bumi bahagia / Glückliche Erde

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Schlagwort-Archive: moskau

Estland / Schärfste Zensur / Versuchskaninchen

Das Übliche in schärfster Form. Nicht systemkonforme Stimme soll mundtot gemacht werden. In Estland führen die Kabalemarionetten den Auftrag aus, mal auszuloten, wie weit man gehen kann, ohne dass der Bumerang zurückfliegt. Nach Lektüre des Artikels meine ich, dass sich estländische Journalistik, auch der von Russland gestützte „Sputnik“ nicht selber befreien kann. Ich meine, zur Befreiung bedürfte es stahlharten Druckes. Wer könnte den Druck ausüben? Westliche werden es nicht tun. Moskau? Ich rechne mit überraschender Pferd-Läufer-Dame-Kombination. (mehr …)

75. Jahrestag der mittels Milliarden induzierten Selbsterniedrigung / Teil 4 / Unternehmen Barbarossa

Vorwort von Räuber Hotzenplotz

In diesem Jahr ist der 75. Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Weltweit werden am 8./9. Mai wieder mal viele Reden gehalten werden, über die bösen Nazis und die edlen Befreier aus Ost und West. Viele Menschen, die die Zeit vor dem Zusammenbruch persönlich erlebt hatten, sahen diese Geschichtsperiode allerdings durchaus nicht so “schwarz und weiß”, wie man es heute offiziell darstellt. (mehr …)

Quo vadis, Deutschland? / Etwas sehr sehr Gutes

Quo vadis, Deutschland?

Ich gebe offen zu. Gestern hat es mich durchgeschüttelt. Es ballten sich in mir drei simple Botschaften. Solltest du schlecht drauf sein, guter Leser, so hüpfe bitte direkt auf „Etwas sehr sehr Gutes“. (mehr …)

Vertraue deinen Augen

Die herrschende Geschichte ist die Geschichte der Herrschenden, sprach der Klassiker – er meinte damit, daß die Geschichtsschreibung von den jeweiligen „Siegern“ der Geschichte so umgeschrieben wird, daß gerade die „Erfolge“ der Sieger herausgehoben werden und die Verlierer in möglichst miesem Licht dargestellt werden. Und so haben es alle „Sieger“ stets gehalten…
Was aber tun? Wie kommen wir zu wahren Aussagen über die Geschichte?
Luckyhans, 29. März 0006
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Es ist relativ einfach: indem wir die eigenen Augen offenhalten.
Das Schöne am Weltnetz ist die Möglichkeit, viele alte Filmaufnahmen und Fotos jetzt bei sich zu Hause ansehen zu können, die man sonst nur mühsam in Bibliotheken und Archiven suchen müßte.

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Unbekannter Beschuß des „Weißen Hauses“

Nöö, nicht was ihr denkt – es geht nicht um das Weiße Haus im „District of Columbia“ der Stadt Washington, üblicherweise „Washington, D.C.“ genannt.
Nein, dieses „Weiße Haus“ steht in Moskau, und es war zum Zeitpunkt des Beschusses der Sitz des Parlaments der UdSSR, des Obersten Rates (Verchownyj Sovjet SSSR bzw. später RSFSR).
Heute ist es Sitz der russischen Regierung.

Wir hatten uns mit den Ereignissen davor, dem Erleben, den Hintergründen und den Folgen der Umgestaltung in der UdSSR, der Perestrojka, die letztlich zum Zerfall der Großmacht führte, bereits beschäftigt, ebenso mit Erscheinungen danach.
Im Folgenden soll es nun um
die unmittelbaren Putsch-Vorgänge gehen – ich wette, daß das meiste davon unbekannt ist…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13. Juni 2017
(Links und Kommentare wie immer von uns hinzugefügt)
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Wozu brauchte Jelzin den Beschuß des Weißen Hauses?
Davon wird im Jelzin-Center nichts erzählt

11. Juni 2017

Im Oktober 1993 fand in unserem Land etwas statt, was danach verschieden bezeichnet wurde: eine Meuterei, ein Putsch, der „Schwarze Oktober“… viele Worte.
Leere und sinnlose.
Denn das Wesen ist klar: im Herbst 1993 fand in Rußland ein blutiger Staatsstreich, ein Umsturz, statt, für den keiner der Schuldigen bis heute, nicht mal moralisch, sich zu verantworten brauchte.

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Kleine Feuer / Berlin – Moskau / Zweite Freundschaftsfahrt 23.07. – 13. 08. 05 (2017)

Habe ich gesagt „kleine Feuer“? Das ist nun eine Untertreibung. Das ist bereits ein grosses Feuer.

Warum?  (mehr …)

Was will M. in M.?

Nicht schwer zu erraten, wer oder was sich hinter den Abkürzungen in der Überschrift verbirgt, oder?
Ja, der 2. Mai steht kurz bevor, und nachdem die Bankenzinsluder (oh sorry, da sind wohl die Buchstaben durcheinandergekommen) sich bisher so bravourös an die Anweisungen von übern Teich gehalten hat, und Donny ihr ja unlängst gehörig den Marsch geblasen hat, brauchen wir wohl nur einmal raten, was denn ihr Begehr dort sein wird.
Ganz gewiß nicht die Interessen der deutschen Volksstämme; höchstens vielleicht die der sog. deutschen (längst vollständig in ausländischer Hand befindlichen) Großkonzerne, aber auch nur soweit es der Big Brother erlaubt…
Was eine russische Netzseite zur folgenden neuen Überschrift und Ergänzungen zur nachfolgenden betont sachlichen Tass-Meldung veranlaßte…
© für die unwesentlich gekürzte Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 28. April 2017
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Merkel ist eine Bauernfigur in den Händen der schwarzen Aristokratie. Wozu fährt sie nach Rußland?

27. April 2017

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Michael Vogt bei Wladimir Wolfowitsch Schirinowski / Wenn Deutschland uns um Hilfe bittet, wird Russland Hilfe leisten

Ha. Das nenne ich ein Interview. Tacheles. Direkte Fragen. Kristallklare Antworten, fundiert und wie aus der Pistole geschossen.

