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Schetinin Schule in Takos / Chorgesang, Blitzlernen, gemeinsam Malen, Kampfsport

In der Schetinin Schule lernen Schüler freiwillig.

Richtig. Sie lernen nicht, um eine gute Note zu erzielen. Sie lernen, weil sie interessiert sind.

Die jüngsten Lehrer zählen 8 Lenze. Kein Schreibfehler.

Die Schüler sind zukunftsorientiert und leben eben aus diesem Grunde in der Gegenwart. Nein, das ist kein Widerspruch. Das ist der Idealfall: Zukunft und Hierjetzt sind gleichzeitig ge- und erlebt.

Sie singen auswendig vierstimmig. In Schulen des deutschen Sprachraumes quälen sich Klassen, als Gesang kaum zu erkennen und von Lautsprechern geführt, durch einstimmigen Sächelchen.  Das war nun eine Verallgemeinerung. Es gibt Ausnahmen. Sie bestätigen die Regel.

Sie tanzen traditionelle Tänze, diszipliniert, aber freiwillig diszipliniert, da ist keine Peitsche dahinter.

Die jungen Männer machen ohne Geräte Handstandüberschlag oder Hechtrolle über das 1,5 Meter hohe Menschenpferd. Nochmal: Ohne Geräte, also ohne Minitramp und ohne Matte. Sie zeigen, wie ein Säbel um den Körper schwirren kann. Die Botschaft ist eindeutig, da sind auch zwei Gewehre: Wir verteidigen unsere Werte notfalls auch mit Anwendung von Gewalt.

.

Das Schlüsselwort heisst:

Motivation.

Ich bin Altknackerlehrer. Ich habe ein Berufsleben lang darüber gebrütet: Alle Kinder sind motiviert. Wie erinnere ich sie an ihre Motivation. Ich war vielleicht das, was man einen guten Lehrer nennt, aber wenn ich gedanklich eine mir ideal scheinende Schule als Vergleich herzog, geriet ich immer in Not: Ich kriege es nicht hin.

Schetinin nun, da haben Menschen eindeutig den Funken entdeckt, der benötigt wird, dass Kinder sich entfalten, so schnell wie der weltweit am schnellsten wachsende Baum (Moringa Oleifera). Nein, da werden keine Knospen aufgerissen. Die Kinder bestimmen ihr Tempo selber. 

Wieder brennt im Altlehrer die Frage: Wie wird angesetzt, dass die Kinder ihren eigentlich vorhandenen Motivationen die Zügel freigeben? Trotz einiger eingezogener Videos habe ich den Schlüssel nicht gefunden.

Vielleicht du, lieber Leser?

.

Ach ja.

Gutmenschen, welche meinen, nur an Schlüsselblümchen riechen sei menschlich, und so etwas wie Identifikation mit Grund, Boden und Lebensstil sei dumm, und Verteidigung gar solcher Werte sei nicht so gut, die mögen gar nicht reingucken, sie müssten sich empören. Mir gefällt’s.

Ach ja, fällt mir ein.

Unser grosser Bruder Joshua habe die Händler mit der Peitsche (mit der Peitsche) aus dem Tempel gejagt.

thom ram, 04.02.2015

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https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=xLnz_kJXd98


23 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Thom

    „Ach ja, fällt mir ein.
    Unser grosser Bruder Joshua habe die Händler mit der Peitsche (mit der Peitsche) aus dem Tempel gejagt.“

    Das könnte auch wieder so ein Gleichnis sein. Mit mehreren Bedeutungen.
    Z.B. in seinem Tempel haben Wechsler von Geld und Ähnliches keinen Platz.
    Und sein Tempel ist das Ich Bin in jedem Individuum.
    Jesus wirkt auf der einen Seite nur im Einzelnen (als Einmaligkeit in dieser Form) – der Dialog Er-Ich.
    Ich kann mich dabei entziehen – Er tuts nicht.
    Dazu brauche ich auch keine Kirche.
    Ich brauche nur meine eigene Bereitschaft.

