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Hindernisse zur Menschwerdung…Märchen und Prognosen

Dank an den Autor Ludwig der Träumer!

thom ram, 03.10.2014

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Hindernisse zur Menschwerdung – Märchen und Prognosen.

Wer sich intensiv mit Märchen beschäftigt – mit dem ‚Es war einmal‘, wird sich auch mit der Frage beschäftigen müssen:

Gab es wirklich einmal eine bessere Zeit, wo stets das Gute über das Böse siegte oder das Böse keinen Zugang hatte?

Warum haben die Menschen diese wunderbare Zeit verlassen?

Nur um sich durch den Abstieg in das Leid und Materielle vom Göttlichen zu trennen, um danach durch Selbsterkenntnis wieder ins

„Es war einmal“ aufzuschwingen, halte ich für Gelehrtengeschwafel.

Sollte es Gottes Wille gewesen sein, den Menschen über die Schleife des Leids wieder dorthin zu führen, wo er schon mal war – im Paradies, dann muß er einen besonderen schrägen Humor haben.

War ihm nach sechs Tagen Schöpfung so langweilig, daß er mit dem Sonntag, dem Ruhetag nichts anfangen konnte und Äktschn brauchte? Diese ist ihm dann besonders gut gelungen, wie mir scheint. Das Programm in der Weltenglotze bietet ihm reichlich Abwechslung.

Die drei Einfaltigkeiten seines Wesens müssen sich rund um die Uhr amüsieren und vor Lachen auf die Schekel äh Schenkel klopfen.

Was für ein erfüllter Tag wieder heute. Haben wir drei Einen nicht ein geniales Fernsehprogramm dort unten geschaffen, das sich tagtäglich selbst toppt. Alles dabei, von A – Z. Von Armseeligen bis Zuhälter, von Atombomben bis Zeitmesser, von Arschkriecher bis Zwangsarbeiter, von Adel bis Zigeuner, von Armageddon bis Zickenalarm, von Alice S. (wer ist Alice?) bis Zeugen des Jehovas, von Asozialen bis Zeugengeldempfängern für Meineide – ach egal, Hauptsache Äktschn.

Hören wir dazu Schöpfers Worte:

Uns drei Einfaltigkeiten graust, wenn der Mensch in unsere Gefilde zurück will. Wir haben nichts mehr zu bieten.

Alles was wir ihm bieten konnten, haben wir ihm bereits gegeben – die Erde.

So viele Flüchtlinge kann selbst der größte Himmel nicht ernähren. Uns den ganzen Tag auf der Pelle hocken, frohlocken und anbeten?

Das hält selbst der Schöpfer nicht lange aus.

So haben wir, die drei Einfaltigkeiten uns die Erfindung des Menschen nicht vorgestellt.

Was will er auch hier? Mit uns Fernsehen? Eine tote Erde betrachten, wenn alle hier sind?

Bleib ma ford.

Das Paradies(von uns aus betrachtet) ist nicht bei uns, sondern auf der Erde – immer noch.

Unsere Erfindung des Menschen war ein gewagtes Experiment, aber dafür haben wir ihm auch Intelligenz, Empathie und Liebe mitgegeben, damit er sich entwickeln kann und irgendwann mit uns auf Augenhöhe kommuniziert. Unser Pfuschwerk, den manche Philosophen den Menschen nennen war kein Vorsatz, sondern ein etwas voreiliger Gedanke, etwas zu schaffen,

das unsere unendliche Tristesse und Langeweile aufhellen könnte.

Zugegeben, wir hatten nur das Licht betrachtet, in dem wir uns befinden. Den Schatten, der unweigerlich hinter den Menschen fällt,

wenn er im Lichte steht, hatten wir übersehen.

Um den Schatten zu erkennen, haben wir immerhin die Zeit erfunden, deren Bedeutung uns bei der Schöpfung noch nicht bekannt war.

Den Schatten nennen wir heute Geschichte. Ja, Geschichte. Daher ist das von euch erfundene esoterische Geschwafel von ‚ Geh der Sonne entgegen und der Schatten bleibt hinter dir‘, das größte Hindernis um euch zum Guten weiterzuentwickeln.

Nur wer seine eigene Geschichte, Licht und Schatten kennt und nicht vor ihr fortläuft, kann aus ihr lernen.

Aber Achtung: Sie darf nicht für Schuldzuweisungen mißbraucht werden, sondern ausschließlich aus ihr zu lernen. Noch etwas zu dem was ihr Schuld nennt: Schuld ist in unserem Schöpfungsplan nicht vorgesehen, ebensowenig Schulden.

Wie die Schuld und Schulden sich auf der Erde verbreiten konnten, können wir uns selbst nicht erklären. Sie wurden offensichtlich als Gestaltungskraft eures Miteinanders auf der Erde von euch erfunden.

Da müßt ihr selbst durch.

Uns anplärren mit Gebeten zum Schuld- und Schuldenerlaß geht uns am Wertesten vorbei. Das müßt ihr schon gegenseitig meistern.

Das könnt ihr auch sicher mit Hilfe eurer Intelligenz. Die ist doch im Überfluß vorhanden, wie wir feststellen.

Niemand bettelt uns um Intelligenz an.

Ihr habt das größte Gut erhalten, das jemals von uns erdacht werden konnte – die Erde. Die haben wir nicht einmal im Himmel.

Daher mußten wir sie erschaffen.

Hütet sie, gestaltet sie mit Liebe und macht sie euch nicht untertan. Behandelt sie, wie ihr selbst behandelt werden wollt und ehrt sie,

sie ist eure einzige Bleibe im Universum.

Zurück zu uns gibt’s nicht mehr. Dann hätten wir euch auch gleich hier behalten können. Oder glaubt ihr wirklich, daß wir es nötig haben,

euch fiese schmerzliche Prüfungen aufzuerlegen, nur um zu sehen ob ihr uns trotzdem liebt?
Es liegt ausschließlich an euch, das, was ihr Paradies nennt, im Hier und Jetzt auf der Erde zu verwirklichen.

