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Kleine Feuer / FFF Pressesprecherin / „Auf keinen Fall durftest du etwas Falsches sagen.“

Die 14- jährige FFF – Pressesprecherin Sina packt aus. Sie fühlte sich in ihrer Funktion zunehmend unangenehm beobachtet und per strenger Weisungen eingeengt, was sie dazu veranlasste, erstens selber zu denken und zweitens selber zu forschen.

Wie wäre es, solch Video an Schulen zu verschicken? Und an Redaktionsstuben? Oooch, bloss drei Minuten Kernsätze.

Thom Ram, 19.02.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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Zum Video und dem Text >>> hier lang

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Wörtlich übernommen, aber nicht formatiert, daher zum Lesen allenfalls eine Notlösung:

Fridays For Future Whistleblower – Pressesprecherin packt aus

www.kla.tv/15713
16.02.2020

„Es wurde immer noch von der Seite gesagt, so und so hast du das zu sagen und auf keinen Fall darf ansatzweise ein schlechtes Licht auf die geworfen werden und es wurde ganz klar gesagt, wie man was zu formulieren hat, damit es auch dramatisch (quasi) klingt… Für mich hat es schon fast einen Sektencharakter, weil man muss diese Meinung haben, sonst wird man direkt quasi rausbeleidigt, wenn man das so sagen kann.“ [Musik] Sprecher: „Moin, Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Grosse Freiheit TV“. Ich bin hier heute in Colombo, Sri Lanka, dazu wird demnächst auch noch mal ein kleines Video kommen, was ich so erlebt habe, was ich hier so aus libertärer Sicht beobachtet habe. Und heute habe ich einen spannenden Gast bei mir in der Sendung, das ist die Sina, aus einem Ort oder aus einer Stadt in NRW und Sina hat unter einem meiner „„Fridays for Future““ – Videos kommentiert, dass sie selbst bei „„Fridays for Future““ Pressesprecherin war, da selbst aktiv war und da ganz spannende Sachen erlebt hat, die sie heute mit uns teilen möchte. Erstmal, hallo Sina.“ Sina: „Hallo!“ Sprecher: „Sina, willst du erst mal damit anfangen, wie es dazu kam, dass du dich, da bei „„Fridays for Future““ engagiert hast?“ Sina: „Also, ich war auf einer Großdemo, von Greenpeace und WWF organisiert, und das ging halt auch gegen Steinkohle und Braunkohle und das hat mir ganz gut gefallen und aus den Reden hat man quasi rausgehört, dass die Zukunft quasi komplett bedroht ist. Und so kam ich dann dazu, dass ich von „„Fridays for Future““ erfahren habe und mir gedacht habe, warum nicht, wenn es für was Gutes ist.“ Sprecher: „Okay, habt ihr das auch vorher in der Schule groß besprochen?“ Sina: „Nein, nicht wirklich. Also wir hatten das Thema ‚Das Klima ändert sich‘ kurz, aber auch nicht als Unterricht.“ Sprecher: „Okay, also da habt ihr nicht groß drüber gesprochen, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, und dass man da unbedingt etwas machen muss.“ Sina: „Also, hatten wir nicht, und dann war ich halt bei den „„Fridays for Future““ Demos und dadurch, dass halt immer mehr Leute dann in den Schulen darauf aufmerksam wurden, also das zu einem größeren Thema wurde, auch in den Nachrichten, so kam das dann irgendwann. Aber im Prinzip war es nur, es ist gut, wenn man sich dafür einsetzt. Und wer es nicht macht, ist halt quasi blöd, aber mehr auch nicht.“ Sprecher: „Und wie war es bei euch in der Schule, weil man, das ist ja der Schulstreik, man geht ja Freitag nicht zur Schule. Wurde das dann toleriert oder wurde es im Klassenbuch eingetragen, dass ihr gefehlt habt?“ Sina: „Ne, unsere Schule war da sehr tolerant. Die haben uns frei gegeben, also beurlaubt und da hatten wir dann ziemlich Glück mit, quasi.“ Sprecher: „Ja, dann erzähl mal, wie bist du denn da Pressesprecherin geworden mit deinen jungen Jahren? Du bist ja erst 14, erzähl mal.“ Sina: „Also, es gab so eine Versammlung, quasi, und da wurde vorgestellt, was machen wir in Zukunft und wer möchte welche Position vertreten und dann konnte man quasi zwei Minuten lang erzählen, warum man dafür geeignet ist, quasi, und da habe ich mich fast für alle möglichen Gebiete gemeldet. Und dann war es erst mal ziemlich knapp, weil da Leute hinkamen, die das quasi einfach unterwandert haben und die haben dann so viele Freunde mitgebracht, dass die quasi die Positionen bekommen haben, aber das hat sich dann nach einer Zeit geregelt, weil es aufgefallen ist. Und so habe ich dann doch diesen Posten, quasi als Pressesprecherin, bekommen.“ Sprecher: „Okay, kannst du sagen, was das für Leute waren, die das unterwandert haben? Waren das Erwachsene oder waren das irgendwie Leute, die auch politisch schon erfahrener waren?“ Sina: „Also, das waren Leute, die der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) angehört haben, also auch sehr „Links“ eingestellt und die, das waren halt sehr große Gruppen und die haben dann halt versucht, jeden möglichen Posten zu bekommen und haben gesagt: ‚Ja, wir möchten auch im gleichen Zuge zeigen, dass Migration auch sehr gut ist und so weiter‘…und das war für uns alle erst mal so, hm, komisch und dann haben wir uns dann darüber nochmal ohne die unterhalten und so ist das dann dazu gekommen, dass die dann auch rausgeflogen sind.