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Gen-Technik oder -Unfug?

Der Aufmerksamkeit unserer verehrten Leserschaft wird heute ein Stück aus einem wissenschaftlichen Werk anheim gestellt, das vielen anfangs nur wenig sagen wird. Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Russischen, und es ist von uns nachträglich mit einigen erklärenden Links versehen worden.
Dadurch sollte es für einen normalgebildeten Mitteleuropäer weitgehend verständlich sein.

Es ist ein Auszug aus dem Buch des russischen Wissenschaftlers Pjotr Garjajew «Linguistisches Wellen-Genom. Theorie und Praxis», erschienen 2009, und zwar ist dies eine der Rezensionen des Werkes durch einen anderen Wissenschaftler.

Dieses Werk wurde deshalb ausgewählt, weil darin ganz „schulwissenschaftlich“ begründet (!) weitreichende Warnungen vor den Gefahren der Gentechnik und weiteren unbedachten Handlungen der heutigen Wissenschaft und Technik deutlich werden – ein Thema, das uns alle angeht.
Luckyhans, 5.4.2015
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«Linguistisches Wellen-Genom. Theorie und Praxis»,

Institut für Quantengenetik, © P. P. Garjajew, 2009, S. 7 – 9

Aus den Rezensionen

Was kennzeichnet die heutige Genetik und Molekularbiologie? Zweifellos sind das die großen Erfolge in den Methoden und in der hervorragenden technischen Ausstattung der Arbeiten.
Als Beispiel dient das langjährige und sehr kostenträchtige Programm „Das Genom des Menschen“. Hiermit wurde die Reihenfolge von 3 Milliarden Buchstaben in den Chromosomen der DNS des Menschen bestimmt. Das ist zweifellos eine bedeutendes Ereignis. Allerdings war von dieser titanischen Arbeit wesentlich mehr erwartet worden, als herausgekommen ist. Warum ist das so?

P. P. Garjajew macht im ersten Teil seiner Monografie die langerwartete, tiefgehende und vor allem wirklichkeitsnahe theoretische Analyse der Gründe für den faktischen Mißerfolg dieses Programms.
Die Gründe liegen sonderbarerweise im allgemein von den Biologen anerkannten kanonisierten Modell des genetischen Codes.
Der Autor führt rein logisch, basierend auf den unfangreichen experimentellen Arbeiten der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft, den Leser zu der Erkenntnis, daß wir in Wirklichkeit nur einen kleinen Teil der Funktionen des genetischen Apparates verstehen.

Das Modell des genetischen Codes, ausgearbeitet von Nobelpreisträger F. Krick, ist unvollständig. Das Modell berücksichtigt nicht die von ihm selbst aufgestellten Thesen, meint Garjajew. Diese Thesen (die sog. Wobble-Hypothese) sind unumgänglich für das Verständnis der Regeln der Paarung der Nukleotiden beim Auslesen der Kodone durch die Antikodone im Prozeß der Eiweißsynthese.
Aus den Regeln der Wobble-Hypothese folgt noch eine (nicht berücksichtigte) fundamentale Charakteristik des genetischen Codes – seine Homonymie, stellt Garjajew fest. Dieses ist der zweite Entartungs-Vektor des Triplett-Codes.

Die Synonymie (der erste Entartungs-Vektor), d.h. die codierte Eindeutigkeit der Reihenfolge der verschiedenen Kodone, wurde sofort bemerkt. Sie ist verständlich und gut erforscht in den Funktionen der isoakzeptorischen Transport-RNS.

Die Homonymie ist die codierte Mehrdeutigkeit der ersten zwei gleichartigen Nukleotiden in den Kodonen. Die dritten Nukleotiden „wobbeln“ (können aus den 4 möglichen beliebig sein) und nehmen deshalb nicht an den Codierung der Aminosäuren teil.

Mit anderen Worten, das Ribosom liest die Informations-RNS nach der Regel „zwei von drei“. Dies wurde 1978 vom schwedischen Forscher Ulf Lagerkvist erkannt, allerdings von der wissenschaftlichen Öffentlichkeit unbeachtet gelassen.
Es ist völlig offensichtlich, daß bei Nutzung dieser Regel durch das Ribosom eine Situation der Mehrdeutigkeit des Auslesens der homonymischen Kodone entsteht.
Aus diesem Grunde existiert die Gefahr des Auswahl der falschen Aminosäure oder des Stop-Kodons. Dies kann zur Synthese der falschen Eiweiße und zum Tod des Organismus führen.
Allerdings ist die Eiweißsynthese ein sehr präziser Prozeß. Weshalb also irren sich die Ribosome nicht?

Die Experimenten bezeugen, daß der eiweißsynthetisierende Apparat der Zelle einen linguistischen Mechanismus der Kontext-Orientierung beim genauen Durchlesen der homonymischen Kodone durch das Ribosom benutzt.

Dann stellt sich aber die Frage, und diese stellt Garjajew: der Begriff „Lesen“ durch das Ribosom (im Komplex der Transport-RNS) der Informations-RNS – ist er dann eine Metapher (wie es in der Genetik angenommen wird) oder ist es ein bewußter Prozeß, ein reales Lesen und Verstehen?

