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Tat oder Opf?
Wir sprechen immer von Tätern und Opfern – wie wird man Täter oder Opfer?
Täter kommt von Tat – er tut etwas – aber was ist das Gegenteil von Tat? Untat?
Wodurch wird man zum Opfer?
Doch durch Untätigkeit – dadurch daß man etwas nicht tut, was man tun könnte.
Viele Menschen fühlen sich als Opfer, und das mit gutem Gewissen. „Ich bin klein, mein Herz ist rein“ – „die Umstände sind so“ – „was kann ich als Einzelner denn schon ändern“ – man suhlt sich fast in seiner Opferrolle.
Man ist gern Opfer – das gibt so ein „gutes Gefühl“:
„ich bin ein Guter, aber das Leben/die Gesellschaft ist/die Anderen sind so schlecht“…
Wirklich?
Die „Anderen“ fühlen sich als Täter auch ganz wohl: „die Menschen brauchen Führung“ – „ich tue nur Gutes“ – „ich setze mich ein“ – man ist genauso Täter mit gutem Gewissen.
Wenn wir ein wenig nachdenken, kommen wir sehr schnell darauf, daß es hinter dieser vordergründigen Ebene noch eine Schicht dahinter gibt, wo sich die Rollen „plötzlich“ umkehren.
Die Täter sind da Opfer – sie sind Opfer ihrer falschen Überzeugungen, Prägungen, Konditionierungen. Sie haben „vergessen“, daß die Menschen gleich geboren werden und jeder, der ihnen etwas von ihrer Selbständigkeit nimmt, sie verbiegt, vergewaltigt.
Und die Opfer sind dort Täter – Täter durch Nichts-tun, gewähren lassen, nicht eingreifen – man könnte etwas tun, aber man tut es nicht. Ursache: auch hier – falsche Überzeugungen, Prägungen, Konditionierungen.
Mit etwas Überlegung findet man dann auch bald die für diese falschen Denkweisen Verantwortlichen: es sind die (auch nur instrumentalisierten) Vermittler der Religionen und Ideologien, die diese Denkweisen hervorgebracht haben: Journalisten, Filmemacher, Musiker, Poeten, Theaterleute – kurz: das was wir so „Kulturschaffende“ nennen.
Diese sind in einer noch bedauernswerteren Position – sie sind auf derselben Ebene gleichzeitig sowohl Täter – sie „verbiegen“ die Hirne und Charaktere der anderen Menschen -, als auch Opfer – sie glauben meist selbst an die falschen Ideale, oder sie sind sich ihrer gespaltenen Persönlichkeit bewußt – oft mit der Folge von latenten Persönlichkeitsstörungen oder exzessivem Mißbrauch von legalen und/oder illegalen Drogen.
Auf der nächsten Ebene lauern die, welche sich als „Steuerleute“ des Ganzen wähnen – die Schöpfer der Ideologien und Religionen – die Denker, „Lenker“ und „Geheim-Wissenden“. Sie sind innerlich noch stärker zerrissen, auch wenn sie dies nie zugeben würden.
Und ganz dahinter finden wir dann Wesen, die einfach SIND, die tun ohne zu werten, die jedem seine volle Verantwortung für sein Leben zugestehen.
Selbstverständlich sind das alles nur sehr grobschlächtige Betrachtungen – das Leben ist viel diffiziler und vielschichtiger – jeder von uns ist im täglichen Leben oft mal „Täter“ und mal „Opfer“ – nur wenige bekommen es hin, daß sie stets gleichmäßig „gut“ oder „schlecht“ handeln.
Das Erstaunliche daran ist, daß die meisten von uns, zumindets bei der „üblichen“ oberflächlichen „Alltagsbetrachtungesweise“, IMMER ein gutes Gewissen haben.
Was ist hier los? Sind wir alle schizophren, leiden wir alle an Persönlichkeitsspaltung?
In gewissem Sinne wohl schon. Wir können es aber ändern.
Wir können uns darüber klar werden, was wir in jedem Moment tun.
Wenn wir in jedem Moment aufmerksam unser Denken, Fühlen und Handeln betrachten und uns darüber klar werden, ob wir das wirklich WOLLEN oder „eigentlich“ nicht, dann können wir auch unser Verhalten (Denken, Fühlen, Reden und Handeln) ändern.
Dabei ist es nicht so wichtig, daß wir jederzeit bewerten, was wir tun – Zensuren vergeben, in „gut gemacht“ oder „falsch gedacht“ einteilen – kategorisieren und systematisieren – das zementiert das Vorhandene, den IST-Zustand – aber wir wollen doch weiter kommen.
