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Klitterung 6, die grösste Lüge / Die Deutschen haben 6 Millionen Juden ermordet

Für das Verfassen oder und Veröffentlichen dieses Artikels wird man heute in der BRD weggesperrt, in der Schweiz, da Grundrecht auf freie Meinungsäusserung selbstverständlich hochgehalten wird, ruinös gebüsst.

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Aus diesem einfachen Grunde lösche ich ihn. Ich ziehe es vor, als Nichtheld auf freiem Fuss Gutes zu tun, statt, gefilterte Luft atmend, monatelang auf und ab zu gehen und zu meditieren.

Thom Ram, 14.01.06

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24 Kommentare

  1. reiner niessen sagt:

    wie passt das zusammen. dürfen die betroffenen den holocaus leugnen?

    Skandal! Der Zentralrat der Juden leugnet den Holocaust!

    ich halte mich für politisch uninteressiert da ich andere probleme zu bewältigen habe.
    ich habe das nur nebenbei gefunden und da es nicht gelöscht wurde scheint es akzeptiert zu sein.

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  2. reiner niessen sagt:

    wenn diese beitrag der wahrheit entspricht muß ich mein gesamtes bisherige denken in frage stellen.
    mich hat dieser beitrag sehr betroffen gemacht.

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  3. thomram sagt:

    Lieber Reiner,

    verstehe ich richtig? Du warst bis heute noch der Meinung, dass Juden vergast worden seien?

    Wenn ja, so Gott sei Dank, bist du auf bb und auf diese wichtige Szene im Weltgeschehen gestossen.

    Falls dir die Wahrheit bezüglich Holocaust wirklich neu sein solle, dann helfen dir vermutlich auch die Artikel „Klitterung“ 1-5 weiter.

    Danke für den Hellstorm Link. Den Film wollte ich schon lange schauen und ich habe ihn nicht gefunden.

    Mit gutem Gruss, ram

    Nachtrag. Das ist wieder mal typisch thom ram. Hellstorm haben wir in bb längst. Ich habe den Film vor einem halben Jahr angeschaut und eingestellt:

    https://bumibahagia.com/2015/05/21/hellstorm-selbstbeschuldigung-selbstgerechtigkeit/

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  4. […] Klitterung 6: Die grösste und für Deutsche verderblichste aller Lügen: Deutsche haben 6 Millionen… […]

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  5. […] Klitterung 6, die grösste Lüge / Die Deutschen haben 6 Millionen Juden vergast […]

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  6. Ja, diese Zahlen und Fakten habe ich inzwischen auch schon wahrgenommen. Schaue ich mir die Lügen an, mit denen die USA die letzten Kriege angefangen haben, so kann ich mir inzwischen gut vorstellen, dass sie auch hier sehr schmutzige Wäsche gewaschen haben. Ich bin gespannt, wann auch diese Verschwörung aufgeklärt wird.

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  7. reiner niessen sagt:

    hallo thomram
    du hast mich sicher nicht richtig verstanden.
    ich habe mich nie dafür interessiert.
    man kann nicht auf jeder hochzeit tanzen ,sagte meine mutter dazumal zu mir.

    wie du weißt kämpfe ich einen hoffnungslosen kampf den ich sicher verlieren werde.
    aber wer unrecht nicht bekämpft hat schon verloren.
    daher bitte verzeih mir mein einseitiges interesse in eine aufgabe in der ich denke das derzeitige unrecht zu bekämpfen.
    wir sollten aus der vergangenheit gelernt haben aber wir haben heutzutage schon menschen die nicht einmal mehr die gegenwart wahrnehmen.

    wir reden über das unrecht aus der vergangenheit aber mit den menschen stirb auch die erinnerung auf grund der neuen eindrücke um uns herum.
    selbst das schlachtvieh brüllt wenn es den tod riecht, aber warum schreit keine in deutschland auf ?

