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Welch ein Volk

Wir sind das Volk„- das war der Ruf, der vor 25 Jahren jeden Montag abends durch die Leipziger Straßen schallte. Wer damals auf diese glorreiche Idee gekommen war, anstelle des schönen Montag-Abend-Filmes (meist ein uralter gefühlstriefender deutscher „Schinken“) diese Begängnisse zu organisieren, ist bis heute nicht ganz geklärt – wie so vieles in der jüngeren („herrschenden“?) Geschichte.
Luckyhans
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Daß es nicht ohne Organisation abgegangen sein kann, wird jeder „gelernte DDR-Bürger“ zugeben müssen. Wer erinnert sich nicht an die zeitungsseitenlangen Aufstellpläne (wo sich wer zu treffen hatte) zu den verordneten Jubeldemonstrationen zum 1. Mai und zum 7. Oktober, gedoppelt durch entsprechende persönliche „Be-nach-richtig-ungen“ durch den Parteisekretär, der ja auch sorgfältig die Anwesenheit vor Ort dann registriert hat?

(die „Demo-Profis“ gingen einfacherweise zu ihm hin und quatschten drei Minuten mit jemandem in seiner Nähe, bis er einen „mitgeschnitten“ hatte, und „verdünnisierten“ sich dann unauffällig)

Wer weiß noch, wie die ungeliebten Einteilungen gemacht wurden, wer „als Auszeichnung“ Fahnen und Transparente tragen „durfte“, welche vorsorglich früh am Demo-Tage von „fleißigen Helfern“ des „VEB Horch-und-Guck“ mit Lastwagen an den entsprechenden Stellen sorgfältig deponiert worden waren, – weil man als Fahnen- oder Transparentträger sich nicht vorher irgendwo verkrümeln konnte, sondern bis zur Tribüne durchhalten mußte?

(es sei denn, man hatte einen guten Kumpel, der sowieso bis dahin mitlief – weil er dort in der Nähe wohnte oder jemanden besuchen wollte)

Und Leipzig soll „spontan“ gewesen sein? Ist doch sonderbar, oder?
Schließlich gab es damals weder Twitter noch Mobiltelefone, und auch kein Internet – die meisten Menschen hatten nicht mal Telefon…

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Auch sehr „ins Auge fällt“, daß zu keinem Zeitpunkt der wochenlangen Demos die handgreiflichen Horden der Bereitschaftspolizei, die sonst stets sehr schnell und ziemlich effizient, ohne Schußwaffen sondern (wie weiland die Londoner Bobbies) mit Gummiknüppeln bewaffnet, solche unangemeldeten (oder waren die damaligen Montagsdemos sogar „angemeldet“?) und damit „nicht genehmen“ Ansammlungen zu kanalisieren und aufzulösen vermochten – siehe Anfang Oktober 1989 rund um den (inzwischen auch „geschliffenen“) „Ballast der Rebbublick“ (wie ihn die zahlreichen „Neuberliner“ mit ihrer bekannt weichen „sexs-schen“ Aussprache so treffend zu benennen pflegten), wo sich zahlreiche Kamera-Teams des Westfernsehens krampfhaft darum bemühten, mehr als ein paar Minuten „Zusammenstöße“ zwischen Demonstranten und der Bereitschaftspolizei auf die Filme zu bekommen.

Warum blieb die „Bepo“ damals montags in ihren Kasernen, wo doch spätestens nach dem 2. Mal allen bekannt war, wann und wo in Leipzig die nächste Demo starten würde? Hatten sie Befürchtungen, ihre eigenen „Kollegen“ von der allgegenwärtigen „Firma“ zu verkloppen, wenn sie dort antreten würden?

Oder genauer gefragt: waren die Befehlsgeber solcher Einsätze in die Abläufe dieser Vorgänge involviert?

Mit Sicherheit„, wie ein zu damaligen Zeiten oft gebrauchtes Bonmot lautete.

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Dann muß man sich aber auch fragen, wer da welche (wessen?) Interessen verfolgt hat – waren da strategische Überlegungen im Spiel, mit Hilfe einer gesteuerten „Außerparlamentarischen Opposition“ (APO – so mancher ältere „gelernte BRD-Bürger“ erinnert sich noch an diesen Begriff) in der „Täterää“ auch endlich die „sanften“ Veränderungen herbeizuführen, die ein Gorbi (et orbi?) im „Großen-Bruder“-Land schon seit 5 Jahren vorangetrieben hatte?

