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„Die Bauern sind das Problem“

„Die Bauern sind das Problem“….Zynismus erkannt??

Anthony Lee: Wir werden hier gerade komplett abgewickelt und merken es nicht einmal.“

Biblische Zeit. Ich las die Johannesoffenbarungen als Junge, fragte mich, wie das denn vonstatten gehen könnte, konnte mir keine konkrete Vorstellung davon machen.

Nun, haha, konkret und konkreter wird es mir heute gezeigt. Es sind da aus meiner Sicht zwei Stränge.

Die Menschen sollen mittels propagiert heilbringender Spritze vergiftet und sollen mittels Versorgungsflaschenhälsen ausgehungert werden.

Ups. Da ist ein dritter Strang noch. Mittels 5G, hoffentlich bald 6G sollen die, welche trotz Krankheit und Hunger immerhin noch dahinvegetieren, zu willenlosen Robots gemacht werden.

Tja. So wollen es DIE, welche noch oben hocken und immer noch über Mittel verfügen, ihre destruktiven Ideen durchzusetzen.

SIE verfügen immer noch über Mittel? Ja, offensichtlich verfügen sie darüber.

Wer was sind die Mittel?

Es sind alle die Normalos, welche immer noch in Waffenfabrik, in Chemielabors, in Chemiefabriken, in Redaktionen, in Studios latschen, dort Waffen machen, Gifte mixen, schädliche Medikamente schaffen, Lügen verbreiten und Wesentliches verschweigen.
Es sind die, welche immer noch nicht geschnallt haben, daß sie, wenn sie wählen gehen, zu 90% menschlichem Abschaum die Stimme geben. Letzteres betrifft Länder, welche offiziell unter dem Segel „Demokratie“ schippern, als da wären sämtliche EU Staaten, nett angereichert mit der Confoederatio Helvetica. Ich habe nicht gesagt, daß alle in diesen Staaten agierenden Politiker Abschaum seien. Schätze aber, 80%+ schon.

Niemand braucht meine Meinung zu übernehmen.

Erkenne das Wesen eines Menschen an seinen Taten. Die Bunzelfirma-Chefetage an der umgeleiteten Spree, sie habe 350 Millionen Spritzdosen gekauft. Weil ja klar ist, daß wieder „Epidemie“ kommen wird. Exakt desgleichen hat Bundesbern es getan. 35 Millionen Dosen. Gekauft. Sozusagen für alle Fälle. In beiden Fällen für Säugling bis zum Greis 4 Spritzen.

Wer Ahnung davon hat, was diese schönen Gläschen so alles beinhalten, der wird mir zustimmen, daß Firmenverwaltung D und CH Genozid betreiben. Wissentlich oder unwissentlich ist einerlei. Wenn wissentlich, dann kriminell, wenn unwissentlich, dann dummdreistkriminell, denn man könnte sich ja mal kundig machen eigenständig, ja oder ja?

.

Hier nun geht es um Genozid mittels Hungertod. Sagte schon. Ich las die Offenbarungen als Junge. War beeindruckt, wusste einfach, daß da wahr geschrieben wurde. Du ich wir sind Zeuge des schleunig in die Fahrt kommenden Geschehens.

Hungertod? So schnell stirbt Mensch Hungers wegen nicht. Ja. Doch hat Mensch über drei Wochen nichts zu Beißen, dann wird es kritisch. Und eben dies scheint verd deutlich angestrebt zu sein. Mittlerweile noch in den Anfängen

Lustig ist anders.

Vergaß. Putin sei schuld. Wegen dem Weizen. Dies hier auf bb aufzudröseln wäre nur gähn. Du, Leser, bist darüber im Bilde. Die Ukraine erdenweit produziert Weizen bei 2%. Wenn die 2% ausfallen, dann ist klar: Die Menschheit verhungert.

Nein, ich bin nicht Schwarzmaler. Ja, ich sehe, was an Schrecklichem geschieht und ahne wohl, was an Leid noch kreiert werden wird.

Dabei bin ich im Vertrauen, nenne eine sehr sehr simple Weisheit:

Wo gehobelt wird, da fliegen Späne.

Füge bei:

Gesundes Holz davon wird nicht berührt.

Ob mein Bild verstanden werden kann? Ich hoffe wohl.

Euer Thom Ram

02.07.10


161 Kommentare

  1. palina sagt:

    vielleicht könnte sich Waldi dazu äußern.
    Er lebt ja in den NL.

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  2. Texmex sagt:

    Es sind nicht 2% des Weizens, welche die Ukraine produziert, sondern 7%.
    Das macht aber für das Problem keinen Unterschied.
    Es ist ja auch nicht alles 1. Qualität. ( Brotgetreide/ Viehfutter)
    Man ( DIE) redet den Leuten aber jeden Mist ein und es wird geglaubt.

    Ich kann aber den Inhalt des Artikels nicht mit der Überschrift in Verbindung bringen.
    Weshalb sind nun die Bauern das Problem?

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  3. palina sagt:

    @Texmex
    habe mich mit diesem Thema bisher nur sekundär beschäftigt, was die Bauern mit konventionellen Anbau betrifft.

    Da ich schon Jahrzehnte nur bei Bio Bauern einkaufe.

    Gibt es zum Glück in meiner Gegend noch viele.

    Staunte auch nicht schlecht als die Rede vom Dünger war, den es jetzt nicht mehr gibt. War nicht hier in dem Video. Dazu gibt es ein anderes Video.

    Im Biolandbau braucht es keinen Kunstdünger. Da wird ganz anders gearbeitet.

    Verstehe nur eins, die wollen die Bauern platt machen.

    Ziel wird sein, dass es nur noch „Füllstoffe“ gibt und keine Lebensmittel mehr.

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  4. latexdoctor sagt:

    Natrülich sind die Bauern schuld, sie schlachten das Vieh (oder lassen Schlachten) damit ich ein leckeres Steak auf den Tisch bekomme und schneiden Pflanzen ofmals in der Blüte des Lebens von selbigem ab, entREISSEN den Bäumen und Sträuchern die wohlschmekenden Früchte, rauben der Erde die Bodenfrüchte … ich brauch jetzt erst mal ein Kinder, verzeihung, KALBSschnitzel mit Kartoffelpüree und zum Nachtisch Pflaumenmus eh ich zu Ende komme

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  5. latexdoctor sagt:

    Hat dies auf Märchen von Wurzelimperium S1 SunShinE rebloggt und kommentierte:
    Weiter Ansichten zu einem bereits veröffentlichten Thema, selbst Medaillen haben zwei Seiten, diese Agende jedoch viel mehr

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  6. palina sagt:

    qpress hat das Thema aufgegriffen

    Bürgerkrieg in Holland ist nichts für unsere Presse

    Presse-Käse: Die Ernährungssicherheit in Europa soll aktuell ziemlich gefährdet sein. Selbiges kolportieren die EU-Regierungen gerne im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg. Einmal mehr gibt sich die aktuelle EU wie die alte UDSSR. Sie möchte trotz der gerade aufziehenden Versorgungskatatstrophe ihren langjährigen Plan zur Klimarettung vollstrecken. Diesem Plan sollen in den Niederlanden nun rund ein Drittel der dortigen Bauer zum Opfer fallen. Plan ist nun einmal Plan und davon darf man einfach nicht abweichen.

    https://qpress.de/2022/07/02/buergerkrieg-in-holland-ist-nichts-fuer-unsere-presse/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=qpress-newsletter-post-title_22703

    Ein Kommentar darunter, dem ich zustimmen kann:

    Ziele für neue Leser, falls es die noch gibt.

    Um eine 100% Weltherschaft aufzubauen in einem ungerechten totalitären System, müssen erst sämtliche Alternativen die Grenzgänger oder Disidenten später völker nutzen könnten ausschalten, und 100% Kontrolle über Energie , Ressorcen Nahrung und Wasser haben. Wir sehen jetzt den immer offensichtlicher werdenden Weg dahin. Zeit bis dahin, etwa 2025, dann beginnt Phase 3, dann wirds ungemütlich im warsten Sinne des Wortes. Wer bis hier nicht Vorgesorgt hat, wirds sehr Wahrscheinlich nicht schaffen zu überleben bis alles vorbei ist. Er muss sich Mobs anschließen, die werden sich Gegenseitig zerlegen.

    #######################################################################################
    Klein Bauern haltet Durch, so weit möglich, in einigen Jahren, wird euch das, was ihr jetzt habt das leben retten. Werdet klein, aber gebt es nicht auf, bitte. Viele unschuldige Leben hängen davon ab !!! Wenn sich die Weltregierung wieder zerlegt, dann
    seit ihr mit die wichtigsten in Landkreisen die es noch gibt, jeder der kann wird helfen.
    ######################################################################################

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  7. Texmex sagt:

    @ palina
    Du hast schon recht, dass die uns alle plattmachen wollen und die Chancen stehen gut dafür.
    Dreh- und Angelpunkt ist der Fleischpreis. Bei uns haben EU- und Brasilienimporte den Markt vor etwa 2 Jahren zerstört. Aktuell erklimmt er neue Höchststände aber nur für den Konsumenten. Dem Produzenten will man immer noch zwingen, mit hohen Verlusten zu produzieren.
    Wir haben vor etwa 1.5 Jahren Fläche stillgelegt, weil es viel besser und billiger war, nix zu produzieren als Verluste.
    Dieses Jahr wieder aktiviert, darauf wettend, dass rechtzeitig und genug Regen kommt. Beides Mal Fehlanzeige.
    Zufall aber auch, dass HAARP prima funktioniert.
    Mein Vieh wäre eigentlich bereits mehrfach verhungert, wenn wir nicht gute Freunde als Nachbarn hätten, die uns großzügig geholfen haben. Normalerweise Weiden wir um die Zeit Brachflächen, ohne Regen ist aber alles noch kahl und graubraun.
    Seit etwa 2 Monaten 0 Tropfen, vorher 6 Monaten 0 Tropfen, was aber normal ist.
    Ich habe gehört, dass im Norden das Vieh in großem Stil verhungert und verdurstet.
    Ein einziges Drama.
    Es fehlt nur noch, dass es zu Stromausfällen in großem Stil kommt, kleinere haben wir ja immer mal wieder.
    Wenn wir kein Wasser mehr Pumpen können, dann ist Schicht im Schacht.

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  8. Thom Ram sagt:

    Texmex 02:08

    Steinhart. Ich fühle mit. Steinhart.

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  9. Thom Ram sagt:

    „Die Bauern sind das Problem “ ist der zynische Schlußsatz des Videos, ich habe ihn als Titel übernommen.

    Offenbar springt die Ironie nicht an. Ich ändere in „die bauern seien das problem“.

    Quatsch sind die Bauern das Problem.

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  10. Reiner Ernst sagt:

    @Mextex – in welcher Gegend (Land) wohnst du – bitte?
    Hier ist (noch) alles saftig grün. Liegt wohl an Kretschmann!

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  11. palina sagt:

    @Texmex
    „Bei uns haben EU- und Brasilienimporte den Markt vor etwa 2 Jahren zerstört.“

    In Afrika sind es auch die EU-Importe.

    In Europa wurden nach und nach die kleinen Bauern und Geschäfte kaputt gemacht.
    Konnte das alles gut beobachten.
    Ein Supermarkt im Dorf angesiedelt und schon musste der Bäcker und der Metzger seinen Laden dicht machen.

    Bei jeder kleinen Dorfsiedlung schossen die Aldi und Lidl Pest wie Pilze aus dem Boden.

    Auf längere Zeit brauchst du nur einen Großteil der Bevölkerung in die Armut treiben und schon haben die Discounter noch mehr Zulauf.

    Das sie sich mit den Füllstoffen, die es dort gibt, selbst krank machen ist denen gar nicht bewusst.
    Ich sage immer:“Was ihr da spart braucht ihr später für die Apotheke.“

    Und hier hat man vor Jahren den Bauern noch Subventionen ausbezahlt für Brachfläche.

    Führte dazu, dass sich Menschen aus der Stadt Felder gekauft haben und die Suventionen kassiert haben.
    Natürlich sind im Zuge dessen die Preise gestiegen.

    Alles nur noch ein Irrsinn.

    Agrarsubventionen fließen in Landesbehörden – und die Bauern bekommen nichts!

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  12. Ost-West-Divan sagt:

    Da wo es noch soetwas wie Bauern im ursprünglichen Sinne gibt, sollen diese Betriebe möglichst zerstört werden. Wie im video über Holland gesagt wird. Weitere 30 Prozent der Bauern werden verschwinden.
    Ist ja klar, sie wollen die Nahrungsmittel unter ihre Kontrolle bekommen.

    „Gebt mir die Kontrolle über die Nahrungsmittel, und es ist mir egal, wer das Land „regiert““-wie es Felsenfeller mal sagte.

    Im Osten wurden Kleinbauern schon zu DDR-Zeiten durch die Umwandlung in die LPG der Vergangenheit zugehörig erklärt. Hier fahren großteils nur riesige Traktoren per GPS über große Flächen um sie gut zu verdichten und die Humusschicht zu zerstören. Der künstliche Dünger soll das ausgleichen, was diese Industrieproduktions-Trekkerfahrer an unserem Boden zerstören.

    Ein Bauer ist für mich jemand der den Boden auch hin und wieder mal mit seinen Füßen berührt. Aber wie mit den Tieren ist es mit dem Boden. Die Entfremdung ist wohl gewollt, um aus Menschen gefühllose Roboter zu machen.

    Wer weiß eigentlich dass Stickstoff nach dem 1. Weltkrieg viel übrig geblieben ist und auf Halde lag. Der wurde eigentlich benötigt zur Sprengstoffherstellung. Aus der Not machte man dann großen Gewinn, indem man den Stickstoff zu Dünger erklärte und auf die Felder brachte.

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  13. Ost-West-Divan sagt:

    Eine Humuserde die Pflanzen schneller wachsen und größer werden lässt, ohne Krankheiten entstehen zu lassen -ganz ohne künstlichen Dünger.
    Die Humuserde wächst sogar von selbst wieder nach.
    https://www.zeitenschrift.com/artikel/terra-preta-das-geheimnis-der-fruchtbaren-erde-aus-dem-regenwald

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  14. Ost-West-Divan sagt:

    So heißt es in dem Artikel der „Zeitenschrift“

    . Der niedrige Humusgehalt mache die Äcker laut internationaler Klassifizierung zu Wüstenböden, erklärt beispielsweise der Boden- und Biomassespezialist August Raggam, über Jahrzehnte Dozent an der Technischen Universität Graz: Ursprünglich hätten die heimischen Böden aus mindestens 60 Kilogramm Humus pro Quadratmeter bestanden. Unter 10 Kilo Humus spreche man bereits von Wüstenböden – und im deutschsprachigen Raum enthielten Böden meist nicht mehr als 8 Kilo Humus pro Quadratmeter. „Unsere gesamten europäischen Ackerböden sind Wüsten. Wir sind damit am unteren Limit. Das versucht man, zu vertuschen.“

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  15. Waldi sagt:

    Einige niederländische Viehhalter sind derzeit am Randalieren. Ich kann ihren Unmut verstehen. Seit 2019 gehen sie regelmäßig auf die Straße, um zu protestieren. Sie blockierten Autobahnen und die Logistikzentren von Supermärkten, suchten die Wohnhäuser von Ministern und anderen Politikern auf und demonstrierten vor dem Redaktionsgebäude der Rundfunkanstalt NOS, die für die Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zuständig ist. Seit etwa einer Woche hat sich die Lage verschärft. Angeblich wollen einige Bauern morgen das ganze Land „stilllegen“. Man munkelt über eine Blockade der Flughäfen und des Rotterdammer Hafens. Genaueres ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt. So schlimm wird es wohl nicht werden. Von einem „Bürgerkrieg“ kann jedenfalls keine Rede sein. Ich werde heute trotzdem noch mal einkaufen gehen.

    Der Tumult dreht sich um die massenhafte Produktion von Mist und Gülle.

    Die Karte zeigt, wo in Europa der meiste Mist und die meiste Gülle (Kilogramm pro Hektar) produziert wird. Die Niederlande (rot) liegen an der Spitze.

    Die niederländischen Bauern bekommen ständig neue Auflagen, um den Ausstoß an tierischem Stickstoff (Ammoniak) zurückzudrängen. Die Gülle landet großenteils auf den Äckern und durch Verdunstung auch in der weiteren Umgebung. Das Problem ist die Massentierhaltung und das eiweißreiche Kraftfutter, das die Kühe zum Fressen bekommen, um die Milchproduktion zu steigern. Berüchtigt sind die mehrstöckigen Megaställe der Schweinemastbetriebe. Die kleinen Niederlande sind der größte Fleischexporteur und der größte Eierexporteur der gesamten EU. 60% der niederländischen Fleischproduktion sind für den Export bestimmt.

    Vor etwa zwei Wochen veröffentlichte die neue niederländische Ministerin für Umwelt und Stickstoff ihre Pläne zur Stickstoffreduktion. Die Emissionen müssen in weiten Teilen des Landes um mehr als die Hälfte reduziert werden. In der Nähe von Naturschutzgebieten werden einige Viehbetriebe schließen müssen, wenn die Pläne umgesetzt werden. Bereits am darauffolgenden Tag standen einige Bauern vor der Haustür der Ministerin und forderten ihren Rücktritt. Seitdem steht ihr Haus unter Polizeischutz. Doch die Bauern kamen nochmal zurück, durchbrachen die Polizeisperre und entleerten einen Gülletank auf dem Grundstück der Ministerin.

    In der Karte sind die geplanten Stickstoffreduktionen in Prozentwerten ausgewiesen.

    Die Massentierhalter sitzen in der Klemme. Den Tieren könnte dies zugute kommen.
    Wollen wir das Beste hoffen.

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  16. Texmex sagt:

    @ Reiner Ernst
    Ich lebe ziemlich genau in der Mitte Méxicos, in einem Bundesstaat, der Guanajuato heißt.

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  17. Waldi sagt:

    Auf deutsch:

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  18. Ost-West-Divan sagt:

    Effektive Microorganismen sind Teil der Terra Preta.
    Sie eignen sich für vielfältige Dinge im Alltag.
    Besonders in der Landwirtschaft dienen sie einem lebendigen Bodenleben. Aber auch besonders die Gülle lässt sich damit behandeln um Fäulnisprozesse umzuwandeln .

    „Vorteile der Güllebehandlung mit EM in Kombination mit Pflanzenkohle

    Geruchlose, lebendige Gülle, keine Schwimm- oder Sinkschichten
    Geringe Stickstoffverluste – durch Bindung des Ammoniums und Vermeidung von Proteinabbau
    Pflanzenverträgliche Gülle, optimale Mikrobiologie, Vermeidung von Fäulnis und Clostridien
    Terra Preta Initial – schneller Humusaufbau und gute Bodenstruktur
    Nährstoffe und Wasser optimal pflanzenverfügbar speichern
    Langfristig ca. 50 % Dünger einsparen – wegen geringer Verluste (KAK)
    volle Ernte bei Trocken- und Stresszeiten

    Eine weitere wichtige Eigenschaft zur Erklärung der besonderen Nährstoff­dynamik der Pflanzenkohle ist die hohe Kationenaustauschkapazität (KAK). Die KAK der Pflanzenkohle ist ein Maß für die Fähigkeit, positiv geladene Ionen (Kationen) an die Oberfläche der Pflanzenkohle zu binden und bei entsprechenden Verhältnissen wieder für Pflanzen und Mikroorganismen verfügbar zu machen.

    Da unbehandelte Pflanzenkohle im Boden zuerst Nährstoffe und Wasser binden würde, ist es wichtig, diese vor dem Eintrag in den Boden mit Nährstoffen und Wasser aufzuladen, z. B. in Gülle einzurühren, sowie mit Effektiven Mikroorganismen (EM) zu besiedeln. „

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  19. Waldi sagt:

    Die Niederlande sind der größte Fleischexporteur der EU (sowohl gemessen am Warenwert als auch am Gewicht).

    Die größten Fleischexporteure in der EU im Jahr 2020
    1. Niederlande (8,8 Milliarden Euro = 3,6 Milliarden kg Fleisch)
    2. Spanien (8,6 Milliarden Euro)
    3. Deutschland (7,3 Milliarden Euro)
    4. Polen (4,9 Milliarden Euro)
    5. Dänemark (3,6 Milliarden Euro)

    Quelle: CBS (Niederländisches Zentrales Amt für Statistik) und Eurostat

    Englisch (mit Säulendiagramm)
    https://www.cbs.nl/en-gb/news/2021/25/the-netherlands-is-the-eu-s-largest-meat-exporter

    Niederländisch (mit Säulendiagramm)
    https://www.cbs.nl/nl-nl/nieuws/2021/25/nederland-grootste-vleesexporteur-van-de-eu

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  20. Ost-West-Divan sagt:

    Ein Gedanke zum Urin. Der menschliche Urin ist ein wertvoller natürlicher Dünger, wenn er vom Kot separat aufgefangen wird. Sobald Urin und Kot sich vermischen setzt ein Fäulnisprozess ein.
    Nicht anders wird sich das bei den Tieren verhalten.

    Da mahnte schon der Architekt Hundertwasser, dass wir Trinkwasser benutzen, um unser Goldwasser den Kanal herunter zu spülen.
    Mittlerweile wird wohl versucht, den Phosphor aus dem Urin zurück zu gewinnen, da die Bestände weltweit dem Ende zu gehen.

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  21. Bettina März sagt:

    OWD, 17.41

    will hier nicht klugschietten, Michael, von Blog-M, teilte in einem seiner Beiträgen mit, daß man die Böden mit Hanfanbau wieder regenerieren kann.

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  22. Bettina März sagt:

    Kräuterkunde: Deinen Urin sammeln und diesen über deine angebauten Nahrungsmittel geben. Diese Pflanzen bauen sich dadurch so auf, daß sie merken, was dem Urinsammler an Mineralstoffen, Vitaminen usw. fehlt und ergänzen damit die heilenden Eigenschaften für seinen Körper.

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  23. latexdoctor sagt:

    @Thom
    Den Titel verstehen nur die nicht richtig, die ihren Geist nur mit „Experten“wissen aus dem TV füllen, für DIESE Hirntoten den Titel ändern ist unfug, die nicht verstehen wie es gemeint, sind einfach zu blöd um auch nur um eine Ecke zu denken

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  24. Texmex sagt:

    @ latexdoctor

    Danke für die Blumen.
    Ich habe das Video gar nicht erst geschaut, nachdem ich im voranstellenden Text den Zusammenhang vermisste.

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  25. Waldi sagt:

    Anthony Lee war ein US-amerikanischer Schauspieler.
    Das Video, das Thom Ram hier zum Thema gemacht hat, ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Menschen Situationen ausnutzen, um ihre eigenen Interessen voranzutreiben.
    Das Feuer, das am Anfang des Videos gezeigt wird, ist ein Strohfeuer. (Einige Bauern hatten Strohballen angezündet.)
    Die Bilder wurden mit bedrohlich klingenden Klängen hinterlegt, wie in einer Spielfilmszene (z.B. „Tatort“ oder „Der weiße Hai“).
    In den Niederlanden herrscht kein Bürgerkrieg.

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  26. Waldi sagt:

    Wenn man derartige Desinformationen einfach so schluckt, sollte man sich nicht darüber wundern, dass es auch Leute gibt, die jedes Märchen glauben, das in den öffentlich-rechtlichen Medien zu den zusammengebastelten Bildern über den Krieg in der Ukraine erzählt wird.

    In den Niederlanden herrscht kein Bürgerkrieg.

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  27. Waldi sagt:

    (Ich kopiere dies hier herein, weil Bettina die Frage bei einem anderen Thema aufrief.)

    Bettina März:
    „Auf Gehlkens Kanal scheint in NL die Post abzugehen. Panzer werden eingesetzt am/zum Flughafen Schipohl…. wegen den Farmern.“

    Waldi:
    Das klingt viel dramatischer als es wirklich ist. Die Marechaussee hat in der Umgebung des Flughafens gepanzerte Räumfahrzeuge (keine Kampfpanzer) bereitgestellt, um eventuell Traktoren, die den Verkehr blockieren, aus dem Weg räumen zu können. (Solche Fahrzeuge werden auch bei großen Demonstrationen eingesetzt.) Am Flughafen Schipohl läuft alles normal. Stattdessen haben die Bauern einige Verteilungszentalen der Supermärkte blockiert. Die Supermarkt-Blockaden spielen sich überwiegend in Regionen ab, in denen viele Bauern wohnen.

    So sehen die gepanzerten Räumfahrzeuge der Marechaussee aus:

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  28. Waldi sagt:

    Natürlich handeln die niederländischen Behörden, wenn jemand damit droht, die Autobahnen rundum den Flughafen Schiphol abzusperren. Dort ist aber heute nichts passiert. Die niederländischen Bauern sind ja auch nicht dumm.

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  29. palina sagt:

    es läuft doch schon viele Jahre auf die Enteignung hinaus.
    Und jetzt geht es den Bauern an den Kragen.
    Das Ziel ist die Menschen mit Füllstoffen zu versorgen und da stört die heimische Landwirtschaft nur.

    Hier ein Ausschnitt aus der AZK von 2009
    finde leider den ganzen Vortrag nicht.

    Auf Einladung von Infokrieg unabhängige Medien hielten Dr. Rima E. Laibow und Major General Albert N. Stubblebine von der Natural Solutions Stiftung einen Vortrag bei der Konferenz der Anti-Zensur- Koalition am Samstag den 21. Februar 2009 in Chur in der Schweiz

    Die US-Regierung, die EU, die WTO, die WHO und die größten Konzerne aus der Pharma- und Biotech-Branche greifen nach weltweiter und lückenloser Kontrolle über die Produktion und den Konsum von Nahrungsmitteln. „Von der Farm bis zur Gabel“ soll sichergestellt werden, dass unser Essen genetisch modifiziert, mit Pestiziden bombardiert und bestrahlt ist. Das Ziel ist weitaus mehr als nur Profitmaximierung; nämlich eine Bevölkerungsreduktion weltweit

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  30. palina sagt:

    das hier zu dem Thema habe ich noch gefunden aus dem Jahr 2011.
    Codex Alimentarius Dr. Gottfried Lange

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  31. Waldi sagt:

    Einige Bauern blockieren den Abschlussdeich. Die haben sich wirklich was einfallen lassen.
    Das ist kein „Bürgerkrieg“.

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  32. palina sagt:

    @Waldi
    danke für deine Kommentare.
    Bei Telegram gibt es auch Berichte.
    Ich freue mich sehr, dass die Bauern was machen.

    Ist dringend nötig.
    Wir brauchen gesunde Nahrung und gesundes Wasser.

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  33. Waldi sagt:

    palina 00:50 „es läuft doch schon viele Jahre auf die Enteignung hinaus.“

    Ich betrachte das, was derzeit (bereits seit einigen Jahren) mit den Bauern in den Niederlanden gemacht wird, als ein zweischneidiges Schwert. Das läuft tatsächlich für viele auf Enteignung hinaus. Man hat auch angekündigt, dass man auf einigen Äckern Wohnungen bauen will. Doch der Massentierhaltung und dem intensiven Einsatz von Düngemitteln müssen Grenzen gesetzt werden. Die meisten kleinen Bauern sind schon weg. Es gibt hier fast nur noch große Betriebe. Die sitzen schon seit Jahren in der Klemme, denn die Supermärkte kaufen ihre Waren nur zu Spottpreisen. Deswegen blockieren die Bauern derzeit auch die Logistik-Ketten der Supermärkte.

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  34. palina sagt:

    @Waldi
    die haben auch nur den Gewinnen hinterher gehächelt und sich keine Gedanken gemacht.
    Womöglich noch Konkurrenten ausgeschaltet.
    Ein elendes Spiel.

    Und jetzt sind die „Letzten“ übrig und versuchen das Ruder rumzureißen.

    Wie blöd Menschen sind kannst du hier sehen.

    Hatte ich schon mal eingeworfen. Schadet allerdings nicht die Blöd-Masse nochmal zu sehen.
    Hauptsache billig.
    AGRAPROFIT – Der Film

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  35. Waldi sagt:

    In diesem Video kann man sehen, wie die niederländischen Bauern heute die Logistiklager der Supermärkte blockierten.

    https://www.nu.nl/293920/video/boeren-blokkeren-distributiecentra-en-snelwegen-in-nederland.html?jwsource=cl

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  36. Waldi sagt:

    palina 05/07/2022 um 01:30

    Dank für das Video über die Knauserigen. Ich habe es mir bereits angeschaut. Wenn ich solche „Volksgenossen“ nicht selbst erlebt hätte, könnte ich es gar nicht glauben.

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  37. palina sagt:

    @Waldi
    kenne genug in meinem Umkreis die so ticken.
    Hauptsache billig.

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  38. Waldi sagt:

    Nachtrag zu [Waldi 04/07/2022 um 20:42]

    @Thom Ram

    Als Ergänzung zu meinem Kommentar [Waldi 04/07/2022 um 20:42] möchte ich Dir mitteilen, dass ich es gut finde, dass Du dieses Thema hier angeschnitten hast – wenn auch die Berichterstattung von „Anthony Lee“ („Bürgerkrieg in den Niederlanden“) überzogen war.
    Danke!

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  39. palina sagt:

    @Waldi.

    mach dir mal keine Gedanken.
    Das Thema Lebensmittel ist einfach zu wichtig um nicht erwähnt zu werden.
    War mir schon seit Jahren klar wohin da geht.
    Auch das Thema Wasser wird uns noch beschäftigen.
    Es gibt noch einige andere Berichte von Anthony Lee, die nicht so „dramatisch“ sind.
    Allerdings realistisch.

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  40. Texmex sagt:

    Die Bauern in NL sind schon gut organisiert und wohl auch nicht wenige.
    Zumindest sieht es so aus auf dem Bild

    https://t.me/diplomateninterviews/7010

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  41. Texmex sagt:

    Gute Zusammenfassung, was bisher ablief und wie man sich positionieren konnte.
    Und was mit den Bauern in NL als nächste Stufe sehr wahrscheinlich kommt

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  42. palina sagt:

    In den Niederlanden sind nun Dokumente aufgetaucht, die eine enge Beziehung zwischen dem WEF und der Regierung zeigen

    Die Abgeordnetenkammer hat vom Kabinett „zusätzliche WEF-Dokumente“ erhalten. Diese Dokumente zeigen, dass die Beziehungen zwischen der Regierung und dem Weltwirtschaftsforum sehr eng sind, so der Abgeordnete Pepijn van Houwelingen (FVD).

    Unter anderem werden die Minister Kaag und Hoekstra beglückwünscht und ihnen wird dafür gedankt, dass sie die „vierte industrielle Revolution“ herbeigeführt haben, von der WEF-Gründer Klaus Schwab so oft gesprochen hat.

    „Am 17. Dezember erhielt Ihr Haus weitere Antworten auf Fragen des Mitglieds Van Houwelingen über die Art des Weltwirtschaftsforums und die Beziehungen der Kabinettsmitglieder zu diesem Forum als Antwort auf frühere Fragen. Die schriftliche Kommunikation wurde zwischen dem Kabinett und dem WEF ausgetauscht“, schreibt D66-Minister Kaag in einem parlamentarischen Schreiben.

    „Es hat sich nun herausgestellt, dass eine Reihe von Dokumenten in dem Paket fehlte, das Ihr Abgeordnetenhaus seinerzeit erhalten hat. Deshalb sende ich Ihnen diese Dokumente. Auf diese Weise teile ich auch die Mitteilungen, die in den letzten Monaten eingegangen sind und die noch nicht Teil des vorherigen Satzes waren“, sagte Kaag.

    Eines der Dokumente betrifft ein Schreiben vom 31. Januar 2019 an den damaligen Finanzminister Wopke Hoekstra. In dem Schreiben heißt es, dass die Niederlande eine „entscheidende Rolle“ bei der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und bei der Aufrechterhaltung flexibler und stabiler globaler Finanzsysteme im Hinblick auf die Globalisierung 4.0 und die vierte industrielle Revolution spielen.

    Hoekstra wird für seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum 2019 und seine „entscheidende Unterstützung“ gedankt.

    „Es ist offiziell. Das WEF und die niederländische Regierung arbeiten gemeinsam an der ‚Vierten Industriellen Revolution’“, so der ehemalige Börsenkommentator Willem Middelkoop.

    https://uncutnews.ch/in-den-niederlanden-sind-nun-dokumente-aufgetaucht-die-eine-enge-beziehung-zwischen-dem-wef-und-der-regierung-zeigen/

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  43. Vollidiot sagt:

    Nicht nur in den VSA gibt es immer weniger Großgrundbesitzer……………..
    Bald gibt es vielleicht nur noch einen, also die Fabianische Variante in diesem Spiel.
    Kommunismus ist erst mal im Hintergrund, man läßt die Sozen und die Grünen dran.
    Wir in der BRD kennen doch verschiedene Arten von Sozialismus.
    Darum merkt es kaum noch einer, worauf dieses Elend hinausläuft.
    Sozialisten (Fabianisten) kommen eben weiter mit ihrer schmiegsamen Methode.
    Das Ende ist gleich, man kanns schon sehen.
    Güllemassen, niedrige Preise, alles in unserem Weltbild ist verelendet, aber ein glänzendes Potemkinsches Dorf.
    Man sollte den Potemkins nie trauen, sondern ihnen ihren Platz im Straßenbau oder im Steinbruch zuweisen.
    Für ihr Seelenheil wäre aber auch wichtig, daß sie Sämlinge großziehen, einige Jahre.
    Alles nur damit wir aufwachen und diesen Augiasstall entkoten.
    So gesehen sollten wir die Herren Lauterlach, Wühler und Dsischodegg (fränk.), z.B., mittels des großen Zipfenstreiches (oder wars Zapfel-) verabschieden.

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  44. Waldi sagt:

    palina
    05/07/2022 um 11:14

    Danke für den Hinweis.

    Es geht um ein an den niederländischen Finanzminister gerichtetes Dankschreiben des WEF. In dem Brief bedankt sich das WEF bei Herrn Hoekstra für seine Teilnahme am Jahrestreffen 2019, das unter dem Motto „Globalisierung 4.0 – neue globale Strukturen im Zeitalter der 4.&nbs;Industriellen Revolution“ stattfand. Insbesondere dankt man ihm für seine wertvollen fachlichen Beiträge während der Expertenrunde zum Thema „Wie schafft man ein agiles Finanzsystem in wirtschaftlich stürmischen Zeiten“ und weist darauf hin, dass die Niederlande nach wie vor eine herausragende Rolle bei der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und bei der Entwicklung flexibler und stabiler Finanzsysteme spielen.

    Ich kann an dem Schreiben nichts Ungewöhnliches erkennen. Solche Dankschreiben sind in „höheren“ Kreisen durchaus üblich. Sie gehören sozusagen zum guten Ton. Dass die niederländische Regierung über umfangreiches Fachwissen zum Thema Welthandel verfügt und darin auch eine wichtige Rolle spielt, sollte niemanden verwundern, wenn man berücksichtigt, dass dieses Land traditionell vom Handel lebt. In dem Brief steht nirgendwo geschrieben, dass das WEF und die niederländische Regierung gemeinsam an einer „4.&nbs;Industriellen Revolution“ arbeiten. Stattdessen geht man beim WEF davon aus, dass wir uns bereits mitten in der „4.&nbs;Industriellen Revolution“ befinden. Laut den offiziellen Angaben des WEF ging es beim Jahrestreffen 2019 darum, eine globale Zusammenarbeit zu besprechen, um den Herausforderungen der 4.&nbs;Industriellen Revolution gewachsen zu sein.

    So definiert das IWF die „4.&nbs;Industrielle Revolution“:
    https://www.weforum.org/agenda/2016/01/the-fourth-industrial-revolution-what-it-means-and-how-to-respond/

    Das Paket mit den acht Briefen des WEF an die niederländischen Finanzminister kann man von der Website der niederländischen Regierung als PDF-Datei herunterladen.

    Klicke, um auf correspondentie-wef.pdf zuzugreifen

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  45. Waldi sagt:

    Korrektur:

    „4.&nbs;Industrielle Revolution“ = „4. Industrielle Revolution“

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  46. Waldi sagt:

    Gerade war ich beim Supermarkt. Einige Regale waren völlig leer. Schlimmer als zu Corona-Zeiten. Angeblich ist die Region, in der ich wohne, nicht von den Blockaden der Depots betroffen. Deshalb vermute ich, dass die Leute Hamsterkäufe getätigt haben. Die Aktion zeigt ihre Wirkung. Ich finde es gut, dass die Bauern Druck machen. Allerdings bekommt man hier gewisse Produkte, z.B. Getränke (Mineralwasser und Bier), Taschentücher und Klopapier, nur im Supermarkt.

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  47. palina sagt:

    #Bauernproteste in den #Niederlanden:
    Bei #Premierminister #MarkRutte handelt es sich wie bei Justin #Trudeau um einen besonders ergebenen Gefolgsmann von #KlausSchwab.

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  48. Waldi sagt:

    palina 06/07/2022 um 11:49

    Ich bin weder ein Fan von Klaus Schwab noch von Mark Rutte. Doch wenn man Ernst Wolffs Twitter-Meldung bezüglich Mark Rutte überprüft, dann erweist sich das als eine Ente. Auf der Website des WEF stehen etwa 45.000 Beiträge zu Themen, die im Forum besprochen werden bzw. wurden. Mark Rutte hat dort einen einzigen Beitrag geschrieben. Das war im Jahr 2017 und drehte sich um das Thema Wassermanagement (Versorgung mit sauberem Trinkwasser, sorgsamer Umgang mit Wasserressourcen). Das Thema ist für die Niederlande von zentraler Bedeutung. Auch der niederländische König Willem-Alexander engagiert sich in diesem Bereich. Wenn man z.B. weiß, dass die französische Industrie giftige Substanzen in den Rhein leitet und dass dieser Dreck anschließend in den Niederlanden wieder herausgefiltert werden muss, weil der Rhein hierzulande zur Trinkwasserversorgung dient, dann versteht man auch, wieso dieses Thema für die Niederlande so wichtig ist.

    Mark Rüttes Beitrag zum Thema Wassermanagement:
    https://www.weforum.org/agenda/2017/01/water-shaped-my-countrys-past-it-will-shape-the-future-for-all-of-us/

    Da finde ich den Beitrag des BRD-Kanzlers Scholz wesentlich störender. Der hetzte dort gegen Russland und bezeichnete die deutschen Lieferungen schwerer Waffen an die Ukraine als einen „Beitrag zum Frieden“.
    https://www.weforum.org/agenda/2022/05/olaf-sholzs-speech-to-davos-2022-in-full/

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  49. Bettina März sagt:

    Waldi 18.02
    Das mit dem Rheinwasser stimmt nicht ganz. Im Rhein/Maingebiet wird das Wasser auch gefiltert, weil die dortige Region das als Trinkwasser nutzt. Habe da nämlich mal gewohnt.
    Vielleicht kippt Duisburg viel in den Rhein, weiß ich nicht.
    Und was den R. utte betrifft und die Königsfamilie, ich sage da nur Vorsicht. Da ist vieles im Argen, viel diip stät.

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  50. Waldi sagt:

    Traktoren blockieren einen LKW von ALDI in Drachten (NL).

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  51. Waldi sagt:

    Bettina März 06/07/2022 um 19:46

    Ich bin kein Fan von Rutte oder von den Oranjes. Darauf habe ich hier schon öfters hingewiesen. Aber man muss bei der Wahrheit bleiben. Das Thema Diffamierung wurde hier gerade erst behandelt (siehe Bodo Schiffmann). Was Ernst Wolff auf Twitter über Rütte verbreitet hat, ist ohne Substanz.

    Ich weiß nicht, was mit dem Wasser im Rhein/Maingebiet geschieht. Ich denke auch nicht, dass Du über die Trinkwasserversorgung in den Niederlanden Bescheid weißt. Man muss auch die Flussrichtung des Rheins beachten, wenn man sich zu diesem Thema äußert. Jedenfalls haben die Niederlande ein ernstes Versorgungsproblem, was das sauberes Trinkwasser betrifft.

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  52. Waldi sagt:

    Bettina März 06/07/2022 um 19:46

    Es gibt hier in den Niederlanden auch kaum einheimisches Mineralwasser. Das meiste Mineralwasser wird importiert, und zwar in Plastikflaschen, wegen des Gewichts beim Transport.

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  53. Waldi sagt:

    Bettina März 06/07/2022 um 19:46

    …Wasser in dünnen Plastikflaschen. Das spart Gewicht und Geld beim Transport aus Frankreich und Belgien.

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  54. Bettina März sagt:

    Waldi, 21.14
    Ich weiß, aber dünne Plastikflaschen geben giftige Inhaltsstoffe ab.
    Deswegen greifen viele wieder bei uns zu den Glasflaschen. Ob die Mineralwässer aber besser sind, weiß auch niemand so richtig.
    Zur Trinkwasserversorgung des Rheins.
    Z. B. Ludwigshafen. Es gab in den 1970er Jahren ganz schlimme Nachrichten über die Verschmutzung des Rheins. Er war praktisch tot. Die Fische starben, das Wasser war ekelhaft. Dann wurden Filterananlagen gebaut. Die Fische erholten sich, das Wasser wurde wieder sauber und das Wasser wurde als Trinkwasser ausgewiesen.
    Im Gegenteil, das Wasser war wirklich so extrem gesund und sauber, sogar weich. Meine Eltern wohnten da bis vor zwei Jahren. Und ich konnte dies wirklich feststellen.
    Hier im Norden gibt es auch viele Quellen. Und viele Familien füllen und holen
    sich so das Wasser umsonst in Kanistern. Und dieses Wasser ist wirklich klasse.
    Was Ernst Wolff so von sich gibt, ist auch mit Vorsicht zu genießen, zumal er sehr schwarz malt bzw. sieht.
    Ich frag Dich aus Interesse:
    Hab Ihr keine Quellen bzw. Quellwasser in Holland?
    Es gibt Meerentsalzungsanlagen für Süßwasser. Wie sieht es da in den Niederlanden aus?

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  55. Waldi sagt:

    Bettina März 06/07/2022 um 21:37

    Die Trinkwasserversorgung war in den niedrig gelegenen Gegenden der Niederlande (wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung wohnt) schon immer ein Problem. Amsterdam wurde z.B. in einer sumpfigen Gegend errichtet. Das Grundwasser ist dort faulig. Früher tranken die Leute (auch Kinder) dort Dünnbier, das zur Desinfektion aus dem dortigen Wasser gebraut wurde. Das einzige naturreine Grundwasser in dieser Gegend stammt aus den Dünen bei Haarlem, doch das reicht nicht aus, um die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Deswegen leitet man das Wasser aus dem Rhein in ein Naturgebiet um, wo es erst durch das Ökosystem regeneriert wird und anschließend mehrere Filterungsprozesse durchläuft, bevor es in die Wasserleitungen eingespeist wird. Die Wasserwerke sagen, dass sie gar nicht feststellen können, welche Chemikalien im Trinkwasser enthalten sind, weil es einfach zu viele davon gibt.

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  56. Waldi sagt:

    Bettina März 06/07/2022 um 21:37

    Mir wären Glasflaschen auch lieber. Doch die gibt es hier fast nicht, weil das Mineralwasser hier hauptsächlich aus Belgien und Frankreich importiert wird.
    In Utrecht (eine niederländische Stadt, die über dem Meeresspiegel liegt) gibt es sauberes Quellwasser. Die Quellen versorgen die gesamte Stadt damit. Ich habe dort gewohnt, und das Wasser aus dem Wasserhahn hat mir immer sehr gut geschmeckt. Das Utrechter Trinkwasser wird auch in Supermärkten verkauft. Auf den Flaschen aus Utrecht steht „Bar-le-Duc“, ein französischer Name, weil die meisten Kunden hier denken, dass gutes Mineralwasser immer aus Frankreich oder aus „Französisch-Belgien“ kommen muss (weil die Leute sich nicht ausreichend informieren).

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  57. palina sagt:

    @Waldi
    „Ich bin kein Fan von Rutte oder von den Oranjes. Darauf habe ich hier schon öfters hingewiesen. Aber man muss bei der Wahrheit bleiben. Das Thema Diffamierung wurde hier gerade erst behandelt (siehe Bodo Schiffmann). Was Ernst Wolff auf Twitter über Rütte verbreitet hat, ist ohne Substanz.“

    Ehrlich gesagt es gibt nur wenige Leute von denen ich Mitteilungen überprüfe. Und dazu gehört Ernst Wolff.
    Es hat mit dem nichts zu tun ob du Fan von dem oder was anderen bist.
    Es geht einfach darum zu verstehen wie durch die Hintermänner des WEF die Regierungen gesteuert werden.

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  58. palina sagt:

    @Bettina
    „Was Ernst Wolff so von sich gibt, ist auch mit Vorsicht zu genießen, zumal er sehr schwarz malt bzw. sieht.“

    Herr Wolff ist ein Realist und versteht die Dinge von denen er redet und schreibt.

    Es mag manchen nicht behagen. Ändert aber nichts daran, dass sie stimmen.

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  59. Waldi sagt:

    palina 06/07/2022 um 23:15

    „Ehrlich gesagt es gibt nur wenige Leute von denen ich Mitteilungen überprüfe. Und dazu gehört Ernst Wolff.

    Diese Mal hast Du Ernst Wolffs Mitteilung offenbar nicht überprüft. Auch ich meine, dass Mark Rutte Dreck am Stecken hat. Doch man muss es nachweisen können. Ruttes Beitrag um Thema Wassermanagement beweist überhaupt nichts. Das lässt sich leicht überprüfen. Solche Enten schaden der Glaubwürdigkeit – und das wollen wir sicher nicht.

    https://www.weforum.org/agenda/2017/01/water-shaped-my-countrys-past-it-will-shape-the-future-for-all-of-us/

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  60. palina sagt:

    In den Niederlanden wie in Kanada stehen sich Bürger und diejenigen gegenüber, die sich als Teil einer “globalen Elite”, wobei man sich fragen muss, was an diesen Gestalten “Elite” sein soll, betrachten. Einmal mehr führen Verbindungen aus Holland in die Schweiz zum World Economic Forum von Klaus Schwab.

    https://sciencefiles.org/2022/07/06/bauernproteste-in-holland-noch-eine-fringe-minority-oder-einmal-mehr-buerger-gegen-wef-establishment/

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  61. Bettina März sagt:

    Palina,
    beim letzten Gespräch mit Krissi Rieger, meinte er, daß auch Putin vor hat, die Banken (Sber-Banks) in seinem Land auf Null-Bargeld, bzw. Social Credits, umstellen zu wollen. Ich kann es nicht überprüfen, aber das hat mich sehr stutzig gemacht.

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  62. Waldi sagt:

    palina
    07/07/2022 um 00:03

    Wenn man das nur in den Medien verfolgt, kann man sich kein genaues Bild davon machen.
    Auf wessen Seite die niederländischen Bürger stehen, muss sich erst noch zeigen. Mit einem „Bürgerkrieg“ ist jedenfalls nicht zu rechnen. Die Bauern stellen sich geschickt an. Ihre Blockaden finden hauptsächlich in agrarischen Gegenden statt, eben dort, wo sie am ehesten mit dem Verständnis der Bevölkerung rechnen können. Hier, wo ich wohne, sind die Leute (Stadtbevölkerung) mit anderen Dingen beschäftigt. Bisher habe ich in meinem Umfeld nur negative Kommentare über die Bauern gehört. Das war aber keine repräsentative Umfrage. Heute war ich wieder im Supermarkt. Die Regale waren gut gefüllt.
    Ich wünsche den Bauern viel Erfolg in ihrem Kampf gegen die Supermärkte, aber letztlich es ist halt oft so wie in dem Film, den Du uns gezeigt hast.

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  63. Bettina März sagt:


    viel Spaß, wer jetzt in Urlaub fliegt…..Badesalz, Erbarme, die Hesse, kommen………..

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  64. palina sagt:

    @Waldi
    danke für deinen Bericht aus der Umgebung.

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  65. Waldi sagt:

    Die Wurzel des Problems liegt ja nicht unbedingt bei den Umweltregeln der Regierung, sondern beim Preisdruck der Supermärkte (der Marktwirtschaft), der den Bauern keinen Spielraum lässt.

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  66. palina sagt:

    @Waldi
    der Preisdruck war mit dem Aufkommen der „Marktwirtschaft“ da.

    Allerdings entscheidet nicht alleine der Verbraucher.
    Die Spielregeln sind so, dass den Konzernen der Weg durch die Politik freigeräumt wurde, ihre Interessen durchzusetzen.
    Und die EU hat den Rest dazu beigetragen.
    Durch den Euro konnten die anderen Länder nicht mehr auf oder abwerten und sind damit wirtschaftlich in eine Falle geraten.

    Das Finanzwesen ist unter anderem das größte Problem.
    Darauf weist auch immer wieder Ernst Wolff in seinen Vorträgen hin.
    Das ist die Ursache allen Übels.
    Natürlich gibt es noch andere Dinge auf die Rudolf Steiner immer wieder hingewiesen hat.
    Auf die gehe ich jetzt aber nicht ein.

    Prof. Hankel schätzte ich sehr.
    Ein echter Durchblicker wie Ernst Wolff.
    Untergang des Euro – Prof. Wilhelm Hankel – Teil 1

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  67. Waldi sagt:

    palina 07/07/2022 um 04:04

    Ja, die Wurzel des Problems gründet tiefer. Aber man kann von den Bauern nicht erwarten, dass sie sämtliche Tücken des Systems und alle begangene Hinterlistigkeiten aufdecken. Selbst dem Professor Hankel gelänge dies nicht. Wenn die Bauern auf den Preisdruck aufmerksam machen wollen, dann sind sie bei den Supermärkten schon an der richtigen Adresse. Letztlich geht es um eine PR-Aktion, die eine öffentliche Diskussion zuwege bringen soll.

    Im Grunde genommen finde ich es nicht schlecht, wenn man den Milchbauern und Rinderzüchtern sagt, sie sollen kein eiweißreiches Kraftfutter mehr verfüttern. Auch die Schweinezucht stinkt hier zum Himmel. Dort, wo die riesigen Ställe stehen, haben meines Wissens keine Blockaden stattgefunden. Ich vermute, dass die Bauern lieber nicht wollen, dass die großen Mastbetriebe zum Gegenstand der öffentlichen Diskussion werden.

    Man muss sich allerdings schon fragen, woher diese plötzliche Liebe zur Umwelt kommt. Man redet z.B. auch darüber, den Viehbestand in Irland zu halbieren, weil die Rinder und Schafe dort zuviel Methangas produzieren. Dort begründet man es mit dem „Klimaschutz“.

    https://www.buzz.ie/news/irish-news/livestock-reduction-emissions-cap-methane-26776215

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  68. Waldi sagt:

    palina 07/07/2022 um 04:04

    In den Niederlanden begann die Industrialisierung der Landwirtschaft schon lange vor dem EU-Binnenmarkt. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier mit „Hilfe“ aus den USA (Marshallplan) US-Methoden zur Rationalisierung der Nahrungsmittelproduktion eingeführt.

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  69. Waldi sagt:

    10-Punkte-Plan zur Lösung der Krise

    Eine Gruppe, die rund 2.500 niederländische Bio-Bauern vertritt, hat dem niederländischen Landwirtschaftsminister und der Ministerin für Umwelt und Stickstoff einen 10-Punkte-Plan unterbreitet, der zehn Vorschläge zu Lösung der aktuellen „Landwirtschaftskrise“ enthält. Die beiden Minister zeigten sich erfreut darüber. Umweltministerin van der Wal meinte „Das ist genau die Richtung, in die wir gehen wollen.“

    Ob es sich hier um eine spontane Aktion handelt oder ob das Ganze vorher abgesprochen war, kann ich nicht beurteilen. Ich habe den 10-Punkte-Plan aus dem Niederländischen übersetzt, damit jene Leser, die sich für das Thema interessieren, sich ein eigenes Bild davon machen können. Mir gefallen die Vorschläge gut.

    _________________________________________

    Groenboerenplan

    10 Empfehlungen zur Schaffung einer neuen Perspektive für Landwirte und Gärtner

    „Entscheiden Sie sich jetzt für eine echte Wende unseres Landwirtschafts- und Nahungsmittelsystems.“

    Während die Zahl der Landwirte in den Niederlanden in den letzten 50 Jahren stark dezimiert wurde, wächst gleichzeitig eine Bewegung von Landwirten und Gärtnern, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen, deren Nachdruck auf einer stärker pflanzlich ausgerichteten Ernährung und auf kurzen Vertriebsketten liegt. Pioniere, die teilweise bereits seit Jahrzehnten an einer Form der Landwirtschaft arbeiten, die einem substanziellen Beitrag zu unserem Wohlergehen leistet, und zwar aus einer bäuerlichen Kultur heraus, die Menschen miteinander verbindet. Mittlerweile gibt es auch eine neue Generation von Landwirten, die dies auf ihre eigene Weise umsetzen.

    Diese Pioniere möchten gerne ihre Visionen und Erfahrungen mit den Ministern Staghouwer und Van der Wal teilen, um zu einer Regierungspolitik beizutragen, die neue Perspektiven für alle Landwirte bietet, die sich an der Transformation der Landwirtschaft beteiligen wollen. Klima, Boden- und Wasserqualität, Biodiversität: Das alles sind Themen, die die Landwirtschaft berühren. Es besteht dringender Handlungsbedarf, die Produktion gesunder Lebensmittel in ausreichenden Mengen durch den für uns alle lebenswichtigen Agrarsektor für kommende Generationen sicherzustellen.

    Empfehlungen zur Bewältigung des Umschwungs und zur Schaffung neuer Perspektiven

    Landwirtschaft und Natur sind untrennbar miteinander verbunden. Landwirte, die bodenständig arbeiten, keine oder nur sehr begrenzt importierte Futtermittel verwenden und auf Düngemittel und Chemikalien verzichten, brauchen eine reiche Artenvielfalt und Bodenqualität, um ihre Kulturen vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Diese Landwirte leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz, zur Boden- und Wasserqualität, zur Bindung von Kohlenstoff, und sie fördern die Biodiversität. Sie tragen zur Ernährungssicherung bei und schaffen neben unseren Naturschutzgebieten ein Landschaftsbild, in dem Natur und Landwirtschaft Hand in Hand zusammengehen. Auch Landwirte, die den Übergang noch nicht vollzogen haben, können Schritt für Schritt zu einem Umschwung beitragen. Dies ist der Zweck der folgenden Empfehlungen.

    1) Nachhaltige Landwirtschaft ist nur möglich, wenn ein fairer Preis gezahlt wird.

    Besteuern Sie daher Nahrungsmittel, die keiner nachhaltigen Produktion entstammen, aufgrund der externen Kosten, die diese Produkte nach sich ziehen, sodass nachhaltig produzierte Produkte relativ billiger werden. Eine Mischung aus Abgaben für unerwünschte externe Effekte, unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen und des in Rechnung stellens von Kosten, die der Gemeinschaft entstehen, ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich Nachhaltigkeit auszahlt. Hier trägt die gesamte Kette eine große Verantwortung. Werden die Preise an die tatsächlichen Kosten angepasst, dann wird sich jeder Konsument gerne für nachhaltige (Bio-)Produkte entscheiden. Auch steuerliche Vergünstigungen, mit denen derzeit oft Investitionen für Betriebserweiterungen und zur Produktionserhöhung gefördert werden, müssen geändert und anderen Stellen zugeführt werden, um die Erfüllung der gemeinsamen Aufgaben für die Zukunft zu ermöglichen.

    2) Richten Sie sich bei der Gesetzgebung und Preispolitik nach dem Verursacherprinzip.

    Eine große Gruppe von Landwirten zeigt, dass eine tierfreundliche Landwirtschaft ohne Düngemittel oder Pestizide und ohne bzw. mit geringen Importen von Tierfutter durchaus möglich ist. Auch die Reduktion der Stickstoffwerte beginnt mit einer Reduzierung des Imports von Futtermitteln und des Einzsatzes von Düngemitteln. Der Einsatz technischer Gerätschaft kann in der Landwirtschaft sehr hilfreich sein, er muss aber sinnvoll erfolgen und dem Tierwohl dienen. Die Versprechen für den Einsatz neuer Technologien werden oft stark von den finanziellen Interessen der Anbieter und Kreditgeber beeinflusst. Der notwendige Wandel unseres Ernährungssystems bedeutet zwangsläufig auch eine Verschiebung vom Ertragsmodell der Lieferanten und Kunden hin zu einem Ertragsmodell für den Landwirt und sein Umfeld.

    3) Streben Sie nach einer bodenständigen Landwirtschaft: Sorgen Sie für einen geschlossenen Kreislauf innerhalb von Pflanzenanbaubetrieben, Mischbetrieben oder Betrieben, die Gülle und Futtermittel miteinander austauschen.

    Darüber hinaus wäre es möglich, eine stark reduzierte Schweine- und Geflügelhaltung zu schaffen, deren Tiere überwiegend aus den Restströmen der landwirtschaftlichen Produktion ernährt und auf eine tierwürdige Weise gehalten werden. Geben Sie großen Betrieben mit intensiver Viehhaltung, die über wenig oder gar kein Land verfügen und oft den höchsten Ausstoß an Stickstoffen verursachen, den Vorrang, wenn es um freiwillige Betriebsauflösungen mit finanzieller Entschädigung geht. Zu einem geschlossenen Kreislauf gehören auch die Erforschung einer eventuellen Rückführung von humanem Dünger in den Kreislauf und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

    4) Bieten Sie individuelle Lösungen an, und schaffen sie Klarheit, und nehmen sie Rücksicht auf die Landwirte, die Teil der Lösung sind.

    Geben Sie Landwirten, die ihren Betrieb einstellen wollen, eine angemessene Entschädigung. Die Regierung muss jedoch sicherstellen, dass die dadurch frei werdenden Flächen anschließend Landwirten zur Verfügung gestellt werden, die auf eine nachhaltige Weise arbeiten. Auch nachhaltig arbeitende Landwirte der ersten Generation sollten bei der Vergabe von Flächen, eventuell auch zur Landschaftspflege (niederländisch: „landschapsgrond“), berücksichtigt werden.
    Landwirte, die aufgrund ihres Geschäftsmodells nicht oder kaum zu den heutigen Problemen beitragen, die aufgrund ihrer Arbeitsweise sogare eine neue Perspektive schaffen, müssen – gemäß dem kürzlich verabschiedeten Antrag im Abgeordnetenhaus – schnellstmöglich Klarheit darüber erhalten, dass sie ihre Betriebe weiterführen können. Dies schafft auch eine Perspektive für neue Landwirte und Landwirte, die noch vor der Umstellung stehen.

    5) Sorgen Sie dafür, dass jeder Bauer, der sich auf dem Wege hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft weiterentwickeln möchte, bei seinem Vorhaben unterstützt wird, sowohl in anbautechnischer als auch in betriebswirtschaftlicher und sozialpsychologischer Hinsicht.

    Stellen Sie außerdem klare Zeitvorgaben für vorzunehmende Anpassungen und bieten Sie eine unabhängige Beratung an. Entsprechende Vorschläge dazu wurden von den Bauernorganisationen Boerenperspectief und de Plaatsen erarbeitet. Beachten und nutzen Sie das Wissen und die Erfahrung von Landwirten, die bereits verschiedene Formen der Kreislauflandwirtschaft entwickelt haben oder damit experimentieren. Fördern sie Prüfverfahren durch Kollegen innerhalb der Landwirtschaft, indem sie diese anerkennen. Dies wäre ein wertvolles, stimulierendes und auch verbindliches Mittel zur Weiterentwicklung bäuerlicher Betriebe. Verwenden Sie diese Methode als wertvolle Alternative für externe Prüfer, die bald die Ergebnisse der KPIs [Anmerkung des Übersetzers: Key Performance Indicator, ein Begriff aus der Betriebswirtschaft] auswerten werden.

    6) Sorgen Sie für mehr Aufklärung über nachhaltige Lebensmittel, dämmen Sie kommerzielle Werbung für ungesunde Nahrungsmittel ein, und schreiten sie als Regierung bei ihrer Einkaufspolitik mit gutem Beispiel voran.

    Schaffen Sie Anreize für eine deutliche Erhöhung des Anteils biologischer, pflanzlicher und nachhaltiger lokaler Lebensmittel im Einkaufsverhalten der Bürger im Einklang mit der europäischen „Vom Hof ​​auf den Tisch“-Strategie. Stimulieren sie eine gesunde Ernährungsweise, auch durch Eindämmung der Werbung für ungesunde Lebensmittel. Achten Sie auf Greenwashing durch neue Begriffe [Kundentäuschung, Anmerkung des Übersetzers], die weder aus einer direkten Bauern-Bürger-Verbindung stammen noch durch unabhängige Gütezeichen garantiert werden. Gehen Sie als Staat als „Startkunde“ mit gutem Beispiel voran, durch eine nachhaltige Beschaffungspolitik für staatliche Institutionen und andere Parteien, die durch Fördermittel unterstützt werden. Auf diese Weise trägt die Regierung direkt zur Schaffung eines bedeutenden Marktes für diese Produkte bei.

    7) Stärken Sie die Position der Landwirte in kurzen Vertriebsketten.

    Investieren Sie in gemeinsame, klimaneutrale regionale Transportsysteme, in Transparenz über den Grad der Nachhaltigkeit lokaler Landwirte und Produzenten, und unterstützen Sie effektive (digitale) Vertriebskanäle. Stellen Sie während der ersten Entwicklungsphase die Koordination von Angebot und Nachfrage für lokale Produkte sicher, indem Sie in den einzelnen Regionen die Regie darüber übernehmen. Wenn der Landwirt über einen seriösen alternativen Vertriebskanal verfügt, stärkt dies seine Position gegenüber anderen Parteien der Vertriebskette, wie etwa gegenüber den Supermärkten.

    8) Bodenpolitik muss einer nachhaltigen Landwirtschaft dienen.

    Extensive Landwirtschaft kann ohne Zugang zu bezahlbaren Grundflächen nicht gedeihen. Die Bodenpreise sind extrem hoch. Sorgen Sie durch steuerliche Anreize dafür, dass öffentliche Kommunen und Pensionskassen in landwirtschaftliche Nutzflächen investieren und diese gegen eine angemessene Bezahlung an Landwirte, die nachweislich Rücksicht auf die Natur nehmen, langjährig verpachten. Dies schafft Raum für eine neue Generation von Landwirten, die aufgrund der aktuellen Bodenpreise kein nachhaltiges Geschäftsmodell verwirklichen können. Überarbeiten Sie dazu auch das Pachtrecht, um sicherzustellen, dass die langfristigen Aufgaben der Bauern erfüllt werden können und eine Ausbeutung von Böden durch eine kurzfristig orientierte Nutzung verhindert wird.

    9) Verwenden sie die Prinzipien der naturbezogenen Landwirtschaft als Grundpfeiler der beruflichen Ausbildung, und beziehen Sie die Landwirte in die Forschungsarbeiten für eine Transformation der Landwirtschaft ein.

    Die berufliche Ausbildung zum Landwirt muss von dem Ansatz ausgehen, dass dem zukünftigen Landwirt vermittelt wird, wie er auf der Grundlage der ökologischen Belastbarkeit seiner Umgebung klimaneutral und tiergerecht wirtschaften kann. Darüber hinaus bedarf es einer partizipativen Forschung hinsichtlich neuer Formen des agrarökologischen, biologischen und naturinklusiven Managements. Das aktuelle Modell der „Spitzensektor“-Forschung, bei der ein hoher Anteil privater Finanzierung erforderlich ist, führt zu einer einseitigen Forschung aufgrund bestehender kommerzieller Interessen. Die Erforschung neuer Formen der Wertschöpfung wird so nicht erreicht. Finanzieren Sie eine gesellschaftlich relevante Forschung, und bezahlen Sie die teilnehmenden Landwirte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen möchten.

    10) Schaffen Sie gerechte, angemessene und stimulierende Gesetze und Vorschriften.

    Die heutige Gesetzgebung und Verwaltungspolitik wurde hauptsächlich auf die industrielle Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie abgestimmt. Dies hat zu Gesetzen und Subventionsprogrammen geführt, die Kleinbauern und Landwirte mit gemischten Betrieben kaum realisierbare Auflagen für den Umgang mit Nutztieren und einen unnötigen Verwaltungsaufwand aufbürden. Sorgen Sie deshalb für einen anderen gesetzlichen Rahmen, der auf Vertrauen basiert, und für eine angemessene Politik gegenüber nachhaltig arbeitenden Landwirten, um den nötigen Freiraum für eine naturverträgliche Arbeitsweise zu schaffen. Machen Sie es für andere Landwirte attraktiv, auf diese Form der Landwirtschaft umzusteigen. Seien Sie konsequent in Ihrer Politik auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Setzen Sie sich dafür ein, dass für importierte Produkte die gleichen Kriterien wie für einheimische Produkte gelten, und fordern Sie, dass die europäischen Grenzen für Produkte, die unseren eigenen Standards nicht entsprechen, geschlossen werden. Wenden Sie diese Kriterien auch auf Projekte in Drittländern an.

    Dienstag, 6. Juli 2022

    Unterzeichnet durch:
    Biohuis, Caring Farmers, Federatie van Agro-ecologische Boeren (BD-Vereniging, Bio-Tuinders Vereniging, Bio-Vegan Netwerk, CSA Netwerk Nederland, Vereniging Toekomstboeren), Herenboeren Nederland

    Unterstützt durch:
    Bionext, Land & Co, Louis Bolk Instituut, Stichting Aardpeer, Stichting BD-Grondbeheer, Stichting Demeter, Coöperatie Land van Ons, Stichting Lenteland, Stichting Warmonderhof, Transitiecoalitie Voedsel, Triodos Bank

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  70. Kunterbunt sagt:

    Waldi am 08/07/2022 um 00:53
    10-Punkte-Plan zur Lösung der Krise

    🌱 Beackern statt meckern 🌱
    Ich bin begeistert von der Initiative dieser Bio-Bauern und deiner spontanen Übersetzung, Wolf.
    Besten Dank!

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  71. Waldi sagt:

    Kunterbunt 08/07/2022 um 02:45

    Was ich da las, hat mich tief berührt, weil es von Respekt für das Leben zeugt.

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  72. Waldi sagt:

    Jetzt hat sich die Übersetzung doch gelohnt!

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  73. Kunterbunt sagt:

    @ Waldi

    Ja, Respekt für das Leben und die Mitwelt.
    Ja, hat sich gelohnt. Chapeau!

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  74. Texmex sagt:

    DAnke ebenfalls @ Waldi für die Übersetzung.
    Werde dies als Anregung nehmen, wenn hier im Lande oder bei uns in der Gegend die Diskussion zu führen sein wird. Wie sind da immer später dran, aber irgendwann eben doch.

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  75. Thom Ram sagt:

    Großen Dank für die Übersetzung 00:53, Waldi!

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  76. palina sagt:

    @Waldi
    deine Übersetzung ist sehr hilfreich. Danke dafür.

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  77. palina sagt:

    Sitzng 112 des Corona Untersuchungsausschusses
    Mit Dr. Reiner Füllmich und Viviane Fischer

    Gleich zu Anfang reden 2 Holländer. Es geht um die Bauernproteste.

    ca. 55 min.

    https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s112de:5

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  78. palina sagt:

    Die Zerstörung der Landwirtschaft! (Farm to Fork)

    Was ist eigentlich in den Niederlanden los? Seit Tagen gibt es starke Proteste der Bauern. Die Polizei hat sogar scharf geschossen. Ein Insider erklärt uns die Hintergründe! Warum bereiten sich die Proteste auch auf Spanien und Italien aus? Wird es auch Deutschland treffen? Was bedeutet das für unsere Lebensmittelversorgung?

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  79. Waldi sagt:

    palina 10/07/2022 um 01:09

    Liebe Palina,

    Du engagierst Dich sehr, indem Du hier eine Fülle von (interessanten) Videos und andere Beiträge einstellst, die von anderen Leuten erstellt wurden. All diese Meldungen auszuwerten, erfordert viel Eigenarbeit. (Deswegen macht es ja auch fast keiner.) Ich möchte Dich bei der Auswertung unterstützen.

    Leider habe ich bei der Auseinandersetzung zwischen den protestierenden Bauern und der niederländischen Regierung den Eindruck, dass auf beiden Seiten nicht ehrlich argumentiert wird. Denn beide Seiten vertreten eigene Interessen, und hinter beiden Konfliktparteien befinden sich Lobbys, die im Hintergrund versuchen, ihre eigenen Interessen voranzutreiben. In dem Video (palina 10/07/2022 um 01:09) wurden die Argumente gegen die niederländische Regierung bereits dargelegt. Was jedoch nicht erwähnt wurde, ist die Tatsache, dass der Informationskrieg auf der Seite der protestierenden Bauern von milliardenschweren Unternehmen aus der Kraftfutterindustrie finanziell unterstützt wird. Dies wurde sowohl vom Verband der protestierenden Bauern als auch von einem angeblich unabhängigen Forschungsverband, der die Stickstoffbelastung bestreitet, bestätigt. Was ich als besonders ironisch empfinde, ist, dass man die kleinen Bauern an die Front schickt, um die Interessen der Landwirtschaftsindustrie zu verteidigen. In den Niederlanden begann die Industrialisierung der Landwirtschaft nach US-amerikanischem Vorbild bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Innerhalb der Europäischen Union hat die niederländische Landwirtschaftsindustrie deswegen bei der Massenproduktion von Nahrungsmitteln einen Vorsprung. Heute wird in den Niederlanden viel mehr Gülle produziert, als die hiesigen Flächen vertragen können. Die niederländischen Mastbetriebe sind inzwischen so riesig geworden, dass sie sich vermehrt in Deutschland (Niedersachsen, Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern) ansiedeln. Das Phänomen der riesigen niederländischen Mastbetriebe, die sich in Deutschland ansiedeln und dort die kleineren einheimischen Betriebe verdrängen, wurde bereits im Jahr 2013 im Deutschen Bundestag besprochen.

    Deutscher Bundestag
    Nutztierhaltung in Deutschland und den Niederlanden
    auch unter dem Aspekt der Ansiedlung niederländischer Investoren

    Klicke, um auf wd-5-083-13-pdf-data.pdf zuzugreifen

    Niederländer erweitert eine Mega-Mastanlage mit Platz für 15.000 Schweine im Emsland.
    https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/niederlaender-erweitert-staelle-mega-mastanlage-mit-platz-fuer-15000-schweine-im-emsland-22568293

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  80. Waldi sagt:

    palina 10/07/2022 um 02:59

    Du darfst hier gerne Geschichten über schießwütige niederländische Polizisten verbreiten.

    Mein Kommentar dazu:
    Der Junge saß am Steuer eines riesigen Traktors. Die Polizisten behaupten, er wäre mit dem Traktor auf sie zu gerast. Die Kumpels des Jungen behaupten, dass dies nicht stimmt.

    Das Video erinnert mich an die Geschichte, die man über den „Märtyrer“ George Floyd, verbreitet hat. Man hat ihn sozusagen „heilig gesprochen“. Was auch immer mit ihm geschah, seine Person wurde für politische Zwecke gebraucht.


    Solch ein Begräbnis hätte sich George Floyd zu seinen Lebzeiten sicher nicht leisten können.

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  81. Bettina März sagt:

    Waldi, 01.09
    das was du schreibst, hat Mike im Salongespräch genauso mitgeteilt. Es geht hier wieder nur um einzelne Interessen. Das führt wieder zur Spaltung.
    Bauern auf dem Schachbrett. Im Prinzip geht es um viel mehr. Um unsere Freiheit und Rechte. Die gehen jetzt leider wieder unter.
    Ich gebe den link vom Salongespräch drunter.

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  82. Thom Ram sagt:

    Meine Meinung als Landwirtschaftslaie:
    Böden wie die in den Nederlanden sind so gut wie tot. Die chronische massenhfte Düngung mit Chemie sowie die Bearbeitung mit schweren Maschinen haben das Bodenleben vernichtet.
    Erträge sind nur möglich mit noch mehr düngen. Irgendwann mal ist Schluß mit Ertrag.

    Wir haben auf bb irgendwo den Vortrag eines Agrarspezialisten, der prophezeite, daß die Menschheit bis in spätestens 50 Jahren verhungern werde – eben aus genannem Grunde. Tote Böden.

    Die moderne Agrariereri mit riesigen Monokulturen und Kunstdünger hat keine Zukunft.

    Die Bauern, richtig, sie werden in den Kampf geschickt, und sie kämpfen, da es um ihr Überleben geht. Überlebt haben sie bisher mit Agrikultur, welche dem Untergange geweiht ist. Sie kämpfen für eine schlechte Sache.

    Daß sie überhaupt kämpfen, das ist richtig und wichtig. Politiker müßen ihre Zusammenarbeit mit Firmenlobbies beenden. Beenden sie sie nicht, müßen sie von ihren Posten enthoben werden.

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  83. palina sagt:

    @Waldi
    „Du engagierst Dich sehr, indem Du hier eine Fülle von (interessanten) Videos und andere Beiträge einstellst, die von anderen Leuten erstellt wurden. All diese Meldungen auszuwerten, erfordert viel Eigenarbeit. (Deswegen macht es ja auch fast keiner.) Ich möchte Dich bei der Auswertung unterstützen.“

    Erinnere mich noch, dass ich schon vor Jahrzehnten nichts aus den NL hier in Deutschland gekauft hatte. Weil es damals schon Berichte gab über den Gemüseanbau, die sagen wir es mal gelinde, verheerend waren.

    Deswegen interessiert mich das Thema heute und ich habe auch genügend Zeit mir solche Videos anzuhören.

    Danke für deine Hinweise.

    Ich jedenfalls kaufe schon seit Jahrzehnten nur bei Bio Bauern und Hofläden.

    Habe schon immer die kleinen Läden unterstützt.

    In unserem Städtle gibt es noch ein Elektrogeschäft. 4 haben die letzten Jahre schließen müssen als der Media Markt sich hier angesiedelt hat.

    Letztes Jahr brauchte ich einen neuen Kühlschrank für meine Einbauküche. War kein Problem. Der Mensch in dem Elektrogeschäft konnte mir einen Handwerker vermitteln, der mir einen neuen Kühlschrank besorgt hat. Eingebaut und das zu einem moderaten Preis.

    Würden dieses Kaufverhalten mehr Menschen machen, dann sähe die Welt anders aus.

    Jeder Kassenzettel ist auch ein „Wahlzettel.“

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  84. Texmex sagt:

    @ Waldi und @ palina

    Man muss nur etwas warten, um die wahren Beweggründe präsentiert zu bekommen, die hinter den Auseinandersetzungen in Holland stecken.
    Das grüne Mäntelchen ist rissig und abgewetzt und das güldene Kettenhemd schimmert durch!
    Es geht um Geld, richtig viel Geld. Schnelles Geld!!!
    Eine Immospekulation gigantischen Ausmaßes.

    https://dasgelbeforum.net/index.php?id=613128

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  85. palina sagt:

    @Texmex
    sowas ähnliches hatten die beiden Holländer beim Untersuchungsausschuss erzählt.

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  86. Waldi sagt:

    Texmex 11/07/2022 um 19:14

    Da ist schon was dran.
    Allerdings wohnen die rund 40 Millionen Menschen, von denen hier die Rede ist, bereits heute in diesem Gebiet. Es geht nämlich nicht um die Ansiedlung einer neuen Stadt, sondern um eine grenzüberschreitende Verknüpfung von Städten zu einer gemeinsamen Region. In den Niederlanden kennt man dieses Prinzip schon längst. Denn dort wurde bereits vor Jahrzehnten der raumplanerische Städteverbund „Randstad“ verwirklicht. Innerhalb dieses Städteverbunds (der zwar „Randstadt“ heißt, jedoch keine Stadt, sondern ein Netzwerk von Städten ist) verkehren z.B. die Intercityzüge im 15-Minuten-Takt (oder noch öfter), vergleichbar mit dem Metro-System (U-Bahn/S-Bahn) einer Großstadt. Nun gibt es in den Niederlanden Bestrebungen, dieses Städtenetzwerk auszubreiten, um den Megastädten in Asien die Stirn bieten zu können. In den Niederlanden hat das Städtenetzwerk „Randstad“ sogar zum Erhalt von Grünflächen beigetragen. Natürlich ist dieses Projekt für Immobilienentwickler höchst interessant, denn wenn das geplante Städtenetzwerk zustande kommt, werden die Immobilienpreise in einigen Städten rasant steigen.

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  87. Waldi sagt:

    Dieses Video zeigt das Phantasiebild, das die niederländische Landwirtschaftslobby den deutschen Zuschauern (im Westfernsehen) seit Jahrzehnten vorgaukelt.

    ____________________________________________________

    In diesem Video kann man sehen, wo die Milch für „Frau Antjes“ Käse herkommt. Es handelt sich hier um einen Vorzeigebetrieb, der einmal pro Jahr einen Tag der offenen Tür anbietet. Der Milchbauer René van Bakel hat für das Video seine eigene „Frau Antje“ (seine hübsche Tochter Amber) mitgebracht. Er erzählt, dass er seinen Betrieb (rund 2.250 Milchkühe, Kälber nicht mitgerechnet) gerne erweitern möchte, doch die Stickstoff-Regeln der Regierung machen ihm dies schwer. Der Bauer hat neue Ställe erbauen lassen, und er arbeitet mit der neuesten Technologie. Morgens von 5 Uhr bis 9 Uhr werden die Kühe gemolken. Das Melkkarussell fasst 80 Kühe und macht pro Stunde 7 Umdrehungen. Es dauert zirka vier Stunden bis alle 2.250 Kühe gemolken sind. Das Karussell wird von drei Melkern bedient. Das Video dauert rund 10 Minuten. Man kann darin alle Anlagen sehen.

    Ich zolle den niederländischen Bauern Respekt. Seit dem Beginn des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie das getan, was die niederländische Regierung ihnen auftrug und somit ein „Wirtschaftswunder in der Landwirtschaft“ geschaffen. Doch wo soll das enden? Momentan sieht es danach aus, dass die Bauern in den Niederlanden sich zu Tode gesiegt haben.

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  88. Bettina März sagt:

    Wohin nur mit der Gülle? Es ist einfach zu viel. Nicht gut für die Böden, für unser Trinkwasser.
    Und wer soll die ganze Milch trinken. Erwachsene und Kinder, die aus der Säuglingszeit raus sind, überhaupt nicht. Wenn schon Kuhmilch, dann Rohmilch. Ist aber nicht gewollt. Es muß pasteurisiert sein. Weil es eben schon immer war. Dr. Lanka hat ja erzählt, wie Pasteur gearbeitet hat. Und darauf baut sich immer noch diese Märchenscheinwelt auf. Genauso mit dem Fleischkonsum. Möchte keinem Fleisch verbieten, esse auch ab und zu.
    Aber zuviel ist eben auch nicht gut. Wie alles im Leben. Ein gesundes Mittelmaß. Hoffe, die Kühe sehen ab und zu die Sonne und dürfen auch mal draußen sein.

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  89. Waldi sagt:

    Bettina März 12/07/2022 um 01:04

    Ich denke nicht, dass die Kühe genug Auslauf bekommen, denn in den Video kann man sehen, wie ihre Hufe abgefräst werden.

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  90. Waldi sagt:

    Die ganze Welt kauft holländischen Käse.
    Wo kommt der ganze Käse her?

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  91. Bettina März sagt:

    Anscheinend stimmt es doch, daß die NL mit die größten Exporteure weltweit sind. Dann kommen wohl gleich die D-Bunzels.
    Hier in den MSM wird der Eindruck vermittelt, daß fast alles aus der Yusakraine ist.
    Die armen Tiere, die tun mir so leid. Das kann und darf nicht so weiter gehen.

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  92. Texmex sagt:

    @ Waldi 19:14

    Schon klar, dass es nicht um einen kompletten Neubau geht, ABER, es geht um Trassenführungen, es geht um Arrondierungen,
    es geht um neu auszuweisende Bauflächen, nicht umsonst müssen die Bauern weg, die nicht groß genug sind, sich Lobbyisten zu kaufen.
    Randstad war da nur ein erster Schritt, von vielen außerhalb der Region gar nicht bemerkt.
    Man will die Leute- nicht nur dort – massiv in Agglomerationen konzentrieren. Besser zu überwachen, zu lenken und ggf. zu vernichten.
    Inzwischen ist bei uns hier bekannt geworden, dass man hier ein „ riesiges Industriegebiet erstellen will.
    Angeblich ( in Wirklichkeit noch nicht) hat „ man“ ca.5000 ha eines Cerro ( so einen Reststumpf von dem bei den Raubbau-Artikeln die Rede ist) von einer Genossenschaft gekauft, an sich wertloses Land.
    Dazu fehlt hier allerdings noch recht viel:
    Ausgebildete Leute, Energie, Wasser, Straßen
    Aber egal, man beginnt bereits, Leute zu terrorisieren, Geldforderungen zu stellen, mit Mord zu drohen.
    Ich frage mich, wie Billieboy Geht’s zum größten Ackerlandbesitzer Nordamerikas geworden ist?
    Ach ja, dessen neuer Online-Füllstoff-Handel brennt ja gerade bei Euch, was für ein Zufall, wird der doch von Krediten unserer Kolateralkonten gespeist. Nichts hat mit nichts zu tun. Todsicher.

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  93. palina sagt:

    @Texmex
    „Ach ja, dessen neuer Online-Füllstoff-Handel brennt ja gerade bei Euch……“
    Das Unternehmen heisst „Picknick“.

    Da ist Kill Bill und seine Stiftung mit dran beteiligt.

    Mit 600 Mill. Euro wurde das Unternehmen unterstützt.

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  94. Bettina März sagt:

    Der Gets-noch, mit seinen Handlangern, ist in allem drin. Egal, was es gibt. Soviele Konzerne kann man nicht mehr aufzählen…………

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  95. Waldi sagt:

    Texmex 02:26: „Schon klar, dass es nicht um einen kompletten Neubau geht“

    Bitte lies doch noch mal nach, was in dem Text vom Gelben Forum geschrieben steht (siehe Texmex 11/07/2022 um 19:14 ).

    Ich zitiere: „Zusammen werden dort etwa 40 Millionen Menschen leben müssen, und für die Bauern ist dort kein Platz mehr. Dies ist nur möglich, indem die Bauern ihr Land für die Festung dieser Millionen zusätzlicher Einwohner aufgeben.“
    (Quelle: https://dasgelbeforum.net/index.php?id=613128)

    Was hier offenbar nicht verstanden wurde, ist, das dort heute bereits 40 Millionen Menschen leben. Ich möchte Dich und die anderen Leser lediglich auf ein paar Ungereimtheiten aufmerksam machen, denn ich lebe seit 24 Jahren in den Niederlanden, und ich habe während dieser Zeit auch so einiges beobachtet. (Einen tollen YouTube-Kanal habe ich nicht.)

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  96. Waldi sagt:

    Texmex 02:26

    Ich könnte einige Vorteile des Randstad-Prinzips erläutern. In den Niederlanden hat dieses Prinzip dazu gedient, die Entstehung einer Megastadt just zu vermeiden und gleichzeitig das Potential einer Metropole zu nutzen. Tatsächlich wird es den Städtern innerhalb der Randstad erschwert, aufs Land bzw. ins Umland zu ziehen. Zersiedelung („Urban Sprawl“) ist in den Niederlanden nicht gestattet. Wenn man das hiesige Problem des Platzmangels kennt (welches sich die meisten Deutschen gar nicht vorstellen können), dann weiß man auch, warum dies hier so gehandhabt wird. Für Individualisten birgt das Randstad-Prinzip große Nachteile. Im zersiedelten Belgien sieht das völlig anders aus.

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  97. Waldi sagt:

    Texmex 02:26

    Im Randstad-Prinzip wurde die Landwirtschaft bisher immer berücksichtigt. (60% der Gesamtfläche der Niederlande wird landwirtschaftlich genutzt.) Man behauptet sogar, das Randstad-Prinzip sei zum Schutze der Dörfer und Landwirte entworfen worden.

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  98. Texmex sagt:

    @ Waldi
    Zersiedlung ist in meinen Augen ein missbrauchtes Schlagwort.
    Aber klar, ich bin Verfechter des Individuellen Lebensentwurfes.
    Ich fahre ab und zu in eine große Stadt ( Querétaro), wo sich sogenannte Wohngebiete aneinander reihen. Häuschen wie Karnickelställe. Tausende hocken da aufeinander, ohne grün, ohne Teich/ See oder etwas zur Entlastung der Augen.
    Das mag bei Euch anders sein.
    Im Gegensatz dazu wird etwa 40 Minuten von uns etwas komplett anderes aus dem Boden gestampft:
    Auf dem Land eines berühmten Stierkämpfers zu Pferde ( in Spanien, den Winter verbringt er aber hier) werden etwa 100 ha parzelliert, eingezäunt, abgeschottet, der Hektar zu 10 Mio. Pesos netto, ein Haus drauf weitere 20 Mio. Pool- obwohl wir in der Wüste leben und dort Wasser aus mindestens 400 m Tiefe gepumpt werden muss.
    Monatliche Unterhaltskosten, falls Deine Parzelle 1 ha ist, etwa 9000 Pesos.
    Ein Ingenieur in dem nahen Industriegebiet Poligono verdient etwa 10000 – 20000 Pesos Brutto (25-30% Steuern).
    Nur mal für die Relation.
    https://vhermoso.com/

    Ich bin schon der Meinung, dass Kleinstädte mit ländlichem Umfeld die beste Form der Besiedlung ist.
    Wenn ich bei mir in die Nachbarschaft schaue, die durchschnittliche Größe der Ranchos ist 80 ha, aber klar, wir haben bei weitem nicht die Bevölkerungsdichte wie bei Euch. México etwa 52 Leute/ km2.
    Da liegen Welten zwischen Euch und uns.

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  99. Thom Ram sagt:

    Ich kann mir keinen Reim drauf machen, daß ein Gehts Picknickladen abgefackelt worden ist.

    Hat jemand von Euch Ahnung oder einen vernünftigen Hinweis darauf, aus welcher Ecke die Täterschaft stammt?

    Billig Gehts Leut werden es wohl kaum gewesen sein, es sei denn, sie machen draus eine falsche Flagge.
    Billig Gehts u.co. Gegnerschaft? Fackeln ab? Einfach so? Auf heißen Stein tröpfeln? Ich rätsele.

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  100. Thom Ram sagt:

    Texmex,

    „Ein Ingenieur in dem nahen Industriegebiet Poligono verdient etwa 10000 – 20000 Pesos Brutto (25-30% Steuern)“

    Pro was, bitte? Pro Jahr?

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  101. Texmex sagt:

    Thomram
    Pro Monat, 1€ aktuell etwa 20 pesos,
    Also 500 – 1000€ pro Monat Brutto.
    Geschäftsführer bei großen Firmen wie z.B. ThyssenKrupp kommen auf etwa 1 Mio./ Jahr, also 80000 pesos/Monat. Im Vergleich zu Europa oder VSA lächerlich.

    Nun zu B.G. Wunderkerze:
    Das ist kein False flag, das ist knallhartes Geschäft.
    Der hat kein (!) eigenes Geld dort investiert sonder einen ( nicht zurückzahlbaren) Strukturkredit , den er von unseren Kolateralvermögen beim Department of the Treasury ( Washington) bekam. Unsere Geburtsurkunden wurden dorthin verkauft. ( deshalb müssen auch so viele geschlumpft werden und weg!!!!)
    Der Picknick- Laden ist nun mit mindestens 1 Mrd. € versichert, vermutlich viel mehr.
    Klingelt‘s???
    Bombengeschäft!!!

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  102. Bettina März sagt:

    Gespräch Peter Denk und M. Langwasser. Final Countdown, Gespräche über NL, Bauernkrise, Russe, Krieg, usw….

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  103. Waldi sagt:

    Texmex
    12/07/2022 um 10:00

    Danke für Deinen Hinweis auf das Immobilienprojekt Valle Hermoso. Jetzt versehe ich, worauf Du hinaus wolltest. Für solche Wohnanlagen für Neureiche mit Country Club und Reiterhof ist in den Niederlanden (auch in politischer Hinsicht) kein Platz.

    Ich glaube auch nicht, dass das, was man mit den Bauern in den Niederlanden macht, aufgrund irgendeiner Städteplanung stattfindet. Große städtebauliche Projekte werden hierzulande umgesetzt, ohne dass man dafür irgendwelche Ausreden braucht, denn es herrscht hier ein ständiger Mangel an Wohnraum. Das, was man mit der Landschaft langfristig vor hat, betrifft meines Erachtens vor allem die künstlich geschaffene Landmasse (Polder). Möglicherweise wurde das Thema Ammoniak und Nitrat dazu vorgeschoben. Wie Du vermutlich weißt, bestehen die Niederlande zu zirka 1/3 aus einer ehemals durch Wasser bedeckten Landmasse. Was Viele jedoch nicht wissen, ist, dass es fortlaufend künstlicher Eingriffe bedarf, um dieses Land zu erhalten. Die Böden, die durch Entwässerung freigelegt wurden (und weiterhin entwässert werden müssen), müssen eine gewisse Feuchte haben, damit sie nicht zusammensacken und absinken. Dies erreicht man, indem man den Grundwasserspiegel nahe bei der Oberfläche hält (was bei heftigen Regenfällen zu Problemen führt). Im Westen des Landes wurden die Altstädte auf hölzernen Pfählen erbaut. Diese Pfähle können problemlos Jahrhunderte überdauern, vorausgesetzt der Moorboden, der sie umschließt, bleibt feucht. Durch langes trockenes Sommerwetter kam es in den beiden letzten Jahrzehnten in einigen Altstädten zu zu ernsten Problemen durch absinkende Böden. Vor etwa 15 Jahren wurde deshalb sogar ein Ausnahmezustand ausgerufen. Man ließ damals die Seeschleusen im Südwesten des Landes öffnen, um den Grundwasserspiegel in der Region Gouda mit eindringendem Salzwasser aus der Nordsee anzuheben. Die Gärtner in der Region verloren dadurch ihre gesamte Ernte, und das Salz musste anschließend wieder aus den Böden entfernt werden. Die Leute reden meist nur von einem steigenden Meeresspiegel, doch das Absinken des Grundwassers und der Böden sind in den Niederlanden ein ebenso ernst zu nehmendes Problem. Man kämpft hier schon seit Jahrhunderten gegen die Natur und ist sogar sehr stolz darauf. (Es gibt auch einen überheblichen Spruch dazu: „Gott hat die Erde erschaffen, und wir Niederländer haben die Niederlande erschaffen.“) Doch heute kommt man stets mehr zur Einsicht, dass man etwas Grundlegendes ändern muss. An der Universität Wageningen (an der man sich früher ausschließlich mit Landwirtschaft und Gartenbau beschäftigte und wo heute auch breitere ökologische Zusammenhänge erforscht werden) hat man ein Szenario erarbeitet, welches zeigen soll, wie die Niederlande in 100 Jahren aussehen könnten, wenn man der Natur mehr Raum gewährt. Wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um einen Plan, sondern um eine Studie, die darauf abzielt, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie man die Niederlande zukünftig widerstandsfähiger gegen heftige Regenfälle und trockenes Sommerwetter machen könnte.

    In diesem Video der Universität Wageningen wird das Zukunftsszenario für die Niederlande anno 2120 (in rund hundert Jahren) kurz vorgestellt. Ich glaube nicht, dass man alles, was dort gezeigt wird, umsetzen wird. Der sogenannte „Klimawandel“ wird auch erwähnt. Letztlich ist es jedoch völlig irrelevant, ob wir es mit einer bleibenden klimatischen Veränderung oder mit vorübergehenden Temperaturschwankungen zu tun haben. Es geht vor allem um die Frage, wie man das Land besser vor Austrocknung und Überschwemmungen schützen kann.

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  104. Waldi sagt:

    Eine ausführliche Erklärung der Studie „die Niederlande im Jahr 2120“ findet man hier:
    https://magazines.wur.nl/climate-solutions-en/the-netherlands-in-2120/

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  105. Waldi sagt:

    Was ich an der Zukunftsvision der Universität Wageningen lustig finde, ist, das die Niederländer es offenbar nicht lassen können, an der Natur herumzudoktern.

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  106. Waldi sagt:

    Bettina März 13/07/2022 um 01:31

    Könntest Du mir bitte kurz erläutern, was die beiden Herren aus Deutschland zur Bauernkrise in den Niederlanden zu sagen haben?

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  107. Texmex sagt:

    @ Waldi

    Danke für die ausführliche Information, werde mir das alles in Ruhe durchlesen bzw. ansehen.
    Ich kann ja verstehen, dass man das Ijsselmeer wieder zurück drängen will, war dort ja mal Nutzland. Warum man aber so an der Natur rumdoktert, hat für mich etwas mit Chuzpe zu tun, der bei Euch alles beherrschende Stamm ist ja dafür bekannt, auch für sein Gejammer, wenn es in die Hose gegangen ist und der immerwährende Versuch, deren eigenen Gott zu bescheissen.
    Mehr will ich dazu nicht schreiben.

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  108. Texmex sagt:

    Er hier bringt es auf den Punkt!

    https://unser-mitteleuropa.com/hollaendischer-anti-globalist-thierry-baudet-ueber-bauernproteste-sie-koennten-gewinnen/

    Das Ziel der Auseinandersetzung kann man wie folgt strukturieren:
    1. Bevölkerungsaustausch ( wie überall in Europa)
    2. Enteignung der bisherigen „ Urbevölkerung „
    3. Zerstören von gewachsenen Strukturen, Traditionen, Kultur, Glaube
    4. Schürung von Gewaltpotenzial

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  109. Waldi sagt:

    Texmex 13/07/2022 um 09:44

    Dass der sogenannte „Stamm“, wie Du ihn nennst, hier praktisch alles beherrscht, ist mir wohlbekannt. Man versucht hier in den Niederlanden schon seit langer Zeit einen landschaftlichen und seit einiger Zeit auch einen gesellschaftlichen künstlichen „Garten Eden“ zu erschaffen. In mancher Hinsicht bewundere ich diese optimistische Experimentierfreudigkeit sogar, obwohl ich damit meist nicht allzuviel anfangen kann. (Ich hoffe, dass man meine „Bewunderung“ nicht missversteht.)

    Ich weiß nicht, was Du mit dieser Aussage meinst:
    „Ich kann ja verstehen, dass man das Ijsselmeer wieder zurück drängen will, war dort ja mal Nutzland.“

    Das Wort „Meer“ bedeutet auf niederländisch Süßwassersee. Vor der Vollendung des Abschlussdeichs im Jahr 1932 war dieses Gewässer eine flache, nur höchstens 4 bis 5 Meter tiefe Meeresbucht der Nordsee mit vielen Untiefen, die für Schiffer ohne genaue Ortskenntnisse sehr tückisch war. An den Küsten dieser Bucht kam es aufgrund von Schwankungen der Nordsee regelmäßig zu Überschwemmungen. Als die Bucht noch Teil der Nordsee war, nannte man sie „Zuiderzee“ (sozusagen ein südlicher Ausläufer der Nordsee). Seitdem die Bucht im Jahr 1932 durch einen 32,5 Kilometer langen Deich von der Nordsee abgetrennt wurde, nennt man sie „Ijsselmeer“. Auf deutsch müsste man dieses Gewässer eigentlich als einen See, nämlich als den Ijsselsee bezeichnen. Der Ijsselsee wurde nach einem Fluss (einem Ausläufer des Rheins) benannt, der die ehemalige Meeresbucht heute mit Süßwasser füllt.


    Der Abschussdeich. Links sieht man die Nordsee und rechts den Ijsselsee (niederländisch: „Ijsselmeer“)


    Der Abschlussdeich (auf der Karte rot eingezeichnet)

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  110. Waldi sagt:

    Texmex 09:44: „Ich kann ja verstehen, dass man das Ijsselmeer wieder zurück drängen will, war dort ja mal Nutzland.“

    Meinst Du damit etwa Flevoland?

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  111. Waldi sagt:

    Es ist schwierig, den Leuten die Niederlande zu erklären, da es solche von Menschen geschaffenen Landschaften sonst nirgendwo auf der Welt gibt.

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  112. Bettina März sagt:

    Waldi 08.37

    War zu schnell beim Versenden des Vids. Habe anfangs geglaubt, Peter Denk würde mehr dazu bringen. Das nächste mal höre ich erst das ganze Gespräch an und verschicke etwaige Vids ggfs. dann weiter. Kommt nicht mehr vor.

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  113. Texmex sagt:

    @ Waldi
    Ich habe in der Grundschule ( 1962-1972 DDR) noch gelernt, dass das Ijsselmeer durch eine „ riesige“ Springflut entstanden ist, die eben die große Landmasse dem Meer wieder angeschlossen hat.
    Mein „ Kenntnisstand „ scheint ein anderer zu sein, als Deiner ( wertfrei).
    Insofern ja, ich meine genau dieses Projekt Flevoland.

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  114. Waldi sagt:

    Texmex 13/07/2022 um 18:35

    Ach so, jetzt habe ich erst kapiert, was Du meintest. Ja, die offene Verbindung zum Wattenmeer soll durch eine (oder mehrere) Springflut(en) entstanden sein (nachdem die Friesen dort viel Torf abgebaut hatten).

    Für die Bauern in Flevoland wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern. Auf der Karte des Umweltministeriums wurde für das dortige Ackerland eine Minderung der Stickstoffemissionen um 12% (Farbe Blau) angegeben. Man sieht dort auch einige grün eingezeichnete Flächen. Dabei handelt es sich um bereits vorhandene Naturschutzgebiete (z.B. Oostvaardersplassen).

    Auch in der Zukunftsvision der Universität Wageningen lässt sich für Flevoland kaum eine Veränderung erkennen.

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  115. Waldi sagt:

    Wenn ich an meinen eigenen Geldbeutel denke, dann muss ich bei dem Gedanken an die Verteuerung auch ganz schön schlucken. Meine drei Hunde bekommen artgerechte Kost (Fleisch, Knochen, Sehnen und Innereien vom Metzger). Aber ich lebe ja nicht alleine auf der Welt.

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  116. Waldi sagt:

    Texmex 09:44:
    „Ich kann ja verstehen, dass man das Ijsselmeer wieder zurück drängen will, war dort ja mal Nutzland.“

    Ich hatte Deinen Kommentar verkehrt interpretiert. Das lag an einem Denkfehler meinerseits (ich dachte an die Zurückdrängung der Landwirtschaft), aber auch an den Begriffen, die Du verwendet hast. Ob dort früher Nutzland war, darüber lässt sich streiten. Dort war früher eine Moorlandschaft (ein Feuchtgebiet), und es wurde dort Torf gestochen. Jedenfalls gab es dort kein Ackerland.

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  117. Bettina März sagt:

    NL wurde auch in den letzten „tausend“ Jahren extrem von sintflutartigem Regen heimgesucht.

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  118. Waldi sagt:

    Bettina März 14/07/2022 um 00:21

    Was meinst Du damit?

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  119. Waldi sagt:

    Bettina März 14/07/2022 um 00:21

    Dass man in einer sumpfigen Gegend eine Hafenstadt (Amsterdam) erbauen ließ, lag am Unabhängigkeitskrieg der Niederländer gegen die spanische Krone. Dort war man vor den Angriffen der spanischen Truppen sicher. Aus dieser Hafenstadt entwickelte sich eine Weltmacht, die von Sümpfen, die nach und nach trocken gelegt wurden, umgeben war. Dies ist (kurz zusammengefasst) das Erbe der heutigen Niederlande.

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  120. Bettina März sagt:

    Waldi 00.24

    Ich geb den link drunter….mit den Fluten….

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  121. Waldi sagt:

    Bettina März 01:03

    Ach so. Was der Mungo über das Wasser erzählt, finde ich sehr interessant. „Reinigung von der Sünde durch Taufe oder Flut.“ Davon wären die Sünder, die in den Bergen wohnen (z.B. in der Schweiz) im Großen und Ganzen ausgenommen, wenn man von einigen Lawinen absieht.

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  122. Waldi sagt:

    In diesem Video wird das Bodenproblem in den Niederlanden kurz erklärt. Das hat nichts mit Stickstoff zu tun. Aber das Video macht deutlich, welche Probleme entstehen, wenn man Sümpfe trockenlegt und dort Häuser baut.

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  123. Waldi sagt:

    Waldi 14/07/2022 um 02:08 – Video: Der Kampf ums Wasser

    Auf den ersten Blick hat das Video nichts mit den neuen Stickstoff-Richtlinien in den Niederlanden zu tun. Es zeigt jedoch einen wichtigen Aspekt (einen Teil des Kontextes), der die hiesige Politik beeinflusst. Dass diese Situation auch von anderen Kreisen genutzt wird, um völlig andere, eigene Interessen voranzutreiben, steht für mich außer Frage.

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  124. Texmex sagt:

    Passt auch ins Bild

    https://unser-mitteleuropa.com/hollaendische-regierung-zwingt-kuenftig-buerger-zu-migrantenaufnahme-in-den-eigenen-vier-waenden/

    Unbemerkt von vielen, die immer noch den Kopf in den Sand stecken.
    Die Reibung soll Hitze erzeugen und dann haben es die Betroffenen kuschelig warm.

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  125. Bettina März sagt:

    Texmex 01.03

    Wir müssen nur „gut“ denken, uns „ändern“, also das Böse in uns ablegen. Alle Menschen gehören zur Menschheitsfamilie, also, dann ist doch alles klar. Wir könnten auch mal Flüchtlinge werden. Daher wollen wir in aller Welt genauso aufgenommen werden. Außerdem sind wir selber „schuld“. Wir haben andere Völker ausgebeutet, jahrtausende Jahre lang. Deswegen sind wir so exorbitant reich geworden und nun müssen wir etwas von unserem Wohlstand zurückgeben.
    Wir haben die ewige Schuld. Wir sind weiß. Wir sind priviligiert. Jetzt schlägt das Pendel endlich mal in die richtige Richtung.

    P.S.:
    Wer Sarkasmus findet, darf sie behalten.

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  126. Texmex sagt:

    Hab ihn gefunden, danke, darf ich ihn weitergeben?

    Die Anal-Lena ist mir ihrem Lastenfahrrad auch unterwegs, von Rostock nach Berchtesgaden, um die 16- jährigem, also ihre vermeintlichen „ Wähler“ zu fragen, ob sie nicht ein kleines afghanisches Brüderchen wollen oder doch lieber eines aus Biafra?
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article239917143/Baerbock-auf-Deutschlandreise-Sicherheit-bedeutet-immer-auch-etwas-persoenliches.html

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  127. Waldi sagt:

    Texmex 15/07/2022 um 01:03
    „Holländische Regierung zwingt künftig Bürger zu Migrantenaufnahme in den eigenen vier Wänden!“

    Der Titel ist irreführend.
    Um zu verstehen, was hier eigentlich passiert, muss man beachten, wie der Wohnraum in den Niederlanden geregelt ist. (Da sind wir wieder beim Thema Polder.) Die Planung und der Bau neuer Wohnprojekte bzw. Wohnviertel erfolgt hierzulande im Prinzip immer durch eine Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Kommunen (Städten und Gemeinden) und großen gemeinnützigen Immobiliengenossenschaften. Diese gemeinnützigen Genossenschaften sind bei der Vergabe von Mietwohnungen an kommunale Regeln gebunden. Eine Stadt oder eine Gemeinde kann z.B. anordnen, dass eine Immobiliengenossenschaft eine gewisse Anzahl Mietwohnungen für anerkannte Asylanten bereitstellen muss. Im Normalfall ist es so, dass Städte und Gemeinten selbst darüber entscheiden, ob und wieviele Asylanten sie aufnehmen können/wollen. Der niederländische Staat darf den Kommunen da nicht hineinreden. Nun wurde in der Zweiten Kammer des Parlaments über die Frage abgestimmt, ob die Kampfhandlungen in der Ukraine und die daraus entstandene Flüchtlingswelle in den Niederlanden einen nationalen Notstand darstellen, der die Anwendung des niederländischen „Evakuierungsgesetzes“ (Wet verplaatsing bevolking) rechtfertigt. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafür. Ursprünglich war dieses Notstandsgesetz nur für die Bevölkerung innerhalb der Niederlande gedacht, um z.B. bei Überschwemmungen oder anderen Katastrophen eine schnelle Evakuierung und Unterbringung der Betroffenen anordnen zu können. In der Zweiten Kammer vertrat die Mehrheit der Abgeordneten jedoch die Meinung, dass wir heute in einem vereinten Europa leben und dass das niederländische Evakuierungsgesetz somit auch auf die Evakuierung von Teilen der ukrainischen Bevölkerung zutrifft. Wenn die Erste Kammer dem ebenfalls zustimmt, dann bedeutet dies, dass der niederländische Staat den Städten und Gemeinden vorschreiben kann, wieviele Ukrainer sie aufnehmen müssen. Die Städte und Gemeinden müssen dann für die Unterbringung der Betroffenen (derzeit zirka 70.000 Ukrainer) Sorge tragen. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Leute bei den Bürgern zuhause einquartiert werden. Ich denke da eher an die Bereitstellung von öffentlichen Gebäuden und Sozialwohnungen. (Soviel ich weiß, werden in der BRD schon längst verbindliche Quoten zur Verteilung von Flüchtlingen gehandhabt. Da bin ich mir aber nicht sicher.) Wohlgemerkt: es geht hier ausschließlich um Ukrainer. Ich habe sogar die Vermutung, dass man hierzulande lieber Ukrainer aufnehmen möchte, weil man andere Flüchtlingsgruppen lieber nicht haben will.
    Nun muss noch in der Ersten Kammer über das Evakuierungsgesetz abgestimmt werden.

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  128. Bettina März sagt:

    Waldi, 20.59

    1. Punkt
    auch NL untersteht der EU und damit, was die Parlamentarier wollen und letztendlich beschließen…

    2. Punkt
    Bei uns werden mittlerweile Luxuswohnungen in vielen Städten für die Youkrän-Flüchtilantis zur Verfügung gestellt. Dreimal darfst raten, wer das blecht.
    Die hiesigen Bunzels dürfen, weil sie die teuren Mieten nicht mehr stemmen können und vermutlich auch die Erhöhung des Gaspreises nicht mehr bezahlen, auf Camping-Plätze ausweichen. Ist alles schon sogar in den hiesigen MSM angekommen. Die Medien schreiben darüber, als wenn Kirschkern-Karli mal eben den ersten Platz im Weitpinkeln gemacht hat. Also total normal. Niemand regt sich auf. Alles tutti.

    Nur noch so angemerkt.
    Wir hatten mal einen Bundespräsi, genannt der Gaugler, bewußt falsch geschrieben, der war bei Schlanzwanz in der Sendung. Er plädierte, als „Pfarrer“, für Waffen und kämpfen, natürlich alles für die Menschenrechte. Nachzuschauen bei Tim Kellners Kanal.

    Und nicht nur das, er sagte sinngemäß, daß er dieses Land – also unseres – hasse und verachte. Dafür kassiert er 239.000 Salär-Schekkkkel-Yuoros von den verhaßten und verachteten Bunzels im Jahr. Ja, Geld stinkt nicht. Aber ich weiß, wessen Kinds-Dämon er ist.

    Bunzel stört das aber nicht. Bunzel schläft oder klebt sich fest.

    Ich hoffe nur, daß Deine Landsleute nicht auch noch irgendwann auf Camping-Plätze ausweichen müssen. Denn guckt nach D, was nicht ist, kann noch kommen. Und die Trailer-Parks gabs ja auch schon jahrzentelang in der Yuuussaaa..

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  129. Waldi sagt:

    Bettina März 15/07/2022 um 21:25

    Der niederländische Wohnungsmarkt ist völlig anders geregelt als der deutsche. Auf meine kleine Mietwohnung habe ich 15 Jahre gewartet. Davor musste ich oft horrende Mieten an private Eigentümer bezahlen. Einmal hatte ich eine großzügige Wohnung mit allem drum und dran (zwei Etagen mit Balkon, Dachterrasse und zwei Badezimmer) zu einem Schnäppchenpreis; aber der Mietvertrag war jeweils auf ein Jahr befristet. Nach einem Stellenwechsel musste ich dann täglich 3-4 Stunden pendeln. Da habe ich mir wieder etwas anderes gesucht. Wenn ich schon früher gewusst hätte, wie lange ich hier bleibe und wie die Finanzierung von Eigentumswohnungen hier läuft, dann hätte ich mir eine Wohnung gekauft. Heute geht das nicht mehr.

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  130. Waldi sagt:

    Bettina März 15/07/2022 um 21:25

    Als Mieter bei einer Wohnungsgenossenschaft habe ich besonderen gesetzlichen Schutz. Meine Miete darf jährlich höchstens um die Inflationsrate erhöht werden. Und wenn man mich hier raus haben will, dann muss man mir eine andere, vergleichbare Wohnung anbieten.

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  131. Bettina März sagt:

    Waldi, 22.05
    Ja, es schon interessant, wie es in anderen Ländern so zugeht und aussieht. Leider wird das in den MSM nicht thematisiert. Aber dafür haben wir ja bb.
    Aber 15 Jahre warten auf eine Mietwohnung erinnert an die ehemalige Tätärä. 15 Jahre warten auf einen Trabbi.

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  132. Bettina März sagt:

    ist – vergessen.

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  133. Waldi sagt:

    Bettina März 22:09

    Ja so ist es. Leider.
    (Ich hatte übrigens Glück, dass ich die Wohnung bekam. Da waren andere Interessenten, die über 20 Jahre Wartezeit hatten.)

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  134. Waldi sagt:

    Bettina März 22:09

    Wenn man bedenkt, dass es hier Eltern gibt, die ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt auf eine Warteliste setzen lassen, dann merkt man, dass die Alteingesessenen bei der Vergabe von Mietwohnungen einen enormen Heimvorteil haben. Als Hinzugezogener (aus einer anderen Region oder aus einem anderen Land) kann man mit denen nicht konkurrieren.

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  135. Texmex sagt:

    @ Waldi 20:59
    Ich kenne mich in holländischen Dingen null aus, deshalb vielen Dank für die Informationen.
    Ich habe in einigen Ländern gelebt und habe die Erfahrung aus meinem Geburtsland verinnerlicht.
    Nie, niemals auf den Staat vertrauen!
    Immer sich selbst kümmern, immer Nutzungsrecht über Eigentum.
    Angefangen mit 100% Fremdfinanzierung, bis heute 0% Fremdkapital.
    Oft Glück gehabt, da die Immobilienpreise stiegen, z.T. stark.
    Klar steht das gerade alles vor dem Absturz, aber auch danach wird es weiter gehen.
    Es sei denn, der kommende „ jetzt aber wirkliche Kommunismus „ dauert länger, als ich noch zu leben habe.
    Dann kann es noch mal ärgerlich werden. Allerdings glaube ich nicht, dass das hier in México verwirklicht wird, das Land ist zu groß und zu unterschiedlich besiedelt.
    Dieses Szenario sehe ich eher in Europa, DACH und angrenzende Gebiete.

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  136. Texmex sagt:

    @ Bettina 21:25
    „ … Deine Landsleute auf Campingplätzen…“
    Das ist doch schon seit vielen Jahren so, dass sie auf den Autobahnen und Campingplätze zu Hause sind, die vielen Witze sprechen Bände 😂😂
    @ Waldi – ist nicht bös gemeint. Musste nur herzlich lachen.

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  137. Waldi sagt:

    Texmex 15/07/2022 um 23:57
    „Nie, niemals auf den Staat vertrauen!“

    Das hast Du sicher richtig gemacht. Wenn ich früher gewusst hätte, wie lange ich in den Niederlanden bleibe und wie der Immobilienmarkt hier funktioniert, dann hätte ich mir damals eine Wohnung mit 100% Fremdkapital gekauft. Bis vor ein paar Jahren gab es hier sogar die Möglichkeit, eine Hypothek mit 100% Fremdkapital plus 10% für weitere Kosten, z.B. für Reparaturen oder Möbel, aufzunehmen (also zusammen 110% Fremdkapital), ohne dass man den Kredit abbezahlen musste. Man zahlte lediglich die Zinsen und wartete darauf, das der Immobilienpreis stieg. Die Leute, die das taten, sagten „Ich miete meine Wohnung von der Bank.“ Das war oft viel günstiger als eine Mietwohnung. Ich wollte mich aber nicht festlegen, und das finanzielle Risiko war mir auch zu groß. Doch die Immobilienpreise steigen hier ständig, und die Nachfrage ist groß. Wenn man hier ein paar Jahre bleibt, dann kann man seine Wohnung mit Gewinn verkaufen, oder man kann sie für teures Geld vermieten. (Ich würde aber keinen Käufer oder Mieter übers Ohr hauen wollen.)

    Deinen Witz über die Holländer kann ich gut verstehen.

    Gefällt mir

  138. palina sagt:

    @Texmex
    „Ich habe in einigen Ländern gelebt und habe die Erfahrung aus meinem Geburtsland verinnerlicht.
    Nie, niemals auf den Staat vertrauen!
    Immer sich selbst kümmern, immer Nutzungsrecht über Eigentum.“

    so habe ich auch immer gehandelt und mache das noch heute.

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  139. Texmex sagt:

    @ Waldi
    Es ist, wie es ist, das letzte Hemd hat keine Taschen.
    Für die nächste Generation kann es aber bessere Voraussetzungen schaffen.
    In der Schweiz war es ähnlich. Ich habe auch erst gemietet , da ich nicht wusste, wie lange…
    Aber als mal klar war, dass es in der Firma anständig läuft, hab ich sofort gehandelt. Gutes Auge und Bauchgefühl gehabt,
    zugeschlagen, meinen Ansprüchen angepasst, und billigst gelebt. Wenn ich es recht erinnere etwa 3000 Franken Hypozins pro Jahr. Miete war vorher 18000 Franken. Nach 10 Jahren verkauft, man hat es mir aus den Händen gerissen.
    Vom Gewinn haben wir hier das Rancho gekauft plus Maschinen, plus Wasser, plus Haus, etc.
    Bevor wir hier her sind noch 1 Jahr Möbel eingelagert und durch die Welt gereist. Briefkasten gemietet wg. Steuern, aber die waren eh minimal. Ich hätte mir sogar noch einen Schweizer Pass zulegen können, aber wozu? Ist doch auch dem Untergang geweiht.

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  140. Waldi sagt:

    palina 16/07/2022 um 01:47

    Auch Eigentum geht vorüber. Ich habe immer auf meine Arbeitskraft vertraut. Im menschlichen Leben ist nichts sicher, außer die Tatsache, dass es sich um eine vorübergehende Angelegenheit handelt und dass es noch andere Ebenen gibt, die uns umgeben.

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  141. palina sagt:

    @Waldi
    kann dir nur sagen bin heilfroh, dass ich von meiner Rente keine Miete mehr bezahlen muss.
    Sonst könnte ich mir einiges nicht erlauben.
    Und damit meine ich keinen Luxus für mich.
    Sondern auch Spenden an Thom zu überweisen.
    Und einiges andere mehr.

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  142. Waldi sagt:

    palina 16/07/2022 um 02:55

    Ja, das will ich gar nicht bestreiten. Wenn man an einem Ort zuhause ist, dann sollte man das machen. Wie ich bereits an Texmex schrieb: Wenn ich früher schlauer gewesen wäre, hätte ich mir hier eine Eigentumswohnung gekauft. Ich wollte mich aber nicht auf die Niederlande festlegen, und da ich kein Immobilienspekulant bin, habe ich mich für eine Mietwohnung entschieden.

    Gefällt mir

  143. Texmex sagt:

    Genau @ palina,
    Das ist ein ganz wichtiges Argument. Wer weiß, wie lange noch „ Rente“ kommt.
    Das kann ganz schnell vorbei sein.
    Und Arbeitskraft ist vergänglich. Die Arbeit bleibt, aber ggf. kannst Du plötzlich nicht mehr.
    Was ich so furchtbar finde, ist, dass man in der Schule den Kindern diese Zusammenhänge nicht beibringt. Lauter Mist, den sie eingetrichtert bekommen, aber das, was wirklich wichtig ist, Fehlanzeige.

    Gefällt mir

  144. palina sagt:

    @Texmex
    „Das ist ein ganz wichtiges Argument. Wer weiß, wie lange noch „ Rente“ kommt.
    Das kann ganz schnell vorbei sein.“

    Siehe Griechenland. Renten gekürzt, schon vor Jahren.

    Kinder kann man hier in keine staatlichen Schulen schicken. Auch in keinen staatlichen Kindergarten.
    War allerdings schon vor 30 Jahren so.

    Denen werden die Seelen geraubt.

    Gefällt mir

  145. Waldi sagt:

    @Palina @Texmex

    Natürlich habt ihr beide recht. Eine vernünftige Einkommenssicherung ist wichtig.
    Wisst Ihr, ich habe mich vor 15 Jahren aufgehängt. Damals durfte ich mich kurz auf einer anderen Ebene umsehen. Mir sind dort vertraute Wesen begegnet, die mir erklärten, dass meine Aufgabe auf Erden vorübergehend ist und dass sie auf mich warten werden. Seitdem lebe ich mein Leben anders. Ich weiß, dass ich etwas zu erfüllen habe, wobei es nicht um mich geht. Ich habe keine Angst vor dem, was auf mich zukommt.

    Gefällt mir

  146. Waldi sagt:

    An alle Mitleser:

    Macht das, was ich vor 15 Jahren tat, bitte nicht nach.
    Deserteure werden normalerweise schwer bestraft!

    Gefällt mir

  147. Texmex sagt:

    @ palina
    Nicht nur Ihnen und nicht nur die Seele, nicht nur bei Euch und nicht nur hier.
    Die Situation ist eben so, dass alles, was mit Staat, gesamtgesellschaftlich, Finanzen, Organisation, usw. zu tun hat, vollkommen außer Rand und Band sind.
    Lese gerade das hier

    https://dasgelbeforum.net/index.php?id=613639

    Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich laut lachen oder weinen soll.

    Gefällt mir

  148. Waldi sagt:

    Ich darf das, was ich während meines kurzen Ausflugs ins Jenseits erlebte, offen erzählen. Denn es gibt offenbar ein „Naturgesetz“, das dafür sorgt, dass die meisten Menschen es gar nicht wahrnehmen können. (Dies ist nur mein persönlicher Eindruck.)

    Gefällt 1 Person

  149. Bettina März sagt:

    Allgemein:
    Getreide, wie Weizen kann giftig sein, man denke an Mutterkorn. Vielleicht haben manche davon zuviel bekommen? Weg vom giftigen Weizen, Roggen, Dinkel, Getreide, hin zu basischen Lebensmitteln….

    Waldi 04.00
    schön, daß Du da bist….nur das zählt

    Gefällt 2 Personen

  150. Waldi sagt:

    Bettina März 04:48

    Ja, ich bin da.
    🙂

    Gefällt mir

  151. Waldi sagt:

    Bettina März 22:09

    Die nötigen Wartezeiten für Mietwohnungen sind nicht überall gleich. Ich wohne in einer begehrten Gegend. Da sind die Wartezeiten länger. In ein herzloses Viertel am Stadtrand wollte ich nicht ziehen. Denn das meiste, was hier nach dem Krieg bis Ende der Neunzigerjahre gebaut wurde, hat eine nüchterne Ausstrahlung.

    Die zentrale Warteliste gilt für sämtliche Genossenschaften in der Region. Sobald man bei einer Genossenschaft einen Mietvertrag unterzeichnet, geht der Zähler auf 0 Jahre zurück. Deshalb sollte man es sich vorher gut überlegen, ob man den Mietvertrag unterschreibt oder nicht.

    Gefällt mir

  152. Texmex sagt:

    @ Bettina
    Genau, Weizen mit seinem Gluten ist nicht gesund.
    Ich backe seit fast 20 Jahren mein Brot aus Gerste und ein paar anderen Zutaten, ohne Hefe selbstverständlich.
    Offiziell darf man das nur Kuchen nennen, aber das juckt mich nicht. Ist sehr nahrhaft, gesund und sättigend.

    @ Waldi

    Bzgl. Deines Ausfluges auf die andere Seite, da hast Du wohl Glück gehabt, ich habe gelesen, dass das schwer bestraft wird.
    Wenn Du zu weit von Deinem Lebensplan abweichst, wirst Du eh abberufen.

    Gefällt mir

  153. Waldi sagt:

    Texmex 16/07/2022 um 08:02
    „Bzgl. Deines Ausfluges auf die andere Seite, da hast Du wohl Glück gehabt, ich habe gelesen, dass das schwer bestraft wird.“

    Deserteure werden schwer bestraft. Das hat man mir dort deutlich mitgeteilt. Doch ich wollte nicht desertieren. Ich wollte lediglich eine Antwort haben. Bevor ich mich aufhing, habe ich gesagt, dass ich das Spiel auf Erden nicht mehr mitspiele, wenn mir keiner erklärt, was hier eigentlich gespielt wird. Eine detaillierte Antwort habe ich dort nicht bekommen, doch sie haben mir geantwortet. Seitdem weiß ich, dass es sich nicht um ein Spiel handelt.

    Gefällt 1 Person

  154. Thom Ram sagt:

    04:48 Texi
    „Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich laut lachen oder weinen soll.“
    Geschieht mir täglich ebenso. Tja, und immer dann bin ich gerufen, mich wieder zu mitten…eine unserer wichtigen Aufgaben in diesem Leben.

    Gefällt mir

  155. Thom Ram sagt:

    Texi und Waldi

    Sich selber hinüberbefördern ziehe Strafe nach sich? Das sehe ich nicht so. Wohl aber handelt man sich Ungemach ein, denn…wir können den uns gestellten Aufgaben nicht entfliehen, und so handelt man sich mit Selbstschuß eine zusätzliche Wegschlaufe ein, denn…um die gestellten Aufgaben zu erfüllen, war man in bestimmtem Zustande an bestimmtem Ort unter ausgelesenen Umständen, und Zustand, Ort und Umstände muß man sich erst wieder erschaffen, möglicherweise braucht es dazu sogar mehr als eine zusätzliche Inkarnation.

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  156. latexdoctor sagt:

    „möglicherweise braucht es dazu sogar mehr als eine zusätzliche Inkarnation.“

    Das uns auf diese Welt ZWINGT sollte auch einen Hinweis darauf geben worin unsere Tärigkeit besteht, man kann auch nicht sagen das ist deine Firma und da Arbeitest du jetzt . somit weiß die Person NUR WO sie Arbeiten soll, doch was und wo genau ?

    In der Landwirtschaft kann man (als normaler Mensch) sehen / hören (Tiere) wo es sinnvoll etwas zu tun und wo nur „Beschäfigungstherapie“

    Diese Welt ist jedoch keine Landwirtschaft, eher eine Firma in Planetengröße und WO ist denn MEIN Arbeitsplatz und WAS hab ich dort zu tun, „Schlafschafe“ oder Antifanten vermöbeln wär kein Job sondern Freizeitspass, somit weis ich nur worin meine Aufgab nicht besteht *seufz*

    Ih hoffe diese/r Auftraggeber haben/hat einen Arsch, sonst muß ich denen/dem in die Weichteile treten wenn ich sie erwische

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  157. Waldi sagt:

    @latexdoctor

    Ich stelle keine Fragen mehr. Wenn wir die Gewissheit hätten und die genauen Regeln kennen würden, würde sich wohl jeder wie ein dressierter Roboter daran halten. Dann wäre die ganze Übung sinnlos. Ich meine, das hat etwas mit freiem Willen zu tun. Das sind aber nur meine eigenen Gedanken.

    Gefällt 1 Person

  158. Thom Ram sagt:

    LATEXDOC,

    Du suchst Deinen Auftraggeber? Dann schau einfach mal in Dich hinein. Dort hocken tut er, der Schlingel.

    Gefällt 1 Person

  159. Waldi sagt:

    Thom Ram 16/07/2022 um 12:54

    Da geht es um mehr, als nur um eine zusätzliche Schlaufe. Das habe ich deutlich gespürt. Also ich wage keinen Ausbruchsversuch mehr. Ich weiß jetzt, dass es das Jenseits gibt, und das genügt mir.

    (Ob man wegen „Feigheit vor dem Feind“ bestraft wird oder ob man in eine Falle läuft, das weiß ich nicht.)

    Gefällt mir

  160. Thom Ram sagt:

    Waldi, mein Juter, „zusätzliche Schlaufe“ kann auch mal mörderisch schwer sein…so Du das hören möchtest.

    Und…immer laß uns bedenken, es gibt unter den 10000000000000000000000000000000000000000 Seelen keine zwei gleiche Situationen und Abläufe. Tendenzen gibt es, doch keine zwei identische Fälle.

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  161. Thom Ram sagt:

    Waldi 18:33

    Weise Entscheidung.
    Richtige Schlußfolgerung.
    Und ob das alles mit dem freien Willen zu tun hat, lächel.

    Die Seele, in Menschenkörper inkarniert, sie hat zwei (möglicherweise kosmisch selten anzutreffende) Werkzeuge.
    A die Gedankenkraft,
    B den freien Willen, letzterer mittels Denken nicht herabrufbar in unser Tagesbewusstsein, mittels Hineinfühlen indes erfass- und als Wirklichkeit erkennbar.

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