bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Herr Professor Norbert Frei / Teutsche You stiz

Herr Professor Norbert Frei / Teutsche You stiz

Es muss Klarheit geschaffen werden.

Stimmen von Menschen, welche auf dem Kopfe Stehendes auf die Füsse stellen, müssen die Menschen erreichen.

Die abermilliardenschwere, hundertjährige Deutschenhetze, ausgeführt von, ich sage mal, vorsichtig vage, von westlichen Vollstreckern der lieben Welt-Kabale, sie muss in das Licht der Wahrheit gestellt und erkannt werden als das, was sie ist: Ein Netzwerk von Lügen, geschaffen zu dem Zwecke, dieses tüchtige Volk, erlesen freundlich ausgedrückt, niederzuhalten. WK I  und WK II wurden inszeniert raffiniert doch grundsätzlich simpel: Wie schon während 13’000 Jahren zuvor wurde den Völkern Lügen über angebliche Feinde erzählt, wurde das zu vernichtende Volk dämonisiert.

Dabei vermerke ich, dass auch AH diesen Fehler beging. Er dämonisierte den Bolschewismus und das Judentum. Der Hörer schaltete damit auf: Jeder Russe und jeder Jude ist schlecht, was so, pauschal, nie der Fall war, nicht der Fall ist und nie der Fall sein wird. Tragisch, weil folgenschwer. Warum? Damit diffamierte er unbeabsichtigt, doch wirksam jeden Russen und jeden Juden, damit  machte er friedfertige Russen und redliche Juden zu Feinden Deutschlands.

Immer und immer muss klar differenziert werden: Wer ist wer? Es gab und gibt narzistisch vampiristisch destruktive Russen und Juden. Es gibt sie überall auf der Welt, in Bulgarien, China, Indonesien, in allen 200 Ländern, sogar haha au i de suubere Schwiiz, deet bsonders guet taarnet (getarnt). War jeder russische Bauer oder Geschäftsmann Bolschewist? War jeder jüdische Musiker oder Stahlmagnat Talmudist*? Nein.

So gilt es auch heute. Weder ist Erdogan „der Türke“, noch ist das Makkaroni „der Franzose“, weder gilt „der Muslim“ ist Handabhacker, noch ist „der Immigrant“ Blutsauger. Und dass Meneterkel und Leut hart nicht „der Deutsche“ und „der Schweizer“ sind, das hoffe ich immerhin.

.

Der offene Brief an den Herrn Professor Frei deutet hin auf eine der schwärenden Eiterbeulen, auf die Justiz, hier auf die Justiz in der BRD. Wer Parallelen zu sehen vermeint mit der Justiz in anderen westlichen Ländern, da Aeusserung der eigenen Sichtweise erlaubt, ja gesetzlich geschützt sei, der ist Verschwörungstheoretiker. Soweit klar?

Begonnenen Zynismus weitergeführt:

Ausnahme: Schweiz. Dort erkennt you Ristin die Hierarchie und urteilt entsprechend. Zu oberst stehen die grundlegenden Menschenrechte. Ein jedes (ein jedes) Gesetz ist denen untergeordnet. (Pssst, gaanz leise! Dies war in Richtung meiner geliebten ABB Stadt Baden, da eine You Rist in waltet, welche) Ups. Tinte ausgegangen.

Fall Heutschi. Klapse wegen Veröffentlichung von das Volk irreleitenden Unterlassungssünden in Abrechnungen – im suubere Bundeshuus Bäärn . Andere Fälle mir bekannt, welche jedoch, den Ball flach halten wollend, nicht genannt sein wollen. 

Zynismus aus. Äh, war das zynisch? Ja, der erste Teil. 

.

Und nun zu der aktuellen you Stitz Deutschlands der BRD.

Thom Ram, 10.08.06

.

.

 

Quelle: heurein.

.

