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Mehr denken als Arbeiten / 5 Tage Generalstreik für eine Revolution

Kämpferischer Ken Jebsen. Klar sprechender Detlev Hensche.

Es habe mal jemand gesagt,

dass Widerstand Pflicht sei, wenn Recht zu Unrecht, Unrecht zu Recht wird.

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Ich mache mir zum ersten Mal in meinem Leben Gedanken darüber, was ein Generalstreik bedeutet. Was mir dazu einfällt, sind somit Gedanken eines Anfängers.

Ich äussere sie in der Hoffnung, dass mit dem Thema vertraute Leser korrigieren und vor allem ergänzen.

Ich nehme, frei aus der Luft gegriffen, an, dass 30% der Erwerbstätigen während 5 Tagen streiken.

Das bedeutete Stillegung sämtlicher Betriebe, denn Betriebe sind voneinander abhängig. Wenn also 30% streiken, stehen die restlichen 70% vor stillstehenden Rädern. Es wäre gleichbedeutend wirklichem Generalstreik.

Wäre die Wasserversorgung gewährleistet? Wäre sie nicht.

Wäre die Stromversorgung gewährleistet? Wäre sie nicht.

Wäre medizinischer Notfalldienst gewährleistet? Wäre er nicht.

Wäre es möglich, um die Ecke Brötchen kaufen zu gehen? Wäre es nicht.

Meine einfache Schlussfolgerung: Ein Generalstreik bedeutet für jeden Menschen heftige bis sehr heftige Einschränkung.

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Der darausfolgende Gewinn muss entsprechend hoch angesetzt werden.

Der angepeilte Gewinn lautet: Das Volk nimmt sich die Macht zurück.

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Die erste entscheidende Frage lautet: Würden Scheinpolitiker, Scheinjuristen, Scheinjournalisten, Scheinmediziner, Scheinlehrer, Scheinpolizisten, Scheingeneräle, würden sie durch das wie oben beschrieben einschneidende Ereignis so erschüttert, dass sie sich danach befleissigten, als dem Volke verpflichteter Politiker, Jurist, Journalist, Mediziner, Lehrer, Polizist, General, also für das Volk zu wirken? Würden sie von ihren Elfenbeintürmen heruntersteigen?

Ich meine: „Nein, würden sie nicht“. Sie würden aufgeregt palavern und Scheinzugeständnisse machen.

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Die zweite entscheidende Frage lautet: Ist es möglich, dass sich das Volk innert 5 Tagen so organisiert, dass genügend kräftige, strukturierte Zellen entstehen, welche das Heft landesweit in die Hand nehmen? Findet das nicht statt, so ist nach 5 Tagen ausser Spesen nichts gewesen.

Ich halte es nicht für möglich.

So ich also meinen Verstand befrage, so sagt der: Generalstreik ist gut gemeinter Schlag ins Wasser.

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Und doch…

Nicht alles muss an einem Tag entstehen. Entscheidend könnte sein, dass Deutsche sich ihrer angestammten, heute mit Füssen getretenen  Macht als Bürger erinnern? Das wäre der erste wirklich entscheidende Schritt in Richtung Genesung!

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Ich bin versucht, die Lage mit 1933 zu vergleichen, als findige Identitätsfiguren dem Volke Richtungen vorgaben, als das Volk den Faden aufnahm und die Schaufel in die Hand nahm, als Deutschland als Folge davon in unglaublich kurzen 6 Jahren aufblühte.

Und ich muss gleich den Rückzieher machen. Damals herrschten Armut und Not in Deutschland. Die Menschen waren zum Aufbau motiviert. Heute hat die Mehrzahl der Bürger immer noch Dach, Bett und Brot mit Wurst. Ist solch Satter bereit, vorwärtszuschreiten ohne Kranken-, Fahrzeug-, Renten-, Lebens- und anderen Versicherungen?

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So sehr ich es wünsche, dass nun schnelle Entwickelungen stattfinden, dass die Marionetten von Uosching Ton Di Cii, also Entscheidungsträger in Lehrberufen, in Juristik, in Journalistik, in Medizin, in Sicherheitsdiensten, und natürlich in Politik ihrer wohlbezahlten Posten enthoben werden, dass das herrschende satanisch vampiristische Geldsystem durch ein sinnvolles System ersetzt wird, dass das Land klar strukturiert von unten nach oben regiert wird, also beginnend mit Familie, über Gemeinden, Länder bis zum Staat, dass das Volk Ramstein schliesst, dass die amerikanischen Soldaten ausgewiesen und dass die A Bomben entschärft werden und dass fähige Vertreter des Volkes dem besetzten Lande endlich eine Verfassung geben… ich fürchte und fürchte, dass dem Deutschen erst die Wurst vom Brot genommen und er von Bett und Dach vertrieben werden muss, bis er sich wieder aufrafft zum Neustart.

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Es tut mir leid, dass ich nicht zu schönerer Essenz komme, was den Generalstreik betrifft.

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Und? Hoffnungslos?

Nein. Hoffnungsvoll.

Ich setze auf die kleinen Feuer. Ich setze darauf, dass sich Menschen in kleinen Zellen organisieren. Jetzt, heute. Die kleinen Zellen werden nach den Feuern auf den Strassen bestimmen, was zu geschehen hat. Sie werden sich vereinen. Sie werden aufbauen.

