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Archiv der Kategorie: Russland
Rocker für den Frieden
Ist es vorstellbar? Rocker für den Frieden – nicht Rock-Musiker – das ist man gewohnt, ab und zu – nein, hier geht es um „richtige“ Rocker – ein Motorrad-Gang sozusagen.
Keine Randale oder Bandenkämpfe, Männer-Spiele oder Großspurigkeit? Männlichkeit pur?
Und dann noch aus Rußland, aus dem Land, das uns in den letzten Monaten so gewaltsam als das „Land des Bösen“ (des bösen Putins, der bösen Russen, der bösen Russinnen etc.) eingeblasen wurde – von DORT soll ein Friedenssignal kommen?
Von russischen Rockern? „Jo derfn die dn des?“ — „Schaun mer mal…“ 😉
Klingende Zedern
Hier ein kurzer Film über das diesjährige (vierte) internationale Festival der „Klingenden Zedern“ – der Bewegung der Familienlandsitze. (wobei Zedern eigentlich nicht ganz korrekt ist, denn die sibirische Zeder ist bei uns als Zirbelkiefer bekannt) 😉
Das Gebiet Belgorod war das erste, das ein eigenes Gesetz herausgebracht hat, das jedem, der das will, einen Hektar oder mehr Land auf Lebenszeit mit den Recht auf Vererbung (aber ohne Kauf- und Verkaufsrecht) gewährt. (mehr …)
Ukraine-Realitäten aktuell
Es fällt schwer, die nachfolgenden (und andere aktuelle) Berichte zu lesen und zu sehen, ohne daß man innerlich aufgewühlt wird. Wenn man einige Jahre in der Ukraine gelebt hat, und auch die sog. „innerdeutsche Grenze“ noch in lebhafter persönlicher Erinnerung hat (einschließlich der gehässigen Propaganda-Berichte „danach“), dann sind das nicht nur Worte und Bilder.
Wenn man Städte wie Kiew, Charkow, Lwow und andere aus eigener Anschauung kennt und sich mit deren Einwohnern bekannt gemacht hat, kann man kaum glauben, daß dort solch ein Brudermorden stattfindet.
Um so sicherer ist man sich, daß dies nur mit „tätiger Mithilfe“ von gedungenen Mördern und ausländischen Söldnern, und zwar gesteuert von uns hier aus dem Westen, passieren kann.
Unsere Mitverantwortung erschöpft sich nicht in den Verbrechen „unserer“ DoC-hörigen Polit-Marionetten, sondern erfaßt auch unser Gewährenlassen, unser Zaudern, unser Zusehen und Sich-Wegdrehen.
Natürlich nicht nur, was die Ukraine und Rußland betrifft – aber hier am deutlichsten.
Vergessen wir das bitte nicht – für später.
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wahrlich zufferähn
Schon des öfteren haben wir die klugen Analysen des ehemaligen Präsidentenberaters P.C.Roberts hier übernommen, der uns mit seiner klaren „anderen“ transatlantischen Sicht stets viel Interessantes zu sagen hat.
Was er uns heute zur Souveränität der europäischen EU-Mitglieder (von „Staaten“ zu schreiben, wage ich kaum noch) ins Stammbuch schreibt, macht doch sehr nachdenklich.
Euch auch?
Auch wenn „Washington“ (gemeint ist der District of Columbia daselbst) sicherlich nicht die treibende Kraft, sondern nur Erfüllungsghilfe ist.
Wir werden sehen, wie der mutige Schritt des tschechischen Präsidenten sich demnächst auswirken wird.
Und man mag zur deutschen Geschichte stehen wie man will – man mag Guido Knopp für einen engagierten Geschichtsforscher oder eher für einen notorischen Geschichtsfälscher halten – man mag zu Rußland und zur Sowjetunion stehen wie man will – eines ist und bleibt klar:
Die Sowjetunion hat die Hauptlast des Kampfes gegen Hitlerdeutschland getragen – dazu genügt es, die Zahlen der Gefallenen anzuschauen – auch wenn man Stalins Opfer abzieht, bleibt das Bild eindeutig.
Wer daran zweifelt, hat ganz wichtige Dinge noch nicht verstanden.
Und deshalb sollten wir ihnen den Stolz auf „ihren Sieg“ gönnen und nicht kleinlich daran herummäkeln.
Aber das ist ein Thema für eine getrennte Betrachtung…
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Präsident Zeman lässt Washington wissen, dass die Tschechische Republik kein amerikanisches Protektorat ist
Ukraine-Ticker (6)
Hier wieder das Neuste vom Tage aus dem Osten Europas – EU hin oder her, sie stellt nicht Europa dar.
Bitte nicht vergessen, daß dieser Krieg ziemlich nah an unseren Grenzen stattfindet – es sind knapp 2000 km Luftlinie, also etwa 2 Flugstunden. Oder wenige Tage rollende Panzer – denn so wie sich die EU in diesem Konflikt bisher positioniert hat, sollten wir uns im Klaren sein, daß im Falle „großer“ Kriegshandlungen, also eines „offiziellen“ Eintrittes Rußlands, natürlich Brezszinskis Polen auch sofort die ukrainische Grenze Richtung Osten überschreiten wird, und damit haben wir den berühmt-berüchtigten Nato-„Bündnisfall“ und sind automatisch Kriegspartei. D.h. die russischen Panzer würden bis zum Atlantik rollen (können).
Und davor bewahrt uns momenten NICHT die politische Klugheit oder Weisheit „unserer“ hörigen und gekauften Politiker-Darsteller, sondern einzig und allein die Geduld und Voraussicht eines Präsidenten Putin – ist uns das wirklich klar? Denken wir auch darüber nach?
Dazu also weiter unser Ukraine-Ticker…
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Lebens-Alternativen
Gut, es sind hier wieder mehr Beiträge darüber erschienen, was alles nicht in Ordnung ist in diesem Land und seinem Umfeld. Das ist so gewollt, weil noch lange nicht genug Menschen sehen können (oder wollen?), was um sie herum WIRKLICH geschieht – und wie es sie selbst auch be-trifft.
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Aber nun wollen wir auch einige Beispiele bringen von Alternativen, die sich so ganz still und (un-)heimlich hier im Lande und anderswo b(e)reitmachen, etwas zu ändern, und zwar ganz praktisch.
Ukraine-Krise (5)
Mancher mag sich fragen, was denn unsere ständigen Mitteilungen vom Konflikt in der Ostukraine mit einer anzustrebenden glücklichen Welt zu tun haben.
Nun, zum einen erkennen wir, wieviele wichtige Neuigkeiten uns von „unseren“ Lügenmedien systematisch vorenthalten werden, und sehen, was uns anstelle dessen Tag für Tag an „Nachrichten“ eingehämmert wird, und bekommen einen Eindruck davon, womit uns das Hirn verkleistert werden soll.
Zum anderen können wir uns auf diese Weise darin üben, die Dinge zu betrachten und in ihrem Charakter zu erkennen, ohne uns in die damit beabsichtigten massiven Downstream-Gefühlsregungen hineinziehen zu lassen.
Wir lernen so, die Gemeinheiten und dreckigen Hinterhältigkeiten der „finsteren Seite“ zu erkennen und zu sehen, ohne uns davon in unproduktive Gefühle wie Haß oder Verzweiflung hineinführen zu lassen – negative Gefühle, die sich zwangsläufig auf unsere Gesundheit nachteilig aufwirken würden.
Das hat nichts mit Gleichgültigkeit oder Vergeßlichkeit zu tun – im Gegenteil: wir trainieren unsere Wahrnehmung auf das, was da vor sich geht, und können lernen, unsere Gefühle auf die Manifestation von Frieden und Güte zu konzentrieren – im Wissen dessen, was dort an Schlimmem passiert.
So können wir konkret auf die Ereignisse einwirken, ohne dorthin fahren und mitkämpfen zu müssen – bekanntlich wurde durch TM-Experimente mehrfach nachdrücklich nachgewiesen, daß mit geistigen Mitteln materielle Ereignisse beeinflußt werden.
Sankt Ions Schau
Rußland hat den westlich angeordneten Finanzsturm bisher ohne größere Folgen überstanden – auf jeden Fall sind die Nachwirkungen für das Land deutlich geringer als sich die Initiatoren der Sanktionen ausgerechnet hatten.
Und für andere?
Betrachten wir die Sache differenziert.
Der unlängst erschienene Bericht des russischen Wirtschaftsministeriums „Über die Ergebnisse der Sozial-ökonomischen Entwicklung der Russischen Föderation im Jahre 2014“ liefert uns dazu einiges Zahlenmaterial.