Oder waren es auch damals schon die (noch übenden?) Organisatoren der Farbenrevoluzzer, welche für die Montagsdemos die Fäden zogen?

Mr weeß es nich.

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An eine „pure“ Bürgerbewegung glaubt jedenfalls heute gewiß keiner mehr.

Woher kamen die wenigen, aber lautstarken „Helmut, Helmut“-Rufer beim Besuch der „Birne“ in Dresden?

Der Mann war doch gerade erst durch eine der schwersten Regierungskrisen seiner (nur bis dahin?) recht glücklosen Regierungszeit gegangen (die groß angekündigte „politisch-moralische Wende“ seines Landes hatte er zumindest gründlich „vergeigt“) und stand ganz zweifellos vor seiner Ablösung als Kanzler.

Alles Reiner (mit Nachnamen Zufall)?

Denn sehr „folgerichtig“ wurde dann ja auch für die „Bürgerbewegten“ die Losung „Wir sind EIN Volk“ zur rechten Zeit ausgegeben – man lief sich warm für den Anschluß der „Täterää“ an die Bimbesrepublik – ein Land, das nicht mal einen genauen Gründungstag (Nationalfeiertag) benennen konnte – und diesen daher auch nie feierte.

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Zu den allseits so beliebten „nur die DDR betreffenden Themen“ wie „Überschuldung“ und „marode Wirtschaft“ bitte ich, die entsprechenden Fachleute zu Wort kommen zu lassen – wir sind ja heute derart expertengläubig, daß uns das nicht schwer fallen wird, oder? 😉

Hier einige Vorschläge dazu:

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Noch ein „heißes Eisen“, das wir hier anpacken wollen: interessierte Leute, wie der nie für seine Handlungen (Straftaten?) zur Verantwortung gezogene „Schalck im Nacken“ der „Partei- und Staats-Führung“, wollten uns nachträglich weiß-machen, daß sie schon viele Jahre vor dem Ende der DDR darauf hingewiesen hätten, daß deren Wirtschaft etwa bis zum Jahre 1990 kollabieren würde – könnte das eine sehr durchsichtige „Zu-recht-erklärung“ oder gar Geschichtsfälschung sein?

Warum wird dazu das Originaldokument von angeblich 1978 (?) nicht vorgelegt?
(und wenn, dann aber bitte nicht wieder so primitive Fälschungen wie bei gewissen anderen „nachproduzierten“ angeblichen „Original-Dokumenten“ aus früheren Zeiten).

Na, überlegen wir mal.
Bekanntlich ist die sog. ökonomische Lehre der sog. (oft mit diversen „Vorsätzen“ versehenen) Marktwirtschaft in einigen ihrer Grundannahmen falsch – Ähnliches kann man von der bis dahin praktizierten „Lehre“ der Planwirtschaft nicht unbedingt sagen.

Und soll es „Zufall“ gewesen sein, daß kurz bevor die Computerisierung [1] eine tatsächlich durchgängige, allseitig abgestimmte und konsolidierte Planung einer Volkswirtschaft ermöglicht hätte (und damit deren prinzipielle Überlegenheit möglicherweise hätte nachweisen können?), der Ostblock durch (damals noch „farblose“) „Volksaufstände“ (zum Beispiel die vom Westen finanzierte und angeleitete „Solidarnosc“ in Polen – fragen Sie Herrn Walesa, oder das teilweise offensichtlich korrumpierte Führungspersonal in Ungarn, und einige andere „Merk-würdig-keiten“) sowie durch gezielte Wirtschafts- und Finanzeinflußnahmen (darunter ein Zusammenspiel von Cocom-Embargo-Listen und zielgerichtet herbeigeführten Staatsverschuldungen – wie so etwas gemacht wird, kann jeder anhand der Geschichte der FED heutzutage nachvollziehen) aufgelöst worden war?

(uff, welch ein Satz – falls nicht gleich verständlich, bitte nochmal lesen) 😉

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Dazu nochwas. Die Praxis der Wirtschaftsplanung war bis dahin mit einem sehr hohen Papier- und Abgleich-Aufwand verbunden – eben weil die umfassende Computerisierung gerade erst begonnen hatte, aber trotz primitivster Technik (8-bit-Personalcomputer ohne Festplattenlaufwerk) bereits erstaunliche Ergebnisse in der Vervollkommnung der Planung erkennen ließ. Hier eröffneten sich „gefährliche“ Perspektiven, die es so vorher nicht gab.