Gebt euch keinen Illusionen hin. Ihr verlaßt die Erde nur um eurer Seele in einem neuen recycelten Körper bald wieder neue Handlungsfähigkeit zu geben. Reinkarnation nennen es die Aufgewachten, esoterischer Schwachsinn die Gelehrten.

Es ist der ewige Kreislauf, der weder ‚Zurück in Gottes Schoß noch Nirwana kennt‘.

Wir, die drei Einfaltigkeiten freuen uns natürlich, wenn ihr uns und die Schöpfung ehrt. Aber sicher nicht auf diese Art, die ihr heute praktiziert. Plärrt uns nicht mehr mit euren Gebeten an. Wenn ihr wirklich Gott und der Schöpfung dienen wollt, dann zeigt es in eurem Handeln auf der Erde, zum Wohl aller Lebewesen. Uns anplärren mit Gebeten ist kein Gottesdienst.

Wer es dennoch braucht, soll sich von uns aus weiterhin in den Kathedralen einsperren.

Erkennt es endlich. Ihr habt das Potential dazu.

Aber auch die Wahl, euer Karma folgt der Wahl. Karma ist keine Erfindung von uns, sondern nur eine Folge eures Handelns.

Ohne Lobpreisung oder Bestrafung von außen.

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Zurück zu den Märchen:

Sie waren nie Wirklichkeit. Sie hindern uns eher als daß sie uns nützen. Wir bekamen vom Schöpfer die Erde und unsere Grundausstattung zur Erhaltung unserer Spezies, den Lebenswillen, Liebe, Empathie und Intelligenz – mehr nicht. Es gab keine Zeit vorher, die märchenhaft gut war. Kein Paradies, in das es lohnt sich zurückzusehnen.

Das muß erst erschaffen werden – durch uns, im Hier und Jetzt.

Nicht erst in einer Zukunft, die durch Glaskugelgucken erdacht wird.

Die Zukunft eilt uns immer voraus und ist nie greifbar. Zukunft durch Prognosen vorherzusagen ist unsinnig und ein perfides Spiel der Elite, wie das Erfinden von Märchen. Sie sind beide oft mit versteckten Drohungen verbunden, die direkt unseren Seelen Angst und Furcht einjagen. Schule eben.

Immer verbunden mit ‚wenn ihr nicht artig seid, kommt ihr nicht in den Himmel‘ oder ‚wenn ihr nicht sofort das Klimawandeln stoppt, gehen zuerst die Eisbären und dann ihr unter‘. Märchen und Prognosen halten uns ständig fremdbestimmt auf Trab. Erlauben uns keinen eigenen Weg.

Nostradamus z. Bp. war einer der berühmtesten Vertreter der Elite, der uns durch nebulöse Prophezeiungen in Angst und Schrecken versetzt. Bemerkenswert hierzu ist, daß sich Prophezeiungen und Prognosen so gut wie nie auf ein friedvolles Miteinander beziehen,

sondern fast immer Horrorszenarien darstellen.

Der Club of Rome ist ein gutes Beispiel für die Negativprogrammierung des Menschen. Seine Gründung 1968 und der Zeitgeist der 68er, die uns heute in Schutt und Asche regieren zu ihrem eigenen Vorteil ist sicher kein Zufall. Dieser Club hätte mit weniger Anstrengung ein Lebensmodell für ein friedliches Miteinander ohne Machtzentren und Militär entwickeln können. Eine Zielvorgabe, die wirklich dem Menschen nützt. Warum er es nicht tat, ist hinreichend bekannt. Ein solches Modell käme ohne Elite (dem abgesonderten Abschaum) aus.

Wenn wir schon über Zukunft reden wollen, dann sollten wir das Wort Zukunft durch Ziel ersetzen. Das Ziel, das wir als Paradies auf Erden bezeichnen. Einem klaren Ziel auf der Erde folgen schafft Klarheit über den Weg dahin. Eine nebulöse Zukunft mit Aussicht auf Erlösung nur Unsicherheit, Ängste und Hoffnung.

Habe ich noch etwas vergessen. Ah ja, einen Spruch von Petra über die Selbstlosigkeit. Mußte erst Mal darüber nachdenken.

Die nächste Falle ist die sogenannte “Selbst-Losigkeit”………………..
Pahh. ekelhaft, Verrat….. (gefunden in: Blödel und frisch ab Leber)

Selbstlosigkeit wird auch oft in Märchen als höchstes Gut der Menschen erwähnt. Kein Wunder, findet die Selbstlosigkeit auch in den Predigten der Pfaffen ihren Platz. Wer sich selbst losläßt, wird zum Treibgut der Elite.

Märchen und Prognosen klopfen die Trennung von Oben und Unten in unsere Hirne fest, die Groteske von dankbaren Sklaven und dem gütigen Herrn. Gott wird es richten, Märchen generieren positives Denken als moderne Religion. Prognosen halten uns durch Furcht vor der Zukunft unten.

Schule eben.

Ich möchte meinen Gedanken dazu wiederholen, den ich hier schon Mal geäußert habe: http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/die-ideologie-des-positiven-denkens

Positives Denken als moderne Religion

Die Idee des ‚positive Denken‘ ist sicher so alt, wie die Religionen. Es gab schon immer clevere Zeitgenossen, die das Volk zu ihren eigenen Vorteil konditionieren konnten. Nur mit einem Unterschied zu Heute.

Im Angesicht des Schweißes (hatte fast das w vergessen)

sollst du dein Brot verdienen, dann wird dir das Paradies nach dem Tod zuteil.

Früher Hallejulia, heute Tschacka Tschacka, du schafft es.

Die alten Prediger aller Religionen waren sicher cleverer als die modernen Prediger des Materialismus. Hatte doch ihre Botschaft beim Pöbel lange Zeit ehrfürchtig bis zum Tod angehalten. Die harte Arbeit auf dem Feld oder beim Bau der Kathedralen ließ keine Zeit für Depressionen. Die Welt war noch einfach gestrickt. Hier die ‚Oben‘, dort die ‚Unten‘. Ein Austausch oder Vermischung war so gut wie ausgeschlossen.

Es rumorte hie und da. Manch Einer des Pöbels erkannte die Ungerechtigkeiten und beschwerte sich.