Blinder Haß auf Ursula Haverbeck

Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena, brachte im Jahr 2000 mit vier seiner Kollegen die „Kommandanturbefehle“ heraus. Hätte der für die politische Korrektheit lebende und bezahlte Mann gewußt, daß er damit die Büchse der Pandora öffnete, er hätte es nie und nimmer getan. Die mutige 90-jährige Greisin Ursula Haverbeck prüfte nämlich die Befehle und kam zu dem Schluß, daß Auschwitz ein Arbeitslager und kein Vernichtungslager war. Für diese ihre gewaltfreie Meinung muß sie nun jahrelang ins Gefängnis. Und Frei? Was meint er dazu? Seine Kolumne im Besatzer-Lizenzblatt Nr. 1, der Süddeutschen Zeitung, vom 22. Juli 2018, mit der Überschrift Hitlerliebe – Politik, gibt Antwort.

Schon der Beginn der Kolumne beginnt mit einer bekannten Lüge: ein Foto, das Ursula Haverbeck bei ihrem Verfahren im Amtsgericht Tiergarten zeigt, ist unterschrieben mit: „Holocaustleugnerin Haverbeck.“ Wahrheitsgemäß müßte es heißen: „Holocaustbestreiterin Haverbeck“. Nur wer der deutschen Sprache nicht mächtig oder aber bösartig ist, setzt „bestreiten“ mit „leugnen“ gleich. Beide Wörter haben aber einen völlig anderen Sinn, in vorliegendem Falle: nur wer an den Holocaust glaubtund dennoch sagt, er habe nicht stattgefunden, der „leugnet“, wer hingegen, so wie Ursula Haverbeck, überzeugt ist, noch dazu mit fundierten Argumenten, den Holocaust habe es nicht gegeben, der bestreitet ihn. Das ist ehrlich und der Menschenwürde gerecht. Einen solchen Menschen als Lügner zu bezeichnen ist unehrenhaft, diffamierend, beleidigend, verlogen.

Und schon mit dem ersten Satz der Kolumne legt Norbert Frei Zeugnis von seiner Moral ab, er schreibt: „Weil der ‚Führer‘ es nicht wollte, habe der Judenmord nie stattgefunden, sagt Ursula Haverbeck. Die fast 90-Jährige sitzt deshalb zu Recht im Gefängnis.“ Nur wegen ihrer eigenen und absolut gewaltfreien Meinung sitzt Ursula Haverbeck, nach Meinung Norbert Frei’s, „zu Recht“ im Gefängnis. Bekanntlich haben wir nach Art. 5 GG zwar die Meinungsfreiheit, die aber vom Besatzerregime BRD sofort mit dem Sondergesetz § 130 StGB wieder aufgehoben wird. Ist Norbert Frei überhaupt klar, daß er und seinesgleichen heute genau das als rechtmäßig propagieren, was sie dem längst vergangenen Nationalsozialismus als ein Verbrechen vorwerfen, nämlich Menschen einsperren, nur weil diese eine Meinung haben, die dem Regime nicht gefällt?

Der Kolumnist Frei scheint kein Freund zu sein von eigenem Denken, von Beständigkeit, Treue und Geradlinigkeit, von Tugenden, die Ursula Haverbeck auch in unpopulären Zeiten lebt, sondern ein Anhänger der unbedingten politischen Korrektheit; deshalb höhnt er die ehrenhafte Frau als eine „der von klein auf indoktrinierten Kinder des ‚Dritten Reiches‘ “ und redet der gedankenlosen, billigen Anpassung das Wort:

Zum Glück setzte bei den meisten aus dieser Generation, die als ‚Flakhelfer‘ oder ‚Blitzmädel‘ eben noch geglaubt hatten, ihr Leben opfern zu müssen für ‚Führer, Volk und Vaterland‘, schon im Frühjahr 1945 ein Umdenken ein. Die nach Freiheit und Lässigkeit duftenden Angebote vor allem der Amerikaner erleichterten das: Kaugummi und Swing, Lucky Strikes und Demokratie – wo Reeducation derart attraktiv daherkam, fiel es gerade den jungen Deutschen in der Regel nicht schwer, sich aus dem braunen Bann zu lösen. Ursula Wetzel allerdings hielt weiter zum ‚Führer‘.“

Norbert Frei hat anscheinend vergessen, daß auch er ein „von klein auf indoktriniertes Kind“ ist. Allerdings, mit Kaugummi und Luky Strikes brauchte der 1955 Geborene freilich nicht mehr billig geködert zu werden, seine Indoktrination besorgten vermutlich geschichtsklitternde Schullehrer, vor allem die der „Frankfurter Schule“. Auch scheint es ihm ein Rätsel zu sein, warum die für ihn „nach Freiheit und Lässigkeit duftenden Angebote vor allem der Amerikaner“ für rechtschaffene Menschen eher nach dem Verwesungsgeruch der Dekadenz riechen.