Verringert haben sich der Export um 3,8% und der Import um 8,9% – klar, schwacher Rubel verteuert die Importe.
Signifikant ist der 29%ige Absturz des Warenaustausches mit der Ukraine.
Somit bleibt China der wichtigste russische Außenhandelspartner mit fast unverändert 11% Anteil, dann folgen die Niederlande mit weniger als 3% Abfall gegenüber Vorjahr (insgesamt 9,3% Anteil).
Klare Worte (3)
Wir wollen nochmal auf die unlängst mit schöner Klarheit geäußerten Grund-Prinzipien der anglo-amerikanischen Politik zurückkommen. Diese Frage wird uns wohl solange beschäftigen, wie sie ungelöst uns Deutsche in den Fängen des Prügelknechtes der internationalen Finanzoligarchie festhält.
Wir haben hier ein sehr schönes lockeres Gespräch des Historikers Prof. M.-F. Vogt mit Peter Haisenko, der uns unlängst mit seiner profunden Einschätzung zum Mordfall MH-017 versorgt hatte.
Da geht es auch um Sprache, um das Denken und um viele andere mit dem Thema verbundene Aspekte – für alle unsere Freunde ein „gelungenes Mahl“ – meint Luckyhans.
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Deutschlands Unfreiheit im Westen und die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft
Ein zweites Syrien?
Bitte verschafft euch selbst einen Eindruck, was da im Jemen seit längerem schon passiert – es ist auch dort Krieg. Das Land war erst 1990 aus 2 vorher unabhängigen Teilstaaten vereinigt worden. —
Auch hier finden wir wieder, wie in Pakistan, die ungesetzlichen, völkerrechtswidrigen Drohnen-Attacken der VSA gegen angebliche „Terroristen“ – in diesem Falle eine Befreiungsorganisation der Bevölkerung, die für ein unabhängiges Jemen kämpft.
Die VSA natürlich immer kräftig mittendrin, mit Wahlschwindel und Drohnenmorden.
Sanktions-Wirrwarr
Es ist kaum zu glauben wie unterschiedlich internationale Medien sich zu diesem Thema äußern – hier ein paar Beispiele, wie sie in der russischen Presse veröffentlich wurden.
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Die „South China Morning Post“ schreibt angeblich, daß die VSA und die EU ihre Sanktionen gegen Rußland aufheben müßten, wenn sich Rußland an die Spitze einer internationalen Koalition gegen den sog. IS stellen würde.
Ukraine-Chaos (2)
Erneut einige Neuigkeiten aus der Ukraine, da „unsere“ Massenmedien kaum darüber berichten.
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Allein am 26. März haben unter völliger Ignoranz der Minsker Vereinbarungen die ukrainischen Streitkräfte 41 mal das Territorium der Donezker Volksrepublik beschossen, darunter den Donezker Flugplatz, die Grube „Oktjabrskaja“, die Ortschaften Gorlowka, Zhabitschewo und Spartak. Dabei wurden Artillerie, Panzer, Granatwerfer, Fla-Geschütze, schwere Maschinengewehre und Schützenwaffen eingesetzt. Dies teilte der DVR-Pressedienst mit.
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Press Russ (2)
Und hier greifen nun nicht mehr nur die Handlanger in den Krieg gegen Rußland ein, sondern die eigenen Werkzeuge der Mächtigen – die Banken.
Reiche Russen unter Druck
Der Moskauer Wirtschaftsprofessor Katasonow weist genüßlich darauf hin, daß (wie von ihm vorausgesagt) immer mehr reiche Russen, die mit ihren Familien nach London „geflüchtet“ waren, nun dort von den britischen Banken (der City of London) unter Druck gesetzt werden. Immerhin soll es sich um etwa Hunderttausend superreiche Russen handeln.
Press Russ (1)
Die Administration von Finanzoligarchens Gnaden in Wash.DC setzt wirklich alle Hebel in Bewegung, um die anderen Länder in die Knie zu zwingen.
Nun, bei China geht das schon nicht mehr so einfach – die besitzen (nach der FED) die meisten VSA-„Staatsanleihen“, dafür sind wie seit über 100 Jahren (und zusammen mit uns Deutschen) grade „mal wieder“ die Russen „beliebtes“ Ziel…
Sehen wir uns das mal genauer an – zuerst aus transatlantischer Sicht – Paul Craig Roberts hat das Wort:
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Rußland unter amerikanischem Dauerfeuer
24. März 2015 (von Paul Craig Roberts, Übersetzung Niki Vogt) Washington arbeitet ständig weiter daran, die von Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande erreichte 2. Minsker Vereinbarung zur Beilegung des Konfliktes in der Ukraine zu sabotieren. Zur Zeit entsendet Washington Victoria Nuland nach Armenien, um dort eine ”Farbenrevolution” oder einen Staatsstreich zu organisieren, Richard Miles wird als Botschafter für den gleichen Zweck nach Kirgistan entsandt, Pamela Spratlen als Botschafterin nach Usbekistan geschickt, um dort der Regierung ihre Loyalität zu Rußland abzukaufen. Das würde ein Zerbrechen der Collective Security Treaty Organization zur Folge haben und auch die Destabilisierung Rußlands und Chinas in den Regionen, wo diese es sich am wenigsten leisten können.
Nationale Befreiungs-Bewegung
Wer solche Überschrift liest, der denkt gewiß zuerst an die FNL in Vietnam oder ähnliche Kampforganisationen. Bitte nicht enttäuscht sein – wir werden jetzt hier über Rußland reden.
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Wir hatten vor einiger Zeit schon darauf hingewiesen, daß die russische Zentralbank (RZB) genauso eine (vom russischen Staat) „unabhängige“ Zentralbank ist wie alle aus dem Rothschild-Rockefeller-Imperium – wir hatten das entsprechende Zentralbankgesetz einer diesbezüglichen Analyse unterzogen.
Anlaß war der volkswirtschaftlich völlig unmotivierte Schritt der RZB, gleichzeitig mit den westlichen Sanktionen (vor allem dem Kreditembargo, das westliche Banken seitdem gegen die meisten russischen Banken praktizieren), dem zielgerichtet gedrückten Erdöl-Weltmarktpreis und dem dementsprechend abstürzenden Rubel den Leitzins von vorher schon utopischen 10,5% auf 16% anzuheben.
Krim-Jahrestag
Es ist schon erstaunlich, wievieles innerhalb nur eines Jahres an neuen Fakten auf den Bildschirmen des Weltnetzes erscheint. Vor genau einem Jahr wurde die Halbinsel Krim (wieder) in den Verbund der Russischen Föderation aufgenommen.
Was diesem Ereignis vorausgegangen war, rekapituliert der Krim-Korrespondent des Querdenken.tv-Blogs.
Wie sich zeigt, ist das Gerede von einer Annexion der Krim, das „unsere“ Lügenmedien nicht müde werden in unsere Hirne zu prügeln, gar nicht soo weit weg von dem, was geplant war – allerdings mit ganz anderen Vorzeichen als uns hier immer wieder vorgebetet wird. Aber bitte – lest selbst – interessante Erkenntnisse verspricht euer Luckyhans. 19.3.2015
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Auf auf
Es kommen immer mehr Daten und Fakten auf den Tisch, was die tatsächliche aktuelle Lage betrifft. Und es ist nicht einfach, Erdachtes von Geschehenem zu trennen.
Es gilt nach wie vor: bitte alles selbst prüfen, denn überzeugen von der Richtigkeit (oder eben nicht) kann sich nur jede/r selbst.
Die Texte sind hier stets Hinweise, wo hinzusehen sein könnte – so euch der jeweilige Inhalt anspricht. (mehr …)
Klare Worte
… aus berufenem Munde: es ist relativ selten, daß „einer der Oberen unter den Mittleren“ klare Worte gebraucht, um zu sagen, was war.
Ob das auch für die Aussagen zutrifft, welche sich auf die Zukunft beziehen, wage ich allerdings zu bezweifeln – das liegt nicht in der Tradition der Kuhjungen – siehe diverse Hollyschutt-Filme über die pösen „hinterhältigen“ Indianer und die guten, „tricksigen“ Kuhjungen – hinterher prahlt man schon mal mit seinen „Listen“ – vorher verbreitet man eher Nebel, was seine Vorhaben betrifft…
Aber genug der Vorrede – wie auch immer: dieses Video von nur gut 12 Minuten hat es in sich, weil hier einer der Vorreiter aus einem führenden vs-amerikanischen Denkpanzer mal ein paar Fakten gucken läßt, was sich auf der Welt (aus seiner Sicht) im vergangenen Jahrhundert abgespielt hat.
