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Trumpi möchte Lehrer bewaffnen / Angehörige Ermordeter fordern schärfere Waffengesetze

Auf den Witz der im Titel gezeigten Tatsache gehe ich nicht ein. Erklärter Witz ist kein Witz.

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Wer in die Schule geht und dort Dutzende ummäht, ist kein Krimineller im üblichen Sinne.

Er ist Opfer und handelt fremdgesteuert.

Er wurde als Kleinkind (null bis 6 Jahre) gekauft (aus lieben Kinderpflegeanstalten), oder er wurde geboren von einer als Kindergebärmaschine missbrauchten Frau, oder er wurde geraubt.

Er wurde Behandlungen unterzogen, von „hoher Intelligenz“ erdacht. Schwanzlutschen ab Säuglingsalter. Lob. Danach Schläge. Zeichnen. Lob, danach gefickt werden als Kleinkind. Lob für gutes Verhalten, danach Befehl, die geliebte Katze zu töten. Wenn Verweigerung, dann Folter. Wenn Gehorsam, dann Lob. Danach Gefickt werden.

Klar, Leser?

Die haben mehr drauf, als sich Schwanz lutschen zu lassen. Sie haben es drauf, solch grausamst misshandeltes Kind dahingehend zu programmieren, dass es, als Erwachsener,  auf ein Stichwort eine bestimmte Handlung tätigt. Das Stichwort ist beliebig wählbar. Ich sage mal „Birke“. Es wurde ihm, in Momenten der Abspaltung, eingegeben, dass „Birke“ wichtig und gut sei, und dass „Birke“ heisse: „Nimm die Kala, geh zur Schule XY, mähe dort froh soviel deine Magazine hergeben.“

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Trumpis Rat, Lehrer zu bewaffnen, ist für mich die Forderung eines feurigen, jedoch schlichten Gemütes, welches das Gute will, doch ist sie dumm.

Kommt der Amokläufer mit der Knarre reingestürmt. Was soll der Lehrer machen? Warten, bis der das Feuer eröffnet und dann, erschossen,  schiessen? Oder den Hereinplatzenden per sofort erschiessen, weil er sieht, dass der Hereinplatzende Waffe trägt, also per Colt, wie Luckyluck (verd engl Schlechtreibung (hat nichts mit Luckyhans zu tun)), ? Was dann? Dann ist der Lehrer der Mörder, denn der Hereinplatzende hat ja nichts verbrochen und ist tot. Klartext: Ich bin Lehrer. Ich erzähle grad was vom Nordpol oder vom Ameisenhaufen. Die Türe wird aufgerissen und einer schiesst, bevor ich auch nur gestaunt habe.

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Nein nein nein, Trumpilein. Deine Forderung kling gut, sie klingt nach „Selbstverteidigung und Verteidigung Unschuldiger ist Recht und Pflicht“. Doch ist es untauglich, dein vorgeschlagenes Instrument, Trumpi. Ich bitte dich, mich in deinen Beraterstab aufzunehmen. Wenn Schüler und Lehrer schützen auf martialisch primitiver Ebene, dann: Einzäunen das Areal und beim Eingang Personenkontrolle per freundlichem, unbewaffnetem Sicherheitsmann, gedeckt von zwei unsichtbaren Scharfschützen.

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Was mich dieser Blick immer mehr verköstlicht. Schwankt er ein bisschen, oder bilde ich mir das nur ein?

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Schon geklickt? Nicht nötig. So du doch neugierig, dann hier nochmal.

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Und nun im Ernst.

Lehrer zu bewaffnen, das wäre der nicht nur vergebliche, mehr noch der dümmliche Versuch von Symptombekämpfung.

Wer will, dass statt Massenmord in Schulen blühende Gärten entstehen, der muss unten anfangen und unten wirken. Unten, das heisst erstens, zweitens und drittens im eigenen Inneren aufräumen und Platz für Liebe schaffen. Unten, das heisst viertens, in Familie, Nachbarschaft und Kiez konstruktiv kreativ zu wirken.

Das schliesst nicht aus, den, der dich zu schlagen oder anderweitig zu vergewaltigen droht, per Spray oder Karate unschädlich zu machen.

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Grüsse an alle Tiefschlaf von Halbschlaf zu unterscheiden Vermögenden. Ganz wach schaffen wir hier nicht, liebe Brüder und Schwestern.

Thom Ram, 23.02.06

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Nachtrag.

Der geniale Zeitgenosse Michael Winkler thematisiert Dasselbe im heutigen Tageskommentar (23.02.2018), in den letzten beiden Absätzen.

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

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9 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Ich habe eine einjährige Waffenausbildung bei der BW hinter mir.

    Selbst Profis können mit einer Pistole auf Entfernungen von mehr als 10 Metern nicht genau treffen. Auf dem Schießstand.

    Im Getümmel ist das fast unmöglich, sauber zu treffen.

    Völlig hirnverbrannt also der Vorschlag. Aber medienwirksam.

    Und es verbreitet Angst und Misstrauen an den Schulen, noch viel mehr.

    Unschuldige werden von nervösen Lehrern erschossen werden und gegen die Attentäter wird es nicht helfen. Weil Lehrer nun mal keine ausgebildeten Scharfschützen oder Einzelkämpfer sind. Und es auch gar nicht sein sollen. Außer, sie unterrichten das.

    Und alle anderen Argumente aus dem Artikel, denen stimme ich zu.

