Manöver losgeht. Das bedeutet für dich, bevor du einen Befehl, eine Anordnung oder diesen Zwitter, den man heute mit „bitte“ einzukleiden beliebt, oder sonst eine wichtige Willensäußerung an die Welt nach draußen gibst, vergewisser dich deiner inneren und äußeren Zuständigkeit. Dann erklinge in dir: „Ich bin vom Kopf bis Fuß auf (Liebe oder was sonst jetzt zu tun ist) eingestellt.“ So kannst du den Song der Marlene Dietrich jederzeit in dir wirken lassen, falls du dich nur unsicher oder nicht so recht zuständig fühlst.

(mehr …)

Alte Hausmittel gegen Ansteckung durch Corona-Virus wiederentdeckt

(Ludwig der Träumer) Die Diskussion über die Einführung der Pflicht zum Tragen von Masken in der Öffentlichkeit ist Gott sei Dank vorbei.  Soeben stellte der Chef des Relotius Koch äh Robert Koch Instituts fest, daß es seit Urzeiten besonders wirksames Hausmittel gibt, die Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. Hauptsächlich werden die Viren durch Nießen und Husten explosionsartig in die nähere Umgebung verbreitet, so der Chef des RKI.
Anstelle von Masken, de ohnehin nicht verfügbar sind , wird ab sofort die Bundeswehr Sauerkrautsaft und Rizinusöl für die Bevölkerung verteilen. Fünfzehn Minuten vor dem Betreten eines Ladens, der die Notversorgung mit Klopapier, Nudeln, Zigarillos und Ludwig Bräu garantiert, ist ein Liter Sauerkrautsaft zu trinken. Wer damit Magenprobleme bekommt, kann sich 200 ml Rizinusöl reinpumpen.  Der Söder appelliert an die Pflicht der Bevölkerung, Verstöße gegen diese Maßnahme umgehend der Hotline 110 zu melden. Es sei erste Bürgerspflicht, hierauf besonders zu achten.
Um den Erfolg zu garantieren, hat sich Jeder mindestens 15 Minuten vor dem Markt einzufinden und diese Getränke unter Aufsicht anderer einzuflößen. Dazu wird die Einschränkung der Versammlungsfreiheit aufgehoben. Schrittweise wird diese Anordnung auch auf alle anderen Geschäftsfelder und Freizeitgestaltungen aufgehoben.

„Wir können die Einschränkungen im Wirtschaftsleben nicht ewig aufrechterhalten, sonst geht mein Frisör Pleite und ich sehe bald aus wie Struwwelpeter. Bisher hatte ich Haare schön.  Deswegen begrüße ich die neue Verordnung, auch wenn sie manschen Mitmenschen den Arsch zerreißt.“ (Drosten 01.04.)

Nun wird sich der aufgeklärte Leser fragen, was dieses Hausmittel bewirkt. Die Antwort der schlauen Köppe aus RKI, Charité und Politik steht noch aus.

Ich vermute mal: Nach dieser Dosis Hausmittel traut sich keiner mehr zu husten, sonst hat er die ganze Scheiße die uns mit den Mainstreammedien ins Hirn geschissen wird sogleich in der Hose. Egal – die Mehrheit der Mainstreamgläubigen sind eh Hosenscheißer.

Noch was – aber unbestätigt:

Die metrische Maßeinheit wird coronamäßig und aus Erfahrungen der Sylvesternacht in Köln angepaßt. 1 Meter sind künftig vier Armlängen.

Der € wird in die Isländische Krone verklappt. Dort kann er mit dem Klimawandel untergehen.

Tod, wo ist dein Stachel ?

von Angela, 31.03.2020

 

Wir leben in einer herausfordernden Zeit, die altbekannte Welt zerbricht, Sicherheit gibt es nirgendwo und manch einer denkt jetzt tiefer über den Sinn seines Lebens nach. Deshalb will ich hier eine buddhistische Anschauung schildern, die vielleicht eine andere Sicht auf den Tod ermöglicht. (mehr …)

Mit Sadhguru in schwierigen Zeiten

von Angela, 29.03.2020

Hier ein neues Sadhguru Video : „Nutze diese Zeit, um ein wundervoller Mensch zu werden.“

„Eine Verantwortung für uns alle.“   Ich würde eher sagen :  SEI ein wundervoller Mensch!

Ich denke, der Titel spricht für sich…….

Angela

Einwurf eines Zeitgenossen / Habe mich nun…

ausgeklinkt aus dem GAW – dem größten anzunehmenden Wahnsinn, der uns z. Zt. zum Verhängnis wird.

Meine Aufgabe ist nicht mehr die Analyse was falsch läuft, sondern fern der Angst mich einbringen in die Schöpfung, die alles andere als Knechtung vorsah.

Nehmt Abschied Brüder von eurer Angst. Jetzt seid ihr wirklich gefordert – jeder Einzelne.

Nicht Masken vor eurem wahren Gesicht retten die Menschen vor dem Tod. Sie waren und sind nur die Schutzschilde der Feigheit vor der Obrigkeit.

Scheißegal ob das Geld kaputt geht oder wir drei Wochen im Aldi nix mehr zu Fressen kriegen – die Kabale und ihre Einschleimer hat fertig.

Es ist ihr letztes Aufbäumen.

Wir Menschen finden wieder oder sogar erstmalig zusammen.

Heute nur mein Gutnachtliedle:

.https://youtu.be/oM1WiD0rXZo

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Einwurf eines Zeitgenossen.

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Mir ergeht es ähnlich. Körperlich grad geschwächt ist mir eh alles zuviel, doch schon mehrere Tage und Wochen kommt es mir hoch: Wer immer noch nicht gemerkt hat, wie der Hase im Grossen und Ganzen läuft, der wird es dieser Tage durch die äusseren Geschehnisse erfahren. Und ich denke schon, dass so Mancher über all den Unsinn, dem er im bisherigen Leben hintennachgehechelt ist, gründlich nachdenken und sich auf Wesentliches besinnen wird. Ich lebe. Was ist das. Wer bin ich. Wer sind meine Kinder, meine Partnerin, mein Freund. Was tue ich gerne.

Ich werde dies das raushängen und immer mal meinen Senf draufstreichen, versprochen, doch voraussichtlich in reduziertem Masse.

Thom Ram, 28.03.NZ8

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 35. von 144 – Vom Ankern

Wo sind die Zehen, wenn du was erreichen willst?

Eckehardnyk

1

Spürst du Aufregung, wenn du etwas durchsetzen, ins Ziel bringen, erreichen willst? – Wir werden uns auf den nächsten Seiten damit beschäftigen, was da zu tun, wenn du dich dabei aufregst. In den zurückliegenden Etappen haben wir etwas darüber erfahren, was wir sind und was wir durch Dazulernen werden können. Im Folgenden wird erörtert, wie wir etwas machen, damit es „ankommt“. Deshalb schon die erste Frage: Wo sind jetzt gerade deine Zehen? Berühren sie den Boden? Oder schweben sie frei an den Füßen? Oder sind sie etwa etwas nach oben gestreckt? – Warum das so wichtig sein soll, hör ich dich fragen.

2

Freilich kannst du’s halten wie du willst und die nächsten Seiten überspringen. Solltest du aber wissen wollen, wie du einer Sache und deiner selbst mächtig wirst, dann sollte dich die Frage nach deiner Fußstellung interessieren. Natürlich spielt der ganze Körper dabei mit, wenn du dich für etwas engagierst. Wir werden auf das Rollenspiel der anderen Leibespartien später noch zu sprechen kommen.