Teilen ist wichtig, wenn es um das Verteilen geht – da ist es „am Platze“.
Zerteilen oder aufteilen – trennen – bringt nie voran. Denn ein Ganzes ist immer mehr als die Summe seiner Teile. Ein Haufen Zahnräder, Zeiger, Blechteile und Federn ist noch keine Uhr – aus den Teilen kann man nie die Funktion des Ganzen erkennen – weil etwas Wesentliches fehlt – die Verbindung der Teile zu diesem Ganzen. Denn gerade in dieser Verbindung steckt der Geist, die Intelligenz, das Wissen – sie macht den Haufen Einzelteile erst zur Uhr oder zur Maschine.
Wie also kommen wir weiter?
Indem wir die Dinge einfach so nehmen, wie sie sind.
Indem wir erkennen, daß es Polaritäten (gut und böse etc.) gibt, die einander bedingen, die ohne das jeweils andere nicht vollständig sind. Das bedeutet natürlich nicht, daß je mehr Gutes es gibt, desto mehr Schlechtes muß es auch geben – es geht nicht um einen mengenmäßigen Ausgleich, sondern um die Erkenntnismöglichkeit.
Wir dürfen daraus auch nicht die Schlußfolgerung ziehen, daß die Polaritäten schon alles sind – neben weiß und schwarz gibt es unzählige Grautöne, daneben die ungeheure Vielfalt an Farben des sichtbaren Lichts – daneben gibt es ein Vielfaches davon an Wellen, die wir nicht sehen oder fühlen können – die aber durchaus ihre Einflüsse auf uns haben (Beispiel Gamma-Strahlung).
Wir sollten in der Lage sein zu erkennen, daß die Polarität nur ein Aspekt der Dualität ist – daß die genannten Gegensätze nicht nur im „Kampf“ gegeneinander stehen, sondern auch miteinander stets eine Einheit bilden. Wenn wir die Polaritäten integrieren und verstehen, daß sie zusammen wieder etwas „Ganzes“ ergeben, dann sind wir auf dem Wege zur Erkenntnis.
Denn jede Tat hat IMMER „Täter“ UND „Opfer“ – wir wirken immer auf etwas ein, wenn wir etwas tun.
Unsere Verantwortung ist es, jederzeit abzuwägen, ob die Tat das „Opfer“ wert ist – ob insgesamt danach etwas Neues, ein Mehr entsteht, das uns und die Welt schöner und reicher macht – nicht nur im materiellen Sinne – und ob ein Ausgleich möglich ist.
Bleiben wir aufmerksam – jetzt und immer und in allem was wir tun.
Luckyhans
Ukraine-News
Hier ein paar gute Quellen zum Thema – es gibt so viel Propaganda, daß man gar nicht genug kluge Gedanken zum Thema hören und lesen kann, damit jederzeit die Zusammenhänge auch klar werden.
Zunächst ein Kommentar: http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/03/es-reicht-meinst-du-die-russen-wollen.html
Dann ein hochinteressantes Video – ein Gespräch von Michael Vogt mit Webster Tarpley und Andreas Popp, das eine etwas breitere Perspektive zeigt – Ukraine: Die brennende Lunte am Pulverfass der Weltfinanz –
Dann ein Interview mit dem achtzigjährigen Peter Scholl-Latour, der die Ukraine schon geteilt sieht:
http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/41/41256/1.html
Und hier abschließend ein ausführlicher Artikel von Dr. Kurt Gritsch:
http://www.neopresse.com/politik/das-comeback-des-kalten-krieges-der-krim-krise-geht-es-nicht-um-menschenrechte-sondern-um-interessen/
Ist Rußland noch zu verteidigen? – Как сейчас защищать Россию?
Ein sehr interessantes Interview bei ITON-TV, dem russischsprachigen Kanal des israelischen Fernsehens, vom 4. März diesen Jahres möchte ich euch nicht vorenthalten.
Очень интересное интервью на русскоязычном канале израильского телевидения от 4 марта с.г. – послушайте, пожалуйста, и подумайте – ссылка чуть ниже.
Das Interview ist in russischer Sprache – Übersetzung siehe weiter unten.
Befragt wird ein bekannter israelischer Geheimdienstmann, ehemaliger Chef des „Nativ“-Dienstes, Jakow Kedmi – im weiteren JK.
