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Essay / Alles ist perfekt / Ich bin perfekt / Und ich kann es ändern

Soll das eine abverreckte Glosse sein, Zynismus pur oder was?

Ich? Perfekt? Du mein Schreck, welch Wahn.

Alles sei perfekt? Ab in die Klappse, der Mann hat nicht alle.

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Richtig ist: Jedes Ereignis hat viele (unendlich viele) Ursachen.

Richtig ist: Jedes Ereignis bewirkt viele (unendlich viele) Folgen.

Richtig ist: Es geschehen in diesem unendlich grossen Wirken unseren Kosmosses ebenso wundervolle, segensreiche, wie auch schreckliche und schrecklichste Dinge, verursacht von kleinen bis zu gewaltig mächtigen konstruktiven, beziehungsweise destruktiven Geistern.

Wie kann ich da nur wagen, zu behaupten, alles sei perfekt?

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Die Welt von Freud und Leid ist die Welt der Polarität und die Welt der Zeit. Die polare Welt ist entstanden und sie wird vergehen, so ist es aus der Sicht dessen, der in „Zeit“ denkt. In dieser Zeitwelt ist es so. Unser Kosmos wurde geschaffen und er wird vergehen.

Zeit ist ein gar wunderlicher Spezialfall.

Warum?

Warst du etwa jemals im Gestern oder im Morgen? Nein oder nein? Und wenn du es doch geschafft haben solltest, ja, weil du zeitreisen kannst, und würdest im Gestern oder im Morgen gelandet sein, was geschah dir dort? Was bitte schön? Auch „dort“ lebtetest du im….“Jetzt“. Richtig oder richtig?

Ein Schritt weiter: Du kannst dich teilen. Du bist in der Lage, hier jetzt zu leben und zur Zeit von Mozart auch. Und? Dasselbe. Hier wie dort wärest du im Jetzt. Du erlebtetest zwei „Jetzte“. Aber Zeit? Zeit erleben würdest auch du nicht. Beide deine Bewusstseine würden zwar wohl zwei unterschiedliche Jetzte erleben, doch sollte dein übergeordnetes Bewusstsein das Erleben der beiden Bewusstseine registrieren, so täte dies übergeordnete Bewusstsein es nicht gestern und nicht morgen, sondern wann? Jetzt täte es das.

Wir können Zeit nicht erleben. Wir erleben ausnahmslos immer das Jetzt.

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Also wie jetzt?

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Natürlich gibt es die Zeit. Gäbe es sie nicht, könnten wir nicht darüber nachdenken.

Gleichzeitig stelle ich fest, dass Zeit ein Konstrukt ist, welches nichts mit meinem Erleben zu tun hat. Mein Erleben ist im Jetzt.

Stopp!

Wenn ich mich jetzt eines eindrücklichen Erlebens von gestern erinnere, lebe ich dann nicht einen Moment lang im Gestern, steigen mir dann nicht Emotionen und Gefühle hoch, welche im „Gestern“ ihre Wurzel haben?

Jaja, die Wurzeln sind „dort“, in der Vergangenheit zu suchen, indes…wenn du noch so real in das Gestern gehst, du erlebst dieses Gestern wann? Jetzt erlebst du es..

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Ist das nicht obersaumässig interessant?

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Mein Verstand moniert, dass dieses „Jetzt“ die ultimativ absolute Einschränkung sei. „Jetzt“ habe keine zeitliche Ausdehnung. Also gebe es im Jetzt nichts. Also gebe es nichts. Wo ich doch hier hocke und lebendig tippele.

Upsa. Wer hat da eben moniert? Mein Verstand war es. Und mein Verstand funktioniert wie? Ursache – Wirkung – gebunden wirkt er. Mein Verstand ist ausserstande, das „Jetzt“ zu fassen, wohl aber liebt er es, er tut es sekündlich, im „Vorher“ und „Nachher“ rumzugrübeln.