3

Die Zehen sind zunächst zu betrachten, weil sie unser „Anker“ sind. Hätten wir Krallen und müßten sie beim Klettern einsetzen, wüßten wir, was wir von den Zehen haben. Aber sie führen im Schuhwerk ein domestiziertes und meist vergessenes Leben. Deshalb wollen wir ihnen den Vortritt lassen und die Energie betrachten, die sie uns schenken. Machen wir ein Experiment zusammen:

4

Erstens: Auf festem Boden stehen und sich nach vorn neigen, sodaß wir gerade noch stehen bleiben. Dann neigen wir uns zurück in die Senkrechte. Zweitens: spreizen wir die Zehen bewusst nach oben und neigen uns noch einmal nach vorn. Ist da ein Unterschied zu vorher? Kann es sein, dass wir die Neigung früher zurücknehmen mussten, um nicht umzufallen? Das gleiche Experiment machen wir nach hinten und zur Seite. Am besten natürlich barfuß, aber worauf es ankommt, spüren wir auch in Schuhen an den Füßen: Beim ersten Versuch, haben wir unwillkürlich die Zehen in den Boden gedrückt, als wollten wir uns fest krallen. Beim zweiten Versuch haben wir uns absichtlich oder „künstlich“ diese natürliche Reaktion versagt und konnten wohl einen Verlust im Stand-Halten bemerken.

5

Diesen Versuch wiederhole nun in einem Moment, wenn du eine Anweisung oder einen Befehl gibst oder eine Bitte aussprichst, beispielsweise in einem Gedränge, wo du Durchlaß brauchst. Sprich einmal ohne und bei der nächsten Gelegenheit mit „versenkten“ Zehen. Du wirst beim „Versenken“ der Zehen in dir eine Art von Aufmunterung spüren, lauter, deutlicher, präziser zu sprechen. Es ist klar, daß sich dieses Vorgehen besonders gut eignet, wo immer du eine Rede halten oder vor einer Prüfungskommission sitzen musst. Hmm, prüft dich dein Kind nicht Tag und Nacht?

6

Diesen Vorgang wollen wir uns als „Ankern“ merken. Von deinem „vor Anker liegenden Schiff“ kannst du die „Insel“ versorgen, von der wir auf der vorigen Etappe gesprochen haben. Diese „Insel“ muß nicht nur dein Kind sein; jeder, der mit dir in Beziehung tritt, wird von dir besser, sachlicher, energischer behandelt, wenn du dich mit dem Grund verbindest, dich verankerst, sich „erdest“. Das bedeutet auch für dich selbst besseren Empfang, weil auch deine „Antenne“ leistungsfähiger wird.

7

Bislang gilt die Meinung, Ellenbogen, auch im übertragenen Sinne, wären dazu gut, um sich durchzusetzen. Manchmal spricht man auch vom „Über Leichen Gehen“. Wenn du weder Tote hinterlassen noch anders brutal vorgehen willst, musst du dann auf die Durchsetzung deiner Interessen oder was du für richtig hältst verzichten? – Wir werden es erfahren.

© 1982/83 und 2020

In die Zukunft schauen

von Angela, 26.03.2020

Es war einmal ein weiser, alter Mönch, von dem erzählt wurde, er könne in die Zukunft sehen.
Er wohnte in einem kleinen Kloster auf einem abgelegenen Berg.  (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 34. von 144 – Nun lernt mal schön!

Urvertrauen

Eckehardnyk

1

Am Ende sagt jemand so einen Satz und läßt uns mit unserem Programm allein. So könntest auch du zu deinem Kind sagen: Nun spiel mal schön! Oder: Nun schlaf mal schön! Jemand Prominentes soll mal zu Soldaten, die beim Manöver waren, gesagt haben: Nun siegt mal schön! Es war der erste Bundespräsident Theodor Heuß. Wie auch immer: Wer solche Sätze sagt, ist sich einer Sache völlig sicher: Die so Angesprochenen können mit der ihnen zugewiesenen Aufgabe allein fertig werden. Was heißt das in unserer Sprache, die wir hier gemeinsam entwickeln wollen?

2

Die Sicherheit, mit der man solch einen „Befehl“ geben darf, fällt nicht vom Himmel, obwohl sie sich wie ein Geschenk des Himmels anfühlt. Diese Sicherheit muß erworben, erlernt und geübt worden sein, wenn sie denn je für die Praxis relevant werden soll. Und es gibt diese Sicherheit. Aber wie gelangst du zu ihr? Darüber werden wir auf den folgenden Etappen mehr heraus bringen. Zunächst einmal möchte ich noch mit dir verweilen um zu erkennen, was im Kind angelegt sein muß, damit es einer solchen Aufforderung ohne Mühe folgen kann.

3

Wie bekannt befindet sich das Kind nach seiner Geburt isoliert, zum ersten Mal von der Mutter getrennt auf der Welt. Es begrüßt dieses Getrenntsein, dieses erste Alleinsein mit seinem winzigen Geschrei, das keineswegs einem Freudentaumel entspringen muss. Wirst du als Mutter zu ihm sagen: Nun leb mal schön! Gewiß nicht, aber du wirst es auf deine Arme oder deinen Bauch betten und ihm so viel von seiner vorgeburtlichen Geborgenheit anbieten, wie nur irgend möglich, um es zu beruhigen. Es wird gut sein, wenn es deine Stimme schon als Sound von innen her, durch das Fruchtwasser vermittelt, vernommen hat. Möge es sie bald wieder erkennen, nun von außen, durch die Luft übertragen, etwas trockener an sein Gehör dringend. Der erste Gedanke wird in ihm aufleuchten: Das tönt vertraut! Und Ruhe wird einkehren.

4

In dieser ersten Umarmung, Liebkosung, Beruhigung deines Säuglings hast du unwillkürlich das gebildet, was wir auf Blatt 32. von 144 als einen Ozean der Liebe kennen bezeichnet haben und was Andere Urvertrauen nennen. In dieser ersten Phase besteht die „Insel“ deines Kindes nur aus ihm selbst, und das schöne blaue Meer um es herum – bist Du! Aus dir erhält es seine Nahrung, seine Wärme, seine Nähe, sein inneres Licht und wird antworten mit Engelslächeln und mit Lauten, die eine himmlische Zufriedenheit ausdrücken.

5

In dieser Idylle darfst du deinem Neugeborenen zuflüstern: Nun trink mal schön! Und es wird genau das tun, weil es das braucht. Es wird aber auch Babys geben, die nicht trinken, sondern unablässig schreien. Weil mit ihrer „Insel“ was nicht in Ordnung ist, sie unter Wasser steht, der „Ozean“ sich quasi über sie gestülpt hat. Oder sie treibt wie losgerissen auf dem Meer. Zu viel, zu wenig Liebe? Keins von beidem, aber Liebe an einem Ort, wo sie nichts bewirkt. Manchen Müttern fällt es schwer so etwas zuzugeben, aber irgendwann lassen sie es jemanden Vertrautes wissen: Im Verstand liebe ich mein Kind, aber im Gefühl kommt nichts davon an.

6

Wo immer ein Gefühl „verschwindet“, gibt es einen „Gefühlsfresser“, wie in dem Filmtitel: „Angst essen Seele…“ [Rainer W. Fassbinder, München 1974]. Jawohl, Angst frißt Gefühle auf! Wenn irgendwo im Unterbewusstsein eine Angst despotisch behauptet, du könntest dem nicht gewachsen sein, dein Kind groß werden zu lassen, wird deine Milch „bitter“, ja deine ganze Zuwendung wird „nicht ankommen“. Es ist, als wäre deinem Säugling die „Insel“ davon geschwommen oder gar gesunken. Deshalb trachten wir danach, das „Ankern“ zu lernen.

