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Vollgeldinitiative / Antipropaganda / Wes‘ Brot ich ess‘, des Lied ich…

… sing‘.

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Es ist getrost davon auszugehen, dass die Gegner der Vollgeldinitiative über satte Millionen verfügen, um von den Dächern zu posaunen:

Schweizer, es ist alles in Ordnung!

Schweizer, deine Banken arbeiten nach ethischen Richtlinien, Betrug ist für sie ein Fremdwort!

Schweizer, die Annahme der Vollgeldinitiative würde die Schweizerwirtschaft ruinieren!

Schweizer, diese Initiative ist Ausfluss von wirtschaftlich Ungebildeten, flankiert von Verschwörungstheoretikern!

Schweizer, sei deinem Land und deinen Werten treu, gehe zur Urne, stimme nein!

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… des Lied ich sing:

Mir ist ein Beispiel zugespielt worden, wie ein oh so bürgerfreundliches CH Blatt (Thurgauer Zeitung, Glied der NZZ Mediengruppe – somit  der Hochfinanz verpflichtet) im Interesse der Initiativgegner zensiert. Darüber hinaus liefert uns der Autor der Leserzuschrift nochmal Teilhinweise darauf, was die Initiative bewirkt, und warum sie angenommen und in die Tat umgesetzt werden muss.

Als Essenz lässt sich sagen: Zurzeit nehmen Banken ihre Kreditnehmer zwecks kolossaler eigener Bereicherung nach Strich und Faden aus, ich nenne es gigantische Uebervorteilung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Die Vollgeldinitiative wird diesen Betrug stoppen.

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Thurgauer-Zeitung vom 17.5.2018

Unter dem Titel Geld – private Sache oder öffentliches Gut

Leserbriefe“

war u.a. folgender Leserbrief zu lesen:

Geld entsteht durch Kreditvergabe. Alles zirkulierende Geld kann als Schuldgeld bezeichnet werden. Auf der einen Seite entsteht ein Guthaben und auf der anderen Seite eine Schuld die verzinst werden muss. Ob nun eine private Bank oder der Staat selbst als Nationalbank Geld schöpft ist ein Unterschied. Die Zinsen die eine Private Bank schöpft fliessen in jene Taschen die schon übervoll sind. Warum soll der Staat als Nationalbank das Geld nicht selber schöpfen wie schon Noten und Münzen wo doch der Schuldenberg über Zins und Zinseszins laufend immer grösser wird? (Die Zinsen zahlt ja der Steuerzahler oder?)

Pro 100`000.— Franken die eine Bank für eine Hypothek verleiht muss sie in der Schweiz nur gerade mal 2`500.—Franken als Rückdeckung vorweisen, verlangt aber Zins für den vollen Betrag, also nimmt sie Zins für viel Geld das sie gar nicht hat! Ist das noch rechtens? Wenn jeder das macht? Geld ist keine private Sache – Geld ist ein öffentliches Gut – Mittler zum Tausch!

Das nun die privilegierten Vermögenden und stillen Nutzniesser die hinter den privaten Banken stehen gegen die Vollgeldinitiative Sturm laufen und am heutigen Geldschöpfungssystem nichts ändern wollen ist nur verständlich. Viele dieser Angstmacher haben sich durch die heute elektronische Geldschöpfung durch extravagante Saläre und Boni riesige Vermögen angeschafft und leisten sich einen pompösen Lebensstil….. !

Das heutige Geldschöpfungsprinzip der Banken aus dem Nichts durch elektronische Kreditvergabe ist veraltet und weil es auf Unrecht basiert (soziale Konflikte vorprogrammiert) wird es früher oder später der Wahrheit und Rechtschaffenheit weichen müssen. Auf einem Einkommen ohne rechtschaffene ehrliche Arbeit als Gegenleistung liegt auf Dauer kein Segen (Vincenz) und muss früher oder später ausgeglichen werden müssen.

Robert Spitzli

Regelwiesenstr. 5

8560 Märstetten

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Die fetten Textteile wurden in meinem verfassten Leserbrief in der Thurgauer-Zeitung vom 17.5.2018 ausgelassen! Dazu wurde lieber ein Leserbrief mehr gegen die Initiative in den Leserbriefteil aufgenommen und abgedruckt. Wer genau hinschaut was ausgeklammert wurde kommt selber drauf, dass unsere Demokratie und Meinungsfreiheit in Gefahr ist – sie wird immer mehr vom herrschenden Kapital bestimmt!

