bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » GASTAUTOREN » LUCKYHANS » Luckys Copyleft » Übersetzungen (Seite 8)

Archiv der Kategorie: Übersetzungen

Der Mord am Kapitalismus

Anhand von wirtschaftlichen Fakten und völlig im Rahmen des „üblichen“ Kapitalismus-Verständnisses (!) wird gezeigt, wie die parasitäre Finanzwirtschaft ihren „Wirtsorganismus“, das kapitalistische Wirtschaftssystem, getötet hat – auch ohne die Sicht auf die Hintergründe eine sehr anschauliche, nicht nur historische Betrachtung, die gewiß zum Nach-Denken und Vor-Überlegen anregt – findet der (die Original-Formatierungen beibehaltende)
© Übersetzer Luckyhans, 5. Juni 2016
————————————————

Wie die FED der VSA den westlichen Kapitalismus ermordet hat – und die „lichte Zukunft“ Kudrins

Autor: Alexander Sapolskis, 2. Juni 2016

Wir leben in einer interessanten Zeit. Wie es so vorkommt: Kudrin schlägt Rußland vor, sich mit allen Kräften in das westliche Wirtschaftsmodell zu integrieren, gleichzeitig ist der Westen in einer unbequemen Haltung erstarrt im Versuch, den nächsten Schritt der FED zu erraten. Davon, welche Strategie deren Chefin Janet Yellen auswählt, hängt heute das Datum des Beginns der Zweiten Großen Depression ab.
Nein, nicht in den VSA, in der ganzen Welt. Amerika wird es wohl eher völlig hinwegschwemmen.

Der Weg in die Sackgasse ist endgültig alternativlos geworden, nachdem die FED aus Angst vor dem Unausweichlichen die Druckerpresse angeworfen hat, um die amerikanische Ökonomie zu „retten“ vor den Folgen der Hypothekenkrise, womit sie endgültig das gesamte sozial-ökonomische Modell des Kapitalismus zerbrochen hat. (mehr …)

Vor-Geschichtliches: Sintflut? Taxodium.

Nachdem wir uns hier schon mehrmals mit einigen mehr oder weniger natürlichen Strukturen auf unserem Planeten beschäftigt haben, hier ein neues Kapitel aus der Serie „was war da wirklich los?“.
Übersetzung aus dem Russischen © Luckyhans, 4. Juni 2016
—————————————————————————

Fakt zur Sintflut. In das Archiv der Sibveda. Taxodium

22. Mai 2016

In Ungarn, auf dem Grund einer Kiesgrube, wurden vier- bis achtmeterhohe Baumstümpfe entdeckt, wie eine Reihe von Mittelungen zeigt, von Sumpfzypressen.
Was bemerkenswert ist, der Erhaltungszustand dieser Baumstümpfe ist ideal und dabei ist das Holz nicht versteinert.

(mehr …)

Die Kanzler-Akte russisch – Канцлер-Акт по-русски

Worte sind sehr geeignet, Klarheit zu schaffen und Bewegung zu erzeugen – wer die richtigen Worte im richtigen Moment findet, kann sehr viel erreichen.
Genauso werden Worte und Begriffe auch schon seit Urzeiten benutzt, um Nebel zu verbreiten, Zusammenhänge zu verdecken und klares Denken zu behindern.
So ist es immer wieder interessant zu erfahren, wie Menschen aus anderen Völkern bestimmte historische Zusammenhänge betrachten und interpretieren, und welche Worte dabei wie gebraucht werden.

(mehr …)

Unbekanntes Wasser – Неизвестная вода

Manche sagen, Wasser sei einfach Ha zwei Oh – andere nennen dieses einfache Wasserstoff-Oxyd sonderbarerweise „Wasser-Asche“ – Viktor Schauberger nennt das natürliche Wasser „das Blut der Erde“.
Wir hatten hier schon mehrmals etwas zum Wasser gesagt – hier nun ein Artikel aus russischen Quellen (siehe ganz unten).
Zur besseren Trennung von Experiment und Theorie wurden die rein theoretischen Betrachtungen von mir
farblich gesetzt.
© für die Übersetzung Luckyhans, 19. Mai 2016.
Наших уважаемых русскоязычных читателей просим читать русский текст внизу.
———————————————————–

Was wissen wir tatsächlich über das Wasser

09. Mai 2016

Obwohl die Menschheit das Wasser schon viele Jahrhunderte untersucht, ist es gerade das Wasser, das sich faktisch gar nicht den offiziell üblichen „Gesetzen der Physik“ unterwerfen will. Es hat seine eigenen Gesetze, von der Natur wohl extra dafür geschaffen.
Wasser zieht sich bei Abkühlung unter +4°C nicht mehr zusammen, sondern dehnt sich aus. Wasser ist in festem Zustand nicht schwerer als im flüssigen, wie alle anderen Körper, sondern – umgekehrt – leichter.
Keine anderen Gase außer Wasserstoff und Sauerstoff bilden bei Reaktion miteinander eine Flüssigkeit. Jedes beliebige Wasservolumen ist ein einziges gigantisches Dipol-Molekül.