    18800 getötete menschen in nur einem jahr auf deutschen boden.
    getötet durch ärztepfusch laut aok.
    58 000 ermordete deutsche durch medikamente
    http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/wie-aerzte-ihre-patienten-gefaehrden-aid-1.3827783

    wann brüllen die deutschen ???????

    der feind in der vergangenheit ist ja bekannt aber was ist mit dem system das heute menschen ermorden darf?
    täglich werden es mehr opfer.
    dies ist nur als kleiner einwand in dieses thema gedacht.
    ich geh zurück zu meinen leisten, wie der schuster zu sagen pflegte.

    einen schönen wochenanfang noch für alle
    gruß reiner

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  8. chaukeedaar sagt:

    Lieber Thomram,
    Bei aller Freundschaft, was für einen geistig schwach begründeten Dreck du hier verbreitest, bestärkt mich in meinem alten Entscheid, BB den Rücken gekehrt zu haben.
    Wenn du dich nur ein klitzekleines Bitzeli mit den Argumenten und Quellen der offiziellen Version beschäftigt hättest, müsste dir auffallen, dass in diesen Post von dir mindestens eine unlautere Methode angewandt wird, Beispiel: Strohmann-Argument
    https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

    Die offizielle Geschichtsschreibung spricht nicht von 6 Mio. vergasten Juden in Deutschland, sondern von knapp 6 Mio. ERMODRDETEN Junden in ganz Europa, davon die meisten (1 – 2.1 Mio) in der ehem. Sowjetunion, davon die meisten nicht vergast mit Zykon B, sondern erschossen, verhungern gelassen usw. Wenn Vergasung, so wurde gemäss den Quellen Anfänglich CO2 verwendet.

    Ich bitte dich: Lies doch mal in Gänze den folgenden Wikipedia-Artikel, und zwar nicht, weil ich glaube, dass da drin „die Wahrheit“ steht, sondern um dir ein Bild davon zu machen, wieviele tausend Indizien, Quellen und Aussagen von NS-Leuten widerlegt werden müssten, um den Schrott halbwegs ehrlich belegen zu können, den Du und die von dir verlinken rechten Säcke in die Welt posaunen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust

    Allerdings denke ich auch nicht, dass strafrechtliche Verfolgung von inhaltlichem Schwachsinn das Richtige ist, schon nur, weil es den rechten Hetzern eine ethische Scheinlegitimität verleiht.

    Geschichtliche Forschung OHNE Scheuklappen: Ja
    Unlautere Argumentation und selektive Spekulation: Von mir aus, hat dann einfach nichts mit einer besseren Welt zu tun.

    Rüttel,
    der Chaukee

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  9. Vollidiot sagt:

    Chauk

    Die offizielle Geschichtsschreibung ist einem steten Wechsel unterworfen. Welche „Schule“ nun grade oben ist oder schlicht sie unterliegt dem Opportunismus.
    Der Thomram hat manchmal die Art (grob) zu vereinfachen – aber Wikipedia als Quell der Wahrheit zu empfehlen ist der Ram’schen Art würdig.
    Du bist insofern ganz avantgardistisch, als Goldhagen ja nun „wissenschaftlich“ untermauerte, daß die meisten Juden eben nicht vergast wurden (eher marginal) sondern schlicht erschlagen, erschossen oder sonstwie, in und um die ca. 18000 KZs und Klein-KZs in Nazideutschland um die Ecke gebracht wurden.
    Darum spricht er auch nicht mehr vom industriellen Massenmord, mit Rampe und ab ins Gas und Goldzähne raus und ab zur BIZ.
    Nein – jeder Nazideutschlandbewohner hat, infolge der großen KZ-Dichte mehr oder weniger unmittelbar von den Tötungen gewußt.
    Das ist der historischen Wissenschaft letzter Stand und wenn wir noch ein bizzile warten wird das in Wikipedia zu lesen sein.
    Also ist offensichtlich, daß die Wahrheit sich wandelt – nun ja wie bekannt – ein Jeder kreiert seine Wirklichkeit – und die Breite der „Wahrheit“ korreliert mit dem Nebel der über einem Geschehen lag.
    Steiner sprach vom Nebel der gemacht werden wird mit dem WK2.
    Kluge Menschen können gute Denkanstöße geben.

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  10. Vollidiot sagt:

    Zur Wahrheit noch:
    In Ausschwitz gab es eine Gedenktafel für die über 4 Mio. ermordeten Juden.
    In Ausschwitz gibt es eine Gedenktafel für die über 1 Mio. ermordeten Juden.

