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Frau Ursula Haverbeck / „Rechts“sprechung / Gefängnis

Wolf schrieb heute einen mir sympathischen Kommentar. Auszugsweise und sinngemäss:

Frau Haverbeck betrachtet geschichtliche Aufklärung nicht als Aufgabe der Jungen, sondern als Aufgabe für an Alter Fortgeschrittene. Sie habe bewusst früher nichts gesagt, habe gewartet bis zu vorgerücktem Alter, bis sie öffentlich mit Aufklärungsarbeit begonnen habe.

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Frau Haverbeck war, das setze ich als selbstverständlich voraus, bewusst, welche Gefahren sie für sich damit heraufbeschwor. Ich bin überzeugt, dass sie das, was nun eingetreten ist, als reale Möglichkeit in ihren Lebensplan mit einbaute. Ich bin überzeugt, dass sie sich treu bleiben wird auch im dunkelsten Falle, da man sie bis zu ihrem Tode hinter Mauern eingeschlossen hielte. Sich treu bleiben in ihrem Falle heisst: Ausfluss des Bösen leibhaftiglich erfahren – und eben gerade erst recht an sich, an das Leben, an Sinn, an göttlichen Plan glauben; Wissen, dass alles seine Richtigkeit hat, so man das Ganze zu betrachten fähig ist. All das traue ich dieser freundlich lebenssprühenden Frau mit Noblesse einer wahren Fürstin zu.

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Nikolai, unser Volkslehrer, nimmt auch Stellung. Ich weise auf eine Besonderheit hin, welche dich, guter Leser, genau so freuen wird wie mich. Minute 06:40.

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Am Donnerstag, den 10.Mai findet eine Demonstration statt, in Bielefeld.

Treffpunkt Bahnhof Bielefeld, um 13:30 Uhr.

Thema: Freiheit für Ursula Haverbeck.

Ich hoffe, dass sich 100’000 einfinden werden.

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Maria in Lupocattivo zum Thema:

Eilmeldung: Ursula Haverbeck wurde verhaftet – Soliaktionen geplant!

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Dass man Frau Haverbeck nun abgeführt und hinter Mauern gebracht hat, erstaunt natürlich weder dich noch mich. Neben Haverbeck bin ich ein kleiner Fisch, war aber auch als kleiner Fisch  letzten 27. Dezember 30 Stunden in schweizerischer U-Haft, habe 2100 abgedrückt und 5000 oder wahlweise 100 Tage drohen mir, sollte ich falsch Wort äussern oder falsch Wort auf bb tolerieren. Es herrscht eben das

Seerecht.

Ich dürfte sagen, die Bibel sei Teufels Werk, oder alle Deutschen seien Idioten, oder zwischen WKI und WKII sei permanent durchgekämpft worden, ich dürfte leugnen oder verdrehen was und wie ich wollte – kein Gericht würde das interessieren. Die offizielle Geschichte des HC in Frage zu stellen,  Argumente aufwerfen zu wagen gar, das jedoch ist in DACH no go. Da zieht Jurist Gummi paar Agraffen heran, und schwuppdich, bist du verurteilt. Schwerlich findest du ein Gericht mit Mumm, welches Fehlurteil aufhebt, Juristen, welche sich dem Diktat der Weltvampire nicht beugen.

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Mitlesender Spion, hab acht. Die Weltvampire sind nicht Atheisten, nicht Muslime, nicht Christen, sie sind auch keineswegs gläubige Juden, nichts von dem sind sie. Vampire sind sie, jahrtausend alte Inzucht, unfähig der Empathie, komplett abgeschnitten von Herzen und Gemüthe, sehr intelligent und in schwarzer Magie bewandert, auch „Elite“, „Geldadel“, „die 200 Familien“ oder  Zionisten genannt. Zionist ist nicht gleich Jude. Das Gleichsetzen der zwei Begriffe ist ein Kniff der Zionisten, eigens dafür geschaffen, Juden pauschal zu diskriminieren.

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Menschenrecht wird mit Füssen getreten, am Boden zerquetscht und verhöhnt.

Frau Haverbeck hat keiner Fliege etwas zuleide getan. Sie hat geforscht sehr breit und sehr tief. Sie hat öffentlich gesagt, was sie gefunden hat. Sie tat dies selbstlos, sie tat es als Patriotin, als deutsche Patriotin.

Ich sage, was ein Patriot ist.

Ein Patriot liebt und ehrt sein Volk und seines Volkes Kultur. Er entwickelt diese Kultur nach bestem Wissen und Können weiter.

