bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELTGESCHEHEN / VERGANGENHEIT » 33 - 45 / 2.WK » Der deutsche Nationalsozialismus…

Der deutsche Nationalsozialismus…

.

…wird heutzutage fälschlicherweise mit Ausländerfeindlichkeit gleichgesetzt. Das stimmt aber so nicht.

Ein aus meiner Sicht wichtiger, erhellender Beitrag von Frollein Schmidt. Thom Ram, 18.03.10

Was man wollte, war die Erhaltung der Nationen und unterschiedlichen Kulturen und bestenfalls, dass jede einzelne dieser Nationen ins Selbstbestimmungsrecht kommt, also vor allem raus aus den Klauen der Hochfinanz. Es wurde mit einigen Nationen in dieser Hinsicht zusammengearbeitet, in Form von direktem Warentausch, und dieses gold-, geld- und vor allem zins-freie System hätte man auch gerne weiter ausgebaut. Nur gabs dann halt andere, die da was dagegen hatten. Das war der Feind und nicht andere Völker und Nationen.
Von den Menschen, die ich kenne, die sich mit den Originalwerken dieser Zeit intensiv auseinandergesetzt haben, ist kein einziger ein „Fremdenhasser“. Das war überhaupt nicht das, worum es ging.
Was viel zu wenige wissen ist auch, dass der damalige Kampf kein allein-deutscher war, sondern von Freiwilligen aus aller Welt unterstützt wurde. Und da reden wir nicht von ein paar vereinzelten Fanatikern, sondern von riesigen Bataillonen. Inder, Araber, Skandinavier, Russen… Wofür kämpften die wohl? Liest man in den Schulbüchern nichts davon.

Es wird uns einfach sehr sehr viel Scheisse über diese Zeit erzählt und die wesentlichen Originalwerke aus der Zeit sind verboten, etliche Akten immer noch unter Verschluß, wo man sich doch mal fragen sollte, warum?

Das heisst nicht, dass diejenigen, die sich da stark mit beschäftigen, nun wollen, dass das damalige System heute wieder eingeführt wird, das ist ja Quatsch, weil die Jetztzeit eine völlig andere, mit völlig anderen Voraussetzungen ist. Ich weiß auch nicht, wo diese „Neonazis“ sind, die uns in den Medien präsentiert werden. Diese primitiven Glatzköpfe, die in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun haben, als Hakenkreuze an Wände zu schmieren, unbescholtene Ausländer zu verprügeln und „Anschläge“ auf Ausländerwohnheime und Synagogen auszuüben. Ich kenne keine. Die, die ich kenne, feiern Sonnwendfeste, Gedenktage für deutsche Kriegsopfer oder treffen sich zu Vorträgen. Den meisten geht es einfach nur um Wahrheit. Denn was uns in Geschichtsbüchern und Medien darüber erzählt wird, stimmt einfach größtenteils nicht.

Aber das Narrativ sitzt inzwischen so fest, dass man alles mögliche damit lenken kann. Ein Beispiel ist der Fall dieses „Attentäters“, der nach seinem „Nazi-Amoklauf“ angeblich seine eigene Mutter und sich selbst erschossen hat. Gräbst du tiefer, findest du, dass dieser Mann in einem Prozess gegen einen Kinderschänderring aussagen wollte…

Das also war des Pudels Kern. Heftig und exemplarisch typisch. Thom Ram

Du sagst, die Vergangenheit betrifft Dich nicht mehr. Ich kenne auch andere Menschen, die diese Haltung haben und die ich sehr schätze. Man kann das so machen und sich allein auf die Neuschöpfung konzentrieren. Das ist derzeit sehr wichtig, weil wir definitiv neue Strukturen brauchen, weil das „alte“ System für kein fühlendes Wesen mehr tragbar ist…und, wenn es fortgesetzt wird, in noch schlimmere, unmenschlichere Bahnen laufen wird. Also super, dass es Menschen gibt, die an Alternativstrukturen bauen, um unser Überleben zu sichern!
Und wahrscheinlich müssen diese Vorreiter auch komplett neu und vorwärtsgewandt denken, weil die Energie sonst nicht durchsetzungsgewaltig genug sein würde.

Was ich aber auch für wichtig halte, ist, dass es ebenfalls „Rückwärtsgewandte“ geben muss, die den Lügennebel hinter uns klären. Weil es eben nicht so ist, dass der sich einfach von selbst in Wohlgefallen auflöst. Ich glaube Steiner hat das mal sehr gut erklärt, weiß aber grad nicht wo…jedenfalls sinngemäß: jede Lüge verformt die Wahrheit auch in der geistigen Welt. Von dort her wird aber alles, was wir hier schöpfen, gespeist. Das heisst, so lange in dieser geistigen Sphäre Fehler und Deformationen sind, werden diese sich auch immer wieder in unseren Schöpfungen hier manifestieren. Das ist auch meine Überzeugung.

Vielleicht hast Du sogar Recht damit, dass diejenigen, die noch an etwas „Altem“ hängen, damit noch selbst verstrickt sind. Aber das muss man ja nicht so sehen, dass diejenigen „noch nicht so frei“ sind wie andere, sondern kann es auch so sehen, dass sie aus sehr gutem Grund das bis hierhin immer noch mit sich tragen oder wieder hierhin bringen, eben weil es, hier wie dort, noch geheilt werden muss. Und „hier wie dort“ (Diesseits und Jenseits) sind viel mehr eins, als uns allen bewusst ist.

Das Problem, was ich in der „Wir sind alle eins“- Ideologie sehe, ist nicht, das ich abstreite, dass wir als Erdenmenschheit eins sind. Das Problem, was ich sehe, ist, dass die Falschen diese Ideologie für ihre Zwecke besetzt haben und mißbrauchen. Die Einheit, die diese Leute jetzt propagieren…wohin führt die? Die führt dahin, dass kein Mensch sich mehr mit seinem Volk, seinem Mutterland, seinem Kulturerbe, seiner Sippe, seiner Sprache, ja am Ende nicht einmal mehr mit seinem naturgegebenen Geschlecht identifizieren „muss“, ABER trotzdem soll ein jeder, jeder, JEDER sich mit den Produkten einer kleinen Handvoll von Weltkonzernen identifizieren. Er soll DIESE Klamotten wollen und tragen, in DIESEM Großkettenmarkt einkaufen, DIESES Handy und DIESE Apps benutzen, sich DIESE Pharmaspritzen setzen lassen, DIESES Journal lesen, DIESEN Sender sehen, DIESES Saatgut mit DIESEN dazugehörigen Pestiziden kaufen und aussähen….usw…usw…

Ich denke nicht, dass das die Einheit der Erdmenschenfamilie ist, die unsere Mutter Erde sich für uns gewünscht hatte.

Zumal ich am Ende dieser Entwicklung auch keine „Einheit“ sehe, sondern nur noch voneinander vereinzelte, völlig entwurzelte, einsame „Ichs“.

Und ich glaube, dass DIESE Leute uns den Floh mit der „Fremdenfeindlichkeit“ ins Ohr gesetzt haben, weil sich damit so wunderbar jedes Verteidigen der eigenen Kultur und Werte so wunderbar kriminalisieren und auflösen lässt. Und das betrifft nicht nur uns, das zeigt sich überall in der Welt. Tatsächlich ist es so, dass einige fremdländische Kulturerrungenschaften, die manche von uns hier derzeit so hochhalten, in ihren Ursprungsländern längst im Verfall begriffen sind.

*****

.


34 Kommentare

  1. Angela sagt:

    @ Frollein Schmidt

    Zitat: „… Was ich aber auch für wichtig halte, ist, dass es ebenfalls „Rückwärtsgewandte“ geben muss, die den Lügennebel hinter uns klären….“

    Was willst Du denn KLÄREN? Eine Lüge gebiert die nächste. Hat es jemals etwas gebracht, was die „Aufklärer“ aus ihrer subjektiven Sicht „herausgefunden“ haben? Ewige Wiederholungen begleiten uns seit unendlichen Zeiten. „Fehler und Desinformationen“ gehören anscheinend zum Menschsein und werden nur endlos fortgesetzt. Und JEDER glaubt, die WAHRHEIT gepachtet zu haben.

    Zitat: „… Von den Menschen, die ich kenne, die sich mit den Originalwerken dieser Zeit intensiv auseinandergesetzt haben, ist kein einziger ein „Fremdenhasser“…“

    Deine Haltung zum 3. Reich hat in meinen Augen leicht romantische Züge „Sonnenwendfester, Gedenktage… Sippen .“ Die damalige GESINNUNG der Regierung , die in Inhaftierungen, Folter und Internierung , in Abwertung „nichtdeutschen“ Kulturguts, welche in Bücherverbrennungen und Schlimmerem mündete, die Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ (Euthanasie) die medizinischen Menschenversuche…… diese Gesinnung ist latent im deutschen Volk immer noch vorhanden, jetzt betrifft diese Abwertung vielleicht Araber, Afrikaner statt Juden, auch hier „Goldstücke“ genannt, weil das nicht ganz so verfolgt wird. Hör Dich mal um, wie gesprochen wird, wenn sich einer unter Gesinnungsgenossen glaubt….

    Zitat: „… Das Problem, was ich in der „Wir sind alle eins“- Ideologie sehe, ist nicht, das ich abstreite, dass wir als Erdenmenschheit eins sind. Das Problem, was ich sehe, ist, dass die Falschen diese Ideologie für ihre Zwecke besetzt haben und mißbrauchen….. und “ Ich denke nicht, dass das die Einheit der Erdmenschenfamilie ist, die unsere Mutter Erde sich für uns gewünscht hatte….“

    Du bist NICHT dafür verantwortlich, was ANDERE denken und tun, nur für Deine eigenen Taten und Gedanken trägst Du die volle Verantwortung. Das ist ja das Schreckliche, dass jeder glaubt, was für die ANDEREN richtig und gut ist., was die Gefahren bei dieser oder jener Haltung sind und wie man sie abwenden kann. Alles aus einer konditionierten, subjektiven Sicht heraus.

