bumi bahagia / Glückliche Erde

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Dieser hässliche Mensch

Seit vielen Jahren pflege ich ein Hobby, ein Hobby, welches mir saumässig Spass bereitet.

Jeder kennt die Situation. Du triffst auf einen dir unsympathischen Menschen, ganz flüchtig, im Vorbeigehen, eingehender, wenn du wegen irgend einer Angelegenheit mit ihm zu tun hast, sei es, dass er deinen Döner bereitet, sei es, dass du ihm das Postpaket übergibst, sei es, dass er dir in der Bahn gegenüber sitzt. Einfach so. Da ist ein Mensch, dessen Gesicht gefällt dir nicht, wie er in die Welt guckt gefällt dir nicht, dass er dich nicht beachtet, gefällt dir nicht, dass er deinen Gruss nicht erwidert sowieso- einfach so ein „nicht guter“ Mensch.

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So mir ein Mensch so gar nicht gefällt, startet in mir ein Programm. Das rattert in einer einzigen Sekunde durch. He ja, ich übe es ja nun seit vielen Jahren!

Was nun also?

*********************

A

Ich besinne mich auf mich. Ich bin mit der Erde verbunden. Ich atme. Mein Herz schlägt.  Ich bin kosmisch. Ich bin göttlich. Ich bin mit Allem verbunden. Ich bin Ich.

B

Ich gestehe meinem Gegenüber Dasselbe zu. Er ist mit der Erde verbunden. Er atmet. Sein Herz schlägt. Er ist kosmisch. Er ist göttlich. Er ist mit Allem verbunden. Er ist Er.

C

Ich behandele ihn so wie ich mir wünsche, dass ich behandelt werde, halte mich dabei an die Regeln der landesüblichen Höflichkeit, soweit mir diese geläufig ist.

D

Ich halte mir vor Augen: Es ist paradiesisch wundervoll, dass wir so sehr verschieden sind. Er hat sein eigenes Leben. In diesem seinem Leben erfüllt er eine Aufgabe für sich und für die gesamte Menschheit, also auch für mich.

Ich danke ihm im Geiste, dass er diese Aufgabe wahrnimmt und lebt.

E

Ich erwarte nichts,

und ich stelle mein persönliches Anliegen (Döner essen, Paket aufgeben, ungestört Zug fahren) hinter die stattfindende eigentliche Begegnung Mensch – Mensch.

******************

Ich latsche also nicht hin und sage „einen Döner bitte“.

Ich latsche vielmehr hin, lasse das Programm aufstarten (geschieht automatisch, sagte ich schon), und dann schaue ich dem Menschen vielleicht zuerst offen  in die Augen, stelle mich vielleicht hin und betrachte sein kundiges Tun, grüsse vielleicht mit der Bemerkung, es sei heute schon sauheiss hier, flunkere vielleicht, ich hätte gehört, hier gebe es die stadtbesten Döner.

Es kommt auch vor, dass ich einen blitzschnellen Gedanken fasse, der zeigt, wie dieser „nicht schöne“ „nicht gute“ Mensch froh spielt, genüsslich speist, einen schönen Traum träumt oder etwas Anderes, was uns Menschen freut, kurz wie dieser Mensch glücklich ist. (Nicht sein möge. Sein möge hilft nicht.) Man könnte auch sagen: Ich will, dass dieser Mensch froh, frei und glücklich ist.

.

Beides kommt vor:

Es kommt vor, dass ich keine Veränderung bei dem Menschen erkenne – wobei ich nie wissen kann, wie er mir denn begegnen würde, wäre ich weniger achtsam. Vielleicht würde er sich noch „hässlicher“, noch mehr „nicht gut“ zeigen.

So oft aber werde ich umgehend belohnt. Manche Male grenzt es an unglaublich. Das „hässliche, nicht gute“ Gesicht öffnet sich, Licht bricht durch. Oder ich werde mit besonderer Aufmerksamkeit bedient. Oder es entwickelt sich ein kleines Gespräch.

Ausnahmslos aber gilt: Immer gewinne ich. Ich gewinne auch dann, wenn mein Gegenüber nicht auftaut. Der auch „im schlechtesten Falle“ garantierte Gewinn? Ganz einfach. Solches Tun macht mich froh.

