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Friedensfahrt Berlin – Moskau / Start / Tag 5 /

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Start

Bewegende Bilder, bewegende Voten,

frohe Menschen, Aufbruchstimmung,

und Berlins Wettergott strahlt über sein ganzes Gesicht!

Schau rein, lieber Leser,

das Video informiert gut und tut gut!


Friedensfahrt Berlin Moskau

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Diese Menschen tun etwas, und sie tun das Wichtigste: 

Sie gehen hin. Sie gehen in direkten Kontakt.

Tausend mal besser, 250 Menschen fahren mit der weissen Flagge im Herzen durch Russland,

als wenn 250’000 Menschen Sprüche skandierend an der umgeleiteten Spree aufmarschieren.

weisse flagge und mädchen

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Diese Menschen fahren im Sinne der  weisse Flagge .

Sie hat nichts mit Unterwürfigkeit zu schaffen,

die weisse Flagge ist Zeichen für Bewusstheit,

ist Zeichen dafür, dass wir Menschen Brüder sind,

welche kreativ froh zusammen wirken wollen.

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Dass die Pinocciomedien von dem Ereignis nichts wissen, war zu erwarten.

Wen kümmert’s? Wer wollte schon deren Lügen und Hetze und Auslassungen folgen?

Die Friedensfahrer machen es vor:

Tun, was unsere Intuition, unsere Kreativität

und unser Wille zu menschenwürdigem Zusammenleben gebietet.

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Natürlich werde ich weiter berichten.

thom ram, 10.08.0004 (für der Trennung Verhaftende 2016)

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Tag 5

Quelle:

http://home.nuoviso.tv/magazin/tag-5-juli-versuesst-den-august-aber-ein-mysterioeser-todesfall-sorgt-fuer-aufregung/

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Ich stolpere bei der Berichterstattung darüber, was ein normaler, guter Russe gesagt habe. Sinngemäss: „Ist ja gut und recht, aber Unterstützung mit Ware und Geld wäre besser“.

Mir fällt dazu ein: Der Durchschnittsrusse weiss, so nehme ich an, wenig davon, wie Westmenschen zurzeit gegen Russland aufgehetzt werden. Des Weiteren ist für ihn ganz selbstverständlich, dass Russland null Absicht hat, gegen den Westen loszuschlagen. Die logische Frage daraus: Ja, warum und wozu denn so eine Friedensfahrt?

Es lohnt, darüber nachzudenken.

thom ram, 12.08.0004

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TAG 5: Juli versüßt den August
12. August 2016 

route5TAG 5 / PSKOW – Während sich die Sicherheitslage nach dem ukrainischen Anschlagsversuch auf der Krim (NuoViso berichtete) für Russland weiter zuspitzt, nutzte unser Reporter Daniel Seidel den heutigen Tag dazu, Land und Leute im russischen Pskow kennen zu lernen. Während das Team in der Unterkunft mit ganz realen Problemen zu kämpfen hat, stehen die „Druschba“-Reisenden nach einer langen Anreisenacht immer noch unter Schock: Die Friedensfahrt wird von einem mysteriösen Todesfall überschattet – die Polizei ermittelt. Hier kommt Daniel Seidels Bericht:

10.15 Uhr: Wieder waren es nur sechs Stunden Schlaf. Nach all den Strapazen der vergangenen Tage träumte ich von einer heißen Dusche und einer wohlig-reizenden Bekanntschaft in diesem inspirierenden Land. Die Realität holt mich jedoch schnell ein: Schon wieder gibt es in unserer Unterkunft kein warmes Wasser in der Dusche! Auch meine Freunde sind darüber alles andere als begeistert. Mithilfe eines Wasserkochers und eines Eimers sorgen wir dafür, dass wir wenigstens lauwarm duschen können – aus einer Schöpfkelle, die wir in der Küche finden.