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Thom Ram, 27.03.06

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16 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Die Streiker in D sind erfahren genug, für Strom, Gas, Wasser, Polizei und medizinischen Notfalldienst (inkl. Medizinische Artikel/Apotheken) einen Notplan durchzuführen. Die Kohlekraftwerke laufen noch ein paar Tage ohne Zulieferung, und das Gas ist auch da, wenn es nicht sofort bezahlt wird. Kann man alles nachholen.

    Aber alle Verwaltungsaufgaben in diesen Bereichen ruhen zu lassen.

    Und den Rest wirklich abstellen. Auch keine Brötchen mehr verkaufen. Denn mit dem Hunger kommen die Gedanken und so einen Generalstreik kann man auch in den Medien verschweigen. Wird nichts nützen, weil es doch jeder merkt.

    Und dann sollte man die 5 Tage nutzen, um sich mal zu überlegen, wie es hier weitergehen soll, in D.

    Es würde ja auch schon reichen, mal die Datennetze der Mobilfunkmasten abzuschalten. Für ein bis zwei Wochen.

    Dann kann man nur noch telefonieren. Nix Whatsapp, nix Internet (jedenfalls mobil), nix Fazzebook und nix Instagram. Nix Youtube. Nix Online-Musik oder -Videos. Und auch keine Online-Spielchen mehr.

    Da hätten sehr viele auf einmal sehr viel Zeit zum Nachdenken, wenn sie unterwegs sind. Kennen wir ja noch von früher!

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  2. haluise sagt:

    die selbst-versorgung auf GE meinde-ebene wäre allemal gewärleistet
    und siehe

    jpr65
    27/03/2018 um 20:04 DANKE, DANKE, DANKE

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  3. EO v. Waterbrunn sagt:

    Da rate ich erst Mal den Gedanken „Generalstreik“ zu Ende zu denken!
    Unsere gesamtes Wirtschaftssystem basiert auf „Just in time delivery“, also auf permanenter Zuführung von Rohstoffen, Halbfabrikaten und Lebensmitteln, weil es keine Lager mehr gibt. Wir sind auf die permanente Funktion des Internets angewiesen, weil das heute der Weg ist, über das diese Logistik gesteuert wird. Das Internet und die Handy-Kommunikation ist auf das Stromnetz angewiesen, dass rund um die Uhr stabil sein muß.

    Es ist anzunehmen, dass bei einem Generalstreik die Versorgung der Kraftwerke mit Brennstoff gefährdet ist. Es muß nur ein Pufferkraftwerk ausfallen, und der Wind besonders wechselhaft blasen, dann kann das gesamte Hochspannungsnetz ausfallen. Ein Ausfall, den man nicht einfach beseitigen kann. Dass Gesamtnetz wieder hochzufahren dauert mehrere Tage. Aber nur, wenn alle benötigten Spezialisten sich an ihrem Arbeitsplatz befinden. Aber da sind sie nicht. Es ist ja Generalstreik! Die Bahn fährt nicht, die Tankstellen verkaufen keinen Sprit, niemand beseitigt die Staus auf den Autobahnen und der Strom ist ausgefallen. Wie sollen die Spezialisten zu ihren Arbeitplätzen kommen?

    Ohne Strom fällt innerhalb von 24 Stunden die Wassrversorgung aus. Die Notstromagregate der Krankenhäuser laufen nur 48 Stunden. Dann beginnt das Sterben auf den Intensivstationen und den Säuglingsstationen. Die Pflegedienste erreichen die zu pflegenden Menschen nicht mehr. Findet der Generalstreik gegen Monatsende statt, hat keiner Geld im Portemonaie, aber die Geldautomaten laufen nicht, die Datenbanken der Banken sind ebenfalls ohne Strom. Die Supermärkte sind innerhalb von 48 Stunden leergekauft bzw. geplündert, es finden keine Nachlieferungen mehr statt. Mehr als die Hälfte der Lebensmittel sind heute Tiefkühlkost. Nach 48 Stunden beginnen die Vorräte in den Lagerhäusern aufzutauen und zu verderben. Diese Lebenmittel wird niemand mehr essen.
    In den Großstädten bemerkt der Mob, dass die Polizei nicht mehr kommt. Gewalttaten und Plünderungen beginnen. Dann brennt ein Haus, aber keiner kommt zum Löschen. Der Brand weitet sich aus…

    Natürlich trifft dieses Szenario als erstes die Kranken und die Schwachen, die Armen, die Alleinlebenden. Alle Versorgungsunternehmen arbeiten aus Kostengründen mit kleinst möglicher Belegschaft. Die sind zwar in der Lage irgendwo in der Republik EINE Hochspannungstrasse, die durch ein Unwetter zerstört wurde, kurzfristig zu reparieren durch Bündelung aller Kräfte, aber Reparaturen, flächendeckend in der gesamten Republik werden sehr lange dauern.

    Warum sollte die breite Masse der Bevölkerung so einen Zustand für wünschenswert halten? Nach so einem Generalstreik, der nur von linken Utopisten in den rosigsten Farben imaginiert wird, ist das Land ein anderes und unsere bisherige technologische Zivilisation existiert danach nicht mehr. Unsere Sozialromantiker halten das vielleicht für erstrebenswert, aber sie blenden völlig aus, wieviel Leid und Tot dieses Ziel kosten wird. Und die Theoretiker des Generalstreik werden dabei ebenso betroffen sein. Es zieht sich ja mittlerweile wie ein roter Faden durch die Geschichte, dass wann immer Linke Träume von „Revolution“ stattfinden, sie hinterher vor den Trümern der Zivilisation stehen und sagen: „So war das aber garnicht gedacht gewesen!“.