Wenn er es intelligent anging wurde er zum Hofnarren umgepolt. Die anderen Beschwerdeführer endeten direkt im Paradies.

Die moderne Form der Hofnarren sind die Kabarettisten.

Oder, wie ich manchmal denke, wir Blogger.

Mit der Aufklärung fiel die wortgewaltige Macht der alten Prediger langsam in sich zusammen. Die Blüte der Märchen begann.

Es ist sicher kein Zufall, daß die Gebrüder Grimm (zu deren Zeitgenosse Bernardo Machiavelli in diesem Zusammenhang später mehr)

vor 200 Jahren eifrig Märchen für die Nachwelt sammelten.

Münchhausens Lügengeschichten dürfte die Grundlage für das heutige ‚positive Denken‘ sein

(sich mit dem eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen oder yes we can).

Ich liebe Märchen.

Versprechen sie mir die mögliche Wende meines bescheidenen mühsamen Lebens noch Diesseits, wenn ich nur daran glaube.

Meine Lieblingsfee ist die Lottofee, die mich hoffentlich am nächsten Samstag küßt.

Das letzte Märchen dürfte heute von Rosamunde Pilcher im Fernsehen laufen.

Jeder kann materiellen Wohlstand erreichen und sofort glücklich werden, wenn nur genügend positiv denkt.

Die Vermählung Unten mit Oben ist dadurch auch möglich.

Wenn auch nur mit einer besonders hübschen jungen Dame von Unten, spielt für die weitere Betrachtung keine Rolle.

Über die Esoteriker wurde diese Erkenntnis wesentlicher Bestandteil der heutigen Religion.

Nennen wir sie Materialismus.

Die Prediger sitzen heute nicht mehr in den Kirchen, sondern in den großen Werbeagenturen,

die uns sogar das Kloputzen als Glücksgefühl einbleuen.

Christus ist endgültig gegen Meister Propper ausgetauscht.

Die Glaspaläste und Shopping Malls haben die alten Kathedralen und Sandsteinpaläste abgelöst. Das Paradies ist in das Jetzt verlagert. Die alte Religion machte ihre größte Wandlung durch.

Sie wurde reduziert auf sentimentale Reden beim Begräbnis. Für den Beistand bei der Hochzeit taugt sie manchmal auch noch.

Die Schulen versagen ebenfalls.

Versprechen sie grundsätzlich ein besseres Leben in der Zukunft, wenn man nur eine entsprechende Programmierung zuläßt. Den alten Religionen und den Schulen ist gemeinsam, daß sie nur Gutes für die Zukunft predigen.

Das Hier und Jetzt wird nicht gepflegt.

Es ist daher ein Leichtes für die moderne Religion Materialismus, hier einzukeilen und dem im Jetzt entwurzelten Menschen einen Nährboden zu liefern. Es waren schnell moderne Prediger zugange, die dem sinnfreien Jetzt Fülle versprachen. Daß dieser Nährboden sich bald zu einer Müllhalde entwickelte, deprimierte immer mehr Menschen. Sich selbst mit dem Schopf aus dem Sumpf ziehen, war doch schon mal in einem Märchen angedacht. Beinhaltet es doch alles, was der moderne Mensch an Geisteskraft zum glücklich sein braucht.

Positives Denken ist angesagt, um überhaupt auf die irrsinnige Idee zu kommen, sich selbst aus einer ausweglosen Situation zu befreien.

Sich gegenseitig helfen war gestern.

Man schafft es allein mit der richtigen Einstellung.

Erst einmal das begriffen, bedarf es keiner sich gegenseitig stützender Gemeinschaft mehr. Jeder Einzelne ist seines Glückes Schmid.

Die Abkehr von der sich gegenseitig stützenden und verpflichtenden Großfamilie ist daher eine logische Konsequenz.

Daß er dabei immer einsamer wurde und sich oft sinnentleert vorkam, bemerkte er zunächst nicht. Um nicht verrückt zu werden, mußte ein neuer Sinn des Lebens gefunden werden. Die Psychologen sitzen inzwischen in den Werbeagenturen,

die

„hier wirst du geholfen“

verkünden.

Das glückliche Leben holt man sich dann mit deren Rezept in der Shopping Mall ab, mit oft fatalen Nebenwirkungen. Als erstes bekommt der Geldbeutel Schwindsucht. Mit großer Anstrengung muß diese Krankheit bekämpft werden. Dafür gibt es spezielle Trainer und Berater, die sich oft im nebeligen Esoterikfeld tummeln. Positives Denken und immer gut drauf mit einem Lächeln, verkaufen diese als wesentliches Erfolgsrezept  gegen diese Krankheit.

Eine Bestellung beim Universum soll bei fortschreitendem Dahinsiechen des Geldbeutels besonders gut helfen.

Ausgerechnet die Esoterikszene, die sich vom Materialismus und den alten Predigten befreien wollte, hat das ‚positive Denken‘ als Diener des Turbokapitalismus vorangetrieben. Yes, we can. Wer da nicht mehr mit kann und abstürzt, ist selbst schuld.

Dem sei zur Heilung eine Hartz4-Kur empfohlen.

Möge sich das götzenhafte positive Denken in menschliche Zuversicht verwandeln

und das verzerrte Lächeln in einen Ausdruck menschlicher Zuneigung.
*****

Ich liebe dennoch Märchen.

Zeigen sie mir immer wieder, was schief läuft.

Aber nur, wenn man zwischen ihren Zeilen lesen kann.

Positives Denken verurteile ich auch nicht, wenn es nicht ausschließlich den eigenen Vorteil fokussiert.

Wenn es sich vom ‚Jeder ist sein Glückes Schmid‘

zum ‚Jeder ist des anderen Glückes Schmid‘ verwandelt.

Es kommt dann vielfach zurück, was wir geben.