Wichtige Textteile wurden gestrichen um dem Leser nicht Einsicht in das ganze Bild zu geben.

Warum?

Das Volk soll nicht wissen, dass der Staat durch die eigene Geldschöpfung mit der Nationalbank Schulden abbauen (Schulden abbauen mittels Gelddrucken halte ich für eine langfristig schädliche Massnahme, ich zähle dies nicht als Argument für die Initiative. Thom Ram) und dadurch frei werden kann. (Wer Schulden hat ist nicht frei) (Filz in der Schweiz: Kantonsräte und Ständeräte sind gleichzeitig in Verwaltungsräten von Banken, Versicherungen und Unternehmen). (Das muss laut gesagt werden um den bleiernen Widerstand gegen die Initiative zu verstehen. Thom Ram)

Wenn der Staat keine Schulden mehr hat minimiert sich der Einfluss des Kapitals auf Volksentscheidungen. Dann hat der Staat endlich Geld für soziale Verpflichtungen die so dringend erfüllt werden müssen um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Es gibt in der Schweiz immer mehr Arme. Obwohl diese nicht faul sind kommen sie an den Rand der Gesellschaft.

Die Einführung des Leserbriefes, welche beschreibt wie das Geld entsteht, ist wesentlich – denn die Guthaben auf der einen Seite, also die riesigen Vermögen der vielen Millionäre und Milliardäre in der Schweiz sind auf der anderen Seite die riesigen Schulden der schaffenden Bevölkerungsgruppen. (Das ist einer der massgebenden Punkte. Thom Ram)

Dies ist in jeder Buchhaltung so. Guthaben und Schulden sind gleich hoch. Solche Zusammenhänge werden in den Medien ausgeklammert und es wird nur über die Vermögenden Millionäre berichtet und wie viele es wieder mehr geworden sind und wie es uns doch so gut gehe. Ein Zusammenhang zur zunehmenden Armut fehlt meist im selben Text. (Ja. Der Autor lässt den Fakt, dass Kreditnehmer in der Geldgesamtmenge nicht vorhandenen Zins abliefern müssen, und zwar in Form von echtem Geld, da durch Arbeitsleistung gedeckt, aussen vor. Thom Ram)

Krankenkassenprämienverbilligung: Finanzierung über die Allgemeinheit: die Gemeinde. Sozialbezüger deren Zahl immer grösser wird. Ergänzungsleistungen: Die AHV reicht nicht mehr. Früher reichte sie noch warum jetzt nicht mehr? Immer mehr kommen mit dem Lohn den sie haben nicht mehr aus:

Der aufgerechnete Zins der in allen Produkten, Mieten und Dienstleistungen von vor allem Schulden der Unternehmen ist der springende Punkt. Auch in Bundes- und Gemeindesteuern sind diese Zinsen von Schulden enthalten. Die Vollgeld-Initiative würde einen Teil dieses Missstandes beseitigen.

Nachdem die Medien offensichtlich gezielt „anders“ informieren finde ich es wichtig Sie wissen zu lassen, dass dies heute tatsächlich so ist.

Endlich gehört uns unser Geld! Vollgeld ist das, was die meisten Leute meinen, was Geld heute schon sei. Sie denken nämlich nicht daran, dass ihr Geld auf dem Lohnkonto ihnen gar nicht gehört, sondern der Bank. Es gehört zur Bilanzsumme der Bank und ist nur ein Zahlungsversprechen der Bank. Geht sie Konkurs – ist ihr Geld weg. Erst mit Vollgeld gehört Geld wirklich uns. Nationalbank geschöpftes Geld muss ausserhalb der Bilanzsumme der Banken geführt werden.

Noch heute kämpfen Familien um ihr Geld das sie beim Crash 2008 bei Lehmann Brothers verloren haben. Geht es hart auf hart wird der Kleine immer verlieren….

Ihr Nachbar

Robert Spitzli

Regelwiesenstrasse 5

8560 Märstetten

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Schweizer, bitte mach dich schlau!

Mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit gehörst du zu den 999 Promille, welche ausgesaugt werden. Das 1 Promille hat Kohl ohne Ende. Dessentwegen ist deren Initiativ – Antipropaganda allgegenwärtig und sie ist, haha, professionell auf „Seriosität“ getrimmt. Lass dich nicht täuschen. Mache dich kundig!

