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herrschaftsfrei

Herrschaft bedeutet immer: an andere Menschen Ansprüche stellen, die diese erfüllen müssen, und diese Erfüllung durchsetzen, wenn nötig mit Gewalt.

Herrschaft ist strukturell immer verbunden mit Hierarchien.
Dadurch steht sie dem Verständnis einer künftigen Gemeinschaft von Natur aus gleichberechtigter, individuell einzigartiger Menschen diametral gegenüber.

Zu Herrschaft gehört auch immer Gewalt. Und Gewalt und Gewaltverherrlichung prägen den Alltag der modernen Welt: kein modernes „offizielles“ Massenmedium, das nicht jede Minute in dieser oder jener Form, mit Worten, Bildern, Musik, Tönen, Farben und/oder Symbolen, dem huldigt.

Der Staat (oder sein Surrogat, die alliierte Verwaltungsorganisation) hat sich das Gewaltmonopol angeeignet, aber es wird vom Volk nur solange geduldet werden, wie dafür bzw. damit auch die allgemeine Sicherheit gewährleistet wird.
Dies ist jedoch nachweislich seit dem vergangenen Jahr, mit dem unkontrollierten Zustrom der Migranten, nicht mehr der Fall – die Sicherheit der Menschen in diesem Land ist nicht mehr gewährleistet – davon werden wir uns alle in Kürze überzeugen können.

Der Aggressionsforscher Friedrich Hacker schon vor 43 Jahren:
„Der nur anderen gepredigte oder auferlegte völlige Gewaltverzicht kaschiert die eigene Aggression und bereitet Gewaltanwendung durch deren Rechtfertigung als Gegengewalt vor.“

„Gewalt ist das Problem, als dessen Lösung sie sich ausgibt.“

„Probleme, die nur mit Gewalt gelöst werden können, müssen neu gestellt werden.“

„Gewalt ist einfach. Alternativen zur Gewalt sind komplex.“

„Die Sprache der Gewalt ist keine; wer nur sie versteht, ist ein Denkroboter und Gefühlsanalphabet.“

„Man kann von der Gewalt lernen, ohne sie nachzuahmen oder sich ihr zu beugen.“

Gewalt reizt zur Gegengewalt.
Der einfachste Weg, beide dauerhaft zu vermeiden, ist das Leben ohne Herrschaft = An-archie.
Aber primär nicht im Sinne von „Kampf gegen den Staat“, sondern als „Freiheit des Individuums“.

Anarchistisches Selbstverständnis (nach Peter Lösche):

  1. „Anarchisten lehnen jede Form menschlicher Organisation ab, mit deren Hilfe ideologischer, politischer, ökonomischer oder gesellschaftlicher Zwang ausgeübt wird; sie streben vielmehr die freiwillige Assoziation der mündigen, emanzipierten Menschen an.
    Mithin verstehen Anarchisten sich als konsequent anti-institutionell, insofern nämlich Institutionen Mittel der Herrschaftsausübung sind.
    Hieraus folgt die Ablehnung von Staat, Parteien, Verbänden, Kirchen sowie des institutionalisierten Rechts. …
  2. Ideologien sind im anarchistischen Verständnis Ausdruck bestehender und in Institutionen geronnener Herrschaftsverhältnisse, dienen zu deren Stabilisierung. …
    Ideologiekritik wird bei ihnen bis zur letzten Konsequenz fortgesetzt, nämlich bis zur Ablehnung auch jeder Theorie.
  3. Ziel des Anarchismus ist die herrschaftsfreie Gesellschaft, die Anarchie.
    An die Stelle der Herrschaft von Menschen über Menschen tritt die Selbstorganisation der autonomen Persönlichkeiten, die ihre humanen Potentialitäten voll realisiert haben.
    Diese Gesellschaft ist nicht ‚chaotisch‘, sondern nach dem Prinzip des Föderalismus organisiert.“

Mehr dazu findet man leicht auf der Duröhre mit den Suchbegriffen Horst Stowasser, Christian Felber, Jörg Bergstedt.