Ein Patriot liebt die Andersartigkeit anderer Völker und Kulturen. Er will mit anderen Völkern in gegenseitig bereicherndem Austausche leben.

Das ist ein Patriot. Frau Haverbeck ist Patriotin.

Leute, welche einen Patrioten wegsperren, gehören von ihren Posten entfernt und Tätigkeiten zugeführt, welche ihren Fähigkeiten entsprechen.

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Frau Haverbeck, ich umarme Sie im Geiste.

Thom Ram, 08.05.06

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Nachtrag.

Eben von Krazzi gekommen:

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15 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. jpr65 sagt:

    Frau Haverbeck ist nicht geflüchtet. Das wäre auch nicht ihr Stil und mit 89 recht anstrengend.

    Sie sind mit 3 Autos bei ihr zu Hause vorgefahren, um sie zu verhaften.

    So eine gefährliche alte Frau. Das Ganze soll uns nur Angst machen. Aber auf mich wirkt es lächerlich. Hofftenlich auf viele andere auch.

    http://freiheit-fuer-ralph.info/2018/05/07/ursula-haverbeck-wurde-verhaftet

    Das internationale Rote Kreuz war übrigens noch während des Krieges auf Kontrollgang in den KZs und meldet ganz andere Zahlen als die offizielle Geschichtsschreibung. In ganz offiziellen Berichten, davon gibt es sogar mehrere. Findet man, wenn man den Link weiterverfolgt.

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  3. mkarazzipuzz sagt:

    Mojens,
    ich bin beim Prozeß gegen Alfred Schaefer in Dresden gewesen, nicht in den Sitzungssaal gelassen wegen fehlendem Perso.
    Dort war auch Sylvia Stolz und viele Andere.
    Ich denke: ES IST AN DER ZEIT!!! Wir müssen etwas tun. Solche Sauereien gegen jedes Recht dürfen wir nicht dulden.
    Macht mit, wenn ihr es irgendwie könnt. Ich kann mein Geld auch für einen Urlaub auf „was weiß ich“ ausgeben, aber ich gebe es gern für MEIN DEUTSCHLAND aus. Macht doch einfach mit und zeigt diesen Verbrechern ihre Grenzen.
    krazzi

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  4. mkarazzipuzz sagt:

    @ Maria in Lupocattivo zum Thema:

    Eilmeldung: Ursula Haverbeck wurde verhaftet – Soliaktionen geplant!

    Maria, du beschreibst da sehr böhse Dinge. Du darfst also ALLES behaupten, ohne strafrechtliche Verfolgung, augenommen der TOTAL VERBRANNTEN (eben dem so genannten Holocaust) der JUDEN.
    Das läßt tief blicken…

    Ich bin bei Dir und Allen, die hier noch bei klarem Verstande sind.
    Krazzi

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  5. MaryPoppins sagt:

    @ krazzi. Ich wollt auch am freitag zur verhandlung vom herrn schäfer gehen. Ich hab nur leider keine info gefunden in welchem saal das ganze stattfindet. War bissl schade. Ich war auch schon prozessbeobachter bei akif p. Und seiner volksverhetzung. Das hat super geklappt. An perso zeigen kann ich mich allerdings ni erinnern… Hm… Egal. Fakt ist, dass es wahnsinnig viel druck auf den richter ausübt, wenn da einfach so fremde leute zusehen. Natürlich darf man äußerlich ni in irgendeine schublade passen. Neben mir saß z.b eine in jogginghosen und redete ständig sehr laut über pegida. Das war oberpeinlich… Ni, dass die das gemerkt hätte… Aber es hat Akif glaub mehr geschadet als genützt. Also wer sowas macht: sehr gut! Jede gelegenheit nutzen. Es hilft wirklich! Aber zieht euch bitte seriös an. Das hat nix mit verbiegen zu tun. Es geht nur um das bild, was man auf den 1. Blick abgibt. Richter sind letzen endes auch nur menschen. Manchen ist ihr unwohlsein in ihrer rolle, die sie auf der seite des schlechten spielen, auch anzusehen. Wenn man solchen richtern als ordentlich gekleideter mensch der weiß was sich gehört, in die augen sieht, kann man sie auf den boden der tatsachen zurückholen. Man muss nur von der richtigkeit seines anliegens überzeugt sein. So ähnlich wie sich gutes wetter vorzustellen, bevor man motorrad fährt.

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  6. rsvarshan sagt:

    Hat dies auf rsvdr-der etwas andere Blog rebloggt und kommentierte:
    dem habe ich nichts hinzu zu fügen

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  7. viktoria sagt:

    Soliaktionen geplant!

    Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Verden hat die Polizei am Montagmittag (7. Mai 2018) das Anwesen von Ursula Haverbeck in Vlotho (Kreis Heford) gestürmt und die 89-Jährige festgenommen. Haverbeck hatte bis zuletzt versucht, einen Aufschub der Haftstrafe zu erwirken, bis ein Gutachten über die Haftfähigkeit der gesundheitlich angeschlagenen Dame vorliegt. Während die linke Presse tagelang vor Wut tobte und halluzinierte, Ursula Haverbeck befände sich auf der Flucht, da sie ihre Haftstrafe am 2. Mai 2018 nicht angetreten hatte, was der Staatsanwaltschaft sogar durch Frau Haverbeck mit einer ausführlichen Begründung und einem Verweis auf noch nicht entschiedene Anträge mitgeteilt wurde, konnte es die Staatsanwaltschaft offenbar nicht abwarten, die politische Dissidentin, die gleichzeitig als Spitzenkandidatin der Partei DIE RECHTE um den Einzug ins Europaparlament kämpft, hinter Gitter zu bringen. Ein Armutszeugnis für ein System, das eine alte Dame zur Staatsfeindin Nr. 1 erklärt.

    Ursula Haverbeck befindet sich in der JVA Bielefeld–Senne, einer Anstalt des offenen Vollzugs. Ob sie dort bleibt oder in eine andere Justizvollzugsanstalt verlegt wird, ist noch unklar. Seid solidarisch und zeigt Ursula Haverbeck, daß sie nicht alleine ist. Füllt die Briefkästen der JVA mit Solidaritätsbekundungen!

    Die Postanschrift:
    JVA Bielefeld-Senne
    HH Ummeln
    z. Hd. Ursula Haverbeck
    Zinnstr. 33
    33649 Bielefeld
    Organisiert Proteste: Zeigen wir unsere Solidarität!

    Ursula Haverbeck sitzt im Gefängnis, weil sie ihre Meinung vertreten hat. Eine alte Dame sitzt, während Kriminelle in diesem Land frei herumlaufen oder mit lächerlichen Strafen die Gerichtssäle verlassen. Jetzt zählt es, deutschlandweite Solidaritätsaktionen zu organisieren: In euren Städten, in euren Vierteln. Öffentlichkeitswirksam und mit dem Ziel, auf diesen Wahnsinn hinzuweisen, aber auch Ursula Haverbeck Kraft für die schwere Haftzeit, die im schlimmsten Fall bis an ihr Lebensende dauern könnte, zu geben.

    Achtet auf Ankündigungen, es wird in den nächsten Tagen auch organisierte und koordinierte Proteste geben. Raus auf die Straße, zeigen wir Solidarität! —— Viktoria

    Gefällt 2 Personen

  8. mkarazzipuzz sagt:

    +++++++++++++++++++++++++++++++
    Frau Haverbeck war, das setze ich als selbstverständlich voraus, bewusst, welche Gefahren sie für sich damit heraufbeschwor. Ich bin überzeugt, dass sie das, was nun eingetreten ist, als reale Möglichkeit in ihren Lebensplan mit einbaute. Ich bin überzeugt, dass sie sich treu bleiben wird auch im dunkelsten Falle, da man sie bis zu ihrem Tode hinter Mauern eingeschlossen hielte.
    ————————————————–

    Jawohl,
    Ursula Haverbeck hat diese Konsequenz in ihre Lebensplanung mit einbezogen. Sie sagte sinngemäß:
    „Das Leben hat mir so viel schöne Dinge gegeben. Ich habe ein langes und in weiten Teilen zufriedenes Leben gelebt. Nun will ich aber die Schmach, die unserem Volke angetan wird, nicht länger erdulden.
    Wer kämpft muss wissen, dass es nichts in der Welt ohne einen Preis gibt und es kommt darauf an, ob man bereit ist, diesen Preis zu bezahlen.“

    Sie ist bereit, diesen Preis zu bezahlen! Wir werden ihr, dieser großen Dame unserer einst stolzen Nation, mit unserer Solidarität den Rücken stärken.

    Dieses mittelalterliche, durch und durch korrupte System gehört in die Mülltonne der Geschichte.

    Liebe Grüße

    krazzi

    Gefällt 1 Person

  9. DET sagt:

    Ich habe auf diesem Blog schon mehfach auf das Besatzungsrecht hingewiesen,
    dass uns das Gerichtsverfassungsgesetz von 1924 vorschreibt.
    (nachzulesen im Kontrollratsgesetz 4)

    Die Gerichte die wir jetzt haben, haben mit der Rechtssprechung nichts am Hut !
    Es geht immer nur um die fiktive „PERSON“, die als Vermögensmasse über irgendeinen
    öffentlichen Trust verwaltet wird. Der Richter ist der Trustee, sozusagen der Verwalter
    des Trustes und nicht mehr !!!!

