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Noch 3 Tage

Von Angela 18.06.2019

Ich bin überhaupt kein Mensch, der sich nach astrologischen Vorhersagen richtet, ganz ernsthaft angewandt mag sie ja einen gewissen Wahrheitsgehalt haben, vor allem, wenn man an alte Kulturen denkt….   . (mehr …)

Na(h)to(d)-Wahrheiten

(LH) Es gibt so wenig positive Nachrichten? Könnte es daran liegen, daß es uns nicht gelingt, im „negativen“ das „positive“ zu erahnen?
„Nichts Schlechtes ohne Gutes“, sagt ein russisches Sprichwort, es hat jede „schlimme“ Nachricht auch eine Rückseite, die wir nicht vernachlässigen dürfen.
Versuchen wir also, anhand eines Beispiels unsere Sinne zu schärfen – weiter kann dann jeder selbst überlegen…
Luckyhans, 25./29. März 2019
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Dieser Tage jährte sich eines der finstersten Kapitel in der Geschichte EUropas und der Nato: vor 20 Jahren, am 24. März 1999, begann die Nato – ohne vorher den UN-Sicherheitsrat zu fragen und somit unter Bruch des Nato-Vertrages Art. 1 – ein­fach selbstherrlich mit der Bombardierung des damaligen Rest-Jugoslawiens, noch be­stehend aus Serbien und Montenegro; Jugoslawien (= Süd-Slawien) war einer der vielen Kunst-Staaten, die im Ergebnis des sog. 2.Weltkrieges installiert worden waren.

Vorwand war ein angeblich drohender Völkermord im Kosovo, der südlichsten Provinz Serbiens, die überwiegend von Albanern bewohnt war. Dazu wurde ein „Vorfall“ insze­niert und als „drohende humanitäre Katastrophe“ bezeichnet, bei dem im Dorf Račak einige Leichen von Albanern gezeigt wurden, als Massenerschießung friedlicher Albaner – in der Tat waren es jedoch in Kämpfen gefallene UČK-Kämpfer, was auch in einer internationalen pathologisch-anatomischen Expertise nachgewiesen wurde, deren Ergebnisse jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Über die hysterische Kriegshetze der Medien kann hier nachgelesen werden, wie auch die Weiterführung dieser unseligen Politik durch die BRvD.

Im Verlaufe von insgesamt 78 Tagen (!) wurden ca. 38.000 Kampfeinsätze gegen 1500 Ortschaften ausschließlich in Serbien (nicht jedoch im Kosovo) geflogen – mit Raketen, Bombenflugzeugen usw. – dabei wurde die komplette serbische Industrie- und Infra­struktur des Landes zerstört: 60 Brücken, 2/3 aller Schulen und fast alle Betriebe der chemischen, Düngemittel- und erdölverarbeitenden Industrie sowie Einrichtungen zur Wasser- und Energieversorgung, was zur Verseuchung weiter Boden-Bereiche mit Che­mikalien führte; 5 Tonnen Quecksilber gelangten in die Donau. Tausende Menschen waren monatelang ohne Strom und Wasser.

Nach unterschiedlichen Angaben wurden bei den Bombardierungen etwa 1000 Militär­angehörige, aber auch etwa 500 Zivilisten (nach westlichen Angaben) getötet – nach jugoslawischen Daten waren es allerdings etwa 2000 Zivilisten, weitere etwa 400 gelten als vermißt, zwischen 7.000 und 12.500 Zivilisten wurden verletzt.
Dazu kam der Einsatz von Geschossen mit abgereichertem Uran durch die Nato, mit den entsprechenden Krebsfolgen – der Film von Frieder Wagner dazu sollte allen be­kannt sein.
Allein die direkten materiellen Schäden wurden auf zwischen 30 und 100 Mrd. Dollar geschätzt. Aber die Kosten der Nato lagen in mindestens derselben Größenordnung!

Was soll daran Gutes gewesen sein?“ empört sich jetzt so mancher zurecht.

Freilich, für die Menschen in Jugoslawien war daran nichts Gutes, denn diese brutale Aggression der Nato in Europa war der Beginn der endgültigen Zerlegung des Landes in mehrere kleine Einzelstaaten, die leicht gegeneinander auszuspielen waren, was vom Westen (den VSA und auch der EU!) auch ausgiebig genutzt wurde und bis heute wird.

Und daß die EU den Wiederaufbau einiger Teilrepubliken mit Krediten unterstützte, führ­te noch dazu, daß auch die Banken am Krieg kräftig profitieren durften – mußten doch Kredit-Zinsen und -Tilgung von den Menschen in den Nachfolgestaaten aufgebracht werden – sie wurden so nochmal kräftig „ausgenommen“…

Gut“ daran ist lediglich, daß sich daraus eine Reihe von Erkenntnissen ableiten ließ, welche die Menschen in Europa eigentlich hätten auf die Barrikaden, sprich auf die Straße bringen müssen.
Daß niemand auch nur daran gedacht hat, zeigt wieder („negativ“), wie manipuliert die Menschen in der EU vor 20 Jahren bereits waren. Aber auch diese Erkenntnis kann uns helfen, ein wahres Abbild der Wirklichkeit zu generieren.