Und es geht nicht um ein paar Maschinen – und Gaslieferungen, es geht um brennende Grossthemen.  (mehr …)

Russland / Desinformationskampagnen / Ein Deutscher, der vom Saulus zum Paulus wurde

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Nachgeplappertes ist Nachgeplappertes. 
Persönlich Erlebtes und persönlich dann Bezeugtes hat Wert.
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Gert Ewen Ungar hat es getan und er tut es. Nein, nicht nachplappern, sondern eben das, was offener Geist tut: Er ging selber hin und schaute es sich an, wiederholt, immer wieder. 
Auch er war den Pinocciomedien auf den Leim gekrochen (Putin Diktator, kalt, aggressiv, Russland Hort der Armut und des Elendes), witterte dann leichte Unstimmigkeiten, und, als reger Geist, wollte er Genaues wissen….und machte das, was ein wirklich vernunftbegabter Mensch in dieser Situation macht: Mitten hineinstechen in das Thema, dies unter Mitnahme seines Menschengefährtes mit Namen Körper, den er so nebenbei rasch russisch lernen liess, um vernünftig kommunizieren zu können.  
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Eine Bericht der Spitzenklasse, finde ich. 
Grossen herzlichen Dank, Gert. 
thom ram, 15.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung. Für Leute, welche lieber Pinoccioblättern Glauben schenken 2016)
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Desinformationskampagnen

Es geht wieder mal ein Gespenst um in Europa. Dieses Mal gruselt es Deutschland ganz besonders, aber auch die EU ist voller Furcht. Das Gespenst trägt den Namen russische Desinformation oder auch russische Propaganda. Die EU und die Bundesregierung rufen ihre Geisterjäger von BND und Verfassungsschutz, gründen sogar eine eigene Geisterjägertruppe, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Die Hysterie wird auf ganz großer Flamme gekocht, immer mehr Zutaten werden in den Topf geworfen, der täglich weiter angeheizt wird. Putins Trolle seien überall, in den Foren der Nachrichtenmagazine, man macht ganze Trollfabriken ausfindig, es wird suggeriert, sie seien in Organisationen wie der Publikumskonferenz, sie betrieben subversive Blogs und bombardierten mit russlandfreundlichen Parolen die sozialen Netzwerken.

Nun betreibe auch ich einen Blog, der ausgesprochen freundlich von Russland spricht, und meine Texte werden vielfach geteilt. Entsprechend häufig bekomme ich den Vorwurf gemacht, ich sei ein Kreml finanzierter Troll, der die Desinformationskampagnen Russlands unterstützt.

Da ist zum Teil etwas Wahres dran, denn tatsächlich sind Desinformationskampagnen ein zentraler Motor meines Schreibens. Wer meinem Blog folgt, bekommt über meine Motivation Auskunft.

Vor drei Jahren noch war ich braver, systemkonformer Putin-Gegner. Schrecklich, was da alles passiert in diesem dunklen Russland, das eingeklemmt ist zwischen orthodoxer Kirche und rückwärts gewandter Politik eines homophoben, sein Volk aller Freiheiten beraubenden Diktators. Schauprozesse, unterdrückte Presse, Gewalt gegen Schwule und Lesben, ein eigenes Gesetz sogar, das die Gewalt gegen Minderheiten festschrieb. Einfach entsetzlich.

Aber irgendwann war es mir dann so, als würde doch etwas zu dick aufgetragen. Es waren Meldungen wie die, dass Bundespräsident Gauck diplomatische Verwicklungen riskiert und seinen Besuch bei den Olympischen Spielen in Sotchi aus Sorge um die Schwulen und Lesben absagte.
Die Inkarnation des deutschen Opportunismus wirft sich schützend vor eine Minderheit? Irgendwie war das ein bisschen zuviel, um glaubhaft zu sein. Es wurde mir klar, ich musste da selbst mal gucken gehen. Hinfahren also und einen Sprachkurs machen. Genau das habe ich dann auch getan.

Was soll ich sagen? Das, was ich fand, war so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was in den deutschen Medien berichtet wurde. Überall Lebenslust und Lebensfreude, aufgeklärter Hedonismus, politisches Bewusstsein, tief in der Gesellschaft verwurzelte Solidarität, eine große queere Szene mit einer funktionierenden Infrastruktur.

Schon nach einem verlängerten Wochenende war mir klar: Ich war angelogen worden.
Es war ganz schlicht und einfach: Ich war von meiner Regierung und meinen Medien hinters Licht geführt worden. Sie hatten mich belogen. Da gibt es gar nichts zu beschönigen. Und ich habe ihnen viel zu lange geglaubt.
Ich hatte gedacht, manches mag vielleicht nicht ganz so stimmen, manches könnte man eventuell auch anders sehen, aber im Großen und Ganzen wäre es schon richtig, schließlich arbeiteten hier gut bezahlte und gut ausgebildete Journalisten.  Allein an die Möglichkeit einer ganz großen Lüge war ich noch nicht reif zu glauben.
Jetzt bin ich es und ich kann auch nicht mehr zurück.
Ganz offensichtlich wird von deutscher, von westlicher Seite eine gezielte Desinformationskampagne gegen Russland und damit auch gegen die eigene Bevölkerung geführt.

Ich musste, das war mir nach meinem ersten Besuch klar, wieder nach Russland, musste mein Engagement intensivieren, musste der Anti-Aufklärung aus Deutschland, Europa und den USA etwas entgegensetzen.

Es war und ist immer noch wie aufwachen. Aus einem Traum aufwachen, den man für wahr gehalten hat, und sich in der Realität wiederfinden, die vielfältiger und reicher ist, als jeder Traum es sein kann.

Wie ein Schwamm sauge ich inzwischen alles auf, was mit Russland zu tun hat. Ich höre russische Popmusik, schaue russische Filme und Serien, lese russische Nachrichten. Und immer noch überprüfe ich alles, was hier über bei uns über Russland erzählt wird. Es könnte ja sein, dass ich etwas übersehen. Meinen zentralen Vorwurf musste ich bisher nicht korrigieren. Wir werden hier falsch informiert und es steckt Absicht dahinter.

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Weiterlesen

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Völkerverständigung / Flieger kennen keine Grenzen /

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Ich hänge das raus eben gerade darum, weil Michel ( und andere Europäer auch)  der Tage  von den Sesselwärmern an der umgeleiteten Spree gemahnt wird, er möge doch (trotz ruhig unbedenklicher Lage) bitteschön Saufi und Fressi für 10 Tage bunkern, und eben gerade darum, weil diese Mahnung von Fuzzis, denen dein und mein und unser Wohl dort egal ist, wo es nicht so gut riecht, berechtigterweise zu exzentrischen Spekulationen Anlass gibt, was die, welche den Fuzzis sagen, was sie sagen sollen, an Bombenseuchenmässigem grad im Schilde führen.

