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Holz / Mondholz / Holzhaus / Erwin Thoma / Warnung vor Begeisterungsvirus

…weiss nicht, wo ich anfangen soll. Ich muss! diesen weiteren Vortrag unseres sagenhaften österreichischen Zeitgenossen Erwin Thoma bringen. Da plappert einer nicht theoretisch oder sonstwie unbedarft daher. Da steht ein Mann, begeistert, begeisternd.

Wie das?

Er kennt sich aus. Was er weiss, hat er sich erarbeitet. Er führt ein Forschungslabor. Er führt eine Firma mit 400 Mitarbeitern. Er hat von Tropen bis in eiseskalten Gebieten 1000 Häuser gebaut. Aus Holz. Aus Holz. Häuser, welche hunderte von Jahren alt werden werden. Brandschutz? Diese Häuser sind brandsicherer als alle Betonbauten. Ich habe nicht übertrieben. Lies und höre Erwin Thoma’s Ausführungen. Da kommen keine leeren Behauptungen. Alles ist hieb- und stichfest. Detail: Beim TÜV (oder so), als die behördlich Angestellten das Holz auf Entflammungsfähigkeit testeten, gingen denen die Gasflaschen aus, weil das Holz ums Verrecken nicht brennen wollte. Steht alles in bb. Erwin Thoma oben rechts eingeben.

Sodann die Wohnqualität….ach, quatsch, ich höre auf. Klicke an, du wirst bis zum Ende hören. Garantie, es sei denn, in deinem Beton-Spanplatten-Haus sollte Feuer ausbrechen, was Gott verhüte.

Am Rande. Holzhaus im Hinblick auf 5G. Ich schätze, 5G hat keine Chance, einzudringen.

Was bin ich dankbar, dass es Menschen wie Erwin Thoma gibt.

Thom Ram, 04.03.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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Text zum Video:

„Ein Baum ist eine unerschöpfliche Quelle wunderbarer Erkenntnisse.“ Yehudi Menuhin

„Habe Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig.“ Alexander von Humboldt

Kooperation, maßvolles Wachstum, Netzwerken und ökologisches Handeln – diese und noch mehr Überlebensstrategien der Bäume für uns zu nutzen, kommen wir nicht umhin, wenn wir die Klima-Extreme stoppen und die Zerstörung der Natur rückgängig machen wollen.
Erwin Thoma ist überzeugt: „Wir sollten unsere verloren gegangene Bindung zum Leben neu entdecken. Wir können von der Natur lernen, wie man Krisen übersteht. Nur Kooperation führt zum Ziel. Die wirklich Erfolgreichen im System Wald sind die, die am besten zusammenarbeiten. Sobald der Baum seine Existenz gesichert hat, verändert er sein Sozialverhalten total, er stellt nämlich den Wettbewerb ein und verwendet seine Energie zugunsten des Gesamtsystems.“

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20 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Johannes Anunad sagt:

    Oh ja…
    MICH hat Erwin Thomas Abschlussvortrag auf der AZK tief berührt und offenbar bereits ähnlich begeistert, wie Dich. RAM
    DANKE für den Hinweis auf den „Neuen“!

    Gefällt 2 Personen

  3. Ja, er baut tolle Häuser, mit natürlichem Wohnflair.
    Ein Manko aber doch: sie sind unbezahlbar für normal Sterbliche.

    Ich war damals auch begeistert von den Häusern als ein Münchner Freund mir davon berichtet hatte.

    Gefällt 1 Person

  4. petravonhaldem sagt:

    mariettalucia
    05/03/2020 um 01:55

    ***Ein Manko aber doch: sie sind unbezahlbar für normal Sterbliche.***

    Marietta, einfach ab sofort die normale Unsterblichkeit mit ins Programm aufnehmen 🙂 🙂

    Gefällt 2 Personen

  5. ...ter sagt:

    Wunderbar, das war immer einer meiner Lebensträume,
    Leider konnt ichs nicht verwirklichen.