Gehen wir also mal durch, was uns diese Aggression der Nato gegen Jugoslawien schon damals gezeigt haben könnte:

1. Die Nato ist kein „Verteidigungsbündnis“ (siehe Art. 1 des Statuts), sondern ein Kriegsbund. Sie schafft sich selbst Anlässe, um andere Länder zu überfallen.
Eine angeblich drohende „humanitäre Katastrophe“ sei als Kriegsgrund schon ausrei­chend und „legitimiere“ ein solch brutales Bombardement!

2. Die Nato setzt sich, wenn es ihr paßt, über jegliches Völkerrecht hinweg: Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates sind für sie nicht nötig, um einen friedlichen Staat zu überfallen.

3. Vorwände für eine Aggression gegen ein friedliches Land werden einfach geschaffen, denn bis geklärt werden kann, daß der Vorwand nur gestellt war, ist das Land bereits zerstört.

4. Die sog. Nachkriegsordnung, d.h. der Verlauf der Grenzen in der Welt nach dem Waffenstillstand im sog. 2. Weltkrieg, werden von der Nato jederzeit mit Waffenge­walt verändert, so dies die Nato-Befehlshaber – das sind stets VSA-Generäle oder deren Marionetten – anordnen.
Von allen anderen (Rußland, China) verlangt man „natürlich“ die Respektierung des „Status Quo“.

5. Was seinerseits erneut beweist, daß der sog. 2. Weltkrieg noch nicht beendet ist, sondern die Kampfhandlungen auch in Europa jederzeit wieder aufgenommen werden können, sobald die Interessen der Globalisten, die über die VSA die Nato steuern, dies für vorteilhaft (für ihre Gewinne und ihre Machtansprüche) erachten.

6. Die erforderliche „politische“ Begleitung der Aggression durch „Zustimmung“ der „Regierungen“ (Politiker-Darsteller) der Mitgliedes-Länder (von Staaten kann nicht mehr gesprochen werden, da die staatlichen Strukturen überall durch Firmenstrukturen ersetzt werden) wird völlig unabhängig von jeglichen Parteien-Konstellationen dazu geliefert.
In der BRvD zum Beispiel war es eine Rot-Grüne-Koalition, welche ihre „Zustimmung“ gab, also eine Partei, die in ihrem Programm früher den Krieg völlig ablehnte, und eine andere, die früher mal als sozial galt – beide hätten schärfstens protestieren müssen und jegliche Mitwirkung ablehnen müssen: genau das Gegenteil geschah.

7. Was uns zu der Erkenntnis führt, daß das Parteiensystem (die sog. repräsentative Demokratie) nur eine reine „politische“ Schauveranstaltung ist, weil im Falle der Entscheidung sowieso ALLE Parteien genau das tun werden, was die wahren Lenker des Westens befehlen.

8. Alle großen Massenmedien in Europa sind gleichgeschaltet, denn kein einziges der großen Presseorgane und kein einziger Fernsehsender haben gegen den Überfall protestiert oder auch nur die wahren Verhältnisse und Gründe aufgezeigt.
Im Gegenteil, die Begeisterung für die Aggression und den Mord an Menschen war in allen Medien mit aller Schamlosigkeit überdeutlich – wir haben es also durchgängig mit Manipulationsmedien zu tun.

9. Ein moderner Krieg, sogar gegen ein so kleines Land – und mehr kann die Nato heutzutage auch nicht leisten, und ohne die VSA schon gar nicht – als reiner Luftkrieg durchgeführt, um eigene hohe Menschen-Verluste zu vermeiden, ist irrsinnig teuer.
D.h. auch die „kriegführenden Völker“ der Nato-Mitgliedsländer zahlen einen extrem hohen Aufwand aus dem Steueraufkommen, und wegen der gleichmäßigen Verteilung innerhalb des Bündnisses auch unabhängig von der Teilhabe ihrer eigenen Armee!

Alles das, und noch manches andere, hätten die Menschen in EUropa damals aus den Ereignissen für sich ableiten können. Denn die meisten der genannten Fakten waren bekannt oder konnten aufgefunden werden.
Und sie hätten dementsprechend reagieren müssen!

Also sofort auf die Straße gehen und gegen den Krieg protestieren, die Auflösung der Nato fordern, einen internationalen Völker-Gerichtshof einrichten und die Nato und ihre Verbrechen in Jugoslawien detailliert untersuchen und bestrafen; den Austritt der BRvD aus der Nato per Volksentscheid durchsetzen, ebenso die völkerrechtliche Beendigung des Weltkrieges durch einen echten Friedensvertrag anpacken; jegliche Wahlen wegen fehlender Alternativen ab sofort komplett zu boykottieren, die Abschaffung der Parto­kratie per Volksentscheid durchsetzen; jeder Einzelne die verlogenen Massenmedien komplett abschalten usw. usf.
Dann hätte dieser Krieg einen „Sinn“ gehabt…

Wir sehen an diesem Beispiel, daß es oft einiger Anstrengungen bedarf, um die positive „Kehrseite der Medaille“ aufzudecken. Und wie es scheint, ist es für viele schon zuviel, diesen Aufwand auf sich zu nehmen…
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Manchmal wird auch von VSA-Generälen „nebenbei“ mal etwas Unerwartetes geäußert. Zum Beispiel hat Generalstabs-Chef Joseph Dunford (laut TASS) kürzlich u.a. zugegeben, daß Rußland momentan nicht die Absicht habe, die VSA-Verbündeten in der Nato mit militärischen Mitteln anzugreifen – angesichts der hysterischen Kriegshetze in ganz West- und Osteuropa eine beachtliche Stellungnahme.
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Weitere Fragen zum Thema sollen anhand eines Interviews der tschechischen Agen­tur „Parlamentni Listy.cz“ mit dem ehemaligen hohen tschechischen Geheimdienstmit­arbeiter Jiři Wagner, inzwischen Leiter der Agentur „Exanpro“ für die Analyse internatio­naler Ereignisse, das dieser Tage erschien, angesprochen werden. Basis für die ausge­wählten Antworten des Experten ist die Übersetzung des Interviews durch die russische Agentur InoSMI ins Russische.