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  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    So, ab jetzt und bis zum echtem Friedensvertrag immer darauf verweisend, das Besatzer das Deutsche Reich beschlagnahmt haben und die Deutschen im Volk von Verrätern in den eigenen Reihen umgeben sind!
    Siehe, alle Bennungen, eines Staates, eines Beamten, sind Schwindel und da nur unter notarieller Aufsicht aus den USA, der Hauptsiegermacht in Kriegslist zu Sklaven gehalten! Ich darf das, siehe Familie Bösken und Obdachlos, ich darf keine Gemeinschaftsräume nutzen, siehe Vorräume, Gänge oder auch nur Küche und da meiner Dinge, persönlich zugeordnet, so, wie im KZ Auschwitz und derer Lagerhaltung, nur das der Zaun fehlt und das die Systemlinge mir meine wahre Identität verweigern! Ich ein Senatssekretär des FREISTAAT DANZIG und Oberschlesier durch Geburt und Familie aus der Familie MARKE/TESSARZ, BALNER und POMMERN mütterlicherseits! Glück, Auf, meine Heimat!

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  3. thomram sagt:

    @ Volli

    Zu beachten für Leute, welche etwas dagegen haben, dass man Gewalt anwendet:
    Joshua wendet Gewalt an.
    Aber wie?
    Er benutzt die Peitsche keineswegs, um die Krämer bestrafend auszupeitschen. Er benutzt das Gewaltinstrument, um sie dort hin zu verweisen, wo sie hingehören.
    Ich vergleiche das auch gern mit inneren Vorgängen, so wie du es anklingen lässest. Wir kennen es: Manche Male müssen wir eine Mordskraftanstrengung aufbieten, warum nicht sinnbildlich die Peitsche, um einen Scheissgedanken, einen Scheisswunsch, eine Scheissvorstellung rauszuschmeissen – die Säue auszutreiben – um Raum zu schaffen für wohltuend Gedeihendes.

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  4. thomram sagt:

    @ Senatssekretär

    Ja.
    Und ich bin begeisterter Verfechter des Sowohl-als-auch.
    Für mich ist nachvollziehbar, wenn jemand glühender Aelpler oder Seemann oder Oesterreicher oder Aargauer oder Bayer oder Engländer oder Astronaut oder Tiefseetaucher oder was auch immer was auch immer ist, und sich mit allem, was damit zusammenhängt, identifiziert.
    Ich selber bin glühender Liebhaber von Mutter Erde und ihrer Kreatur.
    So.
    Toll wird es aber erst dann, wenn der Aelpler oder Seemann oder Oesterreicher oder Aargauer oder Bayer oder Engländer oder Astronaut oder Tiefseetaucher es obertoll findet, dass ein anderer Mensch sich ganz anders orientiert und sich mit ganz Anderem identifiziert.
    Dann gibt es den wunderbaren AUSTAUSCH. Der Bayer und der Taucher. Der Aelpler und der Astronaut. Der Aargauer und der Engländer und der Oesterreicher. Dann gibt es gegenseitiges Zeigen, Freuen, Anregen.

    Heisst, was nun Staaten anbelangt: Toll, wenn Deutsche deutsch sind und denken. Das Gleiche gilt für jeden Staat. UND man hat GEMEINSAME Projekte, man hat jede Art möglichen Austausches, man lernt sich gegenseitig so gut kennen wie nur möglich … und ist bereichert …

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  5. luckyhans sagt:

    @ thomram:
    Könnte der Schlüssel da liegen, wo die Kinder Aufgaben „bearbeiten“, deren Lösung vorher noch nicht bekannt ist?
    D.h. tatsächlich NEUES sich erarbeiten – und die Aufgaben stellen sie sich selbst?

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  6. Axel Tigges sagt:

    @luckyhans danke UND DER SCHLÜSSEL IST IMMER DAS GEHEIMNIS, weil das den Forscherdrang und die BEGEISTERUNG fördert

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  7. thomram sagt:

    @ Lücki und Axel

    Ja.
    In diese Richtung ging mein Denken, wenn ich mir vorstellte: Da ist die Klasse. Das Fach heisst „Musik“.
    So.
    Was wollen wir machen.
    Und dann bräuchte es Strukturierung, wie die Kinder Ziele herausschälen können. Und dann bräuchte es Strukturierung der gesamten Entwicklung.
    Das sehe ich leicht und sage es leicht.

