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Gestickte Vaterlandsliebe

Gibt es menschengemacht Schöneres?

Thom Ram, 17.06.10

🇷🇺 Die Delegation von Tschuwaschien – einer autonomen Republik im europäischen Teil der Russischen Föderation – hat eine gestickte Landkarte Russlands zum XXV. Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) gebracht.

2️⃣0️⃣0️⃣ Stickereimeisterinnen aus ganz Russland arbeiteten etwa 5️⃣ Monate lang an der Karte. Jeder Abschnitt steht für eine der Regionen des Landes. Perlen, Felle, Leder, Bernstein, Muscheln, Adern und Wolle von Hirschbärten, Gold- und Silberfäden wurden verwendet, um die Eigentümlichkeit der Völker Russlands so gut wie möglich zu vermitteln.

😍 Die Größe der gestickten Landkarte Russlands ist beeindruckend: 3,1 Meter mal 6,72 Meter. Sie wiegt 50 Kilogramm.

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5 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. petravonhaldem sagt:

    Bin tief bewegt und berührt.
    Konzentrierte Muße oder mußevolle Konzentration.

    Habe vor vielen Jahren sehr viel gestickt in absolut unüblicher Form und Farbe.
    Sticken ist eine der meditativsten Handarbeiten.
    Üblicherweise wird die Nadel mit dem Faden von unter dem Stoff (unbewußte Seite!) durchgestochen zur sichtbaren oberen Seite.
    Den genauen „Stichpunkt“ gilt es unentwegt zu finden, wenn das Stickgebilde „wie gemalt oder wie gedruckt“ letztendlich aussehen soll.

    Danke für diese Mitteilung. Hohe Volkskunst vieler Völker!

    Gefällt 5 Personen

  3. palina sagt:

    bewundere solche Menschen, diese diese Kunst beherrschen.
    Und das auch noch aus einem Gemeinschaftgeist heraus.

    Gefällt 2 Personen

  4. eckehardnyk sagt:

    Ist es nicht bemerkenswert, dass hohe Volkskunst (wie dieser Teppich) und volksnahe hohe Kunst (Eröffnungs- und Abschlussfeiern Olympia, China, 2022 im Vergleich zur Gotthardtunnel-Eröffnung und westlicher Eröffnunffeiern wie Athen oder London) sich wie in Freiheit dort entfalten, wo als autoritär angesehene Staatsapparate das eigentlich unterdrücken müssten, und dass in den als freigeltenden Demokratien nicht einmal mehr die Klassiker vor dekadenter Mdoernisierung geschützt sind, geschweige denn, dass überhaupt noch erhaltenswerte Kunst, die nicht am Marktwert gemessen wird (also keine „Aktie“ ist) zum Lebensunterhalt eines Künstlers beitragen kann?

    Gefällt 2 Personen

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