Dieser Mann ist mit ziemlicher Sicherheit KEIN Freund Rußlands oder Putins, aber er sieht die Dinge recht nüchtern und realistisch – im Gegensatz zu den Traum- und Wunschvorstellungen der „deutschen“ Propaganda-Presse.
Ich finde, wir sollten uns seine Aussagen gut anhören und darüber nachdenken.
Die Fußnoten sind von mir.
lucky
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Картины холодной войны – Bilder des Kalten Krieges – 12.03.2014
Ein weiterer Bericht der Netzseite http://www.german-foreign-policy.com mit Übersetzung ins Russische – bitte nicht vergessen, daß trotz allem Bemühens um objektive Betrachtung auch hier ein gewisser Teil Propaganda nicht zu umgehen ist – sonst würden solche Beiträge kaum erscheinen können – also bitte auf Fakten reduzieren und Wertungen ignorieren und selbst denken.
Другая интересная статья с вебсайта http://www.german-foreign-policy.com с переводом на русский язык – просьба не забывать, что при всем стремлении к объективному освещению событий и здесь присутствует некоторая часть пропагады – иначе такая статья не могла бы появиться – просьба сосредоточиться на фактах и упустить оценки – и думать самому.
Киевская стратегия обострения – Die Kiewer Eskalationsstrategie – 06.03.2014
Der nachfolgende Beitrag gibt an vielen Stellen zu denken – zum Beispiel wenn ununterbrochen mit vielen „extrem rechten“ Aufklebern verhindert wird, daß man sich ein differenziertes Bild von der Lage machen kann, oder wenn für die gefährdeten 200.000 Juden ganz natürlich aus Israel Schutztruppen eingeflogen werden, während die genauso gefährdeten Millionen Russen von Putins Soldaten keinesfalls in Schutz genommen werden dürfen.
Die Fakten von „vor Ort“ lasse man in sich wirken – die Bewertungen muß man nicht teilen.
——–
Последующая статья во многом заставляет задуматься – например, если всё время огромным количеством „правых экстремистских“ ярлыков стараются затуманить дифиренцированную картину положения, или если для подверженных опасностью 200.000 евреев совершенно натурально прилетают из Израиля военные группы, в то же время так же подверженным опасностью миллионам русским „не разрешают“ просить защиту солдатами Путина.
Предлагаю задуматься над фактами с места событий, а оценки можно и не разделить.
Фонд Арсения Яценюка
Die Arsenij Jazenjuk Foundation ist eine ukrainische Stiftung des neuen sog. Premierministers der Ukraine.
Interessant ist, welche Sponsoren dort gewinnbringende Investionen getätigt haben – da finden sich so „interessante Organisationen wie Chatham House von George Soros, die polnische Botschaft in Kiew, die NATO und das Außenministerium der VSA, ein „Black Sea Trust“ und so weiter – bitte selbst nachsehen und gockeln.
Die Information dazu kam von Hier – Dank an alle.
Die Frage, die sich stellt, ist die: wessen Interessen wird die „Stiftung“ und der „Stifter“ vertreten?
Die der Ukraine?
Natürlich – solange sie mit den Interessen der „Sponsoren“ zusammenfallen.
Wenn nicht: da darf jeder selbst überlegen…
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Фонд Арсения Яценюка – источник: https://web.archive.org/web/20140309083624/http://openukraine.org/en/about/partners
Проcьба внимательно просмотреть и проинформироваться, кто оплачивает этот фонд, т.е. чьи интересы этот фонд будет представлять – ведь никто (ни на западе, ни на Украине) не даёт свои деньги „просто так“ – все вкладывают деньги, т.е. в ожидании их возврата с прибылью.
Кто такое НАТО и Правительство США вроде не надо обяснить – что они могут хотеть на Украине? То что они хотят везде – размещать свои солдаты и ракеты, против России и Китая.
Интересы украинского народа? Как они метко любят выражаться: „Фак ит“!
Какие цели и намерения у Фонда Виктора Пинчука тоже долго не надо задумываться – этот олигарх будет следовать сугубо своим личным интересам.
Если они совпадают с интересами населения Украины – отлично, если нет – то что?
Кто такое „Чэтхэм Хауз“ каждый может сам посмотреть – при этом надо помнить, что финансируется этот „независимый от государств“ институт никем иным чем г-ном Сорош – мультимиллиардером, которому интересы украинского народа на врядли важны.
Посольство Польши в Киеве естественно будет остаивать исключительно интересы Польши, и не Украины – о сопадении или нет см. выше.