    Auch das spricht für Goldhagen – durch präzise Forschungsarbeit kommt man zu einer immer schärferen Wahrheit.

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  11. chaukeedaar sagt:

    Lieber Volli,
    „Die offizielle Geschichtsschreibung ist einem steten Wechsel unterworfen. “ – zum Glück (soviel weiss ich als ehemaliger Geschichtsstudent grad noch) 😀

    „Der Thomram hat manchmal die Art (grob) zu vereinfachen“ – genau das ist in Anbetracht von Menschenleid nicht zielführend, will man eine bessere Welt erwirken

    „aber Wikipedia als Quell der Wahrheit zu empfehlen ist der Ram’schen Art würdig.“ – wie du bei genauem Lesen meines Kommentares siehst, mache ich das nicht

    Danke auch für den goldhagenschen Update!

    Herzlichst,
    der Chaukee

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  12. thomram sagt:

    Volli

    ***Der Thomram hat manchmal die Art (grob) zu vereinfachen – aber Wikipedia als Quell der Wahrheit zu empfehlen ist der Ram’schen Art würdig.***

    ?

    Das „aber“ bedingt, so meinte ich, ein „unwürdig“. Tippelfehler?

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  13. thomram sagt:

    Ich bin Schütze, nicht Jungfrau.

    Wenn ich eine Sache betrachte, interessiert mich die Grundform, aus welcher sich die Hauptessenz erschliesst.
    Erbsenzählend in der Bibliothek, 17 Bände durchfilternd, 1000001 Details nebeneinanderlegen, das liegt mir nicht, will ich nicht.

    Ob 6 Millionen vergast oder erschlagen oder erschossen worden sind, das ist mir scheisegal. Die Botschaft Lautet: Deutsche haben 6 Millionen ermordet. Ich habe im Titel „vergast“. Den Erbsenzähler muss das naturgemäss irritieren. Ok, ich kann das akzeptieren. Es ist sogar für mich, dank Erbsenzähler-Chauckeedaar – Intervention, zu ungenau. Ich ändere den Titel und setze „ermordet“.

    Ich ehre jeden einzelnen Erschlagenden, Vergasenden und Erschiessenden. Ich ehre jeden einzelnen Erschlagenen, Vergasten und Erschossenen.

    Ich will, dass mit diesem Schuldkomplex aufgeräumt wird.

    Das ist es, was ich will.

    Ich will, dass mit diesem Schuldkomplex aufgeräumt wird. Ja, ich habe es wiederholt.

    Ceterum censeo es gab keine Vergasung, nicht mit Zyklon B.

    Es habe Wagen gegeben, die die Insassen hinten mittels Auspuff – CO2 gekillt haben. Das schliesse ich nicht aus, kenne aber bislang nur Quellen, welche im gleichen Atemzuge den erlogenen Massenmord als Tatsache hinstellten.

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  14. thomram sagt:

    Füge bei.

    Dass es auch in einem Stamm von Menschenfressern einzelne fühlende Individuen geben kann, das weiss ich.

    Muss ich schreiben:
    87,3747% der anrückenden Mongolen vergewaltigten deutsche Frauen?
    79,475 % der anrückenden Mongolen erledigten Deutsche mittels Feuerwaffe, davon 55,555% mit Genickschuss, 44,444% mittels Herzschuss, Rest ungeklärt?
    Muss ich schreiben:
    83,48591% der anrückenden Yankees waren an Massenmorden beteiligt, davon 74,98% als Wächter, 22,57 als Vergewaltiger und die restlichen %, von denen weiss man nicht, ob sie zugeschaut oder weggeschaut haben?
    Muss ich schreiben:
    Die Deutschen brachten 24907 Juden um, 14,35% per CO2, 47,39% per Genickschuss, 13,2% per an die Wand schmeissen, Rest ungeklärt?

    Die Generalbotschaft ist, und nach meinem Wissensstand entspricht sie der Wahrheit: Die Anrückenden vergewaltigten, folterten und mordeten.
    Die Generalbotschaft ist, und nach meinem Wissensstand ist sie erstunken und erlogen: Die Deutschen haben 6 Millionen Juden ermordet.

