bumi bahagia / Glückliche Erde

Die Schlüssel (7 Siegel) 6a

Entdecke die Schöpfungsentitäten in Dir – ergreife die Macht der SELBST-Schöpfung
Anregungen zum Erleben der 7 Chakren

By Jürgen Elsen

  1. Denkste .. !?
  2. Alle Tassen im Schrank ?
  3. Zum Raum wird hier die Zeit ..
  4. Einstimmung 6. Schlüssel (Chakra)

1.Chakra (Teil A)
1. Chakra (Teil B)
2. Chakra (Teil A)
2. Chakra (Teil B)
3. Chakra (Teil A)
3. Chakra (Teil B)
4. Chakra (Teil A)
4. Chakra (Teil B)
5. Chakra (Teil A)
5. Chakra (Teil B)
6. Chakra (Teil A)

6. Schlüssel / Siegel (Ajna, »Drittes Auge«)

Denkste …?

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.

»Was hast du denn gedacht?!«
Buchstaben?, Häh?, was soll das?, Fehler? … Ah, Test?! … Blödsinn…

Also, irgendetwas denkt immer irgendetwas und Ausgangspunkt dafür sind Wahrnehmungen. Der Buchstabe. Scheint eine Wahrnehmung zu sein. Nee, ist schon Denken.
Die Wahrnehmung wäre eher: Schwarz-Weiß Kontraste – aber ohne es als solches zu bezeichnen, denn dann hat man ja bereits gedacht.
Versetzen wir uns in das Bewußtsein einer Digitalkamera: das sogenannte Bild ist einfach nur ein wahlloses Gemenge aus einzelnen Farbpunkten. Die Kamera weiß nicht, welcher Punkt zu welchem gehört, ob das Hintergrund oder Vordergrund ist usw.
Erst unser Denken kann daraus Formen machen – z.B. ein Gesicht, ein Baum, Fluß, Landschaft usw.

Nun kann folgende Gedankenoperation stattfinden (diese suggeriert u.a. auch der Film Matrix – ja, die ganze Logik des Filmes baut darauf  – wie sich herausstellen wird: fälschlicher Weise!)

Also, da »Draußen« ist die Reizquelle, die sendet da etwas aus und affiziert z.B. mein Auge. Mein Auge ist ein physikalischer Apparat und bündelt da etwas auf die Netzhaut, dort beginnen chemisch, elektrische Prozesse über den Sehnerv ins Gehirn.
Das war bis jetzt noch alles objektiv (weiße Ebene oben).

Ja und jetzt besitzt doch das Gehirn in gewisser Weise die Frechheit aus dem dort schon mehrfach Umgewandelten einen subjektiven Realitätsrepräsentanten zu erschaffen – und sagt: guck mal, das da draußen ist ja eine Schnecke (graue Ebene)!

Also dieser subjektive Repräsentant macht das Ding da draußen (Kant nennt es »das Ding an sich«) zur Schnecke !!!-  Und das zur Schnecke gemachte halten wir nun für unsere Wahrnehmung !!!

Eine bestimmte Wellenlänge wird eben als Lichteindruck, eine andere als akkustischer Eindruck usw. interpretiert. Was aber auf der Realebene – nicht der vorgestellten (Projektion) –  ist, entzieht sich unserem Bewußtsein. Wir können immer nur »Konstrukte« bilden.

Mehr als 200 Jahre nach Kant ist das heutige Wissenschaftsverständnis nach wie vor verkantet, es regiert das Beliebigkeitsmodell der Konstruktivisten besonders auch in den Naturwissenschaften, natürlich ist auch im Quantenraum alles möglich, wir schaffen uns unsere eigene Realität (Wellenfunktion kollabiert) – whatever –  und wenn es dann Multikulti zu sich geht, muß einen nichts mehr wundern, denn die logische Grundlage all dieser Modelle, die zu unsäglich beliebig unmenschlichen Handlungen führt, ist dieselbe: Man hat in der oben genannten Argumentation den Beweis für die Subjektivität der Wahrnehmungen erbracht und kann so freizügig alles an Wahrnehmung abtun, zulassen, ignorieren usw. (auch lügen! – äh, ist ja keine Lüge, nur subjektiv?!), denn wie gesagt: ist eh nur subjektiver Realitätsreprasentant (Wirklichkeitsrepräsentant und Wirklichkeit ist kein Unterschied, wenn Wirklichkeit sowieso nur eine Repräsentation ist!) Wer wollte da nicht tolerant sein, oder scheiß-egal ?!

