bumi bahagia / Glückliche Erde

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Tränen

Ein Kind verunfallt schwer oder stirbt. Mutter weint, Tränen fließen.

Ein Kind erfüllt seiner Mutter einen von ihr heimlich gehegten Wunsch. Mutter weint, Tränen fließen.

Sind das dieselben Tränen?

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Ich erzähle von mir. Ich erzähle so genau, wie es mein Gedächtis hergibt. Möge es Dir als Anregung dienen.

Bis zum alter von sieben Jahren kam es vor, daß mir Tränen kamen. Sie quillten unwiderstehlich, wenn ich mich nicht verstanden fühlte oder wenn ich hart bestraft wurde.

Was für Tränen waren das?

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Ab sieben änderte sich das, wesentlich.

Wurde ich ungerecht behandelt oder bewusst bestraft, dann bockte ich, es kamen keine Tränen.

Hatte ich Unfall, da waren keine Tränen, und brannte die Wunde noch so sehr.

Dies zog sich durch bis dreißig. Von sieben bis dreißig kann ich mir nur der drei Anläße erinnern, da mir Tränen kamen.

Ich war 15 Jähriger Internatsschüler am Lehrerseminar Wettingen. Jeden Mittwochnachmittag fuhr ich nach Zürich, mit der Retina II meines verehrten Onkels Rich, fühlte mich großartig, allein, frei, selbständig, „erwachsen“.

Stand ich vor der Auslage eines Reisebüros, den ausgestellten Passagierjet bewundernd. Tja, gesellte sich ein Mann, Mitte zwanzig, zu mir, wechselte ein paar freundliche Worte.

Selbigen Abends saß ich, es war schon dunkel, auf einem Bänkchen am Limmatquai. Kam doch wahrhaftig derselbe Mann und setzte sich zu mir. Ich fand das natürlich und gut.

Nun. Er legte seine linke Hand auf meinen rechten Oberschenkel. Ich begriff augenblicks. Ein Meer von Emotionen überfiel mich. Ich brach augenblicks in Tränen aus. Es war dem guten Kerl nirgends recht, er bat um Verzeihung, er wolle mir bestimmt nichts Böses. Das war ehrlich. Und es half nicht. Ich brachte kaum ein Wort heraus, ging weg, fuhr nach Wettingen, heulte krampfartig und unentwegt, duschte, fragende Blicke konsternierter Kameraden…und heulte die ganze Zeit, vom Bänkchen bis hin im Bett.

Was waren das für Tränen?

Hochzeit. Ich dachte nichts Böses, hatte eben noch mit einem Onkel gescherzt. Einzug in die Klosterkirche Muri. Die Orgel hub zu spielen an. Der Boden wurde mir unter den Füßen weggezogen. Ich heulte während der ganzen Zeremonie, konnte danach kaum die Gratulationen mit halbwegs ordentlichen Gesichtszügen entgegennehmen.

Was waren das für Tränen?

Wandern in den Cinque Terre. Herrliches Wetter, alles wunderbar, betörend die Düfte von Thymian und Basilikum. Meine Gedanken schweiften zu dem unerreichbaren Mädel. Tränen waren nicht zu bremsen.

Welcher Art waren sie?

Oh, da war doch noch etwas, ein Viertes. Mit 9 las ich den Winnetou. Bei seinem Tode, da heulte ich.

Was war das?

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Ab dreißig kamen mir Tränen vergleichsweise häufig.

Erstmals ging ein Mädel auf mein Liebeswerben ein. Wir trafen uns drei Male. Kein Sex, Umarmung schon. Ich heulte Rotz und Asche.

Art der Tränen?

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Bei der Geburt meiner Kinder. Erblickten sie das Licht dieser Erde, da überkam es mich.

Was transportierten die Tränen?

Heute nun überfällt mich mit schöner Regelmäßigkeit eine überbordende innere Regung, welche mich unwiderstehlich tränen läßt, wenn ich eine kleine Zeremonie leite. Ich bereite mich jeweils vor, weiß, was ich sagen bzw. anregen werde, lasse mir aber immer offen, alles ganz anders zu machen.

Im Moment, da ich zu sprechen anfangen will, da kommt „es“. Jedesmal ist es so. „Es“ übermannt mich unwiderstehlich. Ich bringe kaum ein Wort heraus. Tränen fließen in Strömen. Sitzen da meine Leut, alle innerlich ganz dabei.

Und welcher Art Tränen nun sind dies?

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So Du bis hierher durchgehalten hast, danke ich Dir für die Begleitung auf dem Exkurs, und es würde mich freuen, wollte er Dich Deinerseits zu Wanderschaft in Dein Inneres anregen. Was geht in Dir vor, wenn Tränen quillen?
Ich habe oft und viel darüber nachgedacht. Ich meine, es ist ersprießlicher, wenn ich keine Antworten liefere.

Jeder finde seine Antworten, darum geht es, so meine Überzeugung.

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Tränenfreier Gruß aus 28 Grad Celsius bei tropisch tränendem Himmel 🙂

Euer Thom Ram Voe, 08.01.NZ14 (für Sturköppe 2026 🙂 🙂

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36 Kommentare

  1. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Gerade vor ein paar Minuten: tränende Augen beim Schneewegschieben durch den kalten Ostwind, minus 4 Grad.

    Manchmal Tränen beim Anschauen von sentimentalen Geschichten oder bei Tierfilmen im I-Net.