Ohne große Anstrengung.image002Pauline: „So isses.“

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31 Kommentare

  1. pieter sagt:

    Ludwig bringt mich zum Schmunzeln.
    Wunderbar, danke, bin total konform mit Dir

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  2. luckyhans sagt:

    Sehr schön auf den Punkt gebracht – danke, Ludwig. 😉

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  3. heidi sagt:

    HAHAHAAAA! Perfekt – dafür gibts 3 Daumenhoch 😀

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  4. thomram sagt:

    @ Heidi

    Sei willkommen im Kreise derer, welche bumibahagia (Erde glücklich) anstreben. Wir sind einer von Vielen, das ist klar.
    Und im Namen von Ludwig dem Träumenden(?) sage ich dir Dank für deine Daumen. Du hast deren Dreie? Issja’n Ding.

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  5. Matthias sagt:

    Schön geschrieben, aber ein paar Anmerkungen kann ich mir doch nicht verkneifen. Positives Denken zur Esoterik zu zählen ist so ähnlich wie das Jodeln zu einer Kuh. Positives Denken gehört zu Wunschvorstellungen eines Ich’s, durch welches ein unerträglicher Mr. Murphy, der mit einer eigenen Ausgabe den I Ging verschandelte und das Wort Spiritualität mißbrauchte, reich wurde. Das Prinzip ist übrigens nur begrenzt anwendbar, da bei wirklich tiefsitzenden Problemen das Unbewußte in Widerstand geht – je positiver man denkt, desto mehr.
    Esoterik ist der Bereich über dem Ich, positives Denken gehört zu psychischen Mechanismen. Das darf man nicht durcheinanderwürfeln.

    Ob Reinkarnation die einzige Form ist, welche dem Menschen bestimmt ist, ist auch so eine Frage. Kaum einer fragt sich übrigens, wer da genau reinkarniert – aber das ist eine andere Sache. Genauso wie die Frage, ob eine Reinkarnation in die Vergangenheit möglich ist. Warum meint man eigentlich, daß die immer nur in Richtung Zukunft geschieht?
    Armin Risi beschreibt die Sache da etwas genauer, der läßt noch andere Möglichkeiten gelten. Gut, ich weiß es nicht, der eine sagt dies, der andere das. Aber woher kommt das Wissen, daß es nur Reinkarnation geben sollte? Und nichts anderes?

    Ich gebe zu, Esoteriker und Esoterik sind – besonders heutzutage – zwei gänzlich verschiedene Dinge. Esoterik ist ein knallharter Weg, Esoteriker hübschen sich meist die Welt nach ihren Vorstellungen und unverdaut gebliebenem Gelesenen zurecht. Die Blähungen werden dann als Esoterik verkauft. Trotzdem wäre es nett, zumindest eine Trennung da zu ziehen.

    Und wenn Karma keine Erfindung von Gott ist – von wem denn dann? Nur mal definitionshalber gefragt…

    Ansonsten schön zu lesen, einige Hiebe sitzen zu Recht

    Viele Grüße, auch an thomram
    Matthias

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  6. thomram sagt:

    @ Matthias
    Willkommen hier 🙂
    Gut beobachtet, klug gedacht.

    Ich zum Beispiel „weiss“ von einigen meiner früheren Inkarnationen. Ich tüflte aber seit 20 Jahren: Was ist es denn, was reinkarniert wird? Ist da simpel eine Seele, welche verschiedene Körper mit entsprechend verschiedenen Anlagen durchglüht / durchglüht hat?
    Oder nehmen in verschiedenen Inkarnationen verschiedene Teile einer Seele von einem Körper Besitz?
    Und überhaupt: Wenn Zeit eine Illusion ist, was soll das Denken an Vergangenheit und Zukunft als Realität?

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  7. Frieda sagt:

    Hallo Matthias,
    „Ob Reinkarnation die einzige Form ist, welche dem Menschen bestimmt ist, ist auch so eine Frage.“
    Puuuh… jetzt bin ich aber froh, dass sich noch jemand diese Frage stellt.

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  8. Matthias sagt:

    Zur Reinkarnation noch ein bischen unnützer Intellekt von mir. Wenn das Ich eine Illusion ist – und vieles spricht dafür – dann liegt unsere Hoffnung also auf einer ständigen Wiederbelebung einer Illusion. Die Frage ist nun eigentlich, was ist denn der unsterbliche Teil der Menschen – und hier geraten wir in die Verlegenheit, daß es genau der Teil ist, den wir nicht kennen. Und solange wir den nicht kennen, hift uns der Glaube an die Reinkarnation herzlich wenig – gut, es wird sich ein ähnliches Ich bilden, weil die Problemmuster auch nach dem Tod erhalten bleiben und irgendwann gelöst werden wollen. Aber die sind nicht unsterblich. Schon allein, daß die Erinnerung, welche einen guten Teil einer Ich-Identität ausmacht, verloren geht, ist ein Ärgernis für sich – jedenfalls (noch) für mich.
    Der Weg vom banalen Sterblichen zum Unsterblichen geht also über die Aufmerksamkeitsverlagerung von dem „Ich“, was man kennt, zu dem Selbst, welches man ist.Wenn das Wissen um die Identität bei dem unsterblichen Teil liegt, dann ist der Tod wirklich nichts anderes wie ein Durchgang, wo man nur den Raum wechselt.
    Man könnte also sagen, je unbewußter man ist, desto mehr stirbt man. Leider kann man diese Aufmerksamkeitsverlagerung nicht „wollen“ oder „glauben“, man muß sie sich hart erarbeiten. Aber dafür gibt es ja die – wenigen echten – esoterischen Schulen.
    Natürlich gibt es mittlerweile jede Menge Leute, welche esoterische Schulen für unnütz halten – man ist ja selbst schon Gott oder hat zumindest den inneren Meister in sich. Meiner Bitte an diese Menschen, mir als gottgleichem Wesen doch einfach nur einen kleinen Grashalm zu erschaffen, sind sie leider noch nie nachgekommen.
    So einfach ist das nicht. Es ist härteste, innere Arbeit, sich aus den eigenen Fallstricken zu lösen, alleine schafft man das kaum.

    Der Mensch – normal gesehen – ist ein Ergebnis eines Momentes einer Zeitqualität. Im Augenblick des ersten Atemzuges fixiert sich das Muster dieser Qualität im Menschen wie im Horoskop ersichtlich. Diese Zeitqualität wird sich nie im ganzen Universum wiederholen, genausowenig wird dasselbe Ich wieder inkarnieren. Das Selbst dahinter bleibt dasselbe, ewig, außerhalb der Zeit.

