bumi bahagia / Glückliche Erde

Die Schlüssel (7 Siegel) 7

Entdecke die Schöpfungsentitäten in Dir – ergreife die Macht der SELBST-Schöpfung
Anregungen zum Erleben der 7 Chakren

By Jürgen Elsen

  1. Denken als Geistwirkung
  2. Heilsame Präsenzkräfte
  3. Einstimmung in das 7. Chakra
  4. Audiodatei für Zwischendurch-Einstimmungen

1.Chakra (Teil A)
1. Chakra (Teil B)
2. Chakra (Teil A)
2. Chakra (Teil B)
3. Chakra (Teil A)
3. Chakra (Teil B)
4. Chakra (Teil A)
4. Chakra (Teil B)
5. Chakra (Teil A)
5. Chakra (Teil B)
6. Chakra (Teil A)
6. Chakra (Teil B)

7. Schlüssel / Siegel (Sahasrara, »Kronenchakra«)

Denken als Geistwirkung

»Hast Du schon einmal die Denktätigkeit selbst beobachtet?«
Gemeint ist hiermit also das Bildende selbst – nicht das Gebildete: wie Wörter/Sprachkonstrukte/Bilder/Töne/Gedanken »im Kopf«.

Bei diesem Selbstexperiment wird man zunächst einmal feststellen, daß sich die Denktätigkeit selbst nicht beobachten läßt: es benötigt zwar einen Willensimpuls zum bewußten Denken – dann denkt man »irgendwie« drauf los – und schwupps hat man plötzlich durch diese Tätigkeit einen »Inhalt, eine Form« – z.B. einen Satz im Bewußtsein.

Assoziationen, Tagträume, Gedankenaffen aber auch Schubladismen benötigen hingegen im Ansatz nicht diesen Selbst-Willensimpuls – sie laufen »wie von selbst«, also automatisch ab, woran man erkennt, daß ICH (das Selbst) offensichtlich hier gar nicht mehr im JETZT, also beim Ansatz im Jetzt, beteiligt ist !!! – ICH bin nicht PRÄSENT.

Das ist z.B. schon eine sehr wichtige Beobachtung, die auch geübt werden kann: bin ICH es, der denkt, oder denkt etwas in mir, benutzt also sozusagen meine »Denkplattform«, macht den Anfang, den ICH dann u.U. erst anschließend aufgreife (ohne zu merken, daß ICH den gar nicht angefangen habe!!!) und weiterspinne (siehe Beitrag 6a das »Küchenschrank-Modell« – Automatismus der Identifikation) ??!!

Interessant ist auch folgende Beobachtung: ich befinde mich in einer Diskussionsrunde, höre aufmerksam zu und plötzlich habe ich eine »Beitragsidee«. Ich spreche jetzt einen 5 Minuten Beitrag und höre dabei  den von mir ausgedrückten Inhalt selbst das erste mal !
Wo war dieser 5 Minuten Beitrag denn vorher? – Ich hatte ihn ja schon in einem zeitlich nicht erfassbaren Moment gewußt, eben ohne ihn zuvor 5 Minuten lang konzipieren zu müssen!

Bei solchen Beobachtungen spüren wir dann »irgendwann einmal«, daß in dieser Bewußtseinart (der Vorgang der herkömmlichen Erkenntnisschaffung – siehe Beitrag 6a und 6b) die Denktätigkeit dadurch in Fluß kommt, daß da eine Form (z.B. ein Gedanke) geschaffen werden soll: allein der Wunsch (Frage) nach einer selbst noch nicht bekannten Form ist eine Einladung für eine Tätigkeit, die dann diese Form (den Gedanken/Antwort/Lösung) erschafft.

Die Tätigkeit hier scheint also zumindest die Potenzialität einer Form zu benötigen, die Plato als »Erinnerung« definiert. Der Geist entzündet das Denken dann (Subjekt, Geist, und Objekt, Denken, können hier auch vertauscht werden), wenn grundsätzlich eine Formgebung auch möglich ist.

So kann es z.B. sehr ermüdend und anstrengend sein, ständig das Feuerzeug anzuknipsen, ohne jedoch eine Flamme zu erhalten: wir »wollen« zwar Denken, aber für unseren Geist gibt es in dieser Kombination (unser ganzes Sein) zur Zeit keine Formgebungsmöglichkeit. Wir spüren dann (hoffentlich): »ey, das ist ja jetzt gar nicht mein Ding!«

Aus dieser Beobachtung können wir wiederum erkennen, das Geist nicht gleich Geist ist, sondern eben auch hier von Individualgeist gesprochen werden müßte.

Diese Erkenntnis umgesetzt würde dann zu völlig anderen, menschlicheren »Bildungsmethoden« führen – als die, wo man den Geist als Einheitsbrei im Gießkannenprinzip (alle auf einmal zur selben Zeit mit denselben Inhalten) gleichschalten will.

