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Es stinkt bestialisch

(Ludwig der Träumer) Ich gönne mir täglich einen erholsamen Mittagschlaf. Heute wurde ich durch einen unerträglichen Gestank vorzeitig daraus gerissen. Es roch so bestialisch nach Scheiße, daß ich fluchtartig meinen Wohnwagen verließ. Geht es mir jetzt so wie Opa, der sich wie neugeboren fühlt, dachte ich zuerst. In seinen letzten irdischen Tagen verkündete er:

Ich fühle mich wie Neugeboren – kann mich nicht selbst füttern und fortbewegen, keine Haare auf dem Kopp, keine Zähne in der Gosch und eben in die Windel geschissen.

Mitnichten. Es war nur ein Traum. Ein Traum, den ich gerne verwirklicht sehen würde. Hier ist er:

Ich hatte die Macht, den Corona-Wahnsinn urplötzlich zu beenden und fragte den Schöpfer, wie ich das bewerkstellen kann. Du hast freie Wahl mit deinen Maßnahmen, meinte er. Bedenke aber die Konsequenzen. Gut, dann will ich mal tätig werden.

Ab sofort ordne ich an, daß jeder Politiker und dessen Hilfstruppen aus den Qualitäts- Medien, die den Satz – wegen Corona müssen wir… – in dem Mund nehmen, sofort Dünnschiß vor laufender Kamera bekommen. Weiter ordne ich an, daß diese Verordnung auch für jeden Mitmenschen gilt, der sich eine verordnete Maske aufsetzt. Denunzianten aus meiner Nachbarschaft wird eine zusätzliche Maulsperre gegönnt. P@lizisten, die friedliche Demonstranten aus Kadavergehorsam niederknüppeln wollen, bekommen auch zusätzlich Wadenkrämpfe und Hexenschüsse verordnet.
Den Geldgierigen in dieser Welt soll es so ergehen wie Midas, der alles zu Gold machen wollte, das er anfaßte.

Der mächtige König Midas hatte einen Wunsch: Er wollte, daß alles, was er berührt, zu Gold wird. Da ihm der Gott Dionysos (auch Bacchus genannt) noch einen Gefallen schuldete, erfüllt er Midas‘ Wunsch.
Und tatsächlich: Alles was Midas berührte, wurde zu reinem Gold!
Brach er einen Zweig vom Baum, wurde er zu Gold, hob er einen Stein vom Boden auf, wurde er zu Gold. Der König war überglücklich.
Doch dann kam das böse Erwachen: Hungrig und durstig setzte sich Midas an den gedeckten Tisch. Doch kaum berührte er das Brot, wurde es zu Gold. Kaum nahm er einen Schluck aus seinem Becher, hatte er flüssiges Gold im Mund.
Der König drohte zu verhungern und zu verdursten.
Doch Dionysos war gnädig und schickte ihn zum Fluß Paktolos. Dort sollte er den Zauber abwaschen.
Das Bad half tatsächlich. Midos konnte wieder essen und trinken und es wird erzählt, daß im Fluß Paktolos seitdem Gold zu finden ist.

Mein Traum endete leider vor den Konsequenzen, die ich bedenken sollte.

Es gab mal ein schlaues Köpple, der meinte das Gute entsteht aus dem Schlechten – oder war es umgekehrt? Aus Scheiße wird wertvoller Kompost, behaupten die Gärtner. Schmeißfliegen sorgen für neues Leben. Wirklich. Warum muß das so sein? Für mich ergibt das keinen wirklichen Sinn des Lebens. Warum dieser Umweg, wenn die Schöpfung perfekt gewesen sein sollte. Ist der Schöpfer das erste Arschloch im Universum, das über die Geburt der Scheiße seine Herrlichkeit beweisen will?

Noch ein Gutenachtlied:


12 Kommentare

  1. Die Träume von Ludwig sind wie immer mitreisend
    Inspirierend und wegweisend ,wirklich Schade ,dass es nur Träume sind 🙂

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  2. jpr65 sagt:

    Idee von Hagen Grell.

    Meine Umsetzung:

    #KeineAngst – Anonymous Maske

    habe ich als Bild unter der URL https://bezirk13.files.wordpress.com/2020/04/unbekannt.jpg auf meiner Wortpresse.

    Und auf FB verbreitet.

    Die Maske verweist auf „V wie Vendetta“

    Da hat ein Regime 100.000 Menschen in London durch ein Virus getötet um durch die Angst der Menschen die Macht zu übernehmen.

    Hab du auch keine Angst mehr, dann verschwinden deine Peiniger.

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  3. Drusius sagt:

    In die polare Richtung zu gehen, wenn Leute Angst haben und panisch reagieren, ist nicht sinnvoll. Diese Leute sind nicht diskussionsfähig, da sie den Televisionen folgen. Das ist meine Erfahrung aus den letzten Tagen.

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  4. Judith Endler sagt:

    Zum Musikvideo:ich empfehle die Originalversion(!)von Mary Hopkin

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  5. Klasse geträumt Ludwig !
    Dabei hatte ich Bilder vor meinen Augen, die einfach nur erhebend waren…..
    Vielelicht sollten wir das mit in unsere Abendgebete nehmen 😉

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  6. Vollidiot sagt:

    Der Mensch ist wie ein Stück Scheiße.
    Durch kompostieren wird er wertvoller Humus.
    Kleine Tiere zersetzen, brechen dieses lasterhafte Fleisch (Floisch) und machen es verdaulich für die Erde.
    Dann erst trägt er zum Wachstum bei.
    Was wär der Mensch also ohne diese kleinen Tierchen?
    Sind die Eugeniker jetzt die Klügeren?
    Sie setzen sich jedenfalls für wertvollen Kompost ein.
    Und die Kleriker?
    Die setzen auf Auferstehung des Fleisches, ohne Tierchen und nix wertvoller Humus.
    Was ist nun nachhaltig?
    Kreislaufwirtschaft!
    Nix Kleriker mit Fleischkonservierung bis dereinst.
    Anders ausgedrückt, die Tierchen betreiben eine wesentlich effizientere Lobbyarbeit.
    Das sollten die Kleriker mal überdenken.

    Gefällt 1 Person

  7. Guido sagt:

    Aus aktuellem Anlass:

    Du glaubst nicht das Deine Person ein Sklave ist?

    Person kommt aus dem Etruskischen und bedeutet MASKE.

    http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2020/04/neues-aus-der-matrix-28042020.html

    Da werde ich doch gleich sarkastisch und verballhorne ernsthafte Themen…

    Virenbiere

    Beim erholsamen Mittagsschlaf,
    zählt‘ ich schon bis 100 Schaf‘.
    Träumt‘ von frischem Fisch,
    warm angerichtet auf dem Tisch.

    Doch warum riecht es nicht mehr frisch,
    sondern so bestialisch?
    Am Wohnwagen kann’s kaum liegen,
    da hausen nur ich und ein paar Fliegen.

    Sind wohl wieder Kronenviren!
    Die nach meinen Bieren* gieren!
    Und Biere mit Masken schützen,
    wird da kaum bis wenig nützen.

    Virenbiere eingenommen,
    sind stets als Dünnschiss rausgekommen.
    Vielleicht sollt‘ ich Viren eine Maulsperre verpassen,
    damit sie von Bieren die Finger lassen.

    Denn Verordnungen und Hilfstruppen gelten
    wohl wenig in den Virenwelten.
    Zwar Viren niederknüppeln wollen,
    täten Polizisten ganz ohne Grollen.

    Doch Viren verstecken sich in Vaganten
    und meist in friedlichen Demonstranten.
    Die dann neben Kopfnüssen,
    noch Schlimmeres erleiden müssen.

    *Ludwig Bräu ist auch unter den Kronenviren begehrt!

    Gefällt 2 Personen

  8. Vollidiot sagt:

    Ich habe gemerkt, daß viele Menschen nicht mehr vor mir zurückweichen, seit ich Maulfilter trage, und durch LdT’s Worte kam ich auf den Zusammenhang.
    Ich esse gerne rohes Fleisch und habe mir angewöhnt, seit langem schon, keine Zähne zu putzen…………………………. 🙂
    Darauf ein Ludwichbier!!

    Gefällt 2 Personen

  9. In Heidelberg werden arbeitslose Schauspieler zu Maskenkontrolleuren geschult – natürlich ehrenamtlich. Sie sind begeistert. Eine erzählte eben in SWR4 BW von den ersten Erfolgen. Sie hatten zwei Obdachlose entdeckt und diese überzeugt, daß es wichtig ist Masken zu tragen. Angeblich nahmen diese Penner die Masken dankbar an. Da sage noch einer, in Deutschland wirst du in deiner Not nicht geholfen.

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  10. Der letzte Akt der Dunkelmächte ist eingeleitet. Die große Transformation werden diese jedoch ganz anders erleben als geplant. Da bin ich sicher. Die Völker werden in der größten jemals inszenierten – diesmal weltweiten – Not aufwachen und ihr Miteinander selbst gestalten. Aber keine Sorge liebe „Elite“ – ihr werdet danach nicht verhungern. Ich habe eine artgerechte Anschlußverwendung für euch. Nach der Befreiung der Tiere in den Zoos ist dort genügend Platz für euch. Es wird eh höchste Zeit, daß die unschuldigsten aller Kreaturen befreit werden. Wenn schon aufräumen, dann richtig.
    Mir fällt dazu gerade das Gedicht von Rilke ein:

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2019/08/02/der-panther/

    Egal was kommt, ich bin zuversichtlich, daß die Menschen endlich aufwachen und pflanze ein Apfelbäumchen.

    Gefällt 2 Personen

  11. Deine Zuversicht teile ich mit dir uneingeschränkt ,wobei es
    Weltbewegende und tiefe Veränderungen im Miteinander
    der Menschen geben wird Eines ist jedenfalls sicher
    Politiker oder „Eliten“ Bankster und Co
    sind gerade dabei sich ihr eigenes Grab zu Schaufeln….
    ob nun die Tiere in den Zoos in den Genuss kommen oder diese in
    die Gefängnisse verteilt oder in Siberien zum Zwecke einer
    Resozialisierung Maßnahme Besinnung Arbeitslager kommen.
    Nun deren Möglichkeiten sind ja keine Grenzen gesetzt,zumal sie in ihrem
    jetzigem Tun und Handeln auch keine Grenzen oder Gesetze kennen.
    Geschweige denn den kontinuierlichen Diebstahl von Geldern
    den sie an den arbeitenden Menschen schon über Jahrzehnte voll ziehen
    in Form von überhöhten Steuern und sich selbst ihre eigenen „Gehälter“ machen
    die in keiner weise in der Relation zu ihren „Leistungen“ stehen
    Die Liste des Betrugsthema könnte hier weiter aufgelistet werden
    würde aber den Rahmen sprengen ..
    In alten Zeiten nannte man sie Raubritter
    heute nenne ich sie organisierte Klein Mafiosi
    Wobei die ober Bosse in den Banken
    und bei den Börsen Fetischisten und Großkonzernen
    weltweit zu finden sind .Schade das es nicht so viele Zoos
    und ausgehungerte Tiere gibt…

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