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In die Zukunft schauen

von Angela, 26.03.2020

Es war einmal ein weiser, alter Mönch, von dem erzählt wurde, er könne in die Zukunft sehen.
Er wohnte in einem kleinen Kloster auf einem abgelegenen Berg. 

Eines Tages nahm eine Frau den mühsamen Weg auf sich, um den Mann aufzusuchen. Der Weise hieß sie herzlich willkommen, doch als sie ihn bat, ihr die Zukunft vorherzusagen, verweigerte er ihr diesen Wunsch.

Die Frau wies den Mönch darauf hin, wie oft sie schon Almosen gegeben und wie viele Münzen sie schon für sein Kloster gespendet habe.

Der weise Mann sprach zu ihr: »Reich mir deine Hand, damit ich die Linien deuten kann.«
Er hatte noch nie zuvor jemandem den Wunsch gewährt, aus der Hand gelesen zu bekommen. Die Frau war daher sehr aufgeregt.

Er fuhr mit seinem Finger sanft ihre Handlinien nach und murmelte leise vor sich hin: »Oh, das ist aber erstaunlich, sehr interessant, das ist wirklich erkenntnisreich!«

Die Frau wurde immer ungeduldiger und konnte kaum noch erwarten, was ihr der Mönch vorhersagen würde.

Nach etlichen Minuten ließ er ihre Hand los und sprach: »Gute Frau, da steht also deine Zukunft geschrieben. Du weißt sicher auch, dass ich mich niemals irre!«

»Ja, ich weiß darum. Doch sagt mir doch endlich, wie meine Zukunft werden wird.«

»Deine Zukunft«, antwortete der Alte, »ist ungewiss. Sie liegt allein in deiner Hand.«

 

Nach einer Geschichte © Aus dem Buch von Gisela Rieger: „Geschichten, die dein Herz berühren“ ; mit freundlicher Genehmigung der Autorin

 

Die Zukunft hat viele Namen:
Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
Für die Tapferen ist sie die Chance.
Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802–1885


8 Kommentare

  1. Drusius sagt:

    Als ich 15 Jahre alt war, begegnete ich einer jüngeren Hexe, die mir die Zukunft voraussagte. Die ist auch so eingetroffen für das, was sie vorausgesagt hat. Aber sie beantwortete mir nicht alle Fragen und ich forderte nicht mehr , weil sie mir die einfach so voraussagte aus dem Wollen. Im nächsten Schritt, etliche Jahre später traf ich jemanden der die Sterndeuterei in Österreich studiert hatte, er konnte mir, nachdem ich ihm mein Geburtsdatum gesagt hatte, die Monate nennen, in denen meine Kinder geboren wurden. Dann lernte ich Magie kennen, Erleuchtung außerhalb von Organisationen und suche meinen Weg in dieser Welt.

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  2. Angela sagt:

    @ Drusius

    Ja, manche Wahrsager schauen verblüffend nahe in Vergangenheit und Zukunft. Weil ja im Grunde ALLES immer gleichzeitig geschieht. Und doch ist es nur eine WAHRSCHEINLICHE Wirklichkeit und kann jederzeit durch jeden Menschen durch eine Bewusstseinserweiterung verändert werden.

    s. mein Artikel über Prallelwelten aus 2018:
    https://bumibahagia.com/2018/08/11/essay-was-wir-fuer-unser-leben-halten-was-wir-wirklich-sind/

    Angela

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  3. webmax sagt:

    Ich habe in meinem Leben drei Hexen und eine Kartenlegerin kennengelernt.
    Die Hexen stellten sich als sehr hintertrieben und egoistisch, ja böse heraus.

    Aber meine Zukunft erfuhr ich von der Kartenlegerin, woran ich erst zu glauben begann, als ich von ihr trotz völliger Fremdheit verblüffende, tatsächliche Einzelheiten aus meiner Vergangenheit erfuhr, die ich selbst schon fast vergessen oder verdrängt hatte.
    Und das ohne Frage- und Antwortspielchen.
    Da wird man dann ganz demütig, was die Aussagen zur Zukunft betrifft.
    Fazit: Ich hatte mir damals,zu DM-Zeiten, sofort alles notiert und kann bestätigen: Zwei Drittel sind bisher nachweislich eingeteten, der Rest wird wohl folgen.