“ Sprecher: „Okay, wusstest Du zu diesem Zeitpunkt, was diese MLPD, was das für eine Partei ist? Was die für Ideologien vertreten?“ Sina: „Relativ, also da ich ja auch noch nicht wähle, habe ich mich nicht so damit auseinandergesetzt, aber ich kannte die und wusste im gleichen Zuge, dass es vielleicht nicht unbedingt die beste Lösung ist für die Politik und erst dann habe ich mich richtig damit auseinandergesetzt. Aber davor war es nur so flüchtig.“ Sprecher: „Hattest du dich in der Schule so ein bisschen mit Sozialismus auseinandergesetzt, so, was in Russland und China passiert ist und bei den ganzen anderen großen Experimenten?“ Sina: „Nein, tatsächlich nicht.“ Sprecher: „Okay, ja aber das noch mal ganz kurz aus meiner eigenen Erfahrung. Ich bin 2014 bei den Mahnwachen aktiv gewesen. Da sind nach der Ukrainekrise auch deutschlandweit Leute auf die Straße gegangen. Das war dann tatsächlich basisdemokratisch, dass halt einfach Leute die Initiative ergriffen haben und gesagt haben: ‚Okay, jetzt müssen wir was machen, lasst uns mal zusammenkommen und über, ja über Frieden, über Politik und über alles Mögliche sprechen‘, und da war es dann auch schnell so, dass auch alte Gewerkschaftler, auch MLPD-Leute und halt stramme Marxisten, da das versucht haben zu unterwandern und meiner Meinung nach, auch erfolgreich waren. Also die Wortführer waren auch von der Bewegung, waren solche Leute wie Petra Schajar. Petra Schajar ist bekennender Trotzkist (Marxismus nach Leo Trotzki), soweit ich weiß und ja also da sieht man halt immer, dass die Linken immer versuchen, alles zu unterwandern und da die Macht an sich zu greifen. Ja, und was hast du dann erlebt in deiner Funktion als Pressesprecherin? Erst mal, wann bist du eingestiegen und wann wurdest du kritisch, in etwa kannst du das so zeitlich verorten?“ Sina: „Also ich glaube, gegen März letzten Jahres, also im Februar haben die, glaube ich, angefangen, also in unserer Stadt und ich glaube gegen März bin ich da eingestiegen und gegen November hin, wurde es dann so, dass ich meine Meinung hinterfragt, also was ich da mache, hinterfragt habe und meine Meinung dann geändert habe und als Pressesprecherin war es so, dass ich am Anfang quasi, dass ich daneben stand, weil halt auf gar keinen Fall durfte was Falsches gesagt werden und dann war es so. Also es war ja hauptsächlich mit Radio und Fernsehen für Interview, dass egal was gefragt wurde, es wurde immer noch von der Seite gesagt: ‚So und so hast du das zu sagen‘ und auf keinen Fall darf ansatzweise ein schlechtes Licht auf die geworfen werden. Und es wurde ganz klar gesagt, wie man was zu formulieren hat, damit es auch dramatisch quasi klingt und die Leute nicht ansatzweise auf die Idee kommen, zu fragen: ‚Ist das jetzt wirklich so gut, was die machen‘?“ Sprecher: „Waren das denn die gleichen Leute, die probiert haben, die Bewegung zu unterwandern, die das gesagt haben oder waren das welche, die für dich dann eher so gemäßigt waren?“ Sina: „Nee, das waren die nicht, das waren andere quasi, die da mitgemacht haben, auch schon welche, die das gegründet haben und halt die, die quasi ganz vorn von alledem standen, also als Organisator und quasi als Licht oder Kopf der Gruppe.“ Sprecher: „Okay, und was solltest du dann so sagen, kannst du dich vielleicht noch an irgendeine Formulierung erinnern, die du dann immer den Medien kommuniziert hast?“ Sina: „Also, im Detail weiß ich das jetzt nicht mehr. Aber das war: ‚Wir müssen jetzt sofort was tun, weil es sonst so und so laufen wird und die ganze Welt geht unter, wenn ihr jetzt nicht auf die Straße geht und alle die das nicht unterstützen, sind daran schuld, dass die Welt untergehen wird‘… und alles solche Sachen, also ziemlich, was quasi Druck aufbaut auf die Leute und halt immer diese Präsenz von „„Fridays for Future““ bzw. diese Notwendigkeit im Vordergrund.“ Sprecher: „Kann denn da, wenn du erstmal – wie groß war eure Bewegung immer so in etwa, wie viele Leute waren da?“ Sina: „Bis zu 3000, aber meistens war es deutlich drunter. Also es kommt ganz drauf an, welche Jahreszeit auch ist. Wenn es jetzt kurz vor den Sommerferien ist, dann sehr viele und zum Beispiel in den Winterferien, vielleicht mal 500.“ Sprecher: „Okay, 500 in der Stadt, wo du da wohnst. Krass, 500 ist doch, oder 3000 für so eine Stadt. Und mit deinen, als du dann mit den Medien gesprochen hast, gab es dann auch von den Medien kritische Fragen oder war es für dich eher so, dass sie dem auch allem sehr positiv gesonnen waren und da nicht groß kritische Fragen gestellt haben?