bumi bahagia / Glückliche Erde

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Lebens-Alter-nativ-en

Wenn hier auf bb Beiträge darüber erscheinen, was alles nicht in Ordnung ist in diesem Land und seinem Umfeld, dann ist das sinnvoll, weil noch lange nicht genug Menschen sehen können (oder wollen?), was um sie herum WIRKLICH geschieht – und wie es sie selbst auch be-trifft.
Noch wichtiger ist es jedoch
, vor allem für junge Leute hier auf alternative Möglichkeiten der Gestaltung ihres Lebens hinzuweisen – dies können Waldgartendörfer, Ökodorf und Familienlandsitze sein.
Allen diesen Modellen liegt der Gedanke zugrunde, daß mensch wieder in engeren Kontakt mit
Mutter Natur kommt und dies auch täglich leben kann.
Hier nun eine Zusammenfassung der bisher gesammelten Ifnormationen dazu.
Luckyhans, 29. März 2017
————————————–

Zunächst einige praktische Beispiele von Alternativen, die sich so ganz still und (un-)heimlich hier im Lande und anderswo b(e)reitmachen, etwas zu ändern, und zwar ganz konkret.

Da haben wir zum Beispiel den Tempelhof: http://www.schloss-tempelhof.de/ – seit 7 Jahren unterwegs, sind die ersten Illusionen und sonnig-romantischen Vorstellungen ein wenig bodenständiger geworden.
Nun ja, ein bißchen auch „nomen est omen“, der Name ist „Programm“, ein wenig Tempel (oder Schloß?) ist schon dabei auf dem Hof, d.h. es ist ein Mix aus allen Schichten der Bevölkerung, es haben sich weniger „Arme und Bedürftige“ zusammengetan, sondern vor allem Erkennende und Anders-Wollende.
Bitte schaut euch auf dieser Netzseite ein wenig um, lest die Info-Briefe mit vielen weiteren Hinweisen, laßt diese Idee mal auf euch wirken.

Dann haben wir schon einige Male die Gemeinschaft der KDG, der Keltisch-Druidischen Glaubensgemeinschaft vorgestellt: https://keltisch-druidisch.de/de – ein Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Mitglieder vor einigen heftigen Anmaßungen des momentanen Systems zu schützen – durch die Kraft der Glaubensgemeinschaft.
Bitte dort selbst nachlesen – vielleicht spricht es euch ja an.

Ähnlich dem Tempelhof gibt es das Netzwerk Familien-Landsitz-Siedlung, das auf das naturnahe Leben gemäß Anastasia-Konzept zurückgeht: http://www.Familienlandsitz-Siedlung.de – dieses ist ein realer Verbund von Waldgartendörfern und Siedlungen, in denen Familien auf einem Hektar Land ein selbstbestimmtes Leben aufbauen – wie es unsere Ahnen einmal gelebt haben. Solche Landsitze gibt es in Grabow und Steinreich (Brandenburg), in Darmstadt (Hessen), in Amberg und Oberdießen (Bayern), Diehra-Zehren (Sachsen), Kerkau (Sa.-Anhalt), Kandern (BaWü) und anderswo.
Für junge Leute eine sehr interessante Möglichkeit, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und selbst in voller Eigenverantwortung zu gestalten – bitte informiert euch, vielleicht ist gerade bei euch in der Nähe eine solche Siedlung im Aufbau.
Zu den grundlegenden Prinzipien könnt ihr euch selbst einlesen – es gibt dazu die Anastasia-Bücher auch auf deutsch, und entsprechende Videos.

Dieselbe Idee liegt dem Waldgartendorf zugrunde: hier http://www.waldgartendorf.de/ – oder beim Initiator eines solchen: http://www.konstantin-kirsch.de/category/waldgartendorf – da sind auch diverse Anregungen für Naturbauten zu entdecken: http://www.naturbauten.com.

Weitere Adressen sind das Ökodorf Siebenlinden: http://www.siebenlinden.de/ – ein Projekt mit bereits 140 Bewohnern, oder auch deren „Zentralseite“: http://www.ecovillages.eu/.
Überall gibt es Interessantes zu lesen und zu lernen, und vielleicht sind ja auch eure Gedanken in Resonanz mit dem einen oder anderen Konzept.