Nochmal: denkste?
Würde ich das jetzt folgende Beispiel direkt zu anfangs bringen, so würde der Zirkelschluß und damit der Widerspruch wohl jedem offensichtlich sein:

Der Lehrer kommt mit einem Glas und einem Hammer in den Physiksaal und fragt in die Runde: wer glaubt, daß diese Glasscherbe hart ist?

Natürlich glauben alle, das die Glasscherbe hart ist. Sagt der Lehrer: und jetzt beweise ich euch, daß man gar nicht von Härte reden kann, es gibt sie nämlich nicht!
– nimmt den Hammer und zertrümmert damit die Glasscherbe!

Wer wäre hier so »blöd« und würde diesem Induktionsbeweis – das zerbröselte Glas als Argument für nicht bestehende Härte –  aufsitzen?
Kurzum: ich kann nicht ein Ding falsifizieren („Härte“), in dem ich in der Falsifikation denselben Gegenstand („Härte“) als Falsifikationsargument benutze (= absurder Zirkelschluß).

Also noch mal: wer macht hier wen zur Schnecke? Womit beweise ich, daß Wahrnehmungen subjektiv sind?
Ich beweise das ja wiederum mit Wahrnehmungen selbst! Denn: Auge, Sehnerv, Gehirn, Messinstrumente usw. – all das sind ja eben auch Wahrnehmungen!

Nun, so schwierig ist es also eigentlich nicht, diesen Zirkelschluss denkend zu erkennen – sollte man meinen (Rudolf Steiner ist der Erste und Einzigste, der das im Prinzip ein für alle mal in »Wahrheit und Wissenschaft« bzw. Philosophie der Freiheit – 1893 !!! klar gestellt hat!) – man kann also eigentlich nicht eine Matrix darauf begründen: „was ist die Wirklichkeit?“ – „eine Summe von elektromagnetischen Wellen …“ (alles ist Schwingung!)
Denn, wie gezeigt, auch die hat man durch Geräte, Auge usw. wahrgenommen. Warum also sollte man die eine Wahrnehmung objektiv gelten lassen als Argument, um damit die Wahrnehmung verallgemeinernd nur als erdachte Matrix erscheinen zu lassen?

Durch diesen Trick erschafft man aber tatsächlich das, nämlich eine Matrix durch die die Menschen sich abkoppeln lassen von dem, was die Schöpfung ihnen geschenkt hat in der WAHRnehmung. In der Verneinung der Wirklichkeitsauffassung reduzieren sich die Menschen dann tatsächlich auf das: Batterie, Energiequelle für andere…
Der Film Matrix schafft also in gewisser Hinsicht das bei den Betrachtern, von dem er vorgibt es »abzuschaffen«.

Das unbelebte, nicht selbstdurchdrungene Denken hat uns zur Schnecke gemacht. Wir haben uns mit einer »Anschauung von Denken« identifiziert, ohne selbst zu denken.
Man könnte auch sagen: spätestens ab dann haben wir nicht mehr alle Tassen im Schrank!

Alle Tassen im Schrank ?

Ja, ja, der Autor bestimmt auch nicht … was bringt ihn denn da so in Rage? 😉
Wer einmal in einschlägiger Chakra-Literatur liest unter dem Stichwort 6. Chakra, der bekommt mehr oder weniger zu lesen: ja, da ist höhere Erkenntnis, Intuition usw.!

Nun frage ich mich: wie soll man zu wahrlich »höherer« Erkenntnis kommen, wenn man noch nicht einmal weiß, wie die »niedere« Erkenntnis funktioniert?
Da schweigt sich die »hoch spirituelle Literatur« aus, philosophischer Kopfkram, nichts für Esoteriker … und koppelt damit (Schwärmerei) die Menschen noch weiter ab !