Interessante Erkenntnisse garantiert – meint euer Luckyhans. (mehr …)
Besetzt!
Weil es so schön zu dem gestrigen Artikel von Heike Werding aus Melle paßt, hier noch ein Kommentar von unserem Freund Johannes aus Graz (http://www.schnittpunkt2012.blogspot.de/), der sich mit folgender Frage befaßt:
Warum wird versucht, die nicht existente Souveränität Deutschlands geheim zu halten?
Normalerweise müsste jeder Deutsche Bürger bereits in der Schule lernen, dass Deutschland kein souveräner Staat ist, sondern nach wie vor besetztes Gebiet der Alliierten … seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Und dass Deutschland, obwohl über 50 Jahre vergangen sind, immer noch keinen Friedensvertrag hat. (mehr …)
KPK zu den Rohrkrepierern der VSA
Da hatten wir hier vor 2 Tagen ein paar energische Hervorhebungen an der „Ukrainischen Karte“ der „Welt-Diktatur mit vollständiger Versklavung“ (abgekürzt Wedimikove) gemacht, schon fühlte sich einer unserer Kommentatoren aufgerufen, auf den größeren Blickwinkel in Richtung des Hintergrundes zu verweisen.
Dies in derart klarer Sprache, daß wir diese Bewertung hier als Artikel einstellen wollen, damit sie nicht in den Tiefen der WP-Kommentare „verschwindet“.
Lesen wir also, was unser geschätzter Klaus-Peter Kostag geschrieben hat: (mehr …)
Wo komm wer denn da hin?
Nach der 2. Minsker Vereinbarung zur Waffenruhe in der Ostukraine war es im internationalen Blätterwald und den VVV-Medien (VVV = Volks-Verblödung-Viereck) zu diesem Thema etwas ruhiger geworden – was tägliche Hetzsendungen gegen Rußland im Allgemeinen und Putin im Besonderen, die ja schon fast Routine sind und für die wir „gerne“ unseren Beitrag leisten (GEZ noch?), nicht ausschloß.
Auch die mit schöner Regelmäßigkeit wiederkehrenden und sich immer wieder als Lügen erweisenden Alarmmeldungen über in die Ukraine einfallende reguläre russische Panzerverbände können kaum noch jemanden beeindrucken.
Sogar diese Meldung nimmt sich schon fast dröge aus:
„Die USA müssen laut General Bob Scales, Militäranalyst des amerikanischen Senders Fox News, der Regierung in Kiew dabei helfen, möglichst „viele Russen“, die „sich in der Ukraine verschanzt“ hätten, umzubringen.“
(mehr dazu hier: http://de.sputniknews.com/politik/20150311/301444069.html)
Wußten wir doch: Bruderkrieg – „Kampf gegen Rußland, bis zum letzten Ukrainer…“
Aber jetzt kommt wieder „Leben in die Bude“. (mehr …)
Blick-ich
Es ist manchmal recht erhellend, sich die Dinge in ihrer Entwicklung anzusehen, d.h. einen kurzen Blick zurück zu werfen und sich unter diesem Eindruck die heutigen Ereignisse anzusehen – dann kann es gelingen, den gebetsmühlenartig wiederholten „Einflüsterungen“ der Lügenmedien zu widerstehen und einen offenen, klaren Blick für die Realitäten zu behalten.
Wir wollen das an ein paar Beispielen mal probieren.
Da wäre zunächst der Ukraine-Konflikt mit der Abspaltung der Halbinsel Krim.
Dazu ein sehr kluger kurzer Überblick eines erstaunlich gut informierten und klarsichtigen Nahost-Experten – 7 min Durchblick, und als er „zu deutlich“ wird, beendet die vorher mit ihren Fragen immer wieder Ablenkung versuchende Modder-atorin das Gespräch blitzschnell:
Hier noch mal zwei kurze Verdeutlichungen zu dem vielgebrauchten und absichtlich so lancierten Begriff der Annexion der Krim – beide von sehr Sachkundigen.
Zuerst die langjährige ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz (mehr zu ihrer Person hier https://www.youtube.com/watch?v=LNc-QOe1teI) – wir bemerken auch hier den krampfhaften Versuch der „Gegenseite“, die Verkündung auch nur der kleinsten Wahrheit zu torpedieren (2 min):
Und hier der Oberst a.D. Jochen Scholz in Kürze (3 min):
Zum Abschluß noch ein profunder Kenner der Internationalen Politik, der Staatsrechtler Prof. Albert Schachtschneider, der uns zu einigen wichtigen Fragen, die uns alle betreffen, in 13 min einige Lichter aufsetzt:
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Ist es nicht schlimm, daß aus den meisten Sendungen der Hauptströmungsmedien nur wenige Minuten mal was Richtiges gesagt wird – und die restliche Zeit nur Propaganda, Rechtsverdrehung und Hirnverkleisterung betrieben wird?
Luckyhans, 12.3.2015
Denn erstens kommt
… es anders, und zweitens als man denkt.“
Dieser Satz wurde schon oft so dahingesagt. Wir wollen mal einige Neuigkeiten sammeln, die aufzeigen, daß der Fahrplan der selbsternannten Eliten ganz offensichtlich deutlich aus dem Gleis gekommen ist, und daß der Spruch: „wenn etwas in der Politik passiert, dann war es genau so beabsichtigt,“ heute keine volle Gültigkeit mehr hat.
Denn die nachfolgenden Zeilen klingen absolut nicht danach, daß eine „unersetzliche“ Weltmacht souverän die Angelegenheiten dieses Planeten regelt.
Luckyhans, 10.3.2015 (mehr …)
MH-017 – geklärt?
Wir hatten uns hier bereits mehrfach mit der Katastrophe des Absturzes des Flugs der Malaysian Airlines MH017 über der Ukraine am 24.7.2014 beschäftigt (wer mag, kann gern über das bb-Suchfenster nach MH17 und MH017 suchen lassen).
Nun scheinen sich die Fakten soweit verdichtet zu haben, daß kaum noch Zweifel über die tatsächlichen Vorgänge an jedem Tage bestehen.
Gar keine Zweifel bestehen darüber, wer den Abschuß des Passagier-Flugzeuges – denn ein solcher war es – durchgeführt hat: ein oder zwei Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe vom Typ Su-25.
WARUM dieser Abschuß stattgefunden hat, bleibt vorerst noch unklar – ob die Passagiermaschine tatsächlich das ursprüngliche Ziel der Aktion war, um daraus dann „politisches Kapital“ zu schlagen, oder ob eigentlich ein anderes, etwa gleich großes Flugzeug, das sich nicht allzu weit entfernt befand, abgeschossen werden sollte, wird wohl nicht so bald aufzuklären sein.
Eines jedoch ist klar: die Verantwortung für diesen fast 300fachen Mord trägt eindeutig die illegitime Junta in Kiew – und ihre „Berater“ und Unterstützer – allen voran die reGIERenden Polit-Marionetten der Brd-Organisation und deren Helfershelfer, wie die Konrad-Adenauer-Stiftung, der BND und andere.
So kommen zu den Tausenden ukrainischer Bürger als Opfer dieser Verbrecher (die fast alle neben dem nationalen noch einen anderen Paß ihr eigen nennen) noch fast 300 ausländische Opfer dazu.
Und sie werden ihrer gerechten Strafe nicht entgehen können, denn sie haben ihr Gewissen schwer belastet.
Hier nun die Doku in Wort und Bild: (mehr …)
Tagesenergie 70
Jo Conrad & Alexander Wagandt im Gespräch – Anfang März 2015 – über die Zeitqualität, die Ereignisse der vergangenen 3 Wochen und die energetischen Veränderungen – 2,5 Std.
Darunter wie immer ein paar kurze Notizen, welche den Hauptinhalt wiedergeben und die „Navigation“ erleichtern sollen – viel Spßa wünscht euer Lucky. (mehr …)
China und die Unverzichtbaren
Ein Beitrag von Eric Zuesse auf gerhardschneider.at hat eine fast nicht beachtete Reuters-Meldung (www.reuters.com/article/2015/02/27/us-china-ukraine-idUSKBN0LV0H120150227) „aus der Versenkung geholt“ und mit einem sehr aufschlußreichen Kommentar versehen – eine Leseempfehlung für alle Politikinteressierten, meint euer Lucky.
Dank an Johannes aus Graz für den Hinweis (http://www.schnittpunkt2012.blogspot.de/).
Wer warnt denn da?