    Es sind reine Einrichtungen der Banken !!!

    Und wie ich kürzlich bei der Anna von Reitz las, soll es sogar soweit gehen,
    dass alle sogenannten „Urteile“ zu Bonds zusammengefasst
    und an der Börse gehandelt werden.

    Gefällt mir

  10. Bettina sagt:

    Ich bin noch gar nicht durch und muss ziemlich weinen.
    Hier, bevor es gelöscht wird:

    Gefällt mir

  11. Yoku sagt:

    @Bettina

    Danke für das Video. Die zwei Typen gegen Schluss des Videos, welche die Demo-Teilnehmer fotografieren. Vielleicht werden die Bilder ja mit den neuesten Möglichkeiten der Gesichtserkennung abgeglichen … einfach widerlich.

    Himmeltraurig das Ganze ..

    Gefällt mir

  12. Bettina sagt:

    Was mich ganz arg erschütter hat, sind die letzten Worte, die Frau Ursula Haberbeck kurz vor ihrer Inhaftierung hinterlassen hat:

    Liebe Landsleute,
    welchen Standes auch immer, ob Mann oder Frau, ob jung oder alt!

    Die Bildzeitung hat uns eine aufschlußreiche Lehrstunde beschert.

    Am Mittwoch, den 25. April, kam am Spätnachmittag mit der Post (mit Ausnahme von Montags, kommt diese immer erst am Nachmittag) die Einberufung ins Gefängnis, wo ich mich innerhalb einer Woche, also bis 02. Mai, einfinden sollte. In dieser Woche Vorbereitungszeit, in welcher natürlich nun vieles zu erledigen sein würde, gab es nur zwei Arbeitstage: Donnerstag, den 26. und Freitagvormittag, den 27. April, sowie am Tag der Einberufung, dem 02. Mai, wieder den Vormittag, denn nachmittags mußte ich mich ja auf den Weg in die JVA machen.

    Von der einen Woche zur Regelung und Ordnung aller persönlichen Angelegenheiten blieben also praktisch nur 2 Tage übrig. Ich richtete umgehend einen Antrag an das Verdener Landgericht, mit dem Hinweis, daß wohl ein Irrtum vorliegen müsse, man habe wohl bei der Terminierung die vielen arbeitsfreien Tage übersehen. Ich erklärte mich für außerstande, in diesen zwei Tagen alles Notwendige erledigen zu können und teilte mit, daß ich frühestens nach dem 10. Mai die JVA aufsuchen könne.
    Mein Anwalt, der immer Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bei dem Mammutprozeß in München anwesend sein muß und in diesem Fall am Freitag auch noch einen Prozeß in Rosteck hatte, konnte in dieser Zeit nicht reagieren. Das war auch eigentlich überflüssig, denn vor dem 02, Mai würde wohl kein Gericht einen Antrag behandeln können. So schickte er am 01. Mai einen Eilantrag an das Verdener Gericht in dem er noch einmal alle Punkte, die ich auch der JV A schon aufgrund des noch nicht vorliegenden Gutachtens zur Kenntnis gegeben hatte.

    Es hatte nämlich bereits das erste Gespräch mit einer Ärztin am Gesundheitsamt in Herford stattgefunden mit dem Ergebnis, daß von dieser die notwendige umfanghreiche Untersuchung im Gesundheitsamt nicht durchgeführt werden könne. Sie wolle daher den Antrag stellen, daß ein Spezialarzt hinzugezogen werden müsse. Über dessen Person und die Notwendigkeit seines Einsatzes verständigten wir uns. Es sollte der bereits zuvor im Hinblick auf das Gutachten über meine Verhandlungsfähigkeit tätige Spezialarzt sein, nicht zuletzt wegen der dann gegebenen Vergleichsmöglichkeit meines Gesundheitszustandes.

    Mein Verteidiger, stellte am 01. Mai den Eilantrag an die Staatsanwaltschaft in Verden, den Vollzug der Strafhaft wegen altersbedingter Haft- bzw. Vollzugsunfähigkeit, auszusetzen und im übrigen das Gutachten abzuwarten. Bis zum 02. Mai lag bei keinem von uns beiden eine Antwort auf unsere Anträge vor und auch heute, Montag den 7.5. nicht.