    Zitat: „… Die Einheit, die diese Leute jetzt propagieren…wohin führt die? Die führt dahin, dass kein Mensch sich mehr mit seinem Volk, seinem Mutterland, seinem Kulturerbe, seiner Sippe, seiner Sprache, ja am Ende nicht einmal mehr mit seinem naturgegebenen Geschlecht identifizieren „muss“,…. “

    Gerade dieses „sich identifizieren“ führt meiner Ansicht nach zu Abhängigkeit und Unfreiheit. Offenheit ist etwas ganz anderes als Identifikation. Offenheit aus dem eigenen Sein heraus….

    „Die Menschen sollten nicht soviel über ihr Tun nachdenken, sondern vielmehr darüber, was sie sind… Bist du gerecht, dann sind auch deine Werke gerecht. Gedenke nicht, deine Heiligkeit zu gründen auf ein Tun. Man muss Heiligkeit auf ein Sein gründen. Denn nicht die Werke heiligen uns, sondern wir müssen die Werke heiligen.“ Meister Eckhart

    Angela

    Gefällt mir

  2. ?!Ramsis## sagt:

    Angela,
    „Gerade dieses „sich identifizieren“ führt meiner Ansicht nach zu Abhängigkeit und Unfreiheit. Offenheit ist etwas ganz anderes als Identifikation. Offenheit aus dem eigenen Sein heraus….“

    Ich mag’s nicht mehr so lang, aber der saulinke Theodor Adorno sprach mal einen Satz, der mir zu denken gab:
    „Die völlig aufgeklärte Welt erstrahlt im Lichte unheilvollen Glanzes“

    Du darfst dir das zu Herzen nehmen, wenn du dich über Naturgesetze erheben willst.
    Ein Mann bleibt ein Mann auch dann, wenn die Natur in etwas verunstaltet zurück lässt…
    Er kann sich dann heute das „Zipfelchen“ abschneiden und umkrempeln lassen, aber er wird nie eine Frau werden.
    Die Szene im Kolosseum im „Leben des Brian“ ist recht süffisant wo die Konklusion gezogen wird: „aber du wirst nie eine Gebärmutter haben, wo willst Du es denn aufheben? In einer Zigarrenkiste?“

    Gefällt 1 Person

  3. Angela sagt:

    @ Ramses/Krazzi

    An Genderismus habe ich nun wirklich nicht gedacht, ( da stimme ich Dir zu) , sondern an politische Ansichten und Weltanschauungen, Ideologien anderer Leute und vergangener Zeiten, die zumeist kritiklos übernommen werden und mit denen der Einzelne sich dann identifiziert,

    Angela

    Gefällt mir

  4. Guido sagt:

    Die Diskussion hat mich angeregt, es allgemein zu betrachten… 😉

    Die Vergangenheit kann nicht durch Ignorieren geklärt werden. Betrete ich z.B. einen Raum, der schmutzig und verstaubt ist (Vergangenheit), dann bleibt mir nichts anderes übrig, als den Raum zu reinigen. Wenn ich nichts tue, dann wird der alte Schmutz mein Begleiter bleiben. Gut, vielleicht habe ich in die Aussagen Angelas jetzt was reininterpretiert, das sie gar nicht so gemeint hat.

    Das Reinigen findet auch auf subtiler Ebene statt. Jetzt gerade grassiert wieder Angst. Auch derjenige, der selbst keine Angst hegt, ist vom kollektiven Feld betroffen. In der Nacht beim Liegen bin ich ständige am Angst transformieren und auflösen. Und all das hat ja auch die Vergangenheit als Quelle.

    Ich habe mal erwähnt, die Neue Erde kann nur auf dem Fundament der Wahrheit aufgebaut werden. Also muss die Vergangenheit geklärt werden.

    Das Problem dabei ist, dass die Meisten unter einer Amnesie leiden und ihrer Vergangenheit grösstenteils gar nicht mehr bewusst sind. Dabei denke ich nicht nur an frühere Inkarnationen, sondern ans jetzige Leben.

    Doch der Prozess des Wiedererinnerns ist im vollen Gang. Man sagt nicht nur, sondern zumindest entspricht es meiner Erfahrung, dass die Schwingung sich ständig erhöht und auch das Licht zunimmt. Man kann das noch beschleunigen, in dem man selbst bewusst an der Schwingungserhöhung mitarbeitet. Sei es geistig, aber auch physisch!

    Je heller es wird, umso sichtbarer wird der Schmutz (Vergangenheit). Was früher nicht einmal bemerkt wurde, kann heute zum Drama werden. Da kann ich aus eigener Erfahrung plaudern. Letztens steigen in mir ständig „banale“ Sachen an die Oberfläche, die mich manchmal richtiggehend aufwühlen. Die ich längst vergessen glaubte, oder sogar damals, als es geschah, gar nicht gross beachtet habe.

    Da kann, um auf das Bsp der Wespe aufzugreifen, es auf einmal als grosses Missgeschick erscheinen, eine Wespe achtlos erschlagen zu haben.

    Altes, aus der 3D Ebene betrachtet völlig Banales, kann heute zum Drama werden.

    Aus höherer Ebene betrachtet, kann das Erschlagen einer Wespe oder ein falsches Wort zum falschen Zeitpunkt viel gravierender sein, als wenn ich eine Bank ausraube.

    Nun, wenn es sich so weiter erhellt, wird wohl noch das letzte Staubkorn sichtbar. Und auch das will und muss noch weggeputzt werden… 🙂

    So meine momentane Sicht…

    Gefällt mir

  5. Angela sagt:

    Guido

    Zitat: „…
    Die Vergangenheit kann nicht durch Ignorieren geklärt werden. Betrete ich z.B. einen Raum, der schmutzig und verstaubt ist (Vergangenheit), dann bleibt mir nichts anderes übrig, als den Raum zu reinigen. Wenn ich nichts tue, dann wird der alte Schmutz mein Begleiter bleiben…..“

    Wenn Du damit Deinen INNEREN RAUM meinst, den Du neu und sauber erstrahlen lassen willst, stimme ich Dir zu, ansonsten würde das Reinigen der gesellschaftlichen Vergangenheit sehr häufig in Strafe, Rache, Mord und Totschlag ausarten.Was nicht bedeuten soll, dass Verbrecher nicht die Folgen ihrer Taten erleben müssen und ggfls. die Gesellschaft vor ihnen geschützt werden sollte.

    Was vergangen ist, ist nun einmal nicht mehr zu beeinflussen, es ist vorbei…. Man kann es nur besser machen, daraus lernen, falls das nötig ist.

    Zitat: „…
    Nun, wenn es sich so weiter erhellt, wird wohl noch das letzte Staubkorn sichtbar. Und auch das will und muss noch weggeputzt werden…“….

    Wie willst Du das denn machen? „Wegputzen“ ? Wenn Du so vorgeht, bist Du in einer Endlosschleife gefangen. Da wird immer noch mehr und mehr zum Vorschein kommen…. Und nichts davon muss DIE WAHRHEIT sein, alles sind nur subjektive Vorstellungen einzelner Menschen. Irgend Jemand zitierte doch neulich den Satz: „Die Geschichte ist das, worauf sich die Mehrheit geeinigt hat“…. oder so ähnlich…. Es gibt keine objektive Vergangenheit!

    „Anstatt im Misthaufen zu wühlen, pflanze lieber ein Blümchen“ – auch solch ein Satz, den mal ein theosophischer Lehrer gesagt hat. Und dem stimme ich zu.

    Angela

    Gefällt mir

  6. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt 1 Person

  7. Kim sagt:

    @Angela möge mich korrigieren, aber ich verstehe ihre Ablehnung so, dass sie mit Deutsch-sein eine Art Habecksches Problem hat. Sie möchte keinem Klischee entsprechen, was ja i.O. ist. Allerdings muss das ja nicht immer negativ sein. Wie ich schon erwähnte, wuchs ich mit meinen Brüdern in Italien auf. Die Nachbarschaft war entzückt, denn wir waren die leibhaftige Alternative zum Fernseher. Und wir entsprachen so wundervoll fast allen Klischees: weissblonde Kinder in Lederhosen (ultra pflegeleicht), wohlerzogener Familienhund (leider kein GSD, sondern ein Findelkind); bei offenem Fenster konnte man Schubert und Bachkantaten hören; in der Adventszeit erbat sich Mama beim örtlichen Zoo Zweige von Nadelbäumen aus den Gehegen nördlicher Tiere, zwecks Kranzflechten, dann natürlich vier Wochen lang Adventstee mit Gebäck und Weihnachtsliedern, begleitet von Flöte und Klampfe. Zu Weihnachten dann die Pakete aus der Heimat mit didaktischem Spielzeug und so. Ich erinnere mich an einen grossen Globus und wie entsetzt ich war, dass D und I so winzig klein sind, dass man sie auf dem Erdball kaum findet.
    Unsere Nachbarn waren stolz auf „ihre“ Deutschen und mein Vater erwähnte einmal, dass er vermutlich der Einzige im Umkreis von 100km war, der bei seinen Steuererklärungen nicht mogelte. Wir galten als pünktlich, ehrlich und hilfsbereit.
    Später, als ich ein Recycling-Projekt in Afrika startete, wollte ich die Kinder in der Deutschen Schule anmelden, aber nach einem Besichtigungstermin erklärten sie übereinstimmend: „blöder Schulhof, blöde Lehrer, blöde Kinder.“ Also meldeten wir den Nachwuchs auf eine internationalen Schule mit englischem Curriculum an. Allerdings war das Englisch der beiden so gut wie nicht vorhanden, denn obwohl die Waldorfschulen viele Vorteile haben und ein ehrgeiziger Schüler sich dort entfalten kann, gehen dort kleine Faulpelze den Weg des geringsten Widerstands ohne negative Konsequenzen.
    Die beiden zukünftigen Klassenlehrer testeten also ihren jeweils neuen Schüler und gaben grünes Licht. Als wir beim Schuldirekter die Anmeldung unterschrieben, äusserte ich noch einmal meine Bedenken wegen Sprachkompetenz und er antwortete gemütlich: „don‘t worry, they are german, they‘ll do just fine.“ und so war es auch: nach einem halben Jahr sprachen beide fliessend Englisch und waren voll integriert, unter lauter anderen Kindern verschiedenster Herkunft (afrikanische Stämme, die sich untereinander kaum verständigen können, Inder, ein paar Chinesen und die Nachfahren der kolonialen Engländer). Um es zusammenzufassen: Freiheit bedeutet nicht, tun zu können was man will, sondern nicht tun zu müssen, was man nicht will. (Z.B. lederne Seppl-Hosen tragen oder sich impfen zu lassen).