Es ist schon recht sonderbar – da warnt der Vorsitzende eines VSAmerikanischen 3-Mrd-Euro-Trusts in seinem Jahresbericht vor der „gefährlichsten politischen Lage seit dem 2. Weltkrieg“.
Die Aufmerksamkeit der Investoren sollte „nicht mehr auf kurzfristigen Gewinnen, sondern auf der Erhaltung des Eigenkapitals“ liegen. – Wer hätte das gedacht?
Schetinin Schule in Takos / Chorgesang, Blitzlernen, gemeinsam Malen, Kampfsport
In der Schetinin Schule lernen Schüler freiwillig.
Richtig. Sie lernen nicht, um eine gute Note zu erzielen. Sie lernen, weil sie interessiert sind.
Die jüngsten Lehrer zählen 8 Lenze. Kein Schreibfehler. (mehr …)
Russland wolle das offizielle Märchen von 9/11 klarstellen
Ich meine, liebe Leute, jetzt geht es zur Sache.
Wenn eine Landesregierung, und dann noch die von Russland, offenlegt, wie 9/11 wirklich bewerkstelligt worden ist, so ist das mehr als ein Lüftchen in einem Blog. (mehr …)
Mord an Regierungskritiker in Moskau
Boris Nemtsov war Journalist, welcher die russische Regierung offen kritisierte. Er wurde auf offener Strasse erschossen.
Logisch: Die russische Regierung war’s. (mehr …)
Holger Strohm / Putin ist an allem schuld?
Konzentrierteste Aufklärungskost, geliefert von Holger Strohm.
Er fasst ein ganzes Bündel der Geschichtslügen seit 1940 zusammen und stellt sie ins Licht der Wahrheit. Das beginnt mit der Lüge, wonach in Dresden 25’000 Menschen umgekommen sein sollen, wo Dresden in Wahrheit Sammelplatz einer halben Million Flüchtlinge war. Mindestens eine halbe Million Menschen wurden durch die lieben Engländer, geschickt vom lieben Herrn Churchill, ohne jeden militärischen Nutzen verdampft.
Es führt weiter über die Kanzlerakte (jeder deutsche Kanzler unterschreibt sie. Sie verlangt vom Kanzler absolute Treue zur amerikanischen Aussenpolitik), welche natürlich auch Herr Adenauer unterzeichnete. Herr Konrad Adenauer war während seines Amtes der wichtigste und tüchtigste Spion der amerikanischen Geheimdienste. (mehr …)
Ukraine / Analyse / Die brutale Wahrheit
Gestern die Analyse von Christoph Hörstel, mehr strategisch orientiert, schrecklich genug, geht vorliegende Analyse der Frage nach, was mit der Bevölkerung der Ukraine geschieht.
Die Fakten bestätigen es. Die Blüte der ukrainischen Bevölkerung, und zwar Ost und auch West, soll liquidiert werden.
Soll? (mehr …)
Путин пришел на проект «Голос» Судьи в шоке
Nein, ich weiss nicht, was der Titel übersetzt heisst.
Ja, ich freue mich des Lebens. (mehr …)
Münchener Krieger
Wie jedes Jahr war vergangene Woche die Stadt München Schau-Platz der Kriegskonferenz. Die wackeren westlichen Volksverräter haben sich von 3600 Polizisten „schützen“ lassen müssen, damit ihnen das Volk nicht zu nahe kommen kann.
Zu den „Ergebnissen“ werden uns nun wieder diverse Interpretationen geliefert, wie friedensbemüht doch unsere Polit-Marionetten sind. Da sollten wir doch sehr aufmerksam zuhören. Meint Lucky. (mehr …)
Russland / Eine Hektare für Menschen mit Initiative?
Indes in westlichen Gefielden den Bauern der Strick um den Hals fest und fester gezogen wird, öffnen Putin und seine Leute möglicherweise Menschen, welche eigeninitiativ sind die Möglichkeit, sich wieder mit der Scholle zu verbinden und eigenverantwortlich für ihr Leben aufzukommen. (mehr …)
Herrn Obamas freie Rede zur Ukraine
Ich zitiere eine Kommentatorin in der Duröhre:
„I didn’t say it, the interviewer didn’t say it, Putin didn’t say it, the Turkish president didn’t say it, HE SAID IT.“
Danke, Chaukeedar, für deinen Postkasten-Einwurf. Und wie du gesaget hast: Blöd, wenn da kein Teleprompter ist.
thomram, 03.02.2015 (mehr …)
Russland und Putin / Eine gerüttelte Geschichtsstunde
Die Wirklichkeit ist anders. Und sie ist ein Puzzle, bestehend aus 1001 Teilen.
Was gemeinhin an „Information“ vorgesetzt wird, ist – mit meinen Augen betrachtet – ein Gemisch von primitiv und niederträchtig, mit leckeren Details drapiert banale Lügen – oder dann besteht die „Information“ aus … Verschweigen dessen, was man wissen müsste, um die wahre Situation zu kennen.
Vorliegende Informationen sind original zu lesen bei
http://terragermania.com/2015/01/31/geheime-geschichte-aufgedeckt/
Ich empfehle die Lektüre.
thom ram, 01.02.2015
Nachtrag.
Achtung !
Mein Freund und Mitadminstrator Luckyhans sagt klipp und klar, dass dieser Artikel mit dem wahren Verlauf der Geschiche wenig bis nichts gemeinsam hat.
Im Gegensatz zu mir hat Luckyhans sich mit der Geschichte Russlands schon lange Zeit befasst. Ich bin ein unbeschriebenes Blatt diesbezüglich, und mich Greenhorn beeindruckt untenstende Schreibe.
Er, der Lucky, hat verlässliche Eckdaten präsent und sagt, der Artikel sei dermassen verquer, dass es einen Tag Arbeit kosten würde, alle in die Irre führenden Punkte zu klären.
Also, lieber Leser, scheint es klar angezeigt, dass du einfach weiterklickst, oder dass du den Artikel liesest mit dem Wissen:
Ein Elaborat mehr, um Wahrheitssucher mit wohlparfumierter Scheisse im Kakao rumzuführen.
thom ram, 02.02.2015
6 Millionen oder 700’000 / Putins klare Botschaft
Lag ein Bauer in seinem Hof, an Händen und Füssen gefesselt. Er war überfallen und sein Anwesen ausgeraubt worden.
Was wohl wollte der Bauer machen? Richtig. Er wollte neu beginnen, die Erde bestellen und Samen ausgeben und neue Ernte gewinnen.
Was wohl musste der Bauer als erstes machen? Richtig. Er musste sich zuerst seiner Fesseln entledigen.
*
Ich habe es schon x mal wiederholt. Ich werde es in Endlosschleife wiederholen so lange, bis eine entscheidende Mehrheit die Wahrheit unter der Lüge entdeckt haben wird. (mehr …)
Stolperstein Griechenland?
Unter der recht anmaßenden Überschrift „Europas Seele“ bringt die umtriebige „German Foreign Policy“, ein Ableger der VS-amerikanischen „Foreign Policy“, einen Artikel über die „Schwierigkeiten“, welche der Verein EU mit der neuen griechischen Regierung hat.
Wenn die griechische „Links“partei auch nicht allein regieren kann, sondern eine „Rechts“partei als Koalitionspartner wählen muß, so werden wohl beide ihre Politik mehr an den Bedürfnissen des griechischen Volkes ausrichten als alle anderen Marionetten-Regierungen in der EU (nicht in „Europa“ – das ist etwas ganz anderes).
Jedenfalls zeigt diese Analyse sehr deutlich, wie undemokratisch dieser Verein EU mit seinen Mitgliedern umgeht. „Massiver Druck, Nötigung, Bemühungen brechen“. Wer etwas verändern will, wird einfach ignoriert. Oder geschulmeister. Oder gemaßregelt. Bloß keine abweichenden Meinungen. EU-Einheitssoße aus dem internationalen Finanz-Soßen-Verbundnetz.
Gelebte Demokratie ist das – die Herrschaft der wenigen über die vielen.
Leider wird auch hier im Text wieder das Märchen vom „Machtfaktor Deutschland“ bemüht – das ist falsch: wir sind ein besetztes Gebiet und VSA-Kolonie, egal wie man das drehen oder wenden mag, und da werden die Interessen des „Mutterlandes“ (zu english: homeland) vertreten – und nichts anderes. Nach innen wie nach außen. Und die „BRD“ ist ein Instrument der Alliierten und nicht der deutschen Völker.
Überall wo da „deutsch“ steht, kann also mit ruhigem Gewissen „VSA“ eingesetzt werden.
