bumi bahagia / Glückliche Erde

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Krombacher / Die liebe CH Firma Nestlé

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Jeder halbwegs Informierte weiss es. Nestlé kauft Wasserrechte und verkauft das gewonnene Wasser weltweit.

KIartext: Nestlé nimmt, was ein Geschenk der Erde an Natur und Menschheit ist, und verkauft dieses Geschenk.

Der umliegenden Bevölkerung wird der Zugang zu Wasser verwehrt. Durst, Siechtum und auch Tod sind die Folge.

Begleitende Frage. Wer sind die Verkäufer? Wer gibt ihnen das Recht, etwas zu verkaufen, was allen gehört?

Jeder Erstklässler vermag den Tatbestand richtig zu deuten. Jeder Drittklässler vermag die Motivation zu erkennen. Und es geschieht, gebilligt von Millionen Erwachsener, an erster Stelle gebilligt von 335’000 N-Mitarbeitern. Würden sie es nicht billigen, würden sie Sturm laufen oder künden. Gebilligt von Abermillionen, welche Nestlé Bauchfüller kaufen.

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Nun, das wird aufhören. Erste Ansätze zeigen sich, dass auch ein Gigagigant wie Nestlé so süüferli süüferli überdenken sollte seine Prioritäten, sollte die Firma die nächsten 10 oder 20 Jahre überleben wollen. Wenn Priorität weiterhin sein sollte „Verkaufssteigerung, Ethik aussen vor lassend“, dann gute Nacht, Nestlé-Schokolade. (I ha Nestlé Schoggi saumässig gärn. Kaufen tue ich sie seit Jahren nicht.) Klar gesagt? Dann: Nestlé aus, out, fini.

Sollte sich die Führungsriege des Giganten von der lieben Kabale lösen und das enorme Potential der bestehenden Betriebe wandeln, hin zu: „Weg von Raubbau und Bauchfüller, hin zu erdgerechtem Anbau und wertvoller Nahrung“, dann, ja dann wird Nestlé auch in 200 Jahren bestehen, bekränzt und belobt.

Ich will das Zweite.

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Auf dass das Zweite eintreten wird, benötigt es einen Auslöser. Auslöser sind rauschende Shitstorms, sowie die Nestlékasse spürbar schmerzende Einbussen, erfolgt durch Boykott der Nestlé-Erzeugnisse.

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Angelpunkt: Aufklärung der Menschen. Ich gehe locker hocker davon aus, dass Nestlé nid nume i de suubere Schwiiz und i Indonesien verchauft wirt, ortens also, da  ich es eigenen Auges feststellen kann. Schätze, sie verkaufen in 150 der 200 Erdenstaaten. Wie erreichen wir Normalo-Mama-Papa in Indonesien, Indien, Brasilien, Marokko, wo Säuglingsmilchpulver viel gesünder ist denn Muttermilch, eingeträufelt mittels 145345674859 TV Werbungen?

Nichteso ein.

Der hundertste Affe.

Nichteso aus. Wer es nicht verstanden hat, der melde sich bitte, dann repetiere ich die Geschichte.

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Dieser hundertste Affe ist ein saumässig genialer Mechanismus. Lieber Gott, ich danke dir, dass du ihn miteingebaut hast, zum Segen der Schöpfung Erde und was hier kreucht und fleucht und wandelt.

Immer noch nicht verstanden? Aechz.

Nicht 7 Milliarden Menschen müssen wir aufklären, auf dass sie Mutterbrust anstelle Pulverwasser ihrem Säugling geben. Es ist eine viel kleinere Zahl. Ich sage, aus dem hohlen Bauch, in jedem der 150 Nestléverseuchten Länder jeder Zehntausendste Mensch, von den etwa 5 Milliarden also deren 500’000. In Indonesien also von den 200 Millionen 20’000 Menschen.  Das ist zu bewerkstelligen, aber holla, denn…in Indonesien ist es zwar schwierig, da hier Wenige im Netz rumforschen, indes in Ländern wie Russland, Schweiz, US, da ist der Prozentsatz hoch.

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So. Und nun die (erst mal kleine) gute Nachricht.

Krombacher arbeitet jetzt mit Nestlé zusammen – und bekommt einen gewaltigen Shitstorm

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Beitrag gelesen? Wenn ja, dann:

Meine Damen und Herren, so muss es laufen, und bereits so läuft es. Und, geschätztes Pubeli kumm, auf diese Weise wird der Mechanismus des hundertsten Affen angeleiert und schneller als gedacht in Betrieb gesetzt.

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Der Schalter steht auf „on“. Da das angedachte Licht gewaltig ist, wird es nicht auf einen Klapf, sondern stufenweise aufgeschaltet, erst bedächtig, dann in immer kürzeren Zeitintervallen.

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Thom Ram, 14.08.06

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3 Kommentare

  1. palina sagt:

    „Utopia“ wurde vor Jahren von einer anderen Organisation übernommen. Bringen aber immer noch gute Artikel. Vielleicht weiss hier jemand in welchen Händen diese Seite gelandet ist. Ich hatte vergessen mir das abzuspeichern und finde im Netz auch nichts mehr.

    Nun zu dem Thema. Gut, dass es einen Shitstorm gibt.
    Die Leute werden bewusster was Lebensmittel betrifft.
    Nestlé ist ein no go.

    Leider haben sie inzwischen so viele Firmen aufgekauft, dass ein Durchblick kaum mehr möglich ist.

    Ausser du kaufst im Reformhaus oder im Bio-Laden ein.

    Selbst bei uns im Bio laden gab es Pizza von Wagner. Wagner gehört zu Nestlé.

    Habe da so lange Fragen gestellt und auch noch Leute hingeschickt, die auch Fragen stellen sollten, dass sie letztendlich die Pizza aus dem Programm genommen haben.

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. micha sagt:

    Tja, schade eigentlich. Wenn ich denn mal Bier trinke dann WAR es am liebsten Krombacher.

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