JW verweist darauf, daß der Art. 5 des Nato-Statuts angeblich – laut Interpretation durch Presse und Politiker – einen Zwang zur kollektiven Verteidigung in Falle eines Angriffs gegen ein Nato-Mitglied beinhalte. Dies sei jedoch eine bewußte Lüge, denn dieser Artikel verpflichte niemanden zu bestimmten Handlungen und stelle somit auch keine Sicherheitsgarantie für die Nato-Mitglieder dar.
Die Rede sei lediglich davon, daß im Falle eines Angriffs auf ein Nato-Mitglied die anderen Mitgliedes des Bündnisses so reagieren würden, wie sie es für erforderlich hielten. Zum Beispiel eine Protestnote an den UN-Sicherheitsrat schicken.

Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und sehen uns den Text des Artikels 5 des Nato-Vertrages an, der da lautet:

Artikel 5

Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; sie vereinbaren daher, daß im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.

Vor jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.
( Quelle )

Der Mann hat recht: es ist jedem Nato-Mitglied selbst überlassen, wie es auf einen Angriff auf ein anderes Nato-Mitglied reagiert – es gibt keinerlei Beistandsgarantien!

Jedoch würden Politiker und Militärs, wie der tschechische General Petr Pavel, vormals Nato-Generalstabs-Chef, und alle Massenmedien etwas anderes behaupten. Niemand hätte den Mut, die Wahrheit zu sagen.
Aber diese Schwäche der Nato sei auch so für alle offensichtlich.

Statt dessen würde von einer russischen Bedrohung phantasiert. Die heutigen Reden davon, daß Rußland eine Bedrohung darstelle und z.B. das Baltikum überfallen wolle, seien eine weitere gezielte Desinformation, um den VSA in der Konkurrenz mit Rußland zu helfen.
Ebensowenig habe Rußland 2008 Georgien überfallen, sondern Georgien habe zuerst Südossetien angegriffen. Wobei der Westen mit Südossetien ganz anders umgehe als mit dem Kosovo – er suche immer nur seinen politischen Vorteil.

Für alle, die jetzt einhaken wollen und sagen: „richtig, macht doch jeder“ sei gesagt, daß genau diese Beliebigkeit, diese Prinzipienlosigkeit, der Grund dafür ist, daß es in der heutigen Welt so chaotisch aussieht.
Es genügt eben nicht, sich andauernd nur an seinen momentanen „Interessen“ zu orientieren, denn diese sind ständigen Veränderungen unterworfen. Genau daraus resultiert nämlich die mangelnde Verläßlichkeit – in der internationalen Politik wie auch im täglichen Leben -, und der daraus entstehende Vertrauensverlust, mit dem wir alle konfrontiert sind und der uns so zu schaffen macht.
Bitte mal darüber nachsinnen…

Was dazu führe, daß der Westen seine Macht und Stärke mißbrauche, selbstherrlich zu entscheiden, wer wo recht hätte.
Wer den Russen die Krim vorwerfe, der möge doch erstmal über Serbien, den Irak und Libyen Klarheit schaffen.
Es kommt ja alles zu uns zurück, es gibt eine Rückkopplung, das ist nur eine Frage der Zeit.

Man sehe sich beispielsweise die Weltnetzseite der „Europäischen Werte“ an – da gibt es einen Bereich „Kremlin Watch“ – warum nicht auch einen „White House Watch“? Oder meint jemand, das Weiße Haus würde stets alles richtig machen und nichts Schlechtes tun?
Dies ist ein Beispiel für billigste Propaganda – wie kann die tschechische Regierung für solche „Europäischen Werte“ noch Geld geben?
Die Handlungen des Westens sind immer positiv, und wenn Rußland dasselbe tut, wird es sofort der Verletzung des Völkerrechts beschuldigt. Das ist nicht richtig.

Die Idee vom Weltgendarm haben die Amis selbst erfolgreich der Welt eingegeben. Die Frage ist, was dahinter steht.

Aber die Hauptsache ist, wie das Völkerrecht aufgefaßt wird. Immer wenn wir gegen irgendwen Sanktionen erlassen wollen oder jemanden bestrafen, sollten wir über uns selbst nachdenken. Über die eigenen schlechten Taten.