    Die Zeit… ich wäre froh, wenn ich das schon erfaßt hätte. Mein Lehrer sprach oft von Zeitwirbeln, die ineinander greifen, von Zeitabschnitten, welche immer ganz bestimmte Qualitäten haben. Und es scheint einen Raum zu geben, wo es keine Zeit gibt.
    Im Tchan beispielsweise waren die Leute fähig, sich in frühere Zeiten zurückzuversetzen – dies allerdings endgültig, der „Seinspunkt“ verschwand dann hier. Gefühlsmäßig wären diese Texte was für Dich, thomram, ich habe sie, und sie gehören zum besten, was ich auf diesem Gebiet kenne:
    http://home.arcor.de/chaan/tchan/index.htm

    Sicher gibt es eine lineare Zeit, sonst würde keine Uhr funktionieren. Es ist eine Frage der Ebenen, denke ich – genauso gibt es auf einer anderen Ebene eine Zeit, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft so etwas wie verschiedene Räume in einem Haus darstellen. Und koexistieren.

    Oder wie es im Tchan heißt:
    „Die Zeit ist eins und ewig. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft KOEXISTIEREN – nur das Bewußtsein verschiebt sich.“
    Ich selbst denke, daß das Bewußtsein hinter den verschiedenen Inkarnationen dasselbe ist. Das Dumme ist nur, daß man erst weiß, was Bewußtsein ist, wenn man sich seiner selbst bewußt wurde. Also wenn man erwacht ist.

    Nachdem ich nun hoffentlich alle durcheinander gebracht habe – ich bin es sowieso – bleibt mir nur noch, zu den Themen Gott und das Universum, und welche verschiedenen Räume es da gibt – auch nach dem Leben – das Buch von Armin Risi: „Gott und die Götter“ zu empfehlen.

    Liebe Grüße
    Matthias

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  9. Ludwig der Träumer sagt:

    Danke Matthias für Deinen richtigen Einwand. Der Vergleich mit dem Jodeln der Kuh ist mir sehr bewußt. Um wachzurütteln sind in der heutigen Welt leider plakative Übertreibungen notwendig. Der Normalo wäre überfordert, würde ich die feinen Unterschiede herausarbeiten. Ich wäre schon froh, wenn er die Ironiekeule auch nur halbwegs verstehen würde, die Murphy, Bärbel Mohr und wie sie auch immer heißen mögen, entlarven.
    Risi bestätigt nur meine eigenen Erfahrungen. Sicher läßt er auch anderes zu. Er ist so klug und läßt den Zweifel zu. Habe mich durch seine Gedanken inspirieren lassen, sie fortgeschmissen und wieder hervorgeholt. Es war harte Literatur für einen Materialisten wie mich in der Vergangenheit. Aber mein Lebensweg als erfolgreicher Bauingenieur mit dem ständigen Schatten der Depression des Zweifels an mir und Begegnungen der besonderen Art, über die ich vielleicht Mal berichte kann, lassen keinen anderen Schluß zu, den ich hier beschrieben habe. Körperaustritte hatte ich auch schon zwei. Sollten sie nur aus dem körperlichen Gehirnmatsch generiert worden sein, den die Gelehrten feststellen, kann ich abschließen. Aus, vorbei – Schluß und tot. Zurück ins nix. Der Schöpfer wäre mit uns tot.

    Karma generieren wir doch ständig selbst. Gehe mal in die Kleinwelt unseres Daseins. Steh vor der Kasse im Aldi mit einem Pfund Gemüse und versuche dich muffig an der Schlange vorbei zu drängen. Wenn du Glück hast, gibt es keine Dresche. Wenn du Deinen Vordermann oder –frau liebevoll anlächelst, wirst Du vorgelassen. Sie folgen Dir mit einem Lächeln.

    Karma wird mit jeder Handlung im Dasein generiert. Es bestimmt unser Leben im Hier und Jetzt. Warum dann nicht auf höhere Ebene?

    @ Frieda
    Ich zweifle nicht mehr an der Reinkarnation. Nur über den Weg manchmal, der uns zum Glücklich sein verhilft.
    Gute Nacht
    Selamat malam
    Träumt schön, schöne Träume sind Lebensenergie

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  10. Dude sagt:

    @Matthias

    „Schon allein, daß die Erinnerung, welche einen guten Teil einer Ich-Identität ausmacht, verloren geht, ist ein Ärgernis für sich – jedenfalls (noch) für mich.“

    Hehe, das kenn ich ganz genau. 😉
    Meine Theorie dazu ist ja, dass die Wesensherren der Schattendimensionen es irgendwie geschafft haben, das Kausalitätsgesetz auszutricksen – genug blanken Intellekt dazu besitzen jene ja wohl…
    Und dazu kommt, dass auch die Erinnerung durch die massive Genpfuscherei im alten Sumer (Verhackstückelung der 12-Helix zum degenerierten 2er-Verschnitt) den ursprünglichen, göttlichen Menschen zu diesem entgöttlitchen Existenzdings ( https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/07/bewusstsein-und-existenz/ ) verpfuscht hat… Denn ich gehe davon aus, dass von LiebeLicht-Seite ( ) für Pacha Mama das Paradies in der grobstofflichsten Existenzebene vorgesehen war. Natürlich könnte man da die Yuga-Theorie entgegen halten, aber was, wenn diese von den machtbesessenen Brahmanen, ähnlich dem Jesuitengesoxxe, auch als gezielte Desinfo in Umlauf gebracht wurde, bzw. die Urschriften gezielt dergestalt verfälscht, dass sie die boshaften Ideologien zu rechtfertigen im Stande? Dies Muster wär‘ ja beileibe nicht neu… 😉

    Ps. Und apropos Identifizierung:
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/04/09/ewiges-leben-und-scheinbare-verganglichkeit-der-tod-als-blosser-ubergang-im-zeitlosen-leben-des-ewigen-bewusstseins/
    😉

    Oh, doch noch was:

    „Die Zeit… ich wäre froh, wenn ich das schon erfaßt hätte.“

    Kala! Teil der materiellen Illusion (Maya) – und Perpetuum Mobile für die unendliche Vergänglichkeit der ewigen Materieenergie! 🙂

    „Und es scheint einen Raum zu geben, wo es keine Zeit gibt.“

    Nö, da gibt’s auch keinen Raum mehr, geschweige denn Materie… reines Bewusst-Sein in absoluter Glückseligkeit; individuell einzigartig Selbst, und eins gleichzeitig in GottVaterMutter. 🙂

    Und apropos Risi noch ein Tip: Licht wirft keinen Schatten.
    Findest Du hier:

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  11. thomram sagt:

    @ Obige Vordenker / Vorschreiber.

