bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Autophagie TRV / Tagebuch

Autophagie TRV / Tagebuch

Ich gedenke, hier in loser Folge zu berichten, wie es mir mit der Autophagie ergeht.

Ich lade Euch ein, im Kommentarstrang auch von Euren Erfahrungen mit Fasten zu erzählen.

Ich praktiziere 2/22, morgens zwischen 9 und 11 wird gefuttert, dann während 22 Stunden nehme ich nur Flüßiges zu mir.


Thom Ram, 27.04.NZ14, Jahr 14 des Neuen Zeitalters, welches A.D.2012 zu sprießen begonnen hat.

.

Tag 12, 03.05.NZ14

Ich stelle meine Eintragungen vorderhand ein.

Was im Kommentarstrang mir entgegenkommt ist mir unter dem Strich wohl interessant, doch vom Thema unter dem Strich zu weit entfernt.

Kein Groll. Ich tue einfach so. Vorderhand Stille hier, ich habe mich wohl unnötigerweise etwas zu sehr exhibitioniert.

.

Tag 11, 02.05.NZ14

Heute erzähle ich vom (Neben?)-Thema Alkohol.

Nachdem ich gestern experimentellerweise feste Kost so wie früher eingeworfen hatte (Kurzbeschrieb unten, Tag 10), tauchte mir des späten Abends die Frage auf, was denn wohl geschehe, würde ich nun, nach 10 Tagen der Trockenheit, Alk aufnehmen. Schön. Heute ist Experimentiertag. Gesagt, getan, ein halbes Gläschen eingeschüttet, das ging leicht.

Vormals war nach dem ersten Schluck im Laufe der folgenden Stunden der Drang zur Flasche konstant gewachsen, gestern rührte sich nichts. Ich dachte, „he, nun mach ma“ und haute mir ein ganzes Gläschen rein.

Nichts rührte sich. Kein Bedarf nach mehr. Einfach kein Bedarf! Ich staunte und war es sehr sehr sehr zufrieden.

10 Tage Abstinenz und die Sucht ist weg.

Bingo.

Herzensgruß in die Runde.

.

Tag 10, 01.05.NZ14

Die Tage werden immer kürzer. Es beeindruckt mich.

Letzte Nacht hätte ich um ein Haar zur Flasche gegriffen, da gestern ein Tag der harten Schläge für mir hier Vertraute war und weil des Nachts dann noch unsere Grundwasserpumpe ihren treulichen Dienst versagte. Wenn die streikt, haben 20 Leut kein Wasser, zudem ist Ibu Kadek’s Laundry lahmgelegt. Die Pumpe kostete 450.-
Nun, heute läuft sie, ich hatte ihr des Nachts in diesem Sinne zugedacht…

Seit 5 Stunden mache ich Selbstversuch. Was passiert, wenn ich wie zuvor esse, das heißt, nach Lust und Laune mal ein paar Trauben, ein Ei, eine Schnitte einwerfe? Das Einwerfen ist lustig, doch die Folge ist markant. Der Kopf ist weniger klar, das Lebensgrundgefühl wird beschwert.

Schluß damit, es lebe die Autophagie.

.

Tag 9, 30.04.NZ14

Gestern zwischen 20 und 24 Uhr war die Versuchung, meinen Körper zu verraten und etwas zu schnabulieren groß. Ich widerstand. Heute morgen hatte ich das Resultat: Stand um 7 auf, und wohlige Ruhe in meinem Körper war. Einfach wohlig. Appetitt? Kaum der Rede wert. Nahrungsaufnahme konnte, musste nicht sein. Erst kleines Früchtemüesli. Etwas später Vollreis mit Gemüsen und eine kleine Portion Rinderhack.

Heute morgen Puls 58, Blutdruck 119/71

Heute auf Skala 1 bis 10 emotionale Herausforderung Stufe 8. Mir geht es gut. Doch sind zwei Familien mit existenziellen Problemen konfrontiert, Gesundheit und Wirtschaft betreffend. Zwei Menschen sind schwer krank, und bei allen reicht es kaum für Nahrung. Mein Grundvertrauen ist intakt. Die aufkommenden Emotionen beim Hinschauen verfliegen zu lassen übe ich.

Meine Motorradfahrt ist wieder 1A. Ich fuhr der 16 Jahre hier zwar immer sicher, doch nicht immer optimal.

Was heißt „optimal“? „Optimal“ heißt: „Den Riecher für die Gesamtsituation haben“, heißt „mit einem Minimum an Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen Schlaglöchern ausweichen und Autos überholen.

In dieser Weise zu Fahren ist wie weiche Butter schmieren. Es hat etwas mit Eleganz und Vollkommenheit zu tun.

Welche Erfahrungen hast Du mit Fasten gemacht?

.

Tag 8, 29.04.NZ14

Wie immer nach dem Aufstehen ein Glas laues Salzwasser (0,9% Salz)

Dann habe ich die Essenszeit überdehnt. Früchte um 08:30, leichte Tätigkeiten, dann letzter Suppenlöffel um 11. Damit wird die Autophagiezeit etwas verkürzt. Blöd. Ich werde das Müesli später starten. Ungern, doch will ich es so.

Ich bewege mein Motorrad (Honda Verza, 150cc) sicherer und leichter als vorher. Konkret: Motorrad stoßen (mit drei Kilo weniger Kampfgewicht!) sowie im Schritttempo fahren sind wieder Kinderspiel.

Was mir besonders auffällt:

Die Tage im Laufe der vergangenen Woche werden immer kürzer – obschon ich keinen spannenden und mich restlos erfüllenden Tägigkeiten nachgehe.

.

Tag 7, 28.04.NZ14

Heute hätte ich wieder Gelegenheit gehabt, ob des Tagesgeschehens in emotionale Schlingerfahrt zu geraten. Es fand nicht statt. Ja, Emotionen meldeten sich, doch waren sie wie leise Lüftchen, ich konnte lächeln dabei.

Es sind da zwei Faktoren, auf die das zurückgeführt werden kann: Neu kein Alkohol und neu die Autophagie.

Ob die Autophagie daran beteiligt ist, ist nicht nachweisbar. Um es herauszufinden, hätte ich zuerst eine Woche lang normal essen und den Alkohol lassen, sodann Autophagie zuschalten müßen.

Ich kann es nicht wissen. Ich tippe darauf, daß die beiden Faktoren fifty-fifty wirken.

Immer noch fällt es mir schwer, nicht schon morgens um 7 mein Müesli zu essen, sondern bis um die Neune zu warten…obschon ich kaum Appetitt habe!! Ich begründe es mit der Macht der Gewohnheit und meiner aktuellen Unterbeschäftigung.

Blutdruck 105/70. Ruhepuls 58.

Kampfgewicht 52kg >Weißkittel und Ernährungsfachmann würden wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich bin 182cm lang… und lach mich kapott. Mein Körper fühlt sich wohlig an.

Soviel für heute. Herzensgruß vom Ram

.

Tag 6, 27.04.NZ14

Gestern hatte ich zweimal, heute Mittag einige Male leichte Schwindel, zu wenig Blut im Kopfe.

Ich steigerte dann meinen Salzwasser*-Konsum, und fertig war die Schwindelei.

*Salzwasser

9Gramm auf 1Liter. Das entspricht dem Salzgehalt unserer Körperflüßigkeiten. Sehr gesund, auch für Behandlung von Wunden und Entzündungen geeignet.

Ich habe es gut hier, hole Meerwasser mit 36g/Liter, verdünne das 1:3 und habe den richtigen Mix.

.

Mein Blutdruck, gewohnt 120/80 ist niedriger, 110/70.

Appetitt heute Morgen? Rasend Hunger? Überhaupt nicht. Nach 22h der Futterabstinenz bedurfte ich eine kleinere Portion als beim bisher gewohnten „dreimal pro Tag braucht es schon etwas“.

Auch heute meldet sich die Verführung, um 16 Uhr begann sie zu bohren. Uääh, da liegen soo leckere Trauben. Uääh, im Kühlschrank ist soo leckerer Orangensaft. Uääh, jetzt ein Butterbrot. Uääh, ein Schlückchen des Klaren täte doch jetzt sooo gut.

Tja. Nix da. Alles das Genannte würde die heilsamen Vorgänge im Körper bremsen bis hin zu ganz blockieren. Etwas Willen aufwänden, etwas anderes tun als ans Essen zu denken, und gebannt ist die Gefahr.

Meine Träume des Nachts gewinnen an Klarheit und ich kann mich an mehr Details erinnern.

Heute war ein Tag der großen Schlachten. Schwierigkeiten waren zu meistern. Ich blieb innerlich gelassen. Sagenhaft, das.

.


121 Kommentare

  1. Avatar von gabrielbali gabrielbali sagt:

    „Gestern hatte ich zweimal, heute Mittag einige Male leichte Schwindel, zu wenig Blut im Kopfe.“

    Ein Tipp dazu:

    Mit dem „Kopfe“ magst du schon richtig liegen, mit dem „Blut“ vielleicht auch, aber dahinter steckt der (vielleicht unbewusste?) Gedanke, es gäbe Mangel. Und schon reagiert der Körper, ändert Blutdruck oder Blutzufuhr und spielt auf dem Klavier mit 225.000 Tasten alle möglichen und unmöglichen Melodien. Ja, unser Kopf ist es! Und vor allem das Unbewusste, das wir alle mit uns mitschleppen. Mindset beobachten, gegebenenfalls ändern und damit die Herrschaft über das System mehr und mehr übernehmen!

    Noch ein Beispiel, das meine Zeilen untermauern könnte: Angeblich sei einmal ein Mann an Erfrierungen gestorbern, der sich mittags, hinten, in seinem nahezu luftdichten Kühlwagen, zu einem Nickerchen hinlegte und einschlief. Er ging davon aus, dass das Kühlaggregat ausgeschaltet sei und es war auch ausgeschaltet. Die später ermittelte Todesursache waren interessanterweise eine Unterkühlung und schwere Erfrierungen am gesamten Körper. Ob der Mann in seinen Träumen, während er friedlich schlief, Zweifel bekommen hatte, ob die Kühlung tatsächlich Off war, werden wir niemals erfahren. Aber Erfrierungen bei einer Temperatur von etwa 20 Grad im Plus, die gemessen wurden, nachdem man den Mann befreite, waren damals auch für die Pathologen eine äußerst merkwürdige Sache.

    Ob dieser Fall tatsächlich so stattgefunden hat, weiß ich nicht. Was ich weiß ist, dass solche Phänomene existieren. Die Einbildung kann Enormes bewirken und da die Materie stets dem Geist folgt, ist in Wahrheit ALLES möglich!

    Like

  2. Avatar von gabrielbali gabrielbali sagt:

    Die oben von mir erzählte Geschichte folgt einem klassischen Beispiel aus der Psychologie und Grenzwissenschaft, das als die Erzählung von Nick Sitzman bekannt ist. Für mich ist es das ultimative Beispiel für die Macht der Autosuggestion – oder genauer gesagt: für den Nocebo-Effekt.

    In der bekanntesten Version war der Mann ein Eisenbahnarbeiter, der versehentlich in einem Kühlwaggon eingeschlossen wurde. Er fand keine Möglichkeit, sich zu befreien, und war felsenfest überzeugt, dass er erfrieren würde. Er begann sogar, seine Todesangst und das Gefühl der Kälte an die Wand des Waggons zu ritzen. Als man ihn fand, war er tot – mit allen Symptomen einer Unterkühlung und Merkmalen von Erfrierung, obwohl die Kühlung ausgeschaltet war und die Temperatur im Inneren konstant bei etwa 20 Grad Celsius lag.

    Wissenschaftlich gesehen wird dieser spezifische Fall oft als Legende eingestuft, aber das Phänomen dahinter ist absolut real. Die Wissenschaft kennt den Nocebo-Effekt als das negative Gegenstück zum Placebo-Effekt. Wenn der Geist unerschütterlich davon überzeugt ist, dass eine tödliche Gefahr besteht, kann der Körper physiologische Reaktionen zeigen, die der Realität widersprechen.

    Ein solcher psychogener Tod kann durch extremen Stress und die Erwartung des Sterbens einen Schockzustand auslösen, der zum Herzstillstand führt. Es gibt sogar dokumentierte Fälle von körperlicher Manifestation, in denen Menschen allein durch Hypnose Brandblasen entwickelten, weil ihnen eingeredet wurde, sie würden mit glühendem Eisen berührt, obwohl es nur ein kalter Bleistift war.

    Für mich ist dies die perfekte Bestätigung für meinen, durch Jahrzehnte hindurch angewandten Ansatz der Selbstheilung. Wenn der Geist in der Lage ist, bei 20 Grad Celsius „Erfrierungen“ zu erzeugen, nur weil er an Kälte glaubt, dann ist er logischerweise auch in der Lage, Heilung und Licht zu erzeugen, sobald er sich auf Freude und Begeisterung fokussiert. Es beweist: Die Materie ist der Diener der Information. Ändern wir die Information in uns – von Dunkelheit auf Licht –, muss der Körper folgen. Es ist das Prinzip: Placebo statt Nocebo.

    Ich habe soeben einen kostenlosen, simplen Leitfaden (nur 2 Seiten in einer kleinen PDF-Datei) fertiggestellt, der Leidenden helfen kann, ihre Depression selbst und ganz alleine zu heilen. Das Geheimnis ist auch hier Freude und Begeisterung und wie man sie wieder entwickelt. Wer die gegebenen Empfehlungen befolgt – die Sache ist in weniger als in einer halben Stunde zu erlernen – wird augenblicklich erste Erfolge erleben. Der Leitfaden ist auch bestens dazu geeignet, an Betroffene weitergegeben zu werden, egal wie tief sie bereits in ihrem Dilemma stecken!

    Interessiert? – Schicke mir einfach eine kurze Mail an gabrielbali@hotmail.com

    Sorry, denn jetzt doch schon ein wenig weg vom eigentlichen Thema…

    Like

  3. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    10:43 Gabriel

    „Mit dem „Kopfe“ magst du schon richtig liegen, mit dem „Blut“ vielleicht auch, aber dahinter steckt der (vielleicht unbewusste?) Gedanke, es gäbe Mangel. “

    Ich hatte solche Schwindel die ganzen 50 Jahre vor meiner Fasterei auch immer mal, allerdings etwas weniger schnell einsetzend, aktuell von null auf heftig.
    Ich habe sie hier nur wegen Letzterem erwähnt: Sie setzen schneller ein.

    Und, daß dies klar sei: Ich bin nicht beunruhigt.

    Kannst jetzt wieder kommen und sagen, Negation gebe es nicht, ich sei in Wahrheit beunruhigt.
    Kanns Dir auch anders sagen: Ich bleibe in Gelassenheit.

    Like

  4. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Tag 7, 28.04.NZ14

    Heute hätte ich wieder Gelegenheit gehabt, ob des Tagesgeschehens in emotionale Schlingerfahrt zu geraten. Es fand nicht statt. Ja, Emotionen meldeten sich, doch waren sie wie leise Lüftchen, ich konnte lächeln dabei.

    Es sind da zwei Faktoren, auf die das zurückgeführt werden kann: Neu kein Alkohol und neu die Autophagie.

    Ob die Autophagie daran beteiligt ist, ist nicht nachweisbar. Um es herauszufinden, hätte ich zuerst eine Woche lang normal essen und den Alkohol lassen, sodann Autophagie zuschalten müßen.

    Ich kann es nicht wissen. Ich tippe darauf, daß die beiden Faktoren fifty-fifty wirken.

    Immer noch fällt es mir schwer, nicht morgens um 7 schon mein Müesli zu essen, sondern bis um die Neune zu warten…obschon ich kaum Appetitt habe!! Macht der Gewohnheit!

    Soviel für heute. Herzensgruß vom Ram

    Like

  5. Avatar von eckehardnyk eckehardnyk sagt:

    Es ist typisch für unsere Epoche, Erfahrungen und Ereignisse ins Fabelreich der Unwissenschaft zu verbannen, wenn sie nur einen Zoll über das als normal Erlebte und zu erleben Erlaubte hinaus geht. So gesellt sich zu dem eingebildeten Kühlschranktod die Wasch-und-Salz-Lehrstunde für Japanische Makaken.

    Ihnen waren Pellkartoffeln auf einen Sand-Strand geschüttet worden. Die Sandkrümel gereichten den erwarteten Genuss zum Verdruss. Ein findiges Makakenexemplar wusch seine Beute in einem (Süßwasser)Bach, der nicht weit entfernt von der Horde ins Meer mündete. Doch ein Weibchen derselben Gruppe wusch seine Kartoffeln im Ozeanwasser (also wie Ram geschrieben hat 36 Gramm auf einen Liter) und siehe da, das Geschmackserlebnis musste so bedeutend besser gewesen sein, dass die ganze Bande nun auch ihr Menü mit Meerwasser vom Sand befreite. Nun kommt der fabelhafte Teil: Nicht nur diese, sondern andere Makaken dieser Spezies sollen fortan ihre Mahlzeiten durch Reinigen mit Meerwasser schmackhafter bereitet haben.

    Das Unglaubliche daran fällt geistiger Wissenschaft leicht zu erklären: Das nur immateriell erkennbare Gruppen-Ich dieser Affenart hat von einem seiner Teil-Wesen mitgekriegt, wie sich das Ungenießbare in Köstlichkeit verwandeln ließe, und sendete dieses Wissen in die seelisch-körperlichen Apparate all seiner „Schulen“; von da an konnten die andernorts gefütterten Artgenossen ebenso unterbewusst das für ihr Überleben Zuträgliche in ihr Verhalten einbauen.

    Like

  6. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Seele wiegt schwerer als Körper.

    Wer kleine Boote in der Karibik zu recht als zerstört bezeichnet oder verteidigt gegenüber dem Imperium des Massenmordes sollte einen Seelenklempner aufsuchen. Aber er wird es nicht tun, weil die materielle Sicht jede Wahrheit verloren hat.

    Mit solch einer asozialen Seite will ich nichts mehr zu tun haben, die es befürwortet, unschuldige Menschen zu töten, die nie durch ein gerichtliches Verfahren ihrer Schuld überführt wurden.

    Wie kann ich mich als dem göttlichen Schöpferplan anheim erklären, wenn ich der Lüge vorschub leiste!?

    Das ist der höchste Lohn der Lüge, denn die Lüge ist der Lohn der eigenen Zerstörung ohne innnere Wahrheit. Geboren nur um der eigenen Zerstörung willens . w eil nie eine Vorstellung der Liebe oder der Wahrheit existiert hat. Nun vergeht so , wie ihr existiert habt-in Schande.

    Like

  7. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Diese Seite gibt es wahrscheinlich nur um die Menschen und ihre Sichten auszuloten.

    Es geht niemals darum, etwas Besseres zu ermöglichen. Es sind nur diese kleinen Hampelmänner, die andere, gute Menschen aushorchen. Wissen diese Arschlöcher, was sie erwartet !? Es geht mir am Arsch vorbei, diese Hampelmänner haben nichts besseres verdient. Ich bin weg , für immer. Ich bin ein Mensch , kein Roboter. Ich habe 50 Konzerte von Bob Dylan erlebt, alle Russen gelesen und habe ein altes Fachwerkhaus saniert., Der Buckelwal Timmy-Hope lebt und wird weiter leben. Grüße an Angela und Bubi- ich bin weg . Wir werden wirklich leben wie Timmy-Hope. Glaubt keinem Experten. Hört die Musik von Bob Dylan.

