bumi bahagia / Glückliche Erde

Die Schlüssel (7 Siegel) 4a

Entdecke die Schöpfungsentitäten in Dir – ergreife die Macht der SELBST-Schöpfung
Anregungen zum Erleben der 7 Chakren

By Jürgen Elsen

1.Chakra (Teil A)
1. Chakra (Teil B)
2. Chakra (Teil A)
2. Chakra (Teil B)
3. Chakra (Teil A)
3. Chakra (Teil B)
4. Chakra (Teil A)

4. Schlüssel / Siegel (Anahata, Herz)

»Gebrochenes Herz« – geht das überhaupt?!

das Telefon klingelt – am anderen Ende meldet sich eine Stimme vom Städt. Krankenhaus:
»Wir müssen Ihnen leider mitteilen, daß ihre Tochter in einen Unfall verwickelt wurde, bitte kommen Sie unverzüglich ins Krankenhaus und melden sich bei der Aufnahme …«

Fast schneller als wahrnehmbar führt der Stich aus der Magengrube zu einer ganzen Hormonkaskade, das Herz scheint aus der Brust zu springen und vielleicht sagt eine innere Stimme: »wenn meine Tochter sterben würde, es würde mir das Herz brechen…«

Im Krankenhaus angekommen stellt sich jedoch heraus, daß keine irreparablen Verletzungen entstanden sind und daraufhin »fällt ein Stein vom Herzen«.

Daß wir Menschen z.B. so reagieren ist natürlich und verständlich.

Hat das aber wirklich etwas mit dem Herzen zu tun ?

Jede soziale Verbindung mit einem anderen Menschen (Seelenwesen, kann auch Verbindung zu einem Tier oder einer »Gemeinschaft« sein) ist ebenso eine energetische Verbindung: ein Teil von uns ist auch Teil vom anderen und umgekehrt.
Bricht nun durch einen Vorfall diese Verbindung weg oder wird okkupiert, spüren wir den »Energieverlust« – etwas scheint aus uns selbst herausgerissen worden zu sein (Wut und später Trauer ist z.B. eine natürliche Reaktion darauf).

Aber auch das Gefühl von Eifersucht ist auf diesem Boden angesiedelt: Energie bricht weg und dieser Energieverlust löst das Eifersuchts-Gefühl aus. Dabei kann sogar nur die Vorstellung, es könnte dieses und jenes geschehen sein – eben das bekannte Kopfkino – zu diesem Energieverlust (oder einer »Verteidigungs-Kampfhaltung«) beitragen …

Sympathie, »gut finden«, »gerne machen«, »verliebt sein« usw. – das alles hat in erster Linie also viel weniger mit dem Herzen etwas zu tun, als viel mehr mit der eigenen Persönlichkeit und ihrem Verhältnis zum Innen/Außen (also 3. Chakra).
Die meisten Formen von sogenannter »Herzlichkeit« urgründen genau hier – eben NICHT im Herzen.

Das Herz bietet gerade auch in (für einen selbst) schwierigen Situationen direkt eine Lösung an: sie beginnt mit der Akzeptanz (Wahrnehmung, Hingabe) der Situation – dazu gehören ebenso die eigenen Gefühle, Gedanken, Stimmungen usw.

»Herz« ist hier die sogenannte »Superposition« im Sinne der Wahrheit, der Verschmelzung mit dem Jetzt – nicht die »gelernte« Superposition im Sinne einer Verdrängung oder Konfliktbewältigung(methode) z.B. durch zu meist kalt empfundenes »Intellektualisieren«, was uns auf Dauer selbst weiter aufspaltet und/oder krank macht. Da nutzen nämlich auch die besten Wünsche beim Universum nichts …

Denn das Universum erscheint genau JETZT in der aktuellen Situation und das Herz, welches nämlich IMMER in der Verbindung mit dem GROSSEN GANZEN steht (es ist immer in der Wahrheit!), kennt deshalb auch die Lösung für das Jetzt.

Diese Lösung kann aber wiederum – stellen wir uns vor, der Unfall wäre tödlich ausgegangen – zu etwas in uns (also das ist das Erwartete, Bekannte, Gefällige und Gewünschte usw.) so konträr stehen, daß wir sie weder sehen noch wahrhaben wollen. Die Lösung des Herzens ist dann KEINE Option für »uns« ! Man nennt es: »ich kann mir kein Herz fassen!«

Wer sich »KEIN Herz fasst«, befindet sich logischer Weise NICHT im Herzen. Das »Drumherum« spielt die erste Geige – es ist mächtiger als wir selbst.