Wasser unterscheidet sich von anderen Flüssigkeiten dadurch, daß es ein Zwei-Phasen-System darstellt – eine kristalline Flüssigkeit mit intensiven Kristallbildungsprozessen, starken intermolekularen Verbindungen (Wasserstoff-Brücken) mit Bildung von Konglomeraten aus Hunderten Molekülen und einer unendlichen Anzahl möglicher Formen der flüssigkristallinen Phase im Wasser, was als komplexe Gitterstruktur bezeichnet wird.

(mehr …)

In-stinkt-tief – Что надо знать об инстинктах

Ob etwas tief in uns „stinkt“, merkt man oft nicht sogleich. Auch weil man meist nicht intensiv genug mit sich selbst beschäftigt ist: das Leben um einen herum ist viel zu interessant, als daß man sich in jungen Jahren schon mit seinem Innenleben befassen mag. Ob das immer so gut ist?
Nun folgt eine Übersetzung aus dem Russischen, die Anregung geben kann, sich damit anzufreunden.
© Luckyhans, 30. April 2016
русский текст см. ниже.
———————————–

Über die Instinkte

So erstaunlich es klingt, aber dieser Begriff, der scheinbar seit langem auch in allgemeinbildenden Einrichtungen frei benutzt wird, und überhaupt im Alltag, ist in Wirklichkeit durch keine allgemein anerkannte Definition klar bestimmt (wobei, was auch charakteristisch ist, die Anwendbarkeit des Begriffs „Instinkt“ auf den Menschen bis heute diskutiert wird!).

(mehr …)

Putin-Phobie – Путинфобия

Da hier nun schon einige „Analysen“ zu Putin und Rußland immer wieder auf Interesse stoßen, soll auch ein etwas anders gearteter Beitrag zum russischen Präsidenten hier Platz finden – der Hinweis auf eine ausgeprägte Putinphobie.
Meine Kommentare dazu folgen später.
© für die Übersetzung aus dem Russischen: Luckyhans, 24. April 2016
русский оригинал см. ниже

—————————————–

Neuerscheinung: das Buch von Giulietto Ciesa „Putinphobie“ – antirussische Hysterie als letzte Waffe des Gegners

Donnerstag, 21 Аpril 2016

Dieser Tage erscheint das Buch des bekannten italienischen Politikers und Journalisten Giulietto Ciesa „Putinphobie“. Zuerst erscheint es in russischer Sprache, und in den nächsten Wochen in italienischer, französischer und englischer Sprache. Es wird erwartet, daß es ein bemerkenswertes Ereignis in der Welt der Dokumentationen, Publizistik und Literatur wird.

(mehr …)

Geschichten – Истории (2)

Наших уважаемых русскоязычных читателей просим прочитать данную статью в оригинале – по ссылке “спрятанной” в следующем заглавии – спасибо!

Um die Diskussion betreffs des genauen Zeitpunkts gewisser „undenkbarer“ Ereignisse noch ein wenig anzuregen, wird hier eine Zeitbestimmung auf wenige Jahre genau vorgeschlagen: 1785.
Darunter gleich ein Kommentar, der eine andere Begründung anbietet. So kann sich jeder eine eigene Meinung erdenken… 😉

Luckyhans, 6. März 2016
———————————

Die Vernichtung der Stadt Jekaterinoslaw (Dnjepropetrowsk) durch eine Atomexplosion im Jahre 1785

2. Mai 2015

(mehr …)

Raubbau oder Zufall (2)

Наших уважаемых русскоязычных читателей просим прочитать данную статью в оригинале – по ссылке “спрятанной” здесь – спасибо!

… Sie können mutig in jedem Lexikon die Worte Canyon, Schlucht, Felsen, Abhang, Plateau, Bergsee und einfach nur See durch die Worte Tagebau, Erzförderstätte und vollgelaufener Tagebau, vollgelaufene Erzabbaustätte ersetzen. – so endete Teil 1 – nun folgt der Schluß.

VII. Alles fließt – aber wohin?

Auf den alten ausländischen Karten vom 16. und 17. Jahrhundert, wo das Territorium der Ukraine, Rußlands und anderer ehemaliger Republiken oft noch als Tartarien bezeichnet ist, fließen die Flüsse einigermaßen gerade, mit sanften Windungen.
Die heutigen Flüsse auf diesem Territorium weisen starke Schleifen auf, manchmal bis zu 180°. Hier zum Beispiel ein Screenshot vom Fluß Tobol in Sibirien:

Высокоразвитая цивилизация существовала на Земле сотни тысяч лет
(mehr …)

Raubbau oder Zufall (1)

Наших уважаемых русскоязычных читателей просим прочитать данную статью в оригинале – по ссылке “спрятанной” здесь – спасибо!

Der nachfolgende Artikel ist als Denkanstoß gedacht – es ist wahrlich ein kräftiger Schubser, den wir da bekommen. Jeder ist dazu aufgerufen, sich die Bilder genau und bitte unvoreingenommen anzusehen – und dann sich dazu eine eigene Meinung zu bilden.

Wir werden diesmal nichts vorab zum Inhalt sagen – bittet seht selbst – es wird sehr interessant. Einige wenige Ergänzungen wurden zwecks Verständlichkeit vorgenommen.
Wer manches nicht glauben mag, der darf gern mal einen Abschnitt „diagonal“ lesen – es sind mehrere Themen verarbeitet.
Luckyhans, 27. Februar 2016
———————————————-

(mehr …)

Das Ultimatum für Europa

Interessant für das Selbstverständnis der heutigen russischen Intelligenzija ist der nachfolgende Artikel, aus dem ein Auszug hier übertragen wurde – darin geht es um die Sicht der gegenwärtigen politischen Lage im Verhältnis zu „Europa“.