Und ich denke schon…..Wenn ich „hässlichen“, „nicht guten“ Menschen auf diese Art begegne, dann trage ich zum Weltfrieden bei.

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Ehre sei Gott in der Höhe,

Friede auf Erden

und den Menschen ein Wohlgefallen.

(Fiel mir grad so zu)

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Thom Ram, 05.03.07

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.


8 Kommentare

  1. Ja, Thom – so ist das 🙂
    Für solche Momente habe ich mir einen Satz von Karl Valentin zum Mantra gemacht:

    »Ich freue mich, wenn es regnet,
    denn, wenn ich mich nicht freue,
    regnet es trotzdem.«

    Das ist sehr multidimensional. Und es steckt dort auch drin, was Du oben im Text schilderst:
    wenn ich mich nicht freue (also: so ein blöder Mensch!!!) – regnet es eventuell sogar noch mehr 😉

    Also wieder einmal die wunderbare, heilsame Herzfunktion, welche die Schatten aus dem 3. Chakra (programmierte Anti- und Sympathien) auflösen kann.
    Wunderbar !!!

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  2. Thom Ram sagt:

    Jürgen

    Ja.
    Und ich habe einen weiteren Aspekt aussen vor gelassen: Was mir am Gegenüber nicht gefällt, ist ausnahmslos etwas in mir drin, etwas, was ich in mir drin trage, ein Teil, der mir nicht bewusst ist, ein Teil in mir selbst, den ich unbewusst ablehne. Wäre es nicht so, dann würde ich mein Gegenüber nicht als „hässlich“ erleben.

    Und immer, wenn mir dies bewusst wird, danke ich dem „hässlichen“ Gegenüber im Geiste, dass er mich auf dieses „Hässliche“ in mir aufmerksam macht, auf dass ich es umarme und als „so ist das, dies ist auch in mir“ akzeptiere.

    Gefällt 5 Personen

  3. …. und bewußt kann es uns werden auf zweierlei Wegen:
    1. ich werde bewußter in der Wahrnehmung meines eigenen Körpers. Dann spüre ich die Verkrampfung, ein Zucken, Brennen, Kribbeln usw. im dritten Chakra und weiß und SPÜRE: jetzt bin „ich“ mit meinen Schattenanteilen involviert ! Das ist der unmittelbare Weg.

    2. ich werde bewußter in der Wahrnehmung meiner Gedanken. Dann erkenne ich die DeFINITionen und UrTEILE, mit denen ich das Gegenüber etikettiere. Das ist der mittelbare Weg, denn die Gedanken sind getriggert worden durch die davor stattgefundene Chakra-Aktion.

    Gefällt 1 Person

  4. karmenjurela sagt:

    WORD! Das ist ein super Artikel mit tollen ergänzenden Kommentaren.

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  5. Mujo sagt:

    Ich habe etwas neues Ausprobiert. Mache es aber bei allen. Ich Segne jeden den ich begegne bevor ich etwas sage. Aus Tiefsten Herzen und überzeugung. Was passiert dann ?
    Jede Begegnung wird zum Segen für den anderen als auch für mich. Die weitere Verbale Kontaktaufnahme hat eine Qualität die selbst für mich manchmal beeindruckend ist, ganz gleich ob die nur kurz von dauer ist wie das Päckchen Abnehmen von Packetdienst, oder ein längeres Gespräch mit guten Freunden.

    Gefällt 3 Personen

  6. @Mujo
    Das klappt auch mit Essen, bei dem man sich nicht sicher ist WO es herkommt.
    Grad auf Einladungen zum Essen habe ich null Einfluß darauf was ich serviert bekomme.
    Die Menschen die es aber zubereitet haben, haben sich mit Liebe daran gemacht das zu tun, und es eine Wertschätzung meinerseits, wenn ich das Resultat ihrer liebevollen Aktion dann auch zu mir nehme und nicht sage „sowas eß ich nicht, ich bin vegan“ oder „ist das auch Bio?“

    Und wißt ihr was…….man verträgt dieses gesegnete Essen dann auch, hat kaum die Probleme die man sonst von sich kennt.