Natürlich sind auch alle Fragen von Permakultur bis Selbstversorger relevant, also Sepp Holzer und Freunde.

Ein paar Videos dazu:

Es ist nicht die Absicht, alles weltweit zu erfassen: es sollen erstmal die „naheliegenden“ Möglichkeiten aufzeigen, wo jeder hinfahren und sich das ansehen kann.
Es soll ja auch jede/r erstmal die Möglichkeit haben, seine eigene Position und Haltung dazu aufzubauen…

Als Ergänzungen unserer Leser sind zu benennen – bitte selbst gockeln – die Artabana-Bewegung und http://www.balmeggberg.ch/,
Dann Spanien, Mittel- und Südamerika, mit Damanhur, La Borie Noble, Finca Tierra, Matavenero, Valle Sensaciones und natürlich Tamera – dann die Finca Bayano .

International gibt es noch viel viel mehr – allein die Anastasia-Siedlungen in Rußland und der Ukraine etc. – dazu bereits mehrere Artikel hier auf bb zu finden.

Das Endziel ist Selbstversorgung und echte Autarkie.

Dieses Thema ist für alle in der heutigen Zeit sehr wichtig. Und dies geht auch in kleinem Maßstab.
Da ist es zweckmässig, einen lockeren Verein in der Nachbarschaft zu bilden. Natürlich ohne Anmeldung, denn für so etwas bekommt man sicherlich keine staatliche Unterstützung. Und deshalb ist „selbst ist der Mann/Frau“ gefragt.

Aber die Schrebergärten werden immer noch staatlich unterstützt, nämlich durch das Bundeskleingarten-Gesetz, das ihnen eine Sonderstellung im Eigentumsrecht an Grund und Boden zugesteht. Nur dadurch ist es möglich, dass für sowenig Pachtgeld pro Jahr (ca. 1 bis 1,50 Euro pro m²) in Kleingartenanlagen gegärtnert werden kann. Auch darf der Eigentümer nicht einfach so kündigen – ebenfalls ein hoher Schutz!

Darüberhinaus gibt es für alle Menschen überall Möglichkeiten – auch in der Großstadt: auf dem Fensterbrett oder Balkon, beim „Urban Gardening“, oder einfach mal ein paar Samentüten kaufen und auf einem unbebauten Fleck oder am Wegrand plötzlich Sommer-Blumen wachsen lassen – „das Auge ißt mit“…

Zurück zu den jungen Leuten, die sich mit dem Gedanken tragen, ihr Leben von Grund auf zu verändern.
Es ist keinesfalls notwendig, Brücken hinter sich abzubrechen und sofort den Sprung ins Wasser zu wagen. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zu gehen – der aus seinen bisherigen Leben und denen seiner Ahnen resultiert.

Für die einen ist das ein Weg der heftigen Entscheidungen – Sprünge ins Wasser eingeschlossen.
Für andere sind das Wege der kleinen Schritte, mit denen sie auch voran kommen – langsamer vielleicht, aber sicherer. Das ist doch nichts „ehrenrühriges“…

Viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch ins Paradies hier auf Erden

Hier noch eine Liste bzw. Karte von Gemeinschaften:
https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zuBrt4_9b8hw.k2NtDRJk8h40
Da kann man gleich sehen, ob eine in der Nähe ist, um sie mal zu besuchen.

Es gibt weitere: http://www.familienlandsitz-siedlung.de/siedlungsprojekte.html

Oder hier: http://www.anastasia.ru/media/gallery2/243/3594/

Nun verlangt ein solcher Schritt in eine völlig andersgeartete Lebens-Gemeinschaft nicht nur eine ziemlich große Umstellung des ganzen Lebensstils – da kommt dann vieles mit der Zeit „von ganz allein“, weil im Kontakt mit Mutter Natur und Gleichgesinnten sich die eigenen Ansichten recht schnell verändern können.