    Danke für eure hervorragenden Beiträge.
    Mit Genuss hab ich mir das, morgenfrischen hirnis, reingezogen 🙂

    Punktuell noch Senf von mir dazu:

    Ich betrachte Reinkarnation als nützliches Modell. Mir ist es schon fast egal, wie „real“ sie ist, die Inkarnation. Dadurch, dass ich sie als Modell verwende, hat sie auf jeden Fall einen „Realitätsgehalt“, und meine Entscheidung ist es, wie konsequent ich mich ihm unterwerfe.

    Mit Dude bin ich einig, wonach dort, wo keine Zeit ist, auch kein Raum existiere. Unser Verstand kann das nicht begreifen, aber mir scheint es so.

    Mit Dude bin ich GAR nicht einig, wonach
    „die Wesensherren der Schattendimensionen es irgendwie geschafft haben, das Kausalitätsgesetz auszutricksen“.
    Ich bin im Gegenteil davon überzeugt, dass diese Wesensherren (hüpscher Ausdruck, Dude) die Menschen eben gerade auf das Kausalitätsgesetz eindimensional FIXIERT haben.

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  12. Dude sagt:

    „Ich betrachte Reinkarnation als nützliches Modell.“

    Du solltest wirklich – bittebittebitte – Dir angewöhnen, wenigstens ein bisschen präziser zu lesen…

    Matthias sagte:

    „Zur Reinkarnation noch ein bischen unnützer Intellekt von mir. Wenn das Ich eine Illusion ist – und vieles spricht dafür –“

    wenn das Ich!! (damit meint er das Ego / das falsche Selbst – im Gegensatz zum wahren Selbst; dem ewigen Bewusstsein des göttlichen Individuums)
    nicht wenn die Reinkarnation…

    😉

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  13. Dude sagt:

    Vorbeugung von evtl. Missverständnissen Ps.
    Den Fakt der Reinkarnation zweifelt hier glaub keinereiner an. 😀

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  14. Dude sagt:

    Ps. Definier mir bitte mal das Kausalitätsgesetz in einem synonymen Begriff…
    Pps. Wesensherren hab ich von Maria ( ) geklaut… schon Jahre her… und verwende ihn gern sporadisch.

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  15. Dude sagt:

    Mist der ging zu früh raus… habe grad wegen nem Link geschaut… Hab den Begriff bei Maria nirgends gefunden… evtl. doch ne Eigenkreation oder sonstwo aufgeschnappt (letzteres eher unplausibel)??

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  16. thomram sagt:

    @ Dude

    Kausalitätsgesetz?
    Bei thomrampedia nachgeschlagen, stösset man auf:

    Das Kausalitätsgesetz bewirkt, dass jede Aktion eine zeitlich darauf folgende, durch die Aktion vorausbestimmte zweite Aktion nach sich zieht.
    Das Kausalitätsgesetz ist Bestandteil dieses Kosmos(ses? Ick nie wissen wie Genitiv), welcher eine im göttlichen Gesamten eine Spezialform ist.
    Das Kausalitätsgesetz wirkt hiemit in unserem gesamten Kosmos, unbesehen auf welcher Schwingungsebene.

    Das Kausalitätsgesetz verliert seine Wirkung, wenn Wesenheiten in diesem Kosmos mit dem Göttlichen Gesamten verschmelzen und damit in den Genuss der Willensfreiheit kommen.
    Wer sich seiner Göttlichkeit erinnert, kann Karma hinter sich lassen.

    Ausserhalb des polaren Kosmos(ses?) exisistiert keine Kausalität. Diese Betrachtungsweise hilft aber wenig weiter, denn sie ist analytisch und hiemit zwar einleuchtend aber ohne Gültigkeit. Es gibt kein „Innerhalb“ und „Ausserhalb“. Alle diese Vorstellungen sind lediglich Modelle, welche uns auf der Verstandesebene Halt gewähren.

    Unbewusst lebende Menschen sind dem Kausalitätsgesetz uneingeschränkt unterworfen. Das heisst, sie sind dem Karma vollmfänglich unterworfen. Karma wirkt nach Massgabe des Kausalitätsgesetzes, mit „Karma“ wird die Anwedung des Kausalitätsgesetzes auf menschliches Tun und Lassen bezeichnet.

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  17. thomram sagt:

    Grammatik

    Hab nachgeschaut. Bedauerlicherweise heisst der Genitiv gemäss heutiger Uebereinkunft „des Kosmos“.
    Oede, das.

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  18. Matthias sagt:

    Ludwig, grüße Dich

    lieber ein guter Materialist sein wie ein schlechter Esoteriker. Aber selbst im Materiellen sind wir ja nicht vernünftig, sonst könnten wir die Erde nicht so behandeln, daß wir uns demnächst selbst erübrigen dürften. Demnächst werden die Brötchen mit Bequerel-Angaben angeboten, und ich wette, daß bis dahin die Elite uns zu der Überzeugung gebracht haben wird, daß dies sehr gesund sei. Je mehr Bequerel, desto besser. Und daß Mikroplastik im Körper gut konserviert.
    Und ich wette, daß Volk wird das fressen. Ich selbst verzweifle ja nicht an der Elite – das sind nur Folgen des allgemeinen Bewußtseinsstandes – sondern am Volk.
    Plakatives Wachrütteln kann ich gut verstehen. Das Problem ist, daß es meist die Menschen erreicht, welche sowieso schon auf dieser Linie liegen, während die Blinden die etwas mehr Sehenden umso stärker angreifen. Und das, während die Welt schon in Flammen liegt und Amerika völlig sichtbar jedes Recht bricht und Millionen umbringt.
    Es ist für mich völlig unfaßbar, daß das Volk da immer noch mitmacht. So weit, so schlecht.