Wir haben an dem Beispiel gesehen: die Sinnesorgane liefern Wahrnehmungen als völlig Ungeordnetes Fragezeichen. Daran aber entzündet sich unser Denken, wir suchen nach einem Sinn (siehe Beispiel oben Zeichensalat).
Unsere irdische Erkenntnisart basiert also auf zwei Säulen: Wahrnehmung und Begriff (nicht Wort!), letzterer als Sinn-, Bedeutungszusammenhang. Die Welt spaltet sich also für unser Wachbewußtsein auf in das sogenannte duale Bewußtsein.
Durch eine Denkleistung und die Liebe und Hingabe an die Wahrnehmung (als ein Teil des Kleides in dem die Wesen erscheinen) fließen dann diese beiden Ströme zusammen, das ist die Erkenntnisart, wie wir sie sekündlich benutzen und erhalten dadurch einen Wirklichkeitsaspekt (Paulus: Erkenntnis ist immer nur Stückwerk).
Doch, wenn wir diesen Weg verwerfen, ihn uns madig machen lassen (Made in Germany), dann verwerfen wir die Bausteine, mit denen wir erst unseren Weg – auch zu »höherer Erkenntnis« – entwickeln könnten.

Die geistigen Meilensteine, welche überwiegend im deutschen Sprachraum vor allem im 19. Jhdt. entwickelt und frei gesetzt wurden, sollten eigentlich eine Medizin sein für die Unterstützung und Gesundung des Bewußtseins in den herausfordernden Zeiten des 20. Jhdt.. Diese Medikamente läßt man jedoch im Schrank verstauben. Heute klingen ihre Etiketten völlig antiquiert, weswegen kaum einer auf die Idee kommt, mal zu gucken was wirklich drin ist …

Warum das Bild mit dem Schrank?
Der Schrank steht hierbei als Analogon zum Verstand (Wachbewußtsein). Der Verstand verhält sich nämlich so, wie ein Schrank, der glaubt, alle Tassen, die man reinstellt, würden ihm gehören, hätte er sogar produziert!
Natürlich läßt er sich nicht jede Tasse reinstellen, die muß schon irgenwie passen. Aber dann! Propaganda ist geistiges Mimikri: wie muß ich eine Tasse anmalen, damit sie in den Schrank kommt (Der Wolf und die sieben jungen Geißlein)? Ist sie erst mal drin – ist nämlich alles unter Dach und Fach – meistens zumindest 😉
(Mausfeld zeigt gut Techniken von geistigem Mimikri – aber er zeigt nicht die grundsätzliche Art, warum und wieso das so funktioniert und daß dazu die beste Abhilfe das Erkennen des Erkennens selbst ist)

Ziehe ich mit meinem Bewußtsein aus dem Schrank (Kopf) aus, stelle ich fest: oh, da stehen ja ein paar Tassen drin, die will ich gar nicht – ich kann mich von denen lösen.
Wir haben es hier also mit einem aus dem 2. Chakra in das 6. Chakra transformierten Identitätsprozess zu tun: a=b. (Ich bin die Tasse). Und die höhere Erkenntnis besteht dann erst einmal darin zu erkennen: a!=b (ich bin nicht die Tasse).
Das schaffen wir also durch den Herzprozess (4. Chakra – siehe Tetralemmastruktur) und um so besser dadurch, daß wir uns durch eigene Beobachtung über den Prozeß des Erkennens selbst aufgeklärt haben!
Nicht mehr alle Tassen im Schrank kann Kopfschmerzen bereiten

Migräne ist ein Beispiel dafür, wie die natürliche Weiblichkeit (die es natürlich auch bei Männern gibt) im 2. Chakra nicht gelebt wird, also es fehlt dieses weibliche Annehmen und Abgeben können, dieses selbstverständliche Fließen (übrigens: Menstruationprobleme sind auch Ausdruck einer »verstockten« Weiblichkeit – 2. Chakra) – und etwas was dort eigentlich hingehört, wird jetzt »intellektualisiert«(vermännlicht) und führt dort oben aber zu dem, was man unten ja auch macht: Stockung, Ausbremsen, Verkrampfung. Und diese Kopfschmerzen nennt man dann Migräne.
Da Frauen im allgemeinen (aber auch das soll sich ja ändern!) etwas weiblicher sind als Männer, während gleichzeitig die Lebens- und Arbeitumfelder »rationalisiert« sind, leiden Frauen eher an unterdrückter Weiblichkeit mit Migränesymptom.
Also, hier läuft etwas schief – und ohne die Annahme der Weiblichkeit (Goethe: das ewig Weibliche zieht uns hinan – und mit uns ist nicht »Männer« gemeint!) können wir nicht zu »höherer« Erkenntnis aufsteigen 😉
.

Zum Raum wird hier die Zeit ..

