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Seelenpläne – Gerhard Vester bei Jo Conrad

Schon zu dritten Mal ist Gerhard Vester bei Jo Conrad – die beiden ersten Gespräche sind sehr zu empfehlen, sich vorher anzuschauen, damit die Zusammenhänge klar werden – siehe gleich nachfolgende Links.
Es sind wunderbare Überlegungs-Stupser enthalten – unten zuerst einige Notizen aus dem Gespräch – der Link zu diesem Video steckt hier. 😉
Luckyhans, 26.12.2015
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– Seelenpläne und Bewußtseinsfelder (siehe die ersten beiden Gespräche der beiden)

– aktuelle Entwicklung der Menschen – Herzensqualität: wir müssen die Schwingung erhöhen, damit der Körper mitkommt, damit wir auch in dieser Ebene die Wahrnehmung haben

wir lenken unsere Schöpferkraft in jedem Augenblick entsprechend der Aufmerksamkeit

– wenn wir im Herzen noch tiefe Emotionen haben, die nicht geklärt sind, drückt das die Herzenergie herunten

– daher ist es sinnvoll und hilfreich, zu schauen: wo kann in dieser Emotionalität etwas verändert werden, und da gibt es Wege

– erfahrungsgemäß sprechen wir uns in der Seelenfamilie ab und entwerfen unseren eigenen Seelenplan

– wir gehen also wie ein Theaterensemble in einer Rollenverteilung in die Inkarnation, und wir kommen dann aus diesen Rollen nicht raus

– mangelndes Selbstbewußsein (Minderwertigkeitsgefühle) senkt auch die Herzfrequenz

– Zwillingsseelen, Dualseelen: andere Sicht – Verabredungen mit anderen Seelen, daß wir uns treffen KÖNNEN ! → nicht statisch, d.h. mehrere Möglichkeiten im Seelenplan

– je nach Bewußtseinsentwicklung jedes Einzelnen treffen sich dann diese oder jene

– die Erfahrungsfelder für 2016 stehen schon fest

Schicksal = geschicktes Heil

– die Seele sind wir selbst – in einem höheren Bewußtsein, und wenn wir aus einem höheren Bewußtsein heraus für uns Entscheidungen treffen, und wir in der Rolle als Ego das nicht akzeptieren können, dann scheint zwar „eine Gewalt auf uns zu wirken“ – aber wir sind es selbst

– die Seele: „ich spreche aus einer höheren Ebene mit mir selber“

Karma: wenn wir den Übergang machen (Tod des physischen Körpers), bekommen wir einen Lebensrückblick zu sehen, und wir sind angehalten, in einer Neutralität diesen Lebensfilm zu betrachten und durchzugehen ins Licht

– die emotionalen Anhaftungen, auf die in diesem Lebensfilm nochmal gefühlsmäßig eingehen, die nehmen wir wie einen Kleister mit

– wir können in den Lichtebenen zum Teil diese emotionalen Dinge auflösen, aber nicht alle, und die restlichen bleiben an uns hängen → „Karma“

– es ist also keine Strafe, es kommt nicht von außen, wir „bestrafen uns selber“, weil wir uns selbst eine „Schuld“ auferlegen, und das zieht uns dann in die neue Erfahrung hinein

– Ausbruch aus dem Seelenplan ist nicht möglich, es gibt jederzeit nur einen begrenzten Bereich an Optionen – es kann also niemand aus seinem Seelenplan „aussteigen“: alles was geschieht, gehört immer zum großen Ganzen dazu – man kann also gar nichts „falsch machen“

– auch: keine Seele verläßt den Körper, ohne daß es im Seelenplan so abgestimmt ist

– wenn also ein „Unfall“ passiert, dann ist das eine Energiequalität, die sich in Resonanz gegenseitig anzieht, und damit wird der Übergang möglich

– Seelen-Verabredungen: wir treffen eine Wahl mit unseren Eltern – wir nehmen das Persönlichkeits-Selbst von Vater und Mutter so in Kauf (wie es ist), und daraus entwickelt sich dann – durch die Konditionierungen, die wir erfahren – ein Persönlichkeits-Selbst, das dann wiederum in der Lage ist, (so zu handeln,) daß wir unseren Seelenplan erfüllen können

– im Grunde genommen muß man gar keine Verabredung treffen: man trifft sich, durch die Resonanz

– wenn etwas in der Resonanz möglich wird, und das funktioniert dann nicht, dann liegt es ja in der Freiheit eines jeden Einzelnen, seinen Weg so zu gestalten, wie er glaubt, wie er’s braucht – und für den anderen steht das Thema „Loslassen“