11 Uhr: Wir brechen eine Stunde später als geplant auf zum heutigen Treffpunkt – dem Hotel Rijskaya. Dort schlafen unter anderem die Friedensfahrer, die mit dem Bus verreisen. Hier gefriert mir erneut das Blut in den Adern, als ich von den Busreisenden erfahre: Ihre Anreise hatte deshalb bis tief in die Nacht gedauert, weil mitten im tiefsten Nirgendwo der Bus eine Leiche überrollt hatte, die mitten auf der Straße lag. Wie die Frau dorthin gekommen ist, ist immer noch unklar. Die hinzu kommende Polizei unterzog den Bus einer Untersuchung und stellte schnell fest, dass dieser nicht am Tod der Frau schuld war – er durfte weiter fahren. Jetzt ermitteln die russischen Beamten immer noch, ob die Fußgängerin angefahren oder bereits tot dort abgelegt wurde.

dtzuDoch zurück in die Lobby des Hotels. Dort treffen wir einen Teil unserer verschlafenen Fahrtgefährten und erfahren, dass sie zum Teil bis zu 7 Stunden an der Grenze ausharren mussten. Die Besprechung, die ursprünglich für 9 Uhr angesetzt war, wird nur von einem Bruchteil der Menge wahrgenommen. Der überwiegende Teil liegt wohl immer noch in den Betten.

11.43 Uhr: Nachdem wir die beunruhigenden Neuigkeiten erfahren haben, beschließen wir, in die Innenstadt zu fahren, um uns mit authentischen Sinneseindrücken Russlands abzulenken. Pskow besitzt jedoch nicht wirklich einen traditionellen Stadtkern mit breiten Fußgängerzonen, Sehenswürdigkeiten, Einkaufs- und Vergnügungsmöglichkeiten, wie wir sie von deutschen Städten kennen. Die russische Großstadt ist dezentral aufgebaut. In der Nähe einer Hauptstraße, wo es einigermaßen belebt aussieht, steigen ich und meine drei Gefährten aus und verteilen, wie eigentlich auch im Friedensfahrt-Plan angedacht, Flyer mit unseren Friedensbotschaften an die Bevölkerung. „We come in peace!“, rufe ich – doch nur sehr wenige Passanten kommen vorbei – die Stadt plagt immer noch ein übler Dauerregen. Vier Tage zuvor gab es in Pskow sogar eine kleine Sintflut, kniehoch stand das Wasser. Das Abflusssystem über Gullis und Ablaufgitter, die kaum vorhanden sind, ist mangelhaft. Trotz luftiger Sommerschuhe komme ich trotzdem trockenen Fußes davon.

12.50 Uhr: Nach dem unsere friedensstiftende Tat vollbracht ist, suchen wir durchnässt nach einem Ort, wo es Wärme und Nahrung gibt – ich bin begeistert: Die nächstgelegene gastronomische Location ist ein edles, aber sehr preiswertes Sushi-Restaurant! Auf dem Weg zurück zum Auto sehen wir ein Friedensfahrt-Fahrzeug mit Warnblinklicht an einer Ampel stehen. Offenbar eine Panne. Wir gehen hin um Hilfe anzubieten, müssen aber erfahren: Bei den Österreichern aus Linz ist die Kupplung kaputt gegangen. Und eine Reparatur kann hierzulande schnell mal bis zu einer Woche dauern. Bis dahin sind sie gezwungen in Pskov zu bleiben. Ob die Friedensfahrer uns vielleicht doch noch zeitig wieder bis Moskau einholen können? Wir hoffen es – und wünschen ihnen viel Glück.

14.00 Uhr: Zurück im Hotel Rijskaya gibt es um 14.00 Uhr die nächste Durchsage: Mehrere Dutzend Friedensfahrer haben sich dazu entschlossen, um 15.00 Uhr in das Dorf Utorgosh zu fahren, das zwischen Pskow und Sankt Petersburg liegt. Dort erwartet sie ein Biobauernhof, dessen Ernte sie reichhaltig verkosten dürfen – auf einem eigens für sie anberaumten Dorffest, das auf Initiative eines „Druschba“-Teilnehmers stattfindet. Die Dorfbewohner freuen sich sehr über den internationalen Besuch. Leider trübt auch hier das Regenwetter die Stimmung, wie ich auf den Fotos sehe. Morgen erfahre ich sicher mehr, denn ich bin nicht dabei.