©️🦄 1982/83 und 2020


Sadhguru zur aktuellen Situation

Ganz neu :                  von Angela , 24.03.2020

81.700 Abonnenten

Sadhguru leitet mit einer Meditation ein, er spricht über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus, und er beantwortet Fragen vom #BeatTheVirus. Originalvideo auf Englisch: https://youtu.be/nipKKfhlqa0

Angela

Christina von Dreien – Wohnzimmerparty! weltweit! täglich!

WOHNZIMMERPARTY!
– weltweit!
– täglich!
– um 21:00 Uhr Ortszeit!

Ein wahrhaft herzerwärmendes und von Zuversicht und Vertrauen sprühendes Gespräch zwischen Christina von Dreien und Peggy Rockteschel von Welt im Wandel TV!

Ein tolles, authentisches Team, die Beiden und ein Kontrastprogramm zu den einander derzeit jagenden Krisenmeldungen und dramatischen Tagesberichten zu CORONA, wie ich finde. (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 33. von 144 – Vigilanz und Kognition, bitte was?

Eckehardnyk

„Kustodient“ ein Kind begleiten

1

Psychiater, Psychologen und Pädagogen halten eine Menge Fremdwörter für dein Kind parat, genau genommen für alles, was so seine Entwicklung und seinen „Apparat“ ausmacht. Diese drei Berufsgruppen haben außer dem Kinderarzt und der Kindergärtnerin eine Menge über dein Kind heraus gekriegt, es aber zum großen Teil in für den normalen Leser uneinnehmbare Festungen von Begriffen lateinischer oder griechischer (oder englischer) Herkunft verbarrikadiert. Wir wollen eine Zugbrücke in eine dieser Burgen legen und kurz zwei Begriffe behandeln, die deiner Aufgabe als Mutter oder Vater dienen.

2

In der christlichen Weihnachtsgeschichte (nach Lukas, zweites Kapitel) gibt es eine Stelle, die heißt: Es waren Hirten auf dem Feld, wachend und hütend ihre Schafherden. „Wachend und hütend“ heißt in der lateinischen Bibel vigilantes et custodientes. Das trifft auch für dich genau zu, wenn du Kinder hast: Du hütest und wachst über sie. Nicht mehr und nicht weniger verlangt die gekonnte Erziehungsaufgabe[1] von dir: Vigilant und kustodient zu sein. Leider hat sich das zweite Wort in der Wissenschaft nicht so stark beheimatet wie das Wort vigilant und Vigilanz.

3

„Kustodient“ bist du nämlich immer dann, wenn du, wie im vorigen Kapitel dargestellt, den „Ozean der Liebe“ um dein Kind ausbreitest und es von seiner „Insel“ aus sich mit alledem versorgen lässt, was seinem Entwicklungsstand entspricht und ihn sich entfalten läßt.

4

Unter „Vigilanz“ verstehen Forscher ganz einfach nur die Wachheit. Sowohl du als auch dein Kind verfügen zu unterschiedlichen Zeiten über ein unterschiedliches Maß an wachem Bewußtsein. Dein Neugeborenes hat längere Somnolenzperioden, das Gegenteil vom Wachzustand, als dein Schulkind. Auch du hast Vigilanzperioden. Das ist die Zeit, in der du nicht müde bist (und auch nicht schläfst), sondern dich am Klarsten zum Ausdruck bringst. Es dürfte einleuchten, daß Lernen am besten klappt, wenn Lernender und Lehrender im Vigilanzstadium sind, also ganz wach und munter bei der Sache. Dieses Wissen solltest du nutzen, wenn du dem Kleinen etwas Neues „beibringen“ willst.[2]

5

Von dem großen Denker des 17. Jahrhunderts, René Descartes (1596-1650) kennst du vielleicht schon den lateinischen Ausdruck cogito ergo sum“, zu Deutsch: „Ich denke also bin ich“. Denken, Überlegen, Planen werden wissenschaftlich mit dem Ausdruck Kognition zusammengefaßt. Und Descartes hatte die Idee, daß alles ungewiß sein könne, nur eines nicht: Daß ich denke. Solange ich denken kann, weiß ich auch sicher, daß es mich gibt. Du wirst gewiss schon bemerkt haben, daß du auch im Traum denken kannst und daß die Gewißheit zu sein auch im Traum bestehen bleibt. (Den Tiefschlaf hat der Philosoph mit seinem Spruch wohl ausgelassen.) Also sind die Phasen der Kognition nicht unbedingt gleich zu setzen mit denen der Vigilanz. (Wenn es träumt oder schläft, solltest dudein Kind nichts lehren).

6

Kognitive Fähigkeiten entwickeln sich beim Kind langsam und verfallen auch wieder ab, falls der Mensch altersschwachsinnig wird. Du aber lebst mit deinem Kind und wirst deshalb seine Fortschritte im Denken bemerken, feiern und womöglich niederschreiben. Schon beim Säugling können wir die ersten Denkakte beobachten und zwar, wenn er etwas „erkennt“ und solchem „Bekannten“ zulächelt. Das „erfahrene“ Zurückkehren an denselben Ort muß für die Seele ein Festakt sein, dem der Leib folgt und mit einem Lächeln oder einem anderen Ausdruck von Glück belohnt [3] Daran sehen wir: Denken hat etwas zu tun mit „Sich Bekanntmachen“. Für ein Kind ist es ein „Freudenfest“[4] , wenn es von einem Menschen sagen kann: Den kenne ich! Ohne irgendeine Zutat erzeugt allein das Bekanntsein solch Glücksgefühl und – Sicherheit! Die kognitiven Fähigkeiten sind so wichtig, weil dein Kind mit deren Hilfe sich die Welt bekannt und sich zu eigen macht. ©🦄 1982/83 und 2020

[1] Oder „Kinderbegleitungsaufgabe“.

[2] „Beibringen“ ist ein hässlicher Begriff. Sein Ausdruck wird noch oft für diesen Vorgang verwendet, in welchem einem Lernenden etwas „klar wird“, eine Art von Transparenz, also Durchsichtigkeit in ein Verfahren oder für einen Tatsachenbestand entsteht, zum Beispiel Schleife binden, was im Zeitalter vor dem Klettverschluss für Kind und Eltern eine Zerreißprobe an Geduld darstellte.

[3] Quietschen oder plötzlich mit beiden Ellbogen, Unterarmen oder Beinchen reflexartig ins Kissen stoßen.

[4] leider auch möglicherweise ein „Schreckensfest“.

Die Katzen-Spinne / Afrika

Ich veröffentliche mit dem freundschaftlichen Einverständnis des Autors

Einar Schlereth

Es gibt noch mehr seiner Feder entflossene Kostbarkeiten; eine davon ist hier zu lesen.

Thom Ram, 16.03.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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Die Katzen-Spinne (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 32. von 144 – Das Hindernis…

…aus Liebe

Eckehardnyk

1

Für jeden, der sich mit Begrenzungen beschäftigt, ist an sich klar, daß Liebe keine Hindernisse hat, es sei denn, die der Moral. Liebe ist ein Zustand von unbegrenzter Weite, von „ozeanischen Gefühlen“, von absolutem Einssein mit jemand anderem. Doch ist es nicht auch so, daß Liebe Hindernisse setzen kann?