“ Sina: „Tatsächlich, die meisten waren sehr positiv, aber manchmal war es dann so: ‚Was glaubt ihr, passiert denn mit den Leuten, die in solchen Kraftwerken arbeiten? Wie soll es für die weitergehen? Oder für Leute, die halt nicht hohe finanzielle Mittel haben? ‘ und da wurde man dann direkt zur Seite geschoben. Entweder gar nichts dazu sagen und die Frage rausnehmen, oder halt etwas, was gut klingt zum Beispiel, dass das Leben von sieben Milliarden Menschen auf dem Spiel steht und dass es halt ein paar Jobs sind, die wegfallen würden, aber ersetzbar sind.“ Sprecher: „Also, wenn ich das jetzt richtig verstehe, du warst dann gerade bei dieser „„Fridays for Future““ Demonstration. Wenn da die Presseleute waren, dann haben die gesagt: ‚Hey, wer ist denn hier bei euch der Pressesprecher? ‘ Dann wurde direkt vor Ort dann ein Interview geführt. Und dann standen da Leute daneben, die gleich darauf geachtet haben, was du gesagt hast und dass du das richtige sagst?“ Sina: „Ja, und selbst die Formulierung war halt sehr wichtig, weil es immer so war, es muss gut klingen, es muss wichtig klingen und es muss halt gezeigt werden, wie extrem die Situation ist, dass man jetzt handeln muss. Und dass dafür keine Mittel da sind.“ Sprecher: „Okay, aber war`s dann tatsächlich auch so, dass sobald dann kritische Fragen kamen, die dann ins Interview reingelaufen sind und gesagt haben: ‚ah, Moment, hier musst du das und das sagen‘ , oder war das eher dann, dass sie im Nachhinein gesagt haben: ‚Hey, beim nächsten Mal sag dann mal lieber das und das‘?“ Sina: „Nee, die Frage wurde gestellt, und ich hab meine Antwort gegeben, und dann wurde von der Seite, also es standen immer Leute drum, quasi gesagt: ‚Nee, nehmt die Frage bitte raus oder formuliert die bitte anders, oder deine Antwort bitte anders‘. Also das war nicht so: ‚Ist jetzt einmal passiert, Schwamm drüber‘, sondern direkt: ‚Muss geändert werden! ‘ “ Sprecher: „Und das waren immer die gleichen Leute, die da aufgepasst haben oder waren das immer andere?“ Sina: „Nee, das war immer unterschiedlich, also welche, die diesen Posten hatten, ebenfalls als Pressesprecher oder als Ordner, also jemand hatte da immer ein Ohr quasi hingerichtet.“ Sprecher: „Okay und das waren immer Leute in deinem Alter oder auch Erwachsene?“ Sina: „Sowohl als auch, also ich war mit die Jüngste da und die anderen waren so 16, 17, 18 und ein bisschen drüber.“ Sprecher: „Okay. Und wie kam es dann, dass du das kritisch hinterfragt hast?“ Sina: „Also, halt es kam diese Frage, ob die CO2 Steuer eingeführt wird, dann hab ich schon mitbekommen, dass mein Vater sich da einige Gedanken macht, einfach aus finanziellen Gründen. Und so hab ich erst richtig darauf geguckt, was fordern wir eigentlich und wie ist das umzusetzen. Und dann ist mir halt aufgefallen, bzw. hab ich mir halt die Meinung gebildet, auch durch Videos und so, dass so ein sofortiger Ausstieg, gleichzeitig wie auch aus der Kernenergie, so schnell und extrem gar nicht geht. Weil man sich in eine extreme finanzielle Abhängigkeit geben würde und dass die Forderungen zu dogmatisch und radikal sind. Und so, wie wir es gefordert haben oder wie es immer noch gefordert wird, nicht wirklich umzusetzen sind und dann hab ich das angesprochen und dann kamen halt die Folgen für mich daraus.“ Sprecher: „Okay. Bevor wir zu den Folgen kommen, kannst du dich noch daran erinnern, was das so für Quellen waren, die du dir angeschaut hast? Was waren das für Internetseiten oder YouTube Kanäle?“ Sina: „Also, auf jeden Fall GROSSE FREIHEIT TV.“ Sprecher: „Sehr gut!“ Sina: „Dann noch Reden aus dem Bundestag auch, und…“ Sprecher: „Von der AFD, oder welche Reden hast du dir angehört?“ Sina: „Nee, ich hab mir ganze Debatten angehört, also wo jeder Politiker quasi oder jede Partei nacheinander kommt, und dann geguckt, welche Quellen nehmen die da, und dann auf die jeweilige Quelle. Aber, wie die heißen, da bin ich ganz raus. Also die hab ich mir nicht gemerkt. Aber auf jeden Fall ich hab mir Videos angeguckt auch von der Pro-Seite von „„Fridays for Future““, dann auf die Quellen geguckt zum Beispiel diese großen Sachen mit den 99% Wissenschaftlern, und dann gemerkt dass das nur die dafür zugelassenen Wissenschaftler sind.“ Sprecher: „Also, du hast einfach angefangen das mal ein bisschen zu durchleuchten, mal einfach kritische Fragen zu stellen und ja, sehr gut. Das sollte man eigentlich mal machen, dass man da kritisch ist, dass man sich da anschaut, wofür steht man da eigentlich und auch die Gegenseite anhören. Kannst du dich vielleicht noch daran erinnern, welche Videos es waren, die du bei mir auf meinem Kanal gesehen hast? War das vor allem da wo ich auch die Fragen gestellt habe auf den Demos, oder waren es auch andere Videos?