Natürlich kann das „führende deutsche“ Einheitsorgan „zeit“ nicht anders, gleich wieder den Außenminister der neuen Regierung zu verunglimpfen – aber das ist man ja nun schon fast gewohnt, daß bei Fehlen sachlicher Argumente mit solcherlei Aussagen unter der Gürtellinie gearbeitet wird – die Hauptströmungsmedien sind einfallslos wie noch nie.
Vielleicht wäre tatsächlich das beste, was uns allen jetzt passieren könnte, ein Ausstieg Griechenlands aus dem Verein EU (von mir aus auch als „Rausschmiß“) und eine engere Bindung Griechenlands an Rußland – dann könnten alle sehen, wer wie mit wem umgeht – meint euer Lucky.
Hier der Original-Link: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59044
Und hier der Text:
Europas Seele 30.01.2015
ATHEN/BERLIN (gfp-Eigener Bericht) – Mit massivem Druck nötigt Berlin die neue griechische Regierung zur Preisgabe zentraler politischer Positionen. Ein Schwerpunkt liegt zunächst darauf, Griechenlands Bemühungen um eine eigenständige Annäherung an Russland zu brechen. Er habe „mit Entsetzen“ registriert, dass Athen sich Sanktionen gegenüber Russland verweigern wolle, erklärt der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD): Er habe „keinen Bock, ideologische Debatten zu führen“. Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärt, er „hoffe“, sein griechischer Amtskollege werde „bei den anstehenden nächsten Debatten im Sinne Europas … entscheiden“. Griechenland unterhält traditionell Beziehungen zu Moskau und leidet schwer unter den Russland-Sanktionen, die unter anderem zahlreiche landwirtschaftliche Kleinbetriebe in den Ruin zu treiben drohen. Die neue Regierung sucht nun eine gewisse Nähe zu Moskau, um sich ein Gegengewicht zur alleinigen Dominanz Berlins zu verschaffen. Im deutschen Establishment wird dies nicht toleriert.
Eine Fußnote
Die Auseinandersetzungen um die Haltung der neuen griechischen Regierung zum Machtkampf des Westens gegen Russland hatten sich am Dienstag an einer Stellungnahme aus Athen entzündet. An diesem Tag hatte zunächst die EU in einer offiziellen Erklärung im Namen sämtlicher 28 Mitgliedstaaten behauptet, Russland trage „Verantwortung“ für den Raketenangriff auf Mariupol. Zudem hatte sie indirekt mit der Verhängung neuer Sanktionen gedroht. Die Erklärung ist offenbar eigenmächtig veröffentlicht worden. Mitarbeiter von EU-Ratspräsident Donald Tusk, der das Papier verantwortet, räumen ein, von der griechischen Regierung über deren ablehnende Haltung in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Man habe Athen angeboten, dies in einer Fußnote zu vermerken, dann aber, nachdem eine Fußnote als unzureichend abgelehnt worden sei, Athen ignoriert und die Erklärung publiziert. Dem Vorgehen kommt eine umso größere Bedeutung zu, als nicht nur Griechenland, sondern auch Österreich, Ungarn und die Slowakei zuvor textliche Änderungen an dem Dokument verlangt hatten – ohne Erfolg. Die neue griechische Regierung hat dies nun in einer Stellungnahme öffentlich gemacht, die wiederum in Berlin und Brüssel Empörung ausgelöst hat. Derlei Beschwerden habe es „nie zuvor gegeben“, bestätigen EU-Insider.[1]
Keine Lust
Seitdem nimmt der Druck auf die griechische Regierung zu. Er habe „mit Entsetzen“ registriert, dass Athen sich der Brüsseler Erklärung gegenüber Russland verweigere, erklärte der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz. Er habe „keinen Bock, ideologische Debatten zu führen mit einer Regierung, die gerade mal zwei Tage im Amt ist“; die neue Koalition in Athen sei „nicht gut für das Land“.[2] Vor einem Treffen mit Tsipras drohte der Sozialdemokrat öffentlich: „Ich werde sicherlich Tacheles mit ihm reden“. Nach der Zusammenkunft kündigte er gestern an, es werde „weitere Diskussionen“ geben; die Auseinandersetzung mit Tsipras sei „manchmal anstrengend“ gewesen.[3] Während Schulz Tsipras schulmeisterte, wurde der griechische Außenminister Nikos Kotzias nach einem Treffen mit Frank-Walter Steinmeier auf einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen zur Zustimmung zu personenbezogenen Sanktionen gegen einige weitere ostukrainische Aufständische genötigt. Steinmeier gab anschließend ultimativ zu Protokoll, er „hoffe“, Kotzias werde in Zukunft „genug Spielraum aus Athen bekommen, um bei den anstehenden nächsten Debatten im Sinne Europas zu entscheiden“.[4]
Schäden, kein Gewinn
Der massive Druck aus Berlin und Brüssel gilt einem Land, das traditionell enge Beziehungen zu Russland unterhält, vermittelt unter anderem durch religiöse Prägungen der orthodoxen Kirche. Aggressionen wie der NATO-Überfall auf Jugoslawien, die russische Interessen stark schädigten, sind immer wieder auf heftige Proteste in Griechenland gestoßen. Russland ist zudem 2013 zum bedeutendsten Handelspartner Griechenlands aufgestiegen – noch vor Deutschland. Entsprechend hart treffen die Russland-Sanktionen der EU das Land. Sollen die Sanktionen Moskau zur Unterordnung unter den Westen zwingen und damit die Hegemonie der westlichen Hauptmächte USA und Deutschland noch weiter nach Osten ausdehnen, so hat Griechenland, ein schwächerer Staat an der EU-Peripherie, von dem Machtkampf keinerlei Einflussgewinn, von den Sanktionen aber höchst schmerzhafte Einbußen zu erwarten. Tatsächlich treffen allein die russischen Gegensanktionen, die die Einfuhr von Agrarprodukten aus der EU untersagen, bis zu zwei Fünftel der griechischen Russland-Exporte; sie können damit leicht einen Wert von bis zu 200 Millionen Euro erreichen – ein Betrag, den die wohlhabende deutsche Wirtschaft noch verschmerzen könnte, der für das schwer krisengeplagte Griechenland jedoch schwer wiegt. Bereits die vorige Athener Regierung hatte deshalb Gespräche mit Moskau über mögliche Ausnahmen von den Gegensanktionen geführt.[5]
Auf der Suche nach Alternativen
Die neue griechische Regierung ist nun offenbar nicht mehr bereit, umstandslos die Kosten einer gefährlichen Machtpolitik zu tragen, die dem deutschen Hegemonialzentrum nützt, der EU-Peripherie jedoch einen hohen Preis dafür abverlangt. Ministerpräsident Alexis Tsipras ist schon im vergangenen Mai zu Verhandlungen in Moskau gewesen; dort habe er sich „gegen die weitere Expansion der NATO nach Osten und für eine konstruktive Politik der EU gegenüber der Ukraine und Russland“ ausgesprochen, heißt es.[6] In Berlin ist sorgsam registriert worden, dass Tsipras sich am Montag keine zwei Stunden nach seinem Amtsantritt mit dem Botschafter Russlands in Griechenland traf – als erstem Vertreter eines fremden Staats. Gute Beziehungen nach Moskau werden vor allem auch Außenminister Nikos Kotzias nachgesagt. Russland hat seinerseits mehrfach angekündigt, die gegen die EU verhängten Gegensanktionen für Griechenland umgehend aufzuheben, sollte das Land wegen der Eurokrise die EU verlassen müssen. Beobachter stellen fest, dass auch die jüngsten russischen Alternativpläne für das gestoppte Pipelineprojekt „South Stream“ für Griechenland günstig sind: Sie sehen den Bau einer Erdgas-Verteilerstation an der türkisch-griechischen Grenze vor und würden Griechenland in gewissem Umfang zur Erdgas-Drehscheibe aufwerten.[7]
„Putin-Bewunderer, Chinafreund, Deutschlandhass“
Schon die erste Unbotmäßigkeit gegenüber Berlin hat genügt, um die neue griechische Regierung einer massiven Medienkampagne auszusetzen. Über Außenminister Kotzias schreibt eine führende deutsche Tageszeitung unter Berufung auf eine anonyme angebliche Quelle, er sei „Nationalist, Putin-Bewunderer, Chinafreund und einer der Chefideologen des Deutschlandhasses“.[8] In der Internet-Ausgabe einer bekannten Wochenzeitung wird die griechische Regierung umstandslos als „Putins Trojaner“ denunziert: „Den Griechen und dem Rest der EU ist jetzt nur eins zu wünschen: Dass diese Athener Regierung sich an ihrer inneren Widersprüchlichkeit und äußeren Absurdität möglichst schnell selbst zerlegt“.[9] Der Autor des Beitrags, der in den Jahren 2012 und 2013 an der Erstellung eines offiziösen Grundlagenpapiers für die deutsche Außenpolitik mitgewirkt hat (german-foreign-policy.com berichtete [10]), warnt, sollte die Athener Regierung die Zusammenarbeit mit Moskau fortsetzen, seien die „Integrität“ und die „Seele Europas“ bedroht.