Dem Homonym einen genauen Sinn geben kann man nur, wenn man den Sinn des Gesamttextes (Kontext) verstanden hat. Na was denn, der Ribosomen-Apparat der Zelle liest und versteht die RNS nicht im metaphorischen Sinne?

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage ist just der Stein des Anstoßes.

Es ist für Biologen nicht einfach, die Idee eines Quasi-Bewußtseins, einer Quasi-Vernunft des Genoms anzunehmen. Garjajew analysiert detailliert die theoretische, und im Großen auch philosophische Sackgasse, und er definiert die genetische und biologische Rolle der homonymischen Entartung des Triplett-Codes.
Die Homonymie des Codes, nach Garjajew, ist ein Faktor der Herausführung der Arbeit des Ribosomenapparates und der Zelle als Ganzes auf das Niveau der Quasi-Vernunft und folglich in andere, mehrdimensionale Sinn-Areale.

Im Wesentlichen erkennt die Molekularbiologie die Situation mit den Code-Einflüssen des Kontextes der Informations-RNS nachträglich als „zweiten genetischen Code“ an, ohne dabei zu erklären, was dies für ein Code ist.
Der Autor erlärt und demonstriert die Relevanz der Homonymie am Beispiel der globalen Gefahr der unbedachten Anwendung transgener Manipulationen mit den Chromosomen für die Produktion von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln.

Was tun diese transgenetischen „Ingenieure“?

Sie führen fremdartige Eiweißgene in die Chromosomen der Organismen ein. Dabei werden automatisch die genetischen Kontexte verändert. Das führt zu einer falschen Sinngebung der homonymischen Codes und einer falschen Transposition (den sog. Sprüngen) der Ribosomen entlang der Informations-RNS.

Die Folge ist: der zweite (linguistische, nach Garjajew) genetische Code wird verzerrt.

Im Ergebnis werden unpassende Eiweiße mit anomalen Funktionen synthetisiert.
Es gibt auch schon ein bedrohliches und globales Alarmsignal – solche transgenetischen Manipulationen haben zum Aussterben der Honigbienen in den VSA geführt. Die Bienen haben den Nektar von transgenen Feldern gesammelt und verspeist – darin liegt einer, und möglicherweise der Hauptgrund ihres Aussterbens.
Ist nun die menschliche Population an der Reihe? – fragt Garjajew.

Das Unverständis der Mechanismen des zweiten genetischen Codes, das Nichtverstehen der realen, nicht metaphorischen Sprachlichkeit der DNS führt zu einer falschen Auslegung nicht nur der Biosynthese der Eiweiße, sondern auch des Prozesses der Embryogenese, und das ist nicht weniger gefährlich als der Fluch der „Transgenetik„.

Es ist vorstellbar, daß dieser Teil der Monografie des P. P. Garjajew eine wesentliche Bedeutung nicht nur in theoretisch-biologischer Hinsicht hat, sondern auch als strategischer Orientierungspunkt für künftige Genetik und Biologie.

Die theoretischen Forschungen von Garjajew haben sich nicht auf eine kritische Analyse des Modells des Triplett-Codes beschränkt, sondern wurden auch auf die Quantenmechanismen des Chromosomen-Wirkens ausgeweitet. Dieser Teil der theoretischen Arbeit Garjajews erfolgte in enger Zusammenarbeit mit bedeutenden Physikern und Mathematikern der Institute FIAN, der MSU, des IPU der RAdW und ausländischer Gelehrter aus Kanada, England, Deutschland und Österreich.

Dies gibt die Grundlage für die Auslegung des Chromosomen-Wirkens als Quanten-Computer. Das Genom-Quanten-Computing, wie Garjajew und seine Mitautoren voraussetzen, benutzt die Prinzipien der kohärenten Strahlung der Chromosomen, der Bio-Holografie und der Quanten-Nichtlokalität der genetischen Information.

Der Experimentalteil der Monografie bestätigt die theoretischen Thesen des Autors und seiner Kollegen, deren wichtigste ist: die genetische Information kann exisiteren und wirken im Form physikalischer Felder vom Photonen- bis zum Funkwellen-Niveau.
Der Autor und seine gleichgesinnten Kollegen haben experimentelle Forschungen in dieser Richtung in Rußland und in Kanada durchgeführt. Erstmal in der Welt wurde eine Distanzübertragung der genetischen Wellen-Information für die Regenerierung einer Bauspeicheldrüse bei Tieren über mehrere Kilometer durchgeführt und das Phänomen der Wellen-Immunität beobachtet.

Die Monografie des P. P. Garjajew zeigt anschaulich die Notwenigkeit des Übergangs der Genetik und Molekularbiologie auf ein wesentlich höheres Entwicklungsniveau und trägt selbst dazu bei.

W.N. Woltschenko
Dr. techn. Wiss., Professor an der Staatlichen Moskauer Baumann-Universität, Akademiemitglied der Russischen Akademie der Naturwissenschaften
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(© Übersetzung Luckyhans, 5.4.2015)


5 Kommentare

  1. Dude sagt:

    Uff, starker Tobak! Danke für die Übersetzung!