In dem wir uns gegen unser Herz stellen, isolieren wir das Herz. Was aber passiert mit einem Kraftgenerator, mit dem Cor(e), dessen Kraft oder Impuls nicht abgenommen, nicht genutzt wird, sondern durch Mauern und Blockaden auf ihn selbst rückwirkt?
Der Durchflluß wird gehemmt, der Druck steigt, die Versorgung bricht weg – der »Generator« selbst schwingt, aber das System als Ganzes blockiert sich durch Fremdtaktung und kommt irgendwann zum Stillstand.

Die Ausdruckweisen »gebrochenes Herz« oder »Herz aus Stein« beschreiben also weniger das Herz, als vielmehr die Umgebung, der sich der Mensch hingibt und die mit seinem Herzen kaum etwas zu tun hat, sondern ihm nahelegt, das Herz zu isolieren. Er läßt sich isolieren und zwar vor allem durch die Schattenkräfte des 3. (siehe Beitrag 3. Chakra) des 6. Chakras (erscheint im Beitrag zum 6. Chakra).

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Wieso der Isenheimer Altar ein Herzbild und Christus der Herr des Karmas ist?!

Die Pfeile des Außens sind: Androhungen von Existenzentzug (z.B. Geld als Machtinstrument), von »sozialem Entzug« (Verlust von Beziehungen zu Menschen, Ausschluß aus einer Gemeinschaft usw.), Lügen, Intrigen, Fallen usw.

Stellen diese Pfeile in dem Gemälde aber wirklich eine Bedeutung für den davon »Getroffenen« dar? Sieht er wirklich be-troffen, wirklich verletzt aus?

Die Vergiftung im Inneren der Bewußtseinkuppel: Gedankentrojaner, Falsch-Informationen, Falsch-Identifikationen, Meme, plötzlich aufsteigende Gedanken, welche Ablehnung, Spaltung und/oder Hass erzeugen – ein Dämon, der mit seinem aushauchendem Atem (Luft → Astralität → hier kognitiver Anteil der Seele) den inneren Bewußtseinsraum vergiften möchte. Die Glasscheibe (Begegnungsfläche Innen-Außen: Sinnesorgane ↔ Medien??) ist schon gewaltsam mit einem »das ist der Hammer!« zertrümmert – ABER: sieht der Mensch wirklich davon be-troffen oder beeinflußt aus? Ruht er nicht in seiner eigenen Kraft?

Wären wir bei solchen Angriffen nur mit unserer Persönlichkeit (3. Chakra) zugegen, dann wären wir im Gefecht mitten drinnen und könnten es leicht verlieren – uns verlieren …

Hier aber in diesen Gemälden offenbart sich die zuvor erwähnte »Superposition« des Herzens.
Grünewald hat den Altar gemalt für Pilger, welche schlimme Krankheiten oder Belastungen hatten und sich an dem Ort HEIL erhofften. Also eine Kraft finden wollten, die sie so in ihrem »eigenen« Zustand (ihre seelische Konfiguraton) nicht finden konnten.

Der ganze Isenheimer Altar ist so ausgelegt, daß er einerseits die menschlichen Leiden(swege) andererseits aber auch die Lösung zeigt: die Verbindung zum Herzen als ein Ort in dem der Einzelne als Mikrokosmos sich mit dem großen Geist – dem Makrokosmos verbinden kann. Und dieser Ort – den nannten die alten Daoisten: Yuan Shen – bzw. dessen »Wohnort« ist das Herz (im Islam ist das Herz der Wohnort des göttlichen Willens).

Emotionen, Andockungen, Abhängigkeiten, gedankliche Anhaftungen usw. – all das zusammen bildet eine Scheinpersönlichkeit mit der wir uns als Lichtpersönlichkeit (siehe 3. Chakra) verwechseln und die uns so wiederum in ganz bestimmte Lern- und/oder Leidsituationen hereinführt: wir als Sonnengeborene lassen uns überschatten, vergessen das Licht und geraden weiter in die Finsternis.

Christus (der Name sei hier gewählt, spielt aber keine Rolle, da es eine mystische Tatsache ist, deren Wirksamkeit nämlich jeder in seinem Herzen findet) als ehemaliger »Sohn der Sonne« hat durch seine Inkarnation die Lichtresonanz(möglichkeit) im Irdischen »aufgefrischt« – eigentlich gerettet (da die Spaltungs- = Verfinsterungskräfte – materielle und seelische Radioaktivität [u. a. auch Elektromagnetismus] – zu starke Wirksamkeit entfalteten) – und diese Auffrischung ist wiederum in jedem Menschenherzen zugegen als Wahrheit, Liebe, Mut.