2

Beobachte mal eine Katze auf einem Balkon: Sie schaut von der Brüstung in die Tiefe, sie schnuppert die herrliche Weite aber sie springt dort nicht hinunter. Die Unendlichkeit bildet eine Grenze. Wo sollte sie ankommen? Diese Ungewißheit läßt das Tier instinktiv für den Erhalt seines Lebens das Richtige tun und in den Begrenzungen seiner Möglichkeiten bleiben.

3

Auch Kinder und Säuglinge meiden das Unendliche und erforschen lieber das, was vor ihnen liegt. Überhaupt ist das über die Begrenzung des Bekannten hinaus Wollen immer an das Vorhandensein von Übersichtlichkeit gebunden. Es besteht ein Drang, Übersicht zu vergrößern. Mit der Übersicht wachsen auch Mut, Geschicklichkeit und Macht. Pure Unendlichkeit erlangen zu wollen ist jedoch kein Forschertrieb, sondern Wahnsinn.

4

Fragtest du dich schon, warum manche Kinder selbstvergessen in ihrer Welt versinken und stundenlang spielen können, andere dagegen ständig am Rockzipfel ihrer Mutter hängen und sich nicht zu beschäftigen vermögen? Das kann beim selben Kind auch tageweise unterschiedlich sein. Woran liegt das? Ich werde darauf nicht aus anderen Büchern antworten, sondern die uns hierher begleitenden Ergebnisse weiter ausbauen: Das mit sich selbst beschäftigte, friedliche Kind ist umgeben von einem Ozean aus Liebe. Wo sollte es daraus hin wollen, warum sollte es seine sichere Insel [sein übersichtliches Sein in und um seinen Leib] verlassen?

5

Wenn es dann zu dir kommt, um dir etwas zu zeigen, orientiert es sich am Band seiner Beziehung zu dir. Du tauchst in seiner Erinnerung auf, wie ein Schiff am Horizont. Es sagt symbolisch: Da ist die Mama, und sofort ist es bei dir. Nur dieses Zurückkehren in die Verbindung zum angehörigen Menschen läßt dein Kind ohne Angst auf seinem Plätzchen in seiner Welt etwas weiter entfernt verweilen.

6

Die „Grenzen“, die eigentlich nur Hindernisse sind, die den Rockzipfelanhängern gesetzt wurden, waren Ängste und Vorurteile der Eltern, die sie „aus Sorge“ auf ihre Kinder übertragen haben. Die spüren diese Sorge, wissen aber nicht, wofür sie gut sein sollte, aber erfahren sie in ihrem Innern als ständigen Alarm vor ihrem Forschungsdrang. Ihnen fehlt dann das Dasein als [und auf der] „Insel“, das eine traumhafte Fähigkeit entwickeln hilft, nämlich zu wachsen und Verbindungen in sich selbst und zur übrigen Welt herzustellen. Aus manch solcher Insel ist ein Kontinent, vielleicht sogar ein neuer Planet, ein neuer Stern geworden, wer weiß das schon so genau? Jede Insel ist wie jeder Stern umgeben von Unendlichkeiten. Innerhalb dieser zu gedeihen vermag ein „kleiner Prinz“ nur, wenn aus welcher Unendlichkeit auch immer Licht und Wärme, Nahrung und Nähe, also Zuwendung kommt.[1]

7

Kommt sie nicht, so entsteht statt gekonnten Alleinseins Einsamkeit. Deshalb bau deinem Kind Hindernisse, die es demnächst wieder überwinden kann. Lass es das können, und [er]finde neue „Grenzen“, [also Hindernisse zur nächsten Wachstumsstufe]. Aus Fingerspielen des Säuglings, den du deshalb auf dem Rücken liegen lassen mögest, werden Klimmzüge am Geländer des Laufställchens; werden erste allein gekonnte Schwebebewegungen auf seinen eigenen Füßchen; werden erste Wortversuche: alles begleitet von deiner Freude, Nähe, Zuwendung. Im Kind wird ein Gefühl entstehen, daß davon genügend da ist. Dann beschränkt es sich auf das Erforschbare und Mögliche. Das läßt du zu ihm vom Ozean deiner Liebe her auf seine Insel kommen.


[1] In der Printausgabe von 2013 ist dieses Kapitel delikater gefasst. Einfügen möchte ich hier daraus nur, dass das Wörtchen Zuwendung  wie folgt ersetzt wurde: „…und neuerdings auch das Bewusstsein von Freiheit kommt. (‚Neuerdings‘ sage ich hier deshalb, weil es in dem ursprünglichen Manuskript [also im hier zugrunde gelegten Text] fehlt… Wir sind uns sicher einig, dass ein Kind Zuwendung braucht und sie auch in der Regel bekommt. Was es aber auch braucht, ist Freiheit..die wächst vom ersten Atemzug an mit den [zunächst körperlichen] Fähigkeiten des Kindes [bis sie nach der Pubertät im Denkvermögen angekommen ist. – Das hier eckig Eingeklammerte setzte ich heute dazu.]

Wie es in den Wald reinschallt, so schallt es auch raus

von Angela, 10.03.2020

Ich wollte die Welt ändern, es änderte sich nichts. Ich änderte mich selbst, da änderte sich die Welt. Aristoteles

Eine Fabel aus Indien

In einem fernen Land gab es vor langer, langer Zeit einen Tempel mit tausend Spiegeln und eines Tages kam, wie es der Zufall so will, ein Hund des Weges. (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube – 31. von 144 – Welche Grenze hat der Mensch?

Eckehardnyk

Unbegrenztes Lernen
1
Du kannst und darfst alles wissen, an alles glauben und auf alles hoffen; nur eines wirst du damit nicht: Weiterkommen im Sinne von dazu Lernen! Denn was ist Lernen? Es ist eben das Absehen von etwas, das man schon weiß. Wenn dein Kind schon wüßte, wie man schreibt, müßte es das nicht lernen. Wenn Soldaten und Feldherr schon den Sieg errungen hätten, dann bräuchten sie daran nicht zu glauben. Wenn du schon im Himmel wärest, dann müßtest du nicht darauf hoffen, einstens dorthin zu gelangen. (mehr …)

Olivers Reise durch den Wahnsinn zur Insolvenza

(Ludwig der Träumer) Warum fällt mir bei dem folgenden Video „Gullivers Reisen“ ein? Vielleicht weil Oliver Janich bei seinen Recherchen ähnlichem Wahnsinn in der Wissenschaft begegnet, wie Gulliver.

Gulliver besucht eine große Akademie und findet dort skurrile Wissenschaftler. Einer will Sonnenlicht aus Gurken extrahieren; ein anderer will menschlichen Kot in Nahrung zurückverwandeln, ein Architekt ein Haus vom Dach her nach unten bauen, ein Arzt Patienten heilen, indem er Luft durch sie hindurchbläst. In einem anderen Teil der Akademie wird ein Sprachprojekt betrieben, das den Zweck verfolgt, Verben und Partizipien auszumerzen; Ziel eines anderen Projekts ist sogar, alle Wörter abzuschaffen. Ein Professor lehrt, Frauen sollten nach ihrer Schönheit und nach ihrer Geschicklichkeit in der Bekleidung besteuert werden. Das ganze Buch hier: https://epdf.pub/gullivers-reisen-1726.html

Liebe bb-Gemeinde, bevor ihr euch das bedrückende Video anseht, beginnt bitte mit dem Nachspann ab min 28:50. Das ist unser Ziel, das durch nichts aufgehalten werden kann. Keine noch so große Angst, die weltweit medial geschürt wird, kann etwas daran ändern. Das Ende der Kabale ist damit eingehäutet äh eingeläutet.

Zum Schluß nochn Schmankerl:

OKITALK / Dr. Johannes Moerschner und Prof. Franz Hörmann im Gespräch

Neue Gesellschafts-Lebensweisen: Theorie und Umsetzung

Wie kann jeder Mensch zum Wandel beitragen – und wo führt er uns hin?

Dr. Johannes Moerschner („Lebensforscher“) und Prof. Franz Hörmann (Informationsgeld; Wirtschafts- und Finanzexperte) sind am 09.03.2020 ab 20:00 Uhr auf OKiTALK miteinander im Gespräch. Diese Sendung knüpft inhaltlich u.a. an einem Gespräch an, das Johannes Moerschner am 14.11.2019 auf OKiTALK mit Klaus Glatzel führte. (mehr …)

Rice up (Erhebe dich)

(Ludwig der Träumer) Dieses Video braucht keine Ergänzung meinerseits. Wir sind Schöpfer. Und wenn wir zusammenkommen, haben wir die Kraft, jede Zukunft zu schaffen, die wir wollen.

Vielleicht doch noch eine, die es auf den Punkt bringt:

Sei du selbst die Veränderung, die du wünschst für diese Welt. (M. K. Gandhi)

Doch noch ein Gedanke zum Thema:

https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/01/27/von-der-freiwilligen-knechtschaft-des-menschen/

Eltern, Kind und Kindestube: 30. von 144 – Hoffen- Glauben – Wissen

Eltern und Lehrer sollten beim Umgang mit Kindern etwas an der Gardeobe abgeben: Ihre persönliche Voreingenommenheit

Eckehardnyk

Nun wirst du sagen: Hingabe, das ist doch was mit Gefühl, was hat das mit Denken zu tun? Richtig, Hingabe ist eine Gefühlseinstellung, die dein Denken vor Ablenkung schützt. Diesen Schutz hast du an all den Stellen, wo du „in Ruhe gelassen“ sein, wo du „ganz bei der Sache“ bleiben willst. Im Denken erreichst du Unbegrenztheit immer dann, wenn sich Gedanken frei, also ohne Ablenkung, ohne leibliche oder geistige Voreingenommenheit einstellen können. Die Stille dazu kann in der Tat durch Zudringlichkeiten körperlichen Ursprungs gestört werden.

Zu den Ruhestörern rechnen außer Lärm, grellem Licht und Gestank: Alkohol- und Drogeneinfluß, Müdigkeit, Übelkeit, Kitzeln, Jucken, Schwitzen, Schmerzen, Kälte, Hitze, Hunger und Durst. Nachhaltiger beeinträchtigt wird unser Denkvermögen durch Angreifer aus dem eigenen Lager. Die wundervolle Fähigkeit, Zusammenhänge[1] herzustellen, Hypothesen oder Theorien bis zum Entstehen-Lassen der Welt zu bilden, Detektivarbeit zur Rekonstruktion eines Tathergangs zu leisten: Diese einmalige Potenz des Menschen kann durch Denkvorgänge unterwandert werden, die sich früher einmal abgespielt haben und sich nun wie ein Virus auf einer Festplatte benehmen. Die neu zusammengestellten Daten kommen in einem durch die alte Version gestörten Zustand an die Oberfläche.

Das Schlimme daran ist, daß man die Eindringlinge für „Freunde“ oder als „zur Familie gehörig“ betrachtet und zwar deshalb, weil sie in vielen Fällen etwas gebracht haben (Alte Hasen Falle), was jeder Mensch zunächst dringender braucht als die Brillanz einer neuen Theorie: Nämlich Trost, Bestätigung und das Gefühl, nicht sinnlos zu leben. Sie sind Bauanleitungen für Denken, das seiner selbst noch nicht sicher ist und das seine Wichtigkeit und Richtigkeit aus fremden Quellen speisen lassen muß (aus Quellen, die ihm womöglich seine eigene Nichtigkeit vorkauen). Du wirst dich wundern, wenn du gleich die Namen dieser Helferlein liest: Hoffnung, Glaube und Wissen!

Dein „Hort der Hoffnung“, deine „Schätze des Glaubens“, dein „profundes Wissen“ sollen für die Katz gewesen sein? Nein – Ja. Nein, weil du soviel wissen, glauben, hoffen darfst, wie du willst und brauchst. Es sind deine Entscheidungen und hiermit prägst du deine Persönlichkeit und charakterisierst deine Bedeutung.

Doch um hier und jetzt über irgend etwas Wahrheit und Gewißheit zu erlangen, benötigst du dein eigenes Denken und einen freien, quasi experimentellen Umgang damit. Denn ist deine Denke vorgeprägt durch eine Hoffnung, der Tatbestand sollte so oder anders sein, dann besteht für deinen Gedankenakt wenig Aussicht auf inhaltliche Neuigkeit. Das gleiche Bild ergibt sich bei allen Glaubensinhalten. Und nicht einmal das Wissen schützt uns gegen Voreingenommenheit. Im Gegenteil: Wissen beeinträchtigt in fataler Weise die Objektivität. Denke im Sinne eines Kommissars, der einen Mordfall aufzuklären hat: ist jeder verdächtig und alle Spuren müssen gesichert werden.

Wissen, Glaube und Hoffnung bleiben im Vollzug einer denkerischen Analyse und Würdigung der Falten wie voreingenommene Angehörige hübsch draußen. Nur Vergessen, Absehen von dem, was du glaubst, hoffst und weißt, läßt dich vorurteilsfrei denken.

Allerdings, von Inhalten gelöst, ist Hoffen ist eines der stärksten Aggregate, das wir haben, um ein Ziel zu erreichen. Glauben an sich selbst (auch durch göttlich zugesagten Beistand) ist die Energie, die dieses Aggregat antreibt. Beim Wissen hingegen muß man immer bedenken, wie umfassend nab informiert ist. Nur eine einzige Quelle reicht meistens nicht zu einem gerechten Urteil aus! (und in jedem Fall muss eine Quelle vertrauenswürdig sein.)

©️🦄 1998 und 2020


[1] Wer einen neuen Zusammenhang sucht und sich nur auf altes Wissen verlässt, gleicht einem, der ein Geldstück unter eine Laterne sucht, weil dort Licht ist, und nicht dort, wohin es wahrscheinlich liegen könnte.

Die Viren dansen mit de Huren

(Ludwig der Träumer) Palina hat mit der Einstellung des Videos zur Coronavirus-Panikmache im Postkasten meinen Frust über Freunde und Bekannte exponentiell gefördert. Begeistert über so einen Klardenker hatte ich es weiterverbreitet. Die Rückmeldungen taten mir nicht gut. Danke palina, du hast mir damit einen großen Gefallen getan – mir die Illusion genommen, es gäbe noch einen Funken Verstand beim kleinen Arschloch.

Die einzige Quarantäne, die ich mir vorstellen kann ist meine Geistige. Sie schützt mich wirklich vor den Arschlöchern, die nicht wissen, was sie tun und nicht zur Folgeabschätzung ihrer Hysterie in der Lage sind. Sie sind zum eigenen Untergang verdammt.

(Anm: Zu den kleinen Arschlöchern zähle ich selbstverständlich auch alle Schreibhuren, mainstreamkonforme widerliche Akademiker, Politikschranzen und alle NGOs.)