    Ps. Apropos Gentechdreck… Engdahl hat da was neues zur Serralini-Studie rausgebracht kürzlich: https://dudeweblog.wordpress.com/wichtiges-zum-aktuellen-zeitgeschehen/comment-page-39/#comment-6248

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  2. ooms sagt:

    ich bin doch auch noch DA
    und ein so phantastisches DNA werk
    MAMA und PAPA haben mich gemacht
    und nun bin ich am deCODIEREN
    codiert mal schoen
    viel spass,bei der arbeit ali baba bali papali

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  3. ooms sagt:

    ja der liebe gott GNADET uns doch so sehr
    wir koennen alles tun oder lassen
    und ER oder vieleicht SIE lassen uns einfach alles SCHOEN machen
    also,bitte macht doch alles SCHOENER

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  4. Gravitant sagt:

    Die Gentechnik wurde erfunden,um die Menschheit zu reduzieren,
    bzw. unfruchtbar zu machen.Die erste Propaganda dafür,
    hatte ich von Bush gehört.

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  5. Ludwig der Träumer sagt:

    Solange der Mensch die spirituelle Ordnung, bzw. die Idee hinter allem Lebenden nicht Mal im Ansatz kapiert hat, wird sich sein Reinpfuschen mit einer Katastrophe rächen. Die Natur läßt sich nicht mit lächerlichen Genmanipulationen überlisten, die nur aus monetärem Interesse oder Machtansprüchen bestehen. Die Bienen werden wg. ein so paar, in Bezug auf die Schöpfung lächerliche Manipulationen nicht aussterben. Sie ziehen sich nur zurück, bis eine natürliche Harmonie wiederhergestellt ist. Das Zurückziehen der Bienen ist daher ein wichtiges Korrektiv, nicht nur ein Warnsignal.
    Wie die Einbeziehung der Spiritualität in das tägliche Handeln Wunder bewirken kann, hat z. Bp. das leider heute kommerzialisierte ‚Findhorn-Projekt‘ von Eileen Caddy gezeigt, das sektenartig unterwandert wurde, zum Guru-Tourismus verkommen.
    Die Zeit ist wohl noch nicht reif um Schöpfers Plan umzusetzen. – Macht euch die Erde untertan. Ich habe sie euch gegeben, den Verstand und den Raum (nicht Baum) der Erkenntnis. Spirituelles mit Materiellem in Einklang zu bringen. Ich habe euch alles mitgegeben, meinen Plan weiterzuentwickeln, sogar so weit, bis das Materielle in der Freude schöner Götterfunken mitschwingt – vor allem, das ist mir wichtig – in eurer Welt. 🙂
    Wir beklagen die schwindende Spiritualität zugunsten des Materialismus. Suchen oft auf blödsinnigen Wegen zurück dahin. Den wird es nicht mehr geben. Der reine Materialismus scheitert ebenso wie das Zurück zur Spiritualität. Schöpfers Plan ist beides in Einklang zu bringen.
    Rudolf Steiner würde das vielleicht so ausdrücken:
    Programme, die ausgedacht sind, sind überhaupt das Allerallerwertloseste im Leben. Dagegen kann man etwas anderes tun: Man kann – und manche Menschen erreichen das ohne besonderes Hellsehen – einfach durch ein naives, intuitives Erkennen der Zeitverhältnisse sich fragen: Was geschieht auf jeden Fall in den nächsten zwanzig bis dreißig Jahren? Was liegt in der Zeit, das sich verwirklichen will? – Dann kann man sagen, wenn man das herausbekommen hat, was auf jeden Fall geschieht: Man hat jetzt die Wahl, entweder nimmt man Vernunft an und lenkt die Entwickelung in der Richtung, die sich unter allen Umständen vollzieht; dann geht die Sache gut. Oder aber man unterläßt dieses, man läßt die Dinge auf sich beruhen, man schläft, man wacht nicht; dann vollzieht sich die Sache durch Katastrophen, dann kommen Revolutionen, Kataklysmen und so weiter. –
    Keine Statistik, kein Programm, das noch so schön ausgedacht ist, hat einen Wert. Einen Wert hat allein die Beobachtung desjenigen, was im Schöße der Zeit liegt. Das muß aufgenommen, das muß durchdrungen werden, von dem müssen die Intentionen der Gegenwart beherrscht werden.
    Die Menschheit, die zurückgewiesen hat die Spiritualisierung, muß in die Spiritualisierung hineingezwungen werden. Das kann durch eine physische Katastrophe geschehen…

    Wohlgemerkt: Steiner will nicht zurück in die Spiritualität, wie man beim schnellen Überlesen meinen könnte, sondern sie mit dem Materiellen in Einklang bringen.

    …Die genetische Information kann exisiteren und wirken im Form physikalischer Felder vom Photonen- bis zum Funkwellen-Niveau…

    Es sind Felder, die den spirituellen Informationen nahe kommen. Ich hoffe nur, daß deren Erforschung nicht wieder mißbraucht wird um das Materielle weiterhin vom Schöpfungsgedanken zu entfernen, zugunsten einiger Idioten auf der Erde.

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