    Freudentränen, tränende Augen vor Lachen, tränende Augen bei Müdigkeit, bei Traurigkeit, bei Ergriffenheit, bei Mitgefühl, bei Glückseligkeit. Ein kleines Sprudeln der Seele?

    Mir fällt ein alter Spruch ein. Früher sagte manfru zu kleinen oder größeren Menschen, wenn sie weinten: Das, waste weinst, brauchst net zu pinkeln.

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  2. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Liebe Bettina, dieser von Dir zitierte Spruch hat es in sich, wahrlich. Er vereint Wahrheit mit kaltem Zynismus…und dies regt zu Weiterdenken an 🙂

    Mir fällt ein alter Spruch ein. Früher sagte manfru zu kleinen oder größeren Menschen, wenn sie weinten: Das, waste weinst, brauchst net zu pinkeln.

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  3. Avatar von Natali Betz Natali Betz sagt:

                                               Lieber THOM! Die Tränen sind für mich der Ausdruck überfließender Gefühle. Die Gefühle können ganz verschieden sein, wobei die Glücks- und Freudentränen natürlich die schönsten sind… Wenn die Menschen ihre Gefühle nicht frei fließen lassen (können), bleiben Gefühle „stecken“… Und von Dr. JOE (Dispenza) weiß ich, daß man in der Tränenflüssigkeit vieles findet, was genau zeigt, welches Gefühl aufgelöst wurde (das Aufgelöst habe ich mir so gedacht). Jedenfalls ist es auch sehr gut (anscheinend), die Tränen nicht wegzuwischen, sondern wieder in den Körper aufzunehmen über die Haut oder den Mund… Leider hab`‘ ich vergessen, warum, aber das DAß ist in guter Erinnerung.

    Meine Ama (die Mama meiner Mama) sagte immer „Mir hend halt älle nah am Wassr baut“, was heißt, daß wir oft Tränen der Rührung fließen ließen. Sie selbst weinte immer, wenn wir heimgefahren sind, und sie dann wieder alleine.  Eine Tante ging nie mehr in die Kirche, weil sie immer so heulen mußte, wenn es ans Singen ging. Die Schminke ist zerflossen, welch‘ ein Ärger.

    Ich selbst – manchmal auch bei einer Traueransprache – nehme mir die Zeit, die Gefühle zu fühlen und die Tränen auch fließen zu lassen. Das zeigt, daß wir fühlende Wesen sind, und es ist noch nie schlecht „angekommen“. Freudvol

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  4. Wenn persönliche Regungen zum Weltproblem erklärt werden, lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und neu zu fokussieren.
    Der Mensch – jenseits des bloßen Personenbewusstseins – weiß, dass Natur Gefühl setzt; Tränen sind dessen möglicher Durchbruch, nicht dessen Bedeutung.

    Der natürliche Mensch gerät dabei nicht in Gefühle. In Konfliktsituationen klärt sein Verstand das Feld voraus, noch bevor ein Gefühlsimpuls einen Auslöser, ein Objekt oder eine Richtung gefunden hat. Gefühl ist dann nicht Reaktion, sondern Folge einer bereits erkannten Lage.

    Nicht das Gefühl ist zu schnell.
    Die „Person“ ist zu ungeklärt.

    Der geklärte Mensch denkt nicht nach
    er denkt voraus.

    Im Diskurs mit den gegebenen Rahmenbedingungen erkennt der Mensch durch den Verstand, welcher Art die Triebkraft des jeweiligen Augenblicksgefühls ist:
    Bestätigung und Ebnung des individuellen Lebensweges,
    Hinweis, die eingeschlagene Richtung konsequent zu ändern,
    oder extreme Bewährungsprobe der eigenen Wahrhaftigkeit – auch als „Erstverschlechterung“ zu bezeichnen.

    Letzteres prüft Konsistenz, Konsequenz und Durchsetzungskraft angesichts von Widerständen und extremen Schwierigkeiten. Gerade in individuellen Krisensituationen – wie derzeit in globaler Zuspitzung – ist es zur Konfliktlösung unumgänglich, dass der Verstand führt und das Gefühl folgt.
    Andernfalls kippt ungeklärtes Erleben in eine selbstverstärkende Spirale aus Affekt, Angst, Resignation und Depression.

    Der natürliche Mensch gerät nicht in Gefühle.
    Er lässt sie entstehen, wenn ihre Zeit gekommen ist.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  5. Avatar von ingo2012 ingo2012 sagt:

    Was ist eine Retina II?
    Auto?

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  6. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    10:48 Ingo

    Mit Vergnügen beschreibe ich Dir die Retina II.

    Es war eine der ersten Kleinbildkameras (Kodak,28x36mm, 36 Aufnahmen, Objektiv mit Balgauszug, winzig klein und handlich, dette Dingen). Sie hatte Lichtstärke 3.5, für damals ein guter Wert, und ihre Optik war fabelhaft.
    Mein verehrter Onkel Rich hatte sie in seinen jungen Jahren verwändet, hatte dann auf Spiegelreflexkamera Contaflex gewechselt und vermachte sie mir darauf. Ich war im siebten Himmel.

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  7. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Sind Kinder wie ungefüllte Gefäße, die man mit Wissen füllen muß. Hat jemand Vertrauen in ein Kind ,oder will er nur Macht ausüben ?