Das Hauptproblem der Wirtschaftsplanung war doch die Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche in einem einheitlichen Gesamtsystem, so daß die Ressourcen am Eingang genau den Erfordernissen der Warenproduktion am Ausgang (und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf nach der möglichst langen und vollständigen Nutzung) entsprachen – und das über Ländergrenzen hinweg, da es im Ostblock ja – angesichts der begrenzten Ressourcen sinnvollerweise – eine organisierte internationale Spezialisierung und länderübergreifende Integration gab.

Es ist heute kaum noch der riesige Aufwand vorstellbar, wie das all die 40 Jahre gemacht worden war. Es war ja auch von Perfektion weit entfernt, was da an Planungsprozessen stattfand, weil auch immer wieder „kleine“ Planungsfehler auftraten und sich äußere Bedingungen (zum Beispiel Rohstoffpreise, die auch damals schon kräftig manipuliert wurden) ständig „unerwartet“ veränderten – was sich früher oder später in Engpässen bei verschiedenen Waren (von Zahnbürsten bis PKWs) zeigte.

Da war viel Empirie, „Bauchgefühl“ und Erfahrung dabei – und eben menschliche Fehler – aber auch eine nicht für möglich gehaltene Kontinuität und Flexibilität, gemessen an den damaligen Möglichkeiten.

Woher ich das alles weiß? Weil ich damals ab und zu „dabei war“, als geplant und koordiniert wurde … 😉

Fakt ist jedenfalls, daß trotz aller anderslautenden Sprüche NIEMAND in den Planwirtschaftsländern weiter als 2 – 3 Jahre seriös vorausschauen konnte – die Vorgaben der Fünfjahrpläne mußten jedesmal spätestens im dritten Jahr bei der Jahresplanung gründlich korrigiert werden. Im vierten Jahr war der Jahresplan dann schon sehr „eigenständig“, und dessen Ergebnisse gingen parallel schon in die beginnende nächste Fünf-Jahr-Planung ein.

Es ist also völlig ausgeschlossen, daß jemand, der im Planungssystem „zu Hause“ war, eine ernsthafte Vorhersage über zehn und mehr Jahre später zu erwartende Entwicklungen tätigen konnte – es sei denn, daß er dabei bestimmten Beeinflussungen unterlag und/oder persönliche Interessen damit verfolgte. Oder gar „zweigleisig“ unterwegs war?

Wie erging es denn einem gewissen Koko-Stasi-General nach 1990?

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Ja, ein bißchen Herumgraben in der jüngeren Geschichte kann manchmal recht lehrreich sein, vor allem wenn man die heute besser erkennbaren und immer offensichtlicher werdenden politischen und wirtschaftlichen Mechanismen mit in Betracht zieht.

Es gäbe noch viel zu sagen zum Prozeß des Anschlusses Mitteldeutschlands – uns als „Deutsche Wiedervereinigung“ verkauft – schon rein als Wortbildung völlig abwegig, denn DAS, was die heutige BRD ist, war vorher in der gesamten deutschen Geschichte noch nie so „vereinigt“ gewesen – und konnte daher auch nicht „wieder-vereinigt“ werden.

Und wer mag, kann ja mal im Netz nachforschen, was da so im sog. 2+4-Vertrag genau drinsteht – ob man sowas als einen „Friedensvertrag“ bezeichnen kann – zum Vergleich kann ja mal der sog. Versailler Vertrag herangezogen werden, der zumindest formal einem Friedensvertrag ähnlich sieht, auch wenn er nur zur Vorbereitung des nächsten Krieges dienen sollte.

Oder das Schicksal des §23 im „Grundgesetz für die BRD“ nachvollziehen, der am 20. September 1990 in seiner damaligen Fassung von den Alliierten (wieso eigentlich von denen und nicht vom Bundestag?) gestrichen worden war, damit 14 Tage später gemäß seinem Inhalt der Beitritt stattfinden konnte (ist doch logisch, oder?).

Oder das Gründungsdatum der fünf „neuen Bundesländer“ recherchieren (der 14. ! Oktober 1990), die am 3. Oktober 1990 der BRD beigetreten waren.