    Gefällt 3 Personen

  8. Waldi sagt:

    Ewiggestrige

    Wer sind das eigentlich, die Ewiggestrigen? Sind das Jene, die uns täglich im Fernsehen etwas über „das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte“ erzählen? Sind es Jene, die laufend Bücher und Filme darüber publizieren? Sind es Jene, die für viel Geld alte Arbeitslager renovieren lassen und zur Pilgerstätte erklären? Wie kommt es eigentlich, dass man ständig nach neuen Verbrechen aus der Vergangenheit sucht, um uns ausführlich darüber zu berichten?
    Oder sind die Ewiggestrigen etwa Jene, die uns nach zweitausend Jahren vom Leiden eines Herrn berichten? Jene, die von einer „Erbsünde“ reden?
    Tatsächlich weisen diese beiden Gruppierungen auffällige Gemeinsamkeiten auf: Denkmäler, Pilgerstätten, Sonntagsreden, Gelübde, Glaubensbekenntnisse, Buße sowie Bestrafung von Ketzern. Früher zeigte man den Leuten in vielen Kirchen Reliquien (etwa eine Dorne oder einen Nagel), die nicht hinterfragt werden durften. Heute sind die Lampenschirme auf mysteriöse Weise verschwunden, und die Seifenstücke wurden an unbekannten Orten zeremoniell begraben. Man darf darüber nicht allzu viele Fragen stellen. Dies wurde im Strafgesetz so festgelegt.

    Als zukunftsorientierter Mensch möchte ich wissen, warum man uns ständig sagt, man dürfe etwas, von dem man gar nichts wusste, nie vergessen?

    Gefällt 2 Personen

  9. Waldi sagt:

    Stolpersteine

    Wenn man jedem Bombenopfer einen Stolperstein widmen würde, wären die deutschen Innenstädte damit zugepflastert.

    In der Nacht vom 15. zum 16. März 1945 starben in Würzburg 93 Annas.

    1. Anna Maria Katharina Adler, geb. Steinel, Amalienstrasse 2
    2. Anna Baadsch, Ursulinerstrasse 13
    3. Anna Baetz, Marktplatz 6
    4. Anna Barth, Buettnerstrasse 3
    5. Anna Klara Barz, geb. Kinzig, Nonnenfeld 22
    6. Anna Basel, Pfauenstrasse 2
    7. Anna Bieneck, geb. Schaneng, Sicherstrasse 31
    8. Anna Maria Bieneck, Sicherstrasse 31
    9. Anna Bischoff, geb. Breunig, Theaterstrasse 20
    10. Anna Margarete Bittler, Franziskanerstrasse 14
    11. Anna Maria Bittner, geb. Hoehn, Franziskanerstrasse 14
    12. Anna Blank, geb. Fleischmann, Arndtstrasse 33
    13. Anna Braun, Steinheilstrasse 4
    14. Anna Lina Breunig, Marktgasse 7
    15. Anna Brueckner, geb. Lukesch, Friedrich-Spee Strasse 32
    16. Anna Diem, Sanderstrasse 7
    17. Anna Katharina Dietz, Theaterstrasse 9
    18. Anna Dinckel, Gerberstrasse 21
    19. Anna Maria Margarete Dursch, geb. Fuchs, Neumannstrasse 8
    20. Anna Sofie Duerr, Sanderstrasse 10
    21. Anna Eckel, geb. Sdrzalek, Domstrasse 19
    22. Anna Maria Luise Elzinger, Rotkreutstrasse 21
    23. Anna Eppler, geb. Wagner, Traubengasse 19
    24. Anna Maria Eyssen, Herrnstrasse 9
    25. Anna Faber, geb. Petres, Weingartenstrasse 24
    26. Anna Stephanie Federl, geb. Fuerter, Ottostrasse 10
    27. Anna Feser, Peterplatz 3
    28. Anna Fieger, geb. Lamm, Steinhellstrasse 12
    29. Anna Else Emma Berta Fick, geb. Schultze, Augustinerstrasse 22
    30. Anna Josefine Rita Firsching, Burkarderstrasse 24
    31. Anna Flach, Randersackerer Strasse 10
    32. Anna Forst, Ursulinergasse 5
    33. Anna Fretz, geb. Bodmann, Steinheilstrasse 39
    34. Anna Barbara Freitag, geb. Reuss, Herzogenstrasse 11
    35. Anna Froehlich, Oeggstrasse 1
    36. Anna Frosch, geb. Hartwig, Bibrastrasse 6
    37. Anna Gebhard, Arndstrasse 6
    38. Anna Gehrling, geb. Amend, Schenkhof 3
    39. Anna Goebel, Ludwigkai 9
    40. Anna Franziska Gotthardt, geb. Ott, Pleicherpfarrgasse 6
    41. Anna Maria Gottwald, Zwinger 22
    42. Anna Grail, geb. Zeitz, Weingartenstrasse 15
    43. Anna Granacher, geb. Weingart, Am Pfarracker 20
    44. Anna Josephine Grimm, geb. Sendelbach, Haugerkirchplatz 9
    45. Anna Groetsch, geb. Prechtl, Am Pleidenturm 6
    46. Anna Therese Maria Grosch, geb. Keil, Friedrichstrasse 19
    47. Anna Dorothea Grossberger, geb. Woerrlein, Ottostrasse 10
    48. Anna Hahn, geb. Brehm, Oswaldspitalgasse 15
    49. Anna Emilie Hain, Randersackererstrasse 12
    50. Anna Emma Hain, Randersackererstrasse 12
    51. Anna Dorothea Haufmann, geb. Gropp, Schiestlstrasse 3
    52. Anna Heilmann, Friedenstrasse 44
    53. Anna Maria Heinrich, geb. Fischer, Domstrasse 38
    54. Anna Hem, geb. Gruenewald, Semmelstrasse 24
    55. Anna Maria Herbert, geb. Schellenberger, Arndtstrasse 6
    56. Anna Herzog, Sanderstrasse 33
    57. Anna Margarete Hoffmann, geb. Scheid, Gerbrunner Weg 50
    58. Anna Huege, geb. Ohlsen, Schloerstrasse 2
    59. Anna Maria Hufgard, geb. Dumproff, Neumannstrasse 16
    60. Anna Illig, geb. Ackermann, Fichtestrasse 19
    61. Anna Keller, geb. Liebstueckel, Steinheilstrasse 5
    62. Anna Elise Kimmel, geb. Kuechler, Oswaldspitalgasse 17
    63. Anna Kinzig, geb. Kuhn, Gallstrasse 1
    64. Anna Karolina Koehler, geb. Schmitt, Matterstockstrasse 17
    65. Anna Kraemer, Textorstrasse 13
    66. Anna Krines, Herzogenstrasse 7
    67. Anna Katherina Kuebert, geb. Hummel, Sanderstrasse 4a
    68. Anna Kuhn, geb. Kuss, Grombuehlstrasse 47
    69. Anna Berta Irmtraud, Winterleitenweg 16
    70. Anna Leimeister, Kapuzinerstrasse 4
    71. Anna Lieselotte Lindner, Theaterstrasse 23
    72. Anna Lippert, Neubaustrasse 42
    73. Anna Loehr, geb. Badum, Prymstrasse 13a
    74. Anna Lotter, geb. Muench, Fichtestrasse 18
    75. Anna Maria Lutz, geb. Heimer, Neubaustrasse 38
    76. Anna Meinberger, geb. Geiger, Neubaustrasse 7
    77. Anna Theresia Mark, geb. Goetz, Klosterstrasse 25
    78. Anna Markert, geb. Bayer, Ingolstadter Hof 4
    79. Anna Metz, geb. Alzheimer, Weingartenstrasse 18
    80. Anna Moser, Riemenschneider Strasse 9
    81. Anna Mueller, geb. Wittstadt, Maxstrasse 9
    82. Anna Muench, Domerschulstrasse 2
    83. Anna Barbara Mulfinger, geb. Wolf, Neumannstrasse 10
    84. Anna Nauer, Korngasse 22
    85. Anna Nieberding, geb. Dietz, Theaterstrasse 9
    86. Anna Oeffner, Sanderstrasse 27
    87. Anna Ortloff, Ludwigkai 9
    88. Anna Ostberg, geb. Wallrapp, Sanderstrasse 27
    89. Anna Pfannes, geb. Gerber, Haugerkirchgasse
    90. Anna Pfeuffer, Martinstrasse 13
    91. Anna Margarete Pfuelb, geb. Beck, Oswaldspitalgasse 15
    92. Anna Rausch, beg. Nusser, Steinheilstrasse 33
    93. Anna Rheinthaler, Erthalstrasse 2

    Eine annähernd komplette Liste der Toten der Stadt Würzburg findet sich in: H. Oppelt, Würzburger Chronik vom denkwürdigen Jahr 1945, F. Schöningh, Würzburg 1947, S. 96-183

    Gefällt 2 Personen

  10. latexdoctor sagt:

    Nahezu alles daß die MSM über „diese Zeit“ berichten ist Lug und Trug, es gibt so viele gefälschte Bilder, u. a. Bilder des ->Holodomor die man den „Nazis“ zuordnete als angeblich Juden die man getötet hätte und vieles mehr wie die „Reichskristallnacht“, die Wahrheit ist bekannt seit fast 70 Jahren und dennoch wird die alte ERZÄHLTE und ERLOGENE Version „gelehrt“ …

    Ich kann keinen (historischen) Fehler finden in dem Artikel von Frollein Schmidt, nur NACHPRÜFBARE Fakten die man als Lügen bezeichnet

    Eine sehr gute Aussage ist (danke an WALDI)
    „Heute sind die Lampenschirme [Es wurde festgestellt, das es sich um Hundehaut/leder handelte] auf mysteriöse Weise verschwunden, und die Seifenstücke wurden an unbekannten Orten zeremoniell begraben. Man darf
    darüber nicht allzu viele Fragen stellen. Dies wurde im Strafgesetz so festgelegt.