    Nur vom Sprachlichen her – nein, Karma generieren wir nicht selber, sondern die Folgen des Karma. Wenn wir ein Gesetz übertreten, werden wir ins Gefängnis eingeliefert – selbst werden wir uns nicht einliefern. Die Gesetze machen andere.
    Und das Karmagesetz muß auch eine Intelligenz gemacht haben, welche über der Menschheit steht. Wobei ich nicht glaube, daß dies ein einfaches Rechenexempel ist. Die besten Menschen werden am meisten gequält, den Schlechten geht es gut, und lächle mal einen Psychopathen an der Warteschlange an.
    Womit ich nicht ausdrücken will, daß ich nicht an Karma glaube. Aber das Gesetz ist nicht einfach zu verstehen.

    Aber ich mag Deinen Schreibstil

    Viele Grüße
    Matthias

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  19. Matthias sagt:

    Hallo Dude,

    gerade las ich von Armin Risi einen Artikel über die Reptos

    Klicke, um auf armin%20risi%20neu.pdf zuzugreifen


    Er macht sich da auch Gedanken, ob David Icke in allem recht hat, weil es dann sonderbar wäre, daß er noch nicht umgebracht wurde. Zur Erinnerung – hier in Deutschland wurden drei junge Leute ermordet, welche nicht knackbare Verschlüsselungen entwickelt haben. Und dies erscheint ja fast banal gegenüber den Namen, die Icke nennt. Der müßte da schon dreimal einem Unfall zum Opfer gefallen sein.

    Nachdem ich viel von diesem Zeugs heruntergeschlungen habe – ich weiß nicht mehr, ob wir wirklich das Opfer genetischer Experimente sind. So Vieles, was vor dem 21.12.2012 als sicher galt, hat sich in Luft aufgelöst. Aber es ist auch unwichtig – ob man jetzt ein menschliches Krokodil oder einen echten menschlichen Verbrecher hinter Gitter bringt, ist mir relativ egal. Meinetwegen auch mit Schlangenkopf. Aber hinter Gitter sollten sie!
    Nur, fürchte ich, solange die Menschheit noch ihre Gefängniswärter wählt, werde ich noch ein bischen warten müssen – (lacht) aber man soll ja die Hoffung nicht aufgeben.

    Viele Grüße
    Matthias

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  20. Dude sagt:

    @Matthias

    Ich dachte lange Zeit, Icke sei – obwohl er sehr viel sagt, was ich selber schon seit vielen Jahren sage, obwohl ich ihn noch gar nicht so lange kenne – ein durchgeknallter Spinner. V.a. wegen seiner Morphing/Shapeshifting-Theorie.
    Mir wurde aber so einiges klar diesbezüglich, als ich seinen besten Votrag überhaupt in voller Länge gehört hatte. Details und der Clip finden sich hier: https://dudeweblog.wordpress.com/2014/02/01/dudeweblog-macht-winterpause/
    Und mittlerweile meine ich, dass er bei 999.9 Promill recht hat.
    Dass er noch nicht liquidiert wurde, liegt wahrscheinlich an dem restlichen 0.1 Promill.
    Seine alles-Ist-eins (und eben nicht auch gleichzeitig individuell einzigartig) – Theorie! Und noch einigen im Verhältnis zu vorgenanntem eher irrelevanten Details. 😉

    Das Risi-Dok von Dir liegt noch auf meinem Desktop.

    „ich weiß nicht mehr, ob wir wirklich das Opfer genetischer Experimente sind.“

    Ich helf Dir mal auf die Sprünge. Hast Du eine 12er-Helix-DNA? Ergo beherrschst Du die Telepathie perfekt? Kannst Du, wenn Du Lust dazu hast und einen echten Sinn drin siehst, in Deiner Handfläche einen Hundertkarätigen lupenreinen Diamanten manifestieren?
    Geht nicht, gell?
    Das liegt eben an der genverschnipselei des alten Sumer… Verhackstückelung zur 2er-Helix…

    „Aber hinter Gitter sollten sie!“

    Ja, aber dazu müsste man die ganzen Bioroboter-System-Kollaborateure (dazu gehört nur schon jeder der Steuern – ergo seine eigenen Sklaverei – zahlt, oder ein eigenes Funknetzwerk nutzt!) eben mal zu ernsthaft radikalem Handeln bewegen können… und da seh ich noch immer eher schwarz angesichts dessen, was sich mir regelhaft so präsentiert…

    Insofern warte ich mal mit Dir – bereite mich aber gleichzeitig auch auf einen Ausweg irgendwo weit ab vom Schuss vor. 🙂

    Ps. 21122012 war von Anfang an ein riesen Hoax…
    Pps. Hoffnung??? Pfff…. –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/07/31/bewusste-aufgabe-der-hoffnung/

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  21. Ludwig der Träumer sagt:

    @Matthias 06/10/2014 um 12:39
    Deine Verzweiflung am Volk verstehe ich. Hab mir dazu auch an anderer Stelle mal Luft gemacht.

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/das-untier-konturen-einer-philosophie-der-menschenflucht-ulrich-horstmann

    http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/oben-oder-unten-die-wahre-existenzielle-perspektive

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  22. Dude sagt:

    @Matthias

    Hab‘ das Dok jetzt durch.

    Noch ne Ergänzung dazu:

    „Das liegt eben an der genverschnipselei des alten Sumer… Verhackstückelung zur 2er-Helix…“

    Vor dem alten Sumer war der Mensch – ursprünglich per Involution grobstofflich manifestiert – perfekt. Alle Fähigkeiten, v.a. Telekinese, Telepathie, etc. waren voll aktiviert. Das ist dier 12er-Helix DNA. Oder war bis zu eben o.E. Verhackstückelung, die sich über die Jahrtausende zum heutigen Bioroboterzombie quasi evolviert hat.