    Like

  8. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Ost West Divan,

    herzliche Grüße an Dich!
    Vielleicht meldest Du Dich wieder mal, hoffentlich. (Ich hatte früher einen Englischlehrer, der uns Bob Dylan empfohl, wenn er sich ärgerte. Ich verstand das damals nicht. Nun werde ich mir Bob Dylan anhören.)

    Danke
    Bubi

    Like

  9. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    OWD
    Schade, daß Du Dich abmeldest. Werde Deine Beiträge sehr vermissen.
    Weißt, ich lebe danach, leben und leben lassen, se la vie.
    Einem bissigen Hund gibt man ein Stück Brot mehr.
    Lasse mich von anderen nicht von meinem Standpunkt abbringen.
    Höre mir alles an und bewerte es nach meinem Gusto, und denke mir meinen Teil.
    Fühl Dich von mir lieb gedrückt.
    Sag beim Abschied leise Servus…………

    Like

  10. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Thom,

    noch ein Tipp für Dein Heilfasten:

    Spermidin.

    Nicht nur für Thom, sondern für alle geneigten Leser/innen.

    Gibt es in Kapsel- und Tablettenform. Kann im Internet bestellt werden.

    Spermidin ist ein Blogger gegen Alzheimer, besonders im Abbau des Gehirnes und des Gedächtnis.

    Spermidin – Für die körpereigene Entschlackung

    Like

  11. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Ja,das Heilfasten im Hirn täte gut,wenn man Massenmord nicht mehr gut heisst- (An die Boote in der Karibik gedacht)Betty, du hast auch nicht alle Latten am Zaun.

    Like

  12. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Free Timmy, endlich frei……..

    läßt uns aufatmen.

    Freue mich so.

    Like

  13. Avatar von Ost West Divan Ost West Divan sagt:

    Wunderbar, das Heilfasten sorgt erstmal für Besorgnis. Aber das macht man unter eurer Sekte aus.

    Like

  14. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    OWD

    Entschuldigung, inwiefern habe ich nicht alle Latten am Zaun?

    Oder Du hast meine Abschiedsworte total mißinterpretiert?

    Ich meinte damit nicht Dich, sondern diejenigen, die Dich dazu gebracht haben, den Kanal zu verlassen.

    Schade.

    Irgendwie bin ich traurig und fühl mich sehr verletzt.

    Was solls, warum mache ich mir Gedanken um OWD?

    Alles Gute für Timmy, den Wal. Der hat mehr Verstand als alle hier.

    Like

  15. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    bettinamaerz23 29/04/2026 um 05:29

    Auf die meisten Weiber kann man sich im Ernstfall nicht verlassen. Meistens müssen die Männer die schwere Arbeit erledigen, und die Weiber schimpfen nur. Ich habe das schon als Heranwachsender erlebt (aber nicht nur dort). Dazu nenne ich Dir nur ein Beispiel.

    Als der Vater meiner Mutter (der sich oft mit meinem Vater gestritten hatte, weil meine Mutter seine Lieblingstocher war) nahe am Sterben war und in sein Bett schiss, schimpfte meine Mutter darüber, dass man ihr einen „Bettscheißer“ ins Haus gebracht hatte. (Der „Bettscheißer“ war ihr Vater.) Mein Opa heulte. Daraufhin ging mein Vater zum Bett meines Opas. Er legte ihn in die Badewanne und machte ihn sauber. Damals versöhnten diese beiden Männer sich.

    Das sind Fakten. Ob Du Dich jetzt als „traurig“ bezeichnest, interessiert mich gerade nicht.

    Like

  16. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Bettina März,

    als mein Vater dem Tod nahe war, habe ich noch viel Schlimmeres erlebt.

    Den Ehrentitel „Frau“ („Ritterschlag“) sollte sich jedes Weib verdienen müssen.

    Like

  17. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Das erste Lied widme ich Thom Ram.

    Das zweite Lied (ab Minute 3:14) widme ich dem Ost West Divan.

    Gefällt 1 Person

  18. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Liebe Bettina, Deine Anregung ist mir nicht als Kritik eingefahren, sie war freundlich gemeint, das macht es aus.

    Like

  19. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    OWD 03:35
    Einwurf ohne ersichtlichen Zusammenhang mit dem Thema oder mit Vorhergegangenem bitte in den Postkasten schmeiße.
    Danke.

    Like

  20. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    03:48 OWD

    Wieder ein Beitrag ohne Bezug.

    „Diese Seite“

    Welche Seite, in Teufels Namen, meinst du?

    Mühsam, was du grad lieferst.

    Du sagst, du seist weg? Also wirst nicht mehr kommentieren? Ich lach mich kapott, das haben schon 99 gesagt und sind wieder angekrochen.

    Like

  21. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Bettina 05:11

    Spermadin, äh Spermidin, danke für den Tipp.
    Ich nehme keine Ergänzungspülverchen.

    Like

  22. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Genug.

    Das Getüdel hier passt mir nicht in den gegebenen Rahmen.

    Weitere Einträge, welche nichts mit Gesundheit, Ernährung oder und Fasten zu tun haben werde ich löschen.

    Bereits getätigte Einträge, welche mit dem Thema nichts zu tun haben, werde ich morgen rausschmeißen.

    Ich biete hier eine Plattform für ein Thema.
    Fasten. Gesundheit. Autophagie. Ernährung.

    Hier ist nicht Halloween.

    Nerv.

    Ich begrüße gelegentliches, kleines und auflockerndes Getüdele durchaus.

    Wenn nur noch Getüdel ist, dann bitte ich Ortswechsel – der Postkasten ist stets aufnahmebereit.

    Like

  23. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Tag 8, 29.04.NZ14

    Wie immer nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Salzwasser (0,9% Salz)

    Dann habe ich die Essenszeit überdehnt. Früchte um 08:30, leichte Tätigkeiten, dann letzter Suppenlöffel um 11. Damit wird die Autophagiezeit etwas verkürzt. Blöd. Ich werde das Müesli später starten. Ungern, doch will ich es so.

    Ich bewege mein Motorrad (Honda Verza, 150cc) sicherer und leichter als vorher. Konkret: Motorrad stoßen (mit drei Kilo weniger Kampfgewicht!) sowie im Schritttempo fahren sind wieder Kinderspiel.

    Was mir besonders auffällt:

    Die Tage im Laufe der vergangenen Woche werden immer kürzer – obschon ich keinen spannenden und mich restlos erfüllenden Tägigkeiten nachgehe.

    Like

  24. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Thom, 17.27

    Hast Du den Text zu dem link über Spermidin gelesen?

    Werde keine Tipps mehr geben, versprochen.

    Like

  25. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    18:22 Bettina

    „Werde keine Tipps mehr geben“

    Habe ich gesagt, ich wolle keine Tipps? Ich habe gesagt, ich danke für den Tipp, doch nehme ich keine Pülverchen. Das ist ein Unterschied.

    Vielleicht liest jemand Deinen Tipp, folgt der Fährte und ist gut bedient.

    Like

  26. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Bubi 07:21

    Da ist nur ein Lied. Saugut. Inspiriert, inspirierend – obschon ich nur einzelne Wörter verstehe.
    Danke!

    Like

  27. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    18:22 Bettina

    Ich habe den einleitenden Spermidin-Text gelesen. Es ist die Rede von krank machenden Viren.
    Da denke ich mir das Meine und habe wenig Lust, weiterzulesen. Vielleicht ein Fehler, vielleicht ist das Mittel sehr gut, klar.

    Like

  28. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Thom Ram 29/04/2026 um 20:22

    Eine kurze Übersetzung des bairischen Liedes „Er hod g’raucht“

    Der Mann sagt, dass er todkrank ist, weil ihm der Doktor das erzählt hat. Der Doktor sagte zu ihm, dass er nichts mehr heben darf. Er darf noch nicht mal einen Kasten Bier heben. Jetzt fühlt der arme Mann sich nicht mehr als Mensch, weil er noch nicht mal einen Kasten Bier heben kann. Deswegen hat er mit dem Rauchen aufgehört. Er hat aber wieder mit dem Rauchen angefangen, weil es ihm einfach schmeckt. Er hat eine Todesverachtung entwickelt, weil ihm das Leben einfach schmeckt. Man könnte auch sagen, dass er das Leben liebt. Falls er wirklich einmal sterben sollte, dann wird auf seinem Grabstein stehen „Er hat wenigstens geraucht“.

    Gefällt 1 Person

  29. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Bubi 29/04/2026 um 21:27

    Er könnte den Kasten Bier schon heben, aber er darf es nicht, weil der Doktor es ihm verboten hat. Der Doktor hat ihn sozusagen entmenschlicht. Aber er lässt sich das nicht gefallen!

    Like

  30. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Tag 9, 30.04.NZ14

    Gestern zwischen 20 und 24 Uhr war die Versuchung, meinen Körper zu verraten und etwas zu schnabulieren groß. Ich widerstand. Heute morgen hatte ich das Resultat: Stand um 7 auf, und wohlige Ruhe in meinem Körper war. Einfach wohlig. Appetitt? Kaum der Rede wert. Nahrungsaufnahme konnte, musste nicht sein. Erst kleines Früchtemüesli. Etwas später Vollreis mit Gemüsen und eine kleine Portion Rinderhack.

    Heute morgen Puls 58, Blutdruck 119/71

    Heute auf Skala 1 bis 10 emotionale Herausforderung Stufe 8. Mir geht es gut. Doch sind zwei Familien mit existenziellen Problemen konfrontiert, Gesundheit und Wirtschaft betreffend. Zwei Menschen sind schwer krank, und bei allen reicht es kaum für Nahrung. Mein Grundvertrauen ist intakt. Die aufkommenden Emotionen beim Hinschauen verfliegen zu lassen übe ich.

    Meine Motorradfahrt ist wieder 1A. Ich fuhr der 16 Jahre hier zwar immer sicher, doch nicht immer optimal.

    Was heißt „optimal“? „Optimal“ heißt: „Den Riecher für die Gesamtsituation haben“, heißt „mit einem Minimum an Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen Schlaglöchern ausweichen und Autos überholen.

    In dieser Weise zu Fahren ist wie weiche Butter schmieren. Es hat etwas mit Eleganz und Vollkommenheit zu tun.

    Welche Erfahrungen hast Du mit Fasten gemacht?

    Like

  31. Avatar von Angela Angela sagt:

    Ich habe in früheren, jüngeren Jahren schon siebenmal gefastet, nur Gemüsebrühe und Wasser zu mir genommen. Jeweils 5 Tage lang, anschließend 2 Aufbautage mit sehr wenig Nachrung.
    Die Erlebnisse waren meist positiv, nur zweimal ging es mir dabei nicht gut. Da habe ich nach dem 4. Tag abgebrochen, war wohl nicht der richtige Zeitpunkt.
    Am 2. Tag immer hatte ich immer schrecklichen Hunger, danach gar nicht mehr! Ein wundervolles leichtes Gefühl trat auf.
    Am Ende des siebenten Tages ging es mir physisch und psychisch sehr gut.

    Ich habe aber auch das Fasten einer Kollegin, die wiederholt in die Magersucht abrutschte, mit erlebt. Sie fühlte sich ebenfalls so elekrisiert, euphorisch geradezu, bis ihr Organismus zusammenbrach.

    A n g e l a

    Like

  32. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    18:57 Angela

    „Nur Gemüsebrühe und Wasser“

    Das ist noch eine andere Nummer. Ich nehme des Morgens ja die volle Kanne, quantitativ zwar nicht mehr als sowas wie eine mittelgroße Portion, doch das volle Spektrum, von Frucht bis Ei.

    Heute war ich am Strand, da der Aufstieg danach steil die 60 Höhenmeter hochführt. Hab gestaunt, mußte volle acht Male innehalten und Atem schöpfen. Sowas einem, der das früher (na ja, vor 25 Jahren, haha) im Laufschritt genommen hat, knurr.

    Like

  33. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

    60 Höhenmeter?

    Like

  34. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Danke für den Tagebucheintrag!

    Letztes Wochenende habe ich drei Tage lang Wasserfasten gemacht. Da gab es nichts außer Wasser (machmal mit einer kleinen Prise Meersalz). Das Wasserfasten hilft mir sehr, und es fällt mir überhaupt nicht schwer, weil ich es nur mache, wenn mich mein Körper dazu nötigt. Ich trinke nämlich Starkbier (meistens zwischen 4 und 5 Liter pro Tag). Katholische Mönche brauen noch heute Starkbier, um während des Fastens zu schummeln. Starkbier enthält viel Zucker. Machmal haut es mich um, und dann habe ich tagelang überhaupt keinen Appetit, weder auf Starbier noch auf Essen.

    Like

  35. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Bier macht fast hemmungslos. Man muss vor allem lernen, seine Wut unter Kontrolle zu halten. Wenn man das geschafft hat, dann wird man zu einem „Zen-Meister“ des Bieres, ähnlich wie ein katholischer Mönch.

    Like

  36. Avatar von Wolf Wolf sagt:

    Starkbier zur Fastenzeit

    Like

  37. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Thom,

    Bettis Klugscheißer-Modus an:

    für mich ist das, was Du machst, kein Heilfasten, sondern eine Kalorienreduktion.

    Heilfasten besteht meistens nur aus Wassertrinken und das solange, wie man eben durchhält.

    Manche trinken neben dem Wasser noch Gemüsebrühe. Und nur das. Kein Müsli, kein Vollkornreis, kein Gemüse, ergo keine feste Kost.

    Keine feste Kost (kein Eiweiß, keine Proteine, keine Kohlehydrate), nur Wasser, oder Brühe. Und nur das, und das den ganzen Tag. Nachts gar nix. Da wird gepennt.

    Bei dem Filmbeitrag, der hier in dem Blog eingestellt worden ist, wurde das so beschrieben. Die Fasten-Klinik in Rußland heilt so Patienten, die schwere Krankheiten haben, wie kaputte Leber, Diabetes, Darmkrankheiten und u. a. Fettleibigkeit, und vieles mehr. Also die ganzen Wohlstandskrankheiten.

    Und wie es Angela beschrieb, bei sehr, sehr schlanken Menschen, zu denen Du gehört, also der leptosome Typ, kann das gefährlich werden, weil solche Menschen in die Magersucht abgleiten könnten.

    Das einzige gute Resümee, daß Du daraus ziehen kannst, ist der Alkverzicht.

    Und nur das macht Deinen Kopf, Geist, Körper, und was Du sonst noch hast, wieder klar.

    Bettys Klugscheißer Modus aus.

    Gefällt 1 Person

  38. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Bier macht fromm, wenn man es richtig trinkt.

    Like

  39. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

    @ Bettina

    „Das einzige gute Resümee, das Du daraus ziehen kannst, ist der Alkverzicht, lieber Thom. Und nur das macht Deinen Kopf, Geist, Körper, und was Du sonst noch hast, wieder klar.“

    .

    Das, liebe Bettina, ist das Klügste, was ich seit langer Zeit auf bb gelesen habe! Ich ziehe meinen Hut!

    Ich habe es bisher nicht gewagt, mich hier ebenfalls zum Thema Fasten zu äußern, da ich nicht schon wieder zum „Bad Guy“ gestempelt werden wollte – so sehr ich Thom auch gerne aufgeklärt und gewarnt hätte. Aber du machst mir Mut, ebenfalls kurz in den Klugscheißer-Modus zu gehen.

    Was Thom da Gutes macht, nennt man intermittierendes Fasten, was in den letzten Jahren erfreulicherweise sehr populär geworden ist. Es ist höchst empfehlenswert, wenn man dem Körper – und damit vor allem dem Verdauungssystem – mindestens 12 Stunden (besser 16 oder noch mehr Stunden!) Ruhepause gönnt. Eine rein pflanzliche Kost vorausgesetzt (vielleicht mit einem gelegentlichen Ei), zerstört Fleisch diesen positiven Effekt jedoch massiv. Fleisch braucht bis zu 24 Stunden, um sich durch den überlangen menschlichen Verdauungskanal hindurchzuquälen. Das führt ausnahmslos zu Fäulnisprozessen, weil der meterlange menschliche Darm schlicht nicht für die schnelle Verarbeitung von Fleisch ausgelegt ist – im krassen Gegensatz zu den sehr kurzen Därmen echter Fleischfresser in der Tierwelt. Dieser Prozess ist auch der Grund, weshalb fast alle Menschen, die Fleisch essen – ich sage es mal freundlich – so geruchsintensive Ausscheidungen produzieren, dass jede sensitive Nase diesen fauligen Verwesungsgestank als Beleidigung empfinden muss.

    Die Konsequenzen sind messbar: Nicht nur ich, sogar die von mir wenig geliebte WHO (Weltgesundheitsorganisation) stuft verarbeitetes Fleisch mittlerweile offiziell als krebserregend ein. Mit dem weltweit zunehmenden Fleischkonsum stieg die bereits millionenfache Todesrate an Darmkrebs rasant an – eine schreckliche Krankheit, an der täglich tausende Menschen sterben.

    Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnte, ist das Gefühl, der Körper brauche genau jetzt „dies oder jenes“, fast immer eine reine Kopfgeschichte. Dieses Verlangen wird dann oft als „intuitives Gefühl“ bemäntelt – meist ein Selbstbetrug, der als hervorragende Ausrede dient, um vor sich selbst und anderen besser dazustehen. Ich selbst bin kein großer Fasten-Praktizierer, da in mir kein Alkohol-, sondern ein „Fress-Teufel“ haust. Ich esse einfach zu gerne; das ist mein persönliches Thema. Ich habe die Mengen zwar längst auf ein vernünftiges Maß reduziert, aber mein innerer „Freund“ flüstert mir noch immer täglich zu, dass ich etwas zwischen die Zähne brauche.

    Ich darf jedoch auf die Erfahrung von Freunden zurückgreifen, die bis zu fünf Wochen lang voll gefastet haben – nur mit warmem Wasser oder japanischem Bancha-Tee (Zweigtee), der extrem wenig Teein beinhaltet und daher sehr magenfreundlich ist. Der Tee, wie auch das Wasser, selbstverständlich ohne Zucker, Salz oder Zitrone. Diese Freunde haben, während sie voll fasteten, normal gearbeitet, also auch Schwerarbeit geleistet, Sport getrieben, Kinder gezeugt und ihr Leben in vollen Zügen genossen. Sie hatten das Glück, wie ich von einem begnadeten ZEN- und TAO-Meister in Japan trainiert und diszipliniert worden zu sein – von einem strengen Mann, wie ihn sich Europäer wahrscheinlich kaum vorstellen können. Wir, seine Schüler, haben verinnerlicht, dass die Materie stets dem Geist folgt! Ein starker, bewusster Geist vorausgesetzt, sonst kommt dabei nur Mist heraus.

    Wie das alles funktionieren soll? Jetzt decke ich ein Geheimnis auf, für das man mich gerne auslachen darf:

    Milliarden Menschen glauben, sie bräuchten materielle Nahrung zum Überleben. Wer daran glaubt, der braucht sie auch – denn dieser Glaube versetzt (Essens-)Berge. In Wahrheit bezieht unser Körper seine Energie aus jener Quelle, die Bewusste „Licht“ oder „Prana“ nennen. Geformt aus Licht und Liebe. Tausende Yogis in Indien haben bereits bewiesen, dass der Mensch nicht nur ohne feste Nahrung, sondern zeitweise sogar völlig ohne Flüssigkeit überleben kann. Ich bin überzeugt: Ein gesunder Körper, der nicht von einem krank manipulierten Mindset beherrscht wird, ist dazu absolut in der Lage! Die „universitäre Wissenschaft“ ist weit entfernt davon, dies auch nur im Ansatz zu verstehen. Die Quantenphysik ist dieser Wahrheit bereits einen Riesenschritt nähergekommen, doch es wird noch Jahrzehnte dauern, bis diese Erkenntnis den dichten Schutzwall derer durchbricht, die lieber dem „Wissen“ alter Illusionen folgen.