„Неправительственная“ организация „Блэк си траст“ также как и „Чэтхэм Хауз“ за красивыми словами о содействии „демократизации“ прячет интересы большого международного капитала в проникновении в восточно-европейские государства.
Вот и задаёмся вопросом: эти силы вложили свои деньги в господина Яценюка, чтобы он оказался у власти.
Так будет ли он отстаивать интересы Украины или нет?
Естественно будет – если они совпадают с интересами его „спонсоров“.
В остальном – подумайте сами…
Ukraine – kluge Kommentare
Paul Craig Roberts, seines Zeichens ehemaliger Präsidentenberater in den VSA, hat wieder einiges zu sagen gewußt – zum Thema Ukraine und drum herum.
bumi bahagia sagt Dank an Luckyhans
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A
Propaganda beherrscht die Nachrichten – http://www.antikrieg.com/aktuell/2014_03_05_propaganda.htm
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B
Die Ausplünderung der Ukraine hat begonnen – http://www.antikrieg.com/aktuell/2014_03_07_dieauspluenderung.htm
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C
Obama kommt heraus gegen Selbstbestimmung – http://www.antikrieg.com/aktuell/2014_03_08_obama.htm
Die entsprechenden englischen Originalartikel findet ihr unten unter den jeweiligen Übersetzungen.
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D
Und hier noch ein ganz neuer Original-Artikel zum Thema VSA und Ukraine:
„Keine Jobs, keine Wirtschaft, keine Aussichten für Frieden oder Leben“ –
http://www.paulcraigroberts.org/2014/03/07/jobs-economy-prospects-peace-life-paul-craig-roberts/
About Dr. Paul Craig RobertsPaul Craig Roberts was Assistant Secretary of the Treasury for Economic Policy and associate editor of the Wall Street Journal. He was columnist for Business Week, Scripps Howard News Service, and Creators Syndicate. He has had many university appointments. His internet columns have attracted a worldwide following. His latest book, The Failure of Laissez Faire Capitalism and Economic Dissolution of the West is now available.
Unsere Werte (2)
Wie bringen wir unsere Werte ins praktische Leben (2)
1. Wie bereits mehrfach festgestellt, ist unsere Sicht auf die uns umgebende Welt immer subjektiv – durch die Unvollkommenheit unserer Sinnesorgane lebt jeder geradezu in einer eigenen Welt. Somit ist die Welt um uns herum stets subjektiv.
Zeitweilig „objektiv“ ist nur das, worauf wir uns als „allgemein charakteristisch“ geeinigt haben – was wir jederzeit ändern sollten, sobald wir neue „allgemein gültige“ Erkenntnisse erlangen. Und dazu müssen jegliche Meinungen und Ansichten zulässig sein.
Hinzu kommt, daß nichts ewig ist – außer vielleicht der Schöpfung selbst – alles ist in ständiger Veränderung begriffen, in Bewegung (panta rhei) – Stillstand würde sofortigen Zerfall bedeuten. Daher kann auch alles immer nur in seiner Entwicklung und Veränderung betrachtet werden.
Diese neue Dynamik unserer Ansichten läßt uns selbstbewußt gegenüber allen dogmatisch verknöcherten „Experten“ auftreten – nichts ist so wie es scheint, und nichts bleibt so wie es ist.
2. Große Gemeinschaften (Mittel- und Großstädte) sind unnatürlich und dienen vor allem dem Machterhalt der wenigen – sie entstanden erst, als die Arbeitsteilung den Menschen weitgehend von den natürlichen Schaffensvorgängen entfremdete.
Der Handwerker, der noch gewohnt war, ein fertiges Produkt herzustellen, wurde durch den Manufakturarbeiter ersetzt, der nur noch einen oder wenige Arbeitsgänge durchführte und mit dem Endprodukt kaum noch etwas zu tun hatte.
Dies war gleichzeitig auch die Grundlage für die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen – durch die private Aneignung des gemeinschaftlich geschaffenen Mehrwertes. (mehr …)
Unsere Werte (1)
Mit dem folgenden Beitrag soll ein Anstoß gegeben werden, sich Gedanken zu machen und diese auch zu äußern – das Thema ist hinreichend wichtig und bedeutungsvoll.