Sich mal ganz unvereingenommen damit auseinandersetzen
empfiehlt Luckyhans, 17. Mai 2016


21 Kommentare

  1. Andy sagt:

    Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Jesuit sagt:

    Wenn das Anarchisten beschreibt, dann frage ich mich was eigentlich Nihilisten sind? Es scheint wohl in jedem Fall das freie Ausleben von Individualismus(oh Gott, ein Wort mit bösem „ismus“ am Ende…..) gemeint zu sein, welcher jedoch nichts mit einem Leben ohne Regeln zu tun hat, Das gibt es wohl auch gar nicht.
    Wenn ich an die Ziele des dritten Weltkrieges(nach Pike) denke, dann sollen in seinem Zuge auch die Nihilisten und Atheisten aufgehetzt und vernichtet werden.

    Zitat:
    „Wir werden die Nihilisten und die Atheisten entfesseln und einen gewaltigen sozialen Umsturz verursachen, der in all seinem Schrecken den Völkern die Auswirkungen des absoluten Atheismus verdeutlichen wird, den Ursprung der Barbarei und der blutigsten Aufstände. Dann werden die Bürger überall, gegen eine Minderheit von Revolutionären zur Verteidigung gezwungen, diese Zerstörer der Zivilisation vernichten. Und die Massen, vom Christentum enttäuscht, richtungslos, nach einem neuen Ideal langend, doch ohne zu wissen, wohin sie ihr Verlangen nach einem Glauben richten sollen, werden durch die Herabkunft der reinen Lehre Luzifers endlich das wahre Licht empfangen…“

    Also soll jede Wurzel zur Errichtung freier Gemeinden, ohne hierachisches Herrschaftsgefüge, endgültig herausgerissen werden aus der Menschheit. Nihilisten, Atheisten, Anarchisten, Individualisten, sind also die Barbaren, gegen die die Kirche schon immer die brutalsten Feldzüge geführt hat, um das Christentum als Herrschaftssystem der gesamten Menschheit aufzuzwingen. Natürlich hat dieses Christentum auch viel mit Glauben zu tun, jedoch wird weniger an Gott geglaubt, als an die Kirche.
    Selbst die Atheisten glauben an die Kirche, indem sie diese als ein Überbleibsel einer Religion und einer Macht betrachten, welche seine Hochzeiten bereits längst überschritten hat, die jedoch nun schon lange lediglich ein Schmuckwerk dieser Welt ist, so wie etwa die noch existierenden Königshäuser. Aus dieser Überheblichkeit heraus, oder der Unterschätzung, mit welcher sie die Kirche betrachten, die sich selbst auch schon lange als harmlos ansehen lässt, wird vielleicht noch so manche Überraschung generiert werden können.

    Kann jemand schon eine Entfesselung der Nihilisten und Atheisten beobachten?

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  4. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  5. luckyhans sagt:

    @ Jes-t:
    Mag ja sein, daß ich wieder was nicht mitbekommen habe, aber zu welchem Zweck wirfst Du Anarchisten und Nihilisten zu zielgerichtet in einen Topf? Da sind doch Riesenunterschiede zwischen…

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  6. Petra von Haldem sagt:

    @ Luckyhans

    es wurde zitiert :

    ***Wenn ich an die Ziele des dritten Weltkrieges(nach Pike) denke, dann sollen in seinem Zuge auch die Nihilisten und Atheisten aufgehetzt und vernichtet werden.
    Zitat:
    „Wir werden die Nihilisten und die Atheisten entfesseln und einen gewaltigen sozialen Umsturz verursachen…….“ ***
    s.o.

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  7. Jesuit sagt:

    „aber zu welchem Zweck wirfst Du Anarchisten und Nihilisten zu zielgerichtet in einen Topf? Da sind doch Riesenunterschiede zwischen…“

    Erkläre mir bitte die Unterschiede und den Grund, warum sie in dem Kontext den ich aufwerfe, nicht beide automatisch als Individualisten und somit dem System als Feinde gegenüberstehend gesehen werden sollten.
    Oder warum bringst Du einen Text der die Anarchisten auf eine bestimmte Weise beschreibt, wenn Du offenbar eine ganz andere Auffassung von der Anarchie hast?