    Der Ethnologe Eibesfeldt dokumentierte in den 60er und 70 er Jahrendes letzten Jahrhunderts die Riten traditioneller Kulturenin Afrika , Asien und Südamerika . Bei dem Stamm der Eipos in West-Neuguinea filmte er, mehr aus Zufall, folgende Szene, die sich zwischen einer Mutter und ihren beiden kleinen Kindern abspielte. Der Junge hat ein Tarotstück in der Hand, eine Art Brot, an dem er knabbert. Seine Schwester greift danach, woraufhin beide Kinder zu weinen beginnen. Die Mutter eilt herbei, die Kinder lächeln sie an. Der Junge reicht ihr von sich aus das Tarotstück. Die Mutter bricht es durch und gibt beide Teile an den Jungen zurück. Zunächst erstaunt darüber, dass er plötzlich zwei Stücke hat, reicht er die eine Hälfte seiner Schwester.

    Wie würden sich die Eltern bei uns verhalten? Ich weiß was ich mit meinen Kindern tat: In der Überzeugung, ihnen das Teilen beibringen zu müssen, reichte ich selbst jedem Kind in einer ähnlichen Situation ein Stück und kam mir dabei sehr vorbildlich vor.

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  8. Avatar von latexdoctor latexdoctor sagt:

    Es ist such wissenschaftlich belegt, das Tränen (Heulen, weinen ..) gut ist, nicht nur bei „Seelen“kummer

    Lehrt man uns deshalb seit langem „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ ( = weint nicht, sondern trägt den Schmerz in sich) und dergleichen ?

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  9. Ost West Divan

    10/01/2026 um 17:06

    Ein wahrhaftiger Kommentar. Ich verneige mich vor diesen, in Worte gegossenen, Erkenntnissen!

    „Völlige Freiheit für alle Kinder“ und die derzeitige Systemhölle wird zum „Himmel“ auf Erden, dem ersehnten Paradies.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  10. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Im Menschen selbst ist es angelegt, zu teilen, zu lieben, zu vertrauen…

    In der kapitalistischen Gesellschaft geht es um Produzieren, Konkurrenz, Konsumieren usw.-alles Dinge, die das Gegenteil von dem sind, was im Menschen selbst schon angelegt ist. In einer solchen Gesellschaft ist Liebe so selten wie Schneeflocken im August.

    Und nur darum geht es-um Liebe. Ohne diese verfällt eine Gesellschaft.

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  11. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Daher ist sonnenklar, dass die Menschheit dieses kapitalistische Schuldgeldsystem irgendwie überwinden muß, oder sie geht zu Grunde.
    Das sehen wir jetzt wieder wo die Kabale einen neuen Krieg gegen den Iran anstrebt-und so geht es immer weiter. Nur Krieg und Zerstörung kommt von diesem kranken System.

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  12. Ost West Divan

    10/01/2026 um 18:31

    Schade um den erneuten Rückfall!

    Nicht das Schuldgeld, nicht der Kapitalismus, nicht eine vermeintliche „Kabale“ sind die Ursache.
    Sie sind Ausdruck.

    Die eigentliche Quelle liegt tiefer: im Menschen, der sich als „Volk“ versteht und damit Verantwortung abgibt.
    Ein Kollektiv, das geführt werden will, erschafft zwangsläufig Systeme, die führen.
    Schuldgeld, Machtapparate, Ideologien entstehen nicht gegen das Volk, sondern aus ihm heraus.

    Darum ist die Hoffnung auf ein „neues System“ – gleich welchen Namens – eine Illusion.
    Es ist derselbe Sinn in neuer Verpackung: Ordnung anstelle von Selbstverantwortung.

    Was fälschlich „Liebe“ genannt wird, verstärkt diesen Mechanismus noch, wenn sie ungeführt bleibt:
    Gefühl ohne Verstand sucht Verschmelzung, Schutz, Führung – und landet im Kollektiv.
    Erst durch Klarheit wird Beziehung möglich, erst durch Verantwortung Freiheit.

    Der Ausweg ist kein besseres System, sondern der Ausstieg aus der Delegation:
    weg vom Volk, weg vom Wir, hin zum individuellen Menschen, der sich und seine Kernfamilie selbst führt.

    Fällt der Begriff „Volk“,
    fallen Geldherrschaft, Feindbilder und Erlösungsfantasien mit ihm.
    Was bleibt, ist unbequem – aber wahr: Freiheit beginnt immer beim Einzelnen. Wer dabei gedanklich stehen bleibt, nicht in die reale Tat, das reale Leben und selbstbestimmte Erleben kommt, bleibt stehen, dreht sich dort unendlich im Kreis und wird zuletzt von der Masse mit in den Abgrund gerissen.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  13. Avatar von ualeiale ualeiale sagt:

    Michael Rednik 

    Dann schreibe zum Beispiel an die einzelnen Präsidenten.

    Ich vermisse Deine Antwort auf meine Frage andernorts: Bist du ein Troll hier? Ein extra dafür ausgebildeter? So wie es sie nicht wenige im russischen Sprachraum gibt?

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  14. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Nur mal so Gedanken reingeworfen.

    Was ist mit dem Wort „Stamm“ oder auch „Sippe“. Die muß aber dann bestehen bleiben.

    Denn schon bei den Indianern gab es „Stämme“, so auch – wurde uns ja beigebracht – bei den Germanen.

    Also ein Grundstock.

    Es gab selten Verschmelzungen mit anderen „Stämmen“. Jeder Stamm blieb unter sich.

    Siehe hierzu auch die Amish People, die auch darauf achten. Außerdem lehnen sie alle „englische“ ab.

    Auch die vermeintlich Auserwählten, „die wir hier nicht nennen dürfen“, achten darauf, daß sie sich nicht vermischen.