    Unsere Zivilisation steht auf tönernen Füßen. Sie ist auf permanente Stromzufuhr angewiesen und die Funktion des Internets. Wer militärisch gegen die BRD vorgehen möchte muß nur die paar Knotenumspannwerk bombardieren, die die Teilnetzes des Hochspannungsnetzes verbinden. Das Ergebnis ist dann der Zusammenbruch des Gesamtnetzes. Ohne Strom zerstört sich unsere Zivilisation innerhalb einer Woche vollständig und kein feindlicher Soldat muß deutschen Boden betreten. Das passsiert ganz automatisch. Deshalb halte ich es für selbstmörderisch, dass deutsche Politiker zu militärischen Aktionen gegen Russland aufrufen. Aber was will man von „Linken“ erwarten?

    Also – „Zu Ende denken!“
    Gruss, EO

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  4. Ishani Diana sagt:

    Bei einem Generalstreik würde ich, in meinem Quartier, Kontakt zum Sportzentrum und dem Quartierkaffe, aufnehmen.
    Ich würde sie über die Situation, die herrscht, aufklären und sie Bitten, mit mir zusammen zu Arbeiten.
    Wir hätten in 2 Tagen 2 Küchen für die Bewohner, und könnten gemeinsam unsere Vorräte zusammen bringen, um die Bewohner zu Versorgen.

    Vorteil hier ist, dass es genug Platz für alle gibt. Wohne bei einem kleinen Sportzentrum und die Anlagen sind perfekt für solche Zwecke. Für die Kinder ist ein ROBI-Spielplatz (Abenteuerspielplatz) vorhanden, mit Hühnern und 2 Esel. ca. 20 Min. von hier gibt es, den letzten Bauernhof der Stadt Basel, mit Pferden und Kühen. Der Bauer verkauft im Hofladen, Gemüse und Früchte.

    Ich würde die Menschen auch bitten, meinen Worten zu lauschen. Denn Aufklärung ist wichtig.
    Ich warte nicht bis die reGIERung einen Plan vorlegt, denn wir im Kleinbasel, werden dann sowieso fallen gelassen, weil Vater Rhein uns von der Schweiz trennt.

    Tut das was eure Intuition euch vorgibt und alles wird machbar.
    Übrigens gekocht wird mit Feuer und mit den Kindern kann man gut Kerzen ziehen, welche dann proportional verteilt werden können um Licht zu haben.
    Ich mache mir über solch einen Zustand keine Sorgen. Denn wer mit dem Herzen unterwegs ist, findet immer Wege sie zu überwinden.
    Love
    Ishani Diana

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  5. jpr65 sagt:

    EO v. Waterbrunn
    28/03/2018 um 16:01

    Ja, wäre ich ein echter Terrorist, würde ich einfach einige Strommasten der Hauptleitungen fällen. Gibt so viele davon, leicht zu finden und schwer, alle zu schützen.

    Ohne Strom geht gar nix. Habe lange genug in dem Sektor gearbeitet.

    Aber mit Notdienst, wie beschrieben in

    jpr65
    27/03/2018 um 20:04

    da könnte es funktioneren.

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  6. EO v. Waterbrunn sagt:

    Zu Ende denken! Du verwendest einen Konjunktiv: „könnte“ – und was wenn nicht? Kommt dann aus deinem Mund ein erstauntes:
    „So war das aber garnicht gedacht gewesen!“

    Ich denke den Generalstreik für die BRD-Situation. Wenn du also für dich eine kleine Insel mit Infrastruktur findest, auf der eine kleine Gruppe Menschen sich einrichtet, dann sieht das für dich aus, als könntest du auf dieser kleinen Insel in gegenseitiger Hilfe die Krise aussitzen – bis draußen einen Gruppe Männer steht, weil das Essen so lecker duftet und die kommen nicht mit leeren Händen…

    ++++++++++++++++++++++++++

    Grundsätzlich gebe ich Ken Jebsen recht, das kapitalistische System muß überwunden werden. Er macht aber den Fehler aller Linken: Er will so dringend sein Utopia erreichen, dass er nicht darüber nachdenkt wie man aus der Situation der Gegenwart mit den Menschen der Gegenwart zu diesem utopischen Zustand kommt eben ohne Arbeitslager einzurichten oder die Zivilisation zu vernichten. Er verwendet also die traditionellen linken Märchenbuchlösungen, die schon früher nicht funktioniert haben. Hier also eben „Generalstreik“, „hätte“ und „würde“. Nur um die Mehrheit der Bevölkerung gegen den multimedialen Druck der Medien so zu bilden, dass sie selbst in Massen eine gesellschaftliche Veränderung schaffen, ist nciht möglich, weil die Mehrheit denkfaul ist, als Ergebnis unserer arbeitsteiligen Gesellschaft. Und was machen die Organisatioren des Generalsstreiks „mit Nottfallplan“, wenn der Streik erfolgreich anläuft und „diejenigen, die noch nciht so lange hier leben“ die plötzlich verändert gesellschaftliche Situation in Massen dazu nutzen sich als Plünderer selbst zu verwirklichen? Dann fällt der Versuch die Gesellschaft zu verändern den Organisatoren auf die Füße, weil sie von eben auf Gleich um die Wiederherstellung in des Landfriedens kämpfen müßen, wodurch das Ziel der Revolution aufgegeben werden muß.