Also mittels meines Verstandes ist mir nicht gegeben, das „Jetzt“ zu erhaschen. Unmöglich kann er das, mein Verstand.

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Gehe ins „Jetzt“.

Falsch. Erkläre zuerst deinem Verstand, dass er das „Jetzt“ nicht erhaschen kann, auf dass er sich nicht einmische, sondern alleine rumplaudere.

Gehe ins „Jetzt“.

In der „!Zeitspanne“! (Anführungszeichen mit  Ausrufzeichen), da du im „Jetzt“ bist – und in der Tat sind wir es immer – bist du wissend, mit Allem verbunden, mit Allem Eins. Und du erkennst:

Alles ist perfekt.

Ich bin perfekt.

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In der Tat seien wir immer im „Jetzt“? Warum merken wir es nicht?

Weil wir im Käfig tiefer Unbewusstheit gefangen sind. Wir haben uns einen dicken Panzer aufstülpen lassen, eigenverantwortlich haben wir dies geschehen lassen. Der Panzer heisst „Tagesbewusstsein“. Das Tagesbewusstsein ist ein grosses Verstandesgetöse, welches uns verd sehr als real, ja, als einzige Realität vorkommt, so sehr unbewusst ist es, unser Tagesbewusstsein. So taumeln wir in der zwar realen, aber aus „Jetzt“ – Sicht schemenhaften Welt von Vergangenheit und Zukunft hin und her.

Leute wie Sai Baba benennen die Stätte, welche dies Tagesbewusstsein schafft „Monky-Mind“ und empfehlen, diese Denkfabrik ruhig zu stellen, um bewusst zu werden.

Das sehe ich anders.

Wenn ich ausnahmsweise mal im „Jetzt“ bin, so darf mein Monky-Mind „gleichzeitig“ munter drauflosplappern. Er ist Teil der Schöpfung.

Es gibt Weise, welche unsere Schöpfung als Maya bezeichnen. Meinetwegen. Maya. So es Maya gibt, so existiert Maya. Maya existiert genau so, wie „Vergangenheit“ und „Zukunft“ existieren.

Sie existieren exakt so lange, als wir es wollen.

Spricht etwas dagegen, es zu wollen?

Nein. Es ist eine tolle Erfahrungswelt.

Ich hätschele und pflege diese Maya – Erfahrungswelt mit zunehmendem Genuss, nämlich in dem Masse zunehmend als ich gewahr werde, welch wundersame Spezialschöpfung sie im Alles-Was-Ist bildet: Ebenso Schein wie Sein.

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…und ich kann es ändern.

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Im „Jetzt“ ist immer und alles perfekt.

Gehe ich „zurück“ „gehe ich“ „runter“ auf die Zeitschiene, erkenne ich, dass ich mit dem Nachbarn eben unhöflich gewesen bin, dass ich einer alten Schwäche stattgegeben habe, dass ich, dass ich, dass ich dies das besser machen will. Kann ich. Kraft meiner Willensfreiheit kann ich das. Ich kann das, was ich gestern destruktiv gehandhabt habe, morgen konstruktiv tätigen. Unter anderem dessentwegen haben wir diese seltsame „Zeitwelt“ gewählt.

Obschon auf der einen Ebene, nämlich auf der allumfassenden Ebene des „Jetzt“, der Ebene des „Alles-Was-Ist“ alles immer perfekt ist, „bin“ ich hier eben auch auf der „Ebene“ der „Zeit“. Und auf dieser Ebene fasse ich jetzt den Entschluss, das, was ich gestern ungeschickt gemacht habe, morgen anders zu bewerkstelligen. Und eben auch dies ist perfekt.

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Sowohl als auch, meine Damen und Herren, lautet die Devise, sowohl als auch

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Nach dieser Plauderei…weiss ich nun mehr? Nö, aber wieder ein bisschen froher und gelassener fühle ich mich.

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Herzensgruss in die Runde

vom Thom Ram, am 31.03.07

.

.