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  2. Texmex sagt:

    Könnte es sein, dass Herr Trump es satt hat, dass die Lügenmedien solche „Ereignisse“ in den Birnen der Leute falsch verankern? Man nennt das „Schießerei“.
    Das wäre es gewesen, wenn alle oder mindestens 2 Parteien aufeinander geballert hätten. War (wenn überhaupt) aber nicht so. Es gab höchstens eine Partei. Nun will Herr Trump für Ausgleich sorgen. Gut so. Sollte der tiefe Staat wieder angreifen, muss er mit Gegenwehr rechnen. Wir reden hier dann von ausgebildeten bewaffneten Zivilisten. Eine Miliz. Das Vorbild steht in der Schweiz. Ich weiss, dass dort bisher keine Schulen angegriffen wurden.
    ABER, ich habe 10 Jahre dort gewohnt, in den Bergen, isoliert, trotzdem nie die Türe verschlossen. Das hatte eindeutig mit der Tatsache zu tun, dass klar war, dass im Haus WAFFEN sein könnten. Die blosse Möglichkeit.
    Ich gehe mal klar davon aus, dass Herr Trump nicht den Frontalunterricht mit präsenter Waffe meint, aber das Schulhaus abgesichert will.
    Das, was immer uns da vorgegaukelt werden soll, sollte Massaker genannt werden und nicht Schießerei.

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. Wolf sagt:

    Zu Texmex 21:53 – „Könnte es sein, dass Herr Trump es satt hat, dass die Lügenmedien solche „Ereignisse“ in den Birnen der Leute falsch verankern?“

    Ich schließe mich der rhetorischen Frage von Texmex an.
    Dabei möchte ich folgendes hinzufügen: Weder die Bildungspolitik noch das Waffenrecht ist Sache des US-Bundespräsidenten, da beides im Hoheitsbereich der einzelnen US-Bundesstaaten liegt. Das durch die US-Verfassung festgelegte Recht zum Tragen von Waffen wird durch jeden Bundesstaat anders interpretiert und entsprechend reguliert. Eine landesweite Entwaffnung der US-Bürger ließe sich nur durch eine Notverordnung durchsetzen (Verhängung des Ausnahmezustandes nach dem Muster der nach 9/11 erwirkten „Antiterrorgesetze“), um somit die US-Verfassung teilweise außer Kraft zu setzen. Genau dies ist meiner Ansicht nach das eigentliche Ziel der großen meinungsformenden US-Medien. Präsident Trump hat dies wohl längst erkannt und steuert im Kampf um die öffentliche Meinung entschieden dagegen.

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  5. thom ram sagt:

    Wolf 22:58

    Ja. Das ergibt dem von mir beschriebenen und kritisierten Vordergrund hintergründig guten Sinn.
    Soviel Schachwitz traue ich dem Trumpi zu. Er fordert etwas klar Idiotisches, fördert damit aber eine ganz andere Agenda, hier namens: Waffenbesitz ist legal.
    Geneigter Leser weiss, dass in den Staaten Private entwaffnet werden sollten unter den Büschen und dem Bimbo, und dass „Polizeistreitkräfte“ aufgerüstet wurden wie kirre.
    Danke, Wolf.

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  6. Richard d. Ä. sagt:

    Nochmal zum Attentat selbst, über das heute auf der ARD-Tagesschau-Webseite berichtet wurde:

    Da gibt es widerwärtigerweise doch offenbar ziemlich viele Rechtspopulisten, die mittels einer „Verschwörungstheorie“ die Opfer beleidigen:

    http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/parkland-crisis-actor-101.html

    Hinzu kommt dann überflüssigerweise auch noch ein fassungsloser Sheriff namens Scott Israel, der erbost ist, daß der Hilfssheriff, der extra für die Schule abgestellt war, nicht eingegriffen hatte:

    http://www.tagesschau.de/ausland/parkland-ermittlungen-101.html

    Da soll nun einer klug draus werden …

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  7. Richard d. Ä. sagt:

    KORREKTUR:
    Offenbar wartete nicht nur ein Sheriff „tatenlos“ (?) vor der US-Schule, in deren Innerem sich gerade ein Massaker abspielte, sondern noch drei weitere, insgesamt also vier:

    http://www.breitbart.com/big-government/2018/02/23/report-four-sheriff-scott-israels-deputies-waited-outside-douglas-high-school-shooting/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_term=daily&utm_content=links&utm_campaign=20180223

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  8. Texmex sagt:

    Auch bei uns tut sich etwas:
    Balacera („Schießerei „) in der Universität Mexico
    Wie passt was zusammen?
    „Wahlkampf“ hat angefangen, im Frühstücksfernsehen im Hotel in Cancun sah ich sich prügelnde Menschen auf so einer Veranstaltung, ich bat um Kanalwechsel oder Abstellen des Gerätes.
    Herr Trump telefonierte mit dem „Noch-Präsidenten“ Peña Nieto, der im VS-„Wahlkampf“ laut tönte, er werde NIE mit DT sprechen.
    Er kandidiert nicht mehr.
    Irgendein Zusammenhang zu sehen?
    Gleiches Muster wie Norte?

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  9. Texmex sagt:

    Nachtrag: ich lese gerade im Klopappier FAZ, dass DT am Telefon die Fassung verloren hätte. Es wäre um die sog. Mauer gegangen oder besser um deren Bezahlung. Ich denke, das Gegenteil trifft eher zu, DT hat noch mal den Tarif durchgegeben.

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