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Was gibt es zu kommentieren? (mehr …)

Friedensfahrt Berlin – Moskau / Start / Tag 5 /

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Start

Bewegende Bilder, bewegende Voten,

frohe Menschen, Aufbruchstimmung,

und Berlins Wettergott strahlt über sein ganzes Gesicht!

Schau rein, lieber Leser,

das Video informiert gut und tut gut!


Friedensfahrt Berlin Moskau

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Diese Menschen tun etwas, und sie tun das Wichtigste:  (mehr …)

Digitalisierung und Veröffentlichung erbeuteter deutscher Akten

Es gehe um 28’000 erbeutete deutsche Akten aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, welche seither in russischen Archiven gelagert waren. Sie werden digitalisiert und frei verfügbar gemacht, so die Rede. 217 davon seien bereits freigeschaltet.

Da stellen sich meine Lauscher. Unbesehen, wie wichtig oder weniger wichtig diese Akten sind – es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Die Wahrheiten über unsere Vergangenheit müssen auf den Tisch. Der Mensch muss über seine wahre Herkunft Bescheid wissen, damit er fest verwurzelt im Leben stehen kann. Basiert sein Leben auf verlogener Vergangenheit, schwankt er bei jedem Windhauch. Ist er gut verwurzelt, so steht er fest und kann sein Leben erspriesslich gestalten.

Mein Dank geht an die, welche die Freigabe beschlossen haben.

Mein Dank geht an die, welche die Digitalisierung besorgen.

Die einfache Frage: „Wie lautet die URL?“, die habe ich an einen Leiter des Projektes, Dr. Matthias Uhl, abgeschickt. Ich werde berichten.  (mehr …)

Wladimir Putin / Die jährliche Fragestunde / Gegner seines Kurses

Neulich habe ich darauf hingewiesen, dass Wladimir Putin zwar über enorme Macht verfügt, dass er jedoch nicht allmächtig ist, dass er auch von Mächten umgeben ist, welche ihm, freundlich ausgedrückt, nicht grün sind, und dass er deswegen keineswegs uneingeschränkt frei schalten und walten kann so, wie er eigentlich möchte und so, wie sich das Menschen gelegentlich vorstellen. —> Hier.

Nahtlos dazu passt die brandneue Analyse in The Vineyard of the Saker

Auch Saker ortet in den Führungsetagen der Wirtschaft und in der Politik mit ihnen Verbündete  Machthaber, welchen der Kurs Putins und seiner Mannschaft nicht geheuer ist. Ich persönlich unterstelle ihnen mal pauschal unangemessenes Gewinnstreben zugunsten eigener Kasse und zulasten des gewöhnlichen Mannes. Ich hänge mich mit dieser Meinung weit aus dem Fenster, denn ich kenne keinen einzigen Mann dort. Ich sehe jedoch, wie es weltweit läuft, und weltweit ist es noch so, wie es in Russland zu sein scheint. Wie immer gilt dabei: Es gibt Ausnahmen, welche die Regel bestätigen.

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Anlass für den Artikel ist die alljährliche Fragestunde. Jedes Jahr beantwortet Putin Fragen aus dem Volke. Dieses Jahr stand er den Marathon von 3,5 Stunden durch, er beantwortete 80 von den eingegangenen drei Millionen Fragen.

Bitte auf der Zunge zergehen lassen.

Drei Millionen Fragen sind eingegangen.

Das heisst: Die Russen wissen aus Erfahrung, dass Fragen beantwortet werden, sonst würden sie Fragen gar nicht einsenden, nicht drei Millionen.

Und das heisst: Die Russen wissen, dass nicht nur Fragen beantwortet werden, sondern dass die russische Führungsspitze bei Bedarf auch angemessene Taten folgen lässt.

Man stelle sich eines der Westmarionuttchen vor, wie es sich in dieser Art Fragen aus dem Volke stellt.

Den originale Artikel findest du hier.

Dank an Dagmar Henn / Saker!

thom ram, 24.04.0004

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BEREITET PUTIN EINE SÄUBERUNG DER REGIERUNG VOR?

vom Saker

Is Putin preparing a governmental purge?

Wie er es einmal im Jahr zu tun pflegt, verbrachte Präsident Putin letzte Woche über dreieinhalb Stunden damit, 80 von über drei Millionen eingegangenen Fragen zu beantworten. Die Show, die live auf Kanal 1, Rossija-1 und Rossija-24 gezeigt und von Majak, Vesti FM und Radio Rossii übertragen wurde, war ein nie dagewesener Erfolg, den Millionen Russen sahen und kommentierten. Man kann das volle (englische, A.d.Ü.) Transkript hier lesen, und das Transkript eines Gesprächs zwischen Putin und dem Journalistenkorps nach der Show hier.

Der wichtigste russische Fernsehsender Rossija 1 brachte nicht nur eine, sondern zwei Talkshows, die sich nur damit befassten, Putins Auftritt zu diskutieren. Diese Talkshows liefen unter dem Format „Abend mit Wladimir Solowiew“ – die bei weitem meistgesehene Talkshow des russischen Fernsehens. Nur als Randbemerkung, Rossija 1 ist das Kronjuwel der mächtigen und staatlich kontrollierten Allrussischen Fernseh- und Radiosendegesellschaft (VGTRK) Medienholding. Mit der Anrufsendung mit Putin (3 Stunden 40 Minuten), der ersten Talkshow (2 Stunden 12 Minuten) und der zweiten Talkshow (1 Stunde 44 Minuten) wurden dem russischen Publikum verblüffende siebeneinhalb Stunden Diskussionen geboten. Einige mögen das „Propaganda“ nennen, und das negativ oder positiv sehen, aber das ändert wenig. Der entscheidende Punkt ist hier, dass das ein wichtiger, großer Einsatz war, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Was war also die Botschaft, die mit all dem vermittelt wurde? Ich will das für euch zusammenfassen:

Erstens, Putin ist der unbestrittene und geliebte Anführer des ganzen russischen Volkes, er ist ein extrem effektiver Manager, ein Verteidiger der einfachen russischen Menschen überall, und er ist die letzte Rettung für jene, die von den Behörden ins Unrecht gesetzt wurden. Ich möchte hier hinzufügen, dass alle Leiter der Oppositionsparteien dem völlig zustimmen. Im Moment wagt es niemand in Russland, Putin persönlich zu kritisieren; nicht, weil in der Nacht irgendwelche Schurken des KGB kommen und einen in ein Konzentrationslager schleppen, ganz und gar nicht, sondern weil üble Nachrede über Putin jetzt geradezu einem politischen Selbstmord entspricht. Selbst einige Mitglieder der nicht systemischen politischen Opposition (auch bekannt als 5.Kolonne) begreifen das jetzt.