“ Sina: „Ja, also die mit den Demos fand ich am lustigsten, weil ich einfach diese Antworten lustig fand, aber auch das mit den drei Millionen waren das, glaube ich, für den Klimaschutz und das mit der „Grünen“ Politikerin, als du mit ihr ein Interview führen wolltest, und sie quasi schon fast weggerannt ist davor und all solche Sachen also. Quasi, wenn das im Detail vorkam oder halt etwas davon hatte, also wie geht’s weiter, oder welche Auswirkungen hat das Thema wirklich. Oder Juku Winterstreit (?)…“ Sprecher: „Und wie war`s dann für dich, als du dann das kritisch hinterfragt hast? Hast du bei deinen Mitdemonstranten, hast du gesagt: ‚Moment mal, was machen wir hier eigentlich? ‘ Oder, du bist dann also auch weiter zur Demo gegangen und hast dann da kritisch mit den Mitdemonstranten gesprochen, oder wie ging`s dann weiter?“ Sina: „Also, wir hatten monatlich eine Versammlung, wo wir Demos geplant haben oder ein Fazit daraus gezogen haben, wie die letzte Demo war, und wie das mit den Forderungen geht, also ob auch ein Klimanotstand ausgerufen werden soll und so weiter, und da hab ich es mal angesprochen, und dann war das Entsetzten relativ schnell groß. Das waren zwei Treffen und ich hab es halt immer wieder versucht anzusprechen, einfach mal zu klären, kann man die Forderungen wirklich so stellen? Und dann wurde ich als Nazi bezeichnet, weil, ich denke mal AFD und weil die kritisch auf den Klimawandel gucken und das darauf bezogen wurde oder als Klimaleugner. Und ich hab gefragt, was mir ‚Klimaleugner‘ sagen soll und so wie ich das verstanden habe, hat das ziemlich gute Anknüpfung an Holocaustleugner und wer will das dann leugnen. Und halt als Nazi, als Zukunftszerstörer und so weiter und dann hab ich gesagt: ‚Bis hierher und nicht weiter, ich bin raus‘.“ Sprecher: „Okay, das war dann also relativ schnell wo du dann gesagt hast: ‚ Hey, ich verabschiede mich von dieser Bewegung‘.“ Sina: „Ja ich wollte halt zum einen nichts unterstützen, was meiner Familie schaden könnte, also finanziell unter anderem und ich möchte mich nicht beleidigen lassen, nur weil ich etwas von einer etwas anderen Seite betrachte oder hinterfrage.“ Sprecher: „Gab es da auch in der Bewegung welche die gesagt haben: ‚Hey, Sina, du hast ja recht, die Fragen sind vollkommen legitim‘, und die nachher gesagt haben: ‚Hey du, komm doch zurück, vielleicht können wir da ein bisschen weniger dogmatisch vorgehen‘, oder standest du alleine da?“ Sina: „Also ich habe keinen getroffen, der so eine Meinung hatte wie ich, aber dann war ein paar Wochen später eine Demo und da waren vielleicht fünfzig Leute oder so und dann bin ich da vorbei gegangen, weil ich von der Schule kam und hab die gegrüßt. Ich mein, ich hasse sie ja jetzt nicht, ich möchte nur diese Bewegung nicht mehr unterstützen in der Art und dann haben die mich angesprochen, ob meine Meinung jetzt wieder anders wäre und habe ich gesagt…“ Sprecher: „Dass du jetzt kein Nazi mehr bist.“ Sina: „Ich habe gesagt, ich erkundige mich immer noch weiter und gucke, wie es aussieht, aber ich komme halt nicht mehr und da haben die gesagt: ‚Ja, nenn uns doch mal einen Grund‘ und dann hab ich gesagt: ‚Ja, beispielsweise, wenn man sich den Ausstoß von Deutschland von CO2 im Vergleich zu China usw. anguckt, wie sinnvoll ist es in einem Land, das so eine kleine Beteiligung hat, was zu ändern und zwar so radikal‘. Und die Antwort war dann: ‚Ja, China hatte lange Zeit nicht diese Mittel, die wir hatten und daher haben die das Recht, die jetzt auch einzusetzen also in Deutschland darf man es ändern wir hatten es ja auch schon und in China sollen die das nutzen‘. Da werden ja auch hunderte neue Kraftwerke gebaut und da habe ich mich gefragt, inwieweit man das vertreten kann, wenn man sagt unbedingt Umwelt retten. Alle müssen etwas ändern. Aber die, die es noch nicht so lange hatten, können das quasi fortsetzen. Und da war das Gespräch auch schon fast wieder vorbei.“ Sprecher: „Oder sonst so in deinem Freundes- und Bekanntenkreis, hast du da Leute mit denen du über deine Meinung sprichst, die dich da ein bisschen nachvollziehen können oder stehst du da auch ganz alleine?“ Sina: „Ein paar in meiner Klasse, aber mit denen kann man nicht so gut reden, wie mit Erwachsenen, quasi, und mein Vater vertritt da relativ meine Meinung, der hat auch von Anfang an gesagt: ‚Ja, das ist klar, dass wir da was ändern müssen, aber nicht auf diese Art und nicht so schnell, wenn wir keine Mittel haben oder keine sicheren Energien, zu denen wir dann greifen können‘. Und mit ihm kann ich mich relativ gut darüber unterhalten.“ Sprecher: „Okay, so jetzt im Nachhinein wie siehst du jetzt die ganze Bewegung „„Fridays for Future““?“ Sina: „Also ich habe die Erfahrung ja nur in meiner Stadt gemacht, ich weiß nicht, ob es in anderen gleich ist, aber für mich hatte es schon fast einen Sektencharakter, weil man muss diese Meinung haben, sonst wird man direkt quasi rausbeleidigt, wenn man das so sagen kann und ich finde das ist ziemlich undurchdacht, weil diese Forderungen gestellt wurden, aber ohne einen Blick auf Lösungen oder wie es tatsächlich aussähe, wenn man sofort aussteigt oder so schnell aussteigt aus den Energien und diese ganzen Preise höher macht, ich meine, der Co2 Anteil in der Luft ist ja schon sehr gering und durch höhere Steuern wird der ja dann auch nicht rausgekauft oder so. Und ich denke schon, dass das ein guter Ansatz ist aber falsch umgesetzt.