Keine Eigenständigkeit
„Europas Integrität“ und „Europas Seele“ verlangen demzufolge von der EU-Peripherie die Preisgabe eigenständiger Traditionen und eigener Handlungsspielräume zugunsten der Unterordnung unter eine deutsch geprägte Aggressionspolitik. Beide bedroht es hingegen nicht, fremde Staaten mit Krieg zu überziehen (Libyen) oder Kriege dort zu unterstützen (Syrien), Foltergefängnisse auf eigenem Territorium zu dulden (Polen, Rumänien) oder Beihilfe zu Verschleppung und Folter Verdächtiger sowie zu Drohnen-Exekutionen ohne Gerichtsurteil zu leisten (Deutschland, german-foreign-policy.com berichtete [11]). Die Weltmachtpolitik, der all dies entspringt, mit einer eigenständigen Außenpolitik in Frage zu stellen – das ist in der deutsch dominierten EU nicht erlaubt.
[1] Andrew Rettman: Greece says No to EU statement on Russia. euobserver.com 27.01.2015.
[2] „Griechenland muss EU respektieren“. http://www.tagesschau.de 29.01.2015.
[3] Wie Europa Tsipras zähmen will. http://www.spiegel.de 29.01.2015.
[4] Barbara Wesel: EU-Treffen zu Russland-Sanktionen: Lauer Kompromiss und keine Blockade. http://www.dw.de 29.01.2015.
[5] Thomas Bormann: Die Erben des Sisyphos. http://www.tagesschau.de 08.08.2014.
[6] Glückwünsche von Putin. orf.at 29.01.2015.
[7] S. dazu Die geplatzte Pipeline.
[8] Michael Martens: Tsipras bildet Kabinett in Rekordzeit. Frankfurter Allgemeine Zeitung 28.01.2015.
[9] Jochen Bittner: Putins Trojaner. http://www.zeit.de 29.01.2015.
[10] S. dazu Die Neuvermessung der deutschen Weltpolitik.
[11] S. dazu Mitwisser und Profiteure, Perioden des „Anti-Terror-Kriegs“ und Die Phase der gezielten Tötungen.
Deutsche und Russen
Deutsche und Russen vereint, es ist nichts als naheliegend. Aehnliche Art zu denken, zu fühlen und zu handeln und gemeinsame alte Wurzeln machen das Zusammenwirken leicht.
Niemand kann in Europa einen Krieg wagen, wenn Deutsche und Russen vereint sind. (mehr …)
KLARTEXT – Ur-Wi-Ru
Jeder Vorgang, den wir beobachten, stellt eine Wirkung dar.
Diese hat stets mehrere Ursachen, welche sie hervorgerufen haben.
Daß stets mehrere Ursachen vorhanden sind, ergibt sich aus dem mehrdimensionalen Aufbau unseres Universums: Raum, Zeit, Gedanken, Bewußtsein, Materie, Energie, Information, „Jenseits“ – all das steht in ständiger Verbindung und Wechselwirkung.
Es kann uns nie gelingen, alle Ursachen für eine bestimmte Wirkung zu überblicken – zu vielfältig sind die Wechselwirkungen und zu begrenzt sind unsere Einblicke darein.
Auch eine Suche der Ursachen der Ursachen führt uns nicht weiter, da mit jedem weiteren Vordringen zu den nie vollständig erkannten Ursachen der Ursachen die Komplexität des Ursachengeflechtes zunimmt.
Tschetschenien hilft Russland
…soeben habe ich verkündet, mehr konstruktiv – Aufbauendes hier verbreiten zu wollen, denn Kriegs- und Schauergeschichten.
Wenn eine besonders schlagkräftige Truppe, in diesem Falle die tschetschenischen Spezialeinheiten, sich einem Führer bedingungslos zur Verfügung stellt, in diesem Falle dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, so ist das natürlich nicht die Friedensschalmey.
Ich weise trotzdem auf das Ereignis hin, weil es mir fanfarenartig typisch für das zu sein scheint, was ich für 2015 erwarte: (mehr …)
Fall des Rubels – eine grandiose Show? / Падение рубля – грандиозный шоу?
Sauspannender Artikel der Julia Bragnikowa. Das Spiel ist so komplex, dass ich als Schreibtischidiot nur sagen will: Mir leuchtet ihre Darstellung ein, meine Intuition sagt: Es ist so, wie von ihr beschrieben.
thom ram, 23.12.2014 (mehr …)
Des weissen Hauses neuester Freund: Kuba
Ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich vernahm, dass das US Regime „die Verhältnisse zu Kuba normalisieren“ wolle und grundverdorben, böse und verschwörungstheoretisch komplett irregeleitet, wie ich bin, dachte ich: Das stinkt.
Jetzt flattert mir doch wirklich eine Erklärung auf den Schirm, die meinem kranken Hirn einleuchtet, Gott vergebe mir mein krankhaftes Misstrauen.
Die Presse färbt die Sache so ein, dass man meinen müsste, das gute Herz Obamas habe – gegen Widerstände von Falken – gesiegt, und Obamas Kreise möchten den Menschen auf Kuba einen Wohlgefallen tun. (mehr …)
Offener Brief aus Amerika an Wladimir Putin
Frau Anna Busser von New York hat an Präsident Putin geschrieben. Ihre Worte sind meine Worte. Egal, wieviel Leid die Nadelfilze und die willigen Chefknechte und Knechtchefs und unbedarften Sklaven noch schaffen, entwickeln die Menschen guter Gesinnung eine neue Art zu leben. Nehmen ist gut, geben macht glücklich. Ich achte meiner Gedanken. Ich höre auf meine Intuition. Ich pflege mein Herz und lasse es zu mir sprechen.
Wladimir Putin gehört zu dem Kreis derer, welche eben das tun.
Da können Heerscharen von Unken ihr Gift versprühen. Menschen sind an ihrer Körpersprache und an ihren Taten zu erkennen. Ich sehe bei Wladimir Putin ausschliesslich Konstruktives. Dass beim Hobeln auch Späne fetzen, das gehört auf unserer Erde dazu.
thomram, 4.Advent, die Kerze brennt, 21.12.2014
Vorgeschichte – das Massaker von Odessa
In der Stadt Odessa zündeten ukrainische Maidan-Aktivisten am 2. Mai 2014 erst ein Zeltlager prorussischer Oppositioneller an, Schüsse fielen. Als sich diese ohne Gegenwehr in das Gewerkschaftshaus zurück ziehen, wird auch das angezündet. In dem Feuer erstickten und verbrannten 43 prorussische Oppositionelle qualvoll.
Die deutschen Medien und EU-Politiker verdrehen die Tatsachen und machen die Opfer selbst für das Blutbad mitverantwortlich. Es gibt keine Forderungen an Kiew die militärische Offensive, das Töten, einzustellen oder den “rechten Sektor” zu entwaffnen. Im Gegenteil es fließt weiter deutsches Steuergeld.
Das war der Punkt an dem es einer Amerikanerin zuviel mit den Lügen ihrer eigenen Regierung wurde, sie griff zum Stift und schrieb Putin einen Brief den wir hier mal veröffentlichen wollen. Er soll zeigen das es auch in Amerika Menschen gibt, die sich nicht mehr von Medien steuern lassen.
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Die Zentralbank Russland / Das unbekannte Wesen
Die ZBR – das unbekannte Wesen
Dies ist eine sachliche Ergänzung zum Beitrag „Leitzins / was geht da ab“ von Luckyhans.
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Danke für deine grosse Arbeit, Lucky.
thom ram, 20.12.2014
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Das hier nachfolgende Video (mit deutscher Übersetzung) von Nikolaj Starikow aus seinem Auftritt im berühmten NIISTALI in Moskau am 22.11.2011 hat mich bewogen, das Thema „Zentralbank“ nochmals aufzugreifen und, da es zur FED schon einige Betrachtungen gibt, am Beispiel Rußlands zu beleuchten.
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Dazu habe ich im Bundesgesetz Nr. 86-F3 vom 10. Juli 2002 „Über die Zentralbank der Russischen Föderation“ nachgelesen (insgesamt 144 Seiten) und möchte dazu einige Gedanken äußern.