Zweitens, eine Menge Menschen in Russland leiden, sehr. Nicht wegen der Sanktionen, oder des Falls der Öl- und Gaspreise, sondern wegen der Korruption, Inkompetenz und ideologischen Blindheit des „Wirtschaftsblocks der russischen Regierung“. Die Wirtschaft ist ein Chaos, dank korrupter Gouverneure, fauler Regierungsbürokraten und offener Sabotage durch den fast einhellig verhassten „Wirtschaftsblock der Regierung“. Die Sanktionen (insbesondere die Verweigerung von Krediten) und der Fall des Ölpreises verschlimmerten die Lage, aber sie sind nicht das wirkliche Problem oder auch nur ein wichtiger Teil davon.

Drittens, die Personen, die für dieses Chaos verantwortlich sind, werden regelmäßig beim Namen genannt. Dieser Hass für den „Wirtschaftsblock der Regierung“ wird durch Putin selbst niemals offen ermuntert, der, wenn er direkt gefragt wird, die Arbeit der Minister lobt. Alle anderen jedoch, alle Oppositionsführer und sogar den Sendungsgastgeber Wladimir Solowiew eingeschlossen, verlangen jetzt nicht nur offen Rücktritte, sondern sogar Haftstrafen für die schuldigen Gouverneure und gar Minister. Während Medwedew selbst selten persönlich das Ziel solcher Angriffe ist, sind Arkadij Dworkowitsch (stellvertretender Premierminister), Igor Schuwalow (erster stellvertretender Premier), Alexej Uljukaew (Minister für Wirtschaftsentwicklung) und Anton Siluanow ( Finanzminister) inzwischen Hassgestalten im russischen Fernsehen.

Als beispielsweise eine Frau anrief, um den schrecklichen Zustand der Hauptstraße ihrer Stadt zu beklagen, und Putin versprach, etwas zu unternehmen, stimmten alle Kommentatoren überein, dass es eine absolute Schande und Schmach ist, dass nur der Präsident bereit ist, sich solche Sorgen anzuhören, während all jene, die unmittelbar für diese Dinge zuständig sind, gleichgültig sind, nichts tun, oder, schlimmer noch, bis auf die Knochen korrupt sind. Ein anderes Beispiel: Arbeiter, die von einer Bande von Schurken auf einer Insel im russischen Fernen Osten wie Sklaven behandelt wurden, hatten sich beim örtlichen Polizeichef beschwert und wurden völlig ignoriert. Ein Anruf beim Präsidenten, und das russische Ermittlungskomitee (das ungefähr dem FBI der USA entspricht) ermittelt jetzt nicht nur gegen die beteiligten Gangster, sondern auch gegen die örtliche Polizei und den regionalen Staatsanwalt. Putin selbst hat sich im Namen der gesamten russischen Regierung bei diesen Arbeitern entschuldigt. Nebenbei, es ist in Russland wohlbekannt, dass die örtlichen Bürokraten diese Anrufsendungen mit dem Präsidenten zutiefst fürchten, weil sie nie wissen, wer anrufen wird. Sie wissen aber, dass die Ermittlungen und Sanktionen „von oben“ schnell und erbarmungslos sind. Und das russische Publikum – das liebt es.

Dennoch gibt es die verbreitete Wahrnehmung, dass jene, die dieses Mal nicht erwischt wurden, sobald die Sendung vorbei ist, einen enormen Seufzer der Erleichterung von sich geben und sofort zu ihrem (üblen) alten Verhalten zurückkehren. Natürlich kann so ein Ereignis weniges lösen und es ist leider sehr in der russischen Mentalität verankert, zu hoffen, dass „vielleicht“ auch nächstes Mal „ein anderer Kerl erwischt wird und nicht ich“. Und darum ändert das in Wirklichkeit sehr wenig.

Ich sollte hinzufügen, dass einige Minister im russischen Fernsehen sehr gepriesen werden. Das sind Außenminister Lawrence, Verteidigungsminister Schoigu, Generalleutnant Wladimir Putschkow (Minister für Notfälle), Dmitri Rogosin (stellvertretender Premierminister Russlands, zuständig für die Rüstungsindustrie, ein Ministerrang) und einige mehr. Bemerkt ihr hier ein interessantes Muster?

Alle „Verbündeten Putins“ (ich nenne sie die „eurasischen Souveränisten“) erhalten gute Noten. Alle „Verbündeten Medwedews“ (die ich die „atlantischen Integrationisten“ nenne) werden beschimpft. Nicht nur das, je schlechter die wirtschaftliche Lage wird, desto besser sehen Putin und „seine“ Leute aus, und desto schlechter alle „Verwestlicher“ an der Macht. Tatsächlich wird den letzteren jetzt offen die Verantwortung für alles zur Last gelegt.

Vertraut mir, siebeneinhalb Stunden Schmähung der atlantischen Integrationisten im russischen Fernsehen passieren nicht „einfach so“. In Russland würde man sagen, Putin „untergräbt“ die 5. Kolonne an der Macht.