 


23 Kommentare

  1. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Zitat: … Obschon auf der einen Ebene, nämlich auf der allumfassenden Ebene des „Jetzt“, der Ebene des „Alles-Was-Ist“ alles immer perfekt ist, „bin“ ich hier eben auch auf der „Ebene“ der „Zeit“. …“

    Ein GROßES Thema! Eckhart Tolle unterscheidet die beiden Ebenen von Zeit mit dem Begriff „Uhrzeit“ und „Psychologische Zeit“

    „Uhrzeit“ ist die Zeit, die wir für unser praktisches Leben brauchen, um etwas zu planen, zu organisieren, etwas zu lernen…. etc. Wir haben sie selbst erschaffen und der Verstand hat keinerlei Schwierigkeiten, damit zu arbeiten.

    Die „psychologische Zeit“ besteht aus der Anhaftung an Vergangenheit und Zukunft. Du hst es sehr schön dargestellt. Es gibt gar keine Vergangenheit an sich, sie ist nur eine Erinnerungsspur an ein früheres Jetzt, durch den Verstand gefiltert. Und die Zukunft existiert auch nicht, sie ist nur ein Hirngespinst, eine Projektion des Verstandes, hat selbst keine eigene Realität. Wenn sie eintrifft, ist sie wieder das JETZT.

    Viele Menschen denken, der jetzige Augenblick ist derartig schnell vorbei, wie kann er dann das „Einzige“ sein, aber das ist ein Trugschluss. Das JETZT ist nämlich der RAUM, in dem etwas geschieht und demzufolge unendlich. Das ist bestimmt für viele Menschen sehr schwer nachzuvollziehen.

    Es gibt also nicht viele Jetzte, sondern nur ein Einziges! Und nur darin können wir effektiv handeln, weil im Jetzt-Zustand unsere Selbstwahrnehmung aus unserem tiefstinneren SEIN heraus kommt. Demzufolge ist sie immer PERFEKT !

    Lg von A n g e l a

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  2. Mujo sagt:

    Wenn alle Menschen im jetzt Leben würden, also in der Gegenwart mit voller Aufmerksamkeit. Wir hätten kaum Probleme auf dieser Welt.
    All diese Gewalt und Zerstörung auf dieser Erde beruht darauf das viele in der Vergangenheit oder in der Zukunft Leben.
    Tiere kennen nicht diese Zerstörungskultur, sie Leben ausnahmslos im jetzt.

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  3. Ich hüpfe fröhlich auf den diversen Zeitlinien hin und her und spiele „Hinkelhäuschen“

    Wer kennt noch das Spiel aus Kindertagen ?
    Kann sein daß es in der Schweiz ein wenig anders hieß.
    Momeeeeeeent…….ich schau mal ob das weltweite Netz etwas darüber hergibt.

    https://windmuehle21.blogspot.com/2011/07/alte-straenspiele-hupfekastchen-himmel.html

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  4. Thom Ram sagt:

    Marietta

    Ich weigerte mich als Kind, Kinderspiele zu spielen, kenne die Damaligen nicht, hörte bloss den Mädchen zu, welche eines spielten, mit Refrain „pfui schäme dich, weil alles lachen muss.“

    Heute spiele ich Kinderspiele mit.

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  5. Hihihi, euer Spiel kenne ich nun wieder nicht.

    Hüpfekästchen hat jedenfalls Spaß gemacht.
    Man konnte mit zwei Beinen hüpfen, und als Steigerung dann nur auf einem Bein.
    Die schwierige Variante war dann „Beine überkreuzt und dann hüpfen“
    Bei uns musste man den flachen Stein auch weiterschubsen vorher und dann hüpfen durch die Kästchen.
    Und den mit dem Stein drin überhüpfen.
    Das mit gekreuzten Füssen war nicht einfach……..

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  6. Und so ist das auch mit den Zeitlinien, manche trifft man halt nicht immer gleich oder man überhüpft sie oder katapultiert sich heraus aus der Linie…..