    Ja. Es gibt das „kleine“ Einzelleben, das „kleine“ Einzelschicksal, und es gibt den grossen Fluss. Ich ehre jedes „kleine“Einzelleben, doch um es zu würdigen, müsste ich hier Millionen von Einzelleben aufführen, was mir, wie man möglicherweise nachvollziehen kann, nicht ganz leicht möglich ist.

    Mein Gott, muss ich Solcherlei wirklich erklären hier?

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  15. thomram sagt:

    Ich wechsle den Job. Ich werde künftig „Blick“ nachrichten weiterreichen hier.

    Das Wichtigste von heute:

    47-Jährige erfährt eine Stunde vor Geburt, dass sie schwanger ist.

    Doch auch das ist nicht sicher und kann in Frage gestellt werden. Ob es nur ein Fake zwecks Auflagerettung ist? Kann ja sein! Heute lügen sie alle! Wieviel hat die Frau dafür bekommen, dass sie sich fotografieren lässt? Was wird in der Blickredaktion an Schimpftiraden aufjubeln, wenn bekannt werden wird, dass sich dieser Journalist hat täuschen lassen? Sollte sowas geahndet werden? Sollte der Redaktor vor Gericht? Oder die Frau?
    Ich erbitte um Lesermeinungen, ob ich eine diesbezügliche Abstimmung starten soll.

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  16. Vollidiot sagt:

    Thom

    ***Der Thomram hat manchmal die Art (grob) zu vereinfachen – aber Wikipedia als Quell der Wahrheit zu empfehlen ist der Ram’schen Art würdig.***

    D.h., daß ich das auf die Qualität von Chauk. bezog – also seine Argumentation ist der Deinen (groben) würdig (mit Wiki als Argument). War auch nicht ohne Sarkasmus.

    Allerdings kann man auf einen saugroben (und in schlimmsten Maße hinterhältigen) Klotz einen groben Keil setzten.
    Von daher halte ich die Art der Argumentation von Dir für akzeptabel.
    In Göteschem Sinne (z.B. Eine vornehme Wahrheit………..) erlaubt.

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  17. Vollidiot sagt:

    Thom

    Und schwach begründeter Dreck ist es nicht was Du verbreitest.
    Da ist dem Chauke sein – hi, hi – bürgerliches Ego durchgebrannt – bei dem Thema, das so ganz tief im ewigen Dunkel der Unterhosen sitzt, kein Wunder.
    Einfach nachsehen, Mund abwischen und weiter gohts.

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  18. thomram sagt:

    Verstehe.

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  19. reiner niessen sagt:

    nun kommt mal wieder runter das leben ist doch schön.

    ich habe einmal gelesen:
    wir lassen uns nicht auf den kopf scheissen,
    wir reissen das maul auf !

    ich fand es wirklich lustig aber ich bin ja auch kölner.
    gruß reiner

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  20. thomram sagt:

    @ Reiner

    Bin ja schon wieder unten 🙂
    Oder:
    Es chunnt vor, dass d Ross au emol durebrönne. Macht nüt. Morn isch alles neu und anders. Hüt isch scho morn.

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  21. daonilier sagt:

    mein urururgroßvater hat im späten mittelalter 10 milliarden juden getötet

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  22. thomram sagt:

    @ daonilier

    Sei willkommen auf bb, daonilier.

    Reifliches Ueberlegen und lange Zwiesprache mit Gott lassen mich dir raten: Spende eine Synagoge in Jerusalem. Damit ist deine vererbte Schuld zwar nicht abgetragen, aber immerhin wäre es mal ein Zeichen guten Willens.
    Um dich ganz zu reinigen, solltest du dich täglich peitschen (11 Hiebe), für den Rest des Lebens nur mit Grundnahrungsmitteln dich ernähren und generell jeglicher Sinnesbefriedigungen entsagen.

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  23. Vollidiot sagt:

    Dao

    Thoms Idee is scho räht.
    Weniger finanzieller Aufwand wäre: täglich durch das Mahnmal gehen und an jedem Stein sagen: mein Herz ist rein, darf niemand anders als Jesus hinein.
    Müßte gehen, weil Jesus echter Jude war, kein Aschkenazim.

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  24. Dietrich sagt:

    Papst: weiße Rasse soll bereit sein, sich zu opfern im Märtyrertod, für Frieden auf der Welt

    Das sagt der jesuitische = insgeheim jüdische Papst, und er meint damit nicht die weißen Juden sondern die germanischstämmigen Völker der weißen Rasse.