Unser guter Bekannter Mark Bartalmai, Autor der NuoViso-Filmproduktion „Ukrainian Agony“, hat uns inzwischen einen gut gemeinten Rat gegeben: „Berichtet nicht nur über eure Nächte, euer Essen, eure Begrüßungsfeiern und offizielle Anlässe, eure vermeintlichen Sorgen und Dramen. Berichtet mehr von den Ländern und vor allem den Menschen. Sprecht mit ihnen und nehmt euch Zeit. Zeigt den Leuten hier in Deutschland, wie es da ist, wie die Leute sind, wie sie leben. Und zeigt den Leuten dort, dass es um sie geht und nicht um euch. Bleibt etwas mehr hinter der Kamera. Zeigt nicht euch – zeigt sie! Dafür müsst ihr anhalten, aussteigen und etwas bleiben.“ Diesem Rat leisten wir Folge. Bereuen wird es an diesem Tag niemand von uns Dreien.

sgfjxcgjgxUm 15.00 Uhr bin ich mit einer reizenden, jungen Lehramtsstudentin verabredet, aus dem 30 Kilometer entfernten Ort Isborsk. Kennengelernt habe ich sie auf der Internet-Plattform „Couchsurfing“, die reisende Menschen unterschiedlicher Regionen der Welt zum interkulturellen Austausch zusammenbringt. Juli, so der Name der überaus symphatischen 20-Jährigen, bittet uns zur individuellen Stadtrundfahrt – und wir lassen uns nicht lang bitten: Wir besichtigen zunächst die „Kreml“ genannte mittelalterliche Festung in Pskow, auf der eine imposante Dreifaltigkeitskathedrale steht. Ihr weißes Gemäuer und die hochragenden goldenen Türme sind uns schon zuvor beim Vorbeifahren aufgefallen.

15.30 Uhr: Mit ihren guten Englischkenntnissen erklärt Juli: Pskow wurde nicht nur durch das eine Gemäuer geschützt, in dem wir uns gerade befinden. Insgesamt waren es ganze fünf Mauern, die weitläufig um die Stadt herum errichtet waren. Von zweien ist nichts mehr übrig, von den anderen zwei Stadtmauern findet man in der Stadt vereinzelt nur noch Reste. Manchmal stockt sie ein wenig mit ihrem Englisch, aber das macht sie mir umso sympathischer! In der Festung trinken wir in einem kleinen Stübchen einen traditionellen Tee und essen eine Art Lebkuchen, die mich mit ihrem Zimtgeschmack leicht in eine Art vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Auf dem Weg zu Julis Auto spazieren wir entlang der Promenade zweier Flüsse, die sich auf der anderen Seite des Ufers durch die Festung aufteilen. Es regnet es nicht mehr.

16.45 Uhr: Juli möchte uns ihr Heimatdorf Isborsk zeigen. Kurz und knapp erzählt sie uns von der Legende, dass einer der drei Gründer Russlands in diesem Ort gelebt haben soll – wenn ich das richtig verstanden habe. Schon beim Hineinfahren ins Dorf entzückt uns das traditionelle und russisch-ländliche Ambiente mit seinen hübsch gepflegten Häuschen und ihren saftige Früchte tragenden Gärtchen. Auf dem Dorfplatz streichen und renovieren die Ortsansässigen gerade die hölzerne Dorfkapelle. Juli scheint wohl großes Interesse an Festungen zu haben und führt uns gleich zu jener von Isborsk, die vielleicht noch größer ist als die von Pskow. Das über 1000 Jahre alter Gemäuer ist für sein Alter noch sehr gut erhalten.