Man nehme ein A4 Papierblatt und piekse in die Mitte des Blattes ein kleines Loch mit einer Stecknadel. So dann halte man das Blatt Papier vor die Augen und zwar so, daß man durch das Loch auf einen Gegenstand blicken kann, der ca. 20 cm entfernt vom Papier liegt.

Was wird man sehen? – nur einen Farbpunkt, mehr oder weniger. Jetzt stelle man sich einmal vor, daß man den ersten Tag auf der Welt sei und genau dieser Ausschnitt das Erste sei, was man sieht.

Um nun also eine genauere Kenntnis über den Gegenstand bzw. über das räumliche Umfeld zu erhalten, muß das Papier immer ein kleines Stück vom vorigen Punkt wegbewegt werden.
Aber auch das würde einem nichts nutzen, wenn man nicht GLEICHZEITIG auch ERINNERN könnte, wie der Punkt davor war und die Eigenbewegung (Änderung des Papierblattes im Raum) dazu.
Auf diese Art und Weise: immer eine Momentaufnahme, dann die Bewegung zum nächsten Punkt und die Erinnerung an die vorangegangenen Momente – könnten wir uns recht mühsam nach und nach ein »komplettes« Bild von dem Gegenstand machen. Wir würden dann also die durch die im Außen gegebene »Werkzeuganordnung« bedingte Fragmentierung innerlich »Defragmentieren«, oder dekodieren und dadurch ja bestimmte Fähigkeiten erlernen – z.B. die der Er-Innerung.

Wer eine erlebende Andeutung von dieser Mühseligkeit haben will, muß das wirklich in die Tat umsetzen – was aber keiner macht, der die Möglichkeit hat, gleich auf das räumliche Panorama zu schauen. Warum sollte man es sich unnötiger Weise schwer machen und sich ein Papier vor die Nase kleben?!
Am Rande: Dieses Beispiel gibt somit auch einen ganz kleinen Eindruck davon wieder, wozu wir uns vor einer neuen Inkarnation entscheiden: nämlich dieses Blatt Papier, diesen »Stauapparat« anzunehmen – denn nichts anderes ist im Prinzip unser Körper.
Wenn ich also einen Menschen in seinem Körper sehe, dann weiß ich: da ist ganz viel Hingabe, Zuversicht und Hoffnung, sich so in einen Stauapparat hineinbegeben zu haben – sich so ein Blatt Papier vor die Nase setzen zu lassen: da will jemand wirklich LERNEN – sich weiterentwickeln! (und die sogenannten »Behinderten« haben sich offensichtlich besonders viel vorgenommen!) Und genau das ist das, was die Kinder ausstrahlen und jedes mitbringt: Freude und Wille zum Lernen, daß Streben nach »höherer« Erkenntnis!
Wer noch ein gesundes Kind sehen kann, hat das greifbar vor Augen. Was wir dann aus diesen Kindern machen, hängt davon ab, ob wir den Funken im Jetzt sehen oder nicht.

Nun, wie gut also, daß wir mit unseren Augen völlig mühelos gleich ein Panorama sehen, einen Überblick über den Gegenstand haben !!! Wir können den Raum überblicken.

Dafür aber nehmen wir die Zeit genauso wahr, wie oben in der Schilderung mit dem Miniloch im Papier. Wir nennen in der Zeit jedoch dieses Loch nicht Loch, sondern: Jetzt!

Das Jetzt ist die Momentaufnahme, ein Miniausschnitt aus der »Gesamtzeit« und durch Erinnerung können wir die »Jetze« aneinanderreihen, wie in dem Beispiel oben die optischen Punkte des Raumes, und erhalten so etwas wie »Zeit« (Vergangenheit).

Die »höhere« Erkenntnis besteht nun z.T. darin, das Jetzt zu expandieren (Loch vergrößern). Wir müssen also dann nicht Momentaufnahme an Momentaufnahme setzen, sondern erhalten ein Zeitpanorama – wir können die Zeit so überblicken, wie wir jetzt beispielsweise auf einem Berggipfel den Raum überblicken können.

Die Expansion des Jetzt nennen wir auch Intuition. Wir wissen genau, wie was zu tun ist, um einen zukünftigen Zustand zu erreichen – oder auch zu vermeiden. Intuition ist passgenau – oft über Zeitabstände von Tagen, Wochen oder gar Jahren hinweg! In der Intuition ist die Zeit zum Raum geworden – ein Überblick/Durchblick. Unser Verstandesbwußtsein hat sich also für diesen Moment umgestülpt, man könnte sagen: vom Raum- zum Zeitbewußtsein: zum Raum wird hier die Zeit.

