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Konzernverantwortungsinitiative / Das Werbebudget der Gegner

Das Budget derer, welche die Konzernverantwortungsinitiative bekämpfen, belaufe sich auf über 10’000’000 (zehn Millionen) Schweizerfranken.

Ich schalte meinen Scharfsinn ein und komme zu zwei Schlüssen.

A) Die Gegner verfügen über kolossale Geldmittel.

B) Die Gegner scheinen die Initiative zu fürchten als wie der Teufel das Weihwasser.

Nun ja. Es wäre dann Schluss damit. Schluss damit, an beliebigen schönen Plätzen unserer schönen Welt Land zu zerstören, Schätze (zum Beispiel gutes Wasser) zu Spottpreis zu gewinnen und Einheimische verelenden zu lassen.

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Die Initiative muss angenommen werden. „Swiss Made“ heiligt nicht Raub, Zerstörung und Verelendung. Schweizer Firmen müssen sich an allgemeingültiger Ethik orientieren.

Thom Ram, 27.1.7

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Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» deckt in der heutigen Ausgabe auf, dass die Grosskonzerne und ihre Lobbyverbände Economiesuisse und Swissholdings die Konzernverantwortungsinitiative mit einer Millionenkampagne bekämpfen wollen:

Alleine Economiesuisse spricht von einem Budget von 8 Millionen. Wir müssen also damit rechnen, dass die Gegenseite insgesamt weit über 10 Millionen Franken gegen unsere Initiative einsetzen wird.

Die Konzernlobby bestätigt, dass die berüchtigte PR-Agentur Furrerhugi die Abstimmungskampagne führen wird. Pikant: Diese PR-Agentur lobbyiert seit Jahren für Glencore, vertritt einen der grössten Erdölkonzerne und zieht im Hintergrund die Fäden in Bundesbern.

Dafür betreibt Furrerhugi sogar ein eigenes Privatrestaurant, das «Clé de Berne».
Konzernlobbyist und Ständerat Ruedi Noser (ZH) sagt in der Bilanz, dass sie mit diesen Grosskonzern-Millionen die Abstimmung «easy» gewinnen werden.

 

Es wird eine grosse Herausforderung sein, gegen die finanzielle Übermacht und die Angstkampagne der Konzernlobby die Abstimmung zu gewinnen. Ich bleibe aber zuversichtlich. Schliesslich fordern wir eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne das Trinkwasser vergiften oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie künftig dafür geradestehen. Wenn wir jetzt alle dran bleiben, können wir eine Mehrheit der Bevölkerung von der Konzernverantwortungsinitiative überzeugen.

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Liebe Grüsse
Rahe Ruch

PS: Hier geht es zum Online-Artikel der Bilanz.
Du erhältst vermutlich in diesen Tagen einen Spendenbrief von uns. Wir freuen uns über jede Unterstützung, um der finanziellen Übermacht der Grosskonzerne etwas entgegensetzen zu können.
Spenden kann man auch unkompliziert direkt online über unsere Website:
www.konzern-initiative.ch/spenden
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