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  15. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    „Die eigentliche Quelle liegt tiefer: im Menschen, der sich als „Volk“ versteht und damit Verantwortung abgibt.“

    Nun , da wird man lange suchen müssen, um einen Krieg zu finden, wo sich zwei Völker gegenüber standen. Selbst die Punischen Kriege drehten sich um Wirtschaftsmacht, und nicht um den Streit zweier Völker.

    Vietnam, Afghanistan, Korea, Libyen, Irak-immer ging es um geopolitische Machtinteressen oder Ressourcen wie Seltene Erden oder Öl. Nie geht es um Völker, die sich bekriegen. Weil die Kabale selbst kein Volk vertritt, ihr „Volk“ ist selbstgeschöpftes Schuldgeld und die Anbetung Satans. Drum geht es,um Satanismus. Die Erzählung von Völkern, die sich bekriegen, ist ein Ammenmärchen aus dem 19. Jahrhundert.

    Der Angriff auf Venezuela-geht es um das Volk,? dem Machtapparat des Militär-Bankenkomplexes ist jedes Volk scheißegal.

    Die wollen neue Märkte und ihren eigenen Markt des Dollars schützen, wo sie jetzt merken, dass ihr Petrodollar abstürzt. Da muß gleich der Iran als nächster dran…

    Das Beispiel oben mit dem Kind soll doch wohl zeigen, dass wir Menschen uns auf andere Werte stützen als Krieg und Zerstörung.-du begreifst es nicht, Rednik. Du begreifst ja nicht mal, dass der Staat eine Firma ist und nur darum werden aus Menschen juristische Personen-Wieso will man sich als natürlicher Mensch offenbaren, wenn es keine Firma „Staat“ gibt!?Wenn es einen Staat gäbe, dann gäbe es keine juristische Person und man bräuchte sich nicht als natürlicher Mensch proklamieren. Weil man es ohnehin wäre.

    Das zeigt ,Michael Rednik, dass das Blödsinn ist, was du uns hier erzählst. Du erzählst irgendwas, wo von du keinen Schimmer hast.

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  16. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Bei 8 Mrd Menschen auf der Erde und wieder zurück in die Vor-Zivilisatorische Zeit mit einer Kernfamilie- das würde bedeuten, die Entwicklung zurück zu gehen, um wieder zum Anfang zu kommen. Aus den Kernfamilien entwickeln sich dann wieder die Völker, und dann sind wir nach 20.000 Jahren wieder da , wo wir heute sind. Einfacher wäre es, dass Menschen einfach Menschen werden und dazu bräuchte nur der Glaube an falsche Autoritäten zerstört werden und die Regierungen abschaffen, die Länder militarisieren und in Kriege führen.

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  17. bettinamaerz23

    10/01/2026 um 19:47

    Die Kernfamilie ist die größte natürliche menschliche Gemeinschaft.
    Nicht aus Romantik, sondern aus Struktur.

    Warum?

    • Sie ist zu klein für Machtkonzentration.
    • Sie ist überschaubar, real, nicht abstrakt.
    • Verantwortung kann nicht delegiert werden.
    • Konflikte bleiben beziehungsgebunden, nicht ideologisch.

    Alles über der Kernfamilie hinaus kippt zwangsläufig:

    • Sippe → Vergleich, Loyalitätszwang, Abgrenzung
    • Stamm → Identität, Ausschluss, Konfliktlinien
    • Volk → vollständige Abstraktion, Machtapparat, Gewalt

    Stamm und Sippe sind daher keine Schutzräume, sondern Vorstufen der Machtballung.
    Sie erzeugen genau das, was sie angeblich verhindern sollen:
    Abgrenzung, Konkurrenz, Feindbilder.

    Historisch wie strukturell gilt:

    Wo Zugehörigkeit größer wird als persönliche Verantwortung,
    entsteht Herrschaft.

    Die Kernfamilie ist der natürliche Endpunkt:

    • groß genug für Beziehung, Lernen, Weitergabe
    • klein genug, um jede Form von System, Ideologie und Macht auszuschließen

    Darum ist der Gedanke vom „Grundstock Stamm/Sippe“ kein Rückgriff auf Natürlichkeit,
    sondern bereits ein Schritt zurück ins Kollektivdenken.

    Konsequent gedacht bleibt nur eines:

    Kernfamilie statt Kollektiv.
    Beziehung statt Zugehörigkeit.
    Freiheit statt Ordnung.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  18. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    21:53 Rednik

    Vor langen Zeiten, da war Sippe die Kerngemeinschaft.
    Das Zusammenleben war geprägt von Freiheit.
    Kinder waren frei, lernten von den Erwachsenen, bewegten sich nach eigenem Interesse, lernten das, wovon sie sich angesprochen fühlten.
    Es gab keine Ehe.
    Kinder wurden gezeugt nach Beratung. Was ist für die Sippe wichtig und gut. Befand man, ein Kind wäre segensreich, taten sich ein Mann und eine Frau zusammen und zeugten ein Kind, baten um Gottes Segen, waren danach für das Kind da, doch nicht alleine. Vielleicht gefiel es dem Kind mehrheitlich besser bei einem Onkel oder einer Großmutter, ab einigen Lebensjahren war es stets dort, wo es ihm am besten gefiel. Das konnten die leiblichen Eltern sein wohl, doch nicht zwangsläufig.
    Die Männer sorgten für das Äussere, die Weiber für das Innere.
    Die Männer bauten, säten, ernteten, jagten. Die Frauen hegten die Kleinen, nährten, belebten das „Nest“.