Es sind eben auch gewisse Investitionen erforderlich – das Land muß gepachtet oder gekauft werden, Beiträge in den jeweiligen Vereinen oder Stiftungseinlagen sind fällig, und für den Aufbau der entsprechenden Land-, Forst- und Haus-Wirtschaft müssen, selbst wenn man viel in Eigenleistungen machen kann und sich gegenseitig viel helfen kann, zumindest die erforderlichen Materialien gekauft werden – und gutes Werkzeug.

Natürlich hilft auch hier das gemeinschaftliche Vorgehen, das schnell Mengenrabatte bringt und Transportkosten einsparen hilft – aber ganz ohne Eigenmittel kommt man eben doch nicht aus.
Ganz junge Leute können sich natürlich vertrauensvoll an ihre
Eltern und/oder Großeltern wenden, die sich oft als „unerwartet“ verständnisvoll erweisen und ihren Kindern und/oder Enkeln gern mit Rat und Tat (also auch Finanzmitteln) zur Seite stehen – wichtig ist, die „alten Herrschaften“ mitzunehmen in seinen Traum vom selbstbestimmten Leben.

Nicht mehr ganz junge Leute haben meist schon eigene Ersparnisse, die natürlich sinnvoll und rationell angewendet werden sollten – denn meist ist ein solcher Schritt in einen Familienlandsitz damit verbunden, daß man sich vom bisherigen Leben (und damit auch vom „Einkommen“) weitgehend „abnabelt“.
D.h. es muß vorher
sehr gut durchdacht werden, womit man sich, neben der eigenen „Land-, Haus- und Forstwirtschaft“, dann noch handwerklich befassen kann, um zum einen eine jahreszeitlich durchgängige Beschäftigung zu realisieren und zum anderen über die Gemeinschaft und das Zusammenwirken auch Einnahmen zu generieren.

Denn es darf ja nicht vergessen werden, daß alle nicht natürlich basierten Einrichtungen (Solaranlagen, Elektro-Werkzeuge, Pumpen etc.) außer der Wartung und Pflege, die sie benötigen, auch nur eine begrenzte Lebensdauer haben, die unter den Bedingungen der naturnahen Siedlung bei nicht vollständig durchdachter Handlungsweise (hoher Stromverbrauch etc.) relativ schnell (im Vergleich zu den Herstellerangaben) zu Ausfällen neigen können.

Es ist also keineswegs „verkehrt“, sich Gedanken zu machen, wie ein Geldfluß zugunsten der neuen Gemeinschaft gemeinsam organisiert werden kann. Klar, die ersten 20 oder auch 200 solcher Siedlungen können noch Seminare und „Schnupperkurse“ verkaufen – aber irgendwann ist da der Bedarf auch gesättigt.

Also müssen Konzepte erdacht werden, wie man handwerklich sinnvolle und nützliche (und vor allem auch gefragte!) langlebige Artikel herstellen kann, ohne die Nachteile einer quasi-„industriellen“ Produktion in Kauf nehmen zu müssen.
Hier sind kluge Ideen, geschickte Organisation und Arbeits(ver)teilung angesagt…

Es gibt also eine Menge an Dingen, die vorher gut durchdacht und vorgeplant werden können. Dazu gehört natürlich auch die Beschäftigung mit der künftigen eigenen Lebensweise – angefangen vom eigenen Tagesablauf bis hin zu so banalen Dingen wie dem Umgang mit den eigenen „Abprodukten“.

Vielfach wird auch der Arbeitsaufwand, den ein solcher Familienlandsitz erfordert, viel zu hoch eingeschätzt. Denn nach einer Aufbauphase ist sehr schnell ein Zustand erreicht, wo bei richtiger Organisation fast alles von allein wächst und nur noch wenig „Pflege“ benötigt – vor allem ein Nährwald ist da, neben dem Gartenbereich, sehr zweckmäßig.