Jetzt sagen alle, daß die Russen in der Ostukraine kämpfen. Aber die Russen unterstüt­zen nur die Separatisten. Das ist ihre Politik – sie wollen nicht, daß die Ukraine einig ist, denn solange es in der Ukraine unruhig ist, kann sie nicht in die Nato rein, weil es unge­löste Territorialfragen gibt. (das ist unlängst wieder offen relativiert worden, mit Verweis darauf, daß auch die BRD 1955 in die Nato aufgenommen wurde, obwohl ein Teil – „Ostdeutschland“ – „vom Feind besetzt“ war; auf ähnliche Weise könnten sowohl Georgien als auch die Ukraine leicht auch in die Nato gelangen, wenn der „politische Wille“ – sprich der Befehl von Seiten der wahren Herren der Welt – dazu da wäre)

Und damit reden alle von Einfall und Aggression der Russen. Aber denkt mal nach, wie lange die Amis schon in Syrien sind.
Und nichts passiert? Keiner hat was dagegen?
Da habt ihr wieder die doppelten (Moral-) Standards.
Allen ist bekannt, daß die Ukraine für Rußland eine rote Linie ist. Das war längst klar. Die Amis wußten, daß die Ukraine das Tor zu Rußland ist.
Syrien, Ukraine, Georgien – in all diesen Ländern führen Rußland und die VSA indirekte Kriege.

Die Sache ist die, daß die VSA eine unvorteilhafte Lage haben, da 50% aller Weltvorräte an Rohstoffen sich in Rußland befinden. (eher eine Propaganda-Lüge der Amis, die ihre eigenen Rohstoffvorräte als „strategische Reserven“ betrachten und möglichst unange­tastet lassen wollen, für „schlechte Zeiten“…)
Rußland will einfach die westlichen Länder und Firmen (sprich die TNK!) nicht da ran lassen, sondern selbst mit den Rohstoffen handeln. …

Die Amis können ihr Niveau nur noch mit militärischer Gewalt halten – erinnert euch, wieviele Basen sie in der ganzen Welt haben. Wenn sie abziehen würden, würde der Dollar sofort fallen, zusammen mit ihrem politischen Einfluß. …
Sie wollen wie früher einzige Supermacht sein, und alle anderen sollen sich unterordnen.

Tschechien ist vor allem als Transitland von Bedeutung, für Truppentransporte nach der Ukraine und auch ins Baltikum – und das geschieht ständig. …
Ein kleiner Konflikt dort ist möglich, aber spekulativ. Allen ist bekannt, daß in einem vollständigen „großen“ Krieg niemand gewinnen kann. Es geht also eher um Provokationen und den Versuch, maximalen Druck auf das russische Regime auszuüben, um so die öffentliche Meinung in Rußland zu beeinflussen.
Hier spielen auch die Sanktionen eine Rolle, aber auch die sonderbare Geschichte mit dem angeblichen Doping der russischen Sportler und den Vorwürfen der Einmischung in alle möglichen Wahlen.
So soll Einfluß auf einen Regimewechsel in Rußland genommen werden.

In Rußland gibt es eine gewisse politische Opposition und der versucht man zu helfen. … Die Frage ist, wie die russische Öffentlichkeit diese Handlungen des Westens bewertet. Eher reagieren die Russen nicht so, wie es der Westen von ihnen erwartet, und ein großer Teil der Gesellschaft fühlt sich in seiner Unterstützung für Putin und sein Regime bestätigt.

Wenn wir Soldaten beispielsweise ins Baltikum schicken, dann nehmen wir an einer Eskalation der Spannungen teil. Die Amis wollen keinen Krieg. Sie kapieren, daß sie darin nicht gewinnen können. Die Russen können auch nicht darin gewinnen. So gibt es keine militärische Lösung – allen würde es schlecht ergehen. Und wenn dann noch irgendeiner Soldaten irgendwohin schickt, dann wird die Situation unnötig verschärft.

Aber die Außenpolitik der Amis ist genau darauf gerichtet. Sie wollen mit allen Mitteln die Russen unter Druck setzen, schicken Nato-Soldaten an die russischen Grenzen, führen dort Manöver durch, weil das strategische Ziel der VSA der Austausch des Regimes in Rußland gegen ein anderes ist, das der VSA-Politik entgegenkommt.

Überlegt euch, daß die Handlungen im Baltikum die Nato-Regeln verletzen, genauer Artikel 1. Denn im Artikel 1 des Nato-Statuts steht, daß die Mitgliedsländer zum Erhalt des Friedens beitragen und Gewaltanwendung vermeiden sollen.
Aber wir drohen mit Gewalt, wenn wir Soldaten dorthin schicken. Dies sollte mal erörtert werden. …

Venezuela ist flächenmäßig größer als Frankreich und befindet sich in einer Schlüssel­region der Welt. Die Streikräfte Venezuelas zählen über 300.000 Mann. Und noch eine halbe Million Reservisten. Das würde nicht einfach.
Bei einer militärischen Intervention könnten wohl einige strategische Objekte besetzt werden, aber dann begänne ein Bürgerkrieg.

Die Amis würde sowas anfangen, aber die Russen würden die Gegenseite unterstützen. Da kann ein innerer Konflikt provoziert werden, aber das wäre keine Lösung. Seht euch Syrien an.

Rußland wird in Venezuela nicht zurückstecken. Was in der Ukraine und Libyen passiert ist, haben die Russen als Signal aufgefaßt, daß man nichts weiter erdulden darf. Und sie werden bleiben.
Von den Rohstoffen haben wir schon gesprochen. Die Russen brauchen in der Welt nicht dieselben Aktivitäten zu entfalten wie die Amis. …
Den Russen ist wichtig, das zu erhalten, was sie schon haben. …
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Da gäbe es jetzt so manches dazu zu sagen, denn wenn Rußland den Einfluß auf das venezuelanische Erdöl nicht bräuchte, dann könnte es auch locker zurückhaltender sein.
Es geht also hier um ganz andere Dinge – nicht um Rohstoffe.