Es wird Bezug genommen auf die Rede von Medwedjew in München, die dankenswerterweise nun auch schriftlich übersetzt vorliegt, und zwar hier: https://deutsch.rt.com/international/36838-vollstandige-rede-russischen-premierministers-medwedew/
Denn der recht gute Simultan-Dolmetscher war ob des Redetempos doch an einigen Stellen begreiflicherweise etwas überfordert… 😉

Der Autor des Originals des nachfolgenden Artikels ist ein freier Journalist, keine „offizielle Stimme“ Rußlands – bitte auch so zu lesen.
Einige Erklärungen habe ich mir erlaubt einzufügen – alle versteckten Anspielungen zu kommentieren, würde zu weit führen. 😉

Dem Auszug vorhergehend wird im Artikel eine Reihe von aktuellen Meldungen kurz angesprochen: ein Korruptionsvorwurf gegen Putin ohne Faktennennung im britischen Fernsehen, polnische und ukrainische Ereignisse.
Luckyhans, 20.02.2016
———————————-

„Der Barbaren Leier“

(mehr …)

Unser Horstl bei Wladi

Ja, da hatte sich nun unser Horstl vom Hof am See aufgemacht nach Moskau ins kalte Reich des „bösen Wladi“ – vorab begleitet von einem breit gefächerten Propaganda-Medienecho – von völliger Ablehnung bis zu totaler Ablehnung, von negativer bis ganz negativer Bewertung, von sehr mahnenden Worten bis zu nachdrücklich mahnenden Worten.
Was überhaupt nicht so recht verständlich war, denn uns Horstl war ja nicht direkt zu Wladi gefahren, sondern er folgte einer Einladung des Moskauer Bürgermeisters – wir erinnern uns: Ede „äh“ der Stäuber hatte seinerzeit einen Freundschaftsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Moskau unterzeichnet – recht gleichgewichtig: beide jeweils etwa 13 Mio Einwohner (gut: Moskau mit Umland knapp 18 Mio)…

(mehr …)

„Bild“ bei Putin – Teil 1 komplett in deutsch

Freunde baten den Übersetzer, doch mal den Teil 1 des Putin-Interviews der „deutschen“ Zeitung mit den Großbuchstaben komplett ins Deutsche zu übertragen, da sie vermuteten, es könnte zwischen Sotschi und der BRiD etwas Inhalt „auf der Strecke geblieben“ sein. So hier im Folgenden diese Arbeit.
Luckyhans, 23.01.2016
————————————

Das Interview für die deutsche Zeitung BILD – Teil 1

Die Interview-Aufnahme fand am 5. Januar in Sotschi statt.

11. Januar 2016 – 06:00 Sotschi

Frage (wie übersetzt): Sehr geehrter Herr Präsident!

Wir haben gerade erst den 25. Jahrestag der Beendigung des „Kalten Krieges“ begangen. Im vergangenen Jahr war auf der ganzen Welt eine große Anzahl von Kriegen und Krisen zu beobachten, sowas gab es lange Jahre nicht. Was haben wir falsch gemacht?

(mehr …)

Jakob Kedmi im Internet-Interview bei Novorossija – Oktober 2015

Wir hatten schon mal das Vergnügen, unseren Lesern die sachlich-nüchternen Einschätzungen des ehemaligen israelischen Geheimdienstchefs (Nativ von 1992 – 1999) Jakob Kedmi zur Lage in der Ukraine nahezubringen.
Vor einigen Tagen wurde er von der Nachrichtenagentur von Novorossija befragt, diesmal zur Lage in Syrien nach dem Beginn der russischen Luftangriffe, und natürlich auch zur Lage in der Ukraine.
Nachfolgend leicht gekürzt seine wesentlichen Aussagen aus diesem Interview.
Luckyhans, 19. Oktober 2015
————————————–

Was sagen Sie über die Situation in Syrien:

(mehr …)

Estonia – zum dritten – die Doku

Da in der BRD die meisten Menschen (wohl auch aus Unwissenheit) immernoch innerlich gegen Rußland eingestellt sind, soll hier für alle nicht russisch-Kundigen eine Inhaltsangabe des russischen Doku-Videos zur Estonia-Katastrophe folgen:

https://www.youtube.com/watch?v=J-rJfTOXqhk – „One-way-ticket“ – knapp 45 min.

Dies ist eine untersuchende Dokumentation, vor allem mit westlichen Experten, die auf der Suche nach der Wahrheit eine ganze Reihe Fragen aufwirft.
Luckyhans, 7. August 2015

Nachtrag 2016:
der Link zum Video scheint nicht mehr zu funktionieren – bitte ersatzweise hier schauen:

https://www.youtube.com/watch?v=6FCwAriwRF0

oder hier:

https://www.youtube.com/watch?v=AlnRt__iUYw
————————————

Neben Experten, Journalisten und Abgeordneten kommen Überlebende und Angehörige von Opfern zu Wort, vor allem finnische und schwedische.
Bereits 7 – 8 Stunden nach dem untypisch schnellen Versinken des Schiffes hatte der schwedische Premierminister Carl Bildt bereits die Erklärung: es gäbe nur rein technische Gründe für den Untergang.
Damit wurde die Arbeit der Untersuchungskommission vorbestimmt, die (schon?) nach 3 Jahren zu dem Ergebnis kam, daß die Konstruktion des Schiffes, seine Hochsee-Untüchtigkeit und Fehler im Verhalten der Mannschaft die Gründe für die Katastrophe gewesen seien.