    Video „Der Todeskult der christlichen Kirchen“ gegen die westeuropäischen Völker von der Bloggerin „Momentaufnahmen“ :

    Veröffentlicht in der auflagenstärksten, linksliberalen, einflußreichen italienischen Tageszeitung „La Republicca“ und in zahllosen anderen Zeitungen weltweit

    Rassenvermischung, Marxismus, Politik – Der „Revolutionär“ Franziskus im Gespräch mit Eugenio Scalfari
    21. November 2016

    „Das Gebot: Liebe den Nächsten wie dich selbst muß geändert werden und lauten muß; mehr als dich selbst“ – Interview von Eugenio Scalfari mit Papst Franziskus vom 11. November 2016 in vollem Wortlaut. Salfari: „Ich nenne es die universale Rassenvermischung.“ Papst Franziskus: „Bravo, das ist das richtige Wort.“

    (Rom) Die Zahl der Interviews, die Papst Franziskus in schneller Abfolge verschiedenen Medien gibt, nimmt in erhöhtem Tempo zu. Am vergangenen 11. November veröffentlichte La Repubblica ein Interview, das Eugenio Scalfari am 7. November mit Franziskus geführt hatte. Katholisches.info berichtete bisher über eine historische Bemerkung des Papstes über die Bartholomäusnacht (siehe Papst Franziskus und die falsche Anklage gegen die katholische Kirche – Die Wahrheit über die Bartholomäusnacht). Angesichts der Inhalte des Interviews galt es abzuwarten, ob der Vatikan Teile dementiert. Da es ein solches Dementi auch nach zehn Tagen nicht gibt, veröffentlichen wir das gesamte Interview in deutscher Übersetzung.

    Ein Interview von Eugenio Scalfari mit Papst Franziskus verlangt einen erläuternden Vorspann.

    La Repubblica ist die auflagenstärkste und einflußreichste linksliberale Tageszeitung Italiens. Sie ist zudem, laut seinen eigenen Angaben, die einzige Tageszeitung, die Papst Franziskus regelmäßig liest, wie auch im Interview indirekt bestätigt wird. Eugenio Scalfari ist der Gründer von La Repubblica und Doyen des linken Journalismus in Italien. Er stammt aus einem Elternhaus mit langer freimaurerischer Tradition. Scalfari selbst bezeichnet sich als Atheist. Sein Blatt ist betont kirchenkritisch und entfachte gegen Papst Benedikt XVI. mehrere Kampagnen.

    Als Papst Franziskus gewählt wurde, wendete sich das Blatt schlagartig. Scalfari gehörte in den vergangenen dreieinhalb Jahren wiederholt zu den bevorzugten Gesprächspartnern des argentinischen Papstes. Franziskus betonte dabei, Scalfari „nicht bekehren“ zu wollen.

    Die daraus entstandenen Interviews haben eine ungewöhnliche „Eigentümlichkeit“. Laut Scalfaris Angaben geben die päpstlichen Antworten dieser Interviews nicht die Worte des Papstes wieder, sondern werden von Scalfari selbst formuliert. Er halte sich dabei allerdings inhaltlich an das, was ihm Franziskus sage.

    Das Interview fand einen Tag vor den Präsidentschaftswahlen in den USA statt, aus denen der Republikaner Donald Trump als Überraschungssieger hervorging.

    Das Interview wurde am 12. November vom Osservatore Romano in vollinhaltlich übernommen
    Da auch zehn Tage nach er Veröffentlichung des Interviews keine Richtigstellung durch das Presseamt des Vatikans erfolgt ist, muß der Inhalt als authentisch angesehen werden. Bereits am 12. November war das Interview vollinhaltlich von der italienischen Ausgabe des Osservatore Romano übernommen worden. Inzwischen wurde es auch auch von der spanischen Ausgabe der Vatikanzeitung abgedruckt.

    Daß es sich nicht wirklich um ein Interview im strengen Sinn handelt deutet der Osservatore Romano an, wenn er in einem kurzen Vorspann von einer „Erzählung des Gesprächs“ schreibt. Vorbehalte gegen die unorthodoxe Wiedergabe oder inhaltliche Aussagen äußerte er nicht.