Das Gesetz stammt in seiner Basis noch von der letzten jelzinschen (westlich gesteuerten) Duma – erst seit Dezember 2003 hat die Partei „Einiges Rußland“, welche Putin unterstützt, die Mehrheit im Unterhaus des russischen Parlaments.
(https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D1%8B%D0%B1%D0%BE%D1%80%D1%8B_%D0%B2_%D0%93%D0%BE%D1%81%D1%83%D0%B4%D0%B0%D1%80%D1%81%D1%82%D0%B2%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D1%83%D1%8E_%D0%B4%D1%83%D0%BC%D1%83#.D0.93.D0.BE.D1.81.D1.83.D0.B4.D0.B0.D1.80.D1.81.D1.82.D0.B2.D0.B5.D0.BD.D0.BD.D0.B0.D1.8F_.D0.B4.D1.83.D0.BC.D0.B0_.D0.A0.D0.BE.D1.81.D1.81.D0.B8.D0.B8_4_.D1.81.D0.BE.D0.B7.D1.8B.D0.B2.D0.B0_.282003.E2.80.942007.29)
Dieses Gesetz wurde inzwischen 46mal ergänzt und geändert, davon 27mal seit dem obigen Vortrag von Starikow.
Artikel 1 stellt die Unabhängigkeit von allen russischen Bundes- und Teilorganen fest.
Die ebenfalls dort festgelegte Nutzung des russischen Staatswappens hat die ZBR durch ein „anderes“ Wappen ersetzt – siehe https://bumibahagia.com/2014/12/07/das-geld-der-russischen-foderation-%d0%b4%d0%b5%d0%bd%d1%8c%d0%b3%d0%b8-%d1%80%d0%be%d1%81%d1%81%d0%b8%d0%b9%d1%81%d0%ba%d0%be%d0%b9-%d1%84%d0%b5%d0%b4%d0%b5%d1%80%d0%b0%d1%86%d0%b8%d0%b8/ und die Kommentare dazu.
Artikel 2 sagt, daß „Stammkapital und anderes Eigentum“ der ZB „Bundeseigentum“ (wörtlich: „federal property“ = „федеральная собственность“ – das ist nicht dasselbe wie „федеративная собственность“ = „Föderationseigentum“ – das wäre eindeutig russisches) seien.
Ja, und es ist NICHT gesagt, welcher BUND hier gemeint ist – die Russische Föderation (Bund) oder ein anderer (wie die FEDeral Bank).
Das erinnert sehr stark an die ähnlich „offenen“ Formulierungen im „Grundgesetz für die BRD“, wo NIRGENDS definiert wird, wer oder was „der Bund“ ist – das ist juristisch (hier wie da) eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen, daß ein so wichtiger Begriff im ganzen Gesetz nicht definiert wird.
Das soll „ZUFALL“ sein? Überall?
Schaun mer mal, wo uns in Zukunft dieser Begriff noch begegnen wird…
Im selben Artikel 2 wird festgelegt, daß „Besitz, Nutzung und Verfügung über“ das Eigentum der ZB ausschließlich ihr selbst zustehen. Und daß sie nicht für die Verpflichtungen „des Staates“ (ohne „russischen“!) einsteht, wie auch „der Staat“ nicht für ihre. – Wir sehen hier erneut eine gewollt „schwammige“ Formulierung, die juristisch nur scheinbar „eindeutig“ ist. – Und daß die ZB ihre Ausgaben aus den Einnahmen bestreitet.
Im Artikel 3 folgen die „Tätigkeitsziele“ der ZB (in dieser Reihenfolge): Entwicklung und Festigung des Bankensystems in Rußland, Gewährleistung der Stabilität und Entwicklung des nationalen Zahlungssystems (geändert 2011), Entwicklung des Finanzmarktes Rußlands (2013), Gewährleistung der Stabilität desselben (2013), KEIN Gewinnstreben.
Artikel 4 leitet daraus die Funktionen der ZB ab (19 Abschnitte mit teilweise bis zu 4 Zusatzpunkten). Dabei hat sie Interessenkonflikte zu vermeiden, herauszustellen und zu steuern.
Artikel 5 beinhaltet die Rechenschaftspflicht gegenüber der Duma.
Artikel 6 gibt der ZBR die Möglichkeit, sich an ausländische und internationale Gerichte und Schiedsgerichte zu wenden. (sonderbar: von russischen Gerichten keine Rede!)
Artikel 7 betrifft die „Normativakte“ der ZB, Artikel 8 enthält das Verbot der Teilhabe an Wirtschaftsunternehmen (außer der Sparbank = Sberbank, an der mindestens 50% plus eine Stimmaktie zu halten sind), falls diese nicht der Tätigkeit der ZB dienen oder zur Sicherung der Stabilität des Rubels erforderlich sind.
Mit anderen Worten: praktisch ein Freibrief für jegliche Wirtschaftstätigkeit, da ja alles entsprechend „interpretiert“ werden kann.
Artikel 9 läßt dann auch explizit die Teilhabe an internationalen Finanz-, Kredit- und Banken-Organisationen zu!
Artikel 10 legt das Stammkapital auf 3 Mrd Rbel fest, Artikel 11 definiert, was der Gewinn der ZB ist (Differenz zwischen Einnahmen nach Art. 46 und Ausgaben nach Art. 4).
In Artikel 12 wird ein quartalsweise tagender Nationaler Finanzrat aus 12 Mitgliedern bestimmt (2 aus dem Oberhaus, 3 aus dem Unterhaus, 3 vom Präsidenten, 3 von der Regierung und der ZB-Vorsitzende), die außer dem ZB-Vorsitzenden keine ZB-Mitarbeiter sein dürfen und für diese Tätigkeit keine Vergütung bekommen. Artikel 13 bestimmt die Kontroll-Kompetenzen des Rates.
Je nach politischer Konstellation im Lande sind hier also scharfe oder lasche Kontrollen der ZB und ihrer Ausgaben möglich.
Artikel 14 und 20 betreffen den ZB-Vorsitzenden (ernannt auf 5 Jahre vom Unterhaus, aus dem Kreise der Abgeordneten)
Art. 15 – 19 bestimmen einen sog. Direktorenrat der ZB, welcher aus dem ZBR-Chef und 14 Mitgliedern besteht; diese sind Angestellte der ZBR und werden von der Duma auf (mit dem Präsidenten der RF abgestimmten) Vorschlag der ZBR für 5 Jahre ernannt.
Ihre Abberufung erfolgt nach Ablauf der 5 Jahre, oder auf Vorschlag des ZBR-Chefs, oder bei Interessenkonflikten, Verstößen gegen das Antikorruptionsgesetz oder gegen die Offenlegungspflichten.
(dieser Direktorenrat hat sehr weitgehende Kompetenzen – siehe weiter unten)
Art. 15-1 fordert die Offenlegung aller Einnahmen und Vermögen der Familie eines jeden Kandidaten auf den ZB-Vorsitz sowie auf einen Sitz im Direktorenrat.
Art. 21 regelt das Zusammenwirken von Finanzministerium, Wirtschaftsministerium und ZB.
Artikel 22 verbietet der ZB, Kredite an die Regierung der RF oder der Landes-Teile zur Finanzierung von deren Budget-Defiziten zu vergeben.
Dies unterscheidet die ZBR von den anderen Zentralbanken, die ja alle zur Finanzierung der jeweiligen Staatsschulden da sind!
Art. 23 regelt die Verwaltung der Mittel des Staatshaushaltes durch die ZB, Art. 24 – 26-1 betreffen den Jahresabschlußbericht der ZB.
Ab Art. 27 geht es um den Rubel als einziges gesetzliches Bar-Zahlungsmittel in Rußland, der ausschließlich von der ZB ausgegeben wird. Alle Scheine und Münzen sind durch die Aktiva der ZB zu decken (Art. 30).
In Art. 34-1 wird die Geldpolitik der ZB auf das Grundziel der Stabilität des Rubels durch Preisstabilität und Wirtschaftswachstum festgelegt, bevor ab Art. 35 „die Instrumente und Methoden der Geld- und Kreditpolitik“ genauer bestimmt werden, also Leitzins, Reserven, Kreditvolumen, Währungs-Interventionen, Geldmengensteuerung, Anleihen/Obligationen.
Art. 39 definiert die „Bankgeschäfte der ZBR auf dem offenen Markt“: An- und Verkauf von Wechseln, Staatsanleihen, sonstigen staatlichen und sonstigen Wertpapieren, Obligationen (Anleihen der ZBR), Repo-Verträge (zu Aktien).