(mehr …)

Kreml-News 150707

Da in dieser Hinsicht in den vsa-hörigen „deutschen“ Medien ein nicht zu übersehendes Manko an Berichterstattung festzustellen ist, wollen wir periodisch „nachhelfen“ und übersetzen von der offiziellen Kreml-Seite des russischen Präsidenten ausgewählte Mitteilungen – heute für die Zeit vom 3. – 7. Juli – die Ereignisse des Wochenendes – siehe unten Pkt. 3 – bedürfen getrennter Aufmerksamkeit.
Was sehr verwundert: jeder weiß – Putin ist kein „Wortklingeler“ – hier werden klare Vorgaben gesetzt für zukünftige Entwicklungen, die für die deutsche Wirtschaft weitreichende Folgen haben werden – und keinerlei Reaktion hier im Lande: warum „schlafen“ all die hochbezahlten Vertreter der deutschen Wirtschaftsverbände?
Das – und vieles andere – fragt sich euer Luckyhans, 11.7.2015
————————–

1. Sitzung des Sicherheitsrates

Wladimir Putin hat im Kreml eine erweiterte Sitzung des Sicherheitsrats durchgeführt. Es wurde eine Reihe von Fragen betreffend die Gewährleistung der Sicherheit und der nationalen Interessen Rußlands unter den Bedingungen der Sanktionen von Seiten einer Reihe von Staaten erörtert.

3. Juli 2015 – 18:45 – Moskau, Kreml

W. Putin: Verehrte Kollegen, guten Tag!

(mehr …)

Europas letzte Chance

Hier folgt die Übersetzung des Artikels eines russischen Militär-Wissenschaftlers, der sich Gedanken macht über die weiteren Ereignisse, die in Europa vor sich gehen könnten, und wie Rußland darauf reagieren sollte.
Da der Gegenstand der Betrachtungen ein möglicher
Atomkrieg hier in Europa ist, sollte niemand außer acht lassen, was hier gesagt wird – selbst wenn es manchen nur als „Gedankenspiel“ erscheinen mag.

Wem hier einiges zu martialisch und wenig menschlich erscheinen mag, kann diese Ausführungen mit den demagogischen eines VSA-Militär-Autors vergleichen – in englisch hier, und hier Auszüge in russisch (ja, es wird so einiges im „ach so diktatorischen“ Rußland veröffentlicht!).

Luckyhans, 29. Juni 2015
——————————–

Europas letzte Chance –
Die VSA haben ihren Verbündeten 5 – 6 Jahre abgemessen

Die VSA bereiten Europa das Geschick vor, potentielles Schlachtfeld eines Atomkrieges zu werden, um damit einen Teil des Atomschlag-Potentials Rußlands vom amerikanischen Territorium fernzuhalten. Was können wir diesem entgegensetzen?

(mehr …)

Putin beantwortet Fragen (4)

Hier nun der Schluß unserer Übersetzungen zu den Fragen, die Wladimir Putin (WWP) auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg am 19. Juni beantwortet hat.
Und ein kleiner doppelter Nachtrag.
Unsere ©-Übersetzung ist wie immer “ungeglättet” – Ausgangstext ist das russische Original – ausländische Sprecher „wie übersetzt“:

Charles Rose: Rechts von mir sitzt der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Firma Knorr-Bremse, Heinz Herrmann Thiele*. Gerade haben wir über die Sanktionen gesprochen, über Importablösung. Wie scheint es Ihnen, sind hier Risiken und Möglichkeiten? Was könnten Sie in diesem Zusammenhang für Rußland sagen? Wie sehen Sie die Situation vom westlichen Standpunkt aus?

H. Thiele: Ich kann wohl kaum hier den europäischen Standpunkt vertreten, weil wie Sie wissen viele Länder des Kontinents unterschiedliche Sichtweisen haben. Aber was ich sagen kann – ich kann von mir persönlich reden und kann Ihnen meine Sicht der Situation vorstellen.

(mehr …)

Wladimir Putin beantwortet Fragen (3)

Wir setzen hier unsere Übersetzungen fort zu den Fragen, die Wladimir Putin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg am 19. Juni beantwortet hat.
Unsere ©-Übersetzung ist wie immer “ungeglättet” – Ausgangstext ist das russische Original – ausländische Sprecher „wie übersetzt“:

Charles Rose: „Herr Präsident, kommen wir daher zur Wirtschaft. Ich habe viele Fragen. Wir haben hier Ronnie Tshitshung Tshan, Vorsitzender der Investmentfirma Hang Lung Properties, und Mahmud Hashim al Kuhedshi, Generaldirektor der Bahrain Mumtalakat Holding Company, außerdem noch den Präsidenten der Firma YPF aus Argentinien Miguel Galuccio (mit ihm sprechen wir über die Energetik). Aber wir haben viel schon über China gehört, heute gemeinsam mit Ihnen. Welche Möglichkeiten, wie denken Sie, des Aufbaus einer vorteilhafteren Zusammenarbeit mit China und Rußland gibt es?