“ Sprecher: Okay, also du gehst davon aus, dass der Klimawandel menschengemacht ist? Sina: Ich kann es nicht so genau sagen. Weil, ich denke, der Mensch hat sehr wohl seinen Anteil daran durch die Lebensart und die ganzen Häuser und Straßen. Aber ich denke nicht, dass er einzig und allein daran schuld ist, eben weil sich das Klima ändert und weil ich keine Quelle gefunden habe, die das ganz genau belegen kann, wer jetzt quasi daran schuld ist, oder ob jemand daran schuld ist. Sprecher: Ja, und was du auch da bei „Fridays for Future“ erlebt hast, dass einfach kritische Meinungen nicht zugelassen werden, das habe ich auch selbst erlebt in Hamburg. Ich hab‘ das so die Klima Blog Phase (Blockade?) genannt, wo die jedes Mal jedes Mal da herumstanden, wenn ich Fragen gestellt habe, die dann teilweise, du hast es wahrscheinlich auch gesehen, die dann den, den ich gerade interviewt habe, aus dem Interview rausgezogen haben. So wirklich ganz radikal so nach dem Motto, hey jetzt redest du nicht mehr mit dem. Und ja, und das habe ich halt auch, egal, ob es, ich glaube in München war jemand, in Berlin war jemand, in Australien, habe ich überall das gleiche gesehen, überall. Wir lassen keine kritischen Fragen zu. Diejenigen, die kritische Fragen gestellt haben, die wurden dauernd verfolgt von den Ordnern, die drauf geachtet haben, dass bloß keine kritischen Fragen gestellt werden. Und alleine schon der Begriff Klimaleugner! Also, erst einmal leugnet niemand das Klima. Und ich meine, Wissenschaft ist es gerade, man stellt eine Theorie auf, hinterfragt die dauernd. So, es wird einfach bei dieser Diskussion überhaupt nicht gemacht, oder bei diesem Thema überhaupt nicht gemacht. Das wird halt einfach, ideologisch wird gesagt, der Mensch ist dran schuld. Der IPPC sagt sogar, sagt irgendwie, 97 Prozent Wahrscheinlichkeit. Ich meine ‒ klar, 97 Prozent der Wissenschaftler sagen, dass der Klimawandel menschengemacht ist ‒ dass das einfach nur eine Propagandastudie ist. Und dann, wenn man sich beim IPPC die Paper anschaut, dann sagen sie, das hat eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Obwohl, wenn man sich ja die ganzen Fakten anschaut ‒ also ich bin auch mal sehr genau in die Klimamodelle reingegangen. Da gibt es ja auch von Judith Curry, gibt es da so einen Paper, wo sie die ganzen Klimamodelle ganz genau beschreibt, so für Anfänger. Das wollte ich auch nochmal posten. Verlinke ich auch gerne hier drunter. Ansonsten, also ja, für mich ist es einfach, ich habe mich da sehr sehr intensiv damit beschäftigt. Auch mit dem, was so der Club of Rome geschrieben hat, der auch ganz offiziell von Rockefeller gegründet und finanziert ist. Wenn man sich da anschaut, was die so alles schreiben, wenn man sich die Modelle anschaut, wenn man schaut, wie dogmatisch diese ganze Bewegung vorgeht, dann ist es für mich sehr klar, dass es einfach ein aufgebauschtes Problem ist, wo es einfach nur um Macht und Kontrolle geht. Und es hat ja auch… wie in dem Interview mit Ricarda Lang von den Grünen…, die jetzt auch im Bundesvorstand ist. Man sieht halt einfach, dass die Versorgungssicherheit von Deutschland gefährdet ist. Dass halt Deutschland auch schon 2019 mehrmals vor großflächigen Blackouts stand. Die ganze Industrie wird abgebaut, das heißt halt einfach, immer mehr Staat immer mehr Steuern, und das setzt den Wohlstand runter. Und wenn der Wohlstand runtergesetzt wird, was ist die beste Garantie? Wenn es ‒ oder was ist am besten, wenn es tatsächlich Naturkatastrophen gibt? Wie kann man sich da, was kann man da machen? Da braucht man natürlich Geld, um Dämme zu bauen oder sein Haus zu versichern, also sein Haus dementsprechend zu bauen. Und das geht natürlich nur mit mehr Wohlstand und nicht mit weniger Wohlstand. Sina: Ich stimme dir zu. Sprecher: Okay, ja insofern. Ja, finde ich super spannend, dass du da kritisch bist, dass du da einfach … ja, letztendlich hast ja nichts anderes gemacht als deinen gesunden Menschenverstand zu benutzen. Und hast du dann auch irgendwie versucht, bei dem Freundes-, Bekanntenkreis, da vielleicht auch Videos weiterzuschicken oder offensiv das Gespräch zu suchen? Oder sagst du einfach: Okay, die sind da nicht offen für? Sina: Nein; ich wurde von Zweien auf WhatsApp angeschrieben, welche Quellen ich denn hätte, oder wie ich darauf komme, und da habe ich ihnen einen ziemlich langen Text geschrieben, wo ich meine Meinung reflektiere oder sage wie ich darauf gekommen bin oder wieso ich diese Bewegungen nicht mehr derart unterstütze oder überhaupt so