    „Abhängig Beschäftigte“ ohne Zugriff auf Produktionsmittel können die Gesellschaft nicht verändern. Da braucht es die Hilfe einer Gruppe, die über eben diese verfügt und eine Veränderung erwirken will. Veränderung „Von unten“ und „auf der Strasse“ führt nur zu Chaos und Zerstörung. Und damit spielt er selbst der NWO in die Hände, die ja aus „Chaos zur neuen Ordnung“ kommen will, wobei beliebig viele Tote in Kauf genommen werden. 500 Mio Menschen als WEltbevölkerung sind für die „Elite“ genug, um im gewohnten Wohlleben weiter zu existieren.

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  7. Vollidiot sagt:

    Generalstreik – wo?
    Im Vatikan, CoL, WDC, Bejing, Moskau.
    Zur gleichen Zeit.
    Sonst ist das eher von denen provoziertes Theater.
    Und übrigens haben wir schon einen Generalstreik, gaaaaaaanz viele machen mit.
    Man merkts nur sehr schwer – deshalb eben.
    Es herrscht der Generalstreik im Sehenwollen und Bewußtwerden.
    Auch hier sind die Hintergrundmächte am Wirken.
    Subber – es herrscht Generalstreik und keiner merkts……………………….

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  8. thom ram sagt:

    EO 16:01

    Für mich leicht nachvollziehbar ist das Szenario, welches du malst.

    Einig sind wir uns in einem Punkte nicht.
    Ich gehe davon aus, dass du Ken Jebsen meinst, wenn du von „Linken“ sprichst. Richtig?
    Wenn ja, so sehen wir nicht das gleiche Bild.

    Ken ist weder links noch rechts.

    Für mich persönlich waren links und rechts nie anwendbare Begriffe, da mit beliebigen Inhalten ausgestattet.

    Ken ist einer derer, welcher einen Sachverhalt wahrnimmt und sich Gedanken über mögliche Ursachen, mögliche Absichten, mögliche Wirkungen macht.
    So ist das, lieber EO.

    Wir brauchen dringend Menschen wie Ken. Ken kann sich irren. Ken folgt guter Absicht. Letzteres ist das Entscheidende.

    Es würde mich freuen, könnte ich feststellen, dass du in eben demselben Sinne strebst und denkst.

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  9. thom ram sagt:

    EO 16:56

    Du äusserst wohl Bedenkenswertes.

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  10. luckyhans sagt:

    zu EO v. Wat. vor 6 Std.
    „die traditionellen linken Märchenbuchlösungen, die schon früher nicht funktioniert haben“ –
    wie wäre es, sich mal Gedanken zu machen WARUM bestimmte Lösungen früher nicht lange funktioniert haben? Lag es NUR an den Lösungen oder vielleicht auch an den Gegenwirkungen der angelsexischen und sozialen Parasiten?
    Und:
    Ist die arbeitsteilige Gesellschaft nun Fluch oder Segen?

    „“Abhängig Beschäftigte” ohne Zugriff auf Produktionsmittel können die Gesellschaft nicht verändern. Da braucht es die Hilfe einer Gruppe, die über eben diese verfügt und eine Veränderung erwirken will.“ –
    diese Idee hatte ein gewisser W.I.U. vor über 100 Jahren – er nannte das „Partei neuen Typus“, mit der in bewaffnetem Kampf die Macht erobert wird und deren Diktatur dann den Widerstand der „alten Macht-Kräfte“ brechen sollte.
    Wie du selbst schrubtest, hat’s nicht so recht funzioniert…
    Also was?

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  11. luckyhans sagt:

    zu EO v.Wat. vor 7 std.
    Zumindest eines stimmt nicht: „die Datenbanken der Banken sind ebenfalls ohne Strom“ – sie sind länger mit Strom versorgt als alles andere – genauso wie die Flughäfen – bis zu 3 Wochen! (vom wissenschaftlichen Dienst des Bunzeltages offiziell herausgefunden.)
    Klingelts?

    Und was sich ohne Strom zerstört, ist nicht „die Zivilisation“ oder gar „die Kultur“ – das sind Angstszenarien, die bewußt geschürt werden. Was nicht mehr funktioniert, das sind die künstlichen reinen Finanz-Wirtschaftsbeziehungen. DARUM bleiben die Banken so lange „online“, damit ja ein Neustart der Wirtschaft nicht ohne sie stattfinden kann…
    Denn die sog. Realwirtschaft samt der kompletten Infrastruktur wird weiterhin vorhanden und betriebsfähig sein – auch die Angstszenarien von explodierenden Atomkraftwerken sind bei weitem übertrieben – die Reaktoren lassen sich ganz normal herunterfahren, innert weniger Tage. Graphitstäbe rein und Ende mit Kettenreaktion. Kühlen auch ganz normal ab dann. Strahlen natürlich noch weiter, aber das tun ja auch dieGebäude und Anlagen jahrhundertelang, bzw. bis zur erfolgreichen Transmutation der Elemente.
    Und ja: Transmutationen beherrschen sogar einfache Pflanzen – und der Mensch bisher nicht? Darf ich mal lachen?
    Wir brauchen nur die Schubladen alle aufzumachen, in denen die Erfindungen der vergangenen 100 Jahre zum überwiegenden Teil verschwunden sind – die Menschheit ist nicht blöder geworden, es wurden nur ganz wenige der vielen Erfindungen ZUGELASSEN!
    Eben aus Profitinteressen…