    Aber mach das mal, wenn du hintereinander vier verschiedene Klassen hast, jede Klasse nach 45 Minuten wieder abhauen muss, in Mathe oder Englisch oder so.

    Aber ich denke schon, dass wir einen Zipfel erwischt haben.

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  8. Axel Tigges sagt:

    warum klasse warum musik, die struktur zerstört die kreativität
    und die vorstellungen der lehrer auch, die antworten haben,
    aber kein staunendes fragen? jeder darf das selbst erleben, der begleiter
    spielt was spüren die kreativen? wo bremste ich die begeisterung?

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  9. thomram sagt:

    @ Axel

    Warum Klasse warum Musik warum Struktur.

    Das Mädchen grad oberhalb hier, das werkelt auch ohne jede Struktur, gelle.
    Es hat das Papier alleine eingekauft, die Farben auch, den Pinsel sowieso. Den Raum hat es auch alleine hergerichtet.
    Das hat man ohne Struktur geschafft, jeder hat wie ein Affe rumgemacht, und dann war der Raum fertig und die Farben parat. Dass im gleichen Zimmer nicht grad Schlagzeug geübt wird, dass Ruhe herrscht, das ist Zufall.

    Im Ernst. Wie stellst du dir eine Gruppe von Menschen vor, ohne dass Strukturen da sind? Jeder quatscht gleichzeitig oder wie? Jeder verfolgt ein anderes Thema.

    Beispiel. Eine Gruppe will herausfinden, warum die Sonne dort aufgeht und dort niedergeht. Dann macht jeder irgendwas oder wie?

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  10. Axel Tigges sagt:

    der lehrer als begleiter hat die aufgabe, das klima der begeisterung zu fördern, darin liegt das geheimnis dass die schüler in 10 monaten das lernen, was wir in 13 jahren sehr unvollständig gelernt haben. es gibt keine jahrgangsklassen, sondern erfahrungen. jeder plan ist eine vorgabe die beschränken kann und damit die begeisterung tötet, so wie der sohn von andre die erwachsenen begeistert, so können wir uns auch von kindern begeistern lassen, die noch 400 mal am tag lachen, wir wissen einfach noch zu wenig, wie heiterkeit wirkt
    in diesem sinne zeigt der kurze film doch viel,,, herzlich axel

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  11. thomram sagt:

    @ Axel

    Ich bin Praktiker. Falsch. Ich war es.
    Als Praktiker komme ich in einen Raum. Da sind Kinder.

    Ich fördere das Klima der Begeisterung, regst du an.
    Bin sehr einverstanden, lieber Axel.
    So.
    Und was tue ich nun im Raum mit den Kindern? Mit Rumstehen ist wohl nichts gewonnen?
    Hab den Film noch nicht angeschaut. Uebertragungsproblem.

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  12. Ohnweg sagt:

    Der Lehrer hat Hebamme zu sein und mehr nicht. Er hat die Talente der Schüler an das Licht zu ziehen. Die Kinder stellen dann für eine Situation ihre eigenen Spielregeln auf die in einer anderen Situation total über den Haufen geworfen werden können. Eigentlich sollten wir uns noch daran erinnern. Das Einzigste was Kinder brauchen ist ein geregelter Tagesablauf in den Grundbedürftnissen, wie Essenzeiten usw.
    Ohhh! Wie habe ich die Schule gehasst. Meine Kinder auf jeden Fall, habe ich nicht leiden lassen. Das Schreiben und Lesen habe ich ihnen beigebracht. Als sie meinen ältesten Sohn in Deutschland mit der Polizei in die Schule bringen wollten haben wir die Koffer gepackt und sind nach Südamerika zurück. Sie sind übrigens dreisprachig ohne tumbe Sprachschule. Sie leben ihr selbstbestimmtes Leben wie es unter der Sklaverei möglich ist und wir besetzen Nischen zusammen. Siedlungsgebiet Paraguay vorhanden. Siedlungsgebiet Spanien im Aufbaustadium. Siedlungsgebiet Deutschland aufgegeben.