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  6. palina sagt:

    Kenne noch das 1. Interview mit ihm von Ken Jebsen.
    Wie er mit dem Geigenbauer im Wald rumgezogen ist um den idealen Baum für die Geige zu finden.
    Hat mich damals begeistert und auch heute noch.

    Hat für Ken Jebsen dann das „Baumhaus“ gebaut, wo er seine Interviews macht.

    Da haben sich zwei gesucht und gefunden.

    Bei uns sind die wenigen Grundstücke so teuer und außerdem würde das Bauamt nie eine Bewilligung geben für ein Holzhaus..

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  7. chaukeedaar sagt:

    Boah, der hochgeschätzte Erwin Thoma schöpft da wirklich aus dem Vollen, danke Thom!

    Mein Blockhaus im Alter in der Wildnis, so die Schöpfung denn will, wird ja dann auch 100% Holz sein 😀

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  8. Drusius sagt:

    Ein sehr guter Film, aber ich bin dafür, die Bäume stehen zu lassen ;-)), wenn es geht.

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  9. palina sagt:

    @Drusius
    schau dir einfach mal mehr von Erwin Thoma an.
    Auch ein Wald braucht Pflege.

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  10. stefan nathan sagt:

    @Drusius:
    Da empfehle ich die Holzhäuser, die z.B. Konstantin Kirsch einfach wachsen lässt – siehe waldgartendorf. Das ist dann aber leider erst was für unsere Enkel…
    stefan nathan

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  11. Mujo sagt:

    Thoma ist Super. Hab mir vor 2 Jahren zu Weihnachten ein Buch von ihn gegönnt „Die Sanfte Medizin der Bäume“.
    Darin beschreibt er wie die veschiedenen Hölzer auf unsere Gesundheit wirken mit vielen Anwendungs beispiele und Rezepten wie man Baumtee ( aus der Rinde) macht.

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  12. Mujo sagt:

    Nachdem ich den kompletten Vid gesehen habe mußte ich bei den fragen der Teilnehmer ganz am schluss schmunzeln. Da sprach einer von der Berufschule aus Augsburg die aus Holz sei. Die ist Luftlinie ca. 800 Meter von mir entfernt, allerdings ist es nur das Seminargebäude und die Turnhalle. Beides sind nicht komplett aus Holz sondern mit Stahl, Beton und den üblichen Bauschutzmassnahmen verbaut. Eben auch mit Plastikfolien als Feuchtigkeitssperre. Haben auch über Jahre hinweg Probleme mit undichtigkeit und Feuchtigkeit. Und das ist genau dieses Argument was Thoma anbringt wo die Beton und Ziegel Architekten durch ihre Unwissenheit so Ablehnen weil sie es vom Konzept Falsch angehen.

    Möge der Thoma Unglaubliche viele Bauträger und Architekten Inspirieren mehr auf Holz zu setzen.

    @Drusius

    „Ein sehr guter Film, aber ich bin dafür, die Bäume stehen zu lassen ;-)), wenn es geht.“

    Seine Häuser sind in erster Linie aus schnell wachsenden Fichten und Kiefern. Und bevor ich die zu Spann.-u. OSB Platten verarbeite dann doch Lieber ein Gesundes Vollholz Haus mit einer hohen Lebensdauer.

    Eine Nachhaltige Forstwirtschaft ist auch unerläßlich, ebenso die Aufforstung die Verpflichtend ist wenn man was entnimmt. Wir werden ohnehin nicht alle mit einen Holzhaus beglücken können, aber das was gerade in der Bauwirtschaft Abläuft ist alles andere als Gesund für Mensch und Natur.
    Diese Energetische Sanierung ist schlimmer als der Asbest verbau von früher, da gebe ich Erwin Thoma zu hundert Prozent Recht. Komme aus der Holzbau Branche und Spreche aus Erfahrung.
    Und ja, ich Liebe die Bäume und den Wald, davon können wir auch nie genug haben. Deutschland hat auch Vorbildlich 33 % Wald. Das ist für ein Hoch Industrieland ne Menge.

    https://www.deutschland.de/de/topic/umwelt/wie-viel-wald-gibt-es-in-deutschland-zahlen-und-fakten

    Gefällt 2 Personen

  13. Mujo sagt:

    Fand das hier noch von Erwin Thoma. Ein etwas Ausführlicher Vortrag.