Ja, und gib deine Stimme…

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Eingereicht von Rechtobler.

Thom Ram, 24.05.06

 

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19 Kommentare

  1. Guido sagt:

    Natürlich werde ich für die Initiative stimmen, obwohl sie etwa so deutlich wie die No Billag Initiative abgelehnt werden dürfte. 😉

    Ich habe zwar den Initiativtext nicht studiert, aber da wird die SNB erwähnt. Was mir nicht klar ist, ob die SNB wie sie heute besteht bleiben oder wie von mir weiter unten vorgeschlagen durch eine Monetative ersetzt werden soll.

    Denn die SNB heute ist weder schweizerisch, noch eine Bank. Sie ist eine AG nach privatem Recht. Der Bund notabene besitzt keine einzige Aktie. Zwar sind ein paar Kantone beteiligt, aber der grösste private Aktionär ist Deutscher mit Wohnsitz in Deutschland.

    Diese private Firma hat über die Hälfte des physischen Gold, das sich im Eigentum der schweizerischen Bevölkerung befand, zu Tiefstpreisen verhökert.

    Seit die englische Nationalbank im 1. Quartal 2014 den Aufsatz „Money creation in modern economy“ verfasst hat, sollte eigentlich ein Umdenken in den akademischen Zirkeln statt gefunden haben. Immerhin ist die BoE die älteste Zentralbank der Welt. Aber nein, das passt nicht die Agenda, darum hält man lieber an Irrlehren fest.

    Die BoE hat sehr gekürzt gesagt: Zwar komme das Fraktionale Reserve Banking der Wahrheit noch am Nächsten. Aber tatsächlich sei es so, dass das Geld ohne Einschränkung aus dem Nichts geschaffen würde. Entgegen buchhalterischer Annahme werde zuerst der Kredit erzeugt, aufgrund dessen dann eine Einlage geschaffen werde. Konkret, man vergibt einen Kredit an einen Häuslebauer und schafft sich dann eine Einlage aufgrund der geleisteten Sicherheiten. Bei Benutzung von Kreditkarten wird im Zeitpunkt des Benutzens das Geld erst geschaffen.

    Zum heutigen Geldsystem könnte man noch lange schreiben. Es ist bewusst verkompliziert worden, damit der einfache Bürger nicht merkt, wie er über den Tisch gezogen wurde.

    Nun wie sähe ein gerechtes Geldsystem denn nach meiner Meinung aus.

    Voraussetzung: Der Staat arbeitet im Dienst der Bürger und nicht anders herum, wie es heute der Fall ist. Die erste Erkenntnis um überhaupt all die hässlichen Vorgange zu verstehen, ist, dass eben die Regierung nicht im Interesse der Bürger handelt.

    OK, nehmen wir mal an, es gibt da eine Instanz, die im Interesse der Bevölkerung handelt und es ist die Regierung. 😉

    Dann sollte eine Monetative geschaffen werden, die unabhängig neben der Legislative und Exekutive existieren würde.

    -Diese Instanz müsste völlig transparent und öffentlich arbeiten. Jeglicher Profit müsste zugunsten der Bevölkerung eingesetzt werden.
    -Sie müsste das alleinige Recht zur Geldschöpfung besitzen.
    -Dabei spielt es keine Rolle, ob das Geld gedeckt oder ungedeckt ist, da ja jeder Vorteil der Bevölkerung zu Gute kommt.
    -Auch könnte neben Bargeld eine Kryptowährung geführt werden.
    -Die Privatbanken dürften nur noch Geld verleihen, die sie von der Monetative erhalten haben.
    -Der Zins würde von der Monetative bestimmt.
    -Damit das leidige Zinsproblem gelöst würde, müsste die Monetative jährlich in der Höhe des Zinssatzes neues Geld schöpfen, das wie jeder durch die Monetative erworbene Vorteil der Allgemeinheit zu Gute kommen müsste. Z.B. Fond.

    So in etwa meine Vorstellungen nur mal rudimentär entworfen.