Und jetzt werfen wir noch einmal einen Blick auf die Ernennung von Wiktor Solotow zum neuen Oberkommandierenden der russischen Nationalgarde. Wie ich in meinem anfänglichen Kommentar dazu schrieb, glaube ich nicht, dass Putin eine Prätorianergarde zu seinem Schutz braucht, nicht, wenn Militär und Dienste solide hinter ihm stehen, ganz zu schweigen von seiner Popularität von über 85%. Ich glaube jedoch, dass die Position als Oberkommandierender wichtig genug ist, dass die Person, die sie innehat, einen Platz im russischen Sicherheitsrat erhält. Und tatsächlich machte Putin Solotow zum Mitglied dieser Einrichtung, die dem „Putinlager“ einen sehr wichtigen Verbündeten in einer Spitzenstellung verschafft. Sicher, dafür musste Putin einen anderen wichtigen Verbündeten aus dem Sicherheitsrat abziehen, Boris Grislow, den Sprecher der russischen Staatsduma und Vorsitzenden des obersten Rates der Partei Einiges Russland; aber das tat er, um ihm die Verantwortung für die „ukrainische Politik“ Russlands zu übertragen (Grislow wird jetzt Russland in der Kontaktgruppe zur Ukraine vertreten). Aber für Putin ist das ein vorteilhafter Tausch, da Grislow und Solotow ihm gegenüber gleichermaßen loyal sind, Solotow aber weit mehr „Muskeln“ mitbringt. Außerdem muss jetzt, da die Ukraine sich sichtlich in Todeskrämpfen windet, ein wirklicher Putin-Mann die Situation leiten, weil die Lage dort kurz davor steht, sehr ernst zu werden.

Es gibt eine weitere sehr interessante Entwicklung: den meteoritengleichen Aufstieg von Putins „Allrussischer Volksfront“ oder ONF, die selbst eine ziemlich interessante Organisation ist. Schauen wir dieses einzigartige Phänomen genauer an.

Die ONF und ihre Rolle in der russischen Politik

Die ONF ist keine politische Partei, zumindest nicht offiziell, sondern eine Bewegung „ähnlich denkender politischer Kräfte“. Dennoch, Putin ist der offizielle Leiter der ONF. Sein Ko-Vorsitzender und der, wie ich vermute, amtierende Leiter ist Stanislaw Goworuchin, ein sehr talentierter und populärer Filmregisseur, der Putin (und dem verstorbenen Alexander Solschenizin) sehr nahe steht. Die ONF ist ein enormer Flickenteppich aus Privatpersonen, sozialen und politischen Organisationen, ganzen Unternehmen, Gewerkschaften, Klubs, Regierungseinrichtungen (wie dem russischen Postdienst oder der Bahn) und vielen anderen Körperschaften. Offiziell teilt die ONF die strategischen und taktischen Ziele der Partei des Präsidenten „Einiges Russland“, also stellt sich die Frage, worin der Unterschied zwischen beiden besteht.

Die Antwort ist einfach: „Einiges Russland“ wurde von einer Gruppe von Individuen gegründet, unter denen Sergej Schoigu war, aber auch der verstorbene Boris Beresowski, und ihr Ziel war es, das Tandem „Putin/Medwedew“ zu fördern. Die ONF wurde von Putin selbst geschaffen. Man könnte sagen, dass die ONF Putins persönliche „politische Prätorianergarde“ ist, ohne daneben zu liegen. Tatsächlich erfüllt die ONF eine Reihe wichtiger politischer Funktionen für Putin:

  1. Sie ist das wichtigste „Organisationswerkzeug“ nicht aus der Regierung, das Putin hat, um zu wissen, was im Land wirklich geschieht. Die ONF ist immer an vorderster Front aller Meldungen wegen Korruption, Vetternwirtschaft, bürokratischer Schikanen, Inkompetenz der Verwaltung etc. Die ONF schafft spezielle Ermittlungsgruppen, die mit ziemlichem Einsatz erkunden und berichten, was im Land wirklich geschieht. Jüngst führten Aktivisten der ONF eine Untersuchung von über 65 000 km Straßen in Russland durch und berichteten dem Präsidenten und der allgemeinen Öffentlichkeit, wie jede einzelne dieser Straßen zu bewerten sei, womit sie die Regierungen und die großen und kleinen Städte, die die Infrastruktur verfallen ließen, der öffentlichen Kritik aussetzten.Tatsächlich spielt die ONF in Russland eine Schlüsselrolle als eine Art „Wachhund für den Präsidenten“; über die ONFwird im russischen Fernsehen regelmäßig berichtet, und ihre Anführer sind oft zu Gast in russischen Talkshows.
  1. Die ONF macht es Putin möglich, den Apparat der Partei „Einiges Russland“ komplett zu umgehen und sich direkt an die russische Öffentlichkeit zu wenden. Wichtiger noch, die ONF könnte über Nacht zu einer „regulären“ politischen Partei werden. Dadurch könnte Putin, käme es zu einem Versuch, in innerhalb der Partei „Einiges Russland“ zu schwächen oder anderweitig gegen ihn zu handeln, beinahe sofort eine landesweite „Putin-Partei“ aus der Taufe heben.
  1. Die ONF ist extrem gefährlich für örtliche Gangster und korrupte Politiker, die ihre üblichen Einschüchterungstaktiken gegen die ONF nicht einzusetzen wagen, weil sie andernfalls Besuch von einem SWAT-Team des FSB erhalten, das direkt auf Befehl des ONF-Vorsitzenden, Wladimir Putin selbst, handelt. Gerade weil die ONF klar Putins persönliche und geliebte Schöpfung ist, würde niemand, der bei Verstand ist, es wagen, sie herauszufordern, oder gar zu bedrohen.
  2. Die ONF ist wirklich ein Stachel im Fleisch aller Regierungsbehörden, die an sich dafür verantwortlich wären, die Lage in Russland zu überwachen. Wenn die ONF einen Fall der Korruption eines örtlichen Gouverneurs enthüllt, oder die Not von Fabrikarbeitern, die seit Monaten keinen Lohn erhalten, wirft das die Frage auf, was die verantwortlichen Regierungsbehörden, die dafür bezahlt werden, solche Dinge zu überwachen, denn tun. Jede Behörde und jeder Minister weiß, dass sie im direkten Wettbewerb mit der ONF stehen. Schlimmer noch, die ONF könnte auch über sie Ermittlungen anstellen. Ein sehr erschreckender Gedanke.
Alles zusammengetragen

Setzen wir die Teile jetzt zusammen. Je schlimmer die wirtschaftliche Lage in Russland ist, desto stärker wird Putin und desto schwächer werden die atlantischen Integrationisten. Daher versuchen Putin und seine Unterstützer ganz und gar nicht, die wirtschaftlichen Probleme in Russland zu verbergen, sondern reden eher beständig und öffentlich darüber. Putin benutzt die ONF eindeutig auch als Mittel, um die verschiedenen Formen der Sabotage durch die 5. Kolonne zu denunzieren, während er jede Kritik von sich abwendet. Gleichzeitig gibt es eine massive PR-Kampagne in den Medien, die sich direkt gegen den „Wirtschaftsblock“ der Regierung richtet, der sich, wie der Himmel so will, einzig aus „atlantischen Integrationisten“ und Verbündeten Medwedews zusammensetzt. Und nur um sicherzugehen, dass seine Ausgangsbasis gesichert ist, bringt Putin einen Verbündeten mit vielen „Muskeln“ in den Sicherheitsrat.

