bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: EU

Sterbendes Imperium (3) – Globales Vermögen: 263 Billionen

Es geht weiter in der Symptom-Beschau, aber bitte: nicht immer nur auf das eine Beschaute konzentrieren, der Gesamtzusammenhang ist wichtig und zu betrachten – ein einzelnes ist wenig aussagekräftig – erst insgesamt kommt die Wirkung heraus.

Der nachfolgende Auszug aus einem Börsenbrief soll die „Logik“ des Finanzsystems deutlich machen: was den einen ihre „Schulden“, das sind den anderen ihre „Vermögen“ (plus Zinsen, selbstverständlich).
Daher sind die nachfolgenden Zahlen (Quelle siehe unten) nicht uninteressant.
Wer sich noch für die nachfolgenden Anlagetips interessiert, der lese dann bitte im Originaltext weiter.

Auch wenn wir wissen, daß Statistiken immer mit Vorsicht zu betrachten sind, da sie (je nach Aufgabenstellung des Auftraggebers) das eine oder andere „wünschenswerte“ Resultat „hervorbringen“, sollen auch nicht die einzelnen Zahlen entscheiden – die Gesamtansicht ist wichtig.

Es sind da so einige Wörter und Sätze, die sehr zum Nachdenken anregen: was ist damit tatsächlich gesagt?
Viel Spaß beim Grübeln!

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Globales Vermögen: 263 Billionen

14.04.2015

Das weltweite Vermögen betrug Mitte 2014 rund 263 Billionen US-Dollar. Seit dem Jahr 2000 konnte es sich mehr als verdoppeln. –  Etwa 35 Millionen Dollar-Millionäre – weniger als 1 Prozent der Weltbevölkerung – halten 44 Prozent des weltweiten Vermögens.

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Sterbendes Imperium (2) – Wer profitiert vom neuen Militarismus?

In dieser Reihe betrachten wir die Symptome des sterbenden “modernen” Imperiums, eines Imperiums, das nicht nur den Prügelknecht VSA und seine Vasallen umfaßt, sondern auch alle Kräfte, die dahinter verborgen sind: die internationale Finanzoligarchie, die 13 Blutlinien, die 300 Familien etc.

Und wir denken daran, daß alles einfach genau so passieren muß, damit sich die menschliche Entwickelung so vollziehen kann, wie es erforderlich ist – für eine zukünftig freie, glückliche menschliche Gemeinschaft anstelle der jetzigen irren Gesellschaft…
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Wer profitiert vom neuen Militarismus?

Ron Paul

Militarismus und Militärausgaben sind überall im Ansteigen, die neue Kalter Krieg-Propaganda scheint sich auszuzahlen. Die neuen „Gefahren,“ die aufgebauscht werden, bringen Militärkontraktoren und dem Netzwerk von Denkfabriken, die diese bezahlen, um Kriegspropaganda zu produzieren, große Gewinne.

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Sterbendes Imperium (1) – Lizenz zum Töten

Wir beginnen heute mit einer neuen Reihe von Betrachtungen, die uns die Symptome des sterbenden „modernen“ Imperiums vor Augen führen wird, eines Imperiums, das nicht nur den Prügelknecht VSA und seine Vasallen umfaßt, sondern auch alle Kräfte, die dahinter verborgen sind: die internationale Finanzoligarchie, die 13 Blutlinien, die 300 Familien etc.
Dies wird vor allem für diejenigen Zeitgenossen interessant sein, die immernoch der Vorstellung anhängen, daß alles, was so in der heutigen Politik passiert, auch genauso geplant worden sei.

Das mag wohl sein – allerdings nicht im Sinne der bekannten Ausspruches – daß dies von Menschen, von Hintergrundmächten oder wem auch immer genau so geplant wurde, sondern daß es einfach genau so passieren muß, damit sich die menschliche Entwickelung so vollziehen kann, wie es erforderlich ist – für eine zukünftig freie, glückliche menschliche Gemeinschaft anstelle der jetzigen irren Gesellschaft…

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Lizenz zum Töten

Dmitry Orlov

Die Geschichte ist immer wieder die Gleiche: aufgrund einer Anhäufung von günstigen Umständen wird ein Land mächtig – viel mächtiger als der Rest – und nimmt eine Zeit lang die führende Position ein. Aber die günstigen Umstände, die oft nicht viel mehr ausmachen als ein paar vorteilhafte Launen der Geologie, sei es walisische Kohle oder westtexanisches Erdöl, gehen mit der Zeit zu Ende. In der Zwischenzeit wird die einstige Supermacht durch ihre eigene Macht korrumpiert.

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Ukraine-Realitäten aktuell

Es fällt schwer, die nachfolgenden (und andere aktuelle) Berichte zu lesen und zu sehen, ohne daß man innerlich aufgewühlt wird. Wenn man einige Jahre in der Ukraine gelebt hat, und auch die sog. „innerdeutsche Grenze“ noch in lebhafter persönlicher Erinnerung hat (einschließlich der gehässigen Propaganda-Berichte „danach“), dann sind das nicht nur Worte und Bilder.

Wenn man Städte wie Kiew, Charkow, Lwow und andere aus eigener Anschauung kennt und sich mit deren Einwohnern bekannt gemacht hat, kann man kaum glauben, daß dort solch ein Brudermorden stattfindet.
Um so sicherer ist man sich, daß dies nur mit „tätiger Mithilfe“ von gedungenen Mördern und ausländischen Söldnern, und zwar gesteuert von uns hier aus dem Westen, passieren kann.

Unsere Mitverantwortung erschöpft sich nicht in den Verbrechen „unserer“ DoC-hörigen Polit-Marionetten, sondern erfaßt auch unser Gewährenlassen, unser Zaudern, unser Zusehen und Sich-Wegdrehen.
Natürlich nicht nur, was die Ukraine und Rußland betrifft – aber hier am deutlichsten.

Vergessen wir das bitte nicht – für später.
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wahrlich zufferähn

Schon des öfteren haben wir die klugen Analysen des ehemaligen Präsidentenberaters P.C.Roberts hier übernommen, der uns mit seiner klaren „anderen“ transatlantischen Sicht stets viel Interessantes zu sagen hat.
Was er uns heute zur Souveränität der europäischen EU-Mitglieder (von „Staaten“ zu schreiben, wage ich kaum noch) ins Stammbuch schreibt, macht doch sehr nachdenklich.
Euch auch?

Auch wenn „Washington“ (gemeint ist der District of Columbia daselbst) sicherlich nicht die treibende Kraft, sondern nur Erfüllungsghilfe ist.
Wir werden sehen, wie der mutige Schritt des tschechischen Präsidenten sich demnächst auswirken wird.

Und man mag zur deutschen Geschichte stehen wie man will – man mag Guido Knopp für einen engagierten Geschichtsforscher oder eher für einen notorischen Geschichtsfälscher halten – man mag zu Rußland und zur Sowjetunion stehen wie man will – eines ist und bleibt klar:
Die Sowjetunion hat die Hauptlast des Kampfes gegen Hitlerdeutschland getragen – dazu genügt es, die Zahlen der Gefallenen anzuschauen – auch wenn man Stalins Opfer abzieht, bleibt das Bild eindeutig.
Wer daran zweifelt, hat ganz wichtige Dinge noch nicht verstanden.
Und deshalb sollten wir ihnen den Stolz auf „ihren Sieg“ gönnen und nicht kleinlich daran herummäkeln.
Aber das ist ein Thema für eine getrennte Betrachtung…
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Präsident Zeman lässt Washington wissen, dass die Tschechische Republik kein amerikanisches Protektorat ist

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Die Geld-Macht

Im nachfolgenden Interview für die serbische Zeitschrift „Geopolitika“ erklärt der bekannte Wirtschaftsjournalist und Ökonom Ernst Wolff erneut wichtige Zusammenhänge des modernen Wirtschaftslebens – dies könnte man auch als Ergänzung oder Bestätigung unserer WWW-Reihe ansehen.
Nicht ganz verständlich ist, wie ein so sachkundiger Mensch und Fachmann gewisse Dinge einfach nicht sehen will – wie z.B. den Mechnismus der Zentralbanken, und daß alle sog. Zentralbanken der Welt letztendlich private Eigentümer haben und in deren Interesse agieren, d.h. die jeweiligen Völker ausbeuten.
Denn für jeden ausgegebenen Geldschein bzw. jede Buchgeldzahl in nationaler Währung muß die jeweilige Zentralbank den entsprechenden aktuellen Gegenwert in US-Dollar kaufen oder bei der privaten FED hinterlegen.

Außerdem hält Wolff „die gewissenlosen Banker“ für die Hauptschuldigen an der Misere – nun, wir wissen, daß hinter diesen andere Kräfte stehen. Und auch weder Wallstreet, noch das Weiße Haus, noch Washington oder der damit gemeinte Distrikt of Columbia sind die Hintermänner, sondern die bekannten 13 Familien der internationalen Finanzoligarchie.
Auch zur Aussage, daß die russische und die chinesische Wirtschaft zusammenbrechen werden, wenn der Dollar stürzt, darf sich jeder selbst eine Meinung bilden und muß nicht der Wolffschen Einschätzung folgen. Denn Voraussagen sind immer schwierig zu treffen, da nicht vorher abgeschätzt werden kann, wie gewissen- und skrupellos weiterhin agiert wird.
Aber da hier wieder sehr klar und deutlich viele oft verschwiegene Fakten aufgezeigt werden, ist der Artikel jedenfalls sehr informativ für viele Menschen.


Die Hervorhebungen sind von uns
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weiter Raten um Flug 4U9525

Hier sollen nun zwei weitere Meinungen vorgestellt werden, deren fast einzige Übereinstimmung darin liegt, die bisherigen „offiziellen“ Darstellungen komplett als unmöglich abzustempeln.
Während die Lügenmedien weiterhin versuchen, uns nur die eine – höchst unwahrscheinliche – Version mit immer neuen Tricks ins Hirn zu pflanzen – und „so ganz nebenbei“ andere Themen als „weniger wichtig“ einfach zu unterdrücken.

Die beiden Meinungen zeigen ihrerseits ziemlich kontroverse Standpunkte auf und stecken somit mehr oder weniger den Rahmen ab, innerhalb dessen die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, den tatsächlichen Ereignissen zu entsprechen.
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Germanwings Flug 4U 9525 – Opfer, Motiv und Gelegenheit deuten auf Staatsterrorismus

02. April 2015 (von Harald Kautz-Vella)

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Ukraine-Ticker (6)

Hier wieder das Neuste vom Tage aus dem Osten Europas – EU hin oder her, sie stellt nicht Europa dar.
Bitte nicht vergessen, daß dieser Krieg ziemlich nah an unseren Grenzen stattfindet – es sind knapp 2000 km Luftlinie, also etwa 2 Flugstunden. Oder wenige Tage rollende Panzer – denn so wie sich die EU in diesem Konflikt bisher positioniert hat, sollten wir uns im Klaren sein, daß im Falle „großer“ Kriegshandlungen, also eines „offiziellen“ Eintrittes Rußlands, natürlich Brezszinskis Polen auch sofort die ukrainische Grenze Richtung Osten überschreiten wird, und damit haben wir den berühmt-berüchtigten Nato-„Bündnisfall“ und sind automatisch Kriegspartei. D.h. die russischen Panzer würden bis zum Atlantik rollen (können).

Und davor bewahrt uns momenten NICHT die politische Klugheit oder Weisheit „unserer“ hörigen und gekauften Politiker-Darsteller, sondern einzig und allein die Geduld und Voraussicht eines Präsidenten Putin – ist uns das wirklich klar? Denken wir auch darüber nach?
Dazu also weiter unser Ukraine-Ticker…
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Ukraine-Krise (5)

Mancher mag sich fragen, was denn unsere ständigen Mitteilungen vom Konflikt in der Ostukraine mit einer anzustrebenden glücklichen Welt zu tun haben.