Neben vielen interessanten und richtigen Einsichten wird auch hier deutlich, wie selbst gut informierte und durchblickende Menschen sich von dauermanipulativen Techniken und Pseudo-Argumentationen beeindrucken lassen.
Bestimmte Märchen sind einfach schon sehr tief in die Hirne der Menschen eingepflanzt worden, und viele Leute im Westen gelangen früher oder später unter dem Dauerdruck der Lügen-Medien dahin, daß sie zunehmend der eigenen Propaganda glauben.

Kaum etwas Schlimmeres kann geschehen, denn damit wird man Gefangener seiner eigenen Ängste und Vorbehalte.

Wer sich also von den Prägungen und Konditionierungen wirklich lösen will, für den gibt es nur einen Weg: sich erstmal vom Dauerdruck der Propaganda abzuschotten.

Alles, was nicht wirklich auf Anhieb plausibel und logisch ist, einfach durchrauschen lassen: links rein, rechts wieder raus, und umgekehrt.

Kritisch sein gegenüber ALLEM! Selbst denken!

Weniger „nachrichten“ lassen, sich selbst aktiv im Weltnetz informieren, zu Themen, die für sich selbst wichtig sind.

Meinungen“ von Fakten trennen, Ereignisse von Auslegungen, und auf tendenziöse Wortwahl achten.

Wo viel Emotion „transportiert“ wird, steckt meist kein oder wenig oder gefälschtes Faktenmaterial dahinter – über das Gefühl läßt mensch sich leichter manipulieren.

Öfter auch einfach abschalten – raus in die Natur gehen, dort in Ruhe über Gehörtes, Gesehens oder Gelesenes nachsinnen.

Aussortieren, was nicht wichtig oder relevant ist: viele „Unglücksmeldungen“ sind nur darauf aus, unsere Lebenszeit zu stehlen, uns zu berühren und zu beschäftigen – und unsere Emotionen „runterzuziehen“.
Da die Unglücke meist irgendwo weit weg passieren, kann kaum einer immer einfach nachprüfen, ob die jeweilige Meldung auch wirklich „echt“ ist…

Natürlich soll niemand hartherzig werden: klar ist es schlimm, wenn irgendwo auf der Welt Menschen verunglücken – aber dies geschieht in der modernen Gesellschaft immer und überall – früher war es uns einfach nicht bekannt.
Aber:
Hat es dadurch früher weniger Mitgefühl gegeben? Waren die Menschen dadurch „härter“ und kälter?
Wohl kaum – meine Eltern waren, obwohl sie in ihrer Jugend den sog. 2. Welt-Krieg und die harte Nachkriegszeit miterlebt hatten, durchaus sehr sensibel und mitfühlend, vielleicht sogar noch empfindlicher als ich…
Oft wird heute einfach nur manipulativ ausgenutzt, daß Menschen mitfühlend sind.

Soweit mein Aufruf, aufmerksam und kritisch zu bleiben. Oder zu werden… 😉

Und das Gute in allem zu suchen, zumindest im Form eigener Erkenntnisse… dazu demnächst mehr.

Quo vadis, Europa?

(LH) Nachdem wir uns nun ausführlich mit der Ukraine (im Kommentar) und mit Rußland (in zwei Artikeln) befaßt haben, wollen wir noch einen kurzen Blick auf das Alte Europa werfen – wohin geht da die Reise und welche Varianten stehen uns da offen?
Luckyhans, 21./27.01.2019
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Frankreich brennt, und wenn der kürzlich veröffentlichte Brief an Monsieur Le-President (nicht den Käse, sondern die Makrone) echt ist und tatsächlich die Gelbwesten voll dahinter stehen, dann könnten da Prozesse in Gang kommen, die sehr schnell ganz Westeuropa erfassen könnten.
Wer den Brief noch nicht kennt: bitte lesen – oder hier.

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Tiere sind in ihrer wahren Natur vertrauensvoll und freundlich. / Alle.

Fleischfressende Raubtiere. Giftige Schlangen. Scheue Tiere. Gott- und naturgegeben?

Nein.

Tiere sind in ihrer wahren Natur vertrauensvoll und freundlich. Alle.

Wie ist es zu den aktuell herrschenden Zuständen gekommen? Mensch hat Panik vor Hai, Kroko und Schlange. Das Reh flieht des Menschen. Elefanten müssen ihre Jungen gegen Grosskatzen schützen. Kein Tier, welches keinen gefährlichen Fresser fürchtet.

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In diesem sorgfältig zusammengestellten und verfassten Video sehe ich mein Weltbild bestätigt und in meinem Sinne erweitert.

Es weist einerseits auf Urzeiten, anderseits auf das NZ, auf das noch keineswegs allen sichtbar dämmernde Neue Zeitalter.

Es erklärt kurz und bündig, aus meiner Sicht träf und schlüssig, wie die Tierwelt in „Friss. Werde gefressen.“ abglitt. Du ahnst richtig, guter Leser. Oder du weisst bereits…

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Per Mail eingesandt von P.