Ist das ein Hinweis darauf, dass Putin eine Säuberung der 5. Kolonne vorbereitet?

Ich bin weder Prophet noch Gedankenleser. Ich kann nicht sagen, was Putin plant oder was die Zukunft bringt. Aber ich denke, wenn wir uns die oben dargelegten Tatsachen ansehen, können wir sagen, dass sie sicher in diese Richtung weisen. Und wenn wir uns ansehen, wie Putin mit ähnlichen Herausforderungen in der Vergangenheit umgegangen ist, können wir auch ein Muster erkennen.

Putin hat eine Vorgeschichte, Situationen absichtlich verkommen zu lassen, ehe er handelt.

1999 wartete Putin auf die Invasion Dagestans und die Bombenanschläge in Moskau, ehe er einen russischen Gegenangriff befahl, der sich zu dem entwickelte, was als zweiter Tschetschenien krieg bekannt ist.

In der Ukraine ließ Putin die Ukronazis nicht nur einmal, sondern sogar zweimal einen massiven Angriff auf Noworossija durchführen, ehe er den Noworossijern erlaubte, einen erfolgreichen Gegenangriff durchzuführen und die Junta zu zwingen, die ersten und zweiten Minsker Vereinbarungen zu unterzeichnen.

In Syrien wartete Putin, biss Daesh Damaskus bedrohte, ehe er einen sehr begrenzten, aber sehr wirkungsvollen russischen Militäreinsatz befahl.

Putinhasser werden sagen, der Mann sei schwach und unentschlossen, und dass er in jeder Situation viel früher hätte handeln müssen. Aber mein Eindruck ist, dass Putin es vorzieht, erst dann zu handeln, wenn eine Lage so schlimm geworden ist, dass sein Handeln ein schon fast nicht mehr erwartetes Wunder scheint. Diese Art „psychologischer Vorbereitung des Schlachtfelds“ ist, glaube ich, sehr typisch dafür, wie die russischen Geheimdienste arbeiten. Ich glaube auch, dass diese Herangehensweise der Schlüssel für die ganze russische Politik gegenüber dem, was heute von der Ukraine übrig ist, darstellt.

Theoretisch könnte es, an Stelle von Putin, auch jemand aus den „innersten Zirkeln“ wie Sergej Iwanow, der Leiter der Präsidialverwaltung Russlands, sein, der eine solche Kampagne vor der Säuberung koordiniert, insbesondere, wenn es Gründe dafür gibt, nicht vertrauenswürdige Mitglieder des Sicherheitsrats außen vor zu lassen. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass Putin gern die Kontrolle hat, insbesondere bei entscheidenden Entwicklungen.

Was immer letztlich Putins Ziel sein mag, es ist sicher, dass keine Regierung unbegrenzt die Art fortgesetzter politischer Prügel überleben kann, denen die Regierung Medwedew in den russischen Medien ausgesetzt ist. Nochmals, ich sollte hier sofort hinzufügen, dass wir nicht über eine Lage reden, in der die Medien „die Regierung“ kritisieren, im Sinne von „jene, die an der Macht sind“. Im Falle Russlands überhäufen die Medien den Präsidenten und die mit ihm verbundenen Minister mit Lob, während sie sehr gezielt entweder den sogenannten „Wirtschaftsblock“ oder die Regierung (im Gegensatz zum Präsidenten) angehen. Das ist alles sehr sorgfältig ausgerichtet.

Auf der einen Seite ist 2016 ein wichtiges Wahljahr, in dem das russische Volk ein neues Parlament wählen wird. Mehr noch, das Risiko einer weiteren, verzweifelten Attacke der Ukronazis auf Noworossija ist sehr real, schon allein um die Öffentlichkeit von der apokalyptischen Lage im Innern der Ukraine abzulenken. Auf der anderen Seite könnte die russische Wirtschaft tatsächlich ihre leichte, aber wirkliche, Rezession verlassen und die Inflationsdaten werden stetig besser. Ist das ein guter Zeitpunkt, um die Säuberung der Regierung anzugehen? Vielleicht.

Ein mögliches Szenario könnte sein, dass die Oppositionsparteien (die Kommunisten, die Liberaldemokraten Schirinowskis und die Partei Faires Russland) in den nächsten Wahlen weit besser abschneiden als erwartet. Das könnte Putin einen Vorwand liefern, um den „Wirtschaftsblock“ loszuwerden und diese Minister durch Mitglieder der Kommunistischen Partei zu ersetzen (glaubt es oder nicht, selbst wenn Sjuganow aussieht wie eine alte Gestalt aus der Ära Breschnew, gibt es eine ganze Reihe sehr scharfer und interessanter jüngerer Führungsmitglieder in der KP). Auf die eine oder andere Art und Weise habe ich den starken Eindruck, dass der „Wirtschaftblock“ der Regierung Medwedew nicht bis zum Ende des Jahres besteht.

Der Saker

 

Russland / Eine körperlich und geistig behinderte Bevölkerung ist nicht in unserem Interesse

Siebenschlaue mit der Gesamtübersicht sagen,  Putin sei Teil der Kabale, er werde dem Normalo als Böser und dem Truther als rettender Engel verkauft.

Meine Froschperspektive am Schreibtisch zeigt mir von Putin und seiner Crew nur Handlungen, welche ich freudig begrüsse. Ganz entscheidend scheinen mir ihre Massnahmen für Gesundheit und damit für Kraft und Lebenslust von Erde, Flora, Fauna und Mensch Russlands.

Gentechnisch veränderte Pflanzen werden Verboten.

Impfen wird geächtet.

Bilologischer Anbau wird gefördert, zum eigenen Nutzen und mit dem Ziel, weltgrösster Exporteur gesunder Produkte zu werden.

Wäre Putin das, wofür ihn die besonders schlauen Köpfe halten, dann wären die genannten Massnahmen Nebelpetarden, welche NWO-Projekte Russlands verdecken müssten. So frage ich die Siebenschlauen mit Gesamtübersicht: Wo und wie arbeitet die russische Regierung im Dienste der NWO? (mehr …)

„Wir machen den Frieden jetzt selbst“ / Friedensfahrt nach Moskau / Free21

„Wir machen den Frieden jetzt selbst“.