Nun, zum einen erkennen wir, wieviele wichtige Neuigkeiten uns von „unseren“ Lügenmedien systematisch vorenthalten werden, und sehen, was uns anstelle dessen Tag für Tag an „Nachrichten“ eingehämmert wird, und bekommen einen Eindruck davon, womit uns das Hirn verkleistert werden soll.
Zum anderen können wir uns auf diese Weise darin üben, die Dinge zu betrachten und in ihrem Charakter zu erkennen, ohne uns in die damit beabsichtigten massiven Downstream-Gefühlsregungen hineinziehen zu lassen.
Wir lernen so, die Gemeinheiten und dreckigen Hinterhältigkeiten der „finsteren Seite“ zu erkennen und zu sehen, ohne uns davon in unproduktive Gefühle wie Haß oder Verzweiflung hineinführen zu lassen – negative Gefühle, die sich zwangsläufig auf unsere Gesundheit nachteilig aufwirken würden.
Das hat nichts mit Gleichgültigkeit oder Vergeßlichkeit zu tun – im Gegenteil: wir trainieren unsere Wahrnehmung auf das, was da vor sich geht, und können lernen, unsere Gefühle auf die Manifestation von Frieden und Güte zu konzentrieren – im Wissen dessen, was dort an Schlimmem passiert.
So können wir konkret auf die Ereignisse einwirken, ohne dorthin fahren und mitkämpfen zu müssen – bekanntlich wurde durch TM-Experimente mehrfach nachdrücklich nachgewiesen, daß mit geistigen Mitteln materielle Ereignisse beeinflußt werden.

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Marionetten in Angst

Seit der Aufdeckung der umfassenden und allseitigen NSA-Spionage in der gesamten Verwaltungsorganisation Bundesrepublik müssen sich doch alle ehemaligen Stasi-Mitarbeiter total verarscht vorkommen, daß sie von fast allen Leuten nach wie vor als „böse Buben“ angesehen werden, während diejenigen, die viel Schlimmeres schon jahrelang betreiben, zumindest für die offizielle Propaganda immernoch die „Freunde und Beschützer“ sind.

Aber nun kommt es auch auf anderen Gebieten schlimmer als seinerzeit. Denn viele ehemalige DDR-Bürger waren damals hauptsächlich wegen der Reisefreiheit auf die Straße gegangen gegen die SED-Diktatur. Nun wird diese einzige wirklich reale, errungene Freiheit durch die VSA-hörige Merkel-Administration auch noch still und heimlich abgeschafft.
Man beachte bitte auch die windelweichen Formulierungen, mit denen eine Grundfreiheit hier gnadenlos und vollständig abgeschafft wird.

Wer also immer noch nicht erkannt hat, wo wir uns hier befinden, der wird es wohl in diesem Leben auch nicht mehr packen…
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Interessanter Gesetzesentwurf: Entziehung des Personalausweises

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Vorreiter Ostmark?

Es mag ja so manchem nicht gefallen im Verein EU – und nicht wenige möchten auf wieder raus, um sich nicht weiter von Tausenden unfähigen „Beamten“ drangsalieren zu lassen. Nun aber nimmt jemand das Heft des Handelns in die Hand und probt den Aufstand – unsere Freunde aus der Ostmark.
Schaun wir uns das Ganze einmal näher an. Und überlegen, was das für uns im besetzten Gebiet bedeuten könnte.
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Raus aus der EU: Wird Österreich Ende Juni 2015 aus der EU austreten?

28. März 2015  Inge Rauscher im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.
Ein Austritt Österreichs aus der EU? Vor wenigen Jahren und selbst heute noch unvorstellbar aber dennoch vielleicht bald Realität. Eine Realität, welche in einem Umfeld von unzufriedenen Bürgern, Brüsseler Irrsinn, ausufernder Bürokratie und Abbau von Demokratie ihren Nährboden hat und schnell einen Dominoeffekt auslösen könnte, der zu einem EU-Austritt weiterer Mitgliedsstaaten führt. (Der Unmut ist überall derselbe.)

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Sankt Ions Schau

Rußland hat den westlich angeordneten Finanzsturm bisher ohne größere Folgen überstanden – auf jeden Fall sind die Nachwirkungen für das Land deutlich geringer als sich die Initiatoren der Sanktionen ausgerechnet hatten.
Und für andere?
Betrachten wir die Sache differenziert.
Der unlängst erschienene Bericht des russischen Wirtschaftsministeriums „Über die Ergebnisse der Sozial-ökonomischen Entwicklung der Russischen Föderation im Jahre 2014“ liefert uns dazu einiges Zahlenmaterial.

Verringert haben sich der Export um 3,8% und der Import um 8,9% – klar, schwacher Rubel verteuert die Importe.
Signifikant ist der 29%ige Absturz des Warenaustausches mit der Ukraine.
Somit bleibt China der wichtigste russische Außenhandelspartner mit fast unverändert 11% Anteil, dann folgen die Niederlande mit weniger als 3% Abfall gegenüber Vorjahr (insgesamt 9,3% Anteil).

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Ukraine-Krise (4)

Die folgenden aktuellen Informationen für euch:

1. Aus Initiative Rußlands hatte bereits am 20. März eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates stattgefunden, um über die Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen bezüglich der Ukraine zu beraten. Dabei wurde vor allem ein Gesetz der Kiewer Rada kritisiert, das den Donbass als „Okkupiertes Gebiet“ bezeichnet.
Deutschland und Frankreich wurden auffordert, stärker auf die Kiewer Junta Einfluß zu nehmen.

Vorher war ein von Litauen angeregtes informelles Gespräch zum Thema Krim von Rußland, Angola, Venezuela und China boykottiert worden.

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Klare Worte (3)

Wir wollen nochmal auf die unlängst mit schöner Klarheit geäußerten Grund-Prinzipien der anglo-amerikanischen Politik zurückkommen. Diese Frage wird uns wohl solange beschäftigen, wie sie ungelöst uns Deutsche in den Fängen des Prügelknechtes der internationalen Finanzoligarchie festhält.

Wir haben hier ein sehr schönes lockeres Gespräch des Historikers Prof. M.-F. Vogt mit Peter Haisenko, der uns unlängst mit seiner profunden Einschätzung zum Mordfall MH-017 versorgt hatte.
Da geht es auch um Sprache, um das Denken und um viele andere mit dem Thema verbundene Aspekte – für alle unsere Freunde ein „gelungenes Mahl“ – meint Luckyhans.
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Deutschlands Unfreiheit im Westen und die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft

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Ukraine-News (3)

Auch diese Tage sind in der nach wie vor illegitimen Kiewer Junta wieder recht ereignisreich.
Möglicherweise stehen weitere Umbesetzungen in sichtbaren Positionen an, nachdem am vergangenen Wochenende Oligarch Präsident Poroschenko den Oligarchen Kolomojskij vom Gouverneursposten enthoben hatte.

Nun weist einiges auf eine bevorstehende Ersetzung des bisherigen Premiers Jazenjuk durch den Poroschenko-Getreuen Groisman (zur Zeit Parlaments-Speaker) – oder die VSA-Bürgerin Jaresko (Finanzministerin) hin.
Denn es wird dringend ein Sündenbock für die unkontrollierten Preissteigerungen, die Entwertung der Griwna und die katastrophale wirtschaftliche Lage benötigt, um dem Volk den Anschein von Tätigkeit zu vermitteln.

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Sanktions-Wirrwarr

Es ist kaum zu glauben wie unterschiedlich internationale Medien sich zu diesem Thema äußern – hier ein paar Beispiele, wie sie in der russischen Presse veröffentlich wurden.
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Die „South China Morning Post“ schreibt angeblich, daß die VSA und die EU ihre Sanktionen gegen Rußland aufheben müßten, wenn sich Rußland an die Spitze einer internationalen Koalition gegen den sog. IS stellen würde.

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Ukraine-Chaos (2)

Erneut einige Neuigkeiten aus der Ukraine, da „unsere“ Massenmedien kaum darüber berichten.
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Allein am 26. März haben unter völliger Ignoranz der Minsker Vereinbarungen die ukrainischen Streitkräfte 41 mal das Territorium der Donezker Volksrepublik beschossen, darunter den Donezker Flugplatz, die Grube „Oktjabrskaja“, die Ortschaften Gorlowka, Zhabitschewo und Spartak. Dabei wurden Artillerie, Panzer, Granatwerfer, Fla-Geschütze, schwere Maschinengewehre und Schützenwaffen eingesetzt. Dies teilte der DVR-Pressedienst mit.
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Ukraine-Chaos

Offensichtlich tritt der Machtkampf in der Ukraine nun in eine neue Phase. Während die Auszahlung von Löhnen für die Bergarbeiter nicht nur in der Ostukraine immer schleppender vorangeht, hat jüdische Oligarch Poroschenko nun den (wirtschaftlich höchst einflußreichen) jüdischen Oligarchen Kolomojskij von seinem formal immernoch bestehenden Posten als Gouverneur des Gebietes Dnjepropetrowsk abberufen.
Auch der formal noch als Bürgermeister der Stadt Dnjepropetrowsk amtierende Kolomojskij-Anhänger Korban, wurde von diesem Posten abberufen.
All dies könne selbstverständlich nur mit Wissen und Billigung der Wash.DC-Administration erfolgt sein.

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Press Russ (1)

Die Administration von Finanzoligarchens Gnaden in Wash.DC setzt wirklich alle Hebel in Bewegung, um die anderen Länder in die Knie zu zwingen.
Nun, bei China geht das schon nicht mehr so einfach – die besitzen (nach der FED) die meisten VSA-„Staatsanleihen“, dafür sind wie seit über 100 Jahren (und zusammen mit uns Deutschen) grade „mal wieder“ die Russen „beliebtes“ Ziel…
Sehen wir uns das mal genauer an – zuerst aus transatlantischer Sicht – Paul Craig Roberts hat das Wort:
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Rußland unter amerikanischem Dauerfeuer

24. März 2015 (von Paul Craig Roberts, Übersetzung Niki Vogt) Washington arbeitet ständig weiter daran, die von  Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande erreichte 2. Minsker Vereinbarung zur Beilegung des Konfliktes in der Ukraine zu sabotieren. Zur Zeit entsendet Washington Victoria Nuland nach Armenien, um dort eine ”Farbenrevolution” oder einen Staatsstreich zu organisieren,  Richard Miles wird als Botschafter für den gleichen Zweck nach Kirgistan entsandt,  Pamela Spratlen als Botschafterin nach Usbekistan geschickt, um dort der Regierung ihre Loyalität zu Rußland abzukaufen. Das würde ein Zerbrechen der Collective Security Treaty Organization zur Folge haben und auch die Destabilisierung Rußlands und Chinas in den Regionen, wo diese es sich am wenigsten leisten können.

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Klare Worte – ergänzt

Zum vor einigen Tagen bereits hier geposteten Video liegt jetzt eine präzisere kommentierte Übersetzung der Aussagen von Mr. Friedman vor, die wir gern von querdenken.tv übernehmen – da wird vieles doch deutlich.
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George Friedman (Stratfor) – was seine Rede für uns bedeutet

22. März 2015 (von Niki Vogt) Das Video mit den Statements des Stratfor-Chefs George Friedman rauschte tagelang durch’s Netz und sorgte für Aufregung. In der Tat gab es noch niemals zuvor eine derart offene, unverblümte Darstellung der US-Außenpolitik der letzten 100 Jahre und eine so schonungslos ehrliche Stellungnahme zum weiteren Verlauf der Geschichte und die Rolle Deutschlands darin. So manchem politisch korrekten Gutmenschen dürfte dabei die Kinnlade heruntergefallen sein, was die Bewertung Deutschlands betrifft und die Rolle der Weltkriege. Viele Meinungen sind zu diesem wichtigen Video-Zeitdokument geschrieben worden. Wagen wir eine Analyse sine ira et studio.

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Langsam aber sicher

Langsam aber sicher tut sich auch was auf dem Gebiet der Welt-Finanzen – es geht gern mal unter in dem hektischen täglichen Geschrei der Goldverkäufer, Börsengurus und Kaffesatzleser-Vorausschauer. Aber es tut sich was.

Ob die teilweise recht optimistische Einschätzung, die Herr Wolff da trifft zu einer solchen Veränderung, auch berechtigt ist – nun er ist der Fachmann, ich bin nur Wirtschafts-Laie, aber es sind da auch andere Interpretationen möglich – die seien aber jedem Leser und natürlich auch jeder Leserin selbst überlassen.

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Klare Worte

aus berufenem Munde: es ist relativ selten, daß „einer der Oberen unter den Mittleren“ klare Worte gebraucht, um zu sagen, was war.