Wirklich extrem hilfreich können hier die schmalen Büchlein von Masanobu Fukuoka sein, der für die naturnahe Land- und Gartenwirtschaft sehr viele wichtige Hinweise aus eigener langjähriger Erfahrung gibt, wie man mit tatsächlich minimalem eigenem Arbeitsaufwand „die Natur machen läßt“ – sie weiß es eh besser…

Auch sollte man sich bei der Planung seines künftigen Lebensstils darüber im Klaren sein, daß je mehr man weiterhin „die Segnungen der Zivilisation“ nutzen will – von der Waschmaschine über den Staubsauger (falls benötigt?) bis zum Internet – desto mehr muß man auch die Nachteile dieser technologischen Welt „in Kauf nehmen“ – d.h. dafür technische Lösungen und Ausgaben vorsehen – nebst den bereits erwähnten Ersatzinvestitionen nach einiger Zeit.
Auch die
„unsichtbaren“ Nachteile der Technologien dürfen dabei nicht außer acht bleiben – naturschädigende elektromagnetische Strahlungen der verschiedensten Frequenzbereiche eingeschlossen.

Es mag hier etwas altklug klingen, aber es ist extrem hilfreich, eine vorherige saubere „geistige Durchdringung“ des ganz alltäglichen Lebens zu schaffen, d.h. sich ganz konkret und detailliert gemeinsam vorzustellen, die der eigene Tagesablauf in allen Einzelheiten sich gestalten wird – vom Wecken (wodurch?) und Aufstehen über das morgendliche Frischmachen bis zum Toilettengang: ups, Wasserspülung ist ja nicht mehr – wohin mit den „persönlichen Abprodukten“?
Flüssig und fest
getrennt – klar, aber wie genau? wo soll welcher Behälter stehen? und wie kommt das dann in den Kompost – oder direkt unter den Apfelbaum? und im Winter?
Alles nicht ganz so einfach… und
so konkret durch den ganzen Tag.

Klar – über all diesen Problemen und Problemchen darf nicht vergessen werden, daß eine solche naturnahe Lebensweise in einer Familien-Landsitz-Siedlung ganz enorme Vorteile mit sich bringt, die durch nichts aufgewogen werden können.

Da ist die naturnahe Lebensweise als solche, die uns selbst wieder näher an die ursprünglichen Möglichkeiten unserer menschlichen Existenz heranbringt (in unserer „zivilisierten“ Welt verschämt als „Para-Wissenschaften“ beiseite gedrängt).

Dann die segensreiche Einwirkung eines naturnahen Lebens auf unsere Kinder und deren Nachkommen – nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die seelische Ausgeglichenheit und die geistige Vielfalt des Wissens sind enorm – natürlich nur, wenn es gelingt, die Kinder vor den staatlichen Abrichtanstalten (neuerdings hart „Kita“ statt des freundlichen Kindergarten und nach wie vor „Schulen“ genannt) zu bewahren.

Ein reiches Gefühlsleben in Übereinstimmung mit der Natur und ihren Prozessen ist ebenso natürliche Folge solcher Entwicklung wie auch umfassende Kenntnisse in Fragen der Organisation und Planung, der Beherrschung komplexer Prozesse und viele andere Kenntnisse, die „geschulten“ Menschen erst mühsam „beigebracht“ werden müssen.

Die Vielfalt und Tiefe des „Andersseins“ kann theoretisch nur erahnt werden – wenn es gelingt, sich von den Zwängen der nur-materialistischen Denkweise zu befreien, ist alles möglich – ohne „neue“ Religionen, aber mit dem Vertrauen auf die Allmacht der Natur

Kinder, die in solchen Familienlandsitzen aufwachsen, erreichen allein durch den engen Kontakt zur Mutter Natur früher ihre geistige und körperliche Reife, erlangen unabhängig von der jeweiligen Konstitution eine natürliche Widerstandskraft und innere Sicherheit, sind einfühlsam und auf ganz natürliche Weise verantwortungsbewußt.

Ihnen sind die komplexen Zusammenhänge, gegenseitigen Abhängigkeiten und Wechselwirkungen in der Natur von Grund auf vertraut, was sehr früh zu tiefer Weisheit und Lebensklugheit führt – die sog. „Bauernschläue“ natürlich eingeschlossen.