    Scalfari signalisiert sich mit Aussagen des Papstes zu identifizieren, während er zwischendurch auf Distanz bedacht ist, etwa wenn es um die katholische Kirche geht („Ihre Kirche“). Wo die Ideologie des Marxismus gemeint ist, meidet er dieses Wort. Im Kontext der Papst-Aussage wird es völlig unverständlich, warum der Marxismus als „realer Sozialismus“ das Christentum auf brutale und grausame Weise verfolgt hat und auszutilgen versuchte und noch heute in den kommunistischen Diktaturen wie der Volksrepublik China, Vietnam und Nordkorea unterdrückt und verfolgt.

    Scalfari kam gleich zur Sache.

    „Was denken Sie über Donald Trump?“

    Scalfari: „Heiligkeit, was denken Sie über Donald Trump?“

    Papst Franziskus: Ich gebe keine Urteil über Menschen ab und von Politikern will ich nur verstehen, welches die Leiden sind, die ihre Vorgangsweisen den Armen und den Ausgeschlossenen verursachen.

    Scalfari: Was ist also in diesem so bewegten Moment ihre Hauptsorge?

    Papst Franziskus: Die Flüchtlinge und die Einwanderer. Nur ein kleiner Teil sind Christen, aber das ändert, was uns betrifft, nicht die Situation, ihr Leiden und ihr Unbehagen. Es gibt viele Gründe, und wir tun das Mögliche, sie zu beseitigen. Leider sind es viele Male Maßnahmen, die von den Bevölkerungen abgelehnt werden, die den Entzug der Arbeit und die Reduzierung der Löhne fürchten. Das Geld ist gegen die Armen und auch gegen die Einwanderer und die Flüchtlinge, aber es gibt auch die Armen in den reichen Ländern, die die Aufnahme von Ihresgleichen aus den armen Ländern fürchten. Es ist ein perverser Kreislauf, und er muß durchbrochen werden. Wir müssen die Mauern einreißen, die uns trennen, versuchen den Wohlstand zu mehren und breiter zu machen. Um aber dieses Ergebnis zu erreichen, müssen wir die Mauern einreißen und Brücken bauen, die es ermöglichen, die Ungleichheit abzubauen und die Freiheit und die Rechte zu vermehren. Mehr Rechte und mehr Freiheit.

    „Das universale Mestizentum: Bravo, das ist das richtige Wort“

    Scalfari: Heiligkeit, Sie werden mit diesen zu errichtenden Brücken den Wiederanschluß dieser Verzweifelten fördern, aber die Ungleichheiten sind in den reichen Ländern entstanden. Es gibt Gesetze, die darauf abzielen, ihre Tragweite abzubauen, aber sie zeigen nicht viel Wirkung. Wird dieses Phänomen nie enden?

    Papst Franziskus erhält von Boliviens Präsident Evo Morales ein Hammer-und-Sichel-Kreuz
    Papst Franziskus: Sie haben mehrfach über dieses Problem gesprochen und geschrieben. Eines der Phänomene, das durch die Ungleichheiten ermutigt wird, ist die Bewegung vieler Völker von einem Land zum anderen, von einem Kontinent zum anderen. Nach zwei, drei, vier Generationen integrieren sich diese Völker und ihre Verschiedenheit neigt dazu, ganz zu verschwinden.

    Scalfari: Ich nenne es das universale Mestizentum [Rassenvermischung] im positiven Sinn des Wortes.

    Papst Franziskus: Bravo, das ist das richtig Wort. Ich weiß nicht, ob es universal sein wird, aber es wird in jedem Fall verbreiteter sein als heute. Was wir wollen, ist der Kampf gegen die Ungleichheit. Das ist das größte Übel, das es in der Welt gibt. Es ist das Geld, das sie schafft und das gegen jene Maßnahmen ist, die darauf abzielen, den Wohlstand einzuebnen und daher die Gleichheit zu fördern.