(mehr …)

Putin beantwortet Fragen (2)

Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg am 19. Juni hat Wladimir Putin Fragen des Moderators Charles Rose aus den VSA und weiterer Konferenzteilnehmer beantwortet – wir setzen hier die Übersetzung fort.
Unsere ©-Übersetzung ist wie immer “ungeglättet” – Ausgangstext ist das russische Original – ausländische Sprecher „wie übersetzt“):

Charles Rose: „Ist das logischer – die Beziehungen zu China, als die Beziehungen zu Europa und den VSA? Ist China vom Standpunkt der Entwicklung der Beziehungen in der Zukunft wichtiger als die VSA und Europa? Könnte das zu irgendwelchen antiwestlichen Integrationsprozessen und Verbindungen führen?

Wladimir Wladimirowitsch Putin: Antiwestlichen? (mehr …)

Putin beantwortet Fragen (1)

Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg vergangene Woche hat Wladimir Putin auf der Plenarsitzung am 19. Juni gesprochen und offizielle Zahlen zur Wirtschaftslage und zu den Folgen der sog. Sanktionen genannt sowie die weitere russische Wirtschaftspolitik erläutert.
Danach beantwortete er Fragen des Moderators Charles Rose aus den VSA und weiterer Konferenzteilnehmer – hier daraus einige Auszüge.
Unsere ©-Übersetzung ist wie immer “ungeglättet” – Ausgangstext ist das russische Original – ausländische Sprecher „wie übersetzt“ – und wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gern behalten 😉
—————————

Charles Rose: (nach einer höflichen Einleitung geht er gleich ans Eingemachte)

„Es gibt sehr viele Fragen, es gibt Probleme, es gibt Konflikte. Damit wir zu vielen Problemen eine Lösung finden, muß Rußland seine Rolle spielen. Es entsteht das Problem der Grenzen. Könnten Sie uns erzählen, wie ihre Sicht der Ukraine und Rußlands ist, auf welche Weise wir eine Lösung des Problems erreichen?

(mehr …)

Putin über Sanktionsfolgen

Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg vergangene Woche hat Wladimir Putin auf der Plenarsitzung am 19. Juni gesprochen und offizielle Zahlen zur Wirtschaftslage und zu den Folgen der sog. Sanktionen genannt.
Nach der Begrüßung der Gäste sagte er u.a. (©-Übersetzung wie immer „ungeglättet“):

„Wir, ich meine Rußland, sind begrenzt im Zugang zum Kapital-Weltmarkt; dazu muß man noch den Fall der Preise für unsere Hauptexportprodukte ergänzen; etwas verringert hat sich auch die Verbrauchernachfrage, die vorher die Wirtschaft nach oben pushte. Wahrlich – ich bin einverstanden mit den Diskussionsteilnehmern der bisherigen Gespräche, die Nachfrage beginnt sich wiederherzustellen.
Wenn man über die Preise für Energieträger spricht, von denen leider bisher unsere Wirtschaft bedeutend abhängig ist, so erinnere ich daran, daß der mittlere Preis für Erdöl der Marke „Urals“ im Jahre 2013 bei 107,9 USD lag, 2014 schon bei 97,6 USD pro Barrel, und von Januar bis Mai dieses Jahres war der mittlere Preis 56 USD pro Barrel. Nach Bewertung von Rosstat hat sich das BIP Rußlands um 2,2% verringert gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2014, und die Industrieproduktion von Januar bis April verringerte sich um 1,5%.

(mehr …)

Interview im „Il Corriere della Sera“

Von „unseren“ Medien fast vollständig ignoriert, hat in Vorbereitung seines Italien-Besuches der russische Präsident Wladimir Putin der italienischen Zeitung „Il Corriere della Sera“ ein Interview gegeben.

Einen Teil des Inhalts hat Einar Schlereth dankenswerterweise aus dem Schwedischen übersetzt, einem dort erschienenen Zeitungsartikel entnommen.

Wer italienisch kann, möge sich bitte das Original-Video ansehen.

Wir haben den vollständigen russischen Original-Text auf der Kreml-Seite gelesen und möchten einiges zu den schwedischen „Nachrichten“ ergänzen – Kommentare können wir uns angesichts der klaren Aussagen und deren oft hintergründiger Inhalte getrost sparen – man achte genau auf die „Feinheiten“, wie „baltische Länder“, „europäische Länder“ (nicht „Staaten“) etc. – zugunsten einer möglichst präzisen Übersetzung haben wir auf eine ‚Glättung‘ der Aussagen verzichtet, bitte dies beachten, wenn es mal „holpern“ sollte. 😉

Bei der Beantwortung der ersten Frage hat WWP eingangs folgendes gesagt:
„Erstens bin ich überzeugt, daß nicht Rußland daran schuld ist, daß die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den Ländern der Europäischen Union sich verschlechtert haben. Das ist nicht unsere Wahl, das haben uns unsere Partner aufgedrängt, nicht wir haben irgendwelche Begrenzungen im Handel und in der Wirtschaftstätigkeit eingeführt – das hat man gegen uns eingeführt, und wir waren gezwungen entsprechende Antwortmaßnahmen zu ergreifen.
Aber die Beziehungen zwischen Rußland und Italien haben tatsächlich stets einen privilegierten Charakter getragen – sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft. …“
(mehr …)

SIEBEN MILLIARDEN???? WO DENN???