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  8. Vollidiot sagt:

    Jesuit

    Jesus, na – schau her – ich bin im Innersten Anarchist – durch und durch.
    Bin lange aus der Kirche ausgetreten.
    Bin weder Athe- noch Nihilist.
    Ich verehre Augustinus, Goete, Steiner, Hildegard vom Donarsberg wegen ihrer Gabe Göttliches zu vermitteln.
    Weil aus ihnen abzuleiten ist, daß das NT mit Apokrüfen (und eben diesen Leuten) die Anleitung zum Glücklichsein ist, die Anleitung zum Anarchismus.
    Nur der Anarchismus bringt uns weiter, aber nur der mit all seinen Fasetten.
    Den zu begrenzen, z.B. auf Politik, Soziologie oder Wirtschaft, ist nicht sauber.
    Anarchismus verpflichtet zu umfassender Arbeit an sich – man könnte auch sagen: Liebe im Umgang mit allem, weil sonst der Schritt in die individuelle Herrschaft gegangen wird. Das kann ein wahrer Anarchist nicht wollen.
    Jeder, egal ob Nihil oder Athe oder Musel oder Romane, muß dann lernen, daß Gesinnung und Überzeugung im miteinander hinterfragt werden dürfen und im anarchistischen Miteinander keinerlei Herrschaft entwickeln dürfen.
    Eine lebenswete Zukunft (für alle) gelingt nur mit entwickelten und tragfähigem Anarchismus – alles andere ist subfäkal.
    Nur unter uns beeden jetzert: darum wär ich unter Adi ratzfatz in Buchenwald gelandet.

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  9. Jesuit sagt:

    Ja ja, mit dem Anarchismus können wir uns immer gut identifizieren. Aber was ist dann ein Nihilist? Im Grunde doch etwas sehr ähnliches wie ein Anarchist, wobei dem Nihilisten nachgesagt wird, er lehne nicht nur das Herrschaftssystem ab usw., sondern er verneine praktisch alles. Das wäre ja sinnlos und absolut destruktiv und beschreibt Menschen, die es wohl kaum gibt.
    Aber warum wird dann so eine minimale Minderheit, falls es sie überhaupt gibt, extra als Gegner erwähnt, in einem Plan welcher uralt ist und dem bestehendem Herrschaftssystem als Orientierungsvorlage gilt?
    Oder waren mit Nihilisten nicht doch Anarchisten gemeint?

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  10. Vollidiot sagt:

    Ich denke der Nihilist hat mit ideelen/ethischen Dingen nix am Hut.
    Erscheint mir auch mehr als Hülse.
    Mir kommt Crowley in den Sinn – tu was du willst.
    Scheiß auf den Andern.
    Das ist vom Anarchismus ziemlich weit weg.
    Die Begriffe werden auch konnotiert.
    Die meisten Kirchenmanne werden Anarchismus ablehnen, wegen Religionsmangel.
    So können sie sich irren.

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  11. Jesuit sagt:

    „Mir kommt Crowley in den Sinn – tu was du willst.
    Scheiß auf den Andern.“

    Solche Maßstäbe angesetzt, würden wir es mit der System-Menschenmasse von heute, ja überwiegend mit Nihilisten zu tun haben. Vielleicht erzeugt das System aus Kirche und Staat ja Nihilisten?

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  12. Vollidiot sagt:

    Die heutige Masse hat immer noch, oft im Unbewußten Sehnsucht nach Geistigem, die Religio ist im Menschen drin. Nihilismus ist für mich ein hybrides Konstrukt um Menschen eine ideelle Heimat zu geben. Was genau das ist wäre noch zu definieren.
    Reiner Matrialismus?
    Ist ja auch wieder eine Idee.
    Also Nihilismus könnte frei von Ethik sein – wenn überhaupt.
    Sone Art ideefreie Idee.
    Für die ganz harten Ablehner von Geistigem – als extrem Kleingeistige.
    Für mich ist es eine Schimäre.

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  13. Anna sagt:

    „Mir kommt Crowley in den Sinn – tu was du willst.
    Scheiß auf den Andern.“ Vollidiot

    Es heisst: „Tu, was du willst soll da einzige Gesetz sein.“ Crowley hat dieses Gesetz mit agape, universeller Liebe, verbunden, denn „das ist der einzige Weg, um sich mit dem Göttlichen zu verbinden.“

    Viele Aussagen von Aleister Crowley sind wahr und beschreiben ein entfaltetes Individuum, das seine Göttlichkeit erkannt hat. Crowley wird zu unrecht immer negativ zitiert.