Thom Ram, 21.01.07

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Die Rubel-Katastrophe-1

(LH)  Wer sich auf ein Spiel nach fremden Regeln einläßt – und das haben wir mit unserem Eintritt in das Hamsterrad alle getan -, der darf sich nicht wundern, wenn er nicht gewinnt.
Wer dann auch noch gegen diejenigen antritt, welche die Regeln des Spiels bestimmen, der hat stets ganz schlechte Karten, egal wie das Blatt in der Hand auch aussehen mag: denn diese „jenigen“ können ja durchaus auch während des Spiels die Regeln ändern…
Wasgen Awagjan, ein russischer Ökonom armenischer Abstammung, hat dazu zwei Überlegungen angestellt, die aufmerken lassen: hier ist Teil 1.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 6. Mai 0006Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Die Rubel-Katastrophe: Gegen Falschspieler kann man nicht gewinnen! – КАТАСТРОФА РУБЛЯ: У ШУЛЕРА НЕ ВЫИГРАТЬ!

Wasgen Awagjan – 11. April 2018

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Putin: eine offene Aggression!

Heute nacht gegen 3 Uhr Ortszeit wurden von einer selbsternannten „Koalition“ aus den VSA, England und Frankreich über 100 Raketen gegen zivile und militärische Objekte in Syrien abgefeuert – ohne konkrete Vorwarnung, ohne jegliche Berechtigung durch eine Resolution des UNSicherheitsrates und ohne nachvollziehbare Rechtfertigung.
Denn die an den Haaren herbeigezogene angebliche Giftgasatacke in der Stadt Dumma, die als „offizielle“ Begründung dient, ist noch lange nicht nachgewiesen – erst heute nimmt die internationale Experten-Kommission dort ihre Arbeit auf.
Wie auch der vorherige angebliche Giftgas-Angriff gegen einen ehemaligen russischen Agenten des britischen Geheimdienstes und dessen Tochter in England viel mehr Fragen aufwirft als dazu bisher als Antworten gegeben wurden…

Luckyhans, 14. April 0006
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Und so nimmt es nicht wunder, wenn Rußlands Präsident Putin laut Kreml-Pressedienst von einem Akt der Aggression gegen einen souveränen Staat spricht. (Quelle)

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Katar legt was offen

Schon lange wurde von russischer Seite darauf hingeweisen, daß der Westen – die VSA, die Türkei, die Saudis und Katar – in Syrien die sog. Oppositionellen Gruppen, in Wahrheit von außen eingeschleuste Terroristen, bezahlt, ausbildet, führt, bewaffnet und versorgt.
Viele Leute winkten ab: „alles Propaganda“. Nun zeigt sich anderes…
Luckyhans, 30. Oktober 2017
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Katar legt das Geheimnis des Krieges in Syrien offen

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Freibrief und Palastrevolution

Das habe beides nur wenig miteinander zu tun? Na, wart’s nur ab, Henry Higgins – das sind Dinge, die können sehr eng miteinander verknüpft sein, nicht nur zeitlich.
Da dies bei den Lücken-Mädchen (wenn überhaupt) nur sehr einseitig beleuchtet wird, bringen wir hier – redaktionell überarbeitet und gekürzt – diese beiden Dinge zusammen, aus russischer Sicht.
Luckyhans, 28. Juni 2017
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Die massive Aufrüstung der NATO / Putins Rückruf

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Seit gefühlt langer Zeit schnappe ich immer wieder auf, wie „Die USA“ die NATO aufrüste, gerne mit modernstem Gerät, liebend gerne mit Atombömbchen. All dies sei rein defensiv und der russischen Aggression geschuldet.
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Hier langweilt es jeden, wenn ich es wiederhole. Die Sowjetunion zog sich nach 89 militärisch aus dem osteuropäischen Raum zurück. Die NATO stiess nach, dies gegen die Abmachung. Es ist ein Vertragsbruch. Wieviele Kriege hat Russland die letzten nur 20 Jahre angezettelt? Wieviele die USA? Eben, da hat man den Aggressor.
Das musste vollständigkeitshalber gesagt sein, es kann gar nicht oft genug wiederholt werden.
Vergass. Die NATO ist die Söldnerarmee der US, wobei die US die NATO von Europa zahlen lässt, die US ist die Kriegsmaschine der Weltoligarchen (nenne sie Zionisten, Geldadel, Schatten) und die selber sind heute am Rotieren, da ihnen die Inspiration abhanden kommt. Warum? Weil Archonten (nenne sie schwarze Ausserirdische, Asuren, Reptos der Negativklasse, voll egal) weil von denen, welche nun Jahrtausende eingeflüstert haben, ganze Stämme gezwungen sind, irdische Gefielde zu verlassen.
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Das alles wollte ich gar nicht sagen. Immer dieses langen Einleitungen von Oberlehrern. Gähn.
Sagen wollte ich: (mehr …)

Der Wahn des Herrn E.

So mancher war vor einigen Tagen voller Optimismus, als Herr E. nach Sankt Petersburg reiste, um sich dort mit Herrn P., zu treffen. Da wurde von einer neuen Etappe gesprochen, von der Wiederherstellung normaler Beziehungen und vielem anderem mehr: Turk-Stream und anderes war plötzlich wieder aktuell.
Verwunderung allerorten: ein Nato-Mitglied auf „Schmusekurs“ mit „Moskau“?