    Die Familie, die Dir als Ideal vorschwebt, kann segensreich sein, doch ist die Sicht zu eng gefasst in der Meinung, die Familie im heutigen Sinne sei das A und O.

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  19. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Rednik 21:53

    Ich ehre und respektiere Deine Überzeugung.
    Ich rege an, daß Du Deine Sicht erweiterst.

    Bei allem Respekt vor Deinem Wirken erweckst Du mir den Eindruck von Verbohrtheit. Es geht Dir dabei, ich anerkenne das, nicht darum, „recht“ zu haben. Du fichtest nach bestem Wissen und Gewissen. Und schränkst Deine Sicht schier zwanghaft ein, wohl begründet, wenn man in die Welt rausschaut, doch letztlich wenig zielführend.

    Unter Anderem postulierst Du „Freiheit“ statt „Ordnung“.
    Sorry, aber das ist einfach nur daneben.

    Freiheit ohne Ordnung bedeutet „ich kann tun und lassen was ich will, ohne Rücksicht auf andere Kreaturen“.

    So meinst Du es natürlich nicht.
    Doch achte Deiner Formulierung.

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  20. Ost West Divan

    10/01/2026 um 20:12

    Du suchst nach Kriegen zwischen „Völkern“? Es gab sie nie, da „Volk“ eine reine Fiktion ist. Wer sich wahrhaftig gegenüberstand, waren Menschen, die sich als Teil eines Kollektivs (fiktives Volk) definierten und damit ihre Verantwortung abgaben. „Volk“ ist kein neutrales Wort – es ist der Hebel der Unterdrückung.

    Solange Menschen sich über diese kollektive Identität organisieren, entsteht Gewalt, Abgrenzung, Machtmissbrauch. Fällt der Begriff, fallen automatisch alle darauf basierenden Institutionen: Staat, Grenzen, Politik, Recht.

    Man muss Kriege nicht romantisieren – und sie entstehen nicht wegen fiktiven Völkern, Macht oder Ressourcen. Alles das sind nur Mittel und Folgen. Die eigentliche Quelle liegt im Menschen selbst: in der Bereitschaft, Verantwortung abzugeben, sich einem Kollektivbild (fiktives Volk) zu unterwerfen und das eigene Denken zu delegieren.

    Ohne diese innere Haltung könnten keine Staaten, kein Schuldgeld, keine Armeen existieren. Es gibt keine Kabale, kein Volk, keinen Staat, der Macht ausübt, wenn die Menschen nicht freiwillig ihre Freiheit aufgeben.

    Freiheit beginnt nicht mit Systemen oder Reformen, sondern beim einzelnen Menschen, in der Kernfamilie, in der Verantwortung, die nicht delegiert werden kann. In der völligen Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

    Das Kind, das teilt, zeigt uns: Vertrauen, Beziehung und Verantwortung sind vor-politisch. Alle Geschichten über Völker, Kriege oder Machtapparate sind Nebelkerzen. Die Macht liegt immer im Menschen selbst, nicht in äußeren Systemen.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  21. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Rednik 21:53

    Die Familie sei zu klein für Machtkonzentration, so postulierst Du.
    Ich kenne Familien, da hat die Frau die absolute Meinungshoheit, der Mann kriecht, die Kinder auch.
    Ich kenne Familien, da tanzen die Kinder auf den Nasen der Eltern rum, es ist kläglicher Graus.
    Familie kann ganz wunderbar sein. Meine eine Tochter hat mit Mann und zwei Kindern das, was Dir vorschwebt! Ich kenne dies! Das ist Austausch auf Augenhöhe, schlicht ideal.
    Bei meinen zwei anderen Kindern sieht es anders aus. Machtkonzentration hockt in einer Person, die anderen entweder passen sich an, oder es ist ständige Revolte.

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  22. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Michael Rednik,

    Du bist Visionär. Visionäre benötigen wir, wahrlich. Ich bin dankbar, daß es Dich gibt, bin dankbar für Dein selbstloses mutiges Wirken.

    Es könnte Dir auf Deinen Wegen dienlich sein, so meine ich, würdest Du das Buch eines anderen Visionärs lesen. Ich hatte es damals redigiert und in bb ausgestellt.
    Das Wildganssystem. Von Ohnweg (Nickname). Er hat sich von hier (ich meine von seinem Körper) vor Jahren verabschiedet.

    Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

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  23. Thom Ram

    10/01/2026 um 22:08

    Freiheit ist natürliche Ordnung! Homogenität ist der Gegensatz von Widerspruch!

    Was Du als „Ordnung“ definierst ist systemisch. Freiheit ist konträr dieser Ordnung!

    Natürliche Ordnung verankert in den menschlichen Genen:

    Jeder kann tun und lassen was er will, ohne einem anderen einen Schaden zuzufügen!

    Diese genetische Verankerung ist durch Zivilisation, die Konditionierung auf Volksbestandteil überlagert und verschüttet.

    Genau so formuliere ich es immer, weil es die Wahrheit ist!

    Liebe Grüße aus Dresden

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  24. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    22:28 Michael

    Jeder kann tun und lassen was er will, ohne einem anderen einen Schaden zuzufügen!

    Diese genetische Verankerung ist durch Zivilisation, die Konditionierung auf Volksbestandteil überlagert und verschüttet.

    Ich pflichte bei, zu hundert per cent, dabei allerdings „Konditionierung auf Volksbestandteil“ außen vor lassend.

    Es bedarf indessen einer Ergänzung.