    Als zukunftsorientierter Mensch möchte ich wissen, warum man uns ständig sagt, man dürfe etwas, von dem man gar nichts wusste, nie vergessen?“

    Nach jüdischem glauben können verstorbene keine Ruhe finden wenn sie nich in heiliger / geweihter Erde“ beigesetzt werden, weshalb lässt man dann die Gebeinde der 20? „Sklavenarbeiter“ dort liegen wo man angeblich „die Glocke“ fertigte und gräbt sie nicht aus oder lässt sie (mal wieder auf unsere Kosten) ausgraben, um sie ordentlich beizusetzen, gibt es dort keine Gebeine die jüdischen Ursprungs?
    An die Haftrichter, wenn ihr mich nun auch wegen dieser Frage einsperren wollt (s. u. ) sollt ich sie wiederholen, dann solltet ihr das SOFORT veranlassen, denn logische Fragen KÖNNEN beantwortet UND BEWIESEN werden oder man erzählt LÜGEN und ohne eine VERNÜNFTIGE Antwort werde ich diese Frage immer wieder aufwerfen !!!

    Man sollte sich auch fragen weehalb man alte Frauen einsperrt, weil sie auf einer Antwort bestehen, statt diese Frage die angeblich so leicht zu beantworten zu beantworten und mir BEWEISEN zu Unterlegen

    Aussage eines Richters im ->Fall Zündel
    „…soll von Rechts wegen als gegeben hingenommen (angesehen?) werden“

    Wo bitte ist da die Begründung ??
    Mit solch einer Aussage kann ich JEDE(N) als … verurteilen !!

    Gefällt 3 Personen

  11. latexdoctor sagt:

    Hat dies auf Märchen von Wurzelimperium S1 SunShinE rebloggt und kommentierte:
    Für alle die an Wahrheit interessiert addressiert

    Gefällt mir

  12. Waldi sagt:

    Würzburg war die letzte „Großstadt“ (über 100.000 Einwohner), die verbrannte. Da man in Deutschland bereits viele Erfahrungen gesammelt hatte, war die Bevölkerung darüber informiert, wie sie sich verhalten sollte. Meine Mutter war als Mädchen in dieser Nacht dabei. Sie, ihre Mutter und ihre Geschwister hatten den großen Vorteil, dass es im Keller ihres Wohngebäudes einen öffentlichen Luftschutzkeller gab. Der Hund durfte nicht hinein. Sobald die Bomben gefallen waren, wurden die Türen geöffnet, und man rannte, in nasse Decken gewickelt, so schnell man nur konnte, entlang des Flusses aus der Stadt hinaus. Wenn man zulange im Luftschutzraum bleibt, verwandelt er sich in einen Backofen. Draußen ist es dann noch heißer. Sie haben es geschafft. Nur der Hund blieb verschollen.

    Gefällt 3 Personen

  13. Waldi sagt:

    Wenn junge Menschen, die zu Ewiggestrigen erzogen wurden, darüber jammern, dass die ewiggestrigen „Zeitzeugen“ aussterben, kann ich auch ein „Ewiggestriger“ sein.

    Gefällt 1 Person

  14. Waldi sagt:

    Ich wurde nach dem Krieg geboren. Jedesmal, wenn die Amerikaner über unser Grundstück flogen, rief meine Mutter mich zu sich. Nachts wurden alle Fenster verdunkelt, denn man weiß ja nie.

    Gefällt 1 Person

  15. Waldi sagt:

    Früher war auch ich davon überzeugt, dass man die Vergangenheit einfach hinter sich lassen könne, um aktiv an einer friedlichen Zukunft zu arbeiten. Ich musste jedoch einsehen, dass das nicht geht, weil es Leute gibt, die dies nicht zulassen. Diese Leute haben den unschätzbaren Wert des Narrativs der „jüngsten deutschen Vergangenheit“ für sich entdeckt. Es ist ein Narrativ, das sie wie einen Roman gestalten und in bunten Farben ausmalen, weil niemand ihnen offen widersprechen darf und die wichtigsten Zeitzeugen nicht mehr existieren. Man hat mit diesem Narrativ ein scheinheiliges, quasi religiöses Wertesystem aufgebaut, und man nutzt es, um Völker moralisch zu erpressen, Menschen mundtot zu machen, Kriege zu führen und die Welt nach seinem eigenen Größenwahn umzuformen.

    Ein aktuelles Beispiel dazu:

    Der ukrainische Präsident Selenskyj (ein ehemaliger Schauspieler) richtet sich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, an alle Journalisten, an die deutschen Firmen und an das deutsche Volk. Er zieht sämtliche psychologischen Register, um die Meinung seiner Zuhörer zu manipulieren. Dazu gebraucht er historische Stichwörter, die man den Deutschen eingeimpft hat. (Er versucht damit, emotionale Assoziationen und assoziatives Handeln auszulösen.) Zunächst redet er von einer neuen „Berliner Mauer“, die das deutsche Volk vom ukrainischen Volk trenne, dann schwingt er die „Nazi-Keule“ (Zweiter Weltkrieg) und die „Holocaust-Keule“ (Stichwort: „Babyn Jar“) und appelliert an die „historische Verantwortung“. Er reibt den deutschen Politikern unter die Nase, dass sie täglich bzw. jährlich die Worte „Nie wieder“ sprechen und behauptet, dass diese Worte nichts wert seien, wenn man jetzt nicht konsequent handele.

    Einige Auszüge aus Selenskyjs Rede:

    6:38 «Ich spreche Sie an, im Namen der älteren Ukrainer, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben, die überlebt haben unter der Besatzung vor 80 Jahren, die auch Babyn Jar überlebt haben. Letztes Jahr war Bundespräsident Steinmeier in Babyn Jar (Anmerkung: eine Holocaust-Pilgerstätte), um dieser Tragödie zu gedenken. Und dieser Ort wurde jetzt von russischen Raketen getroffen, genau dieser Ort! Und eine Familie, die dort war, um der Opfer zu gedenken, wurde getötet in Babyn Jar!»

    7:10 «Und nach 80 Jahren passiert so etwas. Und ich richte mich an Sie: Täglich oder jedes Jahr wiederholen die Politiker „Nie wieder“, und jetzt sehen wir, dass diese Worte einfach nichts wert sind. In Europa wird ein Volk vernichtet!»

    10:22 «Damit man sich nach 80 Jahren, nach so vielen getöteten Menschen, gefallenen Menschen, nach 80 Jahren nicht fragt „Was ist denn diese Historische Verantwortung, die es immer noch gibt, gegenüber der Ukraine?“»

    10:49 «Und damit nicht etwas passiert, wofür man wieder diese lange Aufarbeitung braucht.»

    Gefällt 2 Personen

  16. Waldi sagt:

    Der Schuldkomplex und das Helfersyndrom

    Psychologische Manipulation ist eine Methode der Dressur. Der Dompteur verwendet Reize, die Emotionen auslösen (z.B. eine Kombination von Bildern und Geschichten), um gedankliche Verknüpfungen herzustellen. Durch die richtige Wahl der Reize erhält der Dompteur das gewünschte Resultat. Hierzu dienen sogenannte Assoziationsverfahren, denen wissenschaftlich erforschte Assoziationsgesetze zugrunde liegen. Einmal geschaffene Gedankenverbindungen sind zumindest über kurze Zeiträume, bei regelmäßiger Wiederholung der Reize auch langfristig, unveränderlich. Sie wirken sich in einer konkreten Situation verhaltensbeeinflussend aus. Den Betroffenen sind die gedanklichen Verknüpfungen nicht unmittelbar bewusst. Sie können deswegen nicht mittels einer direkten Befragung erfasst werden.

    Gefällt 1 Person

  17. Waldi sagt:

    Der Schuldkomplex und das Helfersyndrom

    Die Kunst des Heilers ist es, ein wohldosiertes Gegengift zu verabreichen, ohne den Größenwahn zu fördern.

    Gefällt 1 Person

  18. Waldi sagt:

    „DER KLEINE NAZI“

    Der Film wird nicht aus dem Internet gelöscht, weil er von einer jüdischen Organisation (San Francisco Jewish Film Festival) – dem ältesten jüdischen Filmfestival der Welt – zur allgemeinen Belustigung über den geistigen Zustand der heutigen Deutschen eingestellt wurde. Man kann darüber herzlich lachen, doch es ist reine Verhöhnung.

    Gefällt mir

  19. Waldi sagt:

    Anmerkung zum Film „DER KLEINE NAZI“

    Anno 2010 wohnen Deutsche in einem Plattenbau und fürchten sich vor einem behinderten Juden.
    Ist das nicht lustig (aus jüdischer Sicht)?