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  12. Vollidiot sagt:

    EO VW

    Fange mer doch mal an mit einer veränderten Besteuerung.
    Keine Lohnsteuer mehr, dafür Infrastruktursteuer und unbedingte Besteuerung aller Produktionsstätten (hi, hi auch Banken) und, bitte ein strenges Maß im Tierschutz bitte beachten, auch Heuschrecken und deren „Produkte“.
    Also ganz einfach – Arbeit bleibt Abgabenfrei……………………
    Das drückt sich natürlich im Brutto (?) aus.
    Wenn DER Druck beseitigt ist, entsteht vielleicht die Neigung den Zinswahn durch Umlaufgebühren zu ersetzen…………….
    USW.
    Dazu müßten wir aber erst mal unsere „sozialen“ Partein entsorgen.
    Die haben lange genug uns verarscht.
    Einfach weg mit dem Bull-Schiet.
    Wer keine Ideen mehr hat und nur noch die eigene Scheiße verwaltet und darin rührt (als Beschäftigungsnachweis und -sicherung), kann abtreten.
    Am besten weit weg, damit er keine Trumm Schellen provoziert.
    Das sag mal einem BRDzi………………
    Der schaut wie ein Ochse aufm Eis.
    Isser auch.

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  13. EO v. Waterbrunn sagt:

    thom ram,

    du kannst meine Gedanken nicht lesen, und ich habe zu wenig Wörter geschrieben. In der Einschätzung von Ken Jebsen bin ich ganz bei dir. Ich habe mich verkürzt ausgedrückt.

    UNS ist klar, dass diese rechts/links Einteilung Schnee von gestern ist und dem Prinzip „teile und herrsche“ dient. Nun ist es aber so, dass dieses Aufwachen aus der umfassenden Manipulation bei jedem zu einem anderen Lebensalter beginnt. Entsprechend haben sich die alten Selbstzuschreibungen tief ins Denken eingeschliffen. Das führt dann eben dazu, dass man meist Worte, Metaphern und Bilder aus der „alten“ Sozialisierung benutzt und auch das eigenen Denken bei den eigenen, tiefsten Überzeugungen immer wieder in die alte Denkspur einrastet. Bei Ken Jebsen sind das eben die Argumentationen: „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm das will“, ja – wenn nur die Mehrheit erkennen würde, dass sie das kann.
    Ein weiteres Bild, das er immer wieder bedient, ist die Schuld. Da ist er wie Johann Tetzel, der alte Ablassprediger. Er beginnt immer mit: „Ja WIR, wir sind doch Schuld, dass die Flüchtlinge da sind, denn WIR bombardieren ja ihre Heimatländer. Da brauchen WIR uns nicht zu wundern, das wir hier Terroranschläge erleben. Schließlich exportieren WIR da ja Waffen in Krisenländer!“ Und nach dieser Schuldzuweisung soll ich dann von meinem Sofa runter steigen und ihm nachfolgen. Nööö, mach ich nicht. Nicht nach so einer Schuldzuweisung. ICH habe noch nie eine Waffe exportiert. ICH habe noch nie ein anderes Land bombardiert. Ich habe noch nie auch nur einen einzigen Schuß in ein fremdes Land abgefeuert und wenn ICH ein fremdes Land betrete, dann halte ich es mit der Regel: „Wenn du in Rom bist, verhalte dich wie ein Römer“.

    Dies sind die beiden einzigen Kritikpunkte, die ich bei Ken Jebsen habe. Und wie gesagt, jeder hat seine ganz spezifische „Macke“, dieses eine Thema, bei dem man abgeht wie das sprichwörtliche HB-Männchen oder für die Jüngeren: „Wie eine Rakete“ – auch ich. Ich empfinde gerade solche individuellen Besonderheiten als Zeichen eines eigenständigen Charakters. Wenn irgendwer vor mir stände und der würde JEDE meiner Erwartungen erfüllen, würde mich das vorsichtig machen, denn das ist das Zeichen der Betrüger! KenFM steht bei mir in den Lesezeichen und ich surfe ihn regelmäßig an und höre JEDEN Beitrag aus seinem Kanal.

    lucky hans

    Ich will deine zwei Fragen in umgedrehter Reihenfolge beantworten:

    „Ist die arbeitsteilige Gesellschaft nun Fluch oder Segen? „

    Die arbeitsteilige Gesellschaft ist das Erfolgsmodell der westlichen Wertegemeinschaft.
    UND GLEICHZEITIG seine Achillesferse!

    Jeder spezialisiert sich so weit es geht und steigert sein Fachwissen und seine Effizienz. Das führt zu außergewöhnlichen Innovationen, zu Großprojekten, die von Menschen, die nur in dörflichen Produktionsgenossenschaften leben, niemals realisiert werden könnten. Erfolgreiche Verhaltensweisen werden durch unser Bildungssystem dupliziert und dem ganzen Land zur Verfügung gestellt ( – Zumindest war das früher so).