Wo es hinführt, wenn man Angaben interessierter Kreise einfach ungeprüft Glauben schenkt und nicht nachdenkt bzw. selbst nachrechnet, zeigt die sog. Weltbevölkerungsstatistik.
Da wird uns laufend ins Hirn getrötet und Angst gemacht damit, daß wir „zuviele Menschen auf dem Planeten“ sind, daß sie alle gar nicht ernährt werden könnten – wobei gleichzeitig wir sehen, daß in unseren Städten über ein Drittel der bei uns in die Läden gelangten Lebensmittel entweder in den Läden direkt oder dann in den Haushalten wieder weggeworfen werden, ohne daß sie „sachgerecht verbraucht“ wurden.
Die Schlußfolgerungen, wer da wen belügt, und warum, sei den Champignons, d.h. den „hellen Köpfchen“ unter euch, überlassen. 😉

Luckyhans, 6.Juni 2015
——————————-

Nach Angaben der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (einer interessengeleiteten Stiftung, zu deren Hauptsponsoren Bill und Melinda Gates – beide Bilderberger – zählen) lebten auf der Erde zum 1. Januar 2015 (rechnerisch!) etwa 7,2843 Milliarden Menschen – und jedes Jahr sollen es soviel mehr werden wie die Brd Einwohner hat, also 80 Mio.

(mehr …)

Nikolaj Starikow – Warum gerade Rußland? – 10. April 2015

Warum wird gerade Rußland angegriffen? Was geschieht im Jemen? Was wird aus dem nördlichen Seeweg? Was kommt nach Putin? – Das sind die Fragen, denen sich der Autor, Blogger und Publizist Nikolaj Starikow um den 10. April 2015 stellte.
Tja, da werden sich beim Lesen an mancher Stelle so einige fragen, wie denn eine solch „antiquierte“ Sicht heutzutage von einem modernen Analysten noch ausgebreitet werden kann – nun, bitte erstmal bis zu Ende lesen und dann kurz überlegen.
Möglicherweise ist ja die eine oder andere Überlegung doch nicht gar so weit hergeholt? 😉
Viel Spaß jedenfalls beim „Herumknabbern“ an dieser „zutiefst slawischen Sichtweise“ wünscht euch euer Luckyhans. – 26. Mai 2015
———————————–
(mehr …)

Schlachtfeld Ukraine – Andrej Fursow – 14. April 2014

Der Historiker, Soziologe und Publizist Andrej Fursow hatte am 14. April 2014, also vor mehr als einem Jahr und unmittelbar nach den Ereignisse des Kiewer Majdans, einen Vortrag vor Schülern seiner Analytiker-Schule gehalten, bei dem es vor allem um das „Schlachtfeld Ukraine“, aber auch um die Weltpolitik (Rußland, China, EU) ging.
Nachfolgend die damaligen Notizen von diesem Vortrag und der nachfolgenden Fragestunde.
Jeder kann selbst herausfinden, inwieweit Fursow damals bereits mit seinen Einschätzungen die inzwischen eingetretenen Entwicklungen richtig vorhergesehen hat.

Luckyhans, 25.05.2015
——————————–

– Ukrainische „Geschäftspläne“: Oligarchen-Krieg – mehrere Clans

(mehr …)

Neue russische Gesetze

Da schlagen die Wellen wieder hoch ob einiger der Gesetze, die WWP wie bereits berichtet am 23. Mai unterzeichnet hat, nachdem beide Kammern des Parlaments diese beschlossen bzw. bestätigt hatten.

Und während sich nicht nur die österreichische Presse mit der Interpretationen dieser Veränderungen in der russischen Gesetzgebung beschäftigt, wollen wir uns an die Originale halten.
Unsere Quellen: http://kremlin.ru/acts/news/49511 und http://kremlin.ru/acts/news/49516
Einzige Änderung: hier wurden beim Übersetzen die Worte „Russische Föderation“ jeweils durchgängig durch „RF“ ersetzt. Die russischen Original-Gesetzestexte als pdf sind unten verlinkt.
Einziger echter Kritikpunkt aus meiner Sicht:
die Entscheidung über die „Unerwünschtheit“ der NGO auf dem Territorium der RF (und deren Aufhebung!) wird nicht durch ein Gericht (Judikative), sondern durch den General-Staatsanwalt und damit quasi durch einen Amtsträger der Exekutive getroffen.
Angesichts der weltweiten Käuflichkeit gewisser Richter zwar nachvollziehbar, jedoch nicht dem „demokratischen“ Prinzip der Gewaltentrennung (die es hier im Westen praktisch schon längst nicht mehr gibt) entsprechend.
Luckyhans, 25.05.2015
———————————
(mehr …)

Zehn Tage Arbeit des WWP

Oh nein, dies wird keine „Beweihräucherung“ des Mannes mit dem so kennzeichnenden Vornamen – Wladimir – „wladi“ = herrsche, beherrsche, „mir“ = „Welt“, aber auch „Frieden“ – der doppelte Friedensbeherrscher (Wladimir Wladimirowitsch) Putin wird als arbeitsamer Mensch, der sich voll in den Dienst an seinem Volk stellt, beschrieben.
Dies wollen wir einmal anhand dessen, überprüfen, was er denn in den vergangenen 10 Tagen so „angestellt“ hat – auf der Kreml-Seite gibt es dazu täglich Neues.
Übrigens sollte sein Aufenthalt in Sotschi vorwiegend der Erholung dienen… 
😉

Betrachten wir also die 10 Tage, nachdem er in Sotschi unserer „Frau Bundeskanzler“ (im russischen wie auch in englischen gibt es keine „Kanzlerin„) bei den Journalisten-Antworten noch einmal ganz deutlich abschließend ins Stammbuch gesagt hat, was die Tagespolitik heute an Anforderungen hat:

(mehr …)

Gen-Technik oder -Unfug?

Der Aufmerksamkeit unserer verehrten Leserschaft wird heute ein Stück aus einem wissenschaftlichen Werk anheim gestellt, das vielen anfangs nur wenig sagen wird. Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Russischen, und es ist von uns nachträglich mit einigen erklärenden Links versehen worden.
Dadurch sollte es für einen normalgebildeten Mitteleuropäer weitgehend verständlich sein.

Es ist ein Auszug aus dem Buch des russischen Wissenschaftlers Pjotr Garjajew «Linguistisches Wellen-Genom. Theorie und Praxis», erschienen 2009, und zwar ist dies eine der Rezensionen des Werkes durch einen anderen Wissenschaftler.

Dieses Werk wurde deshalb ausgewählt, weil darin ganz „schulwissenschaftlich“ begründet (!) weitreichende Warnungen vor den Gefahren der Gentechnik und weiteren unbedachten Handlungen der heutigen Wissenschaft und Technik deutlich werden – ein Thema, das uns alle angeht.
Luckyhans, 5.4.2015
—————————– (mehr …)

Neues aus der Ukraine – Ukraine News – Новости из Украины

Es ist nicht ganz einfach, die Beiträge auf der Duröhre zu sichten, da einige zwecks Klickzahl-Erhöhung in die Überschrift ein „mitlaufendes“ Datum eingebaut haben, d.h. die Beitragsüberschrift erscheint jeden Tag neu unter dem jeweils aktuellen Datum – bin auch paarmal „reingefallen“.

Hier nun die Inhalte eines Beitrags, der wohl wirklich aktuell ist (veröffentlicht am 16.2.15):

Der Reporter vor Ort, Artjom Kol, erklärt, daß vom Kessel Debalzewo sich kleine Gruppen von um die 400 Mann abgesondert haben, welche erneut eingeschlossen wurden und denen täglich abgeboten wird, sich zu ergeben, d.h. die Waffen niederzulegen und nach Hause zu gehen. Die ukrainischen Truppen versuchen Zeit zu gewinnen, um vielleicht noch irgendwie durchzurutschen. (mehr …)

Das Geld der Russischen Föderation – Деньги Российской Федерации

Dieser Artikel erschien bereits am 8. März 2012 auf der Seite des russischen Politanalysten und Schriftstellers Nikolaj Starikow (Link siehe ganz unten) und kann damals wohl ein „Wink mit dem Zaunpfahl“ von Herrn Putin an Rothschilds Satansbanker in der Russischen Zentralbank gewesen sein:  „wir wissen was läuft, und wir können auch anders“ – meint euer Lucky.

Das Geld der Russischen Föderation

Brain storming

Was steht auf den Rubeln geschrieben? Öffnet eure Geldbörse und schaut nach. Auf allen Rubelscheinen prangt die Aufschrift: Note der Bank Rußlands. Auf allen Münzen ist die Aufschrift: Bank Rußlands. Das bedeutet, daß alles Geld in der Russischen Föderation durch die Zentralbank Rußlands ausgegeben wird.

(mehr …)

Krieg und Frieden – Война и мир

(перевод предисловия см. в самом низу – Übersetzung der Vorbemerkung siehe ganz unten)

Ein brandaktuelles Thema, und diesen Artikel zu übersetzen sträubte sich mir anfangs ganz schön das Gefieder – paßt er doch so gar nicht zur „glücklichen Welt“ und sind doch hier in munterer Folge völlig richtige mit extrem konstruierten Sachverhalten vermischt – und dies mit einer klaren Zielstellung: versteckte Kriegspropaganda – Vernachlässigung der grausamen psychischen und wirtschaftlichen Folgen, „Schönschreiben“ von nebensächlichen Effekten.
Genau das macht die Brisanz dieses Artikels aus.

Er stammt aus der Feder des Chefredakteurs der russischen Zeitschriften „Militär-Industrie-Kurier“ und „Luft-Kosmos-Verteidigung“, Michail Chodarjonok, also eines Mannes, der zwar nicht den „offizielle Standpunkt“ von Rußlands Führung verkündet, der aber einen nicht unwesentlichen Einfluß auf die Meinung in den Kreisen der russischen Wehrtechnischen Industrie und Militärs hat – nach meinem Verständnis: einer der dortigen engstirnigen „Scharfmacher“.
Der Mann hängt offensichtlich noch den inzwischen als sehr zweifelhaft bekannten Auswüchsen der Evolutionstheorie an, und wer einen notorischen Lügner wie Churchill derart „klassifiziert“, der gibt damit tiefe Einblicke in seine geistige Welt.
Es gäbe noch sehr viel zu sagen zu den populär-demagogischen (und nicht immer ordentlich begründeten) Ansichten dieses Herrn – jeder möge sich selbst dazu eine eigene Meinung bilden.