Der soll bei seinen Leisten bleiben und Zähne reparieren und nicht so’n Scheiß verbreiten, war die harmloseste Reaktion, bis hin zu der Mahnung, die neuesten Nachrichten im Radio und Fernsehen zum Thema ernst zu nehmen. Ich sollte mich besser auf die Pandemie vorbereiten, Vorräte für drei Monate anlegen, ein historisches Denkmal in dem ich beheimatet bin, sofort unter Quarantäne stellen – vorsorglich ein halbes Jahr lang. Das wäre Selbstmord durch Angst vor dem Tod.
Ein guter Freund hatte einen besonders guten Rat. Bevor das Geld ausgeht, weil man durch die Pandemie seinem Job nicht mehr nachgehen kann, sollte man vorsorglich mit der Bank reden, damit die den Geldhahn nicht abdrehen und einen Überbrückungskredit einräumen. :LoL: Tote, Leichen und Hirnverbrannte können nix zurückzahlen.

Nun, zum eigentlichen Problem der Menschen. Eine davon ist die Arschkriecherei mangels schöpferischen Selbstbewußsein.

 

Die gefährlichste hat Wolfgang Ambros dokumentiert. Die Lyrik und Poesie ist noch vor der Satire die schärfste Waffe gegen den Wahnsinn. Es bleibt nur diese. Wenn die zensiert wird, ist die Menschheit verloren.

Wer mag, kann da noch reinschauen: https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/09/07/ein-gedanke-zur-sprache-und-bilder-bildung/

https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/01/27/von-der-freiwilligen-knechtschaft-des-menschen/

Gevatter Tod und die Angst

(Ludwig der Träumer) Gevatter Tod ist zur Zeit wieder vermehrt in den großen Städten unterwegs. Man kann sagen, er macht nur seine Aufgabe im schöpferischen Auftrag. Er entsorgt diesmal hauptsächlich nur angstbesessene Seelen, die den wunderschönen Planeten Erde mit ihrer Hysterie vergiften.

Wohlgemutes seines sinnvollen Wirkens trifft er auf seinem Weg in die Stadt den von Hustenanfall betroffenen kleinen Ludwig, der weiß, daß der Hustenanfall nicht vom Corona-Virus kommt, sondern von seinen Zigarren.
Was hast du vor, du wirkst heute besonders lustig im Gegensatz zu sonst, wo du deiner Aufgabe eher mißmutig nachgehst, fragte klein Ludwig.

Ich will den kleinen Arschlöchern zeigen, wohin sie ihre Angst führt, antwortete Gevatter Tod,  grinste und ging weiter. Er drehte sich nochmals um und sagte: Keine Bange, ich habe nicht vor, mehr Seelen abzuholen als sonst. In der nächsten Stadt sind es tausend, deren natürliches Ende gekommen ist und die ich liebevoll ins Jenseits mitnehme.

Klein Ludwig verfolgte die Aktion des Gevatters auf seinem 5G-Händie und war überrascht. 10.000 Tote urplötzlich. Wie kann das sein? Er wollte doch nur 1.000 „umbringen“.

Auf dem Rückweg traf er wieder klein Ludwig, der etwas verwirrt von der Glaubwürdigkeit Gevatters war. Gevatter Tod, Du wolltest doch nur tausend Seelen holen, das aber sind weit mehr als zehntausend.

Dafür kann ich nix, die anderen sind vor lauter Panik mitgekommen,
seine Antwort.

Es gibt keinen Unterschied zwischen innen und aussen

von Angela, 22.02.2020

Sehr viele Menschen sprechen unbewusst, unachtsam und ohne Respekt Wertungen,  Verurteilungen  und  Verdächtigungen über ihre Mitmenschen aus. Sie wissen nicht, was sie da tun. Wie können sie das auch wissen, sie wissen ja noch nicht einmal, wer sie sind. Wer sein Wesen, seinen innersten Kern nicht kennt, kann nicht bewusst in seinem Tun sein, das ist unmöglich.

Ein Weisheitssatz verdeutlicht das in hervorragender Weise (mehr …)

Es gibt keinen Unterschied zwischen innen und außen

von Angela, 22.02.2020

Sehr viele Menschen sprechen unbewusst, unachtsam und ohne Respekt Wertungen,  Verurteilungen  und  Verdächtigungen über ihre Mitmenschen aus. Sie wissen nicht, was sie da tun. Wie können sie das auch wissen, sie wissen ja noch nicht einmal, wer sie sind. Wer sein Wesen, seinen innersten Kern nicht kennt, kann nicht bewusst in seinem Tun sein, das ist unmöglich.

Ein Weisheitssatz verdeutlicht das in hervorragender Weise Es gibt keinen Unterschied zwischen innen und außen“. Unser Unterbewusstsein bezieht alles, was wir sagen oder denken deswegen immer nur auf uns selbst. Das Bewusstsein ist nur die Spitze des Eisberges, 3/4 ( so sagt man)  liegen unter Wasser und beinflussen uns. Die Werbung macht sich dies zunutze, ebenso wie Politiker aller Schattierungen.  Endlose Wiederholungen bewirken, dass auch noch der größte Skeptiker ein wenig Wahrheit hinter dem Gesagten vermutet.

Dem Unterbewusstsein ist es egal, ob es positive oder negative Gedanken  empfängt. Es verarbeitet das, was es von unserem Gehirn und seinen Gedanken vorgesetzt bekommt. Das Unterbewusstsein nimmt immer alles für bare Münze, was man ihm auftischt.
Diese Eigenschaft erklärt, warum man mit dem Gesetz der Anziehung sowohl positive als auch negative Dinge in sein Leben ziehen kann.

Unser Unterbewusstsein ist mächtig und steuert uns durchs Leben, ohne dass wir es bemerken. Es macht den Großteil unseres Wesens aus. Es reagiert auf alles, was wir sagen, denken und glauben und gestaltet danach unser Leben. Wir können nicht reden oder denken, ohne dass Bilder in uns entstehen, auf die unser Unterbewusstsein prompt reagiert. Die schnellste mögliche Reaktion sind die Gefühle, die wir unmittelbar nach den entsprechenden Gedanken über unsere Mitmenschen erleben.

Fühlen wir uns gut, wenn wir andere als unfähig, verbrecherisch oder bösartig bezeichnen?

Unser Unterbewusstsein- anders als das  Bewusstsein, –  besitzt nicht die Fähigkeit , andere Menschen als von uns getrennt zu begreifen. Wenn wir also über andere negativ sprechen, sie herabwürdigen oder uns über sie beklagen, meint das Unterbewusstsein, wir würden von uns selbst reden. Das gilt für Gedanken , ebenso wie für Worte, denn Worte sind nur gesprochene Gedanken.

Wer sich über andere beklagt, sie beschimpft , sich über sie aufregt, schädigt sich selbst. Die Folge besteht darin, dass das Unterbwusstsein im übertragenen Sinne Hormone ausschüttet, die den aussendenden  Menschen in  eine negative, schwache  Stimmung versetzen.

Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche. Denken wir freundlich über jemanden, wünschen wir ihm Frieden und Freude, ist dem Unterbewusstsein sofort klar, wen wir im Grunde meinen, nämlich uns selbst und es spiegelt uns unser Wesen in den Umständen, die uns im Außen begegnen,  zurück.

Das liegt daran, dass Gedanken für unser Unterbewusstsein Anweisungen sind.

Es bedeutet nicht, dass wir nicht mehr sehen dürfen, was geschieht und es auch nicht benennen dürfen, es bedeutet nur , das reaktionäre Verhalten aufzugeben, aus alten Konditionierungen und Glaubenssystemen heraus zu denken und zu sprechen und zu versuchen, die Dinge sachlicher zu sehen.