    Nun zum ABER: Zu einer erfolgreichen Gesellschaft gehört auch eine effiziente Verwaltung. Die Arbeitsteilung bedingt aber, dass jeder in seiner Sparte alles weiß, aber leider von anderen Sparten nur sehr wenig Ahnung hat. Wir erleben nun die Situation, dass diejenigen, deren Spezialisierung die Verwaltung ist, also die Ressourcen aller zum Wohle aller zu verwalten, begonnen haben in die eigenen Tasche zu wirtschaften und nur noch so zu tun, als würden sie zum Wohle aller arbeiten.

    Nun zu den sozialistischen Lösungen, die nicht funktionieren. Du fragtest nach den angelsächsischen und sozialen Parasiten, die die Ursache für das Scheitern sein könnten. Ich finde, dass muß man trennen. Die angelsächsischen Parasiten sind für das Geld/Schuldsystem verantwortlich, die Ursache allen Übels, also den „Kapitalismus“. Es gehört zum angelsächsischen System den Vertragspartner mit vollmundigen Versprechungen einzuseifen und ihm dann mit einer Horde Anwälte klar zu machen, dass er die Paragraphen des Vertrages völlig falsch versteht und sein letztes Hemd hergeben muß um den Vertrag „buchstabengetreu“ zu erfüllen. Schließlich müssen schriftliche Verträge erfüllt werden! Darauf basiert ja das Geschäft!!!

    Die sozialistischen Parasiten sind nur die Wasserträger des Kapitalismus, also das Werkzeug mit dem man funktionierende Gemeinwesen zerstört und „neue Märkte“ erobert.

    Nun zur Frage: „Warum funktionieren sozialistische Lösungen nicht?
    Dies kann ich nur mit dem Gegenpol der bürgerlich/konservativen Gesellschaft erklären:

    Menschen stammen aus Familien. Familien sind das Fundament der Gesellschaft. Der Dreiklang Großeltern, Eltern, Kinder/Enkel sorgt für einen kontinuierlichen Nachschub an Menschen, die den Familiengedanken verinnerlicht haben und in diesem Sinne für erfolgreiche Nachkommen sorgen. Eine so aufgestellt Familie wird zur Sippe, die sich über Heirat mit anderen Familien verbindet. Dieses „für einander Sorgen“ führt zu einem Umfeld, in dem Überschüsse erwirtschaftet werden können. Diese Überschüsse machen es dann möglich, dass sich eine Familie auch um familienfremde, also Freunde, kümmern kann. Also um fremde Menschen, die nicht zur Familie gehören, die auch nicht eingeheiratet werden, die aber trotzdem der Sippe helfen können, wie auch die Aufnahme in eine Sippe ihnen selbst hilft.

    Hier lege ich das Jesu-Wort sehr eng aus: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“. Die Eigenliebe sichert das eigene Überleben. Allerdings kann kein Mensch alleine überleben. Und selbst wenn er allein im Wald als Fallensteller überlebt, so ist sein Leben völlig vergebens, wenn er keine Kinder hat. Jeder Mensch ist also auf soziale Interaktion mit anderen Menschen angewiesen. Mein „Nächster“, das ist in erster Linie meine Frau, meine Kinder, meine Familie/Sippe. Meine Nachbarn und meine Freunde. Alle anderen müssen erst Mal BEWEISEN, dass sie für mich und meine Familie keine Bedrohung sind und dass sie etwas beitragen können, dass mir und meiner Sippe das Leben leichter macht. Menschen, die so leben, sind „konservativ“. Die wissen, dass aus sexuellen Kontakten durch Zeugungen Kinder entstehen können. Jedes Kind hat ein Recht darauf GEWOLLT zu sein. Das bedeutet, es muß Zucht und Moral geben.
    Der Sponti-Spruch: „Wer zweimal mit der selben pennt, gehört schon zum Establishment“ ist der Gegenentwurf und soll die Menschen vom rechten Pfad abbringen. Die kurzfristige Selbstbefriedigung an einem anderen Menschen wird hier zum „höheren Gut“ bestimmt.

    Und hier kommen wir zu linken/sozialistischen Theorien. Linke Theorien beginnen immer auf dem zweiten Schritt. Sie sind politische Argumentationen für Dummköpfe. Sie fragen nicht WO die Menschen her kommen. Sie sind einfach da. Es gibt Mißstände. Der Verursacher der Mißstände ist das Bürgertum, das sich mehr um die eigene Sippe kümmert, als um die „sozial Benachteiligten“. Die Lösung ist einfach: „Wir, die Mehrheit der sozial Minderbemittelten nehmen den Bürgerlichen ihr zu Unrecht erworbenes Gut weg und verteilen er gerecht unter unsereinen. Sollen doch diese Bürger sehen, wo sie bleiben!“ Alle anderen Menschen können ganz einfach zum sozialistischen Einheitsmenschen, der nur noch Gutes für das Kollektiv tut, umerzogen werden. „Ist ja sowieso alles nur sozial konstruiert!“

    Linke Argumentation funktioniert so: In einem Ghetto/Slum taucht ein linker Propagandist auf. Er spricht: Ihr hungert, obwohl es vor der Stadt einen großen Rinderzüchter gibt. WIR sind die MEHRHEIT (Bolschewiki)! Wir gehen dort hin und fordern unseren Anteil! Die Mehrheit der Ghettobewohner überwältigt außerordentlich leicht den Rinderzüchter und seine Knechte und ein großes Festmahl beginnt. ALLE haben ausreichend zu essen! Für eine Woche. Danach gibt es keine Milch mehr und keinen Käse. Es gibt auch keine Tiere mehr mit denen man eine neue Aufzucht beginnen könnte…
    Die Menschen, die so lautstark dem Propagandisten gefolgt waren, suchen leise das Weite.