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Wahrheit, Heil, Liebe, Mut


Das entspricht der inneren Führungsqualität, bzw. der hier genannten Superposition: denn Führen verlangt Mut – in irgendwelchen angesagten Fußstapfen hinterdreinlaufen wohl kaum …
Und jeder Heilungsprozess ist insofern ein Führungsprozess. Denn die Krankheit ist entstanden, weil Fremdes zu viel Einfluss mangels innerer Führung gewinnen konnte!
Heil Dir Führer! – 1933 – das Innen mit dem Aussen verwechselt führt in die Katastrophe und seit dem hat man überhaupt ein »Führungsproblem« (der »Führer ist schuldig« !! und damit ein Herzproblem !!!) …

So hat die Menschenmenge auch Barnabas frei gewählt – und den Impuls der »inneren Führerschaft« lieber am Kreuz hängen lassen …
Wer das Königtum im Menschen anregt, ist nicht nur für die gerade bestehenden Machthaber und ihre Systeme gefährlich, sondern das Königtum ist der innere Feind eines jeden einzelnen Menschen, der ja über seine Schattenpersönlichkeit (3. Chakra!) zunächst IMMER in den Pseudogemeinschaftssystemen – also in »Nachlaufsystemen« (ein)gefangen ist – und beim »Ausbruch« Konsequenzen »in Kauf« nehmen muß und deshalb lieber Vorgesetztes kauft.
Der Impuls der »Anarchie« (Max Stirner) setzt also richtig und notwendigerweise in der Achtung und Wahrnehmung der Persönlichkeit (als Lichtwesen, siehe 3. Chakra) an. Diese »Lichtautonomie« braucht es, bevor tatsächliche »Herzlichkeit« sich überhaupt entwickeln kann.

Wenn Karma also mit einem Fingerschnipp zu lösen wäre, müßte man sich ja fragen:
1. Wieso ist es, wenn es doch so einfach ist, überhaupt soweit gekommen?
2. Warum muß ich überhaupt auf der Erde sein, wenn es mit einem Fingerschnipp erledigt ist – ich meine: den Fingerschnipp kann man doch sicherlich auch noch anders erledigen – vielleicht ja auch mit einem »Klick«?

Das Herz ist eben die Probe und begebe ich mich dort hinein, was unter Umständen alles andere als ein »Zuckerschlecken« (dafür gibt es ja die Zuckerindustrie – Nahrung für das Schattentier !!!) für mich (den bauchgepinselten »Konsumaffen« – 3. Chakra) darstellt, dann finde ich dort das Heil – und das bedeutet gleichzeitig: Karmaauflösung. Ob ich also von Herzkräften oder von der Christuskraft spreche spielt insofern keine Rolle, da beides die gleiche Qualität meint:
Im Herzen fallen die Masken der Schatten, kein Dämon kann mich dort erreichen oder beeinflussen, die schlimmsten Angstgefühle kann ich mir von dort anschauen, ich bin in der Wahrheit und nur dort wo Wahrheit ist, kann geheilt werden.
Und wo Heil ist, ist Unverletzlichkeit (Wenn das Ganzmachen nicht ÜBER dem Kaputtmachen stünde, könnte es ja nicht Ganzmachen!!!). Und den Mut finde ich, durch die im Herzen wahrnehmbare Unverletzlichkeit auf die ich also vertrauen kann und zwar auch dann, wenn mein Körper durchaus verletzbar ist.

Wahrheit, Heil, Liebe, Mut ?
Starke Worte – verlangt starke Menschen. Das ist ein Weg. Keiner kann da über den anderen urteilen, denn jedes Herz hat seinen eigenen. Doch die Qualitäten sind immer dieselben und die können wahrgenommen und erlebt werden – von jedem, bei jedem – echte Gemeinschaft  bliebe ansonsten auf ewig eine bloße Illusion.
Deshalb ist die Sprache des Herzens universell – und anders wäre auch kein Heil in Sicht.