Bei entsprechender Organisation und Lebensweise wachsen diese Kinder auch ohne die schädlichen Einflüsse des sonst überall (dank „Zivilisation“) vorhandenen seelenzersetzenden Elektrosmog auf, sie bekommen natürliche Lebensmittel als Nahrung und leben natürlich – ohne die vielen schädlichen „Segnungen“ der chemischen, pharmazeutischen und Kosmetik-Industrie.

Was kann es Schöneres für Eltern und Großeltern geben?

Also, ran an den Speck, und rein in eine Familien-Landsitz-Siedlung

– – – –

Nach diesen Vorschlägen und Hinweisen für junge Leute wollen wir uns auch mit den älteren Generationen befassen, denn auch hier gibt es diverse Möglichkeiten – neben der Unterstützung der Nachkommen –, das eigene Leben naturnah und gesund zu gestalten.

Ja, ich weiß – bei vielen trage ich jetzt „Eulen nach Athen“. Denn viele Menschen gelangen mit zunehmendem Alter ganz selbstverständlich an die Schwelle, wo Fragen auftauchen wie: „was mache ich eigentlich hier?“ oder „wozu bin ich denn hier?“, gefolgt von „wo komme ich her? wo gehe ich hin?“ und „was habe ich bisher wie gemacht?“

Das Interessante daran ist, daß es kaum zwei gleiche Antworten auf diese Fragen gibt – jeder Mensch hat aufgrund seines Lebensweges und seiner persönlichen Erfahrungen dazu eine etwas andere Einstellung und findet deshalb auch etwas andere Lösungen.
Da können wir auch gar nichts beeinflussen.

Denn jede Lebenssituation ist anders, jede/r hat andere Probleme, mit denen mensch fertig werden muß – je nach eigenen Gegebenheiten.
So wollen wir uns auf die allgemeinen Gedanken konzentrieren, die uns bewegen.

Wir hatten hier ja schon verschiedene Themen angesprochen, wo sich neue Sichtweisen auf bekannte Fragen ergeben. Zum Beispiel was den Aufbau der Atome betrifft, oder die beobachteten Wirkungen von daraus gefolgerten (!) „Kräften“ oder „Energien“ – da haben wir bemerkt, daß vieles, was wir bisher für „gesetzt“ und „sicher“ gehalten haben, möglicherweise ganz anders sein kann.
Eben weil in unserer jetzigen Gesellschaft an vielen Stellen versucht wird, anstelle der Wirklichkeit durch Vorstellungen, Postulate und Modelle zu setzen.

Hier sei erinnert an die 4 Beiträge zum „Teilchen-Mythos“, dann an „Irrte Sir Isaac“, „Wissen heißt messen“ und andere.
Die „zusätzliche“ Frei-Zeit im Alter kann man sehr gut nutzen – weniger um frustriert vor dem VVV (
Volks-Verblödungs-Viereck) herumzuhängen oder sich selbst zu bemitleiden – denn es gibt nach wie vor riesige „unentdeckte“ Bereiche im Leben, in der Technik, in der Natur-Wissenschaft, in der Ökonomie und überall, wo bisherige „Leersätze“ hinterfragt werden wollen und neue Erkenntnisse sich Bahn brechen wollen.
Und jede/r hat ja „seine“ Interessengebiete, in denen er/sie sich „zu Hause“ fühlt.

Für viele Menschen gilt:
Die Erfahrungen des bisherigen Lebens lassen viele Dinge in einem anderen Lichte erscheinen als uns seinerzeit „beigebracht“ wurde oder heute „offizielle Ansicht“ oder „Lehrmeinung“ ist – es genügt, die Augen wieder weit aufzumachen und den Widersprüchen nicht auszuweichen oder sie „wegzuerklären“.

Jede/r hat wertvolle eigene Erfahrungen und Erlebnisse beizusteuern zum Wissensschatz der Menschheit, und die sollten nicht verloren gehen.

Daher unser Aufruf an alle Älteren:
laßt eure Er-Kenntnisse nicht verloren gehen – gebt sie weiter an Jüngere, schreibt sie auf und schickt sie uns, wir werden sie gern hier auf bb veröffentlichen und allen Menschen frei zugänglich machen.