    Um es nochmal zusammen zu fassen – in linken Theorien kommt das Konzept Familie nicht vor. Daher scheitern sie!

    lucky hans

    zu den „Untergangsszenarien“:
    Ich gehe dabei von den Großstädten aus. Natürlich bleibt die Infrastruktur der produzierenden Industrie bei einem Stromausfall erhalten! Ja, da stimme ich dir zu! Nur – ich sprach vor ein paar Jahren mit einem Verantwortlichen aus unserem hiesigen Wasserversorgungsverband: Es gibt in unserem Landkreis 2 verlastbare Pumpen um Ausfälle in den Pumpwerken zu überbrücken. Und es gibt auch zwei oder drei Stromaggregate um Stromausfälle an den Pumpstationen zu überbrücken, aber die haben nur für 48 Stunden Diesel. Und diese Notfallgeräte reichen nicht aus, wenn großflächig der Strom ausfällt.
    Sicher, in der Kleinstadt kann man sich irgendwie anders behelfen. Aber wie ist es in den Großstädten wenn nach 24 Stunden Stromausfall, wegen „Generalstreik“ die Wasserversorgung zusammenbricht? Wie viele Tage kann ein Großstadtbewohner wandern ohne Frischwasser? Die unversorgten Menschen werden mehr zerstören, als du auf deinem Plan hast!

    Und was nutzt es in dieser Situation, wenn die Flughäfen für 3 Wochen Diesel haben? Haben die auch für 3 Wochen Wasser, oder sind die an die Stadtversorgung angeschlossen??? Was nutzt es den Rechenzentren, wenn sie für drei Wochen Strom haben, aber zu den Filialen im Lande die Internetverbindung nicht hergestellt werde kann, weil der Strom fehlt???

    Haben die Mitarbeiter für 3 Wochen Wasser? Wer liefert für die die Lebensmittel? Könnte es sein, dass dein Plan Löcher hat?

    Und noch was: „WIR“ können keine einzige „Schublade“ öffnen, in denen Lösungen liegen, die all unserer Energieprobleme lösen. Keiner weiß, wo diese Schubladen sind! Und selbst wenn, in dieser Krise sterben auch die technischen Spezialisten. DU hast also einen Bauplan, aber du hast keine Maschine! Und du kannst sie nicht selber bauen! Das nenne ich ein „Loch im Plan“!

    Vollidiot (ich denke, du machst dich kleiner, als du bist!)
    Ja, es ist tatsächlich so einfach. Man muß nur ein paar äußere Parameter ändern, wie die von dir vorgeschlagene Steueränderung und schon rollt sich der Koloss „Gesellschaft“ auf die richtige Seite. Einen Haken hat die ganze Sache allerdings: DU hast nicht die Möglichkeit die Steuergesetzgebung zu ändern und die Abgeordneten im Parlament begreifen überhaupt nicht, was das Problem ist.
    Und nun?

    Andererseits hast du sehr genau das Grundproblem erkannt: Das Parteiensystem! Für mich ist da sehr einfach: Menschen leben in Familien. Familien leben in Haushalten. Haushalte haben Nachbarschaften.
    Schon die Definition eines Landkreises ist absolut virtuell. Das ist irgendwie „historisch gewachsen“ und definiert die Pfründe der Verwalter. Aber es ist nicht Bestandteil der Wirklichkeit. Das kann man mit einem Federstrich ändern. Auch diese Parteienlandschaft ist historisch gewachsen. Aber warum sollten Bürger, die sich ein Parteibuch gekauft haben, deshalb besser geeignet sein, die Gemeinde zu verwalten? Sollte nicht jede Gemeinde aus den fähigsten ihrer Nachbarn Vertreter in den Gemeinderat wählen? Zur Verdeutlichung: Fähig! Nicht: Besitzer eines Parteibuchs! Und unter diesen Gemeinderäten werden dann die Besten zum Kreistag abgeordnet. Und diese Abgeordneten sind ihre Gemeinde gegenüber verantwortlich und nicht ihrem wetterwendigen „Gewissen“, wie unser gegenwärtigen Abgeordneten.

    Das wäre doch schon Mal ein Lösungsansatz oder?

    Für heute ist es spät genug!
    Gruß, EO

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  14. jpr65 sagt:

    EO v. Waterbrunn
    29/03/2018 um 05:29

    Bis 1914 waren ja die (Dorf-)Gemeinden, also genauer die Gemeindeversammlung und -vertretung, die Führenden in der Lokalpolitik in den deutschen Staaten. Da konnten Kaiser und König nicht dreinreden, wenn die etwas beschlossen hatten. Wollten sie aber auch gar nicht.