    Marxismus: „Kommunisten denken wie Christen“

    Scalfari: Sie haben mir vor einiger Zeit gesagt, daß das Gebot „Liebe den Nächsten wie dich selbst“ sich angesichts der dunklen Zeiten, die wir erleben, ändern und lauten muß „mehr als dich selbst“. Sie sehnen also eine Gesellschaft herbei, die von der Gleichheit bestimmt ist. Das ist, wie Sie wissen, das Programm Marx’schen Sozialismus und dann des Kommunismus. Sie denken also an eine Gesellschaft von Marx’schen Typus?

    Papst Franziskus: Mehrfach wurde gesagt, und meine Antwort war immer, daß es – wenn schon – die Kommunisten sind, die wie die Christen denken. Christus hat von einer Gesellschaft gesprochen, in der die Armen, die Schwachen, die Ausgegrenzten es sein sollen, die entscheiden. Nicht die Demagogen, nicht die Barabbas, sondern das Volk, die Armen, ob sie an den transzendenten Gott glauben oder nicht, sie sind es, denen wir helfen müssen, die Gleichheit und die Freiheit zu erlangen.

    „Sie sind ein Revolutionär“ – „Volksbewegung soll in die Politik eintreten“

    Scalfari: Heiligkeit, ich habe immer gedacht und geschrieben, daß Sie ein Revolutionär sind und auch ein Prophet. Heute aber scheine ich zu verstehen, daß Sie hoffen, daß die Bewegung des einfachen Volkes, und vor allem das Volk der Armen, direkt in die eigentliche Politik eintreten soll.

    Fotomontage: Papst Franziskus statt Mao in einer Reihe kommunistischer Führer
    Papst Franziskus: Ja, so ist es. Nicht in den sogenannten Politikersprech, den Kampf um die Macht, den Egoismus, die Demagogie, das Geld, sondern in die hohe, die kreative Politik, die großen Visionen. Das, was Aristoteles in seinem Werk geschrieben hat.

    Scalfari: Ich habe gesehen, daß Sie in Ihrer Rede an die „Volksbewegungen“ vom vergangenen Samstag den Ku Klux Klan als eine schändliche Bewegung zitiert haben und ebenso analog auf der Gegenseite die Black Panther. Sie haben aber Martin Luther King als bewundernswert zitiert. Ist auch er ein Prophet für das, was er über das freie Amerika gesagt hat?

    Papst Franziskus: Ja, ich habe ihn zitiert, weil ich ihn bewundere.

    Politik der Armen für die Armen – „Christus will es“ – „Die Schlächter des IS“

    Scalfari: Kehren wir zur Politik zurück und zu ihrem Wunsch, daß die Armen und die Ausgegrenzten die Politik in einen demokratischen Willen umwandeln sollen, um die Ideale und den Willen der Volksbewegungen zu verwirklichen. Sie haben dieses Interesse für die Politik unterstützt, weil Christus das will. „Die Reichen müssen durch das Nadelöhr“. Christus will das nicht, weil er der Sohn Gottes ist, sondern vor allem weil er Menschensohn ist. Aber es wird in jedem Fall einen Konflikt geben, es geht um Macht, und Macht führt, wie Sie selbst gesagt haben, zum Krieg. Werden die Volksbewegungen also einen Krieg, wenn auch einen politischen, ohne Waffen und ohne Blutvergießen zu bestehen haben?

    Papst Franziskus: Ich habe nie an Krieg und Waffen gedacht. Das Blut ja, das kann vergossen werden, es werden aber für den Fall die Christen sein, die das Martyrium erleiden, wie es fast auf der ganzen Welt durch das Werk der Fundamentalisten und der Terroristen des IS, die Schlächter, geschieht. Die sind schrecklich, und die Christen sind die Opfer.

    Scalfari: Heiliger Vater, Sie wissen aber genau, daß viele Länder auch mit den Waffen reagieren, um den IS zu besiegen. Im Übrigen haben auch die Juden die Waffen gegen die Araber eingesetzt, aber sogar untereinander.

    Papst Franziskus: Nun gut, aber es ist nicht diese Art von Konflikten, die die christlichen Volksbewegungen vertreten. Wir Christen waren immer Märtyrer, und dennoch hat unser Glauben im Laufe der Jahrhunderte den Großteil der Welt erobert. Sicher, es gab von der Kirche gegen andere Religionen unterstützte Kriege, und es gab sogar Kriege innerhalb unserer Religion. Der Grausamste war das Gemetzel der Bartholomäusnacht und leider vielen vergleichbare andere. Sie erfolgten, wenn die verschiedenen Religionen und unsere, manchmal mehr als die anderen, die weltliche Macht dem Glauben und der Barmherzigkeit vorgezogen haben.