unterstütze, Und da kam dann eine ziemlich kurze Antwort von beiden Seiten und zwar, dass meine Meinung nicht nachzuvollziehen wäre, und dass das auch Quellen sind, die nicht stimmen würden. Aber es sind halt nicht solche Quellen gewesen wie Tagesschau oder ZDF, sondern halt andere, wo ich sagen kann, das ist auch auf mehreren Seiten bestätigt und denen ich vertrauen kann. Und wenn man mir dann sagt: „Stimmt nicht, alles was dagegen spricht, ist eine Lüge“, dann muss ich sagen, ist das Gespräch irgendwann auch nicht mehr fortzusetzen. Sprecher: Okay, also man hat dann zu dir gesagt, okay, das sind keine seriösen Quellen. Die wollen dann halt immer nur Artikel von Tagesschau oder von Welt oder von Spiegel sehen. Alles andere zählt dann nicht. Sina: Die gucken sich das dann schon an, aber da ist direkt eine Ablehnung da. Und wenn ich frage, wo erkundigt ihr euch? Ihr könnt mich ja gerne von dem Gegenteil überzeugen. Aber da sind die Quellen einfach nur irgendwelche kleinen YouTuber oder YouTuber, die halt irgendwas sagen in den Videos, was dann anscheinend richtig sein soll und halt Quellen von ZDF, das sind nicht so Quellen, wo ich sage, das schau ich mir einmal an und ich glaube das dann direkt. Sprecher: Die verweisen dann auf Rezo und so auf Trash YouTuber. Rezo auch ein großes Thema? Sina: Nein, nicht wirklich, also wir haben nicht so darüber gesprochen. Viele haben es sich angeguckt; ich habe mir 10 Minuten angeguckt und dann war es mir auch zu lang. Aber richtig darüber gesprochen haben wir nicht, weil es quasi nur die Meinung wiedergibt, die Viele da haben. Sprecher: Okay, wie ist es bei dir? Bist du dadurch, dass du jetzt auch diesen Klimawahn kritisch hinterfragt hast, bist du dadurch auch kritischer bei anderen Themen geworden? Ist zum Beispiel auch ja egal, ob es zum Beispiel die Migrationspolitik ist, oder ob es der Gender-Mainstream ist, oder ob es allgemein staatliche Eingriffe angeht? Bist du da auch ein bisschen tiefer reingegangen oder bist du immer noch dabei, dich mit dem Klima-Thema weiter auseinanderzusetzen? Sina: Nein, gerade mit den angesprochenen Themen setze ich mich auch viel mehr auseinander, weil mir das gezeigt hat, dass man Sachen viel mehr hinterfragen sollte. Und auch diese Migration, die wird ja oft mit Klima in Verbindung gebracht, mit Klimaflüchtlingen oder wie das nochmal hieß, und das hat ja dann irgendwie alles auch eine Verbindung quasi und auch immer mit neuen angesprochenen Steuern, oder wie gut ist was für uns, wie sieht es wirklich aus? Also da hinterfrage ich viel mehr als davor. Sprecher: Sehr spannend, und merkst du, dass du da vielleicht auch in der Schule damit aneckst, oder was ändert sich da in der Schule für dich? Sina: Ja, auf jeden Fall. Also mich hat man da ja immer mit der Flagge hingehen sehen, weil ich danach zur Demo ging. Also in der ersten Stunde, und irgendwann war ich dann halt nicht mehr mit der Flagge unterwegs. Sprecher: Mit der „Fridays for Future“ Flagge oder mit welcher Flagge? Sina: Ja, also eine Flagge, wo drauf stand: „Stoppt Braunkohle, „Fridays for Future““ irgendwie. Und dann wurde ich auch angesprochen, ob ich nicht mehr dahingehe? Habe ich gesagt, „nee, ich habe da mich ein bisschen erkundigt und gehe jetzt nicht mehr dahin“, und viele Lehrer, die auch da extrem hinter stehen, konnten das halt nicht nachvollziehen, und dann wurde ich auch quasi blöd angeguckt von Klassenkameraden, und die sind da radikaler und sagen, wenn du das nicht machst, dann bist du daran schuld, dass wir alle keine Zukunft mehr haben und alle sterben werden, und da bin ich einfach nur drüber weg, weil ich dachte, bitte erkundigt euch einfach. Sprecher: Okay, ja da fällt mir gerade eine Geschichte ein. Also ich habe einen kleinen Bruder, der viel jünger ist als ich, und da kann ich mich noch erinnern, damals hatte der eine Geburtstagsparty und hat einen Schulfreund gehabt, der, wie lange ist das her, das sind schon bestimmt 20 Jahre, oder über 25 Jahre ist es her, der hat ja immer gesagt das Ozonloch, das Ozonloch ist so schlimm, wir werden bald alle sterben, und so, ja und natürlich sagt die Politik, ja das Ozonloch, das ist nun kein Problem mehr, weil wir gemeinsam entschlossen gehandelt haben. Wir haben FCKW verboten, und natürlich haben sie das nicht weltweit verboten und natürlich sind auch die alten Kühlschränke und die ganzen FCKW-Geräte alle weiter in Betrieb geblieben. Diese Aussage, wir haben FCKW verboten, das ist natürlich dumm ohne Ende, halt einfach unreflektiert ohne Ende. Aber um noch mal auf deine Lehrer zurückzukommen, sonst im Unterricht hast du den Eindruck, dass die Lehrer neutral sich verhalten oder eher Partei ergreifen? Sina: Also, Partei ergreifen ist nur im Unterricht richtig, wenn das Thema dran ist. Ansonsten ist es ja so, bin ich die, die nicht mehr „Fridays for Future“ unterstützt, aber wenn das Thema dran ist, dann sieht