(es erfolgt hier keine nähere Bestimmung, welche Wertpapiere konkret gemeint sind!)
Die Entscheidungen darüber trifft allein der Direktoren-Rat der ZBR!
Art. 40: Refinanzierung als Kreditierung von Kreditorganisationen (KO) – wieder wird das nicht näher bestimmt, welche KO hier gemeint sind.
Art. 41: Währungs-Interventionen der ZBR sind Kauf und Verkauf von ausländischer Währung auf dem Währungs-Markt zur Einwirkung auf der Rubel-Kurs und die summaren Geld-Angebot und -Nachfrage.
(auch hier bleiben einige Fragen verschwommen: inländischer oder ausländischer Währungs-Markt? Einen inländischen gibt es praktisch nicht, da der Rubel keine konvertible Devise ist, also ausländischer – wie sollen solche Käufe oder Verkäufe auf den Rubel-Kurs wirken, wenn nicht wie von Starikow interpretiert?)
Art. 42 + 43: wie erfolgt die Geldmengensteuerung
Art. 44 definiert Obligationen = ZBR-Anleihen
Art. 45: die ZBR legt jedes Jahr die Gesetzentwürfe für den Staatshaushalt sowie für die Geld-Kredit-Politik im Folgejahr der Duma vor, zuvor dem Präsidenten und der Regierung; die Inhaltsstruktur der Gesetze wird definiert.
Art. 45-1 bis 45-3: erst HIER geht es explizit um die Entwicklung des Finanzmarktes der RF – (daraus könnte man schlußfolgern, daß die vorherigen Artikel sich entweder nur auf den „freien“ – sprich: ausländischen – Markt bezogen, oder auf beide – In- und Ausland – es steht wie gesagt meist nicht genau beschrieben – was das bedeutet, kann sich jeder von einem Finanzfachmann erklären lassen – oder nochmal Starikow anhören…)
Art. 46: Verzeichnis der Bankgeschäfte und Transaktionen der ZBR mit russischen und ausländischen Kreditorganisationen, der Regierung der RF – 12 Positionen, darunter unbesicherte Kredite bis zu einem Jahr auf Rating-Basis – sowohl über die Rating-Agenturen als auch die Kredite entscheidet nur der Direktoren-Rat der ZBR!
Auch: „An- und Verkauf von Wertpapieren auf dem ‚offenen Markt‘ (also im Ausland?) als Kreditbesicherung“, gleiches für die eigenen Obligationen der ZBR, ausländische Währungen und Wertpapiere in selbigen, Edelmetalle und andere Werte, und anderes (Bankgarantien, Risikosteuerung u.a.).
Auch: „Konteneröffnung in russischen und ausländischen KO in Rußland und weltweit, Ausstellung von Schecks und Wechseln in beliebigen Währungen“
Weiterhin Bankgeschäfte auf Kommission, mit internationalen Organisationen, „mit ausländischen Zentralbanken (!) und anderen ausländischen juristischen Personen zur Steuerung der ZBR-Aktiva in ausländischen Währungen und Edelmetallen, einschl. den ZBR-Reserven“, dann „die Eröffnung und Führung von Korrespondenzkonten ausländischer Zentralbanken in Rubeln“ (!), „die Überweisung von Geldmitteln im Auftrag von ausländischen Zentralbanken (!) auf deren Konten“.
(wobei stets die „ausländischen Zentralbanken“ als „(Nationalbanken)“ angesprochen werden – was sie ja nun nachgewiesenermaßen nicht sind! insofern klingt da zwar vieles recht harmlos – nur unter dem Blickwinkel, daß die sog. Zentralbanken weltweit alles Rothschild-Banken sind und zugegebenermaßen über die „Zentralbank der Zentralbanken“ – die BIZ – deren weltweite Steuerung erfolgt, erhalten viele Artikel dieses Gesetzes einen völlig andern Inhalt – und andere Auswirkungen – siehe obiger Starikow-Vortrag)
Art. 47 beinhaltet die Besicherung der ZBR-Kredite durch Gold und Edelmetalle in Barren, ausländische Währungen, Wechsel in russischer und ausländischer Währung, staatliche Wertpapiere – ‚welche‘ legt wieder der Direktorenrat fest. (!)
Im Art. 51 geht es zur Internationalen Außenwirtschaftstätigkeit der ZBR über, wo die ZBR ganz klar als (einziger) russischer Partner für die Zentralbanken der anderen Staaten, den internationalen Banken und Währungs- Finanzorganisationen benannt wird; sie ist Monopolist für vertraulichen Informations- und Dokumentenaustausch mit selbigen wie auch mit den (nicht näher benannten!) internationalen und „Aufsichtsorganen ausländischer Staaten“. (ein Schelm wer Arges dabei denkt!)
Zumal der Informations- und Dokumentenaustausch explizit auch „nach internationalen Vereinbarungen (BIZ-Statuten?) ablaufen kann – ungeachtet der Gesetzgebung der RF (!)
Art. 51-1 geht nochmal explizit auf die Beziehungen der ZBR zu einem nicht näher bezeichneten „Internationalen Regulator des Finanzmarktes“ (gemeint ist da wohl endgültig die BIZ?) ein – erneut geht es um den vertraulichen Info- und Doku-Austausch mit diesem, der „auf der Grundlage mehrseitiger Einverständniserklärungen“ oder „zweiseitiger Abkommen mit diesem Regulator“ (und somit auslegbar ggf. auch unter Umgehung bestimmter Gesetze der RF) erfolgen kann.
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Nun, dieser Artikel soll auch nicht „überlang“ werden – die Betrachtung der weiteren Artikel überlasse ich geduldigeren Leuten – wir sind erst auf Seite 65 (von 144) – auch wenn da mit Sicherheit noch interessante Details zu erkunden wären.
Aber auch die bisherige Durchsicht erlaubt mir bereits das nachfolgende Resumee:
Es zeigt sich, daß ein Großteil dessen, was Starikow zur ZBR gesagt hat, auch im Gesetz so nachzulesen ist.
Weiterhin fällt die breite Verwendung verwaschener, uns von anderen juristischen Tricksereien her bekannter doppelsinniger Wortwahl auf (Bundeseigentum, der Bund, Zentralbanken ausländischer Staaten etc.) – und die Verwendung von irreführenden oder nicht genau definierten Bezeichnungen (Nationalbanken, Internationaler Regulator des Finanzmarktes etc.).
Der Eindruck, daß die ZBR ein Einflußinstrument der Rothschild-Clique ist, kann nicht widerlegt werden.
Unter diesem Aspekt sind also auch die aktuellen Maßnahmen der ZBR zu betrachten.
Die national-russischen Kräfte scheinen jedoch kampfgewillt – hier der momentan stark unter Feind-Beschuß stehende DAM.
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Ganz wichtig zum Verständnis:
Bitte auch beachten, daß der Rubel (noch) keine konvertible Währung ist, d.h. es gibt keinen freien Umlauf des Rubels außerhalb von Rußland, sondern erst wenige Verrechnungsvereinbarungen mit einigen Staaten.
Währungstechnisch ist der Rubel eher eine Sorte, keine Devise.
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Und nochmal zu den Verhältnissen:
Ein Rubel-Dollar-Kurs von 80 entspricht einem Ölpreis von 46 USD pro Barrel.
Zur Zeit (Freitagabend, 19.12.2014) steht der Rubel bei 59 USD, der Ölpreis dagegen bei 62 USD.
Damit sollte jedem klar sein, daß NICHT NUR der niedrige Ölpreis den Rubel-Absturz hervorgerufen haben kann, sondern daß da, neben den sog. Sanktionen, in diesen Tagen ganz heftig auf vielen Tasten der internationalen Finanz-Klaviatur herummanipuliert worden sein muß, um den Rubel und damit die russische Wirtschaft und letztlich Putin in die Knie zu zwingen.
Unter normalen Umständen wäre es, ungeachtet des gigantischen ZBR-Leitzinses, für die russischen Unternehmen ein Leichtes, sich billig bei allen westlichen Banken mit ihren Mini-Zinsen Liquidität zu besorgen, denn wirtschaftlich sind die meisten von ihnen kerngesund.
Daß dies offensichtlich nicht möglich ist, läßt sich nur durch massive Eingriffe erklären.
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Fazit:
Solange ein Land und ein Volk seine Geldemission nicht in den eigenen Händen hat, wird es weder souverän noch frei sein können.
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P.S. Update 20.12.abends: Leider waren beim ersten Einstellen des Beitrages einige Links nicht richtig herübergewandert – das ist nun wieder in Ordnung. Tut mir leid. 😉
Lucky