Und keine Angst vor ungewohnter Ausdrucksarbeit – ggf. werden wir gern helfend dafür sorgen, daß sprachlich alles sauber „herüberkommt“, was gesagt werden soll.
Themenoffen, von kleinen Begebenheiten bis zu großen grundsätzlichen Gedanken ist alles willkommen – wo jede/r meint, was für andere Menschen hilf- oder lehrreich sein könnte und ein anderes, freundliches Denken für eine menschliche Welt – eben bumi bahagia – befördern könnte.

Fühlt euch frei, euch hier zu äußern – entweder in Kommentaren oder per E-Post an den Blockwart (kristall@gmx.ch) – wir geben gern jede erforderliche redaktionelle Unterstützung – selbstverständlich wird jeder Beitrag unter dem gewünschten Pseudonym des Erstellers veröffentlicht.

Und nur zur Klarstellung: da wir mit dieser Netzseite kein Geld verdienen, sondern für sie bezahlen, sind alle Beiträge natürlich honorarfrei – sie sind eure Geschenke an die Menschheit.


19 Kommentare

  1. Renate Schönig sagt:

    WOW 🙂

    Klasse luckyhans…ich bin begeistert von so vielen Anregungen/Tipps.
    DANKE für dein Engagement.

    Möchte deshalb auch noch ne Adresse zu den deinen o.g. hinzufügen:

    http://gemeinschaft.nature.community

    In meinem Beitrag im Postkasten 5:
    Renate Schönig
    29/03/2017 UM 14:19

    spricht Gor Rassadin mit Sandra von der -oben im link- genannten Gemeinschaft
    über folgende Themen:

    „Aktuelle Strukturen zerbrechen. Partnerschaft, Liebe, Arbeit, Wohnen… Daher versuchen immer mehr Menschen neue Lebensformen zu kreieren. GOR Rassadin spricht mit Sandra über Zusammenleben, Liebe, Partnerschaft, Sexualität, Nahrung, neue Technologien, Kinder, Schulen, Nachhaltigkeit, Zivilisation, Transformation, usw. welche Möglichkeiten die Zukunft bringen kann.“

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. J.S. sagt:

    Hallo Hans, Hallo Tom,

    zunächst mal Danke an Euch beide, dass ihr für eine umfassende neue Weltsicht aufmerksam macht und somit die Menschen öffnet… nichts als wahrhaft und gegeben hinzunehmen.

    ich habe etwas in den Links hier gelesen.
    Einige sind ganz passabel, andere beharren auf starken Dogmen, wie regelmäßige Meditation zu festgelegten Zeiten, wieder andere wollen nur junge Menschen…etc.

    Letztendlich kann „fast“ jeder finden, was er sucht.
    Fast, weil meist ein Grundkapital vorausgesetzt wird, in einem Fall mal locker 12.000 Euro als eine Art Genossenschaft – Beitrittsgebühr. Davon hat man noch nicht einmal eine Wohnung dort.
    Das schränkt das Ganze schon arg ein und wer mag schon hunderte Webseiten durchforsten und dann noch die Zugangsberechtigungen oder Vereinsbedingungen lesen etc.?
    Wie gesagt, meist scheitert es an den finanziellen Bedingungen, gerade bei denen, die ernsthaft gewillt sind.

    Was haben fast alle Menschen gemeinsam?
    Sie möchten Beziehungen mit Menschen führen. Mit Menschen, die andere auf Augenhöhe respektieren.
    Denn das ist es, was es zu erneuern gilt.

    Genau deshalb sind so viele Suchende/Menschen hier auf dieser Seite. Sie teilen Erfahrungen. Die Einen sind gerade ganz unten auf der Lebenswelle, die Anderen oben.
    Mir ist auch aufgefallen, je mehr einer von unten seine Meinung vertritt, umso mehr bekommt er von denen die gerade oben sind kontra. Und umgekehrt.
    Hört auf damit, demnächst seid ihr vielleicht an der anderen Stelle. 😉

    Auszeichnen tun sich alle hier, durch einen fast gleichen Wissensstand, jedoch gerade im Moment – gegensätzlicher Erfahrungen.