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Der NATO-Angriff auf Rußland

Angesichts der gegenwärtig laufenden 8 Großmanöver der NATO unmittelbar an den Grenzen Rußland stellen sich viele Menschen die Frage, was das denn alles eigentlich soll, also welche Ziele man da verfolgt.
Denn es ist allgemein bekannt, daß in den Köpfen vieler denkender Mitmenschen die NATO seit etwa 25 Jahren (seit der Auflösung des Warschauer Paktes) ein dringendes Legitimationsproblem hat: ihr fehlt die Existenzberechtigung, denn ohne die „aggressive“ Sowjetunion mit ihrem Warschauer Pakt ist nicht einzusehen, warum diese alljährlich milliardenschwere Erweiterung der VSA-Armee so dringend notwendig sein soll.

Hinzu kommen Aussagen und Bücher wie das des ehemaligen Nato-Vizebefehlshabers, des britischen Generals Shirreff, der einen (zwar sehr unrealistischen, aber aus seiner Sicht denkbaren) offenen Krieg der NATO gegen Rußland für das Jahr 2017 vorsieht.

So ist man als Russe gezwungen, sich Gedanken zu machen, wie denn konkret solch ein Angriff der NATO auf das Land aussehen könnte – im Folgenden ein Beispiel dazu – wie zuletzt hier „üblich“ nicht von einem der „Scharfmacher“ oder Militär, sondern einem ganz normalen „politischen Beobachter“, einem freien Journalisten.
© Übersetzung Luckyhans, 12. Juni 2016
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Szenarien des Einfalls der NATO nach Rußland. Stereotypen und Realität.

von Sergej Wassiljew – http:://seva-riga.cont.ws – wir schauen nach der Wurzel

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Paul Craig Roberts zu „Russland sei eine existenzielle Bedrohung der USA“

Paul Craig Roberts stellt, einmal mehr, verdrehte Tatsachen richtig hin, und er weist auf Wahrheiten hinter Lügen.

Ist er ein Rufer in der Wüste?

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herrschaftsfrei

Herrschaft bedeutet immer: an andere Menschen Ansprüche stellen, die diese erfüllen müssen, und diese Erfüllung durchsetzen, wenn nötig mit Gewalt.

Herrschaft ist strukturell immer verbunden mit Hierarchien.
Dadurch steht sie dem Verständnis einer künftigen Gemeinschaft von Natur aus gleichberechtigter, individuell einzigartiger Menschen diametral gegenüber.

Zu Herrschaft gehört auch immer Gewalt. Und Gewalt und Gewaltverherrlichung prägen den Alltag der modernen Welt: kein modernes „offizielles“ Massenmedium, das nicht jede Minute in dieser oder jener Form, mit Worten, Bildern, Musik, Tönen, Farben und/oder Symbolen, dem huldigt.

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Jemen-Lügen

Wir hatten uns schon mehrfach mit dem jüngst angezettelten offenen Krieg (aus dem schon lange schwelenden Konflikt) im Jemen beschäftigt – es ist eine Aggression des  Königreiches Saudi-Arabien im Auftrage der VSA gegen den Jemen – nun geht es offensichtlich darum, das arme kleine Land auf die Knie zu zwingen – wie anders sind die beiden folgenden Meldungen zu erklären?

Was hat dieses Stück Land außer seiner strategischen Lage zu bieten?

Werden künftig alle „strategisch gelegenen“ Länder, die nicht im VSA-Kriegsbündnis Nato sind oder mit diesem paktieren, ebenso „behandelt“ werden?

So wird kein Frieden entstehen können – die Beteiligten sind daran nicht interessiert.
Nur wir sind es – wenn wir wollen. Wir können alles verändern – wenn wir wollen.
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UNO verhängt Waffenembargo gegen die Houthis im Jemen

Russland warnt vor Benutzung der Abstimmung als Vorwand für eine Eskalation des Kriegs

Jason Ditz

In einem überraschenden Schritt enthielt sich Russland bei der Abstimmung über eine Resolution des Unsicherheitsrats und ermöglichte dadurch, dass ein internationales Waffenembargo gegen die Gruppierung der Houthis im Jemen durchging und verhängt wurde, die von Saudiarabien angegriffen wird.

Russland hatte sich zuvor gegen die Resolution ausgesprochen, und Vitali Churkin warnte nach ihrem Beschluss, dass sie nicht als ein Vorwand für die Saudis und ihre Alliierten verwendet werden dürfe, um den Krieg zu eskalieren, obwohl das nahezu sicher der Fall sein wird.

Russland hatte auch – erfolglos – versucht, den Text dieser Resolution mit seinem eigenen Text einer Resolution zu verbinden, in der ein unverzüglicher Waffenstillstand gefordert wird. Angesichts der zunehmenden Mitwirkung der Vereinigten Staaten von Amerika am saudischen Krieg scheint Russlands Entwurf allerdings ohne Aussicht auf Verwirklichung zu sein.

Es ist nicht klar, wie groß die Auswirkungen des Embargos auf die Houthis überhaupt sein werden, nachdem es sich bei diesen um eine Gruppierung handelt, die sich fast zur Gänze in einem Land entwickelt hat, das bereits von Waffen überschwemmt ist. Obwohl die Saudis den Iran beschuldigt haben, sie zu unterstützen, haben sie keinerlei handfeste Beweise dafür vorgelegt, und die Mitwirkung der Vereinigten Staaten von Amerika, welche Schiffe entlang der Küste des Jemen entern, hat ebenso keine ergeben.

erschienen am 14. April 2015 auf > Antiwar.com

Auf LUFTPOST finden Sie einen ausführlichen Artikel von Mahdi Darius Nazemroaya über die historische Entwicklung der Situation im Jemen

Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_04_15_uno.htm

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Sollen die Menschen im Jemen ausgehungert werden?