    „Herrschaftsfrei“ bedeutet für mich, frei zu sein von Fremdherrschaft. Aber das erfordert, dass das Individuum lernt, sich selber zu beherrschen, d. h., selber fähig ist, eine Wahl zu treffen, welche idealerweise ihm selber gefällt und niemanden schadet. Die Gedanken und Emotionen müssen erkannt und in die gewünschten Bahnen gelenkt werden. Auf diese Weise übernimmt man die Verantwortung für das eigenen Leben.

    Übrigens, es hat noch niemand die Voluntaristen erwähnt, die interessante Ansätze zur Freiheit haben, z.B.:

    http://www.freiwilligfrei.info/

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  14. Vollidiot sagt:

    Anna

    „Crowley hat dieses Gesetz mit agape, universeller Liebe, verbunden, denn „das ist der einzige Weg, um sich mit dem Göttlichen zu verbinden.“

    Crowley war Okkultist und hatte eine Vorliebe für sexualmagische Rituale, manchmal auch ohne Magie.
    Die Verbindung zum Göttlichen laß ich mir garantiert nicht von diesem Herrn erläutern, zumal diese Art der Allaussage ziemlich begrenzt klingt.

    Warum nannten seine Zeitgenossen Crowley das größte lebende Schwein?
    Auch einer der Wasser gepredigt hat und Sekt getrunken.

    Ich war damals noch zu klein, um bezeugen zu können, daß er die Priesterin auf dem Altar gevögelt hat und dabei von oben mit frischem Blut bespritzt wurde. Was aber ein gängiges Ritual in bestimmten Kreisen ist.

    Daß er brit. Agent war………..
    Vor 1933 ca. 2 Jahre in Berlin war……….
    Und diese Tatsache in brit. Unterlagen beseitigt wurde………….

    Steiner hat es so formuliert: die Liebe zur Tat.

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  15. Anna sagt:

    Das mag ja alles stimmen. Aber die Grundaussage bleibt trotzdem richtig. Und zu dem „größten lebenden Schwein“ fällt mir ein, dass auch heute jede abweichende Meinung stigmatisiert wird und manche sogar mit harten Gefängnisstrafen einhergehen.

    Die Verbindung zum Göttlichen (oder zu sich Selbst) klingt für mich gar nicht begrenzt.

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  16. Jesuit sagt:

    „Der Staat (oder sein Surrogat, die alliierte Verwaltungsorganisation) hat sich das Gewaltmonopol angeeignet, aber es wird vom Volk nur solange geduldet werden, wie dafür bzw. damit auch die allgemeine Sicherheit gewährleistet wird.“

    Für mich ginge es völlig in Ordnung, wenn das Gewaltmonopol beim Staat liegt. Solange eindeutig ist, dieser Staat ist unser selbstbestimmtes Ordnungssystem und dient direkt allen Menschen des Volkes. Es sollte im Normalfall also so sein, ein Gewaltmonopol auf den Staat zu übertragen und durch uns wären die bestimmten Regeln, also Recht und Gesetz, als Rahmen zu festzulegen, innerhalb dessen diese Gewalt angewendet werden darf.
    Die Gewalt darf also nur dann angewendet werden, wenn die durch die Gemeinschaft festgelegten Regeln nicht respektiert werden und im weiteren Verlauf gebrochen werden.
    Der aktuelle Zustand bei uns ist allerdings so, die Gewalt ist die erste und letzte Regel, weil wir immer noch als Feind der Welt eingeordnet sind und eine Fremdherrschaft erdulden. Diese Fremdherrschaft kann auch nur mit Gewalt aufrecht erhalten werden, da ihr das Kriegsrecht zugrunde liegt, welches auf Gewalt basiert.
    Wenn wir nun hingegen versuchen unsere Rechte wahrzunehmen, stossen wir zwangsläufig auf die Gewalt. Die Fremdherrschaft hat uns zwar eine Fassade aufgestellt, welche uns als Recht und Gesetz vorgaukelt wird, jedoch schippern die Vertreter dieser Fassade, in den wesentlichen Belangen um das Recht und Gesetz herum. Dieses herumschippern um Recht und Gesetz, wird wiederum mit Gewalt untermauert. Also bedeutet das Gewaltmonopol in diesem Fall, einen konkreten und brutalen Missbrauch der Gewalt, zu Zwecken unserer Beherrschung an Recht und Gesetz vorbei.