    Oder hier drei weitere bei KenFM falls es nicht Thom schon irgenwo hier gepostet hat.

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  14. Angela sagt:

    Mein Mann und ich haben uns den Vortrag soeben angesehen und sind sehr beeindruckt. Ein toller Mann !

    Jetzt bereuen wir sehr, dass wir unsere Holz-Waldhütte im Solling vor Jahren verkauft haben! ( Lag uns zu weit weg von unserem Wohnort) Schade…

    Angela

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  15. Thom Ram sagt:

    Parallel zur Nutzung von Holz für Wohnbauten werfe ich die Nutzung von Holz als Heizmaterial auf.

    Wir hatten in Wohlenschwil AG zwei Häuserzeilen zu je vier zweigeschossigen Wohnungen mit Gesamtwohnfläche je Einheit etwa 180m2. Die Kubatur wäre interessanter, kann ich aber aus dem Handgelenk nicht liefern.

    Wir hatten Holzschnitzelheizung. Das Holz bezogen wir aus dem gemeindeeigenen Wald.

    Unser Förster rechnete mit zwei unserer Nachbarn, beides Architekten, die Möglichkeiten für eine Gemeinde wie Wohlenschwil durch. Wohlenschwil hat 1500 Einwohner und 1000 Hektaren Wald. Das ist ein hoher Wert: >0,6 Hektar pro Nase. Rechne ich die Schweiz, so komme ich lediglich auf 0,2Hektar/Nase.
    Die Wohlenschwiler Rechnung lässt sich somit nicht auf die Schweiz übertragen, doch war sie hochinteressant: Man könnte das ganze Dorf mit dorfeigenem Holz beheizen! selbstverständlich ohne Raubbau, sondern mit steter Pflege von Jungholz.

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  16. Thom Ram sagt:

    Tschautschi, haha, ich auch. Alter Traum: An sanftem Hang ein Blockhaus, der hintere Teil im Wald, der vordere Teil vom Boden abhebend, Balkon 4×2 Meter,
    erster Raum 4×4, mit urchiger Feuerkocherei und Heizerei, darin das Herzstück

    zweiter Raum 4×3 mit Bett und Schreibtisch, zuhinterst Dusche und Besenkammer zusammen 4×2,
    das Ganze also vier Meter breit und 11m tief. Mit grossem, weit überlappendem Dach.
    Belichtung mit zwei Oblichtfenstern, welche man öffnen kann.
    Bah, könnte nun seitenweise weiter arschitecktisch laut denken.
    Bin aber ganz zufrieden in meinem aktuellen Gehäuse, welches ich ja zu 100% selber geplant und gezeichnet habe, zudem sämtlich Wasser und Strom eigenhändig verbaut habe. Warmwasser by Sunpower. Klar?

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  17. Drusius sagt:

    palina
    Den Vortrag auf der AZK von ihm hatte ich schon vor einiger Zeit gesehen. Ich fand die immer schon toll und ich möchte die Bäume auf der geistigen Ebene stehen lassen, auf der materiellen Ebene haben wir andere Programmierungen und Yggdrasil wäre auf dieser Ebene wohl schon der Waltpflege anheimgefallen ;-)).

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  18. Drusius sagt:

    Walt übrigens von walten ( „Wo rohe Kräfte sinnlos/voll walten“) in der Polarität.

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  19. Ich war mal auf seiner Seite und hab mir diverse Haustypen angeschaut……mein Herz geht auf.
    Lässt mich träumen von einem Wohnbereich, der so ganz konträr zu meinen 31 qm im 5. Stock eine Hochhauses aus den 70iger Jahren ist.

    Ein bissl träumen ist ja wohl erlaubt….. 🙂

    https://www.thoma.at/baumhaus-goldegg/

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  20. Ich hab es nicht auf den Schirm ob dieses Video schon gebracht wurde hier…..wenn ja, bitte ignorieren

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