    Tut und läßt jeder was er will, ohne anderen Schaden zuzufügen kann bedeuten, daß keiner etwas für den anderen tut.

    Ich wiederhole meine Empfehlung, nein, ich fordere Dich auf, das Wildgansprizip anzuschauen.

    Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

    Weil Du es vermutlich nicht tun willst, so dies:

    Wenn Wildgans Nahrung sichtet, so stürzt sie sich darauf……aber frisst sie nicht, sondern ruft die anderen Wildgänse.

    Jeder Mensch arbeitet während 6 Tagen der Woche jeweils 4 Stunden, nämlich tut er das, was er am besten kann und am liebsten tut.

    Geld gibt es nicht.

    Alles ist gratis.

    Wie das.

    Der gerne Brot bäckt, der bäckt Brot, täglich 4 Stunden, weil es ihm Spaß macht.

    Wer Brot braucht, der geht zum Bäcker, und der gibt ihm Brot.

    Der Müller, der mahlt Korn, weil es ihm Spaß macht. Braucht der Bäcker Mehl, geht er zum Müller, welcher auch 4 Stunden der Tage arbeitet, und er bekommt das Mehl gratis.

    Der Bauer, welcher gerne sät und erntet, der gibt sein Korn dem Müller for free.

    Und und und so weiter. Dies ist das Prinzip.

    Was nun hat das mit Kindern zu tun, bitteschön?

    Kannst Dir selber ausmalen, Du bist phantasiebegabter Junge. Es ist einfach. Kind wächst in dieses frohe Wirken und in dieses selbstverständliche Geben hinein und wird froh frei selber liebend gerne so agierend leben.

    Was hat das mit der Fämili zu tun?

    Papa Mama leben und arbeiten froh frei glücklich. Kinder froh frei glücklicher Eltern wachsen froh frei auf, genau wie es Deiner Vision entspricht.

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  25. Thom Ram

    10/01/2026 um 22:17

    Deine Beobachtung basiert auf Menschen mit Personenbewusstsein. Deren Leben ist entartet, unnatürlich.

    Wer derartiges dem natürlichen Menschen unterstellt, hat diesen völlig verkannt. Zumal es auch die beste systemische Ordnung nicht leisten könnte, derartige unmenschliche Verhaltensweisen zu korrigieren.

    Zum „Wildgansprinzip“ (auch wenn ich weis, dass dieses „heilige“ Buch auf dem Sockel steht) :

    Das sogenannte „Wildgansprinzip“ auf Menschen zu übertragen, ist absurd.
    Nicht nur, weil aus einer Naturbeobachtung wieder ein Prinzip gemacht wird, sondern weil Gänse eine völlig andere Lebensstruktur haben als Menschen.

    Gänse handeln instinktiv, nicht bewusst.
    Sie tragen keine Verantwortung, treffen keine moralischen Entscheidungen, kennen keine Sprache, keine Freiheit. Ihre Ordnung ist biologisch funktional, nicht gewählt.

    Der Mensch ist kein Schwarm und kein Tierverband.
    Sobald tierische Verhaltensmuster zum Vorbild erklärt werden, beginnt erneut Steuerung statt Freiheit.

    Der Mensch braucht keine Prinzipien, Modelle oder Metaphern.
    Er braucht individuelle Verantwortung im kleinsten natürlichen Rahmen – der Kernfamilie.

    Freiheit ist kein Muster, das nachgeahmt wird.
    Freiheit beginnt dort, wo der Mensch auf Muster verzichtet.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  26. Thom Ram

    10/01/2026 um 22:47

    Das ist keine Freiheit, sondern eine romantisierte Verdrängung von Abhängigkeit.
    Die Behauptung „jeder tut, was er will, und alles ist gratis“ setzt bereits voraus,
    dass immer jemand da ist, der Brot bäckt, mahlt, sät, repariert, trägt, verzichtet.

    Die Abhängigkeit wird nicht aufgehoben, sondern unsichtbar gemacht
    indem man sie zur moralischen Selbstverständlichkeit erklärt („weil es ihm Spaß macht“).

    Der Mensch ist keine Wildgans.
    Er hat Bedürfnisse, Grenzen, Erschöpfung, Konflikte, Stimmungen, Verantwortung.
    Ein Modell, das nur funktioniert, solange alle freiwillig genau das tun,
    was andere gerade brauchen, ist keine Ordnung, sondern eine Utopie mit eingebautem Zwang.

    Kinder wachsen nicht durch Ideale auf,
    sondern durch verlässliche, konkrete Verantwortung.
    Nicht durch ein abstraktes „Wir wirken alle froh“,
    sondern durch Eltern, die tatsächlich für sie einstehen –
    auch dann, wenn es keinen Spaß macht.

    Die Kernfamilie negiert Kooperation nicht.
    Sie erdet sie.
    Sie verhindert, dass Freiheit zur stillschweigenden Erwartung an andere wird.

    Freiheit heißt nicht: „Ich nehme, weil jemand gerne gibt.“
    Freiheit heißt: Ich bin verantwortlich – zuerst für mich, dann für die, für die ich tatsächlich da bin.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  27. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    23:35 Michael Rednik

    Ich beende, werde auf weitere Eingaben von Dir hier, wie auch privat, nicht eingehen.

    Du dampfst auf deiner Schiene, zielbewusst und stur. Tue, wie Dir gegeben ist.

    Gottes Segen Dir.