Seine nachfolgende Klage: „Die Zahl der Menschen, die in Auschwitz insgesamt zu Tode gebracht wurden, beläuft sich auf etwa 1,1 Millionen. Das alles kann heute jeder wissen, der es wissen will (…)“ – stellt die Frage nach seiner Redlichkeit. Denn er weiß sehr wohl, verschweigt es aber, daß diese „offenkundige“ Opferzahl erst seit 1990 gilt; vordem war nämlich eine „offenkundige“ Opferzahl von 4 Millionen in Stein gemeißelt, und wer sie bezweifelte, wurde als „Holocaustleugner“ bestraft. Freilich, bestraft zu werden hätte Norbert Frei nicht passieren können, der Mann pflichtet immer nur dem bei, was das BRD-System beliebig vorgibt, gestern 4 Millionen, heute 1,1 Millionen. Und morgen? „Das kann heute jeder wissen, der es wissen will“, wichtig ist nur, sich zur gegebenen Zeit bei der entsprechender Behörde oder dem Staatsanwaltschaft zu erkundigen, welche Zahl gerade als offenkundig gilt. Und selbst dann ist man vor Strafe nicht sicher, weil jeder Richter willkürlich die Holocaust-Religion auslegt und danach urteilt; eine Rechtssicherheit gibt es nicht mehr. Norbert Frei verschweigt auch geflissentlich, daß die offizielle Seite eine Reduzierung der Auschwitz-Opferzahl nur auf massiven Druck der Revisionisten vornahm; diesmal um 3 Millionen, was aber noch nicht das letzte Wort sein kann. Von sich aus hat die offizielle Seite bekanntlich nicht das geringste Interesse, der Wahrheit näherzukommen, sondern vielmehr wehrt sie sich vehement dagegen.

Die Passage der Kolumne, wo Norbert Frei auch den 1999 verstorbenen Ehemann der Ursula Haverbeck in unanständiger Weise (das „ominöse Paar“) mit hineinzog, übergehen wir. Es genügt die Feststellung, daß Anstand und gutes Benehmen sich selten zu jenen Personen verirren, die vom System auf politisch Andersdenkende losgelassen werden.

Daß es Menschen gibt, die, wie Ursula Haverbeck, selbständig denken und es wagen, ihre nicht-konforme Meinung auch zu sagen, muß einem Menschen wie Frei, der als Uni-Professor sein Brot nur mit Wiederkäuen der offiziösen Phrasen verdienen kann (andernfalls hätte er schon längst seinen Hut nehmen müssen), unverständlich sein; unheimlich wird es ihm bei dem Gedanken, daß Ursula Haverbeck Ihre Gedankenfreiheit so hoch einschätzt, daß sie sogar bereit ist, dafür ins Gefängnis zu gehen. Ihr furchtloses Eintreten für ihre Überzeugung nennt er „Unverfrorenheit“ und läßt ihn „beinahe sprachlos zurück“. Daß diese außergewöhnliche Dame aber die von ihm, Norbert Frei, herausgegebene Edition der „Kommandanturbefehle“ genau gegenteilig bewertet, als er mit seiner Herausgabe beabsichtigt hatte, macht ihn offenbar wütend:

Ein Redakteur des ARD-Magazins ‚Panorama‘ hatte mir berichtet, die alte Dame ergötze sich an einer Edition, die ich im Jahr 2000 mit vier Kollegen herausgegeben hatte, an den ‚Standort- und Kommandanturbefehlen der Konzentrationslagers Auschwitz 1940 – 1945‘. Dazu muß man wissen, daß es sich bei dem Buch um eine Sammlung hektographierter Anweisungen handelt, die den täglichen Dienstbetrieb in Auschwitz regelten und einen relativ großen Verteiler hatten. Es sind also gerade keine hochgeheimen Anordnungen für den Judenmord. Doch angesichts des Wenigen, was aus dem Lagerkomplex überhaupt an Schriftgut erhalten blieb, sind die Dokumente von besonderem Wert – auch, weil sie wohl Hinweise auf den Einsatz von Zyklon B enthalten und mahnende Worte an die SS-Leute zur Vorsicht im Umgang mit dem Gift.“

.

Weiterlesen.

.

Thom Ram, 10.08.06

.

* Gemäss heiligem Buch Talmud ist es erlesen gottgefällig, wenn Jude Goym, also Nichtjuden, hintergeht, beraubt, ermordet. Nach Talmud ist Goymmädchchen ab 3 Jahren plus einem Tag „frei zum Gebrauche“. Letzteres zur Illustration.

.

.


6 Kommentare

  1. Romy sagt:

    Die ganze Holocaust-Story ist erst in den 60-ziger Jahen entstanden. Ich habe hier Aussagen von einigen KZ-Leuten, die 7-8 Jahre lang in den größten KZs Deutschland waren und die sagen, es hat in keinem KZ ein Verbrennungsofen gestanden, es waren reine Waffen- und Munitions-Lager.
    Die in Auschwitz inhaftierten Juden hatten dort sogar ein Schwimmbad, Sportanlagen und sogar einen Puff. Das ist alles belegt.

    Außerdem hätte Ursula Haverbeck niemals verurteilt werden dürfen. Die BRD hat einen Beschluß des UN-Menschenrechtskomitees aus dem Jahre 2011 unterzeichnet, die für ALLE Unterzeichnerstaaten der UN-Menschenrechtskonvention verbindlich ist, in welchem es heißt:
    „Gesetze, welche den Ausdruck von Meinungen zu HISTORISCHEN FAKTEN unter Strafe stellen, sind unvereinbar mit den
    Verpflichtungen, welche die Konvention den Unterzeichnerstaaten hinsichtlich der Respektierung der Meinungs- und
    Meinungsäußerungsfreiheit auferlegt hat.“
    Damit dürfte Haverbeck niemals im Gefängnis einsitzen – hätte niemals angeklagt werden dürfen. Auch dieser Vorfall zeigt, daß nicht die
    90-jährige Haverbeck, sondern Merkel die eigentliche Verbrecherin ist !! Merkel ist die größte Rechtsbrecherin der deutschen Geschichte und schert sich einen Dreck um nationale und internationale Gesetze und Rechtsbestimmungen.

    Gefällt mir

  2. Wolf sagt:

    Daß Professor Norbert Frei sich so verhält, wie er es tut, verwundert mich nicht. Als Professor an einer Universität des staatlichen Bildungssystems hat sich seine Tätigkeit an den Rahmenbedingungen seines Arbeitgebers zu orientieren. Schließlich würde auch niemand von einem Lehrer an einer Jesuitenschule erwarten, daß er die Existenz Gottes „leugnet“ und sich dabei auf sein Recht auf freie Meinungsäußerung beruft. Professor Frei bleibt gar nichts anderes übrig, als sich öffentlich von Ursula Haverbeck zu distanzieren, wenn er bei seinem Brotgeber nicht in Ungnade fallen möchte. Abweichende Meinungen sind dabei ausdrücklich nicht erwünscht.

    Gefällt mir

  3. Skeptiker sagt:

    INFO.

    „Rechtsextremistin“ Haverbeck verliert beim BVerfG

    Holo­caust-Leug­nung ist keine Mei­nung ……………………….

    Die Leugnung des Holocausts ist keine Meinung und gefährdet den öffentlichen Frieden, Ursula Haverbecks Verfassungsbeschwerde blieb erfolglos. Eine Verharmlosung von Nazi-Verbrechen allein ist aber noch nicht strafbar, so das BVerfG.