    Gefällt mir

  20. Frollein Schmidt sagt:

    Liebe Angela,
    Es ist alles andere als romantisch sich mit den Zeitzeugenberichten auseinanderzusetzen.
    Zündfunke war bei mir der Geschichtsunterricht. Das dritte Jahr hintereinander immer nur das selbe Thema: Nazis-Holocaust-Nazis-Holocaust-Nazis-Holocaust-Nazis… Ich hätte auch gern mal ein bißchen mehr über unsere Geschichte gelernt! Wirklich gestört hat mich aber vor allem das Wie. Diese manipulative Giftigkeit, mit der das alles vorgetragen wurde… Diese aufgesetzte Betroffenheit, mit der die besonders braven Schüler meinten punkten zu müssen…
    Eines Tages habe ich mich dann gemeldet und habe gesagt, dass ich finde, dass es mit dem Thema jetzt mal reicht, weil ich gern auch etwas anderes über die deutsche Geschichte erfahren würde. Und dass, wenn wir schon immer nur diese Zeit besprechen, wir dann wenigstens auch mal thematisieren könnten, wie es eigentlich den Deutschen selbst damals ging, – immerhin unsere Großeltern. Denn darüber wurde in all den Jahren kein Sterbenswörtchen gesprochen, kein einziger Zeitzeuge eingeladen, kein einziger Bericht gelesen.
    Es war eine völlig unbedarfte Frage meinerseits, die einfach aus einem unbestimmten, aber tiefen Ungerechtigkeitsgefühl entsprungen war. Denn damals wusste ich noch gar nichts von den politischen Hintergründen, die vom ersten in den zweiten Weltkrieg führten, von dem Zustand, in dem das damals schon und immernoch besetzte und ausgebeutete deutsche Volk war, von den grausamen Schicksalen der Ost-Vertriebenen, von den Konzentrationslagern in anderen Ländern, von dem brutalen Umgang mit deutschen Soldaten und Zivilisten vor, während und nach dem Krieg, von den Hungerblockaden und Rheinwiesenlagern, von den zu „D.E.F.“ entrechteten deutschen Gefangenen, von den Massenvergewaltigungen und Plünderungsorgien, von den versenkten Flüchtlingsschiffen, vom Leid unter den Dauer-Massenbombardements sämtlicher deutscher Städte und deren wahrem Ausmaß,…, geschweige denn davon, dass viele der Texte, die wir lasen, Fälschungen waren und es, außerhalb der BRD-Geschichtsbücher, zahlreiche Zeitzeugen und Historiker gab, die die Ereignisse völlig anders darstellten… – Woher sollte ich das auch wissen?
    Was dann, auf meinen Einwurf hin, passiert ist, nennt man heute glaub ich „Cancel Culture“. Ich wurde des Klassenraums verwiesen, die Lehrkraft beschwerte sich bei der Schulleitung über mich und ohne, dass ich je selbst befragt worden wäre, entschied man, mich vorläufig vom Geschichtsunterricht zu suspendieren, weil ich den Unterricht angeblich massiv gestört hätte. – Wohlgemerkt mit dieser einen Frage!
    Daraufhin habe ich dann das, was die Schule verweigert hat, selbst getan: ich habe meinen Großvater und andere Zeitzeugen befragt. Dieser echte, direkte Geschichtsunterricht war schockierend, bitter, es sind viele Tränen geflossen, sowohl bei den Alten, als auch bei mir. Aber ich bin unendlich froh, dass ich das alles aus erster Hand hören und mitfühlen durfte.
    Als ich am Geschichtsunterricht wieder teilnehmen durfte, führte der Weg dann sogleich in die KZ-Gedenkstätte inklusive Anti-Wehrmacht-Ausstellung. Dafür hatte sich sogar der Schulleiter freigemacht, um mitzukommen und beäugte mich wie ein Schatten. Als ich vor Bildern aufgehäufter Leichenberge weinte, fiel mir plötzlich auf, dass er mich beobachtete und zufrieden war. Nicht betroffen, nicht mitfühlend, nein: zufrieden! Ich werde diesen seltsamen, abstoßenden Moment nie vergessen.
    Jahre später erst habe ich die selben Bilder in einem Aufklärungsheft von Udo Walendy wiedergesehen…
    Etwas, das alle Menschenvölker immer gemacht haben – und manche sicher, hoffentlich, auch heute noch tun -, ist, dass ein wesentlicher Teil des Geschichtsunterrichts darin besteht, dass die Alten den Jungen erzählen, was sie erlebt haben. Das ist so wichtig und kostbar! Aber uns wurde das nach dem Krieg genommen. Deshalb klafft da jetzt dieser tiefe Graben. Waiting for the Rainbowbridge 🙂

    Gefällt 2 Personen

  21. Frollein Schmidt sagt:

    Lieber Waldi,
    danke Dir für diese wichtige Information (Selenskyj)!
    Der (Ex-)Schauspieler ist also dazu abgestellt, die Deutschen in den Krieg zu treiben. Da macht auch das ganze komische „Nazi“-Gedrisse in den Propagandamühlen endlich Sinn. Nicht, dass es überraschend wäre, aber dennoch ein schwerer Brocken.

    Gefällt 2 Personen

  22. Waldi sagt:

    Liebes Frollein Schmidt,
    so ist es. Wir sind von Schauspielern und Gauklern umringt.

    Gefällt 2 Personen

  23. Waldi sagt:

    Liebes Frollein Schmidt,

    die Herren der USA werden einen Einsatz uniformierter NATO-Soldaten verhindern, denn solch einen Krieg würden sie verlieren. Deutschland (was davon noch übrig bliebe) würde in die Hände der Russen geraten. Die ständigen Bemühungen der Herren der USA konzentrieren sich darauf, Deutschland (Europa) von Russland zu trennen. Sie brauchen Europa als Vasall, um ihre weltweite Finanzmacht durchsetzen zu können. Deshalb haben sie sich für einen neuen kalten Krieg entschieden. (Momentan bekommt Deutschland immer noch Gas aus Russland.) Selenskyj ist nur ein Schauspieler, der um seinen Kopf und Kragen kämpft.

    Der ehemalige Vorsitzende des US-amerikanischen Think Tanks STRATFOR (Strategic Forecasts, wörtlich: „Strategische Vorhersagen“) George Friedman hat den Sachverhalt bereits 2015 erklärt. Während einer Tagung des Chicago Council on Global Affairs sagte er (frei übersetzt):
    Das Hauptaugenmerk US-amerikanischer Interessen, wofür wir bereits ein Jahrhundert lang Kriege geführt haben (Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg), gilt den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, denn vereint wären diese beiden Länder die einzige Macht, die uns gefährlich werden könnte. Wir müssen sicherstellen, dass es nicht dazu kommt. […] Die USA haben es sich zur Aufgabe gemacht, Russland zu isolieren, indem sie einen Gürtel von Staaten – einen „Cordon sanitaire“ (zwischen Westeuropa und Russland) aufbauen. […] Deshalb ist es kein Zufall, dass General Hodges, der für diese Aufgabe als Sündenbock ernannt wurde, davon spricht, dass in Rumänien, Bulgarien, Polen und im Baltikum Truppen aufgestellt werden sollen. Dieser Staatengürtel – das „Intermarium“ – bildet eine Trennlinie, die vom Schwarzen Meer bis zur Ostsee reicht. Das ist für die USA die Lösung des Problems. Die Frage, worauf wir noch keine Antwort parat haben, ist, was Deutschland in dieser Situation unternehmen wird. Die einzige unbekannte Variable in Europa ist die Reaktion der Deutschen, wenn wir diese Trennung durchziehen. […] Das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland ist sehr komplex. Die Deutschen wissen selber nicht, was sie tun sollen. Sie müssen ihre Waren exportieren. Die Russen können ihnen nicht alle Waren abkaufen. Wenn die Deutschen Russland als Handelspartner verlieren, brauchen sie eine Alternative. Die Urangst der USA besteht darin, dass sich deutsche Technologien und deutsches Kapital mit den Rohstoffen und Menschenmassen Russlands zu einer weltweit einzigartigen Machtkonzentration zusammenschließen, vor der sich die USA seit über einem Jahrhundert fürchten. […] Wer mir die Antwort darauf geben kann, was die Deutschen in dieser Situation tun werden, der beantwortet damit auch die Frage, wie die nächsten zwanzig Jahre der Geschichte aussehen werden. Leider haben sich die Deutschen noch nicht entschieden. Das ist ihr ewiges Dilemma. Deutschland ist eine enorme Wirtschaftsmacht, aber gleichzeitig befindet sich dieses Land in einer prekären geopolitischen Lage. Für die Deutschen ist es ein ewiger Seiltanz. Dieses Dilemma ist seit 1871 „Die deutsche Frage“ und zugleich auch „Die Frage Europas“.

    Dauer: 15 Minuten

    Gefällt 1 Person

  24. Angela sagt:

    @ Frollein Schmidt 8:47

    Zitat: „… ……….. dass ein wesentlicher Teil des Geschichtsunterrichts darin besteht, dass die Alten den Jungen erzählen, was sie erlebt haben. Das ist so wichtig und kostbar! “

    Dann vergiss bitte auch nicht, dass es einen GROßTEIL von Menschen gibt, die Gegenteiliges, Grauenhaftes unter dem Nazi-Regime selbst erlebt und erlitten haben. Und das waren Menschen, die weitsichtig waren und hinter das vordergründige Narrativ schauen konnten und nicht EINER Seite nur zujubelten, weil es ihnen wirtschaftlich besser ging.