Das elektrisiert mich. Das ist es.

Ich stelle Dreierlei vor: Eine Zeitung. Deren Internetausgabe. Und ein Projekt, welches dank dieser Zeitung entstanden ist. (mehr …)

Tod durch Krebs in Israel und in Nicht – Israel / Der kleine Unterschied 1

Nachträglich zum hier Geschriebenen mache ich darauf aufmerksam :

Möglicherweise sind die Zahlen von Israel falsch. Gemäss uns zugespielten Daten sollte es im Falle Israel richtig heissen: 152 Krebstote auf 100’000 Einwohner / Jahr, nicht auf die ganze Bevölkerung. Das würde heissen, dass einer von 700 jedes Jahr an Krebs stirbt. Träfe nun dieses zu, kann ich die Meldung in die Tonne schmeissen und wir dürften feststellen, dass auch die Israeli der Chemo und den lieben Strahlen frönen, um sich schneller zu verabschieden.

 

Vorliegende Inhalte werden weiter beleuchtet hier:

https://bumibahagia.com/2016/02/21/tod-durch-krebs-in-israel-und-in-nicht-israel-der-kleine-unterschied-2-richtigstellung-und-anregung/

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Da sticht mich doch was ins Auge. Petra hat drauf hingewiesen, danke!

Die BRD hat 80’000’000 Einwohner. Jährlich sterben deren 250’000 an Krebs.

Das heisst: In jedem Jahr stirbt einer von 320 BRD-lern an Krebs.

 

Die Schweiz hat 8’000’000 Einwohner. Jährlich sterben deren 18’000 an Krebs.

Das heisst: In jedem Jahr stirbt einer von 444 Schweizern an Krebs.

 

Moskau hat 12’000’000 Einwohner. Jährlich sterben deren 18’000 an Krebs.

Das heisst: In jedem Jahr stirbt einer von 666 Moskauern an Krebs.

 

Der Moskauer ist also besser dran als der Mann in der BRD.

Aha.

Und nun?

Bitteschön:  (mehr …)

Unser Horstl bei Wladi

Ja, da hatte sich nun unser Horstl vom Hof am See aufgemacht nach Moskau ins kalte Reich des „bösen Wladi“ – vorab begleitet von einem breit gefächerten Propaganda-Medienecho – von völliger Ablehnung bis zu totaler Ablehnung, von negativer bis ganz negativer Bewertung, von sehr mahnenden Worten bis zu nachdrücklich mahnenden Worten.
Was überhaupt nicht so recht verständlich war, denn uns Horstl war ja nicht direkt zu Wladi gefahren, sondern er folgte einer Einladung des Moskauer Bürgermeisters – wir erinnern uns: Ede „äh“ der Stäuber hatte seinerzeit einen Freundschaftsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Moskau unterzeichnet – recht gleichgewichtig: beide jeweils etwa 13 Mio Einwohner (gut: Moskau mit Umland knapp 18 Mio)…

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Die Krim – ein Reisebericht

Das ist es, was wir brauchen. Menschen, welche vor Ort gehen, welche ohne Scheuklappen mit Menschen vor Ort sprechen und davon berichten. Grosser Dank an Autor Gert Ewen Ungar.

Ich hoffe, dass dieser Artikel durch das ganze Netz rauschen möge. (mehr …)

Klitterung 5 / Für wen arbeitete AH wirklich?

Der Grund, warum ich die Serie „Klitterung“ starte:

Deutsche Menschen müssen sich bewusst werden, dass ihre Vorfahren in schreckliche Geschehnisse verwickelt waren, dass ihnen aber nicht eine Alleinschuld zuweisbar ist.

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Wir wissen es. Es gibt die Fraktion derer, welche den Nationalsozialismus mit AH als Integrationsfigur in Bausch und Bogen als menschenverachtend betrachtet, und es gibt eine Fraktion, welche im Nationalsozialismus das keimende Paradies auf Erden und AH als Reinkarnation von Joshua und Buddha sieht.  (mehr …)

GVO Produkte sind in Russland obsolet / 30 Millionen Russen wollen „nach Osten“

Russland macht es vor. GVO ist verboten. Das will etwas heissen. Damit stellt sich Russland quer zu den Mächtigsten der Welt. Und es will noch etwas heissen. Russland verfügt über immense Flächen sehr fruchtbaren Bodens. Russland ist Vorbild und dürfte Lieferant heiss begehrter, weil gesunder Nahrungsmittel werden.

Aber Putin ist natürlich Teil der Kabale, und insgeheim lacht er sich den Arsch voll über die Dummheit der Menschen, welche seine Scheinheiligkeit nicht durchschauen – so wird aus vielen Ecken gemunkelt und auch posaunt. 

Ich habe die letzten Jahre von keiner einzigen Entscheidung der russischen Regierung vernommen, welche mir einen Hinweis darauf gäbe, dass sie Menschen verarschen wollte. Ich habe die letzten Jahre ausschliesslich kluge, mutige und positiv zukunftsweisende Schritte gesehen.

Russland spannt mit China zusammen. 10 Milliarden investieren sie für gemeinsame Agro-Projekte.

Das ist Musik in meinen Ohren.

30 Millionen junge Russen wollen nach „Osten“? (mehr …)

Russe / Ukrainer / Schlaglicht

In meinem Stammlokal hatte ich soeben die Begegnung mit einem ranghohen russischen Kriminalpolizeioffizier. Ein ganz und gar offener Mensch, seine Partnerin war dabei, eine Begegnung der best menschlichen Art. 

Ich gebe von seiner Sicht der Dinge ein paar Ausschnitte, kursivgedruckt und sinngemäss wieder. (mehr …)

Anno Domini 2015 / Fünfzehn Millionen Russen auf Friedensmärschen / Мир с Россией ! Мир в Украине! Мир в Европе! Мы братья!

Wo steht das zu lesen in FAZ, SD, Spiegel, NZZ, TA? Es passt nicht. Daher steht es nicht zu lesen. 

Die Doktrin lautet: Das aggressive Russland mit dem aggressiven Diktator Putin an der Spitze hat aggressive Absichten. Also schweigen die Chorsänger.