Das Chronosom!
Unten stehende Grafik bezeichne ich als das Chronosom (Chronos-OM). Es hat nicht nur die Form eines Chromosoms, sondern umgekehrt besitzt auch das Chromosom eine Eigenschaft »Zeit in Raum» zu verwandeln, was dann allgemeinhin als »Vererbung« bezeichnet wird.

Also die Mitte, der Schnittpunkt das ist das JETZT – in dem uns ja die Gegenwart erscheint. Die Imagination, Inspiration und Intuition ist die Öffnung aus diesem Jetzt in ein »Zeitpanorama«.
Beispiel: während des Autofahrens »sehe« ich, wie aus einer Rechtsabzweigung plötzlich ein Kombi auf meine Fahrbahn rast. Das ist aber noch gar nicht geschehen. Aber dadurch, daß ich es »geahnt« habe, kann ich mich ganz anders verhalten und einen Unfall vermeiden: der Punkt Pzi (i steht für Individuum, e steht für Erde, z für Zukunft, v für Vergangenheit) war also ein wenig aus dem Jetzt auf dem Intuitionsast herausgerückt – gleichzeitig damit auch der Punkt Pvi: ich konnte meine Vorstellung ändern – und auch der Punkt Pve: mein Individualschicksal ergab keine unfallbedingte Querschnittslähmung (und damit kein Karma) – und dann auch der Punkt Pze: ich konnte eine Handlung erzielen, die in diesem Fall Leid (= andere Zukunftsgestalt im Erdenleben derselben) für mehrere vermied.

Je mächtiger so eine Ahnung oder Intution ist, um so »weiter« öffnen sich die Punkte P vom Jetzt aus gesehen nach außen zu den Enden des Chronosoms. So kann ein Künstler durch eine Intuition (Pzi) ein Werk schaffen (Pze), welches eine ganze Epoche hindurch die Gemüter der Menschen bewegt, d.h. für eine Gefühlserweiterung in den Einzelnen sorgt und eventuell sogar eine Auswirkung auf die Volksgemeinschaft haben kann (was man ja den Hymnen andichten will).
In den gängigen Bildungssystem/-einrichtungen lernen wir 13 Jahre unseres Lebens Vergangenheitsperspektive, in dem die »Lerninhalte« auf Erinnerungen (leider von anderen) basieren, denn alles ist schon gewesen. Wir trainieren den Rückspiegelblick und schaffen durch Erinnern Vergangenheit. So wie Erinnern die Fähigkeit der Vergangenheit ist – so ist Ahnung die Fähigkeit der Zukunft. Was würde passieren, wenn wir 13 Jahre lang die Fähigkeit der Ahnung trainieren würden?

»Dümmer geht´s nicht!«
Wir müssen also konstatieren: was die Wahrnehmung der Zeit anbetrifft leben wir in einem Bewußtsein, daß so auf den Punkt (Papierloch = das Jetzt) reduziert ist, daß wir sagen müssen: dümmer geht´s nicht mehr!
Doch haben wir aus diesem Tief- oder Todespunkt – dem »niederen« Bewußtsein – trotzdem noch den Funken, das Jetzt, mit dem wir expandieren können, wieder zu einer Ganzheit, zu einem »höheren« Erkennen. In und mit diesem Jetzt gewinnen wir auch die Freude und die Freude ist ein schöner Götterfunken – im Jetzt !!!
Es wäre also nicht dumm, diesen Funken zu nutzen …

.

Einstimmung 6. Schlüssel (Chakra)

Wie wir anhand des Chronosom sehen können: je weiter wir ins »Geistige« hin öffnen (Pzi), um so länger sind auch die »Erdenäste« (Pve, Pze) und der Ast unserer persönlichen Transformation (Pvi).
So »öffnet« sich das 6. Chakra nur, wenn wir selbst von unten aufsteigen (über 1-5) und gleichzeitig die Energie von oben (7. Chakra) mitnehmen.
Wir sollten uns also einstimmungsmäßig von unten nach oben durchgehen bzw. die Sieben mit drinne haben.
OK – dann können wir alles vergessen und uns dem 6. Chakra zuwenden:

  • wenn Dir kalt ist, bewege Dich erst einmal warm.
  • sitze, liege oder stehe bequem, entspannt oder mit Wohlspannung (kein Körperblock
  • Beobachte (mindestens 2 min.) das Fließen Deines Atems, ohne ihn zu beeinflussen !!!
  • Beobachte, was durch Deinen Atem passiert: im Becken, im Bauch, im Rücken, im Rachen, in der Nase, im Kopf (achte auch auf Kühle- oder Wärmeempfindungen
  • Nehme die Selbstverständlichkeit Deines Atems wahr: ein Kommen und Gehen. Begleite jedes Kommen und Gehen innerlich und freue dich darauf.
  • Steige nun mit Deinem Atem ein: in Deinen Körper bis hinunter ins Becken
    Steige mit Deinem Atem aus: Nase, Stirn (3. Auge, 6. Chakra) – gehe in den Luftraum, noch weiter in den Kosmos heraus.
  • Beobachte die Pausen nach der Einatmung, nach der Ausatmung, und verlängere diese Pausen ein wenig, um besser hineinzulauschen.
    (eine detailliertere Anleitung dazu: siehe 2. Chakra Teil A).
  • Während Du bislang mit Deinem Atem mitgegangen bist: nach unten in den Bauch, nach draußen über Nasenwurzel/Stirnbereich 6. Chakra – behalte jetzt diese Bewegung und das Erleben bei, aber so, daß Du dabei auch immer die Aufmerksamkeit beim 6. Chakra hast. Du spürst nach einer Weile, wie dort ein Erleben eintritt, wie sich »etwas öffnet« oder »weitet« – oder auch eine angenehme Kühle oder Kribbeln auf/in der Stirn.
  • Dann kannst du dieses Bild zu Hilfe nehmen: mit Deinem 6. Chakra bist Du in der Sicht eines Wesens, was aus dem Kosmos auf den Planeten Erde schaut. Das ist immer die Perspektive des Ausatmens. Beim Einatmen spürst Du, wie Du aus dieser Perspektive auf die Erde herabsteigst, also die Verbindung zur Erde, so wie beim Einatmen – Du hast jetzt in der Perspektive zwei Perspektiven: einerseits bist Du immer noch in der kosmischen Perspektive – auf die Erde schauend, gleichzeitig erlebst Du aber auch die irdische Perspektive Deines individuellen Lebens (Körper) auf der Erde. Du fühlst das, wie Du an diesen Orten gleichzeitig bist, wie auch in der Musik zwei Töne gleichzeitig am selben Ort sein können, und Dein Atem ist nur wie die goldenen Eimer, welche pendeln zwischen dem, wo Du im Kosmos bist und dem, wo Du gleichzeitig auf der Erde bist.
    Nun kannst du nach einer Weile mit in dieses Bild hineinempfinden, wie Deine Handlungen unten auf der Erde wie kleine Funken mit Minileuchtspuren sind.
    Wenn Du ein Gefühl für diesen Bezug hast (Deine Handlung – Lichtimpuls – hier auf der Erde aber aus der kosmischen Perspektive geschaut – trotzdem die Erdhandlung fühlend) dann erlaube Dir immer mehr Handlungen – auch von anderen Menschen – auf der Erde zu sehen.
    Immer mehr Leuchtspuren auf dem Planeten, der sich dadurch immer mehr erhellt. Dieses Lichtweben – was aus den Handlungen der Menschen resultiert – klingt auch, Du fühltst, wie die ganze Menschheit da auf der Erde klingt und mit dem Planeten musiziert.
    Tauche mit dem Fokus des 6. Chakras tiefer und tiefer in das Erleben durch dieses Bild ein – laß es sich öffnen, tiefer und weiter werden und spüre die Durchdringung der Perspektiven – der Lichttatenstrom auf der Erde, der erlebte Sinn aus der kosmischen Perspektive, Du selbst als An-Wesendes beider Welten.

Audiodatei auch für unterwegs zum Erleben des sechsten Chakras:
Rechtsklick auf HIERZiel speichern unter« wählen)

Ausblick auf nächsten Beitrag:

– Die Doppelgängergeschichte, das bekloppte Volk und Erzengel
– Woran erkenne ich Blockaden im 6. Chakra
– Wahrnehmen des Denkens als »Medizin«
– Affirmation zur Erkenntnis-Qualität


5 Kommentare

  1. Johannes Anunad sagt:

    Ein herzliches DANKESCHÖN an Jürgen!