Anlaß ist die Überlegung, daß eine neue Welt sich keinesfalls in der Ablehnung der bisherigen Mißstände erschöpfen kann – ein nach hinten gerichteter Blick macht Schritte nach vorn recht schwierig. 😉
Vorbemerkung:
Die Damenwelt möge mir bitte verzeihen, daß ich mich im weiterem immer nur in der männlichen Form ausdrücke – zum einen bin ich halt ein Mann und kann auch „nur“ so denken, zum anderen kann ich auch nicht wissen, ob das, was für uns Männer möglicherweise Gültigkeit hat, auch für das andere Geschlecht tatsächlich richtig sein wird – hier bitte ich um schöpferische Aneignung der Gedanken, ohne die Formulierungen in allen Details annehmen zu müssen – vielen Dank.
Unsere Werte (1)
Da wir uns nun aufgemacht haben, eine neue Welt zu bauen, die wir „bumi bahagia“ nennen (was für mich so klingt wie „uns ist behaglich“), ist es sinnvoll, daß wir uns über unsere Werte einig werden – wonach wollen wir streben, was sollen unsere Ideale sein?
Dies bitte als Zielansprache verstehen, nicht als Vorschrift oder Einengung der persönlichen Sichtweisen.
a) Grundlagen
Grundlegend ist unser Verständnis von der Verantwortung, die wir als vernunftbegabte Wesen für das Ganze haben – diese Verantwortung geht daher weit über alles hinaus, was andere Wesen meist instinktiv schon praktizieren.
Sie umfaßt sowohl unser eigenes Denken, Fühlen, Reden und Handeln, als auch alle Fälle, in denen wir anderen dies hätten deutlich machen können und sollen.
„Wer eine Zung hat und spricht nicht,
wer ein Schwert hat und ficht nicht –
was ist der, wenn ein Wicht nicht?“
Ein Grundwert, der nicht weiter erläutert werden muß, ist der Erhalt der Natur – mancher mag auch der Schöpfung sagen – als Basis jeglicher materieller Existenz. Hier könnte ein Prinzip wie „Nur respektvoll und pfleglich benutzen – jederzeit auf Nachhaltigkeit und Kreisläufe achten“ oberste Priorität haben.
Jemand, der noch das Wort „Umwelt“ gebraucht, der hat offensichtlich nicht verstanden, daß es nicht „uns“ und um uns herum eine „Umwelt“ gibt, sondern daß es nur eine einheitliche „ganze“ Natur gibt – und wir sind ein Teil davon – es gibt keine Trennung. Und alles was wir tun, wirkt in diese Natur hinein.
Die Restauration der Oligarchen – Реставрация олигархов
Dies ist die heut früh von Luckyhans angekündigte Aktualisierung zur Lage in der Ukraine.
bumi bahagia sagt Luckyhans Dank!
Den deutschen Text findet ihr unten. Aus aktueller Lage hier erst die russische Fassung:
Реставрация олигархов 07.03.2014
Киев/Берлин (соб. корр.) – Поддерживаемое Берлином киевское правительство переворота расширяет своё сотрудничество с украинскими олигархами. Двое из них назначены губернаторами важных регионов Донецк и Днепропетровск; третьий, который до сих пор числился как поддерживающий свергнутого президента Януковича, сейчас на стороне правительства выступает против про-российских сил. Всё яснее таким образом вырисовывается реставрация тех властных кругов, против которых майданская революция в первые дни была направлена, прежде чем она Германией1 и другими западными государствами была инструментализирована (использована), чтобы в Киеве установить про-западное правительство – с целью вовлечения Украины в собственные союзнические системы2.
Unser Naturverbrauch
Der Mensch verändert diesen Planeten – seit er hier lebt.
Zuerst war ein integraler Teil der Natur und hatte seinen Platz im Gleichgewicht der Lebewesen gefunden – das war die Zeit der Sammler und Jäger.
Und zwar in genau dieser Reihenfolge, denn nach allen Kriterien der Biologie ist der gesamte menschliche Verdauungskanal in Aufbau, Länge und Milieu vorwiegend zur Verarbeitung von Früchten, Gemüsen, Nüssen und Wurzeln geeignet – Fleisch ist da nur als Notnahrung im Winter vorgesehen (ja, ich weiß, jetzt kommen wieder die Eskimos – es geht natürlich je nach dem örtlichen Nahrungsangebot, und Ausnahmen bestätigen die Regel – hier reden wir die Mehrzahl der Menschen!), Milch nur im Säuglingsalter.
Sein Umgang mit der Natur war ein ursprünglicher, er lebte in Symbiose mit allen anderen Pflanzen und Tieren, sein Naturverbrauch war unbedeutend. Das Festland war fast vollständig mit Wald bedeckt (auch die Sahara!), die Meere voller Leben.