Wenn um uns herum alles „in Trümmern“ liegt oder zu zerfallen beginnt, ist es im Grunde unsinnig, sich mit dem Verfall selbst zu beschäftigen ohne aktiv etwas zu tun. Das macht ihn nur stärker und verändert gar nichts.  Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wächst. Und ist es der Zerfall, so wird auch dieser wachsen, zumindest in unserem Inneren.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit statt dessen auf uns selbst richten, auf unser inneres Wachstum, auf das, was wir uns wünschen, was uns als Menschen auszeichnet, werden wir auch unsere Energie dorthin richten. Wer den Glauben an sich selbst und die Fähigkeit, sein Schicksal und seine Umgebung zu gestalten nicht verliert, dem bleibt dieser Wert in jeder Lage, jeder Situation erhalten.

Wir sind Wesen voll innerer Kraft und eingeborener Güte und wenn wir das erkennen können und  auch leben, wird uns auch das Universum in gleicher Weise entgegenkommen.  Denn alles ist miteinander verbunden und wir ernten das, was wir gesät haben.

Angela

…es sollte und müßte, dann würde … ES IST

Viele Menschen WISSEN genau, wie es eigentlich sein sollte und werden müßte…
und sie haben auch sehr gute Gedanken und Visionen dazu…

Ein Beitrag von Jürgen Elsen, 21.02.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

Darin spiegeln sich also gute Ressourcen und Potenziale und Kompetenzen. Die Frage bleibt: Und, wer macht was? – Was mache ich ?!

Ja, wenn …

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Leben ist immer lebensgefährlich

von Angela 14.02.2020

Eine Schlagzeile jagt die andere….    :

Mehr als 500 Infektionen außerhalb Chinas….

Antibiotika-Lieferengpass wegen Coronavirus erwartet – so abhängig ist Deutschland von China ……
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So geht das nicht Herr Thom Ram

(Ludwig der Träumer) Mit Entsetzen hat mich jüngst der Leid äh Leitartikel hier: des Herrn Thom Ram beflügelt, der allen Ernstes die deutsche Sprache rehkuldieren oder so will. Ich kann nur davor warnen. Die Ethnologie hat längst bewiesen, daß der Austausch des r R mit dem l L der genetischen Veränderung  voranging. Die Schlitzäugigkeit ist da noch das Harmloseste. Die dadurch bedingte Verformung des Sprach- und Kauapparates änderte auch das Freßverhalten auf dramatische Weise. Kein noch so harmlos daherkommendes Ungeziefer ist bei denen vor dem Kochtopf sicher. Auch Schlangen, Affen und Hunde wissen um ihr bevorstehendes Schicksal. How dare you!

Wir sollten daher viel besser die gute alte deutsche Sprache an die Gepflogenheiten der Goldstücke anpassen. Diese geringfügige Anpassungen durch den demographischen Wandel sind sicher nicht aufzuhalten, damit sich unsere Neubürger künftig hier richtig intekrazzieren können. Die osmanischen Krach- und Zischlaute sind zwar auch nicht das Wahre. Sie verformen zwar nicht den Kauapparat, aber dafür um so mehr die Hirnwindungen halbmondförmig. Das merkt aber eh kaum noch einer in Deutschland und deren noch verdaubaren geistige Fraß, der uns vorgesetzt wird. Was braucht der deutsche Michl äh Mensch mehr?

Nochn Gutnachtliedle:

Komm gieß mein Glas noch einmal ein. Bald sind die alten Zeiten vorbei.

Laß nun ruhig los das Ruder

(Ludwig der Träumer) Heute gibt’s nur ein Gutnachtliedle um mich zu beruhigen. Ansonsten müßte ich den Intelligenznotstand in meinem Umfeld – ja sogar in ganz Deutschland ausrufen.

Die Krone – Corona mahnt mich, jeden Kontakt mit Meinesgleichen zu vermeiden.
Die Krone – wo die auch immer zu verorten sein mag weiß sicher, daß der Kontakt mit Meinesgleichen – den Angstbefreiten für sie tödlich sein könnte.  
Interessant ist auch, daß nach den Unruhen in Honkong, die nach China überschwappten und gefährlich für deren Elite werden könnte, rein zufällig ein äußerer Feind auftaucht.  
Das Mühlenfest in drei Monaten muß deswegen abgesagt werden.!!?  CO2 ist schlimmer als Senfgas. Eine Warnung soeben von „besorgten“ Freunden draufgesetzt. Das kommende Sturmtief könnte meine Wohnwagen zerschlagen. Wir sind bald alle tot, wenn wir nicht umkehren zur Natur, so die linksgrün verirrten Freunde, die mich in den letzten Tagen besuchten.
Wer schürt hier die Angst vor dem Leben, das schon immer lebensgefährlich war?  Ich hatte in den letzten Tagen keine Minute Ruhe. Sie kamen in meine Bude und fürchteten den Weltuntergang.

Mir bleibt nur noch in seelischer Quarantäne zu gehen, bis der Spuk vorbei ist.

Lasß nun ruhig los das Ruder
Dein Schiff kennt den Kurs allein
Du bist sicher, Schlafes Bruder
Wird ein guter Lotse sein.

Lass nun Zirkel, Log und Lot
Getrost aus deinen müden Händen,
Aller Kummer, alle Not,
Alle Schmerzen enden.

Es ist tröstlich, einzusehen,
Dass nach der bemessenen Frist
Abschiednehmen und Vergehen
Auch ein Teil des Lebens ist.

Und der Wind wird weiter wehen,
Und es dreht der Kreis des Lebens,
Und das Gras wird neu entstehen,
Und nichts ist vergebens.

Es kommt nicht der grimme Schnitter,
Es kommt nicht ein Feind,
Es kommt, scheint sein Kelch auch bitter,
Ein Freund, der’s gut mit uns meint.

Heimkehren in den guten Hafen
Über spiegelglattes Meer,
Nicht mehr kämpfen, ruhig schlafen,
Nun ist Frieden ringsumher.

Und das Dunkel weicht dem Licht,
Mag es noch so finster scheinen.
Nein, hadern dürfen wir nicht –
Doch wir dürfen weinen.
(Reinhard Mey)

Gnothi seauton- Erkenne dich selbst/ Wer bin ich?

Wolken mit Lichtblitzenvon Angela, 07.02.2020

Die Jahre vergehen, wir werden älter und kommen dem Tod immer näher. Sollten wir uns da nicht einmal nach dem Sinn unseres Tuns, dem Sinn des Universums, dem Sinn der Existenz der Menschheit und nicht zuletzt unseres eigenen, ganz persönlichen Seins fragen? Eine Wiedergeburt nützt nicht viel, wenn man danach immer noch nicht weiß, wer man ist.

Es gibt etwas, was vor allem anderen entscheidend ist, nämlich unsere Essenz jenseits des persönlichen und vergänglichen Selbstgefühls zu finden, etwas, was tief in uns versteckt ist.  (mehr …)

Eltern, Kind und Kinderstube: 28. von 144 – Wieviel Aufmerksamkeit haben wir dazugelernt?

von Eckehardnyk

Wer oder was heilt alle Wunden?

Viele Jahre ist dein Leben bestimmt durch dein Kind.

Warum ist dann Aufmerksamkeit so wichtig? Denk dir Folgendes: Du hast ein Gefühl von Beklemmung in der Herzgegend. Der Atem geht schwer, dir wird etwas schwindlig, Flimmern, schwarz vor Augen, Panik. Jemand in deiner Nähe ruft den Notarzt. Bis der Arzt kommt, ist alles vorbei und er kann nichts mehr feststellen, außer daß es dir peinlich ist, daß du ihn hast kommen lassen. Das oder Ähnliches passiert aber ständig und in jedem Alter. Kinder haben plötzlich ein Bauchweh. Spricht man davon, zum Arzt zu fahren oder ist man auf dem Weg dorthin oder kurz vor der Untersuchung, ist alles schon vorbei.