    Ich wollte mich gerade auf den Weg zu meinem Arzt, welcher den Antrag gestellt hatte, machen, als ein Mitarbeiter der Bild-Zeitung erschien und ein Interview haben wollte. Ich lehnte das ab, da mir der Arzttermin so wichtig war, es hatte gerade am Wochenende der lange geplante Großeinsatz von vielen Helfern und Freunden stattgefunden, um das Grundstück für längere Abwesenheit zuzurüsten, was auch für mich anstrengend war.
    Der Reporter verschwand, zwei Helfer, welche noch anwesend waren, fuhren ebenfalls ab und ich machte mich auf den Weg zu meinem Arzt.

    Offenbar hatte der Reporter der Bild-Zeitung nun nichts Eiligeres zu tun, mit viel Phantasie für seine Zeitung zu berichten, daß die Haverbeck auf der Flucht sei, von der Polizei gesucht würde und aufgrund ihres Nichterscheinens zu dem anberaumten Termin in der JVA nun (verschärfte Haftbedingungen – per Notiz eingefügt: Stimmt nicht) zu erwarten hätte. Außerdem erhielt ich die Mitteilung von – Freunden, daß die Polizei die Zufahrtswege zu meinem Grundstück abgesperrt hätte, um am vermuteten Tag meiner Rückkehr vom Arztbesuch mich inhaftieren zu können. Das hat offenbar sofort im Internet usw. gestanden, wie ich aufgeschreckten Anrufen entnehmen konnte.

    Wie konnte der Reporter zu solcher Erzählung kommen? Sicher war ihm die allgemeine Information über den Aufenthalt in Gefängnissen bekannt. Dort heißt es ganz eindeutig:

    „Wenn einem Haftantritt nicht termingerecht gefolgt wird, besteht der Verlust der Hafterleichterung und kann der Verurteilte sofort inhaftiert werden.“ Der Reporter hatte sich nur nicht erkundigt, ob vielleicht von den Möglichkeiten einer aufschiebenden Wirkung von mir Gebrauch gemacht worden war. Er hatte offenbar das Ganze so berichtet, wie es im schlimmsten Fall sein könnte. Und dieses „könnte“ wurde für ihn zur Tatsache.

    Die sonst doch so kritischen Freunde, die immer wieder von der „Lügenpresse“ gesprochen und geschrieben hatten, hatten aber nichts eiligeres zu tun, als diese Version des Bild­-Reporters für wahre Münze zu nehmen. Eine gute Bekannte aus der Nachbarschaft war auf meine Bitte hin zu meinem Grundstück gefahren und stellte fest, daß nichts, auch gar nichts von dem, was da alles berichtet wurde, zu sehen war. Keine Polizei, keine Absperrungen, das Haus lag friedlich im Abendsonnenschein und ich konnte mich dort einen Tag später mit drei besorgten Freunden zu einem ruhigen Nachmittagsgespräch treffen.

    Da es äußerst ungewöhnlich und auch ungehörig ist, auf solche, ja doch nachhaltig wirkenden Anträge nicht entweder „abgelehnt“ oder „angenommen“, so schnell wie möglich zu antworten, ist davon auszugehen, daß Staatsanwalt und Richter noch darüber verhandeln, wie auf die Anträge zu antworten sei. Jedenfalls ist es rechtlich nicht möglich, wenn sie schon einem Antrag auf ein Gesundheitsgutachten Folge geleistet haben, nun dessen Ergebnis nicht abzuwarten, ob der Haftantritt möglich oder gesundheitlich unmöglich ist.

    Ich bemühe mich jedenfalls so schnell wie möglich die noch ausstehenden notariellen und ärztlichen und finanziellen Verpflichtungen zu erledigen, um für alles Mögliche gerüstet zu sein. Außerdem werde ich den Antrag stellen, den Aufenthalt im Gefängnis in „Hausarrest mit Fußfesseln“ umzuwandeln. Das ist für die Allgemeinheit, also für euch alle, wesentlich billiger als ein Aufenthalt im Gefängnis.

    In einer sehr angenehmen Situation befinde ich mich nicht, wie leicht einzusehen ist. Aber da Deutschland und die Weltpolitik sich insgesamt, in einer nahezu auswegslosen und äußerst belastenden Situation befinden, ist das nur eine kleine Unbequemlichkeit.

    Liebe Grüße Euch allen und herzlichen Dank für alle Anteilnahme und Hilfe.

    Ursula Haverbeck
    http://ursula-haverbeck.info/

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  13. ALTRUIST sagt:

    Brief von Ursula Haverbeck über die skandalösen Hintergründe ihrer Inhaftierung

    https://michael-mannheimer.net/2018/05/22/brief-von-ursula-haverbeck-ueber-die-skandaloesen-hintergruende-ihrer-inhaftierung/

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