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  13. Axel Tigges sagt:

    leber THOM RAM schau dir diesen film noch einmal genau an, die kinder handeln selbstorganiert weil das begeisterung ermöglicht, unsere natur hat intrinsische ordnungsstrukturen, das vaterprinzip ist nicht das prinzip dass der vater bessere strukturen kennt, das hat unsere leidvolle vergangenheit dokumentiert

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  14. Axel Tigges sagt:

    lieber Thom Ram was ist erst einmal unsere AUFGABE ?
    http://www.universityofhappiness.de/wenn-du-die-welt-veraendern-willst-liebe-eine-frau/
    HABEN WIR DAS SCHON VERWIRKLICHT?

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  15. Ohnweg sagt:

    FREI SEIN
    Frei sein. Kann man das überhaupt noch in unserer Zeit?
    Ja, man kann!

    Zwar manchmal eingeschränkt, je nach Land in dem man lebt, aber es gibt Nischen. Die schlimmste Unterdrückung habe ich in meinem Heimatland Deutschland erlebt. Ein Land das früher nur so von Freigeistern gewimmelt hat. Gut, ich brauche den Grund dafür nicht zu behandeln. Er ist für aufgeklärte Menschen offenliegend.

    Deutschland, und auch ganz Europa wird von einem Schimmelpilz, genannt Bürokratie, überzogen. Die Gesetzesfesseln wurden angezogen. Diktatur und Überwachung haben sich unbemerkt breit gemacht. Die einsamen Rufer in der Wüste werden totgeschwiegen. Das Geldsystem wird absichtlich manipuliert um die Menschen gefügig zu machen. Die Existenzsorgen soll ihnen die Ruhe nehmen damit sie den Rattenfängern offen in die Falle laufen. Und es kann tatsächlich funktionieren, dass sich die Menschen beugen werden.
    Und was dann?
    Dann kann man niemandem mehr trauen. Speichellecker machen durch Denunziantentum das Leben der Freigeister zur Hölle. Die Unterdrückung ernährt sich von selbst. Von Kleingeistern die plötzlich ihre niedrige Macht ausspielen und Anzeige nach Anzeige erstatten und ehemals unbescholtenbe Bürger einem Spiessrutenlauf übergeben. Ekelhaft!

    Dann heisst es tarnen und täuschen! Nicht auffallen. Keinen Job annehmen der mit Bürokratie usw. etwas zu tun hat. Und dann kann man trotz der traurigen Umwelt individuell frei sen. Und das ist meine Methode. Allerdings habe ich schon frühzeitig die Konsequenzen gezogen und bin für europäische Verhältnisse in eine „Chaotenland“ genannt Bananenrepublik gezogen. Und da schwätzt mir keiner einen Euro in die Tasche. Oder besser gesagt, aus der Tasche. Nicht einmal meinen Krämerladen liess ich registrieren. Auf dem Land kräht kein Hahn danach. Es gibt hundertausende von Kleinunternehmern. Unkontrolliert, frei und unbelästigt. Allerdings gibt es auch keinen Schutz und keine Lebensversicherung. Und wenig Schulmediziner. Und deshalb ist die Lebenserwartung auf dem Land auch bedeutend höher als in Ballungsgebieten wo die internationalen Betrugsorganisationen hemmungslos zuschlagen.

    Weg von den Ballungsgebieten. Auch in Deutschland! Halblegal vorgehen solange das System alles abwürgt. Nicht jede verkaufte Tomate verbuchen. Keine Rechnung von den Handwerkern verlangen. (Im Gegenzug von Preisnachlass). Am Besten von Flohmärkten und Nachbarschaftsjobs leben. Oder einfache, feste Arbeit annehmen wo die Lohnhöhe keine Rolle spielt, da man nebenher noch so manches Geschäft abwickelt. Ich habe zeitweise Kühlschränke im Sperrmüll gesammelt und aufpoliert und verkauft. Mein kleines Transportfahrzeug hat sich tausendmal bezahlt gemacht. Und dies sind nur ein paar Beispiele wie ich mich mit Familie und vier Kindern in Deutschland durchgeschlagen habe. Ich brauchte keine Sozialhilfe. Ich habe sehr gut mit meinen unangemeldeten Jobs verdient. Und wenn ein Knaller meint, dass er mich wegen Schwarzarbeit drankriegen könnte, so kann er mich am Arsch lecken. Das haben schon Behörden und Vereine versucht und haben stillschweigend aufgegeben. Zum Beispiel die Handwerkskammer, besonders hartnäckige Gesellen. Und bei dem Finanzamt war ich nicht registriert. Weder als Arbeitnehmer noch als freier Arbeiter, Händler, Künstler, Tellerwäscher, Bautiger, Pflastermaler, Allraundmonteur, Gerüstbauer, Möbelträger und Wandersgeselle. Und so vieles mehr.

