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Was ist zu tun? / Mein Weg

Jedem Truther geht es, so nehme ich an, gleich. Man möchte immer wieder durchdrehen. So viele Leute, Bekannte, Freunde, sie wollen nicht hinschauen. Und das ist der Knackpunkt: Die herrschende Machtpyramide funktioniert nicht darum, weil ganz oben ganz Mächtige sind. Die scheinbar ganz Mächtigen ganz oben, sie haben zwei Arme und zwei Beine und ein Hirn, und sie scheissen pro Tag auch nur einmal.

Ihre Macht erwächst daraus, dass bis zuunterst in der Pyramide eine entscheidende Mehrzahl der Menschen das laufende Spiel weiterspielt.

Sie verwenden das Geld des Systems, welches das Geld von Fleissig zu Reich fliessen lässt.

Sie arbeiten in Gebieten der Pharmacie, welche Menschen schaden statt nützen.

Sie arbeiten als Zulieferer für Waffen.

Sie unterwerfen sich bei jedem Einkauf einer Mehrwertsteuer, welche für Verbrechen verwendet wird.

Sie lassen sich trauen und ihre Kinder taufen und betonieren damit ein Kirchensystem, welches den Menschen als schuldiges Nichts unten hält.

Sie kaufen Tee in Dosen statt ihn selber anzurichten.

Sie essen im Winter Erdbeeren.

Sie trinken Wein vom anderen Ende der Welt.

Sie essen Fleisch gefolterter Tiere.

Sie lassen sich bezahlen dafür, dass sie die Scheisse von skrupellosen Abgeordneten putzen und gefallen sich als Chauffeur von gewissenlosen VIPS.

Sie werfen ihren Bioabfall in den Müll.

Sie gehen wählen.

Sie schauen Nachrichten.

Sie sagen: Ich bin so klein, wenn ich etwas ändere, so ändert sich gar nichts.

Das Meer. Es besteht aus Trilliarden Tröpfchen.

 

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Ludwig der Träumer hat im Kommentarstrang von  Immigration / Protokoll der Verzweiflung ein Statement abgegeben, welches vielen von uns befeuernder Denkanstoss sein kann. Danke, Ludowigo.

thom ram, 30.11.2015

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Jetzt mich schämen für die Versäumnisse in der Vergangenheit halte ich für einen schlechten Rat. Da wird nur der alte Schuldkomplex gepflegt, den wir tunlichst ablegen sollten. Genau damit wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Jedem Einzelnen eine Mitschuld am menschlichen Drama zu geben halte ich manchmal für grotesk, anderseits aber auch für eine verdeckte Hommage an das kleine Arschloch. Es wird ihm damit unterstellt, daß mehr Potential in ihm stecke als nur Hamsterrad drehen.

Ich selbst sehe keinerlei Grund mich meiner Vergangenheit, meiner möglichen Versäumnisse zu schämen. Hätte hätte können, das kann ich immer erst feststellen, wenn es zu spät ist. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen.

Was ich aber tun kann, ist daran zu arbeiten, was schief gelaufen ist als Wiederholung zu vermeiden. Ich kann das nur mit mir selbst tun. Dafür, und nur dafür sollte Geschichte dasein.

Die krankt jedoch daran, daß sie nicht nur von der Elite verbogen, sondern auch gerne vom kleinen A so angenommen wird. Nichts macht dem Menschen mehr Angst als eine ungewisse Zukunft. Das gilt für den Milliardär genauso wie für den kleinen Hamsterradler. Man weiß was man hat. Zu gerne werden die Ablenkungsmanöver über Brot und Spiele angenommen, ja, sogar vom kleinen A selbst kreiert. Die Elite – in der Mehrzahl bestehend aus blaublütiger Inzucht ist zu so einer Kreativität nicht fähig. Es sind die kleinen Erfinder, Künstler, Medienmacher und auch Politiker (die Reihe der Beteiligten lässt sich fast ohne Ende verlängern, Anm. thom ram), also alle in der unheiligen Kette Eingegliederten, die das Zusammenwirken in der heutigen Form aufrechterhalten.

Ich habe beschlossen, nicht mehr das Althergebrachte anzuprangern oder die mangelnde Veränderungsbereitschaft meiner Mitmenschen zu beheulen.

Woher will ich eigentlich wissen, daß das Hamsterrad in dem sich mein Nachbar bewegt, nicht seine höchste Lebensform ist? Selbst, wenn er damit vermeintlich die Natur zerstört.

Woher will ich wissen, daß die Natur sich durch seine Zerstörungsorgie nicht erst dadurch weiterentwickelt, obwohl sie für mich das heutige höchste Gut ist?

Weiß ich, ob sich die Verdichtung der Megastätte nicht als Segen für Mensch und Natur entwickelt? Ameisenhaufen sind auch nicht im ganzen Wald präsent. Obwohl die Ameisen mit ihrer Scheiße, der Ameisensäure, den ganzen Bau vergiften, gedeihen sie prächtig. Dem Wald schadet es nicht.

Ich weiß nur eines; daß ich meinen Weg gehe, ohne Fingerzeig „du mußt“. Wenn ich etwas über meinen Weg schreibe, erwarte ich gar keine Antwort mehr.

…sie sind nun mal da (gemeint sind die Immigranten, thom ram)… hatte ich geschrieben und Kritik bekommen. Auch wenn es kaum einer mehr hören will: Sie sind da. Ich kann mich da natürlich gut auskoppeln nach meinem Ausstieg aus dem Hamsterrad und einem gemütlichen Leben im Wohnwagen seit fünf Jahren auf einer Flußinsel mit autarker Strom- und Wasserversorgung und einem Bauerngarten.

Es ist eine der schlimmsten Illusionen, zu meinen, daß wir jeden Tag der Baggage den Garaus machen können. Wer sind wir?

Ich kann nur vorleben. Alles andere ist alte Schule, die nur missioniert und alles beim alten erhält.
Was habe ich für eine Wahl?

Die Wahnsinnigen in Ramstein oder in den Waffenfabriken, in der Regierung zu stoppen. Mit was? Demonstrationen, Sitzblockaden oder gar mit Waffengewalt. Bevor mir noch einer kommt und sagt – du mußt nur, soll er mir konkrete Ideen dazu vermitteln. Alles andere ist im besten Fall akademisches Geschwurbel, das keiner Sau weiterhilft.

Es sind hier Menschen angekommen, die Hilfe brauchen. Die bekommen sie von mir, so gut ich kann. Es sind auch Idioten angekommen, denen man knallhart begegnen muß. Ich bin da sicher kein Träumer mit ‚alles wird gut‘.

Ein halbmondverblendetes Arschloch, das sich nicht von einer Frau sein tägliches Futter geben lassen will, soll von mir aus verhungern.

Ludwig der Träumer, 30.11.2015

Text von thom ram geringfügig modifiziert

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1 Kommentar

  1. Petra von Haldem sagt:

    ****Ein halbmondverblendetes Arschloch*, das sich nicht von einer Frau sein tägliches Futter geben lassen will, soll von mir aus verhungern.****

    Verständlich.

    Vermutlich wurden nach der vomMann-Geburt diese Wesen* vom Mann genährt und gestillt,
    weshalb das Zutrauen zu einer weiblichen Fütterhand noch geschwächt ist.
    …..oder………retortengewachsen………
    oder aber die Frauen seien für Höheres und Besseres bestimmt als „Elende“ zu speisen, das sei vermutlich Männerarbeit………..

    🙂
    danke für diese Worte alle………………….

    Liken

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