    Ich habe noch die Bestätigung von zwei Bekannten, die beide später ebenfalls das Eintreffen der Vorhersagen bestätigten. Die eine fragte nach der Arbeitsplatzsicherheit ihres Mannes und mußte hören,, das auch ihr eigener mittelfristig in Gefahr war. Sechs Monate später waren beide arbeitslos.

    Ich erkläre mir das mit einer I-Ging-Theorie, wonach durch eine seriöse, konzentrierte Befragung eine Momentaufnahme vom Individuum und seiner Beziehung zum Geschehen hergestellt wird, oder eine Art Kontostand abgerufen wird.

    Ich bin seitdem sicher, dass es solches gibt.

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  4. Drusius sagt:

    Übrigens Covid-19 – 1+9 das ergibt die 10, also 1 – was übersetzt Herrschaft oder der König heißen könnte – wenn wir schon einmal in der Gegend sind.

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  5. Hilke sagt:

    Drusius, und Corona hat die 666, in die Drehung zur 999 zu bringen ist wohl unsere Aufgabe.
    Und Corona hat drin: Cor = Herz, coronar mit r, aber ähnlich gesprochen = Herzkranzgefäße, kranz = ähnlich Krone. Verbinde die Punkte, wer das so ausspricht „Coronavirus“…

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  6. makieken sagt:

    Ui, da rate ich doch auch mal mit. Wenn ich „Covid“ durch den Buchstabenmixer jage, komme ich auf „C-Void“. Das „C“ ist klar, wird gesprochen wie „see“ also „sehen“. „Void“ steht übersetzt für „Leere/Blase/Fehlerstelle“. Die 19 steht im Alphabet für den Buchstaben „S“.

    Variante 1: Die Fehlerstellen sehen/erkennen. (das „S“ steht für den Plural)
    Variante 2: Die Fehlerstellen im „Gesundheitswesen“ erkennen (das „S“ steht für den Stab des Äskulap)
    Variante 3: Den Sumpf trocken legen (das „S“ steht für „Serpentine/ Snake“ = Reptillien)

    Weitere Möglichkeit: „Cov“ steht als Abkürzung für „cover = bedecken/ verdecken“ und „id“ für „Identität/ Person“ + 19 für das „S“, also den Plural. Käme heraus: Bestimmte Personen werden verdeckt/ verschwinden.

    Und „Corona“ hat nach der Gematrie die 3-6-9-6-5-1 = 30. Wäre entweder 5*6 oder 6*5 (wobei 5 für Lüge steht) oder einfach die 3 (wobei 3 für Gutes steht, z.B. Trinität oder auch Trinity als Fluchthelferin aus der Matrix).

    Nu ja, für jeden was dabei…

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  7. Matze sagt:

    Die Zukunft hat viele Namen:
    Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
    Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
    Für die Tapferen ist sie die Chance.
    Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802–1885

    … für uns Alle bietet die Zukunft alle Geschenke, die wir uns wünschen,
    wenn wir eine positive Zukunft wirklich von ganzem, reinen Herzen zulassen wollen.

    Es gehe jeder in sich und wirke positiv auf Andere.

    Sosehr wie sie auch manchmal verachten, sie haben unser positives Mitgefühl verdient.

    Wir sollen uns nicht über die Anderen, die Unerwachten erhöhen, welch egoistische Denkweise.

    (Ätschbätsch, ich bin man besser als Du, weil ich bin ja so wach!)

    Nein… WIR sind jetzt weiterhin gefordert, ein positives Beispiel zu geben,

    bis uns die kleinen, schwachen Seelchen (Firmeninhaber, Wirtschaftsführer, Politiker, etc) aus eigenem Seelenantrieb in eine bessere, lichtvolle Zeit folgen 🙂

    Bleibt gesund

    der Matze

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  8. Sonntagskind sagt:

    Covid 19, 1plus 9 gleich 10 bzw. 1. Die 1 steht auch für Neuanfang sowie die 9 das Ende bedeutet.

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