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  2. Guido sagt:

    PS
    Zwar schon etwas älter:

    http://www.fondsprofessionell.de/news/maerkte/headline/raetselhafte-rally-bei-schweizer-notenbank-127815/

    Da dürften einige private Aktionäre der SNB sehr profitiert haben und wohl kaum das Volk…

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  3. webmax sagt:

    Die einzige wahre Alternative ist eine staatliche Geldschöpfung durch eine Zentralbank – die allerdings vor regierungspolitischer Begehrlichkeit streng geschützt werden muß. So war das „schuldenmachen“ wohl auch zu verstehen. Diese Schulden sind durch das gesamte Volksvermögen gedeckt („Vollgeld“) und dadurch wird eine Geldmenge als Zahl-bzw. Tauschmittel erst möglich. Selbst Minizinsen wären als Bearbeitungsgebühr bei Krediten denkbar: nämlich gedeckt durch das Produktivitätswachstum der Wirtschaft, nicht per falscher, nach mehr Wachstum schreiender Geldaufblähung wie im derzeitigen System.
    Ironischer Weise zeigt die heutige Nullzinssituation (die natürlich andere, echte Nachteile fürs Volk hat), dass eine stagnierende Geldmenge schadlos möglich ist!
    Den Schweizern viel Glück bei ihrem Vorhaben und vor allem eine saubere Umsetzung ohne Verwässerung!

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  4. webmax sagt:

    Guido
    24/05/2018 um 15:52

    Ich möchte hier an den großartigen Schweizer Bankier (!) Ferdinand Lips erinnern
    http://lips-institute.ch/de/
    „Ferdinand Lips wusste, dass wir uns in einem System befinden, das in den Verlust der individuellen Freiheit münden und die Menschen ihres Besitzes berauben wird. Er war überzeugt, dass dieser Weg in die Versklavung nur aufgehalten werden könne, indem man in den Menschen das Interesse für ein Basiswissen über Wirtschaft- und Gesellschaftsgeschichte wecke. Deshalb schrieb er verschiedene Bücher, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben. Dabei bildet die „Gold Verschwörung“ den Höhepunkt seines langjährigen Schaffens.“

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. thom ram sagt:

    Guido 15:52

    Interessant. Danke 🙂

    Die Vorgaben der Initative sind ein erster Schritt. Richtig weisest du darauf hin, dass die SNB zum Volkseigentum erklärt gehört, und dass sie völlig transpaerent arbeiten muss. Das wird der 2. Schritt sein.

    Sollte die Initiative verworfen werden, so dauert die Schweinerei eben noch etwas länger. Doch ist der Geist aus der Flasche. Das Erkennen wird sich ausbreiten. Wenn genügend der 999 Promille den Braten gerochen haben werden, dann wird Schluss gemacht werden schnell.

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  7. thom ram sagt:

    Guido

    Vergass.

    Wie wäre es mit Zinsverbot bei Kreditvergabe? Echter Muslim zum Beispiel nimmt keinen Zins.

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  8. Guido sagt:

    thom ram
    24/05/2018 um 18:23

    Danke, wie

    webmax
    24/05/2018 um 17:05

    schon erwähnt hat, haben wir Dank Nullzinspolitik praktisch schon eine Situation, die einem Zinsverbot nahe kommt.

    Wobei das natürlich nicht für den privaten Kreditnehmer gilt, sondern für Staaten und andere Profiteure.

    Grundsätzlich halte ich nichts von Verboten.

    Auch kann ich dem Zins durchaus positive Seiten abgewinnen. Bei hohem Zins würde z.B. die Schweiz nicht so zugepflastert, wie es Dank billigem Geld gerade passiert.

    Wird der Zins im Geldsystem so integriert, dass Vorteile daraus dem Volk zugute kommen, sehe ich ihn als natürlichen Ausgleich zur Verleihung von Geld.

    Das heutige Zinssystem dient zum Schröpfen des Volkes zugunsten einiger Superreicher, die das Geldsystem kontrollieren.

    Wie erwähnt, sollte die Monetative die Geldmenge steuern, z.B. aufgrund des Zinssatzes und des Wirtschaftswachstums. Jeder Vorteil sollte dabei der Allgemeinheit zu Gute kommen.

    Der Nachteil des Zinses ist ja nicht der Zins an und für sich, sondern dass nur eine Minderheit davon profitiert.

    So kurz meine Antwort, die nicht vollständig ist…

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  9. Norbert Fuchs sagt:

    Die Islamischenn Banken werden uns das Fürchten lernen mit nullzins und Konsum ohne Ende.Hauskauf bla bla blah bla.