    Wenn es sich bei der Duldung diese Missbrauchs der Gewalt durch den Scheinstaat, nur um den Wunsch nach zumindest geleisteter allgemeinen Sicherheit handelt, dann sind wir ja ein außergewöhnlich duldsames Volk.

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  17. luckyhans sagt:

    @ Jesuit:
    „Für mich ginge es völlig in Ordnung, wenn das Gewaltmonopol beim Staat liegt.“
    Für mich nicht, denn ich bin der festen Überzeugung, daß es der Gewalt nicht bedarf, sondern daß es für JEDE Situation auch gewaltfreie Lösungen gibt – es ist oft nur eine Frage des Wollens.

    Momentan ist das für die meisten von uns schwer vorstellbar – das kann ich verstehen. Die Gewalt ist durch Bildung, Propaganda-Medien, Computerspiele, moderne „Musik“ und sogar „wissenschaftliche“ Artikel derart in unseren „normalen“ Tagesablauf „integriert“, daß es den meisten gar nicht mehr auffällt, wie gewalttätig unsere Sprache und damit unsere Gedanken schon geworden sind.
    Was da heute als „normal“ angesehen wird, wäre noch vor wenigen Jahren als völlig unakzeptabel zurückgewiesen worden. Vor 20 Jahren hätte sich zum Beispioel niemand getraut, in der Öffentlichkeit laut das Wort „Ficken“ zu gebrauchen – heute findet das jeder „geil“ und macht sich nix draus.
    Und da stellt sich die Frage, was denn diese „NORM“ sei, wer diese festlegt usw.

    Aber letztendlich liegt es einfach daran, daß wir alle (wie unser träumernder Ludwig immer so schön sagt: das kleine Arschloch) da mitmachen, nicht dagegen aufbegehren und das ablehnen – nein, nicht „kämpfenderweise“, sondern indem wir uns ANDERS verhalten und ANDERS reden und denken – das ist viel wichtiger… 😉

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  18. Jesuit sagt:

    Wir haben uns alle über die angeblichen Vorgänge am Kölner Bahnhof aufgeregt, wo Islamisten unsere Frauen und Mädchen behandelt haben wie Schlampen und Nutten. Dabei hätten wir vor fünfzig Jahren sie selber als solche behandelt, da mittlerweile eine Freizügigkeit in ihrer Bekleidung, sowie in ihrem Verhalten erkennbar ist, welche die Folge von Überflutung unserer Kultur durch die Anleitung zur Verkommenheit aus Übersee ist. Die Islamisten vertreten also lediglich teilweise Werte, die wir bis vor ein paar jahrzehnten ebenfalls noch vertraten.

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  19. Jesuit sagt:

    Wenn es der Gewalt nicht bedurft hätte, dann hätten sich die Gemeinschaften nicht so entwickelt, wie sie sich entwickelt haben. Recht und Ordnung wird in jeder Gemeinschaft benötigt und um Recht und Ordnung notfalls durchzusetzen, bedarf es der Gewalt.

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  20. luckyhans sagt:

    @ Jesu:
    “Wenn es der Gewalt nicht bedurft hätte,“ –
    Gewalt ist ein Machtinstrument – wir haben hier schon mehrmals die Willkür der Faust (von Dummmenschen auch oft als „das Recht des Stärkeren“ bezeichnet) besprochen – das ist NICHT natürlich.
    Denn in der Natur gibt es (entgegen unseren Konditionierungen) diese Willkür des Stärkeren nicht: da gibt es gegenseitige Abhängigkeiten, und kein natürliches Wesen wird sich mit Gewalt höher stellen als andere Wesen.
    Nur das „Tier“ Mensch hat diese „Regel“ eingeführt…

    „um Recht und Ordnung notfalls durchzusetzen, bedarf es der Gewalt“ –
    auch diese Ansicht ist genauso voll in den Konditionierungen feststeckend, denn ein denkender und fühlender Mensch, der die Großmutter-Regel „was Du nicht willst…“ lebt, wird ganz VON ALLEIN darauf achten, daß überall das gelebt wird, was hier als „Recht und Ordnung“ angepriesen wurde – beides menschengemachte Surrogate der natürlichen Großmutter-Regel… 😉

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