Um seine Überlebenschancen zu erhöhen, begann der Mensch, einige Tierarten zu domestizieren – auch waren feste Hütten besser geeignet, ein von den Tierzügen unabhängigeres, stabileres Leben zu führen – also wurde der Mensch allmählich zum Pflanzer und Tierhalter. Er rodete einige Bereiche des Waldes, um Platz für Felder, Wiesen und Weiden zu bekommen – das Holz benutzte er zum Hausbau – das waren die ersten wesentlichen Eingriffe in die Natur – aufgrund der geringen Anzahl an Menschen jedoch insgesamt noch unbedeutend.
Dies änderte sich erst mit dem Ausleben des Fernwehs, als nach und nach ausgedehnte Waldgebiete dem Schiffbau zum Opfer fielen (Nordafrika, Naher Osten, auch Nordeuropa) – hier gab es dann in der Folge, da wohl niemand an eine Wiederaufforstung dachte („ist ja genug noch da“), die ersten signifikanten Folgen:
Der Gottesbegriff – Versuch einer Annäherung
Wenn ein „trockener Atheist“ wie ich über den Gottesbegriff nachdenkt, dann klingt das erstmal merkwürdig. Der Anstoß dazu kam daher, daß unterschiedliche Menschen mit mir darüber gesprochen haben, und jeder hatte eine eigene Vorstellung davon. Nun ist das erstmal ganz natürlich, da jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt – das ist schon allein durch Aufbau und Funktion unserer Sinnesorgane und unseres Gehirns zu erklären (näheres dazu im Aufsatz „Meine Welt“).
Laßt uns heute also eingehender über den Begriff „Gott“ nachdenken.
Ich finde es ist an allen diesen (und auch vielen anderen) Vorstellungen etwas dran.
Sehen wir uns das mal näher an. (mehr …)
Zur Lage in der Ukraine
Autor: Luckyhans. bumi bahagia sagt Dank!
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Eine kurze Darlegung zu den dortigen Ereignissen – für alle, die nicht verstehen, was dort tatsächlich abgeht – so ungern ich mich mit den negativen Erscheinungen unserer Wirklichkeit befasse, so wichtig erscheint mir diese Sache aktuell.
Wie bekannt (www.antikrieg.com/aktuell/2014_02_21_geht.htm) haben die VSA und die EU, hier vor allem die Konrad-Adenauer-Stiftung der Merkel-CDU, in Rußland und in der Ukraine sehr viel (schnell gedrucktes) Schein-Geld investiert, um mit Hilfe einfacher, politisch unerfahrener freiheitsliebender Menschen in den Ländern des Ostens die dortigen (wahrscheinlich genauso „demokratisch“ wie bei uns) gewählten Regierungen zu beseitigen.
Gesteuert von den Geheimdiensten, werden paramilitärische Organisationen wie die serbisch-basierte OTPOR und andere zielgerichtet ausgebildet und eingesetzt, um diese Länder zu destabilisieren – anders ist auch das militärisch exakte und bestens organisierte Vorgehen der „Demonstranten“ und „Protestierenden“ in der Ukraine nicht zu erklären.
Dabei geht es um eine tatsächliche Bedrohung für die ganze Erde – ich schreibe dies nicht, um Angst zu verbreiten, sondern damit jeder weiß, was möglich ist und die Ereignisse richtig einschätzen kann.
Warum tun die das? Was ist daran das Entscheidende?
Leseprobe „Gesund für immer“
Der Autor heisst Dr. jur. Georg Meinecke, das Büchlein „Gesund für immer“ – der Titel ist Programm – auch der Untertitel: „Die Revolution im Gesundheitswesen“.
Hier einige Kapitelüberschriften:
– Gesund leben und auf Lebenszeit krankheitsfrei bleiben
– Heilung aller Krankheiten auf natürliche Weise durch Therapia maxima
– Geistige Heilung aller Krankheiten durch die Kraft des Glaubens
Und einige Zitate:
„Leben Patienten heute noch immer in dem lebensgefährlichen, wenn nicht gar tödlichen Wahn, ärztliche Tätigkeit diene dem Ziel, sie von ihrer Krankheit zu heilen, sie gesund zu machen, so offenbarte ein wegweisender Artikel eines Professor D. in dem hochoffiziellen Standesorgan, der Fachzeitschrift „Deutsches Ärzteblatt“ vom 20. September 2002, S. 2464, herausgegeben vom „Deutschen Ärzteverlag“ in Köln (Köln war auch Sitz der Bundesärztekammer) etwas ganz anderes.