Üben wir uns in solchen Beobachtungen, dann kommt irgendwann einmal das Erlebnis, nämlich das Bildende selbst zu erleben – also nicht mehr in der Notwendigkeit einer Formgebung für unseren Verstand. Wir befinden uns dann in einem völlig anderen Bewußtseinszustand, in dem Tätigkeit und Form, Bildender und Bildendes dasselbe sind und der in Worten deshalb auch nicht ausgedrückt werden kann.

Wir sind dann im Geiste selbst und können dann auch anschließend im Normalo-Bewußtsein erinnern und auch noch erfühlen, wie wir uns durch das Nadelör dieses Normaldenken hinbewegen können zum Geisterleben selbst.
Wir sehen so in jedem Normalo-Denken auch noch den winzigsten Geistfunken dahinter – Denken als Geistwirkung.
Und wenn wir das einmal erlebt haben, so wissen wir auch, was es ist und wie es geschehen muß, einen Menschen darin zu helfen, zu seinem eigenen Geistfunken durch das profane Denken hindurch gelangen zu können (was bedingt, ihn dort abzuholen, wo er steht – keine Anpassung zu verlangen, sondern passende Angebote offerieren).
Ob es uns gelingt und auch den Erfolg erkennen wir vor allem daran, daß sich in diesen Prozessen dann echte Freude für jeden Beteiligten entzündet.

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Heilsame Präsenzkräfte

Wie wir also selbst beobachten können, ist unser Normalo-Bewußtsein darauf ausgerichtet, durch Denktätigkeit Produkte hervorzubringen, die wir gemeinhin als Gedanken bezeichnen.
Gedanken – egal von mir oder anderen – sind dann wiederum Objekte, die beobachtet oder untersucht werden können, also Wahrnehmungen, wie Stuhl, Blume, Musik usw. auch.
Der große Unterschied besteht allerdings darin, daß ich mir beim Gedanken etwas anschaue, was aus derselben Quelle einmal geflossen ist, mit der es jetzt betrachtet wird: dem Denken – während andere Wahrnehmungen der Natur ihren Ursprung nicht aus dem Menschendenken haben, sondern aus anderen eigenständigen Bewußtseinsformen erzeugt sind.
So reizvoll es einerseits auch sein kann – die Menschengedankenprodukte zu untersuchen –  so narzisstisch kann es enden: das Betrachten der Gedanken von Gedanken von Gedanken – das ist: wir kochen die Suppe von vor-vor-vor-vor-…..-vor-gestern immer wieder auf.
Mit anderen Worten: wir betrachten im Jetzt nur mehr Vergangenes (jedes Abbild, Spiegelung, Medium zeigt nur schon mal Gewesenes) und entziehen uns damit der Präsenz selbst, obwohl wir sie ja benutzen – da nur durch und in ihr das Vergangene erscheinen kann.

Nähern wir uns aber dem Geisterleben selbst, dann sind wir präsent in der Präsenz.
Jeder Stuntman (oder Frau) weiß das und fährt darauf ab – diese Präsenz ist berauschend, da sie notwendig auch ein Einheits- ein Ganzheitserleben ist. In diesem Aspekt können wir sogar Präsenz = Intuition setzen. Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit das Richtige tun. Das ist heilsam und jedes Heil kann dementsprechend nur in der Präsenz der Präsenz gefunden oder verwirklicht werden.

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Einstimmung in das 7. Chakra

Offensichtlich geht es also beim 7. Chakra um Präsenzkräfte, zu dessen gedanklichen Fokus die obigen Ausführungen dienen sollten.
Vielleicht kennt aber auch der ein oder andere Leser das Gefühl eines feinen Prickelns, welches wie eine sanfte Dusche vom Scheitel über den Kopf hinunter verläuft – oft gepaart mit einem ebenso »feinstofflichen« Kribbeln im Schulter-/ Rückenbereich – letzteres bei vielen Menschen auch beim Hören einer bestimmten Musik ausgelöst.

Unsere Fontanelle scheint dabei wie mit einem unsichtbaren Strahl zum Kosmos verbunden, der uns nährt und energetisiert, während gleichzeitig vom Scheitelpunkt des Kopfes silbrig weiß glänzende Licht-Perlenfäden über unseren ganzen Körper herab wallen.
Wir erleben darin die Verbindung zum Kosmos, zum Heiligen Geist, Isis-Sophia, Brahman, Maria oder wie wir es auch sonst noch benennen möchten. Wir sind im besten Sinne ein Häuptling!