– die Freiheit der Seele will gelebt werden, und wenn man das unterbindet, dann geht das auf die Herzqualität und drückt die Herzfrequenz herunter

– Anschläge, Terror: die Menschen, die darauf reagieren, haben Krieg in sich (eigenes Thema), können es nicht kommunizieren, gehen damit sehr stark in Resonanz

– wenn jemand total schon in sich selber ruht, dem gehört das gar nicht mehr – und das werden immer mehr

– Freude über jeden Menschen, der nicht mehr bewertet – strahlt eine Ruhe aus, ist souverän und lebt Empathie

– das geht auch nicht über Kopf-Entscheidungen – es muß auf dem Herzen passieren

– in dem Moment, wo wir uns mit dieser Schöpferkraft permanent verbunden fühlen, im Feld der Einheit und Verbundenheit, dann sind wir in einer so hohen Schwingung, daß wir wie aus Vogelperspektive auf die Ereignisse draufschauen und die ganzen Machenschaften erkennen – aber wir bewerten es nicht, weil wir es im großen Ganzen zum Schöpfungsplan dazugehörig fühlen → es „macht nichts mit uns“

– es fließt also nur durch uns hindurch, aber d.h. nicht „gleichgültig sein“ – wir haben eine Gesamtverantwortung für das Ganze, und aus der kommen wir nicht raus

– wenn also andere Menschen in Not sind, hungern, verdursten usw., dann stellt dies das einzelne Leben vom Seelenplan her nicht in Frage – das würde so stehen bleiben -, aber dennoch hat jeder eine kollektive Verantwortung für das Gesamte, was da an Mißständen möglich ist, (dies erfordert,) daß ich für mich aus meiner Kraft heraus das (Möglichste) tue, um das Gesamte zu verbessern

– das setzt eine gewisse Bewußtheit voraus für das Theaterspiel und die Rollenverteilung, die wir hier alle leben

– Rollenverhalten: „aus der Rolle fallen“ bringt Freiheit – „die Wahrheit macht dich frei“ – die Wahrheit ist hinter den Rollen → „improvisieren“

– auf andere zugehen: „ich brauch dich“ → Experiment, kann nichts „passieren“ – sich selbst beschenken

– „du bist mein lieber Papa, ich bin froh, daß ich dich hab“ – jeden Tag hingehen und sagen (geistig, von Kindheit an)

– „ich brauch dich nicht sehr, aber einmal am Tag: eine Umarmung, das Gefühl daß du mich lieb hast, und daß du mir das auch sagst, und das brauch ich jetzt jeden Tag“

– „ich bedanke mich von ganzem Herzen für alles, was du für mich getan hast, du hast meine ganze Wertschätzung, und am meisten danke ich für die unendlich vielen Umarmungen, für die Liebe und die Sicherheit, die mit mir gekommen ist“

– regelmäßige Rituale, immer wieder machen, aber dann auch abschließen:

jetzt gehe ich nicht in die Welt und muß allen alles recht machen, um ein bißchen Liebe und Anerkennung zu bekommen, ich muß mich auch nicht über Leistunge definieren, um mir einen Wert zu geben – ich bin nicht bedürftig, wenn ich jetzt in die Welt gehe, weil ich die Liebe von dir/euch in mir spüre.“

– verliebt sein ist ein Beispiel, daß wir nicht mehr bewerten

– Herzqualität ist 1000mal stärker als der Verstand, als Meditation usw. …

– auch bei Geschäftsbeziehungen: jeder ist bedürftig nach Liebe und Anerkennung

– in zerbrechenden Partnerschaften:
obwohl schon alles ganz schwierig ist, muß einer auf den anderen zugehen und sagen: „weißt du, ich mag dich und ich find dich toll, und wir haben so eine tolle Zeit miteinander gehabt, aber irgendwo klappt jetzt gar nichts mehr“ – und dann ihm die Liebe, die Wertschätzung geben (nicht die Vorwürfe) und gleichzeitig auch die eigene Bedürftigkeit und Unsicherheit geben: dann springt das Mitgefühl im anderen an

– „ich komm aus meiner Rolle nicht raus, und ich hab Angst – ich weiß nicht warum – ich fühle mich manchmal so einsam und allein, so unsicher und ängstlich“

– jeder hat eine gewisse Intuition und muß einfach lernen, sich zu vertrauen – und Übung macht den Meister → Phantasie entwickeln, Vorstellungskraft

– Reichtum und Sicherheit: wenn man in einem erfüllten Herzen unterwegs ist, zieht man die Fülle in allen Bereichen an