    Bei Menschen denke ich mir, grad wenn sie besonders garstig zu einem sind „möge Segen sein“ das stammt noch aus einer alten Zeit, wo ich einer Gruppe mich zugehörig fühlte, die auch damit gearbeitet hat.
    Auch wenn die Gruppe schon lange nicht mehr präsent ist, diesen Satz und das was er bewegt ist hängen geblieben.

    Gefällt 4 Personen

  7. Thom Ram sagt:

    Marietta 23:00

    Und so denke ich es mir mit Allem und Jedem. In Märchen und Sagen wird es beschrieben. Dem Furchtlosen kann der Drache nix. So denke ich es zum Speibiel mit der 5.Generation 5G, welche gescheit satanisch raffiniert die Menschheit endlich bodigen soll. Wer unsichtbar ist, der ist gefeit. Wer ist unsichtbar für all die Teufelsbotschaften auf den nicht so guten Wellen? Der ist unsichtbar, der diese Wellen kennt, der sich auf anderen Wellen bewegt, der dadurch auf die lieben teufelischen Wellen nicht in Resonanz geht.

    Ich sage.
    Dieses Thema ist wichtig.

    Lass mal sacken und vermehrt wirken. Werde es wohl danach ver Art ickel iiihhh Sie Ren. Es ist verd Akt uuh elle.

    Gefällt 1 Person

  8. Startseite:
    “Vir sapiens autem scit se nihil scire.
    Der weise Mann aber weiss, dass er nichts weiss.

    Der diesen Satz geschrieben hat, war wohl nicht gerade eine helle Leuchte,
    aber ein großartiger Dummkopf im Denken.

    Aber zum Beitrag.

    Achtsamkeit.

    Eine der schwierigen Disziplinen,
    doch die Mühe lohnt sich,
    der Mensch fühlt sich viel wohler
    und lernt zwischen der Fassade,
    die wir aufsetzen und dem Menschen,
    da dahinter lebt, zu unterscheiden.

    Ich Bin ein heiliges Selber in einem eigenen sehr guten Sein, das sich in einem guten Sein aufhält. Ich Bin ein sehr guter und heiliger Mensch.

    Jeder andere Mensch Ist ein eigenes heiliges Selber in einem sehr guten Sein, der sich in einem guten Sein befindet. Alle anderen Menschen sind sehr gute und heilige Menschen.

    Jedes Selber ist ein gutes Sein, sofern es ein Selber ist.

    Sofern es ein Selber ist, ist es kein Böses Selbst.
    Alles Sein ist ein gutes Sein, sofern es ein Sein ist.

    Sofern es ein Sein ist, ist es kein Böses Sein.

    Wer behauptet, dass der Mensch ein Böses Sein ist, erhebt Anklage gegen sein Selber-Sein.

    Wer behauptet, dass der Mensch Schuld hat, erhebt Anklage gegen sein heiliges Selber im sehr guten Sein.

    Jeder Mensch ist gut. Es gibt nur gute Menschen.

    #

    Vivo ergo sum
    Ego sum qui sum

    Ich lebe, also bin ich
    Ich Bin, der Ich Bin ⇒ Ich Bin Ich ⇔ Ich lebe, also bin ich Ich

    Ich lebe ⇒ Ich Bin

    Ich lebe = Ich bin ∧ Ich Bin = Ich lebe

    ∀xF(x)
    ∀Menschen F(Menschen)

    Alle Menschen leben

    M = Menschen (Mankind); L = Leben (Life)

    ∀x(M(x) ⇒ L(x))

    Für alle Dinge x gilt: wenn das Prädikat M auf x zutrifft, so trifft auch das Prädikat L auf x zu.

    Oder: Alle M sind L.

    Alle Menschen sind gut

    M = Menschen (Mankind); G = Gut (Good)

    ∀x(M(x) ⇒ G(x))

    Für alle Dinge x gilt: wenn das Prädikat M auf x zutrifft, so trifft auch das Prädikat G auf x zu.

    Oder: Alle M sind G.

    Alle Menschen sind heilig

    M = Menschen (Mankind); H = Heilig (Holy)

    ∀x(M(x) ⇒ H(x))

    Für alle Dinge x gilt: wenn das Prädikat M auf x zutrifft, so trifft auch das Prädikat H auf x zu.

    Oder: Alle M sind H.

    ∀x(M(x) ⇒ LGH(x))

    Gefällt 2 Personen

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