    Und die Reichsbürger sind die, die diesen Zustand wieder herstellen wollen. Ganz ohne Politiker. Deswegen werden sie so bekämpft, von den Polits.

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  15. luckyhans sagt:

    zu EO v. Waterbrunn 29/03/2018 um 05:29
    Sehr interessante Antwort, danke. Besonders gefällt mir der Ansatz, die Dinge in ihrem Verlauf und ihrer Entwicklung zu sehen, als Prozeß. Also keine Realität (von res = lat. das Ding), sondern Wirklichkeit (wirken = Vorgang). Bin also weitgehend einverstanden mit den Darlegungen.
    Ein paar wenige Fragen bleiben wieder.

    „Das führt zu außergewöhnlichen Innovationen, zu Großprojekten, die von Menschen, die nur in dörflichen Produktionsgenossenschaften leben, niemals realisiert werden könnten.“ –
    ja gut, aber: sind diese „Großprojekte“ nun von Nutzen für die Gemeinschaft und nur für die Profiteure?
    Überwiegt der „Nutzen“ für die Gemeinschaft den Schaden, der an der Natur angerichtet wird?

    „Die sozialistischen Parasiten sind nur die Wasserträger des Kapitalismus“ –
    richtig, und was ist mit den sozialen Parasiten?
    Denen, sie sich an Schlüsselstellen (Handel, Finanzen) in das Wirtschaftsleben eingeklinkt haben und nur von der Arbeit der anderen reich werden?
    Händler und Banker, die selbst keine Wertschöpfung betreiben? Sondern nur von anderen geschaffene Werte umverteilen?

    „Und hier kommen wir zu linken/sozialistischen Theorien.“ –
    ich nehme an, daß die Schrift von F.Engels „Über die Rolle der Familie“ bekannt ist?
    „in linken Theorien kommt das Konzept Familie nicht vor“ –
    Und daß bekannt ist, daß in allen existierenden (Kuba, Nordkorea) und gewesenen „linken“ Gesellschaften (im sog. real existierenden Sozialismus) die Familie eine außerordentliche Förderung durch den Staat und das System erfahren hat? In jeder Beziehung?
    Und daß die Rechte der Frau ganz besonders hoch gehalten wurden? Daß es keine offizielle Herabwürdigung des weiblichen Körpers zum Lustobjekt gegeben hat wie in der heutigen Gesellschaft?
    “ Daher scheitern sie!“ – dieser Schluß ist somit grundfalsch.

    „Ich gehe dabei von den Großstädten aus.“ –
    Großstädte sind Geschöpfe der „modernden Industriegesellschaft“ – nur sie braucht solche, für die Massenproduktion. Obwohl man das auch anders gestalten könnte. Mehr dazu hier: https://bumibahagia.com/2016/08/28/grossstaedte-wozu/

    „Könnte es sein, dass dein Plan Löcher hat?“ –
    ich weiß nicht, wie du darauf kommst, daß dies ein Plan sei, und dazu noch meiner.
    Ich habe lediglich darauf hingeweisen, daß es eine Studie des WDBT zu einem Stromausfall von über 2 Wochen gibt, die du offenbar noch nicht gelesen hast. Und eine entsprechende österreichische Studie – auf beides habe ich bereits mehrfach hier auf bb hingewiesen.

    „„WIR“ können keine einzige „Schublade“ öffnen, in denen Lösungen liegen, die all unserer Energieprobleme lösen.“ –
    das brauchen wir auch nicht. Denn „wir“ haben kein Energieproblem.
    Bitte überleg mal: wenn die ganzen überflüssigen Einrichtungen, wie Banken (außer den wenigen, die für den normalen Geldumlauf sorgen), Vergnügungs-Einrichtungen und Propaganda-Systeme, überflüssige Billigprodukte (die nicht lange halten und daher nicht wirtschaftlich sind), nicht notwendige Produkte und Dienstleistungen (die nur mit Hilfe von massiver Werbung den Menschen aufgedrückt werden können) usw. WEGFALLEN (was im Übergang zu einer natürlichen Ökonomie ganz logisch sein wird), wenn der Unsinn mit der geplanten Obsoleszenz endlich aufhört und die Produkte wieder so designt werden, daß sie so lange wie technisch möglich halten, und noch so einige sinnvolle Veränderungen, dann steht auch ohne Atomkraftwerke Energie im Überfluß zur Verfügung.
    Und:
    wer hat wohl die Erfindungen, die in den Schubladen verschwunden sind, gemacht?
    Sind die alle schon verstorben, ohne eine Kopie zu hinterlassen?
    Kein Vertrauen zum Erfindungsgeist der Heutigen mehr? 😉

    In allem anderen bin ich weitestgehend bei dir! 😉
    Meine Auffassungen habe ich im Verlaufe der vergangenen drei Jahre ausführlich hier auf bb dargelegt.
    Bitte sei so gut und schau dich ein wenig in der „Schatzkammer“ oben um – dort findest du eine ganze Menge detaillierter Betrachtungen der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrer Wirtschaft, aber auch viele Ansätze dazu, wie es besser zu machen sein könnte. Und vieles mehr… 😉

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  16. webmax sagt:

    Mit Hilfe einer intelligenten Bundeswehr-Keimzelle könnte es gelingen! Und auch ein Scheitern würde endlich vieles per Prozess öffentlich werden lassen.

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