man halt extrem die Einstellungen der Lehrer und die müssen ja eigentlich neutral bleiben. Aber ist es auch oft so, dass Parteien empfohlen werden oder schlecht geredet werden, also extrem schlecht und da eine Meinung vorgegeben wird. Sprecher: Welche Partei? Die AfD nur, sonst wird über keine negativ gesprochen? Sina: Also über die AfD wird auf jeden Fall sehr negativ gesprochen. Über Grüne und Linke wird sehr gut gesprochen. Ich habe mal meinen Finger gehoben und hab mal wegen der wissenschaftlichen Beweise oder so, wie sie wirklich sind, oder wie Zahlen möglich sind, gefragt, da hat man anhand der Reaktion gemerkt, nein, kann nicht sein oder halt, dass das absolut nicht deren Meinung ist, und da hat man schon gesehen, auf welcher Seite die stehen oder welche Meinung die vorgeben. Sprecher: Ja, ich weiß nicht, ob du das bei meinen Videos rausgehört hast, ich hab ja selbst Lehramt studiert. Ich hätte Lehrer werden können, hab mich aber dagegen entschieden, weil die ganzen Schulen nur Indoktrinationsanstalten sind und man sieht auch, was du sagst, man sieht auch ganz klar, dass das alles sehr linkslastig ist. Also ich habe auch viele Schulen von innen gesehen, hab dann die Lehrer kennen gelernt. Wenn man dann mal ein bisschen über Politik redet, dann sieht man, dass es viele Alt-Marxisten sind und natürlich, klar, wenn man sich anschaut, wie die Lehrerbildung geht, da wirst du erstmal im Studium indoktriniert ohne Ende. Du wirst im Referendariat voll auf Linie gebracht, wenn du eine andere Meinung hast als die Seminarleiter da haben, dann kriegst du Probleme ohne Ende, und insofern hat man da Lehrer stehen, die natürlich systemkonform eine Meinung haben und die systemkonforme Meinung ist links. Ich kann das den Schülern oder allgemein den Menschen auch nicht verübeln, die da bei „Fridays for Future“ uninformiert mitlaufen. Ich weiß nicht, ob das im Video so rüberkommt. Ich versuche halt immer so ein bisschen, empathisch beiden gegenüber zu sein, also ich sage, hey, ich wäre wahrscheinlich vor fünf Jahren auch mitgelaufen, weil ich mir einfach nicht die Gegenseite angeschaut habe. Und man kann es ihnen einfach nicht verübeln, wenn sie natürlich diese Schulbildung durchlaufen haben, wenn sie die Medien konsumieren. Da ist natürlich halt auch Mainstream sehr, sehr einseitig. Man hat da kaum Informationen über die Gegenseite. Da muss man schon wirklich sehr tief suchen und es ist ja auch so, wenn man zum Beispiel Ricarda Lang bei YouTube eingibt, dann kommt mein Video, obwohl es die meisten Aufrufe hat, ich glaube jetzt 230.000 Aufrufe, kommt es an zwölfter Stelle. Das heißt, man sieht dann schon, dass bei YouTube kritische Videos nicht so hoch gerangt werden, wie die, die irgendwie von Welt oder von Tagesschau oder vom GEZ-Fernsehen. Und wenn man dann auch solche Videos schaut, also ich denke auch mal, wenn man meine wieder schaut, okay, „Fridays for Future“ nicht unbedingt, weil, da gibt es auch viele, die schreiben: „Ich habe so gar nicht mitbekommen, dass du eigentlich Klimaskeptiker bist oder Klimarealist.“ Ich glaube, da kommt meine Meinung nicht so ganz krass zum Vorschein. Aber bei solchen Videos, wo ich dann explizit nur übers Klima rede und da halt eine alternative Position einnehme, bei solchen Videos, die halt den Klimawandel leugnen sozusagen, um bei dem offiziellen Neusprech zu bleiben, steht da mittlerweile auch immer darunter – okay, Wikipedia Eintrag: der Klimawandel ist menschengemacht, da sind sich alle Wissenschaftler einig! Und so ist es nicht nur bei dem Thema Klimawandel, auch bei Migration und Feminismus und so weiter. Man sieht halt: an Informationen zu kommen, ist super schwierig, und wenn man da rankommt, dann kriegt man ‒ dann wird man noch sozusagen, hat man noch betreutes Denken, dass man bloß nicht auf die Idee kommt, da kritisch irgendwas zu hinterfragen. Oder siehst du das ähnlich? Hast du auch solche Erfahrungen gemacht, dass man, um andere Informationen zu bekommen, dass man doch schon ein bisschen tiefer graben muss? Sina: Ja, sicherlich auch. Ich habe vor allem bei YouTube erst mal geguckt, um in mehreren Videos mehrere Quellen zu finden und auch die einzugeben bei Google. Oder ich muss ja, um sie überhaupt erst mal zu finden, die Gegenseite von denen, ich sag mal Mainstream Argumente, zu finden, war schwierig. Aber ich glaube, wenn man halt einmal solche Seiten gefunden hat, ist das nicht mehr so schwierig. Aber anfangs daran zu kommen, kritisch, und vor allem, wenn man YouTuber immer wieder guckt, werden die ja eigentlich auf der empfohlen Seite angezeigt, aber bei vielen habe ich dann das Gegenteil gesehen und mir wurden dann andere YouTuber angezeigt, die ich eigentlich gar nicht gucke. Sprecher: Okay. Okay Sina, erst mal, noch mal super Respekt an dich, dass du dich deines Verstands bemüht hast, dass du das kritisch hinterfragt hast, dass du da auch deine Frau