Aufmerksamkeit, nicht Zeit, heilt alle Wunden! Es scheint, als habe nur Zeit vergehen müssen, bis das körperliche Symptom wieder verschwunden ist. Aber mit der Zeit allein werden wir nicht immer diesen Erfolg haben. Zeit ist abstrakt und vor allem relativ; aber sie hat allen anderen nicht materiellen Phänomenen etwas voraus: Zeit läßt sich messen. Dadurch ist sie ein Baustein für die Naturwissenschaft und ihre Beweiskultur geworden. Bedenke, wie unterschiedlich lang fünf Minuten sein können, wenn du auf jemanden wartest, den du lieb hast, oder wenn du vor einer Reise Koffer packst! Gehen wir aber in Wildnisse, Wüsten, Einsamkeiten, so merken wir die Zeit dort nicht. Aber wir, unsere Denkweisen, Gefühlslagen und Willensregungen drücken sich für andere und besonders für unsere Kinder in der Zeit aus. In diesen Zuständen spüren wir nämlich unsere Anwesenheit. Und das ist es, was wir wahrnehmen und was unser Kind wahrnimmt.

Schon durch Wahrnehmen oder Diagnostizieren kann ein Arzt Heilungen bewirken.[1] Er läßt sich schildern, was vorgefallen ist und beobachtet aufgrund der Erzählung. Er wird aufmerksam und lenkt und vergrößert unsere Wahrnehmungskraft. Es kann sein, daß die Heilung durch eine verbesserte Aufbereitung der von seinen Patienten aneinandergereihten Fakten erfolgt und es dafür ein zusammenfassendes Medikament oder ein sonstiges Heilmittel gibt. Dadurch wird unsere Immunabwehr konzentriert auf die Anwendung des Mittels (oder der entscheidenden Aussage des Arztes), und das kann in vielen Fällen schon die Heilung in Gang bringen. Die gezielte Hervorhebung der medizinisch relevanten Merkmale entlastet den Patienten von seiner „Todesangst“.

In unserem Beispiel zu Anfang zeigte sich, daß wir selbst diese Leistung bewirken und uns scheinbar entlastend „heilen“ können. In Wahrheit haben Aufmerksamkeitskräfte jedoch Erfolg gehabt, dadurch daß sie umfassend konzentriert, vollständig gebündelt auf mehr Leben gerichtet wurden. In Panik dagegen greift Aufmerksamkeit nur einen Teilaspekt heraus, und dieser wird ins Riesenhafte vergrößert, bis Angst entsteht. Durch die Besprechung mit dem Arzt, dem „Fachmann“, (oder nach Einwirkung der „Droge Arzt“) reduziert sich das Problem auf den „Punkt“ seiner Entstehung, der, einmal erkannt, auch behandelt und geheilt werden kann. Unser Bewußtsein kann wieder aufmerksam und gezielter eingreifen.[2]

©️🦄 1998 und 2020


[1] Mit der weitgehend unerforschten „Pharmakologie der Droge Arzt“ hat sich Michael Balint in seinem Buch:“The Doctor, his Patient and the Illness“ (London 1964) deutsch “Der Arzt, sein Patient und die Krankheit“ (7. Auflage, Stuttgart: Klett-Cotta, 1988) sehr lesenswert auseinandergesetzt. Schon die Einbandtexte zeigen, dass es bei Ärzten genau um das hier Besprochene geht. Leider wird dank der staatlich reglementierten Gesundheits“verwaltung“ die Umsetzung in die Praxis ebenso behindert wie die Kultur der hier geschilderten Elterneinstellung durch die staatlich gelenkten Kinderverwahranstalten, welche angeblich die „Vereinbarung von Beruf und Arbeit“ bahnen.

[2] Diese hier publizierte Urschrift von „Abenteuer Erziehung“ von 1998/99 mutet gerade in diesem Kapitelchen gegenüber der auf http://www.eahilf.de vorgestellten verlegten Ausgabe etwas „wild“ an (Seite 70-72). Behauptungen erschienen dann dort relativiert oder erklärlicher dargestellt. Doch die Urschrift verdient es in dieser Form zur Kenntnis genommen zu werden, da in ihrem Entstehen ein spontaner Strom von Erkenntnis entstand, der sich insgesamt für den erfahrenen Leser genauso segensreich auswirkt, wie die „gepflegtere“ Ausgabe des tredition-Verlages von 2013.

Bios Logos / 960 „unmögliche“ Heilerfolge / Forschungsobjekt?

Reiner Niessen ist in diesem Leben begnadet damit, Heilmethoden zu schaffen. Er fing an mit Kleinem, und er kam, forschend und seiner Intuition folgend bis dahin, sogenannt Unheilbare gesunden zu lassen. Der Patient wird nicht „rundumversorgt“. (mehr …)

Raus aus der „Unendlichen Geschichte“

von Angela, 31.01.2020

Vor kurzem wurde hier von mehreren Kommentatoren das wundervolle Buch von Michael Ende, „Die unendliche Geschichte“ erwähnt.  Viel Weisheit und eine große Symbolik zeichnen es aus. (mehr …)

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm. Seneca


von Angela, 25.01.2020

Es gibt eine berühmte Sufi-Geschichte im Buch “ The Path of Paradox “ von Osho neu erzählt.

Ein König trat zu einem Morgenspaziergang aus seinem Palast und begegnete einem Bettler. Er fragte den Bettler: „Was begehrst Du?“ (mehr …)

Die Russophibie der Nichtbrüder / Chance für Russland

Motto: Aus der Not geborene Kreativität und Tatkraft.

Kommentare und Übersetzung aus dem Russischen von Luckyhans.

Thom Ram, 25.01.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)

Blattschneid EA Meise

No 37 (Gruppe AndroMeda auf Fb)

(von Eckehardnyk)

Das Eis das Wolken frisst

entbindet Fleischesfeuer

das Blatt, das von der Sprache

sein ausgedehntes Feld bemisst,

erlaubt auf jeder Linie eine

Stanze,

das ist ein Renaissance-

Gedicht. Wer weiß wofür ich

tanze?

Mal sehen sagt ein kluger

Kopf,

mal sehen, wo du

landest.

In Persien, sag ich,

wo man jetzt, …

du weißt nicht

dass du strandest?

Doch

sag ich dir, das Herz erbebt,

die Säule auch, ja diese,

die in Hg

die Höhe misst,

auf der das Blut gedrückt

in seinen Wänden,

die Welt

von vorn bis Ende misst,

wir frieren vor Entzücken.

Auf Wolke sieben, wo das

Eis mit Mangosplittern

süß durchsetzt, und

warte nur, die Reichen

2

auf die man alles schiebt,

die Täter, mein ich doch

verschlampen

das Geld,

was durch die Adern

rinnt, am Brunnen weinend

steht ein Kind, es möchte

in die Tiefe

nicht blicken –

von der Höhe aus erspäht

uns hier das Gästehaus,

da soll’n wir rein? Oh nein,

gefährlich ist das Beste

in

dieser Zeit,

die Seligkeit

sie macht bereit

selbst wenn

es schneit

zu kranken

in der Weste.

3

Schweig jetzt

du ewig frei

zu werdender

Geselle.

Es

dämmert

schon,

der Morgen aus dem

Brunnen steigt.

Wir feiern

wieder Feste!

©️🦄 24. Januar 2020