    Angela

    Gefällt mir

  25. Kim sagt:

    @Frollein Schmidt: was Sie beschreiben wurde mir auch von anderen berichtet.Das Schicksal hat es extrem gut mit mir gemeint, im Ausland aufwachsen zu dürfen. Unsere Schule war lange Zeit eine deutsche Privatschule mit Unterstützung des Kulturministeriums. Aber als mein jüngster Bruder eingeschult werden sollte, kamen aus Deutschland nur noch junge Lehrkräfte, welche mit dem ideologiefreien, gestandenen Lehrpersonal nichts mehr gemeinsam hatten. Mein Vater schimpfte auf die „knallroten A***löcher“ und meldete das Nesthäkchen auf einer italienischen Schule in der Nachbarschaft an. Dem vorausgegangen war der deutsche Kindergarten, in dem mein kleiner Bruder systematisch gemobbt und von den Kindern zusammengetreten worden war, während die Betreuerinnen Zigarette rauchend wegschauten. Meine Mutter beschwerte sich über die unerklärlichen Blutergüsse und bekam zu hören, die Kinder müssten lernen, Konflikte unter sich auszumachen. Besagter Bruder ist nunmehr Anwalt und meint, meine Eltern hätten alles falsch gemacht. Sie hätten mit ihm zur nächsten Station der Carabinieri gehen und Anzeige erstatten sollen. Diesen hätte es einen riesigen Spass gemacht, vor Ort zu recherchieren und Berichte über Kindesmisshandlung zu veröffentlichen. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Unsere konservativen Ansichten waren in der Schule wohlbekannt und wenn Du jemanden treffen willst, an den Du sonst nicht herankommst, dann vergreife Dich an etwas das er liebt. Mein Bruder ging später in den Boxclub, dann zur Bundeswehr und studierte anschliessend Jura in Freiburg, Tübingen und in Frankreich, zusammen mit Federica Mogherini (sie mag übrigens keine Pasta). Er lässt sich nichts mehr gefallen, von niemandem.
    Aber meine Eltern haben als Kinder ähnliche Erfahrungen gemacht: zwar waren sie das, wovon der damalige Zeitgeist träumte: blond, blauäugig, sportlich, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl usw.
    Leider fanden beide das System zum Kotzen. Meine Mutter hätte Jungscharführerin werden sollen, wurde es aber nicht wegen ihrer frechen Klappe. Sie bekam dann schon Disziplinarstrafen, wenn sie nur die Medodie „die Gedanken sind frei“ pfiff. Bei meinem Papa war es genauso, er hätte arischer Posterboy werden können, aber leider lehnte er betreutes Denken ab und verweigerte den Kadavergehorsam bei der Hitlerjugend, daher flog er da raus. Nach dem Krieg studierte er in München und wohnte bei einer einfachen Handwerkerfamilie. Das Familienoberhaupt war Maurer und erzählte ihm, wie er im KZ Dachau die Öfen mauern musste. Das war im Jahr 1949, im Auftrag der Amis. In der Bibliothek meines verstorbenen Vaters stapeln sich Bücher, in denen Zeitzeugen aus dem „dreissigjährigen Krieg 1914-1945“ zu Wort kommen. Allerdings dauerte der WK2 in Deutschland bis 1949, mit zivilen Opfern, die einfach nur Freiwild waren. Konrad Adenauer bezifferte die Zahl auf drei Millionen („sie sind verdorben, gestorben“), aber es waren sicher dreimal so viele. Der Autor David Irving, dessen Geschichtsbücher in Deutschland nicht erhältlich sind, recherchiert seit Jahrzehnten gegen das Lügengebäude der aktuellen Machthaber. Das Imperium der Lügen steht indes auf tönernen Füssen. In ihrem bornierten Hass bemerkten sie nicht, dass kürzlich die Sonne im Osten wieder aufgegangen ist, genauer gesagt im Reich der Mitte. Chinesen misstrauen den Langnasen und ihren Lügen, sie werden ihr neues Weltreich errichten, aber ohne die Wall Street Ganoven und die City of London.
    Der Einzelne ist schwach, aber wem es gelingt, sich den Lügen zu widersetzen und die Wahrheit zu suchen, der kann mit sich selbst und mit Gott im Reinen sein.

    Gefällt 1 Person

  26. Thom Ram sagt:

    22:08 Kim

    Dichter Bericht, wahrlich wahrlich. Danke. Berührend, wahrlich.
    Mehrere ungeschminkte Kernsätze sind darinne. Einer davon: „Das Familienoberhaupt war Maurer und erzählte ihm, wie er im KZ Dachau die Öfen mauern musste. 1949.“

    Gefällt mir

  27. Waldi sagt:

    Ich bin gar kein Freund von Kadavergehorsam, betreutem Denken, und nationaler Überheblichkeit. Ich möchte nur zu den historischen Entwicklungen einige Fragen stellen.

    Hätte man bereits in den Sechzigerjahren versuchen sollen, die Hippiebewegung und die „Achtundsechziger“ aufzuhalten, wenn man geahnt hätte, was für die Meisten nicht ersichtlich war, nämlich dass es sich um eine geplante geistige Manipulation als Vorstufe zu einer breitgefächerten Weltrevolution handelte, und wenn man sich gefragt hätte, wohin uns diese Weltrevolution letztlich führen soll? Sollte man versuchen, die heutige Genderbewegung und die Sexualisierung von Kindern an Schulen aufzuhalten? Sollte man versuchen, etwas gegen jene Medien zu unternehmen, die den Nachwuchs zu körperlichen und seelischen „Experimenten“ verführen? Sollte man versuchen, den Schauspielern, die sich zunehmend auf der Bühne der heutigen Politik tummeln und offenbar nicht im Sinne ihrer Wähler handeln, Einhalt zu gebieten? (Man muss diese Fragen nicht mit „Ja“ beantworten.)
    Oder soll man grundsätzlich den Anderen das Feld überlassen und sagen, dass jeder Widerstand gegen deren Versuch einer Neuordnung der Welt zwecklos sei? Hätte Hitler bereits damals mit seinen Überzeugungen einfach nicht in den Ring treten dürfen, sondern hätte er von Anfang an der damaligen Kommunistischen Partei in Deutschland, vertreten durch Thälmann, Heinz Neumann, Max Hölz, Rosa Luxemburg (und nicht zu vergessen den Idealisten Liebknecht), den Vortritt überlassen sollen?
    Trifft es nicht zu, dass dieser Mann samt den immer wieder zitierten „Hitlerverbrechen“, den begangenen und auch unbegangenen, vorgeschützt wird, weil, ja weil das Weiterdenken nach rückwärts und vorwärts verflucht peinlich ist, weil man, um das Geringste zu sagen, sich derlei Fragen gar nicht stellen will?

    Gefällt mir

  28. Waldi sagt:

    Frollein Schmidt 20/03/2022 um 09:20
    „Der (Ex-)Schauspieler ist also dazu abgestellt, die Deutschen in den Krieg zu treiben.“

    Es geht nicht um einem neuen Krieg zwischen Deutschland (einem NATO-Land) und Russland, denn da würden die USA mit hineingezogen. Man versucht, die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nachhaltig zu vergiften. (Daran kann man erkennen wieweit die Beziehungen bereits gediehen sind.)

    Gefällt mir

  29. Frollein Schmidt sagt:

    Kim, ganz herzlichen Dank für diesen erfrischenden Bericht! Es gibt ein sehr empfehlenswertes Buch mit dem Titel „Der dreißigjährige Krieg des 20. Jahrhunderts (- Und seine Folgen für Deutschland)“. Erschienen im Jahre 2009. Darin hat der Autor, selbst noch Zeitzeuge, eine ganze Bandbreite inzwischen klargestellter historischer Tatsachen in übersichtlichen, kurzen Kapiteln zusammengefasst und jeweils mit vielen sehr guten, weiterführenden Quellenangaben versehen. Der tatsächliche Stand der historischen Aufarbeitung, den das Buch vortrefflich darlegt und das, was in den hiesigen Verirrungsanstalten immer noch „gelehrt“ wird, geht derart weit auseinander, dass der Bogen nun sehr bald wirklich überspannt sein dürfte.

    Gefällt 2 Personen

  30. Waldi sagt:

    Frollein Schmidt 20/03/2022 um 09:20

    Es ist schon bemerkenswert, wo man diesen (Ex-)Schauspieler überall auftreten lässt: US-Kongress, Bundestag, Knesset.

    Gefällt 1 Person

  31. Drusius sagt:

    Die Menschen haben mit allem *-mus nicht viel zu tun, das sind Angebote des Theaters und man kann sich das Stück anschauen. Den Menschen wird im Stück immer von den Schauspielern eingeredet, sie wären am *-mus schuld. Wer das im Theater glaubt, hat vergessen, daß er eine Eintrittskarte dazu gekauft hat und damit Anteil am Stück hat. Die Menschen sind aber weder Theaterbesitzer noch Drehbuchautor oder Regisseur.

    Gefällt 1 Person

  32. Kim sagt:

    @Frollein Schmidt: habe das Buch im Nachlass meines Vaters nicht gefunden und werde es mir antiquarisch besorgen. Vielen Dank für den Hinweis, sehr wertvoll, ichtbnur für mich!

    Gefällt 1 Person

  33. Frollein Schmidt sagt:

    Was glaubten und lehrten die deutschen Nationalsozialisten? Darüber liegt bis heute eisernes Schweigen und von der jetzigen Generation weiß daher kaum noch jemand etwas davon. Hier habe ich ein paar Auszüge aus einer Schrift der Deutschen Hochschule für Politik aus dem Jahre 1936 zusammengestellt, die die Kernphilosophie des deutschen Nationalsozialismus sehr gut in Worte fasst:

    zitiert aus: Hermann Schwarz – Zur philosophischen Grundlegung des Nationalsozialismus
    (Schriften der Deutschen Hochschule für Politik –
    Herausgegeben von Paul Meier-Benneckenstein, Junker und Dünnhaupt Verlag / Berlin, 1936):

    „Wir erleben uns auf der Grundlage gemeinsamen Blutes als Einheit – was bedeutet das? Das bedeutet, daß wir ein naturüberlegenes Erleben haben, das sich dennoch auf das innigste an die Natur anschließt, an das Gegebene des Blutkreises, in den wir hineingeboren sind. Natur ist in die Zeit und in den Raum hineingebaut. In die Zeit: alles in ihr ist vergänglich, ein rastloses Entstehen, Wachsen und Vergehen, Wandeln, Wechseln – der herakliteïsche Fluß aller Dinge. In den Raum: keine zwei Dinge nehmen denselben Raum ein, jedes behauptet seinen Ort, von dem es jedes andere ausschließt. Alles natürliche Sein ist voneinander getrennt. Darum ist in aller echten Einheit etwas Naturüberlegenes. Da ist die räumliche Trennung aufgehoben, und, füge ich hinzu, eben damit auch die Abhängigkeit vom Flusse der Zeit. Alles echte Einheitserlebnis ist zugleich Ewigkeitserlebnis.