– man kann die Zukunft aus einem Seinszustand heraus manifestieren, indem man in dem Feld sich geborgen fühlt, versorgt fühlt, genährt fühlt – du lenkst deine Schöpferkraft in ein Feld, in dem du dich bewegst, in dem du sagst: ich fühle mich in jedem Augenblick genährt, versorgt, beschützt, behütet – du gibst die Schöpferkraft darein, und die Schöpferkraft manifestiert es – du gehst komplett mit diesem Feld in Resonanz, aber du mußt die Aufmerksamkeit darauf lenken (nicht auf die Probleme)

Bewußtseinsentwicklung: wir sollen für uns auf der Herzensebene eine Erkenntnis bekommen, daß die Leere die entsteht, wenn jemand geht, uns verläßt, stirbt, daß diese Leere nicht wieder mit etwas von außen gefüllt wird, sondern daß wir für uns selbst diese Liebe für uns erfahren

– wenn jemand sich als nicht liebenswert oder liebens-würdig fühlt, dann kann er auch nicht lieben

– aus der geistigen Sicht heraus werden wir geliebt – Liebe ist immer da, aber wir haben oft das Gefühl: wir haben sie nicht verdient – weil die meisten von uns aus einem Mangel kommen, woraus sich ein mangelndes Selbstwertgefühl zwangsweise entwickelt

– oft findet eine Projektion auf einen einzelnen Partner statt, und aus dem Mangelgefühl des Leistungsdenkens heraus wollen wir beweisen, daß wir das jetzt „schaffen“ mit dem – wir machen uns selbst kaputt, nur um uns zu beweisen, daß wir es „hinkriegen“

– irgendwann kommt der Zusammenbruch, die Einsicht: „es geht nicht“ – dann fallen wir in eine Leere, und in dieser Leere besteht die Möglichkeit, zu erkennen, daß das Mangelgefühl aus der Kindheit ständig Abhängigkeiten bedeutet – aber die Seele will aus den Abhängigkeiten raus

– „was fandest du denn an deinem Partner so faszinierend, als du ihn kennengelernt hast?“

– es sind meist eigene „Fehlstellen“, die man füllen will in diesem Leben – man fühlt sich „ganz“, wenn man mit dem Partner zusammen ist – man projeziert auf den anderen, was man selbst noch nicht entwickelt hat, aber es ist schon da (in einem selbst), und es möchte entwickelt werden

– das ist auch der Grund, warum „Beziehungen“ auseinandergehen: sobald man sich in das hineingearbeitet hat vom Bewußtsein, löst sich die Verbindung auf, ist das gemeinsame Thema weg → Zeitabschnittspartner → wenn Mangelausgleich „behoben“…

– jeder kann sich fragen: „könnte ich auch ohne meinen Partner leben?“→ wird sofort die Abhängigkeit spüren, und die Projektion

– es wird viel projeziert – man klammert alles aus, was der Mensch sonst noch mit sich bringt, und sieht nur das, was man sehen will – und dann wird der andere „geformt“ und es fangen die Machtspielchen an – das ist alles vom Rollenspiel her so vorgesehen, daher gibt es auch keine „Schuldigen“ – man muß es aber erkennen, sich bewußt machen

– eigene Mängel erkennen – „habe diese Mängel nur, weil bei mir in der Kindheit etwas schiefgelaufen ist“ – bereit, diese Mängel anzuschauen – selbst mal in die Kindheit gehen…

– wenn wir in der Lage sind, in diese Welt hineinzugehen, und jeden Menschen nicht so zu sehen aufgrund der äußeren Erscheinungsform, sondern wir uns klarmachen: „der lebt eine Rolle“ – egal was der lebt und egal wie wir das vielleicht verurteilen mögen – aber für diese Rolle liebe ich den Menschen, und ich verneige mich vor seiner Seele, daß der sich so ’ne Nummer ausgesucht hat

– auch selbst: ich nehme mich an, ich erkenne: wir alle leben eine Rolle, und wenn ich die Rolle nicht mehr ernst nehme, dann kann sie mir nichts mehr – dann kann ich jedem auch in Liebe begegnen

– „liebe deine Feinde“ – es gibt keine Feinde, wir sind alle nur Schauspieler in unseren Rollen, und wenn wir das erkannt haben, dann sind wir frei

– wenn wir uns für das Herz und für die Liebe entscheiden, dann kann unser Ego rebellieren wie es will – das ist dann wie ein kleines Kind -, wenn wir bei der Entscheidung bleiben und uns immer wieder von dieser göttlichen Kraft durchfließen lassen: steter Tropfen höhlt den Stein

http://www.vester.biz


2 Kommentare

  1. Garten-Amselina sagt:

    😉 *Danke!* 😉

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  2. […] hatten hier schon einmal auf dieses Thema hingewiesen, als Jo Conrad vor über 2 Jahren mit Gerhard Vester drei Interviews […]

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