    Ich mache einfach mal den Anfang, vielleicht sucht ja jemand gerade eine Bleibe (in Sachsen), aus diesem oder jenen Grund.

    Angebot:
    ich suche echte dauerhafte Partnerschaft zum gemeinsamen Gestalten des Lebens.

    Einzige Voraussetzung,
    das Teilen aller entstehenden Kosten einschl. Unterkunft/Nebenkosten, sowie dessen Aufrechterhaltung und Verschönerung etc. in gemeinsamer Entscheidung.

    Mir ist egal ob es Männlein oder Weiblein ist.
    Und nein, ich bin sexuell nicht an beiden interessiert, es hat nur für mich keinen Vorrang – Ich mag Männer.
    Für mich steht jedoch echte Freundschaft und Partnerschaft höher als die paar Minuten Sex.
    Ich bin Mitte/Ende 50 und weiblich.
    Es ist genug Platz da für eine/n „Zweite/n“.
    Mehr gern auf Anfrage.

    liebe Grüße
    Sylvia

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  4. J.S.

    Sei willkommen, Sylvia.

    Ein Thema von bumi bahagia ist die Vernetzung. Einerseits wollen wir uns wieder individualisieren, anderseits ist Vernetzung eine wunderschöne Blume.
    Warum nicht hier mal sagen, dass ich einen Menschen suche, mit dem ich nahe zusammenleben möchte? Du regst mich an, das raufzuziehen in ein eigenes Thema.
    Und zwar, das möcht ich anfügen. Verrücktheit wie Heirat oder Priorität des horizontalen Reinraus ist nicht das Thema. Individuum sein, das das andere Individuum durch die Andersartigkeit inspiriert und beflügelt. Das ist es, das Thema.

    Ich schlaf‘ drüber.

    Danke für deinen Input.

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  5. J.S. sagt:

    Tom
    Man kann es auch kurz Wohngemeinschaft oder Lebensgemeinschaft nennen, auf Basis einer Freundschaft und Partnerschaft.
    Die wenigsten Männer sind bereit dies zu akzeptieren, da sie immer noch der Ansicht sind, sie müssen Frau oder sich selbst etwas beweisen.

    Sylvia

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  6. J.S.

    Ich stimme dir zu. Ich kenne das „ich muss mir was beweisen“ von mir selber. Die Eigenschaft hat zwei Seiten: Sie spornt zu Leistung an, dagegen habe ich nichts einzuwenden. Sie ist imstande, andere wichtige Eigenschaften zu deckeln, zum Beispiel Einfühlsamkeit – welche für den Mann und sein Gegenüber, Geschlecht einerlei, mehr Glück brächte als das „auf den Tisch hauen“.

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  7. J.S. sagt:

    „auf den Tisch hauen“

    Was soll das bringen? …das ist nur angemessen, wenn Du ein Schnitzel klopfen willst

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  8. Luckyhans sagt:

    Liebe Sylvia,
    selbstverständlich ist es heutzutage schwierig, Menschen zu finden, mit denen man „auf einer Wellenlänge schwingt“. Gerade wenn man sich in der zweiten Lebenshälfte befindet, ist man (oder frau – ich laß mal die „Form-all-i-täten“ weg) schon soweit „gefestigt“, daß kaum noch Chancen bestehen, sich nochmal auf jemanden einzulassen, der in grundsätzlichen Fragen ganz anders denkt – als junger Mensch war man da viel flexibler.
    Das bedeutet aber nur, daß etwas intensiver zu suchen und zu prüfen ist – die Aussichten sind sonst gleich… 😉
    Und je älter man wird, desto wichtiger wird die Vertikale, das aufrechte, und desto nachgeordneter die Horizontale – auch klar.

    Ich empfinde es als großes Kompliment, daß du hier auf bb einen Menschen suchst, der „im Geiste einer glücklichen Welt“ denkt, und ich wünsche dir von ganzem Herzem, daß sich jemand findet, der den Nachmittag und Abend des Lebens mit dir teilen will.
    Sei herzlich gegrüßt von LH.