Oder den sog. „Einigungsvertrag“ lesen, in welchem von einem „Vereinigten Deutschland“ (als Staatsbezeichnung!) die Rede ist – wo ist das heute?

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Aber auch der Blick in den heutigen Spiegel sei gestattet – nein, natürlich nicht in das inzwischen zum Propagandablatt herabgesunkene gleichnamige Presseerzeugnis, sondern in unseren eigenen.

Was sehen wir da?

Sehen wir „ein Volk“? Oder sehen wir nach wie vor viele deutsche Völker?

Schon in der Täterää war die Rede vom „Staatsvolk der DDR“, weil sich die Differenzen zwischen Sachsen und Preußen nicht so ohne weiteres überspielen ließen.

Wie ist das hier und heute?

Was für ein Staat? Was für ein Volk?

Und vor allem: sind wir DAS Volk?

DAS Volk, in dessen Namen hier bei uns Urteile ausgefertigt (und nicht unterschrieben) werden? „Im Namen des Volkes“ – nicht „des deutschen Volkes“, obwohl uns doch überall das „deutsch“ sein aufgedrängt wird – im Perso sogar als „Staatsangehörigkeit“ (nicht „Nationalität“). Gibt es einen Staat „deutsch“?

Und warum ist der Perso KEIN Nachweis für die „deutsche“ Staatsangehörigkeit, obwohl die da drinsteht?

Und: Was für ein Volk wollen wir sein?

Brave Zahlemänner für alle „europäisch“ genannten „Maßnahmen“ der durch keinerlei demokratische Prozesse legitimierten EU – wie bisher?

Die (als einzige in der EU!) in den vergangenen 25 Jahren (inflationsbereinigt) keinerlei Reallohnzuwachs zu verzeichnen hatten?

Bei gleichzeitig vervielfachten Vermögenszuwächsen auch in der BRD?

Wie ist dieses „Volk“ strukturiert – sozial und ökonomisch?

Geistig und moralisch? Ethisch und zwischenmenschlich?

Sind wir noch „das Volk der Dichter und Denker“? (oder, wie man uns nun schon seit 70 Jahren versucht einzubläuen: ein Volk der Richter und Henker?)

Das Volk der Erfinder und Ideengeber? Der Musiker, Komponisten, Maler, Bildhauer, Architekten, Schriftsteller und Poeten?

Oder hat man uns das alles schon erfolgreich „abgewöhnt“, und wir sind nur noch die Arbeitssklaven der internationalen Hochfinanz?

Was für Menschen sind wir?

„So viele Fragen – so viele Antworten.“ – (aus: „Fragen eines lesenden Arbeiters“)

… zitiert Fragesteller Satyron den ollen Bert Brecht – und wünscht viel Spaß beim Antworten finden.

—————————————————————————————
[1]

Mein Gedanke zum Computereinsatz bei der Planung resultiert aus praktischen Erfahrungen mit dem Einsatz des Robotron 1715 – eben jenem 8-bit-Rechner ohne Festplatte, aber mit zwei 5-Zoll-Floppys, auf welchem 1987 bereits einige Planungsaufgaben, konkret im Ministerium für Elektrotechnik/Elektronik und in der Staatlichen Plankommission, durchgeführt wurden – vor allem der Abgleich der Pläne der damaligen Kombinate und deren Zusammenfassung erfolgte bereits weitgehend „technisch“.
Der Fünfjahrplan 91-95 wurde zwar noch weitgehend „händisch“ vorbereitet, aber ab Mitte der 90er wäre die durchgängige computergestützte Planung sicher realisierbar gewesen (und das war auch so „geplant“).
Letztlich wird ja auch im jetzigen System geplant – teilweise sogar noch mehr als damals… 😉

Da die sog. Konkurrenz nicht naturgegeben, sondern im Finanzsystem implantiert und daher menschengemacht ist, läßt sich eine auf Kooperation und gegenseitiger Abhängigkeit beruhende, völlig anders geartete Wirtschaft durchaus vorstellen.
Allerdings dürfen Pläne nicht, wie damals, letztendlich von oben nach unten „beschlossen“ werden – das ist die wesentlichste Schlußfolgerung.