    Eine hervorragende Schilderung – für „Linkshirner“ wie mich allemal ein gelungener Erklärstrang von Bewusstsein… vlt. auch für die intuitive rechte Gehirnhälfte?
    Was sagen die VertreterInnen des Weiblichen dazu?

    Wie es regelmäßig anklingt:
    Erst beide Aspektewelten in dienlicher Verbindung machen uns zum bewusst schöpfenden MENSCHEN!

    Gefällt mir

  2. Ja, danke für´s Feedback und die ergänzenden Hinwiese zu rechts-links. Denn „links“ sind klar mehr die „Raumvorstellungen“, während „rechts“ mehr die prozessuale Erfassung, also Zeitgestalt und damit auch soziale Organisation zu verorten wäre.
    Der „Raum“ ist natürlich schnell erobert (Kriege!) – während das Prozessuale (Diplomatie/Empathie usw.) seine eigene Zeit hat und »langsamer« ist.

    Für die „Linkswandler“ ist der Weg des selbstdurchleuchteten Erkenntnisprozesses eine passende Wahl, anfänglich in ein Geisterleben zu kommen, welches dann „automatisch“ den Weg zum Herzen öffnet. Doch oft verbietet die „linke Hektik“ auch das …

    Andere Wege sind durchaus auch die Kunst, die spirituell/religiöse (keine Religionsvereine!) Versenkung oder ein echtes naturwissenschaftliches Arbeiten (was ich heute nirgendwo mehr sehen kann) – wobei sich das aus der Sache selbst wiederum auch mit der Erkenntniswissenschaft auseinandersetzen müßte.

    Mit diesen Chakrabetrachtungen will ich auch darlegen, wie wichtig es ist von unten zu kommen (der Weg zum Sohn führt über den Vater) – also 1. Chakra – diese Qualitäten wahrzunehmen bei sich selbst und dann aufzusteigen – der Abstieg erfolgt ja gleichzeitig, also wir haben immer eine gleichzeitige Durchdringung von diesen aufwärts- und abwärts Strömungen (Qualitäten) – in denen eben das Aufsteigende Kraft nach oben gibt aber von oben gleichzeitig „veredelt“ oder geistig energetisiert wird.
    Will sagen: es ist nicht nur eine rechts-links-Achse sondern auch eine Vertikale (Kundalini-Achse: eigentlich drei, so wie der Merkurstab mit zwei Schlangen)

    Gefällt 2 Personen

  3. Johannes Anunad sagt:

    Ja, das passt absolut auch in meine Bilderwelt, die Vertikale. Habe mich u.a. auch mit den Erkenntnissen und Ausführungen von GOR Rassadin befasst… wo mit den 21 Symbolen/Aspekten eben auch die zusätzlichen vertikalen Qualitäten von „absoluter Materie“ bis zum „absolut Geistigen“ aufgenommen werden, um „Gottmensch-Qualitäten“ zu erlangen und leben zu können, wie er es nennt. Also nach „unten“ und „oben“ über die Körperchakren hinaus gehend eben…

    Für Verstandesmenschen ebenfalls inspirierende Anregungen, die GOR da gibt…
    Natürlich belasse ich es IMMER bei „Inspiration für mein eigenes Weltbild“…

    Den „wahren Naturwissenschaften“ durfte ich mich bereits in jungen Jahren etwas widmen… zunächst in der – ganz praktischen – DEMETER-Landwirtschaft, auf einem Betrieb, wo wir u.a. selber Großflächenforschung betrieben, inspiriert durch und abgestimmt mit Maria Thun, den LW-Kurs von Rudolf Steiner studierten, selber unsere Präparate herstellten und natürlich auch alle anwandten…

    Später, also JETZT (:-)) die Freie Energie-Technologie erfassen und ihrem Geiste nach anwenden…

    Gefällt 3 Personen

  4. Johann sagt:

    Für das, das du mal Witze über meine Fähigkeiten machtest. Finde ich diesen Beitrag eine sehr gute Leistung.
    Ich ziehe mein Hut.

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  5. Danke – mir geht es aber auch mit mir selbst so: schreibe was, Minute später mache ich Witze über das Geschriebene: was für´´n deppisches Zeugs!
    Also mein Witzmachen hat sich bestimmt auf das Geschriebene und nicht auf Deine Fähigkeiten bezogen, würde ich mal tippen …äh, hab´ich grad getippt …
    grüaß Gott, Johann, ich ziehe meinen Hut ebenfalls…

    Gefällt 1 Person

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