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  23. Udo sagt:

    Hallo Matthias,

    ich interessiere mich für die Tchan-Texte in Deutsch.
    Leider finde ich keine Bezugsquelle (mehr).

    Kannst Du mir helfen?

    Gruß, Udo

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  24. […] Warum noch auf die bösen Illuminati oder Kapitalisten schimpfen, wenn im Kleinhirn das Genie liegt? Das kleine A ist der Erfinder allen Übels. Nicht der Weltenführer. Der ist zu blöd dazu. Kann nicht Mal Wasser schälen oder selbst wix####. Aber eines kann er, Vorbild spielen. Die Krawatte als Phallussymbol, penetriert in alles Leben. Muß da jetzt an die Erzählung von Anastasia denken. Die hat was – die Zeit ist reif dafür. Schreiben wir neue Märchen – äh Visionen. Fällt mir noch ein alter Beitrag ein: https://bumibahagia.com/2014/10/04/hindernisse-zur-menschwerdung-marchen-und-prognosen/ […]

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  25. thomram sagt:

    @ Märchen und Werbung

    Willkommen hier, du Werbemärchen 😉

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  26. Gabriel Bali sagt:

    Zitat von Matthias: “Ansonsten schön zu lesen, einige Hiebe sitzen zu Recht”.

    Ja, schön zu lesen und amuesant dazu (mit den Hieben habe ich es nicht so). Summa-summarum ein unterhaltsamer Beitrag, auch wenn einige der gezogenen Schluesse ganz und gar daneben sind…

    .

    Zitat: “Gab es wirklich einmal eine bessere Zeit, wo stets das Gute über das Böse siegte oder das Böse keinen Zugang hatte?”

    Nein, diese Zeit gab es nicht, es kann sie auch nicht geben, da “das Böse” noch niemals real existiert hat. Wir koennen “das Böse”, das ja nur imaginaer ist ganz leicht aus der Welt schaffen, indem wir es als unsere ureigenste Illusion erkennen, an der wir krampfhaft festhalten. So krampfhaft, dass man glauben koennte, es ginge um unser Leben (und mit “wir” und “unser” meine ich mich, Dich und Milliarden andere Schoepfer in Menschengestalt auch).

    Ja und, genaugenommen, geht es sogar um unser Leben – zumindest in unserer eigenen, ganz persoenlichen Wirklichkeit. Tagein-tagaus nur mit dem vorhandenen Guten konfrontiert, scheint die meisten von uns fuerchterlich zu langweilen und daher keine lebenswerte Option zu sein. Deshalb kreieren wir auch staendig “das Böse” (oder auch „das Falsche“) bzw. dasjenige, das wir als “das Böse” (oder auch „das Falsche“) wahrzunehmen glauben. Ja, und das kreieren wir wohl deshalb, um die Spannung aufrecht zu erhalten, die uns vor der Langeweile zu schuetzen scheint. Deshalb kreieren wir Streit, kreieren immer wieder Konflikte und kreieren – gemeinschaftlich, stets im Kollektiv – auch laufend neue Kriege.

    Etwas mehr an (gelebter) Demut und an (echter, statt geheuchelter) Dankbarkeit fuer das, was IST, fuer das VIELE, das existiert, koennte sofort den Blick fuer das, was tatsaechlich wahr ist oeffnen…

    Dann koennten wir auch wahrnehmen, dass jegliches Leid, das uns begegnet, stets unsere ureigene Kreation ist und wir waeren auch faehig empfundenes Leid jederzeit zu beenden – sofern wir das tatsaechlich wollen. Dazu muessten wir jedoch auch unsere Opferrollen aufgeben, was den meisten von uns extrem schwerfallen duerfte. Denn dann muessten wir auch die Verantwortung fuer unser Schicksal bewusst in die eigene Hand nehmen. Dies wuerde uns allerdings – im selben Augenblick – die Freiheit bringen, vor der wir wohl die allergroesste Angst haben…

    .

    Zitat: “Es liegt ausschließlich an euch, das, was ihr Paradies nennt, im Hier und Jetzt auf der Erde zu verwirklichen.”

    Im Prinzip zutreffend, aber unpraezise und damit irrefuehrend formuliert. Verwirklicht ist dieses Paradies laengst schon, es gilt nur, dieses Paradies auch endlich WAHR-ZU-NEHMEN! – Der Satz muesste folgerichtig heissen: “Es liegt ausschließlich an euch, das, was ihr Paradies nennt, im Hier und Jetzt auf der Erde auch wahrzunehmen.”

    .

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  27. Vollidiot sagt:

    Gabi

    Das hat was:
    „Im Prinzip zutreffend, aber unpraezise und damit irrefuehrend formuliert. Verwirklicht ist dieses Paradies laengst schon, es gilt nur, dieses Paradies auch endlich WAHR-ZU-NEHMEN! – Der Satz muesste folgerichtig heissen: “Es liegt ausschließlich an euch, das, was ihr Paradies nennt, im Hier und Jetzt auf der Erde auch wahrzunehmen.” “

    Wahrnehmung ist, wie bekannt, die Kreation der eigenen Wirklichkeit.
    Ich sehe das Paradies schon lang hier, weil es nix bessres gibt für uns Menschen.
    Nur durch bewußte Wahrnehmung kann das erkannt werden und alles Weitere geht dann von selbst.
    Wie Du sagst, die Verdränger und Angsthasen und Unbewußten drängen sich in den Vordergrund, die Stillen und Idioten wissen das und leiden – nicht an und für sich, sondern sie Empfinden das Leid dieser zur Fehlkognition tendierenden Masse Mensch.
    Nur – was willst machen?
    Fehlkognitionen kannste nich einfach ausscheißen wie eine verdorbene Mahlzeit.

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  28. Garten-Amselina sagt:

    @Voll*Y*:
    …hach…*JaH!*… !!!

    Was aber denkst Du zu dem *Leben* der „Straßen-Kinder“ ?
    Nicht nur in D, in Rumänien … usw

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