gestanden hast, dass du da zu deiner Meinung gestanden hast, dass du auch nicht mehr hingehst. Und ich hoffe, das behältst du ‒ oder ich hoffe nicht, das wird so sein, dass du weiter deinen kritischen Geist behältst, dass du auch weiter, ja, auch dich nicht dem Mainstream hingibst oder dein Fähnchen in den Wind hältst, insofern finde ich dich super toll. Gibt es noch irgendwas, was du sagen möchtest so abschließend? Sina: Erkundigt euch! Meine Meinung und meine Erfahrung habe ich ja gesagt und ansonsten kann ich einfach nur jedem empfehlen, so sehr man auch von seiner Meinung überzeugt ist, man sollte sich immer die Gegenseite anhören und daraus seine Meinung schließen. Sprecher: Und ich finde, da gehört auch unwahrscheinlich viel Stärke dazu, zu sagen: okay, ich lag falsch, ich hab mich da irgendwie verrannt, ich habe da gewisse Informationen nicht gesehen. Und da gibt es ja sonst halt immer auch dieses confirmation bias (siehe unten), dass man sich natürlich immer nur die Information anschaut, die dann dem eigenen Weltbild entsprechen. Und das ist einfach gerade, ja, es zeigt sehr viel Stärke, wenn man einfach bereit ist, seine aktuelle Position immer zu hinterfragen. Und ich sage halt immer: ja, ich weiß, dass ich nichts weiß. Das sollte eigentlich so, ja, man, jeder sollte halt eigentlich so, wie soll man sagen, so bescheiden sein und sagen: okay, die Welt ist so komplex. Da irgendwie zu sagen: So und so ist es! Wahrheit ist halt immer … es gibt nicht immer nur eine Wahrheit. Sina: Vor allem grade bei so einem Thema, wo man keine Quelle finden kann, die das wirklich ganz genau hinterlegen kann oder beweisen kann. Sprecher: Ja, und dann gibt es da auch immer solche Seiten wie klimafakten.de oder dann gibt es halt den Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, der überall Interviews gibt, überall sein Gesicht in die Kamera hält, und ja, da ist er natürlich … das ist ja auch gerade das Perverse, zum Beispiel, wenn man zu Climategate (siehe unten) recherchiert. Hast du dich mal Climategate beschäftigt? Sina: Ja, nicht sehr intensiv, aber schon. Sprecher: Und da ist es halt auch egal, was es für ein Thema ist. Egal, was für `n Argument ist, da wird halt … solche Argumente werden alle aufgegriffen, und man versucht die dann zu…einfach zu debunken (siehe unten) sozusagen. Man versucht sie zu widerlegen, und wenn man sich die Widerlegung anschaut, natürlich wir sind alle keine Physiker oder Meteorologen, man kennt sich da nicht so genau mit aus, aber weil das natürlich ganz lang und ausführlich geschrieben ist, alles wissenschaftlich, super toll, da denkt man natürlich: okay, hey, das macht natürlich alles irgendwie Sinn und bleibt dann schnell wieder bei seiner Meinung. Ich habe da auch mal mit einem Klimaalarmisten diskutiert, mit Sören Vogelsang. Das Video ist übrigens immer noch bei mir gesperrt, das gibt es nur bei BitChute (siehe unten) und der, hatte ich auch den Eindruck, der hat sich einfach nur mit klimafakten.de vorbereitet. Hat halt einfach geschaut, okay was kann man da und da, da und da drauf antworten. Und man sieht halt einfach so die Propaganda, ist schon sehr sehr gut gemacht, das muss man dem auf jeden Fall lassen. Sina: Ja. Sprecher: Okay liebe Sina. Hat mich sehr gefreut, mich mit dir zu unterhalten. Vielen Dank für das Gespräch. Sina: Ja. Danke fürs Informieren. Sprecher: Ja, sehr gerne. Also auch an die Zuschauer zu Hause, vielen Dank fürs Zuschauen. Wenn ihr noch irgendwelche Fragen an Sina habt, steckt die gerne unten in die Kommentare. Aber ich denke mal, Sina wird auch reinschauen, will vielleicht auch direkt darauf antworten. Ich hoffe mal, du willst weiter Grosse Freiheit TV schauen und da paar alternative Informationen dir anhören. Also vielen Dank noch mal an dich, Sina. Vielen Dank an die Zuschauer, und wir sehen uns beim nächsten Mal. Bis dann. Ciao ciao.

Sina: Tschüss

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4 Kommentare

  1. rechtobler sagt:

    Nee meine Liebe, da kannst Du mich mal …. Und ich warte sehnlichst darauf, wieder mit einem meiner Motorräder über Land tuckern zu können. 😉
    Du kannst so streng schauen wie Du willst – ist mir pippegal. 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. Drusius sagt:

    Kindische Ideologien für kindische Menschen mit der Macht der gleichgeschalteten Medien unters Volk gebracht, mehr ist das kaum.

    Liken

  3. Rechtobler, da hätte ich ein schönes Ausflugsziel für dich und natürlich für alle anderen bb-Freunde auch:

    Das geht natürlich auch klimaneutral von der ganzen Welt aus mit dem Paddelboot. Von der Nordsee in den Rhein abbiegen, 500 km aufwärts paddeln (beachte die Verkehrsregeln in Holland, Radpaddler haben Vorfahrt) – dann noch 5 km in der Pfinz und schon seid ihr in Dawos (da wos Ludwig Bräu gibt).

    Gefällt 1 Person

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