Eine Einstimmung, um die Begegnung von Mikro- und Makrokosmos (=Herzraum) zu erleben:

    • wenn Dir kalt ist, bewege Dich erst einmal warm.
    • sitze, liege oder stehe bequem, entspannt aber mit offener, nicht eingezwängter Brust.
    • Lege Deine warmen Hände auf die Herzgegend, spüre die Wärme und in diesen Herzraum hinein.
    • Erinnere Dich an eine »kathedrale Stimmung« (ein Erlebnis der Verbundenheit mit Mikro-und Makrokosmos z.B. in der Natur, in einer Kathedrale, beim Musikhören usw.)
    • Spüre weiter dort hinein: Du bist anwesend in diesem Raum, der Raum (Kosmos) in Dir.
    • Spüre wie an desem Ort alles sein kann und alles in seinem Sosein erscheint (es gibt keine Verstellung, keine Lüge). Hier ist Wahrheit, Güte, Sosein, Unverletzbarkeit – denn auch Wahrheit kann nicht verletzt werden.
    • Lasse, falls diese erscheinen wollen, auch »negative« Bilder, Erfahrungen usw. auftauchen. Auch Ängste oder andere Schreckgespenster. Lade sie ein, diesen Raum zu betreten und beobachte, was geschieht.
    • So spüre in jedem Einzelnen die Wahrheit desselben (das Eigentliche davon) und befreie Dich und es dadurch.
      Erlebe: wer in diesen Raum kommt – kann nur so sein, wie er wirklich ist – alles andere hat keinen Bestand, flieht oder verdampft, löst sich in Rauch auf.
    • Erkenne hier, was es mit Deinen eigenen Schatten, Unzulänglichkeiten usw. auf sich hat, warum es ist, wie es ist wirst Du hier sehen können – »empathische Superposition«
    • Wenn Du in die Welt gehst – in eine Menschenmenge, stelle Dir vor, Dein Herz ist ein Auge und Du siehst jetzt von dort aus, von der Mitte der Brust aus. Du schaust also nicht mehr mit der Aufmerksamkeit von Deinen Augen aus – nur soweit, wie es gerade zur Orientierung notwendig ist – sondern vom Herzen aus. Probiere es mal … oder immer wieder 😉

Audiodatei auch für unterwegs zum Erleben des vierten Chakras:
Rechtsklick auf HIER (Ziel speichern unter)

Ausblick auf nächsten Beitrag:

– Herz-Erfahrung »theo-retisiert«
– Woran ich erkenne, daß ich nicht im Herzen bin …
– Den Bifurkationsmechanismus des menschlichen Seelenlebens heilen…
– Affirmation zur Herz-Qualität

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9 Kommentare

  1. Angela sagt:

    Die Einstimmung in den Herzraum ist wunderschön., ich werde sie gleich nachher ausprobieren….

    Lg von A n g e l a

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  2. wahrheitssucher777 sagt:

    Ich bevorzuge das 8. Bewusstseinszentrum (achtbeiniges weißes Pferd), das Überchakra, außerhalb der 7 Planetensphäre des Demiurgen, das „geistige Internet“ des Lichtmeer Allvaters. Nach dem 1.WK im Leid der WR war der Glauben an Gott verloren, so bedurfte es einen Führers, der als Archetypus genau dort seine gewaltigen Impulse holte, außerhalb der materiellen Todsünden unseres Sonnensystem mit den 7 Planeten.
    Das 8. BZ ist der göttliche Sender und Empfänger mit dem Goldenen Reich, durch einen entgifteten Geist. Herz und Verstand gehen wie auf Schienen in Resonanz mit Allvaters Liebe, wir treten dann erst die wahre Heimkehr ins „Pleroma“ an.

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  3. jpr65 sagt:

    Unsere Gesellschaft führt bei den allermeisten Menschen dazu, daß sie spätestens als Erwachsene die Verbindung zu ihrem Herzen verlieren. Sie bauen eine Mauer um ihr Herz, damit sie ihren eigenen Schmerz und den der anderen nicht fühlen müssen.

    Meine eigene Mauer wurde vor knapp drei Jahren abgerissen, und das war erst einmal sehr schmerzhaft.

    Dann lernte ich nach und nach mein Herz-Chakra zu verwenden. Da gibt es viele Eigenschaften.

    Eine ist das Mitfühlen über eine Herzverbindung. Ob man „selbst getreten“ wird, oder der verbundene Mensch, das Gefühl ist fast gleich, wenn die Verbindung sehr stark ist.

    Mitfühlen, aber „nicht Mitleiden“.

    Man kann über eine Herzverbindung direkt Liebe versenden und auch empfangen. Wer diese Gefühle einmal genießen durfte, der wird mehr davon fühlen wollen.