    Die Angstschwelle hab ich längst hinter mir gelassen. Meine Frau hat es nie bereut sich mit mir eingelassen zu haben. Sie wurde von mir immer versorgt. Sie hatte den ersten Waschvollautomaten innerhalb meiner paraguayischen Familie. Und das war schon sehr viel. Damals vor 30 Jahren. Absoluter Spitzenluxus. Auch heute noch bei den Durchschnittsparaguayern. Die haben jetzt allerdings auch schon so billige Platikdrehmühlen als Helferlein für ihren Waschtag.

    Mein Leben war ein Riesenchaos und trotzdem bin ich schuldenfrei. Habe etwas Boden. Ein Häuschen. Werkstatt, Krämerladen, Fahrzeug und viel Ideen. Freiheit macht kreativ. (Inzwischen bin ich vorübergehend in Deutschland und werde in Kürze mein Siedlerprojekt in Spanien ausbauen). Sich durch das Netz der Versklaver zu winden macht erfinderisch. Besonders was die Umgehung der Behördenwillkür betrifft. Ich habe es in Deutschland geschafft und um wie viel leichter ist es in Paraguay gewesen. Mein Freiheitsdrang ist ungebrochen und meine Schaffenskraft auch. (Wenn auch inzwischen etwas gehbehindert). Zudem beschäftige ich mich ja auch ein wenig mit geistigen Dingen. Meine Bodenverhaftung ist mir aber wichtig. Denn der wo im Leben keine Selbstverantwortung übernehmen will, was soll der schon im Himmelreich anfangen. Denn da ist eigene Schöpferkraft gefragt und kein Halleluja.

    Gott ist Freiheit. Gott will keine Anbetung und keine Sklaverei. Gott will Partner. Er hat alles gegeben um ein Leben in Freiheit und in Eintracht mit der Natur zu leben. Aber er gibt Fingerzeige wie man das Leben zu gestalten hat. Dazu hat er seine drei Mitteilungskanäle zur Verfügung gestellt. DAS GEWISSEN–DEN INSTINKT–UND DIE INTUITIONEN. Wenn sich jeder danach richten würde wäre der Garten Eden schon morgen real. Denn es fehlt nichts mehr um es sich bequem auf dem blauen Planteten einrichten zu können. Die Handwerker sorgten und sorgen dafür. Nur ein paar unverschämte Macht- und Egoistenschweine hindern die Menschheit am Aufstieg. Und die Ignoranz der Betroffenen. Und deshalb muss man das Freisein noch individuell praktizieren. Dass es dabei an nichts mangeln muss zeigt mein Lebenslauf. Es kann für zielbewusste Menschen noch viel einfacher sein, als für mich. Nur sollte man sich schon etwas hochräkeln.

    Jetzt nochmals zur Erinnerung die Hauptpunkte um sich seinen geistigen und auch materiellen Freiraum zu schaffen:
    1. Politkabstinenz
    2. Geistigen Abstand von Geldsystemen
    3. Die Priesterkaste scheuen wie der Teufel das Weihwasser

    Viel Glück dabei, denn dies bedeutet seine „gute“ Erziehung abzulegen.
    (Auszug aus meinem stillgelegten Blog: DER 4. WEG, der4weg.blogspot.de)

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  16. luckyhans sagt:

    @ Axel&Thom:
    Die Grundfrage ist doch: warum dürfen die Eltern nicht ihre eigenen Kinder begleiten?
    Wozu braucht es da ein „System“ von Ver- oder Aus- oder egal-was-Bildung? Schulen? Lehrer?
    Profis sind besser als „Amateure“? Lächerlich – niemand kennt seine eigenen Kinder besser als die Eltern…