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  7. Vollidiot sagt:

    Da alles Maya ist, ist Verstand total überflüssig.
    Nachgerade schädlich, weil er die Maya hätschelt.
    Und Hätscheln ist sowas wie Tätscheln.
    Megaaut, weil Mihtuuverdiktieret.
    Wer in der Maya Frauen tätschelt hat null Schangse mehr.
    Zeit ist etwas irreales, weil selbige nur eine Übereinkunft ist, die soziale Friktionen aufbaut.
    Im Sinne der Freiheit ist Zeit ein leeres Konstrukt des Schöpfers, dessen wir uns entledigen müssen.
    Hier hat Tolles Eduard voll daneben gegriffen mit seiner „psychologischen Zeit“.
    Wer die Zeit mit der Intention des Geistes betrachtet, der hat gewonnen.
    Das wiederum macht deutlich, daß die Anzahl von „Zeitlinien“ ein Geschenk der Verwirrteufelchen sind.
    In der Zeit, als Christen von Rom nach Byzanz zogen und in Rom die Christen vom Römertum (Gaunertum) übernommen wurden lebte Augustinus und der flotte Denker (ja Denker!!) formulierte, daß wir innerhalb der Wirkungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leben.
    Also nicht in der sog. „Gegenwart“ als etwas statischem.
    Das hilt nur der Psyche (vielleicht deshalb Tolle mit seiner Zeit).
    Der Mensch muß lernen daß die Hypostase dynamisch zu erfassen ist – also nicht im Verharren.
    So gesehen ist die Betonung der Gegenwart, des Jetzt, nur ein verkürzter Teilaspekt unseres Seins, was nicht dazu führen sollte, anzunehmen daß wir, eventuell außer im Schlaf, in verschiedenen Seinsebenen existierten.
    Aber was ist nicht alles Maja – mit und ohne Verstand.

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  8. Andhika sagt:

    Perfekt ❗️. Perfekter ❗️mehr perfekt ❗️super perfekt ❗️. über perfekt ❗️ top perfekt. ❗️ 100% perfekt ❗️. Wer bietet mehr 🌧

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  9. Mujo sagt:

    Was ist der Schlaf wenn wir Träumen ?………Zugang zu andere Seinsebenen oder Zeitlos alles im jetzt erleben ?
    Wenn Menchen Auftauchen zu den wir schon längst keinen Kontakt mehr haben weil sie a) aus unseren Körperlichen Leben sind oder b) eine große Räumliche Distanz zu uns haben so das wir sie nicht mehr begegnen. Dann finden Handlungen statt die Räumlich Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft mischen an Orten wo wir schon einmal waren oder auch nicht !
    Alles passiert im jetzt, gleichzeitig.

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  10. Thom Ram sagt:

    Andhira 16:06

    Deine Begeisterung oder dein Sarkasmus in Ehren, doch weise ich darauf hin, dass sich „perfekt“ nicht steigern lässt.

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  11. Thom Ram sagt:

    Andhira,

    und ungeachtet dessen, ob du begeistert bist oder ob du das Essay lieb leise ins Lächerliche ziehen willst…
    du hast mich zu Nachdenken angeregt über „perfekt“.

    Du hast mich hineinkatapultiert in eine neue Einsicht. Sie heisst: „Perfekt“ so, wie es verstanden wird, gibt es nicht.
    Das heisst:
    Als perfekt bezeichne ich etwas, was mir nicht mehr verbesserbar scheint….indes ein Anderer durchaus da noch eine kleine Unebenheit und dort noch einen kleinen Huckel sieht, der zu verbessern wäre.

    Kurz: „Perfekt“ gibt es nicht.
    Ich danke dir, Andhira.

    Anderseits, Andhira…..da gibt es andere Seinsebenen (darinne unsere Seinsebene mit enthalten ist). Und…..das Gesamte, das IST perfekt. Das Alles-Was-Ist, das ist perfekt.

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  12. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Das Gesamte, das LEBEN ist nicht perfekt, es ist vollkommen !

    Der Duden definiert Perfektion u.a. als Meisterschaft bei der Errichtung einer Tätigkeit.

    Spirituelle Perfektion führt dazu, dass das Ziel niemals erreicht wird, da der Mensch immer in die falsche Richtung blickt. Perfektion liegt in der Zukunft, der spirituelle Pfad jedoch kann immer nur im Hier und Jetzt beschritten werden.

    Lg von A n g e l a

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  13. Thom Ram sagt:

    Volli 15:04

    Hat jemand gesagt, dass das „Jetzt“ etwas Statisches sei?

    Schon wenn es um die Beschreibung eines Blumentopfes geht, reden Menschen so oft aneinander vorbei. Er sagt, der Topf sei gross, denkt dabei an einen Elefanten, sie denkt dabei an eine Buldogge, also sind die beiden Töpfe verschieden gross.

    Meine bloss nicht, Volli, dass ich das „Jetzt“ „verstehe“. Was ich über das „Jetzt“ sage, das kommt mir genau so hoch, wie es Rüdi und Wolfi höchgekömmet ist, wenn sie etwas über God unn die Weld äusserten. Damit habe ich nicht gesagt, ich betrachte mich als Geistesgrösse wie die beiden Genannten. Doch stehe ich zu dem, was ich weiss, einfach weiss, einfach so. Und ein Jeder darf alles Gans anders sehen.

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  14. Thom Ram sagt:

    Möchte betonen, dass ich eins mit Volli bin, wonach unser Verstand ein hochwertvolles Werkzeug sei. Wenn mir einer kömmet und ein Thema per klarem Verstand kitzeklein kristallklar aufdröselt, so ist das für mich Labsal.

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  15. Pieter sagt:

    HiHi Thom,alles relativ, wenns um Computis geht ists eine Qual für Dich ;-))

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  16. Thom Ram sagt:

    Pieter 21:14

    Gebe ich leicht zu. Dieses Kleinstdröselige Schrittchen für Schrittchen zu vollziehen erfordert mir hohen Krafteinsatz. Schütze-Löwe bevorzugt den grossen, entscheidenden Sprung. Oder Bogen, meinetwegen.

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  17. Dihei sagt:

    Hallo Thom Ram

    Toller Artikel, aus „deiner Denkfabrik“.

    Mal so…bin froh, dass es noch solche Menschen wie dich in der Schweiz gibt.
    Viele scheinen es mir nicht mehr zu sein…

    Frage; weisst du was mit KB’s Blog los ist?
    Hast du da vielleicht irgendwelche Infos?

    Gruess und heb där Sorg
    Dihei

    Gefällt mir

  18. Thom Ram sagt:

    Dihei 19:25

    Erst ma…sei willkommen, Dihei.

    KB…nein, ich habe keinen Draht zu ihm ausser seinem Blog. Gestern war alles normal, meine ich. Ist der Blog weg? Geh dann gleich auch mal nachschauen.

    Ich nehme an, du lebst in der CH? Das ist lustig, ich in Bali hockender Auslandschweizer schreibe über einen in den US gehosteten Blog mit einem Schweizer, der mich in der Schweiz vermutet.

    Ach weisst du, ab bestimmter Stufe von Einsichtnahmen in die Weltereignisse geht es allen gleich.
    Grad heute ist ein Freund im Geiste hier aufgekreuzt, Deutscher, gleich jung wie ich, wir haben geschwafelt wie die Wilden, Informationen schenkte er mir zuhauf, und – was ich sagen will – auch er: Mit seinen eigenen Kindern kann er über Themen, die unser Einer bewegen, nicht sprechen, sie tippen an die Stirn und verweigern auch nur die kleinste Auflistung von äh gewissen erhärteten Fakten.

    Machte ich im Aargau die letzten 12 Jahre Stellvertretungen, als Lehrer, so fand ich keinen einzigen (!) Kollegen, mit dem ich über die wichtigen Themen hätte sprechen können, ohne dass er mich als Schwervörungsreothetiker betrachtet hätte.

    Auch mein Gast heute und ich rätselten…wohin führt das alles?

    Ich setze auf Zweierlei
    A
    Auf die kleinen Feuer, also auf die Millionen weltweit, welche Gutes tun, sich zusammenschliessen und ihr eigen Ding tun, erdenfreundlich, der Schöpfung gefällig. Wir alle werden zusammenfinden.
    B
    Ungeahnte Wendungen. Beispiel. Das Gretchen (Thunberg) hat sich vertan. Das Kind tätigte Aeusserungen, welche vermuten lassen, dass sie AKWs gut finde. DAS nun ist etwas, was den treibenden Kräften das Blut in den Adern gefrieren lässt. Gretchen wird das geradebiegen müssen, oder aber, sollte es es nicht tun, wird Gretchen sehr schnell vom Spielbrett genommen werden.

    Nota bene. Ich bin AKW Gegner. Aber ich bin nicht blind. Die Verrücktheit mit „Keine Kohle, da CO2“, den „Alternativen Energiequellen“, also Sonne und Wind, hahahaa, wie soll das funzen. Es sollen kirre irre teure, unsinnige Installationen getätigt werden auf Kosten derer, welche danach……….. keinen Strom in der Dose haben werden. Auch Mercedes und Audi.

    Du bist noch jünger als ich, also unter 70?

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  19. Dihei sagt:

    Hab Dank für den lieben Empfang.

    Gestern noch erreichbar und heute ein Platzhalter von WordPress „no longer available“.

    Ja, am Bodensee.
    Stimmt, hätte ich eigentlich wissen müssen aus deinen Kommentaren die ich lies, dass du nicht mehr in der Schweiz weilst.
    Bali, da war ich mal zu Besuch.

    Diese Hürde, „über alles ausnahmslos reden können“, konnten wir vor Jahren hier in unserem privaten Kreise überwinden.
    Das hat einige Schmerzen bei jedem Subjekt verursacht – das Resultat, diese unvoreingenommene Offenheit, war es über alles Wert.
    Wir sind, Schweizer, Deutsche, Österreicher, Rumänen und Tschechen von diesem inneren Kreis.

    Als wäre das aber nicht schon ein „Krampf“ gewesen, ging es damit doch erst los – nun können wir zwar zusammen über alles philosophieren, doch was ist Echt und was ist Lüge?!
    So viel Stoff zum Aufholen – so viel Gülle bei Seite zu schaffen.

    Und so wird „auseinandergenommen“ wo es nur geht, Fragen versucht zu beantworten, es entstehen jedoch immer Neue daraus und die Frage geht einher; „ist das schon eine wahrhafte geistige Weiterentwicklung?“ und „wie kann ich das ummünzen in etwas das dem Guten aussen dient (nicht einem selber)?“.

    Die Schulen, das Glotzofon, derelei wie „Popkultur“ verpesten den Verstand schon von klein auf.
    Meinen doch auch…nur hat er scheinbar zum Glück letzten Endes mich „nur“ Zeit gekostet.
    „Ich darf endlich frei denken“ – was für ein bescheuerter Satz eigentlich, aber er trifft nun mal halt auf mich zu.

    „Als Lehrer“ – dich hätte ich wohl als Schüler gerne gehabt und zum zeitlichen Vorteil wäre das rückblickend wohl vorteilhaft gewesen. Aber es ist nun mal so wie es ist und ich nimm das was ich habe und werde nie wieder von diesem Wege abrücken.

    Ich habe hier gut Geld verdient, 6500 Franken Netto.
    Diese ganze „Karriere“, ich hab das alles nun schon mehrere Male hingeschmissen…es hat so an Wert verloren, weil es doch eigentlich nie einen hatte, als jener des Tausches.
    Doch was hatte ich mir damit getauscht? …ganz ehrlich; Meine Zeit und meine Seele.
    So schwebe ich seit einigen Jahren nun, irgendwo zwischen dieser künstlichen Scheinwelt – was von vielen hier als normal betrachtet wird – und der Suche nach allem was wirklich wahr, echt und erstrebenswert ist.