Wir erleben uns darin als aufrecht stehender Mensch – Mensch zwischen Himmel und Erde.
Wie wir im Herzen durch Wahrheit Ungerechtigkeit von Gerechtigkeit trennen können, so finden wir hier die Auf-Rechte – also Aufrichten – und damit die Resonanz zum ersten Chakra: Existenz-Wille.
So spannt sich von hier oben, also vom Kopf bis zum Fuße, eine Art Thorusfeld auf, von oben genährt aus den kosmischen Geist- oder Pfingstfeuerkräften.
Wir können nun die Dreifaltigkeit in ihrer Gesamtheit erleben: der Vater als Bild für die Existenz (Sein-Schöpfung) – die hl. Geist als die lebendige Weisheits-Präsenz-Strukturkraft – und das Herz als »Sohn«, als die Erneuerungskraft, die Kräfte der »Eltern« liebend aufgreifend und in Andacht nutzend für die eigene Entwicklung.

So leuchtet insbesonders hier vom 7. Chakra aus gestimmt der ganze Mensch auf als kreativ-schöpferisches Wesen des Kosmos in der individuellen Form des Seins.

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Audiodatei für Zwischendurch-Einstimmungen

HIER downloaden (Rechtsklick: »Ziel speichern unter« wählen)

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Schlußbemerkung

Die Chakrareihe auf Bumi Bahagia endet hiermit.
Wer sich dazu geneigt fühlt, tiefer in die Schlüssel des Seienden und Wirkenden einzutauchen, dem empfehle ich wie folgt vorzugehen:

  • regelmäßige Chakrameditationen: man lege sich an einen ruhigen Ort, die Handinnenflächen auf das jeweilige Chakra aufgelegt, aber nur 1 bis 4, hingegen 5,6,7 eher auf behutsames »Antippen« und kurzes Verweilen reagieren und spüre dabei in diese Region hinein – werde sie selbst (Gedanken verschwinden dabei).
    Im Vorfeld bzw. zur Einstimmung kann man auch die Bilder benutzen, die hier in den entsprechenden Chakrabeiträgen angeregt worden sind (zumeist mit der Überschrift: »Einstimmung« eingeführt) und/oder sich eigene dazu kreieren – um eben eine Stimmungsresonanz / Öffnung mit dem Chakra vorzubereiten.
  • weitere gedankliche Befassung (natürlich nicht während der Meditation 😉 ) mit den Qualitäten und Entitäten der einzelnen Chakren…
  • … die im Verbund mit dem Erleben dazu führt, in jeder Lebens- und/oder Alltagssituation diese Entitäten in ihrer Wirksamkeit besser wahrnehmen und auch mit diesen dann die Situation selbst besser gestalten zu können
    (Beobachten der Chakren bei Begegnung mit Menschen und Räumen z.B.).
  • Chakra-Audiodateien (mp3 für mp3player, smartphone usw.) ebenfalls auch für unterwegs geeignet
  • eventuell an meinem Chakra-Erleben Seminar (chakra-erleben.de) teilzunehmen in dem spezielle (Körper) Übungen und weitere Erlebnisse / Zugangsmöglichkeiten offeriert werden.

Mit oder ohne »Chakra-Gedöns« 😉 euch allen eine gute Zeit !!!
herzliche Grüße
Jürgen

 


3 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Angela sagt:

    @ Jürgen Elsen

    Zitat: „… Wir sind dann im Geiste selbst und können dann auch anschließend im Normalo-Bewußtsein erinnern und auch noch erfühlen, wie wir uns durch das Nadelör dieses Normaldenken hinbewegen können zum Geisterleben selbst….

    Das hat m.E. etwas mit einer Schulung „intuitive Erkenntnisse“ wahrzunehmen , zu tun.

    Es hat mich auch schon immer fasziniert, wie manche Geisteslehrer Stunde um Stunde ohne jegliches Konzept sprechen können. Bei einem Theosophen, bei dem ich mal ein Seminar belegte, konnte man genau beobachten, dass er an die „geistige Welt“ angeschlossen war, das ES aus ihm sprach.

    Lg von A n g e l a

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  3. Ja, eigentlich ist mein Körper so etwas wie ein Radio. Da spricht immer was raus.
    Und ich lerne so nach und nach meinen eigenen Sound zu finden, von anderen zu unterscheiden. Und dann kann ich das Radio besser eichen oder auf mich, das SELBST „einnorden“ – oder auch bewußt nutzen, andere Sounds abzuspielen 😉
    Also das wäre im „krankhaften“ Fall auch eine andere Beschreibung für multiple Persönlichkeit – wobei das ja fast schon wieder Richtung Seelenaustausch gehen kann … ein anderes Thema …
    Ich habe einmal einen Schlagzeuger live gesehen, der hat direkt „von oben“ gespielt – ist aber inzwischen auch schon da oben …

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