Saudi-Koalition verhindert, dass Schiffe mit Nahrung den Jemen erreichen

Frachtschiffe sitzen aufgrund anhaltender Blockade vor der Küste fest

Jason Ditz

Eine der ersten Maßnahmen, die Saudiarabien ergriff, als es seinen Krieg gegen den Jemen bekanntgab, war eine umfassende Seeblockade. Für den Jemen, der über 90% seiner Lebensmittel importiert, war das ein verheerender Schritt, der jedoch dem Land nicht die Nahrung vorenthalten würde, wie saudische Regierungsvertreter versicherten.

Nach ein paar Wochen ist es genau das, was die Blockade bewirkt. Einige voll mit Nahrungsmitteln beladene Frachtschiffe sitzen jetzt vor der Küste fest und warten auf nicht enden wollende Inspektionen, um die Genehmigung zu bekommen, die Lebensmittel zu liefern. Einige Firmen, die früher Nahrung in den Jemen geliefert hatten, weigern sich jetzt, weitere Aufträge anzunehmen, da die Lieferung so gut wie unmöglich ist.

Die Lycavitos, eines der Schiffe, die zur Zeit lahmgelegt sind, verbrachte eine gute Woche mit Warten auf die ägyptische Marine, die es inspizieren sollte. Diese kam dann endlich am Dienstag und durchsuchte 47.250 Tonnen Weizen, vorgeblich um „iranische Waffen“ zu suchen. Sie fanden keine.

Von Ägypten freigegeben, sollte die Lycavitos in al-Saleef anlegen, wurde aber fast unmittelbar nach der Kontrolle durch Ägypten von einem weiteren Kriegsschiff aufgehalten und erfuhr, dass sie eine weitere Inspektionsrunde über sich ergehen lassen muss. Diese sollte irgendwann in der nächsten Woche erfolgen.

Das ärmste Land im Mittleren Osten, nämlich der Jemen, hatte von vorneherein keine überflüssigen Nahrungsmittel herumliegen, und die Verzögerungen bei der Lieferung per Schiff hatten Engpässe in den meisten der größeren Städte zur Folge. Nachdem die Inspektionen weiterhin Schiffe aufhalten, wenn sie sie nicht überhaupt gänzlich von der Lieferung von Nahrung abhalten, ist zu erwarten, dass Unannehmlichkeiten und hohe Preise rasch in eine humanitäre Katastrophe übergehen werden.

Saudische Regierungsvertreter verteidigen die Blockade als notwendig für ihre militärische Operation und malen weiterhin den Teufel iranischer Waffen an die Wand, obwohl nicht eine einzige Waffe bei den Durchsuchungen gefunden wurde.

Die Marine der Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt sich an Schiffsdurchsuchungen, die Vereinigten Staaten von Amerika spielen also eine direkte Rolle bei der Aushungerung der belagerten Bevölkerung des Jemen.

erschienen am 15. April 2015 auf > Antiwar.com

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Luckyhans, 17.4.2015

Warum ist Russland wieder die böse Macht?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern:

Russland ist es, welches „die Ukraine teilt“.

Russland betreibt „Expansionspolitik“.

Russland „bedroht die Sicherheitslage der Welt“.

Nach den mir zugänglichen Informationen ist es der Westblock, welcher gezielt dahingehend gewirkt hat, dass in der Ukraine selbstsüchtig korrupte Menschen an die Macht gespült worden sind und gespült werden.

Ich gestatte mir, dem einen positiven Aspekt abzugewinnen. Ohne diese westgesteuerten Aktionen wäre es vielleicht nicht dazu gekommen, dass viele Menschen in der Ukraine das tun, was weltweit geschehen muss, um menschenwürdiges Leben zu ermöglichen: Regional tun sich Menschen zusammen und wollen eigenverantwortlich bestimmen, wie ihr Wirtschaftsleben, ihr Geldsystem, ihr Gesundheitssystem, ihr Informationssystem, ihre Regierung sein soll.

Wenn Menschen das tun, dann ist Feuer im Dach der Zionisten.

Meine Interpretation, warum Russland plötzlich wieder DIE Gefahr sein soll, ist simpel. Es soll einzig und allein der sehr wichtigen Ablenkung vom wahren Sachverhalt dienen.

Der wahre Sachverhalt ist, dass unsere lieben Zionisten und ihre radfahrenden Knechte in Bank, Politik, Wirtschaft, Medien und Juristik die  Ukraine einverleiben, die ukrainischen Menschen knechten und aussaugen wollen.

Sie wollen Dasselbige weltweit, aber aktuell ist einer der Brennpunkte die Ukraine.

Ich bin gespannt, wieviele Prozent der Westbevölkerung auf die plumpe „Russland ist Aggressor“ – Werbetrommel hereinfällt. Ich halte es für möglich, dass auch nur Zeitung/TV konsumierende Menschen aufhorchen und denken: So ist es doch gar nicht. Was wie wo war Russland aggressiv?

Warum halte ich das für möglich? Ich kann darauf heute keine rationale Antwort geben. Ich rieche es, mir sagt eine Stimme, dass die wahren Informationen so was wie in der Luft liegen, und dass sich auch durch den Alltag schier betäubte Menschen nicht mehr wie der dumm Frosch nur die dargebotene Fliege sieht.

thom ram, 23.05.2014

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