Der Kapitalismus hat seine Grundwidersprüche bis heute nicht lösen können:
1. die gemeinschaftliche Schaffung des Mehrwertes und dessen private Aneignung,
2. die allen gehörenden Naturressourcen (Land, Wasser, Luft, Bodenschätze) und deren private Aneignung,
3. die Privatisierung der Gewinne und die Sozialisierung der Verluste,
4. die permanente Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von FLEISSIG nach GELDREICH – per Zinsen, Steuern, Abgaben etc.
5. das fehlende Einbeziehen der Natur als Wertkategorie in die ökonomische Lehre und daraus resultierend: keine Kreislaufwirtschaft und hemmungsloser Raubbau an der Natur,
6. der permanente Wachstumszwang durch das private Schuld-Geld- und Zinssystem,
7. die vorgebliche „unsichtbare Hand des Marktes“ – eine Wunschvorstellung, generiert aus völlig falschen Grundvoraussetzungen der „herrschenden“ ökonomischen Lehre (richtiger wäre momentan wohl: der komischen Leere…).

Es kann also vieles besser gemacht werden – wenn die eben genannten Dinge mal abgestellt sind, wird sich vieles anders darstellen:
+ Überfluß für alle – auf niedrigerem Niveau, da nur wirkliche Bedürfnisse befriedigt werden und nicht krampfhaft neue „geweckt“ werden müssen,
+ damit Reduzierung des sinnlosen Verbrauches, Abbau der überschüssigen Fertigungskapazitäten, der „Wegwerf-Gesellschaft“,
+ Verhinderung der ständigen Vernichtung von Waren und Werten, um „Preise hoch zu halten“ u.v.a.m.

In dem Moment, wo keiner mehr, ohne eigenen Beitrag zu leisten, eine „Fettlebe“ gewährt bekommt, wird sich alles verändern – und jeder Mensch, von jung bis uralt, wird wieder ein sinnerfülltes, freudvolles Leben führen können – selbstbestimmt und glücklich.


8 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt und kommentierte:
    Ich gehe davon aus, dass diese “ Wiedervereinigung“ von langer Hand geplant war. Es mussten nur die dafür vorgesehenen Personen an den zugewiesenen Positionen plaziert sein. In der PO litik geschieht nie etwas zufällig. Es ging auch zu glatt ab..

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  2. Petra von Haldem sagt:

    @ luckyhans

    ich danke Dir für diesen phantastischen Beitrag.
    Biete den doch mal in unseren Kwallitätsmädchen an.
    😉

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  3. luckyhans sagt:

    @ PvH:

    … dazu ist der Beitrag wohl nicht stramm genug auf der „offiziellen Wellenlänge“ – zu viele „unangenehme“ Fragen… 😉

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  4. Petra von Haldem sagt:

    @ lucky

    ach, das hätte ich jetzt nicht vermutet…. 😉 (hier kann man so schlecht die Ironie darstellen… )
    wäre dennoch interessant, wie die reagieren,so als Leserbrief?? oder?
    aber wozu Energie vergäuden, oder heißt das vergeuden? 😉

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  5. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    … natürlich vergäuden – kommt doch von Gaudi… 😉

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  6. klauspeterkostag sagt:

    Hallo, Luckyhans!

    Du hast sehr interessante und auch neue Gedanken. Vor allem, dass per neuer Computerhard- und Software aufkommende Handhabbarkeit einer gesamtgesellschaftlich endlich funktionierenden Planung, erheblicher Fortschritt in der Wirtschaftsführung der DDR absehbar wurde.

    Zu fragen, was aus dem neuen Gesellschaftsmodell eines beinahe Sozialismus so alles hätte werden können, ist wichtig. Für einen nächsten, besseren Start in eine Gesellschaft nach dem erodierten Kapitalismus und seinem letzten Krieg.

    Viel bedrückend eindeutiger ist schon heute sichtbar, was denn so alles n i c h t aus den großen Erwartungen an tolle Autos, Weltreisen und endlich möglich, alles Gewünschte kaufen zu können, geworden ist.