    Hier stoßen wir bereits auf die metaphysische Tiefe des völkischen Erlebens. Daß wir Deutsche uns als Einheit auf der Naturgrundlage unseres gemeinsamen Blutes erleben, bedeutet, daß sich diese Einheit als ewiger Sinn in unsere Seele legt. Unser Blut, dessen nordischer Weise wir uns freuen, unterliegt dem Gesetze der Natur. Es rinnt getrennt in vielen Adern – das ist seine räumliche Zerstreuung – und es ist vergänglich in diesen Adern.

    Aber nun stellen wir uns die Einheit der Menschen dieses Blutes nicht etwa gedanklich vor, wir addieren uns nicht miteinander, sondern wir fühlen uns erfüllt von einer inneren Unendlichkeit, wenn wir in der Gleichheit unseres Blutes unsere seelische Gemeinschaft bejahen. Ein überindividuelles Einheitsleben wird da in jedem von uns existent, das ebenso in allen anderen, die völkisch erleben, existent wird. Genau ebenso! Da ist die naturhafte Trennung der Körper überwunden, und wir fühlen: in uns verwirklicht sich das Wunder der Existenzwerdung eines Lebens in vielen Seelen. Wir sind von einer lebendig gewordenen Sinnewigkeit erfüllt. […]

    Schon Ernst-Moritz Arndt hat die dynamische Art dieses Erlebens, des völkischen Erlebens, erfühlt. Er spricht von einem göttlichen Strome der Liebe und Treue, der als der oberste und heiligste durch ein ganzes Volk fließe und von innen her als Feuerseele des Ganzen bisweilen herausschlage. Diesen Strom könne man wohl die „Deutschheit“ nennen, sagen wir lieber die deutsche Duheit, die Volkheit. Nach Arndt muß dieser deutsche Werdestrom, der immerfort als Spannung im Fünkleinsgrunde der Seele harrt, um aufbrechend immerfort die Scheidewände zwischen den Seelen zu durchstoßen, das Zentrum unseres ganzen Daseins werden. Er müsse als das durch alle Deutsche Lebende und alles Deutsche von innen her Beseelende alles, was das Volk empfinde, denke, bilde und schaffe, begeisternd und beseelend durchdringen. […]

    Wenn es beim einzelhaften Gegeneinanderstreben der Ideen bliebe, so drohte im Reiche des Werterlebens eine völlige Verwirrung. Aber es muß hier eine innere Gliedhaftigkeit geben. Bei unseren Vorfahren war sie unbewußt verwirklicht. Da gab es eine Achse, um die sich alles Werterleben drehte. Die Pole dieser Achse waren Ehre und Sippentreue. Es ist, als hätte sich damit dem germanischen Gemüt ein Geheimnis vorgedeutet, das im Fünklein der Seele seines Aufbruches harrt. Wie, wenn Ewigkeit immer zuerst im Ehrerleben aufbrechen müßte, wenn Ehre das Grunderlebnis jeder Persönlichkeitsgestaltung sein müßte, so daß auch die idealistische und die christliche Persönlichkeit, wenn sie sich selbst richtig verstehen, jenen germanischen Urwert der Ehre nicht ausschlössen, sondern in sich hineingliederten? Dann ließe sich leicht begreifen, daß hier überhaupt nicht stehende Werte  miteinander ringen, sondern daß wir mit allem Werterleben in der Bewegung innerer Aufbrüche stehen, die von selbst einem Höhepunkte zustreben. […]

    Biologischer Mittelpunkt, ein Ich in der Schar seiner Triebe und Vorstellungen, ist jeder. Aber dieser biologische Mittelpunkt kann nach allen Richtungen herumgeworfen werden. Jeder Wunsch, jeder aufwallende Trieb, jede Laune des Augenblicks kann mein Ich auf den Rücken nehmen und aufsaugen. Solcher Mensch ist kein Individuum im sittlichen Sinne. Seine Einheit verliert sich in die Vielheit seiner Affekte. Er ist nicht Herr seiner selbst, sondern sein zuständliches Sein ist Herr über ihn. Seine Ehre sucht er darum nicht in innerer, sondern in äußerer Weise. Er sucht sie nicht im Königtum der Selbstherrschung. Der Wert seiner Person liegt ihm vielmehr im Lob von anderen oder in eitelem Vergleich mit anderen.

    Wer dagegen bei sich selbst die Wallungen von Zorn, Furcht, weichlichem Mitleid, blinder Lebensgier unter die Einheitskraft festen Willens bringt, so daß er wirkliches Individuum, unteilbare Einheit wird, dem vergeht mit der innerlichen Unfreiheit auch die äußere Einstellung seines Ehrempfindens. Ihn überfällt eine Ehre, die sich von innen her erzeugt. Mit seiner Selbsterschaffung zu einem unteilbaren Willensganzen nämlich überfällt ihn ein innerer Wert, der im Lichte der Ewigkeit steht. Das ist die Antwort des Fünkleins auf sein Festwerden bei sich selbst. Dieser innere Wert vernichtet und entwertet alle äußere Werterscheinung von Ehre. Daß er Individuum, Einheit in sich selbst, geworden ist, das macht, daß er im selben Augenblick zur Persönlichkeit geworden ist, daß er von Ehrewigkeit durchtönt wird.

    Aber die innere Ehrewigkeit kann sich in einem Menschen nicht halten, der nicht über sich selbst hinauswächst. Es genügt nicht, daß man sich selbst zu gebieten weiß, man muß fruchtbar werden über sich hinaus. Man muß etwas haben, an das man seine gesammelte Persönlichkeit daransetzt. Wer das tut, dem verlagert sich der Wert seines Lebens in den Gehalt seines Werks hinein. Ob ihn als Pestalozzinatur der Drang werktätiger Hilfe bewegt, ob er, wie Fichte, vom Gesicht des Vaterlands ergriffen ist, ob in ihm, wie bei Sokrates, die Liebe zur Wahrheit glüht, oder, wie bei Plato, die Liebe zur Gerechtigkeit, so oder so bejaht er nicht sich, sondern ein Du, ein Es, ein Wir über sich hinaus. Dabei spürt er, daß mit seinem Ja zum Werk auch ein Strom unendlichen Lebens, ein Fünklein-Strom, in ihm aufbricht, dessen Wertwahrheit noch höher liegt, als wenn ihn im Einheitwerden seiner selbst das Erleben innerer Ehre überfällt. In diesem Strome verwesentlicht sich die Fruchtbarkeit seines Lebens, wie sich vorher im Strome des Ehrerlebens die Gesammeltheit seines Lebens verwesentlicht hatte. Jetzt erhebt sich der Reichtum seiner Anlagen, seiner Gaben, seiner Fähigkeiten zu ideeller Fülle, indem die Gegenstände seiner unselbstischen Hingabe den Sinn fordernder Aufgaben annehmen. Die Forderung dieser Aufgaben ergreift die schöpferischen Kräfte des Menschen. Da wird ihm zumute, als ob er sich selbst verlöre, wenn er seine Aufgabe verlöre. In ihren Dienst rückt der Mittelpunkt seines Lebens. „Von Opfern lebt das Leben, in Opfern pflanzt’s sich fort, wer sich entzieht dem Ringe, verrottet und verdorrt.“ (Eberhard König.) Dem naturhaften Menschen erscheint solches Opfern sinnlos, weil ihn kein Ewigkeitssinn erfüllt. Wen aber die im Menschen handelnde Ewigkeit mit dem Lichte von Aufgaben erfüllt hat, die sein selbstisches Sein verbrennen, wessen Seele auf der Brücke des Du, Es, Wir Aufgaben der Tiefe empfängt, der fühlt sich im Segen der Tiefe. Über Mühen und Anstrengungen, Entbehrungen, Kampf, Leiden krönt ihn der Wert seiner Leistung. Die gesammelte Innenkraft, ausströmend in schöpferische und dienende Liebeskraft – das wird jetzt seine Ehre.

    Es war nur das nächste Ehrerlebnis des Menschen, daß er sittliches Individuum wurde. Nur als solches, als Herr des Affektlebens in sich, kann er der Aufgabe über sich so begegnen, daß die Aufgabe in ihm wächst. Darüber geschieht nun das geistige Wunder, daß der Gehalt seiner Ehre mit dem Gehalt der Aufgabe zusammenfließt, die in ihm lebt. So gesehen, schließen sich Ehre und schaffende Liebe nicht aus, sondern im Schaffensstrome jeder Liebe, in der der Mensch über sich hinaus hingegeben ist, erhöht sich die Ehre. […]

    Die letzte Tiefe der Ewigkeit offenbart sich aber, wenn ein ganzes Volk zu wesenhafter Unteilbarkeit zusammenwächst, wenn es in der Einheit seines Blutes seine seelische Einheit gewinnt. Auch da, und da erst recht, ist zu erwarten, daß in dem Ewigkeitssinn des Volkwerdens alle die übrigen Ewigkeitskräfte hineinmünden, die in den Einzelhingaben der einzelnen zutage getreten waren. Es ist zu erwarten, daß die Einheitsgeistigkeit, die die Seelen verbindet, insbesondere auch darin ihre Zentralmächtigkeit entfaltet, daß sie die geistigen Erlebnisse der Seelen verbindet, indem sie allen Verwesentlichungsgehalt dieser Erlebnisse in sich verdichtet. Was den Künstler und Denker bewegt, was den caritativen Menschen antreibt, was in ihrem Schaffen die Träger des wirtschaftlichen Lebens ideell verspüren, was im Handeln des Staatsmannes wirkt, das will Volkheit, das ist die lebendig gewordene Duheit, mit ihrem Atem durchdringen, auf daß es nicht mehr auseinanderfalle, sondern daß daran gleichsam Hände wachsen, die sich einander entgegenstrecken. Im Feuer der Volkseinheit geschieht dann dasselbe im großen, was im kleinen beim Ehebund geschieht. Zuerst erschafft sich die wesenhafte Treue aller zueinander und wird zum obersten Gebot der Ehre, das sich in den Herzen selbst hervorschreibt. Die Innerlichkeit völkischer Treue gibt dann weiter jedem Berufe einen schenkenden Sinn, sie macht ihn in sich selbst polar, so daß sein völkischer Sinn und sein Arbeitssinn zusammengreifen.