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  10. Besucherin sagt:

    Der IWF hat das ja selber schon vorgeschlagen

    https://www.telegraph.co.uk/finance/comment/9623863/IMFs-epic-plan-to-conjure-away-debt-and-dethrone-bankers.html

    Nur sollten es alle gleichzeitig machen.

    Die eigentliche Bedrohung für sie ist China, da druckt sich der Staat das Geld und bringt es durch Ausgaben in Umlauf, ohne Schulden zu buchen.
    China hat über 3 Billionen Währungsreserven angehäuft, und schnappt sich überall die Filetstückchen. Die westlichen Staaten bzw.die EU kann da überhaupt nicht mit, alle sind verschuldet und für große Projekte ist kein Geld da.
    Chinesische Firmen bekommen Kredite, die sie nicht zurückzahlen müssen, klar können die viel billiger produzieren.

    Wie auch immer, Hut ab vor den Schweizern, wo sich doch sehr viele mit der Thematik wenigstens befassen. Bei uns ist ja bis auf ein paar Ausnahmen leere Wüste.

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  11. Texmex sagt:

    @Guido
    Du solltest in dem Zusammenhang betrachten, wie Geld als Schuld in die Welt kommt, ausser in China. Der Zins wird dabei nicht mit erzeugt, wird also als Schuld zusätzlich erzwungen. Ganz abgesehen vom Zinseszins. Das ist absolut NICHTS Gutes! Erst diese Konstruktion setzt dieses kranke Wirtschaftssystem in Gang.

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  12. André sagt:

    Eine sehr gute Zusammenfassung der Lage mit weiterführenden Infos dazu auf „Infosperber“

    Vollgeld-Initiative: Jetzt schlagen die Banken mit Werbung zu! Von Christian Müller 18.05.2018 http://www.infosperber.ch
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Schweiz-Vollgeld-Banken-Politik-Werbung
    Galt die Vollgeld-Initiative lange als chancenlos, gewinnt sie jetzt an Zustimmung – weil die Leute sie zu verstehen beginnen.

    Macht Euch schlau und geht alle an die Urne.
    Es ist wichtig kein Gejammer danach, über unsere gut bezahlten Banker mit ihren super Boni und wir mit unseren minus Zinsen!

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  13. André sagt:

    Und noch besser geht es gleich hier weiter
    “Abstimmungsbüechli” wird zum “Auslassungsbüechli” auf http://www.vollgeld-initiative.ch/
    https://www.vollgeld-initiative.ch/bundesrat/
    – Die wichtigsten Verletzungen des Gebots der Sachlichkeit in den Erläuterungen des Bundesrates zur Vollgeld-Initiative. . . .
    – Bundesrat führt Stimmbürger in die Irre und missbraucht öffentliche Gelder für Wahlkampf. . . .

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  14. André sagt:

    Vollgeld ist nichts Neues
    https://www.vollgeld-initiative.ch/vollgeld-ist-nichts-neues/
    Bargeld ist Vollgeld, da voll von der Nationalbank garantiert.

    Und einfach Auf den Punkt gebracht mit dem Bild noch Fragen.

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  15. André sagt:

    @Guido

    Auf der Seite der SNB sind Deine Fragen eigentlich alle sehr gut und verständlich erklärt.

    Die Nationalbank SNB als Aktiengesellschaft
    https://www.snb.ch/de/iabout/snb/org/id/snb_org_stock
    Die Gründung der Nationalbank erfolgte aufgrund des Bundesgesetzes über die Schweizerische Nationalbank, das am 16. Januar 1906 in Kraft trat. Der Geschäftsbetrieb wurde am 20. Juni 1907 aufgenommen.
    Die Nationalbank ist eine spezial gesetzliche Aktiengesellschaft des Bundesrechts. Sie wird unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes nach den Vorschriften des Nationalbankgesetzes verwaltet. Die Aktien sind als Namenaktien ausgestaltet und an der Börse kotiert. Das Aktienkapital beträgt 25 Millionen Franken und ist zu rund 55 % im Besitz der öffentlichen Hand (Kantone, Kantonalbanken etc.). Die übrigen Aktien befinden sich grössten teils im Besitz von Privatpersonen. Der Bund besitzt keine Aktien.

