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Schweiz / Vollgeldinitiative / Heroische Sesselwärmer in Bern

Die Vollgeldinitiative beinhaltete, dass Banken nicht mehr wie bisher bei Krediten zu 98%(!!!) ungedecktes „Geld“ weiterhin hätten ausgeben können.

Die paar Nasen im edelen geschätzten genobelten schweizerischen Ständerat, so lese ich, haben befunden, dass „diese Initiative nicht angenommen werde“.

Ich reibe meine Augen. Dass die paar heroischen Helden dort per Handwinke eine Volksinitiative den Bach ab schicken können, das ist mir immer noch es bitzeli selbstblöddummgläubigen Schweizer neu. Gibt es nicht. Scheint es zu geben. Ich erstarre.

 

Nachträgliche Berichtigung!

Chaukeedaar hat mich aufgeklärt, danke, Chaukee! Der Ständerat hat nicht beschlossen, dass die Initiative nicht vor das Volk komme. Mein Staunen darüber, dass der das überhaupt könne/dürfe war also berechtigt. Also. Er darf/kann nicht, was ich hier demnach unbegründet anprangere!
Er hat lediglich seine Empfehlung beschlossen, die Initiative sei doch bitteschön abzulehnen. 

Nochmal, danke, Chaukee!

thom ram, 30.09.05

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Genial. Demokratie Schweiz. Bürger wollen etwas, die paar edlen heroischen Helden in Bern wollen es nicht, also nix war damit.
Geil.
Die Annahme der Vollgeldinitiative hätte die jede den gesunden Menschenverstand beleidigende Bereicherung der Bankbesitzer durch das Mittel unlauterer Geldschöfung gestoppt.
Ich sage es mal ganz einfach.
Wenn du einen Sack Kartoffeln stiehlst, wirst du gerichtlich belangt.
Wenn die Bank die Leistung deiner Arbeit über Jahre stiehlt, so ist das normal.

Das Gute an der Sache ist für mich die Aufklärung:
Im Ständerat = Rat der heroischen Helden, da  hocken mehrheitlich Sesselwärmer, welche entweder zu wenig wissen, oder aber wohl wissen und mich Schweizerbürger verraten.

Die Vollgeldinitiative wäre ein Schritt in Richtung bessere Welt gewesen. Ein paar eierlose Egomanen haben einen Rückschritt erwirkt. Was für ein Saupack. Und wie schön volksherrschaftlich die Demokratie „Schweiz“ funzt.

Kotz.

Ausnahmen in allen Parlamenten gibt es all überall. Mit Gewissheit auch im Ständerat der Schweiz. Die meine ich nicht.

thom ram, 29.09. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, da die armseligen Untersklaven der Fädenzieher immer noch meinten, sich retten zu können, indem sie die schwarzmagischen Ideen vertraten.

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8 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. eahilf sagt:

    Es wäre gut gewesen, was die Sesselwärmer verhinderten, aber noch schlechter, wenn sie das Volk auf ihre Seite gebracht haben. Da muss man verbauen und Aufklärung unter die Leute bringen. Genauso wie die kriminelle Einkommensteuer verschwinden wird, kann über Nacht das Falschgeld durch Vollgeld ersetzt werden. Nur muss das einfache Volk es verstehen.

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  3. chaukeedaar sagt:

    „das ist mir immer noch es bitzeli selbstblöddummgläubigen Schweizer neu“
    Dummheit kann man durch Lesen beheben, alter Mann: Der Ständerat hat lediglich über seine Empfehlung im Abstimmungsbüchlein abgestimmt, vors Volk kommt die Initiative trotzdem. Sonst einfach mal Verfassung lesen 😉

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  4. thom ram sagt:

    Chaukee 05:14

    Oh. Sehr gut. Ausgezeichnet. Diese Enttäuschung ist mir sehr angenehm.

    Mal die Verfassung lesen ist eine gute Anregung.

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  5. thom ram sagt:

    Und nochmal danke, Chaukee!

    Selbstverständlich weise ich i Artikel per sofort darauf hin, dass ich Quatsch erzählt habe.

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  6. Vollidiot sagt:

    Steiner meinte sinngemäß, daß gerade die Schwiizer die meiste Mühe hätten, die Demokratie zu überwinden.

    Sie glauben etwas besonders Gutes gefunden zu haben (Sag Ich).

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  7. thom ram sagt:

    Volli 19:34

    Klar meinen viele Schweizer, ihr Staatssystem sei besonders gut.
    Ich meine: Es ist besser als das System von geschätzt 150 der 200 Staaten.
    Damit habe ich nicht gesagt, wie nahe es dem Ideal sei.
    Mehrheitsbeschluss ist besser als Diktatur, doch schlechter als Konsens.
    Immerhin wird in der Schweiz so über dies und das abgestimmt. Ich finde es, zum banalen Beispiel nicht daneben, dass Moscheenbau per Abstimmung geregelt wurde, und eine Vollgeldininitative, über welche abgestimmt werden wird, täte geschätzt 180 der 200 Staaten verd gut.

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  8. Wolf sagt:

    In der Schweiz – genau wie in den USA, den Niederlanden und Großbritannien – sind die Ambulanzen (Krankenwagen) durch den sechseckigen blauen „Stern des Lebens“ (Star of Life) gekennzeichnet, dessen Erscheinungsbild stark an den Davidstern (Star of David) erinnert. Für mich ist die Kennzeichnung der Rettungswagen immer ein wichtiges Indiz dafür, wer in einem bestimmten Land das Sagen hat. Deutschland nimmt dabei – wie immer in diesem Bereich – eine Sonderrolle ein.

    Der Star of Life wurde in den siebziger Jahren von dem Juden Leo R. Schwartz in den USA entwickelt.

    Star of Life
    https://de.wikipedia.org/wiki/Star_of_Life

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