    Also: heutiges „Problem“:
    a) wie befähigen wir die Eltern, daß sie diese Begleitung ihrer eigenen Kinder anpacken, und
    b) wie schaffen wir die Voraussetzungen, daß die Eltern in den für die Kinder so extrem wichtigen ersten 7 – 17 Jahren genug Zeit, Geduld und Wohlstand haben, um sich unbesorgt um ihre eigenen Kinder kümmern zu können…

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  17. Ohnweg sagt:

    Übrigens, nur frei denkende Menschen mit Tatendrang können auch freidenkende Kinder erziehen. Das ist nun mal meine Erfahrung. Ich selbst habe vier Kinder in das Erwachsenenleben geführt. Das Ergebnis kann sich für mich sehen lassen. Trotz aller Fehler die man halt so macht. Man lernt ja nie aus.

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  18. heidrun sagt:

    wie das geht, wer findet das raus? h… du mußt mal hinfahren – die lassen leute als beobachter zu. und es gibt nen alten film, da ist mehr über die philosophie, wie die kinder gesehen werden und so. ich weiß nicht, warum der nicht mehr da ist. außerdem gibt es nen speziellen lehrplan. richard k. hat auf youtube vorträge. aber der schlüssel ist der rektor, der diesen raum für die telepathischen prinzipien vorgibt. es ist nicht sooo frei. auf der anderen seite ist die unfreiheit eine, wie sie das blut mit den adern hat – soll es etwas „frei“ im körper rumfließen. dann sind wir bald tot. oder die luft – soll sie frei im körper sein, statt in die lungen gehen und nur teile weitergegeben werden udn teile raus. also ordnung … da ist halt die frage welche ordnung ist legitim und welche nicht … aber ordnung gibt es dort ne menge – möglicherweise eine ordnung des lebens… die man vor ort begreifen kann….

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  19. thomram sagt:

    @ Heidrun

    Ich dir für deine Hinweise uns heisse dich willkommen auf bb!

    Ich hatte mal, als ich ein Schilager leitete, Besuch von einem alten Paedagogen. Beim Abschied sagte er mir, er sei angenehm beeindruckt. Ich: Was, wie, wovon sprichst du? Er: Deine Schüler geniessen sehr grosse Freiheiten innerhalb der von dir gesetzten Grenzen. Sie entfalten sich in geschütztem Rahmen.

    Ja, ich müsste hin, nach Schetinin. Ich möchte wissen, wie das Ganze angekickt wird.

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  20. luckyhans sagt:

    @ Thomram:
    Es gibt im Netz inzwischen jede Menge Videos von der Schetinin-Schule, sehr viele mit englischer oder deutscher Übersetzung.
    Dann gibt’s die österreichische Tekos-Variante, die Lais-Schule (www.laisschule.at/) – auch mit einigen Videos – da kann jeder viel lernen… 😉

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  21. heidrun sagt:

    hier sind die videos von laising…

    spannend !

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  22. Thomas59 sagt:

    @Heidrun, Ohnweg, tomram:
    Dieses Blog-Thema kam heute in meine Mail, ist aber offensichtlich schon 12 Monate im Netz.
    Dennoch: Eure Beiträge, Heidrun (!) und Ohnweg, zeigen mir, dass Ihr das Thema (Lebens-)´Schule´, deshalb offensichtlich gut verinnerlicht/begriffen habt, weil ihr gewisse Schwiegkeiten gemeistert habt, die das SYSTEM für Jeden von uns als Fall-en überall aufgebaut hat.

    Ich war 2006 bei Prof. Schetinin, weil ich damals von ihm persönlich (!) – Auge-in-Auge – hören wollte, was er von den sog. „Anastasia“-Büchern (W. Megre) hält, was seine Meinung zum Buchinhalt generell ist.

    Wir saßen da am 12.10.2006 in seinem großen, wunderschönen Büro zu Viert, d.h. meine Frau, die gleichzeitig meine Dolmetscherin war, Prof. Schetinin, eine Tekos-Schülerin (Franziska, ~12-jährig) und ich selbst.