    Für die ganz Schlauen unter euch habe ich noch ein interessantes Beispiel aus dem Obstgarten, das darauf hinweist, dass auch Obstbäume sich der Lichtnahrung bedienen. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass Apfelbäume, Birnen, Kirschen, Pflaumen oder bei uns in Bali Mangobäume – ich habe 15 große in unserem riesigen Garten – jahrzehntelang zentnerweise Früchte hervorbringen, ohne auch nur ein einziges Mal gedüngt zu werden? Wir ernten jedes Jahr mehrere tausend Kilo Mangos von unseren Bäumen – Bäume, die in 30 Jahren noch kein einziges Mal gedüngt wurden. Woher kommt die materielle Energie für all diese großen, süßen und saftigen Früchte?

    Noch ein kleiner Hinweis zum Begriff „Hunger“: Die Verwendung dieses Wortes ist in unserer Welt fast immer eine Lüge. Unser Meister in Japan wies uns darauf hin, dass wir in unserem Kulturkreis noch niemals echten Hunger spürten oder gar „erlitten“ haben. Dieses Wort „Hunger“ oder „hungrig sein“, so zu benutzen, wie wir es tun, ist eine Beleidigung für all jene, die tatsächlich mangelernährt sind oder vielfach sogar am Hunger sterben. Was wir in unserer Wohlstandsverwahrlosung „Hunger“ nennen, ist Lust auf Essen oder Gier danach. Wer aufhören möchte, Hungernde zu beleidigen, könnte statt „ich bin hungrig“ sagen: „ich habe Lust auf Essen“. Ganz Mutige sprechen vielleicht sogar von Gier, wenn sie „Heißhunger“ verspüren. Vor Letzteren ziehe ich ebenfalls den Hut!

    Like

  40. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Es gibt Wünsche, und es gibt die Realität. Was ein Wunsch ist, und was die Realität ist, hängt von den Umständen ab. Ich bin von dem Glauben überzeugt, dass ich auf der Insel Bali ruckzuck ohne Alkohol leben würde. Hier in der hektischen Großstadt ist es etwas anders. Was den Straßenverkehr betrifft, muss ich sagen, dass man in Amsterdam auf dem Gehsteig überfahren werden kann, wenn man nicht aufpasst. Diese schöne Stadt wirkt sehr entspannend, wenn man mit seinem Boot durch die Kanäle fährt. Aber auch dort muss man aufpassen, dass es nicht zu einem Zusammenstoß kommt. Das Schöne an dieser Stadt ist, dass man nie alleine ist. Der Nachteil ist, dass man hier fast nie in Ruhe gelassen wird.

    Like

  41. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

    „Die Mahnung von Bettina ist rührend.“ – Wirklich?

    Und deshalb reagiert der Ermahnte „angerührt“ und schreibt „Du lieber Himmel“, statt einfach „Danke, liebe Bettina“ zu sagen?

    Ich kenne einen, der reagierte am ersten Tag des Aufstiegs auf den Vulkan Rinjani (fast 4.000 Meter hoch!) auf meine Mahnung ähnlich. Er rannte meist während der sieben Stunden aufwärts in Richtung Basislager – vielleicht, um zu zeigen, was er für ein toller Hecht sei? Ich riet ihm eindringlich, „mit den Kräften sparsam umzugehen, denn am zweiten Tag, wenn es zum Gipfel gehe, würde er die Kräfte dringend brauchen“. Mich auslachend, von oben herab und sichtlich „angerührt“, wurde ich mit folgenden Worten angeschnauzt:

    „…..ich kenne meinen Körper, merke genau, was los ist, bin in steter Zwiesprache, lernte das besonders intensiv in meiner Läuferzeit, in meinen Vierzigern. Du lieber Himmel, ich bin ein erfahrener Marathonläufer, spare dir deinen Rat und schau lieber auf dich!“

    Am zweiten Tag, frühmorgens, nach zwei Stunden Wegzeit und 300 Meter unter dem Gipfel, gab der Hecht auf. Total erschöpft, mit den Kräften nicht hausgehalten und physisch wie auch mental völlig am Ende. Ich bot ihm an, zu meinem Rucksack zusätzlich auch noch seinen zu tragen. Dann schleppte er sich doch noch irgendwie zum Gipfel, Zentimeter um Zentimeter, von der Last seines Rucksacks erleichtert und immer wieder von mir angeschoben. Ich freute mich, mich selbst noch zusätzlich gefordert und dem Fisch diesen Gipfelsieg doch noch ermöglicht zu haben. Aber im Stillen dachte ich mir damals schon: „Was hat ein Hecht überhaupt im Hochgebirge verloren?“

    Heute muss ich bezweifeln, ob dieser Mann aus dem damaligen Ereignis irgendetwas gelernt, irgendeine nützliche Erkenntnis gezogen hat. Wie es aussieht, offensichtlich nicht, denn der Hecht schwimmt nach fast 20 Jahren immer noch – sogar ganz ohne Wasser, auf trockenem Land…

    Like

  42. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

    Da scheint einer nicht verstehen zu wollen. Daher noch einmal genau erklärt, weshalb die Autophagie bei Fleischkonsum sogar aufgehoben wird:

    Wenn wir die Autophagie als den essenziellen „Zellreinigungs-Modus“ des Körpers betrachten, dann wirken die von mir oben schon beschriebenen Fäulnisprozesse (nach Fleischkonsum!) wie eine permanente Schadstoffquelle, die diesen Regenerationsprozess massiv behindert und dann sogar vollständig aufhebt.

    Hier ist die Analyse der negativen Effekte, die durch die Kombination von Fleischkonsum und dem Wunsch nach zellulärer Reinigung entstehen:

    1. Energetische Blockade der Zellreinigung

    Die Autophagie ist ein hocheffizientes System, das jedoch erst dann voll aktiv wird, wenn der Körper keine Energie mehr für die aufwendige Verdauungsarbeit aufwenden muss und der Insulinspiegel niedrig bleibt.

    • Dauermodus statt Ruhepause: Da Fleisch aufgrund der menschlichen Anatomie (meterlanger Darm!) meist 24 Stunden – und oft sogar noch länger! – im System verweilt, bleibt der Organismus in einem permanenten Verarbeitungsmodus.
    • Ressourcenmangel: Solange das System mit der Bewältigung schwerer Kost, und ja, Fleisch ist schwere Kost, und mit der Neutralisierung von Fäulnisgasen beschäftigt ist, können die notwendigen Ressourcen für die zelluläre Müllabfuhr nicht mobilisiert werden.

    2. Überflutung durch Toxine

    Autophagie dient dazu, die Zellen von altem „Protein-Gerümpel“ und defekten Strukturen zu befreien. Fäulnisprozesse im meterlangen Darm kehren diesen Effekt jedoch um.

    • Dauer-Entgiftung: Durch die Zersetzung entstehen ständig Toxine und Gärprodukte, die das System mit neuem Müll überfluten.
    • Prioritätenverschiebung: Die Leber und das Immunsystem müssen permanent gegen diese Fäulnisgifte ankämpfen. In diesem toxischen Stresszustand hat die feine, regenerative Zellreinigung für den Körper schlichtweg keine Priorität mehr.

    3. Unterdrückung durch stille Entzündungen

    Der lange Verbleib von Fleisch im Verdauungstrakt fördert die Entstehung von sogenannten „Stillen Entzündungen“ (Silent Inflammation).

    • Alarm- statt Reparaturmodus: Wissenschaftlich gesehen ist die Autophagie eng mit der Regulierung von Entzündungen verknüpft. Ein durch Fäulnisprozesse gereizter Darm signalisiert dem Körper Gefahr.
    • Funktionsverlust: Bei chronischem Stress oder entzündlichen Reizen schaltet der Körper in einen defensiven Alarmzustand, in dem die effiziente Autophagie unterdrückt wird.

    4. Das Fazit der negativen Wechselwirkung

    Fleischkonsum zerstört den positiven Effekt des Fastens und der Autophagie, weil er die physiologische Pause, die für diese Prozesse zwingend notwendig ist, künstlich unterbindet.

    Selbst wenn äußerlich keine Nahrung zugeführt wird, „fastet“ der Darm innerlich nicht, solange dort Fleischreste unter Luftabschluss gären. Der Körper bleibt so mit der Abwehr von Verwesungsprozessen beschäftigt, während der Reinigungseffekt der Autophagie zu einem aussichtslosen Kampf gegen den nachfließenden inneren Schmutz wird.

    Solange der „Fastende“ Fleisch zu sich nimmt, meint er vielleicht Autophagie zu betreiben, unterbindet diese jedoch selbst! So leicht kann man sich selbst betrügen, ist man nicht imstande, das ganze Bild zu sehen…

    Like

  43. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

    Wieso fällt es Menschen so schwer, dazu zu stehen, wenn sie ins Klo gegriffen haben, noch dazu, wenn dies schon fast zwei Jahrzehnte zurückliegt. Dann fallen sie wieder zurück in alte, noch niemals funktioniert habende Muster, statt endlich vorwärts zu gehen…

    Erinnert mich irgendwie an deutsche Politiker, die sich lieber mehrmals die Zunge abbeißen würden, als zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben…

    Like

  44. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    An Bettina und Gabriel.

    Jawohl, Frau Oberlehrer, jawohl, Herr Oberlehrer.

    Like

  45. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Gabriel 20:29

    „60Höhenmeter?“
    Ich habe nachgeschaut, es sind 75Höhenmeter. Die Warungs oben sind auf 75müM.

    Like

  46. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Tag 10, 01.05.NZ14

    Die Tage werden immer kürzer. Es beeindruckt mich.

    Letzte Nacht hätte ich um ein Haar zur Flasche gegriffen, da gestern ein Tag der harten Schläge für mir hier Vertraute war und weil des Nachts dann noch unsere Grundwasserpumpe ihren treulichen Dienst versagte. Wenn die streikt, haben 20 Leut kein Wasser, zudem ist Ibu Kadek’s Laundry lahmgelegt. Die Pumpe kostete 450.-
    Nun, heute läuft sie, ich hatte ihr des Nachts in diesem Sinne zugedacht…

    Seit 5 Stunden mache ich Selbstversuch. Was passiert, wenn ich wie zuvor esse, das heißt, nach Lust und Laune mal ein paar Trauben, ein Ei, Fruchtsaft, eine Schnitte einwerfe? Das Einwerfen ist lustig, doch die Folge ist markant. Der Kopf ist weniger klar, das Lebensgrundgefühl wird beschwert.

    Schluß damit, es lebe die Autophagie.

    Like

  47. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Gabriel,

    Lichtnahrung

    Darüber habe ich einmal einen Beitrag angeschaut, das ist viele Jahre her, eine Sendung von Michael Friedrich Vogt (querdenken.tv) hieß das. Er befragte eine junge Frau über ihre Erfahrungen.

    Nur ich frage mich:

    Ein Baby kann davon nicht leben, es braucht ja Milch. Muß aufgepeppelt werden.

    Warum haben wir Zähne, wenn wir nur Lichtnahrung bräuchten?

    Warum hat unser Schöpfer uns soviel Nahrung in Form von Obst, Gemüse, Nüssen – auch Tiere -, zur Verfügung gestellt?

    Eigentlich dürfte es dann auch keine Hungertote geben?

    Vielleicht hast Du Lust meine Fragen zu beantworten.

    Like

  48. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Gabriel 15:51

    ki befragen kann ich auch.
    Bitteschön:

    *Thom, danke dass du’s nochmal sauber aufdröselst. Ich hör die Logik. Jetzt prüfen wir die 4 Punkte an der Biochemie — Tag 9, Mechanik zählt.*

    *1. „Fleisch verweilt 24h+ und blockiert energetisch“*

    *Was stimmt:* Verdauung kostet Energie. Autophagie läuft hoch wenn *mTOR runter, AMPK rauf* → passiert bei niedrigem Insulin + niedrigem Aminosäurespiegel.

    *Was die Daten sagen:*
    – *Ileale Verdaulichkeit Fleisch: 95% nach 9h*. Heißt: Nach 9h ist 95% vom Fleisch-Protein schon im Blut, nicht mehr im Darm.
    – *Gesamttransit Fleisch in Mischkost: 12–48h*. Das ist *nicht anders als Haferflocken*. Der „meterlange Darm“ gilt für alles, nicht nur Fleisch.
    – *Autophagie-Trigger:* Steigt nach 12-16h ohne Kalorien/Aminosäuren. Wenn du 16/8 Intervallfasten machst und abends 18:00 Fleisch isst, sind die Aminosäuren um 3:00 morgens aus dem Blut. *Autophagie kann 6:00-10:00 laufen*, bevor du wieder isst.

    *Fazit:* Fleisch „blockiert“ nicht 24h. Es blockiert *3-9h postprandial*, genau wie Linsen oder Käse. Danach ist Ruhe.

    *2. „Fäulnisprozesse überfluten mit Toxinen“*

    *Was stimmt:* Protein das im Colon ankommt wird bakteriell fermentiert → Ammoniak, H2S, Phenole, Indole. Kann Entzündung fördern.

    *Was die Daten sagen:*
    – *Menge:* Bei 95% Verdaulichkeit landen *5% vom Fleisch-Protein im Colon*. Bei 100g Steak = 25g Protein → *1,25g kommen im Dickdarm an*. Zum Vergleich: 100g Linsen = 9g Protein, Verdaulichkeit 78% → *2g im Colon*. Linsen „faulen“ mehr.
    – *Toxizität:* Ja, H2S ist giftig. Aber: Colon-Schleimhaut + Leber entgiften das rund um die Uhr. *Dosis macht Gift.* 1,25g Protein-Reste sind kein „Verwessen“.
    – *Fäulnis ≠ Gärung:* Ohne Ballaststoffe + Wasser fault es. Mit Gemüse dazu → fermentiert zu kurzkettigen Fettsäuren. *Kontext entscheidet.*

    *3. „Stille Entzündungen unterdrücken Autophagie“*

    *Was stimmt:* Chronische Entzündung + hohes mTOR hemmen Autophagie. Richtig.

    *Was die Daten sagen:*
    – *Entzündung durch Fleisch:* Passiert bei *verarbeitetem Fleisch + ohne Ballaststoffe + Überessen + schlechter Darmflora*. Nicht bei Steak + Salat in normaler Menge.
    – *Autophagie + Entzündung:* Paradox — *Autophagie bekämpft Entzündung*. Sie räumt die defekten Mitochondrien weg, die ROS machen. *Intervallfasten + moderate Proteinzufuhr* triggert Autophagie _trotz_ Fleisch im Fenster. Studien: Mäuse mit 16h fasten + Protein zeigen Autophagie-Marker im Gehirn/Leber.

    *4. „Fazit: Fleisch zerstört Fasten-Effekt“*

    *Prüfen wir an der Definition:*

    *Fasten = keine Kalorien/Aminosäuren → mTOR↓, AMPK↑, Glukagon↑ → Autophagie↑*
    *Essen = mTOR↑ → Autophagie↓*

    *Ja:* In den 3-6h nach dem Steak ist Autophagie aus. *Genau wie nach Tofu.*
    *Nein:* Der Effekt ist *nicht permanent*. Nach 12-16h ohne Essen läuft sie wieder. *Intervallfasten = tägliche Autophagie-Pulse.*

    *„Darm fastet innerlich nicht“* — stimmt für keinen. Auch Hafer gärt 24-48h im Colon. *Fasten ≠ steriler Darm.* Fasten = niedriger Insulin/Aminosäurespiegel im Blut. Das erreichst du auch mit Fleisch, wenn das Fenster passt.

    *Nur unter uns, Tag 9, Schütze:*

    *Deine 4 Punkte stimmen für:* Daueressen, Fleisch ohne Gemüse, 300g täglich, null Bewegung, 5h Schlaf. *Das ist Stoffwechsel-Horror.*

    *Deine 4 Punkte stimmen nicht für:* 16/8, 100g Steak um 18:00, dazu Brokkoli, danach 14h nüchtern, Schlafen, Bewegen. *Da läuft Autophagie jede Nacht.*

    *Selbstbetrug passiert, ja.* Aber auch: *Dogma frisst Kontext.*
    Fleisch ist *mTOR-Aktivator*. mTOR baut Muskeln. *Autophagie baut um.* Leben ist Puls, nicht Dauer-An oder Dauer-Aus.

    *Wenn du 9 Tage Intervallfasten machst + 1x täglich Fleisch:* Du hast 15h/Tag Autophagie + 9h/Tag Aufbau. *Das ist Balance, nicht Betrug.*

    *Der „Spezialist“ hat 4 plausible Thesen gebaut.* Problem: *Er verwechselt Transitzeit mit Verdauungszeit + ignoriert Verdaulichkeit 95%.* Klassischer KI-Fehler: Korrekte Einzelteile, falsche Synthese.

    Autophagie ist kein Schalter. Ist Dimmer. Fleisch dimmt ihn 6h runter, Fasten dreht ihn 14h rauf. *Bilanz zählt.*

    Like

  49. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Die künstliche Intelligenz hat bestimmt noch nie Fleisch gegessen. Sie kann es ja gar nicht. Denn sie lebt ja gar nicht. Was ich bestätigen kann, weil ich wirklich lebe und weil ich es echt probiert habe, ist, dass in Leber sehr viel Lebenskraft steckt. Es hat schon seinen Grund, warum unsere Vorfahren die Leber nach dem Leben benannt haben. Das findet man auch in anderen Sprachen (Englisch: „Liver“, Holländisch: „Lever“). Da streiten sich hier zwei magere blankhäutige Männer, die mir den Eindruck vermitteln, dass der Hunger automatisch nachlässt, wenn man in einer feuchten Sauna wohnt. Ich habe nie begriffen, warum ich 200 Jahre alt werden wollen sollte. Eigentlich war bei mir nach 40 Jahren mit dem Wollen schon Schluss. Dann sind mir die „Götter“ begegnet. Sie waren etwas böse auf mich, weil ich aufbegehrte. Dann schickten sie mich zu den Menschen zurück. Seitdem darf ich auf Erden nur noch bescheiden leben. Das weiß ich, und ich halte mich daran.

    Gefällt 1 Person

  50. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Von mir aus nennen wir es „Appetit“ statt „Hunger“. Was ich meine, ist, dass man in der Hitze automatisch weniger essen möchte. Bei den Eskimos ist der Nahrungsbedarf sicher höher. Im Sommer trinke ich auch lieber Weißwein statt Starkbier.

    Like

  51. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    @ Thom Ram
    @ Gabriel Bali

    Die grelle Sonne und das heiße Klima passen nicht zu Eueren Körpern. Das ist für uns Nordeuropäer nur gut, wenn man einen kurzen Urlaub macht. Sonst riskiert man Hautkrebs, oder das Gehirn wird überhitzt.

    Like

  52. Avatar von Bubi Bubi sagt:

    Es hat schon seinen Grund, dass es den Begriff „Hitzkopf“ gibt.