    „A“ auf jeden Fall, vielleicht eine Komposition aus A + B, so eine Art schicksalhafter Anschubs für A (?).
    Wie auch immer; „Wir alle werden zusammenfinden.“ – bitte ja!

    Bin da bezüglich Energiequellen bei dir.
    Die Sache mit dem Co2 habe ich meiner besseren Hälfte in der Einfachheit erklärt, die mir die Sache beruhigend erkennen liessen.
    „Wie funktioniert Photosynthese“ und was ist „Co2 Düngung von Pflanzen“.
    Meine Erfahrung ist die Folgende; So manch einer glaubt, Co2 sei ein Fremdstoff in der Luft, der da nicht hingehöre. Und in dieser Annahme wird dann in der Thematik „weiter gedacht“, oder besser, „weiter das Denken anderer übernommen“.

    „Hast „du“ Probleme mit Co2? – Dann erhalte oder fördere Flora!“

    Du hast doch noch keine 70 auf dem Tacho?!
    Ach, wie die Zeit vergeht…aber ja, in diesem Falle wäre ich jünger, ich gehe auf die 40 zu.
    Geistig hingegen fühle ich mich in Kinderschuhen.

    Gruess
    Dihei

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  20. Vollidiot sagt:

    Thom

    Das Jetzt ist so infinitesimal, daß ich es als statisch betrachte. Wie ich Flächen integriere so nehme man sich die Freiheit Gegenwart zu integrieren – sinnvoll?
    Darum redete Augustinus von den Wirkungen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
    Wir sind einfach immer in Bewegung – und das macht auch Angst, weil dadurch ständige Anforderung besteht.
    Im Schlaf können wir Auszeit nehmen (wenn ohne Alkohol). Schlaf und Tod sind Brüder, kleine und große Auszeit, wir nehmen aus geistigen Sphären Kraft und Hilfe mit in die Wachzeit.
    Das Problem ist nur, daß das, was wir im Geistigen (nicht Feinstofflichen) aufnehmen so schwer in die Physis zu übersetzen ist und umgekehrt.
    Auch wenn das jetzt nicht wenige für Eso-Scheiße halten, in dieser Sphäre wirkt JC als Bringer und Förderer der menschlichen Freiheit.
    Man kann mit Verständnis an die Sache herangehen, vorurteilsfrei, oder durch Fremd- oder Eigenprägung solches als Humbug abtun.
    Jeder darf sich kasteien nach Herzenslust…………..

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  21. Thom Ram sagt:

    Dihei

    Ich habe versucht, auf Killerbees Blog zu kommen. Tot.

    Ich habe sowohl bei KB wie auch bei Analitik leise Anläufe für persönliche Annäherung genommen. Sie beide reagierten darauf nicht. Einer von beiden (vergass, welcher), jagte mich mal mit „Arschloch“ vom Hofe.

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  22. Thom Ram sagt:

    Dihei

    Ach soo weit sind wir schon, dass es so Welche gibt, die meinen, dass CO2 natürlicherweise nicht enthalten wäre in der Luft? Geil. Immer geiler.

    Danke für deine Situationsskizze 🙂

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  23. Dihei sagt:

    Thom Ram

    Danke für deine Zeit und Mühe.

    „Einer von beiden…“ 😦
    Was soll ich dazu sagen, Verwunderung wäre dennoch gelogen.
    Einfach weil…keiner reibt sich lieber auf, als wir uns hier im „Herzen“ 😐 Europas.
    Ein demütiger Blick in den Spiegel und meine eigene Vergangenheit blickt mich prüfend an…

    Nun bin ich mitnichten ein Massstab, das sind aber nunmal meine persönlichen Erfahrungen mit der Co2-Thematik.

    Gruess
    Dihei

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