    „Friedlicher Krieg“ um die Macht – „Ja, es braucht Märtyrer, und zwar viele“

    Scalfari: Sie, Heiligkeit, fordern nun aber die Volksbewegungen auf, in die Politik einzutreten. Wer in die Politik geht, kreuzt sich zwangsläufig mit seinen Gegnern: Ein friedlicher Krieg, aber es handelt sich immer um einen Konflikt, und die Geschichte sagt uns, daß es in Konflikten , um die Eroberung der Macht geht. Ohne Macht gewinnt man nicht.

    Papst Franziskus: Nun vergessen Sie, daß es auch die Liebe gibt. Oft überzeugt die Liebe, deshalb hat er auch so viele überzeugt, wie wir heute sind. Die Katholiken sind anderthalb Milliarden, und die Protestanten der verschiedenen Konfessionen 800 Millionen. Die Orthodoxen sind 300 Millionen dann sind noch die anderen Konfessionen wie die Anglikaner, die Waldenser, die Kopten. Sie alle zusammen, erreichen die Christen zweieinhalb Milliarden Gläubige und vielleicht mehr. Hat es dazu Waffen und Kriege gebraucht? Nein. Märtyrer? Ja, und viele.

    Eugenio Scalfari
    Scalfari: Uns so habt ihr die Macht erobert.

    Papst Franziskus: Wir haben, Beispiel von Jesus Christus nehmend, den Glauben verbreitet. Er war der Märtyrer der Märtyrer und hat den Samen des Glaubens in die Menschheit geworfen. Ich werde mich aber hüten, von jenen das Martyrium zu fordern, die sich für eine Politik einsetzen, die auf die Armen ausgerichtet ist, für die Gleichheit und die Freiheit. Diese Politik ist etwas anderes als der Glauben, und es gibt viele Arme, die nicht glauben. Sie haben aber dringende und lebenswichtige Bedürfnisse, und wir müssen sie unterstützen, so wie wir alle anderen unterstützen, wo und wie wir können.

    Scalfari: Während ich Ihnen zuhöre, bestätigt sich mir immer mehr, was ich für Sie empfinde: Ein Pontifikat wie das Ihre hat es nur wenige gegeben. Im übrigen haben Sie etliche Gegner innerhalb Ihrer Kirche.

    Papst Franziskus: Gegner würde ich nicht sagen. Der Glauben eint uns alle. Natürlich sieht jedes von uns Individuen dieselben Dinge auf verschiedene Weise. Das objektive Bild ist dasselbe, aber subjektiv ist es verschieden. Das haben wir uns oft gesagt, Sie und ich.

    Die Schlagzeilen von La Repubblica zum Interview

    Ob die Schlagzeilen zum Interview von Eugenio Scalfari oder der Repubblica-Redaktion formuliert wurden, ist nicht bekannt. Die Schlagzeilen fassen Aussagen des Papstes in sichtbarer Aufmachung zusammen und entfalten damit die größte Breitenwirkung.

    Der Papst fordert die Katholiken zu einem neuen politischen Engagement auf: „Nicht für die Macht, sondern um die Mauern der Ungleichheit zu beseitigen“.

    „Trump? Ich urteile nicht. Mich interessiert nur, ob er die Armen leiden läßt.“
    Das Geld: „Schafft Ungleichheit, das ist das größte Übel, das es in der Welt gibt und gegen das wir kämpfen.“

    Kommunist? „Das hat man mir schon oft gesagt, aber es sind die Kommunisten, die wie die Christen denken.“

    Das Volk: „Das Volk der Armen muß in die große, kreative Politik eintreten, jene, die Aristoteles beschrieben hat.“

    Gegner: „Ich würde nicht sagen, daß ich viele Gegner in der Kirche habe. Der Glauben eint uns alle, dann hat jeder unterschiedliche Sichtweisen.“
    http://www.katholisches.info/2016/11/21/…genio-scalfari/
    Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
    Bild: La Repubblica/Osservatore Romano

    *
    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/poli…le19042736.html

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