17.40 Uhr: Für 100 Rubel pro Nase, zwanzig Minuten vor der Schließung des Museums, besichtigen wir das weitläufige Burginnere, wo Juli uns den im Keller des Gemäuers vor feindlichen Übergriffen versteckten Dorfbrunnen zeigt. Dann geht es noch auf einen Turm, über hölzerne Treppen auf die Burg hinauf, wo wir einen fantastischen Ausblick auf die hügelige und mit einem See, Sümpfen und Bächen sowie vereinzelten Häusern bestückte Landschaft genießen. Die vielfältige Vegetation erstrahlt hin und wieder im herrlichen Sonnenlicht, wenn die Sonne sich gelegentlich heraustraut. René verteilt fleißig russischsprachige „Druschba“-Flyer, die über unser Projekt informieren. Hoffen wir mal, dass das ein guter Beitrag zur Festigung der Völkerfreundschaft ist. Die eine oder andere Person lächelt nach dem Durchlesen des Zettel auch ihn mal an. Eine Frau versucht mit großer Mühe in einem Satz zu erklären, dass der in der Landschaft sich befindliche hübsche Brunnen Wasser enthält, das Augenkrankheiten heilen könne. Eine recht herzliche Begegnung.

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18.04 Uhr: Abendessen. Unsere Fremdenführerin hilft uns im komplett aus Holz erbauten Dorflokal, traditionell russisches Essen zu bestellen: Es gibt Piroggen, Soljanka, eine kalte Suppe, die Gazpacho ähnelt, Bulgur, Maultaschen und Pfannkuchen mit Marmelade, Sauerrahm und Kaviar. Manches finde ich sehr schmackhaft, anderes für meinen Gaumen ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Ein Russe der im Lokal zufällig speist und einen Flyer von uns bekommen hat, kommt auf uns zu und fängt mit uns an in seinem sehr guten Deutsch zu diskutieren. Die Deutschkenntnisse zeugen davon, dass er ein paar Jahre in Deutschland gelebt hat. Er sagt skeptisch, dass das zwar gut gemeint sei, die Fahrt, aber den Menschen hier damit nicht geholfen sei. Wichtiger finde er es, bedürftige Menschen in Russland mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen. Aus dem Flyer ging nicht ganz hervor, dass auch dies auf unserem Plan steht. Wir erklären ihm, dass es außerdem nach zwei Weltkriegen mit Millionen von Toten zwischen Deutschland und Russland wichtig sei, einen weiteren Weltkrieg zu verhindern, der aufgrund der aktuellen politischen Lage droht. Dass die Russen und die Deutschen bei einem weiteren Krieg, der von der Politik gefördert und befehligt wird, nicht mitmachen sollen. Der Mann pflichtet uns schließlich bei: Anscheinend hatte er geglaubt, die Fahrt wäre nur eine spaßige und halbherzige Rundreise gelangweilter Deutscher, ohne ernsten Hintergrund. Wir sind inzwischen Freunde, als wir uns voneinander trennen.

tsxfru19.00 Uhr: Zum Abschluss dieses rundum gelungenen Ruhetages spazieren wir mit Juli noch ein wenig herum. Wir inspizieren die Ruine einer in einer Anhöhe gebauten Wassermühle, von der in vielen kleinen Wasserfällen über Gestein glasklares kühles Nass hinunter plätschert. Mein Mitfahrer René kostet das Wasser und urteilt, dass es kostbar sei und sehr gesund sein müsse. Ich pflichte ihm bei: Dieses Wasser ist vollkommen anders als das, was wir Westeuropäer aus der Leitung kennen. Erst jetzt entdecke ich, dass die vorbei laufenden Spaziergänger kleine Kanister dabei haben, die sie mit diesem Wasser befüllen – und den Nachhauseweg antreten.

19.50 Uhr: Wir lassen die Natur der Umgebung noch ein wenig auf uns wirken. Kurz nach Sonnenuntergang treten wir die Heimfahrt nach Pskow an. An einem Verkaufsstand am Wegesrand probiere ich mehrere regionale Weinsorten durch. Leicht angeschwipst entscheiden wir uns für einen aromatischen Honigwein, der uns frisch vom Fass in eine Glasflasche abgefüllt wird. Im Auto sind wir alle drei uns einig, dass TAG 5 ab drei Uhr Nachmittags ein wirklich hervorragender Tag war. Wir sind sogar überzeugt, dass wir von allen Friedensfahrern den schönsten Tag gehabt haben muss, wenn wir bedenken, was wir alles Schönes gesehen und erlebt haben, welch wundervolle Menschen und Orte wir in dieser kurzen Zeit kennen lernen durften.

21.13 Uhr: Mit herzlichen Umarmungen und ein wenig Schokolade und Schnaps aus unserer Heimat verabschieden wir uns von Juli im Zentrum von Pskow. Ich möchte sie kaum loslassen. Auf jeden Fall steht bei uns das Angebot, dass sie ganz herzlich bei uns in Leipzig eingeladen ist, uns zu besuchen. Wir haben eine neue Freundin in Russland und Juli hat drei neue Freunde in Deutschland. Meine Bilanz zu TAG 5: Mission „Druschba“ ist – zumindest für heute – mehr als geglückt.

An TAG 6 geht es für unsere Friedensfahrt ins 300 Kilometer nördlich gelegene St. Petersburg. Wir berichten.

 


18 Kommentare

  1. palina sagt:

    KenFM zeigt: Friedensfahrt-Initiator Dr. Rainer Rothfuß interviewt Willy Wimmer
    https://kenfm.de/rothfuss-interviewt-wimmer/

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  2. palina sagt:

    TAG 2: „Druschba“ in Kaliningrad – Zu Gast bei Freunden (Impressionen)
    KALININGRAD – Gestern in Stettin angekommen, stand für unsere Friedensaktivisten die erste, längere Strecke an, in die knapp 500 Kilometer entfernte russische Enklave Kaliningrad. Dort wurden NuoViso-Reporter Daniel Seidel und seine Freunde sehr herzlich in Empfang genommen und zu ihrer Abendveranstaltung eskortiert. Der Konvoi wurde auf polnischem Terrain aber komplett von der Polizei überwacht – sehr diskret und überaus höflich gingen die Beamten dabei vor. Offenbar möchte sich die pro-USA-Regierung in Warschau keinen Faux-Pas auf internationaler Bühne leisten: Die „Druschba“-Tour wird in mehreren Ländern in den alternativen Medien sehr aufmerksam verfolgt.

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  3. palina sagt:

    Tag 1: „Druschba“ – Konvoi gestartet – 4.200 Km für Verständigung zwischen Berlin und Moskau
    Großer Andrang am Brandenburger Tor: Zur Kundgebung und Verabschiedung unserer 235 Friedensfahrer kamen etwa 1000 Interessierte auf den Platz des 18. März. Von den Mainstream-Medien waren allerdings nur wenige anzutreffen. Dafür berichteten mindestens drei russische Fernsehsender ausführlich über den Auftakt der „Druschba“-Tour. Der Start in Richtung Osten klappte allerdings nicht ganz so reibungslos wie verabredet.

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  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. Vollidiot sagt:

    Das hat das Geschmäckle des Hitler-Stalin-Paktes.
    Das schmecken Polen ganz schnell, auch wenn es mit Chilli überwürzt ist – weil ihr Geschmackssinn von den Angelsachsen sehr fein justiert wurde. Mich würde also nicht wundern wenn rechte Kreise diese Aktion ins Leben gerufen hätten. Die Linke und SPD und Grüne machen sowas nicht, so Friedensfahrten.