Nur ein Detail vorweg: (mehr …)

Zehn Tage Arbeit des WWP

Oh nein, dies wird keine „Beweihräucherung“ des Mannes mit dem so kennzeichnenden Vornamen – Wladimir – „wladi“ = herrsche, beherrsche, „mir“ = „Welt“, aber auch „Frieden“ – der doppelte Friedensbeherrscher (Wladimir Wladimirowitsch) Putin wird als arbeitsamer Mensch, der sich voll in den Dienst an seinem Volk stellt, beschrieben.
Dies wollen wir einmal anhand dessen, überprüfen, was er denn in den vergangenen 10 Tagen so „angestellt“ hat – auf der Kreml-Seite gibt es dazu täglich Neues.
Übrigens sollte sein Aufenthalt in Sotschi vorwiegend der Erholung dienen… 
😉

Betrachten wir also die 10 Tage, nachdem er in Sotschi unserer „Frau Bundeskanzler“ (im russischen wie auch in englischen gibt es keine „Kanzlerin„) bei den Journalisten-Antworten noch einmal ganz deutlich abschließend ins Stammbuch gesagt hat, was die Tagespolitik heute an Anforderungen hat:

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Mord an Regierungskritiker in Moskau

Boris Nemtsov war Journalist, welcher die russische Regierung offen kritisierte. Er wurde auf offener Strasse erschossen.

Logisch: Die russische Regierung war’s. (mehr …)

Donezk und Lugansk unter schwerem Beschuss / Wer gebietet Einhalt?

Gemäss Marc Bartalmai, offenbar Journalist vor Ort, werden dieser Tage Donezk und Lugansk mit massiv gesteigertem Artilleriefeuer eingedeckt. (mehr …)

Ukraine / russische Strategie

Wenn man sich das formelhafte, inhaltsleere Geschwafel*** westlicher „Politiker“ anhört (Ausnahmen gibt es, sie bestätigen die Regel), ist es eine wahre Wohltat, den Ausführungen von Putins Berater Sergei Glazjev zu folgen.

Er gibt eine schlichte Analyse zum besten und gibt bekannt, was die folgerichtigen Massnahmen Russlands sind.

An Harm mangelt es nicht. Wir sprechen hier wieder einmal von einer Zündschnur für Flächenbrände. Und mit Flächenbrand meine ich Flächenbrand.

Vor wenigen Tagen war ich irritiert über die Meldung, dass Russland seine Truppen von der Grenze zu der Ukraine zurückgezogen habe. Auch heute rätsle ich über diesen Schachzug, doch mein schlichtes Gemüt hat eine Vermutung. Man möge mich auslachen, es ist mir egal; ich halte es für mindestens denkbar, dass Russland ein geheimes Angebot an Kiew gemacht hat. Es hätte etwa heissen können: Wir garantieren eure Souveränität. Um das zu belegen, ziehen wir unsere Truppen zurück. Im Gegenzug erlaubt ihr, das Mass an Föderalismus bestimmende, regionale Wahlen und akzeptiert das Ergebnis.

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Das Ende des Dollarimperiums? Und was dann?

Was geschieht, wenn der Dollar als Mittel zum Machtmissbrauch entfällt?

Ich denke, entscheidend ist der Ideenreichtung und die Tatkraft der Millionen und Milliarden Menschen, welche sich bislang zum Spielball der Dollarkönige gemacht haben.

thom ram 21.04.2014

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/dollar-verliert-rapide-den-status-als-weltreservewaehrung.html

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Dollar verliert rapide den Status als Weltreservewährung

F. William Engdahl

Mit der törichten Entscheidung, wegen der Annektierung der Krim Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verhängen, hat Washington Moskau zu der Reaktion gezwungen, Gazprom-Papiere nicht nur auf dem Dollar-Markt, sondern auch auf dem schnell wachsenden Yuan-Markt zu verkaufen. Die USA haben sich selbst in den Fuß geschossen.

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Josef Goebbels zum Thema NWO 2

Josef Goebbels zum Thema NWO 2

Es wurde schon vorher betont, daß die Vorstellung, die die Menschen und Völker sich vom Bolschewismus machen, meistens das Ergebnis der bolschewistischen Propaganda ist. Diese ist groß in der Kunst des Täuschens. Zum Beispiel glaubt die ganze Welt dem Bolschewismus, daß die Moskauer Regierung mit der Komintern gar nichts zu tun habe. Das ist selbstverständlich der plumpste und dreisteste Schwindel, den man sich vorstellen kann; denn zwischen der Sowjetregierung und der Komintern werden nur die Aufgaben in geschickter Weise verteilt. zu glauben aber, daß beide unabhängig voneinander seien, ist genau so, als wenn man behaupten wolle, die nationalsozialistische Bewegung habe nichts mit der nationalsozialistischen Regierung zu tun.

Die bolschewistische Propaganda arbeitet nach einem weiten Plan. Ihr Ziel ist die Weltzerstörung. Sie erweckt in den anderen Ländern falsche Vorstellungen vom Bolschewismus. Diese sind meist das Naivste vom Naiven. Aber sie existieren, und sie tun in ihrer Existenz auch ihre Wirkung.

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Josef Goebbels zum Thema NWO 1

Ersetzt man „Sowjetrußland“ bzw. „Bolschewismuus“ mit „US-Israel“ und „Demokratie“, dann bekommt Goebbels‘ Rede den gebührend  aktuellen Aspekt.

Damals existierte der Begriff „NWO“ „Neue Welt Ordnung“ erst hinter verschlossenen Türen.

Goebbels Rede bezieht sich jedoch genau darauf. Hinter all seinen Erzählungen und Hinweisen auf Zusammenhänge steht die Jahrhunderte alte Idee einer „Elite“, die gesamte Erde zu versklaven und auszubeuten. Siehe in diesem Blog unter NWO.

>>>Wenn in den politisch interessierten Kreisen westeuropäischer Länder das Phänomen des Bolschewismus, wie es sich im Marxismus in der Theorie und im russischen Sowjetstaat in der Praxis zeigte immer noch als eine geistige Erscheinungsform und politische Realität angesehen wird, mit der sich die Kulturmenschheit ebenso geistig und politisch auseinandersetzen müsse, so läßt diese Tatsache auf einen sehr verhängnisvollen Mangel an Einsichtsvermögen in die Gestalt und Wesensstruktur des internationalen Bolschewismus schließen.

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