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  16. André sagt:

    @Guido

    Unter Fragen und Antworten findet man einfach alles 🙂

    WAS IST UNTER DER UNABHÄNGIGKEIT DER NATIONALBANK ZU VERSTEHEN
    https://www.snb.ch/de/iabout/snb/org/id/qas_unabhaengigkeit_1
    Die Bundesverfassung bestimmt, dass die Nationalbank als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik im Gesamtinteresse des Landes zu führen hat (Art. 99 Abs. 2). Die Unabhängigkeit der Nationalbank umfasst vier Aspekte, die im Nationalbankgesetz (NBG) konkretisiert sind: die funktionelle, die finanzielle, die institutionelle und die personelle Unabhängigkeit. Die finanzielle, institutionelle und personelle Unabhängigkeit schaffen die Grundlage, dass die funktionelle Unabhängigkeit auch in der Praxis gesichert ist.

    GEWINN UND GEWINNVERTEILUNG DER SNB
    https://www.snb.ch/de/iabout/snb/annacc/id/snb_annac_profit
    Das Nationalbankgesetz enthält eine besondere Regelung für die Gewinnermittlung (Art. 30): Die Nationalbank bildet Rückstellungen, die es erlauben, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitisch erforderlichen Höhe zu halten. Sie orientiert sich dabei an der Entwicklung der schweizerischen Volkswirtschaft.
    Die Gewinnverteilung ist wie folgt geregelt (Art. 31): Vom Bilanzgewinn wird eine Dividende von höchstens 6 Prozent des Aktienkapitals ausgerichtet. Der verbleibende Gewinn fällt zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Dritteln an die Kantone.

    Ja die ganze Angelegenheit ist nicht so einfach zu erklären, aber das wichtigste die Gewinne gehen nicht mehr alle an die privaten Bänkster mit ihren Boni und ihren privaten Aktionären sondern der grösste Teil an die Allgemeinheit.

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  17. André sagt:

    Im Moment wird mann ja beileibe schön verarscht von allen Seiten wegen Sicherheiten unserer Bankeinlagen.
    Wie in duzenden Leserbriefe von unseren ehrenwerten Politikern, die leider gar keine Ahnung haben, verweisen sie immer auf die schöne Garantie von 100’000 Fr. pro Kunde. Wie es denn aber im Falle der Fälle funktionieren soll, da weis dann aber wirklich keiner Bescheid.

    Eine Halbwahrheit ist die Aussage des Bundesrates, dass bei einem Bankkonkurs “bis zu 100’000 Franken pro Kundin oder Kunde und pro Bank gesichert sind.” (S. 14 rotes “Abstimmungsbüechli”) Die Gesamtmenge der Einlagensicherung ist auf 6 Mia. CHF begrenzt, das reicht nur für eine mittlere Regionalbank. Die 6 Mia. Versicherungssumme reichen nur, um für 1 – 2% der gesamten Kundeneinlagen zu garantieren. Dadurch, dass dies nicht erwähnt wird, wird dem Leser eine falsche Sicherheit vorgegaukelt, seine 100’000 Franken seien in jedem Fall gesichert. Das ist aber nicht der Fall, was auch von der internationalen Bankenaufsicht bemängelt wird:
    http://www.vollgeld-initiative.ch/medienmitteilungen/einzel/internationale-bankenaufsicht-geld-auf-schweizer-konten-nicht-sicher/

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  18. Texmex sagt:

    @André. 25/05/2018 UM 02:41
    Es kommt noch hinzu, dass im kommenden Krisenfall der Franken gemeinsam mit € und $ bachab gehen wird. Das steht fest!
    Insofern ist die Einlagensicherung Augenwischerei. Ob so eine Doris Leuthard oder ein Ueli Muurer das weiss, ist unerheblicher. Die Doris zählt statt der Stutz eben ihre Paar Schuhe. Und der Ueli…nein lassen wir das.

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  19. Texmex sagt:

    Und grad noch das Tüpfelchen auf dem Iiiih:
    Neuerdings geht es in der suuberen Schweiz mehr um Sicherheit als um Freiheit, und das Vertrauen in den Staat steigt, und in die Medien sowieso!
    Alles wird gut für die Schweizer, na da kann ja nix mehr schief gehen!
    https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/optimismus-nimmt-zu-104873.html

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