    Ich habe eine Herz-Meditation entwickelt, die man auch stellvertretend anwenden kann, um sich von schweren Gefühlen zu befreien:

    https://jpr65.wordpress.com/2016/05/18/herzmeditation-wie-man-sein-herz-leicht-von-schwerer-energie-befreit

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  4. @jpr65: Ja, danke – Deinen Beitrag hatte ich schon gelesen und finde ihn in der Anwendung sehr hilfreich und empfehlenswert!

    Vielleicht eine kliene Spitzfindigkeit zu Deiner Aussage:
    Sie (die Erwachsenen) bauen eine Mauer um ihr Herz, damit sie ihren eigenen Schmerz und den der anderen nicht fühlen müssen.

    In dem die Mauer gebaut wird, das heißt NICHT auf das Herz gehört, dieses also ignoriert wird – entsteht kein Schmerz mehr.
    Der Schmerz entsteht nur durch die DISKREPANZ der Wahrheit, welche im Herzen zugegen ist – mit der Illusion, die uns von Außen „präsentiert“ wird.

    Schneide ich mich also von meinem Herzen ab, dann gibt es keine Diskrepanz mehr und damit auch kein Schmerz mehr.
    Dieses Abschneiden ist allerdings selbst ein schmerzlicher Akt, der wiederum ständig verdrängt werden muß und Energien frißt.
    In dieser Verdrängung merken diejenigen, die verdrängen, aber nicht mehr, warum Energie weg geht, warum sie u.U. mißmutig, mißgelaunt, verdrieslich, nervös, überdreht, schrill oder durchgeknallt sind.

    Bei dieser Spitzfindigkeit geht es mir nur darum, zu sagen oder zu zeigen: nicht das Herz schmerzt und nicht brauch ich Angst zu bekommen, wenn ich ins Herz gehen will!
    Was schmerzt ist: ins Herz gehen und dann wieder raus gehen.
    Das Rausgehen passiert zwangsweise, wir schaffen es nicht 100% immer im Herzen zu sein, weil uns irgendwas immer an den Haken bekommt und uns raus kickt – und dann haben wir Schmerz, WEIL wir NICHT mehr IM Herzen sind.

    Es ist also ein bißchen so: wenn ich mich fit halte, habe ich keine Schmerzen. Wenn ich aber mal rumlumpe, dann bekomme ich Schmerzen – da ich vorher fitter war. Jetzt treffe ich die Entscheidung, gar kein Fitnesstraining mehr zu betreiben und gewöhne mich an die Einschränkungen, so daß diese auch nicht mehr überschritten werden und somit auch keine „Überschreitungsschmerzen“ mehr auftreten – behaupt aber: Schmerzen entstehen durch Fitness! Das ist natürlich Unfug – aber derjenige glaubt eben selber daran.

    Die „Überschreitungsschmerzen“ sind also höher, als die dumpfen Dauerschmerzen durch den dumpfen Zustand. Deshalb bleibt derjeniger lieber gleich ganz und für immer draußen. Wie heißt es so schön: wir Hunde müssen draußen bleiben 😉
    Also vielleicht doch besser: Mensch …

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  5. Hilke sagt:

    Lieber jpr,

    ich habe deinen Text zur Herzmedi durchgelesen. Dazu möcht ich sagen, daß Mutter Erde schon genug von und für uns aufgenommen hat. WIR, sprich UNSER HERZ IST die höchste Transformationskraft pur, warum also soll ich die Arbeit abgeben??? Alles an Mutter Erde abzugeben ist m.E. alte Energie.
    Ich halte es da lieber mit tonglen, der Herzensmeditation, die alles aufnimmt statt abgibt. Jemand hat mal gesagt, wir können ALLES IN unser Herz nehmen ohne Sorge, denn was zu uns gehört, bleibt dann da wo’s ja auch hingehört, was nicht zu uns gehört, löst sich im herz auf. Hier ein Text, den ich mir vor langer Zeit dazu kopiert hab:

    „Tonglen
    Tonglen (Tibetisch. tong len; „aussenden und aufnehmen“) ist eine Meditationspraxis aus dem tibetischen Buddhismus, bei der unser eigenes Mitgefühl geübt, erfahren und verbreitet wird.
    Diese Mitgefühlspraxis dient der Erweckung von Bodhichitta (= Erleuchtungsgeist, Herz des Erwachens) und geht auf Atisha zurück, einem tibetischen Meister des 11. Jahrhunderts, der diese Methode aus Indien mitbrachte.
    Seine Anweisung ist ganz einfach:

    Bevor du mit Tonglen beginnst verbinde dein Herz mit der Weite des Himmels. Aus diesem offenen Geist und Herzen heraus wendest du dich dem Leidhaften, Schmerzenden etc. in Dir oder den Menschen und Situationen um dich herum zu und nimmst in vollem Vertrauen auf die
    umwandelnde Kraft des Herzens
    mit dem Einatmen alles Dunkle, Schmerzhafte, Schwere und Leidvolle des Erlebens ins Herz. Mit dem Ausatmen gibst du alles Schöne, Liebevolle, Freundliche, Gute deines eigenen Erfahrens im Leben hinaus. Du lässt es in die Situation strahlen. Dabei ist es wichtig, immer zuerst mit dir selbst, mit deinen eigenen Gefühlen in genau dieser Situation zu beginnen. Von da aus kannst du dann das Mitgefühl auf alle Menschen und alle Situationen ausweiten.“

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  6. jpr65 sagt:

    Hilke
    08/01/2019 um 20:46

    Die Mutter Erde übernimmt wie jede gute Mutter das für ihre Kinder, was diese noch nicht selbst schaffen.

    Und sie freut sich, wenn wir sie um Hilfe bitten.

    Und ich kann es NICHT empfehlen, alles in das eigene Herz zu lassen. Man lässt ja auch nicht jeden x-beliebigen in sein Haus rein. Da darf die Tür ruhig mal zu bleiben.

    Mit der Zeit habe ich gelernt, meine Herztür – das Herz-Chakra – zu öffnen und zu schließen. Und nur das reinzulassen, was ich reinlassen will. Und wer sich nicht benimmt, den setze ich vor die Tür. Wenn ich das alleine nicht mehr schaffe, dann hole ich mir Hilfe.

    So wie man die Polizei ruft, wenn der Gast oder Eindringling nicht freiwillig gehen will.

    Denn das gibt es auf Herzebene auch.

    Ob das „Tonglen“ auch funktioniert, weiß ich nicht.

    Die Herzverbindung für einen anderen Menschen mit Gaja stelle ich mühelos in einer Sekunde her und kann dann sehen, ob und wieviel abfließt, vor meinem geistigen Auge.

    In ganz seltenen Fällen hat Gaja auch die Verbindung verweigert. Sie hatte dafür gute Gründe…

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  7. jpr65 sagt:

    Jürgen Elsen
    08/01/2019 um 20:36

    Wenn die Mauer um das Herz weg ist und man seinem Herzen folgt, dann ist auch der (Dauer-)Schmerz irgendwann weg. Denn der soll einen ja darauf hinweisen, daß man auf Abwegen unterwegs ist.

    Manchmal hat man noch Schmerzen, aber sie dauern immer kürzer, die Schmerzen. Weil man jetzt darauf reagiert, oder sie einfach vorbeiziehen lässt, z.B. wenn es sich um „Etwas Altes handelt, das geklärt wird“.

    Baut man aber die Mauer um sein Herz erneut auf, so wird man sie erneut abreißen müssen, und das ist jedesmal sehr schmerzhaft.

    Ich habe auch schon bei einigen Menschen diese Mauer abgerissen oder durchstoßen, wenn ich von den höheren Dimensionen aus darum gebeten wurde. Zur Unterstützung baue ich dann oft eine Herzverbindung zu Gaja auf, damit alles abfließen kann, was an schwerer Energie noch da ist. Dann ist der Abriß weniger schmerzhaft.

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  8. Hilke sagt:

    jpr 21:11,
    da sind wir unterschiedlicher Ansicht und bleiben es wahrscheinlich auch. Tonglen hat bei mir sehr gut geklappt, führt auch zu Reintegration eigener Anteile. Es ist eine uralte Methode, (nur für evtl. Mitleser: nicht zu verwechseln mit alter Energie!) ich las immer wieder von ihr durch z.B. ein Buch von Pyar Troll, von Osho auch, in meiner Heilerausbildung wurde es vorgestellt. Mensch muß es allerdings selbst ausprobieren bevor er das beurteilen kann, was für enorme Auswirkung und Beruhigung des eigenen System das hervorbringt.

    Mit dem Haus ist das was ganz anderes, ein Haus kann nicht von selbst transzendieren, unser Herz ist dagegen voller Bewußtsein. Daher hinkt der Vergleich.

    Aber nur fürs „Protokoll“: Ich empfehle gar nix hier, ein jeder nach seiner eigenen Verantwortung!

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