Dort wird den Ärzten mitgeteilt:
“Der Wettbewerb zwingt zur Erschliessung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben zu können“.“
Kann man sich eine Äusserung in diesem Bereich vorstellen, die enthüllender und schamloser ist als diese?“
Geistheilen nach Horst Krohne
Vorwort von thom ram.
Weil mir Horst Krohne nicht bekannt war, habe ich gesucht und ein Interview gefunden. Ihr wisst: thom ram schaut nur ultra – interessante Videos, Blabla stellt er nach 7,3sek. ab.
Die halbe Stunde Herrn Krohne uns seinem Befrager zu horchen, war nicht bloss informativ, sondern Labsal für meine Seele. Horst Krohne strahlt eine lebendige Ruhe aus, äussert Wissen und Weisheit in einfachster Sprache. Herrlich!!.
Das Video wird wohl auch dich erfreuen und kann dir im Falle von Interesse für den Kurs Entscheidungshilfe sein.
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Für euch alle als Hinweis – von einem guten Bekannten von mir – euer Luckyhans.
Öffentliche Abende –
Thema Geistiges Heilen nach Horst Krohne und Heilerweiterbildung
Lyrischer Hilfe-Ruf
Liebe Freundinnen und Freunde, die lyrisch begabt sind – ich möchte euch heute um eure Unterstützung bitten.
Ich habe schon mehrmals im Kreise von Freunden und Bekannten das schöne Lied „Imagine“ von John Lennon gesungen, das meist emotional beeindruckt. Leider sind meine Zuhörer manchmal auch des Englischen nicht so besonders mächtig, so daß ich eine mehr oder weniger gute „Übersetzung“ der drei Strophen in deutsch „nachgeschoben“ habe (natürlich auch gesungen).
Hier eine besonders „gesunde“ Fassung des Originals: http://www.youtube.com/watch?v=RbJq2rshQJ8
Nun sind seit der Liedentstehung in den 70ern gut 40 Jahre vergangen, und mir schwebt vor, daß wir das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden könnten, d.h. die damalige ABLEHNUNG vieler „Dinge“, die für John wichtig war, in heutige BEJAHUNGEN (mit analogem Inhalt) umzuwandeln – das wäre nach meiner bescheidenen Meinung ein guter Beitrag zur Aktualisierung dieses wunderschönen Stückes.
Hier der Originaltext mit einer einfachen Linearübersetzung ins Deutsche:
Leseprobe G.-H. Komossa
Ein Mann, der wohl nicht so leicht verdächtigt werden kann, falsches Zeugnis abzulegen, berichtet aus seinem Leben. Und weil dies „offiziell“ kaum zur Kenntnis genommen wird, dieser Hinweis.
Der Autor ist der ehemalige Chef des bundesdeutschen „Militärischen Abschirmdienstes“ (MAD), Generalmajor a.D. Gerd-Helmut Komossa, das Buch hat 216 Seiten und heisst „Die deutsche Karte“. Erschienen ist es schon 2007 im Ares-Verlag Graz.
Aus „berufenem Munde“ liest man hier, was anderen den Titel „Verschwörungstheoretiker“ einbringt.
Kapitel u.a.:
– Das verdeckte Spiel der geheimen Mächte
– An der Schnittstelle von Politik und Militär
Leseprobe Albert Schweitzer
Für Nachdenker gut geeignet ist das sehr schöne Buch „Kulturphilosophie“ von Dr. Albert Schweitzer, Untertitel „Verfall und Wiederaufbau der Kultur – Kultur und Ethik“, womit der Inhalt schon skizziert ist.
Auf 356 Seiten (als Broschüre) wurde das Werk in der Beckschen Reihe 1996 erstmals neu herausgegeben.
Im Jahre 1923 (!) war es erstmals erschienen – angesichts der frappierend aktuell klingenden Feststellungen schier unglaublich. (mehr …)
Leseprobe Khalil Gibram Lesebuch
Bedenkenlose Empfehlung für jeden Menschen, vom 3. Schuljahr bis ins hohe Alter: in wunderbar poetischer Sprache wird in vielfältiger Weise zum Nachdenken über das Leben angeregt – stets liebevoll, dialektisch und nie belehrend: „Das Khalil-Gibram-Lesebuch“. Als Broschüre von Ullstein sind 397 Seiten mit Lyrik und Prosa gefüllt – ein riesiger Schatz an Ideen, Gefühlen und Gedanken.