(mehr …)

Ukraine: Schau-Spielereien

Was soll uns denn da verkauft werden?   (Quelle: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58949)

Morgen wird ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine RATIFIZIERT (nicht abgeschlossen!), d.h. es erlangt Gesetzeskraft, aber DANACH soll die Ukraine mit einer dritten Seite, nämlich Rußland, Verhandlungen zur Änderung diese Abkommens beginnen? Ein ratifiziertes Abkommen schafft Fakten – da gibt es nichts zu verhandeln!

Das kann doch nur ein ein Täuschungsmanöver, um vor der Welt den Eindruck zu erwecken, man würde Rußlands Bedenken ernst nehmen.

(mehr …)

Die Farbenrevolutionen

Farbenrevolutionen – militärische Aspekte.

Einen interessanten Vortrag gab es im Rahmen der 3. Moskauer Internationalen Sicherheitskonferenz in der vergangenen Woche, als der Chef der Operativen Hauptabteilung des russischen Generalstabs, Generaloberst W.B.Sarudnizkij über „militärische Aspekte der Farbenrevolutionen“ referierte.

Unter anderem führte er aus, daß die sog. Farbenrevolutionen, besonders in der Art, wie sie in Libyen stattfanden oder in Syrien erfolgen, eine verdeckte Aggression mit Anwendung neuer Technologien der Zerstörung unliebsamer Staaten und ihrer Eliminierung aus der politischen Arena sind.

Die Technologien der Farbenrevolutionen basieren darauf, daß heutzutage im Zeitalter der Globalisierung der Staat moralisch verletzlich geworden sei und seine Bedeutung und Autorität geschwächt würden. Infolgedessen sei es leichter, den Staat von innen zu zersetzen, als ihn mit Waffengewalt von außen zu besiegen.

Die Tücke der Farbenrevolutionen bestehe darin, daß das Land, welches Opfer dieser Aggression ist, sich selbst umbringt – mit Führung und Unterstützung von außen.
Die Bevölkerung des Landes verliere vollständig die Orientierung im „Freund-Feind“-Koordinatensystem.

Weiter stellte er fest, daß die Kampfhandlungen in den Ländern, wo Farbenrevolutionen stattfanden, sich wesentlich von den „klassischen“ Kampfhandlungen unterscheiden.
Es verschwinden die im traditionellen Krieg vorhandenen Unterschiede zwischen Angriff und Verteidigung, zwischen Strategie und Taktik, die Kampfhandlungen finden in Ortschaften statt und verlassen jegliche Rahmen humanitären Rechts.

Die Geografie der Farbenrevolutionen könne sich noch erweitern – denn ihre Durchführung ermögliche es, bei minimalem Ressourcenaufwand und begrenztem Einsatz eigener Streitkräfte eine Regionalmacht vollständig zu vernichten.
Farbenrevolutionen sind am wahrscheinlichsten in Staaten, die wirtschaftlich schwach sind und in denen starke soziale Gegensätze herrschen.

Das Hauptkriterium bei der Bestimmung des nächsten Objektes für den Export einer Farbenrevolution seien jedoch die nationalen Interessen der konkreten Länder, die diesen nächsten Umsturz organisieren.
Deshalb werden diese Revolutionen in Ländern organisiert, die über Naturreichtümer verfügen und wichtige strategische Bedeutung in der Region haben.

Im Westen werden die Farbenrevolutionen als Mittel zur Verbreitung von „Demokratie“, auf dem Wege des gewaltlosen (?) Sturzes von undemokratischen Regimes, angesehen.
Die Analyse des russischen Generalstabs bestätige jedoch, daß der Faktor einer militärischen Kraft ein untrennbares Element der Farbenrevolutionen sei.

Außerdem sei eine Kriminalisierung des Krieges zu beobachten. Daran nehmen kriminelle Strukturen aktiv teil. Die praktische Straffreiheit und daß alles erlaubt ist, führt dazu, daß Kampfhandlungen mit Banditen- und Terroristen-Methoden geführt werden.

Im Verlauf der drei Konfliktjahre in Syrien seien die Abteilungen der bewaffneten Opposition und die Söldner-Formationen ununterbrochen aus dem Ausland mit Munition, Waffen und anderen Materialien versorgt worden, die sie zur Durchführung der aktiven Kampfhandlungen benötigt hätten.
Man kann nur vermuten, welche Wirtschaften welcher Länder für diesen Krieg tätig sind.

—

Quelle: eine offizielle Pressemitteilung des russischen Verteidigungsministeirums, nachzulesen u.a. hier:

http://vpk.name/news/110935_o_voennyih_aspektah_cvetnyih_revolyucii.html

Warum darin die Rolle und der nachgewiesene Einsatz von Söldnern aus privaten Unternehmen nicht speziell aufgegriffen wurde, ist mir nicht bekannt.

Euer Luckyhans