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  6. palina sagt:

    Tag 3: „Druschba“-Kriegsgedenken in Kaliningrad
    TAG 3 des „Druschba“-Konvois: Vor Kaliningrader Kriegsdenkmälern spielten sich ergreifende Szenen zwischen russischen und deutschen Friedensfreunden ab. Die litauischen Grenzbeamten ließen sich eine besonders perfide Schikane für die deutschen Aktivisten einfallen. Lesen Sie hier den Bericht von NuoViso-Reporter Daniel Seidel: http://home.nuoviso.tv/magazin/tag3-n

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  7. palina sagt:

    hier der ganze Tagesbericht von Tag 3
    http://home.nuoviso.tv/magazin/tag3-nach-kriegsgedenken-in-kaliningrad-litauen-behindert-druschba-fahrer-bei-anreise-zum-nato-stuetzpunkt/

    Auszug:
    Erst hier erfahren wir: Die litauische Grenzpolizei lässt sich besonders viel Zeit bei der Grenzkontrolle unserer vielen Friedensfreunde, die jetzt noch immer auf der russischen Seite auf die Einreise warten. Grund der offensichtlich schikanös-gründlichen Kontrollen ist, wie ich erfahre, unser für den 10. August um 9 Uhr geplantes Treffen vor dem NATO-Stützpunkt in Schaulen – die Beamten bemängeln unseren Friedensfreunden an der Grenze gegenüber, dass vor Ort keine Demo angemeldet worden sei. „Fünf Stunden lang haben wir in der Schlange gestanden“, klagt mir „Druschba“-Teilnehmer Wolfram (Name geändert) hinterher sein Leid. Für einige Friedensfahrer dürfte die lange Nacht an der Grenze wohl ziemliches Ungemach bedeutet haben: Die Rezeptionen von Campingplätzen und Gästehäusern sind nicht rund um die Uhr besetzt. Im Unklaren darüber, wie meine Tourkollegen die Nacht verbringen werden, gehe ich ins Bett.

    Morgen erwartet unseren Reporter unter anderem die immer noch angedachte Kurzdemo vor dem besagten NATO-Stützpunkt. Seien wir gespannt, wie die litauischen Behörden darauf reagieren werden. Wir berichten.

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  8. Dieter sagt:

    Ihr müßt wie beim Militär eine ständige Versorgungslinie aufbauen.
    Habt ihr genug Spenden?

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  9. luckyhans sagt:

    Hallo Dieter,
    sei herzlich begrüßt hier in der glücklichen Welt = bumi bahagia.

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  10. palina sagt:

    TAG 4: Litauens neue „Druschba“-Freundlichkeit – und: Kiew ließ „Druschba“-Konzert platzen
    http://home.nuoviso.tv/magazin/tag-4-litauens-neue-druschba-freundlichkeit-und-kiew-liess-druschba-konzert-platzen/

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  11. palina sagt:

    TAG 5: Juli versüßt den August – aber ein mysteriöser Todesfall sorgt für Aufregung
    http://home.nuoviso.tv/magazin/tag-5-juli-versuesst-den-august-aber-ein-mysterioeser-todesfall-sorgt-fuer-aufregung/

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  12. thom ram sagt:

    Zu Tag 5

    http://home.nuoviso.tv/magazin/tag-5-juli-versuesst-den-august-aber-ein-mysterioeser-todesfall-sorgt-fuer-aufregung/

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    Ich stolpere bei der Berichterstattung darüber, was ein normaler, guter Russe gesagt habe. Sinngemäss: „Ist ja gut und recht, aber Unterstützung mit Ware und Geld wäre besser“.

    Mir fällt dazu ein: Der Durchschnittsrusse weiss, so nehme ich an, wenig davon, wie Westmenschen zurzeit gegen Russland aufgehetzt werden. Des Weiteren ist für ihn ganz selbstverständlich, dass Russland null Absicht hat, gegen den Westen loszuschlagen. Die logische Frage daraus: Ja, warum und wozu denn so eine Friedensfahrt?

    Es lohnt, darüber nachzudenken.

    thom ram, 12.08.0004

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  13. palina sagt:

    @thom ram
    die Friedensfahrt ist eine Aktion der Deutschen. Ein Signal an unsere Politiker-Darsteller, dass wir keinen Krieg gegen Russland führen wollen.
    Das sehe ich als Botschaft dieser Friedensfahrt.