Aus dem Inhalt:
– Über dasLeben
– Das Haus des Glücks
– Zwei Kinder
– Gestern und heute
– Satan
– Lied der Liebe
– Der Prophet
Leseprobe Lynne McTaggart „Das Nullpunkt-Feld“
Dies ist ein populär-wissenschaftliches Buch im guten Sinne: populär geschrieben, dass es von jeder/m auch ohne tiefere Fachkenntnis gelesen werden kann, und wissenschaftlich dahingehend, dass alle wichtigen Aussagen durch entsprechende Literaturverweise in SERIÖSEN wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern belegt sind!
100% Lese-Empfehlung! 10 gut angelegte Öre… (mehr …)
Sprache als Machtinstrument
Sprache als Machtinstrument
Heute wollen wir den Mißbrauch der Sprache als Machtinstrument betrachten, darunter die Bereiche: Werbelügen, manipulative Machtkonzepte (Schuld, Sünde, Erfolg), „Fach-Chinesisch“, Zerstörung der deutschen Sprache (von außen: Anglisierung, Verprimitivierung; von innen: Rechtschreibreform, Phrasen rund um die Uhr), „Neusprech“ (das Gegenteil ist wahr) – abschließend werden Schlußfolgerungen für einen sauberen Umgang mit der Sprache angeboten.
Sprache lebt, sie entwickelt sich ständig weiter – neue Wörter entstehen, andere werden nicht mehr verwendet – meist weil der bezeichnete Gegenstand nicht mehr in Gebrauch ist. Die Dynamik dieses Vorganges hat in den vergangenen Jahren zugenommen – bis hin zu dem jetzigen Zustand, da Sprache zielgerichtet für bestimmte Zwecke mißbraucht wird.
Größter „Schädling“ ist hier die Werbung in allen Medien. Werbung als solche ist schon sehr fraglich – sie stellt bestimmte Eigenschaften eines Produktes in den Vordergrund und verheimlicht gezielt die Schwächen und Nachteile desselben – von „Information“ kann hier also nur sehr bedingt die Rede sein.
Ein gutes Produkt braucht keine Werbung, es „verkauft sich von selbst“ – das bedeutet: jedes Produkt, das beworben wird, muß beworben werden, weil es so schlecht ist.
Lenken und Leiten
Wie lenken und leiten (1)
Eines der interessantesten Themen auf dem Wege in eine wahrhaft menschliche Gesellschaft ist die Frage nach der Lenkung und Leitung von Wirtschaft und Gesellschaft.
Natürlich könnte man einfach sagen, daß die Wirtschaft wieder dem Menschen dienen muß und zur Befriedigung seiner Bedürfnisse da ist – das wäre unstrittig, aber wohl kaum ausreichend.
Hier steckt mehr dahinter: die Frage nach Strukturen und „Hierarchien“, nach Gesetzen und Regeln, nach Disziplin und Freiheit – ein sehr weites Feld – hier werden mal einige Aspekte kurz angerissen.
1. Grundlegend ist der kategorische Imperativ von Kant, der besagt, daß jeder die Freiheit haben muß, alles zu tun, solange er nicht dieselbe Freiheit eines anderen Wesens einschränkt.
Wobei „Wesen“ nicht nur „Mensch“ bedeuten kann, sondern alle beseelten Wesen gemeint sein sollten. Da kann man schon mal einige Zeit drüber nachsinnen.
Über das Nachdenken
Gedanken über das Nachdenken
Wir leben in einer irre schnellen Zeit. Und wir werden durch die verschiedensten „Mechanismen“ dazu veranlaßt, uns in die sich immer mehr beschleunigenden Abläufe „einzupassen“- sonst sind wir „nicht in“, sonst werden wir scheel angeschaut, sonst „gehören wir nicht dazu“.
Wozu gehören wir dann nicht?
Und ist das wirklich so wichtig, „dazu zu gehören“?
Was geben wir dafür auf, und was gewinnen wir dadurch?
Ist es wirklich erstrebenswert, da „dazu zu gehören“?
Bei dem „galoppierenden Irrsinn“, der täglich rund um uns abläuft?
Warum soll es falsch sein, ab und zu mal richtig zur Ruhe zu kommen – ohne ständige Belastungen des Gehörs in Form von Musik, Fernsehton, Straßenlärm, Nachbarsradau, ständiger Gespräche, Auto-, S-Bahn- oder Motorradlärm – ganz für sich zu sein und in die Stille hineinzuhören?