Ob das auch für die Aussagen zutrifft, welche sich auf die Zukunft beziehen, wage ich allerdings zu bezweifeln – das liegt nicht in der Tradition der Kuhjungen – siehe diverse Hollyschutt-Filme über die pösen „hinterhältigen“ Indianer und die guten, „tricksigen“ Kuhjungen – hinterher prahlt man schon mal mit seinen „Listen“ – vorher verbreitet man eher Nebel, was seine Vorhaben betrifft…

Aber genug der Vorrede – wie auch immer: dieses Video von nur gut 12 Minuten hat es in sich, weil hier einer der Vorreiter aus einem führenden vs-amerikanischen Denkpanzer mal ein paar Fakten gucken läßt, was sich auf der Welt (aus seiner Sicht) im vergangenen Jahrhundert abgespielt hat.

Interessante Erkenntnisse garantiert – meint euer Luckyhans. (mehr …)

Re-Gier-ung

aus der Reihe “Theo-Logisches” – von Theo dem Logiker

Regierung – ein dreigeteilter Begriff.

Re = als Vorsilbe bedeutet laut Duden: „lateinisch re- = wieder, zurück“

Gier = laut gleicher Quelle: „auf Genuss und Befriedigung, Besitz und Erfüllung von Wünschen gerichtetes, heftiges, maßloses Verlangen; ungezügelte Begierde“

-ung = Nachsilbe zur Bildung eines Substantivs von einem Verb

Die Re-Gier-ung spiegelt uns also einfach unsere Gier wieder zurück.

Und falls einer mit der obigen Definition von Gier nichts anzufangen wußte – hier nochmal die Langfassung: (mehr …)

Eintausend einhundert Milliarden

Es sind immer wieder Zahlen, die das reale Begriffsvermögen eines jeden Menschen übersteigen: eine Billion = eintausend Milliarden, also einen Eins mit zwölf Nullen dahinter, also 1.000.000.000.000!
Das sind die Beträge, mit denen heutzutage ganz ungeniert herumgeworfen wird, als seien es die berühmten Kopperschen „Peanuts“.

Wäre ja nicht so schlimm, wenn es dabei um Mikroorganismen im Boden ginge – da wäre man mit einigen Schaufeln voll guter Gartenerde schon dabei.

Aber hier reden wir über Euronen, welche in den folgenden anderthalb Jahren von der sog. EZB in den Finanzmarkt gepumpt werden sollen – ein „Quantitative Easing“, wie es seit Mr. Grünspans Vorsitz (und fortgesetzt von „Hubschrauber-Ben“ Bernanke) bei der FED schon nichts gebracht hat, außer einer Turbo-Geldentwertung, die (zum Glück?) noch nicht bei allen Märkten der Realwirtschaft angekommen ist.

Nun gut, die FED kann unbegrenzt Dollars drucken: kann das die EZB mit den Euronen auch?
Aber lassen wir dazu Ernst Wolff zu Wort kommen:

Statt für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten – 1 Billion Euro für die Finanzindustrie

Ernst Wolff

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken der Euro-Zone haben in der zweiten Märzwoche mit dem Ankauf von Staatsanleihen begonnen. Bis September 2016 sollen auf diese Weise monatlich 60 Mrd. Euro in das Finanzsystem fließen, insgesamt also 1,1 Billionen Euro.

Die EZB folgt damit dem Beispiel der US-Zentralbank Federal Reserve, die durch 3 aufeinanderfolgende Runden der „quantitativen Lockerung“ insgesamt 4,5 Billionen US-Dollar in das amerikanische Geldsystem gepumpt hat, und dem Beispiel Japans, dessen Zentralbank das Geldvolumen des Landes seit 2008 um ca. 600 % gesteigert hat.

Offiziell heißt es, die stagnierende Wirtschaft in der Eurozone solle durch die Schaffung von Liquidität angekurbelt, deflationäre Tendenzen sollten bekämpft und eine leichte Inflation von 2 Prozent solle herbeigeführt werden. Dieses Ziel kann allerdings nicht der Wahrheit entsprechen, denn weder in den USA, noch in Japan hat das Drucken enormer Geldmengen (und um nichts anderes handelt es sich) zum Erfolg geführt. In beiden Ländern stagniert die Wirtschaft nach wie vor, Deflation und Inflation halten sich die Waage.

Warum greift die EZB trotzdem zu solch einer Maßnahme? Die Antwort ist simpel: Weil sie keine andere Wahl hat, da sonst der Zusammenbruch des Systems droht. Sowohl Politiker, als auch die Finanzindustrie sitzen auf einem historisch nie da gewesenen Berg an Schulden. Die Länder der Eurozone sind derzeit mit 9,6 Billionen Euro oder 94 % des Bruttoinlandsproduktes verschuldet, der Banken der Eurozone mit 20 Billionen Euro, wobei der Bereich der Schattenwirtschaft, der den des offiziellen Bankensektors bei weitem übersteigt, noch nicht einmal berücksichtigt ist. Diese ausstehenden Billionenbeträge verlangen Tag für Tag nach Zins- und Zinseszahlungen. Um sie leisten zu können, brauchen sowohl die Staaten als auch die Banken ständig frisches Geld, das ihnen nun von der EZB zur Verfügung gestellt wird.

Wie wird dieses Geld eingesetzt werden? Die Staaten werden es benutzen, um ihren Schuldendienst zu leisten, d.h. sie werden Zinsen abtragen. Ihre Schulden selbst werden sie allerdings nicht reduzieren können, denn an eine Tilgung wäre nur bei wirtschaftlichem Wachstum und daraus folgenden höheren Steuereinnahmen zu denken. D.h.: Trotz der laufenden Zahlungen werden die staatlichen Schuldenberge weiter wachsen. Wir nähern uns auf Staatenebene also nicht einer Lösung des Grundproblems der Überschuldung an, sondern entfernen uns weiter von ihr.

Und die Banken? Sie werden ebenfalls einen Teil des Geldes benutzen, um Zins- und Zinseszahlungen auf ihre Schulden zu leisten. Einen anderen werden sie zur „Rekapitalisierung“ einsetzen, d.h. sie werden ihr Eigenkapital (das in vielen Fällen nur noch bei 3% der Summen liegt, mit denen die Bank arbeitet) aufzustocken. Den Löwenanteil des Geldes werden sie allerdings nicht, wie von Politikern versprochen, in Form von Krediten an die Wirtschaft weitergeben, um diese anzukurbeln. Stattdessen werden sie damit an den Finanzmärkten spekulieren, weil sie dort schnellere Gewinne und höhere Renditen erwarten.

Damit werden sie die Blasenbildung – z.B. am Aktienmarkt und im Immobiliensektor – weiter vorantreiben und das Risiko einer Implosion des Systems erhöhen. In anderen Worten: Die EZB trägt mit ihrem Ankauf von Staatsanleihen dazu bei, genau den Mechanismus anzuheizen, der das globale Finanzsystem 2007/2008 an den Rand des Zusammenbruchs geführt hat. Sie geht sogar darüber hinaus, denn die Summen, um die es geht, sind heute höher als vor 8 Jahren.

Dabei handelt die EZB nur nach den Grundsätzen kaufmännischer Logik, denn beim globalen Finanzsystem handelt es sich um einen verselbständigten und nicht mehr beherrschbaren Mechanismus, der unablässig nach neuem Geld verlangt. Ursache dieser Entgleisung ist die in den siebziger Jahren begonnene, in den achtziger Jahren von Ronald Reagan und Margaret Thatcher drastisch verschärfte und seitdem von ihren Nachfolgern mit aller Macht vorangetriebene neoliberale Politik der Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte. Die gesetzliche Beseitigung aller Einschränkungen, denen der Finanzsektor vorher unterworfen war (wie zum Beispiel die Abschaffung des Trennbankengesetzes in den USA), hat dafür gesorgt, dass sich die Finanzwirtschaft, die früher der Realwirtschaft durch die Vergabe von Krediten diente, von ihr ablösen und ein vollkommen unabhängiges Eigenleben entwickeln konnte.

Dieser Markt der Finanzprodukte, auch Derivate (aus dem Lateinischen von derivare = ableiten) genannt, ist seit den Neunziger Jahren geradezu explodiert. Der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zufolge betrug sein Umfang im Jahr 2000 95 Billionen US-Dollar und wuchs bis zum Jahr 2010 auf 601 Billionen US-Dollar an. Derzeit wird er auf das Zehnfache des globalen Bruttoinlandsproduktes (der Summe aller weltweit produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen) von ca. 72 Billionen US-Dollar geschätzt. Seine Produkte heißen Swaps, Options oder Futures und sind sogenannte OTC’s (Over The Counter Geschäfte), deren herausragende Eigenschaft es ist, in keiner Bankenbilanz aufzutauchen.

Dieser Derivate-Markt funktioniert im Grunde wie ein großes Casino: Man kann auf steigende oder fallende Aktienkurse, auf Währungsschwankungen, anziehende oder nachgebende Ölpreise oder auch auf bevorstehende Konkurse und Insolvenzen wetten und dabei hohe Gewinne, aber – im Fall eines Börsencrashs zum Beispiel – auch hohe Verluste erzielen. Das Wichtigste aber ist: Die Erträge fließen schnell und erfordern nicht mehr als einen Knopfdruck am Computer. Je höher der Druck, unter dem die Finanzmanager in aller Welt stehen, um die riesigen Zinslasten ihrer Banken zu bedienen, umso größer also die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr Geld in den Derivatesektor statt in die Realwirtschaft stecken.

Nach der Krise von 2007 / 2008 geriet dieser Markt, der trotz seiner elementaren Bedeutung fürs globale Finanzsystem in den Mainstream-Medien nur selten Erwähnung findet, kurzzeitig in den Fokus der Öffentlichkeit. Damals beteuerten Politiker und Zentralbanker ein ums andere Mal, dass man diesen Markt eingrenzen und beherrschbar machen müsse. Ihren Absichtserklärungen sind allerdings keine Taten gefolgt. Im Grunde wäre das auch gar nicht möglich gewesen, denn dieser Markt kann und wird niemals reguliert werden.

Selbst wenn eine oder sogar mehrere Regierungen die ernsthafte Absicht hätten, ihn einzugrenzen, wäre das ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen, da das internationale Kapital sofort auf andere Länder ausweichen würde, die ihm keine solchen Beschränkungen auferlegen oder sogar zusätzliche Vergünstigungen anbieten würden. Anders ausgedrückt: Solange es Nationalstaaten gibt, die unterschiedliche finanzpolitische Regularien oder Gesetze erlassen können, kann und wird es keine Eindämmung des Derivate-Marktes geben.

Aus dieser bitteren Wahrheit folgt eine noch bitterere: Ohne eine solche Eindämmung wird es keine Erholung der Realwirtschaft mehr geben. Das System hat mit dem Derivate-Sektor einen Parasiten erzeugt, den es nicht mehr los wird, der ihm im Stil eines Blutsaugers ständig Kapital entzieht und an dem es mit unerbittlicher Konsequenz zugrunde gehen wird. Bis zu seinem Ende allerdings werden Finanzwirtschaft und Politik weiterhin das tun, was sie bisher getan haben und was sie mit der Liquiditätsspritze von 1,1 Billionen Euro jetzt erneut tun: Das System auf Biegen und Brechen am Leben erhalten.

Laut der BIZ gibt es aktuell 26,45 Billionen US-Dollar an Währungsderivaten, die direkt mit dem Wert des Euro zusammenhängen. Da muten die 1,1 Billionen Euro, die jetzt an Finanzinstitute und Großinvestoren vergeben werden, schon fast bescheiden an. Für die Mehrheit der arbeitenden Menschen in Europa allerdings, die von der Politik dazu worden verurteilt worden sind, durch Austeritätsprogramme zur Stabilisierung des Systems beizutragen, muss eine solche Maßnahme wie ein brutaler Schlag ins Gesicht wirken.

Während ihr Lebensstandard durch höhere Steuern, niedrigere Löhne und Renten, gekürzte Sozialleistungen und immer neue Sparmaßnahmen gesenkt wurde und sie zum Teil in Armut gestürzt und jeglicher Hoffnung auf eine bessere Zukunft beraubt wurden, müssen sie nun mit ansehen, wie 1,1 Billionen Euro nicht etwa zur Erleichterung ihres Schicksals oder für den Bau von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen ausgegeben werden, sondern zur Erhaltung eines Systems, von dem alle wissen, dass seine Tage bereits gezählt sind.

Ernst Wolff, 14. März 2015

Ernst Wolff ist freiberuflicher Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum Verlag, Marburg.
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Quellenangabe: http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_03_14_statt.htm

Besetzt!

Weil es so schön zu dem gestrigen Artikel von Heike Werding aus Melle paßt, hier noch ein Kommentar von unserem Freund Johannes aus Graz (http://www.schnittpunkt2012.blogspot.de/), der sich mit folgender Frage befaßt:

Warum wird versucht, die nicht existente Souveränität Deutschlands geheim zu halten?

Normalerweise müsste jeder Deutsche Bürger bereits in der Schule lernen, dass Deutschland kein souveräner Staat ist, sondern nach wie vor besetztes Gebiet der Alliierten … seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Und dass Deutschland, obwohl über 50 Jahre vergangen sind, immer noch keinen Friedensvertrag hat. (mehr …)

Mensch – Person – Sklave

In jüngster Zeit mehren sich die Ausarbeitungen zu den auch hier schon mehrmals angesprochenen Fragen – eine weitere von Heike Werding aus Melle ereichte uns dieser Tage; sie stammt vom Februar 2015, ist mithin noch recht aktuell und sehr präzise, daher übernehmen wir den Text hier ohne Veränderungen – leider sind die Formatierungen des Originals nicht alle mit herübergekommen. —
Anschließend folgen noch ein paar Video-Links zur Illustration einiger Aspekte.

Aber nun zu Heike Werding · Ihr persönliches Engagement für den Frieden · Februar 2015:

Internationale Handelsverträge, über deren Entstehung und Wirkung auf unsere Region Osnabrücker Land
Information für Bürgermeister, Ratsmitglieder, Unternehmer und Mitbürger.
Mit dieser, sehr gründlich recherchierten Zusammenfassung, fordern wir Sie auf, das Osnabrücker Land und sich selbst aktiv, vor den auf uns zu rollenden internationalen Seehandelsrechten zu schützen.

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WWW (12) – Staat – Gewaltenteilung – Lobbyismus

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen. Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen.
Euer Lucky

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KPK zu den Rohrkrepierern der VSA

Da hatten wir hier vor 2 Tagen ein paar energische Hervorhebungen an der „Ukrainischen Karte“ der „Welt-Diktatur mit vollständiger Versklavung“ (abgekürzt Wedimikove) gemacht, schon fühlte sich einer unserer Kommentatoren aufgerufen, auf den größeren Blickwinkel in Richtung des Hintergrundes zu verweisen.

Dies in derart klarer Sprache, daß wir diese Bewertung hier als Artikel einstellen wollen, damit sie nicht in den Tiefen der WP-Kommentare „verschwindet“.
Lesen wir also, was unser geschätzter Klaus-Peter Kostag geschrieben hat:
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Wo komm wer denn da hin?

Nach der 2. Minsker Vereinbarung zur Waffenruhe in der Ostukraine war es im internationalen Blätterwald und den VVV-Medien (VVV = Volks-Verblödung-Viereck) zu diesem Thema etwas ruhiger geworden – was tägliche Hetzsendungen gegen Rußland im Allgemeinen und Putin im Besonderen, die ja schon fast Routine sind und für die wir „gerne“ unseren Beitrag leisten (GEZ noch?), nicht ausschloß.

Auch die mit schöner Regelmäßigkeit wiederkehrenden und sich immer wieder als Lügen erweisenden Alarmmeldungen über in die Ukraine einfallende reguläre russische Panzerverbände können kaum noch jemanden beeindrucken.

Sogar diese Meldung nimmt sich schon fast dröge aus:
Die USA müssen laut General Bob Scales, Militäranalyst des amerikanischen Senders Fox News, der Regierung in Kiew dabei helfen, möglichst „viele Russen“, die „sich in der Ukraine verschanzt“ hätten, umzubringen.
(mehr dazu hier: http://de.sputniknews.com/politik/20150311/301444069.html)

Wußten wir doch: Bruderkrieg – „Kampf gegen Rußland, bis zum letzten Ukrainer…“

Aber jetzt kommt wieder „Leben in die Bude“. (mehr …)

Blick-ich

Es ist manchmal recht erhellend, sich die Dinge in ihrer Entwicklung anzusehen, d.h. einen kurzen Blick zurück zu werfen und sich unter diesem Eindruck die heutigen Ereignisse anzusehen – dann kann es gelingen, den gebetsmühlenartig wiederholten „Einflüsterungen“ der Lügenmedien zu widerstehen und einen offenen, klaren Blick für die Realitäten zu behalten.
Wir wollen das an ein paar Beispielen mal probieren.

Da wäre zunächst der Ukraine-Konflikt mit der Abspaltung der Halbinsel Krim.
Dazu ein sehr kluger kurzer Überblick eines erstaunlich gut informierten und klarsichtigen Nahost-Experten – 7 min Durchblick, und als er „zu deutlich“ wird, beendet die vorher mit ihren Fragen immer wieder Ablenkung versuchende Modder-atorin das Gespräch blitzschnell:

Hier noch mal zwei kurze Verdeutlichungen zu dem vielgebrauchten und absichtlich so lancierten Begriff der Annexion der Krim – beide von sehr Sachkundigen.

Zuerst die langjährige ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz (mehr zu ihrer Person hier https://www.youtube.com/watch?v=LNc-QOe1teI) – wir bemerken auch hier den krampfhaften Versuch der „Gegenseite“, die Verkündung auch nur der kleinsten Wahrheit zu torpedieren (2 min):

Und hier der Oberst a.D. Jochen Scholz in Kürze (3 min):

Zum Abschluß noch ein profunder Kenner der Internationalen Politik, der Staatsrechtler Prof. Albert Schachtschneider, der uns zu einigen wichtigen Fragen, die uns alle betreffen, in 13 min einige Lichter aufsetzt:

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Ist es nicht schlimm, daß aus den meisten Sendungen der Hauptströmungsmedien nur wenige Minuten mal was Richtiges gesagt wird – und die restliche Zeit nur Propaganda, Rechtsverdrehung und Hirnverkleisterung betrieben wird?

Luckyhans, 12.3.2015

Druckanstieg überall

Wir beobachten momentan überall einen Anstieg des Drucks – gleichzeitig sowohl im politischen Bereich in Richtung Kriegspropaganda, als auch im Finanz- und Wirtschaftssektor in Richtung Crash – die Nach-richten werden immer drängender, und so manche/r neigt dazu, sich zu Gefühlen hinreißen zu lassen, die so gar nicht richtig begründet sind – aber so sind Emotionen: nicht immer erklärbar oder nachvollziehbar.

Damit wir den Kopf schön oben behalten und nicht dem Fahrplan der NWO-Erschaffer auf den Leim gehen, wollen wir hier ein paar aktuelle Neuigkeiten anreißen – und zum Teil hinterfragen – wer mag, soll sie gern ganz lesen.

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Denn erstens kommt

… es anders, und zweitens als man denkt.“

Dieser Satz wurde schon oft so dahingesagt. Wir wollen mal einige Neuigkeiten sammeln, die aufzeigen, daß der Fahrplan der selbsternannten Eliten ganz offensichtlich deutlich aus dem Gleis gekommen ist, und daß der Spruch: „wenn etwas in der Politik passiert, dann war es genau so beabsichtigt,“ heute keine volle Gültigkeit mehr hat.
Denn die nachfolgenden Zeilen klingen absolut nicht danach, daß eine „unersetzliche“ Weltmacht souverän die Angelegenheiten dieses Planeten regelt.

Luckyhans, 10.3.2015 (mehr …)

Geh-duld-ich

Wir haben hier schon mehrfach die sog. Demokratie behandelt und dabei festgestellt, daß die Grundlagen der griechischen Ur-Demokratie, die natürlich NICHT mit „Volksherrschaft“, sondern eher mit „Beherrschung der Gemeinde“ zu übersetzen war, darin bestanden, daß

– eine relativ kleine Anzahl von (arbeits-)freien Menschen, die sich alle noch gegenseitig von Angesicht kannten, sich weitgehend unbelastet von Existenzsorgen um die Belange ihres Gemeinwesens kümmern konnte und die Entscheidungen traf, und

– eine große Anzahl von politisch weitgehend rechtlosen Menschen deren Entscheidungen umsetzten bzw. nur zu erdulden hatte, sowie

– eine noch viel größere Anzahl von Menschen als Sklaven durch ihre Arbeit für den Wohlstand des Gemeinwesens zu sorgen hatte.

Wobei schon damals recht unklar war, „wer im Hintergrund die Fäden zog“ (eine interessante Redewendung – erinnert mich an Harald Kriegler: „Alptraum der Marionetten: Dass alle Stricke reißen.“).

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MH-017 – geklärt?

Wir hatten uns hier bereits mehrfach mit der Katastrophe des Absturzes des Flugs der Malaysian Airlines MH017 über der Ukraine am 24.7.2014 beschäftigt (wer mag, kann gern über das bb-Suchfenster nach MH17 und MH017 suchen lassen).

Nun scheinen sich die Fakten soweit verdichtet zu haben, daß kaum noch Zweifel über die tatsächlichen Vorgänge an jedem Tage bestehen.

Gar keine Zweifel bestehen darüber, wer den Abschuß des Passagier-Flugzeuges – denn ein solcher war es – durchgeführt hat: ein oder zwei Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe vom Typ Su-25.

WARUM dieser Abschuß stattgefunden hat, bleibt vorerst noch unklar – ob die Passagiermaschine tatsächlich das ursprüngliche Ziel der Aktion war, um daraus dann „politisches Kapital“ zu schlagen, oder ob eigentlich ein anderes, etwa gleich großes Flugzeug, das sich nicht allzu weit entfernt befand, abgeschossen werden sollte, wird wohl nicht so bald aufzuklären sein.

Eines jedoch ist klar: die Verantwortung für diesen fast 300fachen Mord trägt eindeutig die illegitime Junta in Kiew – und ihre „Berater“ und Unterstützer – allen voran die reGIERenden Polit-Marionetten der Brd-Organisation und deren Helfershelfer, wie die Konrad-Adenauer-Stiftung, der BND und andere.

So kommen zu den Tausenden ukrainischer Bürger als Opfer dieser Verbrecher (die fast alle neben dem nationalen noch einen anderen Paß ihr eigen nennen) noch fast 300 ausländische Opfer dazu.
Und sie werden ihrer gerechten Strafe nicht entgehen können, denn sie haben ihr Gewissen schwer belastet.

Hier nun die Doku in Wort und Bild: (mehr …)

WWW (9) – Das Eigentum – die Natur

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen. Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen.
Euer Lucky

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Das Eigentum ist eine der „heiligen Kühe“ der bürgerlichen Ökonomie.

Alle die an diesem Heiligtum herummachen, sind per se „Feinde“ – egal, ob sie es aus (wohlbegründeten wirtschaftlichen) marxistischen Erwägungen heraus tun, oder (wie John Lennon in „Imagine“ oder Wilfried Schmickler in „Gier“) einfach Eigentum und Besitz als Quelle von Gier, Neid und Haß identifiziert haben.

Was unterscheidet nun das Eigentum vom Besitz?

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Wer warnt denn da?

Es ist schon recht sonderbar – da warnt der Vorsitzende eines VSAmerikanischen 3-Mrd-Euro-Trusts in seinem Jahresbericht vor der „gefährlichsten politischen Lage seit dem 2. Weltkrieg“.
Die Aufmerksamkeit der Investoren sollte „nicht mehr auf kurzfristigen Gewinnen, sondern auf der Erhaltung des Eigenkapitals“ liegen. – Wer hätte das gedacht?

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WWW (7) – Der Freihandel

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen. Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen.
Euer Lucky
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D‘ Schwiiz muess unbedingt i d‘ EU

In der Schweiz gibt es Leute mit ziemlich bekannten Namen, welche den EU Beitritt heftig befürworten. Zudem gebe es Magistraten im Bundeshaus, welche es bitzeli inoffiziell eben diese Bestrebung fördern. Letzteres ist natürlich an der Grenze zu Verschwörungstheorie zu orten und daher sicher nicht wahr. (mehr …)

Kurz und wahr

„Kolonial-Organisation Brd bringt Verein EU in Asien in Stellung, um dem Expansionsstreben der VSA für die dahinter stehenden Finanz-Kreise zu entsprechen.“

So etwa könnte man in einem Satz den folgenden Artikel zusammenfassen, der bei German Foreign Policy erschienen ist.
Diese „schlaue Analyse“ ist wieder ein schönes Stück Vernebelungstaktik: erst wird eine Art Wettbewerb der EU mit den VSA in Asien konstruiert, am Ende aber doch ganz klar gesagt, daß die transatlantische Partnerschaft wichtiger ist als alles andere.
Solcherart Gedanken-Salto muß man pflegen, wenn man partout nicht zugeben will, daß die Verwaltungsorganisation „Brd“ und der Verein „EU“ beides Anhängsel der „US Corp. Inc.“ sind – alles kommerzielle Organisationen, mit DUNS-Nummern, bei UPIK gelistet – und wir alle sind „Personen“ (nicht Menschen), welche seit unserer Geburt vom System als Sachen behandelt werden. Und all das zum Nutz und Frommen der internationalen Finanzoligarchie.

Schärfen wir also unseren Blick für das Vorgespielte (lat. „persona = Maske des Schauspielers“), und sagen wir kurz und prägnant, was wahr ist, meint Lucky.

Auf dem Weg zu neuen Konflikten (II) 25.02.2015
BERLIN (gfp-eigener Bericht) – Inmitten einer Phase des Ausbaus militärpolitischer Beziehungen zwischen der EU und einigen Staaten Ost- und Südostasiens reist Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kürze nach Japan. Merkel wird am 8. März in der japanischen Hauptstadt eintreffen und damit den Besuch von Ministerpräsident Shinzo Abe vom vergangenen Jahr erwidern. Hintergrund sind Tokios Bestrebungen, mit Blick auf seinen Territorialstreit mit Beijing seine Kooperation mit den Staaten der EU zu intensivieren – auch im militärischen Bereich. Gleichzeitig fokussieren die Vereinigten Staaten ihre weltpolitischen Anstrengungen zunehmend auf Ostasien und die Pazifikregion. Eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) weist kurz vor Merkels Japan-Reise darauf hin, dass die Interessen mehrerer EU-Staaten „massiv betroffen“ wären, „sollten die Konflikte in der Region eskalieren“. Bei diesen handelt es sich meist um Territorialstreitigkeiten um Inseln und Inselgruppen, die sich in jüngster Vergangenheit mehrmals gefährlich zuspitzten. In der EU müsse man sich „mit der Frage auseinandersetzen“, wie man sich „im Konfliktfall positionieren“ solle, rät die SWP.

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Die EU ist ganz prima / 60 Fragen dazu

In Oesterreich ist ein Volksbegehren zugange, welches den Austritt Oesterreichs aus der EU zum Ziele hat.

-> hier.

Die Initianten haben Fragen zusammengestellt, nach deren Beantwortung man die EU vielleicht nicht mehr ganz so prima finden wird.

Ich halte diese Vorgehensweise für klug. Der Befragte wird auf hängige Themen hingewiesen und er ist eingeladen, freiwillig selber zu denken und selber zu urteilen. Mit indoktrinierenden Beschwörungen habe ich noch niemanden überzeugt. Mit Fragen kann etwas bewegt werden.

thom ram, 23.02.2015

Nachtrag.

Ich bin feuriger Befürworter eine europäischen Union. Es gibt unzählige Themen, welche länderübergreifend gemeinsam betrachtet werden müsssen und welche man nur mit vereinten Kräften zu Lösungen führen kann.

Doch halte ich das heutige Getriebe in Bruxelles für menschenfeindlich, einzig zum Zwecke installiert, die Völker Europas nach unten zu nivellieren in zweifachem Sinne: Materiell und spirituell. Die Leute sollen gerade so viel haben, damit sie überleben (man braucht sie als Arbeitsroboter). Die Leute sollen mittels Schreckensmeldungen, Brot und Spielen komplett verblödet werden, sie sollen sich unfrei, unfähig, unselbständig und klein vorkommen.

Eine solche EU muss weg, und zwar schnell.

In der Schweiz gibt es so Verrückte, welche meinen, der Schweiz wäre mit einem Beitritt gedient. Ein Lob an die Oesterreicher, welche auf Gegenkurs fahren.

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Ja oder Nein?

Ist die Demokratie so eine schlechte Einrichtung, dass man auf sie auch verzichten kann?
Sind  Volksabstimmungen unnötig?
Ist es egal, dass die EU-Verträge – nach denen wir als Mitglied leben müssen – offen gebrochen werden?
Halten  Sie die EU-Institutionen als politsche Stimme ausreichend?
Ist es richtig, dass man den Euro nicht aufgibt, obwohl er Krise und Schulden verursachte?
Ist der Rechtsstaat unwichtig?
Ist der Sozialstaat unnötig?
Ist die Subsidiarität überflüssig?
Sind verschuldete Banken systemrelevant?
Ist die EU Europa?
Scheitert Europa, wenn der Euro weg ist?
Wollen Sie die EU?
Ist Österreich noch demokratisch?
Wird Österreich von demokratisch legitimierten EU-Instanzen regiert?
Sind die Abgeordneten im EU-Parlament einflußreich?
Wollten Sie diese EU-Entwicklung?
Wollten Sie den Euro?
Wollten Sie den ESM?
Sind sie EU-Bürger?
Ist Ihnen egal, ob es Österreich auch weiterhin gibt?
Wollen Sie fremdbestimmt sein?
Wollen Sie einen Weltstaat?
Sind Ihnen EU-Missionen wichtiger als die Neutralität?
Wollen Sie, dass in weiterhin das Spekulationsverluste letzlich die Steuerzahler zahlen?
Wollen Sie in weiterhin, dass Sie an Spekulationsgewinnen von Banken nicht beteiligt werden?
Wollen Sie eine starke EU als Gegenmacht zur Welt?
Wollen Sie die Neutralität aufgeben?
Ist Genfraß für Sie ok?
Befürworten Sie die EU-Grundrechtecharta?
Sind Energiesparlampen besser?

 Befürworten Sie 

– die Bankenrettung
– die Beteiligung der Sparer an Bankenrettungen (Zwangabgaben)
– den Bundesstaat EU
– die Beteiligung an Kriegen in der ganzen Welt
– die Atomkraft
– die EU-Verfassung staat nationales Bundesverfassungsgesetz
– den Europäischen  Haftbefehl
– die Massentierhaltung – Tiertransporte quer durch die EU
– die EU-Polizei
– die hohe Staatsverschuldung durch Transfer und Haftungsunion
– mögliche direkte EU-Steuern
– kommende niedrige EU-Einheitspensionen
– die (INDECT) EU-Überwachung
– die Vorratsdatenspeicherung
– die kommende Abschaffung des Bankgeheimnisses
– die Trinkwasserprivatisierung
– dass der Europäische  Gerichtshof enoberste Instanz ist
– das EU-Herkunftslandprinzip statt dem Bestimmungslandprinzip
– die EU für alle wichtigen Politiken zuständig ist
– die angebliche „offene Marktwirtschaft“ (Reichtum für Wenige – statt Wohlstand für Alle)
– die Macht für Banken
–  die Macht für internationale Konzerne
–  die niederen oder gar keine Steuern für internationale Konzerne (die großteils Ausländer besitzen)
– die Kapitalverkehrsfreiheit (ohne Euro und Kapitalverkehrsfreiheit keine Krise und Schuldenexplosion)
– die EU-Lebensmittelstandards statt Feinkostladen Österreich
– die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Staaten
– die EU-Flagge
– die EU-Hymmne
– das insgesamt EU-Recht vor nationalem Recht steht
– die offenen Grenzen mitsamt deren Folgen wie illegale Einwanderung ?

Die EU kann nur soweit existieren, wie die Völker der Mitgliedstaaten und deren Regierungen es zulassen! Die Verantwortung haben wir! Halten Sie dagegen, sonst werden die Mitgliedsländer der EU in Unfreiheit versinken und die Masse der Menschen eine weitere deutliche Absenkung des Lebensstandards hinnehmen müssen.

 

Volksbegehren in Oesterreich / Austritt aus der EU / Unterschriften-Termin 24.Juni-1.Juli 2015

Weil die grossen Blätter (und TV) der westlichen Hemisphären bei Meldungen über Internationales samt und sonders qualitativ hochstehend verdrehen, lügen und vor allen Dingen Entscheidendes verschweigen, will ich ein zweites Mal auf das oesterreichische Volksbegehren hinweisen und bitte alle Leser um weitere Verbreitung.

Das Ziel: Austritt Oesterreichs aus der EU.

Der folgende Text stammt von

http://www.volksbegehren-eu-austritt.at/

thom ram, 32.02.2015

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Oesterreich / EU – Austritts – Begehren

Im folgenden Aufruf an die Menschen in Oesterreich werden Gründe für den Willen, aus der EU auszutreten, klar gemacht. Die eigene Absicht ist am Schluss kurz träf formuliert.

Wer mehr wissen möchte, lese bei der Quelle, aus welcher ich den Aufruf kopiert habe:

http://faszinationmensch.com/2015/02/21/eu-austritts-volksbegehren/

thom ram, 21.03.2015 (mehr …)

Neues aus der Ukraine – Ukraine News – Новости из Украины

Es ist nicht ganz einfach, die Beiträge auf der Duröhre zu sichten, da einige zwecks Klickzahl-Erhöhung in die Überschrift ein „mitlaufendes“ Datum eingebaut haben, d.h. die Beitragsüberschrift erscheint jeden Tag neu unter dem jeweils aktuellen Datum – bin auch paarmal „reingefallen“.

Hier nun die Inhalte eines Beitrags, der wohl wirklich aktuell ist (veröffentlicht am 16.2.15):

Der Reporter vor Ort, Artjom Kol, erklärt, daß vom Kessel Debalzewo sich kleine Gruppen von um die 400 Mann abgesondert haben, welche erneut eingeschlossen wurden und denen täglich abgeboten wird, sich zu ergeben, d.h. die Waffen niederzulegen und nach Hause zu gehen. Die ukrainischen Truppen versuchen Zeit zu gewinnen, um vielleicht noch irgendwie durchzurutschen. (mehr …)

Münchener Krieger

Wie jedes Jahr war vergangene Woche die Stadt München Schau-Platz der Kriegskonferenz. Die wackeren westlichen Volksverräter haben sich von 3600 Polizisten „schützen“ lassen müssen, damit ihnen das Volk nicht zu nahe kommen kann.
Zu den „Ergebnissen“ werden uns nun wieder diverse Interpretationen geliefert, wie friedensbemüht doch unsere Polit-Marionetten sind. Da sollten wir doch sehr aufmerksam zuhören. Meint Lucky.
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WWW (5) – Das Geld – der Zins – die Schuld/en

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen.
Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen. 😉

Euer Lucky

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Zum Thema Geld wurde hier vor kurzem eine ganze Reihe falscher Annahmen herausgestellt. Weitere Literaturhinweise finden sich im Text wie auch am Ende dieses Artikels.
Das Geld ist wohl das schwierigste Thema, weil es in der Aus-Bildung der heutigen Ökonomen ein Nischendasein fristet und stark mit dogmatischen (aber durchweg unbewiesenen) Vorstellungen belastet ist. Versuchen wir, dies in Form einer Diskussion bestimmter Glaubenssätze zu erarbeiten.

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Tagesenergie 68

Tagesenergie 68 – 29.1.2015 – Jo Conrad + Alexander Wagandt

Vor einigen Tagen haben sich Jo Conrad und Alexander Wagandt wieder zu einer „Tagesenergie“ getroffen – hier ein paar Hinweise zum Inhalt – diesmal bewußt kurz gehalten, da in wenigen Worten die vielen Gedanken sowieso nicht rübergebracht werden können und daher bei Interesse jeder eh da zuhören wird.

Hier kurz zur Einstimmung ein geraffter Überblick von eurem Lucky:

Zeitcharakteristik:
– viel Bewegung, viel Durcheinander
– Tod / Ängste / Zyklus des Lebens

Meldungen:
– Absichten erkennen hinter den Beobachtungen
ab 15:30 min ganz ausführlich – sehr viele Informationen:
– der Anschlag in Frankreich: Summe der Merkwürdigkeiten –> Inszenierung
– „Charlie“ = Narr, Depp
– Lügenpresse
ab 1:22:30 min Pegida:
– Pegida: scheinbare Widersprüche – Begriffsinhalt „Islamisierung“
– Wortbildungen: Patriot, Europäer, Abendland –> VSA-Think tank
– e.V = Verein: Satzung –> Vorgaben – stabil, Struktur
– Pegida wird Mainstream werden – Honigtöpfchen
– Wurzeln wie die 68er – die waren komplett VSA-gesteuert !!!
– res publica = öffentliche Sache
– rabulistische Hetze
ab 1:56:30 min weitere Themen:
– Scharia-Bedeutung in brd
– EZB-Beschluß –> Euro-Schwäche
– Person – Mensch: „die nichtmenschliche Person“ – habeas corpus
– FAZ: Schreibschrift wird aufgegeben – Kulturgut geht verloren – Unterschrift?
– Kinderarmut in den VSA: ⅔ der Kinder leben von sozialen Leistungen !!!
– VSA: Food stamps nur noch für 3 Monate! –> Statistik-Trick!
– Geburtshaus wird geschlossen – Krankenhaus neu gebaut, mit Geburtsabt.

ab 2:28:00 min Energetisches:
– Trennung wird erzeugt – besinnen auf sich selbst – nicht aufspalten
– alles mit Interesse (ohne Angst) betrachten – nur wahrnehmen, nicht bewerten
– akzeptieren, wenig in Widerstand gehen – entspannt sich treiben lassen
– wir finden nie die Wahrheit, sondern immer nur Übertreibungen –> Pendel
– Mensch –> Illusion – erkennen: ICH (Ego) wird benötigt, um Mensch zu sein
– nur aufwachen – dazu muß man einschlafen –> Angst vor dem Tod?
– Gleichnis –> verstehen – Illusion akzeptieren –> von allein ablaufende Story
– „reales Leben“ = Illusion – zusätzliche Konditionierungen ablaufen lassen
– Modell: Ideen, Konzepte, Konstrukte – künstliche u.a. –> auf Wesentliches konzentrieren
– Illusion durchschauen – endgültiges Erwachen: geschieht schon – von allein
– der eigenen Wahrnehmung vertrauen – Scheuklappen ablegen, loslassen

Und hier der Link:

Stolperstein Griechenland?

Unter der recht anmaßenden Überschrift „Europas Seele“ bringt die umtriebige „German Foreign Policy“, ein Ableger der VS-amerikanischen „Foreign Policy“, einen Artikel über die „Schwierigkeiten“, welche der Verein EU mit der neuen griechischen Regierung hat.

Wenn die griechische „Links“partei auch nicht allein regieren kann, sondern eine „Rechts“partei als Koalitionspartner wählen muß, so werden wohl beide ihre Politik mehr an den Bedürfnissen des griechischen Volkes ausrichten als alle anderen Marionetten-Regierungen in der EU (nicht in „Europa“ – das ist etwas ganz anderes).

Jedenfalls zeigt diese Analyse sehr deutlich, wie undemokratisch dieser Verein EU mit seinen Mitgliedern umgeht. „Massiver Druck, Nötigung, Bemühungen brechen“. Wer etwas verändern will, wird einfach ignoriert. Oder geschulmeister. Oder gemaßregelt. Bloß keine abweichenden Meinungen. EU-Einheitssoße aus dem internationalen Finanz-Soßen-Verbundnetz.
Gelebte Demokratie ist das – die Herrschaft der wenigen über die vielen.

Leider wird auch hier im Text wieder das Märchen vom „Machtfaktor Deutschland“ bemüht – das ist falsch: wir sind ein besetztes Gebiet und VSA-Kolonie, egal wie man das drehen oder wenden mag, und da werden die Interessen des „Mutterlandes“ (zu english: homeland) vertreten – und nichts anderes. Nach innen wie nach außen. Und die „BRD“ ist ein Instrument der Alliierten und nicht der deutschen Völker.
Überall wo da „deutsch“ steht, kann also mit ruhigem Gewissen „VSA“ eingesetzt werden.

Natürlich kann das „führende deutsche“ Einheitsorgan „zeit“ nicht anders, gleich wieder den Außenminister der neuen Regierung zu verunglimpfen – aber das ist man ja nun schon fast gewohnt, daß bei Fehlen sachlicher Argumente mit solcherlei Aussagen unter der Gürtellinie gearbeitet wird – die Hauptströmungsmedien sind einfallslos wie noch nie.

Vielleicht wäre tatsächlich das beste, was uns allen jetzt passieren könnte, ein Ausstieg Griechenlands aus dem Verein EU (von mir aus auch als „Rausschmiß“) und eine engere Bindung Griechenlands an Rußland – dann könnten alle sehen, wer wie mit wem umgeht – meint euer Lucky.

Hier der Original-Link: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59044

Und hier der Text:

Europas Seele              30.01.2015

ATHEN/BERLIN (gfp-Eigener Bericht) – Mit massivem Druck nötigt Berlin die neue griechische Regierung zur Preisgabe zentraler politischer Positionen. Ein Schwerpunkt liegt zunächst darauf, Griechenlands Bemühungen um eine eigenständige Annäherung an Russland zu brechen. Er habe „mit Entsetzen“ registriert, dass Athen sich Sanktionen gegenüber Russland verweigern wolle, erklärt der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD): Er habe „keinen Bock, ideologische Debatten zu führen“. Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärt, er „hoffe“, sein griechischer Amtskollege werde „bei den anstehenden nächsten Debatten im Sinne Europas … entscheiden“. Griechenland unterhält traditionell Beziehungen zu Moskau und leidet schwer unter den Russland-Sanktionen, die unter anderem zahlreiche landwirtschaftliche Kleinbetriebe in den Ruin zu treiben drohen. Die neue Regierung sucht nun eine gewisse Nähe zu Moskau, um sich ein Gegengewicht zur alleinigen Dominanz Berlins zu verschaffen. Im deutschen Establishment wird dies nicht toleriert.

Eine Fußnote
Die Auseinandersetzungen um die Haltung der neuen griechischen Regierung zum Machtkampf des Westens gegen Russland hatten sich am Dienstag an einer Stellungnahme aus Athen entzündet. An diesem Tag hatte zunächst die EU in einer offiziellen Erklärung im Namen sämtlicher 28 Mitgliedstaaten behauptet, Russland trage „Verantwortung“ für den Raketenangriff auf Mariupol. Zudem hatte sie indirekt mit der Verhängung neuer Sanktionen gedroht. Die Erklärung ist offenbar eigenmächtig veröffentlicht worden. Mitarbeiter von EU-Ratspräsident Donald Tusk, der das Papier verantwortet, räumen ein, von der griechischen Regierung über deren ablehnende Haltung in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Man habe Athen angeboten, dies in einer Fußnote zu vermerken, dann aber, nachdem eine Fußnote als unzureichend abgelehnt worden sei, Athen ignoriert und die Erklärung publiziert. Dem Vorgehen kommt eine umso größere Bedeutung zu, als nicht nur Griechenland, sondern auch Österreich, Ungarn und die Slowakei zuvor textliche Änderungen an dem Dokument verlangt hatten – ohne Erfolg. Die neue griechische Regierung hat dies nun in einer Stellungnahme öffentlich gemacht, die wiederum in Berlin und Brüssel Empörung ausgelöst hat. Derlei Beschwerden habe es „nie zuvor gegeben“, bestätigen EU-Insider.[1]

Keine Lust
Seitdem nimmt der Druck auf die griechische Regierung zu. Er habe „mit Entsetzen“ registriert, dass Athen sich der Brüsseler Erklärung gegenüber Russland verweigere, erklärte der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz. Er habe „keinen Bock, ideologische Debatten zu führen mit einer Regierung, die gerade mal zwei Tage im Amt ist“; die neue Koalition in Athen sei „nicht gut für das Land“.[2] Vor einem Treffen mit Tsipras drohte der Sozialdemokrat öffentlich: „Ich werde sicherlich Tacheles mit ihm reden“. Nach der Zusammenkunft kündigte er gestern an, es werde „weitere Diskussionen“ geben; die Auseinandersetzung mit Tsipras sei „manchmal anstrengend“ gewesen.[3] Während Schulz Tsipras schulmeisterte, wurde der griechische Außenminister Nikos Kotzias nach einem Treffen mit Frank-Walter Steinmeier auf einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen zur Zustimmung zu personenbezogenen Sanktionen gegen einige weitere ostukrainische Aufständische genötigt. Steinmeier gab anschließend ultimativ zu Protokoll, er „hoffe“, Kotzias werde in Zukunft „genug Spielraum aus Athen bekommen, um bei den anstehenden nächsten Debatten im Sinne Europas zu entscheiden“.[4]

Schäden, kein Gewinn
Der massive Druck aus Berlin und Brüssel gilt einem Land, das traditionell enge Beziehungen zu Russland unterhält, vermittelt unter anderem durch religiöse Prägungen der orthodoxen Kirche. Aggressionen wie der NATO-Überfall auf Jugoslawien, die russische Interessen stark schädigten, sind immer wieder auf heftige Proteste in Griechenland gestoßen. Russland ist zudem 2013 zum bedeutendsten Handelspartner Griechenlands aufgestiegen – noch vor Deutschland. Entsprechend hart treffen die Russland-Sanktionen der EU das Land. Sollen die Sanktionen Moskau zur Unterordnung unter den Westen zwingen und damit die Hegemonie der westlichen Hauptmächte USA und Deutschland noch weiter nach Osten ausdehnen, so hat Griechenland, ein schwächerer Staat an der EU-Peripherie, von dem Machtkampf keinerlei Einflussgewinn, von den Sanktionen aber höchst schmerzhafte Einbußen zu erwarten. Tatsächlich treffen allein die russischen Gegensanktionen, die die Einfuhr von Agrarprodukten aus der EU untersagen, bis zu zwei Fünftel der griechischen Russland-Exporte; sie können damit leicht einen Wert von bis zu 200 Millionen Euro erreichen – ein Betrag, den die wohlhabende deutsche Wirtschaft noch verschmerzen könnte, der für das schwer krisengeplagte Griechenland jedoch schwer wiegt. Bereits die vorige Athener Regierung hatte deshalb Gespräche mit Moskau über mögliche Ausnahmen von den Gegensanktionen geführt.[5]

Auf der Suche nach Alternativen
Die neue griechische Regierung ist nun offenbar nicht mehr bereit, umstandslos die Kosten einer gefährlichen Machtpolitik zu tragen, die dem deutschen Hegemonialzentrum nützt, der EU-Peripherie jedoch einen hohen Preis dafür abverlangt. Ministerpräsident Alexis Tsipras ist schon im vergangenen Mai zu Verhandlungen in Moskau gewesen; dort habe er sich „gegen die weitere Expansion der NATO nach Osten und für eine konstruktive Politik der EU gegenüber der Ukraine und Russland“ ausgesprochen, heißt es.[6] In Berlin ist sorgsam registriert worden, dass Tsipras sich am Montag keine zwei Stunden nach seinem Amtsantritt mit dem Botschafter Russlands in Griechenland traf – als erstem Vertreter eines fremden Staats. Gute Beziehungen nach Moskau werden vor allem auch Außenminister Nikos Kotzias nachgesagt. Russland hat seinerseits mehrfach angekündigt, die gegen die EU verhängten Gegensanktionen für Griechenland umgehend aufzuheben, sollte das Land wegen der Eurokrise die EU verlassen müssen. Beobachter stellen fest, dass auch die jüngsten russischen Alternativpläne für das gestoppte Pipelineprojekt „South Stream“ für Griechenland günstig sind: Sie sehen den Bau einer Erdgas-Verteilerstation an der türkisch-griechischen Grenze vor und würden Griechenland in gewissem Umfang zur Erdgas-Drehscheibe aufwerten.[7]

„Putin-Bewunderer, Chinafreund, Deutschlandhass“
Schon die erste Unbotmäßigkeit gegenüber Berlin hat genügt, um die neue griechische Regierung einer massiven Medienkampagne auszusetzen. Über Außenminister Kotzias schreibt eine führende deutsche Tageszeitung unter Berufung auf eine anonyme angebliche Quelle, er sei „Nationalist, Putin-Bewunderer, Chinafreund und einer der Chefideologen des Deutschlandhasses“.[8] In der Internet-Ausgabe einer bekannten Wochenzeitung wird die griechische Regierung umstandslos als „Putins Trojaner“ denunziert: „Den Griechen und dem Rest der EU ist jetzt nur eins zu wünschen: Dass diese Athener Regierung sich an ihrer inneren Widersprüchlichkeit und äußeren Absurdität möglichst schnell selbst zerlegt“.[9] Der Autor des Beitrags, der in den Jahren 2012 und 2013 an der Erstellung eines offiziösen Grundlagenpapiers für die deutsche Außenpolitik mitgewirkt hat (german-foreign-policy.com berichtete [10]), warnt, sollte die Athener Regierung die Zusammenarbeit mit Moskau fortsetzen, seien die „Integrität“ und die „Seele Europas“ bedroht.

Keine Eigenständigkeit
„Europas Integrität“ und „Europas Seele“ verlangen demzufolge von der EU-Peripherie die Preisgabe eigenständiger Traditionen und eigener Handlungsspielräume zugunsten der Unterordnung unter eine deutsch geprägte Aggressionspolitik. Beide bedroht es hingegen nicht, fremde Staaten mit Krieg zu überziehen (Libyen) oder Kriege dort zu unterstützen (Syrien), Foltergefängnisse auf eigenem Territorium zu dulden (Polen, Rumänien) oder Beihilfe zu Verschleppung und Folter Verdächtiger sowie zu Drohnen-Exekutionen ohne Gerichtsurteil zu leisten (Deutschland, german-foreign-policy.com berichtete [11]). Die Weltmachtpolitik, der all dies entspringt, mit einer eigenständigen Außenpolitik in Frage zu stellen – das ist in der deutsch dominierten EU nicht erlaubt.

[1] Andrew Rettman: Greece says No to EU statement on Russia. euobserver.com 27.01.2015.
[2] „Griechenland muss EU respektieren“. http://www.tagesschau.de 29.01.2015.
[3] Wie Europa Tsipras zähmen will. http://www.spiegel.de 29.01.2015.
[4] Barbara Wesel: EU-Treffen zu Russland-Sanktionen: Lauer Kompromiss und keine Blockade. http://www.dw.de 29.01.2015.
[5] Thomas Bormann: Die Erben des Sisyphos. http://www.tagesschau.de 08.08.2014.
[6] Glückwünsche von Putin. orf.at 29.01.2015.
[7] S. dazu Die geplatzte Pipeline.
[8] Michael Martens: Tsipras bildet Kabinett in Rekordzeit. Frankfurter Allgemeine Zeitung 28.01.2015.
[9] Jochen Bittner: Putins Trojaner. http://www.zeit.de 29.01.2015.
[10] S. dazu Die Neuvermessung der deutschen Weltpolitik.
[11] S. dazu Mitwisser und Profiteure, Perioden des „Anti-Terror-Kriegs“ und Die Phase der gezielten Tötungen.

Frau Marine le Pen / Die Wohltat klaren Denkens

Trotz der an Anzüglichkeit grenzenden Fragestellungen der Interviewerin überzeugt Frau Marine le Pen durch Sachlichkeit, getragen von erfrischender Vitalität und Vehemenz. Dieser Politikerin könnte ich auch eine Stunde lang zuhören – wo sich beim Versuch, Berufskollegen zuzuhören sich mein Hals nach zwei Minuten zuschnürt.

Sie lässt ihre Sicht der Dinge klar aufleuchten, ohne dabei auf glitschigem Grund auszurutschen. Was liebe ich solch klare Worte. Wir brauchen eine Menge Marine le Pens. (mehr …)

Frau Marine le Pen / Herr Juncker / EU

Frau le Pen sagt richtig, dass weder Herr Juncker noch Herr Soros von den Völkern gewählt sind, dass sie somit keine Legitimation dazu haben, gesetzliche Regelungen für Europa aufzustellen.

Nun ist Frau le Pen nicht ein unbekannter Mensch, der das in Hinterlupfigen beim Abendbrot zum Besten gibt, sondern sie ist französische Spitzenpolitikerin, welche das im EU Parlament verlauten lässt.

Ich zeichne mal.

Da ist eine Macht, nenn‘ sie Energie, nenn‘ sie Reptos, nenn‘ sie Idee, nenn‘ sie Besessenheit, welche weltweit im Hintergrund wirkt. Diese Macht wirkt keineswegs bloss auf die Mitglieder der 200 das Geld und damit das äussere Geschehen steuernden Familien. Diese Macht wirkt überall dort, wo ein Mensch, durch seine bewussten oder unbewussten Aengste bedingt, eine Stelle zum Andocken bietet.

Jeder, der Andern Uebles wünscht, tut dies aus Angst.

Wenn jemand sagt: „Stimmt nicht, da ist keine Angst, da ist Wut und gute Tatkraft“, der täuscht sich definitiv und hat zu wenig durchschaut, wie wir Menschen funktionieren.

Jeder einzelne Mensch, welcher eigennützig Unrecht tut, stärkt das Wirken dieser Macht. Eigennützig Unrecht tun ist auch, Bänkern und Politmarionetten den Gilb auf den Scheitel zu wünschen. Es steht keinem Menschen zu, anderm Menschen Leid zuzufügen oder seinem Leben ein Ende zu setzen, in keinem Fall.

Und nun kommt es:

Wer anderen Menschen Uebles wünscht oder Uebles zufügt, tut dies aus Angst. Und er verletzt sich selber, öffnet seine Aura als Andockstelle für üble Mächte.

Es ist von Vorteil, das zu wissen.

Frau le Pen tut das Richtige, und sie verbindet es mit einem Fehler.

Sie zeigt, was falsch läuft. Das braucht es, um sich neu zu orientieren!

Sie sagt: Da macht das französische Volk nicht mit. Das ist ganz ausgezeichnet, das ist richtig so!

Sie fügt bedauernswerter weise dazu, dass sie „gegen die Machenschaften von Junckersorosfiguren“ kämpfen werde, statt dass sie sagt, was sie tun wolle.

Kann man machen, kann man machen…führt aber nicht zum Ziel. Kann man machen, es bringt Krieg. .

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Ich frage mal.

Was passiert, wenn sich eine grosse Nation wie Frankreich ein Dekret aus Brüssel nicht befolgt?

Es wird ein Gezeter in den Gazetten kommen, ja.

Und Herr Juncker und Herr Soros und ihre Rosenkriecher, sie werden sich in Panzer setzen und vor dem Schaangselisee auffahren? –  Die hocken im Ledersessel und können rein gar nichts machen.

Vorläufig haben wir noch Leute wie Frau Doktor Merkel und ihre Lieben, welche zum Stamm der Rosenkriecher zu zählen sind. Bloss…ihre Stühle wackeln. Industrielle wollen nicht mehr mitmachen. Wenn Industrielle die Politik nicht mehr stützen, kann der, der auf dem Stuhl sitzt, bald gleich von selber zuhause bleiben.

Halt, da sind noch die Banken, viel mächtiger als die Industrie. Ja und nein. Was lese ich? 57 Banker haben sich letztes Jahr das Leben genommen? Ja warum wohl? Kaum darum, weil sie zu wenig verdient hätten, sondern darum, weil sie ihr eigenes Wirken nicht mehr aushielten, weil sie sich von den Forderungen des Systems erdrosselt fühlten, weil sie nicht mehr aus und ein wussten.

Es kracht im Gebälk. Wenn ein Kanzler Aussagen seiner Neujahresansprache 4 Tage danach zurechtreden muss, dann deshalb, weil er sich nicht mehr sicher fühlt. Gut so. Keine Hähme! Einfach: Gut so. Die Richtung stimmt.

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Also.

So sich denn immer mehr Le Pen’s finden, so sich immer mehr Professoren zusammentun und Tentakeln der NWO kappen -> hier, so all überall sich Menschen zusammenschliessen und einfach das tun, was sie für mensch- und erdenfreundlich betrachten, hat die schwarze Macht keinen Angriffspunkt. Keinen!

bumi bahagia (glücliche Erde) entsteht nicht aus den Trümmern der alten Welt. Bumi bahagia entsteht parallel zum Hergekommenen, und das Uebel im Hergekommenen verfault und fällt ab.

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Nochmals: Kämpfen?

Ja!

Aber kämpfen keineswegs gegen das Uebel, sondern kämpfen für die eigenen Ziele!

Das ist angesagt. Bravo, Frau Le Pen – lediglich lassen Sie Junckers ihr elendes Junkertum, errichten Sie das eigene gute Reich!

Die gleiche Aufforderung geht an dich und an mich.

🙂

thom ram, 07.01.2015

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USA vs. Russland … ein interessantes Gespräch

Johannes aus Graz hat ein interessantes Gespräch zur aktuellen politischen Lage geführt, das Lucky euch nicht vorenthalten will. Ob da alles so richtig ist, kann sich jeder selbst Gedanken machen – denn auch der klügste Mensch weiß nicht alles – und ganz offensichtlich gibt es einige besonders „diffizile“ Dinge (wie das Besatzungsrecht in Deutschland – und damit einige (Un-)Möglichkeiten Deutschlands und der EU), welche auch den „Diensten“ nicht „eröffnet“ werden…  😉
Wie immer sind diese persönlichen Ansichten eines teilweise besser informierten Menschen nichts, was uns Angst machen sollte oder was wir als „nahende Zukunftsvision“ ansehen können – es sind Gedanken zu möglichen Entwicklungen – jeder kann sich dazu seine eigenen machen.
Aber nun zur Sache – hier der Link : http://www.schnittpunkt2012.blogspot.de/2014/12/usa-vs-russland-ein-interessantes.html und der Text (wie Original, mit wenigen grammatikalischen Korrekturen).

Dienstag, 9. Dezember 2014

USA vs. Russland … ein interessantes Gespräch

Gestern traf ich mich mit einem Leser meines Blogs aus Wien. Er ist bereits in Pension und wollte die bekannt schönen und stimmungsvollen Grazer Weihnachtsmärkte erleben. Am Nachmittag sassen wir bei viel Kaffee und Wasser in einem Beisl (Kneipe).Unvermutet machte er mir eine seltene Überraschung, da er behauptete, jahrzehnte lang Offizier beim Heeresnachrichtenamt (HNaA – Österr. Auslandsgeheimdienst) tätig gewesen zu sein.

Ich hatte während unseres Emailverkehrs schon den Eindruck, mit einer besonders gut informierten Person zu kommunizieren.

Natürlich kamen wir schnell auf das Thema Ukraine, Russland, USA und ein möglicher Krieg.„Es gibt zwar in den USA mächtige Gruppierungen, die einen Krieg gegen Russland wünschen. Vor allem auch, um die militärische Macht der USA zu demonstrieren. Doch das kann für die Amerikaner schwer ins Auge gehen. Denn rein von der konventionellen Kriegsführung sind die Russen im Vorteil und ausserdem in vielen Bereichen moderner ausgerüstet.“

Doch das eigentliche Thema wurde ganz ein anderes. Wie würde sich ein Krieg zwischen den beiden Grossmächten tatsächlich abspielen?

„Zur modernen Kriegsführung ist ein komplexes Computersystem und Satellitensystem notwendig. Ohne dieses kann keine Rakete gesteuert werden, weder eine mit herkömmlichem Sprengstoff, noch eine mit atomarem Sprengkopf. Und auch in diesem Bereich scheinen die Russen überlegen zu sein, wie der Zwischenfall im Schwarzen Meer aufzeigte, wo ein russisches Jagdflugzeug ein amerikanisches HiTech-Schiff neuester Bauart auf elektronischem Weg vollkommen ausser Gefecht setzte.
Ich glaube nicht, dass von Beginn an atomare Kampfmittel eingesetzt werden. Eventuell als quasi letztes Mittel. Zuerst wird man versuchen, die elektronischen Systeme lahm zu legen. Das kann auch bedeuten, dass eine Atombombe in grosser Höhe gezündet wird und der EMP-Effekt (Elektromagnetischer Impuls) alle elektronischen Systeme, die nicht entsprechend abgesichert sind, zerstört. Das heisst, im schlimmsten Fall gibt es dann auf einem halben Kontinent keinen Strom. Damit bricht auch die Infrastruktur komplett zusammen.
Ausserdem weiss niemand, was an sogenannten Weltraumwaffen bereits existiert. Es gibt zwar Verträge, die solche Waffen verbieten, aber was da oben wirklich um uns kreist, wissen die wenigsten. Wir gehen davon aus, dass Systeme wie GPS mit Satellitenwaffen zerstört oder lahmgelegt werden können. Und zwar von beiden Seiten.
Ich denke, es wird zuerst einen Cyber-War (Computerkrieg) geben, bevor EMP-Waffen oder Weltraumwaffen eingesetzt werden.
Erst dann, sollte es notwendig und noch möglich sein, könnten thermonukleare Waffen zum Einsatz kommen. Und natürlich konventionelle, wie Panzertruppen, Infantrie und Fallschirmtruppen. Wobei diese eine enorme Infrastruktur (Nachschub) benötigen.“

Ich fragte ihn: „Eine normale Kriegsführung, wie man sie bisher kannte, ist demnach eher unwahrscheinlich?“

„Nein, das wäre die zweite oder dritte Stufe. Dann wenn die elektronische Kriegsführung weitgehend für eine Seite den Erfolg brachte, werden die Bodentruppen und Panzer geschickt. Aber zuerst versucht man die wesentlich effizienteren Waffen einzusetzen.
Und es gibt viele Waffensysteme, von denen selbst wir, die Geheimdienste, kaum oder nur wenig Ahnung haben. Die Russen haben z.B. Torpedos (Superkavitationstorpedos – Schkwal), die mit einigen hundert Stundenkilometer durchs Wasser gleiten. Eine echte Gefahr für grosse Flugzeugträger und Uboote. Diese kann man auch atomar bestücken.
Oder Strahlenwaffen, wo die feindlichen Truppen mit programmierter Strahlung, teilweise im ELF-, aber auch im Mikrowellenbereich, „beschossen“ werden. Beide Seiten arbeiten daran. Aber auch hier vermute ich einen Vorteil der Russen.“

Dann kommt er auf ein besonderes Thema zu sprechen: die Moral der Truppen.

„Bei der Moral der Truppen ist Russland den USA bei weitem überlegen! In den USA sind grosse Teile der Army aus untersten sozialen Schichten. Eben weil es ein sicherer Job ist und auch einen sozialen Aufstieg ermöglicht. Viele dieser Soldaten, egal welcher Einheit, schmeissen im Ernstfall, wo es um ihr Leben geht, sofort das Handtuch. In Russland ist die patriotische Moral eindeutig höher. Auch die Verpflichtung, dem eigenen Land zu dienen.“

Wenn es nun tatsächlich zu einem Krieg kommen würde, wer würde gewinnen?

„Vermutlich keiner, obwohl ich die Russen im Vorteil sehe. Sollten tatsächlich alle sogenannten Register gezogen werden, bleibt in Russland, der USA und Europa nur verbrannte Erde übrig. Das wollen wir doch hoffen, dass es nicht soweit kommen wird! Doch die Gefahr ist tatsächlich vorhanden.“

Wie kann ein derartiger Krieg verhindert werden?

„Sagen wir es vereinfacht. Die Amerikaner wollen offensichtlich den Krieg – oder zumindest die weltweite Vormachtstellung. D.h. dass sie die einzig verbliebene Supermacht sind … das hat Zbigniew Brzezinski schon vor Jahren klargemacht und wurde in den USA zur Doktrin. Ein mächtiges Russland wollen sie verhindern. Möglicherweise mit allen Mitteln.
Putin ist schlau, er spielt auf Zeit. Die Ukraine wird sich wieder in Russlands Schoss begeben. Weil der Westen nicht das bieten kann, was er versprochen hat. Die nächste Revolution wird tatsächlich vom Volk ausgehen … ohne westliche Unterstützung, auch ohne russsische Unterstützung. In der Ukraine geht es um das Überleben. Und das können nur die Russen garantieren, mit Gas, mit Kohle, mit Export, etc. Wer im Westen hat jemals ukraninische Waren gekauft? Die Russen schon. Und damit wäre Amerika, aber auch der amerikanisierte Westen gescheitert.
Europa hätte jedenfalls einen gewaltigen Scherbenhaufen zu beseitigen …“

Gibt es die Möglichkeit, dass die USA aus heiterem Himmel, also ohne konkreten Anlass einen Krieg gegen Russland vom Zaun bricht?

„So dumm sind die nicht. Sofort wäre die USA international isoliert. Du musst rechnen, dass allein der BRICS-Verband mehr als die Hälfte der Weltbewohner ausmacht. Selbst das amerikanisierte Europa müsste sich gegen einen solchen Aggressor stellen. Ich glaube nicht, dass die USA einen Allein-Erstschlag gegen Russland entsprechend begründen könnten.“

Du scheinst ein sogenannter „Putinversteher“ zu sein!

„Wer sich mit dem Thema Ukraine, Russland und Amerika, also USA, auseinandersetzt, kann nur zum Schluss kommen, dass die einzige Aggression in den letzten Jahren von den USA ausgegangen ist! Die USA  und ihr Handlanger, die NATO, haben keine Handschlagqualität mehr. Zusagen und Verträge sind gebrochen worden. Die USA will ihren geostrategischen und geowirtschaftlichen Bereich erweitern. Offensichtlich um jeden Preis. Europa wird gezwungen mitzuspielen, was Aussagen von Vizepräsident Biden bestätigen. Merkel und Konsorten spielen mit, müssen mitspielen! Aber man ist zusehr in die russische Sphäre eingedrungen. Das wird sich auch rächen. Ich glaube nicht, dass Jakutz und der Schokobaron noch lange das Land regieren werden, mitsamt den eingebürgerten Ministern.
Hätte Putin nicht derart geduldig reagiert, mit amerikanischen Verhältnissen wäre wohl schon lange ein Krieg ausgebrochen.
Überleg´ mal, was würden die Amerikaner unternehmen, wenn die Russen in Kanada oder Mexiko Raketenbasen gegen irgendwelche „Terrorregime“ am anderen Ende der Welt aufstellen? Ein schöner Vergleich, hab´ ich bei dir gelesen *ggg*“

Dann haben wir berechtigte Hoffnung, einem Krieg entkommen zu sein?

„Vorerst offenbar, dank Putin. Doch wie die Situation sich weiter entwickeln wird, muss abgewartet werden. Die Amerikaner werden weiterhin versuchen, den „russischen Bären“ in die Knie zu zwingen. Es geht nicht nur um die militärische Vormachstellung, sondern auch um die währungspolitische und wirtschaftliche. Doch die USA scheint immer mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein, wegen der beginnenden Rassenunruhen, dass möglicherweise die Aussenpolitik etwas zurück gefahren werden muss.
Russland ist heute wesentlich stabiler als die USA, man möchte es kaum glauben. Aber dort braut sich etwas ganz Grosses zusammen. In Europa übrigens auch …“

Was braut sich in Europa zusammen?„Ich bzw. meine ehemalige Dienststelle sind schon seit einiger Zeit der Meinung, dass sich bei uns in Europa einiges zusammenbraut, das allerdings in den letzten Monaten und Wochen immer offensichtlicher wird. Da man nicht versucht, die immer brisanter werdende Situation zu entschärfen, wird an einem Zeitpunkt gewissermassen eine „Entladung“ beginnen.
Ich muss betonen, wir sammeln Fakten, Daten und Erkenntnisse, vielfach auch im Austausch mit befreundeten Geheimdiensten, analysieren das, suchen aber keine Lösungen oder Alternativen. Wir geben quasi die Basis für weitere Überlegungen und Einschätzungen.
Zu betonen wäre auch, dass das Österreichische Heeresnachrichtenamt schon wegen der geografischen Lage und der Erfahrung des Kalten Krieges zu einem der bestinformiertesten Geheimdienste Europas zählt. Klein, aber sehr effizient.
Diese „Entladung“ wird irgendwo in Europa beginnen, vermutlich in einem der drei Staaten: Frankreich, Italien oder Spanien. Und als Flächenbrand ganz Europa erfassen. Auch Osteuropa. Selbst in Skandinavien trifft man bereits Vorkehrungen.“

Aber was wird dieses Ereignis auslösen?

„Da gibt es viele Faktoren, je nachdem, welcher dieser Faktoren quasi als erstes explodiert. Die Liste ist lang: extreme Überschuldung der Staaten, dadurch resultierender Sozialabbau, auch Korruption spielt eine Rolle, die Instabilität des Euro, die realitätsfremde und volksferne Politik in Brüssel, Beschlüsse gegen den Willen der Bürger wie TTIP oder CETA, die Migranten- und Asylproblematiken, Religionsdiskrepanzen, vor allem mit dem Islam, Rassismus, steigende Arbeitslosigkeit, die Beschwichtigungspolitik und Verlogenheit der Politiker, der extreme Einfluss von Konzernen und Banken via Lobbies, die Überregelmentierung, der Kontroll- und Überwachungswahn und schlussendlich die platzende Geduld der Menschen … und noch viel mehr.
Wie schon erwähnt, ich bin in Pension und darf mir jetzt eine eigene Meinung erlauben!“

Aber von den Österreichern und Deutschen sagt man, dass sie erst auf die Strasse gehen, wenn alles schon vorbei ist 😉

„Sie werden auf die Strasse gehen, wenn auch, im Vergleich zu anderen Staaten, ziemlich spät. Und wahrscheinlich auch mit grosser Vehemenz. Politiker möchte ich nicht sein!“

Man liest immer wieder, dass die Staaten, auch Österreich und Deutschland gewisse Szenarien durchspielen und sich darauf vorbereiten. Ist das richtig?

„Ja natürlich! Auch in Österreich werden Szenarien entworfen und durchgespielt. Gemeinsam von den Exekutiven, also Polizei und dem kläglichen Rest des Bundesheeres, den die Politik noch übrig gelassen hat.
Wir stehen vor gewaltigen Veränderungen in allen Bereichen und das ist jetzt nicht spirituell gemeint, sondern vor allem politisch, ökonomisch, ökologisch, sozial und gesellschaftlich. So wie du in deinem Blog auch schreibst, das System ist am Ende, da braucht man gar nicht diskutieren darüber. Nur, wie brutal das Ende sein wird, können wir nur erahnen. Es gibt noch ziemlich viele Leichen in den Kellern, die erst gefunden werden müssen. Das heisst, es wird in nächster Zeit ziemlich viel an die Öffentlichkeit kommen, das diesen Prozess beschleunigen wird.“

Glaubst du an einen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung?

„Ja, mit dem wird gerechnet!“

Was passiert danach?

„Das ist meine persönliche Meinung. Durch das geistige Potential wird sich Europa wieder als führender Kontinent hocharbeiten. Russland wird, soweit es keinen globalen Krieg geben wird, weitgehend bestehen bleiben und die Ukraine wird zu Russland kommen. Die USA wird wahrscheinlich, das prognostizieren auch andere Kollegen, in Einzelstaaten zerfallen und die Weltführung verlieren.
Durch revolutionäre Entwicklungen am Energiesektor, wird auch der Nahe Osten seine Stellung als führender Erdöllieferant verlieren.“

Du meinst, es wird Alternativen zum Erdöl als Energieträger geben?

„Die gibt es heute schon, hocheffizient und billig. Doch sie werden von den Konzernen unterdrückt. Speziell in Deutschland und Grossbritannien ist die Forschung schon ziemlich weit. Ich meine nicht diese Dinge wie kalte Fusion und freie Energie, sondern das grosse Thema wird vermutlich Solarenergie in Verbindung mit Billigproduktion von Wasserstoff für Brennstoffzellen. Ebenso die synthetische Herstellung von Erdöl. Aber auch auf anderartige Überraschungen können wir hoffen.“

Was wird aus Indien, China und Japan?

„So sehr viele Abläufe in Europa, Amerika und Russland mehr oder weniger vorhersehbar sind, bleibt uns die asiatische Welt irgendwie verborgen. China ist bereits Globalplayer und wird es auch noch längere Zeit bleiben.

Indien hat, vor allem sozial und gesellschaftlich einen enormen Nachholbedarf. Was dort passieren kann oder wird, ist kaum abzuschätzen. Indien hat gewaltiges Potential, doch das muss erst in geordnete Bahnen gelangen. Die Unterschiede sind enorm. Ich denke, die werden noch einige Zeit benötigen.
Japan hat eigene Gesetze. Die werden zwar einen Bauchfleck produzieren, aber sich auch wieder schnell erfangen. Das hat man nach dem zweiten Weltkrieg gesehen.
Südkorea und Taiwan könnten sich nach dem Zerfall der USA durchaus China oder Japan annähern.
China hat ein grosses Problem mit verschiedenen Volksgruppen. Diese Probleme müssen unbedingt gelöst werden, sonst könnte sich auch in China ein Flächenbrand entstehen, wie wir ihn in Europa erwarten.“Und danach hatte meine neue Bekanntschaft noch den Wunsch, steirische Maroni und (nicht zu süssen) Schilcherglühwein zu probieren. Er ist mit der neuen Fernbusverbindung gekommen und kann durchaus ein Gläschen mehr trinken. Es wurde noch ein schöner, lustiger Abend mit viele Köstlichkeiten, die die Steiermark bietet!