    Ich war damals von diesen Anastasia-Buchinhalten als Leser (!) sehr positiv beeindruckt, fast schon „fanatisiert“. Mit nur einem Satz hat mich Prof. Schetinin damals schockartig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Er sagte: „Diese Bücher sind wertlos. Das einzige wozu sie vielleicht nützlich sind, ist, das sie als Tor oder Tür dienen können, wo man hindurchgeht.“

    Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist folgendes: In diesen 90-Minuten Beisammensein mit Prof. Schetinin ist mir klar geworden, dass dieser Mann, mindestens hellsichtig (!) ist, d.h. er liest deine Gedanken ab. Direkt aus meinem Feld hat er mich quasi ausgelesen.
    Für mich war auch klar, das dieser Mann im direkten Kontakt mit der Geistigen Welt steht und von dort auch direkte quasi Unterstützung u.ä. bekommt. (Auch wenn das damals zwischen uns nicht zur sprache kam).

    Noch etwas: Die Schetinin-Schule hat in unserem Sinne keine Lehrer, sondern „nur“ Lehr-Begleiter. Die Kinder unterrichten sich gegenseitig. Diese Kinder schreiben ihre eigenen Lehrbücher. Der erwachsene Lehrer beobachtet diese Lehrstunden nur von der Seite und greift im Bedarfsfall oder wenn er von den Kindern gerufen wird, in den laufenden Unterricht ein. Die Kinder sind vielleicht auch deshalb so motiviert, weil sie Lern-Freiheit haben, d.h. sie stellen sich am Anfang des Schuljahres ihre ~3 Fächer zusammen, die sie dann binnen 9 Monaten auf Abiturniveau bringen….. alles sinnvoll miteinander verknüpft…. Mathematik hat auch was mit Physik und auch was mit Chemie und auch was mit Musik zu tun…… dieses Gesamtverständnis ist der Schlüssel zum Erfolg; sprich zum eigenen Denken; so wie ich es verstehe.
    „Ohnweg“ hat es präzise auf den Punkt gebracht in seinem o.g. Beitrag mit dem Satz: „Freiheit macht kreativ!“

    Abschließend: Prof. Schetinin wurde mal von einem Journalisten im Interview gefragt: „Was ist das Geheimnis Ihrer Schulerfolge und wie heißt diese Lernmethode?“ Er antwortete, dass es keine Geheimnisse gibt. Aber der Journalist lies nicht locker und hakte solange nach bis Prof. Schetinin etwas angenervt sagte: „Schreiben Sie, es ist die Schetinin-Methode, die hier wirkt!“

    Ich verstehe es so, dass JEDER Lehrer (ich habe sie ALLE zu meiner dt. Schulzeit als Leerer kennengelernt), die Verantwortung hat, die Schulkinder (jedes einzelne im Bedarfsfall) da abzuholen wo das jeweilige Kind steht. Wie der heutige Lehrer das schaffen kann, ist mir völlig unklar, in einem idiotisierten Schulsystem.

    Respekt vor den Lehrern, die ihre Nische gefunden haben. Auch wenn Nischen nur eine Kleinlösung sind. Genauso wie Paraquay o.ä. nur Nischenlösung sind für Individualisten. Wie es Einheimischen selbst dort geht, zeigt ja wunderbar das Beispiel von Dr. Sebi (!!) aus Honduras.
    Die bay. Lehrerin Sabine Czerny hat es vorgemacht, so wie „ohnweg“ es sich und seiner Familie auch vorgemacht hat, wie es für Alle besser gehen kann, wenn das SYSTEM nicht wäre.

    Sorry, dass der Text etwas lang geraten ist.
    Herz-liche Grüße
    Thomas

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  23. thom ram sagt:

    Namensvetter 59

    Thomas 59

    Du bittest um Verzeihung, da dein Text etwas lang sei? Viel zu kurz ist er. Solch Bericht schlürfe ich mit Hochgenuss.
    Ha, der Mann war in der Schetinin Schule, ich beneide dich. Du hast gesehen, dass wir in bb Beiträge darüber haben? Nicht wichtig für dich, vielleicht wichtig für Mitleser.

    Dein Kommentar ist von WP zurückgehalten worden. Erst dachte ich deshalb, du seiest neu hier, doch warst du auch schon da, mehr noch, wir hatten sogar kurzen Mehlkontakt. Richtig?

    Moment mal, ich gucke deine Mailadresse und sehe….du schreibst nicht zum ersten Male hier,

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