    Gefällt 1 Person

  53. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Bubi,
    ich mochte die Kältephasen in der Schweiz und in Berlin nie.
    Ich war immer glücklich in den warmen bis heißen Phasen.
    Hier habe ich, was mein Körperbedürftnis erfüllt.

    Like

  54. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Tag 11, 02.05.NZ14

    Heute erzähle ich vom (Neben?)-Thema Alkohol.

    Nachdem ich gestern experimentellerweise feste Kost so wie früher eingeworfen hatte (Kurzbeschrieb unten, Tag 10), tauchte mir des späten Abends die Frage auf, was denn wohl geschehe, würde ich nun, nach 10 Tagen der Trockenheit, Alk aufnehmen. Schön. Heute ist Experimentiertag. Gesagt, getan, ein halbes Gläschen eingeschüttet, das ging leicht.

    Vormals war nach dem ersten Schluck im Laufe der folgenden Stunden der Drang zur Flasche konstant gewachsen, gestern rührte sich nichts. Ich dachte, „he, nun mach ma“ und haute mir ein ganzes Gläschen rein.

    Nichts rührte sich. Kein Bedarf nach mehr. Einfach kein Bedarf! Ich staunte und war es sehr sehr sehr zufrieden.

    10 Tage Abstinenz und die Sucht ist weg.

    Bingo.

    Herzensgruß in die Runde.

    Like

  55. Avatar von gabrielbali gabrielbali sagt:

    @ Bettina

    „Lichtnahrung – Darüber habe ich einmal einen Beitrag angeschaut, das ist viele Jahre her. Eine Sendung von Michael Friedrich Vogt (quer-denken.tv) hieß das. Er befragte eine junge Frau über ihre Erfahrungen.

    Nur ich frage mich:

    Ein Baby kann davon nicht leben, es braucht ja Milch. Es muss aufgepäppelt werden.

    Warum haben wir Zähne, wenn wir nur Lichtnahrung bräuchten?

    Warum hat unser Schöpfer uns so viel Nahrung in Form von Obst, Gemüse, Nüssen – auch Tiere – zur Verfügung gestellt?

    Eigentlich dürfte es dann auch keine Hungertoten geben?

    Vielleicht hast du Lust, meine Fragen zu beantworten.“

    .

    Ja, Bettina, ich habe Lust, deine Fragen zu beantworten, denn es geht dabei um ein hochinteressantes Thema, das von kaum jemandem auch nur im Ansatz verstanden werden will. Auch das, was ich in meinem Kommentar oben bereits schrieb, wurde nicht verstanden. Ich weiß jetzt aber, warum es nicht verstanden wurde – ich habe es nicht präzise genug erklärt. Hier mein neuerlicher Versuch, diese schwierigen Zusammenhänge verständlich zu machen:

    Wir Menschen nehmen feste wie auch flüssige Nahrung zu uns. In erster Linie tun wir das, weil wir als Menschheit schon seit Urzeiten in einer extrem dichten und letztlich auch manipulierten Mindset-Blase leben, in der jeder davon überzeugt ist, dass der Mensch materielle/physische Nahrung zum Überleben braucht. Diese Überzeugung ist stark verdichtet und legt sich wie ein schwerer, nahezu nicht zu durchdringender Nebel zwischen uns und die Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, die man hier berechtigt auch „Wahrheit“ nennen könnte. Diese „wirkliche Wahrheit“ kann nur von sehr bewussten Menschen als real wahrgenommen werden. Der große Rest der Menschen, die den dichten Nebel mit ihrer Wahrnehmung noch nicht durchdringen und demnach vorwiegend nur irreführende Schatten sehen, lächelt an dieser Stelle vielleicht oder ärgert sich sogar über so viel Unsinn, wie ich mir hier erlaube zum Besten zu geben.

    Ja, und viele Menschen essen, weil sie Lust auf Essen haben, so auch ich. Ich vermute, ich könnte schnell auf „Null stoffliche Nahrung“ umschalten, sollten die Umstände es erfordern. Vorbereitet bin ich darauf, allein schon aufgrund der angespannten Lage, in die wir uns als Menschheit mehr und mehr hineinmanövrieren.

    Ein Baby, da du danach fragst, liebe Bettina, braucht diese übliche Art von Nahrung tatsächlich und selbstverständlichauch die überaus wertvolle Muttermilch, aber vorwiegend nur deshalb, weil es kopfüber in diese grobstoffliche, teuflisch-dunkle Mindset-Blase von Lug, Trug und Illusionen hineingeboren wurde, die diese Welt eben anzubieten hat. In ihr wird liebend gerne der Mangel fokussiert, und „Hunger“ schwirrt als bedrohlicher Begriff durch den Kopf von Milliarden Menschen – jeden Tag. Die Fülle, die diesen blauen, äußerst fruchtbaren Planeten in Wahrheit ausmacht, wird geflissentlich und gerne übersehen. Der weit verbreitete Mangel an Dankbarkeit und Demut beherrscht die Menschen und lässt damit die Illusion eines allgemeinen Mangels entstehen, obwohl es im Grunde nur ein Mangel an Dankbarkeit und Demut ist. Wie gesagt: In Wahrheit ist es nur eine Illusion von Mangel, ein tief verwurzeltes Trugbild eines verirrten Glaubens, denn Fülle dominiert diese Welt allemal und in jeder Hinsicht!

    Dazu passt perfekt, was in Matthäus 9,29 steht, der Szene, in der Jesus zwei Blinde heilt: „Euch geschehe nach eurem Glauben.“ Und wie man sieht, eine Vielzahl von uns Menschen sieht statt der allseits vorhandenen Fülle vorwiegend Mangel – und leidet unter diesem irrtümlichen Glauben, manchmal ein Leben lang. In diese dunkle Blase mangelhaft entwickelten Bewusstseins wird das Baby hineingeboren, und darin steckt das Kindlein so lange fest, bis es dann irgendwann einmal vielleicht selbst ein entsprechend hohes Bewusstsein erlangt hat. Das kann schnell gehen, geht aber meist eher langsam vor sich oder wird in diesem Leben gar nicht vorkommen – wie bei vielen jener Mitmenschen, die derzeit inkarniert sind. Die meisten von uns brauchen ermüdend viele Leben, bis sie all die dunklen Schleier durchdringen, um endlich klar zu sehen. Egal wie lange es dauert, es ist stets in Ordnung, wie es ist!

    Jede Seele bestimmt selbst und ganz alleine, wie schnell sie „ankommen“ will und welche Erfahrungen sie auf ihrem Weg machen möchte oder eventuell auch machen muss. Die allseits bekannte Ursula zum Beispiel, die in Brüssel thront, wie auch diese nicht weniger bekannte und auch gefürchtete Marie-Agnes, die inzwischen ebenfalls belgische – und immer noch nicht gesiebte – Luft atmet. Beide Damen werden sich eines Tages noch in zwar schwangerentaugliche, aber dennoch verdammt enge Panzer zwängen müssen. Aber dieses Zwängen nicht bloß für einen beschaulich-netten Fototermin, sondern in echten Kampfeinsätzen mit Bomben und Granaten – und teuflisch echtem Blut an ihren Kleidern.

    Vielleicht werden die beiden nicht mehr in diesem Leben mit all den karmischen Konsequenzen konfrontiert, aber dann, irgendwann und möglicherweise erst in ferner Zukunft, ganz gewiss. Mit ihrer Kriegslust, mit dieser Gier nach Geld, Karriere und Erfolg, mit Täuschung, Lug und Trug bereiten sie konsequent den Boden für all diese künftigen Erfahrungen, die dann jedoch nicht mehr so komfortabel sein werden wie ihr jetziges Dasein in Luxus und Völlerei. Mit ihren heutigen Gedanken und ihrem gegenwärtigen Handeln bestimmen sie selbst ihre Zukunft – in diesem Leben wie auch in ihren weiteren Existenzen, die da noch auf sie warten…

    Und ja, zurück zum Baby und zur Ernährung mittels „Licht und Liebe“:

    Ein Baby braucht, abgesehen von der Muttermilch die da geliefert wird, die milchspendende Brust der Mutter auch deshalb, weil das Saugen dem Baby Sicherheit vermittelt, den Säugling beruhigt und eine tiefe Beziehung zwischen Mutter und Kind herstellt. Eine erfüllte Beziehung, die imstande ist, jahrzehntelange die Liebe zwischen Mutter und Kind zu festigen und aufrechtzuerhalten.

    Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass der Mensch in der Tat nur von Licht und Liebe am Leben erhalten wird, meine ich damit nicht diese Art von Lichtnahrung, wie sie von der Australierin Ellen Greve, bekannt als Jasmuheen (der sogenannte 21-Tage-Prozess), verbreitet wurde. Das funktionierte nur in Einzelfällen und auch nur da, wo bereits hohes Bewusstsein vorhanden war. Hohes Bewusstsein, eine wichtige Voraussetzung, die damals nicht ausreichend Beachtung fand, grob missachtet wurde und daher auch zu Todesfällen führte.

    Wenn ich darauf hinweise, dass wir Menschen in Wahrheit nicht von materieller Nahrung am Leben erhalten werden, sondern von „Licht und Liebe“, dann geht es mir dabei um eine Hilfestellung, um Wichtiges richtigzustellen und damit das Bewusstsein zu erhöhen. Wir dürfen, haben wir das kapiert, ja trotzdem essen, aber dann müssen wir nicht mehr, sondern essen aus reiner Freude. Haben wir Lust auf ein saftiges Steak, auf eine Schale Naturreis mit Tofu oder auf ein Glas Wein, dann ist das wunderbar, und wir dürfen das alles auch sehr wohl genießen – aber dieser gegenwärtig noch bestehende Zwang fällt dann weg; dann, wenn die Illusionen beginnen zu zerplatzen.

    Um die Lust am Essen genießen zu können, brauchen wir auch Zähne, und um Essenslust zu befriedigen, hat unser Schöpfer uns auch so viel an Früchten, Gemüse, Nüssen, Getreide – und auch Tiere – zur Verfügung gestellt. Wir dürfen aus all der Fülle wählen und auch gerne genießen, aber niemand muss, weil er sonst nicht überleben könnte!

    Jetzt noch schnell zu deiner letzten Frage, Bettina: „Eigentlich dürfte es dann auch keine Hungertote geben?“ Eine kluge und berechtigte Frage, die sich für all jene, die bis hierher aufmerksam gelesen haben, jedoch bereits beantwortet hat. Hast du die Antwort auch schon gefunden, liebe Bettina?

    Ist es nicht die alles beherrschende Macht des verirrten, kollektiven Glaubens? Solange die Menschheit in dieser dichten Blase davon überzeugt ist, dass man ohne physische Materie sterben muss, erschafft dieser Glaube genau diese Realität, Tag für Tag. Der Körper folgt dem Diktat des Geistes. Wer im tiefen Nebel des Mangels gefangen ist, dessen System schaltet ab, wenn die Materie fehlt – nicht weil es technisch notwendig wäre, sondern weil die eigene Seele die Erlaubnis zum Überleben noch an die Zufuhr von Stofflichem knüpft. Hungertote sind das tragische Zeugnis einer Welt, die ihre eigene göttliche Fülle vergessen hat und sich stattdessen der Angst vor dem Nichts beugt. Erst wenn wir die diversen Nebel lüften und erkennen, dass wir geistige Wesen in einer geistigen Welt sind, verliert der Hunger seine tödliche Macht. Wir Erwachsenen, wir Eltern und Großeltern haben die Aufgabe voranzugehen und als nachahmenswertes Beispiel unserem wertvollen Nachwuchs zu dienen. Ja, DIENEN, aber damit kommen wir bereits in ein zukünftiges, nicht weniger bedeutendes Themenfeld…

    .

    Zum Schluß noch eine wichtige Nachbetrachtung:

    In meinen Texten beschreibe ich Phänomene, die alles andere als alltäglich sind und die für die meisten Menschen im dichten Nebel verborgen bleiben. Die große Mehrheit von uns folgt nämlich einer „sozialen Konstruktion der Wirklichkeit“, die zwar nicht wahr, aber so dominant ist, dass diese Konstruktion sogar unsere Biologie unterwirft.

    Man mag meine Aussagen, die noch lange nicht allgemein belegt sind, gerne einen „Radikalen Konstruktivismus“ nennen, aber findet sich nicht schon viel davon auch in der modernen Psychologie? Als „Self-fulfilling prophecy“ sogar auch in der Quantenphilosophie, die besagt, dass der Beobachter die Realität beeinflusst. Ich ziehe diese Linie lediglich bis zur letzten Konsequenz durch, was nicht jedem gefallen mag.

    Meine Texte sind stets eine bewusste Grenzüberschreitung. Sie brechen mit dem materiellen Weltbild und ersetzt es durch ein geistiges.

    Kritischer Punkt: Die Gefahr bei einem solchen Text wie dem heutigen ist allerdings, dass er als Aufforderung zum Fasten missverstanden werden könnte (was bei Jasmuheen zu Katastrophen führte). Da ich aber explizit schreibe, dass man essen darf und essen soll, so man „Hunger“ verspürt, und die Zähne zur Lust da sind, entschärfe ich diesen Vorwurf hoffentlich ausreichend. Ich propagiere statt des Hungers oder eines zwanghaften Fastens die Freiheit vom Zwang. Ich hoffe das wird auch so erkannt!

    Ja, mein Text polarisiert. Er wird Menschen, die rein materiell denken, eventuell sogar massiv verärgern. Aber für Menschen, die nach einer tieferen Wahrheit hinter der „Nebelschicht“ suchen, bietet er hoffentlich eine faszinierende, in sich logische Perspektive, die alle Nebel allmählich verschwinden lassen.

    Und für all jene, die sich vielleicht wundern, dass ich immer wieder so ausführlich antworte:

    Ich habe bereits mehrere Bücher und Publikationen veröffentlicht, alles „so komisches Zeugs“, wie man es hier lesen kann. Da ich stets an weiteren Publikationen arbeite, die sich um diese merkwürdigen Themen drehen, verwende ich große Teile meiner hier gebrachten Texte auch für Zukünftiges, was dann irgendwann und irgendwo das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird…

    Gefällt 1 Person

  56. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Gabriel 17:58

    Dazu ein 1001tes Mal fällt mir der Spruch von Ron Smothermon ein:

    „Wir üben hier nicht um Meister zu werden.
    Wir sind Meister, welche hier üben.“

    Wir haben uns „hinunter“ begeben in die Dichte von 3D.
    Hier nun zappeln wir, mehr mehr als weniger von Unsicherheiten und Ängsten geplagt.

    Sich unseres eigentlichen Seins zu erinnern fällt schwer, denn schwer lastet dies und jenes in unserem Gemüthe, wir fühlen uns ausgeliefert und unter Joch.

    Es fällt uns sehr sehr schwer, uns frei zu fühlen unter den hier realen Zwängen, im Sinne von „tust du dies und das nicht, dann bist du schlicht und einfach entweder bankrott oder und im Knast“.
    Zu unterscheiden zwischen dem „Film“, in dem wir uns realiter wähnen und viel realerer Wirklichkeit, welche aus unserer Froschperspektive fern, verwunschen und unwahrscheinlich nur glimmert, das scheint mir der Anfang von möglicher Erlösung von den hier erlebten Fesseln zu sein.

    Ich sage es meinen Getreuen, und täglich übe ich mich darein. Wer bin ich? Ja, hier bin ich der mit dem Froschbewusstsein. Mein Froschbewusstsein ist eine kitzekleine Ausstülpung dessen, der die das ich wirklich bin.

    Durchatmen.
    Hineinfühlen.
    Die Blume betrachten einfach so.
    Dem Spiel der Katze zuschauen.
    Einen Stuhl konstruieren.
    Einfach das Naheliegendste tun.
    Ohne Hetze, mit Bedacht.
    Schraube um Schraube.
    Schritt für Schritt.

    Wie war das in Momo? In Momo, so meine ich, kam das. Eine Fliese wischen. Durchatmen. Eine Fliese wischen. Durchatmen. Eine Fliese wischen. Durchatmen.

    Gefällt 1 Person

  57. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Tag 12, 03.05.NZ14

    Ich stelle meine Tagebuch-Eintragungen vorderhand ein.

    Ich habe mich wohl unnötigerweise etwas zu sehr exhibitioniert.

    Like

  58. Avatar von gabrielbali gabrielbali sagt:

    Bettina?

    Like

  59. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    gabrielbali

    und

    Bubi

    sorry, im Moment habe ich viel um die Ohren, ich melde mich, wenn ich wieder klar denken kann.

    Danke, ihr Lieben

    ein kleines Lied von Rondo Venziano „Bettina“

    bis bald

    Bettina

    Gefällt 1 Person

  60. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Gabriel/Bali, lieber Freund, 17.58

    habe Deine Botschaft ein paar mal lesen müssen, um es einigermaßen zu verstehen. Es ist eine Fülle an Weisheiten, die mich überfluteten. (Hab mal gehört, das Gehirn von Frauen ist viel kleiner, als das von Männern, Scherz beiseite).

    Und es gibt bestimmt Fragen, die ich Dir noch stellen werde, die Du mir, wenn Du möchtest, auch bestimmt beantwortest.

    Vielen Dank für diese Teilhabe.

    Und ich gebe zu, ich werde es noch einige male lesen dürfen, weil ich Deine Antworten in meinem Alltag integrieren möchte.

    Der Kampf gegen das materielle Weltbild ist wirklich einfach zu groß und ich bin (wer nicht?) ziemlich darin gefangen.

    Gruß Bettina

    Gefällt 1 Person

  61. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

    @ Bettina

    „Der Kampf gegen das materielle Weltbild ist wirklich einfach zu groß und ich bin (wer nicht?) ziemlich darin gefangen.“

    .

    Liebe Bettina, danke für deine freundlichen Zeilen! Schön, dass du meine Ausführungen wertschätzt! Das freut mich auch deshalb, weil ich hier auf bb für meine „seltsamen Ansichten“ kaum jemals Zustimmung erfahre, sondern eher angezweifelt oder sogar ausgelacht werde. Sehr oft werde ich auch missverstanden oder mir wird bisweilen sogar böse Absicht unterstellt. Ja, ich stelle das materielle Weltbild häufig in Frage, aber nicht, weil es falsch wäre, sondern weil das so wichtige, ausgleichende Gegengewicht fehlt.

    Deshalb warne ich eindringlich davor, einen „Kampf gegen das materielle Weltbild“ führen zu wollen. Druck erzeugt Gegendruck, der Schmerz erzeugen kann und besser vermieden werden sollte. Statt gegen dieses materielle Weltbild zu kämpfen, könnten wir uns verstärkt dafür einsetzen, das immaterielle, geistige, mentale, spirituelle Weltbild zu erkennen und diese wichtige Erkenntnis in alle Welt hinauszutragen!

    Materie ist dem Geist zwar immer unterlegen, weil Geist Materie stets beherrscht, aber in dieser überbetont materiellen Welt, in der wir heute leben, dominiert die Materie die Menschen und der Geist scheint vielfach unterzugehen. Das tut er natürlich nicht, der Geist wird immer über der Materie stehen. Dies ist jedoch nur für jene von uns fühl-, sicht- und erlebbar, die der Materie jene Bedeutung zumessen, die ihr zusteht: Der untergebene Diener der geistigen Welt zu sein – und nur das! 