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  14. thom ram sagt:

    Palina

    Bingo. Träf. Genau. Ich denke zwar, dass die Friedensfahrer das so nicht gedacht haben, vermute aber, sie werden auch zu diesem Fazit kommen. Ich sage das vor dem Hintergrund von höchstem Respekt vor ihrer ursrpünglichen Absicht und vor ihrer Tatkraft, ihrer guten Absicht!

    Ich bin neugierig, was sich noch begeben wird. Vielleicht liegen wir falsch. Es war nur die eine Begegnung mit russischem Normalo, welche mir das dicke Fragezeichen hat aufleuchten lassen.

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  15. ALTRUIST sagt:

    Es endet in einem Krieg“: Deutsche Friedensaktivisten verurteilen Medienhetze

    Mit ihrer Friedensfahrt Berlin-Moskau haben 250 Aktivisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Israel „ein Zeichen setzen, dass die Westeuropäer mit ihrem östlichen Nachbar Russland im Haus Europa zusammenwachsen wollen“, so Prof. Dr. Rainer Rothfuss, ein Initiator der Aktion.

    Wie er nach der Ankunft in Moskau im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin betonte, „wird von einem externen Akteur — der geopolitischen Elite der USA — versucht, uns zu trennen.“

    Diese Trennung durch das Herz Europas, die auf eine Teilung zwischen dem westlichen und östlichen Kern hinziele, so Rothfuss, wollen sie überwinden. „Das Haus Europa kann nur dann in Ruhe und Frieden leben, wenn es vereint ist und nicht von außen dominiert, bestimmt und manipuliert wird.“

    Die massive Medien-Propaganda gegen Russland, die sich nach seinen Worten zugespitzt hat, hatte ihn zur Friedensfahrt-Initiative motiviert. Prof. Rothfuss erachtet das für äußerst gefährlich, denn die Gangart habe weiter zugelegt und die Aggressivität

    Der Musiker Owe Schattauer, ein weiterer Teilnehmer der Friedensfahrt, fügte hinzu: „In dieser Woche haben wir sehr viel mit den Russen gelacht, gefreut und zusammengefeiert. Aber auch geweint, als wir der Gefallenen im Zweiten Weltkrieg gedachten. Egal, wo wir waren, ob im kleinen Dorf oder in der großen Stadt, schlossen uns die Menschen sofort in ihr Herz. Die Russen haben uns in den Familien bewirtet, sagten einfach: ‚Kommt her, Freunde‘. Wir, Deutsche können viel von ihnen lernen. Sie erinnern uns an die Werte, die wir auch einmal hatten, und sie haben die noch heute: Bescheidenheit, Warmherzigkeit, Höflichkeit, Respekt und Gastfreundschaft.“

    http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20160818/312168963/deutsche-friedensaktivisten-verurteilen-medienhetze.html

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  16. luckyhans sagt:

    @ Altruist:
    „wenn es vereint ist“ –
    gewisse „Europäer“ haben noch nicht mal bemerkt, daß der Hauptspaltpilz auf einer „europäischen“ Insel sitzt… oder machen davor einfach die Augen zu…

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  17. ALTRUIST sagt:

    luckyhans

    das sehe ich auch so .

    Wie bei Polen haengt dort der Vatikan noch staerker mit drin .

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  18. Bettina sagt:

    Mich hat es sehr berührt.
    Die Gestik von dem einen, als er sich so trähnenreich entschuldigt hat, was wir Deutschen dort für schlimmes getan haben, das fand ich gar nicht so gut, er hätte dieses auch lieber bleiben lassen können.

    Dazu bräuchten wir halt auch die Entschuldigung, dafür, was die andere Seite auch für schlimme Sachen gemacht hat und diese Liste ist ja wirklich recht lang.

    Es ist halt durch diese Geste irgendwie so unausgewogen!
    Irgendwie hat es für mich den Hauch von Unterwürfigkeit, oder Demut, oder Schwanzeinziehen!
    Es ist für mein Gefühl halt nicht stimmig!

    Einzig alleine ist ja das hier und jetzt, daraus was zu machen!

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