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  9. palina sagt:

    @Sylvia
    vielleicht kommst du mit diesem Link weiter
    http://www.pluswgs.de/

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  10. J.S. sagt:

    Palina
    Pluswgs …hast du dort eigene Erfahrungen gesammelt …?
    Ich war dort vor 5 Jahren…als Inserent und habe auch einige kontaktiert – schade um die Zeit

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  11. J.S. sagt:

    Hans,
    ich wollte den Fokus nicht auf mich lenken. Jeder macht eigene Erfahrungen.
    Ich sehe durchaus viel jünger aus und muss mich auch nicht verstecken…

    Als junger Mensch sammelt man Erfahrungen, dass ist der Unterschied.
    Später nutzt man sie.

    Und wer wie Tom mehrfach bei NULL begonnen hat, ist irgendwann nicht mehr so ganz risikobereit und nimmt jedes Abenteuer mit. Zumal sich meist beim ersten Gegenüberstehen die Wahrheiten und Lügen offenbaren…

    PS
    ich wollte mich hier nicht zum THEMA machen

    Ach noch was,
    Frauen fällt es im allgemeinen sehr leicht, sich auf die „Schwingung “ eines Partners einzustellen. Das wird jedoch von (dummen) Männern nicht so erkannt und als Unterwürfigkeit angenommen und er lässt den Macho raushängen :-), was einer beginnenden Beziehung ein sofortiges Ende beschert oder bescheren sollte. Denn dann ist der Respekt auf Null.
    Einige wenige hier werden diese Worte verstehen…

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  12. J.S. sagt:

    Ps liebe Grüße
    vergessen

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  13. J.S.18:31

    Du hast dich keineswegs zum Thema gemacht. Du hast einen persönlichen Wunsch eingebracht. Dieser Wunsch wird von mir und jedem Mitleser, der über Lebenserfahrung verfügt, freundschaftlich aufgenommen.

    Und ich sagte es schon: Ich überlege, ob, und wenn ja, wie ich ähnlichem Wunsch Dritter hier eine Plattform bieten kann. Warum? Vernetzung ist angesagt, zweifelsfrei. Basis ist die Zwei, zwei Menschen zusammen. Das ist scheiseinfache Tatsache.

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  14. Michleiden sagt:

    Vielleicht findest du in einem Forum etwas?

    http://ziehmitdemwind.bboard.de/board/fs-94076572nx22786.html

    “ Aussteiger und Selbstversorger Forum “

    Menschen verändern sich, treffen andere, ändern Sichtweisen. Was du schilderst paßt eher zu einer kleinen Kommune.
    Da gibts Freiheit und Gemeinsamkeit gleichzeitig.

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  15. luckyhans sagt:

    zu J.S. um 18:31
    Wie zum Teufel kommt ihr Weiber immer auf solche wilden Interpretationen, was lest ihr heraus aus meinen schlichten Worten, die einfach nur ein wenig aufmuntern sollten? Ich faß es nicht…

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  16. Lücki

    Ick mit einmische. Ick nickt vertschehen, was du gegenüber J.S. ansprichst. In meinen Ohren hat J.S. nichts geäussert, was dich kratzen sollte oder könnte. Ich sehe nichts, wo wie J.S. deine freundlichen Worte interpretiert hätte.

    Wieder mal sauinteressant, wie Ohren verschieden sind.

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  17. palina sagt:

    @J.S.
    31/03/2017 um 18:20
    eine Bekannte von mir hat durch dieses Forum einen schönen Platz gefunden.

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  18. Renate Schönig sagt:

    Thomas Ramdas Voegeli
    31/03/2017 UM 21:55
    ———————————-

    Ich finde es hilfreich, WENN etwas -noch- in den Ohren „kratzt“ 😉 … zeigt es mir/dir/uns doch, DASS IN UNS -noch- „Etwas“ zu bearbeiten IST, damit es LOSgelassen/transformiert werden KANN.

    „Kratzt“ dich (diesbezüglich) nüscht mehr > gibts auch nüscht mehr zu „bearbeiten/oder LOSzulassen. 😉

    Daher: Ein DANKE an die „Ohrenkratzer“ !

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