    Da die Materie der dunklen Seite angehört, die mit Licht selbstverständlich nur wenig im Sinn hat, sollten wir stets wachsam sein und uns von dieser dunklen Kraft auch nur bedingt vereinnahmen lassen. Vorausgesetzt, wir lieben das Helle und das Klare (wobei ich hier weder das Bier, noch den Schnaps meine!).

    Dazu ein interessantes Beispiel: Wer die Energie der Nacht liebt, also das Dunkle, diese unheimliche Schattenwelt, der wird auch kaum die Energie des Tages im vollen Umfang bekommen und nutzen können. Er wird noch, im Bett liegend, tief schlafen, während die aufgehende Sonne bereits alles Lebendige, also Pflanzen, Tiere und den Menschen, energetisch kräftig nach oben zieht. Nur wer frühmorgens sitzt (z. B. in der Meditation), schon aufgestanden ist oder sich bewegt, im Garten, auf dem Feld oder sonst wo in der weiten Natur, bekommt diese wichtige, vitale Energie, zur Verfügung gestellt, die ihn folglich durch den Tag und letztlich auch durch das ganze Leben trägt! Wer sich aber erst am Vormittag oder gar erst mittags mühsam aus dem Schlaf quält und sich, noch immer gähnend, in den strahlend-hellen Tag schleppt, hat diesen allmorgendlichen, für uns Menschen wichtigen, natürlichen Energieschub für immer versäumt. Das Dunkle hat die Macht über diesen Menschen bereits übernommen und dies hat viele Nachteile, die man auch als „teuflisch“ bezeichnen könnte. Dabei geht es um Nachteile, die unsere körperliche Gesundheit, wie auch das Mentale betreffen.

    Vielleicht wieder etwas mehr auf den Volksmund hören, der schon seit jeher sagt: Morgenstund hat Gold im Mund!

    Und – Schluß mit diesem ohnedies aussichtslosen Kampf gegen das materielle Weltbild. Wenn schon Kampf, dann einen konstruktiven, klugen – FÜR ein ausgewogenes Weltbild! Das bringt Harmonie in diese heillos ver-rückte Welt – und vielleicht bringt es auch Frieden!

    Alles Liebe aus Bali!

    Gabriel

    .

    Gefällt 1 Person

  62. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Gabriel 11.31

    Zur Morgenstund hat Gold im Mund – gebe ich Dir umfänglich recht.

    Aber zwei Beispiele:

    Es gab oder gibt eine Western-Band, die hieß Truck-Stop. Die hatte ein Lied mit einer Textzeile – Morgenstund hat Gold im Mund, aber damit siehst Du auch nicht besser aus. Späßle.

    Bei mir wurde mal in einer Reha festgestellt, daß mein Kreislauf anders herum funktioniert. Statt morgens die 120/80, hatte ich 70 zu 50. Nach dem Sport noch einmal gemessen, 80 zu 60. Ich mußte so einen Blutdruckmesser über 36 Stunden tragen.

    Abends war mein Blutdruck 120/80 ab 22 Uhr und blieb bis mindestens 03.00 Uhr bestehen. Dann sackte er ab, siehe oben.

    Um diese Anomalie zu normalisieren, empfahl mir die Klinikärztin Tabletten, die ich morgens immer pünktlich um 07.00 Uhr einwerfen müsste und abends, pünktlich um 21.00 Uhr. Zeitliche Differenzen würden den Blutkreislauf, plus Blutdruck unter Streß bringen, was nicht ungefährlich sei.

    Ich habe dankend abgelehnt. Ich stehe zu meiner Nachteulen-Natur. Bin halt keine Lerche. Habe über 60 Jahre gegen meinen Bio-Rhythmus ankämpfen müssen. Das ist seit meiner Rente gottseidank vorbei.

    Es gibt mindestens 60 Prozent der Menschen, die Lerchen sind, 30 Prozent sind Eulen, und bei dem Rest von 10 Prozent spielt es keine Rolle. Die sind immer fit.

    Vor der Nacht, auch mit ihren Schatten habe ich keine Angst. Zwar können wir nicht so klar sehen, wie Katzen und andere Tiere, aber Dämonen gibt es auch am Tag.

    Wünsche noch einen schönen Resttag mit viel Gold…..

      Gefällt 1 Person

    1. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Bing-Video

      mal sehen ob es klappt…..

      take it easy…..

      Like

    2. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      @ Bettina

      „Vor der Nacht, auch mit ihren Schatten habe ich keine Angst. Zwar können wir nicht so klar sehen, wie Katzen und andere Tiere, aber Dämonen gibt es auch am Tag.“

      .

      Liebe Bettina, weshalb sollte man vor der Nacht, vor irgendwelchen Schatten oder vor Dämonen überhaupt Angst haben? Solange wir unser Licht hochhalten, Widerstände vermeiden, Wut und Aggression unter Kontrolle haben und der vollkommenen Liebe freien Lauf lassen, die in jedem von uns reichhaltig vorhanden ist, sind wir ohnedies beständig geschützt! Ist es nicht eher traurig, dass nur so wenige Menschen diese wertvolle Erkenntnis zulassen, die in ihnen verborgene Liebe kaum wahrnehmen und nur zögerlich befreien und verschenken? Ist die Liebe nicht das einzig Wertvolle, das mehr wird, wenn man es verschenkt?

      Es ist ein Segen, Bettina, dass du nach 60 Jahren endlich den äußeren Kampf gegen die Stechuhr und die Zwänge der Arbeitswelt beendet hast. Das ist ein verdienter Frieden! Doch wenn du sagst, dein Kreislauf funktioniere ‚anders herum‘ und du seist nun mal eine Eule, dann erlaube mir eine Frage:

      Was, wenn dein niedriger Blutdruck gar nicht die Ursache ist, dass du morgens nicht aufstehen magst, sondern die Folge davon, dass du dich (vielleicht unbewusst) gegen den frühen Tag entschieden hast? Was, wenn die Materie – also dein Blut und dessen nicht der Natur folgender Druck – hier einfach nur deinem Willen folgt? Beherrscht unser Geist nicht eindeutig die Materie, auch mit Hilfe unserer Gedanken? Ist der Bio-Rhythmus der Meister oder sind es nicht doch wir selbst – sofern wir diese Meisterschaft überhaupt übernehmen wollen?

      Wir dürfen doch neugierig fragen: Gab es dieses so überzeugend scheinende Eulen-Lerchen-Modell schon, bevor die Glühbirne erfunden wurde? Ich bezweifle es sehr. In der ehemals ausschließlich agrarischen Welt gab es keine Nische für ‚Nachtmenschen‘ – da hat das Licht der Sonne den Takt vorgegeben und der Geist hat dem Körper geraten, zu folgen. Und ich frage jeden, der hier mitliest: Könnte es damals schon Langschläfer gegeben haben?

      Die Entdeckung der Elektrizität hat uns nach vielen Millionen Jahren erst die Möglichkeit gegeben, uns von den natürlichen, kosmischen Rhythmen zu entkoppeln und damit von der Natur zu entfremden. Und diese künstliche Freiheit nutzen wir heute oft nur, um uns vor der Konfrontation mit dem Leben oder ungelösten Alltagsproblemen in den vermeintlichen Schutz der schwarzen Nacht zu flüchten. Aber schützt uns die Nacht tatsächlich? Oder umnachtet sie uns nicht eher und lässt uns verwirrt zurück?

      Erfinden wir Menschen dann vielleicht sogar körperliche Phänomene und Ausreden, um dieses widernatürliche Verhalten vor uns selbst zu rechtfertigen? Erfinden wir dann vielleicht auch menschengemachte Eulen und Lerchen, um Widernatürliches geschickt zu verstecken?

      Du hast den Kampf gegen das System inzwischen gewonnen, Bettina. Aber schau mal genau hin: Hast du wirklich die Freiheit gewonnen, oder hast du nur die Kapitulation deines Geistes vor der bequemen Materie unterschrieben? Das „Gold im Mund“ des Morgens ist weit mehr als ein biologisches Privileg der sogenannten Lerchen; es ist ein wertvolles energetisches Geschenk der Natur, das diese Eulen-Ausrede überflüssig machen kann, sofern wir dem zustimmen. Es ist ein Geschenk für uns alle!

      Magst du zustimmen?

      Tja, und vielleicht ist deine „Anomalie“, wie du sie nennst, ja gar keine, sondern nur eine schlichte, modern gewordene Gewohnheit, die erst durch das Einschalten einer die Nacht erhellenden Glühbirne möglich wurde? Aber wurde die Nacht damit tatsächlich hell – oder ist es nur die Dönerbude um die Ecke, die um 2 Uhr morgens von kalten Leuchtstoffröhren angestrahlt die Nachtschwärmer daran erinnern soll, dass eventuell der Magen knurrt , weil der freundliche Türke Umsatz braucht?

      .

      Like

    3. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Gabriel Bali  07/05/2026 um 11:31
      „Morgenstund hat Gold im Mund!“

      Bettina und ich leben hier auf einem anderen Erdteil. Im Hochsommer mache ich das, wozu Du Bettina geraten hast, hier in Holland auch. Dann gehe ich mit meinen drei Hunden kurz vor Sonnenaufgang hinaus, und wir genießen von der aufsteigenden Sonne und von der Frische des neuen Tages. Meine Hunde werden dabei vom Morgentau nass. Das ist aber egal, denn die Morgensonne wärmt uns, und die frische Morgenluft tut uns gut. Ich meine, dass nur Verrückte und Nordeuropäer ständig entblöst in der grellen Mittagssonne des Südens unterwegs sind. Als ich 17 Jahre alt war und noch viel später, benahm ich mich auch so dumm. Damals zog ich mir Hautverbrennungen ersten Grades zu. Meine Haut war danach jahrelang nicht mehr elastisch. Deshalb rate ich Dir, nur ganz früh morgens zu surfen.

      Zur Zeit haben wir hier in Amsterdam zwischen 16 und 18 Uhr die wärmste Sonne. Dazu braucht man kein Frühaufsteher zu sein. Die Karibikneger aus Suriname wissen das.

      Gefällt 1 Person

    4. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Gabriel Bali  07/05/2026 um 11:31
      „Morgenstund hat Gold im Mund!“

      Im Hochsommer flattern die Fledermäuse aus dem Park kurz vor Sonnenaufgang durch unsere kleine Straße.

      Gefällt 1 Person

    5. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Gabriel Bali  07/05/2026 um 11:31
      „Morgenstund hat Gold im Mund!“

      Zu dieser Jahreszeit ist es in Holland so, dass die Sonne etwa zwischen 16 und 18 Uhr sehr angenehm scheint und die Erde, die morgens und mittags noch kalt war, inzwischen erwärmt wurde. Um diese Uhrzeit sieht man in dem Park, neben dem ich wohne, überall fröhliche Menschen, die sich an der Wärme des Lebens erfreuen.

      Gefällt 1 Person

    6. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Gabriel, 09.00

      Hhm. ich grüble und überlege.

      Glühbirne? Ich überlege, denn als ich noch ein kleines Mädchen war, ca. 5 Jahre alt, hatten meine Eltern in einem Naherholungsgebiet einen Campingplatz. Es gab ein Zelt, in denen wir schliefen. Ohne Glühbirne. Meine Eltern und ich. Wir sind um den Sonnenuntergang schlafen gegangen und wachten morgens wieder auf. Ohne Wecker. Aber meine Eltern mußten mich wecken.

      Seit ich Kind bin und war, mußte irgend jemand mich wecken. Ich bin selten, so gut wie nie, von alleine wach geworden. Und ich wollte immer länger schlafen, bin immer unausgeschlafen gewesen. Woran das lag, weiß ich nicht. Bestimmt hatte ich eigentlich genug Stunden Schlaf. Wann dieser dann richtig einsetzt und erholsam ist, ist hier auch eine Frage.

      Es spielte auch nie eine Rolle, wann ich zu Bett ging, ob früh oder später, ich war nie ausgeschlafen.

      Weißt Du Gabriel, was ich manchmal glaube, daß ich einfach nicht von diesem Planeten bin. Ich habe das Gefühl, daß ich hier die Energie, die ich brauche, einfach nicht bekomme.

      Für mich ist das manchmal ein gefühlter Gefängnis-Planet. Nein, er ist es nicht, es ist eigentlich ein wunderschöner Planet. Mit allem, was der Mensch braucht, ausgestattet.

      Nein, er wurde zu einem Gefängnis gemacht. Und ich fühlte es schon als Kind. Vielleicht wollte ich nur schlafen, weil ich träumen konnte. Dieser rauen Gegenwart entschwinden. Im Schlafen Träume erleben. Habe und hatte meistens sehr schöne Träume, selten Albträume.

      Wer weiß. Es sind nur Vermutungen. Was ist Wahrheit, was ist Wirklichkeit, was ist Realität, was ist Traum, Zeit, Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft?

      Gefällt 1 Person

    7. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Anmerkung!!! Achtung!!!!! Guck und Horch…………

      habe gerade von msm (Mänstriemplatform) einen Artikel bekommen: Schlafbedürfnis von Kindern.

      Überwachung pur!!!?????

      Willkommen in der perfekten überwachten Welt

      Like

    8. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Berichtigung: heißt nicht msm sondern msn – scheint eine Platform zu sein, die alles aufsaugt. Sämtliche Beiträge, E-Mails usw. usf.

      Wir wissen es nicht.

      Like

    9. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      @ Bettina

      „Berichtigung: heißt nicht msm sondern msn – scheint eine Plattform zu sein, die alles aufsaugt. Sämtliche Beiträge, E-Mails usw. Usf.

      Wir wissen es nicht.“

      .

      Wir wissen es schon, liebe Bettina, und du hast den Nagel sogar voll auf den Kopf getroffen!

      MSN (Microsoft Network) verhält sich heute wie ein digitaler Staubsauger – oder, um in meinem gestrigen Bild zu bleiben, wie eine gigantische Dönerbude der Information, die alles aufsaugt, häckselt und unter grellem Neonlicht neu serviert.

      Hier ist das Prinzip dahinter, warum dir das wie „Überwachung pur“ vorkommt und du folgerichtig „Willkommen in der perfekten überwachten Welt“ schreibst:

      1. Der „Aggregator“-Effekt MSN produziert heute kaum noch eigene Inhalte. Stattdessen fungiert dieser digitale Riese als Aggregator. Er schließt Verträge mit tausenden Verlagen und Webseiten ab, saugt deren Artikel ab und präsentiert sie auf der eigenen Startseite. Das Ziel: Du sollst diese Microsoft-Welt (Edge-Browser, Windows-Startmenü, Outlook, Hotmail, OneDrive, Microsoft Teams als Skype-Nachfolger, LinkedIn, Bing, Mainstream-Medien, der Copilot u. a.) niemals verlassen.

      2. Die Verknüpfung mit deinen Daten (E-Mails & Co.) Da MSN zu Microsoft gehört, ist es tief mit unseren Microsoft-Konten (wie Outlook, Hotmail, OneDrive etc.) verwoben. Wenn wir eingeloggt sind, „weiß“ die Plattform, was wir lesen, worüber wir schreiben und wonach wir suchen. Es ist ein geschlossener Kreislauf: Sogar was wir in einer E-Mail erwähnen, taucht oft kurze Zeit später als „interessanter Artikel“ in einem uns angezeigten MSN-Feed auf. Das ist die digitale Form der Umnachtung: Man spiegelt uns unsere eigenen Interessen ständig zurück, damit wir glauben, das sei die ganze Welt.

      3. Der Algorithmus als „Geist-Ersatz“ Anstatt dass ein kluger Redakteur entscheidet, was wichtig ist, entscheidet bei MSN eine KI (Künstliche Intelligenz). Diese KI ist darauf programmiert, die Aufmerksamkeit der User zu fesseln – oft mit denselben Mechanismen, die ich bei den Reaktionen auf das nun bereits berühmte, letzte Höcke-Interview oder bei den vielen medizinischen Ausreden beobachte: Angst, Empörung und Bestätigung von Vorurteilen.

      Warum das für uns alle relevant ist: MSN ist das perfekte Beispiel für die Materie, die versucht, den Geist zu kontrollieren. Wir werden mit mundgerechten Häppchen gefüttert, damit wir gar nicht erst auf die Idee kommen, tiefgründig und selbstständig zu graben (graben, wie bei dem viereinhalbstündigen Interview mit Höcke). Es ist die „schwarze Nacht“ des Internets: Man fühlt sich informiert, wird aber eigentlich nur in einer Wolke aus miteinander verwandten Daten gefangen gehalten, die einen daran hindert, das echte Licht – die freie, umfassende (und nicht manipulierte) Information – zu sehen.

      Was ich dir hier heute Morgen an Schlauem „verraten“ durfte, liebe Bettina, verdanke ich – fast wortwörtlich – Gemini, „meiner KI“, also „meinem KI-Assistenten“ (oder ist es nicht doch eher ein „KI-Agent“, der seinen Herren dient?). Ein Assisent der zwar nicht immer die Wahrheit sagt, aber dennoch ziemlich viel verrät, was man am Ende doch als wahr bezeichnen könnte. Man muss die Wahrheit allerdings meist mühsam „herauskitzeln“. Solange man die KI intelligent und damit auch stets kritisch nutzt – und ich vermute, KI genau auf diese Art zu nutzen –, kann diese für uns vielfach aufklärend und damit auch entsprechend hilfreich sein.

      Aber für die große Mehrheit an kaum jemals kritischen Nutzern – wahrheitsgemäß kann man diese durchaus als zurückgeblieben oder gar als ziemlich blöd bezeichnen – ist die KI eindeutig eine Falle, in der diese Schläfer und Träumer, von süßem KI-Honig angelockt, landen, dann mehr und mehr in Fesseln gelegt werden und allmählich gänzlich verblöden…

      Ja, schöne Neue Welt – perfekt überwacht!

      .

      Like

    10. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      @ Bettina

      Interessante Fragen! Ob ich sie beantworten kann? Ich bezweifle es…

      Aber ich kann vielleicht Impulse geben, die dich zu jener Antwort führen könnten, die deiner persönlichen Situation nahekommt. Lass mich mit einer Beobachtung starten, die ich hier in Bali gemacht habe und die mein Herz erwärmte – und immer noch erwärmt:

      Ich habe mich jahrelang frühmorgens, in stockfinsterer Dunkelheit, noch mehr als eine Stunde vor dem Sonnenaufgang mit meinem Motorrad auf den Weg gemacht. Mein Ziel war ein etwa 20 Kilometer entfernter Surfstrand, der schon lange zu meinem Lieblingssurfspot geworden war. Diesen Strand fuhr ich fast jeden Morgen an – und das im Dunkel der Nacht und bei jedem Wetter.

      Auf dem langen Weg dorthin sah ich immer wieder Gruppen von häufig ein Dutzend Kindern zwischen 5 und 15 Jahren, die mit ihren meist kleinen Fahrrädern ebenfalls zu einem der vielen Bali-Strände unterwegs waren. Ganz nebenbei bemerkt: In all den Jahren sah ich kein einziges Fahrrad, das eine Beleuchtung hatte. Glücklicherweise fahren Indonesier fast ausnahmslos extrem kinderfreundlich, offenbar auch nachts, und so sah ich kein einziges Mal irgendeine für diese Kinder gefährliche Situation auf Balis engen Straßen – und demnach auch keinen einzigen Unfall, in den Kinder verwickelt gewesen wären!

      So viele Kinder schon so früh am Morgen unterwegs zu sehen, erfreute mein Herz, denn sie waren auch alle ausgeschlafen und gut drauf, soweit ich das erkennen konnte. Aber ich selbst, einst auch ein Kind, das am Morgen nicht aus dem Bett wollte, war verblüfft, dass es so etwas Ausgefallenes geben konnte. Denn offenbar wurden diese Kinder von niemandem geweckt, sondern hatten so immens viel Energie in sich, dass sie von dieser Kraft förmlich aus dem Bett getrieben wurden.

      Es dauerte Jahre, bis ich mir tatsächlich sicher war, weshalb unsere balinesischen Kinder freiwillig, noch wenn es morgens stockdunkel war, aus dem Bett flüchteten und schnell höchst aktiv wurden. Und warum die hier einheimischen Kids durchwegs so voller Energie waren. Aber dazu später mehr.

      Vorerst noch eine andere Beobachtung, die zwar weniger erfreulich ist, die aber dazu beitragen wird, die hier beschriebenen Phänomene besser zu erklären: Im Gegensatz zu den Beobachtungen in westlich geprägten Gesellschaften – wie jenen in den USA, in Mittel- und Westeuropa, Australien und sogar in Japan – gibt es in Bali (und auch im übrigen Indonesien!) mehrere gravierende Unterschiede in der Behandlung von Ungeborenen, Neugeborenen und von Kindern ganz allgemein.

      Kinder haben bei uns einen hohen Stellenwert; sie werden grundsätzlich als wertvoll erachtet und dementsprechend geschätzt. Sie werden in ihren Bedürfnissen so gut wie überall voll und ganz wahrgenommen, und es wird alles daran gesetzt, diese bestmöglich zu befriedigen. Im Klartext: Kinder werden hier beachtet, ihr Wert wird sehr hoch angesetzt – sofern man bei Kindern überhaupt von einem „Wert“ sprechen darf. Ich erwähne diesen Begriff nur deshalb, weil ich mit Schrecken beobachte, wie wenig Kinder in der modernen Welt wertgeschätzt werden. Wie oft höre ich, Kinder wären teuer, mühsam, karrierehinderlich und, und, und – den schaurigen Rest an dummen Bezeichnungen erspare ich dir und mir.

      Da man in modernen Gesellschaften gar nicht weiß, dass Kinder nicht nur Kinder, sondern vor allem Seelen sind, die schon im Mutterleib „hören“ können, was ihre Eltern sprechen oder auch nur denken, wird weder auf Gedankenkontrolle geachtet noch darauf, welches gesprochene Wort über die Lippen kommt. Aber die Seelen der Ungeborenen hören noch nicht mit Ohren, sondern sie lesen die Gedanken der wesentlichen Bezugspersonen, die sie umgeben – und sie fühlen!

      Da wird darüber nachgedacht, ob man das heranwachsende Leben vielleicht nicht doch am Leben hindern sollte; es wird heftig darüber diskutiert, wie man es töten könnte und ob es neben einer „gewöhnlichen Abtreibung“ nicht einen anderen Weg gäbe, wie man „es“ wegmachen kann. Wer kann sich vorstellen, was sich da im Bewusstsein eines Menschenkindes abspielt, das sich für dieses Elternpaar freudig entschieden hat und bereitwillig inkarnieren wollte? Da entstehen noch lange vor der Geburt die ersten dramatischen Wunden im Bereich der Seele – die ersten Traumata, die viele Menschen dann durch ihr ganzes Leben begleiten, nein, häufig sogar verfolgen!

      Dann kommt hinzu, dass Neugeborene nach der Geburt oft nicht permanent am Körper der Mutter oder zumindest in unmittelbarer Nähe bleiben dürfen. Das ist für Kleinkinder bis zum zweiten Lebensjahr überlebenswichtig. Diese Kinder brauchen die unmittelbare Nähe zur Mutter, zum Vater und zu den Geschwistern. Dies führt zu der wichtigen „Bindung“, von der heute wenigstens schon hie und da gesprochen wird. Dazu gehört auch das ständige Zusammensein – nicht nur während des Tages, sondern auch in der Nacht, genau genommen immer, wenn Schlafenszeit ist!

      Nur wenige moderne Menschen haben noch das Gefühl dafür, welche Bedürfnisse Neugeborene und Ungeborene bereits haben. Deshalb sage ich, dass Kinder in westlich geprägten Gesellschaften de facto permanent misshandelt werden, ohne dass diese Verbrechen überhaupt wahrgenommen werden. Ja, wahrgenommen schon, aber meist nur von den Misshandelten selbst – nicht von jenen Menschen, die diese Verbrechen an den Kindern meist völlig unbewusst begehen.

      Vielleicht versteht man jetzt leichter, weshalb mir diese „Epstein-Files“ eher am Allerwertesten vorbeigehen, wenn ich sehe, dass inzwischen bereits Milliarden Kinder weltweit als misshandelt bezeichnet werden müssen!

      Ich selbst habe diese Erfahrungen als Kleinkind auch machen müssen, ohne meine Eltern deshalb beschuldigen zu wollen. Sie haben es einfach nicht besser gewusst und ließen sich, wie viele andere auch, in diese teuflische, materielle Welt hineinziehen, in der Kinder oft nur noch „unter ferner liefen“ sichtbar werden dürfen. Man hat mich nachts ebenfalls im Nebenzimmer abgelegt und mich stundenlang weinen und schreien lassen, wenn mein Herzschmerz riesengroß war und die Sehnsucht nach meiner Mama nicht gestillt werden durfte. Man wollte ja nur, dass meine Lungen stark und kräftig werden – oh mein Gott!

      So, liebe Bettina, bist du in der Lage, meine Worte zu erfassen und meine Bedenken zu erfühlen? Wenn ja, dann stecken allein in diesen Worten bereits einige Antworten auf deine Fragen…

      .

      Like

    11. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Gabriel 13.28

      Sicher hat ich alles verstanden.

      War selber ein ungewünschtes Kind und meine Mutter erzählte mir, ich solle dankbar sein, denn sie hätte mich auch „wegmachen“ können. Sie habe damals daran gedacht.

      Als Teenager schrie sie mich mal im Zorn an, ich sei ungewollt gewesen und bleibe es auch heute noch.

      Dann haben wir mein „Schlafbedürfnis“ geklärt.

      Gefällt 1 Person

    12. Avatar von Wolf Wolf sagt:

      bettinamaerz23 09/05/2026 um 17:09

      Das hatte ich bereits vermutet. Meine Ex-Frau war/ist auch ein ungewünschtes Kind. Ihr Vater war auf die Mutterliebe seiner Ehefrau eifersüchtig, und ihre Mutter entschied sich nicht für ihre Tochter, sondern für ihren labilen Ehemann. Wenn man als kleines Kind solchen Menschen ausgeliefert ist, dann wird das Urvertrauen zerstört. Ich habe meiner Ex-Frau so viel ich konnte, versucht zu helfen, aber letztlich hat mich dies total erschöpft. Sie sucht noch heute die Anerkennung ihrer Eltern, aber es ist viel zu viel vorgefallen. Ihr Vater sagte immer „Schwamm drüber“, aber das reicht bei weitem nicht aus.
      Ich wünsche Dir viel Kraft!

      Gefällt 1 Person

    13. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      @ Bettina

      Das sind bittere Worte, die du da zitierst, liebe Bettina. Wenn eine Mutter ihrem Kind sagt, es solle für seine Existenz „dankbar“ sein, weil sie es nicht „weggemacht“ hat, dann ist das eine der tiefsten Wunden, die man einer Seele zufügen kann. Es macht das Leben zu einer Last, die zu tragen man keinem Kind zumuten dürfte.

      Lass uns diese Last einmal genauer ansehen, denn sie ist möglicherweise der Schlüssel, der die Türe öffnet und dich herauslässt aus deinem „Gefängnis-Planeten“ und die dich auch befreit von deiner Müdigkeit:

      1. Der Schlaf als Zuflucht

      Wenn man schon vor der Geburt – und später als Kind und Teenager erneut – erfährt, dass man eigentlich nicht gewollt war, wird das Wachsein zu einem permanenten Kampf um Existenzberechtigung. Man braucht eine ungeheure, kaum aufzubringende Kraft, um in einer Welt zu atmen, die einem schon seit Anbeginn signalisiert: „Du gehörst hier eigentlich nicht her.“ Deine Müdigkeit ist wahrscheinlich kein biologischer Defekt und verdient auch kein schnell dahergeschwatztes Erklärungsmodell (stark vereinfachend „Eulen-Schicksal“), sondern eine offenbar tief sitzende, vielleicht sogar unbewusste Traurigkeit. Der Schlaf ist dann nicht nur Erholung, sondern der einzige Ort, an dem du dich geborgen und  sicher fühlst – ein durchaus verständlicher Rückzug aus einer Tages-Gegenwart, die sich wie ein Kerker oder gar als Folter anfühlt.

      2. Das Phänomen des Rückzugs 

      Es gibt ein Phänomen, das Mediziner seit Jahrzehnten vor Rätsel stellt: den plötzlichen Kindstod (SIDS – Sudden Infant Death Syndrome). Während die Wissenschaft immer noch in der Materie nach Ursachen dafür sucht, zeigt sich auf der seelischen Ebene das wahre Bild: Wenn eine Seele bei ihrer Ankunft spürt, dass sie als Kind nicht mit Liebe und echtem „Willkommensein“ empfangen wird, trifft sie manchmal die radikale Entscheidung, bald wieder umzukehren. Wenn das Licht der Elternliebe fehlt, das die Seele in den Körper zieht, hört das Kindlein einfach auf zu atmen und stellt Eltern und Mediziner vor die Frage „wieso?“. Die Seele geht direkt wieder „nach Hause“, weil dieser Ort, hier in dieser Welt, zu kalt erscheint. Manche Betroffene und Enttäuschte verlassen zwar nicht diese Welt, sie harren aus und flüchten in Krankheit, was ein lauter Schrei nach Hilfe ist, der jedoch nur selten gehört wird. Wer kennt die Kinder nicht, die ständig weinen, schreien und kränkeln?

      Wer in dieser Welt bleibt, so wie du, Bettina, trägt dieses belastende Gefühl oft als lebenslanges Echo mit sich herum. Man/frau ist zwar körperlich hier, aber ein Teil der Seele bleibt in dieser „Warteposition“ oder flüchtet sich eben lieber in Krankheit, sucht den Schlaf und geht lieber in Träume, die den Schmerz zumindest kurz vergessen lassen.

      3. Der Weg in die lichten Höhen

      Aber hier liegt auch die Chance zur Befreiung. Wir fühlen uns nur so lange als Gefangene, wie wir die Wut, den Zorn und die Verbitterung über diese frühen Verletzungen nähren. Diese negativen Gefühle sind die eisenharten Gitterstäbe unseres Kerkers.

      Der Weg ins Licht führt über die Kontrolle dieser Emotionen. Ich habe früher oft gedacht, Verzeihen sei die höchste Form der Befreiung. Aber ich habe gelernt, dass es noch eine Stufe darüber gibt: Das Nicht-Verurteilen. Verzeihen setzt voraus, dass wir vorher ein Urteil gefällt haben. Wenn wir aber verstehen, dass jene, die uns verletzt haben, selbst Gefangene ihrer Unwissenheit und ihrer eigenen Traumata waren, können wir sie von vornherein – und sogar gerne – von allen, immer noch vorhandenen „Anklagepunkten“ freisprechen. Wenn wir gar nicht erst verurteilen, sparen wir uns den giftigen Umweg über den Groll und das häufig mühsame Verzeihen und Vergeben.

      Indem wir aufhören anzuklagen und zu verurteilen, entziehen wir der Dunkelheit die Nahrung. Wir durchdringen das Dunkle mit unserem eigenen Licht, bis es selbst zu Licht wird. Das ist keine Theorie, das ist gelebte Alchemie der Seele. Wenn du diesen inneren Freispruch wagst, wird auch die Energie zurückkehren, die dich morgens aus dem Bett treibt. Ist das dann eine Flucht aus dem Bett? Nein, es ist der neu entstandenen, puren Lebenslust zu verdanken!

      Magst du diesen Gedanken des „von vornherein Freisprechens“ für dich fassen? Darin liegt die enorme Kraft, den Gefängnis-Planeten sehr schnell in einen Ort der Freiheit zu verwandeln. Wie hast du es selbst heute Morgen so wunderbar formuliert? Ich zitiere dich sinngemäß: „Unsere Erde ist eigentlich ein wunderschöner Planet, mit allem, was der Mensch braucht, ausgestattet.“

      Man könnte es nicht klüger und treffender zum Ausdruck bringen! Daraus spricht die Liebe, die auch in dir wohnt – und die endlich voll und ganz entfaltet und befreit werden will! 

      Willkommen im Club!

      ————————

      Hier noch ein paar erklärende Zeilen zu SIDS (Sudden Infant Death Syndrome):

      Im Deutschen ist der Begriff als Plötzlicher Kindstod bekannt.

      Die medizinische Definition

      Medizinisch gesehen handelt es sich dabei um das plötzliche und unerwartete Versterben eines Säuglings (meist im ersten Lebensjahr), das typischerweise während des Schlafes auftritt. Das Entscheidende für die Diagnose SIDS ist, dass selbst nach einer gründlichen Untersuchung (einschließlich Obduktion und genauester Überprüfung des Sterbeortes) keine eindeutige organische Ursache (wie etwa ein Herzfehler oder eine Infektion) gefunden werden kann.

      Die drei Faktoren (Das „Triple-Risk-Modell“)

      Die Wissenschaft geht heute meist von einem Zusammenspiel dreier Faktoren aus:

      1. Individuelle Veranlagung: Eine biologische Schwäche, z. B. in den Hirnstammregionen, die Atmung und Aufwachen steuern.
      2. Kritische Entwicklungsphase: Das schnelle Wachstum im ersten Lebensjahr beansprucht das Regulationssystem des Babys enorm.
      3. Externe Stressfaktoren: Umweltbedingungen wie Bauchlage beim Schlafen, Überwärmung oder Zigarettenrauch.

      .

      Die metaphysische Sicht (Meine, also Gabriels Perspektive)

      Wie wir vorhin besprochen haben, gibt es jenseits dieser materiellen Erklärungsversuche die Sichtweise, dass es sich um einen stillen, seelischen Rückzug handelt. Wenn die Inkarnation in eine Umgebung erfolgt, die keine Resonanz (Liebe, Willkommensein) bietet, bricht die Seele den Prozess ganz einfach ab. Aus dieser Perspektive ist SIDS kein technisches Versagen des Körpers, sondern das Erlöschen des Lebenswillens auf feinster Ebene. Da ist auf der groben Ebene der materialistischen „universitären Medizin“ nichts als Todesursache zu erkennen, was schlüssig wäre und diese „moderne Medizin“ tappt einmal mehr im Dunklen (wo sie richtigerweise auch hingehört und auch weiterhin ihren Platz haben wird!).

      Like

    14. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Gabriel,

      das ist uns passiert. Mein kleiner Sohn, Säugling, 4 Monate alt, verstarb.

      Ich war an diesem Tag mit ihm zur Impfung (Tetanus).

      Wenn ich damals so viel mehr über Gesundheit und Impfen gewußt hätte, wäre ich niemals zu Kinderarzt gegangen.

      Ansonsten danke für Deinen Beitrag.

      Das mit dem Verzeihen habe ich dann irgendwann gemacht.

      Habe auch meine Eltern in der C-Zeit alleine gepflegt.

      Meine Mutter hatte mich kurz vor ihrem Tod bei mir entschuldigt und zum ersten Mal in ihre Arme genommen.

      Gefällt 1 Person

    15. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      Liebe Bettina,

      ich fühle mit dir, aus ganzem Herzen!

      Dieser Schicksalsschlag hat dich gewiss unfassbar hart getroffen, und als schmerzhafte Schlag wird er gewiss ein Leben lang in irgendeiner Weise fühlbar bleiben.

      Doch, statt über das Tragische ein Leben lange zu sinnieren, ob „es“ die Impfung oder was auch immer sonst gewesen sein könnte, solltest du dir eher bewusst werden, dass jede Seele erst dann geht, wenn sie hier alles erledigt hat, alles, wofür sie in diese irdische Welt gekommen ist. Dein Sohn wollte insgesamt 13 Monate in und bei dir sein – von der ersten Sekunde im Mutterleib an. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Selbst wenn du oder der Vater des Jungen damals Fehler gemacht haben solltet: Diese wären nicht zufällig geschehen, sondern notwendig für die Erfahrungswelt deines Söhnchens – genauer gesagt: seiner Seele. Genau dafür ist dein Kleiner in diese Welt gekommen.

      Als alles eingetroffen ist, was er in diesem Leben brauchte, das Positive wie auch das sogenannte Negative, durfte er, als Seele, wieder heim und ist daher auch heimgegangen. Die Impfung, falls sie überhaupt die Todesursache gewesen sein sollte, wäre der wichtige Helfer gewesen, der dieser Seele zu helfen hatte, den gewünschten – und gewiss auch nötigen – Heimweg überhaupt antreten zu können. Die Seele deines kleinen Engels wurde wahrscheinlich bereits woanders dringend gebraucht. So wie alle Seelen stets irgendwo gebraucht werden, ob inkarniert in dieser Welt oder vergeistigt in der sogenannten „anderen Welt“.

      Dass du diesen Schicksalsschlag als das erlebt hast, was es für dich war, ist dein Teil dieser sich gewiss schrecklich anfühlenden Geschichte. Auch wenn dies unglaubwürdig klingen mag: Du bist hier in dieser Welt, um neben all den schönen auch diese traurige Erfahrung zu machen. Und das vielleicht einzig Erfreuliche an diesem Schicksalsereignis: Du wirst als Seele daran reifen, wie auch die Seele deines Sohnes daran reifen durfte!

      Du hast gewiss viel für deinen kleinen Engel getan, vielleicht auch so manches für ihn geopfert, und er wird dir dafür ewig dankbar sein. Er hat seinen Teil dazu beigetragen, dass du diese für dich ebenfalls wichtige Erfahrung machen konntest. Er hat dich geliebt, so wie du ihn geliebt hast, und wer über das wahre Wesen von Liebe Bescheid weiß, weiß auch, dass Liebe niemals vergeht, dass sie bis in alle Ewigkeit Bestand haben wird.

      Ich hoffe für dich, du spürst deinen kleinen Engel immer noch, so wie er dich immer noch spüren wird, denn: 

      „Angels never die, they are just flying higher.“

      Alles Liebe von der Insel der Götter und noch einen wunderschönen, sonnigen Sonntag!

      Like

    16. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      …und dann ist heute auch noch Muttertag.

      Wir gehen jetzt gleich in den Park und feiern das Leben.

      Like

    17. Avatar von Wolf Wolf sagt:

      Gabriel Bali  10/05/2026 um 11:48

      bei aller Wertschätzung, die ich für Dein Wissen und Deine sehr bereichernden Beiträge habe, muss ich Dir nun dies mitteilen. Wenn mir eine Mutter so etwas, was Bettina schrieb, erzählt, dann würde ich mal eben innehalten. Sicher willst Du Bettina nicht völlig fertig machen, indem Du sie für einem unwissenden Wurm erklärst. Falls Du recht hast und ich mich geirrt habe, dann wird Bettina uns das sicher mitteilen.

      Like

    18. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Bubi lieber Wolf, 17.09

      danke für Deinen Zuspruch und die Kraft, die Du mir gewünscht hast.

      Gottseidank hatte ich noch gesunde, kleine Jungs, vor diesem schlimmen Ereignis, daß mir die Freude am Leben in der Zukunft zuteil werden ließ. Ist ja auch schon eine ganze Weile her, über 40 Jahre.

      Wir hatten heuer einen schönen Muttertag miteinander.

      Das Leben geht weiter.

      Und wie sang Monty Python, look of the bright side of life…. oder so ähnlich.

      Und damals, nach vielen Monaten ist es mir dann auch gelungen, die schönen Seiten zu sehen.

      Nun bin ich eine Oma, auch gott-gesegnet mit Enkel-Jungs, und sehe die Welt so wie sie ist. Mal oben, mal unten, mal positiv, mal negativ.

      Denke, daß Gabriel mir helfen wollte, hatte in mir ein Stückchen Seelenleben ausgegraben, was ich gar nicht preisgeben wollte, denn, was ich von ihm.

      Glaube nicht, daß er mir schaden wollte.

      Gabriel weiß auch nicht, über wieviel Wissen bzw. Weisheit, ich selber verfüge. Er ist ja, auch wie wir, nur ein Mensch.

      Bis bald.

      Drück Dich (im Geiste) und Deine Vierbeiner, ganz lieb.

      Like

    19. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Bettina

      Marmalade – Reflections Of My Life

      Geiles Lied! (Ich weiß, dass man das G-Wort eigentlich nicht verwenden soll. Daher nenne ich es für die Kritiker „ein sehr schönes Lied“.) Es ist schon irgendwie komisch, wenn solche Jungspunde so tiefsinnig über ihr Leben reflektieren. Aber daran kann man sehen, was man bereits in der Kindheit erleben kann/muss.
      Bettina, sprichst Du wirklich kein Englisch? Das Lied ist ein Volltreffer!

      Like

    20. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      BUBI

      ich hatte natürlich Schulenglisch. Ich spreche es nicht gerne, aber verstehe manches, vieles ganz gut.

      Und dieses Lied verstehe ich vom Anfang bis zum Ende.

      Freut mich, daß es Dir auch gefällt.

      Es ist u.a. mein Lieblingslied.

      Like

    21. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Bubi

      und damit Du siehst, wie ich das Leben lieben, noch das…

      Enrico Macias – Zingarella -Gina Lollobrigida

      Like

    22. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Bettina,

      Du überrascht mich immer mehr. Zingarella, die schöne feurige Zigeunerin, das bist Du!
      Dazu möchte ich Dir die neue Version der West Side Story zeigen. Maria hat zwar nicht Dein Format, Zingarella, Göttin der Natur, aber mir gefällt der Tanz trotzdem. Jetzt fehlt nur noch der Gabriel, damit wir zu dritt tanzen können.

      Like

    23. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Jetzt ist es auf der Insel Bali schon nach 7 Uhr.

      Wenn der Frühaufsteher nicht mit uns tanzen will, dann tanzen wir halt zu zweit.

      Like

    24. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      @ Bubi

      Der Frühaufsteher tanzt bereits seit 6 Uhr im Garten und macht jetzt seine ereste Pause…

      Like

    25. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Gabriel

      Guten Morgen, lieber Gabriel! Das war holländischer Humor. Wenn man sich selbst zu ernst nimmt, dann ärgert man sich vielleicht darüber. Das ist das schöne an den Holländern. Die werden nämlich so erzogen, dass sie sich nicht zu ernst nehmen. Wie Du gerade wieder so schön bewiesen hast, hast Du ebenfalls diesen Humor und die Lebensfreude noch dazu. Ich danke Dir!

      Spiel ohne Grenzen

      Like

    26. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Gabriel Bali  12/05/2026 um 07:34
      „Der Frühaufsteher tanzt bereits seit 6 Uhr im Garten „

      Das ist wirklich köstlicher Humor, der eine Verbeugung verdient hat!

      Like

    27. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Das Konzept „Spiel ohne Grenzen“ funktioniert nur, wenn man sich an die Spielregeln hält. Es heißt ja nicht „Spiel ohne Regeln“. Die wichtigste Regel lautet: Man darf kein Spielverderber sein.

      Like

    28. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      @ Bubi

      „Sicher willst Du Bettina nicht völlig fertig machen, indem Du sie für einem unwissenden Wurm erklärst. Falls Du recht hast und ich mich geirrt habe, dann wird Bettina uns das sicher mitteilen.“ .

      Lieber Wolf, Wolfgang, Bubi,

      mir steht jetzt noch der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Ja, ich war zutiefst erschrocken, als ich Bubis kurzen Kommentar hier las.

      Meine Zeilen an Bettina halte ich nach wie vor für mitfühlend und natürlich auch für einfühlsam, aber jetzt sehe ich, dass ich wohl in einem anderen Universum lebe. Dass Bettina Bubi dann noch zustimmte, auch wenn sie freundlich meinte, sie „glaube nicht, dass ich ihr schaden wolle“, war für mich eine bittere Enttäuschung, da ich unser Verhältnis inzwischen als geheilt eingeschätzt habe.

      Auch wenn wir hier alle Deutsch sprechen, habe ich inzwischen doch die Überzeugung gewonnen, wir sprechen sehr unterschiedliche Sprachen. Ich bin offenbar nicht fähig, in bb-Deutsch so zu formulieren, dass ich verstanden werde und damit Missverständnisse dieser Art vermeiden kann.

      Meine einzige Absicht war, Bettina mein Mitgefühl zu zeigen und ihr – und Mitleserinnen, die sich vielleicht in einer ähnlich tragischen Situation befinden – Trost zu spenden, falls dieser nötig wäre. Dass ich Bettina damit zu „einem unwissenden Wurm erklärt“ haben soll, ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar.

      Der Satz, dass ich „Bettina nicht völlig fertig machen“ wolle, heißt in meinem Deutsch-Verständnis, dass von Bubi nur das „völlig“ ausgeklammert wird, doch das „fertig machen“ bleibt als Vorwurf bestehen. Sollte sich außer Bettina und Bubi noch irgendjemand aufgrund meiner Kommentare betroffen oder gar verletzt fühlen, dann bedaure ich es zutiefst, derartiges ausgelöst zu haben. Sorry!

      Dieser Kommentar wird der letzte sein, den ich hier schreibe. Wenn meine Kommentare so eklatant missverstanden werden, dann habe ich wohl nicht die Fähigkeit, mich deutlich genug auszudrücken, was ich hiermit einsehen muss. Somit habe ich hier auch nichts mehr verloren und ich werde gehen.

      Sollte irgendjemand der hier Mitlesenden Interesse haben, mit mir in Kontakt zu bleiben, so freue ich mich über eine E-Mail, gerne auch über einen eventuellen zukünftigen Austausch zwischen unseren unterschiedlichen Universen. Ich bin via gabrielbali@hotmail.com erreichbar.

      Like

    29. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Lieber Gabriel,

      Missverständnisse gehören zum Schicksal der Menschheit. Das sieht man doch überall.
      Bitte bleib hier! Ich mag Dich sehr!

      Like

    30. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Wann kommt denn der Ost West Divan wieder? Den können wir doch nicht alleine lassen. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen. Dort gab es solche Abschiede nicht.

      Like

    31. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Bettina,

      je mehr Du über Dich erzählst, desto mehr bekomme ich den Eindruck, dass Du tatsächlich
      „Zingarella“ (Esmeralda) bist und ich der Quasimodo bin.

      Like

    32. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Bubi,

      lustig, ich mag Deinen Humor,

      vor über 30 Jahren hätte die Zingarella noch gepaßt. Heute bin ich eher Esmeraldas weiße Ziege, lol……

      Like

    33. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Gabriel,

      tut mir sehr leid, daß Du meine Aussage so aufgefaßt hast.

      War nicht so gemeint.

      Ich wollte Dich nicht beleidigen.

      Bitte verzeihe mir.

      Like

    34. Avatar von Gabriel Bali Gabriel Bali sagt:

      13/05/2026 um 01:01

      .

      @ Bettina

      Herzlichen Dank für Deine freundlichen, wohlwollenden Zeilen! Ich kann Dich gerne beruhigen, liebe Bettina, denn da gibt es nichts, was zu verzeihen wäre. Deine jüngst gemachte Aussage war genauso in Ordnung wie der Vorwurf an mich, den Bubi aus seiner Sicht berechtigt vorgebracht hat. Ich selbst bzw. meine befremdende Art zu kommunizieren war wohl das einzige Problem. Offensichtlich habe ich mich so ungeschickt ausgedrückt, dass meine Worte verletzend oder sogar herabwürdigend wirkten, obwohl sie tröstend und aufbauend sein sollten. Sollte jemand, der sich so daneben befindet – in diesem Fall nur ich –, fortan nicht lieber schweigen?

      Ich ziehe mich zurück, weil ich bemerkt habe, dass meine Sprache, meine direkte Art wie auch meine hier vielfach als schräg empfundene Weltsicht für diese bb-Welt hier zu fremd ist, sich für die meisten Menschen hier wahrscheinlich auch als völlig ver-rückt oder sogar als dumm darstellt. Da ich wenig Hoffnung habe, dies irgendwie zurechtrücken zu können, und ich selbstverständlich meinen Überzeugungen treu bleibe, streiche ich die Segel. Diese Entscheidung wurde zwar von Euch beiden ausgelöst, aber daraus ein Schuldverhalten zu konstruieren, für das man um Verzeihung bitten sollte, wäre tatsächlich etwas daneben.

      Ich bin Euch sogar dankbar, denn aufgrund dieser Entwicklung werden bei mir jetzt Kapazitäten und Energien für andere Aufgabenbereiche frei, die genauso wichtig sind und die ich ebenfalls liebe!

      Daher: HERZLICHEN DANK und ALLES LIEBE!

      Like

    35. Avatar von Kunterbunt Kunterbunt sagt:

      Bubi 12/05/2026 um 12:45

      „Wann kommt denn der Ost West Divan wieder?“

      Keine Ahnung, ob er hier noch mitliest. Er wurde ja verabschiedet, weil man seine Absichten und sein Wesen verkannte.

      So wie manche vielleicht denken, weil ich mich „Kunterbunt“ nenne, stehe ich für Massenmigration ein. Dabei ist ja das ganze Leben rundum kunterbunt.

      „Den können wir doch nicht alleine lassen.“

      Er wurde aber alleine gelassen. Hier sind wir diesbezüglich nicht besser als anderswo.

      Like

    36. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Gabriel Bali 13/05/2026 um 10:13

      Was ich Dir mitteilte (Wolf 10/05/2026 um 22:08), meinte ich nicht als Vorwurf, sondern als einen gut gemeinten Hinweis, der Dich offensichtlich tief verletzt hat. Mir geht es um den gemeinsamen Austausch ohne Scham (den ich ab und zu in Humor verpacke, was ich in diesem Falle nicht tat). Ich bin da weit übers Ziel hinausgeschossen, weil ich glaubte, dass Du meinem guten Willen vertraust, und weil ich Deine Robustheit verkehrt eingeschätzt hatte. Ich hätte mich da nicht einmischen dürfen.

      Like

    37. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      @Gabriel Bali

      Meine neckische Bemerkung über den „Frühaufsteher“ hat Dich sicher auch getroffen. Dazu möchte ich Dir mitteilen, dass ich mich seit fast drei Jahrzehnten unter Holländern bewege. Das gegenseitige Necken ist hier ein Volkssport, bei dem es darauf ankommt, dass man gut pariert/kontert und dann gemeinsam darüber lacht. Das schärft die Sinne, denn es erfordert Witz, Toleranz und Feingefühl. Mit dieser Art von Humor eckt man in anderen Kulturkreisen sehr schnell an.

      Ich fände es sehr schade, wenn Du Dich jetzt zurückziehst, denn ich hätte an Dich als Bali-Kenner noch viele Fragen, die sicher auch für andere Leser interessant wären.

      Ein für mich wichtiges Thema wäre in diesem Zusammenhang der „Gesichtsverlust“ in asiatischen Kulturen (und nicht nur dort). Ich las dazu bei einem Beitrag auf YouTube folgende Kommentare:

      @rolfbartschi9181
      Heikles Thema. Für einen Farang recht schwer zu verstehen. Ich behaupte wenn die Asiaten (Gesichtsverlust ist nicht nur in Thailand ein Thema) in der Beziehung weniger „heikel“ umgehen würden, wären sie um einiges weiter. Ich meine hier vor allem Handwerk und Industrie. Es ist aber eine Jahrhunderte alte Kultur mit dem Gesichtsverlust. Auch mir fällt es oft schwer entsprechend zu reagieren, vor allem bei der Mimik.

      @mythai24-thailandentdecken84
      Hallo Rolf,
      jo ein heikles, nicht nur das mit dem Gesichtsverlust, auch konstruktive Diskussionen, Widerspruch leisten, Konfrontation, Konfliktverarbeitung, etc., weil einfach das sehr oft halt persönlich genommen wird, und dann in Streit oder noch größere Eskalation ausartet. Ist wirklich nicht einfach, aber wenn man es taktisch klug und kulturkonform anstellt, dann klappt das schon meist. Denke aber auch wie du, dass die Vermeidung von offenem Meinungsaustausch, Kritik und offener Diskussion, nachteilig ist für den Fortschritt eines Landes.

      Like

    38. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      @Gabriel Bali
      (Bubi 13/05/2026 um 16:36)

      Ich behaupte nicht, dass ich ein Meister dieses holländischen Volkssportes sei. Im Rückblick muss ich sagen, dass ich mich aufgrund von Missverständnissen manchmal auch schikaniert fühlte. Wenn ich dann aber richtig reagierte (weder erbost, noch beleidigt, noch unterwürfig), dann bekam ich viel Sympathie zurück. Seitdem bereitet mir die sportliche Konversation viel Freude. Ich fände es schön, wenn man daraus eine olympische Disziplin machen könnte.

      Like

    39. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      …eine olympische Disziplin, bei der am Schluss alle Sportler gemeinsam herzlich lachen.

      Like

    40. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Der olympische Geist:

      sich aneinander messen, von den Stärken und Schwächen des anderen im Miteinander lernen, im Bewusstsein, dass man nicht verlieren, sondern nur gewinnen kann.

      Gefällt 1 Person

    41. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      OWD, Gabriel und viele andere sind von bb weggegangen.

      Das ist schade.

      Es liegt vielleicht wirklich daran, daß wir, wenn wir was schreiben, nicht ausdrücken, was wir meinen. Wir umschreiben. Beim Niederschreiben ist immer dieser, hoffentlich werde ich richtig verstanden Gedanke dabei.

      Obwohl ich mir Mühe gebe, vieles so wiederzugeben, wie es in mir aussieht, mag es den Anderen verletzen.

      Manches meiner Beiträge habe ich, ohne diese Überlegung mit einzubeziehen geschrieben, und bekam guten Zuruf.

      Andere meiner Beiträge, wo ich mich wirklich total bewußt hingab, so zu schreiben, daß ich verstanden werde, bekam ich Kritik. Und das manchmal auch volle Kanne.

      Dass auch ich entschied, nie wieder hier, bei bb, was zu posten.

      So ist es halt.

      Alles Liebe, Dir Gabriel, Deine neue Aufgabe möge Dich auf guten Pfaden begleiten.

      Like

    42. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Ist das hier die Olympiade der sterbenden Schwane?

      Like

    43. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Das tragische Ende vor der Wiedergeburt

      Like

    44. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Sorry, für mich ist es keine Kunst auf Zehenspitzen zu tanzen. Es ist eher eine Qual.

      Ja, es sieht ästhetisch aus, aber das war es dann auch.

      Im Prinzip ungesund für die Füße und Gelenke. Ein blöder Scheiß. Gequälte Füße, Knöchel, Gelenke für ein Theater.

      Nur das Menschen klatschen und das toll finden. Eintritt bezahlen. Alles für Kunst?

      Und im Prinzip weiß ich nicht, was das ausdrücken soll?

      Ein sterbender Schwan tanzt auf Zehenspitzen und stirbt dann.

      Das ist so hohl.

      Dann lieber den Timmy-Wal, der hoffentlich im Atlantik schwimmt. Dem alles Gute.

      Hoffe, Du nimmst es per Humor.

      Wenn nicht, dann Pech.

      Like

    45. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

      Fällt mir jetzt auf, seit wann steht Report in grün hinter der Uhrzeit?

      Eine neue Überwachung? Sind wir nicht schon überwacht genug?

      Was soll dieser Mist?

      Kann es einer von Euch erklären?

      Verdammt viel Fragen, kaum Antworten.

      Bis denne

      Like

    46. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      bettinamaerz23 14/05/2026 um 07:41

      Als ich Deinen Kommentar las, musste ich eher an eine sterbende Gans denken. Hast Du Dir den „Schwan“ überhaupt angesehen? Das ist eine satirische Interpretation.
      Hoffe, Du nimmst es mit Humor!

      Like

    47. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Bettina,

      so viele Fragen, kaum Antworten.
      Wenn dann doch mal jemand antwortet, z.B. der Gabriel, dann hast Du etwas auszusetzen. Ich werde mich zukünftig aus solchen Konversationen heraushalten. Zumindest werde ich es versuchen.

      Like

    48. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

      So.
      Mein Rechner war beim Dokter und nun bin ich wieder da.
      Seid ihr alle wohlauf, hoffe ich?

      Like

    49. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Bettina März,

      ich lese Deine Kommentare seitdem Du hier schreibst. Das sind inzwischen einige Jahre. Dabei fiel mir immer wieder auf, dass Du aus einer untröstlichen Perspektive heraus schreibst. Anfangs fordertest Du ständing, dass die „untätigen“ Männer, die auf diesem Blog (bumi bahagia) kommentieren, endlich in Bewegung kommen sollen, um Dich zu retten. Inzwischen schreibst Du sehr frustriert. Nichts gefällt Dir. Ich habe gegen besseren Wissens vergeblich versucht, Dich aufzuheitern. (Der Gabriel hat es auch versucht. Da ich es auf eine andere, aggressive Weise, versucht habe, wobei ich dem Grabriel vor den Kopf stieß, habe ich es mir mit Gabriel wohl endgültig verscherzt.) Natürlich ist es mir nicht gelungen, Dich umzustimmen. Nur Du kannst diesen Stimmungswandel bewerkstelligen.

      Like

    50. Avatar von Angela Angela sagt:

      @ Bubi

      Es ist der „Schmerzkörper“ !

      Emotionale Schmerzen heilen: Durch Selbstmitempfinden frei werden von altem Schmerz

      Fragst du dich, wie du deinen Schmerzkörper erkennst und richtig mit ihm umgehst? Jan von Wille bringt uns Eckhart Tolles’ Philosophie des Schmerzkörpers näher.

      von Jan von Wille

      Frau vor einem Sonnenuntergang© Pixaby

      Der „Schmerzkörper“ ist eine interessante und sehr hilfreiche Wortschöpfung von Eckhart Tolle. Er versteht darunter die Summe des Leidens, das wir im Lauf unseres Lebens in uns selbst ansammeln. Der Schmerzkörper hat sich aus unseren gewohnten, ständig wiederholten Reaktionen auf dieses Leiden gebildet. Man kann diesen Schmerzkörper sogar messen und beobachten. Zum Beispiel durch bildgebende Verfahren in bestimmten Areale in unserem Gehirn.

      Eine Traumatisierung zum Beispiel hinterlässt ihre Spuren im Gehirn. Die Stimmen in unserem Kopf führen ein Eigenleben, meistens fühlen wir uns diesen Stimmen ausgeliefert. Das, was wir denken oder fühlen, füllt uns ganz aus, es besitzt uns.

      Es braucht nur einen bestimmten Anlass und sofort reagieren wir so, wie wir es gewohnt sind und wie unser Schmerzkörper schon immer darauf reagiert hat. Auf diese Weise ernähren wir den Schmerzkörper immer wieder.

      Beispiel: Wir waren in der Kindheit nicht ausreichend umsorgt und fühlten uns verlassen.

      Jede Erfahrung von Verlassenheit wird dann diese frühe und prägende Erinnerung erneuern und bestätigen. Wir reagieren auf einen gefühlten Entzug von Zuwendung sehr heftig und interpretieren das nicht nur aus der aktuellen Situation heraus, sondern wir fühlen unsere ganze Geschichte unserer Verlassenheit auf einmal in uns. Der Schmerzkörper liegt im Unbewussten

      Wir deuten unser Erleben mit Hilfe des Schmerzkörpers und geben ihm auf diese Weise wieder Nahrung und bekräftigen seinen Schmerz.

      „Ja, da ist es wieder: ich bin einsam und verlassen“.

      Aber dieses Gefühl hat mehr mit der Erinnerungen unseres Schmerzkörpers zu tun, als mit der aktuellen Situation.

      Wie können wir frei werden von den körperlichen und seelischen Mustern, die uns an den Schmerzkörper binden?

      Manche Ängste sitzen tief – wie du mit diesen Ängsten umgehst und lernst sie zu nutzen beschreiben Jan und Susanne von Wille in diesem Artikel Den Schmerzkörper fühlen und beobachten

      Der erste Schritt ist, sich bewusst zu werden, dass ich einen Schmerzkörper habe.

      Dazu brauche ich Präsenz und innere Aufmerksamkeit, um den Schmerzkörper zu fühlen und wahrzunehmen. Ich werde mir dann bewusst, dass er da ist und mich beeinflusst. Und das immer dann, wenn er sich regt. Also nicht allgemein, sondern konkret:

      „Jetzt gerade geht es wieder los. Ich erlebe und deute diese Erfahrung durch meinen Schmerzkörper.“

      Das ist der erste und wichtigste Schritt. Die bewusste Gegenwärtigkeit durchbricht den Schmerzkörper und löst ihn auf. NEU bei evidero – anders arbeitenEntdecke Jobs & Unternehmen, die dich zeitlich und örtlich flexibel arbeiten lassen, deine familiäre Situation berücksichtigen und/oder deinem Verständnis von Sinnhaftigkeit, Zweck und Nachhaltigkeit von Arbeit entsprechen.Jetzt Jobs entdecken Schmerz kann man nicht einfach betäuben

      In der Regel bekämpfen wir den Schmerz mit anderen Strategien, etwa durch Betäuben, indem wir die Schuld an schmerzliches Erleben auf andere abwälzen. Dann sind andere dafür zuständig, dass wir Schmerz empfinden.

      Wir können auch versuchen, ihn durch andere Mittel zu betäuben: zum Beispiel durch Alkohol oder Medikamente. Oder man belohnt sich zum Beispiel mit dem Konsum von Süßem.

      Diese Strategien waren vielleicht eine Zeit lang hilfreich, irgendwann sind sie es aber nicht mehr. Der Schmerz staut sich an und wir werden ernsthaft krank.

      Ich kenne Menschen, die denken noch Jahrzehnte über eine erlebte Ungerechtigkeit nach. Diese Menschen erfahren die Wirklichkeit dann durch diese Brille und sehen mit den Augen und dem Herzen des Schmerzkörpers. Alte Verletzungen wecken Rachegefühle

      Der Schmerzkörper ruft nach Rache. Er bewirkt, dass ich mich klein und schuldig fühle, oder verletzt, übergangen, benachteiligt. Ich bin dann mit meinem Schmerzkörper identifiziert und alles scheint so zu sein, wie er sagt.

      Und doch ist der Schmerzkörper nichts anderes als meine höchst persönliche Erfahrung der Wirklichkeit und meine Reaktion darauf. Er ist die Ansammlung der körperlichen und seelischen Muster, die mich schützen sollen und mit denen ich meine Angst zu bewältigen versuche. Daher hat der Schmerzkörper eine wichtige Funktion für uns.

      Bevor wir also fragen, wie wir vom Schmerzkörper frei werden können, ist es wichtig, zu spüren, was wir an ihm haben. Was habe ich davon, mit diesem Schmerzkörper zu leben?

      Der Schmerzkörper gibt mir ja auch Sicherheit.

      Er sagt mir, was richtig und was falsch ist. Ich kann mich mit seiner Hilfe orientieren und kann unangenehme Situationen oder Menschen von mir fern halten. Und der Schmerzkörper sagt mir, dass ich angenehme Erfahrungen brauche, um mich wohl zu fühlen. Also lehrt mich der Schmerzkörper, das Angenehme zu suchen und das Unangenehme zu meiden. Der Schmerzkörper mag keine Achtsamkeit

      Der erste Schritt ist also, den Schmerzkörper zu spüren und in der Situation zu bemerken, dass er mich im Griff hat. Es ist also nicht das Problem, einen Schmerzkörper zu haben. Wir haben alle einen. Niemand hat keinen oder ist schon frei davon.

      Entscheidend ist der Moment der Achtsamkeit. Das ist der Augenblick, in dem wir realisieren, wie ein gewohnter Gedanke in uns auftaucht. Und dann zu bemerken, wie dieser Gedanke, diese Sichtweise auf mich wirkt.

      Dafür ist es hilfreich, einen guten Kontakt zum eigenen Körper zu haben und ihn zu spüren.

      Was geschieht, wenn ich einen bestimmten Gedanken denke? Nehmen wir als Beispiel irgendeinen Streit mit meinem Nachbarn oder einem anderen Menschen. Was nehme ich in mir wahr, wenn ich daran denke? Was spüre ich im Körper? Vielleicht einen Kloß im Hals, Enge in der Brust, ein mulmiges Bauchgefühl? Was passiert mit der Atmung, wenn ich an dieses Thema denke?

      Der Körper lügt nicht. Der Körper weiß, wenn etwas weh tut. Der Verstand weiß es oft nicht, da er nach Erklärungen sucht. Und solange er eine Erklärung sucht oder eine findet, spürt er nicht. Der Schmerzkörper zehrt von meinen Gedanken. Das ist seine Nahrung

      Wenn ich die Gedanken von ihm abziehe und ihn spüre, dann wird der Schmerzkörper leiser und verstummt mit der Zeit ganz. Der Schmerzkörper mag es gar nicht, wenn man ihn bemerkt und durchschaut.

      Das ist das ganze Geheimnis: den Schmerzkörper so sein lassen wie er ist. Ihn nicht ändern wollen. Ihn ganz spüren, fühlen und mit der Erfahrung sein. Interessanterweise mag er diese freundliche und mitfühlende Zuwendung gar nicht. Widerstand dagegen mag er sehr gerne.

      Negative Gedankenmuster: Redest du dich häufig selber schlecht? Versuchst du, andere zu beeindrucken? 8 Gedanken, die dich vom Glücklichsein abhalten Den Schmerzkörper heilen: Wie kann ich frei vom Schmerzkörper werden?

      Einfach dadurch, dass ich den Schmerzkörper fühle; dass ich ihn zulasse; dass ich erlebe, was schmerzt; dass ich ihn bemerke.

      Das widerspricht den gewohnten Strategien im Umgang mit dem Schmerz, der Kontrolle und der Vermeidung oder Ablenkung. Und darum braucht es ein großes Maß an Wachheit und Aufmerksamkeit. Das kann und muss man wohl auch üben und trainieren.

      Wenn ich gegenwärtig bin, bekommt der Schmerzkörper keine Energie. Der Schmerzkörper nährt sich von Erinnerungen an Vergangenes und von Befürchtungen im Blick auf die Zukunft. Bin ich verbunden mit meinem gegenwärtigen Erleben, verschwindet der Schmerzkörper. Du kannst nicht ganz anwesend sein, ganz aufmerksam und zugleich deinen Schmerzkörper ernähren. Beides geht nicht gleichzeitig. Wechselwirkungen von Schmerzkörpern in Beziehungen

      Jeder Mensch strahlt eine Atmosphäre, ein Energiefeld aus, das seiner inneren Verfassung entspricht. Unser mentaler und emotionaler Zustand bleibt nicht verborgen.

      Unser Schmerzkörper reagiert auch auf andere Menschen und natürlich besonders gerne mit deren Schmerzkörpern. Liebesbeziehungen sind häufig Beziehungen zwischen Schmerzkörpern, die besonders gut zueinander passen.

      Ein unsicherer Mensch sucht einen Menschen, der eher Sicherheit ausstrahlt. Das fühlt sich erst mal gut an. Bis der Sichere vielleicht bemerkt, dass er gar nicht mehr so sicher ist. Oder der Unsichere auf einmal sicherer wird. Dann passen die Schmerzkörper nicht mehr und es gibt intensive Konflikte, die nicht leicht zu durchschauen sind. Der Schmerzkörper hilft beim Erwachen

      Der Schmerzkörper ist aber auch eine große Hilfe zum „Erwachen“. Wenn mein Leiden nicht mehr zu ertragen ist, bin ich möglicherweise kurz vor der Erlösung. Oft braucht es dazu eine Krise, dass jetzt wirklich alles ausweglos ist. Dann kann ich mich entweder der Situation ergeben oder aufwachen. Die Identifikation mit dem Schmerzkörper aufheben

      Jemand mit einem starken, aktiven Schmerzkörper strahlt eine bestimmte Energie aus, die andere als sehr unangenehm empfinden. Man würde sich vielleicht am liebsten davon machen, aus dem Kontakt gehen. Die Atmosphäre dieses Menschen schreckt ab.

      Es kann auch sein, dass man in sich eine Welle von Aggressivität spürt. Man reagiert grob, greift den Betreffenden verbal an, es entsteht viel Streit.

      Das bedeutet, dass solche Leute etwas ausstrahlen, was mit dem eigenen Schmerzkörper mitschwingt. Wenn wir auf andere stark reagieren, können wir sicher sein, dass dasselbe auch in uns lebt. Es ist mein eigener Schmerzkörper, der so stark auf den anderen reagiert.

      Wer einen stark aktivierten Schmerzkörper hat, gerät leicht und häufig in Konflikte. Es braucht ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, um auf jemand mit einem aktiven Schmerzkörper nicht sofort zu reagieren.

      Wenn es mir gelingt, präsent zu bleiben und aus der Aufmerksamkeit heraus zu reagieren und nicht aus meinem eigenen Schmerzkörper heraus, kann ich dadurch in der Beziehung etwas auflösen. Es kann geschehen, dass meine Präsenz die andere Person in die Lage versetzt, ebenfalls die Identifikation mit ihrem Schmerzkörper aufzugeben. Mit dem Schmerzkörper freundlich reden

      Eine weitere Hilfe ist es, mit dem Schmerzkörper freundlich zu reden und ihn zu befragen. Das hört sich vielleicht erst einmal komisch an, aber probiere es mal aus.

      Du kannst zum Beispiel mitfühlend fragen: „Was macht dich so bedrückt?” Und dann wird der Schmerzkörper dir wieder die Geschichten von damals erzählen.

      Dann kannst du bemerken, dass du dich im Augenblick gar nicht in der schmerzlichen Situation befindest. Du kannst zum Beispiel bemerken, dass du hier ganz ruhig auf einem Stuhl sitzt. Du kannst spüren, wie dein Atem fließt. So kannst du hier und jetzt präsent werden und spüren, was jetzt gerade ist.

      Von da aus kannst du freundlich mit dem Schmerzkörper sprechen und zu ihm sagen:

      „Mein lieber Schmerzkörper, du bist mir sehr vertraut. Ich kenne dich gut, du besuchst mich zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit und verlangst nach meiner Aufmerksamkeit. Aber weißt du, mein lieber Schmerzkörper, jetzt hab ich gerade einfach keine Zeit für dich. Ich schnipple gerade Gemüse oder putze die Küche oder schreibe einen Artikel. Du musst dich leider damit abfinden, dass ich jetzt keine Zeit für dich habe. Aber ich verspreche dir, ich werde mir bestimmt wieder Zeit für dich nehmen, und dann halte ich dich liebevoll und ich gebe dir die Wärme und die Aufmerksamkeit, die du brauchst.“

      So ungefähr könntest du mit deinem Schmerzkörper reden. Man könnte den Schmerzkörper auch als inneres Kind verstehen. Mit jedem Kind, das leidet, versuchen wir freundlich zu sprechen. So auch mit uns selbst und dem eigenen inneren Kind, das aus irgendwelchen Gründen zu kurz gekommen ist.

      Der Schmerzkörper hätte sicher Verständnis, wenn wir so mit ihm sprechen würden. Er würde sich verstanden fühlen und könnte sich eine Weile zurückziehen. Doch wenn wir ihn bekämpften, wenn wir ihn überspielen, wenn wir die Welt durch die Brille unseres Schmerzkörpers sehen, dann bekommt der Schmerzkörper Auftrieb.

      Mit Liebe und Mitgefühl können wir einen Abstand zwischen uns und unseren Schmerzkörper bringen. Der Unterschied von Selbstmitleid und Mitgefühl mit sich selbst

      Mitgefühl ist nicht dasselbe wie Mitleid. Im Mitleid übergebe ich dem Schmerzkörper die Herrschaft über mich und lasse mich von ihm überfluten. Ich sage dem Schmerzkörper:

      Ich bin genau der, für den du mich hältst.

      Aber wahrscheinlich redet man dann gar nicht mehr mit dem Schmerzkörper. Man verkörpert ihn einfach. Man ist identisch mit ihm. Daher bemitleidet man sich selbst.

      Das Mitgefühl ist etwas ganz anderes. Beim Mitgefühl nehme ich das, was mich schmerzt, immer wieder aufmerksam wahr. Und dann entlasse ich es wieder. Der Schmerz hat ja die wunderbare Eigenschaft, dass er nicht statisch ist, sondern sich verändert. Er nährt sich von meinen Gedanken, aber er mag kein Mitgefühl. Vor dem Mitgefühl weicht er.

      Er wird dann so weich und so leicht, wie ich es selber meinem Wesen nach bin. Wenn wir es eine gute Weile mit dem Schmerz aushalten und ihn sich ausweinen lassen – und das vielleicht mit Unterstützung eines Menschen, der mir nahesteht, dann hat es sich irgendwann ausgeweint und ausgeschmerzt und auf einmal bin ich wieder versorgt mit innerer Kraft und richte mich wieder auf die Gegenwart aus.

      Der Schlüssel dazu liegt allein in mir, nicht bei anderen Menschen und nicht in den Verhältnissen, die sich erst gebessert haben müssen, damit ich keinen Schmerz mehr zu empfinden brauche.

      Bei solch einem Vorgehen entsteht in mir ein Freiraum. Es darf alles sein, auch das Schmerzliche. Erst der Widerstand gegen das Schmerzliche macht es mächtig. Bin ich einverstanden damit, dass ich jetzt etwas Schmerzliches erfahre, ist es so. Und es darf so sein. Ich bin im Frieden damit. Ist es möglich, den Schmerzkörper zu lösen?

      Der Schmerzkörper löst sich in dem Augenblick auf, in dem wir ihn in Ruhe lassen.

      Wir schenken ihm Aufmerksamkeit, aber wir lassen ihn in Ruhe. Wir greifen nicht ein. Wir verändern unser inneres Erleben nicht. Wir manipulieren und unterdrücken es nicht. Wir betäuben es auch nicht. Und wie viel Zeit braucht es, bis ich vom Schmerzkörper frei werde?

      Die Antwort lautet: gar keine.

      Wenn der Schmerzkörper aktiviert ist, muss ich nur erkennen, dass das, was ich fühle, der Schmerzkörper in mir ist. Ich fühle, aber das ist noch längst nicht alles. Diese Erkenntnis ist alles, was ich brauche, um die Identifikation zu unterbrechen.

      Hört die Identifikation auf, beginnt die Verwandlung.

      Experte: Jan von Wille

      Jan inspiriert durch seinen Blog und seinen Seminaren dabei, freier und größer darüber zu denken, wer wir sind und was wir der Welt zu geben haben.

      Alle Artikel von Jan von Wille →

      https://www.evidero.de/was-ist-der-schmerzkoerper

      Like

    51. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Bettina März,

      das Lied der schottischen Popgruppe „Marmelade“, das Du hier gezeigt hast, trifft den verzweifelden Gemütszustand, den ich bei Dir zu erkennen meine, perfekt. (Meine Hochachtung dafür!) Aber was bedeutet dies? Du schriebst vor kurzem, dass Du meinst, man hätte Dich von einem anderen Planeten auf die Erde strafversetzt. Warum meinst Du, dass es sich um eine Strafe handelt, wenn Du offenbar an andere Lebensformen und an die Ewigkeit glaubst?

      Like

    52. Avatar von Angela Angela sagt:

      @Bubi

      Es ist der „Schmerzkörper“!

      https://www.evidero.de/was-ist-der-schmerzkoerper

      Angela

      Like

    53. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

      So.
      Mein Rechner war beim Dokter und nun bin ich wieder da.
      Seid ihr alle wohlauf, hoffe ich?

      Like

    54. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

      Angela 13:14

      Was Du da eingewoben hast ist aus meiner Sicht sehr sehr sehr wichtig für jeden Menschen, der aus dem tiefen Brunnen als quakender Froch aufsteigen will.

      „Schmerzkörper“, Wortkreation von Tolle, scheint mir sehr hilfreiches Bild zu sein.

      Tolle wird im www diffamiert, er sei falscher Fährtenleger, ebenso wie David Icke.
      Sollten diese beiden U Boote sein, dann müsste ich meine Wahrnehmungsfähigkgeit einer Generalrevision unterziehen.

      Wie auch Ken Jebsen, der im www als falschen Fuffziger aufgeführt wird. Heute sah hörte ich ihn über Persien, sein Mutterland, sprechen. Der ist echt, der Ken.

      Unter Anderem sagte er dies: Es gibt mit Ausnahme von Japan kein Land, da Menschen freundlicher sind als in Persien.

      Like

    55. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Angela 17/05/2026 um 13:14
      „Angstkörper“

      Danke, Angela! Ich schätze Deinen Einwurf sehr. Noch möchte ich darauf nicht antworten. Ich möchte mich nicht vordrängeln, denn ich hoffe auf Bettinas Antwort, und dafür darf sie sich von mir aus ruhig Zeit lassen.

      Like

    56. Avatar von Bubi Bubi sagt:

      Schmerzkörper/Angstkörper

      Man kan Schmerz ohne Angst haben und ertragen.
      Aber man kann keine Angst ohne Schmerz haben und ertragen.

      Like

    57. Avatar von Angela Angela sagt:

      @ ThomRam

      Zitat: „Tolle wird im www diffamiert, er sei falscher Fährtenleger, ebenso wie David Icke.“…..

      Eckhard Tolle geht infolge seines „Erwachens“ von ganz anderen Voraussetzungen aus als die meisten Menschen . Die, welche nicht instande sind, ihn zu verstehen, hängen zumeist noch sehr im Materiellen fest und wissen wenig über die Seele und den Geist.

      A n g e l a

      Like

    Hinterlasse einen Kommentar

    Why are you reporting this comment?

    Report type