    Theoretisch könnte der DDR-Bürger in seinem heutigen BRD-GmbH-Konstrukt zwar, aber kann praktisch nicht. Wegen Mangels an Geld. Durch gesellschaftsbedingten von Unten nach Oben verteilten Reichtums. Was wir und Marx damals noch nicht wissen konnte, dass neben der bekannt und hinreichend gut erforschten stinknormalen Ausbeutung durch Mehrwert einzustreichen, ein neuer Weg existiert:

    Banken, ihre Besitzer und Anteilseigner spekulieren zu 50 % außergewöhnlich gewinnbringend, die weniger geschickten 50 % jedoch gehen in die Verluste. Diese Verluste enden nicht im Untergang wegen Schulden, sondern werden durch die mehrheitlich kleinen Steuerzahler, also gesamtgesellschaftlich bezahlt.

    Eine erpresste irre Marionette aus der DDR, bei ihren Puppenspielern ERIKA genannt, durfte dafür einen neuen, irren Wunschtitel generieren:

    „Marktkonforme Demokratie“ !!!

    Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die EUSA nicht zusätzlich auch noch von Außen zerstört werden müssen.

    Klaus-Peter Kostag

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  7. luckyhans sagt:

    @ KPK:

    Mein Gedanke zum Computereinsatz bei der Planung resultiert aus praktischen Erfahrungen mit dem Robotron 1715 – eben jenem 8-bit-Rechner ohne Festplatte, mit welchem 1987 bereits einige Planungsaufgaben, konkret im Ministerium für E/E und in der Staatl.Plankommission, durchgeführt wurden – vor allem der Abgleich der Pläne der damaligen Kombinate und deren Zusammenfassung erfolgte bereits weitgehend „technisch“.
    Der Fünfjahrplan 91-95 wurde zwar noch weitgehend „händisch“ vorbereitet, aber ab Mitte der 90er wäre die durchgängige computergestützte Planung sicher realisierbar gewesen.
    Letztlich wird ja auch im jetzigen System geplant – teilweise sogar noch mehr als damals… 😉

    Da die sog. Konkurrenz nicht naturgegeben, sondern im Finanzsystem implantiert und daher menschengemacht ist, läßt sich eine auf Kooperation und gegenseitiger Abhängigkeit beruhende, völlig anders geartete Wirtschaft durchaus vorstellen. Allerdings dürfen Pläne nicht, wie damals, von oben nach unten gemacht werden – das ist die wesentlichste Schlußfolgerung.

    Der Kapitalismus hat seine Grundwidersprüche bis heute nicht lösen können:
    1. die gemeinschaftliche Schaffung des Mehrwertes und dessen private Aneignung,
    2. die allen gehörenden Naturressourcen (Land, Wasser, Luft, Bodenschätze) und deren private Aneignung,
    3. die Privatisierung der Gewinne und die Sozialisierung der Verluste,
    4. die permanente Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von FLEISSIG nach GELDREICH – per Zinsen, Steuern, Abgaben etc.
    5. das fehlende Einbeziehen der Natur als Wertkategorie in die ökonomische Lehre und daraus resultierend: keine Kreislaufwirtschaft und hemmungsloser Raubbau an der Natur,
    6. der permanente Wachstumszwang durch das private Schuld-Geld- und Zinssystem,
    7. die vorgebliche „unsichtbare Hand des Marktes“ – eine Wunschvorstellung, generiert aus völlig falschen Grundvoraussetzungen der „herrschenden“ ökonomischen Lehre (richtiger wäre momentan wohl: der komischen Leere…).

    Es kann also vieles besser gemacht werden – wenn die eben genannten Dinge mal abgestellt sind, wird sich vieles anders darstellen:
    + Überfluß für alle – auf niedrigerem Niveau, da nur wirkliche Bedürfnisse befriedigt werden und nicht krampfhaft neue „geweckt“ werden müssen,
    + damit Reduzierung des sinnlosen Verbrauches, Abbau der überschüssigen Fertigungskapazitäten, der „Wegwerf-Gesellschaft“,
    + Verhinderung der ständigen Vernichtung von Waren und Werten, um „Preise hoch zu halten“ u.v.a.m.

    In dem Moment, wo keiner mehr ohne eigenen Beitrag zu leisten eine „Fettlebe“ gewährt bekommt, wird sich alles verändern – und jeder Mensch, von jung bis uralt, wird wieder ein sinnerfülltes, freudvolles Leben führen können – selbstbestimmt und glücklich.

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  8. […] der Wenigen auf Kosten der Vielen, auch nur das Geringste ändern? Bestehen reale Aussichten, daß die Grundwidersprüche des verqueren Gesellschafts-Systems endlich mal „auf den Tisch kommen“ zur Erörterung (von […]

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