    Es ist die Gefahr der wissenschaftlichen und künstlerischen Berufe, daß der einzelne in ihnen nur seine eigene geistige Bewegtheit auslebt und keine Sozialbewegtheit annimmt. Wer einer Idee hingegeben ist, vereinseitigt sich leicht. Er ist oft schwer beweglich, das Anpochen anderer Ideen zu vernehmen, die seinem Tätigkeitsfelde fremd erscheinen. Seine Seele ist schon besetzt und findet keine innere Beziehung dazu, auch wenn sich eine neue Idee aus tieferen Seelengründen entzündet und größere Wertmacht voranträgt als die seinige. An solche größere Wertmacht glaubt er nicht, weil ihn der Anblick einer Nebenordnung der Ideen narrt, die in einem angeblichen Reiche der Ideen herrsche. Noch immer ist in manchen deutschen Gelehrtenköpfen der Platonismus nicht überwunden, wonach uns die Ideen aus einem jenseitigen Werthimmel entgegenleuchten, in dem sie Stern neben Stern beisammenstehen, ohne daß andere Beziehungen zwischen ihnen gelten als die von Gattung und Art oder von höherer Tugend zu niederer Tugend.
    Völkisches Denken kennt Ideen nicht mehr als verseinelte Begriffe oder Tugendbilder. Wir erleben sie als ein Wertlicht, das sich unseren irdischen Beziehungen aus Fünkleinstiefen mitteilt, wenn wir unsern Willen dienend, liebend, schaffend in die Sach- und Menschenwelt hineinbewegen. Je nach der Art unserer Einwendung geraten wir in andere und andere Bewegungen geistigen Lebens, die nicht gleichwertig sind, sondern sich mit verschiedener Wertfülle entsiegeln. Die größte Lebenstiefe bricht auf, wenn sich menschliche Willen in der Gemeinsamkeit ihres Blutes und Bodens, Sprache und Schicksals innerlich gemeinsamen. Darin gestaltet sich eine Wertsonne, die alles andere Erleben in ihre Bahn zieht.

    In der Innerlichkeitsmacht unseres völkischen Erlebens fühlt sich auch der schaffende Künstler, der Gelehrte, der Politiker, von einer Kraft getragen, die ihn fruchtbarer macht, als wenn er in losgelöster Individualität rein aus sich selbst heraus der Sachwelt gegenüberstünde.

    Völkische Bewegtheit ist innere Revolution auf allen Gebieten. Sie schafft ein neues Verhältnis zum Es-Erleben, ein neues zum Du-Erleben und schafft auch ein neues Verhältnis zum Wir-Erleben. Es gibt ein Wir-Erleben, das die Ideengemeinsamkeit betont. Dies hat keine politische Kraft. Was das Leuchten von Ideen leistet, ist, daß aus ihren objektiven Gehalten Wesenskräfte strömen, an denen sich unsere Gaben und Anlagen entfalten. Auch erschafft sich in der Bewegtheit vieler durch die gleiche Idee unstreitig ein erster Hauch von Gemeinschaftsleben. Es ist das Leben „geistiger Gemeinden“. Das besitzt aber keine eigene Innerlichkeit. In der geistigen Gemeinde sind viele an den gleichen gegenständlichen Inhalt hingegeben. Dadurch schließen sie sich nicht nur mehr oder weniger von anderen ab, die an andere Ideen hingegeben sind, sondern auch ihr eigenes Zusammengehörigkeitsgefühl steht unter  Bedingung.  Es  ist überspringende  Objektbegeisterung,  die  hier  die  Menschen verbindet und darum nur solange verbindet, als man selbst begeistert ist und die anderen begeistert glaubt. Es ist nicht, als ob von den Seelen Wellen ausgehen unmittelbar aufeinander hin, sondern als ob vom Gegenstande Wellen ausgingen, die einen selber und die Scharen von Gefährten in sich hineinnähmen. Das Fluidum des Gegenstandes umgibt uns und die Genossen im Geiste. Der Mitmensch als solcher spielt nur eine begleitende Rolle. Die persönliche Beziehung wird nur bewertet und ausgestaltet im Hinblick auf das Ideal, von dem man erfüllt ist.

    Darum geht durch Ideengemeinschaften so leicht ein universalistischer und ungeschichtlicher Zug. Der Zug geschichtlichen Lebens ist nicht, daß sich weltweite geistige Gemeinden um gleiche Ideen sammeln. Es will, daß sich der Strom gleichen Blutes zu beseeltem Bunde schließe, in dem sich die naturhaft gegebenen menschlichen Beziehungen zu metaphysischer Kraft verdichten. Da betonen die einzelnen ihre Gemeinschaft nicht nach dem Gesetze einer idealen Gegenständlichkeit vor ihnen, um die ihre Hingabe kreist. Die Gemeinschaft selbst ist ihnen Gesetz, sie ist ihnen ein eigener selbstlebendiger Kreis, in dem sich ihr gemeinsames Sein metaphysisch verdichtet. Hier erwächst politische Kraft. […]

    Das letzte Geheimnis geschichtlichen Lebens versichtbart sich darin, daß in der Esse der Schicksale die Völker zu Volkheiten reifen sollen. Es ist in jedem Blutkreis, als wäre seine Einheit verloren gegangen, indem er sich in die Anlagen, Fähigkeiten, Begabungen, Gefühle, Strebungen, Vorstellungen der unzähligen einzelnen auseinandergesetzt hat. Aber im Fünklein der Seelen strebt Einheits- und Ewigkeitsgewalt auf. Seine Spannungsenergie geht darauf, daß sie zu alleiner Ewigkeitskraft in allen werde. Von diesem Verwesentlichungszuge ist alles Geschehen getragen, das das Volk als seine Geschichte erlebt. In dem unbewußten Zwange dieses Zuges malt das Volk seine Helden, seine Führer und Toten mit Ewigkeitslichtern.

    Wir Deutsche im Dritten Reiche sind uns der in uns aufstrebenden Volkheit bewußt geworden. Sie zeigt jedem Volksgenossen im Brudergesicht des anderen die Züge desselben Blutstroms und durchdringt mit der Forderung ihrer Totalität alle Berufe, daß sie sich nicht zu geistigen Isolierschemeln verengen, sondern jeder mit der schaffenden Kraft seines Gebietes zu Gabe und Reichtum für die Volksgenossen in den anderen Berufen werde. Wie der Künstlerberuf Kraft durch Freude spenden soll, so gibt es auch eine Volks- und Staatskraft durch Wahrheit, die Nahrung und Mehrung aus den wissenschaftlichen Berufen anfordert.

    Es geht aber nicht bloß darum, daß die Schaffenden in allen Berufen ihre Volksgenossen mit dem beschenken, was sie leisten. Sie sollen ihrem Volkstum das höchste  Geschenk werden mit dem, was sie sind. Bedeutete mir vorher Beruf, daß meine Anlagen in einen geistigen Sinn eingegliedert und dadurch verwesentlicht werden, so erkenne ich nun, daß schon in meinen Anlagen etwas Wesentliches steckt, nämlich die Art meines Volkstums, die sich durch die tausend Anlagen der einzelnen hindurch einheitlich entfalten will. Sie braucht auch meinen Einsatz, um geistig zu reifen. Daß ich in meinem Berufe Wesen gewinne, daraus soll, so will es der Geist des Volkstums, Wärme hinüber strahlen zu allen Brüdern, damit auch ihre Innerlichkeit in der Farbe des Volkstums aufblühe. An unserer Gediegenheit in unserm Berufe hängt, daß sich die Gediegenheit anderer in ihrem Berufe belebe. Wesen tritt dann zu Wesen. Aneinander sich aufrankend wächst die Schar der beruflich und volklich belebten Persönlichkeiten, und aus ihrer aller geistigen Haltung bildet sich eine große geschichtliche Prägung, die die Ehre des gemeinsamen Blutes ausspricht.

    In der Ehre der Leistung, in der Würde des Seins, in der verstehenden Güte der Herzen will sich in allen Deutschen die Deutschheit vollenden. Es ist dann ein Ewigkeitssinn lebendig geworden, der in die Welt hinaus wirkt. Vielmehr, solcher Ewigkeitssinn im Blutkreis jedes Volkes bewegt immer schon von innen heraus die Völkergeschichte. Es muß nur zuerst ein Volk seinen eigenen inneren Weg vollendet haben. Dann ist das Vorbild für die anderen Völker gegeben, das mit der Unbedingtheit, in der sich aller Ewigkeitsgehalt ausspricht, auch deren Geschichte in neue Bewegung bringt und zwischen den Völkern, die in der Kraft völkischer Bruderliebe jedes im eigenen Inneren einen Sozialismus der Ehre, Treue, Gerechtigkeit aufgerichtet haben und so unteilbare Einheit in sich selbst geworden sind, einen Sozialismus der gegenseitigen Ehre herbeiführen wird, in dem das Gesicht einer letzten und größten Einheit steht, die immer unvollendbar bleiben, aber immer unsichtbar treiben wird. Wir sind überzeugt, daß unser Sozialismus blutsbrüderlicher Liebe auf die anderen Völker überspringen und auch das Verhältnis der Völker untereinander neu gestalten wird. Denn er trägt vor sich her die Verheißung eines neuen Völkerbundes, der wesenhafter ist als der jetzige, weil er beruht auf dem Sozialismus der Völkerehre.“

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: