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Konzernverantwortungsinitiative versus geballte Macht der Konzerne, im Einklang mit Bundesbern

Grosse Schweizerfirmen lehnen es ab, für Schäden an der Natur und an der Menschheit geradezustehen.

Schweizer Parlamentarier finden das gut.

Die Gegnerschaft der Initiative schwimmt im Geld, kann ihre Neinparole grossflächig all überall zur Verkündung bringen.

Die Initianten müssen das notwendige Geld bei Normalo erbetteln.

Also was? David gegen Goliath. Verantwortungsbewusste gegen Profithaie.

So stellt sich die Lage meinem einfachen Bauernhirni dar.

Ganz offenbar nehmen die, welche über die grosse Kohle verfügen immer noch nicht wahr, was es geschlagen hat. Ausbeutung und Vergiftung von Erde und Mensch findet in biblischer Dimension statt. Die schlimmste Vergiftung ist die Trübung menschlichen Bewusstseins. Wache Menschen sagen einfach „nein“, wenn sie in einen ausbeuterischen / alles vergiftenden Arbeitsablauf eingebunden werden. Darum wird die Menschheit mit Schreckensmeldungen abgelenkt und mit Tralitrala-Meldungen im Wahn gehalten, irgendwie werde es schon weitergehen, wenn weiterhin gefuhrwerkt wird als wie bisher.

Es wird nicht irgendwie weitergehen. Katastrophen werden sich mehren. Jeder mag sich die Bilder selber konkretisieren, aktuell schreien drei Dinge zum Himmel: Die Entzweihung der Menschen, welche in Bürgerkriege führen, der panisch schnelle Ausbau der brandgefährlichen fünften Generation 5G und das Damoklesschwert der massiven Vergiftung durch Zwangsimpfung der Völker. Ein tödlicher Mix.

Ja, und die ahnungslosen paar Lamentarier in Bern nicken zu allem, was die grossen Geschäftemacher wollen. Der Spass hört auf. Fehlbesetzungen.

Die Initiative muss wuchtig angenommen werden.

Thom Ram, 05.06.NZ8

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Hallo Thomas

Die Konzernverantwortungsinitiative kommt endlich zur Abstimmung! Vor wenigen Minuten kam es im Parlament zum letzten Showdown – und die Grosskonzerne haben sich mit ihrem Lobbying in allen Punkten durchgesetzt (mehr dazu weiter unten).

Um die baldige Abstimmung gegen die 8-Millionen-Kampagne der Grosskonzerne zu gewinnen, brauchen wir neben dem Engagement von tausenden Freiwilligen am dringendsten Geld. Darum starten wir heute ein grosses Crowdfunding: Wir wollen eine Million Franken für den Abstimmungskampf sammeln. Bitte unterstütze jetzt unser Crowdfunding mit einer Spende: www.konzern-initiative.ch/crowdfunding

Eine Million Franken ist ein sehr ambitioniertes Sammel-Ziel, das in der Schweiz erst ganz wenige Kampagnen erreicht haben. Wenn wir gewinnen wollen, sind wir dringend auf dieses Geld angewiesen:

  • Wir brauchen mindestens 130’000 CHF für die Produktion und die Bewerbung von Online-Videos, um in der heissen Phase auch die Jungen zu mobilisieren.
  • Wir brauchen mindestens 220’000 CHF, um Inserate in den grössten Zeitungen zu schalten.
  • Wir brauchen noch mindestens 650’000 CHF für Plakate – sonst werden wir neben der Vollplakatierung der Grosskonzerne unsichtbar sein.

Vielen Dank für Deinen Beitrag: Egal ob 30, 50 oder 300 Franken – in der Summe trägt jede Spende dazu bei, dass wir diese Abstimmung gewinnen: www.konzern-initiative.ch/crowdfunding

Was ist heute im Parlament eigentlich passiert?
Nach fast drei Jahren parlamentarischer Beratung fand heute die sogenannte «Einigungskonferenz» von beiden Räten statt. Bei diesem letzten Schritt der parlamentarischen Beratung haben sich die Grosskonzerne und ihre Lobby-Verbände erneut in jedem Punkt durchgesetzt. Das bedeutet, dass es für Konzerne wie Glencore und Syngenta auch in Zukunft keine Regeln gibt und sie nicht dafür geradestehen müssen, wenn sie Flüsse vergiften oder ganze Landstriche zerstören.

Darum braucht es jetzt ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative an der Abstimmungsurne! Kannst Du unser Crowdfunding auch mit einer Spende unterstützen? Ich verspreche Dir, dass wir die Spenden mit grosser Sorgfalt einsetzen werden, um die Abstimmung zu gewinnen. Vielen Dank für Deine Spende: www.konzern-initiative.ch/crowdfunding Bei dieser Abstimmung können wir zeigen, dass sich die geeinte Zivilgesellschaft erfolgreich für mehr Gerechtigkeit einsetzen kann.

Ich bin sehr dankbar, dass wir uns auf Unterstützer/-innen wie Dich verlassen können. Die grosse Unterstützung von tausenden Freiwilligen und die unzähligen Kleinspenden aus der ganzen Schweiz stimmen mich optimistisch, dass wir diese Abstimmung gemeinsam gegen die Grosskonzerne und ihre mächtigen Lobby-Verbände gewinnen können.

Herzlich
Dick Marty


Dick Marty
Co-Präsident Initiativkomitee und Alt-Ständerat FDPKonzernverantwortungsinitiative
Monbijoustrasse 31, Postfach
3001 Bern
info@konzern-initiative.ch

www.konzern-initiative.ch


6 Kommentare

  1. palina sagt:

    habe gerade mal ein bisschen recherchiert über diese Initiative.
    Nach dem ich das Logo des WWF gesehen habe.
    Da läuten bei mir Alarmglocken.

    So wie ich das sehe, dient es nur den Groß-Konzernen.
    Die haben nämlich geschickte Rechts-Abteilungen um diesen Prozess zu umgehen.

    Die kleinen Betriebe haben solche Möglichkeiten nicht.
    Und denen wird es das Genick brechen.
    Dann können die Großen die Kleinen aufkaufen oder aus dem Weg räumen.

    Hier ein Artikel dazu, der das sehr gut erklärt.
    Kontraproduktive Konzernverantwortungsinitiative

    Auszug:

    FRAGWÜRDIGE UND GAR KONTRAPRODUKTIVE WIRKUNGEN Die Initiative atmet damit den unguten Geist einer Ausweitung des Schweizer Rechts auf andere Länder. Die Klagemöglichkeit vor Schweizer Gerichten bringt wesentliche Ausdehnung schweizerischer Haftpflichten von Firmen ins internationale Geschäft. Die Überstülpung von Schweizer Normen und Rechtsvorstellungen auf die Wirtschaftstätigkeit in anderen Ländern gerät in den Dunstkreis eines neokolonialen Gehabes. Überfordert wäre aber auch unser Justizapparat. Abklärungen durch die Schweizer Justiz vor Ort, also im Ausland, dürften oft nötig werden. Unsere kantonalen Gerichte würden vor der neuen Aufgabe stehen, IM BRENNPUNKT Ressourcen einzusetzen, um Abklärungen vor Ort vornehmen zu können. Was wären die Folgen? Eine andere Folge wird eine Einflussnahme auf lokale Zulieferfirmen vor Ort sein: Die Sorgfaltspflicht verlangt, dass Schweizer Firmen nachweisen müssen, dass sie alles vorgekehrt haben, damit auch Fehlverhalten oder Schäden durch eine Tochtergesellschaft oder eine Geschäftsbeziehung mit einem lokalen Lieferanten vermieden werden. Nun beschäftigen Schweizer Konzerne Hunderte von Tochtergesellschaften und haben Tausende von Zulieferern. Um sich zu schützen, müssten die Schweizer Konzerne alle ihre Lieferanten mindestens zertifizieren lassen oder – um sicherzugehen – aufkaufen und integrieren. Der lokale Kleinunternehmer, der einen Schweizer Konzern mit Produkten beliefert, wird neu Angestellter des ausländischen Konzerns. Falls er beabsichtigt, seine Zusammenarbeit als unabhängiger Zulieferer fortzusetzen, wird er keine andere Wahl haben, als für alle Arten von Standards Zertifizierungen über sich ergehen zu lassen. Daraus resultiert eine zusätzliche Belastung für kleine und mittlere Unternehmen, die bereits heute unter dem Gewicht der Bürokratie leiden.

    lesen hier:

    Klicke, um auf he_Im_Brennpunkt_3_2016.pdf zuzugreifen

    Liken

  2. Thom Ram sagt:

    Danke für die Erweiterung der Sicht, Palina.

    Liken

  3. haluise sagt:

    palina
    05/06/2020 um 13:52
    DANKE … luise

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  4. Diese „Praktiken“ sind praktisch über all zu finden ,
    letzt endlich geht es nur um Profite,dass war schon so
    vor 100 Jahren so ,nur heute ist es für jeden klar erkennbar.
    die Heuchelei mit der ganzen Lügen Gebirgskette
    in allen Variationen des täglichen Lebens
    ist für viele gute Menschen zum
    unüberwindlichen Hindernis geworden.
    so nach dem Motto : Plastikbecher und Wattestäbchen verbieten
    aber jeden Tag hunderttausend Tonnen
    Plastik Verpackungsmaterial ( Müll) zu produzieren.
    Und dass ist nur eine von sehr sehr vielen Beispielen .

    Liken

  5. Mujo sagt:

    Große Konzerne haben immer zwei Druckmittel bei den jeder Polit-Darsteller in die Knie geht. Wenn’s nicht passt, gehe ich ins Ausland. Wegfall von Steuern und Arbeitsplatz Verlust vieler Menschen.
    Darum haben die weitgehend Narrenfreiheit.
    Was wir bräuchten ist eine neue Liga von Staatsmenschen die diesen Druck standhalten und für die Menschen Handeln statt über sie.

    Gefällt 1 Person

  6. eckehardnyk sagt:

    Wenn der Staat Abgaben für die zu erwartenden Risiken anstatt auf Gewinne verlangte, wären solche wie oben sichtbar gewordenen Verrenkungen und Verschränkungen nicht mehr nötig.

    Gefällt 1 Person

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