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  28. Thom Ram

    10/01/2026 um 23:40

    So kann man es handhaben, oder man könnte ganz klar sich mit den Widersprüchen auseinander setzen. Früher nannte man das zielführender Konsens, aber das ist wohl aus der Mode, bin diesbezüglich ein „Gestriger“, aber zielgerichtet ein „Zukünftiger“.

    Vielen Dank für Deine unermessliche Geduld.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  29. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    „So kann man es handhaben, oder man könnte ganz klar sich mit den Widersprüchen auseinander setzen. Früher nannte man das zielführender Konsens, aber das ist wohl aus der Mode, bin diesbezüglich ein „Gestriger“, aber zielgerichtet ein „Zukünftiger“.“

    Ich frage mich, wie soll nun diese Kernfamilie eingebettet sein in eine Menschheit mit 8Mrd Leuten?

    Wenn es kein Volk gibt, wo findet man Zugehörigkeit, Kultur usw.?

    Es ist eine Phantasie, die sinnlos ist, weil es nur funktioniert wenn wir 10.000 Jahre zurück gehen. Was bezweckt man mit solchen Blödsinn, statt sich damit zu beschäftigen, was wirklich sinnvoll wäre.

    Das eine Regierung sinnlos ist , ist mir klar. Aber ein Volk!? Vor allem entsteht ein Volk aus einer Kernfamilie. Vor 10.000 Jahren entwickelte sich die Bestellung und die Bearbeitung vom Boden so dass mehr Nahrungsmittel verfügbar wurden. Aus der Familie wuchs die Sippe, aus der Sippe wuchs das Dorf aus dem Dorf das Volk.

    Das Volk ist böse, weil es der Hebel für Unterdrückung ist- so sagt M. Rednik.

    Aber wo kommt das Böse her, doch nur weil es Leute gibt, die nach Macht streben. Das kann die Kernfamilie aber genau so betreffen. Es gab schon Fälle, da wurden die Kinder im Keller über Jahre eingesperrt vom Oberhaupt der lieben Kernfamilie.

    Menschen die nach Macht streben, sind krank, weil sie nicht produktiv sein können im kreativen Sinne , müssen sie andere beherrschen, um ihre Gefühle zu verdrängen . Wenn die Umwelt so gestaltet ist, dass sich jeder entfalten kann, wird es solche Menschen erst gar nicht geben, weil dann ein ganz anderes Klima des Zusammenlebens herrscht wo Anerkennung und Liebe viel bedeuten.

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  30. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Es gab immer wieder Phasen in der Menschheit wo lange Zeit Frieden herrschte. Auch im Frühmittelalter gab es zu Zeiten der Brakteaten 300 Jahre Frieden in Mitteleuropa und großen wirtschaftlichen Wohlstand. (Nur diese Zeiten werden von der Mainstream Geschichtsschreibung nicht erwähnt. Erwähnung findet nur der Krieg.) Das wurde erzeugt durch das Geldsystem.
    Also kann es am Volk nicht liegen, wenn Krieg ausbricht.

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  31. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Während Völker immer von den Finanz-Mogulen aufeinandergehetzt wurden, weil die Regierungen von den Kabalen gekauft sind, soll hier das Bild verbreitet werden, das Volk sei Schuld. Das ist die Wahrheit auf den Kopf stellen, wie man es von den üblichen Statanikern kennt. Und darüber wird aber kein Wort verloren vom Verfechter der Kernfamilie. Sein einziges Argument, ist die Kernfamilie. So wie wenn einer sagt, alles wird gut, wenn wir nur das Matriachat wieder einführen! Dann guck nach Brüssel, da sitzt das Matriachat, und nie waren wir näher am Weltkrieg.

    So verschwendet man seine Lebenszeit mit Leuten die für wen auch immer sich engagieren…Sinnloser Mumpitz!

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  32. Ost West Divan

    11/01/2026 um 00:45

    Die Frage „Wie soll eine Kernfamilie in eine Menschheit mit 8 Milliarden Menschen eingebettet sein?“ verrät bereits den Denkfehler.
    Niemand muss in „8 Milliarden Menschen“ eingebettet sein. Diese Größe ist eine abstrakte Vorstellung, kein Lebensraum.

    Der Mensch lebt immer konkret und im kleinsten Lebensraum: in Beziehung, Verantwortung, Nähe.
    Alles darüber hinaus sind Verwaltungsgrößen, keine natürlichen Gemeinschaften.

    Kultur, Zugehörigkeit, Austausch entstehen nicht durch Volk, sondern durch freiwillige Resonanz. Sprache, Musik, Handwerk, Wissen brauchen keine kollektive Identitätskategorie. Sie entstehen dort, wo Menschen sich real begegnen, nicht dort, wo sie sich zugehörig erklären.

    Historisch entwickelte sich aus Familien Sippen, aus Sippen Dörfer, aus Dörfern Völker.
    Doch schon ab dem ersten Abstraktionsgrad (Sippe) kippt Zugehörigkeit in Zwang.
    Was als Nähe beginnt, endet als Identität – und Identität verlangt Loyalität, Abgrenzung, Unterordnung.
    „Volk“ ist kein moralisches Phänomen. Es ist funktional gefährlich, weil es Verantwortung vom Einzelnen auf ein abstraktes Kollektiv verschiebt.
    Genau dadurch werden Macht, Herrschaft und Gewalt erst möglich – unabhängig vom jeweiligen Geldsystem.

    Und ja: Machtmissbrauch kann auch in der Kernfamilie stattfinden.
    Aber er ist kein Ursprung, er ist importiert.
    Er entsteht nicht aus Nähe, nicht aus biologischer Bindung, sondern ausschließlich durch systemische Verstrickung.

    Nicht der Vater missbraucht Macht – sondern die systemisch definierte Vaterrolle.
    Nicht die Mutter – sondern die konditionierte Funktion „Mutter“.
    Nicht die Familie – sondern ihre Verstrickung in äußere Erwartungen.

    Sobald Eltern sich nicht mehr als lebendige, verantwortliche Menschen begreifen,
    sondern als Ernährer, Erzieher, Autorität, Pflichtträger oder Statushalter,
    wird Beziehung durch Funktion ersetzt – und Funktion ist per Definition entmenschlichend, weil sie Gehorsam verlangt.

    Darum nimmt Gewalt in Familien nicht trotz, sondern wegen
    Staat, Recht, Schule, Kirche und Ökonomie zu.
    Die Familie wird zum Vollzugsorgan fremder Normen und zerbricht innerlich an dieser Unmöglichkeit.

    Der entscheidende Umkehrschluss lautet:
    Eine nicht verstrickte Kernfamilie kennt keinen legitimen Machtanspruch.
    Es gibt dort nur Schutz, Vorbild, Verantwortung und natürliche Autorität – und diese entsteht durch Präsenz, nicht durch Anspruch.

    Die Kernfamilie ist nicht das Problem, sondern das erste sichtbare Opfer der Entmenschlichung, die durch abstrakte Strukturen und Rollen ins Leben der Menschen dringt.
    Im Volk, im Staat, in Institutionen ist Entmenschlichung bereits vollständig anonymisiert.

    Kinder wachsen nicht durch Ideale oder abstrakte Prinzipien auf, sondern durch verlässliche, konkrete Verantwortung.
    Nicht durch ein abstraktes „Wir wirken alle froh“,
    sondern durch Eltern, die tatsächlich für sie einstehen – auch dann, wenn es keinen Spaß macht.

    Freiheit ist kein Prinzip, kein Modell, kein Muster.
    Freiheit beginnt dort, wo der Mensch auf Muster verzichtet, auf Rollen, auf abstrakte Loyalitäten –
    und stattdessen Verantwortung für sich und die, für die er da ist, übernimmt.

    Liebe Grüße aus Dresden

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  33. Ost West Divan

    11/01/2026 um 01:17

    Es beruhigt sich nicht durch Schuldzuweisungen, Ideologien oder Systemkritik, sondern nur durch klare Einsicht in Ursache und Verantwortung.

    Das Volk ist nicht die Ursache von Krieg oder Gewalt – auch Geldsysteme, Kabalen oder politische Strukturen sind nur Werkzeuge. Die wahre Ursache liegt im Menschen selbst, der Verantwortung abgibt und sich als Teil eines Kollektivs definiert, statt bewusst zu handeln.

    Die natürliche Kernfamilie bleibt der kleinste Rahmen, in dem Menschen Verantwortung konkret und real übernehmen können – frei von systemischer Bindung. Hier entstehen Kinder, die Freiheit und Verantwortlichkeit durch echtes Vorbild lernen, nicht durch Ideale oder abstrakte Modelle.

    Die Rolle des „Satan“ (laut Definition ist er der Ankläger der Menschen vor „Gott“) wirkt in diesem Zusammenhang als Spiegel des Betrachters: Wer „Böses“ in ihm sieht, zeigt nur, was in seinem Inneren existiert – verdrängt oder projiziert. Wer andere dämonisiert, erkennt nicht, dass die Anklagefunktion bereits im eigenen Bewusstsein wirkt.

    Kurz gesagt: Kernfamilie als reale Verantwortungsgemeinschaft, individuelles Bewusstsein, und Einsicht in die eigene Projektion – das sind die einzigen Kräfte, die Stabilität und Frieden schaffen.

    PS: Wie auch immer die Rolle des „Luzifer“ umfassend in sein Gegenteil verwandelt wird. Auch diese Rolle ist nur ein Spiegel. Was man erblickt ist das eigene Spiegelbild!

    http://www.aaa-mitdir.de/20.html

    Liebe Grüße aus Dresden

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  34. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    All diese kopierten, nichtssagenden Phrasen lesen sich wie hohle Lebensweisheiten von einem Abrisskalender. Von Satan spricht einer, der auf seiner Website Kindern die Musik von satansverehrenden Künstlern empfiehlt. Dieser Scharlatan muß wirklich in den Spiegel schauen.

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  35. Ost West Divan

    11/01/2026 um 03:57

    Irrtum, wir leben das was ich schreibe seit über 10 Jahren mitten in einer s.g. Landeshauptstadt Dresden. !0 Jahre unaufhörliche extremste Systemübergriffe, und wir sind immer noch da.

    Es handelt sich also um gelebte Praxis. Details finden sich auf unserer Webseite.

    Das Thema „Satan“ und „Luzifer“ habe ich doch wohl eindeutig beschrieben. Selbiges wurde nicht beweislastig sachlich kontrolliert, keine Widersprüche wurden gefunden und benannt. Alles weitere findet sich im Text!

    Liebe Grüße aus Dresden

    PS: … inspirierende Künstler, mit wahrhaftigen beeindruckenden Offenbarungen

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  36. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    23:35 Michael Rednik

    Ich beende, werde auf weitere Eingaben von Dir hier, wie auch privat, nicht eingehen.

    Du dampfst auf deiner Schiene, zielbewusst und stur. Tue, wie Dir gegeben ist.

    Gottes Segen Dir.

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