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat über zwei Verfassungsbeschwerden gegen Verurteilungen wegen Volksverhetzung entschieden. Eine Verfassungsbeschwerde gegen die Verurteilung wegen Verharmlosung des nationalsozialistischen Völkermords hatte Erfolg, eine andere wegen Leugnung hingegen nicht.

    Es ging einmal mehr um die 89-jährige Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho in Ostwestfalen. Die Rechtextremistin hatte Artikel veröffentlicht, nach denen sich die massenhafte Tötung der Juden unter der Herrschaft der Nationalsozialisten nicht ereignet haben könne. Insbesondere seien die Massenvergasungen im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau nicht möglich gewesen. Die Behauptungen präsentierte die Rechtsextremistin als aufgrund neuer Erkenntnisse feststehende Tatsachen. Die Artikel stützten sich auf angebliche Aussagen der Leitung der heutigen KZ-Gedenkstätte, auf verschiedene Historiker und auf veröffentlichte Befehle, aus denen hervorgehe, dass das Lager Auschwitz-Birkenau allein dazu bestimmt gewesen sei, die dort internierten Personen für die Rüstungsindustrie arbeitsfähig zu halten.

    Haverbeck wurde u.a. wegen Volksverhetzung in sieben Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren ohne Aussetzung zu Bewährung verurteilt.
    Holocaust-Leugnung ist keine Meinung

    Das BVerfG wies ihre Verfassungsbeschwerde dagegen als unbegründet ab, wie am Freitag bekannt wurde. Als erwiesen unwahre und nach den Feststellungen der Fachgerichte auch bewusst falsche Tatsachenbehauptungen könnten ihre Äußerungen nicht zur verfassungsrechtlich gewährleisteten Meinungsbildung beitragen. Deren Verbreitung als solche sei nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.

    Das ändere sich, so die Karlsruher Richter, auch nicht dadurch, dass an die Tatsachenbehauptungen Meinungsäußerungen geknüpft werden (Beschl. v. 22.06.2018, Az. 1 BvR 673/18).

    Die Tatbestandsvariante der Leugnung in § 130 Abs. 3 StGB indiziere eine tatbestandsmäßige Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens. Den nationalsozialistischen Völkermord zu leugnen, sei vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte geeignet, Zuhörer zur Aggression zu verleiten und sie dazu zu veranlassen, gegen die Verantwortlichen dieser angeblichen historischen Lüge tätig zu werden. Den Holocast zu leugne, trage damit unmittelbar die Gefahr in sich, die politische Auseinandersetzung ins Feindselige und Unfriedliche umschlagen zu lassen.
    Verharmlosung indiziert keine Gefahr für öffentlichen Frieden

    Erfolgreich war hingegen die Verfassungsbeschwerde eines Mannes, der wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt worden war. Er hatte auf seinem YouTube-Account eine Audiodatei hochgeladen, in der die „Wehrmachtsausstellung“, die vor einigen Jahren an verschiedenen Orten in Deutschland gezeigt wurde, kritisiert wurde.

    Den Ausstellungsverantwortlichen wurden Fälschungen und Manipulationen sowie Volksverhetzung, den alliierten Siegermächten „Lügenpropaganda“ vorgeworfen. Historische Wahrheiten würden verfolgt und bestraft, Menschen seien freiwillig mit der SS in Lager gegangen. Holocaust-Überlebenden wurde in dem Audiobeitrag vorgeworfen, mit Vorträgen über die Massenvernichtung Geld zu verdienen. Zudem wurde die These vertreten, dass Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Zeugen in den Gerichtsprozessen zu dessen Aufarbeitung gelogen hätten.

    Seine Verurteilung hat die 3. Kammer des Ersten Senats aufgehoben, das Landgericht Paderborn muss neu entscheiden. Die Verurteilung wegen Volksverhetzung verletze ihn in seiner Meinungsfreiheit, stellten die Karlsruher Richter fest.

    Eine Verurteilung nach § 130 Abs. 3 Strafgesetzbuch (StGB) komme nur bei Äußerungen in Betracht, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu gefährden. Dies müsse beim Tatbestandsmerkmal der Verharmlosung eigens festgestellt werden und sei nicht wie bei den Varianten der Leugnung oder Billigung indiziert (Beschl. v. 22.06.2018, Az. 1 BvR 2083/15). Der Verurteilung lagen dazu aber keine tragfähigen Feststellungen zugrunde.
    Es gibt keinen Schutz vor beunruhigenden Meinungen

    Die Äußerungen des Mannes fallen als mit diffusen Tatsachenbehauptungen vermischte Werturteile in den Schutzbereich der Meinungsfreiheit, entschied das BVerfG. Daher ergäben sich nähere Anforderungen an die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens. Nicht tragfähig sei ein Verständnis des öffentlichen Friedens, das darauf zielt, Bürger davor zu schützen, durch die Konfrontation mit provokanten Meinungen und Ideologien beunruhigt zu werden. Die mögliche Konfrontation mit beunruhigenden Meinungen, auch wenn sie in ihrer gedanklichen Konsequenz gefährlich und selbst wenn sie auf eine prinzipielle Umwälzung der geltenden Ordnung gerichtet sind, gehöre zum freiheitlichen Staat.

    Der Schutz vor einer „Vergiftung des geistigen Klimas“ sei ebenso wenig ein Grund, in die Meinungsfreiheit einzugreifen wie der Schutz der Bevölkerung vor einer Kränkung ihres Rechtsbewusstseins durch totalitäre Ideologien oder eine offenkundig falsche Interpretation der Geschichte. Eine Verharmlosung des Nationalsozialismus als Ideologie oder eine anstößige Geschichtsinterpretation dieser Zeit allein begründe noch keine Strafbarkeit. Vielmehr schützt die Meinungsfreiheit auch offensichtlich anstößige, abstoßende und bewusst provozierende Äußerungen, die wissenschaftlich haltlos sind und das Wertfundament unserer gesellschaftlichen Ordnung zu diffamieren suchen.

    Das BVerfG betont, dass das nicht bedeutet, dass solche Äußerungen inhaltlich akzeptabel seien. „Die freiheitliche Ordnung des Grundgesetzes setzt vielmehr darauf, dass solchen Äußerungen, die für eine demokratische Öffentlichkeit schwer erträglich sein können, grundsätzlich nicht durch Verbote, sondern in der öffentlichen Auseinandersetzung entgegengetreten wird. Die Meinungsfreiheit findet erst dann ihre Grenzen im Strafrecht, wenn die Äußerungen in einen unfriedlichen Charakter umschlagen.“

    Und auch an grundsätzlich geschützte Meinungsäußerungen kann eine Verurteilung anknüpfen: nämlich dann, wenn diese mittelbar auf Realwirkungen angelegt sind und unmittelbar rechtsgutgefährdende Folgen auslösen können. Also wenn es etwa um Appelle zum Rechtsbruch, aggressive Emotionalisierung oder Hemmschwellen herabsetzen.

    Quelle:

    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverfg-1bvr67318-1bvr208315-meinungsfreiheit-volksverhetzung-leugnung-verharmlosung-oeffentlicher-frieden/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=LTO-Newsletter+32%2F2018

    Gefällt mir

  4. Skeptiker sagt:

    Norbert Frei sieht man ab der 7 Minute.

    Wohltäter Hitler: Besuch bei Auschwitz-Leugnern | Panorama | NDR

    Aber wie gesagt, er ist ja selber ein Opfer der Umerziehung, von“ Frei“ kann keine Rede sein.

    Gruß Skeptiker

    Gefällt mir

  5. Lex Barker sagt:

    Der Hass auf weißhåutige hochdeutsch sprechende Menschenseelen….ist ein niederes Gefúhl….das jeder 1923 ..geborene … NICHT integehriert hat……Europa wird jetzt auseinander genommen…mit…zu vorderst Schwarzafrika….Nord…und Súdwestafrika..später und ..in Mittel und Nordeuropa…..zielfführend……

    Gefällt mir

  6. Lex Barker sagt:

    Gut zeitfúhrend habe ich übertrieben…thom …
    Alles gute…JAN ..

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: